Polizei ermittelt

NRW: Anschlag auf Büro von Karl Lauterbach in Köln verübt

Unbekannte haben in der Silvesternacht das Büro von Karl Lauterbach in Köln attackiert. Der Staatsschutz ermittelt.

Köln – In der Silvesternacht ist das Wahlkreisbüro von SPD-Politiker und Gesundheitsminister Karl Lauterbach attackiert worden. Wie es jetzt nach dem erneuten Anschlag auf das Büro in der NRW-Stadt Köln weitergeht, ist unsicher.

Stadt Köln
PolitikerKarl Lauterbach (SPD)
EreignisAnschlag auf das Wahlkreisbüro

Karl Lauterbach: Anschlag auf Wahlkreisbüro in Köln – Staatsschutz ermittelt

Es ist der zweite Anschlag auf das Büro von SPD-Gesundheitsminister Karl Lauterbach innerhalb eines Monats. In der Silvesternacht haben Unbekannte die Scheiben der Räumlichkeiten in Köln-Mülheim eingeschlagen. Der Staatsschutz ist alarmiert (mehr News zu Corona in NRW bei RUHR24).

Gegenüber dem Express sagte SPD-Sprecher Tobias Jacquemain: „Leider ist das schon traurige Normalität!“ Was er damit meint: Am 10. Dezember 2021 haben Unbekannte sowohl das Wohnhaus als auch schon einmal das Wahlkreisbüro attackiert.

Karl Lauterbach: Wahlkreisbüro und Wohnhaus waren schon am 10. Dezember Ziel

Ob der Angriff erneut aus dem Milieu der Corona-Leugner oder Impfgegner gekommen ist, sei unsicher. Die ersten Anschläge am 10. Dezember ereigneten sich zeitgleich mit der berufsbezogenen Impfpflicht, die der Bundestag verabschiedet hatte. Man wisse nicht, wer das war. Man wisse nur, dass man sich auf diesem Niveau nicht in Diskussionen begeben werde.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach war am 31. Dezember nicht nur bei Instagram aktiv, sondern äußerte sich auch zugeschaltet auf der ZDF-Silvesterparty. Am Nachmittag des 1. Januars reagierte der SPD-Politiker laut Express.

Auf das Büro von Karl Lauterbach in Köln wurde ein Anschlag verübt.

Anschlag auf Büro von Karl Lauterbach: Wie es weitergeht, ist unklar

Diese Menschen seien nicht repräsentativ für die Gesellschaft. Sie seien repräsentativ für eine kleine Splittergruppe, die glaubt, einen anderen Weg gehen zu müssen „und sich dabei verrannt hat. Das ist einfach nur traurig“, so Lauterbach.

Jetzt muss geklärt werden, wie es mit dem Wahlkreisbüro weitergeht. Eine Möglichkeit: Objektschutz. Schon zuvor habe Karl Lauterbach selbst auf Personenschutz zurückgreifen müssen. Die Anschläge vom 10. Dezember und beim Jahreswechsel verschlimmern die Sicherheitssituation noch einmal.

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