Impftourismus

Jagd auf Termine: Bürger aus NRW reisen für Corona-Impfung in andere Bundesländer

Zwei Menschen warten im mobilen Impfzentrum im Großen Lindensaal im Rathaus auf ihren Impftermin.
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Bürger aus NRW reisen für Corona-Impfung in andere Bundesländer (Symbolbild).

In NRW einen Impftermin zu ergattern, ist aktuell keine leichte Aufgabe. Das baldige Ende der Priorisierung verschärft die Situation. Immer mehr Bürger suchen sich andere Wege.

Hamm - Der Start der Impfkampagne in Nordrhein-Westfalen* war klar geregelt: Die Impfreihenfolge legte fest, wer sich einen Termin fürs Impfzentrum machen kann. Mit Beginn der Corona*-Impfungen in Arztpraxen wurde die Priorisierung leicht gelockert. Mittlerweile werden die Hausärzte mit Terminanfragen überrannt - auch weil Bundesgesundheitsminister Jens Spahn* (CDU) das Ende der Impfreihenfolge ab dem 7. Juni verkündet hat. (News zum Coronavirus*)

Impfwillige suchen sich daher vermehrt andere Wege, um den ersehnten Piks zu erhalten, berichtet wa.de*. Einige Bürger aus NRW mittlerweile in benachbarte Bundesländer fahren, um sich gegen das Virus impfen zu lassen* - auch der Urlaub wird immer öfter mit der Corona-Impfung verbunden. - *wa.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.