Schneller Coronatest schwer zu bekommen

Aus dem Hotspot-Gebiet in den Urlaub? Was das für Touristen heißt

Eine Mitarbeiterin eines Corona-Testzentrums nimmt einen Rachenabstrich bei einem Patienten. (Symbolbild)
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Wer in einem Hotspot-Gebiet lebt und in den Urlaub fahren will, braucht möglicherweise einen „frischen" Coronatest. Der ist schwer zu bekommen. (Symbolbild)

Nirgends sonst in Deutschland liegt die Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen mit dem Coronavirus derzeit höher als in Hamm in Nordrhein-Westfalen. Was bedeutet das, kurz vor den Herbstferien in NRW, für die Reisepläne der Bürger der Stadt?

Hamm - Nach einem Ausbruch im Zusammenhang mit einer großen Hochzeitsfeier ist Hamm bundesweit Spitzenreiter bei der Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Das hat Auswirkungen auf den Alltag der Menschen in der Stadt: Für sie gelten wieder schärfere Regeln zum Schutz vor der Pandemie.

Nur knapp zwei Wochen vor dem Beginn der Herbstferien in NRW sorgen sich viele Bürger um ihren Urlaub. Welche Auswirkungen hat die Ausweisung ihrer Stadt als Hotspot für bereits getätigte Buchungen*? Die Stadt Hamm hat den Hammern empfohlen, sich genauestens über die Bestimmungen an ihrem Zielort zu informieren. Die sind nämlich höchst unterschiedlich. Zum Teil wird ein „frischer“ negativer Coronatest verlangt - der darf dann nicht älter als 48 Stunden sein, berichtet wa.de*. Touristen aus Hamm stellt das vor große Probleme - denn die Chance, schnell an ein solches Testergebnis zu kommen, ist gering. Bei Hausärzten und bei der der Corona-Hotline der Stadt laufen die Telefone heiß. *wa.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks