Große Polizeieinsätze

NRW: Corona-Proteste in Belgien und Holland laufen aus dem Ruder

Unruhe Corona Den Haag
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Am Samstag (21. November) ist es in Den Haag, Niederlande, zu Corona-Unruhen gekommen. Weitere Ausschreitungen gab es am Sonntag.

Bei den NRW-Nachbarn Niederlande und Belgien hat es am Wochenende schwere Unruhen gegeben. Der Grund: Die aktuellen Corona-Regeln.

Dortmund/Den Haag/Brüssel – In Europa wächst der Frust über die Corona-Maßnahmen der Regierungen. Besonders bei den NRW-Nachbarn Niederlande und Belgien wandelte sich die Enttäuschung in Wut.

Corona-Unruhen in Belgien und den Niederlanden: NRW-Nachbarn kommen nicht zur Ruhe

Am Sonntag (21. November) kam es, wie die Bild berichtet, in der belgischen Hauptstadt Brüssel zu einer Corona-Demo. An der sollen bis zu 1.000 Gewalttäter teilgenommen haben (mehr News über Corona in NRW bei RUHR24).

Das Resultat: Rauchbomben, geworfene Flaschen, Böller und Steine. Einsatz von Zwillen. Aufbau von Barrikaden. Die Reaktion der Polizei fiel dementsprechend aus: Wasserwerfer, Tränengas, der Einsatz von Räumpanzer.

Corona-Unruhen in Belgien und den Niederlanden: Fußballspiel wird unterbrochen

Auch in den Niederlanden, wo aktuell ein Teil-Lockdown herrscht, kam es in mehreren Städten erneut zu Unruhen, nachdem schon am Freitag (19. November) die Lage in Rotterdam eskalierte.

Am Samstag (20. November) und Sonntag (21. November) brodelte die Lage in Den Haag, Leeuwarden, Groningen, Enschede und Tilburg. Angeblich sind bis zu 130 Menschen festgenommen worden. In Leeuwarden ist ein Fußballspiel unterbrochen worden – aufgrund von Corona-Auflagen sind Fans nicht ins Stadion gekommen. Daraufhin wurden Feuerwerkskörper geworfen (mehr News zu den Niederlanden bei RUHR24).