Zeichen gegen Terrorismus

NRW: Reul ordnet heute Trauerbeflaggung im ganzen Land an

Der 11. März soll in Nordrhein-Westfalen künftig ein Gedenktag für Opfer von Terroranschlägen sein.

NRW – Der Landesinnenminister Herbert Reul (CDU) ordnet für den 11. März an, die Flaggen vor Dienstgebäuden des Landes NRW auf halbmast zu setzen. Grund dafür ist der nationale Gedenktag für Opfer von Terroranschlägen. Die Bundesregierung hat diesen Gedenktag im Februar beschlossen.

Trauer um die Opfer von Terroranschlägen in NRW – 11. März bereits europäischer Gedenktag

Der 11. März ist bereits ein europäischer Gedenktag für Terroropfer. Daher habe sich die Bundesregierung diesem Datum für den nationalen Gedenktag angeschlossen. Seit 2005 ist der 11. März in Europa ein Tag, um verstorbenen Opfern von Terroranschlägen zu gedenken.

Der Trauertag wurde nach den terroristischen Bombenanschlägen in Madrid am 11. März im Jahr 2004 eingeführt. An diesem Datum hatten islamistische Terroristen Anschläge mit mehreren Bomben auf vier Zügen im Stadtzentrum von Madrid verübt. Dabei kamen fast 200 Menschen ums Leben. Hundert Zivilisten wurden verletzt.

Trauerbeflaggung in ganz NRW: „Wir wollen, dass die Opfer nie vergessen werden“

Die Trauerbeflaggung soll am Gedenktag für alle Dienstgebäude des Landes, der Gemeinden und Gemeindeverbände gelten. Aber auch Flaggen vor weiteren Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, die der Aufsicht des Landes unterliegen, sollen auf halbmast gesetzt werden. Das teilte das NRW-Innenministerium am Dienstag (8. März) mit (mehr News aus NRW bei RUHR24).

Bundesinnenministerin Nancy Faeser betont, wie wichtig es sei, betroffene Menschen von Terroranschlägen zu unterstützen: „Wir wollen, dass das Schicksal der Opfer und ihrer Angehörigen uns allen in Staat und Gesellschaft bewusster ist. Wir wollen, dass die Opfer nie vergessen werden.“

Rubriklistenbild: © Klaus-Dietmar Gabbert

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