Coronavirus

Ruhrgebiets-Stadt schlägt wegen Omikron Alarm: Fälle steigen rasant an

Die Stadt Herne im Ruhrgebiet klagt über die Corona-Fälle mit der Variante Omikron.
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Die Stadt Herne im Ruhrgebiet klagt über die Corona-Fälle mit der Variante Omikron.

Die Stadt Herne im Ruhrgebiet verzeichnet seit einigen Tagen konstant sinkende Corona-Zahlen. Trotzdem ist die Stadt jetzt in Sorge.

Herne – Die Stadt Herne im Ruhrgebiet schlägt wegen der Omikron-Variante Alarm: Obwohl die Inzidenzen in der Stadt zwischen Bochum und Gelsenkirchen kontinuierlich sinken, breite sich die neue tückische Corona-Mutante in Windeseile aus.

Herne schlägt Alarm: Stadt im Ruhrgebiet weist bereits 24 Infektionen mit Omikron auf

In Herne wurden am Donnerstag (23. Dezember) 65 Neuinfektionen bei einer Inzidenz von 256,8 gemeldet. Eigentlich ein gutes Zeichen – schließlich sinkt die Corona-Inzidenz in der Ruhrgebietsstadt damit seit dem Höchststand von 388 am 10. Dezember konstant (mehr Corona-News aus NRW auf RUHR24 lesen).

Doch der schöne Schein trügt: Denn wie die Stadt bekannt gegeben hat, sind in Herne bereits 24 Infektionen mit der neuartigen Virus-Variante Omikron nachgewiesen worden. Zum Vergleich: In der deutlich größeren Ruhrmetropole Dortmund sind bislang „erst“ zehn Omikron-Fälle nachgewiesen. Das gab Gesundheitsamtsleiter Dr. Frank Renken am Dienstag (21. Dezember) bekannt.

Von den 24 Infektionen mit Omikron seien 13 bei Schülerinnen und Schülern nachgewiesen worden. Erneut appelliert die Stadt Herne deshalb auch an die inzwischen verfügbaren Impfangebote für Kinder ab fünf Jahren.

Omikron-Fälle in Herne explodieren: Besonders Kinder und Jugendliche gefährdet

Da derzeit noch nicht klar ist, inwieweit die Omikron-Variante den bestehenden Impfschutz umgehen kann und wie ansteckend sie tatsächlich ist, müssen die Infizierten und alle engen Kontaktpersonen, die mit Omikron Kontakt hatten, für 14 Tage in Quarantäne – auch unabhängig vom Impfstatus. Die Stadt Herne empfiehlt zudem, die Kontakte zu reduzieren, Abstände zu halten und FFP2-Masken zu tragen, um das Infektionsrisiko zu senken.

Einen Hinweis auf die hohe Ansteckungsgefahr von Omikron könnte auch die vergleichsweise hohe Impfquote in Herne geben: Mit 83 Prozent Geimpften liegt die Stadt im Ruhrgebiet deutlich über dem NRW-Schnitt (knapp 73 Prozent vollständig Geimpfte).