Evakuierung am Sonntag

Dreifacher Bombenfund in Herne: Entschärfung war erfolgreich – alle Sperrungen aufgehoben

In Herne mussten gleich drei Bomben entschärft werden.
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In Herne mussten gleich drei Bomben entschärft werden.

Am Sonntag (19. September) wurden in Herne gleich drei Bomben entschärft. 1500 Anwohner und ein Krankenhaus wurden evakuiert.

Update, Sonntag (19. September), 14.30 Uhr: Herne – Gute Nachrichten von der Stadt Herne. Die drei Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg am Lohofer Feld konnten erfolgreich entschärft werden. Die Straßensperrungen werden aufgehoben und die Anwohnerinnen und Anwohner können wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

StadtHerne
BundeslandNordrhein-Westfalen
Fläche51,41 km²
Einwohner156.374 (Stand: 2019)

Update, Sonntag (19. September), 10.30 Uhr: Herne – Der Bombenverdacht in Herne im Ruhrgebiet hat sich bestätigt. Damit müssen am heutigen Sonntag rund 1500 Anwohnerinnen und Anwohner aus ihren Häusern evakuiert werden. Das teilte die Stadt Herne am Morgen mit. Sie wurden bereits am Montag (13. September) vorgewarnt, dass es zu einer Evakuierung kommen könnte. Bis 10 Uhr müsse der betroffene Bereich verlassen werden.

Gleich drei Bomben in Herne gefunden: Anwohner müssen evakuiert werden

Bei der Überprüfung des Verdachtspunktes am Lohofer Feld seien Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Die Kampfmittelexperten entdeckten demnach an einem der fünf Verdachtspunkte eine britische und an zwei weiteren Verdachtspunkten je eine amerikanische 250-Kilogramm-Bombe.

In Herne mussten gleich drei Bomben entschärft werden.

Der evakuierte Bereich erstreckt sich über folgende Straßen: Von der Magdeburger Straße bis zum Jungfernweg, von der Bonifatiusstraße bis zur Lohofstraße. Betroffen sind auch Teile der Edmund-Weber-Straße, der Hordeler Straße, die Hochstraße und die Reichsstraße sowie ein Teil der RichardWagner-Straße.

Erstmeldung, Samstag (18. September), 21 Uhr: Noch ist nicht ganz klar, was passieren wird. Möglicherweise muss am Sonntag (19. September) in Herne eine Bombe entschärft werden. Bei der möglichen Evakuierung sind jedoch nicht nur 1500 Anwohner betroffen.

Mögliche Bombenentschärfung in Herne: Krankenhaus muss auf Verdacht evakuiert werden

Auch das Evangelische Krankenhaus in Herne-Eickel liegt in dem möglichen Evakuierungsradius. Erst am Sonntagmorgen wird klar sein, ob es wirklich zu einer Bombenentschärfung kommt, berichtet die Stadt. Jedoch spontan ein gesamtes Krankenhaus evakuieren? Unmöglich!

Bisher gibt es nur Hinweise auf Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg am Lohofer Feld. Das Evangelische Krankenhaus bereitet sich daher schon seit Wochen auf die Evakuierung vor, berichtet die Waz. Daher habe der letzte Patient die Einrichtung am Samstagnachmittag (18. September) verlassen (alle News aus dem Ruhrgebiet bei RUHR24).

Herne: Krankenhaus muss wegen möglicher Bombenentschärfung evakuiert werden

Die Patienten des Krankenhauses wurden vorsorglich entlassen oder in ein anderes Krankenhaus verlegt worden. „Alles ist glattgelaufen“, zeigt sich Krankenhaus-Verwaltungsdirektor Danh Vu gegenüber der Waz erleichtert. Am schwierigsten sei der Transport der Intensivpatienten gewesen, heißt es weiter. Zwei von ihnen sollen nach Witten gebracht worden sein, die anderen in das Evangelische Krankenhaus in Herne-Mitte. Ob der gesamte Aufwand erforderlich war, wird sich erst am Sonntagmorgen zeigen.

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