Bild: Frank Rumpenhorst/dpa

Einen rabenschwarzen Tag hatte ein 29-jähriger Einbrecher am Samstagabend (10. August) in Hennef bei Bonn. Denn aus dem Krankenhaus geht es für ihn direkt ins Gefängnis.

  • Ein 29-Jähriger will in Hennef bei Bonn in eine Wohnung einbrechen, doch der Bewohner reagiert blitzschnell.
  • Der Einbrecher will fliehen, doch er bricht sich dabei das Sprunggelenk.
  • Nach der Operation ordnet ein Richter Untersuchungshaft an.

Erst beim Einbruch erwischt, dann das Sprunggelenk gebrochen und kurz darauf vom Richter aus dem Krankenhaus ins Gefängnis gesteckt – der junge Mann hatte genau wie ein Randalierer am Hauptbahnhof Bonn keinen guten Tag erwischt.

Bewohner in Hennef mit blitzschneller Reaktion gegen Einbrecher

Als der 29-Jährige sich am Samstagabend (10. August) gegen 21.40 Uhr unerlaubt Eintritt zu einer Hochpaterrewohnung verschaffen wollte, ertappte ihn der Bewohner in Hennef auf frischer Tat. Mit einem Komplizen war er auf den Balkon geklettert.

Mit einem Brecheisen haben die Einbrecher dann an der Balkontür gehebelt. Der Bewohner reagierte sofort, indem er von innen an die Balkontür trat und gegen das Fensterglas schlug. Dadurch erschraken die Täter so sehr, dass sie vom Balkon sprangen.

Spezieller Besuch am Krankenbett in Bonn

Eine sehr schmerzhafte Lektion, denn beim Sprung aus zwei Metern Höhe hat sich einer der Einbrecher das Sprunggelenk gebrochen. Daraufhin operierten Ärzte den 29-Jährigen in einem Krankenhaus in Bonn. Am Krankenbett bekam der Kriminelle dann speziellen Besuch. Denn dort teilte ein Richter ihm seinen Untersuchungshaftbefehl mit.

Deshalb wurde der Täter kurzerhand in ein Gefängniskrankenhaus verlegt. Aktuell fahndet die Polizei nach seinem bislang unbekannten Komplizen.

Auch im Ruhrgebiet gab es neulich einen kuriosen Einsatz für die Beamten. Denn ein Mann hat in Gelsenkirchen einen Baum an seinem Geburtstag gefällt – weil er Brennholz brauchte.