Bundespolizei gerufen

Ruhrgebiet: Kinder zielen mit Waffen auf Reisende – Detail verhindert Schlimmeres

Aufregung am Hauptbahnhof in Gelsenkirchen – Kinder haben mit täuschend echten Waffen geschossen.
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Aufregung am Hauptbahnhof in Gelsenkirchen – Kinder haben mit täuschend echten Waffen geschossen.

Kinder haben am Hauptbahnhof Gelsenkirchen mit täuschend echt aussehenden Waffen auf Reisende geschossen. Ganz ungefährlich war das nicht.

Gelsenkirchen – Das wird für einige Reisende und Angestellte des Hauptbahnhofes in Gelsenkirchen ein Schreck-Moment gewesen sein. Am Dienstagnachmittag (5. Oktober) schossen Kinder mit Waffen um sich.

StadtGelsenkirchen, NRW
Bevölkerung260.654 (2019)
RegierungsbezirkMünster

Hauptbahnhof Gelsenkirchen: Kinder zielen und schießen mit Softair-Waffen auf Reisende

Ein Bahnmitarbeiter informierte gegen 16.30 Uhr die Bundespolizei in Gelsenkirchen über den Vorfall. Der Mann konnte beobachten, wie Kinder am Eingang zum Hauptbahnhof mit täuschend echt aussehenden Waffen auf Reisende zielten und schossen (mehr News aus dem Ruhrgebiet bei RUHR24).

Die alarmierten Einsatzkräfte konnten vor Ort nur einen 13-jährigen Jungen antreffen. In seinem Besitz hatte er eine sogenannte Softair-Waffe. Mit solchen aus der Distanz täuschend echt aussehenden Waffen lassen sich mit geringem Druck kleine Plastikkugeln verschießen. Einen ähnlichen Vorfall mit Softair-Waffen hatte es zuletzt in Dortmund gegeben.

Mit dieser Softairwaffe wurde ein 13-Jähriger am Hauptbahnhof Gelsenkirchen aufgegriffen.

Junge mit Softair-Waffe am Hauptbahnhof in Gelsenkirchen aufgegriffen

Zwar sind Softair-Waffen in Deutschland nicht verboten, doch unterliegen sie meistens einem Mindestalter von 14 oder 18 Jahren. Außerdem ist es nicht erlaubt damit in der Öffentlichkeit um sich zu schießen. Der Gebrauch der Plastikgeschosse ist auch nicht ganz ungefährlich. Zwar handelt es sich bei der Munition lediglich um kleine Plastikkügelchen, die können teilweise aber schon kleine Hämatome verursachen. Ein Schuss ins Gesicht kann besonders gefährlich werden.

Der Junge, der am Hauptbahnhof Gelsenkirchen mit einer solchen Waffe aufgegriffen wurde, muss sich jetzt mit seinen Eltern auseinandersetzen. Die waren laut Bundespolizei gar nicht erfreut über das Verhalten des Jungen.

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