Partys erlaubt?

Halloween 2021: Welche Corona-Regeln heute am 31. Oktober in NRW gelten

Am 31. Oktober (Sonntag) ist Halloween. Viele Kinder ziehen dann von Haus zu Haus, um Süßigkeiten zu sammeln und Erwachsene wollen Party machen. Aber was ist 2021 in NRW erlaubt?

NRW - Das gruseligste aller Feste steht vor der Tür: Am Sonntag (31. Oktober) ist Halloween. Dann werden wieder etliche Kinder mit Kostümen durch NRWs Straßen ziehen*, bei den Nachbarn klingeln und um Süßigkeiten bitten. Auch Erwachsene haben viel Spaß an dem Gruselfest und feiern Partys. Im Gegensatz zu 2020 ist dieses Jahr trotz Corona an Halloween einiges wieder erlaubt. RUHR24* hat die Regeln zusammengefasst.

GruselfestHalloween
Datum31. Oktober (jedes Jahr gleich)
UrsprungIrland, populär geworden in den USA

Halloween 2021: Feiern beim Gruselfest ist dieses Jahr trotz Corona wieder erlaubt

Für Hexen, Zombies und Geister gibt es dieses Jahr gute Nachrichten: Dank des Impffortschritts in Deutschland sind die Corona-Regeln mittlerweile so gelockert, dass Partys an Halloween wieder erlaubt sind. Dennoch ist es mittlerweile das zweite Jahr, indem das Gruselfest von der Covid-19-Pandemie* überschattet wird.

In Deutschland ist anders als in den USA aktuell noch kein Corona-Impfstoff für Kinder unter zwölf Jahren zugelassen. Bedeutet, dass die Kleinsten anders als die rund 53 Millionen vollständig geimpften Erwachsenen (Stand 30. Oktober 2021) noch keinen Schutz gegen das Coronavirus haben. Gelten für sie deshalb an Halloween andere Regeln? Etwa beim Süßigkeiten sammeln?

Inzidenz steigt am Halloween-Wochenende in NRW über 100 - verschärfen sich die Maßnahmen?

Fakt ist, dass die Infektionszahlen in Nordrhein-Westfalen* seit Wochen wieder ansteigen. Am Samstag (30. Oktober), einen Tag vor Halloween, liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 104,1. Am Vortag hatte der Wert noch bei 99,7 gelegen. Am vergangenen Montag bei 77,2. Viele Eltern fragen sich deshalb: Sind Halloween-Partys dieses Jahr überhaupt angebracht?

Das NRW-Gesundheitsministerium hat sich bezüglich der diesjährigen Halloween-Regeln längst geäußert. Die gute Nachricht: Im Gegensatz zu 2020 sind Partys und größere Zusammenkünfte wieder erlaubt. Im vergangenen Jahr war die Lage eine komplett andere: Damals stand Deutschland kurz vor einem zweiten Lockdown - der längste von allen, wie sich später herausstellte (mehr News zum Coronavirus in NRW* auf RUHR24).

Gilt für Kinder an Halloween beim Süßigkeiten-Sammeln eine Maskenpflicht?

Aber wie sieht es nun mit konkreten Regeln für Halloween aus? Am Freitag (29. Oktober) verkündete NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann die neue Corona-Schutzverordnung für Nordrhein-Westfalen* und diese wird „im Grunde genauso fortgeschrieben wie im Oktober“, verkündete er am Freitagmittag in einer Pressekonferenz.

Bedeutet, dass die geltenden Maßnahmen trotz steigender Infektionszahlen erst einmal bestehen bleiben. Dazu gehört auch, dass es im Freien in NRW keine Maskenpflicht mehr gibt. Dem Süßigkeiten-Sammeln in der Nachbarschaft steht also nichts im Wege.

NRW-Gesundheitsministerium mahnt an Halloween 2021 zur Vorsicht und erinnert an Corona-Regeln

Dennoch mahnt das Gesundheitsministerium an Halloween zur Vorsicht und erinnert an die folgenden Corona-Regeln, die beim Gruseln am 31. Oktober unbedingt eingehalten werden sollten:

  • Mindestabstand von anderthalb Metern zu anderen Personen.
  • In die Armbeuge niesen und husten.
  • Mundschutz tragen, wenn es beim Süßigkeiten-Sammeln eng werden könnte und der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.
  • Rücksicht und Verständnis gegenüber Menschen aufbringen, die wegen Corona noch etwas zurückhaltender gegenüber spontanen Besuchen sind und deshalb nicht die Tür aufmachen wollen.
Zu Halloween in NRW warnt das Gesundheitsministerium. (Symbolfoto)

Party machen an Halloween 2021: Ungeimpfte brauchen für private Feiern und Clubs einen Corona-Test

Und wie sieht es mit Partys an Halloween aus? Laut der aktuellen Corona-Schutzverordnung sind private Feiern ohne Kontaktbeschränkung möglich. Allerdings dürfen Ungeimpfte nur dann teilnehmen, wenn sie einen negativen PCR-Test oder einen negativen Schnelltest (der nicht älter als sechs Stunden sein darf!) vorlegen können. Geimpfte und Genesene sowie Kinder bis zum Schuleintritt und Schüler sind von dieser Pflicht ausgenommen.

Für Partys in Clubs und Diskotheken gilt Hausrecht: heißt, dass Besitzer ihre Corona-Regeln selbst festlegen können. In manchen Feierstätten gilt deshalb die 2G-Regel und nicht die in NRW per Schutzverordnung geltende 3G-Regel.

Personen, die weder geimpft noch genesen sind, benötigen zum Feiern in einem Club entweder einen PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf oder einen Schnelltest, der nicht älter als sechs Stunden sein darf. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA

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