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Heiß, kalt, Sonne, Regen – in Nordrhein-Westfalen gleicht die Wettervorhersagen seit Montag (3. Juni) einer Achterbahnfahrt. Auf Tage mit Super-Sommer-Wetter folgen stets heftige Unwetter in ganz NRW. Gefahr droht vor allem durch Gewitter und Starkregen. Hier bekommt ihr die aktuellen Infos im Ticker.

  • In ganz NRW wüten immer wieder Gewitter, es stürmt und hagelt.
  • In Bocholt/Kreis Borken hat es sogar einen Tornado gegeben

Update, Freitag (7. Juni), 10.20 Uhr: Auch heute warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) wieder vor schwerem Gewitter. Schon um 16 Uhr heute Nachmittag könnte es soweit sein. Wie ihr euch bei solchen Wetterkapriolen richtig schützen könnt, lest ihr hier.

Die Gewitter ziehen vom Südwesten Deutschlands aus auf. Sie werden von orkanartigen Böen, Starkregen und Hagel begleitet. Die Hagelkörner könnten eine Größe von bis zu 3 Zentimetern erreichen.

Update, Donnerstag (6. Juni), 11.30 Uhr: Nach den zahlreichen Gewittern in der Westhälfte Deutschlands und der trockenen Hitze im Osten könnte der Donnerstag zumindest zeitweise etwas Entspannung bringen.

Abkühlung in Deutschlands Westen

Eine Kaltfront ziehe von Westen her über Deutschland und bringe eine spürbare Abkühlung in der westlichen Landeshälfte auf um die 20 Grad, sagte der Meteorologe Marcus Beyer vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Gewitter seien dort dann zunächst nicht mehr zu erwarten.

Update, Mittwoch (5. Juni), 13.27 Uhr: Auch für heute Abend sind wieder schwere Gewitter, Starkregen und einzelne Tornados über NRW vorausgesagt. Ob sich die angekündigten Gewitter tatsächlich ereignen, oder ob sich die Unwetter schon über dem Süden Deutschlands abschwächen, kann der DWD noch nicht mit Sicherheit sagen. Der DWD rät dennoch dazu, entsprechende Schutzmaßnahmen zu treffen.

Update, Mittwoch (5. Juni), 8.40 Uhr: Das Gewitter in der vergangenen Nacht hat das Ruhrgebiet weitestgehend verschont. Ordentlich gekracht hat es hingegen unter anderem im Kreis Borken. Hier gab es womöglich sogar einen Tornado.

Auch für Mittwoch erwartet der DWD in Teilen NRWs Starkregen, Sturmböen und größere Gewitter.

Update, Dienstag (4. Juni), 23.14 Uhr: Die ersten Gewitter sind in der Eifel in NRW aufgetaucht. In der Nacht können sie eventuell das Ruhrgebiet erreichen.

Update, Montag (3. Juni), 12.08 Uhr: In Oberhausen ist ein Baum auf die Gleise gestürzt. Infolgedessen kann es zu Teilausfällen der Deutschen Bahn zwischen Wesel und Oberhausen Hauptbahnhof kommen.

Update, Montag (3. Juni), 9.03 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat die Warnung vor starkem Gewitter um eine Stunde verlängert. Sie gilt jetzt bis 10 Uhr.

Update, Montag (3. Juni), 8.21 Uhr: Die Gewitter über NRW haben bislang wenig Schaden angerichtet. Bis zum Morgen meldeten die Feuerwehren keine größeren Unwetter-Einsätze.

Die Einsatzkräfte in Duisburg rückten in der Nacht zum Montag fünfmal wegen umgestürzter Bäume aus. Im Kreis Kleve waren am Sonntagabend einem Polizeisprecher zufolge zahlreiche Haushalte kurzzeitig von einem vermutlich sturmbedingten Stromausfall betroffen.

Starke Gewitter gab es auch in Düsseldorf, Mönchengladbach, Essen und Münster – nach Angaben der örtlichen Feuerwehren verliefen diese jedoch glimpflich und ohne größere Einsätze.

Blitzschlag legt Bahnstrecke lahm

Update, Montag (3. Juni), 7.28 Uhr: Ein Blitzeinschlag hat am Morgen zwischen Duisburg und Essen für Probleme im Bahnverkehr gesorgt. Die Strecke musste zwischenzeitlich gesperrt werden. Es kam in der Folge zu Verspätungen.

Am Hautbahnhof Dortmund sorgte eine Oberleitungsstörung am Donnerstag (6. Juni) für Verspätungen und Ausfälle.

Update, Montag (3. Juni), 7.04 Uhr: Jetzt gibt es auch eine offizielle Warnung des Deutschen Wetterdienstes vor starkem Gewitter für den Raum Dortmund. Sie ist vorerst gültig von 7 bis 9 Uhr. Dabei sind Starkregen um 20 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit, Hagel und einzelne Sturmböen möglich.

Update, Montag (3. Juni), 6.21 Uhr: In der Nacht zu Montag sind erste Gewitter über NRW gezogen. Das Brodeln am Himmel setzt sich in den Morgenstunden fort.

Laut Deutschem Wetterdienst sind am Vormittag vor allem in der Nordwesthälfte des Landes teils schwere Gewitter mit Sturmböen, Starkregen und Hagel drin. Am Montagmorgen hatten es vor allem die Städte entlang des Rheins mit Gewittern zu tun.

So sah das Ganze am frühen Montagmorgen (Stand 6.35 Uhr) aus:

Unwetter und Gewitter in NRW die Lage am Montagmorgen. Quelle: Unwetterzentrale
Unwetter und Gewitter in NRW die Lage am Montagmorgen. Quelle: Unwetterzentrale

Ab dem Mittag sind dann örtlich – vor allem in der Südosthälfte von NRW – auch Entwicklung von Gewittern mit heftigem Starkregen, Hagel und Sturmböen wahrscheinlich.

Update, Sonntag (2. Juni), 20.52 Uhr: Jetzt ist es amtlich: Mit 32,9 Grad war der 2. Juni der bisher heißeste Tag des Jahres. Gemessen wurde diese Temperatur in Geldern-Walbeck (NRW) und Lenzen (Brandenburg).

Ursprungsmeldung, Sonntag (2. Juni): Während der Himmel über NRW am Sonntagabend noch überall blau war, soll es laut Deutschem Wetterdienst (dwd) in der Nacht auf Montag zu ersten Gewittern kommen. Denn dann zieht ein Tief aus Richtung Großbritannien nach Mitteleuropa – und passiert auf seinem Weg Nordrhein-Westfalen.

Gewitter sorgen für leichte Abkühlung

Dabei sollen die Temperaturen in der Nacht auf 18 Grad fallen. Am Montag erreichen die Temperaturen dann bis zu 27 Grad – im Vergleich zu Sonntag eine leichte Abkühlung.

Die wird durch den Niederschlag ausgelöst, der NRW am Montag erreicht. Den ganzen Tag über ist mit vielen Wolken, Gewittern und teilweise Starkregen zu rechnen. Vor allem im Südosten des Landes kann es zu Unwettern kommen – inklusive Hagel und Sturmböen.

Sobald es genauere Informationen über das Wetter gibt, halten wir euch hier auf dem Laufenden.

Erst vergangene Wochen hatten schwere Gewitter über dem Ruhrgebiet getobt.