Polizei hat erste Hinweise

Getötetes Baby in NRW: Polizei will mit Plakaten fahnden

Mönchengladbach
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Die Ermittler in NRW sind sich sicher - das in einem Mülleimer in Mönchengladbach gefundene Baby kam lebend zur Welt.

Nach dem Fund eines getöteten Säuglings in NRW hat die Polizei nun erste Hinweise. Eine Plakat-Aktion soll den Durchbruch bringen.

Mönchengladbach (DPA) – Nach dem Fund eines getöteten neugeborenen Babys in einem öffentlichen Mülleimer hat die Polizei in Mönchengladbach am Mittwoch (30. März) noch keine greifbaren Ergebnisse bekannt gemacht. Jetzt sollen Plakate weiterhelfen.

NRW: Totes Baby in Mülltonne in Mönchengladbach gefunden

Einige Hinweise seien eingegangen, erklärte die Polizei. Die Leiche des kleinen Mädchens war am Montag von einer Passantin in einer Einkaufstasche versteckt in dem Müllbehälter am Rand eines Parks entdeckt worden. Die Identität des Kindes ist nicht bekannt.

Eine Mordkommission ermittelt und sucht nach den Eltern. Die Ermittler wollen im Umfeld des Fundorts Plakate in verschiedenen Sprachen mit Fotos der verwendeten Tasche aufhängen sowie Handzettel verteilen.

NRW: Toter Säugling in Mülltonne – Polizei veröffentlicht Fotos der Tasche

Die Obduktion ergab, dass das Mädchen lebend zur Welt kam „und an den Folgen von Gewalteinwirkungen gestorben ist“, wie die Polizei mitteilte. Die Polizei hatte erklärt, die Einkaufstasche könne von einem Mann wie von einer Frau abgelegt worden sein.

In dieser Einkaufstasche ist das tote Baby in Mönchengladbach abgelegt worden.

Sie sei in der Vergangenheit vermutlich zum Einkaufen in einer Supermarkt-Filiale an der Straße Reyerhütte in der Nähe des Leichenfundorts benutzt worden.