Fridays for Future: 5-Tage-Demo in Köln startet heute

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Die Fridays for Future-Bewegung. Foto: Marcel Kusch/dpa

Eine ganze Woche lang möchte die Fridays for Future-Bewegung ab Montag (8. Juli) in Köln demonstrieren. Hier mehr erfahren:

Eine ganze Woche lang demonstriert die Fridays-for-Future-Bewegung ab Montag (8. Juli) in Köln.

  • Fridays for Future möchte erstmals eine Woche lang demonstrieren.
  • Dafür wollen die Schüler auch die Schule schwänzen.
  • Workshops, Konzerte und Poetry-Slams geplant.

Update, Dienstag (16. Juli),12.55 Uhr: In Dortmund soll von Ende Juli bis Anfang August ein ganzer Sommerkongress von Fridays for Future stattfinden. Fünf Tage lang wollen sich die Aktivisten vernetzen und dazulernen. Austragungsort ist der Revierpark Wischlingen.

Update, 8. Juli: Heute soll der erste einwöchige Streik für das Klima in Köln und weiteren Städten in Deutschland starten.

Damit solle der Druck auf die "untätige Bundesregierung" erhöht werden, schreibt Fridays For Future Köln auf Twitter:

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Am Freitag (12. Juli), dem letzten Tag vor den Sommerferien, verabschiede sich die Bewegung dann in die Sommerpause, sagte eine Sprecherin gegenüber der dpa.

Schüler kämpfen für das Klima

Ursprungsmeldung: Seit über einem Jahr lang streikt die Bewegung nun schon. Tausende Schüler trafen sich immer wieder, um gemeinsam für das Klima zu kämpfen. Bisher immer nur freitags. Das soll sich nun aber ändern. Ab Montag wollen die Teilnehmer Tag und Nacht auf dem Alten Markt vor dem Kölner Rathaus protestieren.

"Wenn Freitage nicht reichen, sind wir auch bereit, eine ganze Woche zu streiken", wie die Schülerin Pauline Brünger dem WDR erklärte. Man demonstriere nun schon lange, bekomme sogar Zuspruch von Politikern, doch passiert sei noch nichts.

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Fridays for Future-Teilnehmer sind entschlossen

Für diesen besonders langen Streik sind die Schüler auch bereit die Schule zu schwänzen. Die Verantwortung, ob sie dann mit Konsequenzen zu rechnen haben, liegt bei der Schulleitung. Sie kann entscheiden, ob die Teilnahme genehmigt wird.

Eine Schule in Dortmund arbeitet mit der Fridays-for-Future-Bewegung zusammen.

Nach Informationen des WDR sind neben Kundgebungen der Teilnehmer, aber auch Konzerte, Workshops und Poetry-Slams geplant. Die Schüler wollen auf Isomatten in großen Zelten übernachten und werden von Eltern und ehrenamtlichen Helfern mit Essen versorgt. Man rechnet mit mehreren hundert Teilnehmern.