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Aktuelle Lage an NRW-Flughäfen: Was man wissen muss – und selbst tun kann

An vielen Flughäfen in NRW kommt es aktuell zu langen Wartezeiten. Doch die Lage in Düsseldorf, Köln und Co. ändert sich stetig. Ein Überblick.

Köln/Düsseldorf/Frankfurt – An etlichen Flughäfen in Deutschland müssen Reisende derzeit immer wieder viel Geduld mitbringen. Lange Schlangen und somit hohe Wartezeiten stehen auf der Tagesordnung. Vor allem der Westen der Bundesrepublik ist mit seinen drei großen Airports in Köln/Bonn, Düsseldorf und Frankfurt stark betroffen. Dafür gibt es gleich mehrere Ursachen: Personalprobleme durch Corona, gestrichene Flüge wie von Lufthansa- und Eurowings oder auch die hohen Passagierzahlen durch den Beginn der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen.

Wartezeit am Flughafen Düsseldorf, Köln, Frankfurt – so ist die aktuelle Situation

Da die Wartezeiten am Flughafen Köln/Bonn, Flughafen Düsseldorf und Flughafen Frankfurt in der Spitze auch mal mehrere Stunden betragen können, empfehlen alle Airports derzeit mindestens 2,5 bis drei Stunden vor Abflug im Terminal zu sein. An allen Flughäfen gibt es dabei aber klare „Peak“-Zeiten, zu denen besonders viel los ist. Abseits dieser Zeiträume läuft der Betrieb oftmals auch ohne große Warteschlangen.

Lange Warteschlangen sind an den Flughäfen Düsseldorf, Köln/Bonn oder Frankfurt derzeit gang und gäbe. (Symbolbild)

Sicherheitskontrolle und Check-in am Flughafen – das sollte man beachten

Trotz der vielen äußeren Faktoren, gibt es auch viele Dinge, die Flugreisende selbst beachten können. Für alle Airports im Westen gibt es etliche hilfreiche Tipps. Dadurch kann nicht nur die Wartezeit reduziert, sondern auch die eigene Reise möglichst stressfrei gestaltet werden. Unter anderem, indem Passagiere darauf achten, welche Gegenstände bei der Sicherheitskontrolle erlaubt sind. Oder aber auch dadurch, dass sie von früheren Check-in-Optionen Gebrauch machen. Bei einigen Airlines ist es zudem möglich, eine Priority Lane für die Sicherheitskontrolle zu nutzen, berichtet Ruhr24.

Ein paar Beispiele, was Reisende vor der Sicherheitskontrolle tun können, um für Entlastung zu sorgen:

  • Direkt nach dem Check-in zur Sicherheitskontrolle gehen
  • Handgepäck auf ein Minimum beschränken
  • Auf unnötige Flüssigkeiten verzichten (100 ml Flüssigkeitsbehälter im Plastikbeutel, max. ein Liter)
  • Hosentaschen leeren, Kleinteile in Jackentaschen verstauen (zum Beispiel Münzen, Uhren und Schlüssel) und Jacke ausziehen
  • Elektrogeräte separat in Wanne oder oben ins Handgepäck legen (zum Beispiel Tablets, E-Books und Laptops)

(os)

Rubriklistenbild: © Henning Kaiser/dpa