Familie in Gladbach sitzt entspannt auf der Terrasse - plötzlich kreucht diese große Schlange durch den Garten

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.Eine Schlange hat sich in einen Garten verirrt. Foto: Polizei

Eine Schlange hat einer Familie in Mönchengladbach einen ordentlichen Schrecken eingejagt. Sie tauchte plötzlich im Garten auf.

Eine Schlange hat einer Familie in Mönchengladbach einen ordentlichen Schrecken eingejagt. Sie tauchte plötzlich im Garten auf.

  • Eine Expertin der Feuerwehr konnte die Schlange bestimmen und sie später einfangen.
  • Ein Fachhandel in Mönchengladbach nahm das Tier bei sich auf.

So einen Besuch hat man auch nicht alle Tage: Eine Familie in Mönchengladbach ist am Donnerstag (1. August) durch eine im Garten herumkreuchende Schlange in Angst versetzt worden.

Die Anwohner hatten das circa 1,40 m lange Tier gerade noch aus ihrem Garten in den Abfluss unter der Garage huschen sehen. Nachdem die Anwohner des Einfamilienhauses ein Foto von dem Tier gemacht hatten, verständigten sie die Feuerwehr.

In Herne sorgt eine ausgebüchste Kobra für Furore. Denn es handelt sich bei ihr um eine giftige Schlange, deren Biss tödlich enden kann. Weniger gefährlich ging es in Bochum zu - dort galoppierten zwei Pferde durch die Stadt und verletzten einen Polizisten.

Schlange war harmlos

Eine Expertin identifizierte das Tier als "Vierstreifennatter" (Elaphe quatuorlineata). Diese große und kräftige Natter kann eine Länge von bis zu 2,40 Metern erreichen. Das Tier lebt eigentlich in Südeuropa, vor allem in Italien, Griechenland und dem Balkanraum. Vogelnester, aber auch Eichhörnchen fallen ihr dort um Opfer. Für den Menschen ist die Schlange aber harmlos, ähnlich wie die heimische Ringelnatter. Auch sie ist für den Menschen harmlos, kann uns aber dennoch einen ordentlichen Schrecken einjagen. In Velbert hatte sich eine Schlange dieser Art in die Dusche verirrt - die Tierrettung konnte helfen.

Eine Expertin konnte das Tier in Mönchengladbach schließlich einfangen. Ein Reptilienfachhandel hat die Schlange nun aufgenommen und wird sie wieder aufpäppeln.

Keine unüblichen Einsätze für die Feuerwehr

Die Feuerwehren in NRW müssen immer wieder zu Tierrettungs-Einsätzen ausrücken. Oft geht es um Hunde und Katzen, die in missliche Lagen geraten. In dieser Woche musste die Feuerwehr in Wuppertal etwa einen 50-Kilo-Hund von einem Sims retten. Im Frühjahr dieses Jahres hatte es die Feuerwehr in Menden dagegen mit einer Schlange zu tun, die in eine missliche Lage geraten war. In Mülheim an der Ruhr war die Polizei Anfang August auf der Suche nach einer möglichen Giftschlange.