Fahndung

Explosion im Ruhrgebiet: Polizei jagt Täter in Oberhausen

Im Juli 2022 gab es in Oberhausen eine Explosion am Parteibüro der Linken. Die Polizei hat jetzt die Aufnahmen der Überwachungskamera ausgewertet.

Update, Freitag (2. September), 13.45 Uhr: Die Polizei Oberhausen nimmt die Öffentlichkeitsfahndung nach dem Täter wieder zurück. Wie es in einer Pressemitteilung heißt, habe sich ein Zeuge am nächsten Tag auf der Polizeiwache gemeldet, der nun als Zeuge dient.

VorkommnisExplosion am Parteibüro der Linken
Datum5. Juli 2022
Adresse Friedensplatz 8, 46045 Oberhausen
ErmittlungenStaatsanwaltschaft und Polizei

Überwachungsvideos von Explosion vor Parteibüro der Linken in Oberhausen ausgewertet

Erstmeldung, Mittwoch (24. August), 10 Uhr: Am 5. Juli 2022 gab es am Friedensplatz in Oberhausen eine Explosion. Mehrere Gebäude wurden dabei beschädigt, unter anderem das Büro der Partei „Die Linken“. Inzwischen hat die Polizei die Videoaufnahmen der Nacht ausgewertet und startet die Suche nach einem darauf zu sehenden Mann.

Es gab eine Explosion in der Nacht vom 04. auf den 05. Juli 2022 am Friedensplatz in Oberhausen. Im Eingangsbereich des „Linken Zentrums“ fand die Polizei später einen selbstgebauten Sprengsatz. Sie vermutet einen gezielten Anschlag.

Hinweise auf den Täter gab es bisher keine. Jetzt haben Beamtinnen und Beamte auf den ausgewerteten Videoaufnahmen der Überwachungskamera einen womöglich wichtigen Zeugen gefunden (mehr News aus dem Ruhrgebiet bei RUHR24).

Mann wird Zeuge der Explosion am Friedensplatz in Oberhausen

Ein Mann stand in zeitlicher und räumlicher Nähe zu der Explosion. Deshalb wird er jetzt von der Polizei gesucht, um mögliche Hinweise geben zu können. Als Täter wird er nicht verdächtigt.

Explosion in Oberhausen: Polizei sucht Zeugen mit Foto aus Videoaufnahmen

Um den Mann zu finden, hat die Polizei Oberhausen ein Foto des Mannes von den Überwachungsaufnahmen veröffentlicht. Personen, die den Mann kennen, sollen sich unter der 0201/829-0 bei der Polizei Essen/Mülheim an der Ruhr melden.

Rubriklistenbild: © Sebastian Peters/Imago/Symbolbild

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