Bild: dpa/Alexander Heinl

Eurowings will sein Langstreckenangebot ab Frankfurt und München deutlich ausbauen. Das kündigt die Lufthansa-Tochter in einer Pressemitteilung an. Dumm nur, dass darunter ausgerechnet der Flughafen in Düsseldorf leiden muss. Demnächst gibt es von dort keine Direktverbindung mehr nach New York durch Eurowings.

Es klingt viel zu schön, um wahr zu sein. Mal eben so nach New York fliegen – und das zum Schnäppchenpreis. Momentan macht die Lufthansa-Tochter Eurowings das möglich. Damit soll aber ab Herbst 2019 Schluss sein. Das berichtet die Rheinische Post.

Eurowings will Flughäfen in Frankfurt und München stärken

Der Grund für die Entscheidung: Ab München und Frankfurt sollen mehr Fernziele angeflogen werden. Das Unternehmen möchte dafür aber offensichtlich keine neuen Maschinen kaufen, sondern die alten aus Düsseldorf einfach abziehen.

Die verbliebenen vier bis fünf Maschinen fliegen ab Düsseldorf in den USA dann noch Ziele wie Miami oder Fort Myers an. Außerdem kommen Reisende zumindest in die Nähe von New York, denn die amerikanische Stadt Newark bleibt weiter als Eurowings-Flugziel erhalten. Nur eben keine Direktverbindung mehr zum John F. Kennedy Flughafen.

Große Konkurrenz für den Flughafen Düsseldorf

Die Rheinische Post hat mit der Industrie- und Handelskammer in Düsseldorf gesprochen. Deren Hauptgeschäftsführer Gregor Berghausen vermutet die Konkurrenz zwischen den europäischen Flughäfen
als Grund für die Entscheidung. Man müsse in Düsseldorf aufpassen, dass es weiterhin ein breites Angebot an Langstreckenflügen gebe.

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Zurzeit muss man sich darum aber keine Sorgen machen. Der Flughafen Düsseldorf erklärte der Rheinischen Post, dass es weiter rund 100 Übersee-Flüge pro Woche geben wird.