Polizei nutzt Roboter

Essen: Wohnkomplex wird nach Mega-Feuer abgerissen – war es Brandstiftung?

Der abgebrannte Wohnkomplex in Essen muss abgerissen werden. War zuvor Brandstiftung im Spiel?

Update, Dienstag (22. Februar), 13.23 Uhr: Nach dem verheerenden Großbrand in der Essener Innenstadt vom frühen Montagmorgen muss der betroffene Wohnkomplex abgerissen werden. Das sagte der Chef des Eigentümerunternehmens Vivawest, Uwe Eichner, am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Essen.

Nach dem Großbrand in Essen muss der Wohnkomplex abgerissen werden.

Der Schaden liege in zweistelliger Millionenhöhe. Abriss und Sanierung der Brandstelle inklusive der darunterliegenden Tiefgarage seien sehr langwierig. Vivawest kümmere sich nun vor allem darum, den 128 Betroffenen neue Wohnungen zu vermitteln.

Update, Dienstag (22. Februar), 12.15 Uhr: An dem ausgebrannten Wohnkomplex in Essen sind Experten mit einem vierbeinigen Polizei-Roboter im Einsatz. Mit dem 35 Kilogramm schweren Laufroboter namens „Herbie“ soll nach Polizeiangaben das einsturzgefährdete Gebäude nach dem Ende der Löscharbeiten erkundet werden.

Herbert Reul, Innenminister von Nordrhein-Westfalen, schaut sich den Roboterhund an, der die Ursache für den Brand in einem Essener Wohnkomplex finden soll.

Die Ursache des verheerenden Bandes in Essen von Montag (21. Februar) – mit drei Verletzten und 35 zerstörten Wohnungen – ist bislang noch unbekannt.

In Essen haben Feuerwehrleute in der Nacht zum Dienstag noch kleine Glutnester in dem Wohnkomplex gelöscht. Gegen 7 Uhr hätten die Einsatzkräfte „Feuer aus“ gemeldet, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Damit werde die Einsatzstelle an die Kriminalpolizei übergeben.

Update, Dienstag (22. Februar), 7 Uhr: Was hat zur Brandkatastrophe in dem Wohnkomplex in Essens Innenstadt geführt? Noch immer hält sich die Vermutung, die Ursache für den Brand könnte bewusst hervorgerufen worden sein, etwa durch Brandstifter.

Dass an diesem Gerücht etwas dran sein könnte, zeigt ein aktueller Aufruf der Polizei Essen. Sie sucht derzeit auch via Soziale Medien nach Hinweisen aus der Bevölkerung zum Brand. Infos nimmt die Polizei unter 08006677123 entgegen.

Grund für die Annahme ist, dass es in jüngster Vergangenheit in der Nähe des abgebrannten Wohnkomplexes zu Brandstiftung gekommen war.

Brand in Wohnhaus in Essen: Ursache für Feuer noch nicht gefunden

Update, Montag (21. Februar), 19 Uhr: Die Feuerwehr Essen hat die eindeutige Ursache bei der Brandkatastrophe noch nicht gefunden. Allerdings gibt es laut WAZ erste Erkenntnisse. So könnte die vorgehängte Kunststoffverkleidung eine Rolle spielen.

Brand in Essen: Die Fassadendämmung könnte eine Rolle beim Feuer gespielt haben

Die Wärmedämmverbundfassade aus Styropor könnte den Brand beschleunigt haben, nachdem dieser auf einem Balkon ausgebrochen war. Zudem sei ganz viel Plastik verbaut worden. Solche Dämmfassaden stehen schon seit längerem in der Kritik der Feuerwehr. In der Vergangenheit habe es ähnliche Fälle gegeben. Weitere Untersuchungen stehen an.

Update, Montag (21. Februar), 17 Uhr: Der Brand im Wohnkomplex in Essen ist unter Kontrolle und die Nachlöscharbeiten laufen. Allerdings, meldet die Feuerwehr Essen, ist das Gebäude einsturzgefährdet. Es sei schwer zu beurteilen, wann die Nachlöscharbeiten beendet sein werden. Aktuell gebe es immer wieder Brandnester.

Brand in Essen: Feuerwehr setzt wegen Einsturzgefahr Roboterhund ein

Die Feuerwehr Essen will einen sogenannten Roboterhund in die einsturzgefährdete Ruine senden, wie die DPA berichtet. „Herbie“, wie der Roboter heißt, kann immer dort eingesetzt werden, wo es für Menschen zu gefährlich ist. Derweil ist die Ursache des Feuers noch unklar.

Update, Montag (21. Februar), 13.42 Uhr: Noch immer suchen die Ermittler der Polizei nach einer Ursache für den verheerenden Brand in einem Wohnhaus mit rund 50 Parteien in der Essener Innenstadt. Derweil zeigt ein Video, wie heftig die Flammen aus dem Gebäude schlugen:

Update, Montag (21. Februar), 13.12 Uhr: Der Großbrand des Essener Wohnkomplexes im Westviertel ist nach Angaben von NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) „sehr stark von außen in Gang gesetzt worden“. Auf die Frage eines Journalisten, ob Dämmstoffe das Feuer begünstigt haben könnten, sagte Reul: „Ich bin ja kein Fachmann, deswegen halte ich mich da zurück, aber ich denke so ähnlich wie sie.“ Zur möglichen Brandursache gebe es noch keine Hinweise.

Brand in Essen: NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst ist „eschüttert“

Update, Montag (21. Februar), 12.24 Uhr: Inzwischen hat sich auch NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) zur Brandkatastrophe von Essen geäußert. Er sei „erschüttert“, habe sich bereits bei Essens OB Thomas Kufen erkundigt. „Viele Menschen haben über Nacht ihre Wohnung, Hab und Gut verloren“, bedauert Wüst. Gleichzeitig richtet er seine Worte an die Einsatzkräfte: „Mein großer Dank gilt den Einsatzkräften vor Ort, die noch immer gegen das Feuer kämpfen.“

Update, Montag (21. Februar), 11.58 Uhr: Nun gibt es Informationen zum Gebäude, das in der Nacht zu Montag in Essen durch einen Brand nahezu komplett zerstört wurde. Der Wohnkomplex war ein Neubau von 2015, er sei gemäß Bauvorschriften mit Brandschutztüren gegen eine schnelle Verbreitung eines Feuers ausgestattet gewesen.

Essen: Großer Brand kommt auch für Vivawest überraschend – Brandschutz offenbar aktuell

Die Brandschutztüren seien zuletzt im März 2021 gewartet worden, sagte ein Sprecher des Hauseigentümers Vivawest Wohnen GmbH. Die Dämmung des Hauses erfolge überwiegend mit Mineralfaserplatten, weil diese weniger brandanfällig als Polysterol-Dämmstoffe seien, sagte der Sprecher der DPA. Die Feuerwehr hatte sich „sehr überrascht“ über die massive Brandausbreitung gezeigt (siehe Update von 10.38 Uhr)

Update, Montag (21. Februar), 10.38 Uhr: Noch immer kämpft die Feuerwehr Essen gegen den Brand in einem Wohnkomplex in der Innenstadt. In dem zehn Jahre alten Gebäude gebe es noch Brandnester, die immer wieder aufflackern, so ein Sprecher.

Seit Stunden kämpft die Feuerwehr gegen immer wieder aufflackernde Glustnester im abgebrannten Wohnkomplex in Essen.

Indes zeigt sich die Feuerwehr irritiert vom Ausmaß der Brandkatastrophe: „Die massive Brandausbreitung hat alle Einsatzkräfte sehr überrascht“, betonte der Sprecher. So etwas habe man noch nie erlebt. Normalerweise gebe es in modernen Gebäuden Brandsperren, so dass so etwas eigentlich nicht möglich sei. Warum es in diesem Fall dennoch habe geschehen können, müsse untersucht werden. Die Polizei will möglichst bald Ermittlungen aufnehmen.

Der Großbrand betreffe 39 Wohnungen, teilte die Vivawest Wohnen GmbH mit. Das Unternehmen sagte den rund 100 Mietern der abgebrannten Wohnungen Unterstützung zu.

Update, Montag (21. Februar), 9.56 Uhr: Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen (CDU) hat gegenüber der DPA bestätigt, dass bei dem Großbrand in Essen bislang nur drei Menschen mit einer Rauchgasvergiftung zu Schaden gekommen seine. „Dank des Einsatzes der Nachbarinnen und Nachbarn, aber auch der Einsatzkräfte unserer Feuerwehren und des Rettungsdienstes“. Darauf sei er sehr stolz.

Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen (CDU) hat sich zum großen Brand in der Bargmannstraße geäußert.

Update, Montag (21. Februar), 9.04 Uhr: Noch immer wird der Brand in dem Wohnkomplex an der Bargmannstraße in der Innenstadt von Essen gelöscht, die Brandruine kann noch nicht betreten werden. Wenn es so weit sei, werde die Polizei die Ermittlungen zur Brandursache aufnehmen, die derzeit noch nicht feststünden, so ein Sprecher zur Deutschen Presse-Agentur (DPA).

Der Brand in diesem Wohnungskomplex in Essen hat das gesamte Gebäude zerstört.

Bei dem Brand wurden nach derzeitigem Stand drei Menschen durch Rauchvergiftungen verletzt. Etwa 100 Personen seien aus dem Komplex in Sicherheit gebracht worden, sagte ein Feuerwehrsprecher. Das entspreche ungefähr der Zahl der dort wohnenden Menschen. Die Feuerwehr war mit 150 Einsatzkräften vor Ort.

Brand in Essen: Anwohner von Wohnhaus spricht von „Inferno“

Update, Montag (21. Februar), 8.04 Uhr: Laut Feuerwehr Essen konnte sich das Feuer in dem 50-Wohnungen-Komplex in der Innenstadt auch wegen des starken Windes durch Sturm „Antonia“ so schnell ausbreiten. Ein Anwohner berichtet gegenüber der Deutschen Presse-Agentur, der gesamte Wohnkomplex mit rund 100 Einwohnern habe innerhalb von nur 20 Minuten komplett in Flammen gestanden. „Es glich einem Inferno. Der Wind peitschte die Flammen an - Funken“, so der Anwohner, der einen Rollstuhlfahrer aus seiner Wohnung half.

Brand in Essen: Spekulationen um Ursache machen die Runde

Update, Montag (21. Februar), 7.54 Uhr: Aktuell wird vor allem in den Sozialen Netzwerken wild spekuliert, wie es zu dem Brand in dem Wohnkomplex in Essens Innenstadt kommen konnte. Fing die Wärmedämmung Feuer? Wurde ein Brand gelegt? Fest steht bislang nichts: Weder Feuerwehr noch Polizei in Essen nannten bislang eine mögliche Brandursache. Die Ermittlungen laufen. Derweil ist bei Tageslicht das Ausmaß der Brandkatastrophe zu erahnen, wie ein Reporter vor Ort veranschaulicht:

Update, Montag (21. Februar), 6.56 Uhr: Das Ausmaß des verheerenden Großbrandes in einem Wohnkomplex in der Innenstadt von Essen ist nach wie vor nicht zu erfassen – die Summe von drei Verletzten wahrscheinlich nur eine erste Zwischenbilanz. Noch immer kann die Feuerwehr Essen laut einem Reporter vor Ort die Wohnungen an der Bargmannstraße nicht betreten.

Essen: Großes Feuer in der City – Brand zerstört kompletten Wohnkomplex

Erstmeldung, Montag (21. Februar) 6 Uhr: Nahe der Innenstadt von Essen ist am frühen Montagmorgen (21. Februar) ein kompletter Wohnkomplex an der Bargmannstraße in Brand geraten. 50 Wohnungen sind Bestandteil des Gebäudes. Die Feuerwehr fuhr einen Großeinsatz, um den Brand der vier Etagen zu stoppen.

BrandortEssen-Westviertel
StraßeBargmannstraße
DatumMontag, 21. Februar 2021

Essen: Großer Brand in Westviertel – Wohnkomplex mit 50 Wohnungen in Flammen

„Es wurden alle verfügbaren Berufsfeuerwehren alarmiert“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Das Feuer konnte demnach noch nicht unter Kontrolle gebracht werden. Der Einsatz läuft seit 2 Uhr in der Nacht.

Der Wohnkomplex befindet sich am Rande der Essener Innenstadt, nur wenige Gehminuten vom großen Einkaufscenter „Limbecker Platz“. Nördlich des Quartiers befindet sich die Universität der Stadt, ebenfalls nur wenige Gehminuten entfernt. Der betroffene, moderne Wohnkomplex ist Teil der sogenannten „Grünen Mitte Essen“.

Aus der Vogelperskektive ist das Ausmaß des Brandes nahe der Innenstadt von Essen deutlich zu erkennen.
Das Feuer war kurz nach Mitternacht in der Bargmannstraße von Essen ausgebrochen. Die Flammen breiteten sich schnell über mehrere Etagen aus.
Flammen schlugen aus der gesamten Fassade. Noch ist unklar, ob Menschen bei dem großen Brand in Essen zu Schaden gekommen sind.
Der Grund für den großen Brand im Westviertel von Essen steht noch nicht fest. Unklar ist auch noch, ob es Tote gibt.

Gegen 3 Uhr in der Nacht hatte die Feuerwehr Essen bereits eine erste Warnung über die App „Nina“ an die Bevölkerung herausgegeben. Aufgrund des Brandrauches wurden die Essener dazu aufgerufen, Fenster und Türe geschlossen zu halten und das betroffene Gebiet zu meiden.

Essen: Riesiger Brand im Herzen von NRW – Feuerwehr fährt Großeinsatz in Westviertel

Wie ein Polizeisprecher sagte, handelt es sich bei dem Brandobjekt um einen L-förmigen Gebäudekomplex. Die Gebäude seien aus bislang unerklärlichen Gründen nacheinander in Brand geraten (Hier weitere News aus dem Ruhrgebiet bei RUHR24 lesen).

Die Feuerwehr Essen positionierte sich für den Großbrand-Einsatz auch vor dem nahegelegenen Limbecker Platz.

Die Häuser wurden evakuiert und die Bewohner in einem nahegelegenen Hörsaal der Universität untergebracht. In dem Wohnkomplex leben rund 100 Menschen. Ob es Verletzte oder Tote gibt, war bislang nicht bekannt. Nach ersten Angaben hätten drei Bewohner eine Rauchgasvergiftung erlitten, berichtet der WDR.

Wie die Feuerwehr auf Twitter mitteilte, kommt es aufgrund der Löscharbeiten zu Behinderungen im Berufsverkehr. Die Segerothstraße und die Friedrich-Ebert-Straße seien voll gesperrt. Mit DPA-Material.

Rubriklistenbild: © Christoph Reichwein/DPA

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