Evakuierung in Kupferdreh

Essen: Bombe an A44 erfolgreich entschärft – 6000 Anwohner und Baldeneysee-Besucher betroffen

Nahe dem Baldeneysee in Essen ist am Montag (9. August) eine Bombe entschärft worden. 6000 Menschen an der A44 in Kupferdreh waren von der Evakuierung betroffen.

Update, Montag (9. August), 15.05 Uhr: Essen – Der Blindgänger an der A44 in Essen-Kupferdreh ist erfolgreich entschärft worden. Das teilt die Stadt Essen soeben auf Twitter mit. „Die Sperrungen werden jetzt nach und nach wieder aufgehoben“, heißt es dort.

StadtEssen
betroffene OrteKupferdreh, Baldeneysee, A44, S9
AnlassBombe gefunden

Essen: Bombe in der Nähe des Baldeneysees entschärft – A44 und S9 von Evakuierung betroffen

Update, Montag (9. August), 14.27 Uhr: Die Entschärfung hat begonnen.

Update, Montag (9. August), 13.50 Uhr: Laut Stadt Essen hat die Entschärfung der Bombe in Heisingen noch nicht begonnen.

Update, Montag (9. August), 13.06 Uhr: Beide Evakuierungsdurchläufe sind durchgeführt worden. Beide Sperrkreise um die Bombe in Essen-Heisingen werden jetzt zugezogen. Die Bomben-Entschärfung beginnt daher in Kürze. Vermutlich ist der Blindgänger dann gegen 14 Uhr / 14.15 Uhr entschärft.

Essen: Bombe gefunden – Baldeneysee, A44 und 6000 Anwohner von Entschärfung betroffen

Erstmeldung, Montag (9. August), 9.30 Uhr: In Essen-Kupferdreh wird am heutigen Montag (9. August) eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Der Blindgänger wurde bereits am Freitag (6. August) bei Bauarbeiten in der Ruhrgebiets-Stadt gefunden. Erst am 2. August hatte es eine Bomben-Entschärfung in Essen gegeben – allerdings in Huttrop.

Rund 6000 Menschen sind von den Maßnahmen der Stadt Essen betroffen. Fast 2000 Bürger davon müssen ihre Häuser verlassen, wie die Stadt Essen angibt. Die restlichen 4000 müssen sich in sichere Bereiche ihrer Wohnung begeben, sobald die Entschärfung startet.

Die Entschärfung ist für die Mittagsstunden vorgesehen. Eine genaue Uhrzeit hängt von der Evakuierung ab, die um 10 Uhr starten soll.

Essen: Bombe in der Nähe des Baldeneysees gefunden – A44 und 6000 Anwohner von Entschärfung betroffen

Bomben-Entschärfung in Essen-Kupferdreh: Die Anwohner im inneren Ring müssen während der Entschärfung am 9. August ihre Häuser verlassen.

Die Fundstelle des US-Blindgängers befindet sich an der Kupferdreher Straße in Höhe der Hausnummer 28 nahe dem Baldeneysee und dem Naturschutzgebiet „Heisinger Aue“. Auch die A44 und der ÖPNV sind von den Maßnahmen betroffen. Wann die Autobahn gesperrt wird, steht noch nicht fest. Die Stadt Essen geht aber von einer „Behinderungen des Individualverkehrs“ aus und bittet darum, den Bereich weiträumig zu umfahren.

Der S-Bahnhof „Essen-Kupferdreh“ liegt zwar nicht innerhalb des Evakuierungsradius‘, könnte aber dennoch durch kurzzeitige Sperrung der S-Bahn-Strecke der S9 von den Maßnahmen behindert werden.

Essen: Bombe in Kupferdreh gefunden – Baldeneysee-Besucher sollten Entschärfung berücksichtigen

Menschen, die heute einen Ausflug zum kürzlich vom NRW-Hochwasser betroffenen Baldeneysee planen, sollten die Entschärfung berücksichtigen. Die A44-Auffahrt Essen-Heisingen in Richtung Velbert wird am Mittag durch die Autobahnpolizei gesperrt. Die Autobahnabfahrten Kupferdreh-Süd, Kupferdreh-Nord und Überruhr der A44 werden ebenfalls gesperrt. Der Baldeneysee selbst liegt nicht innerhalb des Evakuierungsradius. Die Grenze verläuft praktisch genau am Rand des Sees und schneidet die Brücke am östlichen Ufer des Sees nur an.

Es wurde bereits eine Betreuungsstelle in der Sporthalle Kupferdreh, Prinz-Friedrich-Platz 2, für die Versorgung der zu evakuierenden Personen eingerichtet. Ein Bürgertelefon ist eingerichtet und ab sofort unter der Nummer (0201) 123 - 88 88 erreichbar.

Rubriklistenbild: © Ruhrverband

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