Hidden Champions

Dortmund: Elon Musk benötigt Hilfe aus NRW für Tesla-„Gigafactory“

Tesla-Chef Elon Musk
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Tesla-Chef Elon Musk braucht für seine „Gigafactory“ in Brandenburg viel Hilfe aus NRW.

Laut einer neuen Studie aus Dortmund spielen NRW-Firmen für Teslas Werk in Brandenburg eine wichtige Rolle.

NRW – Für das neue Tesla-Autowerk „Gigafactory“ im brandenburgischen Grünheide spielen deutsche Unternehmen eine entscheidende Rolle. Das offenbarte eine aktuelle Studie von Prof. Dr. Jan-Philipp Büchler von der Fachhochschule Dortmund, wie die Hochschule in einer Pressemitteilung erklärt (mehr News aus NRW bei RUHR24).

NRW-Firmen liefern fast 40 Prozent der Teile für Tesla-Autowerk – „Hidden-Champions-Datenbank“

Büchler habe demnach Stellenanzeigen, Patentanmeldungen und Firmenvideos analysiert und mit diesen Ergebnissen seine „Hidden-Champions-Datenbank“ gefüttert. Als Hidden Champions werden mittelständische Unternehmen bezeichnet, die in Nischen-Marktsegmenten Europa- oder Weltmarktführer geworden sind. Diese „heimlichen Gewinner“ sind in der Öffentlichkeit kaum bekannt und erfahren daher auch keine große Beachtung.

Als Experte für Unternehmensführung im Wirtschaftsbereich habe Büchler insgesamt 21 dieser Firmen aus dem deutschsprachigen Raum identifiziert, die Maschinen und andere Technologien zum Tesla-Werk beisteuern.

NRW: Studie der Fachhochschule Dortmund – Deutsche Firmen sind essenziell für Tesla-Werk

Die Ergebnisse dieser Studie würden aufzeigen, dass die Lieferanten für diese Teile vor allem aus NRW stammen (39 Prozent), dicht gefolgt von Baden-Württemberg (33 Prozent) und Bayern, das 15 Prozent der Ressourcen für die „Gigafactory“ von Tesla liefert.

Diese deutschen Lieferanten könnten durch Teslas hohe Anforderungen mit Innovationsstärke glänzen, denn „den Umfang an Neuerungen in der Produktion bei Tesla haben wir in der Automobilindustrie seit Jahrzehnten nicht gesehen“, so Jan-Philipp Büchler.

Der Studie zufolge investieren Tesla-Lieferanten im Schnitt zehn Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Zum Vergleich: Bei Dax-Unternehmen liege die Quote für Forschung und Entwicklung nur bei durchschnittlich drei Prozent.

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