Erfolgsgeschichte aus dem Ruhrpott

Ruhrgebiets-Unikat ist Star im Internet: Auch RTL2 und VOX feiern ihn

Alfred Bauhaus in seinem ersten YouTube Video.
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Durch YouTube Videos wurde Alfred Bauhaus, auch genannt „Schrottplatz-Fred“ zur Ruhrpott-Berühmtheit.

Schrottplatz Besitzer Alfred Bauhaus wurde durch seine YouTube Videos zum Ruhrpott-Star.

NRW – Alfred Bauhaus (65) betreibt seit 43 Jahren seinen Schrottplatz „Autoverwertung Bauhaus“ in Duisburg. Vor rund einem Jahr, im Februar 2021, begann er in Zusammenarbeit mit dem TV-Autor Matthias Lorbach (32) seinen Arbeitsalltag auf dem Schrottplatz zu filmen und auf YouTube unter dem Kanal „Freds Revier“ hochzuladen. Seitdem hat er sich unter dem Namen „Schrottplatz-Fred“ zu einer echten Ruhrpott-Berühmtheit entwickelt.

NRW: Ruhrgebiets-Unikat ist Internet-Star – „Freds Revier“ erreicht bis zu einer Viertelmillion Menschen

Zwar ist der Alltag auf dem Schrottplatz das Thema der Internet-Clips, jedoch steht Fred mit seiner ungefilterten und sympathischen Art im Fokus.

Mit oranger Jacke, einer nikotinfreien Zigarette und einem „Schrottplatz-Kaffe“ startet sein Arbeitsalltag auf dem Autoverwertungshof. „Autoverwertung Bauhaus“, sagt Fred so oft am Tag in sein Telefon, dass es ihm Abends zu den Ohren wieder herauskommt, „Am Abend brennt mir das Ohr, dat kann ich dir sagen“, erklärt er in einem seiner Videos.

Mit dieser ungefilterten und sympathischen Ruhrpott-Art begeistert er auf YouTube bis zu einer Viertelmillion Zuschauer. Es sei eine äußerst unterhaltsame, eigene Welt, erklärt Produzent Matthias Lorbach der Bild. (Mehr News aus NRW bei RUHR24)

NRW: Ruhrgebiets-Unikat „Schrottplatz-Fred“ wird Internet-Star – So fing alles an

Bevor seine Karriere als Schrottplatz-Besitzer anfing, machte Alfred Bauhaus eine Lehre zum Mechatroniker bei Mercedes. „Früher hieß das ja noch Automechaniker“ erklärt der 65-Jährige.

Als er mit 18 Jahren ausgelernt hatte, habe sein Großvater ihn gefragt, ob er seinen Schrottplatz übernehmen wolle. Freds Antwort darauf: „Ja klar, das mach ich sofort“, erzählt noch heute begeistert.

Die Idee, das Schrottplatz-Geschehen zu filmen, sei von Matthias Lorbach aus Krefeld gekommen: „Ich habe mir irgendwann gedacht, dass es einen Versuch wert wäre, einen YouTube-Kanal zu starten“. Dieser liefe inzwischen so gut, dass „die Leute mich sogar im Flugzeug oder auf Messen erkennen. Wahnsinn!“, staunt Fred im Gespräch mit der Bild.

NRW: Ruhrgebiets-Unikat begeistert mit seinem Schrottplatz-Alltag – „Ich habe schon alles gefunden“

Fred ist inzwischen achtfacher Großvater und hat schon einiges bei der Autoverwertung gesehen und zu erzählen: „Hier kommen Autos rein, da will niemand einsteigen“, so Alfred Bauhaus.

„Einmal hab ich zum Beispiel in einem angekauften Auto eine Beinprothese gefunden.“ Dies sei schon ziemlich bizarr und kurios, doch zum Glück sei bei allen Funden noch keine Leiche dabei gewesen, sagt er.

Auch TV-Sender sind bereits auf den 65-Jährigen aufmerksam geworden und berichteten über ihn. Unter anderem Vox, DMAX, RTL2 und der WDR. Seinen Zuschauern und dem Schrottplatz in Duisburg wird Fred, wie er selber sagt, noch einige Zeit erhalten bleiben. Denn auch mit 65 sei bei ihm noch lange nicht Schluss.

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