Mysteriöse Umstände

Mann im Ruhrgebiet getötet: Polizei setzt Belohnung aus

In Duisburg ist ein Mann an schweren Kopfverletzungen gestorben. Zugefügt wurden ihm die offenbar durch mehrere Schläge. Die Polizei steht vor einem Rätsel.

Duisburg – Wer hat Mirsad Delic tödlich verletzt? Um die mysteriösen Todesumstände des 53-jährigen Duisburgers aufzuklären, hat die Staatsanwaltschaft für Hinweise, die zur Ergreifung von Tatverdächtigen führen, eine Belohnung in Höhe von 4000 Euro ausgesetzt.

StadtDuisburg
StadtteilMarxloh (Stadtbezirk Hamborn)
TatMann tödlich verletzt

NRW: Wer hat Mirsad Delic in Duisburg getötet? Mann in eigener Wohnung schwer verletzt

Der Vorfall im Ruhrgebiet ereignete sich unmittelbar nach Ostern. Am Dienstagmorgen (19. April), sei Mirsad Delic schwer verletzt in seiner Wohnung auf der Ottostraße Ecke Mathildenstraße im Stadtteil Marxloh aufgefunden worden. Das berichten Polizei und Staatsanwaltschaft Duisburg am Freitag (29. April) in einer gemeinsamen Presseerklärung.

Die Beamten hatten die Wohnung des Duisburgers untersucht, weil seine Arbeitskollegen ihn zuvor als vermisst gemeldet hatten. Dort fanden sie den 53-jährigen Mann mit schweren Kopfverletzungen vor. Er sei nicht ansprechbar gewesen, wurde umgehend von einem Notarzt versorgt und in ein Krankenhaus gebracht.

Mirsad Delic wurde von seinen Arbeitskollegen als vermisst gemeldet.

Doch zwei Tage später sei der Mann an seinen Verletzungen gestorben, ohne zuvor noch einmal das Bewusstsein zu erlangen. „Bei der anschließenden gerichtsmedizinischen Untersuchung stellte sich heraus, dass mehrere Schläge auf den Kopf des Mannes todesursächlich gewesen sein müssen“, berichten Polizei und Staatsanwaltschaft acht Tage nach dem Tod des Duisburgers.

Mann im Ruhrgebiet tödlich verletzt: Polizei sucht Zeugen und lobt Belohnung aus

Eine Mordkommission der Duisburger Polizei versucht seither, die Todesumstände und die Lebenssituation von Mirsad Delic aufzuklären. Dies gestalte sich schwierig, da der Mann sehr zurückgezogen gelebt habe. Seine Frau und sein Sohn halten sich in Bosnien auf. Auch Mirsad Delic stammt aus Bosnien.

Nach derzeitigem Stand gehen die Ermittler davon aus, dass der 53-Jährige in der Nacht von Ostermontag auf den darauffolgenden Dienstag in der Zeit von 23 bis 7 Uhr schwer verletzt wurde. Jetzt werden Zeugen gesucht, die zur Tatzeit verdächtige Personen oder Fahrzeuge an der Wohnanschrift gesehen haben.

Das Wohnhaus von Mirsad Delic in Duisburg-Marxloh.

In den kommenden Tagen wollen die Ermittler zudem Fahndungsplakate im Duisburger Stadtteil Marxloh und im Stadtbezirk Hamborn verteilen. Hinweise nimmt die Mordkommission unter 0203/2800 entgegen (mehr News aus NRW bei RUHR24).

Rubriklistenbild: © Polizei Duisburg; Collage: RUHR24

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