Polizei Duisburg berichtet

Duisburg: Leichen zweier Mädchen nach Badeunfall im Rhein jetzt eindeutig identifiziert

Badeunfall am Rhein Duisburg
+
Nach dem Badeunfall in Duisburg suchten Taucher nach den vermissten Mädchen.

Bei einem tragischen Badeunfall am Rhein in Duisburg sind drei jugendliche Mädchen gestorben. Zwei Leichen wurden in den Niederlanden gefunden und mittlerweile identifiziert.

Update, Freitag (25. Juni), 15.15 Uhr: Die in der Waal in den Niederlanden gefundenen Leichen sind mittlerweile per DNA-Abgleich identifiziert worden. Es handelt sich nach Angaben der Polizei Duisburg zweifelsfrei um die beiden nach einem Badeunfall am Rhein in Duisburg vermissten Mädchen.

StadtDuisburg
Einwohner501.000 (2020)
OberbürgermeisterSören Link (SPD)

Badeunfall am Rhein in Duisburg: Leichen der Mädchen wurden identifiziert

Die Mädchen (13 und 14) waren am Freitag (18. Juni) und am Sonntag (20. Juni) in der Waal in den Niederlanden angespült worden. Niederländische Rechtsmediziner hatten ihre DNA mit Vergleichsmaterial wie Zahnbürste und Speichelproben der Angehörigen abgeglichen.

Mittlerweile wurden die beiden toten Mädchen von der Staatsanwaltschaft zur Bestattung freigegeben.

Duisburg: Eltern identifizieren tote Mädchen nach Badeunfall am Rhein

Update, Dienstag (22. Juni), 14 Uhr: Nun herrscht „traurige Gewissheit“ – Wie ein Sprecher der Polizei gegen über dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) bestätigte, handelt es sich bei den zwei in den Niederlanden angeschwemmten Leichen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um die Mädchen (13 und 14 Jahre), die in Duisburg im Rhein ertranken.

Wie die Polizei Duisburg weiter mitteilte, identifizierten die Eltern der Mädchen Kleidung und Schmuck ihrer Kinder. Beides war zusammen mit den leblosen Körpern gefunden worden. Einzig der DNA-Abgleich stehe jetzt noch aus. Doch bereits jetzt hätten die Eltern hätten den „Tod ihrer Kinder akzeptiert“, so der Sprecher.

Vermisste Mädchen aus Duisburg: Fund zweier Leichen begräbt Hoffnung

Update, Montag (21. Juni), 17.32 Uhr: Inzwischen verdichten sich die Anzeichen, dass die beiden in Duisburg vermissten Mädchen (13 und 14) tot sind. Die niederländische Polizei meldet den Fund zweier Leichen in der Waal – so heißt der Rhein im NRW-Nachbarland. Die angespülten Leichen entsprechen der Vermisstenbeschreibung. Derzeit liefen Untersuchungen zur Ermittlung der Todesursache, teilte die Polizei in Duisburg am Montag mit. Ein DNA-Abgleich soll letzte Gewissheit bringen. Die Familien der beiden Mädchen seien bereits informiert.

Die Leichen waren am Freitagabend (18. Juni) bei Rossum (nördlich von s‘Hertogenbosch) und am Sonntagmorgen (20. Juni) bei Gendt in der Nähe von Nijmegen gefunden worden, nachdem sie am vergangenen Mittwoch (16. Juni) in Duisburg als vermisst gemeldet worden waren.

Badeunfall in Duisburg: Zwei Leichen in Holland gefunden

Update, Sonntag (20. Juni), 19.30 Uhr: Duisburg – Die Suche nach den beiden vermissten Mädchen aus Duisburg könnte nun ein Ende gefunden haben. In den Niederlanden sind in der Waal zwei Wasserleichen gefunden worden. Die erste Leiche soll bereits am Freitagabend bei Rossum gefunden worden sein, berichtet die niederländische Regionalzeitung Brabants Dagblad. Die Gemeinde liegt unweit eines Mündungsarms des Rheins. Heute Morgen soll die zweite Leiche in der Nähe der Stadt Gendt bei Arnheim gefunden worden sein.

Die Polizei Duisburg untersucht derzeit den Zusammenhang mit dem Unglück im Rhein. Die Identifizierung der Leichen werde allerdings noch eine Zeit in Anspruch nehmen, berichtet die WAZ. Möglicherweise sei auch eine DNA-Analyse erforderlich.

Update, Donnerstag (17. Juni), 19 Uhr: Die zwei vermissten Jugendlichen können nach dem Badeunfall am Mittwoch wohl nicht mehr lebend aus dem Rhein bei Duisburg gerettet werden. Die Polizei sucht dennoch weiter nach ihnen. Die drei Mädchen sollen verwandt sein und in Duisburg-Marxloh wohnen, berichtet die WAZ.

Duisburg: Nach Badeunfall am Rhein keine Hoffnung für zwei vermisste Mädchen

Die Mädchen sollen am Mittwochnachmittag zum Baden in den Rhein gestiegen sein. Dabei sollen sie von der Bugwelle eines Schiffes erfasst und abgetrieben worden sein. Eine 17-Jährige konnte noch aus dem Wasser gezogen werden, starb jedoch kurz darauf. Zwei weitere Jugendliche sind seitdem vermisst.

Update, Donnerstag (17. Juni), 9.47 Uhr: Gibt es nach dem Badeunfall im Rhein in Duisburg doch noch Hoffnung? Die Polizei will am heutigen Donnerstag die Suche nach den zwei noch vermissten Mädchen (13, 14) fortsetzen, wie es in einer Mitteilung heißt. Die Wasserschutzpolizei hält vom Boot und die Hubschrauberstaffel aus der Luft Ausschau nach den Duisburger Jugendlichen. Die niederländischen Behörden sind ebenfalls informiert.

Rhein in Duisburg: Feuerwehr sucht stundenlang nach vermissten Mädchen

Update, Donnerstag (17. Juni), 7.28 Uhr: Nach dem tragischen Badeunfall im Rhein in Duisburg, bei dem ein Mädchen gestorben ist und zwei weitere vermisst wurden, gibt es nun wohl die traurige Gewissheit. Laut einem Bericht der WAZ hatte ein Großaufgebot an Rettungskräften über vier Stunden nach den Vermissten im Wasser gesucht.

Doch ohne Erfolg: Die Suche wurde gegen 22 Uhr eingestellt. „Es besteht keinerlei Hoffnung mehr für die Vermissten“, so der Einsatzleiter der Duisburger Feuerwehr gegenüber der Zeitung.

Nach dem Badeunfall in Duisburg suchen unter anderem Taucher im Rhein nach den vermissten Mädchen.

Update, Mittwoch (16. Juni), 22.15 Uhr: Nach dem Badeunfall am Rhein im Ruhrgebiet soll eine Person im Krankenhaus gestorben sein. Das bestätigte die Polizei Duisburg gegenüber der Rheinischen Post. Nach zwei weiteren Vermissten wird derzeit noch gesucht.

Duisburg: Tödlicher Badeunfall am Rhein – zwei Mädchen vermisst

Erstmeldung, Mittwoch (16. Juni), 21.30 Uhr: Dramatischer Einsatz am Rhein in Duisburg: Nach einem Badeunfall sollen dort zwei Mädchen vermisst werden. Das berichtet die WAZ am Mittwochabend (16. Juni).

Die drei jugendlichen Mädchen sollen zuvor gemeinsam am Rhein in Höhe Duisburg-Marxloh gebadet haben, berichtet die Zeitung. Zwei von ihnen werden demnach noch vermisst und aktuell von der Polizei gesucht.

Eine Jugendliche soll bereits geborgen worden und von Rettungssanitätern reanimiert worden sein.

Badeunfall am Rhein in Duisburg: Schiffsverkehr wegen Suche vorerst eingestellt

Der Schiffsverkehr ist wegen der großangelegten Suche der Polizei nach den vermissten Mädchen in Höhe dem Thyssenkrupp-Werk in Duisburg-Marxloh eingestellt worden. Das Tool Vesselfinder zeigt, dass sich in beiden Richtungen Schiffe auf dem Rhein stauen.

Laut WAZ sollen zudem Taucher und ein Hubschrauber im Einsatz sein.

Baden im Rhein: Polizei warnt vor tödlicher Gefahr

Bereits am Montag (14. Juni) hatte ein Mann für einen Großeinsatz am Rhein gesorgt. Er war ebenfalls am Alsumer steig in Marxloh in den Fluss gesprungen, als ein Streifenwagen eintraf. Am Nachmittag wurde er unversehrt auf dem Geländer der Firma Thyssen aufgegriffen.

Erst vor wenigen Tagen warnte die Polizei Duisburg davor, im Rhein zu baden: „Auch wer nur bis zu den Knien am Ufer im Wasser steht, kann durch die unvorhersehbaren Strömungen hineingezogen werden. Die Chancen, lebend wieder aus dem Rhein zu kommen, sind gering“, heißt es in einer Pressemitteilung von Freitag (11. Juni). Im Jahr 2020 gab es im Rhein laut Polizei vier Badetote. Wir berichten weiter.

Mehr zum Thema