Vorzeigeregionen

Duisburg, Gelsenkirchen, Hamm, Herne und Unna bekommen 600 Millionen Euro

An der Lippe bei Hamm soll ein Freizeitparadies entstehen.
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An der Lippe bei Hamm soll ein Freizeitparadies entstehen.

NRW bekommt ordentlich Kohle für Kohleausstieg: Über 600 Millionen Euro für fünf Städte in NRW. Duisburg, Gelsenkirchen, Hamm, Herne und der Kreis Unna sollen zu Vorzeigeregionen werden.

NRW - Eines haben die fünf Städte aus NRW gemeinsam - sie sind alle Standorte von Steinkohle und deshalb betroffen von dem Kohleausstieg. Mit dem 5-Standorte Programm will die Landesregierung in den Städten nun so einiges verändern (mehr News aus NRW bei Ruhr24).

Neues 5-Standorte Programm in NRW: Städte sollen in Entwicklung profitieren

Das sogenannte 5-Standorte Programm soll in Duisburg, Gelsenkirchen, Hamm, Herne und im Kreis Unna für neue Perspektiven sorgen. Die Städte sollen zukunftsfähig werden. Wichtige Punkte sind unter anderem Nachhaltigkeit sowie Energie- und Klimaschutz. Aber auch in den Bereichen zielgerichtete Flächenentwicklung, neue Mobilität und Bildung soll sich einiges tun, laut der Landesregierung.

Wer entscheidet was in NRW mit dem ganzen Geld gemacht wird?

Welche Förderprojekte letzten Endes für NRW infrage kommen, legt der Strukturstärkungsrat fest. Hier haben unter anderem die Kommunen der einzelnen Städte, die Agentur für Arbeit oder die Hochschulen mitzureden. Schließlich wissen die am besten, wo es Handlungsbedarf gibt und was genau verbessert werden muss.

Hamm gehört zu den Städten, in denen Förderprojekte initiiert werden

Damit es ein Projektvorschlag in die engere Auswahl schafft, muss er bestimmte Kriterien erfüllen. Die Anzahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze oder der Beitrag zur Nachhaltigkeit sind nur wenige von vielen.

Stillgelegte Steinkohlekraftwerke NRW: Gefahren für Mensch und Umwelt

Mit der Stilllegung der letzten Zeche Ende 2018 mussten Alternativen her. Die bis dahin für den Bergbau beanspruchten Flächen sollen nun wieder nutzbar gemacht werden. Aber die leer stehenden Gruben bringen auch Gefahren mit sich. Tagesbrüche, Erderschütterungen durch den Anstieg des Grubenwassers oder der Austritt von Methangas sind Gefahren für Mensch und Umwelt weshalb es gilt diese so gut es geht zu verhindern.

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