Unfassbare Tat

NRW: Brutale Attacke auf Schwerbehinderten - Polizei sucht diesen Mann

Ein Mann wird von einer Kamera am Hauptbahnhof Düsseldorf erfasst.
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Die Polizei in Düsseldorf sucht diesen Mann.

Die Polizei in Düsseldorf sucht mit einem Foto nach einem Mann, der am Hauptbahnhof in Düsseldorf einen Schwerbehinderten niedergeschlagen haben soll.

Düsseldorf - Scheinbar wegen einer Lappalie ist ein Mann mit einer schweren Behinderung am Hauptbahnhof von Düsseldorf niedergeschlagen worden. Nachdem die Polizei den gesuchten Tatverdächtigen aus eigenen Stücken nicht finden konnte, wurde nun das Foto des mutmaßlichen Täters veröffentlicht.

Polizei in Düsseldorf sucht Mann in schwarzem Adidas-Pullover

Es zeigt einen Mann in schwarz-weißen Turnschuhen, einer an den Knien zerissenen Hose sowie einem schwarzen Adidas-Pullover mit einem Emblem auf der Brust und einer weißen Kappe:

Die Polizei in Düsseldorf sucht mit einem Foto nach einem Mann, der am Hauptbahnhof in Düsseldorf einen Schwerbehinderten niedergeschlagen haben soll.

Was war passiert? Der Unbekannte und jetzt Gesuchte soll am 1. Juli 2020 - einem Mittwoch - gegen circa 16.41 Uhr sitzend den Treppenabgang zu dem Bahnsteig 19/20 am Hauptbahnhof von Düsseldorf blockiert haben. Ein schwerbehinderter Mann soll deshalb nicht die Treppe hinuntergekommen sein.

Am Hauptbahnhof Düsseldorf niedergeschlagen - Schwerbehinderter zu Boden gerissen

Der später Geschädigte soll den „Blockierer“ darum gebeten haben, die Treppe freizumachen. Doch der Bitte sei der Mann nicht nachgekommen. „Nachdem sich der Geschädigte an diesen vorbeischob, schlug der unbekannte Täter dem Geschädigten zweimal mit der rechten Faust in das Gesicht, riss ihn zu Boden und flüchtete vom Tatort“, berichtet die Bundespolizei in ihrer Fotofahndung.

Mit Beschluss ordnete das Amtsgericht Düsseldorf die Öffentlichkeitsfahndung mit Foto des unbekannten Tatverdächtigen an. Die Polizei in NRW (hier mehr Artikel aus dem Bundesland auf RUHR24.de lesen) fragt, wer die Person auf dem Foto kennt und wer Angaben zu deren Aufenthaltsort machen kann. Sachdienliche Hinweise nimmt die Bundespolizei unter der kostenfreien Servicenummer 0800 6 888 000 oder durch jede andere Bundespolizeidienststelle entgegen.

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