Verstoß gegen Corona-Regeln

Illegaler Corona-Rave - NRW-Polizei löst Party auf und wird von Reaktion überrascht

Trotz Corona feierten in Düsseldorf einige Raver an diesem Wochenende eine Party. Als das Ordnungsamt kam, flüchteten die viele.

Düsseldorf - In der Nacht zum Samstag (24. Oktober) musste die Polizei Düsseldorf zu einem illegalen Rave unter einer Autobahnbrücke in Düsseldorf ausrücken. Und das, obwohl Düsseldorf seit mehreren Tagen zu den Corona-Risikogebieten in NRW gehört. Mehr noch: Seit Samstag liegt der Inzidenzwert nach Angaben der Stadt bei über 100. Das Robert Koch-Institut gibt derzeit noch einen Wert von 80,1 an.

VirusSARS-CoV-2/Coronavirus
Schutzauflagenu.a. Kontaktbeschränkungen, Maskenpflicht
VerbreitungTröpfcheninfektion

Düsseldorf: Illegale Party unter Autobahnbrücke

Wie die NRZ berichtet, ging am Freitagabend bei der Polizei gegen 23 Uhr eine Beschwerde wegen Lärmbelästigung ein: Mehrere Raver würden unter einer Brücke lautstarke Musik hören. Und tatsächlich sollen die Raver in der Nähe der Messe unter einer Brücke mehrere Pavillons und eine Musikanlage aufgebaut und eine ausgelassene Party gefeiert haben. Bereits im Sommer riefen mehrere illegale Raves die Polizei auf den Plan.

Alles, so eine Sprecherin der Stadt gegenüber der NRZ, deutete darauf hin, dass es sich dabei um eine professionell vorbereitete Party gehandelt haben könnte. Neben einer professionellen Musikanlage hatten die Organisatoren auch eine Bar aufgebaut. Außerdem habe ein Lagerfeuer gebrannt, welches vom Ordnungsamt gelöscht worden sei, so die Sprecherin aus Düsseldorf (mehr Nachrichten aus NRW auf RUHR24.de).

Das Ordnungsamt sei es dann auch gewesen, welches die Party wegen des Verstoßes gegen die geltende Corona-Schutzverordnung auflöste.

Düsseldorf: Raver flohen von Party

Wie viele Raver tatsächlich an der Party teilnahmen, sei laut Bericht der NRZ nicht festzustellen gewesen. Denn: Die meisten flüchteten umgehend, als die Ordnungshüter am Ort des Geschehens eintrafen. Vier Personen seien aber zurückgeblieben, darunter auch der mutmaßliche Veranstalter der Party.

Gegen die verbliebenen Personen wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Ihnen drohen Geldbußen in Höhe von 250 Euro, dem Veranstalter könnte sogar eine Strafe von bis zu 4000 Euro auferlegt werden.

Rubriklistenbild: © Timm Schamberger/dpa

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