Klimawandel in NRW

Unwetter und Gewitter Dortmund: Wie sich Einwohner vor Starkregen schützen können

Zuletzt kam es in NRW, besonders im Ruhrgebiet, bei Unwettern häufig zu Starkregen. Die Stadt Dortmund informiert, wie sich Einwohner schützen können.

Dortmund – Am vergangenen Wochenende (3. und 4. Juli) und unter der Woche kam es über dem Kreis Unna und Dortmund* zu massiven Unwettern. Die Bilder aus regelrecht abgesoffenen Kleinstadt Fröndenberg* dürften zahlreichen Einwohnern in NRW im Gedächtnis bleiben, wie RUHR24* berichtet

StadtDortmund
BereichStadtentwässerung
EreignisStarkregen bei Unwettern

Starkregen bei Unwetter in Dortmund: Stadtentwässerung informiert Einwohner

Auch über Dortmund regnete sich das Unwetter* aus, sodass die Feuerwehr zu zahlreichen Einsätzen ausrücken musste. Die Stadtentwässerung informiert nun darüber, wie sich Einwohner gegen Starkregenereignissen und deren Folgen schützen können.

Die erste Frage, die laut Stadt Dortmund vielen in den Sinn kommt: Warum macht man nicht einfach die Kanäle größer, damit mehr Wasser abfließen kann? Das sei aus wirtschaftlichen und technischen Gründen nicht möglich, heißt es in der Mitteilung.

Stattdessen sollten sich Anwohner bei Problemen um einen geeigneten Schutz kümmern. Denn mit Eingängen wie Kellerfenstern, Lichtschächten und Rohren gibt es viele Schwachstellen im Haus. Ganz besonders wichtig - der sogenannte Rückstauschutz.

Starkregen bei Unwetter in Dortmund: Rohre und Eingänge sind die Schwachstellen

Doch was können Einwohner noch tun? Häuser können beispielsweise eine automatisch arbeitende Pumpe, eine sogenannte Abwasserhebeanlage, in ihre Häuser einbauen lassen. Diese sorgt im Endeffekt dafür, dass kein Wasser durch die Rohre in den Keller gedrückt wird. Auch eine einfachere Methode wie ein Rückstauschutz funktioniere.

Klimawandel in Dortmund: Wie sich Einwohner vor Starkregen schützen können

Was ist derweil gegen das Oberflächenwasser bei Überflutungen zu tun? Kellerfenster, Lichtschächte, Einfahrten und Kellertreppen können allesamt Möglichkeiten für das Wasser bieten, in das Haus zu gelangen. Die Stadtentwässerung empfiehlt dagegen erhöhte Umrandungen.

Starkregen bei Unwetter in Dortmund: Umrandungen können das Regenwasser abhalten

Bei Kellertreppen könne man zudem auf einen Rückstau und eine Überdachung in dem Bereich setzen. Tieferliegende Garagen können durch eine Entwässerungsrinne und eine Rückstausicherung gesichert werden.

Die Stadtentwässerung Dortmund trägt nach eigenen Angaben auch ihren Teil dazu bei, Starkregenereignissen bei Unwetter entgegenzutreten. Beispielsweise seien Regenrückhaltebecken ein wichtiger Baustein. Wie das Wetter – ob Hitze oder Regen – in den kommenden Wochen in Deutschland* wird, darüber gibt es verschiedene Prognosen.

Letztendlich hätten auch Lippeverband und Emschergenossenschaft in Zusammenarbeit mit der Stadt Dortmund durch Renaturierungen der städtischen Gewässer ihren Teil dazu beigetragen, dass Starkregen bei Unwettern besser ablaufen kann.

Interessierte Einwohner der Stadt Dortmund können sich auf der Homepage der Stadtentwässerung über Möglichkeiten informieren, die Häuser besser zu schützen. Zudem gibt es eine Karte, wo genau in Dortmund die Hotspots für Starkregenereignisse liegen. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Sabrina Wagner; RUHR24, dpa / Collage: RUHR24