Wetter-Vorhersage

Wetterwechsel in NRW mit Eis und Schnee im Dezember: DWD warnt vor Prognosen

Mit dem Winteranfang sinken in NRW die Temperaturen. Vor allem in höheren Lagen kommen Schneeliebhaber auf ihre Kosten – woanders ist Geduld gefragt.

NRW – Am Donnerstag (1. Dezember) ist es so weit: Dann beginnt meteorologisch offiziell der Winter. Winterfreunde aus NRW, die endlich wieder Schlitten fahren oder durch schneebedeckte Wälder flanieren wollen, blicken gespannt auf die Wetterprognose für die kälteste Jahreszeit. Ein Meteorologe versprüht nun Hoffnung – andere Experten halten sich bedeckt.

Wetter in NRW wird im Dezember schlechter – Temperaturen sinken gegen 0 und in Richtung Minusgrade

Bereits in den vergangenen Novemberwochen war es in NRW vielerorts winterlich kalt – vereinzelt fiel sogar schon Schnee. Hierzulande ist es aktuell noch eher unangenehm neblig-trüb und regnerisch. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) nähern sich die Temperaturen bis Mitte Dezember immer mehr dem Gefrierpunkt an.

Zwar deuten laut wetter.de aktuelle Trends darauf hin, dass es ausgerechnet während der Weihnachtstage eine Warmluft-Phase geben könnte. Der Meteorologe Björn Alexander hält einen zeitnahen „nachhaltigen Wintereinbruch in Deutschland“ aber für durchaus möglich (mehr News zum Wetter in NRW auf RUHR24).

Meteorologe hält „nachhaltigen Wintereinbruch in Deutschland“ im Dezember für möglich

In Nord- und Osteuropa habe der Winter schon begonnen, erklärt Alexander und ergänzt: „Die Winterluft ist inzwischen so nah, dass es im Verlauf des ersten und spätestens im zweiten Dezemberdrittel einen nachhaltigen Wintereinbruch in Deutschland geben kann“. Der Amerikanische Wetterdienst (NOAA) und europäische Wettermodelle würden für den Dezember in Deutschland „einiges an winterlichem Überraschungspotenzial“ beobachten.

Wie wetter.de berichtet, sollen die Temperaturen deutschlandweit zwischen dem 11. und 23. Dezember unter null Grad fallen. Dazu kommen Niederschläge, die vereinzelt Schneefall bedeuten. Und in NRW? Laut wetter.de könnte es am Montag, dem 12. Dezember, vielerorts eine Schneedecke geben.

In Höhenlagen kommt es in NRW vereinzelt zu Schneefall – DWD warnt vor vorschneller Prognose

Gegenüber RUHR24 erklärte eine Sprecherin des DWD allerdings, dass die „Wettervorhersagen für 14 Tage in die Zukunft schwierig“ seien. Es gebe zwar derartige Prognosen für NRW, die Wetterlage könne allerdings schnell komplett umschwenken. Entsprechend vorsichtig müsse man damit umgehen.

Allerdings kann der DWD alle Winterfans, denen es nicht schnell genug kalt wird, etwas beruhigen. Es werde von nun an definitiv kälter, allerdings dominieren bis Freitag (2. Dezember) noch Nebel und Sprühregen. In der Nacht zum Freitag erwartet der DWD den ersten Bodenfrost, in der darauffolgenden Nacht soll es dann noch kälter werden.

Am Mittwoch erwartet der DWD je nach Höhenlage Temperaturen zwischen 1 und 8 Grad, Donnerstag schon zwischen -1 bis 6 Grad. Freitag soll es dann -2 bis höchstens 5 Grad kalt werden, in der Nacht zum Samstag kühlt sich das Wetter dann auf 0 bis -6 Grad in Hochlagen ab.

Besonders in Hochlagen kann es in NRW bald schon wieder schneien.

Temperaturen in NRW fallen mit Winterbeginn – Dezember verspricht zunächst nur Regen und Nebel

Allerdings nehmen mit Blick in die Zukunft auch die Modellunterschiede zu. Gemeinsam ist ihnen nur, dass das Wetter mit Blick auf NRW im Dezember insgesamt etwas winterlicher wird. Zwar sei dazu noch keine verlässliche Prognose möglich, im Bergland könnte es aber zeitnah Frost und Eis, ab Freitag dann auch vereinzelt Schneefall geben.

In Ballungszentren wie dem Ruhrgebiet müssen sich Schneeliebhaber hingegen gedulden, dort falle wenn überhaupt „eher nachts Schnee“. Die Wetterlage sei für derartige Vorhersagen noch zu unsicher. „Der Vorhersagezeitraum liegt hier zu weit in der Zukunft“, erklärt der DWD. Dennoch sind die Menschen in ganz NRW sicherlich gut beraten, die Winterjacke griffbereit zu haben.

Rubriklistenbild: © H. Pieper/Imago

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