Corona-Impfungen

Debatte um Astrazeneca: Uni-Kliniken in NRW fordern Impfstopp für jüngere Frauen

Im regionalen Impfzentrum wird eine Spritze mit dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca aufgezogen. Auch Deutschland setzt Corona-Impfungen mit dem Präparat des Herstellers Astrazeneca vorsorglich aus. Das teilte das Bundesgesundheitsministerium am Montag (15.03.2021) mit und verwies auf eine aktuelle Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts zu notwendigen weiteren Untersuchungen.
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Uni-Kliniken sprechen sich einen Impfstopp für jüngere Frauen aus (Symbolbild).

Wieder macht der Impfstoff von Astrazeneca Schlagzeilen. Diesmal auch in Nordrhein-Westfalen. Die Uni-Kliniken sprechen sich einen Impfstopp für jüngere Frauen aus.

Hamm - Die Debatte um den Corona-Impfstoff von Astrazeneca reißt nicht ab. Nachdem der Kreis Euskirchen am Montag vorerst einen Impfstopp mit dem Vakzin für Frauen unter 55 Jahre verhängt hat, haben sich fünf Uni-Kliniken in Nordrhein-Westfalen* mit einem Brief an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn* und NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann gewandt. (News zum Coronavirus*)

Der Grund: Die Unikliniken in NRW halten das Thrombose-Risiko bei jüngeren Frauen nach der Corona-Impfung mit Astrazeneca für zu hoch*, berichtet wa.de*. Derweil hat das Land Berlin die Impfungen mit dem Vakzin für Menschen unter 60 bereits ausgesetzt. - *wa.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.