News zur Corona-Pandemie im Live-Ticker

Corona: Impfdosen für NRW kurz nach Weihnachten +++ Warnung vor illegalen Corona-Tests

Die Coronavirus-Pandemie hat Deutschland und NRW weiter im Griff. Die Zahl der Neuinfektionen ist stetig hoch. Seit dem 16. Dezember gilt der harte Corona-Lockdown.

  • Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten haben einen bundesweiten harten Lockdown beschlossen – er gilt vom 16. Dezember 2020 bis zum 10. Januar 2021.
  • Gleichzeitig haben die ersten Länder mit den langersehnten Impfungen gegen das Coronavirus begonnen. In der EU wird in Kürze die Zulassung erwartet.
  • Alle aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus, zu Impfstoffen und zu Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie gibt es hier in unserem Live-Ticker.

Dieser Ticker wird nicht mehr aktualisiert. Alle aktuellen Entwicklungen zu Corona in NRW gibt es im neuen Live-Ticker von RUHR24.de.

Illegale Corona-Tests in NRW im Umlauf

Update, Montag (21. Dezember), 22.35 Uhr: In NRW sollen laut Angaben der Bezirksregierung Köln illegal in den Handel gelangte Corona-Schnelltests im Umlauf sein. Sie seien unter anderem Tankstellen, in Supermärkten, Tierarztpraxen, Brauereien und vielen anderen Stellen illegal in den Verkehr gebracht worden.

Die Behörde warnte davor, dass solche Tests katastrophale Infektionsfolgen haben könnten, da die Gefahr besteht, dass sie falsch angewendet werden. So könnten vermeintliche negative Tests aufgrund von unsachgemäßem Gebrauch durch Laien entstehen. Zudem sei eine Verletzungsgefahr nicht auszuschließen.

Die Tests sind den Angaben zufolge von einem Unternehmen in Frechen in Umlauf gebracht worden und somit für Privatkunden auch ohne Fachkenntnisse frei käuflich. Zwar seien Tests zweier Hersteller zurückgerufen worden, allerdings würden die Schnelltests derzeit noch teilweise offen - und aus der Originalgroßverpackung herausgenommen - auf dem Verkaufstisch angeboten, wie die Deutsche Presseagentur (dpa) berichtet.

Coronavirus: NRW erhält Impfdosen am zweiten Weihnachtsfeiertag

Update, Montag (21. Dezember), 21.45 Uhr: Inzwischen ist auch bekannt, wann NRW mit den ersten Impfdosen gegen das Coronavirus versorgt werden soll. So steht fest, dass am 2. Weihnachtstag die erste Lieferung mit rund 9700 Impfdosen eintreffen soll, wie das NRW-Gesundheitsministerium mitteilte.

Wie auch deutschlandweit werden dann in den darauffolgenden Tagen weitere Lieferungen erwartet. Bis zu 273.000 Impfdosen sollen insgesamt noch in diesem Jahr in NRW ankommen. Auch Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann äußerte sich über die baldige Lieferung des Corona-Imfpstoffes:

„Mit großer Kraftanstrengung haben wir in Nordrhein-Westfalen in den letzten Wochen die notwendigen Vorbereitungen getroffen“, sagte er. „Klar ist: Impfstoff, der in Nordrhein-Westfalen eintrifft, wird schnellstmöglich verimpft werden.“ Vorerst werde dies allerdings nicht in den Impfzentren geschehen. „Aufgrund der zunächst begrenzten Mengen werden wir damit beginnen, in den Pflegeeinrichtungen zu impfen.“

Coronavirus in NRW: Laumann verteidigt Ausgangssperren

Update, Montag (21. Dezember), 20.20 Uhr: Auch wenn es in NRW offiziell keine Ausgangssperre gibt, entscheiden sich doch immer mehr Städte und Kreis im Alleingang eine Ausgangsbeschränkung zu verhängen. Inbesondere Regionen, in denen die Inzidenz hoch ist, erwägen diesen Schritt. Nun hat auch NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) sich für örtlichen Ausgangssperren ausgesprochen.

„Wenn Städte über 250 in der Inzidenz sind und das örtliche Geschehen so ist, dass die örtlichen Krisenstäbe sagen: ‚Wir können das Virus mit einer Ausgangsbeschränkung einschränken‘, dann werden wir als Land nichts gegen eine Ausgangssperre sagen“, so Laumann in der Aktuellen Stunde des WDR. Eine Ausgangssperre von 21 Uhr bis 6 Uhr könne „man als normaler Bürger durchaus akzeptieren“.

Coronavirus: Lieferung Biontech-Impfdosen kurz nach Weihnachen

Update, Montag (21. Dezember), 20.10 Uhr: Nachdem die EU-Kommission heute das Go für den Corona-Impfstoff in der EU -und somit auch in Deutschland - gegeben hatte, geht plötzlich alles ganz schnell. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sprach sogar von einem „Meilenstein in der Pandemiebekämpfung“.

So soll Deutschland die erste Lieferung von Impfdosen der Firma Biontech bereits am 26. Dezember bekommen. Es werden rund 150.000 Impfdosen erwartet, am 28. Dezember weitere 521.625 Impfdosen und am 30. Dezember noch einmal etwa 670.000. Das teilte die Berliner Gesundheitsverwaltung heute mit.  

„Impfen ebnet uns den Weg aus der Krise“, sagte Jens Spahn. Bereits ein Tag nach Weihnachten sollen die ersten Pflegebedürftigen in der stationären Altenpflege geimpft werden. Das wurde vorab in einer Rechtsverordnung festgelegt.

Coronavirus: EU-Kommision fällt Impfstoff-Entscheidung

Update, Montag (21. Dezember), 18.40 Uhr: Die Europäische Kommission hat die Zulassung des Corona-Impfstoffes von Biontech und Pfizer genehmigt. Damit steht dem Beginn der Corona-Impfungen in der EU nichts mehr im Wege, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) mitteilte.

Biontech und Pfizer hatten bereits vor einigen Tagen angekündigt, bereits in den Startlöchern zu stehen. Nach eigenen Angaben stünden sie bereit, die ersten Imfpstoffe ausliefern zu können, sobald sie grünes Licht erhalten würden.

Coronavirus in Dortmund: Inzindez-Wert weiterhin hoch

Update, Montag (21. Dezember), 18.10 Uhr: In Dortmund sind heute 96 weitere Corona-Fälle dazugekommen. Damit liegt die 7-Tage-Inzidenz voraussichtlich bei 219. Wie üblich gibt das Robert Koch-Institut den Wert erst um 0.00 Uhr bekannt. Er gilt ab dann auch in Dortmund als verbindlich. Aufgrund der Zeitverzögerung kann es zu leichten Abweichungen kommen.

Außerdem kann Dortmund folgendes Update in Sachen Coronavirus geben:

  • Aktuell sind 2440 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert.
  • Zurzeit werden in Dortmund 141 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 29 intensivmedizinisch, davon wiederum 18 mit Beatmung.
  • Die Stadt meldete sechs weitere Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus. Darunter drei Frauen und drei Männer. Sie waren zwischen 58 und 88 Jahren alt.
  • Die Zahl der an Corona verstorbenen Personen liegt in Dortmund damit bei 87.

Außerdem gab die Stadt bekannt, am Sonntag falsche Zahlen mitgeteilt zu haben. So waren nicht, wie von der Stadt gemeldet, 56 Intensivpatienten, sondern 30 Personen auf der Intensivstation im Krankenhaus. Auch gab die Stadt Dortmund bekannt, dass die Testergebnisse der aus London zurückgekehrten 105 Passagiere noch nicht vorliegen. Sie stehen aktuell unter Quarantäne.

Klinikum Dortmund nimmt Corona-Patienten aus Holland auf

Update, Montag (21. Dezember), 17.30 Uhr: Das Klinikum Dortmund hat heute zwei Corona-Intensiv-Patienten aus den Niederlanden aufgenommen, da es dort akut zu Kapazitätsengpässen in der Versorgung gekommen ist. Per Rettungshubschrauber wurden die Schwerkranken nach Deutschland geflogen, wie das Klinikum Dortmund mitteilte.

Die erste Landung erfolgte gegen 13 Uhr am Standort Nord in Dortmund. Der Patient musste umgehend auf die Intensivstation gebracht werden - ebenso wie eine weitere Person, die kurze Zeit später eintraf. Beide Corona-Infizierte müssen beatmet werden.

Das Klinikum Dortmund nimmt Corona-Patienten aus den Niederlanden auf.

Die Verlegung aus Haarlem in Holland nach Dortmund wurde durch ein deutschniederländisches Kooperationsprojekt initiiert, das von der Universität Münster koordiniert wird. „Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit, unseren Kollegen in den Niederlanden zu helfen. Wir haben derzeit noch die Kapazitäten, die beiden Patienten aufzunehmen und zu behandeln“, sagt Prof. Dr. Thomas Schwenzer, stellvertretender ärztlicher Direktor und Mitglied im Corona-Krisenstab des Klinikums Dortmund.

Coronavirus in Essen: Firma eröffnet privates Testzentrum

Update, Montag (21. Dezember), 17.05 Uhr: Die Firma MediCare Logistic UG hat kurz vor Weihnachten in Essen-Stadtwald ein privates Antigen-Schnelltest-Testzentrum eröffnet. Für rund 40 Euro können sich die Essener Bürger dort einen Corona-Schnelltest machen. Das Testzentrum soll von Montag bis Freitag zwischen 8 und 20 Uhr geöffnet sein, Samstags, Sonntags und an den Weihnachtsfeiertagen von 10 bis 20 Uhr. Außerdem kann vorab ein Termin über die Webseite der Firma gebucht werden.

Personen, die sich testen lassen, müssen nur - wie bei einem Antigen-Test üblich - etwa 15 bis 30 Minuten auf das Ergebnis warten. Ob der Test negativ oder positiv ist, können die Getesteten danach über einen Link in einer E-Mail abrufen. Viele erwägen aktuell die Möglichkeit eines Corona-Tests, um sicher mit der Familie Weihnachten feiern zu können.

Außerdem gab die Stadt Essen folgende Zahlen mit dem Coronavirus für heute bekannt:

  • Aktuell sind 2149 Personen positiv auf eine COVID-19-Infektion getestet.
  • 175 Menschen aus Essen sind an oder in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben.
  • Die 7-Tage-Inzidenz liegt in Essen aktuell bei 188,6. Laut dem RKI liegt der Wert bei 199,7. Der Unterschied ergibt sich aus der Verzögerung bei der Meldekette.
  • 2920 Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.
  • Aktuell sind am häufigsten von einer Corona-Infektion die Altersgruppen der über 70-Jährigen, der 20- bis 30-Jährigen sowie die der 50- bis 60-Jährigen betroffen.

Corona-Ausbruch im Seniorenheim in Herne

Update, Montag (21. Dezember), 16.45 Uhr: Wie die Stadt Herne heute mitteilte, sind seit gestern 61 Neuinfektionen dazugekommen. Davon 18 Personen, die in einem Seniorenheim leben. Weitere elf Personen arbeiten in der Einrichtung.

Außerdem gab die Stadt folgende weitere Zahlen bekannt:

  • Seit Beginn der Pandemie wurde bei 4.248 Personen eine Infektion mit Covid-19 nachgewiesen.
  • Aktuell sind 887 Personen mit dem Coronavirus infiziert, 99 davon müssen stationär im Krankenhaus behandelt werde.
  • 54 Hernerinnen und Herner sind im Zusammenhang mit Corona gestorben.
  • 3.307 Personen gelten als genesen.

Corona im Ruhrgebiet: Aufhebung von Maskenpflicht sorgt für Verwirrung

Update, Montag (21. Dezember), 16.15 Uhr: Die Stadt Hagen hat heute eine Mitteilung bekannt gegeben, die bei vielen für Verwirrung sorgte. So wurde die Maskenpflicht in der Hagener Fußgängerzone und am Hauptbahnhof wieder aufgehoben.

Grund für die Lockerungen sei der aktuelle Lockdown und die damit verbundene Schließung des Einzelhandels. Die ansonsten stark frequentierten Fußgängerzone und der Bahnhofsvorplatz seien nun nicht mehr in dem Maße belebt, sodass die Maßnahme der Maskenpflicht laut Krisenstab nun nicht mehr verhältnismäßig sei. Die Allgemeinverfügung, die die Mund-Nasen-Bedeckung vorgeschrieben hat, ist gestern ausgelaufen und wird erstmal nicht verlängert.

Die Verkündung der Stadt Hagen hatte bei den Bürgern für Verwirrung und auch für Unverständnis gesorgt. So kommentierten einige Fabebook-Nutzer, dass sie diese Regelung nicht nachvollziehen könnten, da die Zahlen in der Stadt weiterhin hoch seien.

Coronavirus: EU-Kommission will noch heute über Impfstoff-Zulassung entscheiden

Update, Montag (21. Dezember), 15.40 Uhr: Die EU-Kommission will noch heute über die Marktzulassung des Corona-Impfstoffs der Unternehmen Biontech und Pfizer entscheiden.. Sie erwarte eine Entscheidung bis zum Abend, schrieb EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Montag auf Twitter.

„Nun werden wir schnell handeln.“ Dies sei ein entscheidender Moment in den Bemühungen, sichere und wirksame Impfstoffe an die Europäer zu liefern. Erst am Vormittag hatte die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA den Impfstoff des Mainzer Unternehmens empfohlen und grünes Licht gegeben.

Coronavirus: Polizei löst Gottesdienst in Essen auf

Update, Montag (21. Dezember), 15.20 Uhr: Ob an Weihnachten Gottesdienste stattfinden dürfen oder nicht, soll laut Bundesinnenministerium weiterhin vor Ort entschieden werden. Auch wenn Armin Laschet sich skeptisch zeigte, sind religiöse Feiern weiterhin mit Abstand, ohne Gesang und mit Maskenpflicht erlaubt. Dennoch hat am Sonntag (20. Dezember) ein Gottesdienst die Einsatzhundertschaft der Polizei auf den Plan gerufen.

Anwohner hatten sich bei der Polizei über lautstarke Gesänge beschwert, weshalb die Polizei in Essen zu einem christlichen Gottesdienst in der Straße Schwelmhöfe am Sonntagmittag (20. Dezember) ausrückte. Vor Ort trafen die Beamten tatsächlich rund 60 Personen an, die nicht den Mindestabstand einhielten und nur in seltenen Fällen eine Maske trugen. Insgesamt verhängte die Polizei 57 Ordnungswidrigkeiten gegen die Coronaschutzverordnung und zwei Strafanzeigen, da bei zwei Männern der Verdacht der illegalen Einreise besteht. Sie wurden festgenommen.

Corona in NRW: Oberhausen setzt auch verschärfte Maßnahmen

Update, Montag (21. Dezember), 13.38 Uhr: Mit 342,1 hat Oberhausen den höchsten Inzidenzwert in NRW. Deswegen hat die Stadt härtere Maßnahmen beschlossen. Voraussichtlich sind ab Dienstag (22. Dezember) Treffen im öffentlichen Raum nur noch mit zwei Personen möglich. Alternativ kann sich ein Haushalt mit einer weiteren Person treffen.

Außerdem soll es Ausgangsbeschränkungen im Zeitraum von 21 bis 5 Uhr geben. Die Wohnung darf dabei nur aus triftigem Grund verlassen werden. Spiel- und Bolzplätze werden gesperrt. Beerdigungen sind mit maximal 50 Trauergästen erlaubt.

Viele dürften über die verschärften Maßnahmen verwundert sein, denn erst am Dienstag (15. Dezember) hatten sich die Bürgermeister und Landräte im Kommunalrat beim Regionalverband Ruhr ausgetauscht und sich zunächst darauf geeinigt, auf eine Ausgangssperre zu verzichten. Durch die ganze Coronavirus-Pandemie hat es regelmäßige Treffen gegeben. Das wird auch in Zukunft so sein, um die Situation stets aktuell zu bewerten, so Jens Hapke, Pressesprecher beim Regionalverband Ruhr, gegenüber RUHR24.de.

Bei dem Treffen hatte man sich zunächst geeinigt, dass im Ruhrgebiet nur ein gemeinsames Vorgehen in der Corona-Krise Sinn ergeben würde. Wie es nun zu dem Alleingang von Oberhausen kam, ist noch nicht bekannt.

Corona: Bundeswehr soll in Impfzentren in NRW aushelfen

Update, Montag (21. Dezember), 13.16 Uhr: In mindestens vier Städten und Kreisen in NRW soll die Bundeswehr in den Corona-Impfzentren unterstützen. Bei Bedarf würden aber noch mehr „helfende Hände“ zur Verfügung stehen, wie ein Sprecher des Landeskommandos NRW bekannt gab.

Unter anderem sind aus Viersen, Euskirchen, Mettmann und Köln Anträge eingegangen. Ein weiterer Antrag aus dem Hochsauerlandkreis wird aktuell noch geprüft.

Corona: Neue Mutation aus Großbritannien laut Drosten längst in Deutschland

Update, Montag (21. Dezember), 12.34 Uhr: Der Virologe der Berliner Charité Christian Drosten, glaubt, dass die neue Corona-Virus-Variante aus Großbritannien Deutschland längst erreicht hat. Gegenüber dem Deutschlandfunk sagte er, der Erreger sei schon in mehreren Ländern aufgetaucht, deshalb wahrscheinlich auch in hierzulande. Er sieht aber keinen Grund zur Panik und geht davon aus, dass die Corona-Schutzimpfung auch gegen diese Virus-Mutation wirkt.

Virologe Christian Drosten geht davon aus, dass die neue Variante des Coronavirus Deutschland bereits erreicht hat.

Corona: Nachfrage nach Schnelltests steigt in NRW

Update, Montag (21. Dezember), 12.14 Uhr: Im Rheinland ist die Nachfrage nach Corona-Schnelltests in den Apotheken gestiegen. Wegen gesetzlicher Bestimmungen dürfen diese aber nur an medizinisches Fachpersonal verkauft werden. Die starke Nachfrage von Verbrauchern sei aber ein Signal, dass zuverlässige Tests entwickelt und auch für Laien zugelassen werden müssten, so der Apothekerverband NRW. Es gebe offenbar eine starke Bereitschaft sich selbst zu testen.

Corona/NRW: Aktuelle Zahlen aus Herne

Update, Montag (21. Dezember), 11.39 Uhr: In Herne sind 61 positive Testergebnisse hinzugekommen. Damit wurden insgesamt 4248 Covid-Erkrankungen in der Stadt bestätigt.

NRW: Beschäftigte aus Erziehungs- und Gesundheitsberufen am meisten von Corona betroffen

Update, Montag (21. Dezember), 11.24 Uhr: Beschäftigte aus Erziehungs- und Gesundheitsberufen waren von März bis Oktober in Westfalen-Lippe am häufigsten von Krankschreibungen wegen des Coronavirus betroffen. Wie die AOK Nordwest mitteilt, haben in diesem Zeitraum vor allem Beschäftigte aus der Kinderbetreuung sowie medizinische Fachangestellte an ihrem Arbeitsplatz gefehlt.

Wiederaufnahme des Unterrichts in NRW: So sieht der Stufenplan trotz Corona aus

Update, Montag (21. Dezember), 10.45 Uhr: Der Plan für die Phasenweise Wiederaufnahme des Unterrichts in NRW sieht wie folgt aus:

  • Stufe 1: Wie zu Beginn des aktuellen Schuljahres findet für alle Schülerinnen und Schüler Präsenzunterricht mit den bisherigen Hygienekonzepten statt.
  • Stufe 1+: Erweiterungen im Rahmen der NRW-Hotspotstrategie sind vorgesehen. Sie betreffen Schulen in Kommunen, wo die Sieben-Tage-Inzidenz über 200 liegt. Das kann zum Beispiel ein Wechselmodell von Präsenz- und Distanzunterricht ab der Jahrgangsstufe 8 (mit Ausnahme von Abschlussklassen) sein. Außerdem könnte es eine Maskenpflicht für alle Schüler, auch für Grundschüler geben.
  • Stufe 2: Hier eine Grundsatzentscheidung der Landesregierung erforderlich. Sie kann landesweit einen eingeschränkten Schulbetrieb beispielsweise mit einem Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht ab der Jahrgangsstufe 8 vorsehen. Die Landesregierung könnte auch über weitere Einschränkungen entscheiden.

Corona: Unterricht in NRW soll im nächsten Jahr wieder starten

Update, Montag (21. Dezember), 10.22 Uhr: Der Unterricht in NRW soll im nächsten Jahr mithilfe eines Drei-Stufen-Plans wieder aufgenommen werden. Über die Details will NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) in einer Konferenz ab 10.30 Uhr informieren.

„Am Ende eines von der Corona-Pandemie geprägten Jahres geben wir den Schulen damit die Möglichkeit, sich mit genügend Vorlauf auf verschiedene Szenarien für den Schulbetrieb im neuen Jahr vorzubereiten„, sagte Gebauer vorab.

Wegen Corona: Mitarbeiter von Amazon in NRW im Streik

Update, Montag (21. Dezember), 9.57 Uhr: Weil die Geschäfte während des Lockdowns geschlossen sind, boomt das Online-Geschäft. Die Mitarbeiter des Online-Händlers Amazon in Rheinberg und Werne befinden sich seit Sonntagabend (20. Dezember) allerdings im Streik. Der Ausstand soll bis einschließlich Heiligabend dauern. Ziel ist die Anerkennung der Flächentarifverträge des Einzel- und Versandhandels sowie der Abschluss eines Tarifvertrages für gute und gesunde Arbeit. Auf aktuelle Lieferungen hätte der Streik laut dpa aber keine Auswirkungen.

Corona in NRW: Insolvenzwelle bleibt im Handwerk aus

Update, Montag (21. Dezember), 9.32 Uhr: Die Corona-Krise hat in vielen Branchen zu wirtschaftlichen Einbusen geführt. Auch die Handwerkskammer Dortmund zieht nun eine Bilanz. Demnach hat das Handwerk zum ersten Mal seit 2013 das Jahr mit einem Umsatzminus abgeschlossen. Vor allem personenbezogene Dienstleistungen und Nahrungsmittelhandwerke habe es hart getroffen.

Eine Insolvenzwelle bleibt wegen der guten Konjunktur, die vor der Krise geherrscht habe, aber bisher aus. „Das Handwerk hat sich in der Krise wieder einmal als stabilisierendes Element erwiesen“, so Berthold Schröder, der Präsident der Kammer.

Corona: Weiterer Impfstoff in den USA zugelassen

Update, Montag (21. Dezember), 9.06 Uhr. Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat dem Corona-Impfstoff von Moderna eine Notfallzulassung erteilt. Vor rund einer Woche hatte bereits der Corona-Impfstoff von Biontech und seinem US-Partner Pfizer eine Notfallzulassung der Behörde bekommen.

Corona/NRW: Traktorfahrt von Landwirten in Bochum muss abgebrochen werden

Update, Montag (21. Dezember), 8.09 Uhr: In Bochum wurde gestern eine Lichterfahrt mit rund 60 geschmückten Traktoren abgebrochen. Landwirte wollten den Menschen in Bochum damit eine Freude machen, allerdings kamen so viele Zuschauer, dass die Corona-Schutzverordnung an manchen Streckenabschnitten nicht eingehalten werden konnte. Je näher die Wagen der Innenstadt kamen, umso voller wurde es auch am Straßenrand. Damit hatten die Veranstalter offenbar nicht gerechnet, wie der WDR berichtet.

Corona: Land NRW stellt Firmen für Abwicklung von Corona-Hilfen ein

Update, Montag (21. Dezember), 7.44 Uhr: Das Land NRW hat zwei Beratungsgesellschaften engagiert, um bei der Abwicklung der Corona-Hilfen für Selbstständige und Unternehmen zu helfen. Demnach sollen PricewaterhouseCoopers (PWC) und Protiviti die Bezirksregierungen beim Bearbeiten und Bewilligen der Anträge unterstützen. Die Verträge der beiden Firmen laufen zunächst bis Ende Juli 2021.

Corona/NRW: Kinderschutzbund fordert Verlängerung der Ferien

Update, Montag (21. Dezember), 7.14 Uhr: Der Deutsche Kinderschutzbund (DKSB) fordert eine Verlängerung der Weihnachtsferien bis Ende Januar. „Es ist kaum damit zu rechnen, dass bis zum 10. Januar eine grundlegende Besserung eintritt“, sagte der DKSB-Präsident Heinz Hilgers der Rheinischen Post. Es gebe keine andere Wahl, wenn die Infektionszahlen in Deutschland nicht sinken würden. „Im Gegenzug müssten die Sommerferien um drei Wochen gekürzt werden.“

NRW/Corona: SPD-Landtagsfraktionschef fordert Pläne für Januar

Update, Montag (21. Dezember), 7.01 Uhr: SPD-Landtagsfraktionschef Thomas Kutschaty rechnet auch nach dem 10. Januar besonders für Schulen mit verschärften Corona-Auflagen. „Wer meint, wir könnten am 11. Januar in den Schulen einfach so wieder zum Regelbetrieb übergehen, der irrt“, sagte Kutschaty der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Die Landesregierung müsse „hier endlich ein vernünftiges Konzept mit einem Plan B“ vorlegen. Es sei wichtig, schon jetzt einen Plan für die Zeit ab dem 11. Januar zu haben. „Es ist zu befürchten, dass es zwischen Weihnachten und Neujahr erschreckende Belastungszahlen in den Krankenhäusern geben wird.“

Corona: Aktuelle Zahlen für NRW - weitere Todesfälle

Update, Montag (21. Dezember), 6.38 Uhr: Laut dem Landeszentrum Gesundheit NRW sind 3258 positive Testergebnisse hinzugekommen. Außerdem sind 36 weitere Personen an dem Coronavirus verstorben. Demnach verteilen sich die Zahlen im Bundesland aktuell wie folgt:

Covid-19-Fälle:352.708 (+3.258 zum Vortag)
7-Tages-Inzidenz:186,2 (+4,1)
Infizierte Personen:72.900
Genesene Personen:274.500
Tote:5.245 (+36)

Corona: Einreisende aus UK müssen in NRW auch rückwirkend in Quarantäne

Update, Montag (21. Dezember), 6.15 Uhr: Die Mutation des Coronavirus, die in Großbritannien entdeckt wurde, hat weitreichende Folgen. Auch in NRW sollen sich Einreisende in Quarantäne begeben - und das sogar rückwirkend ab dem 11. Dezember. Das geht aus der neuen Reiseschutzverordnung hervor, die am Sonntag (20. Dezember) veröffentlicht wurde. Einreisende aus UK und Südafrika sind außerdem zu einem Corona-Test verpflichtet, den sie nach fünf Tagen wiederholen müssen.

Corona in Dortmund: Passagiere aus Großbritannien noch am Flughafen getestet

Update, Sonntag (20. Dezember), 22.18 Uhr: Heute Abend ist zunächst der letzte Flieger aus Großbritannien in Dortmund gelandet. Wie die Ruhr Nachrichten berichten, hätten sich Mitarbeiter des Gesundheitsamtes direkt auf den Weg zum Dortmunder Flughafen gemacht, um die Passagiere auf das Coronavirus zu testen.

In dem Flugzeug, das aus London kam, befanden sich 180 Passagiere, die laut Bericht direkt im Flugzeug getestet wurden. Weiter heißt es, dass die Passkontrollen an der Seite des Flugfeldes durchgeführt wurden – außerhalb des Flughafengebäudes. Bis die Passagiere der Ryanair-Maschine ein negatives Testergebnis vorweisen können, müssen sie sich zunächst in Quarantäne begeben.

Corona in NRW: Stadt Köln legt Passagieren aus Großbritannien Tests nahe

Update, Sonntag (20. Dezember), 21.55 Uhr: Die Stadt Köln teilte heute Abend mit, gemeinsam mit der Bundespolizei habe sie organisiert, dass allen Passagieren „aus den heute ankommenden Flügen aus Großbritannien ein Corona-Test dringend nahe gelegt wird.“ Eine Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes sei am Flughafen und beantworte Fragen der Passagiere. Die Ordnungsverfügung zur Quarantäne werde zunächst mündlich ausgesprochen.

Coronavirus in NRW: Inzidenzwert über 300 in Oberhausen – Stadt will strengere Regeln

Update, Sonntag (20. Dezember), 20.31 Uhr: Es ist heute der höchste Wochen-Inzidenzwert aller NRW-Städte und Landkreise: 313,6 Neuinfektionen in den vergangen sieben Tagen je 100.000 Einwohner wurden in Oberhausen registriert. Jetzt will die Stadt handeln.

Nach Informationen der WAZ habe der Krisenstabsleiter Michael Jehn den Krisenstab am Sonntag zusammengerufen, um über strengere Maßnahmen in der Pandemie zu beraten. Am Montag (21. Dezember) sollen demnach harte Kontaktbeschränkungen und weitere Verbote beschlossen werden. Außerdem hätten vor allem Altenpflegeheime um Hilfe in der Krise gebeten.

Für weitere Maßnahmen braucht die Stadt Oberhausen allerdings zunächst die Genehmigung des Landesgesundheitsministeriums. Erst dann könne über Maßnahmen wie eine Ausgangssperre – wie sie bereits in anderen NRW-Regionen eingeführt wurde –entschieden werden.

Corona-Mutation: Jens Spahn bestätigt Einschränkung des Reiseverkehrs

Update, Sonntag (20. Dezember), 18.11 Uhr: Jens Spahn (CDU) hat nun die bevorstehende Einschränkung des Reiseverkehrs bestätigt. In einem Tweet schreibt er, dass in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur die Einschränkung beschlossen wurde. Demnach sind ab Mitternacht alle Passagierflüge aus Großbritannien nach Deutschland untersagt.

Am Montag (21. Dezember) soll eine Verordnung der Bundesregierung den gesamten Reiseverkehr mit Großbritannien und Südafrika einschränken.

Coronavirus-Mutation: Reiseverkehr ab Mitternacht eingeschränkt

Update, Sonntag (20. Dezember), 18.11 Uhr: Nach Informationen der Tagesschau, soll der Reiseverkehr mit Großbritannien bereits ab Mitternacht eingeschränkt werden.

Coronavirus in NRW: Reiseverkehr mit Großbritannien und Südafrika wird eingeschränkt

Update, Sonntag (20. Dezember), 17.48 Uhr: Der Reiseverkehr zwischen Deutschland und Großbritannien sowie Südafrika soll eingeschränkt werden. Das teilte eine Regierungssprecherin am Abend mit. Derzeit werde demnach eine entsprechende Regelung erarbeitet. Wann sie greifen soll, ist noch unklar.

Inwieweit davon etwa die Flughäfen in NRW betroffen sind, ist ebenfalls noch nicht klar. Anlass für die Maßnahme ist die Ausbreitung der deutlich ansteckenderen Coronavirus-Mutation, die sich unter anderem in der Region London verbreitet.

Coronavirus in Dortmund: Inzidenz jetzt seit einer Woche über 200

Update, Sonntag (20. Dezember), 16.55 Uhr: In Dortmund sind heute 112 neue positive Corona-Tests hinzugekommen, das gibt die Stadt in einer Mitteilung bekannt. Laut Berechnung der Stadt ergibt sich somit voraussichtlich eine Inzidenz von 221,5 – damit liegt der Wert zum siebten Mal in Folge über der kritischen 200er-Grenze.

Damit sind theoretisch – in Abstimmung mit dem NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales – weitere Maßnahmen wie Ausgangssperren möglich. Doch bisher sieht die Stadt Dortmund keine weiteren Maßnahmen vor, laut Stadtsprecherin Anke Widow komme es nicht auf die Zahlen, sondern auf die Situation an. Ab einem gewissen Wert „können“ weitere Maßnahmen ergriffen werden, „müssen“ aber auch nicht.

Der tatsächliche Inzidenzwert kann sich noch leicht ändern, wenn die Daten des Robert Koch-Instituts um Mitternacht vorliegen. Weitere Zahlen aus Dortmund:

  • Von den 112 Neuinfektionen sind 43 Fälle 21 Familien zuzuordnen.
  • 5202 Personen befinden sich in Quarantäne.
  • Seit dem ersten Auftreten der Covid-19-Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 12.594 positive Tests vor.
  • 10.058 Menschen gelten als genesen. Damit sind aktuell 2407 Menschen in Dortmund mit dem Coronavirus infiziert.
  • Zurzeit werden in Dortmund 137 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 56 intensivmedizinisch, davon wiederum 22 mit Beatmung.
  • Insgesamt verstarben in Dortmund 82 Menschen ursächlich an Covid-19, weitere 47 mit SARS-CoV-2 infizierte Patienten verstarben laut Mitteilung aufgrund anderer Ursachen.

Corona-Krise: Jeder zehnte will Weihnachten trotz Pandemie verreisen

Update, Sonntag (20. Dezember), 16.04 Uhr: Weihnachten naht und trotz Corona-Pandemie wollen es sich einige Deutsche nicht nehmen lassen, über die Feiertage zu verreisen. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sagten 9 Prozent, sie würden verreisen, um mit Freunden oder Verwandten Weihnachten feiern zu können.

Weiter sagte ein Prozent der Befragten, dass eine Urlaubsreise geplant sei. 87 Prozent wollen dagegen über die Feiertage zu Hause bleiben. 3 Prozent machten keine Angaben.

Die Bundesregierung und die Ministerpräsidenten der Länder raten von nicht notwendigen Reisen an Weihnachten ab. Verboten sind sie jedoch nicht. Allerdings dürfen Hotels in Deutschland generell keine Urlauber aufnehmen. Für Familienbesuche gibt es aber in manchen Bundesländern Ausnahmeregelungen.

Vor Weihnachten: Hoher Andrang auf Testzentren in NRW

Update, Sonntag (20. Dezember), 14.47 Uhr: Viele werden die anstehenden Weihnachtstage aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen in diesem Jahr anders verbringen als sonst. Wer Heilig Abend im engen Familienkreis verbringen möchte, hat die Möglichkeit, sich vorher auf Covid-19 testen zu lassen.

Der Ansturm auf die Corona-Schnelltest-Zentren in NRW sei derzeit riesig. „Wir haben den Eindruck, dass sich jeder noch vor Weihnachten testen lassen will“, sagte Thomas Fasshauer, einer der Betreiber der Testzentren von Medicare in NRW. Das berichtet der WDR. Seit dem Wochenende gehen demnach die Buchungen rasant nach oben. Ein Test ohne Termin sei mittlerweile nicht mehr möglich.

Coronavirus-Mutationen: SPD-Gesundheitsexperte mit dringender Warnung

Update, Sonntag (20. Dezember), 13.50 Uhr: Aktuell muss Großbritannien sich mit einer neuen Coronavirus-Variante herumschlagen: Ein neuer Shutdown wurde verhängt und europäische Länder wie die Niederlande verhängen die Einschränkung des Flugverkehrs aus dem Vereinten Königreich, auch Deutschland zieht diese Option in Erwägung.

Es ist nicht die erste neue Variante des Virus. Im gleichen Zeitraum, in dem in Großbritannien die Mutation des Coronavirus entdeckt wurde, wurde auch in Südafrika eine Variation des Virus entdeckt. Auch in Spanien und Dänemark wurden schon Mutationen entdeckt. SPD-Gesundheits­experte Karl Lauterbach gab in Bezug auf die Mutation eine dringende Warnung heraus: Es drohe ein Teufelskreis der Ansteckungen – je mehr Menschen sich infizieren, desto gefährlichere Mutationen können folgen.

Corona-Mutation in Großbritannien: Einschränkungen für Flugverkehr in Deutschland?

Update, Sonntag (20. Dezember), 13.27 Uhr: In Großbritannien ist eine mutierte Form des Coronavirus aufgetaucht. Die Niederlande haben reagiert und sich schnell dazu entschieden, dass in Holland vorerst keine Flugzeuge aus Großbritannien mehr langen dürfen.

Medienberichten zufolge erwägt die Bundesregierung für Deutschland nun ebenfalls die Einschränkung des Flugverkehrs aus dem Vereinigten Königreich. Dies sei eine „ernsthafte Option“, wie dem Redaktions Netzwerk Deutschland (RND) am heutigen Sonntag in Kreisen des Bundesgesundheitsministeriums bestätigt wurde.

Nach ersten Erkenntnissen britischer Wissenschaftler ist eine kürzlich entdeckte Variante von Corona um bis zu 70 Prozent ansteckender als die bisher bekannte Form. 

Harter Corona-Lockdown: Laschet sieht keine Lockerungen nach dem 10. Januar

Update, Sonntag (20. Dezember), 12.17 Uhr: NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hatte es bereits angedeutet, nun zieht Ministerpräsident Armin Laschet nach. Auch er sehe nicht, dass nach dem 10. Januar ein Ende des Lockdowns zu erwarten sei. Das sagte er im Gespräch mit dem Tagesspiegel (Sonntagsausgabe).

„Im Moment ist nicht mal der Hauch einer Möglichkeit dafür da, dass man darüber redet“, sagte er auf die Frage nach Öffnungen. „Die Kernfrage wird nach den Ferien sein: Wie geht es mit Schulen und Kitas weiter? Bis wir wieder Partys feiern, wird noch viel Zeit vergehen.“

Zudem wolle der Politiker in den kommenden Tagen aufgrund der aktuellen Corona-Lage noch einmal Gespräche mit den Kirchen führen. Laschet zeigte sich skeptisch, ob die Weihnachtsgottesdienste tatsächlich in der bisher geplanten Form stattfinden können.

Corona-Neuinfektionen in NRW: RKI meldet weiter steigende Zahlen

Update, Sonntag (20. Dezember), 11.20 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus steigt weiter an. Innerhalb der letzten sieben Tagen wurden dem RKI in Nordrhein-Westfalen insgesamt 32.698 neue Fälle gemeldet. Das sind 4.277 mehr als noch am Samstag (19. Dezember). 

Zum Vergleich: Am vergangenen Sonntag (13. Dezember) wurden noch niedrigere Zahlen erfasst, damals meldete das RKI 31.454 Neuinfektionen. Die Inzidenz lag bei 175,5 entspricht. Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit Corona stieg laut dem Robert-Koch-Institut außerdem um sechs auf 5.209. Am Donnerstag (17. Dezember) lag die Zahl der Toten in NRW mit 4.927 noch unter der Marke von 5.000.

Corona-Kontrollen in Köln: Reul zieht positive Bilanz

Update, Sonntag (20. Dezember), 10.05 Uhr: Am ersten Samstag des harten Corona-Lockdowns NRWs Innenminister Herbert Reul eine positive Bilanz gezogen. Zuvor hatte er an abendlichen Corona-Kontrollen in Köln teilgenommen. Die meisten Menschen würden sich an die Regeln halten und sich vernünftig verhalten. „Ich glaube, die Leute sind klüger als wir manchmal denken“, so der Politiker.

„Mir macht es auch keinen Spaß, mit so einer Maske herumzurennen, aber um Spaß geht es im Moment nicht“, sagte der Minister. Würde jeder meinen, er sei die Ausnahme, könne „das genau der Anfang einer Kette sein, die dann viele andere Leute ins Krankenhaus bringt.“

NRW-Innenminister Herbert Reul bei Corona-Kontrollen in Köln.

Polizei und Ordnungsamt patrouillierten auf einigen Straßen mit Maskenpflicht. Wenige Menschen mussten ermahnt werden, ihre Masken aufzusetzen. Das Ordnungsamt erteilte Verwarngelder in Höhe von je 50 Euro. Die klaren Regeln sorgten dafür, dass der Großteil der Bevölkerung zuhause bleibt, stellte der Leiter des Einsatztrupps der Kölner Polizei, Markus Ballentin, fest.

Coronavirus in Deutschland: Über 26.000 Menschen an Covid-19 gestorben

Update, Sonntag (20. Dezember), 8.28 Uhr: Die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen in Deutschland an das Robert-Koch-Institut liegt am heutigen Sonntag bei 22.771. Am vergangenen Sonntag (13. Dezember) waren es noch 20.200. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt derzeit bei 192,2.

Unter Berufung auf die Gesundheitsämter teilte das RKI am Sonntagmorgen außerdem mit, dass es binnen der letzten 24 Stunden 409 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona gegeben hat. Nach jetzigen Stand sind demnach 26.049 Menschen in Folge einer Corona-Erkrankung verstorben.

Coronavirus in Deutschland: Bund sichert sich mehr Impfdosen

Update, Samstag (19. Dezember), 22.12 Uhr: Vom ersten Impfstoff des Mainzer Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer kommen aus einer EU-weiten Bestellung nun 55,8 Millionen statt zunächst vorgesehener 40 Millionen Dosen, wie das Gesundheitsministerium mitteilt. Zuerst berichtete die Bild am Sonntag darüber. Daneben wurden über nationale Zusagen auch schon weitere 30 Millionen Impfdosen dieses Präparats gesichert.

Am Montag will die EU-Arzneimittelbehörde EMA ihre Beurteilung über den Impfstoff von Biontech/Pfizer abgeben, danach wird eine Zulassung durch die EU-Kommission erwartet. Bund und Länder stellen sich dann auf einen Beginn von Impfungen am 27. Dezember ein.

Corona-Studie: Covid-19 dreimal so tödlich wie Grippe

Update, Samstag (19. Dezember), 20.22 Uhr: Französische Forscher haben in einer Studie herausgefunden, dass eine Covid-19-Erkrankung dreimal so tödlich ist wie eine Grippe. Die Untersuchung wurde heute in der Fachzeitschrift „The Lancet Respiratory Medicine“ veröffentlicht, wie die AFP berichtet.

Die Wissenschaftler von der nationalen Forschungseinrichtung Inserm untersuchten Todesfälle in Krankenhäusern in den Jahren 2018 bis 2020, dabei wurden Daten von mehr als 135.000 französischen Patienten ausgewertet. Von ihnen wurden 89.530 in diesem März und April mit der durch das Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 ins Krankenhaus eingeliefert. Von diesen Patienten starben mehr als 15.000 oder 16,9 Prozent. Dem stellten die Wissenschaftler die Grippetoten gegenüber: mehr als 2600 bei insgesamt 45.800 Erkrankten im Winter 2018/2019, das entsprach einer Quote von 5,8 Prozent.

Covid-Patienten mussten zudem häufiger auf Intensivstationen behandelt werden: Die Quote lag bei ihnen bei 16,3 Prozent, bei Grippepatienten dagegen nur bei 10,8 Prozent. Zudem wurden Covid-Patienten im Schnitt länger intensiv behandelt.

Eine Erklärung für die Unterschiede könnte sein: Die Grippe traf mit fast 20 Prozent der Patienten zudem deutlich häufiger Kinder oder Jugendliche, die bessere Heilungschancen haben. Dagegen gehörten nur 1,4 Prozent der Covid-Patienten im Krankenhaus dieser Altersgruppe an.

Bei ihrer Studie machten die Forscher allerdings zwei Einschränkungen geltend: Ersten seien Tests für Grippekranke nicht so systematisiert wie solche für Coronapatienten – insofern könne ihre Zahl unterschätzt werden. Zudem sei nicht sicher, wie repräsentativ der Grippewinter 2018/2019 im Vergleich zu anderen Jahren sei.

Neue Coronavirus-Variante breitet sich rasch in Großbritannien aus

Update, Samstag (19. Dezember), 19.02 Uhr: Bereits seit Montag breitet sich in Großbritannien eine neue Variante des Coronavirus aus. Das verheerende: Diese Variante ist bis zu 70 Prozent ansteckender als die bisher bekannte Form, wie die dpa berichtet. Doch bisher gebe es keine Hinweise darauf, dass Impfstoffe gegen die Mutation weniger effektiv seien, berichtet Premierminister Boris Johnson. Jetzt wurde ein neuer Shutdown für die Hauptstadt London und andere Regionen im Südosten verhängt.

„Es gibt immer noch viel, das wir nicht wissen. Aber es gibt keine Beweise, dass die neue Variante mehr oder schwerere Krankheitsverläufe auslöst“, sagte Johnson. Auch eine höhere Sterblichkeit sei durch die Virus-Variante VUI2020/12/01 bislang nicht festgestellt worden. Der oberste wissenschaftliche Regierungsberater Patrick Vallance betonte, dass im Dezember 60 Prozent der Neuinfektionen in London die neue Variante betroffen hätten. „Sie breitet sich rasch aus und ist dabei, die dominierende Variante zu werden“, sagte er.

Großbritanniens Premier verkündet strenge Ausgangsbeschränkungen während der Weihnachtstage.

Coronavirus in NRW: Armin Laschet über Sonderrechte für Geimpfte

Update, Samstag (19. Dezember), 17.38 Uhr: Viele Menschen befürchten aktuell eine Impfpflicht durch die Hintertür, also dass Geimpften Sonderrechte eingeräumt werden, um so eine Impfung attraktiver zu machen. Dazu hat Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) sich im Interview mit dem Tagesspiegel geäußert. In der aktuellen Phase, in der sich viele Menschen impfen lassen wollen, aber noch nicht dürfen, sei es falsch zusätzlichen Druck aufzubauen.

Allerdings: Sollte sich am Ende herausstellen, dass sich zu wenige Menschen impfen lassen wollen, dann würde die Diskussion laut Laschet noch einmal anders geführt. Doch meint Laschet, sei das aktuell kein Problem, vielmehr sei es problematisch, dass es derzeit zu wenig Impfdosen gebe und die Nachfrage zu hoch sei.

Wenn private Anbieter wie Konzertveranstalter oder Fluggesellschaften einen Impfausweis verlangen sollten, müsse es laut Laschet einen „gesellschaftlichen Konsens in dieser Frage geben, auch in der Form einer erkennbaren rechtlichen Regelung“. Doch aktuell ist die Frage nach Sonderrechten nicht im Fokus. Laschet selbst sei gegen Sonderrechte und auch gegen eine Impfpflicht.

Corona in Dortmund: Mehr Patienten sind auf Beatmung angewiesen

Update, Samstag (19. Dezember), 16.48 Uhr: Die Stadt Dortmund gibt in einer Mitteilung die aktuellen Corona-Fallzahlen bekannt. Demnach sind heute 177 neue positive Testergebnisse hinzugekommen. Davon lassen sich 37 Fälle 17 Familien zuordnen. Laut Berechnungen der Stadt ergibt sich damit eine Inzidenz von 217,1, dieser Wert kann sich leicht verändern, wenn die Berechnung des Robert Koch-Instituts abrufbar ist. Ist der Wert korrekt, liegt die Inzidenz damit zum sechsten Mal in Folge über 200.

Außerdem teilt die Stadt Dortmund mit, dass die „Kita unterm Apfelbaum“ im Stadtteil Husen coronabedingt schließen muss. Grund dafür sind drei positiv auf das Coronavirus getestete Mitarbeiter der Kita.

Alle Zahlen aus Dortmund im Überblick:

  • 5241 Personen befinden sich aktuell in Quarantäne.
  • Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 12.482 positive Tests vor.
  • 10.010 Menschen gelten als genesen. Aktuell sind 2343 Menschen in Dortmund mit dem Coronavirus infiziert.
  • Zurzeit werden in Dortmund 137 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 29 intensivmedizinisch, davon wiederum 21 mit Beatmung – das sind sechs mehr als am Vortag.
  • Insgesamt verstarben in Dortmund 82 Menschen ursächlich an Covid-19, weitere 47 mit SARS-CoV-2 infizierte Patienten verstarben laut Stadt Dortmund aufgrund anderer Ursachen.

Wegen der aktuellen Corona-Lage: Dortmunder Gottesdienste abgesagt

Update, Samstag (19. Dezember), 15.19 Uhr: Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens haben sich einige der katholischen Kirchengemeinden in Dortmund dazu entschieden, in diesem Jahr keine Weihnachtsgottesdienste als Präsenz-Gottesdienste stattfinden zu lassen. Das teilten die Dortmunder Pastoralverbünde am Samstag mit.

Demnach werden in Dortmund in den Gemeinden Dortmund-Nordost, Dortmund-Ost, Dortmunder Westen und Am Revierpark über Weihnachten und bis zum 10. Januar keine Gottesdienste gefeiert. Stattdessen sollen die digitalen Angebote sowie die Präsenz von Seelsorgern in den Kirchen ausgebaut werden. Die Kirchen sind jedoch fast alle zu den sonst üblichen Gottesdienstzeiten und darüber hinaus geöffnet. An den Weihnachtstagen können außerdem die Krippen besucht werden.

Coronavirus in Essen: Mehrere Menschen an Infektion gestorben

Update, Samstag (19. Dezember), 14.42 Uhr: Die Stadt Essen im Ruhrgebiet hat weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion zu beklagen. Wie die Stadt am Freitag (18. Dezember) mitteilte, gab es in den vergangenen Tagen gleich mehrere Fälle.

Bereits am Montag (14. Dezember) ist eine 78-jährige Frau im Philippusstift verstorben. Am Donnerstag (17. Dezember) sind eine 81-Jährige im St. Josef-Krankenhaus, eine 93-jährige Essenerin im Universitätsklinikum sowie eine 74-jährige Frau im Elisabeth-Krankenhaus Essen verstorben. Am Freitag kamen zwei weitere Corona-Tote hinzu: eine 66-jährige Essenerin (Elisabeth-Krankenhaus) und eine 66-Jährige im Universitätsklinikum.

In Essen hat es den Angaben der Stadt zufolge seit Ende Februar/Anfang März 169 Todesfälle an oder in Verbindung mit einer Corona-Infektion gegeben.

Weihnachts-Besuche in Pflegeheimen: Heimbetreiber appellieren an Angehörige

Update, Samstag (19. Dezember), 13.33 Uhr: Gerade, weil die Situation in den Altenheimen aufgrund der Corona-Pandemie so angespannt ist, appellieren Heimbetreiber an Angehörige, ihren Besuch eines Familienmitglieds über die Weihnachtstage genau zu überdenken. Die Angst vor weiteren Corona-Ausbrüchen sei hoch, berichtet der WDR.

Seit Oktober sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums knapp 1.300 Bewohner in Pflegeheimen in Nordrhein-Westfalen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

Ein Paar «küsst» sich durch eine Plastik-Trennwand in einem Seniorenheim in Barcelona. Foto: Emilio Morenatti/AP/dpa

Während des ersten harten Lockdowns im Frühjahr hatte ein Besuchsverbot bei vielen Pflegeheimbewohnern zu Vereinsamung geführt. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann will Besuchsmöglichkeiten durchsetzen. Man werde den Heimen über die Feiertage mit Personal helfen. So versprach er auch, dass zusätzliche Sanitäter zur Verfügung stehen würden.

Wegen Corona: NRW-Pflegerat beschreibt Situtation in der Altenpflege als dramatisch

Update, Samstag (19. Dezember), 12.55 Uhr: Die derzeitige Corona-Lage macht den Krankenhäusern in NRW schwer zu schaffen. Und auch die Seniorenheime kommen an ihre Grenzen. Der Pflegerat in Nordrhein-Westfalen hat nun Alarm geschlagen: In der Altenpflege sei die Situation dramatisch, besonders in den stationären Einrichtungen der Langzeitpflege, betonte der Pflegerat am Freitag (18. Dezember) in einer Pressemitteilung.

Das Personal sei schon vor der Pandemie knapp gewesen, inzwischen sei die Lage vielerorts katastrophal, so der Vorsitzende Ludger Risse. „Einige Einrichtung haben kaum noch eigene Pflegepersonen zur Verfügung, weil auch hier der Krankenstand sowie die Zahl der selbst mit Covid-19-Infizierten beständig zunimmt.“

Mitarbeiter aus Personalagenturen würden zudem nicht mehr verfügbar sein, da diese für Einsätze in Impfzentren oder für Teststationen engagiert wurden. Nun fehlten auch diese Kollegen in der Versorgung. Die Pflegekräfte sollten jetzt auch Schnelltests beim Personal, Besuchern und Bewohnern durchführen. „Das ist nicht leistbar und zwingt dazu, entweder gegen den Versorgungsauftrag oder die Coronaschutzverordnung NRW zu verstoßen“, warnte Risse. Diese Situation sei vielerorts unerträglich und unverantwortbar.

Corona-Impfstoff in den USA: Mittel von Moderna nun ebenfalls zugelassen

Update, Samstag (19. Dezember), 12.07 Uhr: Vor einer Woche wurde in den USA per Notfallzulassung der Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer zugelassen. Nun sind die Amerikaner den nächsten Schritt gegangen: Jetzt ist das Impf-Präparat der amerikanischen Firma Moderna auf selbem Weg zugelassen worden. Bereits am Freitag (18. Dezember) hatte sich der unabhängige Beratungsausschuss der Arzneimittelbehörde FDA dafür ausgesprochen.

Der Corona-Impfstoff von Moderna basiert auf der gleichen Technologie wie der von Biontech und Pfizer. Der Unterschied: Das Mittel soll nicht so kalt gelagert werden müssen.

Harter Lockdown bis 10. Januar: Laumann spricht von Verlängerung

Update, Samstag (19. Dezember), 11.39 Uhr: Die aktuelle Coronaschutzverordnung gilt vorerst bis zum 10. Januar 2021 - der Lockdown ebenfalls. Doch was passiert danach? NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann rechnet mit weiteren Einschränkungen auch im neuen Jahr. „Stand heute sehe ich noch nicht, dass es am 10. Januar großartige Lockerungen geben kann“,, sagte Laumann der Rheinischen Post am Samstag.

„Mit Abstand und ohne Gesang“ könnten Gottesdienste auch an Weihnachten vertretbar sein. Aber älteren Menschen sollte man ans Herz legen, auf die Übertragungen im Internet, Fernsehen oder Radio auszuweichen“, so der Politiker weiter.

Der harte Lockdown sei unumgänglich gewesen. Wichtiger als Ausgangsbeschränkungen in Städten oder Kreisen mit extrem hohen Infektionszahlen sei das Einhalten der Kontaktbeschränkungen, sagte Laumann. Aber: „Dort, wo die Kommunen Ausgangssperren für geboten halten, tragen wir das in der Regel mit“, so der Gesundheitsminister.

Silvester-Kontrollen wegen Corona: Reul kündigt mehr Polizei an

Update, Samstag (19. Dezember), 10.42 Uhr: NRW-Innenminister Herbert Reul will Partys an Silvester mit einem großen Polizeiaufgebot verhindern. „Wir müssen uns darauf vorbereiten, dass es extensive Ausschreitungen geben kann. Deswegen wird die Polizei an Silvester sehr präsent sein“, so Reul gegenüber dem Kölner Stadt-Anzeiger. Man werde in der Silvesternacht 4.800 Beamte zur Verfügung haben, sagte der Politiker.

Herbert Reul kündigt mehr Polizei an Silvester an.

Kontrollen in Wohnungen werde es generell nicht geben. „Das wollen wir politisch nicht“, so Reul. Es könne jedoch Ausnahmen geben: „Umgekehrt wollen wir aber eine rechtliche Handhabe haben, um dagegen vorgehen zu können, wenn jemand zu Hause eine Party feiert. Dann werden wir uns auch im privaten Raum einmischen, wenn es nötig ist“, kündigte der CDUler an.

Nordrhein-Westfalen: Mehr als 6.000 Corona-Neuinfektionen

Update, Samstag (19. Dezember), 9.40 Uhr: Auch die aktuellen Corona-Zahlen für Nordrhein-Westfalen liegen bereits vor. Laut den Angaben des RKI liegen die Zahlen nun bei einem Wert von 345.186. Im Vergleich zu Freitag (18. Dezember) sind das 6.010 mehr Neuinfizierte. Vor einer Woche waren es zu diesem Zeitpunkt 5.468 Corona-Neuinfektionen.

Zudem wurden am heutigen Samstag (Stand: 0 Uhr) 102 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Die Zahl der Corona-Toten in NRW liegt nun bei 5.177.

Corona-Lage in Deutschland: RKI meldet erneut viele Neuinfektionen

Update, Samstag (19. Dezember), 8.20 Uhr: Am Freitag (18. Dezember) gab es in Deutschland einen neuen Höchstwert an Corona-Neuinfektionen. Das Robert-Koch-Institut meldete 33.777 Fälle. Am heutigen Samstag bleibt die Zahl weiterhin hoch. Die Gesundheitsämter haben dem Institut binnen einen Tages 31.300 Neuinfizierte übermittelt. Zum Vergleich: Am vergangenen Samstag (12. Dezember) hatte die Zahl bei 28.438 gelegen.

Innerhalb der letzten 24 Stunden hat es zudem 702 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gegeben. Der bisherige Höchstwert von 952 Toten war am Mittwoch (16. Dezember) erreicht worden. Zuletzt war die Zahl der täglichen Todesfälle nach oben gegangen. Die Gesamtzahl der Menschen, die an einer Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, liegt nun bei 25.640.

Was vor diesem Update in NRW passiert ist, kann im alten Live-Ticker von RUHR24.de nachverfolgt werden.

Rubriklistenbild: © Owen Humphreys/dpa

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