Live-Ticker zur Covid-19-Pandemie

Coronavirus in NRW: Keine neuen Lockerungen am Donnerstag +++ 26-Jähriger ohne Vorerkrankungen stirbt in Essen 

Das Coronavirus schränkt das Leben in NRW ein. Alle Infos zu Sars-CoV-2, die Öffnung von Schulen und die Mundschutz-Pflicht im Covid-19-Live-Ticker von RUHR24.

  • In NRW breitet sich das Coronavirus* aus und beschäftigt viele Menschen.
  • Seit Beginn der weltweiten Pandemie, ausgelöst durch den Erreger Sars-CoV-2, zählt das Bundesland tausende Infizierte und hunderte Tote.
  • Alle Entwicklungen zu Covid-19 in Nordrhein-Westfalen (NRW) gibt es im Live-Ticker von RUHR24.

Update, Montag (27. April), 8.40 Uhr: Alle neuen Nachrichten zum Coronavirus in NRW lesen Sie hier. Dieser Ticker wird nicht länger aktualisiert.

21.33 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet dämpft die Erwartungen an das nächste Gespräch von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten über den Kampf gegen die Corona-Epidemie.

"Ich glaube, dass wir am Donnerstag keine neuen fundamentalen Entscheidungen haben werden", sagte er am Sonntag im ARD-Bericht aus Berlin.

Es sei verabredet gewesen, dass man nach den ersten Lockerungsmaßnahmen zwei Wochen abwarte. "Da braucht man auch ein bisschen Geduld." Man werde vor allem über Kinder und Jugendliche sprechen, über Amateursport, über Spielplätze sowie den Umgang mit Gottesdiensten.

Coronavirus in NRW: 26-Jähriger stirbt in Essen an den Folgen von Covid-19

18.45 Uhr: Wegen des Coronavirus fällt der Urlaub in diesem Jahr zum Großteil aus. Ob man im Sommer wieder verreisen kann? Ungewiss.

Und es gibt noch mehr schlechte Nachrichten: Urlaub könnte nach der Corona-Krise deutlich teurer werden. Der Grund dafür sind die Fluggellschaften.

18.05 Uhr: Wie die Stadt Essen am Sonntag mitteilt, ist am Morgen ein erst 26-Jähriger an den Folgen seiner Coronavirus-Infektion gestorben. Der junge Mann war bereits Anfang April mit einer bestätigten Infektion mit Sars-CoV-2 ins Uniklikum Essen eingeliefert worden. 

Wie es weiter heißt, habe der Mann "keine nennenswerten Vorerkrankungen" gehabt. Die Anzahl der an Covid-19 gestorbenen Personen erhöht sich in Essen damit auf 32. 

Coronavirus in NRW: Neu-Infektionen steigen in Nordrhein-Westfalen langsamer

17.40 Uhr: Ab Montag (27. April) gilt eine bundesweite Maskenpflicht. Getragen werden muss der Mundschutz in Geschäftem öffentlichen Verkehrsmitteln (auch in Bahnhöfen und an Haltestellen), medizinischen Einrichtungen und Wochenmärkten.

Kinder bis sechs Jahren sind von dem neuen Gesetz ausgeschlossen. Alle anderen müssen einen Mundschutz tragen. Doch gerade für Kinder gibt es bei der Maskenpflicht einige Dinge zu beachten. 

17 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Infizierten in Nordrhein-Westfalen ist am Sonntag (26. April) leicht auf 31 657 gestiegen. Das sind 197 bestätigte Fälle mehr als am Vortag, wie aus den Zahlen des Landeszentrums für Gesundheit (LZG) hervorgeht. 

Die Zahl der Corona-Toten erhöhte sich um 12 auf 1096. Gleichzeitig galten 21.583 Patienten als genesen - ein Anstieg um 1171 innerhalb von 24 Stunden.

Coronavirus in NRW: Flughafen Düsseldorf plant Stellen-Abbau

16.15 Uhr: Die Polizei hat in Köln ein illegales Bordell gefunden und anschließend stillgelegt. Ein 28-Jähriger hatte dort in einem Mehrfamilienhaus sechs Prostituierte entgegen der Corona-Schutzverordnung arbeiten lassen. 

Die Polizei hatte das Bordell in dem Wohnhaus zufällig bei Ermittlungen zu einem versuchten Tötungsdelikt entdeckt. Dabei waren die Fahnder eigentlich einem 41-Jährigen auf den Fersen, der in dem Haus vermutet wurde. Der Vorfall eignete sich bereits am Freitag (24. April). 

14.45 Uhr: Als erster Flughafen in Deutschland plant der Flughafen Düsseldorf den Abbau von 600 Arbeitsplätzen. Und das trotz Kurzarbeit und Rettungsschirm. 

Darüber unterrichtete die Geschäftsführung die abwesende Belegschaft am Freitag (24. April) per Videonachricht. Die Botschaft: Der Luftverkehr sinkt dauerhaft um 25 Prozent, deshalb wird in gleichem Maße Personal abgebaut. Bis Jahresende sind die Arbeitsplätze aufgrund bestehender Regelungen gesichert.

Kritik für die Maßnahme gibt es von Verdi, die die Pläne des Düsseldorfer Airport als "ertragsgesteuert" bezeichnet. 

Darüber unterrichtete die Geschäftsführung die abwesende Belegschaft am Freitag (24. April) per Videonachricht. Die Botschaft: Der Luftverkehr sinkt dauerhaft um 25 Prozent, deshalb wird in gleichem Maße Personal abgebaut. Bis Jahresende sind die Arbeitsplätze aufgrund bestehender Regelungen gesichert.

12.00 Uhr: Weil zwei Familien sich trotz Corona-Erkrankung nicht an die Quarantäne gehalten haben, müssen heute in Grevenbroich bei Düsseldorf alle 450 Bewohner eines Wohn-Komplexes getestet werden.

Coronavirus in NRW: Behörden testen 450 Bewohner eines Hochhauses

115 Mitarbeiter des Gesundheitsamts und vom Roten Kreuz sind vor Ort, um die Bewohner zu testen. Der Test auf das Coronavirus ist allerdings freiwillig. Wer sich jedoch nicht testen lassen möchte, muss 14 Tage in Quarantäne. 

Außerdem darf keiner der Bewohner das Grundstück verlassen bis die Testergebnisse vorliegen. Damit ist etwa in zwei Tagen zu rechnen. 

09.30 Uhr: Vorerst gute Nachrichten aus Herne: Wie die Stadt Herne mitteilte, gibt es keine neuen Fälle, bei denen Covid-19 nachgewiesen wurde. 

Coronavirus in NRW: Keine neuen Fälle in Herne

Seit Ausbruch des Virus wurde bei insgesamt 149 Personen Corona nachgewiesen, 101 Patienten sind bereits wieder genesen und eine Person ist an verstorben. Derzeit sind in Herne noch 47 Menschen an dem Coronavirus erkrankt, aber nur 11 von ihne befinden sich im Krankenhaus.

09.15 Uhr: Thomas Fischbach, Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte aus Köln, zeigt sich besorgt, welche Auswirkungen die Corona-Einschränkungen auf Kinder haben könnten. Er befürchtet, dass sie die Entwicklung der Jüngsten beeinträchtigen. 

Thomas Fischbach zeigt sich besorgt, dass das Kontaktverbot Auswirkungen auf Kinder haben könnte.

Coronavirus in NRW: Arzt befürchtet, dass Corona-Einschränkungen die Entwicklung von Kindern beeinträchtigen

"Durch das Kontaktverbot und das Eingesperrtsein drohen psychosoziale Schäden", sagte Thomas Fischbach gegenüber der Deutschen Presseagentur. Wenn Kinder nun monatelang nicht in die Kita oder Schule könnten, weder Freunde treffen noch auf Spielplätze gehen dürften, sei dies ein schwerer Eingriff in ihre Lebenswelt. Er fordert daher bei den Gesprächen über mögliche Lockerungen auch die Bedürfnisse der Kinder miteinzubeziehen.

Update, Sonntag (26. April), 08.00 Uhr: Ab Montag (27. April) gilt in NRW die sogenannte erweiterte Notbetreuung an Schulen und in Kindergärten. Bislang galt die Notbetreuung in NRW nur für Kinder von Arbeitnehmern und Selbstständigen, die in "systemrelevanten Berufsgruppen" arbeiten.

Diese Liste wurde zuletzt erweitert und am Freitag (24. April) noch einmal ergänzt. Auch Alleinerziehende, die beispielsweise selbst noch zur Schule gehen oder vor einer Abschlussprüfung stehen, dürfen von der Notbetreuung Gebrauch machen. 

Coronavirus in NRW: Notbetreuung wird für Alleinerziehende erweitert

"Alle Familie in Nordrhein-Westfalen stehen vor großen Herausforderungen. Ganz besonders Alleinerziehende stehen durch Existenzsicherung und Kinderbetreuung unter großem Druck und enormen Belastungen", sagte NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP). Es sei ihm ein besonderes Anliegen, auch die Alleinerziehenden in dieser Situatuion zu unterstützen und ein Stück zu entlasten

19.00 Uhr: Bereits an diesem Samstag trugen viele Menschen für einen Einkaufsbummel in den Innenstädten in NRW einen Mundschutz aufgrund der Coronavirus-Krise. Ab Montag wird dieses Bild sich dann auch grundsätzlich im Alltag etablieren, denn dann startet in NRW die Schutzmaskenpflicht.

Doch nicht nur das: Ab Montag gibt es dann für Mindestabstand von 1,5 Metern eine offizielle Rechtsgrundlage. Die gab es nämlich bislang noch nicht. Die NRW-Landesregierung hat den Mindestabstand im Freien nun aber als Verhaltensregel in der Coronaschutz-Verordnung festgeschrieben. 

Coronavirus in NRW: Gesetz regelt Abstandsregelung von 1,5 Metern

Aber Ausnahmen bestätigen die Regel: Kann der Mindestabstand unter bestimmten Gründen beispielsweise nicht eingehalten werden, greift die Schutzmaskenpflicht. Außerdem sind von dem "Abstands-Gesetz" direkte Verwandte und Eheleute. 

Wörtlich heißt es in dem Paragraphen: "Jede in die Grundregeln des Infektionsschutzes einsichtsfähige Person ist verpflichtet, sich im öffentlichen Raum so zu verhalten, dass sie sich und andere keinen vermeidbaren Infektionsgefahren aussetzt. Insbesondere ist im öffentlichen Raum zu allen anderen Personen grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten."

18.30 Uhr: Der erste Samstag seit der Lockerung der Vorgaben für den Einzelhandel ist nun vorbei und die Städte in NRW ziehen ein erstes Fazit: Es war zwar wieder voller in den Einkaufsstraßen, aber längst nicht so sehr wie es an einem "normalen" sonnigen Samstag der Fall wäre. 

Coronavirus in NRW: Erster Shopping-Samstag verläuft ruhig

Und noch ein weiteres Merkmal sorgte für einen ungewohntes Bild auf den Einkaufsstraßen in Dortmund, Düsseldorf und Köln: Die meisten Menschen, die für einen Bummel in der Stadt unterwegs waren, trugen bereits einen Mundschutz

Außerdem bildeten sich aufgrund der Zugangsregeln und der Abstandsbestimmung vor vielen Geschäften längere Warteschlangen. Wie die Deutsche Presseagentur berichtet, sei das Ordnungsamt unter anderem in Düsseldorf durch aus zufrieden. "Die Leute sind grundsätzlich sehr vernünftig", sagte ein Sprecher gegenüber der dpa.

Coronavirus in NRW: Zwei Familien in Mehrfamilienhaus halten sich nicht an Quarantäne 

17.17 Uhr: In einem Mehrfamilienhaus im nordrhein-westfälischen  Grevenbroich haben sich zwei Familien nicht an die Quarantäne-Vorgaben gehalten und das Haus dennoch verlassen.

Das hat nun zur Folge, dass alle 450 Personen der 117 Wohnungen getestet werden müssen. Dies soll am morgigen Sonntag stattfinden. Für einen Zeitraum von acht Stunden wird dann der Wohnungskomplex umzäunt und Test durchgeführt, wie die Rheinische Post berichtete. 

Coronavirus in NRW: Gericht erlaubt Demo gegen Uran-Transport

16.05 Uhr: Das Verwaltungsgericht hat eine Demonstration gegen Uran-Transporte am Montag in Münster erlaubt. Das Ordnungsamt der Stadt hatte die Demo zunächst untersagt, die Bürgerinitiative ging vor Gericht. Laut Gericht dürfen maximal 35 Menschen kommen, die Mundschutz tragen und Mindestabstand halten müssen.

15.15 Uhr: Das Landeszentrum für Gesundheit (LZG) hat auch am Samstag neue Fallzahlen zum Coronavirus in NRW veröffentlicht. Demnach wurden 31 460 Infektionen gezählt - 360 mehr als am Vortag. 

Die Todesfälle erhöhten sich innerhalb eines Tages um 32 auf nun 1084 seit Beginn der Pandemie.Dem gegenüber stehen 20 412 Personen, die vollständig genesen sind.

Coronavirus in NRW: Kritik zu Fortsetzen der Fußball-Bundesliga

12.30 Uhr: Wie eine Umfrage ergeben hat, reagieren die NRW-Bürger zum Teil mit Unverstänis auf die Pläne der Deutsche Fußball Liga (DFL) zum Fortsetzen der Saison. 

Demnach sind 90 Prozent der Befragten dafür, bei Coronavirus-Infektionen von Profis die gesamte Mannschaft für 14 Tage in Quarantäne zu schicken. Das ergab eine repräsentative Umfrage von infratest dimap im Auftrag der ARD-Sportschau.

Bisher sehen die Pläne vor, dass bei möglichen Corona-Infektionen nur die jeweiligen Spieler in Quarantäne geschickt werden.

10.52: Die Tierheime in NRW fühlen sich während der Corona-Krise im Stich gelassen. Der Grund: Es kommen kaum Spenden rein und die Tiere können nicht vermittelt werden.

Die von der Landesregierung für Tierheime aufgesetzten Hilfen für Futterkosten von einmalig bis zu 2000 Euro pro Einrichtung reichten nicht aus. "Die im Finanzministerium denken, Tierheime seien das Hobby von verwitweten Omas", kritisiert Ralf Unna, Vizepräsident des Landestierschutzverbands NRW.

Coronavirus in NRW: Bürger sollen sich auch am Wochenende an Corona-Regeln halten

09.37 Uhr: Neue Zahlen aus Herne. In der Ruhrgebietsstadt gibt es mittlerweile 149 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. 101 der betroffenen Bürger sind wieder vollständig genesen. Eine Person ist an den Folgen von Covid-19 gestorben.

Update, Samstag (25. April), 08.45 Uhr: Trotz schönem Wochenend-Wetter und erster Lockerungen der Corona-Regeln sollen die Menschen in NRW auch am Samstag und Sonntag soziale Kontakte vermeiden. "Das Abstandsgebot ist immer noch das Wirksamste, um eine Infizierung zu vermeiden", sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU).

Zum ersten Mal seit Wochen können die Bürger an diesem Wochenende wieder in ausgewählten Läden bis 800 Quadratmeter shoppen gehen. Allerdings gilt nach wie vor, dass maximal zwei Personen zusammen in der Öffentlichkeit unterwegs sein dürfen. Ausnahmen gelten für Familien.

Coronavirus in NRW: Neuer Todesfall aus dem Kreis Recklinghausen bekannt

21.50 Uhr: NRW - Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 ist im Kreis Recklinghausen auf 19 angestiegen. Am Freitag (24. April) wurde ein 71-jähriger Mann aus Gladbeck als verstorben gemeldet.

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle stieg um 27 auf 959, während 23 weitere Personen als von der Erkrankung genesen gemeldet wurden. Insgesamt sind 635 Menschen schon wieder gesund. Die Zahlen im Detail (in der Klammer die Zahl der Gesundeten):

  • Castrop-Rauxel: 83 (67)
  • Datteln: 47 (37)
  • Dorsten: 148 (123)
  • Gladbeck: 145 (74)
  • Haltern am See: 76 (68)
  • Herten: 82 (71)
  • Marl: 87 (66)
  • Oer-Erkenschwick: 121 (25)
  • Recklinghausen: 120 (82)
  • Waltrop: 50 (22)
  • Coronavirus in NRW: Lediglich zwei Neuinfektionen in Bochum gemeldet

    21.35 Uhr: In Bochum wurden insgesamt 425 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet (zwei mehr als am Vortag), davon sind bereits 334 genesen (15 mehr als am Vortag) und nur 76 aktuell noch infiziert. 

    Von den Erkrankten werden derzeit 20 stationär behandelt (so viele wie am Vortag), 12 von ihnen intensivmedizinisch. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion liegt weiterhin bei 15.

    Coronavirus in NRW: 317 Menschen im Kreis Unna sind inzwischen geheilt

    21.21 Uhr: Nur vier Coronavirus-Neuinfektionen meldet der Kreis Unna am Freitag (24. April). Damit erhöht sich die Zahl derer, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Erreger angesteckt haben, auf 581

    Die Zahl der geheilten Personen veröffentlicht der Kreis Unna wöchentlich. Am Freitag (24. April) waren 317 Menschen nach einer Coronavirus-Erkrankung wieder genesen. Das sind 64 weitere Gesundete im Vergleich zur vergangenen Woche. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit Covid-19 liegt weiter bei 23. Die aktuell Fallzahlen (aufsummiert) im Detail:

  • Bergkamen: 27 (+0)
  • Bönen: 22 (+0)
  • Fröndenberg: 146 (+1)
  • Holzwickede: 23 (+0)
  • Kamen: 15 (+0)
  • Lünen: 104 (+2)
  • Schwerte: 90 (+0)
  • Selm: 54 (+1)
  • Unna: 51 (+0)
  • Werne: 48 (+0)
  • Coronavirus in NRW: Immer weniger aktuell Infizierte in Essen

    21:03 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Patienten in Essen sinkt weiter. Derzeit sind laut Tests 171 Menschen am Erreger erkrankt (zwei weniger als am Vortag). 

    Seit der Erkrankungswelle wurden 718 Personen positiv getestet (sieben mehr als am Vortag). 516 Personen sind nach einer Erkrankung aber schon wieder genesen (neun mehr als am Vortag). Die Zahl der Personen, die an oder in Verbindung mit einer Coronavirus-Infektion verstorben sind, liegt weiterhin bei 31.

    Coronavirus in NRW: Land stellt 100 Millionen Euro für Unikliniken bereit

    20.43 Uhr: Die NRW-Landesregierung wird den Unikliniken für die Bewältigung der Coronavirus-Krise mehr als 100 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung stellen. Das hat der Haushalts- und Finanzausschuss des Landtags beschlossen und am Freitag (24. April) mitgeteilt.

    Die Mittel in Höhe von insgesamt 100,6 Millionen Euro sind Teil des Nachtragshaushalts 2020 zur Finanzierung der direkten und indirekten Folgen der Coronavirus-Krise. Mit dem Geld sollen die Leistungsfähigkeit und die Bettenkapazitäten der Unikliniken in Aachen, Bonn, Düsseldorf, Duisburg-Essen, Köln und Münster erhöht werden. Darüber hinaus will das Land mit den zusätzlichen Mitteln dazu beitragen, auch die Normalstationen und die Notaufnahmen in den Unikliniken auf den zu erwartenden Anstieg der Zahl hochinfektiöser Coronavirus-Patienten vorzubereiten.

    Coronavirus in NRW: Bibliotheken in Herne öffnen wieder

    20.21 Uhr: Die Stadtbibliotheken Herne-Mitte und Wanne sowie das Stadtarchiv öffnen ab Montag (27. April 2020) wieder unter besonderen Coronavirus-Schutzvorkehrungen. Ausgeliehene Medien können bis Mitte Mai zurückgegeben werden.

    Wer einen Schnupperausweis hat, kann diesen bis zum 15. Mai 2020 gegen Bezahlung gegen einen regulären Ausweis tauschen. Die Stadtbibliothek wird diese Regelungen flexibel handhaben. Es wird darum gebeten, beim Besuch einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Die Fahrbibliothek ist nicht unterwegs.

    Coronavirus in NRW: Gesundheitsminister schließt Gastronomie-Öffnung derzeit aus

    19.58 Uhr: Bars, Restaurants und Cafés wollten am Freitag mit leeren Stühlen auf zentralen Plätzen in NRW auf sich aufmerksam machen - trotzdem gab es von der Düsseldorfer Landesregierung für sie am Freitag kein Hoffnungszeichen für eine bevorstehende Öffnung. 

    "Dieses Thema sehe ich derzeit nicht", sagte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). Grundsätzlich sei das Thema frühestens nach dem Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am 6. Mai mit den Ministerpräsidenten erörterungsbedürftig.

    NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) ist zuversichtlich, dass die Krankenhäuser der Coronavirus-Belastung standhalten.

    Coronavirus in NRW: Park der Landesgartenschau erfreut sich großer Beliebtheit

    19.30 Uhr: Über 8.000 Spaziergänger haben nach Angaben des Veranstalters an drei Tagen den Park der Landesgartenschau in Kamp-Lintfort erkundet. Wegen der Coronavirus-Krise musste die offizielle Eröffnung am vergangenen Montag verschoben werden. Der Ausrichter hatte unter strengen Auflagen einen festgelegten Rundweg über 1,5 Kilometer geöffnet.

    Die Aktion mit kostenlosem Zugang soll in der nächsten Woche wiederholt werden, teilte die Landesgartenschau am Freitag mit. "Ein großes Lob an die Spaziergänger, die sich absolut gewissenhaft an unsere Regelungen gehalten haben", sagte Geschäftsführer Heinrich Sperling laut Mitteilung. Alle Einrichtungen und Attraktionen mussten geschlossen bleiben, darunter die Blumenhalle und die Ausstellungsgärten. Die Schau auf einem früheren Zechenareal soll jetzt voraussichtlich am 5. Mai eröffnet werden.

    Coronavirus in NRW: Hier muss Mundschutz getragen werden - und diese Ausnahmen gibt es

    18.58 Uhr: Ab Montag (27. April) gilt in NRW die Mundschutz-Pflicht. Sie gilt laut der Verordnung der Landesregierung von NRW an folgenden Orten für Beschäftigte und Kunden:

    • in sämtlichen zulässigen Verkaufsstellen und Handelsgeschäften (z.B. Lebensmitteleinzelhandel, Apotheken, Tankstelle, Banken oder Poststellen), auf Wochenmärkten, bei der Abholung von Speisen und Getränken innerhalb der gastronomischen Einrichtungen sowie auf sämtlichen Allgemeinflächen von Einkaufszentren, „Shopping Malls“ oder „Factory Outlets“.
    • in sämtlichen Verkaufs- und Ausstellungsräumen von Handwerkern und Dienstleistern sowie bei der Erbringung und Inanspruchnahme von Handwerks- und Dienstleistungen, die ohne Einhaltung eines Sicherheitsabstands von 1,5 Metern zum Kunden erbracht werden. Ausgenommen sind Personen, die im Rahmen der Dienstleistung ein Fahrzeug lenken.
    • in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens.
    • bei der Nutzung von Beförderungsleistungen des Personenverkehrs sowie seiner Einrichtungen. Darunter fallen auch Schulbusse, Haltestellen oder U-Bahnhöfe.

    Coronavirus in NRW: Diese Ausnahmen gibt es bei der Mundschutz-Pflicht

    Ausgenommen von der Mundschutz-Pflicht sind folgende Personen:

    • Kinder bis zum Schuleintritt und Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können. Die Verpflichtung nach Satz 1 kann für Beschäftigte durch gleich wirksame Schutzmaßnahmen (Abtrennung durch Glas, Plexiglas o.ä.) ersetzt werden.

    18.27 Uhr: Die Polizei in Düsseldorf warnt vor einem enormen Anstieg von Trickbetrügereien im Namen der Beamten. In den vergangenen Tagen sei der Notruf mit Hinweisen auf solche Versuche regelrecht bombardiert worden, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Es seien auch erhebliche Summen erbeutet worden.

    Coronavirus in NRW: Polizei Düsseldorf warnt vor fieser Betrugsmasche

    "Die Täter sind rhetorisch und psychologisch so geschickt, dass auch hochgebildete Menschen auf sie hereinfallen", sagte der Polizeisprecher. Die Polizei schließt nicht aus, dass die Betrüger gezielt die Coronavirus-Krise ausnutzen: Viele ältere Menschen seien derzeit von ihren Angehörigen isoliert und ohnehin schon verängstigt.

    Bei der Falsche-Polizisten-Masche meldet sich ein vermeintlicher Polizist bei den in der Regel älteren Opfern und behauptet, dass sie ins Visier von Verbrechern geraten seien und kurz vor dem Verlust ihres Ersparten stünden, wenn sie es nicht in die Obhut der Polizei gäben. Die Abholer der Wertsachen seien dann Komplizen der betrügerischen Anrufer.

    Coronavirus in NRW: Fridays for Future streikt im Netz

    18.02 Uhr: Am heutigen Freitag (24. April) haben die Klima-Aktivisten von Fridays for Future ihren fünften globalen Klimastreik veranstaltet. Die Proteste fanden zum ersten Mal wegen der Coronavirus-Pandemie nicht auf der Straße, sondern weitestgehend im Internet unter dem Motto #NetzstreikFürsKlima statt.

    Auf dem deutschlandweiten Livestream kamen auf allen Plattformen zusammen 214.000 Aufrufe zwischen 12 Uhr und 15 Uhr zusammen. Zudem trugen sich in eine virtuelle Streikkarte rund 87.000 Menschen mit Bildern ihrer Teilnahme von zuhause aus ein. Auf Twitter wurden unter den bewegungseigenen Hashtags bis 16 Uhr rund 40.000 Tweets veröffentlicht. Zudem gab es in dutzenden Städten kreative Aktionen, die unter Sicherheitsvorkehrungen mit wenigen Menschen durchgeführt wurden und bei denen etwa durch Schilder und Banner auf die Klimakrise aufmerksam gemacht wurde.

    Coronavirus in NRW: Extraschicht-Festival abgesagt

    17.43 Uhr: Das für den 27. Juni in NRW geplante Kulturfestival "Extraschicht - Nacht der Industriekultur" ist wegen der Coronavirus-Pandemie abgesagt worden. Das teilte Ruhr Tourismus am Freitag in Oberhausen mit. An rund 50 Spielorten in mehr als 20 Städten hatten die Veranstalter mit über 250 000 Besuchern gerechnet. Es wäre die 20. "Extraschicht" gewesen.

    "Wir haben bis zum letzten Moment an Alternativkonzepten gearbeitet, um beispielsweise die Anforderungen an die geltenden Abstandsregeln erfüllen zu können, mussten uns aber nun schweren Herzens für eine Absage entscheiden", sagte Geschäftsführer Axel Biermann. Eine spätere Durchführung sei wegen des hohen organisatorischen und logistischen Aufwands nicht möglich. Das Geld für bereits erworbene Tickets werde erstattet.

    Coronavirus in NRW: Öffnung der Grundschulen am 4. Mai denkbar

    17.25 Uhr: Ab dem 4. Mai könnte es weitere Öffnungen von Schulen geben, sagte Schulstaatssekretär Mathias Richter (FDP) am Freitag im Kommunalausschuss des Landtags. "Die 2.800 Grundschulen sind noch nicht im Schulbetrieb", stellte er fest. "Wir hören, dass gewünscht ist, wieder einzusteigen."

    Die Coronavirus-Pandemie werde für die Schulen außerdem Impulse geben für die Digitalisierung und das Lernen auf Distanz, betonte Richter. "Wir müssen professioneller, besser werden." Teils seien aber bereits vorhandene Mittel aus dem Hilfsprogramm "Digitalpakt Schule", etwa für digitale Endgeräte von Lehrern, gar nicht abgerufen worden, kritisierte der Staatssekretär.

    Coronavirus in NRW: Auch am 1. Mai - Niederlande kontrolliert Grenze

    17.01 Uhr: Die Niederlande setzen ihre Kontrollen an der deutschen Grenze auch an diesem und am kommenden Wochenende fort, um Deutsche - auch aus NRW - angesichts der Coronavirus-Pandemie von unnötigen Einreisen abzuhalten. Ein Einreiseverbot besteht nicht, insofern kann die Polizei Deutsche nicht an der Weiterfahrt hindern.

    Die meisten Deutschen gingen aber auf die Bitte der Beamten ein und machten kehrt, hieß es. Der Grenzverkehr sei auf ein Minimum zurückgegangen. Ein besonderes Augenmerk haben die Niederlande auch auf das lange Wochenende mit dem 1. Mai, an dem Deutsche traditionell in großer Zahl Richtung Holland aufbrechen, wo der Tag kein Feiertag ist.

    16.46 Uhr: Im Loveparade-Prozess haben sich 14 Anwälte von Nebenklägern gegen die Einstellung des Verfahrens am Landgericht Duisburg ausgesprochen. Die Nebenklage-Anwälte meinen, dass der Verhandlungssaal im Kongresszentrum der Messe Düsseldorf aufgrund seiner Größe "hervorragende Voraussetzungen" biete, die Hauptverhandlung auch unter verstärkten "Corona-Bedingungen" durchzuführen.

    Coronavirus in NRW: Wende im Loveparade-Prozess?

    Daher gebe es keinen Grund, "das Verfahren jetzt überstürzt einzustellen". Ein Gerichtssprecher sagte, dass bei der endgültigen Entscheidung des Gerichts alle Stellungnahmen berücksichtigt würden.

    Das Gericht hatte Anfang April nach bislang 183 Verhandlungstagen die Einstellung vorgeschlagen und dies unter anderem mit einer erheblichen Gefährdung aller Verfahrensbeteiligten durch die Coronavirus-Pandemie begründet. Am 27. Juli tritt für den Tatvorwurf der fahrlässigen Tötung außerdem die absolute Verjährung ein. 

    Bei der Loveparade am 24. Juli 2010 in Duisburg gab es am einzigen Zu- und Abgang zum Veranstaltungsgelände ein so großes Gedränge, dass 21 Menschen erdrückt und mindestens 652 verletzt wurden. Angeklagt sind letztlich noch drei Mitarbeiter des Veranstalters Lopavent wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung.

    Coronavirus: Finale im DFB-Pokal muss verschoben werden

    16.31 Uhr: Das DFB-Pokalfinale kann nicht wie geplant am 23. Mai im Berliner Olympiastadion stattfinden. Wie der Deutsche Fußball-Bund am Freitag nach einer Videokonferenz des Präsidiums mitteilte, bleibt der Wettbewerb aufgrund der Coronavirus-Pandemie auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. 

    Zunächst müssen noch die Halbfinalspiele 1. FC Saarbrücken gegen Bayer Leverkusen und FC Bayern München gegen Eintracht Frankfurt nachgeholt werden, die am 21. und 22. April hätten stattfinden sollen. Die weiteren Termine sind offen.

    Coronavirus in NRW: Mitfahrzeugprogramm für Angestellte im medizinischen Bereich ausgeweitet

    16.12 Uhr: Das Landesprogramm für kostenlose Mietwagen im Gesundheitssektor wird wegen großer Nachfrage in der Coronavirus-Krise ausgeweitet. Das kündigte NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) in Düsseldorf an.

    Bislang konnten Mitarbeiter in "Akutkrankenhäusern" mit Coronavirus-Patienten kostenlos Mietwagen in Anspruch nehmen - soweit sie kein eigenes Auto haben. Nun wird die Maßnahme ausgeweitet auf Mitarbeiter des öffentlichen Rettungsdienstes, der stationären Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie auf Psychiatrien und Dialysezentren. Das Angebot läuft bis Ende Juni. Das entsprechende Formular ist hier zu finden.

    NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) möchte das Mietfahrzeugprogramm ausweiten.

    Coronavirus in NRW: Mundschutz-Pflicht auch auf Wochenmärkten

    15.55 Uhr: Am Freitag hat die Regierung bekanntgegeben, dass künftig auch auf Wochenmärkten ein Mundschutz getragen werden muss. Dadurch wird die Maskenpflicht, die aktuell für Geschäfte und den Nahverkehr gilt, weiter ausgeweitet.

    Auf dem Wochenmarkt in Unna wird die neue Regel ab dem kommenden Dienstag (28. April) umgesetzt.

    Coronavirus in NRW: Gastronomen machen auf ihre Situation aufmerksam

    15.42 Uhr: Am Flughafen Paderborn-Lippstadt eröffnet am 1. Mai das größte Autokino der Region. Drei bis vier Vorstellungen sollen pro Tag gezeigt werden. Bis zu 300 Fahrzeuge haben auf dem Gelände Platz. An Sonntagen soll zusätzlich ein Gottesdienst statfinden.

    Das Autokino öffnet zunächst bis zum 1. Juni. Je nach Nachfrage kann das Angebot aber jederzeit verlängert werden.

    Pro Auto werden je nach Film 15 bis 20 Euro fällig. Erlaubt sind zwei Erwachsene pro Fahrzeug. An den Nachmittagen sind auch Kinder im Auto erlaubt.

    15.25 Uhr: Um auf ihre Lage während der Corona-Krise aufmerksam zu machen, haben Gastronomen am Freitag in mehreren NRW-Städten mit leeren Stühlen demonstriert. 

    "Die leeren Stühle stehen symbolisch für die Leere in den Kassen und Betrieben und die große Unsicherheit von Unternehmern und Beschäftigten", sagte ein Sprecher des Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga NRW.

    In Köln standen etliche leere Stühle vor dem Dom, in Düsseldorf auf dem Rathausplatz - jeweils versehen mit den Namen von Restaurants, Bars oder Cafés. Auch in Dortmund, Bielefeld, Bottrop und weiteren Städten gab es Aktionen.

    Wegen des Coronavirus sind in NRW und ganz Deutschland die Gastronomien geschlossen. Wann sich das wieder ändert, ist unklar.

    Coronavirus in NRW: Neu-Infektionen mit Sars-CoV-2 weiter gestiegen

    14.50 Uhr: Die Zahl der Neu-Infektionen mit dem Coronavirus ist in NRW weiter gestiegen. Das Landeszentrum für Gesundheit (LZG) hat am Freitag 31.110 Fälle gezählt. Das sind 512 bestätigte Fälle mehr als am Vortag. 

    Die Todesfälle sind sind insgesamt um 52 Fälle auf insgesamt 1052 gestiegen

    20.257 Menschen sind im bevölkerungsreichsten Bundesland vollständig von Covid-19 genesen - 621 mehr als noch am Donnerstag, wie NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann am Freitag in Düsseldorf sagte.

    Coronavirus in NRW: Mundschutz-Masken dürfen nicht das Gesetz verdecken

    14.21 Uhr: Was passiert eigentlich, wenn man sich nicht an die Maskenpflicht in Geschäften und im Nahverkehr hält? Im schlimmsten Fall drohen "Gesetzes-Sündern" ordentliche Bußgelder.

    13.20 Uhr: Ab Montag (27. April) gilt in NRW eine Maskenpflicht beim Einkaufen sowie in den öffentlic hen Verkehrsmitteln. Der Mundschutz darf auch beim Autofahren getragen werden.

    Allrdings sollte dieser nicht das ganze Gesicht verdecken. Der Autofahrer sollte trotzdem gut erkennbar sein. Andernfalls droht ein Bußgeld von 60 Euro, teilt der ADAC mit.

    "Bei handelsüblichen, richtig angelegten Masken ist das eigentlich kein Problem, weil das Gesicht damit im Normalfall noch zu erkennen ist", erklärte Rechtsexpertin Elke Hübner der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

    Coronavirus in NRW: Großteil der Abiturienten geht seit Donnerstag wieder zur Schule

    12.30 Uhr: Nach Angaben des Düsseldorfer Schulministeriums seien über 90 Prozent der Abiturienten nach den durch das Coronavirus bedingten Schulschließungen freiwillig zur Schule gekommen. 

    Seit Donnerstag (23. April) steht ihnen frei, ob sie am Unterricht teilnehmen wollen oder nicht. Für andere Schüler, die vor anderen Abschlüssen stehen, gilt hingegen eine Schulpflicht.

    11 Uhr: Wegen der anhaltenden Coronavirus-Pandemie arbeiten viele Menschen nach wie vor im Home-Office. Das Problem dabei: die Ernährung. 

    Beim Arbeiten zu Hause ist es wichtig, trotzdem ausreichend Pausen für Mahlzeiten einzulegen, gesund zu essen und ausreichend zu trinken. Wie das klappen kann, hat RUHR24 rausgefunden.

    Coronavirus in NRW: Soforthilfe für Landwirte in Nordrhein-Westfalen bewilligt

    10.40 Uhr: Wie das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbruacherschutz mitteilt, wurden 21 Millionen Euro Soforthilfen für Landwirtschaft und Gartenbau in Nordrhein-Westfalen bewilligt.

    Zuvor wurden insgesamt 2.512 Zuschüsse aus Landwirtschaft und Gartenbau beantragt, von denen bereits 1.977 Anträge mit den besagten 21 Millionen bewilligt wurden.

    Auch die Landwirtschaft in Deutschland ist von der Coronavirus-Pandemie hart getroffen.

    09.50 Uhr: Die Grünen in NRW fordern von der Landesregierung einen Corona-Rettungsschirm für Gastronomen. Die Landesvorsitzende Mona Neubaur sagte der Rheinischen Post, dass ein sofortiger "Rettungsschirm Gastro und Hotellerie" nötig sei, wenn es nicht bald nur noch große unpersönliche Ketten geben solle, sondern weiter auch das kleine, inhabergeführte Lokal ums Eck.

    In mehreren Städten in Nordrhein-Westfalen wollen Gastronomen am Freitag mit leeren Stühlen auf ihre Situation aufmerksam machen und auf eine baldige Öffnung der Gastronomie pochen.

    Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) hatte den Gastwirten die Wiedereröffnung ihrer Betriebe in Aussicht gestellt. NRW arbeitet mit anderen Bundesländern an einem gemeinsamen Konzept für erste Öffnungsschritte nach dem 4. Mai. Das Konzept solle bis zur nächsten Beratungsrunde zwischen Bund und Ländern am 30. April vorliegen.

    Coronavirus in NRW: Frankreichs Präsidents Emmanuel Macron dankt Armin Laschet

    09.24 Uhr: Am vergangenen Montag (20. April) hat in NRW das Sommersemester an den Hochschulen und Unis vorerst völlig digital begonnen. Präsenzveranstaltungen gibt es erst mal keine. 

    Die TU Dortmund hat dazu ein schwarz-weißes Foto aus dem Archiv gepostet und liebe Worte für ihre Studenten gefunden: "Das Semester ist aufgrund der Coronakrise zunächst rein digital gestartet und der Campus bleibt erstmal leer. Wir hoffen, ihr könnt in den Lernpausen trotzdem das schöne Wetter genießen."

    08.45 Uhr: NRW hatte bereits Ende März einige Patienten, die schwer an Corona erkrankt waren, aus anderen Ländern aufgenommen. Unter anderem auch acht Menschen aus Frankreich. Dafür hat sich Emmanuel Macron, der französische Staatspräsident nun in einem Brief an Ministerpräsident Armin Laschet bedankt.

    Er würdigte in dem Schreiben das "beispiellose Engagement, mit dem Nordrhein-Westfalen Frankreich in einer schwierigen Lage beisteht", wie die Bild aus dem Brief, der der Deutschen Presseagentur vorliegt, zitiert.

    Coronavirus in NRW: Emmanuel Macron schreib Dankesbrief an Armin Laschet

    Die Patienten aus Frankreich wurden im Uni-Klinik in Essen behandelt. Ein 76-Jähriger verstarb am Montag, zwei Patienten konnten allerdings bereits nach Hause zurückkehren. Emmanuel Macron betonte in seinem Brief an Armin Laschet, dass "den betroffenen Personen, bei denen ein schwerer Verlauf der Krankheit festgestellt wurde, auf diese Weise die bestmögliche medizinische Versorgung zuteil werden konnte."

    07.45 Uhr: Ab kommenden Montag gilt in NRW die Maskenpflicht. Doch die sind vielerorts ausverkauft. Wer lokal in den Geschäften keine mehr findet, wird eventuell online fündig, denn es gibt einige Online-Shops, die kurzfristig wegen Corona nun auch Mundschutzmasken anbieten

    Wer nicht im Internet bestellen will oder kurzfristig eine Maske braucht, kann sie aber auch selbst nähen oder auf andere Alternativen wie zum Beispiel einen Schal zurückgreifen. 

    Update, Freitag (24. April), 07.30 Uhr: Um die Fridays for Future-Bewegung ist es in letzter Zeit aufgrund des Coronavirus ruhiger geworden. Demonstrationen sind aktuell nicht wie in ihrer bisherigen Form wegen des Kontaktverbots möglich. Die Klimaaktivisten haben sich nun aber etwas einfallen lassen, um auch während Corona weiterhin aktiv zu sein.

    Coronavirus in NRW: Fridays for Future-Bewegung startet digitalen Klimastreik

    Heute ruft die Klimawegung daher zu einem digitalen Netzstreik auf und will zudem an manchen Orten auch draußen protestieren - Corona-gerecht versteht sich. So werden in einigen Städten in NRW sich junge Leute einzeln verteilen, um stumm mit Schildern auf die Klimakrise hinzuweisen. Der digitale Protest wird unter #NetzstreikFürsKlima in den sozialen Medien stattfinden, wie die Deutsche Presseagentur (dpa) berichtet.

    21.59 Uhr: NRW - Die Zahl der Coronavirus-Patienten in Essen sinkt weiter. Nach Beprobungen sind aktuell 173 Menschen in Essen am Erreger erkrankt (15 weniger als am Vortag. 

    Seit der Erkrankungswelle wurden 711 Personen positiv getestet (zehn mehr als am Vortag). 507 Personen sind nach einer Erkrankung aber schon wieder genesen (25 mehr als am Vortag). Die Zahl der Personen, die an oder in Verbindung mit einer Corona-Infektion verstorben sind, liegt weiterhin bei 31.

    Coronavirus in NRW: Weiterer Todesfall im Kreis Unna

    21.40 Uhr: Der Kreis Unna hat einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beklagen. Wie Kreissprecherin Constanze Rauert gegenüber den Ruhr Nachrichten bestätigte, handelt es sich dabei um einen 68-jährigen Mann. Er ist der 23. an Covid-19-Erkrankte, der seit Beginn der Pandemie im Kreis Unna ums Leben kam. 

    Die Gesamtzahl der bestätigten Infizierten ist kreisweit um elf Neuinfizierte auf 577 gestiegen. Die Zahl der geheilten Personen veröffentlicht der Kreis Unna wöchentlich. Am Freitag (17. April) waren 253 Menschen nach einer Coronavirus-Erkrankung wieder genesen. Die Zahlen (aufsummiert) im Detail:

  • Bergkamen: 27 (+2)
  • Bönen: 22 (+0)
  • Fröndenberg: 145 (+2)
  • Holzwickede: 23 (+2)
  • Kamen: 15 (+1)
  • Lünen: 102 (+2)
  • Schwerte: 90 (+0)
  • Selm: 54 (+0)
  • Unna: 51 (+0)
  • Werne: 48 (+2)
  • Coronavirus in NRW: Lage in Bochum bleibt unter Kontrolle

    21.25 Uhr: In Bochum wurden insgesamt 423 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet (drei mehr als am Vortag), davon sind bereits 319 genesen (zehn mehr als am Vortag) und 89 aktuell noch infiziert. 

    Von den Erkrankten werden derzeit 20 stationär behandelt (eine Person weniger als am Vortag), 13 von ihnen intensivmedizinisch. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion liegt weiterhin bei 15.

    Coronavirus in NRW: Zahl der Corona-Todesopfer im Kreis Recklinghausen steigt auf 18

    21.15 Uhr: Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 ist im Kreis Recklinghausen auf 18 angestiegen. Am Donnerstag wurden eine 94-jährige Frau aus Gladbeck und ein 89-jähriger Mann aus Recklinghausen als verstorben gemeldet.

    Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle stieg um 15 auf 932, während 19 weitere Personen als von der Erkrankung genesen gemeldet wurden. Insgesamt sind 612 Menschen schon wieder gesund. Die Zahlen im Detail (in der Klammer die Zahl der Gesundeten):

  • Castrop-Rauxel: 80 (66)
  • Datteln: 46 (35)
  • Dorsten: 147 (120)
  • Gladbeck: 142 (68)
  • Haltern am See: 76 (67)
  • Herten: 82 (68)
  • Marl: 84 (66)
  • Oer-Erkenschwick: 116 (21)
  • Recklinghausen: 117 (79)
  • Waltrop: 42 (22)
  • Coronavirus in NRW: Maifeiern fallen dieses Jahr aus

    20.58 Uhr: Für viele Menschen in NRW gehören zum 1. Mai ein Maigang und eine Maifeier. In diesem Jahr müssen die gewohnten Feierlichkeiten wegen des Coronavirus ausfallen. Darauf weisen die Stadt Lünen und die Polizei hin. 

    "Maifeiern fallen als Zusammenkünfte unter die Coronaschutzverordnung und sind deshalb untersagt", erklärt der Leiter des Lüner Ordnungsamts, Bernd Wiesner. Ähnlich verhalte es sich auch mit den Maigängen: "Das Kontaktverbot und die Abstandsregeln einzuhalten ist dabei ja quasi unmöglich", so Wiesner.

    Coronavirus in NRW: Schulstart in Bochum und Gelsenkirchen offenbar positiv verlaufen

    20.45 Uhr: NRW - In Bochum kehrten am Donnerstag 3.000 Schüler in die Schulen zurück, in Gelsenkirchen waren es 4.900 Schüler. Die NRW-Städte ziehen eine positive Bilanz.

    Die Umsetzung der Hygieneempfehlungen des RKI komme gut bei den Schulen an, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Bochum. In Gelsenkirchen freut man sich ebenfalls darüber, dass die Hygienemaßnahmen an allen Schulen vorbildlich eingehalten worden seien. So sei etwa in den Unterrichtsräumen penibel auf einen Mindestabstand der Schüler zueinander und zu den Lehrern geachtet worden. Alle Schulen hätten zudem zeitversetzte Anfangszeiten für den Unterricht eingeführt, damit sich die Schüler verschiedener Lerngruppen möglichst nicht im Gebäude begegnen.

    Coronavirus in NRW: "Es geht nur noch um Laschet" - Lob für Angela Merkel

    20.29 Uhr: Der ehemalige Fernsehjournalist frühere WDR-Intendant Friedrich Nowottny (90) findet, dass die deutschen Politiker die Coronavirus-Krise bisher gut bewältigt haben. "Vor allem die Bundeskanzlerin macht das sehr eindrucksvoll", sagte der einstige "Mister Bonn" der Deutschen Presse-Agentur. "Krise kann sie - als ob sie darauf wartet, um der Langeweile des Regierungsalltags zu entfliehen."

    Er sei sich aber nicht sicher, dass die derzeitigen starken Zuwächse für die CDU in den Meinungsumfragen von Dauer seien. Interessant sei, wie still es um einige Kandidaten für den CDU-Vorsitz geworden sei. "Merkwürdigerweise geht es nur noch um Laschet." Von Norbert Röttgen rede niemand mehr. Die Stunde von Friedrich Merz könne noch einmal schlagen, wenn in einigen Monaten die wirtschaftlichen Probleme alles andere überragen sollten. "Da kann es schon sein, dass er noch einmal groß rauskommt."

    Coronavirus in NRW: Laschet und Stamp begrüßen Wiedereinführung von Gottesdiensten

    19.56 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat sich zu der geplanten Wiedereinführung von Gottesdiensten in NRW geäußert: "Die Freiheit der Religionsausübung ist ein wichtiges Grundrecht unserer Verfassung. Wir sind dankbar für das hohe Maß an Verständnis und Verantwortung von Kirchen und Religionsgemeinschaften in Nordrhein-Westfalen in der Corona-Krise", sagte er. 

    Der stellvertretende Ministerpräsident Joachim Stamp (FDP) äußerte sich wie folgt: ""Die Religionsgemeinschaften und die Gläubigen haben mit ihrem selbst gewählten Verzicht auf gemeinsame Gottesdienste einen wichtigen Beitrag zur erfolgreichen Eindämmung der Pandemie geleistet. Sie haben selbst den Weg dafür bereitet, dass nun unter den Regeln von Abstand und Schutz wieder gemeinsam Gottesdienst gefeiert werden kann."

    Die Ausübung von Gottesdiensten ist für NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) auch in Coronavirus-Zeiten ein wichtiges Grundrecht.

    Coronavirus: Stahlproduktion in Deutschland geht erheblich zurück

    19.34 Uhr: Die Stahlproduktion in Deutschland ist im März stark zurückgegangen. Die Hüttenwerke erzeugten knapp 3,3 Millionen Tonnen Rohstahl, was einem Rückgang von 10,4 Prozent im Vergleich zum gleichen Monat des vergangenen Jahres entspricht. Das teilte die Wirtschaftsvereinigung Stahl mit. 

    Damit seien erste Auswirkungen der Coronavirus-Krise in der Stahlindustrie bereits deutlich sichtbar geworden. Die Stahlindustrie hatte schon vor Beginn der Pandemie unter der schwachen Autokonjunktur gelitten. Im gesamten ersten Quartal 2020 lag die erzeugte Stahlmenge um 5,6 Prozent unter dem Vorjahreswert.

    Coronavirus in NRW: Gottesdienste ab Mai wieder möglich

    19.02 Uhr: Gottesdienste und Versammlungen zur Religionsausübung werden in NRW ab Mai wieder öffentlich stattfinden. Das kündigte die Landesregierung am Donnerstag nach Gesprächen mit Kirchenvertretern über Schutzkonzepte an. 

    Kirchen und Religionsgemeinschaften hatten in NRW im Zuge der Coronavirus-Krise auf öffentliche Versammlungen verzichtet. Ein Gottesdienst-Verbot gab es nicht. 

    Coronavirus in NRW: Mahnwache in Datteln trotz Corona

    18.35 Uhr: Trotz Coronavirus hat der Umweltverband BUND am Donnerstag mit einer Mahnwache gegen die geplante Inbetriebnahme des Steinkohlekraftwerks Datteln 4 protestiert. Die Stadt hatte die Aktion unter der Vorgabe genehmigt, dass nicht mehr als 20 Teilnehmer zu der Aktion am Kraftwerksgelände kommen. 

    Alle Auflagen seien eingehalten worden, sagte ein Sprecher der Polizei Recklinghausen. Die Teilnehmer trugen Nase-Mund-Masken zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus und Schilder mit Aufschriften wie "Abschalten" oder "Zukunft statt Kohle".

    Coronavirus in NRW: Schulen wieder geöffnet - Ministerin zieht Fazit

    18.18 Uhr: NRW - Im Ausnahme-Modus haben am Donnerstag in NRW die Schulen den Unterricht wieder aufgenommen. Nur wenige Schüler in einem Klassenraum, Desinfektionsmittel auf dem Lehrerpult und Schüler, die mit Einwegtüchern ihre Tische reinigen. Streng wurde notiert, wer wo sitzt, damit Coronavirus-Infektionsketten nachvollziehbar sind.

    Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) sagte am Nachmittag: "Die schrittweise Wiederaufnahme des Schulbetriebs für die Schülerinnen und Schüler in den Abschlussklassen ist ein wichtiges Signal in Richtung verantwortungsvoller Normalität." Die ersten Rückmeldungen aus den Schulen zeigten, dass der Start gut gelungen sei. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in NRW übte dagegen Kritik. Der Gesundheitsschutz in den Schulen sei nicht überall gewahrt und die Abstandsregeln könnten nicht ausreichend kontrolliert werden.

    Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) zog nach dem ersten Tag der Öffnung der Schulen eine positive Bilanz.

    Coronavirus in NRW: Weitere Geldautomaten in die Luft gesprengt

    17.48 Uhr: In der Nacht auf Donnerstag haben Unbekannte in Herzogenrath und in Erkrath (Kreis Mettmann) zwei weitere Geldautomaten in die Luft gejagt. Die Zahl der Attacken hat sich in diesem Jahr im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres bislang weit mehr als verdoppelt, fast täglich werden in NRW Automaten gesprengt.

    Das hat nach Ansicht der Polizei auch mit der Coronavirus-Krise zu tun. Die Täter stammen oft aus den Niederlanden. Weil dort die Bankautomaten in den vergangenen Jahren gegen Diebstahl aufgerüstet wurden, waren sie vermehrt in die umliegenden Länder ausgewichen. Da die Grenzen nach Belgien und Frankreich jetzt allerdings geschlossen sind, werden die Gangster offenbar verstärkt in Nordrhein-Westfalen aktiv, berichtete ein Sprecher des Landeskriminalamts NRW.

    Coronavirus in NRW: Bundesliga setzt weiter aus

    17.28 Uhr: Der seit Mitte März unterbrochene Spielbetrieb in der Bundesliga und 2. Liga bleibt wegen der Coronavirus-Pandemie bis auf Weiteres ausgesetzt. Den Termin für einen Neustart müsse die Politik festlegen, sagte DFL-Chef Christian Seifert am Donnerstag nach der Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga. 

    Die Ministerpräsidenten und Bundeskanzlerin Angela Merkel konferieren am 30. April - dann könnte eine Entscheidung fallen. Die Diskussionen über den Bundesliga-Neustart hatten in dieser Woche mächtig Fahrt aufgenommen, nachdem die Ministerpräsidenten Markus Söder (Bayern/CSU) und Armin Laschet (NRW/CDU) öffentlichkeitswirksam den 9. Mai als möglichen Termin ins Spiel gebracht hatten. Dafür gab es reichlich Kritik, gegen die sich Seifert wehrte. Wie auch andere Firmen in der Coronavirus-Krise sei die Deutsche Fußball Liga ein Unternehmen, "das zurückkehren möchte und irgendwann zurückkehren muss".

    DFL-Chef Christian Seifert hofft, dass die Bundesliga trotz Coronavirus bald fortgesetzt werden kann.

    17.05 Uhr: NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) hat Hoffnungen auf eine baldige Wiedereröffnung der Kitas für alle Kinder gedämpft. Eine weitere schrittweise Öffnung über die Notbetreuung hinaus dürfe "nur mit Augenmaß und verantwortungsvoll" erfolgen, sagte er am Donnerstag (23. April) im Familienausschuss des Landtags.

    Coronavirus in NRW: Minister dämpft Hoffnungen auf offene Kitas - Mundschutz als Risikofaktor

    Kommenden Montag (27. April) werde allerdings die Notbetreuung auch auf Kinder von alleinerziehenden Berufstätigen ausgedehnt. Drei weitere beitragsfreie Kita-Monate wie in Bayern lehnt der stellvertretende Ministerpräsident von NRW indes entschieden ab: "Ich werde nicht den Weg von Ministerpräsident Söder gehen." Eltern in Bayern brauchen für die kommenden drei Monate keine Kita-Gebühren zu bezahlen, wenn die Einrichtungen wegen der Coronavirus-Krise geschlossen sind.

    Eine Maskenpflicht für Kinder in Kitas lehnte Stamp außerdem kategorisch ab. Das Coronavirus-Infektionsrisiko drohe beim Tragen von Masken bei den Kleinsten sogar erhöht zu werden, denn Kinder tauschten die Masken auch gern einmal untereinander aus.

    16.49 Uhr: Die SPD muss sich derzeit bundesweit mit einer gefälschten Plakat-Kampagne auseinandersetzen. Auch in den SPD-Fälschungen im Ruhrgebiet aufgetaucht: Wie Kriminelle mit dem Coronavirus Stimmung gegen Flüchtlinge machen in Werbekästen entdeckt worden, auf denen mit zynischen Sprüchen auf die aktuelle Flüchtlingspolitik angespielt wird - mit Bezug zum Coronavirus.

    Coronavirus in NRW: Nordrhein-Westfalen meldet tausendsten Covid-19-Todesfall

    16.32 Uhr: In NRW ist die Zahl der Toten nach einer Infektion mit dem Coronavirus auf 1.000 seit Beginn der Pandemie gestiegen. 37 neue Todesfälle kamen nach den jüngsten Zahlen von Donnerstag im Vergleich zu denen vom Vortag hinzu. Das Durchschnittsalter der Verstorbenen beträgt 82 Jahre, teilte das Landeszentrum für Gesundheit NRW mit. 

    Die Zahl der bestätigen Infektionen stieg nur mäßig um 397 auf insgesamt 30.598 Fälle (am Vortag waren es noch 852, davor 414). Auch die Gruppe der Genesenen wird größer: Mit 587 neuen sind jetzt insgesamt 19.636 Fälle gemeldet, wie das NRW-Gesundheitsministerium mitteilte. Die Zahlen im Detail:

    Landkreis/ kreisfreie Stadt

    Bestätigte Fälle (IfSG)

    Todesfälle (IfSG)

    Genesene*

    Aachen & Städteregion Aachen

    1.666

    65

    1.324

    Bielefeld

    349

    2

    231

    Bochum

    421

    15

    302

    Bonn

    580

    5

    397

    Borken (Kreis)

    854

    29

    607

    Bottrop

    124

    5

    62

    Coesfeld (Kreis)

    482

    21

    342

    Dortmund

    620

    5

    497

    Duisburg

    745

    14

    494

    Düren (Kreis)

    520

    24

    348

    Düsseldorf

    944

    17

    657

    Ennepe-Ruhr-Kreis

    366

    9

    287

    Essen

    697

    30

    482

    Euskirchen (Kreis)

    329

    11

    179

    Gelsenkirchen

    284

    8

    165

    Gütersloh (Kreis)

    577

    15

    -

    Hagen

    212

    6

    119

    Hamm

    413

    24

    180

    Heinsberg (Kreis)

    1.695

    57

    1.352

    Herford (Kreis)

    308

    5

    -

    Herne

    142

    1

    93

    Hochsauerlandkreis (Kreis)

    560

    13

    317

    Höxter (Kreis)

    267

    5

    147

    Kleve (Kreis)

    519

    17

    300

    Köln

    2.208

    72

    1.774

    Krefeld

    433

    14

    308

    Leverkusen

    185

    3

    138

    Lippe (Kreis)

    670

    23

    387

    Märkischer Kreis

    479

    18

    191

    Mettmann (Kreis)

    791

    48

    473

    Minden-Lübbecke (Kreis)

    402

    6

    293

    Mönchengladbach

    446

    28

    289

    Mülheim / Ruhr

    159

    4

    105

    Münster

    618

    11

    536

    Oberbergischer Kreis

    435

    12

    286

    Oberhausen

    170

    1

    113

    Olpe (Kreis)

    507

    25

    261

    Paderborn (Kreis)

    549

    24

    217

    Recklinghausen (Kreis)

    928

    16

    593

    Remscheid

    205

    11

    143

    Rhein-Erft-Kreis

    922

    50

    445

    Rheinisch-Bergischer Kreis

    403

    12

    281

    Rhein-Kreis Neuss

    560

    17

    461

    Rhein-Sieg-Kreis

    1.093

    24

    754

    Siegen-Wittgenstein (Kreis)

    258

    7

    105

    Soest (Kreis)

    334

    4

    223

    Solingen

    219

    5

    144

    Steinfurt (Kreis)

    1.167

    48

    666

    Unna (Kreis)

    565

    23

    253

    Viersen (Kreis)

    569

    26

    328

    Warendorf (Kreis)

    426

    7

    325

    Wesel (Kreis)

    466

    17

    313

    Wuppertal

    757

    41

    349

    Gesamt

    30.598

    1.000

    19.636

    Coronavirus in NRW: Kurzarbeitergeld wird erhöht

    16.18 Uhr: Wegen der schweren wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Krise sind hunderttausende Beschäftigte in Kurzarbeit und erhalten daher weniger Lohn. Die Bundesagentur für Arbeit ersetzt einen Teil des weggefallenen Nettoeinkommens: Bei kinderlosen Beschäftigten bisher 60 Prozent und bei Beschäftigten mit Kindern 67 Prozent.

    Nun wird das Kurzarbeitergeld angehoben, und zwar gestaffelt. Für diejenigen, die es für um mindestens 50 Prozent weniger arbeiten, soll es ab dem 4. Monat des Bezugs auf 70 Prozent beziehungsweise 77 Prozent für Haushalte mit Kindern und ab dem 7. Monat des Bezuges auf 80 Prozent beziehungsweise 87 Prozent für Haushalte mit Kindern steigen - maximal bis Ende 2020. Außerdem werden für Arbeitnehmer in Kurzarbeit ab 1. Mai bis Ende 2020 bereits bestehende Hinzuverdienstmöglichkeiten erweitert.

    15.48 Uhr: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hält eine bundesweite Impfpflicht gegen das Coronavirus für denkbar. Das sagte er heute bei einem Treffen mit Winfried Kretschmann (Grüne), Ministerpräsident von Baden-Württemberg, in Ulm.

    Coronavirus in NRW: Söder ist für bundesweite Impfpflicht gegen Covid-19

    Gemeinsam bildeten die Länder heute die sogenannte "Gemeinschaft der Umsichtigen". Die südlichen Bundesländer gehörten zu den vorsichtigen und würden sich nun eng abstimmen. Die Lockerungen in der Corona-Krise seien "wenig durchdacht".

    Kretschmann mahnte laut Spiegel aus Angst vor einer heftigen neuen Infektionswelle zur Vorsicht: "Wenn wir jetzt zu sorglos handeln, wird sich das bitter rächen." Söder sagte, für ein Impfpflicht in Deutschland gegen das Coronavirus sei er "sehr offen". Solange es jedoch keinen Impfstoff gebe, dürfe es keine Lockerung ohne Maßnahmen wie etwa Schutzmasken geben.

    Coronavirus in NRW: Millionen-Hilfen für Zoos, Sportvereine, Ehrenamtliche und Obdachlosenhilfe

    15.26 Uhr: Mittlerweile haben die Shopping-Malls im Ruhrgebiet wieder geöffnet. In den Einkaufszentren in Dortmund, Essen, Bochum und Oberhausen gelten wegen des Coronavirus jedoch neue Regeln.

    14.43 Uhr: NRW - Das Land NRW hat in der Coronavirus-Krise Millionen-Hilfen für Sportverein, Zoos, Obdachlosenhilfe und Hilfsangebote der Städte bewilligt. Insgesamt belaufen sich die Hilfen auf rund 15,3 Millionen Euro.

    Die meisten Hilfen in der Coronavirus-Krise fließen an die Zoos in NRW. Landesumweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) begrüßte den Beitrag von insgesamt 11,8 Millionen Euro: "Damit leisten wir einen spürbaren Beitrag, damit die Einrichtungen ihrer wichtigen Arbeit nachkommen und die Versorgung der Tiere sicherstellen können." In den Zoos in NRW leben rund 40.000 Wirbeltiere.

    Auch notleidende Sportvereine bekommen eine Soforthilfe in Höhe von rund 2 Millionen Euro. 250 Anträge wurden bislang eingereicht. Weitere Millionen stehen noch bereit. "Diese Gelder sollen unseren Sportvereinen dabei helfen, ihre erfolgreiche Arbeit trotz der schwierigen Umstände fortsetzen zu können", sagte Sport-Staatssekretärin Andrea Milz (CDU).

    Auch Hilfsangebote ehrenamtlicher Helfer in den Städten bekommen für ihre Arbeit in der Coronavirus-Pandemie eine Million Euro vom Land.  Einrichtungen für Obdachlosenhilfe in NRW werden mit 500.000 Euro bedacht. Darunter sind auch Stellen in Bochum, Dortmund und Hagen.

    Übersicht der Hilfen bislang:

    • Zoos in NRW: 11,8 Millionen Euro
    • Sportvereine: 2 Millionen Euro
    • Ehrenamtliche Hilfsangebote: 1 Million Euro
    • Obdachlosenhilfe: 500.000 Euro
    Die Zoos in NRW bekommen wegen der Coronavirus-Pandemie Millionenhilfen vom Land.

    Coronavirus in NRW: Freude in Dortmund über Probleme beim Flughafen - Betriebsrat empört

    14.10 Uhr: Die Coronavirus-Krise sorgt nur äußerst selten für Freude. Bei einer Gruppe von Bürgern in Dortmund ist das derzeit anders: Sie würden begrüßen, wenn durch eine Pleite des Flughafens Dortmund der Lärm abnehmen würde.

    Der Betriebsrat des Unternehmens zeigte sich schockiert. Die Antwort auf die Coronavirus-Krise könne nicht sein, ganze Unternehmen zu schließen und Arbeitsplätze zu vernichten. 

    Der Flughafen Dortmund hatte in der Coronavirus-Pandemie den Flugverkehr eingestellt und hat nun mit den wirtschaftlichen Folgen zu kämpfen.

    Coronavirus in NRW: Wie sinnvoll ist eine Maskenpflicht?

    13.13 Uhr: Um den Sinn einer landesweiten Maskenpflicht in NRW wird weiter diskutiert. Während Virologen Schutzmasken für hilfreich halten, sind andere Experten wie Weltärztepräsident Montgomery von diesem Schritt weniger begeistert.

    Dennoch wird es ab Montag in NRW zur Pflicht, in Geschäften sowie Bus und Bahn einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Wir wollen wissen: Für wie sinnvoll erachten Sie die Maskenpflicht?

    Coronavirus in NRW: Fluggäste sollen am Flughafen Düsseldorf Sicherheitsabstand nicht eingehalten haben

    11.59 Uhr: Chaos am Flughafen Düsseldorf: Am Mittwoch sollen dort zahlreiche Reisende den Sicherheitsabstand nicht eingehalten haben. Nur wenige von ihnen hätten Schutzmasken getragen. Das berichtet die Rheinische Post.

    Rund 600 Fluggäste wollten laut dem Bericht mit zwei Flugzeugen nach Istanbul reisen. Den nötigen Mindestabstand wegen des Coronavirus hätten dabei am Check-in nicht alle eingehalten. Ein Sprecher des Flughafens Düsseldorf bestätigte den Vorfall, es seien sofort Maßnahmen eingeleitet worden.

    Coronavirus sorgt für Chaos am Flughafen Düsseldorf.

    Es soll sich bei den Fluggästen um Reisende gehandelt haben, die zum Fastenmonat Ramadan in die Türkei fliegen wollten. In Deutschland können religiöse Feiertage wegen des Covid-19-Ausbruchs derzeit nicht öffentlich gefeiert werden. Die Türkei wollte jedoch trotzdem rund 25.000 Bürger einfliegen lassen.

    Die Gewerkschaft Verdi kritisierte die Organisation am Flughafen Düsseldorf als "chaotisch". Das Sicherheitspersonal sei nicht vorbereitet gewesen - auch wegen Kurzarbeit. Flughafen und Handlingspartner wollen nun nachsteuern, Check-in-Schalter seien bereits verlegt worden.

    Coronavirus in NRW: Youtuber Rezo kritisiert in neuem Video die Öffnung der Schulen

    11.36 Uhr: Einen Vorteil haben die Schulöffnungen in der Pandemie hingegen: Einige Väter und Mütter können endlich wieder durchatmen. Denn viele Eltern hat die Coronavirus-Krise mit Homeschooling der Kinder und Home-Office zugleich an den Rand der Erschöpfung gebracht.

    Youtuber Rezo kritisiert Öffnung der Schulen.

    11.10 Uhr: In einem neuen Video macht der Youtuber Rezo aus Aachen Stimmung gegen die Schulöffnungen. Er kritisiert, dass es viel mehr Nachteile als Vorteile gebe.

    Der Clip mit dem Titel "Wie Politiker momentan auf Schüler sch..." wurde mittlerweile fast 800.000 Mal aufgerufen. Rezo findet es darin kritisch, den Schülern die Verantwortung aufzutragen, sich trotz Schulbetreib vor dem Coronavirus zu schützen.

    "Wir nehmen gesundheitliche Schäden aller Beteiligten in Kauf und rechnen sogar damit Menschenleben zu opfern", sagt Rezo in dem Video. Dass Schüler ohne richtigen Unterricht abgehängt werden könnten oder die Lockerung kein Problem sei, will er dabei nicht gelten lassen. "Das Funktionieren von Maßnahmen ist eben kein Grund für eine Lockerung", sagt er und plädiert für ein Durchschnittsabitur.

    Coronavirus in NRW: Bundeskanzlerin Angela Merkel kritisiert Umsetzung der Lockerungen in Bundesländern

    10.29 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat das Vorgehen einige Bundesländer bei der Lockerung der Coronavirus-Schutzmaßnahmen als "in Teilen sehr forsch" bezeichnet. Sie warnte in einer Regierungserklärung am Morgen davor, den Vorsprung in der Pandemie zu verspielen.

    Sie verstehe, sagte die Kanzlerin laut Spiegel, dass das "Leben unter den Corona-Bedigungen viele schon sehr, sehr lange vorkommt". Dennoch würden wir am Anfang und nicht etwa bereits in der Endphase der Pandemie leben.

    Dein Einsatz der Bürger lobte sie. Kritik gab es in Richtung der Bundesländer: Viele hätten die beschlossenen Lockerungen "in Teilen sehr forsch, um nicht zu sagen zu forsch" umgesetzt, sagte die Kanzlerin. Der in der Coronavirus-Pandemie erreichte Erfolg sei zerbrechlich.

    Coronavirus in NRW: Experte hält Pflicht für Schals und Tücher für "lächerlich"

    9.44 Uhr: NRW - Scharfe Kritik an der in NRW gestern rasch eingeführten Maskenpflicht kommt derweil von Experten. Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery sagte der Rheinischen Post, eine gesetzliche Pflicht könne es nur für echte Schutzmasken geben.

    Eine Pflicht für Schals oder Tücher hingegen sei "lächerlich". Die "echt wirksamen Masken" würden derzeit noch für das medizinische Personal sowie für Pflegende oder Gefährdete benötigt.

    NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) sagte am Mittwoch, er sei zuversichtlich, dass es ausreichend Masken geben werde. Die Produktion von Schutzmasken sei vor allem in China wieder hochgefahren worden.

    9.18 Uhr: Auch die elf IKEA-Einrichtungshäuser in NRW haben wieder geöffnet. Wegen des Coronavirus gelten jedoch strenge Sicherheitsvorkehrungen, teilt das Unternehmen mit. Kunden müssen auch in den Geschäften Mundschutz tragen und Abstand halten. Die Restaurants bleiben vorerst geschlossen. Von Reklamationen rät das schwedische Möbelhaus zudem ebenfalls ab.

    Coronavirus in NRW: Hinweise für Schüler auf dem Schulweg

    9 Uhr: Das Land NRW hat im Rahmen der Schulöffnungen einige Hinweise für Kinder in Bussen und Bahnen herausgegeben. Wenn möglich, sollten sie aber zu Fuß gehen oder mit dem Rad zur Schule fahren.

    Ziel sei es weiterhin, die Ansteckungsgefahr von Covid-19 so gering wie möglich zu halten. Die Hinweise sehen unter anderem vor, dass Schüler

    • Schutzmasken tragen
    • beim Einsteigen nicht drängeln
    • in die Armbeuge husten und niesen
    • wenn möglichst zu Fuß gehen oder das Fahrrad nutzen

    "Die Verkehrsunternehmen werden dazu aufgerufen, Hygienemaßnahmen in den Bussen zu verstärken und die Infektionsgefahr auch für Busfahrerinnen und Busfahrer so gering wie möglich zu halten", heißt es von der Landesregierung NRW (alle Verhaltensregeln als PDF).

    Coronavirus in NRW: MediaMarkt, Saturn und Co dürfen wieder öffnen

    7.40 Uhr: Das land NRW lockert nicht nur die Bestimmungen für die Schulen, sondern auch für den Einzelhandel. Ab kommenden Montag (27. April) dürfen laut Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) alle Geschäfte in NRW wieder ihre Türen öffnen. Dies gilt auch für große Händler wie Galeria Karstadt  Kaufhof, Saturn oder MediaMarkt

    Diese müssten allerdings ihre Verkaufsfläche auf 800 Quadratmeter begrenzen, so der NRW-Politiker. Die Landesregierung wolle so "vorhandene Spielräume für eine schrittweise Wiederaufnahme der wirtschaftlichen Aktivitäten" nutzen, begründete Andreas Pinkwart die Entscheidung. Damit soll trotz der Coronavirus-Krise wieder mehr Normalität in die Städte zurückkehren.

    NRWs Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart hat sich zur Mundschutz-Debatte geäußert.

    Coronavirus in NRW: Für 250.000 Schüler beginnt heute wieder die Schule

    Update, Donnerstag (23. April), 07.10 Uhr: In NRW beginnt trotz heftiger Kritik heute für rund 250.000 Schüler wieder der Unterricht. Wegen der Coronavirus-Krise hatten die Schulen sechs Wochen geschlossen. 

    Ab heute gilt nun für alle Schüler, denen eine Abschlussprüfung bevorsteht, wieder die reguläre Schulpflicht. Abituriennten hingegen ist es freigestellt, ob sie zur Schule kommen oder nicht, weil sie nach den Osterferien ohnehin keinen normalen Unterricht mehr gehabt hätten.

    Die NRW-Landesregierung nutzt damit die früheste Option einer Schulöffnung nach der Coronavirus-Krise. Das hatte bereits im Vorfeld für viel Kritik gesorgt. Das Aktionsbündnis "Schulboykott NRW" will sich daher heute erneut vor der Düsseldorfer Staatskanzlei treffen, um gegen den Entschluss zu protestieren. Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) verteitigt allerdings die Entscheidung: Es sei ein "Signal in Richtung Normalität". 

    Coronavirus in NRW: Zahl der Infizierten im Kreis Unna steigt

    22.15 Uhr: Im Kreis Unna haben sich sechs weitere Personen mit dem Coronavirus angesteckt. Die Zahl der Infizierten steigt somit auf 566 und die Zahl der im Krankenhaus behandelten Covid-19-Patienten von 26 auf 36. Im Kreis Unna gibt es 22 Todesopfer im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

    Die Zahl der geheilten Personen veröffentlicht der Kreis Unna wöchentlich. Am Freitag (17. April) waren 253 Menschen nach einer Coronavirus-Erkrankung wieder genesen. Die Zahlen (aufsummiert) im Detail:

  • Bergkamen: 25 (+1)
  • Bönen: 22 (+0)
  • Fröndenberg: 143 (+1)
  • Holzwickede: 21 (+0)
  • Kamen: 14 (+0)
  • Lünen: 100 (+1)
  • Schwerte: 90 (+0)
  • Selm: 54 (+2)
  • Unna: 51 (+0)
  • Werne: 46 (+1)

  • Coronavirus in NRW: Zahlreiche Menschen in Essen gesund gemeldet

    21.55 Uhr: NRW - Seit Beginn der Coronavirus-Pandemie haben sich insgesamt 701 Personen in Essen mit dem Erreger angesteckt (neun mehr als am Vortag). 482 sind mittlerweile wieder genesen (54 mehr als am Vortag)

    Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 liegt weiterhin bei 31. Aktuell sind nur noch 188 Menschen in Essen am Coronavirus erkrankt, am Vortag waren es noch 233.

    Coronavirus in NRW: Vier neue Todesfälle in Recklinghausen

    21.35 Uhr: Im Kreis Recklinghausen sind vier weitere Menschen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Es handelt sich um drei Männer aus Gladbeck im Alter von 71, 77 und 89 Jahren. Außerdem starb ein 79-Jähriger in Datteln. Die Zahl der Coronavirus-Todesopfer steigt damit auf 16.

    Der Kreis Recklinghausen meldet insgesamt 917 Infektionen mit dem Coronavirus (23 mehr als am Vortag), 523 Personen sind inzwischen wieder gesund (19 mehr als am Vortag). Die aktuellen Zahlen im Detail (in der Klammer die Zahl der Gesundeten):

  • Castrop-Rauxel: 79 (63)
  • Datteln: 46 (34)
  • Dorsten: 146 (119)
  • Gladbeck: 141 (64)
  • Haltern am See: 74 (66)
  • Herten: 82 (62)
  • Marl: 82 (66)
  • Oer-Erkenschwick: 110 (20)
  • Recklinghausen: 116 (77)
  • Waltrop: 41 (22)

  • Coronavirus in NRW: Fallzahlen in Bochum bleiben stabil

    21.22 Uhr: Bis jetzt wurden insgesamt 420 Menschen in Bochum positiv auf das Coronavirus getestet (acht mehr als am Vortag), davon sind bereits 309 (ebenfalls acht mehr als am Vortag) wieder genesen und 96 aktuell noch infiziert

    21 Erkrankte werden derzeit stationär behandelt, 12 von ihnen intensivmedizinisch (eine Person weniger als am Vortag). 15 Personen sind bisher im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben.

    21.12 Uhr: Die sprunghaft gestiegene Zahl der Geldautomaten-Sprengungen in NRW hat nach Ansicht der Polizei mit der Coronavirus-Pandemie zu tun. Weil die Grenzen nach Belgien und Frankreich geschlossen sind, wichen die in den Niederlanden wohnenden Täter nach NRW aus, berichtete ein Sprecher des Landeskriminalamts am Mittwoch auf dpa-Anfrage. 

    Coronavirus in NRW: Verbrecher sprengen reihenweise Geldautomaten in die Luft

    Fast täglich werden derzeit Geldautomaten in NRW in die Luft gejagt. Die Zahl der Attacken hat sich in diesem Jahr im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres bislang weit mehr als verdoppelt. Die Ermittler der LKA-Sonderkommission "Heat" gehen davon aus, dass viele der Explosionen auf das Konto einer Täterszene gehen, die in den Vororten von Utrecht und Amsterdam in den Niederlanden lebt. 

    Allein am vergangenen Wochenende hatten Unbekannte in Mönchengladbach, Bochum und Meerbusch Geldautomaten in die Luft fliegen lassen. Am kommenden Freitag stehen sechs Niederländer im Alter von 20 bis 24 Jahren wegen einer Serie gesprengter Geldautomaten in Düsseldorf vor Gericht.

    Coronavirus in NRW: Zoos im Land bekommen finanzielle Unterstützung

    20.55 Uhr: NRW-Finanzminister Lutz Lienenkämper (CDU) will den Zoos und Tiergärten im Land mit 11,825 Millionen Euro helfen, die Folgen der Coronavirus-Krise zu bewältigen. Die Zoos verfügen demnach über "keine nennenswerten finanziellen Reserven". 

    Dadurch sei eine angemessene Versorgung der Tiere und insbesondere der bedrohten Tierarten gefährdet, schrieb Lienenkämper in einer Vorlage an den Finanzausschuss des Landtages. Das Geld solle der Kompensation der Einnahmenausfälle, Sicherung der Liquidität und Abwendung drohender Schließungen dienen. Die NRW-Zoos haben seit dem 18. März geschlossen und nehmen damit keine Eintrittsgelder mehr ein.

    NRW-Finanzminister Lutz Lienenkämper (CDU) will die Zoos in Coronavirus-Zeiten unterstützen.

    Coronavirus in NRW: Einkaufen in der Metro geht jetzt auch ohne Kundenkarte

    20.50 Uhr: Der Handelskonzern Metro erlaubt ab sofort in seinen 18 Großmärkten in NRW das Einkaufen ohne Kundenkarte. Die Öffnung für alle sei vorerst bis zum 3. Mai gültig, teilte die Metro am Donnerstag in Düsseldorf mit. Den Angaben zufolge habe das NRW-Bauministerium einer "entsprechenden befristeten Nutzungsänderung" zugestimmt. 

    Normalerweise dürfen in den Metro-Großmärkten nur Gewerbetreibende mit Kundenkarte einkaufen. Das Unternehmen unterstütze damit in der Coronavirus-Krise "die Grundversorgung der Region", hieß es. In Mecklenburg-Vorpommern sind bereits seit Anfang April fünf Metro-Filialen für alle geöffnet. Auch dort gelte die Regelung bislang bis zum 3. Mai.

    Coronavirus in NRW: Saison in der Regionalliga West soll abgebrochen werden

    20.44 Uhr: Die wegen der Coronavirus-Krise in NRW derzeit unterbrochene Saison in der Fußball-Regionalliga West soll vorzeitig beendet werden. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur sprach sich eine deutliche Mehrheit der Vereine am Mittwoch in einer Telefonkonferenz für diese Lösung aus.

    Demnach soll es keinen Absteiger geben. Darüber hinaus soll ein Verein als möglicher Aufstiegsaspirant benannt werden. Weil Tabellenführer SV Rödinghausen keine Drittliga-Lizenz beantragt hat, könnte das der derzeitige Tabellen-Zweite SC Verl sein.

    Coronavirus in NRW: Pandemie-Gesetz wurde berichtigt

    20.30 Uhr: Nach einer Panne bei der Verkündung des neuen Pandemie-Gesetzes für NRW ist das Gesetz berichtigt worden. Da teilte eine Sprecherin der Landesregierung am Mittwoch auf dpa-Nachfrage mit. Das korrigierte Gesetz sollte noch am Mittwoch im Gesetz- und Verordnungsblatt veröffentlicht werden. Zuvor hatte der Landtag das "Einvernehmen" zu einem förmlichen Berichtigungsverfahren erklärt.

    Wenige Tage nach Verkündung des Pandemie-Gesetzes für den Fall einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus war aufgefallen, dass ein Absatz zu kommunalen Finanzen verloren gegangen war. Die Landtagsverwaltung hatte einen "redaktionellen Übertragungsfehler" eingeräumt und sich für das Versehen entschuldigt.

    Coronavirus in NRW: Ruhrtriennale muss abgesagt werden

    20.19 Uhr: Als weiteres großes Kulturfestival ist nun auch die diesjährige Ausgabe der Ruhrtriennale wegen der Ausbreitung des Coronavirus in NRW abgesagt worden. Das renommierte Musiktheater- und Kunstfestival sollte vom 14. August bis zum 20. September stattfinden, wird aber in diesem Jahr gestrichen.

    Darauf habe sich der zuständige Aufsichtsrat der Kultur Ruhr GmbH an diesem Mittwoch einstimmig verständigt, heißt es in einer Mitteilung. Der Gesundheitsschutz des Publikums und der Beteiligten stehe an erster Stelle, begründete Isabel Pfeiffer-Poensgen, NRW-Kulturministerin und Vorsitzende des Aufsichtsrats. "Daher ist eine Absage der Ruhrtriennale 2020 leider unumgänglich."

    Coronavirus in NRW: Corona-Ausbruch in Uniklinikum Essen

    19.52 Uhr: In der Klinik für Strahlentherapie der des Uniklinikums Essen gibt es aktuell ein sogenanntes Covid-19-Cluster. Das teilte das Klinikum am Dienstagabend in einer Pressemitteilung mit. Seit Anfang April sind dort 15 Patienten und 23 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden.

    Ein 76-jähriger Mann, der unter einer schweren Vorerkrankung litt, ist dort inzwischen im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. Die anderen betroffenen Patienten wurden in häusliche Quarantäne entlassen oder im eigens eingerichteten Coronavirus-Bereich des Universitätsklinikums auf Normalstationen versorgt.

    Coronavirus in NRW: Lage in Pflegeheimen scheint sich zu verbessern

    19.34 Uhr: In den Pflegeheimen ist nach starken Steigerungen inzwischen nach Angaben von Experten die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Bewohner zurückgegangen. 377 infizierte Bewohner in Pflegeheimen seien gestorben, hieß es im Ausschuss. Ein Expertengremium soll ein Szenario für vorsichtige Öffnungen der Pflegeeinrichtungen erarbeiten, damit die Bewohner wieder Besuch bekommen können.

    18.50 Uhr: Der Anstieg der Coronavirus-Infektionszahlen in NRW hat sich laut NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) verlangsamt. Die Zahlen verdoppelten sich derzeit nur noch alle 20 Tage, sagte der Politiker am Mittwoch im Gesundheitsausschuss des Landtags. Die Reproduktionsrate, die als weitere wichtige Marke für den Verlauf der Ansteckungswelle mit dem neuartigen Coronavirus gelte, liege in NRW bei 0,9. 

    Coronavirus in NRW: Zahlreiche Neuinfektionen - aber Verdopplungsrate stimmt Gesundheitsminister Laumann positiv

    Das bedeutet, dass im Mittel fast jeder Infizierte einen anderen Menschen ansteckt. Solange diese Rate aber unter eins liege, könne man davon ausgehen, dass das Gesundheitssystem in NRW mit dem Coronavirus fertig werde, sagte Laumann.

    Gleichwohl stieg die Zahl der Neuinfektionen in NRW am Mittwoch aber deutlich an. Während am Dienstag noch 414 neue Fälle gemeldet worden waren, kamen in den vergangenen 24 Stunden 852 bestätigte Erkrankte hinzu. Außerdem meldet NRW 68 neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. 460 weitere Menschen gelten inzwischen als Gesund (für weitere Zahlen: siehe Update von 14.30 Uhr)

    NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) ist zuversichtlich, dass die Krankenhäuser der Coronavirus-Belastung standhalten.

    18.28 Uhr: Dass Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) eine generelle Maskenpflicht für die Schulen weiter ablehne, führe zu der absurden Situation, dass die Schüler im Schulbus Mundschutz aufziehen müssten und danach in der Schule wegpacken könnten, kritisiert SPD-Fraktionschef Thomas Kutschaty. Er prangert ebenfalls an, dass nun in der S-Bahn Masken getragen werden müssten, im IC aber nicht. "Es fehlt ein schlüssiges Gesamtkonzept", lautet das Fazit des Politikers.

    Coronavirus in NRW: Günstige warme Mahlzeiten für Bedürftige in Herne

    18.18 Uhr: Aufgrund der Coronavirus-Krise bietet der Nachbarn e.V. in Herne mit Unterstützung der Aktion Mensch ein besonderes Angebot an: Montags, mittwochs und freitags wird ein warmes Mittagessen nach Hause geliefert. 

    Die Mahlzeit kostet jeweils einen Euro. Das Angebot richtet sich im Besonderen an Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen, sowie älteren Menschen mit geringem Einkommen. Daher wird darum gebeten, das Angebot nur anzunehmen, wenn es tatsächlich benötigt wird. 

    • Das Angebot gilt aus juristischen Gründen nur in den Stadtteilen Röhlinghausen, Bickern und Wanne-Süd
    • Es können maximal 100 Essen pro Tag angeboten werden.
    • Dienstag bis Donnerstag zwischen 9 und 11 Uhr kann angerufen werden.
    • Telefonnummer: 02325/835326.

    18.05 Uhr: NRW - Nach dem vorübergehenden Stopp der Auszahlungen der Soforthilfen für Selbstständige und Kleinunternehmer wartet ein Viertel der Antragssteller auf sein Geld. Von den mehr als 400.000 eingegangen Anträgen seien etwa 300.000 bislang ausgezahlt worden. Die noch ausstehenden Zahlungen sollten bis Ende dieser Woche, zum Teil bis Anfang kommender Woche erfolgen, sagt Wirtschaftminister Andreas Pinkwart (FDP).

    Coronavirus/NRW-Regierung: Kein Lehrermangel zum Neustart der Schulen

    17.47 Uhr: Die NRW-Regierung rechnet damit, dass ab dieser Woche zwischen 65 und 90 Prozent der Lehrer an den wieder öffnenden Schulen zur Verfügung stehen. Je nach Standort variierten die Quoten etwas, sagte Schulstaatssekretär Mathias Richter am Mittwoch im Fachausschuss des Düsseldorfer Landtags. 

    Da nur mit maximal zehn Prozent der 2,5 Millionen Schüler in NRW zu rechnen sei, sei die Öffnung der Schulen ab Donnerstag (23. April) unter Berücksichtigung der Coronavirus-Schutzanforderungen machbar. Man halte an dem Ziel fest, dass auch der Abschlussjahrgang 2020 mit einer ordentlichen Prüfung die Schule verlasse, bekräftigte der Staatssekretär. Auf Abschlussprüfungen zu verzichten, wie von zahlreichen Schülern gefordert, bringe für NRW-Absolventen ein Anerkennungsproblem in anderen Bundesländern.

    Coronavirus in NRW: Corona-Lockerungen bringen Laschet einen Twitter-Trend ein

    17.24 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat ungewollt für einen Twitter-Trend gesorgt. Unter #Laschetfordert schreiben User zahlreiche fiktive, meist absurde Vorschläge, die der Politiker vermeintlich gemacht haben könnte. Am Mittwochnachmittag gab es bereits über 6.500 Beiträge zu dem Hashtag. Der Kölner Stadt-Anzeiger hatte zuvor berichtet.

    Ein Nutzer schreibt etwa: "#laschetfordert alle Ampeln auf Dauergrün zu schalten, damit alle Bürger freie Fahrt haben." Auf einem anderen Account heißt es: "#Laschetfordert dass die Welt eine Scheibe ist, die auf dem Rücken von 4 Elefanten liegt, die auf dem Rücken einer riesigen Schildkröte stehen und durch's Weltall zieht". Der Trend um den NRW-Ministerpräsidenten kam auf, weil Laschet in den vergangenen Tagen immer wieder Lockerungen der Coronavirus-Schutzmaßnahmen gefordert und teilweise auch durchgesetzt hatte.

    Coronavirus in NRW: Restaurants sollen wieder eine Perspektive bekommen

    17.07 Uhr: Restaurants in NRW könnten möglicherweise trotz der Coronavirus-Pandemie bald wieder öffnen. Das sagte Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) am Mittwoch. 

    NRW arbeite mit Baden-Württemberg und anderen Bundesländern an einem gemeinsamen Konzept für Öffnungsschritte nach dem 4. Mai. Das Konzept solle bis zur nächsten Beratungsrunde zwischen Bund und Ländern vorliegen. Der Bestand zahlreicher Betriebe und Arbeitsplätze in der Gastronomie sei gefährdet. "Deshalb benötigen wir jetzt schnell eine wohlüberlegte, differenzierte und zwischen den Bundesländern abgestimmte Vorgehensweise", sagte Pinkwart.

    16.44 Uhr: NRW-Kommunalministerin Ina Scharrenbach (CDU) geht davon aus, dass für die Umsetzung der Maskenpflicht in NRW genügend Mundschutz verfügbar ist. Es gehe um Alltags- oder Communitymasken, sagte Scharrenbach am Mittwoch in Düsseldorf. Viele Bürger hätten sich solche Masken in den vergangenen Tagen bereits beschafft oder selbst geschneidert.

    Coronavirus in NRW: Welcher Mundschutz ist erlaubt? Das gilt es bei der Maskenpflicht zu beachten

    Neben OP-Masken sind auch selbstgenähte Stoffmasken oder über das Gesicht gezogene Schals und Tücher als Schutzbarriere erlaubt. Entscheidend für das Tragen von Mundschutz sei der Mindestabstand von 1,5 Metern, sagte Scharrenbach. Werde dieser unterschritten, dann müsse eine Bedeckung getragen werden.

    Über Sanktionen bei Nichtbeachtung der Maskenpflicht stimme sich NRW mit anderen Ländern noch ab, sagte Scharrenbach. Bis Ende der Woche sollten die Regularien auf den Weg gebracht werden. Schon ab Donnerstag werde aber in Bussen zusätzliches Personal eingesetzt, um zu prüfen, wie Schüler sich an Coronavirus-Schutzmaßnahmen wie den Mindestabstand hielten.

    16.27 Uhr: Die SPD-Opposition im Landtag hat die NRW-weite Maskenpflicht zur Eindämmung des Coronavirus als halbherzig und unzureichend kritisiert. Die Mundschutz-Verpflichtung sei vernünftig und müsse auch für öffentliche Gebäude wie Schulen, Rathäuser und Gerichte gelten, sagte SPD-Fraktionschef Thomas Kutschaty am Mittwoch. Es sei "völlig unverantwortlich", wenn Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) eine Maskenpflicht für die Schulen weiter ablehne.

    Coronavirus in NRW: Maskenpflicht im Land - Mundschutz-Regelung sorgt für Zündstoff

    Kutschaty griff außerdem den NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) wegen dessen Vorstößen zu weiteren Lockerungen der Coronavirus-Schutzmaßnahmen scharf an. "Das ist faktenfreies Regieren", sagte er. Zunächst müsse abgewartet werden, wie die bisher beschlossenen Lockerungen sich auswirkten.

    Laschet komme es offenbar nur darauf an, sich von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) abzusetzen. "Er ist kein verantwortungsvoller Teamspieler mehr", sagte Kutschaty. Und weiter: "Ich mache mir Sorgen um den Ruf des Landes NRW. Laschet löst gerade den Berliner Flughafen als Satireobjekt ab."

    Thomas Kutschaty

    Coronavirus in NRW: Ministerin Gebauer verteidigt schrittweise Öffnung der Schulen

    16.05 Uhr: Trotz der Bedenken von Oppositionsparteien sowie Schüler- und Lehrervereinigungen bleibt es in NRW bei der schrittweisen Öffnung der Schulen schon ab diesem Donnerstag (23. April). Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) verteidigte die Wiederaufnahme des Schulbetriebs für Prüflinge trotz des Coronavirus als "möglich und erlaubt". Sie folge bei der Umsetzung einem Hygiene-Gutachten von drei Fachgesellschaften für die Landesregierung und Empfehlungen des Robert Koch-Instituts, sagte Gebauer am Mittwoch im Schulausschuss des Landtags.

    SPD und Grüne kritisierten die Entscheidung. Sie befürchten Gefahren für Schüler, Lehrer und deren Angehörige durch eine verfrühte Öffnung und sehen wesentliche Fragen zum Gesundheitsschutz unbeantwortet. Auch der Lehrerverband Bildung und Erziehung mahnte, die Rückkehr zur Normalität dürfe nicht durch Zeitdruck gefährdet werden.

    15.25 Uhr: Laut Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung in NRW, sollen zusätzlich 1,5 Millionen Euro aus dem NRW-Rettungsschirm für Frauenhäuser und Frauenberatungsstellen ausgegeben werden.

    Coronavirus und Gewalt: NRW gibt Millionenbetrag für zum Schutz vor Gewalt aus

    Das Geld soll in die Sicherheit der Häuser, die Frauen vor Gewalt schützen, fließen. Ina Scharrenbach sagt dazu: "Die Unterstützung für von Gewalt betroffene Mädchen und Frauen krisenfest zu machen. Nicht nur in der Krise, sondern immer."

    Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen würde damit auch in Zeiten des Coronavirus eine "schützende Hand" über die Frauenhäuser und Beratungsstellen legen.

    14.30 Uhr: Die aktuellen Zahlen zur Coronavirus-Pandemie für NRW zeigen einen weiteren Anstieg der Infektionen. Derzeit sind laut NRW-Gesundheitsministerium insgesamt 30.201 Menschen infiziert worden. rund 19.000 sind bereits genesen. 963 haben die Erkrankung mit Covid-19 nicht überlebt.

    Coronavirus in NRW: Noch rund 10.000 Menschen leiden an Covid-19

    Das bedeutet aber auch: Derzeit sind noch rund 10.000 Menschen in NRW mit dem Coronavirus infiziert. Die Fallzahlen für die einzelnen Städte und Kommunen finden Sie in der folgenden Tabelle:

    Landkreis/ kreisfreie Stadt

    Bestätigte Fälle (IfSG)

    Todesfälle (IfSG)

    Genesene*

    Aachen & Städteregion Aachen

    1.666

    65

    1.256

    Bielefeld

    340

    2

    214

    Bochum

    409

    15

    301

    Bonn

    580

    5

    397

    Borken (Kreis)

    845

    26

    588

    Bottrop

    121

    5

    56

    Coesfeld (Kreis)

    480

    21

    334

    Dortmund

    620

    5

    483

    Duisburg

    701

    14

    468

    Düren (Kreis)

    520

    24

    314

    Düsseldorf

    939

    17

    581

    Ennepe-Ruhr-Kreis

    365

    9

    275

    Essen

    691

    30

    416

    Euskirchen (Kreis)

    318

    11

    140

    Gelsenkirchen

    278

    8

    139

    Gütersloh (Kreis)

    577

    15

    407

    Hagen

    207

    5

    119

    Hamm

    405

    23

    180

    Heinsberg (Kreis)

    1.695

    57

    1.322

    Herford (Kreis)

    300

    4

    165

    Herne

    138

    1

    81

    Hochsauerlandkreis (Kreis)

    552

    13

    317

    Höxter (Kreis)

    260

    5

    116

    Kleve (Kreis)

    511

    17

    255

    Köln

    2.192

    65

    1.733

    Krefeld

    425

    14

    309

    Leverkusen

    185

    3

    135

    Lippe (Kreis)

    659

    22

    335

    Märkischer Kreis

    477

    17

    191

    Mettmann (Kreis)

    784

    49

    417

    Minden-Lübbecke (Kreis)

    396

    5

    262

    Mönchengladbach

    432

    28

    254

    Mülheim / Ruhr

    147

    4

    99

    Münster

    611

    10

    503

    Oberbergischer Kreis

    429

    11

    275

    Oberhausen

    160

    1

    93

    Olpe (Kreis)

    498

    23

    261

    Paderborn (Kreis)

    538

    23

    182

    Recklinghausen (Kreis)

    905

    13

    552

    Remscheid

    203

    8

    112

    Rhein-Erft-Kreis

    899

    47

    424

    Rheinisch-Bergischer Kreis

    395

    11

    274

    Rhein-Kreis Neuss

    554

    17

    448

    Rhein-Sieg-Kreis

    1.093

    24

    696

    Siegen-Wittgenstein (Kreis)

    250

    6

    105

    Soest (Kreis)

    332

    4

    223

    Solingen

    217

    4

    144

    Steinfurt (Kreis)

    1.150

    47

    603

    Unna (Kreis)

    558

    22

    253

    Viersen (Kreis)

    563

    26

    305

    Warendorf (Kreis)

    424

    7

    311

    Wesel (Kreis)

    461

    17

    298

    Wuppertal

    746

    38

    328

    Gesamt

    30.201

    963

    19.049

    *Die Zahl der Genesenen basiert auf freiwlligen Rückmeldung (Quelle: Gesundheitsministerium NRW)

    Coronavirus-Ansturm auf NRW-Krankenhäuser bisher ausgeblieben - viele leere Betten

    14 Uhr: Die politischen Beschlüsse zu Schutzmasken gleichen in der Coronavirus-Krise weiter einem Flickenteppich. Warum es ein Skandal ist, dass Städte wie Bochum und Dortmund um eine Regelung zur Maskenpflicht betteln müssen und warum eine bundesweite Vorgabe sinnvoll wäre, kommentiert RUHR24-Redakteur Daniele Giustolisi.

    13.35 Uhr: Etwa 50 Prozent der Krankenhausbetten in NRW sind derzeit nicht belegt. Der Grund: In den Krankenhäusern ist der große Ansturm an Coronavirus-Patienten bislang glücklicherweise ausgeblieben. In den vergangenen Wochen hatten die Kliniken in Nordrhein-Westfalen zahlreiche neue Intensivpflegebetten eingerichtet.

    Diese stünden nun leer, weshalb die Krankenhäsuer nun schrittweise zurück in ihren Regelbetrieb gehen wollen. "Eine schrittweise Wiederaufnahme des stationären Regelbetriebs sollte in den nächsten Wochen erfolgen", so der Präsident der Krankenhausgesellschaft NRW, Jochen Brink, gegenüber der dpa.

    Dabei sollten die Infektionszahlen in NRW ständig beobachtet werden und jederzeit ein Sicherheitsspielraum an Intensivbetten und Beatmungsplätzen gewahrt bleiben, betonte Brink. Die durchschnittliche Krankenhaus-Verweildauer von Patienten mit planbaren Eingriffen betrage eine Woche.

    Sollten die Coronavirus-Infektionszahlen doch wieder hoch gehen, könnten die Krankenhäuser schnell reagieren und umsteuern, sagte Brink.

    Coronavirus in NRW: Größere Geschäfte könnten laut Armin Laschet von der Maskenpflicht profitieren

    13 Uhr: Die landesweite Maskenpflicht soll vor einer neuen Ansteckungswelle mit dem Coronavirus schützen. Sie kann nach Angaben von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) auch gleichzeitig dazu führen, dass größere Geschäfte wieder öffnen dürfen.

    Demnach sollen auch solche Geschäfte öffnen dürfen, die ihre Verkaufsfläche auf höchstens 800 Quadratmeter begrenzen können. Das Vorgehen sei laut Armin Laschet mit den Nachbarbundesländern Niedersachsen, Hessen und Rheinland-Pfalz abgestimmten.

    Armin Laschet bekommt für sein Vorgehen während der Coronavirus-Krise Kritik von den Kommunen.

    Vorgaben seien jedoch dass die Hygiene eingehalten werde und der Zugang Kunden gesteuert werde, sagte Laschet heute. Zudem müssten Warteschlangen vermieden werden, wie es sie Anfang der Woche in vielen Städten gegeben hatte. Damit solle dem Schutz von Gesundheit und Leben Vorrang einräumt, gleichzeitig aber die Lage von Unternehmen und Arbeitsplätzen in den Blick genommen werden, sagte Laschet.

    Coronavirus in NRW: Land führt Maskenpflicht ein

    12.27 Uhr: Nach reichlich Druck von den Kommunen hat nun auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) eine landesweite Maskenpflicht verkündet. Sie soll ab Montag (27. April) gelten.

    Gelten soll die Verordnung beim Einkaufen in Geschäften sowie in Bus und Bahn, kündigte die Staatskanzlei NRW heute an. Erlaubt sind demnach auch Schals oder Tücher.

    Armin Laschet sagte dazu: "Wir brauchen möglichst ähnliche Regelungen in allen deutschen Ländern. Das Wichtigste bleibt: Abstand halten und die konsequente Einhaltung von Hygieneregeln."

    Einige Tipps dazu, wie man den Mundschutz richtig wäscht und sauber hält, haben wir hier gesammelt.

    Coronavirus in NRW: Erste klinische Studie für Impfstoff gegen Covid-19 genehmigt

    11.44 Uhr: Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hat die erste klinische Prüfung eines möglichen Impfstoffs gegen Covid-19 genehmigt. Der Wirkstoff des Mainzer Unternehmens Biontech soll an Freiwilligen getestet werden. 

    Die Wissenschaftler wollen dann prüfen, ob die Teilnehmer der Studie Antikörper gegen das Coronavirus bilden.

    Coronavirus: Niedersachsen führt Maskenpflicht in Geschäften und dem ÖPNV ein

    11.14 Uhr: Niedersachsen und Thüringen wollen kommende Woche eine Pflicht für Schutzmasken einführen. In NRW wird das Thema nach den Lockerungen von Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) breit diskutiert.

    In Niedersachsen soll die Maskenpflicht bereits ab Montag in Bus und Bahn sowie in Geschäften gelten. Das berichtet die Hannoversche Allgemeine.

    Statt Masken könnten auch etwa Schals getragen werden. Es gehe darum, Mund und Nasenraum zu bedecken, sagte der Leiter des Krisenstabs der Landesregierung.

    In NRW haben die Städte Münster und Dorsten bereits eine Maskenpflicht für bestimmte Bereiche eingeführt. Eine bundesweite Verordnung gibt es derzeit aber nicht.

    Coronavirus in NRW: Bochum meldet viele Verstöße nach Lockerung im Einzelhandel

    11 Uhr: Der Ausbruch von Covid-19 hat auch Auswirkungen auf Tausende Muslime in NRW. In dem am Freitag (24. April) beginnende Fastenmonat Ramadan müssen wegen des Coronavirus die Moscheen geschlossen bleiben.

    10.20 Uhr: Nachdem am Montag viele Geschäfte in NRW wieder öffnen durften, waren die Innenstädte gut besucht. Doch nicht alle Einzelhändler haben sich an die Hygieneauflagen in der Coronavirus-Pandemie gehalten.

    Die Stadt Bochum etwa musste am Montag (20. April) bei 250 Kontrollen "zahlreiche Verstöße" feststellen. Oft hätten Marrkierungen gefehlt oder nicht gestimmt, damit die Kunden den Mindestabstand einhalten. In einigen Geschäften hätten sich auch zu viele Kunden gleichzeitig aufgehalten.

    Erlaubt ist eine Person pro zehn Quadratmeter. Die Stadt Bochum kündigte nun intensive Nachkontrollen an. "Geschäftsinhaber, die die Auflagen weiter nicht erfüllen, müssen mit einem Verfahren und empfindlichen Bußgeldern rechnen", heißt es von der Stadt.

    Im Zuge dessen hatte Oberbürgermeister Thomas Eiskirch die Landesregierung NRW dringend gebeten, eine einheitliche Regelung für eine Maskenpflicht zu treffen.

    Coronavirus in NRW: Weiter Kritik an Öffnung der Schulen

    9.34 Uhr: Die Kritik an der für morgen geplanten Öffnung der Schulen hält derweil an. Schulleitern und Lehrern geht das zu schnell. Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) sicherte bereits ausreichende Hygienemittel zu. Doch das reiche nicht.

    "Wir haben schon die ersten Schülerinnen und Schüler in der Schule, bevor Hygienepläne auch nur im Ansatz organisiert und umgesetzt werden können", kritisiert Harald Willert, Vorsitzender der Schulleitungsvereinigung NRW.

    Auch Helmut Dedy, Geschäftsführer des Städtetages NRW, sieht noch offene Fragen, sagte er der Rheinischen Post. Man müsse beispielsweise auch wissen, wie viele Kinder in einem Standard-Klassenraum gleichzeitig unterrichtet werden dürfen. 

    Wie lassen sich bei laufendem Schulbetrieb die Mindestabstände einhalten? Das Land habe den Termin für die Schulöffnung "übers Knie gebrochen".

    Helmut Dedy, Geschäftsführer des Städtetages NRW.

    Coronavirus in NRW: Familienminister hofft auf Öffnung der Kitas

    Update, Mittwoch (22. April), 8.55 Uhr: NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) hofft darauf, dass die Kitas trotz des Coronavirus noch vor Ende Juni wieder öffnen. Die Chance auf frühkindliche Bildung und soziale Kontakte sei für die Kinder von elementarer Bedeutung.

    Der Rheinischen Post sagte er am Dienstag: "Wir streben an, unter entsprechenden hygienischen Voraussetzungen die frühkindliche Bildung vor der Sommerpause für die Kinder in Nordrhein-Westfalen zu ermöglichen."

    Coronavirus in NRW: Moderater Anstieg der Infektionen im Kreis Unna

    Dienstag, (21. April), 22.01 Uhr: Im Kreis Unna sind sechs weitere Menschen positiv auf eine Coronavirus-Infektion getestet worden. Insgesamt sind seit Beginn der Pandemie 560 Menschen erkrankt.

    Die Zahl der geheilten Personen veröffentlicht der Kreis Unna wöchentlich. Am Freitag (17. April) waren 253 Menschen nach einer Coronavirus-Erkrankung wieder genesen.

    22 Menschen sind im Kreis Unna in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben. Die Zahlen im Detail (für Unna wurde die Statistik bereinigt, weil zwei positiv getestete Personen im zweiten Test negativ waren):

  • Bergkamen: 24 (+1)
  • Bönen: 22 (+1)
  • Fröndenberg: 142 (+0)
  • Holzwickede: 21 (+1)
  • Kamen: 14 (+0)
  • Lünen: 99 (+0)
  • Schwerte: 90 (+2)
  • Selm: 52 (+0)
  • Unna: 51 (-2)
  • Werne: 45 (+1)

  • Coronavirus in NRW: Weniger Neuinfektionen als neu Gesundete im Kreis Recklinghausen

    21.38 Uhr: Der Kreis Recklinghausen meldet 16 neue Coronavirus-Infektionen. Die Zahl der insgesamt positiv getesteten Personen steigt damit auf 894. Seit dem Vortag sind 22 weitere Menschen wieder gesundet, Zahl der Geheilten steigt demnach auf 574 an. Es gibt weiterhin 12 Todesopfer im Zusammenhang mit Covid-19-Erkrankung. Die Zahlen im Detail (in der Klammer die Zahl der Gesundeten):

  • Castrop-Rauxel: 77 (59)
  • Datteln: 46 (33)
  • Dorsten: 146 (112)
  • Gladbeck: 134 (59)
  • Haltern am See: 74 (66)
  • Herten: 81 (62)
  • Marl: 81 (66)
  • Oer-Erkenschwick: 102 (74)
  • Recklinghausen: 112 (77)
  • Waltrop: 41 (22)

  • Coronavirus: Lage in Essen scheint sich zu stabilisieren

    21.20 Uhr: In Essen bleibt die Zahl der neuen Coronavirus-Erkrankungen weiterhin stabil – die Anzahl an Genesungen nach einer Erkrankung steigt ebenfalls stabil. Aktuell sind 233 Personen in Essen am Coronavirus erkrankt (fünf weniger als am Vortag), seit Beginn der Pandemie sind es insgesamt 692 Personen (acht mehr als am Vortag). 

    428 Menschen sind nach einer Erkrankung an dem Coronavirus wieder genesen (13 mehr als am Vortag). In Essen gibt es 31 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

    Coronavirus in NRW: Kitas, Schulen und Spielplätze - Laschet strebt weitere Lockerungen an

    20.55 Uhr: NRW - NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) strebt im Mai noch weitere Lockerungen in der Coronavirus-Krise an. Bund und Länder sollten sich bei ihrem nächsten Treffen am 30. April darauf einigen, sagte Laschet der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ, Mittwoch). Zwar wisse man dann noch nicht, wie die bereits beschlossenen Lockerungen sich auswirkten. "Ich glaube trotzdem, dass man noch einmal über ein paar weitere Maßnahmen nachdenken muss", so Laschet. 

    Der Ministerpräsident nannte Sportangebote für Jugendliche. "Wenn die Jugendlichen jetzt alle in Shopping-Malls gehen oder sich in Parks treffen, statt auf den Sportplatz zu gehen, ist das ja auch nicht Sinn der Sache", sagte er. Weitere Öffnungen müssten auch Kitas, Spielplätze und Schulen betreffen. Laschet kritisierte, dass die Lebenswirklichkeit vieler Kinder durch die Coronavirus-Politik aus dem Blick geraten sei.

    20.36 Uhr: In einem gemeinsamen Brief fordern die Bundesländer mehr Unterstützung für Solo-Selbstständige aus Corona-Hilfsprogrammen. "Wir sind tagtäglich mit Hunderten von verzweifelten Zuschriften konfrontiert", schreiben die Wirtschaftsminister von Bremen, Kristina Vogt (Linke), und NRW, Andreas Pinkwart (FDP), als Vorsitzende der Wirtschaftsministerkonferenz.

    Coronavirus in NRW: Pinkwart fordert mehr Unterstützung für Selbstständige

    Hintergrund ist das Problem vieler Künstler, freier Journalisten, Dozenten, Trainer oder anderer Solo-Selbstständigen. Diese hätten in der Coronavirus-Krise kein Einkommen mehr, könnten aber kaum betriebliche Sach- und Finanzaufwendungen geltend machen, heißt es in dem an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) adressierten Schreiben, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Zuvor hatte die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet.

    Bislang gelte der Vorbehalt des Bundes, dass das Soforthilfeprogramm nicht zur Finanzierung des Lebensunterhalts, sondern nur für betrieblich veranlasste Kosten ausgezahlt werden dürfe. Nach Pinkwarts Vorstellung sollten Solo-Selbstständige wählen können, ob sie zur Sicherung ihrer Lebenshaltungskosten das Soforthilfeprogramm oder die Grundsicherung nutzen.

    NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) fordert in der Coronavirus-Krise mehr Unterstützung für Solo-Selbstständige.

    Coronavirus in NRW: Ordnungsamt schließt Betriebe in Düsseldorf 

    20.12 Uhr: NRW - Eine Reihe von Geschäftsleuten hat in Düsseldorf die Lockerungen im Zuge der Coronavirus-Pandemie allzu großzügig ausgelegt. In einem Fitnessstudio hätten sich die Menschen bereits wieder in einem Salzwasserbecken getummelt, auch ein Nagel- und ein Sonnenstudio trafen die Kontrolleure geöffnet vor, wie die Stadt am Dienstag mitteilte.

    Alle Lokalitäten wurden durch den Ordnungsdienst wieder geschlossen. Nur Ladenlokale mit einer Fläche bis 800 Quadratmeter dürfen seit Montag wieder öffnen. Das gelte aber nicht für Fitnessstudios, Sonnenstudios, Schwimmbäder, Saunen und ähnliche Einrichtungen.

    19.53 Uhr: Ein Coronavirus-Patient aus Frankreich ist im Essener Klinikum gestorben. Wie das Universitätsklinikum am Dienstag mitteilte, war der 76-Jährige mit sieben weiteren französischen Erkrankten Ende März von Metz aus im Rahmen eines Solidaritätsprojektes nach Essen verlegt worden. Er wurde dort unter anderem mit einem Beatmungsgerät versorgt. Der Mann habe unter schweren Vorerkrankungen gelitten.

    Coronavirus in NRW: Covid-19-Patient aus Frankreich stirbt in Essener Klinik

    Zwei weitere Männer konnten inzwischen deutlich stabilisiert von NRW nach Frankreich zurückkehren. Der 67 Jahre alte Eisenbahner und der 68-jährige Bergmann aus dem Raum Metz waren Ende März in kritischem Zustand und künstlich beatmet auf die Essener Intensivstation gebracht worden. Am vergangenen Freitag wurden sie in ihre Heimat zurückverlegt. Die übrigen französischen Patienten werden weiter in Essen versorgt.

    Der Osten Frankreichs ist von der Coronavirus-Pandemie besonders stark betroffen. Frankreich hatte sich daher mit einem Hilfsgesuch an die NRW-Landesregierung gewandt. Auch Patienten aus Italien und den Niederlanden werden im Rahmen der Solidaritätsaktion in nordrhein-westfälischen Kliniken behandelt, weil in ihrer Heimat die Kapazitäten knapp wurden.

    Coronavirus in NRW: 622 Menschen sind derzeit in intensiv-medizinischer Behandlung

    19.35 Uhr: In NRW-Krankenhäusern wurden 25 neue Intensivbetten eingerichtet. Damit kletterte die Zahl am Dienstag (21. April) auf 7.815 Betten. Ungefähr 37 Prozent der Intensivbetten - also 2927 - waren noch frei verfügbar. Etwa zwei Drittel (1947) der freien Intensivbetten haben Beatmungsmaschinen.

    In intensiv-medizinischer Behandlung befanden sich am Dienstag 622 Covid-19-Patienten, knapp drei Viertel davon wurden beatmet. In den vollstationären Pflegeheimen waren am Dienstag 1.128 Bewohner mit dem Coronavirus infiziert. Seit Beginn der Pandemie starben 362 Bewohner, die sich zuvor mit dem Coronavirus infiziert hatten. Das waren am Dienstag 40 Todesfälle mehr als am Vortag.

    Coronavirus in NRW: Polizei zieht positives Drohnen-Fazit

    19.23 Uhr: Das Innenministerium hat ein positives Zwischenfazit der Testeinsätze von Drohnen bei der Polizei in NRW gezogen: "Unbemannte Luftfahrtsysteme" hätten sich "im Rahmen der bisherigen Erfahrungen bewährt und stellen eine sinnvolle Ergänzung zu bemannten Luftfahrzeugen dar", teilte Minister Herbert Reul (CDU) dem Innenausschuss des Landtags mit. Wie es mit den Polizei-Drohnen weiter geht, solle nach Auswertung des Pilotprojekts im Herbst entschieden werden.

    Das Innenministerium geht nach eigenen Angaben aber bereits davon aus, dass "eine dezentrale Ausstattung in den Polizeibehörden erfolgen wird". Der Testbetrieb laufe aktuell bei acht Polizeibehörden, die je bis zu drei Drohnen benutzen. Die Beamten testen den die Fluggeräte laut Reul bei der Verkehrsunfallaufnahme, an Tatorten, bei der Verfolgung von Umweltsündern, der Fahndung nach Straftätern oder zum Abfliegen von Gelände. In diesem Zusammenhang hatte diePolizei in Düsseldorf und Dortmund Drohnen zuletzt auch in der Coronavirus-Krise eingesetzt.

    Coronavirus in NRW: Gebauer gibt Hygiene-Garantie

    18.58 Uhr: Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) sichert den Schulen in NRW Unterstützung bei der Versorgung mit Hygiene-Material und Schutzausrüstung zu. "Die Schulträger können über eine Vermittlung der Bezirksregierung Münster bei Lieferanten eine Million Schutzmasken und mindestens 20 000 Liter Desinfektionsmittel kostenpflichtig bestellen", teilte das Ministerium mit. Das Angebot gelte für Schulen mit Engpässen. Sie könnten so auch mobile Hygienestationen mit Handwaschmöglichkeiten beziehen.

    "Das Land gibt damit eine Garantie, dass die Schulen und Schulträger, bei denen entsprechende Materialien wie Desinfektionsmittel und einfache Schutzmasken noch nicht in ausreichendem Maße für die nächsten Tage vorhanden sind, diese versorgt werden können", betonte Gebauer. An diesem Mittwoch (22. April) muss sie im Schulausschuss des Düsseldorfer Landtags Rede und Antwort stehen, wie es mit dem Schulbetrieb weitergehen soll.

    18.35 Uhr: Wo sonst das Leben pulsiert, ist jetzt wahrlich tote Hose: Partymeile Bermudadreieck: Gastronom sendet Hilferuf - "Es geht um die Existenz". Die Betreiber der Partymeile fürchten, dass einige Lokale nie wieder öffnen könnten.

    Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) sichert den Schulen ausreichende Coronavirus-Schutzmittel zu.

    Coronavirus in NRW: Kritik an Schulen-Öffnung ebbt nicht ab

    18.20 Uhr: Die Landesregierung von NRW will ab diesem Donnerstag (23. April) trotz der Coronavirus-Pandemie wieder Prüflinge an den Schulen zulassen - für die knapp 90.000 angehenden Abiturienten auf freiwilliger Basis. Für Schüler, die vor anderen Abschlussprüfungen stehen, gilt dagegen wieder die Schulpflicht.

    Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) geht von einem "verfrühten Schulstart" aus. Ihre Landesvorsitzende Maike Finnern monierte in einer Mitteilung: "Weder die personellen noch die gesundheitlich erforderlichen Voraussetzungen sind gegeben." Die Opposition um SPD und Grüne hatte unter anderem kritisiert, die Schulen wüssten nicht, wie viele Lehrer erscheinen werden oder wegen Vorerkrankungen nicht für den Unterricht infrage kämen.

    Coronavirus in NRW: Amateur-Fußballer stimmen für Saisonabbruch

    18.05 Uhr: Die Vereine des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) haben sich wegen der Ausbreitung des Coronavirus in NRW mit großer Mehrheit für einen Abbruch der Saison 2019/20 ausgesprochen. Das ergab eine Befragung der betroffenen Amateurclubs im Westen. 

    Laut FLVW-Mitteilung vom Dienstag wurden alle 1596 Vereine angeschrieben, davon haben 1149 an der Umfrage teilgenommen. 88,4 Prozent sprachen sich für die sofortige Beendigung der laufenden Spielzeit aus, nur 11,6 Prozent waren für eine mögliche Fortsetzung - frühestens ab September.

    Coronavirus in NRW: 20.000 neue Anträge auf Soforthilfe eingegangen

    17.50 Uhr: Zur Coronavirus-Soforthilfe für Selbstständige und Unternehmer in NRW sind seit Freitag rund 20.000 neue Anträge eingegangen. Damit habe sich die Gesamtzahl auf 408.000 Anträge mit Stand von Montagvormittag erhöht, sagte Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) am Dienstag in Düsseldorf. Drei Viertel der Anträge könnten innerhalb kurzer Zeit ausgezahlt werden. Auch Problemfälle, die wegen Unstimmigkeiten zunächst zurückgestellt worden seien, sollen rasch abgearbeitet werden.

    Das NRW-Wirtschaftsministerium hatte das Soforthilfe-Programm für Selbstständige und kleine Unternehmen am Gründonnerstag vorläufig gestoppt, nachdem eine Betrugsmasche aufgeflogen war, bei der über "Fake-Websites" Daten abgegriffen und mit falschen Kontoverbindungen an das Ministerium weitergeleitet worden sein sollen. Bei der Polizei waren Hunderte Anzeigen eingegangen. Am Freitag (17. April) wurde das Soforthilfe-Programm schließlich fortgesetzt.

    17.35 Uhr: NRW - Nach dem Vorstoß der Stadt Münster zu einer Maskenpflicht und weiteren Rufen aus Bochum, Dortmund und Gelsenkirchen in diese Richtung sucht die NRW-Landesregierung nach einer gemeinsamen Linie. "Wir haben ein Interesse, dass wir einheitliche Regelungen bekommen", sagte Kommunalministerin Ina Scharrenbach (CDU) am Dienstag in Düsseldorf. Das sei für die Bürger besser als "ein kommunaler Flickenteppich von Regelungen".

    Coronavirus in NRW: Land sucht einheitliche Regelung in der Mundschutz-Debatte

    Die Landesregierung habe den Schritt der Stadt Münster wahrgenommen und stehe im "intensiven Austausch" mit der "kommunalen Familie". So solle in einer Schaltkonferenz mit Vertretern der Kommunen abgeklärt werden, wie sich die Lage in den Innenstädten entwickle, um möglicherweise darauf weiter reagieren zu können, so Scharrenbach.

    Scharrenbach und Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) ließen am Dienstag in einer Pressekonferenz noch offen, ob es in NRW - wie bereits in anderen Bundesländern - eine allgemeine Maskenpflicht im Handel und Öffentlichen Nahverkehr geben wird. "Wir heben Schritt für Schritt Beschränkungen auf und müssen auf der anderen Seite die hohen Anforderungen an medizinischen Schutz und Hygiene sicherstellen", sagte Pinkwart. Er verwies darauf, dass es von Bund und Ländern bisher nur die dringende Empfehlung zum Tragen von Mundschutz gebe.

    Kommunalministerin Ina Scharrenbach (CDU) befürwortet eine einheitliche Regelung zum Tragen von Mundschutz in NRW

    17.21 Uhr: NRW greift mit dem neuen 10-Milliarden-Euro-Rettungsschirm nicht nur Flughäfen, Verkehrsgesellschaften und Krankenhäusern mit Milliardenbürgschaften unter die Arme. Auch angehörige freier Berufe und private Investoren - zum Beispiel ambulanten Pflegediensten und Kitas - sollen profitieren. 

    Mit den Bürgschaften solle auch die Versorgung der Kommunen mit Liquidität gesichert werden, sagte Finanzminister Lutz Lienenkämper (CDU). Dies sei eine Lücke bei den bisherigen Hilfen gewesen. Ein zweites Nachtragshaushaltsgesetz soll dafür noch im April in den Landtag eingebracht werden.

    16.59 Uhr: NRW - Auch Gelsenkirchen-OB Frank Baranowski (SPD) unterstützt die Forderungen nach einer verbindlichen landesweiten Regelung zum verpflichtenden Tragen von Mundschutz in bestimmten Situationen. Mit Münster und Dorsten haben einige Städte solche Regelungen bereits eingeführt.

    Coronavirus in NRW: Auch Gelsenkirchen-OB kritisiert Landesregierung in Mundschutz-Debatte

    "Eine solche Regelung sollte unbedingt landesweit gültig sein. Die Akzeptanz in der Bevölkerung kann besonders im Ruhrgebiet, wo Stadtgrenzen kaum erkennbar sind, nicht erreicht werden, wenn sich Regeln von Stadt zu Stadt ändern", so der Oberbürgermeister. Sollte sich die Landesregierung allerdings nicht zu einer einheitlichen Regelung für das ganze Land entschließen, erwägt der Oberbürgermeister alternativ, in Abstimmung mit den Nachbarkommunen, gemeinsame Regelungen zu erlassen.

    Zuvor hatten bereits die Städte Bochum und Dortmund Kritik am Umgang mit der Mundschutz-Debatte geübt. Man wünsche sich eine deutschlandweite Regelung. Sollte das nicht passieren, werde man sich bis Ende der Woche zusammen mit den Verkehrsbetrieben eine eigene Meinung machen, sagte Sozialdezernentin Birgit Zoerner aus Dortmund.

    Auch Gelsenkirchen-OB Frank Baranowski fordert eine einheitliche Regelung in der Mundschutz-Debatte wegen des Coronavirus.

    Coronavirus in NRW: Rettungsschirm in Milliardenhöhe beschlossen

    16.29 Uhr: NRW weitet den Rettungsschirm zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie aus. Das Land stellt weitere zehn Milliarden Euro für Kreditbürgschaften für öffentliche und soziale Infrastruktur wie Flughäfen, Häfen und Krankenhäuser bereit. Das hat das Landeskabinett am Dienstag beschlossen, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen erfuhr.

    15.52 Uhr: Am Sonntag hatte das Gesundheitsamt in Hagen zwei Mehrfamilienhäuser unter Quarantäne gestellt. Grund dafür waren uneinsichtige Personen, die sich nicht an die Anordnungen hielten und trotz Coronavirus-Infektionen in die Öffentlichkeit gingen. Zur Sicherheit erklärte das Ordnungsamt, die Häuser rund um die Uhr zu bewachen.

    Coronavirus: Männer in Hagen (NRW) flüchten aus Quarantäne

    Nun sind zwei Männer aus den Häusern geflüchtet, wie die Polizei Hagen bestätigt. Sie seien durch ein Fenster auf der Rückseite geklettert und seien in Richtung Innenstadt gelaufen. Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz ein.

    15.36 Uhr: Die Cranger Kirmes steht wegen des Coronavirus dieses Jahr auf der Kippe. Diese würde eigentlich im August stattfinden, nun prüft man jedoch einen Ausweichtermin im Oktober. In einer Mitteilung der Stadt sagt Oberbürgermeister Frank Dudda: "Crange kann man nicht einfach absagen. Ob wir einen Ersatztermin finden, hängt aber von vielen Kriterien ab, die wir nicht alle beeinflussen können."

    Coronavirus in NRW könnte auch Cranger Kirmes betreffen

    Ende Juni wollen man sich noch einmal beraten. Entscheidend für ein Stattfinden der Kirmes wären der Wegfall des Kontakverbots und die Sicherheit der Besucher. Mit über 500 Schaustellern und rund 4 Millionen Zuschauern ist die Cranger Kirmes das zweitgrößte Volksfest Deutschlands.

    15.14 Uhr: Seit Montag lockern die ersten Bundesländer die Coronavirus-Beschränkungen. Nun werden auch Rufe laut, die Maßnahmen für Theater und Museen zu lockern.

    NRW: Auch Museen und Theater fordern Lockerung der Coronavirus-Maßnahmen

    Eine langsame und schrittweise Öffnung der Kulturbetriebe wird dabei gefordert. So auch der Deutsche Bühnenverein, der dies vor allem für den Spielbetrieb der Theater und Orchester wünscht.

    Es sei klar, dass der Gesunheitsschutz Vorrang habe, wie Marc Grandmontagne sagte, doch man müsse gemeinsam mit der Politik Konzepte entwickeln, wie auch die Kulturbetriebe nach vorne schauen könnten. Man könne die Regelung der Großveranstaltungen nicht einfach übertragen.

    Trotz Coronavirus: Kulturbetriebe in NRW hoffen auf langsame Öffnungen

    Auch Künstler seien zu diesen Zeiten systemrelevant, da sie dabei helfen können, Hoffnung zu schöpfen. Die digitalen Ausweichkonzepte, seien keine langsfristige Lösung. Dazu kommen auch die finanziellen Nöte der Kulturbetriebe, denen Einnahmen fehlen.

    14.45 Uhr: Die Ruhrgebietsstädte Dortmund und Bochum üben Kritik an Beschlüssen des Landes NRW. Sowohl im Bezug auf eine Maskenpflicht als auch hinsichtlich der Schulöffnungen fordern sie das Land auf, einheitliche Regelungen zu treffen.

    "Wir möchten, dass das Durcheinander aufhört", erklärte Birgit Zoerner, die Sozialdezernentin der Stadt Dortmund während einer Pressekonferenz zum Coronavirus. Für den Fall, dass dies nicht geschehe, erklärten die Städte Dortmund und Bochum, gezwungen zu sein, sich eine eigene Meinung zu machen und selbst zu entscheiden.

    Coronavirus: Kritik an NRW-Beschlüssen wird laut

    Auch aus Sicht der SPD läuft der Schulstart nicht gerade rund. Aus ihrer Sicht sind die Schulen nicht für den Beginn am Donnerstag gerüstet. Zu etlichen Punkten würden klare Vorgaben fehlen und wegen zu später oder widersprüchlicher Kommunikation herrsche Unklarheit.

    14.26 Uhr: Die aktuellen Coronavirus-Zahlen für NRW (Stand 21. April 2020) sind veröffentlicht worden. Demnach gibt es in NRW nun 29.349 infizierte Personen, 895 Todesfälle und 18.589 Personen, die wieder gesund sind.

    Landkreis/ kreisfreie Stadt

    Bestätigte Fälle (IfSG)

    Todesfälle (IfSG)

    Genesene*

    Aachen & Städteregion Aachen

    1.657

    63

    1.201

    Bielefeld

    338

    2

    214

    Bochum

    403

    15

    290

    Bonn

    573

    5

    363

    Borken (Kreis)

    836

    26

    588

    Bottrop

    121

    5

    56

    Coesfeld (Kreis)

    476

    16

    334

    Dortmund

    600

    5

    425

    Duisburg

    649

    11

    428

    Düren (Kreis)

    516

    24

    296

    Düsseldorf

    925

    16

    572

    Ennepe-Ruhr-Kreis

    362

    9

    253

    Essen

    540

    28

    416

    Euskirchen (Kreis)

    313

    11

    140

    Gelsenkirchen

    248

    8

    139

    Gütersloh (Kreis)

    529

    15

    407

    Hagen

    203

    5

    119

    Hamm

    386

    21

    180

    Heinsberg (Kreis)

    1.684

    53

    1.255

    Herford (Kreis)

    292

    2

    165

    Herne

    130

    1

    64

    Hochsauerlandkreis (Kreis)

    549

    13

    317

    Höxter (Kreis)

    258

    3

    116

    Kleve (Kreis)

    502

    15

    255

    Köln

    2.184

    63

    1.725

    Krefeld

    367

    8

    275

    Leverkusen

    176

    3

    130

    Lippe (Kreis)

    611

    18

    335

    Märkischer Kreis

    463

    16

    191

    Mettmann (Kreis)

    774

    47

    552

    Minden-Lübbecke (Kreis)

    396

    5

    262

    Mönchengladbach

    422

    25

    243

    Mülheim / Ruhr

    141

    4

    97

    Münster

    612

    10

    503

    Oberbergischer Kreis

    394

    10

    263

    Oberhausen

    158

    1

    93

    Olpe (Kreis)

    486

    19

    261

    Paderborn (Kreis)

    527

    22

    182

    Recklinghausen (Kreis)

    865

    11

    552

    Remscheid

    196

    3

    106

    Rhein-Erft-Kreis

    890

    45

    398

    Rheinisch-Bergischer Kreis

    395

    11

    268

    Rhein-Kreis Neuss

    552

    16

    444

    Rhein-Sieg-Kreis

    1.055

    23

    657

    Siegen-Wittgenstein (Kreis)

    246

    6

    105

    Soest (Kreis)

    332

    4

    223

    Solingen

    203

    3

    131

    Steinfurt (Kreis)

    1.141

    46

    603

    Unna (Kreis)

    546

    21

    253

    Viersen (Kreis)

    538

    26

    236

    Warendorf (Kreis)

    422

    7

    311

    Wesel (Kreis)

    448

    14

    288

    Wuppertal

    719

    36

    309

    Gesamt

    29.349

    895

    18.589

    Nach Coronavirus-Shutdown: IKEA öffnet in NRW wieder die Filialen

    13.39 Uhr: Ab Mittwoch öffnet die Möbelkette IKEA in NRW wieder ihre Filialen. Man habe dafür ein umfassendes Sicherheits- und Hygienekonzept erarbeitet. Schon gestern hatten erste Möbelhäuser wieder geöffnet, IKEA erklärte aber, erst für die Sicherung der Gesundheit zu sorgen.

    13.18 Uhr: Im Zuge der Coronavirus-Pandemie hatten das Landesarbeitsgericht Köln und seine Arbeitsgericht den Betrieb auf das nötigste beschränkt. Nun soll, in Anlehnung an eine Empfehlung des Justizministeriums, der Sitzungsbetrieb langsam wieder aufgenommen werden. Die Vorgaben des Robert Koch-Instituts zur Einhaltung der Hygienemaßnahmen sollen eingehalten werden. 

    Coronavirus-Auswirkungen in NRW: Landesarbeitsgericht Köln fährt Betrieb hoch

    Zunächst werden die Abläufe entzerrt und die Sitzungs- und Wartebereiche so ausgestattet, das der Mindestabstand gewährleistet werden kann. Auch eine Begegnung zwischen Beteiligten wird auf ein Mindestmaß heruntergefahren. Der Publikumsverkehr findet nur eingeschränkt statt.

    12.58 Uhr: Auch Arztpraxen in NRW haben mit der Coronavirus-Krise zu kämpfen. Nach Einschätzung der Kassenärztlichen Vereinigung drohen tausenden Praxen erhebliche Umsatzeinbußen. Gegenüber der Rheinischen Post erklärte der Chef der Kassenärztlichen Versorgung Nordrhein, dass er davon ausgeht, dass fast jede Praxis staatliche Hilfen benötigt.

    Auch Arztpraxen in NRW leiden unter der Coronavirus-Krise

    Einige Praxen hätten mehr als 10 Prozent Umsatzeinbußen, da Patienten aus der Angst vor Ansteckungen ausbleiben. Die Krise werde tiefe Spuren in der ambulanten Versorgung hinterlassen.

    12.40 Uhr: Das Robert Koch-Institut stellt Coronavirus-Tests, damit Fußball-Geisterspiele stattfinden können, infrage. Man wolle die Tests auf medizinische Fälle begrenzen und hinterfragt damit den Neustart der Bundesliga. RKI-Vize-Präsident Lars Schaade verstehe nicht, warum bestimmte Gruppen der Bevölkerung routinemäßig getestet werden sollen.

    Coronavirus in NRW: RKI hinterfragt Neustart der Bundesliga

    Seit gestern wird diskutiert, den Fußball-Bundesliga-Spielbetrieb ab Mai wieder aufzunehmen. Dafür müssten allerdings Spieler und Schiedsrichter jedoch regelmäßig getestet werden. Nur so könne die Ansteckungsgefahr ausgeschlossen werden. Dafür wären aber tausende Test notwendig, die in anderen Bereichen dringend benötigt werden.

    12.19 Uhr: Auch Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) sieht Hoffnung für Sommerurlaube - allerdings nicht ohne Einschränkungen. "Eine normale Urlaubssaison mit vollen Strandbars und vollen Berghütten wird es diesen Sommer nicht geben können. Das wäre nicht zu verantworten", sagte er. Es sei nicht ausgeschlossen, dass die Grenzen für Touristen vor dem Sommer wieder geöffnet werden, es sei schwer vorherzusagen, aber wenn, dann nicht ohne Einschränkungen.

    11.52 Uhr: NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) erklärte, dass die rechtsextreme Szene die Coronavirus-Krise für die Darstellung eigener Positionen nutze. Sie nehme die Krise zum Anlass, um die Regierung und die getroffenen Maßnahmen zu kritisieren, verschwörungstheoretische Auffassungen zu verbreiten und zu fordern, die Aufnahme von Flüchtlingen zu unterlassen.

    Während Coronavirus-Krise: Besonderes Auge auf Rechtsextreme in NRW

    Demnach mache die rechtsextreme Szene aufgenommene Flüchtlinge und spät geschlossene Grenzen für die Ausbreitung des Coronavirus verantwortlich. Reul sagte, dass sie versuchten Zustimmung zu radikalen Positionen zu bekommen und Bürger dazu zu bringen, Bürgerwehren zu bilden. Die Sicherheitslage im Bereich Rechtsextremismus sei noch nicht verändert worden, aber man behalte die Szene im Auge.

    11.30 Uhr: Die Stadt Herne zählt aktuell 130 Menschen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden. 75 davon seien mittlerweile wieder genesen. 

    Coronavirus: Netzwerk Organspende NRW ruft zum Tragen von Masken auf

    11.10 Uhr: Das Projekt Lebensritter, das zum Netzwerk Organs pende NRW gehört, ruft dazu auf, nur mit Maske rauszugehen. Lebensritter erinnert dabei daran, dass Vorsichtsmaßnahmen gegen Viren und Bakterien für Menschen mit Transplantationen lebensnotwendig sind. Durch das Tragen von Schutzmasken helfe man dabei, Menschen zu schützen.

    10.50 Uhr: Die WHO, die Weltgesundheitsorganisation, warnt vor verfrühten Lockerungen der Maßnahmen wegen des Coronavirus. Ansonsten könne es die Infektionswelle wieder ansteigen. "Bis ein Impfstoff oder eine sehr effektive Behandlungsmethode gefunden wird, wird dies unsere neue Normalität sein", sagte Takeshi Kasai, der Regionaldirektor für den Westlichen Pazifik.

    Coronavirus: Straßen in NRW so leer wie lange nicht mehr

    10.33 Uhr: Das Coronavirus sorgt in NRW für leere Straßen. Vom 3. bis zum 19. April habe der ADAC genau 1795 Staumeldungen registriert. Das seien rund 81 Prozent weniger als in den Osterferien 2019. Im entsprechenden Zeitraum des letzten Jahres seien es 9427 Meldungen gewesen. Die gesamte Staulänge habe sich von 17.000 Kilometer auf 1350 Kilometer verringert.

    10.16 Uhr: Eine Maskenpflicht für ganz NRW gibt es nicht, dennoch gibt es einige Städte in der Region, die beschließen, dass Masken getragen werden sollen. Darunter auch Münster und Dorsten.

    Coronavirus: Keine Maskenpflicht für ganz NRW - doch wäre sie ratsam?

    Für Prof. Michael Hallek, Direktor Klinik I für Innere Medizin der Uniklinik Köln eine Maßnahme, die überall eingeführt werden sollte. "Ich habe eine ganz eindeutige Haltung. Ich halte die Maskenpflicht in der jetzigen Situation für ein sehr probates Mittel, das öffentliche Leben weiter aufrecht zu erhalten", erklärte er gegenüber dem WDR. Die Verbreitung des Coronavirus würde so verlangsamt werden. Auch SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach sprach sich für eine Pflicht von Masken aus.

    10 Uhr: Während viele Experten und Politiker bereits ihre Bedenken wegen Sommerulauben außerhalb Deutschlands ausgesprochen haben, sieht Entwicklungsminister Gerd Müller einen Funken Hoffnung. Er hält einen Sommerurlaub außerhalb Deutschlands möglich und hat besonders eine Region im Blick: die Mittelmeer-Region. Zumindest sieht er eine Chance.

    Coronavirus: Ein Funke Hoffnung auf den Sommerurlaub bleibt

    Voraussetzung dafür wären aber funktionierende Hygiene-Konzepte nach europäischen Standards. Derzeit warnt die Bundesregierung wegen des Coronavirus vor Auslandsreisen.

    9.40 Uhr: Entsprechend einer Erweiterung der NRW-Verordnung verkündete die Stadt Bochum, dass auch die Kita-Notbetreuung erweitert wird. Demnach wurden mehr Berufe als systemrelevant eingestuft. Dazu zählen Mitarbeiter von Wach- und Sicherheitsdiensten, Hausmeister und Gebäudereiniger in systemrelevanten Gebäuden, Beschäftigte der Textilindustrie in versorgungsrelevanten Bereichen, Bankangestellte und Steuerberater, Notare und Rechtsanwälte sowie Mitarbeiter von versorgungsrelevanten Dünge- und chemischen Rohstoffherstellern.

    Stadt Bochum lockert Coronavirus-Maßnahmen für Beerdigungen

    Ab Mittwoch (23. April) sind auch Eltern in diesen Berufen berechtigt ihre Kinder in die Notbetreuung zu geben. Eine vollständige Liste der Berufe, die neu eingestuft wurden, findet sich auf der Internetseite des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW. Ab dem kommenden Montag (27. April) dürfen zudem alleinerziehende Erwerbstätige ihre Kinder in Kitas bringen.

    9.34 Uhr: Die Stadt Bochum hat Coronavirus-Regelungen für Beerdigungen gelockert. Damit entfällt die Teilnahmebeschränkung auf den engsten Familienkreis. Auch die Begrenzung von einer Personenanzahl möglichst unter 10 Personen gilt nicht mehr für Erd- und Urnenbestattungen sowie Totengebeten. Vorkehrungen zur Hygiene und Gewährleistung des Mindestabstandes sind dennoch erforderlich und müssen eingehalten werden. Die Trauerhallen in Bochum bleiben geschlossen, sodass Beerdigungen und Trauerfeiern nur unter freiem Himmel abgehalten werden.

    9.16 Uhr: SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil kritisiert Profilierungsversuche von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und NRWs Ministerpräsident Armin Laschet. Gegenüber der Rheinischen Post sagte er, dass der "Wettbewerb zwischen Münschen und Düsseldorf" langsam ausufere.

    Kritik an Coronavirus-Wettkampf zwischen Söder und Laschet

    Es wirke wie ein Wettkampf, bei dem die beiden dauernd versuchen würden, sich zu übertreffen und schneller als der andere zu sein. Er äußerte, dass dies gefährlich und in der Situation unangebracht wäre. Ein verantwortungsvolles Krisenmanagement gehe mit Geschlossenheit einher, die Profilierungsversuche seien nicht hilfreich.

    8.55 Uhr: Der Kinderschutzbund hat festgestellt, dass die Zahl der Meldungen von Kindesmisshandlungen drastisch gesunken sind. Es wirke derzeit, als ob es ruhiger wäre, diese Annahme könnte aber trügen, wie der Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes gegenüber der Rheinischen Post erklärte.

    Coronavirus in NRW: Weniger Meldungen von Kindesmisshandlungen - doch der Schein trügt

    Etwa 60 Prozent der Meldungen von Kindesmisshandlungen kamen vor dem Shutdown wegen des Coronavirus von Schulen, Kitas oder Arztpraxen. Diese Stellen sind derzeit überwiegend geschlossen, weshalb sie von Misshandlungen nichts mitbekommen können. Man rechnet derzeit damit, dass es nach dem Shutdown etliche Fälle von Inobhutnahmen geben werde.

    8.25 Uhr: Zum 1. Juli würden in diesem Jahr die Diäten der NRW-Abgeordneten angepasst und somit erhöht werden. Die großen Fraktionen im Landtag (CDU, SPD, FDP und die Grünen) wollen in diesem Jahr jedoch darauf verzichten und damit ein Zeichen in der Coronavirus-Krise setzen.

    Ein Zeichen in der Coronavirus-Krise: NRW-Politiker wollen auf Diätenerhöhung verzichten

    Derzeit sind in NRW tausende Menschen in Kur zarbeit, Unternehmen vor ernsten Herausforderungen und Existenzen auf der Kippe - mit diesen Menschen wolle man sich solidarisch zeigen. Rund 500 000 Euro könnte das Land so sparen.

    Der zugehörige Gesetzesentwurf wird heute in den Fraktionen beraten. Damit wolle man der AfD zuvor kommen, die einen eigenen Entwurf zur Aussetzung der Diätenerhöhung in den Landtag einbringen möchte.

    Dienstag (21. April), 8.01 Uhr: Nach etlichen Wochen Pause wegen des Coronavirus, startet für die ersten Schüler in NRW am Donnerstag wieder der Unterricht. Immer wieder wurde Kritik hinsichtlich der Schulöffnungen laut, nun melden sich auch Schulleiter mit einem ernsten Problem, wie die dpa berichtet.

    Coronavirus in NRW: Schulen öffnen, aber die Lehrer fehlen

    Sie gehen von massiven Lehrer-Engpässen an den Schulen in NRW aus. Grund dafür ist, dass viele Lehrer zur Coronavirus-Risikogruppe zählen und deshalb vom Unterricht befreit sind. Entweder dadurch, dass sie über 60 Jahre alt sind oder Vorerkrankungen haben. In einigen Kollegen sind rund 50 bis 80 Prozent der Lehrkräfte davon betroffen.

    Harald Willert, Vorsitzender der Schulleitungsvereinigung NRW soll gegenüber der Rheinischen Post am Dienstag geäußert haben, dass die Zahl der Lehrer, die unterrichten können, an manchen Schulen nicht ausreiche.

    Politik in Zeiten des Coronavirus: Menschen zurfrieden mit NRW-Landesregierung

    21.53 Uhr: NRW - Der Großteil der NRW-Bevölkerung ist auch in Zeiten des Coronavirus zufrieden mit der Arbeit ihrer schwarz-gelben Landesregierung. Das Ergab eine Umfrage von infratest dimap für den WDR

    70 Prozent der Wahlberechtigten stellten CDU und FDP demnach ein gutes Zeugnis aus - das sind 26 Prozent mehr als im Vorjahr und der beste Wert seit der ersten Erhebung im Jahr 2000. Auch die Zufriedenheit mit NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) wächst: 65 Prozent bewerteten seine Arbeit positiv, was einem Zuwachs von elf Prozent entspricht.

    Coronavirus in NRW: Erfreuliche Zahlen aus dem Kreis Unna und aus Bochum

    21.30 Uhr: NRW - Der Kreis Unna meldete am Montag nurzwei neue Coronavirus-Infektionen, während die Zahl der Infizierten in Fröndenberg zudem von 143 auf 142 korrigiert wurde. 22 Menschen sind im Kreis Unna in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben. Die Zahlen (aufsummiert) im Detail: 

    • Bergkamen: 23 (+0)
    • Bönen: 21 (+0)
    • Fröndenberg: 142 (-1)
    • Holzwickede: 20 (+0)
    • Kamen: 14 (+1)
    • Lünen: 99 (+1)
    • Schwerte: 88 (+0)
    • Selm: 52 (+0)
    • Unna: 53 (+0)
    • Werne: 44 (+0)

    21.10 Uhr: Die Stadt Bochum meldet am Montag erfreuliche Zahlen. Bis jetzt wurden insgesamt 408 Menschen in der Stadt positiv auf das Coronavirus getestet, davon sind schon 299 wieder genesen und 94 aktuell noch infiziert, womit die Zahl erfreulicherweise unter die 100 gefallen ist. Weitere Todesfälle kamen nicht hinzu, die Zahl der Todesopfer in Verbindung mit einer Coronavirus-Infektion bleibt weiter bei 15.

    Coronavirus in NRW: 85-Jährige Covid-19-Patientin stribt im Kreis Recklinghausen

    20.56 Uhr: Im Kreis Recklinghausen steigt die Zahl der Todesopfer in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung auf 12. Dabei handelt es sich um eine 85-jährige Frau aus Gladbeck

    Insgesamt haben sich seit dem Beginn der Pandemie 878 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt (29 mehr als am Vortag), 552 Menschen sind wieder gesund (21 mehr als am Vortag). Die Zahlen im Detail (in der Klammer die Zahl der Gesundeten):

    • Castrop-Rauxel: 77 (59)
    • Datteln: 46 (33)
    • Dorsten: 144 (110)
    • Gladbeck: 126 (57)
    • Haltern am See: 74 (64)
    • Herten: 81 (58)
    • Marl: 81 (62)
    • Oer-Erkenschwick: 98 (15)
    • Recklinghausen: 110 (74)
    • Waltrop: 41 (20)

    20.35 Uhr: Die Krankenhäuser in NRW können derzeit alle Coronavirus-Patienten behandeln und haben sogar noch freie Kapazitäten. Von den 7790 Intensivbetten im Land sind derzeit nur etwa 38 Prozent belegt, wie das Gesundheitsministerium laut WAZ mitteilt. Auch von den 5269 Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit sind aktuell 37 Prozent frei. 

    Coronavirus in NRW: Stadt Essen vermeldet weiteren Todesfall - deutlich mehr Gesundete als Infizierte in der Stadt

    20.21 Uhr: In Essen gibt einen weiteren Todesfall an oder in Verbindung mit einer Coronavirus-Infektion. Eine 88-jährige Essenerin ist am vergangenen Freitag (17.4.) im Helios Klinikum Duisburg verstorben, wie die Stadt Essen am Montag (20. April) mitteilte. Damit gibt es in Essen aktuell 31 Todesfälle in Verbindung mit Covid-19.

    Aktuell sind in Essen 238 Menschen am Coronavirus erkrankt, 415 Personen sind nach einer Infektion bereits wieder genesen. Insgesamt beläuft sich die Zahl der positiv getesteten Fälle auf 684.

    Coronavirus in NRW: Über die Hälfte aller Gastronomie-Betriebe bald dicht?

    20.10 Uhr: Tourismus, Gastronomie und Handel in NRW droht wegen der Coronavirus-Krise eine Pleitewelle. Ohne weitere unterstützende Maßnahmen steige das Insolvenzrisiko in den Branchen teils dramatisch an, wie eine Umfrage der IHK bei betroffenen Betriebe ergibt. Im Reisegewerbe erwarteten drei Viertel der befragten Unternehmen, dass sie in 2020 Insolvenz anmelden müssten. Im Gastgewerbe liege der Anteil bei 60 Prozent, im Einzelhandel immerhin noch bei 38 Prozent.

    Angesichts der für viele Unternehmen absehbar noch länger ausbleibenden Umsätze sind sie erneut auf direkte Unterstützung angewiesen, sagte der Hauptgeschäftsführer von IHK NRW, Ralf Mittelstädt. Denn ohne eine Perspektive für das Wiederanlaufen erhöhten Kredite und Bürgschaften nur die Verbindlichkeiten.

    Coronavirus in NRW: WDR sendet weiterhin Spezialprogramm

    19.56 Uhr: Mit dem Ende der Osterferien geht auch das WDR-Spezialprogramm für die wegen der Coronavirus-Pandemie zu Hause bleibenden Grundschüler in NRW weiter. Moderator André Gatzke ("Die Sendung mit dem Elefanten") und die Grundschullehrerin Pamela Fobbe führen erneut montags bis freitags zwischen 9 und 12 Uhr durch die Sendestrecke "Der André Unterricht", wie der WDR am Montag mitteilte.

    Das hatten sie bereits vor den Ferien gemacht, in den Osterferien lief das dreistündige WDR-Sonderprogramm für Grundschüler dann vorübergehend ohne die beiden Moderatoren weiter. Das Programm mit einem Schwerpunkt auf Wissen und Bildung für junge Schüler soll zum Mitmachen und Mitdenken anregen. Zu sehen ist unter anderem der Klassiker "Die Sendung mit der Maus".

    Coronavirus in NRW: Zahl der Neuinfektionen nimmt ab - der Grund ist simpel

    19.40 Uhr: NRW - Nur 147 neue Erkrankungen am Montag - der verhältnismäßig geringe Anstieg der bestätigten Coronavirus-Infektionen in NRW könnte einen bürokratischen Grund haben: Bislang hatte das NRW-Gesundheitsministerium eigene Zahlen veröffentlicht, die es direkt von den Kommunen bekam. 

    Seit Montag veröffentlicht das Ministerium nun die Fallzahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) für NRW. Hier seien die Meldewege länger, erklärte das Ministerium. Fälle könnten demnach noch nicht erfasst sein.

    Coronavirus in NRW: Verhältnismäßig geringe Anzahl der  Neuinfektionen am Montag

    19.24 Uhr: NRW - Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in NRW ist am Montag in NRW auf 28.935 seit Beginn der Pandemie gestiegen. Damit kamen am Montag lediglich 147 bestätigte Fälle hinzu, so das NRW-Gesundheitsministerium.

    857 Menschen sind im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben (14 mehr als am Sonntag). 18.234 Personen gelten als genesen (198 mehr als am Sonntag), der Verdopplungszeitraum der Fallzahlen liegt inzwischen schon bei 20,2 Tagen (Stand: 19. April).

    18.40 Uhr: Bayern Regierungschef Markus Söder (CSU) und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) haben sich im Gespräch mit der BILD für eine Fortsetzung der Bundesliga ab dem 9. Mai ausgesprochen. Voraussetzung dafür sei ein stimmiges Konzept, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern.

    Coronavirus in NRW: Laschet und Söder stellen Bundesliga-Fortsetzung in Aussicht

    "Nach dem Hygiene-Konzept, das die Liga vorgelegt hat, denke ich schon, dass es eine gute Chance gibt, dass wir Geisterspiele wagen können", sagte Söder. Das sei frühestens ab 9. Mai möglich. Dann sei allerdings wichtig, dass die Maßnahmen vom Robert-Koch-Institut und Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) abgesegnet würden. 

    Auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet zeigte sich angetan von dem Konzept, das die Deutsche Fußball Liga (DFL) ausgearbeitet hat, um Spieler und Fans vor einer Coronavirus-Ansteckung zu schützen. "Ja, der 9. Mai ist ein denkbarer Termin, wo man starten könnte" erklärte Laschet.

    NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (l) und Bayern-Regierungschef Markus Söder sind für eine Bundesliga-Fortsetzung trotz Coronavirus.

    BVB-Boss Hans-Joachim Watzke zeigte sich erfreut über das Entgegenkommen der beiden Politiker: "Das ist ein großer Vertrauensvorschuss und ich bin Armin Laschet und Markus Söder sehr dankbar, dass sie uns diesen Vertrauensvorschuss geben. Fußball ist eine Möglichkeit, Millionen Fans wieder etwas mehr Lebensfreude zu geben."

    Coronavirus in NRW: Zahl der Staus im Land nimmt deutlich ab

    18.33 Uhr: NRW - Genau 1795 Staumeldungen hat der ADAC von Mittwoch vor Ostern bis zum vergangenen Sonntag auf den Autobahnen in NRW registriert. Das seien in Folge der coronavirus-bedingten Kontaktbeschränkungen 81 Prozent weniger gewesen als in den Osterferien 2019, teilte der ADAC  mit. 

    Im entsprechenden Zeitraum des vergangenen Jahres sei 9427 Mal Stau oder stockender Verkehr gemeldet worden. Die gesamte Staulänge habe sich von gut 17 000 auf 1350 Kilometer verringert. Das sei ein Rückgang von 92 Prozent in Coronavirus-Zeiten.

    18.06 Uhr: In Sachsen besteht bereits Mundschutz-Pflicht, Bayern und Mecklenburg-Vorpommern wollen bis zum Montag (27. April) nachlegen. In NRW ist diese Maßnahme gegen die Ausbreitung des Coronavirus bisher noch nicht landesweit angedacht.

    Coronavirus in NRW: Keine Mundschutz-Pflicht - nicht genügend Schutzmasken vorhanden

    Gegenüber dem Westfälischen Anzeiger sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU): "Auf eine Maskenpflicht verzichten wir auch deshalb, weil der Handel aktuell nicht sicherstellen kann, dass sich alle Bürgerinnen und Bürger mit genügend Alltags-Masken versorgen können."

    Gleichwohl richtete der CDU-Politiker einen dringenden Appell an die Bevölkerung: "Wir empfehlen den Menschen – insbesondere im öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkauf im Einzelhandel – dringend den Gebrauch von Alltags- oder Community-Masken."

    17.43 Uhr: NRW - Nach mehrwöchigen Schließungen aufgrund des Coronavirus haben in NRW am Montag (20. April)  zahlreiche Geschäfte wieder geöffnet. Der Andrang der Kunden hielt sich zunächst aber in Grenzen, wie dpa-Reporter berichteten.

    Coronavirus in NRW: Öffnung der Geschäfte läuft langsam an

    Die Königsallee in Düsseldorf blieb demnach trotz vieler wiedereröffneter Geschäfte von großem Andrang verschont. Auch in Köln standen Verkäufer mit Mundschutz in vielen kleinen Geschäften erst einmal recht einsam da. Gegen Mittag wurde es dann etwas voller.

    Zu Hardeck in Bochum, mit einer Verkaufsfläche von rund 40 000 Quadratmetern eines der großen Möbelhäuser in NRW, kamen am Montagmittag immerhin etwa 350 Kunden. Bis zu 4000 Kunden dürfte Hardeck gleichzeitig in das Möbelhaus in der Nähe des ehemaligen Opel-Geländes lassen. "Wir machen aber bei 2000 Schluss", erklärte Martin Diehl von der Geschäftsleitung.

    Eine Verkäuferin im Vintage-Laden "Think Twice" im Belgischen Viertel in Köln befürwortete, dass insgesamt noch nicht so viele Kunden unterwegs seien. "Man kann ja nicht jedem hinterherrennen, man muss auf die Vernunft der Leute setzen." Zunächst gehe es noch nicht um Umsätze - aber es sei gut, dass der Betrieb wieder anlaufe. Wirklich auf den Prüfstand dürfte die neue Shopping-Realität wohl erst am Wochenende kommen.

    Coronavirus in NRW: Fortuna Düsseldorf trainiert wieder im Arena-Sportpark

    17.20 Uhr: NRW - Fußball-Bundesligist Fortuna Düsseldorf ist am Montag zum Training wieder in den Arena-Sportpark am Stadion zurückgekehrt und hat dort am Vormittag die erste Einheit absolviert. Die Profis hatten zuvor wegen der Ausbreitung Coronavirus in NRW zwei Wochen das Nachwuchsleistungszentrum des Clubs am Flinger Broich für die eingeschränkten Übungseinheiten genutzt. Im Sportpark stehen Spielern und Trainern jetzt wieder alle Kabinen und verschiedene Räumlichkeiten zur Verfügung. Die Trainingseinheiten finden aber weiterhin unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

    "Die Entscheidung, auf unser Trainingsgelände im Arena-Sportpark zurückzukehren, ist ein weiterer kleiner Schritt zurück zur Normalität, auch wenn unser Training natürlich weiterhin in Gruppen stattfinden muss", sagte Trainer Uwe Rösler.

    Coronavirus in NRW: Nur wenige Corona-Fälle in Gefängnissen

    16.53 Uhr: NRW - Innerhalb des Justizvollzugs in NRW halten sich die Folgen der Coronavirus-Pandemie bisher noch in Grenzen. Mit Stand Freitag (17. April, 14 Uhr) seien drei Häftlinge und 30 Beschäftigte positiv getestet worden, sagte ein Sprecher des Justizministeriums am Montag der dpa. Die drei Inhaftierten befinden sich demnach im offenen Vollzug. Einer wurde in seiner Wohnung in Quarantäne gesetzt, die anderen innerhalb der jeweiligen JVA.

    In einem aktuellen Bericht an den Rechtsausschuss teilte das Ministerium mit, das in 32 von 35 Haftanstalten Quarantänebereiche eingerichtet worden seien, die jederzeit in Betrieb genommen werden könnten. Neuankömmlinge in einer JVA, die in den Tagen vorher Kontakt mit anderen Menschen hatten, werden demnach vorsorglich für 14 Tage getrennt von den anderen Gefangenen untergebracht.

    Coronavirus in NRW: Gesundheitsminister Spahn geht von Fortbestand der Kontakt-Einschränkungen aus

    16.26 Uhr: Das Abstandsgebot und verschärfte Hygiene-Regelungen werden im Kampf gegen das Coronavirus laut Jens Spahn (CDU) "über Monate" fortbestehen. Das sagte der Gesundheitsminister laut BILD im heute-journal.

    "Bis es einen Impfstoff gibt, werden wir miteinander und aufeinander aufpassen müssen" mahnte Spahn, der betonte, man wolle die Neuinfektionen unter den aktuellen Zahlen von 3.000 bis 4.000 pro Tag halten. Dafür werde man im Laufe des kommenden Monats die Gesundheitsämter mit einem Förderprogramm von bis zu 150.000 Euro ausstatten, um Tracking-Apps zur Quarantäne-Kontrolle zu ermöglichen.

    Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) geht davon aus, dass die Einschränkungen wegen des Coronavirus weiter bestehen bleiben.

    16.08 Uhr: Die bisherigen Maßnahmen gegen die Coronavirus-Pandemie in Deutschland sind nach Darstellung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erfolgreich gewesen. "Der Ausbruch ist - Stand heute - wieder beherrschbar und beherrschbarer geworden", sagte der CDU-Politiker am Freitag in Berlin.

    15.50 Uhr: Zum Thema "Maskenpflicht" erklärt Angela Merkel: "Sie können bei sachgerechter Anwendung einen Beitrag leisten. Wir müssen sicherstellen, dass wir für jeden Bürger, dem wir eine Maskenpflicht auferlegen, mindestens eine Maske zur Verfügung stellen. Dabei gilt es auch zu schauen, wo das Tragen sinnvoll ist."

    Coronavirus in NRW: Angela Merkel äußert sich zu einer Maskenpflicht

    Dazu betont die Bundeskanzlerin, dass eine Maskenpflicht nicht die Aufgabe des Bundes sei. Einzelne Städte in NRW wie Münster (Update von 15.13 Uhr) haben sie bereits eingeführt.

    15.43 Uhr: Einmal mehr betont Angela Merkel, wie wichtig es sei, die Infektionsketten nachzuverfolgen. Dafür sollen bei den Gesundheitsämtern mobile Teams eingeführt werden. "Ohne eine bessere Erfassung werden die Lockerungen nicht die gewünschte Wirkung entfalten."

    15.39 Uhr: Angela Merkel warnt davor, sich voreilig in Sicherheit zu wiegen. "Wenn wir jetzt Beschränkungen aufheben und Lockerungen machen, wissen wir nicht genau, was die Folge davon ist. Deshalb müssen wir schrittweise, langsam und vorsichtig vorgehen. Es wäre jammerschade, wenn wir sehenden Auges in einen Rückschritt gehen. Wir dürfen keine Sekunde leichtfertig werden."

    Coronavirus: Angela Merkel dankt Bürgern nach Corona-Kabinett für ihre Disziplin

    15.34 Uhr: Nach der Sitzung des Corona-Kabinetts hat sich Angela Merkel an die Presse gewandt. Zunächst dankt sie dabei den Bürgern und Bürgerinnen. "Die Reproduktionszahl ist auf unter 1 gesunken, wir haben an etlichen Tagen mehr Genesene als Neuinfizierte. Das ist vorneweg allen Bürgerinnen und Bürgern zu verdanken, die alle Einschränkungen mit Disziplin getragen haben."

    15.21 Uhr: In der Coronavirus-Krise sind Krankschreibungen per Telefon nun doch weiterhin per Telefon möglich. Das teilte der Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses im Gesundheitswesen, Josef Hecken (60), am Montag mit. Zuvor hatte es massive Kritik gegeben.

    15.13 Uhr: Zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie hat die Stadt Münster als erste nordrhein-westfälische Großstadt eine Maskenpflicht beschlossen. Sie soll ab kommendem Montag (27. April) in Läden, auf Märkten, in Bussen und öffentlichen Bereichen der städtischen Verwaltungsgebäude gelten, sagte eine Sprecherin der Stadt Münster am Montag. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa).

    Coronavirus in NRW: Münster führt die Maskenpflicht beim Einkauf ein - Bußgeld nicht vorgesehen

    Die Stadt will damit auf das rege Treiben in der Innenstadt reagieren, welches seit der Wiedereröffnung kleiner Läden in Münster herrsche. Alternativ zu einer Maske reiche auch ein Schal oder ein Tuch vor dem Mund aus. Wer gegen die Maskenpflicht verstoße, der dürfe aus Geschäften oder Bussen verwiesen werden. Bußgelder seien zunächst nicht vorgesehen.

    14.45 Uhr: Die schrittweise Öffnung der Schulen in NRW sorgt bei den Rektoren und Direktoren für Skepsis. Sie bezweifeln, dass die Umsetzung so vonstatten gehen kann wie geplant.

    In einem am Montag (20. April) veröffentlichten Offenen Brief warnt die Schulleitungsvereinigung (SLV) NRW, an den meisten Standorten seien weder die räumlichen noch die personellen Voraussetzungen für eine Schulöffnung gegeben.

    Noch bis Mittwoch (22. April) haben die Schulen Zeit, um vor Ort die von der Regierung empfohlenen Hygienemaßnahmen und Schutzregelungen umzusetzen. Dazu gehört unter anderem, dass stetig gewährleistet ist, dass die Schüler untereinander 1,5 Meter Sicherheitsabstand haben. Auf eine Maskenpflicht wird stattdessen verzichtet.

    14.32 Uhr: Schlechte Nachrichten für Alleinerziehende und ElternNordrhein-Westfalen will zunächst keine weiteren beitragsfreien Kita-Monate wegen des Coronavirus garantieren.

    "Ich halte es für ein falsches Signal, bereits jetzt festzulegen, dass Kitas und Tagespflege auch im Juni und Juli nur in der Notbetreuung laufen sollen", sagte NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in Düsseldorf. 

    Coronavirus in NRW: Bayern setzt Kita-Gebühren für drei Monate aus

    "Wir streben an, unter entsprechenden hygienischen Voraussetzungen, die frühkindliche Bildung vor der Sommerpause für die Kinder in Nordrhein-Westfalen zu ermöglichen."

    Zuvor hatte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder angekündigt, dass Eltern in den kommenden drei Monaten keine Kita-Gebühren zahlen müssen, solange diese wegen der Coronavirus-Krise geschlossen seien.

    14.05 Uhr: Erst vor wenigen Tagen hat die NRW-Regierung das sogenannte Pandemie-Gesetz verabschiedet. Jetzt erklärt die SPD es für ungültig. Warum?

    Der Grund sei, dass im verkündeten Gesetzestext ein Passus entfalle, der im Landtag so noch von CDU, FDP, SPD und Grünen beschlossen worden sei.

    Coronavirus in NRW: Pandemie-Gesetz sollte neu verkündet werden

    "Folglich sind alle behördlichen Anordnungen und Maßnahmen, die im Vertrauen auf dieses Gesetz in der letzten Woche veranlasst wurden, ohne Rechtsgrund erfolgt", heißt es in einem Schreiben von SPD-Fraktionschef Thomas Kutschaty an den Landtagspräsidenten.

    Er habe Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Sonntag (19. April) "dringend gebeten, das Gesetz schnellstmöglich komplett neu auszufertigen und zu verkünden".

    Der SPD zufolge fehlt im Text, der im Gesetzesblatt veröffentlicht wurde, ein Passus zur Veränderung der Rechte von Stadträten bei einer Haushaltssperre.

    13.45 Uhr: Die Mitglieder des Kommunalrates des Regionalverbands Ruhr beklagen im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie in einem Brief an NRW-Ministerpräsident Armin Laschet eine aus ihrer Sicht nicht ausreichende Einbindung der Kommunen in die Aktivitäten der Landesregierung.

    Zahlreiche Entscheidungen werden die kommunale Ebene direkt oder indirekt betreffen, heißt es. "Anders als bisher", so der Appell der Landräte und Oberbürgermeister, "muss die Landesregierung daher die Fachkenntnisse und Erfahrungen aus den Kreisen und Städten annehmen und die Kommunen mehr einbinden."

    Armin Laschet bekommt für sein Vorgehen während der Coronavirus-Krise Kritik von den Kommunen.

    Coronavirus in NRW: Neuer Erreger breitet sich in Wäldern aus - wegen Covid-19?

    13.05 Uhr: Wegen der Coronavirus-Pandemie findet die kommende Sitzung des Stadtrates im RuhrCongress statt. Grund für die Auswahl des alternativen Sitzungsortes ist, dass im RuhrCongress bei Einhaltung der Sicherheitsabstände für die interessierten Bürger mindestens genauso viele Besucherplätze angeboten werden können, wie zu „normalen“ Zeiten im Ratssaal.

    12.55 Uhr: Im Ruhrgebiet grassiert neben dem Coronavirus derzeit noch ein anderer Erreger, der vor allem für bestimmte Salamander-Arten tödlich ist.

    Ein Experte hat zwischen der Tier-Seuche und Sars-CoV-2 einen Zusammenhang gezogen. So trete die sogenannte Salamanderpest vor allem dort auf, wo viele Menschen zusammenkommen, zum Beispiel bei Waldspaziergängen

    Coronavirus in NRW: Maskenpflicht für städtische Gebäude in Dorsten

    12.30 Uhr: Ab Montag dürfen in NRW kleine Geschäfte bis 800 Quadratmeter wieder öffnen. Allerdings muss der Kundenbetrieb so geregelt sein, dass das Infektionsrisiko möglichst gering bleibt.

    Konkret bedeutet dies, dass die einzelnen Läden nur eine begrenzte Anzahl an Kunden reinlassen, so wie es in der Vergangenheit auch Supermärkte gemacht haben. Zudem bitten die Händler, bei der Bezahlung auf Bargeld zu verzichten.

    11.55 Uhr: Dorsten im Ruhrgebiet führt eine Maskenpflicht in ihren städtischen Verwaltungsgebäuden ein. Ab Dienstag (21. April) würden die rund 1200 Mitarbeiter der Stadtverwaltung die Gebäude bis auf Weiteres grundsätzlich nur noch mit einem Mund-Nasen-Schutz (MNS) betreten, teilte die Stadt am Sonntag mit. 

    Die Regelung gelte auch für Bürger. Bürger ohne eigenen Mund-Nasen-Schutz können einen Einweg-MNS zum Preis von einem Euro am Eingang des jeweiligen Verwaltungsgebäudes kaufen.

    Coronavirus in NRW: Dorsten führt Maskenpflicht in ausgewählten Einrichtungen ein

    Ab Donnerstag (23. April) gelte die Pflicht auch in den Kindertagesstätten der Stadt, allerdings nur für Erwachsene. Ab Dienstag dann auch auf dem Wertstoffhof der Stadt. "Uns muss klar sein, dass die Coronavirus-Krise noch nicht beendet ist. Daher gilt weiterhin, gemeinsam alles dafür tun, mögliche Infektionsketten zu durchbrechen. Und dafür ist der Mund-Nasen-Schutz ein geeignetes Mittel", erklärte Tobias Stockhoff (CDU).

    10.30 Uhr: Noch soll die Kontaktsperre bis mindestens zum 4. Mai andauern. Für die Menschen in NRW bedeutet dies eine Verlängerung der sozialen Isolation.

    In Dortmund stimmt man sich derweil auf ein Ende dieser zwanghaften Corona-Vereinsamung ein und freut sich auf viele Dinge, die die Ruhrgebietsmetropole im Frühling und Sommer zu bieten hat. Zum Beispiel auf die Heimspiele des BVB, gemütliche Runden am Phoenix See oder im hippen Kreuzviertel.

    Coronavirus in NRW: Universität Duisburg-Essen vermisst ihre Studenten

    10.17 Uhr: Wegen der Coronavirus-Pandemie hatte die Regierung den Start des Sommersemesters auf den 20. April verschoben. Jetzt ist es endlich so weit und die Studenten starten mit ihren (vorerst) digitalen Kursen und Vorlesungen. Doch es gibt ein paar Regeln und Tipps, wie das digitale Studium zu Hause besser klappt

    Auf dem Campus der Universität Duisburg-Essen vermisst man derweil das rege Treiben. Am Morgen ist es dort so leer wie noch nie.

    9.50 Uhr: Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart hat eine generelle Erhöhung des Kurzarbeitergeldes in der Corona-Pandemie abgelehnt.

    Der Rheinischen Post sagte er, dass der monatliche Verdienstausfall für Arbeitnehmer sehr unterschiedlich sei. Vielfach würden Unternehmen das Kurzarbeitergeld zu günstigen steuerlichen Konditionen aufstocken. "Deswegen müssen wir differenziertere Möglichkeiten in Betracht ziehen, um besonders belasteten Arbeitnehmern wirksam helfen zu können", so Pinkwart.

    Coronavirus in NRW: Aufstockung des Kurzarbeitergeldes gefordert

    Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hatte sich für eine Anhebung des Kurzarbeitergeldes ausgesprochen. Eine Aufstockung von 60 auf 80 Prozent der Nettoeinbußen (87 Prozent bei Arbeitnehmern mit Kindern) für Mai, Juni und Juli halte er für plausibel, so Heil gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung.

    Die Grünen hatten sogar bis zu 90 Prozent Ausgleich bei kleineren Einkommen gefordert. Auch der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hatten Forderungen nach einer Aufstockung des Kurzarbeitergeldes erhoben.

    NRWs Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart hat sich zur Mundschutz-Debatte geäußert.

    9.25 Uhr: In Hagen stehen derzeit zwei Mehrfamilienhäuser unter Quarantäne. Weil sich allerdings nicht alle 60 Bewohner an die Maßnahme gehalten und ihre Wohnungen trotzdem verlassen hätten, müssen die Häuser nun von der Polizei und vom Ordnungsamt bewacht werden.

    Daher stehe jetzt rund um die Uhr ein Wagen des Ordnungsamtes vor der Tür, um die Einhaltung der Quarantäne zu kontrollieren. Es sei das erste Mal, dass in Hagen die Quarantäne ganzer Häuser auf diese Weise kontrolliert werden müsse.

    Coronavirus in NRW: Bewohner von Mehrfamilienhäuser in Hagen positiv getestet

    In der vergangenen Woche waren drei Bewohner der Häuser positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden, sagte die Sprecherin. 

    Da sich die betroffenen Personen entgegen der Anordnung außerhalb des Hauses bewegt hatten, gelten nun alle anderen Bewohner der Häuser als Kontaktpersonen und müssen ebenfalls für zwei Wochen in Quarantäne. Die Bewohner sollten in den kommenden Tagen alle getestet werden, teilte die Stadt mit.

    Coronavirus in NRW: Kleine Geschäfte öffnen in Nordrhein-Westfalen

    9.15 Uhr: In Unna musste die Polizei am vergangenen Wochenende zu etlichen Einsätzen, die mit dem Coronavirus in Verbindung standen, ausrücken. In einem Supermarkt in Bergkamen wurde es jedoch besonders kurios.

    Dort lief ein 38-Jähriger aus Werne an der Warteschlange vorbei, um sich vorzudrängeln. Absichtlich hustete er im Vorbeigehen einer 31-jährigen Bergkamenerin gezielt ins Gesicht. Hinweise auf eine Infektion mit Sars-CoV-2 liegen zwar nicht vor, dennoch wird nun strafrechtlich gegen den 38-Jährigen ermittelt.

    Update, Montag (20. April), 6.24 Uhr: Nach einem wochenlangen Shutdown wegen des Coronavirus soll in Nordrhein-Westfalen heute ein Stück Normalität zurückkehren. Viele Geschäfte dürfen wieder öffnen. Außerdem starten die Universitäten im Land ins digitale Sommersemester.

    Coronavirus in NRW: Geschäfte öffnen heute wieder - Semesterstart an Universitäten

    Dazu gehören alle Läden mit einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern, außerdem gelten Ausnahmen etwa für:

    • Autohäuser
    • Fahrradläden
    • Möbelhäuser 
    • Babyfachmärkte

    Allerdings gelten strenge Vorgaben. Dabei am wichtigsten: Abstand halten. Am 4. Mai sollen dann auch die Friseure in NRW wieder öffnen*.

    An den Hochschulen in NRW startet außerdem für Hunderttausende Studierende das Sommersemester - aufgrund der Coronavirus-Pandemie allerdings ausschließlich online.

    Bis Präsenzveranstaltungen an den 70 Universitäten und Hochschulen in NRW wieder möglich sind, werden viele Studierende im Land zum großen Teil vor dem Bildschirm im Videochat statt im Hörsaal sitzen.

    Coronavirus in NRW: BVB-Boss Joachim Watzke steht im leeren Stadion

    21.45 Uhr: Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer des BVB, fehlen die Spiele mit Fans in der Fußball-Bundesliga. "Aber die Pandemie-Situation ist leider so, wie sie ist", sagte der 60-Jährige der Funke-Mediengruppe. "Wir müssen das Beste daraus machen."

    Den Anblick der leeren Ränge im Westfalenstadion scheint Watzke aber gewohnt zu sein: "Ich kenne die leere Südtribüne gut, weil ich zurzeit manchmal, um Kraft zu tanken, alleine durch das Stadion gehe und vor ihr stehen bleibe", sagte er.

    BVB-Boss Hans-Joachim Watzke

    18.52 Uhr: Für einige Tausend Schüler gilt ab Donnerstag (23. April) in NRW wieder die Schulpflicht. Dazu gehören nach Angaben des Schulministeriums Schüler in Abschlussklassen an weiterführenden Schulen, Förderschulen und Berufskollegs, die vor Prüfungen stehen.

    Eine Ausnahme bilden die Schüler, die kurz vor dem Abitur stehen. Ihnen stünde frei, ob sie zum Unterricht kommen möchten oder nicht. Eine Schulpflicht bestünde für sie keine. Schüler mit Vorerkrankungen können nach Rücksprache von der Schulpflicht befreit werden.

    Coronavirus in NRW: Mehrheit der Bürger für generelle Maskenpflicht

    17.50 Uhr: Die Mehrheit der NRW-Bürger ist für eine Maskenpflicht und die freiwillige Nutzung von sogenannten Coronavirus-Apps. Das geht aus dem aktuellen NRW-Trend hervor, den das Forschungsinstitut Infratest dimap im Auftrag des WDR-Magazins "Westpol" erstellt hat.

    Bislang gilt lediglich die dringende Empfehlung, in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie beim Einkaufen einen Mundschutz zu tragen. Ab Mai sollen dann die Corona-Apps, die zur Eindämmung der Pandemie erstellt wurden, verfügbar sein.

    16.13 Uhr: Viele Friseure - und vor allem deren Kunden - warten sehnsüchtigst darauf: Ab dem 4. Mai dürfen die Figaros in NRW und allen anderen Ländern der Republik wieder öffnen. Aufgrund des Coronavirus gelten allerdings strenge Auflagen. Nicht nur die Friseure selbst sollen sich schützen, sondern auch die Kunden.

    Herne/NRW: Kriminelle nutzen Coronavirus-Trubel um Toilettenpapier aus

    15.39 Uhr: In Herne haben Kriminelle offenbar den Trubel um frisch eingetroffenes Toilettenpapier in einem Supermarkt für ihre Machenschaften ausgenutzt. 

    Wie die Polizei Bochum mitteilt, hätten die Kriminellen im Gedränge in einem Supermarkt in an der Roonstraße in Herne-Baukau eine Frau bestohlen, während diese sich auf einen Zehnerpack Toilettenpapier stürzte. Die begehrte Ware war gerade in das Regal befüllt und von einer Menschentraube umlagert worden.

    An der Kasse stellte die Kundin dann fest, dass man ihr die Geldbörse aus dem Einkaufsbeutel entwendet hat. Nun sucht die Polizei Zeugen der Tat vom 16. April.

    Coronavirus: Kanzleramtschef hält "Herdenimmunität" für untauglich

    15.12 Uhr: Kanzleramtschef Helge Braun hält die Strategie einer "Herdenimmunität" für untauglich im Kampf gegen das Coronavirus in Deutschland.

    "Um nur die Hälfte der deutschen Bevölkerung in 18 Monaten zu immunisieren, müssten sich jeden Tag 73.000 Menschen mit Corona infizieren", sagte Braun der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "So hohe Zahlen würde unser Gesundheitssystem nicht verkraften und könnten auch von den Gesundheitsämtern nicht nachverfolgt werden. Die Epidemie würde uns entgleiten."

    Kanzleramtschef Helge Braun hält Herdenimmunität in Deutschland für untauglich.

    Mit Herdenimmunität meinen Wissenschaftler die Immunität eines so großen Prozentsatzes der Bevölkerung nach einer Infektionswelle, dass die weitere Ausbreitung der Krankheit zum Erliegen kommt. Stattdessen setzt der CDU-Politiker auf den Kurs der Bundesregierung um Kanzlerin Angela Merkel: "Daher lautet die Strategie, Ansteckungen zu vermeiden und bezüglich der Immunität auf die Einsatzfähigkeit eines Impfstoffs zu warten."

    Weitere Nachrichten zum Coronavirus in NRW aus der vergangenen Woche.

    mit dpa-Material

    *RUHR24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

    Rubriklistenbild: © Federico Gambarini/dpa