NRW-Live-Ticker zu Covid-19 

Coronavirus in NRW: Schäuble kritisiert "Elend" der Corona-Warn-App - Aktuelle Zahlen für NRW

Die Lockerungen schreiten trotz Coronavirus weiter voran. Merkel und AKK verteidigen die ergriffenen Maßnahmen. Alle Corona-News im Live-Ticker.

  • Auf das Bundesland Nordrhein-Westfalen (NRW) kommen zahlreiche Lockerungen in der Coronavirus-Krise* zu.
  • Die Coronavirus-Pandemie, ausgelöst durch den Erreger Sars-CoV-2, sorgte in NRW für zahlreiche Infizierte und Tote.
  • Die jüngsten Entwicklungen zu Covid-19 in NRW gibt es im Live-Ticker von RUHR24*.

Update, Sonntag (24. Mai), 14.47 Uhr: Die Verzögerungen bei der Einführung der Corona-Warn-App stoßen zunehmend auf Kritik. Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) kritisierte die Entwicklung in der Welt am Sonntag angesichts der Verspätung als "Elend". Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) äußerte grundsätzliche Zweifel an den bisherigen Plänen.

Coronavirus in NRW: Deutliche Kritik an Einführung der Corona-Warn-App

Schäuble prangerte die verspätete Einführung der App mit scharfen Worten an: "Gucken Sie sich das Elend um die Entwicklung einer Corona-App an. Ich bin kein Experte, aber es dauert mir ein bisschen lange." Die Corona-Tracing-App hätte es schon am Anfang der Pandemie gebraucht, am besten eine europäische.

Kretschmer äußerte sich skeptisch mit Blick auf die für Mitte Juni geplante Corona-Warn-App. "So wie die Corona-App jetzt auf den Weg gebracht worden ist, bringt sie keine ausreichende Sicherheit", sagte Kretschmer den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Wichtig seien für die Menschen eineinhalb Meter Abstand und das Tragen eines Mund-Nasenschutzes. AFP

Wolfgang Schäuble übt deutliche Kritik an der Einführung der Corona-Warn-App.

Update, Sontag (24. Mai), 12.55 Uhr: Das NRW-Gesundheitsministerium hat soeben die aktuellen Fallzahlen für das Land veröffentlicht. Das bevökerungsreichste Bundesland zählt am heutigen Sonntag 37.204 mit dem Coronavirus infizierte Personen.

Coronavirus in NRW: Zahl der aktiven Infektionen nimmt weiter ab

Das sind 94 Personen mehr als noch am Vortag. Insgesamt 32.330 haben Covid-19 bereits überstanden und gelten als genesen. Somit steigt die Zahl der Genesenen im Vergleich zu Samstag um 150. Daraus ergeben sich noch 4.874 aktive Infektionen in NRW.

Die Zahl der Toten ist über Nacht um 8 auf insgesamt 1.554 angestiegen.

Die aktuellen Nachrichten zum Coronavirus in NRW gibt es hier (Stand Mitte Juni).

Update, Sonntag (24. Mai), 11.17 Uhr: Am gestrigen Samstag ist der Fernsehkoch Attila Hildmann kurrzeitig in Berlin festgenommen worden. Ihm würden Verstöße gegen das Versammlungs- und das Infektionsschutzgesetz vorgeworfen, sagte eine Polizeisprecherin.

Coronavirus in NRW: Fernsehkoch und Verschwörungstheoretiker Attila Hildmann kurzzeitig festgenommen

Der zuletzt mit kruden Verschwörungstheorien auffallende Koch war auf dem Weg zu einer Corona-Demo am Kanzleramt. Nach Polizeiangaben hatte sich am Lustgarten in Berlin-Mitte eine dreistellige Zahl von Menschen um Atilla Hildmann versammelt.

Man habe ihn darauf hingewiesen, dass ein Aufzug nicht gestattet sei. Attila Hildmann sei aber wieder entlassen worden – und Einsatzkräfte hätten ihn dann zu dem Ort geleitet, an dem er eine Kundgebung abhielt.

Attila Hildmann ist auf dem Weg zu einer Corona-Demo in Berlin kurzzeitig festgenommen worden.

Update, Sonntag (24. Mai), 10.21 Uhr: Der Coronavirus-Ausburch in einem Restaurant im Landkreis Leer in Niedersachsen hat Druck auf die Gastronomie aufgebaut. Mindestens elf Menschen haben sich dort infiziert. In NRW sieht man sich bestens gerüstet.

Coronavirus in NRW: Gastro geht von ausreichendem Schutz durch Hygieneauflagen aus

Dem WDR sagt Thorsten Hellwig vom Hotel- und Gaststättenverband Nordrhein-Westfalen, dass er von einem ausreichenden Schutz durch die Hygieneauflagen ausgehe. Dazu zählen das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und das Einhalten des Mindestabstandes.

Thorsten Hellwig appelliert deshalb dringend an Gastwirte und Gäste. "Wir sitzen alle in einem Boot. Das gemeinsame Ziel ist doch, die Gastronomie während der Corona-Pandemie funktioniert und Spaß macht. Dazu müssen alle mitrudern."

Für die Gastronomie in NRW gelten strenge Corona-Regeln.

Update, Sonntag (24. Mai), 9.53 Uhr: Nach Angela Merkel hat jetzt auch die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer die ergriffenen Maßnahmen während der Coronavirus-Krise verteidigt. Das große Ziel, die bestmögliche Behandlung für jeden Covid-19-Patienten zu ermöglichen, sei bislang erreicht worden.

Coronavirus in NRW: Annegret Kram-Karrenbauer verteidigt Corona-Maßnahmen

"Es ist normal, dass über die Notwendigkeit und die Dauer dieser Grundrechtseingriffe öffentlich diskutiert wird. Wir haben aber auch gesehen, wie schnell ein System überfordert sein kann", so die 57-Jährige gegenüber n-tv.

Update, Sonntag (24. Mai), 9.10 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin hat die Zahl der in Deutschland mit dem Coronavirus infizierten Menschen am Sonntag mit 178.281 angegeben - ein Plus von 431 seit dem Vortag. Die in der US-Stadt Baltimore ansässige Johns-Hopkins-Universität (JHU) meldete 179.986 Infizierte.

Coronavirus in NRW: RKI registriert deutschlandweit 431 neue Corona-Infektionen

Das RKI, das nur die elektronisch übermittelten Zahlen aus den Bundesländern berücksichtigt und seine Aufstellung einmal täglich aktualisiert, registrierte 8247 Todesfälle und damit 31 mehr als am Vortag, die JHU 8261 Tote. Die Zahl der Genesenen betrug laut RKI etwa 160.300.

Das RKI nennt aktuelle Zahlen für das Coronavirus in Deutschland.

Update, Samstag (23. Mai), 19.54 Uhr: Bei den vielen gelockerten Maßnahmen der vergangenen Wochen könnte man fast meinen, sie Corona-Krise sei so gut wie überstanden. Doch: Das Coronavirus greift nicht nur in NRW und Deutschland weiterhin um sich. In Europa sind die Infektionen mit dem Virus mittlerweile auf mehr als zwei Millionen gestiegen.

Coronavirus greift in NRW und Europa weiter um sicht: Über zwei Millionen Menschen infiziert

Zwei Drittel der insgesamt 2.001.995 Corona-Fälle wurden in Russland, Großbritannien, Spanien, Italien und Frankreich verzeichnet, wie eine Zählung der Nachrichtenagentur AFP auf Grundlage von Behördenangaben vom Samstag ergab. 173.133 Infizierte starben demnach.

Europa ist der am stärksten von der Pandemie betroffene Kontinent. Weltweit wurden mittlerweile 5,2 Millionen Infektionsfälle und rund 339.000 Todesfälle registriert. Experten gehen jedoch davon aus, dass die offiziell bestätigten Zahlen nur einen Bruchteil der tatsächlichen Infektionsfälle abbilden, da in vielen europäischen Ländern nur schwer erkrankte Patienten auf das Coronavirus getestet werden.

Update, Samstag (23. Mai), 16.50 Uhr: Auch heute hat es wieder einige Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen bundesweit gegeben. Im Ruhrgebiet gab es unter anderem auf dem Husemann-Platz in Bochum eine Demo, in Essen versammelten sich Mitglieder eines Aktiosbündnisses auf dem Messeplatz am Mülheimer Flughafen. Alle Demonstrationen seien bisher friedlich.

Update, Samstag (23. Mai), 15.26 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Einschränkung von Grundrechten in der Corona-Krise erneut als "Zumutung" für die Demokratie bezeichnet - die Maßnahmen aber zugleich verteidigt.

Coronavirus in NRW: Angela Merkel verteidigt die Einschränkungen der Grundrechte

Die CDU-Politikerin sagte in ihrem wöchentlichen Podcast zum Verfassungstag am 23. Mai, sie könne Sorgen von Bürgern angesichts der Einschränkungen in der Pandemie verstehen. Die Regierung mache es sich mit den Beschränkungen von Grundrechten nicht einfach.

"Deshalb sollen sie so kurz wie möglich sein. Aber sie waren notwendig, und das haben wir auch immer wieder begründet, weil wir uns der Würde der Menschen verantwortlich fühlen, so wie es im Artikel 1 unseres Grundgesetzes gesagt ist."

Dazu gehöre, dass eine Überforderung des Gesundheitssystems verhindert werden sollte, dies sei glücklicherweise auch gelungen, so Merkel. "Aber natürlich sind wir jetzt bei den Lockerungen der Beschränkungen immer wieder begründungspflichtig, warum wir etwas noch nicht aufheben und warum wir etwas schon lockern können. Und auf diesem Wege müssen wir natürlich auch immer wieder die Verhältnismäßigkeit von Maßnahmen gegeneinander abwägen."

Angela Merkel sieht die Corona-bedingten Einschränkungen als notwendige Zumutung.

Deshalb sei sie froh, dass die derzeitige Infektionslage es ermögliche, schon viele Dinge wieder zu erlauben und möglich zu machen, die einige Wochen eingeschränkt gewesen seien. dpa

Update, Samstag (23. Mai), 13.29 Uhr: Das NRW-Gesundheitsministerium hat soeben die aktuellen Fallzahlen veröffentlicht. Am heutigen Samstag zählt das bevölkerungsreichste Bundesland insgesamt 37.120 mit dem Coronavirus infizierte Personen.

Coronavirus in NRW: Aktuelle Covid-19-Zahlen bestätigten positiven Trend

Das sind 129 mehr als am Vortag. Die Zahl der Genesenen ist indes um 430 auf insgesamt 32.180 gestiegen. Die Zahl der aktiven Infektionen mit Sars-CoV-2 ist also weiter rückläufig.

Zu beklagen sind neun weitere Tote. Insgesamt sind seit Beginn der Pandemie in NRW 1.554 Personen an den Folgen der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben.

Update, Samstag (23. Mai), 12.43 Uhr: Der von der Corona-Krise schwer getroffene Reiseanbieter TUI will in einem Monat wieder nach Mallorca und zu anderen Zielen fliegen. "Ab Ende Juni wollen wir pünktlich zu den Sommerferien wieder fliegen", sagte Vorstandschef Fritz Joussen der Rheinischen Post (Samstagausgabe).

Coronavirus in NRW: TUI will in einem Monat wieder Mallorca anfliegen

"Wir wollen Mitte/Ende Juni den Flugverkehr nach Mallorca wieder aufnehmen. Österreich, Griechenland, Zypern, Kroatien, Bulgarien sind ebenfalls sehr gut vorbereitet. Die Hotel-Saison soll dort spätestens am 1. Juli starten."

Das Unternehmen spreche wie das Auswärtige Amt auch mit der Türkei, führte Joussen aus. "Es wird eine Dynamik der Öffnungen geben, weil es keinen Grund für einen dauerhaften Lockdown des Tourismus gibt." AFP

Mundschutz und Lockdown: Diese Regeln gelten im neuen Alltag der Coronavirus-Pandemie in NRW.

Update, Samstag (23. Mai), 11.26 Uhr: "Ab 6. Juni möchte ich den allgemeinen Lockdown aufheben und durch ein Maßnahmenpaket ersetzen, bei dem die lokalen Ermächtigungen im Vordergrund stehen." Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) kündigt gegenüber den Zeitungen der Mediengruppe Thüringen an, die allgemeinen Corona-Beschränkungen Anfang Juni beenden zu wollen.

Coronavirus in NRW: Bodo Ramelow will Beschränkungen in Thüringen aufheben

Künftig sollen nur noch lokale Maßnahmen ergriffen werden, wenn eine bestimmte Infektionsrate in einer Region überschritten wird. Im Gespräch ist ein Grenzwert von 35 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche.

Bodo Ramelow will den Lockdown in Thüringen aufheben.

Update, Samstag (23. Mai), 9.54 Uhr: Stephan Harbarth (48), Präsident des Bundesverfassungsgerichts, sieht während der Coronavirus-Krise keine Verletzung der Grundrechte. Es gebe weder eine Aussetzung der Grundrechte auf Dauer noch eine Aussetzung im Augenblick, sagte er der Nordwest-Zeitung.

Coronavirus in NRW: Präsident des Bundesverfassungsgerichts sieht Grundrechte intakt

Abseits der Menschenwürde stünde kein Grundrecht absolut. "Die Grundrechte gelten, aber sie gelten anders als vor der Krise. Oft müssen mehrere Grundrechte, die in ein Spannungsverhältnis treten, bestmöglich zur Geltung gebracht werden."

Update, Samstag (23. Mai), 9.14 Uhr: Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) und die NRW-Landesregierung wollen Familien im Rahmen eines Konjunkturprogramms einen Sonderbonus zahlen. Mit einmalig 600 Euro soll der Konsum in der Coronavirus-Krise angekurbelt werden.

Coronavirus in NRW: Unionsfraktion übt Kritik an Vorstoß von Olaf Scholz und NRW-Landesregierung

Gegenüber der Rheinischen Post kritisiert Antje Tillmann, finanzpolitische Sprecherin der Unionsfraktion im Bundestag, den Vorschlag eines allgemeinen Familienbonus.

"Aufgrund der massiven Neuverschuldung, die die Hilfsmaßnahmen schon verursacht haben, ist ein Familienbonus für alle Familien nicht zielgenau genug. Besser wäre, den Bonus an die Gewährung des Kinderzuschlags zu koppeln. Um die Familien insgesamt besserzustellen, wäre das Vorziehen der nächsten Erhöhung des Kindergeldes der bessere Weg."

Die Familienbonus-Pläne von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) stoßen auf Kritik.

Update, Freitag (22. Mai), 21.55 Uhr: Gute Nachrichten für alle Fernbus-Fahrer in Nordrhein-Westfalen: Ab dem 28. Mai will der Fernbus-Gigant Flixbus wieder zurück auf die Straße kommen. 

Coronavirus in NRW: Fernbus-Unternehmen Flixbus ab 28. Mai wieder zurück im Verkehr 

Vorerst sollen 50 Ziele angefangen werden, darunter Großstädte wie Berlin, Hamburg und Köln. Die Preise sollen gleich wie vor der Coronavirus-Pandemie bleiben. 

Während der Coronavirus-Krise war der Busverkehr des Anbieters komplett eingestellt worden. Mit einem neuen Sicherheits- und Hygienekonzept (Mundschutzpflicht während der Fahrt, keine Benutzung der Toiletten, 1,50 Meter Sicherheitsabstand an Haltestellen und beim Ein- und Ausstieg, kontaktlose Fahrkartenkontrolle) soll es nun aber wieder zurück auf die Straßen gehen. 

Coronavirus in NRW: Deutscher Mieterbund fordert Verlängerung des Mieter-Kündigungs-Schutzes

Update, Freitag (22. Mai), 21.40 Uhr: Der Deutsche Mieterbund (DMB) fordert, den in der Coronavirus-Krise geltenden Schutz vor Kündigungen bei Zahlungsverzug zu verlängern. Derzeit gilt die Regelung für den Zeitraum vom 1. April bis zum 30. Juni. 

Diese drei Monate seien jedoch vermutlich zu kurz gegriffen, sagte DMB-Vorstandsmitglied Rolf Gaßmann am Freitag im Südwestrundfunk. Der Grund dafür: Die meisten Menschen würden sich wahrscheinlich erst in den nächsten Monaten, wenn die Notgroschen aufgebraucht seien, Hilfe suchen. Die Regelung solle daher um drei Monate bis Ende September verlängert werden.

Update, Freitag (22. Mai), 21.05 Uhr: NRW - In China hat ein möglicher Impfstoff gegen das Coronavirus erste Erfolge gezeigt. Der in China getestete Impfstoff Ad5-nCoV habe sich in einer ersten Versuchsphase als sicher und gut verträglich herausgestellt, schreiben die Forscher im Journal "The Lancet" vom Freitag. 

Vor allem aber habe der mögliche Impfstoff eine Immunabwehr-Reaktion auf das Virus Sars-CoV-2 im menschlichen Körper erzeugt. Weitere Versuche seien nun notwendig, um herauszufinden, ob diese Reaktion auch eine Infektion mit dem Virus verhindere.

Coronavirus in NRW: Möglicher Impfstoff aus China stellt "Meilenstein" dar

"Diese Ergebnisse stellen einen wichtigen Meilenstein dar", erklärte Hauptautor Wei Chen vom Beijing Institute of Biotechnology. Eine einzelne Dosis von Ad5-nCoV reiche demnach aus, um in 14 Tagen bei den Probanden virusspezifische, neutralisierende Antikörper und eine entsprechende Reaktion spezieller Abwehrzellen (T-Zellen) zu erzeugen. Er riet dazu, die Ergebnisse dennoch „vorsichtig“ zu interpretieren. Ein Impfstoff, der allen zugänglich sei, sei noch weit entfernt.

Update, Freitag (22. Mai), 19.40 Uhr: Am Düsseldorfer Flughafen ist am Nachmittag das Transportflugzeug Antonow 24, eines der größten Flugzeuge der Welt, gelandet. Mit an Bord: 6,6 Millionen Schutzmasken

Organisiert wurde die Luftbrücke von den PSG Procurement Services und der Düsseldorfer Kloepfel Group. Gestartet war die Maschine von dem chinesischen Flughafen Hangzhou Xiaoshan International. Auf dem Weg nach Düsseldorf wurde eine Zwischenlandung in Krasnoyarsk in Russland gemacht. Die 6,6 Millionen Masken wiegen 55 Tonnen und haben ein Volumen von 703 Kubikmetern.

Coronavirus in NRW: Wieder Demonstrationen gegen Coronavirus-Maßnahmen für Samstag angekündigt

Update, Freitag (22. Mai), 19.15 Uhr: In Nordrhein-Westfalen sind für Samstag (23. Mai) weitere Demonstrationen gegen die Coronavirus-Maßnahmen angekündigt worden. Wie die dpa berichtet, sind in Köln unter anderem Demonstrationen auf dem Roncalliplatz neben dem Dom und auf der Deutzer Werft geplant. Die Polizei will mit verstärkter Besatzung vor Ort sein. 

Für Samstag (23. Mai) wurden in NRW neue Demonstrationen gegen die Coronavirus-Maßnahmen angekündigt, 

Update, Freitag (22. Mai), 19.00 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will die geplante Ausweitung der Coronavirus-Tests schnell voranbringen - doch die gesetzlichen Kassen wollen nicht auf den Kosten sitzen bleiben. 

Noch im Mai will Spahn deshalb eine Verordnung vorlegen, die präventive Reihen-Tests in Krankenhäusern und Pflegeheimen ermöglicht, sagte er der „Welt“ vom Freitag. Die gesetzliche Krankenversicherung müsse die Kosten aus dem Bundeshaushalt erstattet bekommen, sagte der Sprecher des GKV-Spitzenverbandes, Florian Lanz, der Nachrichtenagentur AFP.

Update, Freitag (22. Mai), 18.30 Uhr: NRW - Zum ersten Mal sollen in der Muttermilch einer an Covid-19 erkrankten Frau Coronaviren nachgewiesen worden sein, berichten Virologen aus Ulm. Auch ihr Neugeborenes soll sich mit dem Virus infiziert haben - allerdings ist noch unklar, ob sich der Säugling über die Muttermilch angesteckt hat. 

Coronavirus in NRW: Zum ersten Mal Coronavirus in Muttermilch nachgewiesen 

Die Forscher aus Ulm hatten die Muttermilch von zwei Frauen auf Erbgut des Coronavirus untersucht. Die beiden Frauen hatten sich nach der Entbindung im Krankenhaus zusammen mit ihren Neugeborenen ein Zimmer geteilt. Als eine der Frauen Krankheitssymptome entwickelte, wurde sie mit ihrem Neugeborenen isoliert und beide positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Auch bei der Zimmernachbarin und ihrem Kind gab es ein positives Testergebnis.

In den Muttermilch-Proben der zuerst erkrankten Frau fanden die Wissenschaftler keine Hinweise auf das Coronavirus. Das Ergebnis in den Proben der zweiten Mutter war dagegen vier Mal positiv.

Woran das liegt, ist derzeit noch nicht klar. Die Virologen aus Ulm geben aber auch Entwarnung: Nach 14 Tagen sei kein Virus mehr in der Muttermilch nachweisbar gewesen und die Mutter sowie ihr Kind erholten sich von Covid-19.

Update, Freitag (22. Mai), 16.40 Uhr: NRW - Die Landesregierung von NRW möchte in Zukunft mehr in die Digitalisierung von Schulen investieren. Bis 2025 sollen in NRW deshalb bis zu 600 Millionen Euro in die Schulen fließen. Die Investition ist Teil des 10-Punkte-Plans der Minister.

Das Coronavirus hätte gezeigt, dass in nordrhein-westfälischen Schulen die Digitalisierung noch nicht zu hundert Prozent vorangeschritten ist. So heißt es, dass "alle Schüler, deren Familien die finanziellen Mittel hierfür fehlen, mit digitalen Endgeräten und geeigneter Software" ausstatten zu wollen.

NRW: Aktuelle Fallzahlen der erkrankten Corona-Patienten

Update, Freitag (22. Mai), 15.44 Uhr: In NRW gibt es aktuell 36.991 bestätigte Coronavirus-Infektionen (knapp 100 mehr als gestern), 1.546 Todesfälle und 31.750 Menschen, die wieder genesen sind.

Landkreis/ kreisfreie Stadt

Bestätigte Fälle (IfSG)

Todesfälle (IfSG)

Genesene*

Aachen & Städteregion Aachen

1.960

91

1.801

Bielefeld

409

4

380

Bochum

497

18

427

Bonn

698

7

673

Borken (Kreis)

1.021

38

838

Bottrop

187

6

166

Coesfeld (Kreis)

846

24

513

Dortmund

727

6

700

Duisburg

1.107

49

860

Düren (Kreis)

589

38

525

Düsseldorf

1.324

30

1.081

Ennepe-Ruhr-Kreis

419

14

374

Essen

813

36

691

Euskirchen (Kreis)

438

21

346

Gelsenkirchen

388

13

330

Gütersloh (Kreis)

631

19

568

Hagen

325

12

274

Hamm

472

36

397

Heinsberg (Kreis)

1.864

69

1.648

Herford (Kreis)

330

7

309

Herne

185

1

165

Hochsauerlandkreis (Kreis)

606

17

570

Höxter (Kreis)

343

16

276

Kleve (Kreis)

647

35

544

Köln

2.442

96

2.230

Krefeld

614

22

517

Leverkusen

233

5

206

Lippe (Kreis)

740

29

675

Märkischer Kreis

594

27

518

Mettmann (Kreis)

928

74

796

Minden-Lübbecke (Kreis)

475

9

417

Mönchengladbach

595

39

445

Mülheim / Ruhr

196

9

167

Münster

698

13

623

Oberbergischer Kreis

477

17

441

Oberhausen

254

8

228

Olpe (Kreis)

619

52

519

Paderborn (Kreis)

623

32

543

Recklinghausen (Kreis)

1.257

37

1.063

Remscheid

234

16

221

Rhein-Erft-Kreis

1.081

72

915

Rheinisch-Bergischer Kreis

461

19

408

Rhein-Kreis Neuss

674

19

625

Rhein-Sieg-Kreis

1.384

48

1.114

Siegen-Wittgenstein (Kreis)

307

8

280

Soest (Kreis)

359

8

344

Solingen

242

7

220

Steinfurt (Kreis)

1.326

79

1.165

Unna (Kreis)

665

34

428

Viersen (Kreis)

696

35

533

Warendorf (Kreis)

486

18

444

Wesel (Kreis)

598

26

492

Wuppertal

907

81

717

Gesamt

36.991

1.546

31.750

Weitere Lockerungen der Coronavirus-Beschränkungen in NRW?

Update, Freitag (22. Mai), 15.05 Uhr: Anfang der nächsten Woche soll entschieden werden, ob es ab dem 30. Mai weitere Lockerungen der Coronavirus-Beschränkungen geben wird, so NRW-Ministerpräsident Armin Laschet. Man müsse abwarten, wie sich die Infektionszahlen entwickeln. Erst am 11. Mai waren die letzten Lockerungen gefolgt, sodass man nun warten müsse, was komme. Für Ende Mai war vorgesehen, Theater und Kinos zu öffnen.

NRW-Ministerpräsident Laschet: 120 Milliarden zum Neustart der Wirtschaft

Update, Freitag (22. Mai), 14.30 Uhr:

Heute verkündeten NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart ihre Ideen für ein bundesweites Konjunkturprogramm. Zum Neustart der Wirtschaft rechnet Armin Laschet mit Kosten von rund 120 Milliarden Euro.

Ihre Ideen stellten sie anhand eines 10-Punkte Planes vor, der zehn Impulse vorsieht. Diese sollen die gesamte Wirtschaft und nicht nur einzelne Branchen in der Coronavirus-Krise unterstützen. Es soll gleichzeitig ein Schritt in die Zukunft gegangen werden, aber auch die Konjunktur angeregt werden. Die zehn Impulse lauten:

  • Öffentliche Investitionen in Digitales, Bildung und Verkehr
  • Härtefallprogramm für unternehmen
  • Steuerliche Entlastung
  • Bürokratieabbau und schnellere Genehmigungsverfahren
  • Digitalisierung der Schulen und öffentlichen Verwaltung
  • Klimaschutz und Wirtschaftswachstum vereinen
  • Vorziehen von startbereiten Projekten ini Kohleregionen
  • Beteiligung an Firmen
  • Innovationen fördern
  • Internationale Zusammenarbeit

Besonders Familien sollen durch das Programm unterstützt werden. So schlägt Armin Laschet eine Einmalzahlung von 600 Euro pro Kind an die Familien vor. Familien hätten unter der Krise sehr gelitten und eine Unterstützung dieser, helfe auch der Wirtschaft.

Trotz Lockerungen in NRW: Klare Erfolge im Kampf gegen das Coronavirus

Update, Freitag (22. Mai), 13.30 Uhr: Auf einer Pressekonferenz zu Wirtschaftshilfen in NRW verteidigte Ministerpräsident Armin Laschet, die Einschränkungen, die die Verbreitung des Coronavirus seit März verhindern sollen. Diese seien wichtig und notwendig gewesen. Gleichzeitig ließ er aber nicht außer Acht, dass sie weitrechende Folgen mit sich gebracht haben.

NRW, Deutschland und die Welt steckten demnach in der größten Wirtschaftskrise, die es seit dem 2. Weltkrieg gegeben habe. 118.000 Betriebe in Kurzarbeit, steigende Arbeitslosenzahlen und der Rückgang der Wirtschaftsleistung zählten dazu. Daher sei ein Neustart der Wirtschaft wichtig, der durch staatliche Impulse angeregt werde.

Laschet zur Wirtschaft: Bundesprogramm werde durch NRW ergänzt

Dabei betonte er wie wichtig auch für NRW ein nationales Konjunkturprogramm sowie ein starkes Europa ist. Ohne dieses, werde NRW nicht wieder auf die Füße kommen. Das Land NRW habe sich vorgenommen, Anreize zu geben, was in das Bundesprogramm zur Hilfe der Wirtschaft rein soll.

Armin Laschet erklärte, dass das Hilfsprogramm, das im besten Fall nach Pfingsten beschlossen werde, dann auch noch durch NRW ergänzt werde. Dies soll ählich passieren, wie bei den Soforthilfen, die auch durch das Land ergänzt wurden.

Damit machte er sowohl Hoffnung, mahnte aber auch gleichzeitig, nicht davon auszugehen, an den Ergebnissen von 2019 ansetzen zu können. Vieles werde anders werden als noch in den letzten zehn Jahren.

Update, Freitag (22. Mai), 12.56 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet erklärte während einer Pressekonferenz, dass es klare Erfolge bei der Bekämpfung des Coronavirus in NRW gebe. Trotz vieler Lockerungen habe sich die Infektionszahl seit dem 20. April halbiert und sei niedrig. Der Sieben-Tage-Durchschnitt habe zuletzt bei 144 Neuinfektionen gelegen.

Aktuell gebe es in NRW 169 Covid-19-Patienten, die auf Intensivstationen behandelt werden. Am 20. April waren es noch 620. Dennoch halte man die Bettenzahl hoch, um auf eine mögliche zweite Welle schnell reagieren zu können.

Coronavirus in NRW: Laumann sieht keinen Grund, das Reisen zu verbieten

Update, Freitag (22. Mai), 11.47 Uhr: Wegen der sinkenden Coronavirus-Infektionen sieht NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) aktuell keinen Grund, Menschen das Reisen zu verbieten. Dies sagte er gegenüber Die Welt. Es gebe zwar mehr Risiken durch mehr Reisen, die allerdings gut zu verantworten seien.

Es sei zwar Vorsic ht geboten, doch aktuell sei die Lage entspannt. Sowohl in NRW als auch in ganz Deutschland gebe es viele Regionen, in denen es keine Neuinfektionen mehr gebe. Dadurch könne man auch die Beschränkungen langsam wieder lockern. Gleichzeitig sagte er, dass es manche Einschnitte gebe, die noch sehr lange beibehalten werden müssten, wie etwa die Schutzmaske. Sie seie nötig, bis es einen Impfstoff gebe.

Coronavirus in NRW: Wöchentliche Tests für Pflegekräfte und Erzieher gefordert

Update, Freitag (22. Mai), 11.21 Uhr: Die SPD in NRW fordert, dass alle Pflegekräfte und Erzieher einmal in der Woche auf das Coronavirus getestet werden. Lehrer einmal im Monat. Die Testkapazitäten in NRW liegen bei 180.000 Tests pro Woche, gemacht werden davon jedoch nur 80.000, so Thomas Kutschaty, der SPD-Fraktionschef gegenüber der dpa.

Bund und Länder benötigen seiner Meinung nach endlich eine nachvollziehbare Teststrategie. "Überall dort, wo Menschen eng miteinander arbeiten oder zusammenkommen, müssen regelmäßige Tests an der Tagesordnung sein", betonte er.

Keine neuen Coronavirus-Infektionen in Herne (NRW)

Update, Freitag (22. Mai), 10.54 Uhr: In Herne sind keine neuen Coronavirus-Infektionen dazu gekommen. Derzeit sind noch 16 Personen infiziert, eine befindet sich im Krankenhaus und wird dort versorgt.

Update, Freitag (22. Mai), 10.33 Uhr: Die Fluggesellschaft Lufthansa ist von der Coronavirus-Krise stark getroffen worden und kämpft nun mit den wirtschaftlichen Folgen. Im Wirtschaftsstabilisierungsfond des Bundes soll heute über die Krisenhilfe für die Fluggesellschaft beraten werden und ihr daraufhin ein Angebot unterbreitet werden. Zugleich warnen Politiker der Union, dass das staatliche Engagement in der Wirtschaft nicht zu stark werden dürfe.

Coronavirus als Chance für Verkehrswende: Städte müssen Trend nutzen

Update, Freitag (22. Mai), 10.10 Uhr: Der Mobilitätsforscher Martin Lanzendorf sieht die Coronavirus-Pandemie auch als eine Chance für die Verkehrswende. Er betonte, dass Corona ein "großer Verkehrsversuch" sei. Viele Menschen würden im Moment vermehrt aufs Fahrrad oder E-Scooter setzen und damit gute Erfahrungen machen.

Er erklärte, dass es nun an den Städten sei diesen Trend zu nutzen. Mancherorts werde gerade mehr Platz für Fahrräder und Fußgänger geschaffen, um den Abstand, der wegen des Coronavirus nötig ist, einhalten zu können.

Coronavirus in NRW: "Corona-Knast" in Menden wieder abgebaut

Update, Freitag (22. Mai), 9.47 Uhr: Vor wenigen Wochen wandelte die Stadt Menden eine Sporthalle in Lendringsen in eine Quarantänehalle, die auch als "Corona-Knast" bekannt ist. Dort sollten Mendener untergebracht wertden, die gegen eine angeordnete Quarantäne verstoßen hatten.

Die zur Quarantänehalle umgewandelte Sporthalle in der Stadt Menden.

Nun wird die Halle wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurück versetzt, wie die WAZ berichtet. Bisher wurde die Halle nicht als Quarantäne-Lager genutzt, sodass sie in Kürze wieder den Vereinen zur Verfügung stehen soll. Dennoch hält sich die Stadt Menden in Alarmbereitschaft, denn je nachdem wie die Coronavirus-Pandemie sich entwickle, sei die Halle multifunktional einsetzbar.

Jens Spahn schießt gegen Afd: "Destruktive Stimmungsmache" in Coronavirus-Krise

Update, Freitag (22. Mai), 9.25 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bezeichnete das Verhalten der Afd (Alternative für Deutschland) in der Coronavirus-Krise als "desktruktive Stimmungsmache". Noch vor wenigen Wochen hätte die Partei härtere Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus gefordert, nun leugne sie es. Selbst in einer nationalen Krise sei das Ziel der Partei keine "Sacharbeit, sondern einzig und allein destruktive Stimmungsmache", wie er gegenüber Die Welt erklärte.

Update, Freitag (22. Mai), 9 Uhr: Katrin Göring-Eckardt, die Franktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, warnte davor, dass Frauen wegen der Coronavirus-Pandemie aus ihrem Arbeitsleben verdrängt werden. Demnach werden Frauen gerade quasi gezwungen weniger zu arbeiten, um ihre Kinder, die wegen des Virus nicht in Kitas oder Schulen können, zu betreuen. Nach Meinung Göring-Eckardts sei die Bundesregierung in der Verantwortung, Frauen über Lohnersatz und Kündigungsschutz zu informieren. Eine Kündigung sei nicht die einzige Lösung.

Studie mit NRW-Forschern: Neues Wissen über das Coronavirus uns seine Wirkung

Update, Freitag (22. Mai), 8.11 Uhr: In einer internationalen Studie an der auch Forscher der Universität Witten/Herdecke beteiligt waren, wurde herausgefunden, wie das Coronavirus im Körper wirkt. Durch diesen neuen Ansatz kann nun eine neue Behandlung von Covid-19-Erkrankten entwickelt werden.

Studie zum Coronavirus mit Forschern aus NRW liefert wichtige Erkenntnisse

Die wichtigste Erkenntnis der Studie ist, dass das Virus vornehmlich die Strukturen der Blutgefäße befällt und dadurch Entzündungsreaktionen verursacht. Dadurch ergeben sich Schädigungen der Blutgefäße, die die Blutzufuhr zu Organen wie Lunge, Herz, Niere oder Gehirn mindern

So lassen sich auch die Komplikationen erklären, die bei Erkrankten auftreten. Um die Sauerstoffaufnahme der Lunge aufrechtzuerhalten ist ein intaktes Gefäßsystem notwendig, da über 80 Prozent des Lungengewebes aus kleinsten Blutgefäßen bestehen. Bereits eine kleine Schädigung oder Einschränkung des Blutflusses, wie es durch den Befall der Blutgefäße durch das Coronavirus geschieht, kann zu lebensbedrohlichen Konsequenzen führen.

Neue Studie: Forscher erklären Wirkung des Coronavirus

Die Forschung zeigt, dass die Blutgefäßschäden eine Entzündung in den kleinsten Gefäßen der Lunge auslösen, die mit einer starken Abstoßungsreaktion wie nach einer Organtransplantation zu vergleichen ist. Diese Prozesse, die das Coronavirus auslöst, sorgen für den Schweregrad der Erkrankung und zeigen, dass ein Lungenversagen bei Covid-19 durch Gefäßschäden verursacht ist.

Eine Studie mit Forschern aus NRW fand heraus, wie das Coronavirus im Körper wirkt.

Auf Basis dieser Ergebnisse, die erstmals festgestellt werden konnten, können nun neue Ansätze für die Behandlung der Krankheitskomplikationen entwickelt werden. „Wir sehen COVID-19 jetzt weniger als alleinige Lungenkrankheit, insofern könnte die beobachtete Einschränkung des Blutflusses sowie der Blutgefäßneubildung zukünftig ein neues Ziel therapeutischer Maßnahmen darstellen“, erklärt Prof. Kvasnicka, der an der Studie beteiligt war.

Update, Freitag (22. Mai), 7.42 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will bald die Grundlage für mehr Tests auf das Coronavirus in Krankenhäusern und Pflegeheimen schaffen. Hintergrund ist auch, dass Deutschland seine Testkapazitäten für Corona-Infektionen bei weitem nicht ausschöpft.

Coronavirus in NRW: Jens Spahn will präventive Reihen-Tests in Krankenhäusern und Pflegeheimen

"Mein Ziel ist es, noch im Mai eine Verordnung vorzulegen, die präventive Reihen-Tests in Krankenhäusern und Pflegeheimen ermöglicht", so der 40-Jährige im Welt-Interview (Bezahlartikel). "Wenn Patienten und Bewohner aufgenommen oder verlegt werden, sollten Sars-CoV-19-Tests die Regel sein."

Dem Bericht zufolge soll im Fall einer Infektion in einer Einrichtung zudem beim gesamten Personal sowie bei allen Bewohnern und Patienten vorsorglich ein Test gemacht werden. Auch symptomfreie Kontaktpersonen von Infizierten sollten erstmals Anspruch auf Testung haben.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will mehr Tests auf das Coronavirus in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen ermöglichen.

Update, Freitag (22. Mai), 7.26 Uhr: Am 8. Juni sollen alle Kitas in NRW den "eingeschränkten Regelbetrieb" aufnehmen. Doch was bedeutet das für Eltern und Kinder?* Eine Rückkehr zur Normalität ist die Öffnung nicht - RUHR24 berichtet.

Update, Donnerstag (21. Mai), 21.55 Uhr: NRW - Seit Mittwoch (20. Mai) dürfen die Freibäder in NRW wieder öffnen. Für viele Kinder und Jugendliche ein Grund zur Freude.

Doch aufgrund des Coronavirus sind einige Eltern noch immer in Sorge. Sie fürchten eine Ansteckung im Wasser. Aber ist diese Sorge wirklich gerechtfertigt? RUHR24 klärt auf, wie gefährlich das Schwimmen im Schwimmbad zu Coronavirus-Zeiten ist.

Coronavirus in NRW: Auch der Kreis Unna meldet keine Neuinfektionen am Vatertag

Update, Donnerstag (21. Mai), 21.39 Uhr: Auch der Kreis Unna meldete am Vatertag keine Neuinfektion. Damit bleibt es bei insgesamt 665 Coronavirus-Fällen im Kreis. 

Acht Patienten werden derzeit im Krankenhaus behandelt, das ist eine Person mehr als am Vortag. Ein Update der Zahl der Gesundeten gab es am Donnerstag (21. Mai) nicht. Die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt weiterhin bei 34.

Coronavirus in NRW: Laschet zieht Vatertags-Fazit auf Twitter

Update, Donnerstag (21. Mai), 21.05 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet ist zufrieden mit dem Verlauf des Vatertags und bedankt sich bei den Menschen, die in Zeiten der Lockerungen die Coronavirus-Schutzmaßnahmen einhalten. Auf Twitter schreibt der CDU-Politiker: "Dank an alle Nordrhein-Westfalen, die auch am heutigen Feiertag bei traumhaftem Wetter verantwortlich unterwegs waren. Seit Wochen sinken die Neuinfektionen. Dies ist das Verdienst aller,die besonnen und eigenverantwortlich handeln, auch ohne Lockdown."

Coronavirus in NRW: Keine neuen Fallzahlen am Vatertag aus Bochum und Herne

Update, Donnerstag (21. Mai), 20.51 Uhr: Aus Bochum und Herne gab es heute kein Update der Fallzahlen. Am Mittwoch (20. Mai) lag die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle in Bochum noch bei 499, wobei 427 Personen schon wieder genesen waren. 18 Menschen sind in Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

In Herne hatten sich laut der Zahlen vom Mittwoch seit Beginn der Pandemie 186 Menschen nachweislich mit dem Erreger angesteckt, 165 unter ihnen sind bereits wieder gesund. Ein Corona-Patient ist verstorben.

Coronavirus in NRW: Zahl der Infizierten in Essen steigt leicht an

Update, Donnerstag (21. Mai), 20.38 Uhr: In Essen sind nach Angaben der Stadt derzeit 84 Personen am Coronavirus erkrankt. 817 Menschen (vier Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag) haben sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus infiziert.

697 Personen (eine Person mehr als am Vortag) sind nach einer Erkrankung wieder genesen. Die Zahl der mit dem Coronavirus Verstorbenen liegt weiterhin bei 36. 

Coronavirus in NRW: Keine bestätigten Neuinfektionen im Kreis Recklinghausen

Update, Donnerstag (21. Mai), 20.22 Uhr: Am Donnerstag (21. Mai) gab es keine bestätigten neuen Coronavirus-Fälle im Kreis Recklinghausen. Die Zahl der Infizierten liegt damit weiterhin bei 1.244. Insgesamt sind 1.071 Menschen wieder gesund, was einem Plus von acht weiteren Geheilten entspricht. 36 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Die Gesamtzahl der Infizierten im Detail:

Stadt

Fälle*

Genesene

Todesfälle

Castrop-Rauxel

129

93

1

Datteln

53

47

1

Dorsten

152

146

5

Gladbeck

210

169

21

Haltern am See

83

81

0

Herten

86

83

0

Marl

116

102

1

Oer-Erkenschwick

193

159

2

Recklinghausen

165

140

4

Waltrop

57

51

1

Coronavirus in NRW: Flugzeug bringt 6,6 Millionen Mundschutz-Masken aus China

Update, Donnerstag (21. Mai), 19.54 Uhr: Nach Informationen der Bild-Zeitung landet am Freitag (22. Mai) eine riesige Antonow-Maschine in Düsseldorf. An Bord des 69 Meter langen Flugzeug-Kolosses mit 73 Metern Spannweite seien 6,6 Millionen Mundschutz-Masken aus China.

Da Schutzmasken derzeit auch in anderen Staaten äußerst gefragt sind, war bis zum Take-Off nicht klar, ob die begehrte Ware tatsächlich auch in NRW landet: "Erst als die Antonow in China abgehoben war, konnten wir wirklich sicher sein, dass die Lieferung in Deutschland ankommen wird“, so Stefan Nolte, Head of Transport Management Kloepfel 4PL Solutions zu Bild.

Coronavirus in NRW: Durstige Gäste halten Desinfektionsmittel für Grappa

Update, Donnerstag (21. Mai), 19.29 Uhr: In der Kölner Gastwirtschaft Bagatelle Südstadt kam es offenbar zu einigen kuriosen Verwechselungen. Wie die Betreiber auf Facebook mitteilten, hielten mehrere Gäste in kleine Fläschchen abgefülltes Desinfektionsmittel für Grappa oder Obstler

Die durstigen Kunden gönnten sich die eigentlich zur äußeren Anwendung gedachte Flüssigkeit auf Ex. Daher der flammende Appell der Betreiber: "Bitte sauft nicht unser liebevoll abgefülltes Desinfektionszeug!". Die Gefäße seien dazu gedacht, dass sich Gäste zum Schutz vor einer Coronavirus-Infektion mit der Flüssigkeit darin die Hände desinfizieren könnten.

Coronavirus in NRW: Laschet stichelt gegen Söder wegen Kita-Öffnung

Update, Donnerstag (21. Mai), 18.59 Uhr: Ab 8. Juni kehren in NRW die Kinder im eingeschränkten Regelbetrieb in die Kitas zurück. Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) nahm dies zum Anlass, um eine Spitze gegen Bayerns Regierungschef Markus Söder (CSU) zu verteilen.

"Wenn man sieht, dass inzwischen in Bayern Biergärten geöffnet haben, dann finde ich, haben auch die Kinder wieder Betreuung verdient", sagte er am in der Sendung ARD Extra. Er habe immer dafür plädiert, abzuwägen, "welche Schäden richten wir auch an, wenn Kinder jetzt seit über acht Wochen nicht mehr in den Kitas waren. Und dem versuchen wir jetzt, ein wenig Rechnung zu tragen."

Coronavirus in NRW: Söder glaubt nicht an Impfpflicht

Update, Donnerstag (21. Mai), 18.29 Uhr: CSU-Chef Markus Söder rechnet nicht mit einer Impfpflicht gegen das Coronavirus in Deutschland. "Es wird aus meiner Sicht keine Impfpflicht geben, aber klare Empfehlungen, für welche Gruppen das Impfen gut wäre", sagte der bayerische Ministerpräsident dem Münchner Merkur.

Die aktuelle Debatte um die Einführung einer Impfpflicht halte er für absurd. "Wir haben ja noch nicht mal einen Impfstoff! Wenn es einen gibt, werde ich mich auf jeden Fall als einer der ersten impfen lassen." Damit könne er sich selbst und andere vor einer Ansteckung schützen.

Coronavirus in NRW: Wenige Neuinfektionen am Vatertag gemeldet

Update, Donnerstag (21. Mai), 18.09 Uhr: In NRW ist die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Fälle um 146 auf 36.893 gestiegen. Das waren deutlich weniger als in den Tagen zuvor, wie aus den Zahlen des Gesundheitsministeriums hervorgeht. Allerdings sind die Zahlen an Feiertagen und Wochenenden oft niedriger, weil nicht alle Ämter ihre Daten am gleichen Tag weiterleiten.

Es gab in NRW neun neue weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Damit stieg die Zahl der Corona-Toten im Land auf 1.545. Zugleich vergrößerte sich am Donnerstag die Zahl der Genesenen um 284 auf insgesamt 31.619.

Landkreis/ kreisfreie Stadt

Bestätigte Fälle (IfSG)

Todesfälle (IfSG)

Genesene*

Aachen & Städteregion Aachen

1.958

91

1.801

Bielefeld

409

4

380

Bochum

497

18

420

Bonn

697

7

673

Borken (Kreis)

1.005

38

838

Bottrop

187

6

166

Coesfeld (Kreis)

841

24

513

Dortmund

727

6

696

Duisburg

1.095

48

840

Düren (Kreis)

589

38

525

Düsseldorf

1.305

30

1.056

Ennepe-Ruhr-Kreis

415

14

374

Essen

813

36

691

Euskirchen (Kreis)

438

21

346

Gelsenkirchen

388

13

330

Gütersloh (Kreis)

631

19

568

Hagen

325

12

267

Hamm

472

36

395

Heinsberg (Kreis)

1.864

69

1.648

Herford (Kreis)

330

7

309

Herne

185

1

164

Hochsauerlandkreis (Kreis)

606

17

564

Höxter (Kreis)

341

16

276

Kleve (Kreis)

644

35

541

Köln

2.442

96

2.230

Krefeld

612

22

516

Leverkusen

233

5

206

Lippe (Kreis)

740

29

675

Märkischer Kreis

592

27

516

Mettmann (Kreis)

926

74

791

Minden-Lübbecke (Kreis)

474

9

417

Mönchengladbach

590

39

440

Mülheim / Ruhr

196

9

166

Münster

693

13

623

Oberbergischer Kreis

477

17

441

Oberhausen

254

8

228

Olpe (Kreis)

619

52

519

Paderborn (Kreis)

617

32

543

Recklinghausen (Kreis)

1.257

37

1.063

Remscheid

234

16

204

Rhein-Erft-Kreis

1.081

72

915

Rheinisch-Bergischer Kreis

458

19

408

Rhein-Kreis Neuss

671

19

622

Rhein-Sieg-Kreis

1.384

48

1.114

Siegen-Wittgenstein (Kreis)

307

8

280

Soest (Kreis)

359

8

343

Solingen

242

7

220

Steinfurt (Kreis)

1.325

79

1.165

Unna (Kreis)

665

34

428

Viersen (Kreis)

694

35

518

Warendorf (Kreis)

485

18

444

Wesel (Kreis)

597

26

489

Wuppertal

907

81

714

Gesamt

36.893

1.545

31.619

Update, Donnerstag (21. Mai), 17.45 Uhr: Ausverkauft wird der Borussia-Park am Samstag im West-Derby zwischen Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen (15.30 Uhr/Sky) wegen des Coronavirus nicht sein. Aber bislang sind für das Geisterspiel bereits mehr als 12.000 "Pappkameraden" auf den Tribünen im Gladbacher Stadion aufgestellt, 20.000 sind derzeit bestellt.

"Das ist fantastisch. Man hat tatsächlich das Gefühl, dass man nicht allein ist, wenn man im Stadion trainiert", sagte Borussias Trainer Marco Rose. Die Idee hatte das Fan-Projekt Mönchengladbach. Zum Preis von 19 Euro kann man mit einem Foto von sich auf den Pappfiguren den Platz wählen, den man auch sonst im Stadion hat. Auch einige Gladbacher Profis haben sich bereits einige "Pappkameraden" gesichert.

Pappkameraden im Borussia-Park in Mönchengladbach.

Coronavirus in NRW: Vatertag in Corona-Zeiten - Städte ziehen Bilanz

Update, Donnerstag (21. Mai), 17.15 Uhr: Angesichts der Coronavirus-Beschränkungen haben in NRW am Feiertag trotz schönstem Frühlingswetter kaum Vatertags-Touren stattgefunden. "Der Vatertag ist hier in Köln quasi ausgefallen", sagte ein Sprecher der Polizei am Nachmittag. Selbst an beliebten Orten wie dem Rheinboulevard seien bei den Kontrollen kaum Verstöße gegen die Kontaktbeschränkungen festgestellt worden.

In Düsseldorf habe es ebenfalls kaum "typisches Vatertagsgeschehen" gegeben, so ein Polizeisprecher. "Es gab keine nennenswerten Exzesse." Zwar sei bei dem schönen Wetter viel los gewesen in der Stadt - allerdings hätten die meisten Menschen dabei versucht, Abstand zu halten. Auch in Dortmund war der Polizei zufolge "alles im grünen Bereich". Ähnlich klang das Fazit auch in Essen und Münster.

Coronavirus in NRW: Städte in Holland atmen auf - Touri-Ansturm am Vatertag hält sich in Grenzen

Update, Donnerstag (21. Mai), 17.15 Uhr: Der befürchtete Ansturm deutscher Shopping-Touristen in den Innenstädten und Outlets der niederländischen Grenzstädte ist weitgehend ausgeblieben. "Es ist lange nicht so voll wie normal", sagte ein Sprecher der Stadt Venlo am Nachmittag. "Es ist möglich, auf gute und sichere Weise seine Einkäufe zu machen."

Auch in Roermond, wo ein großes Shopping-Outlet oft an deutschen Feiertagen viele Einkäufer aus dem Nachbarland anzieht, blieb man nach Angaben eines Sprechers weit unter der maximal zugelassenen Anzahl: "Es ist nicht so viel los, dass es problematisch ist." Auch Urlaube sind innerhalb von Deutschland in Hotels, Ferienwohnungen und Jugendherbergen nach und nach wieder möglich.

Update, Donnerstag (21. Mai), 16.23 Uhr: Endlich wieder Tanzen: Mit zunächst 100 Gästen hat der Strand-Club "Coconut Beach" in Münster trotz Coronavirus wieder geöffnet*. Ab dem Vatertags-Nachmittag stieg die nach Angaben des Clubs erste Open-Air-Party seit Beginn der Coronavirus-Pandemie.

Coronavirus in NRW: Trotz Corona - Strand-Club feiert wieder erste Party

Einlass wurde nur mit Mundschutz gewährt, wie der Veranstalter Dockland vorab mitteilte. Außerdem wolle man darauf achten, dass die Partygäste die Hygienevorschriften einhalten. Dazu gehörte auch, Abstand zu wahren: Zum Tanz bekam jeder Gast laut Veranstalter seinen eigenen Kreidekreis. Wegen des hohen finanziellen Aufwandes kosteten die Tickets - Speisen und Getränke waren inbegriffen - 70 Euro, waren aber dennoch im Vorverkauf schnell vergeben.

In NRW gilt für Bars und Clubs eigentlich weiterhin, dass sie aus Schutz vor dem Coronavirus geschlossen bleiben müssen. Entschieden wird im Einzelfall. Ob der Strand-Club für die Party eine Sondergenehmigung bekommen hat oder nicht unter die Bestimmungen fällt, war zunächst unklar. Die Stadt Münster war dazu am Feiertag nicht zu erreichen.

Update, Donnerstag (21. Mai), 15.45 Uhr: Laut einer Studie besteht in Flüchtlingsunterkünften ein besonders hohes Risiko, sich mit dem Coronavirus zu infizieren. Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet, haben Bielefelder Wissenschaftler herausgefunden, dass die Ansteckungsgefahr in etwas so hoch ist wie auf einem Kreuzfahrtschiff.

Studie über Corona-Infektionen: hohes Risiko in Flüchtlingsunterkünften

Grundlage für die noch unveröffentlichte Sutdie waren 23 Unterkünfte mit 1.367 bestätigten Infektionsfällen in NRW, Bayern, Brandenburg, Bremen, Hessen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Kleine Räume für mehrere Personen, Gemeinschaftsküchen, wenige Toiletten und Duschen für viele Bewohner seien in der Corona-Pandemie hochproblematische Lebensbedingungen, so die Gesundheitswissenschaftler.

In Flüchtlingsheimen besteht ein hohes Risiko, sich mit dem Coronavirus zu infizieren.

Update, Donnerstag (21. Mai). 13 Uhr: Die Fluggesellschaft Lufthansa ist aufgrund des Coronavirus in eine regelrechte Krise geraten. Nun steht offenbar eine Einigung mit der Bundesregierung über ein Rettungspaket für den Konzern kurz bevor.

Lufthansa steckt wegen Coronavirus in der Krise - Rettungspaket geplant

Die Lufthansa bestätigte in der Nacht in einer Pflichtmitteilung an die Börse, dass das Management aktuell "fortgeschrittene Gespräche" zur konkreten Ausgestaltung eines Stabilisierungspakets führe. Man setze die Gespräche mit dem Ziel fort, "zeitnah einen Abschluss" zu erreichen, um die Solvenz des Unternehmens nachhaltig zu sichern.

Die Bundesregierung und die angeschlagene Fluggesellschaft verhandeln seit Wochen über Staatshilfen. Nach Angaben der Lufthansa sieht das noch nicht final vereinbarte Konzept Stabilisierungsmaßnahmen im Umfang von bis zu 9 Milliarden Euro vor.

Update, Donnerstag (21. Mai), 11.40 Uhr: Das Leben der Menschen in NRW wird seit Wochen von den Regeln rund um die Corona-Krise bestimmt. Am kommenden Samstag (23. Mai) gelten die Kontaktbeschränkungen in Deutschland bereits seit genau zwei Monaten.

Kontakebschränkung gilt in NRW seit zwei Monaten: 13.000 Coronavirus-Verstöße

Zeit, eine Bilanz zu ziehen. Wie der WDR berichtet, gab es seit dem 23. März rund 13.000 Verstöße gegen die Auflagen, die die Polizei ahnden musste. Die Tendenz sei dabei abnehmend.

Update, Donnerstag (21. Mai), 10.30 Uhr: Ein unter neuen Hygieneregeln abgehaltener Testbetrieb bei Westfleisch in Coesfeld ist nach Angaben des Unternehmens erfolgreich verlaufen. Nachdem in dem Werk vor gut einer Woche gehäuft Infektionen der Belegschaft mit dem Coronavirus festgestellt wurden, war der Betrieb zunächst geschlossen worden.

Wie die WAZ berichtet, seien die Arbeitsprozesse nun so umgestellt worden, dass alle Corona-Hygieneregeln eingehalten werden. Am Mittwoch wurden unter einhaltung der Vorschriften 1500 Schweine geschlachtet. Am Vortag hatten die Mitarbeiter die Arbeitsprozesse zunächst durchgespielt, ohne dabei ein Tier zu schlachten.

Coronavirus in NRW: Schlachtmenge unter neuen Hygienevorschriften hochfahren

Nach dem Feiertag sollen die Kapazitäten in dem Coesfelder Werk langsam wieder hochgefahren werden: Die Schlachtmenge, die in dem Betrieb normalerweise bei 9000 Schweinen pro Tag liegt, soll in der nächsten Woche schrittweise erhöht werden.

Update, Mittwoch (20. Mai), 22 Uhr: In einem offenen Brief haben sich Schüler aus Bochum und Herne an NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) gewandt und die Umstände bei der Öffnung der Schulen im Land beklagt.

Die WAZ (Bezahlartikel) zitiert aus dem Schreiben der insgesamt elf Schülervertretungen aus Bochum und Herne: "Es wurde in dieser Krisensituation ein weiteres Mal klar, dass die Schulen viel zu oft hinten angestellt wurden. Das muss ein Ende haben".

Coronavirus in NRW: Schüler kritisieren Laschet für Versäumnisse bei der Schulen-Öffnung

Laschet und Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) hätten wochenlang Zeit gehabt, um einen verantwortungsvollen Plan für die Öffnung der Schulen auszuarbeiten. Dieser Plan sei nie sichtbar gewesen, Schüler und Lehrer unnötig in Gefahr gebracht worden. Die Schülervertreter fordern laut WAZ:

  • Einen einheitlichen Plan für den Unterricht in allen Schulen.
  • Klare Kommunikation zwischen Land, Schulen und Schülern.
  • Einheitliche Regelungen für Klausuren.
  • Finanzielle Unterstützung für bedürftige Familien ohne Computer.
  • Bessere Hygienemaßnahmen zum Schutz vor einer Coronavirus-Ansteckung.
  • Einen Plan für den Unterricht nach den Sommerferien.

Coronavirus in NRW: 85 neu Gesundete im Kreis Unna gemeldet

Update, Mittwoch (20. Mai), 21.58 Uhr: Das Gesundheitsamt im Kreis Unna meldet am Mittwoch (20. Mai) fast halb so viele offiziell mit dem Coronavirus Infizierte wie noch am Tag zuvor. Alleine in Fröndenberg wurden 85 Menschen als Gesundet vermeldet. Ein Drittel der neu Genesenen stammt nach Informationen des Westfälischen Anzeigers aus dem besonders von Corona betroffenen Schmallenbach-Haus

Die weiteren genesenen Personen ergeben sich demnach aus einer veränderten Datenerfassung. Menschen mit leichtem Krankheitsverlauf hätten nach Ablauf der 14-tägigen Quarantäne und noch weiteren 48 symptomfreien Stunden die Infektion offiziell überstanden. Das Gesundheitsamt habe bei diesen Personen angerufen und nachgefragt. Aktuell sind demzufolge 105 Menschen im Kreis mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Todesfälle liegt weiter bei 34.

Ort

19.05.2020 | 15 Uhr

20.05.2020 | 15 Uhr

Differenz (+/-)

Bergkamen

5

5

+0

Bönen

6

6

+0

Fröndenberg

93

8

-85

Holzwickede

3

3

+0

Kamen

4

4

+0

Lünen

19

18

-1

Schwerte

14

16

+2

Selm

5

5

+0

Unna

18

18

+0

Werne

22

22

+0

Gesamt

189

105

-84

Coronavirus in NRW: Lediglich eine Neuinfektion in Bochum

Update, Mittwoch (20. Mai), 21.20 Uhr: In Bochum wurde heute eine Neuinfektion gemeldet. Insgesamt sind damit 499 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Davon sind 427 genesen (sieben mehr als am Vortag).

Von den Erkrankten werden noch sieben stationär behandelt, eine davon intensivmedizinisch. 18 Menschen sind in Bochum an den Folgen der Virus-Erkrankung verstorben. Eine weitere positiv getestete Person war ebenfalls verstorben, allerdings nicht an den Folgen der Corona-Infektion. Die Zahl der Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner liegt im Schnitt der letzten sieben Tage bei 4,8.

Coronavirus in NRW: Keine Corona-Neuinfektionen in Herne

Update, Mittwoch (20. Mai), 21.10 Uhr: In Herne wurden heute keine Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit sind in der Stadt nur noch 20 Menschen nachweislich erkrankt. 

Insgesamt wurde bei 186 Menschen Corona nachgewiesen, 165 von ihnen sind wieder genesen. Eine Person befindet sich im Krankenhaus. Eine Person ist verstorben.

Coronavirus in NRW: Zahl der aktuell Infizierten in Essen sinkt weiter

Update, Mittwoch (20. Mai), 21.02 Uhr: In Essen sind nach Angaben der Stadt derzeit 81 Personen am Coronavirus erkrankt. 813 Menschen (zwei Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag) haben sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus infiziert.

696 Personen (acht mehr als am Vortag) sind nach einer Erkrankung wieder genesen. Die Zahl der mit dem Coronavirus Verstorbenen liegt derzeit bei 36. Ein 71-jähriger Corona-Patient mit erheblichen Vorerkrankungen sei bereits Anfang April gestorben, die Mitteilung an die Gesundheitsbehörde erfolgt aber erst heute.

Coronavirus in NRW: Deutlich mehr neu Gesundete als Neuinfektionen im Kreis Recklinghausen

Update, Mittwoch (20. Mai), 20.45 Uhr: Die bestätigten Coronavirus-Fälle im Kreis Recklinghausen stiegen in den vergangenen 24 Stunden um fünf weitere Erkrankte auf 1.244 an. Insgesamt sind 1.063 Menschen wieder gesund, was einem Plus von 21 weiteren Geheilten entspricht. 36 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Die Gesamtzahl der Infizierten im Detail:

Stadt

Fälle

Genesene

Todesfälle

Castrop-Rauxel

129

92

1

Datteln

53

47

1

Dorsten

152

146

5

Gladbeck

210

165

21

Haltern am See

83

81

0

Herten

86

83

0

Marl

116

100

1

Oer-Erkenschwick

193

159

2

Recklinghausen

165

139

4

Waltrop

57

51

1

Coronavirus in NRW: Jugendherberge wird zur Flüchtlingsunterkunft

Update, Mittwoch (20. Mai), 20.34 Uhr: Die Jugendherberge in Bad Honnef wird wegen der Coronavirus-Pandemie für einige Zeit zu einer Flüchtlingsunterkunft umfunktioniert. Man habe einen entsprechenden Mietvertrag ab Ende Mai und für das nächste halbe Jahr abgeschlossen, teilte die Bezirksregierung mit.

Hintergrund ist den Angaben zufolge, dass NRW in der Corona-Krise versuche, bestehende Einrichtungen zu entlasten. Durch die Ausweichquartiere soll es in den anderen Unterkünften weniger dicht zugehen.

Coronavirus in NRW: Messen wollen ab September wieder starten

Update, Mittwoch (20. Mai), 20.10 Uhr: Mit Blick auf den Herbst rüsten sich die großen Messegesellschaften in NRW langsam für einen vorsichtigen Neustart in Zeiten der Coronavirus-Pandemie. "Wir sehen uns als Veranstaltungsprofis in der Lage, auch in diesen Zeiten Veranstaltungen durchzuführen", sagte der Kölner Messechef Gerald Böse auf der Jahrespressekonferenz der Gesellschaft.

Gemeinsam mit vielen anderen Messen pochen die Verantwortlichen bei der Politik derzeit darauf, für Messen mehr Möglichkeiten zu schaffen als für Großveranstaltungen wie Konzerte oder Volksfeste. Man rechne damit, ab September bereits erste Fachmessen mit begrenzeten Teilnehmern abhalten zu können. Das Land NRW hat diese bereits ab Juni wieder erlaubt, genaue Auflagen sind aber noch nicht bekannt.

Update, Mittwoch (20. Mai), 19.34 Uhr: Nach Rassismus-Vorwürfen gegen den Star-Koch Jean-Claude Bourgueil hat der Restaurantführer Guide Michelin das Düsseldorfer Edel-Restaurant "Im Schiffchen" aus seinem Online-Guide gestrichen.

Coronavirus in NRW: "Chinesen nicht erwünscht" - Guide Michelin streicht Edel-Restaurant

Grund für die Entscheidung war ein Facebook-Post des 73 Jahre alten Kochs vor mehreren Tagen: Auf der Plattform hatte er die Wiedereröffnung seines Bistros nach der Coronavirus-Zwangspause angekündigt - und dies mit dem Zusatz "Chinesen nicht erwünscht !!!" versehen. Unter anderem bei Facebook hatte das für Aufregung gesorgt.

"Ich akzeptiere das, das ist ok. Ich hoffe, die nehmen mich bald zurück", sagte der Sternekoch der Deutschen Presse-Agentur. Bourgueil gab sich entsetzt darüber, was er angerichtet habe und werde so etwas nicht nochmal machen.

Spitzenkoch Jean-Claude Bourgueil vor seinem Sternelokal "Im Schiffchen".

Coronavirus in NRW: Bei Kontakt mit Schwerhörigen - Verkäufer dürfen Mundschutz absetzen

Update, Mittwoch (20. Mai), 19.15 Uhr: Im Kontakt mit schwerhörigen Menschen dürfen etwa Verkäufer im Supermarkt ihren Mundschutz kurzfristig abnehmen, wenn ihr Gegenüber sie sonst nicht richtig versteht. Darauf hat die Beratungsstelle Essen des Deutschen Schwerhörigenbundes NRW aufmerksam gemacht. Durch den Mundschutz leide die Sprachverständlichkeit, und das Mundbild des Gesprächspartners sei nicht mehr sichtbar.

Damit werde für viele Schwerhörige die Grenze des "Gerade-noch-zurecht-Kommens" überschritten, teilte die Beratungsstelle mit. Ein ausführlicher Nachweis der Schwerhörigkeit etwa per Ausweis sei dabei nicht nötig, es genüge die "plausibele Darlegung" - etwa durch den Hinweis auf ein Hörgerät. Diese Ausnahme sei in der Coronavirus-Schutzverordnung verankert.

Coronavirus in NRW: Holland fürchtet Touri-Ansturm an Himmelfahrt

Update, Mittwoch (20. Mai), 18.45 Uhr: Die niederländische Stadt Venlo rechnet an Himmelfahrt mit einem Ansturm von Einkaufstouristen aus NRW und hat wegen des Coronavirus zur Disziplin aufgerufen. Für einen vergnüglichen Familienausflug sei es noch zu früh. Besucher sollten alleine kommen, gezielt einkaufen und dabei auf jeden Fall Abstand halten, sagte ein Sprecher der Stadt.

Gruppen, die nicht einer Familie angehörten und ohne Abstand unterwegs seien, drohe pro Person ein Bußgeld von 390 Euro. Sollte es zu voll werden, werde die Stadt Parkplätze und Parkhäuser schließen sowie Straßen sperren. Auch die Grenzstadt Roermond hat für Himmelfahrt stärkere Kontrollen angekündigt und ziehe diesen Schritt im Notfall ebenfalls in Betracht.

Coronavirus in NRW: 393 Corona-Fälle bei Fleischbetrieben

Update, Mittwoch (20. Mai), 18.15 Uhr: Nach Auswertung von 90 Prozent der Tests bei Beschäftigten in der NRW-Fleischindustrie haben die Gesundheitsämter 393 positive Coronavirus-Fälle entdeckt. Das teilte das Gesundheitsministerium mit. 

Betroffen seien Beschäftigte in sieben Betrieben. Zudem kontrollierten die Behörden gemeinsam mit dem Arbeitsschutz des Landes die Unterkünfte von Werkvertragsarbeitnehmern.

Beim fleischverarbeitenden Betrieb Westfleisch in Coesfeld gab es hohe Neuinfektionszahlen.

Coronavirus in NRW: Illegaler Friseurladen nach massiven Corona-Verstößen geschlossen

Update, Mittwoch (20. Mai), 17.55 Uhr: Das Ordnungsamt in Düsseldorf hat einen illegalen Friseursalon geschlossen, in dem "unter Verstoß gegen sämtliche Hygienevorschriften der Coronschutzverordnung" gearbeitet wurde. Wie die Stadt berichtet, hatte eine zivile Streife gesehen, wie eine Kundin ohne jeden Schutz bedient wurde. Die Inhaberin, die selbst zu Werke ging, hatte zudem keine Berechtigung dazu im Sinne der Handwerksordnung.

Bei der Kontrolle wurden laut Stadt noch zwei weitere Frauen angetroffen, die gerade aus Echthaar Zöpfe flochten, "die späteren Kundinnen in die eigenen Haare eingeflochten werden sollten". Die Frauen hatten weder gültige Arbeits- noch Aufenthaltserlaubnisse und wurden daher vorläufig festgenommen und der Polizei übergeben.

Update, Mittwoch (20. Mai), 17.28 Uhr: Der Fall von Guido Kauhaus (53), Geschäftsführer des "Jago" in der NRW-Stadt Bochum, zeigt, dass die Coronavirus-Regeln für die Gastronomie kaum umsetzbar sind. Zwei Tage lang hatte er seine Kneipe im Schatten des Schauspielhauses geöffnet, bis er feststellen musste, dass sein Vorhaben weder personell noch wirtschaftlich ansatzweise zu stemmen ist.

Coronavirus in NRW: Tausende Kita-Kinder in Düsseldorf sollen auf Corona getestet werden

Update, Mittwoch (20. Mai), 17.08 Uhr: Das Land NRW will für neue Erkenntnisse zum Coronavirus-Infektionsgeschehen in Düsseldorfer Kitas mehrere tausend Kinder und Fachkräfte testen. Die Landeshauptstadt sei als Modell-Kommune für das wissenschaftliche Monitoring ausgewählt worden, sagte Familienminister Joachim Stamp (FDP).

Die Testungen der Kita-Kinder und Erzieher sollen demnach wöchentlich stattfinden. Außerdem werden die Coronavirus-Schutzmaßnahmen arbeitsmedizinisch untersucht. Ziel sei, zu prüfen, wieweit die Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten und Kinder greifen.

Laut NRW-Familienminister Jochim Stamp sollen tausende Kita-Kinder und Erzieher in Düsseldorf auf das Coronavirus getestet werden.

Update, Mittwoch (20. Mai), 16.45 Uhr: Die Abiturienten aus der Gemeinde Lippetal (Kreis Soest) sollen ihre Zeugnisse im Autokino überreicht bekommen. Die Abschlussfeierlichkeiten für den ersten Abiturjahrgang der 2011 gegründeten Gemeinschaftsschule sollten trotz Coronavirus-Beschränkungen ein würdevolles Erlebnis für alle Beteiligten werden, teilten Bürgermeister und Schulleitung mit.

Die feierliche Zeugnisübergabe für die Abiturienten am 26. Juni sei daher in das neu eingerichtete Autokino verlegt worden. Dort könnten dann auch aus dem Auto heraus Familien, Freunde und Offizielle über die große Leinwand die Veranstaltung hautnah mitverfolgen. Die Zeugnisse werden dann unter Einhaltung der Abstandsregeln auf der Bühne vergeben.

Coronavirus in NRW: Klinik-Chef warnt vor zu frühen Lockerungen

Update, Mittwoch (20. Mai), 16.30 Uhr: Der Chef des Düsseldorfer Universitätsklinikums, Frank Schneider, hat vor überzogenen Lockerungen der Coronavirus-Schutzmaßnahmen gewarnt. "Ich habe manchmal Angst, wenn draußen jetzt wieder alles sich lockert und manche Politiker die Fahne hoch halten: "Wir müssen noch mehr lockern"", sagte er. Die nächste Infektionswelle stehe höchstwahrscheinlich bevor.

"Ob die jetzt an Pfingsten kommt oder im August oder Dezember, wissen wir nicht, aber wir sind ziemlich sicher, dass sie kommt", mahnte der Universitätsprofessor. Mit seinen Behandlungskapazitäten wäre Deutschland aber aus seiner Sicht auch bei Ausbruch einer neuen Welle besser aufgestellt als andere Länder: "Es gibt keinen besseren Ort als hier in Deutschland zu leben im Moment."

Update, Mittwoch (20. Mai), 15.10 Uhr: Die Bundesregierung will Unternehmen, die Arzneimittel und Impfstoffe "Made in Germany" herstellen, besser vor Übernahmen ausländischer Investoren schützen. Dazu wird die Außenwirtschaftsverordnung verschärft.

Coronavirus in NRW: Kabinett will deutsche Sicherheitsinteressen im Gesundheitssektor besser schützen

Künftig greift eine Meldepflicht, wenn Unternehmen aus Ländern außerhalb der Europäischen Union Anteile von mehr als 10 Prozent an deutschen Firmen erwerben wollen, die Impfstoffe, Arzneimittel oder persönliche Corona-Schutzausrüstung entwickeln oder herstellen. Dies gilt auch für Firmen, die Schutzausrüstung wie Mund-Nase-Masken fertigen oder etwa Beatmungsgeräte.

"Die aktuelle Corona-Krise zeigt, wie wichtig medizinisches Know-how und eigene Produktionskapazitäten in Deutschland und Europa in Krisensituationen sein können", sagt Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) dazu.

Update, Mittwoch (20. Mai), 15.01 Uhr: Die Schlachtbetriebe kämpfen dieser Tage mit einem Imageschaden. Die Coronavirus-Krise hat etliche Missstände offenbart. Der Discounter Aldi fordert trotzdem und etwas überraschend die Preissenkung für Wurst und Fleisch*. Bei den Herstellern stößt das auf wenig Verständnis.

Update, Mittwoch (20. Mai), 14.50 Uhr: Im Zuge der angekündigten vorgezogenen Starts des eingeschränkten Regelbetriebs für alle Kinder in Kitas und bei Tageseltern ab dem 8. Juni werden auch andere Corona-Regeln in den Kitas aufgeweicht. So wird auch das Betretungsverbot in Kindertagesstätten und bei Tageseltern aufgehoben. Das verbot galt selbst für Eltern, die ihre Kinder zur Betreuung in die Tagesstätten brachten. Auch die bisherige Notbetreuung wird aufgelöst.

Coronavirus in NRW: Kitas öffnen für alle - aber es gelten strenge Schutzvorkehrungen

Allerdings unterliege der eingeschränkte Regelbetrieb trotzdem noch zahlreichen Schutzvorkehrungen, teilte das NRW-Familienministerium mit. So könnten Kinder noch nicht volle 45 Stunden in der Woche betreut werden. Es seien nur feste Gruppen erlaubt, keine offenen Konzepte. Die Gruppen müssen weiterhin räumlich voneinander getrennt sein und auch die Hygienekonzepte gelten fort. Kontakte müssen nachvollziehbar bleiben.

Geschlossene Kitas: Das könnte bald der Vergangenheit angehören.

Bei der Wiederaufnahme des eingeschränkten Regelbetriebs sollen Kitas auch finanziell noch stärker unterstützt werden. Die Jugendämter sollen dafür zwei Millionen FFP-2-Masken und drei Millionen OP-Masken für den Arbeitsschutz der Erzieher erhalten, die an die Tagesstätten weitergegeben werden sollen. Auch finanzielle Zuschüsse an die Träger zum Ausgleich für die außergewöhnlichen zusätzlichen Belastungen soll es geben.

Update, Mittwoch (20. Mai), 14.30 Uhr:  Verkaufsoffene Sonntage, die aufgrund der Coronavirus-Krise ausgefallen sind, sollen nach Möglichkeit nachgeholt werden. Zumindest hat sich NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) dafür ausgesprochen. Der Handel könne so fehlende Umsätze ausgleichen.

Besonders der Einzelhandel, der nicht zum Lebensmittelsektor gehört, verbüßt seit Beginn der Corona-Krise laut Handelsverband einbußen von bis zu 55 Prozen im vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Krise sorge nach wie vor für hohe Umsatzverluste im Handel.

Coronavirus in NRW: Neue Fallzahlen vom Gesundheitsministerium

Update, Mittwoch (20. Mai), 14.05 Uhr: Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus in NRW steigt weiter. Waren es gestern noch 36.467 Fälle in NRW, zählt das Gesundheitsamt heute 36.747, also 280 Infektionsfälle mehr. Gleichzeitig stieg auch die Zahl der Toten. 12 Menschen verstarben seit gestern an der Infektion. Die Zahl der Todesfälle stieg demnach von 1.524 auf 1.536.

Allerdings verzeichnet das NRW-Gesundheitsministerium auch immer mehr Menschen, die genesen. 30.998 Genesene waren es noch gestern. Heute haben bereits 31.335 eine Infektion mit dem Coronavirus überstanden.

Landkreis/ kreisfreie Stadt

Bestätigte Fälle (IfSG)

Todesfälle (IfSG)

Genesene*

Aachen & Städteregion Aachen

1.952

89

1.791

Bielefeld

409

4

376

Bochum

498

18

414

Bonn

695

6

670

Borken (Kreis)

1.003

38

829

Bottrop

187

6

163

Coesfeld (Kreis)

837

24

501

Dortmund

724

6

690

Duisburg

1.086

48

831

Düren (Kreis)

587

38

523

Düsseldorf

1.294

30

1.054

Ennepe-Ruhr-Kreis

415

14

370

Essen

812

35

684

Euskirchen (Kreis)

435

21

325

Gelsenkirchen

385

12

322

Gütersloh (Kreis)

616

19

563

Hagen

325

11

263

Hamm

472

36

383

Heinsberg (Kreis)

1.860

68

1.648

Herford (Kreis)

330

7

308

Herne

185

1

163

Hochsauerlandkreis (Kreis)

606

17

564

Höxter (Kreis)

336

16

270

Kleve (Kreis)

637

35

535

Köln

2.442

96

2.200

Krefeld

599

22

510

Leverkusen

228

5

204

Lippe (Kreis)

740

30

672

Märkischer Kreis

590

27

515

Mettmann (Kreis)

914

73

785

Minden-Lübbecke (Kreis)

471

8

406

Mönchengladbach

586

39

436

Mülheim / Ruhr

196

9

164

Münster

693

13

619

Oberbergischer Kreis

476

17

433

Oberhausen

254

8

224

Olpe (Kreis)

618

52

519

Paderborn (Kreis)

614

32

537

Recklinghausen (Kreis)

1.251

36

1.042

Remscheid

234

16

220

Rhein-Erft-Kreis

1.080

72

912

Rheinisch-Bergischer Kreis

457

18

409

Rhein-Kreis Neuss

670

18

620

Rhein-Sieg-Kreis

1.379

48

1.106

Siegen-Wittgenstein (Kreis)

307

8

274

Soest (Kreis)

359

8

342

Solingen

242

7

220

Steinfurt (Kreis)

1.323

79

1.153

Unna (Kreis)

659

36

428

Viersen (Kreis)

692

35

511

Warendorf (Kreis)

485

18

443

Wesel (Kreis)

595

26

482

Wuppertal

907

81

709

Gesamt

36.747

1.536

31.335

Update, Mittwoch (20. Mai), 13.50 Uhr: Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hatte nach der Häufung von Coronavirus-Infektionen in Betrieben der Fleischindustrie angekündigt, die Arbeitsbedingungen in den Betrieben auf den Prüfstand zu stellen. Wie Bild.de berichtet, wurden nun Eckupunkte für ein "Arbeitsschutzprogramm für die Fleischwirtschaft" beschlossen.

Das Programm umfasst das Verbot von Werkverträgen und Leiharbeit. Demnach dürfen nur noch Mitarbeiter beschäftigt werden, die direkt in den Betrieben angestellt sind. Die Regelung soll ab dem 1. Januar 2021 gelten. Außerdem sollen künftig Verstöße gegen das Arbeitsgesetz mit hohen Bußgeldern geahndet werden. Strafen in Höhe von 30.000 Euro wären dann möglich. 

Coronavirus in NRW: Aldi fordert Preissenkung trotz Misstände in Fleischindustrie

Während durch das neue Regelwerk eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den Fleischereibetrieben angestrebt wird, fordert Aldi eine Preissenkung für Fleisch und Wurst. Die niedrigen Preise für Fleisch- und Wurstwaren gelten jedoch als Hauptursache für die heftigen Missstände in der Fleischindustrie.

Update, Mittwoch (20. Mai), 13 Uhr: Ältere oder vorerkrankte Lehrer in Nordrhein-Westfalen sind trotz der Coronavirus-Pandemie verpflichtet, mündliche Abiturprüfungen abzunehmen. Nur wer ein ärztliches Attest vorlegen kann, soll von dieser Pflicht entbunden werden erklärte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Mittwoch im Schulausschuss des Landtags.

Mündliche Prüfungen seien nicht mit Unterrichtsstunden vergleichbar. An den Prüfungen nähmen in der Regel nur vier Personen teil. Die Hygiene- und Abstandsregeln könnten gewährleistet werden, so die Ministerin.

Coronavirus in NRW: Keine Einsatzbeschränkungen für Lehrer aus Risikogruppen 

Vorerkrankte Lehrkräfte oder auch schwangere Lehrerinnen hätten aber "das ausdrückliche Recht", sich ärztlich bestätigen zu lassen, wenn sie wegen der Zugehörigkeit zur Risikogruppe die Prüfungen nicht abnehmen wollten.

In NRW müssen ältere oder vorerkrankte Lehrer mündliche Prüfungen abnehmen

Eine Regelung, welche Lehrkräfte in Zukunft trotz zugehörigkeit zu einer Risikogruppe in Zukunft den Präsenzunterricht bestreiten sollen, gibt es aber noch nicht. Die Schulministerin verwies dabei auf jüngste Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI), die keine grundsätzlichen Einsatzbeschränkungen für bestimmte Altersgruppen oder Vorerkrankungen mehr vorsähen.

Wegen der bisherigen Beschränkungen für Pädagogen - Lehrer ab 60 Jahren oder jene mit Vorerkrankungen werden bisher nicht eingesetzt - sind derzeit knapp 30 Prozent der insgesamt rund 200 000 Lehrkräfte in NRW nicht im Präsenzunterricht. Gebauer stellte jedoch klar, dass möglichst viele Lehrer in den Präsenzunterricht zurückkämen müssten, damit auch so viele Schüler wie möglich wieder direkt unterrichtet werden könnten.

Coronavirus in NRW: Ärzte äußern Unmut über Lehrer-Atteste

Der Präsident des Bundesverbandes der Kinder- und Jugendärzte, Thomas Fischbach, hatte derweil vom zunehmendem Unmut bei Ärzten über die Zahl an Lehrern berichtet, die aus Angst vor einer Ansteckung eine Befreiung vom Unterricht anstrebten. 

"Es ist schon unverständlich, dass die Berufsgruppe der Lehrer für sich ein solches Schutzprivileg in Anspruch nimmt", so Fischbach gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung. Andere Berufsgruppen würden "tatsächlich kranke Patienten versorgen" und wiesen wie etwa die Kinderärzte ein wesentlich höheres Durchschnittsalter als Lehrer auf.

Update, Mittwoch (20. Mai), 12 Uhr: Werner Baumann, Chef des in Leverkusen ansässigen Unternehmens Bayer, rechnet damit, dass es schon bald wirksame Medikamente gegen das Coronavirus geben könnte. In einem Interview mit der FAZ äußert Baumann, dass er davon ausgehe, dass es bald "einen Wirkstoff oder mehrere Wirkstoffkombinationen gibt, die den Krankheitsverlauf deutlich abmildern".

Update, Mittwoch (20. Mai), 11.42 Uhr: Ab dem 8. Juni startet in Nordrhein-Westfalen wieder ein eingeschränkter Regelbetrieb für alle Kinder in Kitas und bei Tageseltern. Das hat die Landesregierung nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf beschlossen.

Bisher wurde die Aufnahme des Regelbetriebs erst für September in Aussicht gestellt. Über die neuen Planungen will Familienminister Joachim Stamp (FDP) am Mittag berichten.

Update, Mittwoch (20. Mai), 11.10 Uhr: Die Bundesregierung will Lohnfortzahlungen für Eltern in der Coronavirus-Krise verlängern. Ein Entschluss dazu soll heute gefasst werden. Eltern können laut Bild.de dann darauf hoffen, dass die Lohnfortzahlung für Eltern auf bis zu zehn Wochen ausgedehnt werden. 

Coronavirus in NRW: Alleinerziehende bekommen Elterngeld noch länger 

Alleinerziehende sollen die Unterstützung bis zu 20 Wochen erhalten, wenn sie wegen der Krise die Kinderbetreuung übernehmen müssen und nicht zur Arbeit können. Bislang gilt die Lohnfortzahlung für bis zu 6 Wochen.

Update, Mittwoch (20. Mai), 10.50 Uhr: Die Kommunalwahlen in NRW sollen trotz der Coronavirus-Pandemie wie geplant am 13. September stattfinden. Allerdings gebe es einige Besonderheiten zu beachten, insbesondere, da innerparteiliche Zusammenkünften für die Aufstellung der Listen sowie die Rekrutierung von genügend Wahlhelfern schwierig werden könnten. Das geht laut dpa aus einem gemeinsamen Gesetzentwurf von CDU, SPD und FDP hervor.

Coronavirus in NRW: Kommunalwahlen in September finden statt

Auch die Mehrbelastung durch eine größere Beteiligung an der Briefwahl müsse bedacht werden und dass  Altenheime oder Kindergärten im Falle einer bis Herbst anhaltenden Pandemie nicht als Wahlräume zur Verfügung stünden. In manchen Kommunen würden dann bis zu 30 Prozent der bisherigen Wahlräume fehlen. Allerdings sollen die Stimmbezirke von 2500 auf 5000 Einwohner vergößert werden, sodass der Bedarf an Wahlräumen deutlich sinkt.

Der Gesetzentwurf sieht außerdem vor, dass der Stichtag für die Einreichung von Wahlvorschlägen elf Tage nach hinten verschoben wird. Die Zahl der erforderlichen Unterstützungsunterschriften wird auf jeweils 60 Prozent der ansonsten vorgesehenen Anzahl abgesenkt. 

Update, Mittwoch (20. Mai), 9.34 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet deutschlandweit 797 Neuinfektionen. Es ist somit bundesweit der elfte Tag in Folge, an dem weniger als 1000 neue positive Testergebnisse verzeichnet werden. Die Zahl der Genesenen steigt im Vergleich zum Vortag um 1200 auf insgesamt knapp 156.900.

Coronavirus in NRW: Deutschlandweit noch rund 11.000 aktive Covid-19-Fälle

Insgesamt sind somit in Deutschland noch rund 11.000 Personen wissentlich mit Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle stieg innerhalb der vergangenen 24 Stunden um 83 auf 8090 an.

Update, Mittwoch (20. Mai), 8.54 Uhr: Das Deutsche Kinderhilfswerk appelliert an Bund, Länder und Kommunen, Schulen und Kitas wieder vollständig zu öffnen. Aus Sicht der Kinderrechtsorganisation brauche es dazu kurzfristig umsetzbare Konzepte zu Hygieneschutz- und Abstandsregelungen.

Coronavirus in NRW: Deutsches Kinderhilfswerk fordert mehr personelle Unterstützung für Schulen und Kitas

Bei der Ausarbeitung dieser Konzepte sollen die Kinder und Eltern gleichermaßen eingebunden werden. Zudem fordert das Deutsche Kinderhilfswerk mehr personelle Unterstützung in den Schulen und Kitas als bisher.

"Die bisherigen eingeschränkten Lockerungen führen dazu, dass nach wie vor sehr viele Kinder nicht in die Kita und nur sehr eingeschränkt in die Schule können. Das ist ein schwerer und vor dem Hintergrund aktueller fachlicher Erkenntnisse unverhältnismäßiger Eingriff in ihre Lebenswelt", so Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Während der Coronavirus-Pandemie müsse der Fokus insbesondere auf Kinder mit besonderen Förderungsbedarfen gerichtet werden. Es brauche dazu Sonderfonds für Kommunen. Man riskiere, Kinder wissentlich abzuhängen, wenn man die ohnehin schon ungleich verteilten Bildungschancen erst in den Blick nimmt, wenn die Krise ausgestanden ist.

Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert die umgehende Öffnung von Schulen und Kitas.

Update, Mittwoch (20. Mai), 7.23 Uhr: Im bevölkerungsreichsten Bundesland werden ab heute weitere der ergriffenen Coronavirus-Maßnahmen gelockert. Die Staatskanzlei NRW informiert zu einigen der Neuerungen auf Twitter.

Coronavirus in NRW: Lockerungen für Tatöwierstudios, standesamtliche Trauungen und Picknick im Park

So dürfen Tätowier- und Piercingstudios unter Auflagen wieder öffnen. Voraussetzung ist auch hier die strenge Einhaltung der geltenden Hygiene- und Infektionsstandards.

Ebenfalls dürfen ab dem heutigen Mittwoch Hochzeiten wieder im größeren Stil gefeiert werden. Standesamtliche Trauungen sind auch mit Gästen zulässig, die nicht zur Familie oder den Angehörigen von zwei Haushalten gehören. Wegen Corona möge bei den Festlichkeiten der direkte Kontakt (Händeschütteln, Umarmen, etc.) vermieden werden. Auch gilt ein Mindestabstand von 1,5 Metern.

Im öffentlichen Raum gibt die NRW-Landesregierung außerdem grünes Licht für das Picknicken. In Parks und auf Plätzen ist das wieder erlaubt. Grillen bleibt vorerst noch untersagt. Hier geht es zur gültigen Fassung der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2.

Picknicken im öffentlichen Raum ist trotz Corona wieder gestattet - Grillen bleibt vorerst verboten.

Update, Dienstag (19. Mai), 21.10 Uhr: Freibäder in NRW dürfen ab dem 20. Mai wieder öffnen. Aufgrund des Coronavirus gelten jedoch strenge Regeln und nicht alle Freiebäder könne schon ab Mitttwoch wieder die Pforten öffnen. 

Update, Dienstag (19. Mai), 20.55 Uhr: Die Coronavirus-Pandemie könnte nun auch einen Flughafen in NRW in Gefahr bringen: Der Airport Dortmund hat aufgrund der Coronavirus-Krise starke Einbußen. Der Grund dafür: Seit Ende März wurde der Flugverkehr nahezu eingestellt. 

Update, Dienstag (19. Mai), 19 Uhr: NRW - Ab Montag (25. Mai) geht auch für viele Förderschüler in NRW wieder der eingeschränkte Regelbetrieb los. Dann können Schüler mit geistigen, körperlichen oder motorischen Defiziten laut NRW-Schulmail grundsätzlich in allen Jahrgangsstufen wieder am Präsenzunterricht teilnehmen.

Zusätzlich zu den von der Landesregierung gestellten Mitteln zur Beschaffung von Mundschutz für Lehrer werde den Förderschulen nun ein eigenes Budget für besondere Schutzausstattung zur Verfügung gestellt, kündigte Schulstaatssekretär Mathias Richter an. Die Entscheidung, ob der Schulbesuch gesundheitlich möglich ist, fällt demnach in Absprache zwischen den Eltern und der Schulleitung. Bei Schülern mit corona-relevanten Vorerkrankungen entscheiden grundsätzlich die Eltern - gegebenenfalls nach Rücksprache mit Ärzten.

Coronavirus in NRW: Sechs Corona-Fälle an Schule in Münster 

Update, Dienstag (19. Mai), 18.51 Uhr: An einer Schule in Münster sind vier Schüler und zwei Lehrer positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte die Stadt am Nachmittag mit. Alle Schüler und Lehrer der betroffenen Hauptschule Wolbeck - knapp 300 Menschen - würden nun getestet. Die Tests sollten am Mittwochmorgen beginnen und würden voraussichtlich bis zum Beginn der kommenden Woche dauern, sagte der Sprecher. Unterricht werde unter diesen Umständen kaum möglich sein.

Wie es zu der Infektion kam, sei noch offen. Nach einem Bericht des Radiosenders "AntenneMünster" gehört einer der infizierten Schüler zu einer Familie, in der sich mehrere Mitglieder infiziert haben. Die Hauptschüler teilen sich in dem Schulzentrum den Schulhof mit einem Gymnasium und einer Realschule. Ob es auch für diese Schüler Konsequenzen gibt, war zunächst unklar.

Coronavirus in NRW: Gericht weist Klage gegen Corona-Schutzmaßnahmen zurück

Update, Dienstag (19. Mai), 18.32 Uhr: Das Oberverwaltungsgericht NRW hat dieKontaktbeschränkungen im Land zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie bestätigt. Die Regelungen bei Zusammenkünften und Ansammlungen im öffentlichen Raum und das Gebot des Mindestabstands seien verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden, teilte das OVG am Dienstag (19. Mai) in Münster mit.

Die Vorgaben angegriffen hatte eine Frau aus Bonn, die sich gegen Mundschutz-Pflicht beim Einkaufen, beim Arzt sowie in Bus und Bahn und die Kontaktbeschränkungen gewehrt hatte. Wegen der eingeschränkten sozialen Kontakte fühle sie sich psychisch schwer belastet.

Die Mundschutz-Pflicht im Supermarkt ist laut Oberverwaltungsgericht NRW rechtmäßig.

Coronavirus in NRW: Grüne fordern flächendeckende Corona-Tests in Flüchtlingsheimen

Update, Dienstag (19. Mai), 18.04 Uhr: Nach dem jüngsten Coronavirus-Ausbruch in einem Flüchtlingsheim in St. Augustin bei Bonn mit 130 Infizierten fordern die Grünen im Landtag flächendeckende Tests bei allen Bewohnern in den Unterkünften in NRW. Von rund 11 800 Menschen, die allein in den Landesunterkünften lebten, zählten 800 bis 900 zur Risikogruppe. Diese seien immer noch nicht gesondert untergebracht, sagte Grünen-Fraktionschefin Monika Düker.

Update, Dienstag (19. Mai), 18.04 Uhr: Die Städte in NRW sind in Aufregung. Grund dafür ist eine Mitteilung der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL), in der es heißt, dass die Kassen nicht mehr die Kosten von Coronavirus-Tests für die jeweiligen Gesundheitsämter übernehmen.

Coronavirus in NRW: Köln will trotz Corona nicht auf Karneval 2021 verzichten

Update, Dienstag (19. Mai), 17.45 Uhr: Köln will trotz der Coronavirus-Krise 2021 Karneval feiern. Eine Komplettabsage sei "keine Option", erklärte das Festkomitee Kölner Karneval am Dienstag nach einem Treffen von rund 100 Präsidentinnen und Präsidenten.

Klar sei, dass es 2021 ein Dreigestirn, ein Kinderdreigestirn, eine Proklamation und auch einen Umzug geben werde. Kölns oberster Karnevalist, Christoph Kuckelkorn, erklärte, das Fest sei in der Stadt ein "starkes verbindendes Elemen". Diese soziale Kraft bräuchten die Menschen gerade in schweren Zeiten wie jetzt.

Update, Dienstag (19. Mai), 17.20 Uhr: Drei Deutsche sind bei der versuchten Einreise auf dem Flughafen von Mallorca gestoppt und in ihre Heimat zurückgeschickt worden. Die beiden Männer und eine Frau seien mit einem Flug aus Köln eingetroffen und hätten keinen ausreichenden Grund für ihre Reise angeben können, meldete die Nachrichtenagentur Europa Press unter Berufung auf die Regierung der Inseln. Für Touristen gilt derzeit wegen der Coronavirus-Krise ein generelles Einreiseverbot nach Spanien.

Coronavirus in NRW: Mallorca-Urlaub abgeblasen - Spanien weist Reisende ab

Hoffnungen auf eine baldige Grenzöffnung für Touristen hat die Regierung gerade erst einen Dämpfer verpasst. "Ich hoffe, dass wir die touristischen Aktivitäten Ende Juni wieder aufnehmen können", sagte am Verkehrsminister José Luis Ábalos. "Wir können nicht die Einreise von Ausländern erlauben, während wir die spanische Bevölkerung noch einer Ausgehsperre unterziehen", betonte er.

Einreisen darf derzeit nur, wer einen ersten Wohnsitz in Spanien hat oder wichtige berufliche Gründe vorbringen kann. Außerdem ist eine zweiwöchige Quarantäne für Einreisende vorgesehen.

Wegen des Coronavirus bleibt Mallorca vorerst für Touristen dicht.

Coronavirus in NRW: Leichte Entspannung aber keine Entwarnung im Einzelhandel

Update, Dienstag (19. Mai), 17.10 Uhr: Die Öffnung aller Geschäfte und großer Teile der Gastronomie hat in der vergangenen Woche wieder für etwas mehr Belebung in den NRW-Innenstädten gesorgt. Doch von einer Normalisierung im Einkaufsverhalten der Konsumenten kann noch lange keine Rede sein, wie eine aktuelle Umfrage des Handelsverbandes Nordrhein-Westfalen ergab.

"Wir freuen uns, dass erste Anzeichen einer Belebung erkennbar sind, sehen aber nach wie vor große Gefahren für das wirtschaftliche Überleben vieler Einzelhandelsbetriebe", sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes, Peter Achten. Gut jeder zehnte befragte Händler bewerte das Risiko einer Geschäftsaufgabe weiterhin als "groß" jeder zwanzigste sogar als "sehr groß", berichtete Achten.

Coronavirus in NRW-Stadt Recklinghausen: Maskenpflicht und Abstandsgebot auch auf Wochenmärkten

Rund die Hälfte der befragten Unternehmen erreichen aktuell der Umfrage zufolge maximal 60 Prozent der Vorjahresumsätze. Gegenüber der Vorwoche bedeutet dies allerdings bereits eine spürbare Verbesserung.

Update, Dienstag (19. Mai), 16.55 Uhr: Aus gegebenem Anlass weist die Stadt Recklinghausen darauf hin, dass die Maskenpflicht auch auf dem gesamten Gelände der Wochenmärkte gilt. Der Sicherheitsabstand von 1,50 Metern sei unbedingt einzuhalten.

Coronavirus in NRW: Neue Besuchsregeln im Katholischen Klinikum Bochum

Update, Dienstag (19. Mai), 16.40 Uhr: Im Katholischen Klinikum Bochum gibt es eine neue Besuchsregelung. Sie soll einerseits Patienten und Mitarbeiter vor einer Ansteckung schützen und andererseits ermöglichen, dass Patienten von ihren engsten Angehörigen besucht werden können. Folgende Regeln gelten künftig:

  • Pro Tag darf ein Patient einen Besucher empfangen.
  • Zu Besuch kommen soll nur, wer sich Gesund fühlt.
  • An den Haupteingängen werden einige Daten abgefragt, um mögliche Infektionsketten nachvollziehen zu können.
  • Wessen Abfrage keine Auffälligkeiten aufweist, kann die Station aufsuchen und sich dort beim zuständigen Stationspersonal melden.
  • Besucher erhalten am Eingang einen Informationszettel, der die geltenden Coronavirus-Schutzmaßnahmen im Klinikum - es besteht Maskenpflicht - erklärt.
  • Das Klinikum ermöglicht kostenfreie Telefon-Anrufe aus dem Krankenhaus heraus und bittet daher Angehörige von Kranken, sich vor jedem besuch zu überlegen, ob dieser wirklich notwendig ist.

Update, Dienstag (19. Mai), 16.19 Uhr: Die deutsch-französischen Initiative für ein 500-Milliarden-Euro-Programm zur wirtschaftlichen Erholung hat bei der Landesregierung und der Unternehmerschaft in NRW für ein positives Echo gesorgt. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) lobte den Wiederaufbauplan von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron als Fundament für ein neues Europa in Zeiten des Coronavirus.

In zwei Tweets, einer auf Deutsch und einer auf Französisch verfasst, schrieb Laschet: "Die Periode nach Corona muss Europa wiederbeleben." Merkel und Macron hätten den "Grundstein für ein neues Europa" gelegt, das geeinter, solidarischer und zusammen stärker in der Welt sei.

Update, Dienstag (19. Mai), 15.58 Uhr: Aufregung bei den Städten im Ruhrgebiet: Offenbar will die Kassenärztliche  Vereinigung (KVWL) die Coronavirus-Tests der Gesundheitsämter ab Mittwoch (20. Mai) nicht länger bezahlen. Stattdessen sollen niedergelassene Ärzte die Tests übernehmen. Die Kosten für die Covid-19-Tests der Gesundheitsämter würden dann an den Städten hängen bleiben.

Coronavirus in NRW: Zahl der Covid-19-Erkrankten sinkt auf unter 4.000

Update, Dienstag (19. Mai), 14.48 Uhr: Die Zahl der als mit Covid-19 infiziert gemeldeten Menschen in NRW ist erstmals seit zwei Monaten auf unter 4.000 gesunken. Das geht aus den soeben veröffentlichten Zahlen des Landes NRW hervor.

Insgesamt meldet das NRW-Gesundheitsministerium bis heute 36.467 Infektionen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2. 30.993 Menschen (+210 zum Vortag) haben die Erkrankung überstanden, 1.524 (+13) sind daran gestorben. Damit sind offiziell noch 3.950 Menschen infiziert.

Damit sinkt die Zahl der Infektionen in NRW unter einen Wert, der vor genau zwei Monaten überschritten wurde: Am 19. März 2020 wurden insgesamt 4.743 Covid-19-Infizierte gemeldet.

Das Virus ist damit in NRW und Deutschland offenbar eingedämmt, aber noch lange nicht verschwunden. Experten wie der Mikrobiologe Alexander Kekulé gehen davon aus, dass es spätestens im Herbst eine zweite Welle an Neuerkrankungen geben wird. Darauf würden auch die Zahlen etwa aus Brasilien hinweisen, wo derzeit Herbst ist.

Die Zahl der Covid-19-Infizierte in den einzelnen Städten und Kreisen:

Landkreis/kreisfreie Stadt

Bestätigte Fälle (IfSG)

Todesfälle (IfSG)

Genesene*

Aachen & Städteregion Aachen

1.951

88

1.784

Bielefeld

409

4

371

Bochum

499

18

409

Bonn

694

6

668

Borken (Kreis)

1.003

38

828

Bottrop

187

6

161

Coesfeld (Kreis)

825

24

499

Dortmund

723

6

689

Duisburg

1.056

48

822

Düren (Kreis)

588

38

520

Düsseldorf

1.283

30

1.039

Ennepe-Ruhr-Kreis

413

14

370

Essen

816

35

678

Euskirchen (Kreis)

435

21

313

Gelsenkirchen

385

12

292

Gütersloh (Kreis)

608

19

563

Hagen

321

11

261

Hamm

471

36

377

Heinsberg (Kreis)

1.854

68

1.639

Herford (Kreis)

330

7

306

Herne

185

1

163

Hochsauerlandkreis (Kreis)

606

17

557

Höxter (Kreis)

334

16

269

Kleve (Kreis)

631

35

531

Köln

2.423

96

2.188

Krefeld

599

22

508

Leverkusen

227

5

199

Lippe (Kreis)

738

29

666

Märkischer Kreis

590

27

474

Mettmann (Kreis)

913

72

778

Minden-Lübbecke (Kreis)

470

8

404

Mönchengladbach

576

39

432

Mülheim / Ruhr

196

9

161

Münster

687

13

619

Oberbergischer Kreis

475

16

430

Oberhausen

254

6

219

Olpe (Kreis)

619

52

519

Paderborn (Kreis)

614

31

529

Recklinghausen (Kreis)

1.251

36

1.034

Remscheid

234

16

220

Rhein-Erft-Kreis

1.080

71

907

Rheinisch-Bergischer Kreis

457

18

397

Rhein-Kreis Neuss

667

18

606

Rhein-Sieg-Kreis

1.237

48

1.097

Siegen-Wittgenstein (Kreis)

307

8

272

Soest (Kreis)

359

8

342

Solingen

242

7

215

Steinfurt (Kreis)

1.324

78

1.144

Unna (Kreis)

657

36

423

Viersen (Kreis)

690

35

483

Warendorf (Kreis)

483

16

437

Wesel (Kreis)

591

26

481

Wuppertal

900

80

705

Gesamt

36.467

1.524

30.998

*Die Meldung der Genesenen erfolgt freiwillig (Quelle: Land NRW)

Coronavirus in NRW: ADAC erwartet Stau im Ruhrgebiet am langen Wochenende über Christi Himmelfahrt

Update, Dienstag (19. Mai), 14.15 Uhr: Trotz der Coronavirus-Krise treibt es viele Menschen im Land nach draußen. Ein beliebtes Ziel sind dabei die Freizeitparks. Wir haben eine Übersicht, welche Freizeitparks in NRW trotz Coronavirus wieder geöffnet haben.

Update, Dienstag (19. Mai), 12.56 Uhr: Am langen Vatertags-Wochenende erwartet der ADAC in NRW lange Staus. Eine Rolle spielen dabei auch die Lastwagen, die wegen der Coronavirus-Krise ausnahmsweise fahren dürfen.

Die Straßen werden laut dem Automobilclub an Christi Himmelfahrt zwar nicht so voll sein, wie in den Vorjahren. Besonders in Ballungsräumen wie dem Ruhrgebiet drohen jedoch Staus.

Bundesweit rund 670 Baustellen sowie die Lastwagen, die sonst nicht auf der Straße sind, können für Stau sorgen, heißt es vom ADAC: "Autofahrer müssen damit rechnen, dass sie am Feiertag und auch am Sonntag auf Lkw treffen. Das sonst übliche Sonn- und Feiertagsfahrverbot für Lkw ist während der Corona-Krise aufgehoben."

Auf folgenden Strecken drohen demnach Staus:

  • A1: Köln - Bremen - Hamburg - Lübeck
  • A2: Berlin - Hannover - Dortmund
  • A3: Köln - Frankfurt - Würzburg - Nürnberg

Coronavirus in NRW: Charité-Leiter kritisiert DUS-Präsident Donal Trump für Therapie-Maßnahmen

Update, Dienstag (19. Mai), 12.05 Uhr: US-Präsident Donald Trump wird in der Coronavirus-Krise dauerhaft kritisiert. Nun soll er zur Vorsorge gegen Covid-19 angeblich das umstrittene Malaria-Medikament Hydroxychloroquin einnehmen.

Dass diese Therapie Wirkung haben könnte, glauben deutsche Wissenschaftler indes nicht. Nun kritisierte auch Prof. Hejo Kroemer, Charité-Vorstandsvorsitzender,  Donald Trump: "Ich glaube, der amerikanische Präsident ist in der Vergangenheit durch außergewöhnliche Therapievorschläge aufgefallen, die wir wahrscheinlich nicht übernehmen würden", sagte er in einer Pressekonferenz am Mittag.

Prof. Hejo Kroemer (Charité) kritisiert US-Präsident Donald Trump für seine Therapie-Vorschläge beim Coronavirus.

Coronavirus in NRW: Freilassung von Gewalttäter in Bielefeld sei "keine Corona-Panne" gewesen

Update, Dienstag (19. Mai), 11.34 Uhr: Ende April hatte ein junger Gewalttäter einen Jugendlichen in Bielefeld erstochen. Der 18-Jährige war erst kurz zuvor aus dem Gefängnis entlassen worden. Laut NRW-Justizminister Peter Biesenbach (CDU) war dies jedoch "keine Corona-Panne". Das sagte er am Dienstag in einer Sondersitzung des Landtags in Düsseldorf.

Landesjustizminister Peter Biesenbach (CDU) sagte, die Entlassung eines Gewalttäters aus dem Gefängnis sei "keine Corona-Panne" gewesen.

Der junge Täter hatte erst einen Monat zuvor eine fünfmonatige Haftstrafe abgesessen, sein Haftbefehl wurde dann aufgehoben. Die Entlassung sei "auf der Grundlage einer Gesamtabwägung erfolgt, die im Ergebnis nichts mit Corona zu tun hatte", sagte Biesenbach. Die SPD-Opposition im Landtag hatte die Befragung angestoßen.

Coronavirus in NRW: Schlachterei in Coesfeld nimmt nach Covid-19-Ausbruch Betrieb wieder auf

Update, Dienstag (19. Mai), 11.10 Uhr: Mit Bollerwagen und Bier durch die Gemeinde ziehen ist an Himmelfahrt für viele Tradition. Was in der Coronavirus-Krise an Vatertag 2020 (21. Mai) erlaubt ist und was nicht, hat RUHR24 hier zusammengestellt.

Update, Dienstag (19. Mai), 10.35 Uhr: Das Schlachtunternehmen Westfleisch in Coesfeld nimmt seinen Betrieb am Mittwoch wieder auf. Das berichtet die dpa. Wegen eines massiven Coronavirus-Ausbruchs musste der Fleischhersteller eine Woche schließen. Nun soll der Testbetrieb in Abstimmung mit den Behörden anlaufen. Geschlachtet werden soll aber vorerst noch nicht.

Zuvor hatte sich Westfleisch von einem externen Werkvertragunternehmen getrennt. Die betroffenen 350 Mitarbeiter seien übernommen worden.

Update, Dienstag (19. Mai), 9.59 Uhr: Das Gastgewerbe in NRW musste im März einen hefigen Einbruch hinnehmen. Die Schließungen wegen des Coronavirus sorgten laut Statistischem Landesamt NRW für einen Umsatzeinbruch von 54 Prozent bei Hotels und Pensionen. Das sind zwei Millionen Übernachtungen weniger, als im Vorjahresmonat. In der Gastronomie sank der Umsatz um 41,5 Prozent.

Coronavirus in NRW: Virologe mit überraschender Aussage zu Flugreisen

Update, Dienstag (19. Mai), 9.39 Uhr: Nach weiteren Lockerungen in der Coronavirus-Krise haben viele Menschen in NRW bereits ihr nächstes Reiseziel vor Augen. Doch wie sinnvoll ist es, mit dem Flugzeug dorthin zu reisen?

Am Wochenende hatte Christian Drosten, Leiter der Virologie an der Charité in Berlin, Infektionen über die Luft für rund 50 Prozent der Corona-Fälle verantwortlich gemacht. Sein Kollege, Alexander Kekulé, Mikrobiologe der Uniklinik Halle, sieht eine geringere Wahrscheinlichkeit dieser "aerogenen Infektionen".

Alexander Kekulé hält Flugreisen für möglich.

"Das würde auch dazu führen, dass wir nicht mehr Busfahren dürften", sagte er im MDR-Podcast "Kekulés Corona-Kompass". Dies würde das Konzept der Abstandsregeln ad absurdum führen. Wenn der Bus gut durchlüftet ist und alle Schutzmasken tragen, sei das Risiko gering, sich über die Luft anzustecken.

Selbst Flugreisen sieht der Virologe als durchaus möglich an. Grund sei die Klimaanlage, die für ständigen Austausch und gefilterte Luft sorge: "Aerogene Infektionen sind maximal drei Reihen davor und dahinter zu erwarten - sofern die Klimaanlage läuft".

Coronavirus in NRW: Westfleisch in Coesfeld nimmt Betrieb wieder auf

Update, Dienstag (19. Mai) 8.14 Uhr: Nach einer Zwangspause wegen zahlreicher Infektion mit dem Coronavirus und Kritik an den Arbeitsbedingungen der Angestellten beginnt Westfleisch wieder mit einem Testbetrieb in Coesfeld. Zunächst sollen aber noch keine Schweine geschlachtet werden, wie der Kölner Stadtanzeiger berichtet.

Außerdem sollen nur Mitarbeiter eingesetzt werden, die mehrfach negativ auf das Coronavirus getestet wurden. Bis Ende vergangener Woche lagen knapp 270 positive Tests bei rund 1200 Mitarbeitern vor. Das NRW-Gesundheitsministerium hatte daraufhin Tests in der gesamten Branche angeordnet.

Update, Dienstag (19. Mai), 7.17 Uhr: Nach dem starken Einbruch der Passagierzahlen durch das Coronavirus hoffen die Flughäfen in NRW ab Juni auf einen Anstieg der Flüge. "Für Juni erwarten wir eine sukzessive Steigerung des Verkehrsaufkommens", sagte ein Sprecher des Flughafens in Düsseldorf.

Einige Fluggesellschaften wie beispielsweise Eurowings hätten für den kommenden Monat bereits mehr Flüge angekündigt. In Düsseldorf werden aktuell nur etwa zwei Prozent der für diese Jahreszeit üblichen Passagiere transportiert, wie die Deutsche Presse Agentur mitteilt.

Nach dem starken Einbruch der Passagierzahlen hoffen die Flughäfen in NRW wieder auf mehr Fluggäste.

Städte in NRW ziehen erste Bilanz im Kampf gegen das Coronavirus

Am Flughafen Dortmund ging die Zahl der Fluggäste auf 1,5 Prozent des Vorjahresniveaus zurück. In Weeze am Niederrhein starten und landen derzeit überhaupt keine Linienmaschinen. Dort können erst ab Juli Flüge mit Ryanair gebucht werden, wie ein Sprecher sagte.

Update, Montag (18. Mai), 23 Uhr: Seit dem 20. März veröffentlichen die Verwaltungen im Ruhrgebiet Fallzahlen zu Coronavirus-Erkrankungen. Bei den zehn größten Städten im Revier gibt es große Unterschiede. So sieht die erste Bilanz im Kampf gegen das Coronavirus in den Städten im Ruhrgebiet aus.

Coronavirus in NRW: Aktuellen Zahlen aus Recklinghausen

Update, Montag (18. Mai), 21.15 Uhr: Im Kreis Recklinghausen wurden in den vergangenen 24 Stunden drei weitereCoronavirus-Infektionen gemeldet. Damit steigt die Zahl der Gesamt-Infektionen im Kreis Recklinghausen auf 1.236 an. Aktuell sind 166 Personen mit dem Erreger infiziert.

Insgesamt sind 1034 Menschen wieder gesund, was einem Plus von 10 weiteren Geheilten zum Vortag entspricht. 36 Menschen sind seit Pandemie-Beginn im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. 

Infektionen

Genesene

Todesfälle

Castrop-Rauxel

129

90

1

Datteln

53

47

1

Dorsten

152

145

5

Gladbeck

209

162

21

Haltern am See

83

79

0

Herten

86

81

0

Marl

112

88

1

Oer-Erkenschwick

193

156

2

Recklinghausen

162

135

4

Waltrop

57

51

1

Das Land NRW und Bund haben festgelegt, dass in kreisfreien Städten und Kreisen eingeführte Lockerungen wieder zurückgenommen werden müssen, sobald ein Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche überschritten ist. Umgerechnet auf die Einwohnerzahl im Kreis Recklinghausen dürften sich innerhalb einer Woche im Kreisgebiet maximal 308 Personen neu mit dem Coronavirus infizieren. Innerhalb der letzten sieben Tage gab es im Kreis 48 Neuinfektionen.

Coronavirus in NRW - Eine weitere Coronavirus-Infektion im Kreis Unna

Update, Montag (18. Mai), 20.45 Uhr:

Das Gesundheitsamt imKreis Unna meldet am Montag (18. Mai) eineNeuinfektion mit demCoronavirus

zum Vortag. Damit liegt die Zahl der bestätigtenInfektionen seit Beginn derPandemie nun bei 658. 34 Menschen sind in Verbindung mitCovid-19 verstorben.

Unterdessen sind 428 Personen wieder genesen. Aktuell sind 196 Menschen im Kreis Unna mit dem Erreger infiziert, im Krankenhaus werden nach wie vor sieben Personen behandelt. 

Aktuell Infizierte

15. Mai 2020, 12 Uhr

18. Mai 2020, 15 Uhr

Differenz (+/-)

Bergkamen

3

5

+2

Bönen

6

6

+0

Fröndenberg

93

93

+0

Holzwickede

3

3

+0

Kamen

4

4

+0

Lünen

30

29

-1

Schwerte

14

14

+0

Selm

5

5

+0

Unna

13

14

+1

Werne

23

23

+0

Gesamt

194

196

+ 2

Update, Montag (18. Mai), 16.27 Uhr: NRW - Die Zahl der Neuinfektionen nimmt in NRW weiter ab. Bis heute haben sich insgesamt 36.347 Menschen mit Covid-19 infiziert. 1.511 Menschen überlebten die Lungenkrankheit nicht. 30.783 sind bereits geheilt. Damit sind derzeit landesweit nur noch rund 4.000 Menschen erkrankt.

Coronavirus in NRW: Landesweit nur noch rund 4.000 Infizierte

Abgesehen von einigen Infektionsherden (Coesfeld) leigt die Zahl der Infizierten in vielen Städten bereits im niedrigen dreistelligen oder gar zweistelligen Bereich. Hier die aktuellen Zahlen aus Nordrhein-Westfalen:

Landkreis/kreisfreie Stadt

Bestätigte Fälle (IfSG)

Todesfälle (IfSG)

Genesene*

Aachen & Städteregion Aachen

1.951

87

1.780

Bielefeld

408

4

365

Bochum

489

18

409

Bonn

692

6

666

Borken (Kreis)

1.003

38

826

Bottrop

186

6

155

Coesfeld (Kreis)

827

24

475

Dortmund

721

6

687

Duisburg

1.054

47

790

Düren (Kreis)

588

38

518

Düsseldorf

1.278

30

1.028

Ennepe-Ruhr-Kreis

413

14

367

Essen

812

35

678

Euskirchen (Kreis)

432

20

313

Gelsenkirchen

369

12

292

Gütersloh (Kreis)

608

19

564

Hagen

317

11

244

Hamm

471

36

358

Heinsberg (Kreis)

1.849

68

1.630

Herford (Kreis)

330

7

306

Herne

185

1

159

Hochsauerlandkreis (Kreis)

599

17

557

Höxter (Kreis)

333

15

268

Kleve (Kreis)

629

33

524

Köln

2.423

96

2.193

Krefeld

593

22

508

Leverkusen

226

5

199

Lippe (Kreis)

738

29

661

Märkischer Kreis

590

27

474

Mettmann (Kreis)

909

71

778

Minden-Lübbecke (Kreis)

470

8

404

Mönchengladbach

575

38

432

Mülheim/Ruhr

192

9

161

Münster

677

13

619

Oberbergischer Kreis

472

16

430

Oberhausen

254

6

215

Olpe (Kreis)

619

52

519

Paderborn (Kreis)

613

31

524

Recklinghausen (Kreis)

1.247

34

1.020

Remscheid

234

16

220

Rhein-Erft-Kreis

1.080

71

899

Rheinisch-Bergischer Kreis

456

18

390

Rhein-Kreis Neuss

661

18

602

Rhein-Sieg-Kreis

1.229

48

1.097

Siegen-Wittgenstein (Kreis)

307

8

272

Soest (Kreis)

359

6

340

Solingen

239

7

214

Steinfurt (Kreis)

1.322

78

1.128

Unna (Kreis)

657

35

423

Viersen (Kreis)

691

35

483

Warendorf (Kreis)

483

16

438

Wesel (Kreis)

591

26

481

Wuppertal

896

80

700

Gesamt

36.347

1.511

30.783

*Basiert auf freiwilligen Rückmeldungen (Quelle: Land NRW)

Coronavirus in NRW: Urlaub 2020 - Campingplätze versinken in Anfragen

Update, Montag (18. Mai), 15.58 Uhr: Wohin die Reise beim Urlaub 2020 in diesem Jahr gehen könnte, zeigen die ersten Zahlen aus NRW: Für das lange Wochenende über Himmelfahrt haben die Betreiber von Campingplätzen einen wahren Ansturm verzeichnet.

Landesweit seien die Plätze so gut wie ausgebucht, sagte Verbandsvorsitzender Leo Ingenlath am Montag der dpa. Für die Sommerferien seien ebenfalls bereits ungewöhnlich viele Buchungen eingegangen, etwa für zweiwöchige Aufenthalte.

Auch wenn Campingplätze an Himmelfahrt generell gut besucht seien, überrascht die hohe Nachfrage: "Was in diesem Jahr abgeht, ist Wahnsinn", sagt Ingenlath. Er müsse an seinem Campingplatz am Niederrhein mittlerweile zahlreiche Anfragen ablehnen.

Campingplätze in NRW gehen wegen des Coronavirus in Anfragen unter.

Der Vorsitzende geht davon aus, dass in der Corona-Krise viele nicht mehr weit fahren wollen und sogar in ihrem Bundesland blieben. Auch ein Campingplatz in der Eifel geht in Anfragen unter: "Wir sind mit der Flut an Fragen/Anfragen überfordert. Wir entschuldigen uns jetzt schon für die untergegangenen, nicht beantworteten oder im Junk Mail Ordner gelandeten Fragen, die wir nicht beantwortet haben. Es tut uns wirklich leid."

Coronavirus in NRW: Urlaub 2020 in Europa wird anders sein, als wir ihn kennen

Update, Montag (18. Mai), 15.10 Uhr: Laut Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) wird der Urlaub 2020 nicht so sein, wie man ihn bisher kannte: "Es wird überall Restriktionen geben: an den Stränden, in Restarants und Innenstädten", sagte der Politiker.

Viele Länder seien auf deutsche Touristen angewiesen. "Wir wollen aber kein europäisches Wettbieten um Touristen", sagte Maas. Geschäftsinteressen müssten hinter Gesundheitsfragen zurückstehen. Sommerurlaub werde es 2020 deshalb nur unter "verantwortbaren Zuständen" geben. Die zehn euopäischen Länder, mit denen er im Gespräch war, erstellen derzeit Regeln dafür.

Heiko Maas berät heute in einer Videokonferenz über die innereuropäische Grenzöffnung für Touristen im Sommer.

Eine weltweite Reisewarnung hält Maas mittlerweile für nicht mehr notwendig. Sie soll ab dem 15. Juni durch Reisehinweise ersetzt werden. Diese könnten dann aber auch von einem Urlaub in gewissen Gebieten abraten. Maas machte klar: "Das wird nicht das Datum sein, ab dem alle wieder in den Urlaub fahren können." Derzeit konzentriere man sich zudem auf Europa, weltweite Reisen seien nicht empfehlenswert.

Update, Montag (18. Mai), 14.55 Uhr: Laut Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) müssen Touristen im Sommerurlaub 2020 überall in Europa mit Einschränkungen rechnen. Das sagte er bei einer Pressekonferenz in Berlin am Nachmittag.

Coronavirus in NRW: Bayern öffnet Grenze zu Österreich wieder

Update, Montag (18. Mai), 14.52 Uhr: Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat am Nachmittag bekannt gegeben, dass sämtliche Grenzübergänge zwischen Bayern und Österreich wieder geöffnet werden. Es werde nur noch stichprobenweise Kontrollen geben. Seit Beginn der Grenzkontrollen in Bayern seien rund 150.000 Menschen zurückgewiesen worden.

Update, Montag (18. Mai), 14.25 Uhr: In Kürze nimmt Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) dazu Stellung, wann Auslandsreisen wieder denkbar und ob Urlaub im Sommer 2020 möglich sein wird.

Coronavirus in NRW: Höherer Preis für Fleisch gefordert

Update, Montag (18. Mai), 14.10 Uhr: CSU und Grüne fordern in der Debatte um bessere Arbeitsbedingungen in Schlachtbetrieben einen höhere Preise für Fleisch.

"Das System Billigfleisch muss ein Ende haben", sagte Annalena Baerbock, Vorsitzende der Grünen, am Mittag. Sie forderte einen Mindestpreis für Fleisch.

Auch CSU-Fraktionsvize Georg Nüßlein sagte der Augsburger Allgemeinen, dass er eine "deutliche Erhöhung" des Fleischpreises befürworte. Dies würde das Überleben der heimischen Landwirtschaft sichern, das Tierwohl verbessern und prekäre Zustände in den Schlachtbetrieben beenden. Zudem solle künftig nicht mehr mit dem Preis für Fleisch geworben werden dürfen.

Coronavirus in NRW: Arbeitsbedingungen in Schlachthöfen sollen verbessert werden

Update, Montag (18. Mai), 13.46 Uhr: Auch die Ausbrüche von Covid-19 in Schlachtbetrieben waren Thema in der mittlerweile beendeten Regierungspressekonferenz am Mittag.

Es werde einen Maßnahmenkatalog geben, um die Arbeitsbedingungen und den Arbeitsschutz in den Schlachtbetrieben zu verbessern, sagte der Sprecher des Bundesarbeitsministeriums.

Ein entsprechender Beschluss des Ministeriums wurde auf Mittwoch verschoben, es gebe Gesprächsbedarf. Er könne dann aber gefasst werden.

Ob höhere Fleischpreise sinnvoll wären, wollte man nicht kommentieren. Auch den Vorschlag von Clemens Tönnies, dessen Schlachtbetrieb einer der größten in NRW ist, Werksverträge unter bestimmten Bedingungen zu verbieten, blieb ohne Kommentar.

Eine Schlachterei der Tönnies Unternehmensgruppe in NRW.

Update, Montag (18. Mai), 13.34 Uhr: In den Kommunen in NRW war die Kritik an fehlender Kostenübernahme in der Coronavirus-Krise laut geworden. Insbesondere wegbrechende Einnahmen der gewerbesteuer würden zu Problemen führen. Das Bundesfinanzministerium arbeite derzeit an einem Konzept, die Kommunen zu entlasten, sagte der Sprecher des Ministeriums jetzt: "Wir wollen die Kommunen entlasten, damit sie schnell wieder inestieren können."

Coronavirus in NRW: Bundesregierung plant keine Impfpflicht gegen Corona

Update, Montag (18. Mai), 13.15 Uhr: In den vergangenen Wochen seien immer wieder Falschinformationen verbreitet worden, sagt die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer. Wer Verschwörungstheoreien, Mythen oder Fake-News zum Coronavirus verbreite, der wolle "das Land spalten und Menschen gegeneinaner aufbringen."

Es gebe Aufrufe, gegen die öffentliche Ordnung und zu verstoßen. "Dadurch werden Menschenleben in Gefahr gebracht, das darf nicht sein", sagte Demmer.

Die Bundesregierung informiert bei der Regierungspressekonferenz über das Coronavirus.

Zu zwei immer wiederkehrenden Themen nahm sie besonders Stellung. Zum eine werde es "keine Impfpflicht gegen das Coronavirus geben". Auch die Verschwörungstheorien zu Bill Gates und seiner Stiftung standen in der Kritik. Das weist die Bundesregierung zurück. Die Stiftung habe 250 Millionen Dollar für den Kampf gegen das Coronavirus investiert. "Die Bundesregierung schätzt die Arbeit der Stiftung", sagte Demmer.

Coronavirus in NRW: Bundesregierung informiert zum Stand der Dinge

Update, Montag (18. Mai), 13.05 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Französische Präsident Emmanuel Macron wollen am Nachmittag eine Deutsch-Französische Initiative vorstellen, um die Folgen der Coronavirus-Krise zu bekämpfen.

Update, Montag (18. Mai), 12.55 Uhr: Wie ist der Stand der Dinge in der Coronavirus-Krise? Wie geht es weiter? Diese Fragen will die Bundesregierung heute gegen 13 Uhr in der Bundespressekonferenz beantworten.

Coronavirus in NRW: 130 Infizierte in Flüchtlingsunterkunft bei Bonn - Bars bleiben geschlossen

Update, Montag (18. Mai), 12.09 Uhr: Während Restaurants und Hotels in NRW unter Auflagen öffnen dürfen, gilt das für Bars bislang nicht. Das größere Infektionsrisiko stehe laut dem Gesundheitsministerium NRW in keinem angemessenen Verhältnis zum Beitrag zur Versorgung. Das gelte besonders für Bars, die nicht in erster Linie Speisen anbieten, wie Cocktail- oder Shisha-Bars.

Update, Montag (18. Mai), 11.45 Uhr: NRW - Immer wieder gibt es neue Infektionsherde des Coronavirus in NRW. Nach Schlachtbetrieben hat es nun eine Flüchtlingsunterkunft bei Bonn erwischt.

In der Unterkunft für Flüchtlinge in St. Augustin haben sich nach aktuellen Tests 130 Menschen mit Covid-19 angesteckt. Die weiteren 170 Bewohner seien nicht infiziert, zitiert die dpa eine Sprecherin der Bezirksregierung in Köln.

In einer Flüchtlingsunterkunft in St. Augustin haben sich Dutzende Bewohner mit dem Coronavirus angesteckt.

Wie in allen Landesunterkünften würden auch in St. Augustin "höchste Hygienevorschriften" umgesetzt, sagte sie. Die Infizierten würden getrennt von den gesunden untergebracht. Auch Außenbereiche seien getrennt, das Essen nehmen die Bewohner auf de Zimmern ein.

Um Platz zu schaffen, würden negativ getestete Bewohner nun auf andere Unterkünfte verteilt. Zuvor waren in NRW bereits zwei weitere Flüchtlingsunterkünfte in Euskirchen und Düsseldorf betrofen.

Coronavirus in NRW: Gutscheine statt Geld für Konzert-Tickets 

Update, Montag (18. Mai), 11.18 Uhr: Bei wegen der Coronavirus-Pandemie ausgefallen Konzerten und anderen Veranstaltungen sowie Abo-Zahlungen konnten Besucher bislang auf eine Erstattung hoffen. Das soll sich künftig ändern.

Denn Bundestag und Bundesrat haben eine Gesetzesänderung beschlossen. Damit müssen sich Kunden, die bereits Tickets gekauft haben, künftig mit Gutscheinen zufrieden geben. Bislang konnten sie sich in der Coronavirus-Krise den Kaufpreis der Konzerttickets erstatten lassen. Das Gesetz muss noch verkündet werden und tritt erst dann in Kraft.

Laut der Verbraucherzentrale sollen unter die neue Regelung auch laufende Abos, etwa für Fitnessstudios und Zoos, fallen. Die Verbraucherschützer kritisieren die Gutscheine als "zinslose Zwangskredite".

Kunden müssen bei bereits gekauften Tickets künftig Gutscheine akzeptieren.

Coronavirus in NRW: Corona-App soll Ausbreitung eindämmen - hat aber Einschränkungen

Update, Montag (18. Mai), 10.55 Uhr: Um die Ausbreitung der Coronavirus-Pandemie einzudämmen, lässt die Bundesregierung seit Wochen eine entsprechende App entwickeln. Dazu wurden jetzt weitere Details bekannt.

Bislang sind die Gesundheitsämter in NRW und Deutschland darauf angewiesen, dass sich Infizierte an möglichst viele Kontaktpersonen erinnern. Nicht immer klappt das. Mit einer Smartphone-App sollen die Bürger eine mögliche Ansteckung besser nachvollziehen können.

Die Entwicklung der Software hakte anfangs, jetzt ist die vorläufige Architektur der Coronavirus-App auf der Technik-Seite Github veröffentlicht geworden.

Die Entwickler planen demnach, dass der Abstand und Dauer des Kontakts zu anderen Personen per Bluetooth gemessen werden. So soll das Risiko einer Ansteckung über die App gemessen werden können. Wie bereits berichtet, sollen die Daten über mehrere Schlüssel gesichert sein.

Laut der Entwickler hat die Corona-App jedoch einige Einschränkungen. So könne sie etwa nicht genau feststellen, ob ein Handy nur weit entfernt ist, oder ein Objekt (Mauer, andere Menschen) dazwischen das Signal abschwächt. Und: Je häufiger der Abstand zu anderen Personen gemessen wird, umso kürzer ist die Akkulaufzeit des Handys.

Coronavirus in NRW: Illegales Fußballturnier in Oberhausen beendet

Update, Montag (18. Mai), 9.50 Uhr: In Oberhausen hat die Polizei am Wochenende ein illegales Fußballturnier mit mehreren Hundert Teilnehmern beendet. Die Spieler hatten sich offenbar per WhatsApp verabredet.

Wie die Rheinische Post berichtet, waren am Sonntag (17. Mai) rund 100 Personen auf die Anlage des B-Kreisligisten Post SV Oberhausen gekommen. Zunächst war von bis 300 Spielern die Rede. Der Pressesprecher des Klubs hatte beobachtet, wie der Fußballplatz sich am Nachmittag immer weiter füllte.

Als die von ihm gerufene Polizei anrückte, seien viele der Spieler zwar über die Zäune verschwunden, kurz darauf war der Platz aber wieder voll. Erst nach einem zweiten Polizeieinsatz und der Sperrung des Platzes durch das Ordnungsamt der Stadt war der Spuk vorüber.

Die Spieler waren unter anderem aus Essen, Wuppertal und Köln zu dem illegalen Turnier angereist und sollen sich laut dem Bericht über eine WhatsApp-Gruppe verabredet haben.

Coronavirus in NRW: Urlaub im Ausland pünktlich zu den Sommerferien denkbar

Update, Montag (18. Mai), 9.20 Uhr: Durch die Grenzöffnungen zu Nachbarländern wie Luxemburg und der von Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) angekündigten Lockerung der Reisebeschränkungen in Europa rückt ein möglicher Sommerurlaub für die Menschen in NRW näher. Und das pünktlich zu Beginn der Sommerferien.

Während in der Coronavirus-Krise Urlaub an der Nordsee und Ostsee in Deutschland mittlerweile wieder möglich ist, hatten einige Nachbarländer teilweise ihre Grenzen kontrolliert.

Sollte alles nach Plan laufen, könnte mit Ankündigung von Heiko Maas bereits pünktlich zu den Sommerferien wieder Urlaub im Ausland möglich sein - allerdings mit Abstrichen. Ab dem 1. Juli soll es etwa beim Urlaub in den Niederlanden weitere Lockerungen geben. Auch wenn pünktlich zum Beginn der Sommerferien am 29. Juni (Montag) die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes aufgehoben werden soll, gelten in vielen Ländern jedoch weiter Maskenpflicht sowie deutlich höhere Strafen als in Deutschland, sollte man dagegen verstoßen.

Coronavirus in NRW: Videokonferenz mit beliebten Urlaubsländern zur Grenzöffnung für Touristen am Montag

Update, Montag (18. Mai), 8.11 Uhr: Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) will am heutigen Montag mit seinen Kollegen aus beliebten Urlaubsländern der Deutschen beraten, wie die Reisebeschränkungen wegen der Corona-Pandemie nach und nach gelockert werden können.

Teilnehmer der Videokonferenz sind Spanien, Italien, Österreich, Griechenland, Kroatien, Portugal, Malta, Slowenien, Zypern und Bulgarien. Es soll darüber beraten werden, wie trotz des Coronavirus eine koordinierte Öffnung der Grenzen für Touristen umgesetzt werden kann.

Maas will die vorerst bis zum 16. Juni in Deutschland geltende weltweite Reisewarnung für Urlauber schrittweise aufheben. Bedingung dafür ist, dass es bei der Bekämpfung der Covid-19-Pandemie keine Rückschläge gibt. Es scheint also möglich, dass der Sommerurlaub in diesem Jahr nicht nur im Inland stattfinden muss.

Coronavirus in NRW: Kreis Coesfeld lockert Corona-Maßnahmen nach Ausbrüchen im fleischverarbeitenden Betrieb

Update, Montag (18. Mai), 7.52 Uhr: Im Kreis Coesfeld (NRW) werden mit einer Woche Verspätung die Kontaktbeschränkungen gelockert. Unter anderem sind nun Treffen von Angehörigen aus zwei Haushalten gestattet.

Restaurants, Cafés und Kneipen mit Sitzplätzen dürfen im Innen- und Außenbereich öffnen. Wegen hoher Neuinfektionszahlen nach dem Corona-Ausbruch in einem Fleischbetrieb waren die Lockerungen größtenteils verschoben worden.

Beim fleischverarbeitenden Betrieb Westfleisch in Coesfeld gab es hohe Neuinfektionszahlen.

Update, Montag (18. Mai), 7.12 Uhr: Das Infektionsgeschehen in Nordrhein-Westfalen bleibt moderat. Entsprechend nimmt das Land NRW auch in dieser Woche weitere Lockerungen der bisherigen Coronavirus-Maßnahmen vor.

Coronavirus in NRW: Hotels öffnen ab heute - Besuch im Krankenhaus ab Mittwoch erlaubt

So dürfen nach wochenlanger Zwangspause ab heute die Hotels wieder öffnen. Gleiches gilt auch für die Jugendherbergen, für die laut der Deutschen Presse-Agentur (dpa) allerdings noch keine Klarheit darüber herrsche, welche Vorgaben der Landesregierung umgesetzt werden müssen. Entsprechend gibt es noch kein Öffnungsdatum.

Ein noch viel größerer Meilenstein auf dem Weg zurück in die Normalität wird für viele Patienten und Angehörige am Mittwoch (20. Mai) erreicht. Dann sind trotz der Coronavirus-Pandemie unter strengen Auflagen wieder Besuche in den Krankenhäusern möglich. Voraussetzung dafür ist, dass die Einrichtungen mit einem entsprechenden Konzept vorbereitet sind.

Update, Sonntag (17. Mai), 18.10 Uhr: Trotz der gelockerten Maßnahmen ist das Coronavirus in NRW nach wie vor da. Die Zahl der bestätigten Infektionen mit Covid-19 hat sich in Nordrhein-Westfalen mittlerweile auf 36.268 erhört. Seit Samstag kamen 134 neue Infektionen dazu, zwei Personen sind außerdem an dem Virus gestorben. Die Zahl der Toten steigt damit auf 1.504.

Coronavirus in NRW: 150 weniger Menschen akut infiziert als am Vortag

Zugleich wurden den Angaben nach 282 weitere Menschen wieder gesund. Das NRW-Gesundheitsministerium listet 30 682 Genesene auf. Rein rechnerisch galten damit am Sonntag 4.082 Menschen in NRW als akut infiziert - 150 weniger als am Vortag.

Im Kreis Heinsberg, wo es in einem Depot des Paketzustellers DPD zu einem Corona-Ausbruch gekommen war, kamen von Samstag auf Sonntag 28 registrierte Infektionen dazu (insgesamt 1.849). Im Kreis Coesfeld liegt der Wert nach zahlreichen Corona-Fällen in einem Fleischbetrieb erstmals wieder unter der Grenze von 50 bei nun 47,7.

Update, Sonntag (17. Mai), 13.06 Uhr: Neue Lockerungen bei den Coronavirus-Schutzmaßnahmen in NRW erfordern gleichzeitig auch einige neue Regeln, an die sich gehalten werden muss, damit die Lockerungen beibehalten werden können.

Coronavirus Regeln: NRW-Gesundheitsministerium mit neuen Vorgaben für Freibäder, Restaurants und Co.

Das NRW-Gesundheitsministerium hat deshalb unter anderem für Freibäder, Restaurants, Hotels, Massagestudios und Friseure einige neue Vorgaben veröffentlicht. Durchgehend gelten nach wie vor Mindestabstand oder Maskenpflicht, wenn der nicht durchzuhalten ist.

  • Freibäder (ab 20. Mai wieder geöffnet): Vorgeschrieben wird eine begrenzte Zahl an Gästen, der stetige Mindestabstand - auch im Becken und in Duschen - sowie Maskenpflicht in geschlossenen Räumen. Gäste müssen sich nach Betreten des Freibads die Hände waschen oder desinfizieren und jeder wird registriert.
Die Freibäder in NRW dürfen ab dem 20. Mai öffnen. Doch es gelten strenge Coronavirus-Regeln.
  • Restaurants (bereits wieder geöffnet): Zu den bereits bekannten Regeln kommt in den neu veröffentlichten "Hygiene- und Infektionsstandards" die Möglichkeit, Gästen einen Mundschutz zu verpassen, wenn sie zum Beispiel die Toilette aufsuchen. Gewürzstreuer und Zahnstocher dürfen nicht offen auf dem Tisch stehen. Nach der Benutzung müssen sie abgewischt werden - Speisekarten ebenso.
  • Hotels (ab 18. Mai wieder geöffnet): Beschäftigte, die direkten Kontakt mit Gästen haben, müssen eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. Die Zimmerreinigung soll "bei kürzeren Aufenthalten" nicht jeden Tag, sondern nur nach der Abreise erfolgen. Alles, was im Zimmer liegt - zum Beispiel Zeitschriften - muss mindestens nach jedem Gästewechsel gereinigt werden.
  • Friseure (bereits wieder geöffnet):  Bei "gesichtsnahen Dienstleistungen und nicht einhaltbaren Schutzabständen" müssen Beschäftigte eine spezielle Mund-Nasen-Maske "ergänzt von einer Schutzbrille oder einem Gesichtsschild" tragen. Das Tragen von Einweghandschuhen ist obligatorisch.
  • Fitnessstudios (bereits wieder geöffnet): Dort gelten weniger strenge Zutritts-Regeln als zum Beispiel für Freibäder: So werden als Maßstab pro Kunde sieben Quadratmeter - statt zehn - angesetzt. Dafür ist "aufgrund der Aerosolbelastung jedes hochintensive Ausdauertraining" verboten.

Alle weiteren Nachrichten zum Coronavirus in Nordrhein-Westfalen aus der vergangenen Woche.

*RUHR24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Michael Kappeler/dpa