Coronavirus-News im Live-Ticker

Corona NRW Live-Ticker: Laschet sucht Konsens mit Karnevalisten +++ bundesweite Maskenpflicht nach NRW-Vorbild

News zu Corona in NRW, Dortmund, Bochum, Essen, Duisburg aktuell im Live-Ticker. Die Übersicht und Zahlen zu Coronavirus-Neuinfektionen und alles zur Maskenpflicht.

  • Wie hoch ist die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus* in Dortmund und NRW?
  • Im Live-Ticker berichtet RUHR24.de* über die Entwicklung der Covid-19-Pandemie in NRW.
  • Fallzahlen, Statistiken, Maskenpflicht und Lockerungen: Alle News zu Corona aktuell in der Übersicht.
  • Dieser Ticker wird nicht mehr aktualisiert. Alle neuen Entwicklungen zum Coronavirus in NRW gibt es hier*.

Update, Sonntag (23. August), 11.30 Uhr:  Armin Laschet (CDU) will gemeinsam mit Karnevalsvereinen über ein Verbot der Veranstaltungen entscheiden. Er wolle einen Konsens finden. Ein Verbot der Veranstaltungen sei möglicherweise von den Karnevalsvereinen besser zu tragen, als nur eine begrenzte Zahl von Feierenden zu den Karnevlassitzungen zuzulassen. Denn dann könnten die Vereine die Kosten nicht mehr tragen.

Außerdem verweist der NRW-Ministerpräsident darauf, dass Karneval für viele Menschen auch ein "Fest gegen die Obrigkeit" sei , bei dem sie gerade das machten, "was der Staat nicht will". Deshalb sei eine Entscheidung im Konsens mit den Vereinen notwendig.

Gegenüber der dpa verwies der Ministerpräsident auch auf das Verbot der Schützenfeste im Sommer, welches die Vereine sogar gefordert hätten. Ohne ein Verbot der Veranstaltungen wären die Vereine auf den Kosten für Festzelte und Verträge sitzen blieben. Am Ende, so Laschet, müsse es daher eine klare Ansage auch für den Karneval geben.

Coronavirus: Maskenpflicht in Schulen nach NRW-Vorbild

Update, Sonntag (23. August), 9.55 Uhr: CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat sich für eine bundesweite Maskenpflicht nach NRW-Vorbild ausgesprochen. Im Fall weiter steigender Corona-Infektionszahlen will sie eine bundesweite Maskenpflicht am Arbeitsplatz und im Schulunterricht prüfen.

Zwar haben neben NRW auch Berlin, Bayern und Baden-Württemberg eine Maskenpflicht an Schulen eingeführt, allerdings müssen die Schüler in den anderen Bundesländern die Masken im Unterricht nicht tragen. In Nordrhein-Westfalen müssen Schüler an weiterführenden Schulen auch im Unterricht eine Maske tragen.

CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer liebäugelt mit bundesweiter Maskenpflicht im Unterricht.

Wie Zeit online berichtet, befand Kramp-Karrenbauer: "Wenn das obligatorische Tragen von Masken im Unterricht dazu führt, dass wir die Schließung der Schulen umgehen, dann sollten wir darüber nachdenken. Die Erfahrungen in Nordrhein - Westfalen scheinen nicht so schlecht zu sein."

Coronavirus in NRW: Dortmund meldet Ausbruch in familärem Zusammenhang

Update, Samstag (22. August), 17.15 Uhr: In Dortmund wurden heute 15 neue Infektionen gemeldet. Sechs der 15 positiven Testergebnisse lassen sich auf einen Ausbruch im familären Zusammenhang zurückführen. Bei zwei weiteren Fällen handelt es sich um Reiserückkehrer aus Frankreich. Alle weiteren Fälle gelten als zu den anderen Fällen unabhängige Neuinfektionen.

Aufgrund eines positiven Falls musste in Dortmund nun allerdings eine Kita geschlossen werden: Das DRK-Familienzentrum Zwergenland bleibt bis zum 28. August geschlossen. 

In Dortmund liegen inzwischen insgesamt 1574 positive Tests vor. 1349 Patienten haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen. Aktuell sind derzeit in Dortmund 206 Menschen infiziert. 28 Corona-Patienten werden stationär behandelt, drei von ihnen intensivmedizinisch und mit Beatmung. In Dortmund gibt es bislang zwölf Todesfälle im direkten Zusammengang mit Covid-19.

Coronavirus in NRW: Ausbrüche meist im privaten Umfeld

Update, Samstag (22. August), 16.45 Uhr: Das Robert Koch-Institut hat untersucht, auf welches Umfeld Infektionen, die einem Covid-19-Ausbruch zugeordnet werden können, in Deutschland zurückgeführt werden können - und kam dabei zu einem überraschend klaren Ergebnis. So scheinen die meisten gehäuft auftretenden Infektionen im privaten Haushalt stattgefunden zu haben, also zwischen Familienmitgliedern, Freunden oder Bekannten. 

Analog dazu warnte das Institut jüngst davor, dass die derzeit wieder steigenden Fallzahlen mit Feiern im Familien- oder Freundeskreis in Verbindung gebracht werden müssen. Bei der Nutzung von (öffentlichen) Verkehrsmitteln haben sich in der Vergangenheit dagegen nur sehr wenige Menschen gehäuft mit dem Coronavirus infiziert.

Update, Samstag (22. August), 13.54 Uhr: Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) will Reiserückkehrer aus Risikogebieten für Corona-Tests zur Kasse bitten. Solche Tests sollten "mittelfristig ähnlich wie Flughafengebühren auf den Reisepreis aufgeschlagen werden", sagte Laschet den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Es ist nicht akzeptabel, dass dies auf Dauer die Allgemeinheit bezahlt."

Coronavirus in NRW: Reisende aus Risikogebieten sollen Tests selbst zahlen

Derzeit gehe es allerdings darum, mit kostenlosen Pflichttests konsequent und schnell zu handeln. "Eine Dauerlösung ist das nicht." Das NRW-Gesundheitsministerium hatte zuvor gefordert, dass sich Reisende aus Corona-Risikogebieten an den Kosten der Tests beteiligen.

Zeitgleich mahnte Armin Laschet, dass Quarantäne-Brecher konsequent bestraft werden müssen. "Wer sich nicht an eine verhängte Quarantäne hält, gefährdet absichtlich die Gesundheit anderer. Diesen Regelbruch werden wir konsequenter ahnden", sagte der Regierungschef und fordert eine "Vollzugsoffensive". Sanktionen bis zu 25.000 Euro seien möglich.

Müssen Reisende aus Risikogebieten ihre Corona-Tests bald komplett selbst zahlen?

Update, Samstag (22. August), 9.30 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus hat in Deutschland die Schwelle von 2000 Neuinfektionen am Tag überschritten. Damit ist der höchste Wert seit Ende April erreicht. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Samstagmorgen mitteilt, meldeten die Gesundheitsämter insgesamt 2034 positive Testergebnisse. In NRW kamen im Vergleich zum Vortag 663 Neuinfektionen hinzu.

Coronavirus in NRW: Fallzahlen nicht mit erhöhtem Testaufkommen zu erklären

Den Höhepunkt der täglich gemeldeten Neuinfektionen erreichte Deutschland im März/April. Danach waren die Zahlen allmählich gesunken. Seit Ende Juli steigt die Anzahl der nachgewiesenen Neuinfektionen aber wieder an. Zwar stieg auch die Anzahl der durchgeführten Tests, doch zuletzt erklärte das RKI, dass die steigenden Fallzahlen nicht allein mit dem erhöhten Testaufkommen erklärt werden könne. 

Stattdessen werden Reiserückkehrer und kleinere Ausbruchsgeschehen bei Feiern im Familien- oder Freundeskreis in Verbindung mit den steigenden Fallzahlen gebracht.

Update, Freitag (21. August), 18.25 Uhr: Köln – In Köln helfen etwa 50 Bundeswehrsoldaten bei Coronatests. Das teilte die Stadt heute mit.  

Coronavirus in NRW: Bundeswehr hilft bei Corona-Tests

Im Infektionsschutzzentrum in der Innenstadt werden mehrere Teams des Sanitätsdienstes der Bundeswehr eingesetzt, um die Testkapazität zu erhöhen und die Wartezeiten zu verkürzen. 

Weitere Teams der Bundeswehr arbeiten nach Angaben der Stadt Köln außerdem im Bereich der Infektionsketten-Nachverfolgung mit. 

Update, Freitag (21. August), 18.07 Uhr: Essen – Wie die Stadt Essen mitteilte, gibt es an drei Kindertagesstätten inzwischen einen positiven Corona-Fall

Coronavirus in NRW: Corona-Fälle an drei Kitas in Essen

In der Evangelischen Kindertagesstätte Schniedtkamp, der Kita Schalthaus Beisen und in der Kita Im Girardet Haus in Essen-Rüttenscheid sind Erzieher positiv auf das Virus getestet worden.

Die Umfeldanalysen laufen derzeit. Es sind jeweils eine Kindergruppe und weitere Erzieher betroffen. Welche konkreten Maßnahmen an den Kitas getroffen werden, ist noch nicht bekannt.

Update, Freitag (21. August), 17.15 Uhr: NRW – Nachdem Dortmund bereits am Mittwoch angekündigt hatte, die kommende Karnevals-Saison ausfallen zu lassen, hat sich heute nun auch der stellvertretende Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens, Joachim Stamp (FDP) dazu geäußert. 

Der Politiker ist dafür, alle Karnevalsumzüge in NRW in der kommenden Session abzusagen. Ausgelassenes Feiern sei angesichts der derzeitigen Corona-Lage nicht möglich, so Stamp. Denn Karneval lebe von Nähe, aber Nähe ist wegen Corona nicht denkbar.

Coronavirus in NRW: Coronavirus verdirbt Karnevalisten die Freude

Die Karnevalisten wollen ihr Fest aber noch nicht verloren geben. So hält der Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, Christoph Kuckelkorn, eine Absage der Karnevalsumzüge zum jetzigen Zeitpunkt für verfrüht. "Wir haben noch Zeit", sagte er. Es seien Konzepte entwickelt worden, die dem Landesgesundheitsministerium vorlägen. Diese würden dort bewertet und kämen dann zurück. 

NRW-Politiker Joachim Stamp (FDP) spricht sich gegen eine Karnevals-Saison aus.

Allerdings hat sich in dieser Woche bereits Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) gegen eine Fasnacht-Saison ausgesprochen: "Bei der jetzigen Infektionslage kann ich mir Karneval nicht vorstellen."

Update, Freitag (21. August), 16.50 Uhr: Herne – In Herne ist die komplette Oberstufe einer Gesamtschule nach einem Corona-Fall nach Hause geschickt worden. 

Coronavirus in NRW: Oberstufe aus Herne in Quarantäne

Nun müssen mehr als 200 Schüler in Quarantäne und werden noch heute vom Gesundheitsamt auf das Coronavirus getestet. Die Schule will die Ergebnisse abwarten und dann entscheiden, ab wann der Unterricht wieder aufgenommen werden kann. 

Update, Freitag (21. August), 15.30 Uhr: Dortmund – In Dortmund kommen am heutigen Freitag 19 neue positive Testergebnisse dazu. Diesmal gibt es keine Reiserückkehrer unter den Infizierten.

Coronavirus in NRW: 19 neue Testergebnisse in Dortmund

Wie die Stadt Dortmund mitteilte, sollen drei der mit dem Coronavirus infizierten Personen einen familiären Hintergrund haben. Alle weiteren sind individuelle Einzelfälle. Damit liegen in Dortmund seit dem ersten Auftreten der Erkrankung 1559 positive Tests vor. 

Update, Freitag (21. August), 15.15 Uhr: Aktuell steigt die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus wieder. Das führt nun auch wieder zu Engpässen bei den Corona-Tests. Wie der WDR berichtet, hatte es in der Woche vom 10. bis 16 August in den Laboren einen Rückstau von rund 17.100 abzuarbeitenden Test gegeben. 

Coronavirus in NRW: Engpässe bei Corona-Tests

Nicht zu letzt die steigenden Coronazahlen, sondern auch die Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten sorgen dafür, dass die Anzahl der Testungen erneut steigt und die Labore nicht hinterher kommen.

Update, Freitag (21. August), 15.00 Uhr: Im Konzerthaus in Dortmund findet zum Saisonauftakt am 3. September zum ersten Mal seit der Coronavirus-Krise wieder ein Konzert statt. Damit wagt sich das Konzerthaus als erste Bühne wieder an ein großes Chorkonzert.

Coronavirus in Dortmund: Erstes Konzert im Konzerthaus

Das Dortmunder Gesundheitsamt habe dafür am Donnerstag die Freigabe erteilt, sagte ein Sprecher gegenüber derDeutschen Presse-Agentur (dpa). Das Schutzkonzept sei umfassend.

Die rund 90 Musiker werden vor der Aufführung mehrfach getestet und bleiben während der Probenphase im Hoten in Quarantäne. 790 Zuschauer sollen zugelassen sein und mit reichlich Abstand im Saal Platz finden. Zudem wird ein Belüftungssystem alle 20 Minuten die Luft im Raum austauschen. 

Chor und Orchester wieder in voller Besetzung live zu erleben, werde alle "ganz neu berühren nach diesen Monaten der Stille", sagte der Dortmunder Intendant  Raphael von Hoensbroech zu dem geplanten Konzert. 

Update, Freitag (21. August), 12.58 Uhr: Bonn – Gastwirte in Bonn dürfen bei den Fußball-Finalspielen am Freitag und am Sonntag kein Public Viewing auf öffentlichen Flächen anbieten. Grund dafür ist die drohende Corona-Ansteckungsgefahr, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet.

Am Wochenende ist Publik Viewing in Bonn verboten – die Infektionsgefahr ist zu groß.

Coronavirus in NRW: Public Viewing untersagt

Bei Fußballübertragungen sei es in den vergangenen Tagen immer wieder zu größeren Menschenansammlungen vor Gaststätten gekommen. Dabei wurden weder Mindestabstände eingehalten noch Alltagsmasken getragen, begründete die Stadt Bonn am Freitag in einer entsprechenden Verfügung. 

Sie gilt vom 21. bis zum 24. August – also für die Finalspiele der Europa League am Freitag und der Champions League am Sonntag. Ausnahmen gelten für Gaststätten mit eigenen Außenflächen, wenn auf diesen Flächen die Gastwirte die Einhaltung der Coronaschutzverordnung kontrollieren. Dasselbe gilt für Übertragungen in Kneipen.

Cranger Weihnachtszauber trotz Coronavirus – so klappt es 

Update, Freitag (21. August), 10.26 Uhr: Herne – Nachdem Holzwickede im Kreis Unna seinen Weihnachtsmarkt bereits abgesagt hat, entwickeln andere Städte Pläne, um doch noch Weihnachtsstimmung verbreiten – trotz des Coronavirus.

Mit dem richtigen Konzept müssen wir in diesem Jahr trotz Corona nicht auf Weihnachtsstimmung verzichten. Herne macht es vor.

Coronavirus in NRW: Weihnachtsmärkte wollen nicht aufgeben – Herne hat einen Plan

Der Cranger Weihnachtszauber in Herne soll nach Informationen des WDR in diesem Jahr trotz Pandemie stattfinden. Dafür soll das Gelände am Rhein-Herne Kanal komplett eingezäunt werden und der Eintritt wird nur mit einem Ticket möglich sein.

So kann der Veranstalter nachvollziehen, wie viele Menschen sich derzeit auf dem Gelände befinden und mögliche Infektionsketten können nachverfolgt werden.

Hygienekonzept bei Weihnachtszauber in Herne

Außerdem soll es beim Cranger Weihnachtszauber in diesem Jahr weniger Buden und Fahrgeschäfte geben, damit die Menschen ausreichend Abstand zueinander halten können. Unter ähnlichen Voraussetzung hat es in Dortmund einen Pop-up-Freizeitpark gegeben. Mit einem zuvor gebuchten Ticket durften Besucher den mobilen Freizeitpark FunDomino* besuchen. 

THW wegen Coronavirus seit Februar im Dauereinsatz

Update, Freitag (21. August), 8 Uhr: Bonn – Das Technische Hilfswerk (THW) ist angesichts der Pandemie im Dauereinsatz – der längste in der bisher 70-jährigen Geschichte, bestätigt THW-Präsident Gerd Friedsam in Bonn. "Seit Februar sind täglich THW-Helfer im Einsatz. In der Spitze waren es jeden Tag mehr als 1200, jetzt sind es noch etwa 100."

Bei den Einsätzen gehe es vor allem um logistische Unterstützung, beispielsweise um die Verteilung von Schutzkleidung von Bundesbehörden. Außerdem baute das THW mobile Teststationen und Behelfskrankenhäuser auf.

Das Technische Hilfswerk (THW) ist auch Monate nach Ausbruch des Coronavirus weiterhin im Dauereinsatz.

Update, Donnerstag (20. August), 21.37 Uhr: Wegen der Corona-Pandemie muss der Christopher Street Day (CSD) in Dortmund in diesem Jahr ausfallen.

Um dennoch ein Zeichen zu setzen und die LSBTIQ-Community zu stärken, wehen ab Freitag (21. August) 1000 Fahnen in Regenbogenfarben* in der Stadt.

Update, Donnerstag (20. August), 19 Uhr: Die Zahl der Covid-19-Infektionen in Dortmund ist heute nur leicht gestiegen. Die Stadt meldet offiziell nur sechs Neuinfektionen.

Coronavirus in NRW: Zahl der Neuinfektionen mit Covid-19 in Dortmund moderat gestiegen

Damit haben sich in Dortmund bislang 1.540 Menschen mit dem neuen Coronavirus angesteckt. 1.318 gelten als genesen. 25 Patienten werden im Krankenhaus behandelt, drei davon müssen auf der Intensivstation beatmet werden. Bislang sind zwölf Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben, sechs weitere Infizierte aus anderen Gründen.

Verdachtsfälle in zwei Kitas in Dortmund haben sich derweil nicht bestätigt. In der Kinderstube Nordstadt-Krokodile und in der Fabido-Kita Erbpachtstraße wird der Betrieb wieder aufgenommen, teilt die Stadt am Abend mit.

Coronavirus in NRW: Schüler in Wanne-Eickel mit Covid-19 infiziert - Jahrgangsstufe in Quarantäne

Update, Donnerstag (20. August), 17.23 Uhr: Ein Schüler der Gesamtschule in Wanne-Eickel hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Wie die Stadt Herne mitteilt, hat das Gesundheitsamt eine Jahrgangsstufe der Oberstufe in Quarantäne gestellt.

Die Abstriche sollen am Freitag (21. August) durchgeführt werden. Eltern sowie Lehrer wissen Bescheid.

Update, Donnerstag (20. August), 15.30 Uhr: Schüler der weiterführenden Schulen müssen im Unterricht Mund-Nasen-Schutz tragen. Das hat Oberverwaltungsgericht NRW in Münster heute entschieden.

Coronavirus in NRW: Schüler müssen Mundschutz im Unterricht tragen - Gericht findet das "verhältnismäßig"

Drei Schüler aus dem Kreis Euskirchen im Alter von zehn bis 15 Jahren hatten einen Eilantrag gestellt und wollten sich von der Maskenpflicht im Unterricht* freistellen lassen. Sie hatten argumentiert, der Mundschutz habe keinen wissenschaftlich nachgewiesenen Nutzen, sei schlecht für die Gesundheit und würde im Unterricht stören.

Ein Gericht in NRW hat über einen Eilantrag zur Maskenpflicht an Schulen entschieden.

Dem folgte das Gericht in NRW nicht. Demnach sei die Maskenpflicht in Schulen "verhältnismäßig", entschieden die Richter in Münster über den Eilantrag. Die Masken tragen dazu bei, die Verbreitung des Coronavirus unter Schülern und Lehrern und somit auch in der Gesellschaft einzudämmen. Eine Gesundheitsgefahr durch das Tragen konnte das Gericht demnach nicht feststellen. In Ausnahmefällen könnten die Masken auch abgenommen werden.

Jedoch habe es immer wieder Corona-Ausbrüche an Schulen gegeben, zuletzt etwa in Dorsten*. Weitere Unsicherheiten sehen die Richter darin, dass zahlreiche Schüler und Lehrer teils aus dem Urlaub in Risikogebieten zurückgekehrt seien.

Bis Ende August soll die Mundschutzpflicht an Schulen nach jetzigem Stand noch gelten. Es ist jedoch nicht der Einzige Antrag dagegen in NRW: Das Gericht muss noch über elf weitere Anträge entscheiden.

Coronavirus in NRW: Maskenpflicht in Bus und Bahn soll stärker kontrolliert werden

Update, Donnerstag (20. August), 10 .52 Uhr: In Bussen und Bahnen in NRW herrscht schon lange die Maskenpflicht. Jetzt soll sie flächendeckend in einer groß angelegte Aktion auch kontrolliert werden. Bahnpersonal wird am Montag (24. August) im regionalen Bahnverkehr landesweit verstärkt auf Masken-Muffel achten. Verstärkung gibt es dann vom Ordungsamt und von der Polizei.

Wer ohne Maske erwischt wird, muss 150 Euro Strafen zahlen. Die Regelung gilt seit dem 12. August in NRW. In Dortmund hatte es eine ähnliche Aktion bereits vor ein paar Tagen geben*. Gleich 13 Mal an ein nur einem Ort verhängte das Ordnungsamt die Strafe für Maskenverweigerer.

Coronavirus in NRW: Bochum verschärft Regeln in Gebäuden

Update, Donnerstag (20. August), 9.05 Uhr: Aufgrund der steigenden Corona-Infektionszahlen hat der Krisenstab der Stadt Bochum entschieden, dass das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für alle Besucher sowie für alle Mitarbeitenden in öffentlich zugänglichen städtischen Gebäuden ab Donnerstag (20. August) Pflicht ist. Dies gilt beim Betreten und Verlassen der Gebäude und auf den Fluren und Gängen.

Coronavirus: Sechs Städte in NRW unter den Top 15 in Deutschland

Update, Donnerstag (20. August), 9.05 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen ist der beste Wert, um die Städte in Deutschland miteinander zu vergleichen. Herne im Ruhrgebiet liegt hier derzeit auf Platz 1 in ganz Deutschland (siehe Update vom 20.8. um 7.13 Uhr). Aber wie sieht es mit den absoluten Infizierten-Zahlen in Sachen Coronavirus aus?

Unter den Top 15 in Deutschland befinden sich laut Robert Koch-Institut gleich sechs Städte bzw. Kreise. Die Zahlen sind die kumulierten Werte seit Beginn der Pandemie in Deutschland:

  • Köln (Platz 3, 3383 Covid-19-Fälle seit Beginn der Pandemie)
  • Kreis Gütersloh (Platz 5, 2803 Covid-19-Fälle)
  • Düsseldorf (Platz 6, 2772 Covid-19-Fälle)
  • Duisburg (Platz 9, 2307 Covid-19-Fälle)
  • Städteregion Kreis Aachen (Platz 10, 2247 Covid-19-Fälle)
  • Kreis Heinsberg (Platz 11, 2030 Covid-19-Fälle)

NRW-Landesregierung will Corona-Auflagen weiter anziehen

Update, Donnerstag (20. August), 8. 38  Uhr: Angesichts der steigenden Infektionszahlen will die schwarz-gelbe Landesregierung in NRW die Zügel bei den Corona-Auflagen weiter anziehen. Das Kabinett berät am kommenden Dienstag (25. August) über eine Begrenzung der Personenzahl bei größeren Veranstaltungen in Nordrhein-Westfalen, wie Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Mittwoch ankündigte.

Karl-Josef Laumann (CDU) ist Gesundheitsminister von NRW.

Derzeit sehe die Corona-Schutzverordnung für NRW keine Obergrenzen wie in anderen Bundesländern vor. Aber es stehe die Entscheidung an, dass "eine Zahl" in die Verordnung eingefügt werde. Das Ministerium sehe die Entwicklung der Infektionszahlen "ein Stück weit mit Sorge".

Coronavirus in NRW: Herne in ganz Deutschland auf Platz 1

Update, Donnerstag (20. August), 7.13 Uhr: NRW - Nun ist Herne deutschlandweit auf Platz 1 was die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen betrifft. Die Stadt im Herzen des Ruhrgebiets wieß am Donnerstagmorgen laut eigener Zahlenrecherche der Wochenzeitung Die Zeit einen Wert von 36,5 auf. Ebenfalls unter den Top 5 in Deutschland liegt Wuppertal im Bergischen Land mit 30,2 Neuinfzierten - und ist damit auf Platz 3 in Deutschland.

Die Zahl, die für einen möglichen Lockdown verantwortlich sein könnte (die Grenze liegt bei 50 Fällen) ist in Herne damit im Vergleich zu gestern gestiegen. Weitere Städte im Ruhrgebiet weisen aktuell diese Werte auf:

  • Duisburg: 29,1
  • Bochum: 23,6
  • Hagen: 22,8
  • Gelsenkirchen: 20,3
  • Essen: 20,1
  • Hamm: 19,5
  • Dortmund: 19,4
  • Mülheim: 16,4
  • Recklinghausen: 12,8
  • Oberhausen: 11,4
  • Unna: 10,9
  • Bottrop: 7,7

Coronavirus in NRW: Experten aus Dortmund geben Tipps für Kitas

Update, Mittwoch (19. August), 20.15 Uhr: Seit dem 17. August befinden sich die Kitas in NRW wieder im Regelbetrieb - trotz steigender Corona-Zahlen in Nordrhein-Westfalen.

Um die Ausbreitung des Coronavirus in den Kitas einzudämmen, haben Experten aus Dortmund nun mehrere Tipps für Erzieher und Eltern* zusammengestellt. So sollten beispielsweise nach Möglichkeit viele Aktivitäten an der frischen Luft durchgeführt werden.

Update, Mittwoch (19. August), 19.15 Uhr: Wie die Stadt Bochum mitteilt, wurden in der Ruhrgebietsmetropole etliche Gastronomien ihre Hygieneregeln überprüft. Dabei wurden zahlreiche Verstöße festgestellt:

  • Mängel bei der Kontaktverfolgung
  • Mängel bei den Mund-Nasen-Bedeckungen der Mitarbeiter

Die betroffenen Betriebe erwarten nun Ordnungswidrigkeiten. Außerdem teilte die Stadt Bochum mit, dass Ende Juli eine Person, die positiv auf das Coronavirus getestet worden war, aus einem anderen Grund verstorben ist. 

Coronavirus in NRW: Mann aus Dortmund im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben

Update, Mittwoch (19. August), 18 Uhr: In Dortmund gibt es einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Am heutigen Mittwoch ist ein 78-jähriger Mann gestorben, der bereits im Juli im Knappschaftskrankenhaus Brackel stationär aufgenommen wurde und zuletzt auf der Intensivstation lag. Er wurde Ende Juli positiv getestet.

Außerdem gibt es in Dortmund 18 neue Corona-Infektionen. Zwei davon stammen aus einer Familie.

Coronavirus in NRW: Recklinghausen leuchtet soll trotz Pandemie stattfinden

Update, Mittwoch (19. August), 16.55 Uhr: Während die Landesrgeierung darüber diskutiert, wie viele Menschen zu Veranstaltungen kommen dürfen, diskutiert man in Recklinghausen über ein beliebtes Event, das bereits seit über einem Jahrzehnt stattfindet: "Recklinghausen leuchtet".

Verantwortliche sind nun zu dem Entschluss gekommen, dass man das beliebte und einzigartige Event in diesem Jahr zugunsten der Schausteller und Gastronomen stattfinden lassen möchte. Allerdings in abgespeckter Form.

So soll es beispielsweise keine Eröffnungsshow geben. Und auch das Konzert von Moguai muss ausfallen. 

Angepeilt ist derzeit der Zeitraum vom 26. Oktober 2020 bis 11. November 2020. Darüber, dass es kurzfristig zu einer Absage von Recklinghausen leuchtet kommen kann, sind sich die Veranstalter sowie Bürgermeister Christoph Tesche bewusst. Aber irgndwann "müsse man ja mit der konkreten Planung beginnen", heißt es.

Coronavirus in NRW: Karneval in Dortmund ist für die Saison 2020/2021 abgesagt

Update, Mittwoch (19. August), 14.52 Uhr: Die Tourismusbranche in NRW hat im ersten Halbjahr 2020 massiv unter der Corona-Krise gelitten. Die Zahl der Gäste in Herbergen sowie auf Campingplätzen sei um 53,5 Prozent auf 5,4 Millionen gesunken. Das teilte das Statistische Landesamt am Mittwoch mit.

Höhepunkt der Krise sei der am stärksten von der Pandemie betroffene Monat April gewesen. Da lagen die Buchungen 85 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Update, Mittwoch (19. August), 14 Uhr: Der Festausschuss Dortmunder Karneval hat die Karnevals-Session 2020/2021 abgesagt. Das geht aus einer Mitteilung des Ausschusses hervor.

Zu den abgesagten Veranstaltungen zählen alle Veranstaltungen des Dachverbandes und der Karnevalsjugend-Dortmund, so zum Beispiel der Rosenmontagszug, der Kinderkarnevalszug mit anschließender Kinder-Karnevals-Fete (Ki-Ka-Fe) und die Schlüsselübergabe.

"Die derzeit amtierenden Prinzenpaare bleiben im Amt und werden die Insignien im November 2021 an ihre Nachfolger übergeben", heißt es von den Verantwortlichen.

Entscheidend für die Absage seien vor allem zwei Aspekte:

  • Die Gesundheit der Karnevalisten
  • Finanzielle Risiken

Update, Mittwoch (19. August), 13.52 Uhr: Die sogenannte 7-Tage-Insidenz in NRW, also die durchschnittliche Zahl der Infizierten pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen, lag am Mittwoch bei 14,7 Neuinfizierten, sagte NRW-Gesundheitsminister Laumann am Mittwoch. Noch vor einem Monat lag dieses Zahl bei 6,4. "Aber man muss sagen, dass diese Zahl zum bisherigen Höhepunkt der Pandemie mit 37 wesentlich höher war."

Coronavirus in NRW: 6 Prozent der Neuinfizierten stecken sich auf Events an

Update, Mittwoch (19. August), 13.35 Uhr: NRW - Wo stecken sich die meisten Menschen in NRW mit dem Coronavirus an? Nach Angaben von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) sind rund sechs Prozent der Corona-Neuinfektionen in Nordrhein-Westfalen auf Veranstaltungen und private Feiern etwa in Gaststätten zurückzuführen. 

Ein Drittel der Infektionen (33 Prozent) gehe auf das private Umfeld in Haushalten zurück und ein Viertel (25 Prozent) auf Reiserückkehrer, sagte Laumann am Mittwoch (19. August) in Düsseldorf

Aktuell seien in NRW gut 4600 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Angesichts der derzeit steigenden Infektionszahlen in ganz Deutschland gibt es eine Debatte über weitere Corona-Beschränkungen etwa bei Feiern und Veranstaltungen.

Karneval trotz Corona in NRW? Festkomitee zeigt sich skeptisch - und macht Hoffnung

Update, Mittwoch (19. August), 12.08 Uhr: Nach den skeptischen Worten von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich nun auch der Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, Christoph Kuckelkorn, zum Karneval in der Corona-Pandemie geäußert. Er könne sich angesichts von Corona keinen Straßenkarneval vorstellen. 

"Der Straßenkarneval, der Kneipenkarneval, das sind so Elemente, die wir uns nicht vorstellen können", sagte Kuckelkorn am Mittwoch bei WDR2. "Auch Ballveranstaltungen können wir uns nicht vorstellen." Anders sei es bei Karnevalssitzungen mit Hygienekonzept. Man könne ja auch mit Maske in ein Restaurant gehen und diese dann am Platz abnehmen.

Der Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, Christoph Kuckelkorn.

Update,  Mittwoch  (19.  August),  11. 29  Uhr: Das Coronavirus zeigt bereits erste Wirkung auf Weihnachtsmärkte in der Region. Am Mittwoch teilte die Stadt Holzwickede im Kreis Unna mit, dass der diesjährige Weihnachtsmarkt aufgrund der derzeitigen Pandemie-Lage ausfällt. 

"Eine Entscheidung, die Bürgermeisterin Ulrike Drossel nicht leichtgefallen ist, jedoch auf Grund der aktuellen Lage alternativlos ist", heißt es in einer Pressemitteilung. 

Coronavirus: Viele Erstklässler ohne Untersuchung eingeschult

Update, Mittwoch (19. August), 9 .20 Uhr: Die meisten Erstklässler sind in diesem Schuljahr ohne die eigentlich obligatorischen Schuleingangsuntersuchungen in die Schule gekommen. Grund ist die Auslastung der Gesundheitsämter in der Corona-Pandemie. „Die meisten haben es nicht geschafft, die Schuleingangsuntersuchungen durchzuführen“, sagte Ute Teichert, Vorsitzende des Bundesverbandes der Ärztinnen und Ärzte im öffentlichen Gesundheitsdienst (BVÖGD), im Interview mit RTL und ntv. 

Nur in ganz wenigen Bundesländern sei versucht worden, die Untersuchungen in der Lockerungsphase nachzuholen. Es seien mehrere zehntausend Kinder bundesweit betroffen.

Coronavirus in NRW: Herne im Ruhrgebiet nimmt weiter Top-Position ein

Update, Mittwoch (19. August), 7.45 Uhr: NRW - Während die Zahl der Corona-Neuinfektionen je 100.000 Einwohner (7 Tage) im bayrischen Dingolfing-Landau rasch sinkt (dort hatte es einen Corona-Ausbruch in einer Konserven-Fabrik gegeben), scheinen sich die Werte im Ruhrgebiet nur relativ langsam zu verändern.

Herne ist bei der 7-Tage-Zahl weiterhin auf Platz 2 in Deutschland mit 33,3 Neuinfzierten pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen. Am Dienstag hatte die Zahl zu diesem Zeitpunkt bei 33,9 gelegen.

Laut Zahlen der Wochenzeitung Die Zeit lauten die Werte für weitere Städte im Ruhrgebiet derzeit folgendermaßen (zum Vergleich: Der Bundesdurchschnitt liegt bei aktuell 10,2):

  • Bochum: 30,2
  • Duisburg: 29,1
  • Hagen: 22,8
  • Gelsenkirchen: 21,9
  • Essen: 21,1
  • Hamm: 20,7
  • Dortmund: 18,7
  • Mülheim a. d. Ruhr: 17,6
  • Unna: 17,2
  • Oberhausen: 17,1
  • Recklinghausen: 15,0
  • Bottrop: 7,7

Update, Dienstag (18. August), 21.30 Uhr: Das Festkomitee Kölner Karneval hat sich gegen eine Absage des Karnevals wegen der Corona-Pandemie zum jetzigen Zeitpunkt ausgesprochen. 

"Man muss nicht heute das verbieten, was in einem halben Jahr stattfinden soll", sagte am Dienstag Michael Kramp, Sprecher des Festkomitees, des Dachverbands der meisten Kölner Karnevalsvereine. "Eine pauschale Absage mehrere Monate vor der Session halten wir für wenig zielführend", ergänzte der Präsident des Festkomitees, Christoph Kuckelkorn.

Coronavirus in NRW: Düstere Aussichten für Karneval im kommenden Jahr

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte sich wegen der Corona-Pandemie skeptisch geäußert, ob im kommenden Winter Karneval stattfinden kann. 

Wie die Rheinische Post berichtet, sagte der CDU-Politiker am Dienstag in einer Telefonschaltkonferenz des Gesundheitsausschusses: "Ich war selbst Kinderprinz und komme aus einer Karnevalshochburg. Ich weiß also, wie wichtig Karneval für viele Millionen Deutsche ist. Aber: Ich kann mir Karneval in diesem Winter, mitten in der Pandemie schlicht nicht vorstellen. Das ist bitter, aber so ist es."

Eine Absage wäre für die Hochburgen "ein wirtschaftliches Desaster", sagte der Präsident des Bundes Deutscher Karneval (BDK), Karl-Ludwig Fess, der Rheinischen Post. Über Spahns Äußerungen zeigte er sich überrascht und forderte Spahn auf, den Bundesverband und Regionalvertreter zu einem Runden Tisch einzuladen.

 "Die Gesundheit steht an erster Stelle, auch bei uns Karnevalisten", so Fess, "aber bevor Veranstaltungen abgesagt werden, muss es darüber Gespräche geben." Bislang sei nicht mit den zuständigen Behörden über eine Absage der Session gesprochen worden.

Schlechte Aussichten für den Karneval im kommenden Jahr

Update, Dienstag (18. August), 20.41 Uhr: Ein Besuch beim Friseur ist wegen des Coronavirus an viele Auflagen gebunden. In Dortmund hält sich aber nicht jeder Friseur-Betrieb daran. Nun warnen Experten*.

Update, Dienstag (18. August), 19.30 Uhr: In Bochum ist eine Frau an einer Corona-Infektion verstorben. Das teilte die Stadt am Dienstag mit. 

Laut Angaben der Behörden handele es sich bei der Toten um eine "hochbetagte" Frau. Weitere Informationen zu ihrem Alter oder Vorrkrankungen machten sie nicht.

Die Zahl der Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohnerinnen bzw. Einwohner für die vergangenen sieben Tage liegt in Bochum zurzeit bei 29,6.

Update, Dienstag (18. August), 17.27 Uhr: Die Stadt Dortmund vermeldet am heutigen Dienstag 26 Neuinfektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2). Sechs Neuinfektionen betreffen Reiserückkehrer, drei Infizierte kommen aus einem familiären Zusammenhang.

Coronavirus in NRW: Dortmund meldet immensen Anstieg an Neuinfektionen

Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 1516 positive Tests vor. 1269 Patienten haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen. Insgesamt sind derzeit in Dortmund 230 Menschen infiziert. Zurzeit werden in Dortmund 28 Corona-Patienten stationär behandelt, sechs von ihnen intensivmedizinisch und vier mit Beatmung.

In Dortmund gibt es bislang elf Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19. Weitere sechs mit SARS-CoV-2 infizierte Patienten verstarben aufgrund anderer Ursachen. In der Kinderstube Nordstadt-Krokodile sowie in der Kita Erbpachtstraße bleibt je eine Gruppe geschlossen. Die Kita Zwergenland in der nördlichen Innenstadt wurde komplett geschlossen.

Im Robert-Bosch-Berufskolleg gibt es einen bisher unbestätigten Verdachtsfall. Eine Klasse wurde daraufhin geschlossen. An der Nordmarkt Grundschule befindet sich nun eine Klasse in Quarantäne. Die Leitung der Grundschule Kleine Kielstraße hat beschlossen, die Schule bis 27. August zu schließen.

Update, Dienstag (18. August), 16.19 Uhr: Nach einem Besuch in Düsseldorf richtete Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) einen dringenden Appell an die Behörden. Es solle alles daran gesetzt werden, "das Infektionsgeschehen im Zaume zu halten", sagte sie am Dienstag. Dazu müssten die "Zügel" angezogen werden - das bedeute, "dass konsequent die Regeln durchgesetzt werden müssen".

Coronavirus: Angela Merkel mit Forderung an Behörden nach Besuch in NRW

In den vergangenen Wochen stiegen die Infektionszahlen mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) wieder an. Das sei eine Entwicklung, "die wir eindämmen sollten", sagte Angela Merkel. Zwei Bereiche seien besonders im Fokus: die Rückkehr von Reisenden aus Risikogebieten und private Feiern, "bei denen sorglos miteinander umgegangen wird".

Mit Blick auf den Reiseverkehr mahnte Merkel, die vierzehntägige Quarantäne nach Rückkehr aus einem Risikogebiet, solange kein negativer Corona-Test vorliegt, sei "keine Kann-Regelung". Es handele sich vielmehr um "eine bußgeldbewehrte Regelung im Infektionsschutzgesetz", die "mit aller Kraft" durchgesetzt werden müsse. Wer sich nicht an die Quarantäne halte, gefährde "massiv andere Menschen".

Angela Merkel nahm heute an der Kabinettssitzung der nordrhein-westfälischen Regierung mit Ministerpräsident Armin Laschet teil.

Stärkere Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr begrüßt Angela Merkel. Es sei weiterhin wichtig, Masken zu Tragen und Abstand zu halten. Bei einem erneuten Anstieg der Infektionszahlen müsste man bei Reisen in Risikogebiete und privaten Feiern ansetzen.

"Aber so weit ist es noch nicht." Zugleich machte Merkel deutlich: "Jedenfalls können weitere Lockerungen aus meiner Sicht derzeit nicht stattfinden."

Update, Dienstag (18. August), 14.47 Uhr: Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter (50) hat eine mögliche Verlängerung der Bezugsdauer von Kurzarbeitergeld begrüßt. Dies sei "sinnvoll, um möglichst vielen Menschen eine langfristig gute und sichere Arbeit zu ermöglichen", sagte Hofreiter am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP.

Coronavirus: Anton Hofreiter hält Verlängerung von Kurzarbeitergeld für "sinnvoll"

Allerdings müsse die Verlängerung der Leistung "stärker als heute mit Qualifizierung verknüpft werden - für neue Klimaschutztechnologien und Digitalisierung". Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronakrise würden auch im Frühjahr 2021 nicht vorbei sein, sagte Hofreiter weiter. Die Bundestagsfraktion der Grünen forderte "die grüne Qualifizierungskurzarbeit, die sogar bis zu drei Jahren dauern kann".

Update, Dienstag (18. August), 12.22 Uhr: Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat bei steigenden Corona-Infektionszahlen wieder schärfere Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus gefordert. Das Prinzip der Landesregierung sei: "Wenn Infektionszahlen sinken, müssen Grundrechtseingriffe zurückgenommen werden - wenn Infektionszahlen steigen, müssen Schutzvorkehrungen verstärkt werden", sagte Laschet laut Mitteilung am Dienstag kurz vor Beginn einer gemeinsamen Sitzung des Landeskabinetts mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in Düsseldorf. In der aktuellen gesundheitlichen und wirtschaftlichen Pandemie-Lage sei "der enge Schulterschluss zwischen Bund und Ländern wichtiger denn je".

Armin Laschet und Angela Merkel trafen sich am Dienstag (18. August) in Düsseldorf.

Update, Dienstag (18. August), 12.22 Uhr: Dortmund - In Dortmund scheinen die Ordungskräfte rigoros gegen Masken-Muffel vorzugehen. Bei einem Schwerpunkteinsatz an einer Stadtbahn-Haltestelle in der Innenstadt verhängte das Ordnungsamt Dortmund gleich 13 Mal die fällige Strafe in Höhe von 150 Euro gegen Masken-Verweigerer.

Coronavirus: NRW liegt mit Zahlen weit über dem bundesweiten Durchschnittswert

Update, Dienstag (18. August), 9 .24 Uhr: NRW - Während Herne mit 33,9 Neuinfizierten je 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen derzeit deutschlandweit auf Platz 2 ist, liegt die Zahl in ganz Deutschland im Schnitt bei 8,5 Fällen. Das Land Nordrhein-Westfalen (15) liegt mit dieser Zahl neben Berlin (14,2) und Hessen (11,7) laut Robert Koch-Institut deutlich über dem bundesweiten Durchschnittswert. Sachsen (1,8) und Mecklenburg-Vorpommern (2,0) liegen in Deutschland auf den besten Plätzen mit den wenigsten Infizierten.

Coronavirus in NRW: Drei Städte im Ruhrgebiet unter den Top 5 in Deutschland

Update, Dienstag (18. August), 6.55 Uhr: NRW - Das Ruhrgebiet hält sich hartnäckig mit gleich mehreren Städten unter den Top 5 Städten in Deutschland mit der höchsten Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus je 100.000 (7 Tage). Derzeit sieht das Ranking laut Zahlen der Wochenzeitung Die Zeit, die ihre Daten mehrmals täglich aktualisiert, so aus (Stand 18. August, 6.34 Uhr):

  • Dingolfing-Landau (Bayern): 52
  • Herne: 33,9
  • Bochum: 31,3
  • Offenbach am Main (Hessen): 31,1
  • Duisburg: 30,1

Zumindest in Herne scheinen sich die Zahlen etwas zu senken. Am Montag lag die Zahl noch bei 42,8, war damit bedrohlich nah an der Grenze von 50 für einen lokalen Lockdown.

Update, Montag (17. August), 21.59 Uhr: NRW - Der Kreis Unna meldet seit Freitag nur einen mäßigen Anstieg der Corona-Neuinfektionen, nämlich 15 neue Fälle. Erfreulicherweise wurden außerdem 23 ehemals Coronavirus-Infizierte als genesen gemeldet. Damit sieht die Lage im NRW-Kreis besser aus als in der Stadt Herne, der möglicherweise sogar ein Lockdown droht (siehe hiezu das Ticker-Update von 10.30 Uhr).

14.08.2020 | 13 Uhr

17.08.2020 | 18 Uhr

Differenz (+/-)

Bergkamen

33

32

-1

Bönen

15

17

+2

Fröndenberg

8

7

-1

Holzwickede

1

4

+3

Kamen

4

3

-1

Lünen

37

35

-2

Schwerte

22

20

-2

Selm

8

8

+0

Unna

28

25

-3

Werne

20

17

-3

Gesamt

176

168

-8

Corona NRW (Live-Ticker): Viele Coronavirus-Neuinfektionen auch in Essen

Update, Montag (17. August), 21.48 Uhr: Auch in der NRW-Stadt Essen hat es am Wochenende viele Neuinfektionen mit Corona gegeben. Insgesamt zählt das Gesundheitsamt der Stadt 59 neue Fälle und 29 Genesene seit Freitag und 13 binnen der vergangenen 24 Stunden. 

Am Robert-Schmidt-Berufskolleg gibt es unter den Schülern einen positiven Coronavirus-Fall. Da in der Klasse durchgehend Mund-Nase-Schutz getragen wurde, hält die Stadt Essen keine weiteren Maßnahmen in der Schule für notwendig.

Corona (Live-Ticker) NRW: Maskenpflicht wegen Coronavirus führt zwischen Wattenscheid und Essen zum Eklat

Update, Montag (17. August), 21.35 Uhr: Auch in einer S-Bahn zwischen Wattenscheid und Essen kam es am Wochenende in NRW zu einer Attacke wegen der Maskenpflicht. Ein 52-Jähriger erlitt dabei am Sonntagmorgen Verletzungen im Gesicht.

Er hatte eine Gruppe von fünf Personen angesprochen, weil sie keine Maske zum Schutz vor Corona trugen. Sie hätten ihn daraufhin geschlagen und gewürgt und seien danachentkommen, berichtete die Polizei. Nun werde die Videoaufzeichnung aus dem Zug ausgewertet. Es laufe ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung.

Eine S-Bahn am Hauptbahnhof in der NRW-Stadt Essen.

Update, Montag (17. August), 21.12 Uhr: In Duisburg gab es nach Angaben der Stadt am Wochenende 63 Corona-Neuinfektionen und damit einen heftigen Anstieg. Gleichzeitig wurden sehr viele Menschen als genesen gemeldet, nämlich 67. 

Corona (NRW) im Live-Ticker: 63 Coronavirus-Neuinfektionen in Duisburg, 67 Geheilte

Außerdem hat es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gegeben. Damit sinkt die Zahl der aktuell Infizierten in der NRW-Stadt von 155 auf 149.

Laut Robert-Koch-Institut (RKI) liegt die Sieben-Tages-Inzidenz in Duisburg derzeit bei 30,1 und damit noch niedriger als in Herne, wo ein Lockdown droht (siehe dazu den Live-Ticker-Eintrag von 10:30 Uhr).

Corona in NRW im Live-Ticker: Maskenverweigerer randaliert in Dortmund

Update, Montag (17. August), 20.49 Uhr: In Dortmund ist laut Polizei ein 36-Jähriger des Bahnhofs verwiesen worden, weil er keinen Mund-Nasen-Schutz zum Schutz vor Corona trug. Als er kurz danach - wieder ohne Maske - zurückkam, und zwei Bahnmitarbeiter ihn erneut ansprachen, sei die Lage eskaliert.

Der Mann habe einer Bahnbeschäftigten vor den Kopf getreten, sie und ein Kollege erlitten bei dem Vorfall am Samstag Verletzungen. Die Bundespolizei nahm den Mann in der NRW-Stadt in Gewahrsam.

Der Hauptbahnhof in der NRW-Stadt Dortmund.

Corona Live-Ticker NRW: 24 Coronavirus-Neuinfektionen in Bochum

Update, Montag (17. August), 20.09 Uhr: Die NRW-Stadt Bochum meldet über das Wochenende 24 Corona-Neuinfektionen. Da nur drei Infizierte wieder gesund gemeldet wurden, steigt die Zahl der nachweislich Infizierten in der Stadt im Ruhrgebiet von 149 auf 170.

Zwölf Coronavirus-Patienten müssen im Krankenhaus behandelt werden. Drei unter ihnen sind auf intensiv-medizinische Versorgung angewiesen.

Corona Live-Ticker NRW: 29 Coronavirus-Neuinfektionen im Kreis Recklinghausen

Update, Montag (17. August), 19.49 Uhr: Im NRW-Kreis Recklinghausen hat es am Wochenende 29 bestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus gegeben. Da außerdem 22 Corona-Infizierte offiziell wieder als gesund gelten, steigt die Zahl der aktuellen Fälle von 137 auf 144. So teilen sich die Zahlen seit Pandemie-Beginn auf die einzelnen Orte auf:

Stadt

Fälle

Genesene

Todes­fälle

Aktuell Infiziert

Castrop-Rauxel

180

151

3

26

Datteln

72

70

1

1

Dorsten

171

158

5

8

Gladbeck

347

291

23

33

Haltern am See

87

86

0

1

Herten

117

106

1

10

Marl

201

175

1

25

Oer-Erkenschwick

216

208

3

5

Recklinghausen

243

211

4

28

Waltrop

80

72

1

7

Corona (NRW) im Live-Ticker: Coronavirus-Pandemie sorgt beim BVB für Verluste

Update, Montag (17. August), 19.41 Uhr: Die Corona-Krise hat ein Loch in die Kasse von Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund gerissen. Der Vizemeister weist wegen der fehlenden Zuschauereinnahmen und geringeren TV-Erlöse für das Geschäftsjahr 2019/20 ein Minus in Höhe von 43,9 Millionen Euro aus.

Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sieht den NRW-Club aber für eine längere finanzielle Durststrecke mit Coronavirus-Einschränkungen gerüstet. Die Zahlungsfähigkeit sei "weit über diese Saison vorhanden", sagte er bei der BVB-Bilanzpressekonferenz. Der Verein könne die "Pandemie-Situation noch sehr, sehr lange durchhalten", betonte Watzke und verwies auf das Eigenkapital in Höhe von 305 Millionen Euro.

Der Signal Iduna Park in Dortmund blieb zuletzt wegen Corona leer.

Corona Live-Ticker NRW: Scholz glaubt an weitere Einschränkungen durch Coronavirus

Update, Montag (17. August), 19.28 Uhr: Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat vor zu großen Hoffnungen auf eine schnelle Rückkehr zur Normalität im Kultur- und Veranstaltungssektor gewarnt. "Sehr große Veranstaltungen sind einfach sehr riskant", sagte der SPD-Kanzlerkandidat am Montag bei einer Parteiveranstaltung in der NRW-Stadt Würselen bei Aachen.

Solange es keinen Impfstoff gegen Corona und keine wirksamen Therapien gegen das Coronavirus gebe, sei an eine Rückkehr zur Normalität vor der Pandemie nicht zu denken, sagte Scholz. "Das wird noch lange so bleiben." Natürlich müsse man sich Kulturschaffenden dabei helfen, diese extrem schwierige Zeit zu überbrücken.

Corona (NRW) Live-Ticker: Gütersloh und Warendorf erhalten Geld für Imagekampagne

Update, Montag (17. August), 19.16 Uhr: Die beiden NRW-Kreise Gütersloh und Warendorf erhalten nach dem Corona-Ausbruch in der Tönnies-Fleischfabrik jeweils 150.000 Euro für eine Imagekampagne. Beide Kreise müssten dazu noch Anträge stellen.

Das sagte eine Sprecherin des Landeswirtschaftsministeriums. Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) habe die Hilfen bei einem Besuch in der Region zugesagt.

NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart sagt Corona-Hilfen für Warendorf und Gütersloh zu.

Corona (NRW) im Live-Ticker: Vier Coronavirus-Neuinfektionen in Dortmund

Update, Montag (17. August), 19.07 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet heute verhältnismäßig wenige Corona-Neuinfektionen. Vier Menschen sind neu positiv auf das Coronavirus getestet worden, drei unter ihnen waren Reiserückkehrer.

Momenten sind in der NRW-Stadt 210 Menschen nachweislich infiziert. 23 Personen müssen in den Kliniken behandelt werden, vier von ihnen intensivmedizinisch und mit Beatmung. In Dortmund gibt es weiterhin elf Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19. Weitere sechs Corona-Patienten starben an anderen Ursachen.

Corona Live-Ticker: Frau aus NRW fortdert Abschaffung der Coronavirus-Maskenpflicht

Update, Montag (17. August), 15.17 Uhr: Eine Frau aus Willich (NRW) fordert die Abschaffung der Maskenpflicht für Schüler im Unterricht*. Die Petition richtet sich an Schulministerin Yvonne Gebauer. Es gibt bereits zehntausende Unterschriften.

NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer.

Corona (NRW) Live-Ticker: Herne droht der Coronavirus-Lockdown

Update, Montag (17. August), 10.30 Uhr: Die Stadt Herne im Herzen des Ruhrgebiets liegt aktuell deutschlandweit auf Platz 2 was die meisten Corona-Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen angeht. 42,8 Fälle wurden am Montag (17. August) laut Zählung der Wochenzeitung Die Zeit in der Ruhrgebietsstadt erfasst. 

Steigt die Zahl über 50, kann ein Lockdown verhängt werden. Das Ruhrgebiet ist derzeit mit vielen Städten in den oberen Rängen dieser Statistik - wofür es verschiedene Gründe* gibt.

Herne/NRW Live-Ticker: Droht jetzt wegen steigenden Corona-Zahlen der Lockdown?

Derzeit sind bei 415 Hernern Infektionen mit Covid-19 nachgewiesen, teilt die Stadt am Montag mit. 329 dieser Personen sind wieder genesen. Aktuell infiziert sind 81 Personen, von denen sich sechs im Krankenhaus befinden. Fünf Personen sind verstorben. Der Großteil der neu festgestellten Infektionen sei erkannt worden, weil die Personen auf Veranlassung des Gesundheitsamts getestet worden seien, sagt die Stadt.

"Das Behandlungszentrum weitet seine Testkapazitäten aus, sodass die Kontaktpersonen schnellstmöglich abgestrichen werden können. Das Deutsche Rote Kreuz stellt dafür zusätzliches Personal zur Verfügung", heißt es von der Stadt Herne. Das Gesundheitsamt werde mit zusätzlichen Kräften aus der Verwaltung verstärkt, um Kontaktpersonen zu recherchieren. Gleichzeitig ruft die Stadt ihre Bürger dazu auf, sich strikt an gebotene Abstands- und Hygieneregeln zu halten.

Coronavirus Live-Ticker: Forscher aus NRW fordern Corona-Frühwarnsystem

Update, Montag (17. August), 10.21 Uhr: Angesichts der Corona-Krise fordern immer mehr Forscher ein globales Frühwarnsystem für Viren aus dem Tierreich. Eine frühzeitige Entdeckung könnte in Zukunft ähnliche Pandemien verhindern, sagte Stephan Ludwig, Direktor des Instituts für Molekulare Virologie an der Uni Münster, in einem am Montag veröffentlichten Podcast seiner Uni. Wichtig sei eine Überwachung von sogenannten Schlüsselevents wie Lebend- oder Wildtiermärkten in Asien. Das Coronavirus Sars-CoV-2 ist höchstwahrscheinlich von einem Tier auf den Menschen übergesprungen.

Stephan Ludwig, Direktor des Instituts für Molekulare Virologie an der Uni Münster

Update, Montag (17. August), 7 Uhr: Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium fordert von Rückkehrern aus Corona-Risikogebieten eine Beteiligung an den Kosten der Corona-Tests. Das Ministerium habe wiederholt deutlich gemacht, "dass derjenige, der in ein Risikogebiet reist, auch wissen muss, was er da tut, und sich über die Konsequenzen bewusst sein muss. Die Kosten für die Tests dürfen auf Dauer nicht allein der Solidargemeinschaft aufgebürdet werden", sagte ein Ministeriumssprecher auf Anfrage des Kölner Stadt-Anzeiger (Montag).

Corona in NRW Live-Ticker: Lehrer an Gesamtschule infiziert - Schule geschlossen

Update, Montag (17. August), 6 Uhr: Wegen eines positiv auf das Coronavirus getesteten Lehrers bleibt die Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Solingen am Montag und Dienstag geschlossen. "45 Lehrerinnen und Lehrer sowie 90 Schülerinnen und Schüler müssen in Quarantäne", teilte die Schule am Sonntag mit. Der Lehrer sei Ende der Woche positiv auf das Coronavirus getestet worden. Er habe davor unterrichtet und auch Kontakt zu zahlreichen Kolleginnen und Kollegen gehabt, hieß es.

Update, Sonntag (16. August), 18.00 Uhr: Dortmund - Am heutigen Sonntag gibt es in Dortmund 16 neue positive Corona-Testergebnisse. Bei den Neuinfizierten handelt es sich unter anderem um acht Reiserückkehrer aus Risikogebieten.

Corona in NRW und Dortmund: Lehrer am Gymnasium mit Coronavirus infiziert

Außerdem gibt es einen Coronafall im Lehrerkollegium des Mallinckrodt-Gymnasiums. Über zwei Drittel des Kollegiums hatten von dem Angebot Gebrauch gemacht, sich in der Schule oder beim Hausarzt einem Corona-Test zu unterziehen. Inzwischen liegen nach Angaben der Schule die ersten Testergebnisse vor. Das Testergebnis eines Lehrers ist positiv ausgefallen.

Die Lehrkraft habe sich umgehend in Quarantäne begeben und das Krisenteam der Schule hat das Gesundheitsamt in Dortmund informiert. Das hat folgende Maßnahmen angewiesen:

  • Sowohl die infizierte Lehrkraft als auch zwei weitere Lehrer müssen sich aus Sicherheitsgründen in Quarantäne begeben.
  • Alle Schüler können trotz des Coronafalls weiterhin zur Schule kommen.

Coronavirus in Dortmund: Aktuelle Zahlen

Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 1486 positive Tests vor. 1256 Patienten haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen. Insgesamt sind derzeit in Dortmund 213 Menschen infiziert.

Zurzeit werden in Dortmund 22 Corona-Patienten stationär behandelt, fünf von ihnen intensivmedizinisch und vier mit Beatmung. In Dortmund gibt es bislang elf Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19. Weitere sechs mit SARS-CoV-2 infizierte Personen verstarben aufgrund anderer Ursachen, wie die Stadt Dortmund am Sonntag mitteilte. 

Update, Sonntag (16. August), 16.50 Uhr:

Köln/Düsseldorf – Im Großen und Ganzen zeigte sich das Wetter am Wochenende von seiner besten Seite. Kein Wunder also, dass es die Menschen ins Freie zog – allerdings auch um dort Partys zu feiern. So musste die Polizei in Köln einige Menschenansammlungen auflösen.

Coronavirus in NRW: Polizei löst illegale Party auf 

So beendeten die Einsatzkräfte am frühen Sonntagmorgen eine nicht genehmigte GOA-Party mit 600 Feiernden in einem Parkgelände in Köln. Außerdem hatten sich am Samstagabend größere Gruppen an den üblichen Hotspots im Zülpicher Viertel, auf den Ringen und am Rheinboulevard in Köln versammelt, wo die Polizei einschreiten musste.

Wahrscheinlich wegen der Unwetter am Wochenende sei im Gesamten allerdings generell etwas weniger los gewesen, so die Polizei in Köln. Auch die Beamten in Düsseldorf ziehen ein positives Fazit: Zwar sei die Innenstadt gut besucht gewesen, aber es gab keine außergewöhnlichen Vorkommnisse.

Update, Sonntag (16. August), 14.30 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn wies darauf hin, dass die Corona-Tests für Reiserückkehrer auch weiterhin kostenfrei bleiben sollten. Sonst bestehe die Gefahr, dass viele Urlauber versuchen würden, die Tests zu vermeiden. 

Coronavirus-Pandemie: Test für Reiserückkehrer sollen weiter kostenfrei bleiben

Es gehe jedoch darum, dass möglichst viele Menschen sich testen lassen. Zuletzt konnten viele Corona-Neuinfektionen auf Reiserückkehrer zurückgeführt werden.

Der CDU-Politiker Jens Spahn verteidigte auch in einer Sendung der ARD außerdem die Entscheidung, dass Spanien nun wegen steigender Zahlen erneut zum Corona-Risikogebiet erklärt wurde. Die Warnung sei kein Reiseverbot. Reisende, die in Spanien seien, sollten den Urlaub auch gerne fortsetzen, "aber wachsam sein".

Coronavirus in NRW: Bürger halten sich an die Quarantäne

Update, Sonntag (16. August), 13.45 Uhr: NRW – Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) hat eine Umfrage in besonders von der Coronavirus-Pandemie betroffenen Landkreisen in NRW gestartet. Die Zeitung hatte die Kommunen befragt, inwiefern sich die Einwohner an Corona-Regelungen wie Quarantäne oder Maskenpflicht halten.

In NRW halten sich viele Bürger an Maskenpflicht und Quarantäne.

Das Ergebnis der Befragung fiel positiv aus. So bescheinigten die Städte Gelsenkirchen, Minden oder Herne ihren Bürgern ein gutes Zeugnis. Und auch ein Sprecher der Stadt Mönchengladbach betonte: "Aus unserer Sicht ist die Bürgerdisziplin gut." Man habe den Eindruck, dass die meisten Bürger die Pandemie nach wie vor sehr ernst nehmen

Allerdings müsse man auch beachten, dass die Ordnungsämter unmöglich alle Bürger an ihren Wohnorten überwachen könnten. Es werden nur Stichprobenkontrollen durchgeführt oder Hinweisen von Nachbarn oder Mitbürgern nachgegangen.

Coronavirus in NRW: Maskenplficht im öffentlichen Nahverkehr wird weniger ernst genommen

Denn anders sahen es mit der Maskenpflicht im Öffentlichen Nahverkehr aus. Die Duisburger Verkehrsgesellschaft(DVG) entdeckte bei der Kontrolle von über 10.000 Fahrgästen in einer Woche 762 Fahrgäste, die den Mund-Nasen-Schutz nicht korrekt oder gar nicht angelegt hatten. 

Allerdings zeigten sich hier die meisten einsichtig und legten die Maske nach Aufforderung der DVG-Mitarbeiter korrekt an. Weniger als 1 Prozent stellte sich quer und musste daraufhin aus Bus und Bahn verwiesen werden.

Coronavirus in NRW: Kinder an Schulen in Kleve infiziert - Landrat appelliert

Update, Sonntag (16. August), 9.30 Uhr: Wenige Tage nach Schuljahresbeginn sind an zwei Schulen in Kleve Corona-Infektionen nachgewiesen worden. Der Landrat appelliert nun an die Bevölkerung.

Betroffen seien ein Schulkind einer neunten Klasse der Joseph-Beuys-Gesamtschule in Kleve und ein Kind einer sechsten Klasse der Karl-Kisters-Realschule in Kleve-Kellen, teilte die Stadt am Samstagabend mit. Die Kinder stehen unter Quarantäne.

Es handle sich um Geschwister aus einer Familie mit sechs Kindern. Ein weiteres Kind ist negativ getestet worden, weitere Testergebnisse stehen noch aus. Zuerst war bei der Mutter ein Corona-Test positiv. Dieses Ergebnis sei am Donnerstag beim Gesundheitsamt eingegangen.

Ein Gericht in NRW hat über einen Eilantrag zur Maskenpflicht an Schulen entschieden.

Landrat Wolfgang Spreen appelliert nun an die Bevölkerung: "Diese ersten Fälle nur wenige Stunden nach Beginn des Schuljahres zeigen, dass die Dynamik der Corona-Pandemie weiterhin sehr hoch ist und nicht unterschätzt werden darf", sagte er. "Wir alle sind und bleiben aufgerufen, die Abstands- und Hygieneregeln auch weiterhin zu beachten."

Coronavirus in NRW: Zahl der Infektionen in Dortmund steigt erneut deutlich an

Update, Samstag (15. August), 18.45 Uhr: Wie die Stadt Dortmund mitteilte, gibt es 17 weitere positive Testergebnisse mit dem Coronavirus. Davon sind acht Personen Reiserückkehrer. Sie sollen sich in Risikogebieten aufgehalten haben. 

Drei weitere Fälle haben einen gemeinsamem familiären Hintergrund. Bei den anderen handelt es sich um unabhängige Einzelfälle.

Coronavirus in NRW: RKI warnt vor Menschenansammlungen

Update, Samstag (15. August), 14 Uhr: NRW - Derzeit steigen die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus wieder rasant an. Nun hat das Robert Koch-Institut erneut davor gewarnt, sich mit mehreren Menschen zu treffen. Insbesondere das Ruhrgebiet gilt derzeit als Hochburg des Coronavirus.

In dem aktuellen Lagebericht heißt es: "Menschenansammlungen – besonders in Innenräumen – sollten möglichst gemieden und Feiern auf den engsten Familien- und Freundeskreis beschränkt bleiben." Diese Warnung hatte das RKI schon einmal bei der ersten Infektionswelle der Coronavirus-Krise herausgegeben. Es folgte nur wenige Zeit später eine Kontaktbeschränkung auf 2 Personen.

Alle weiteren Nachrichten zum Coronavirus in NRW aus der vergangenen Woche finden sie hier in unserem alten Live-Ticker. *RUHR24.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Roberto Pfeil/dpa