Live-Ticker zur Covid-19-Pandemie

Coronavirus in NRW: Zwei Tote in Essen +++ Umstrittenes Epidemie-Gesetz ist Thema im Landtag

In NRW breitet sich das Coronavirus immer weiter aus. RUHR24 informiert aktuell über alle Entwicklungen und die Ausbreitung von Sars-CoV-2 im Live-Ticker.

  • Das Coronavirus* breitet sich in NRW weiter aus.
  • Seit Beginn der Sars-Cov-2-Pandemie gibt es im Bundesland 20.523 Infizierte und 258 Tote.
  • Alle wichtigen Entwicklungen zu Covid-19 lesen Sie im RUHR24-Live-Ticker.

Update, Sonntag (5. April), 22.15 Uhr: Dieser Ticker wird nicht länger aktualisiert. Alle neuen Nachrichten zum Coronavirus in NRW lesen Sie in unserem neuen Live-Ticker.

18.55 Uhr: Auch die Stadt Essen meldet weitere Tote durch die Coronavirus-Pandemie. Eine 91-jährige Essenerin ist im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben, teilt die Stadt Essen mit

Die Frau wurde bereits palliativ behandelt und lebte zuvor im Caritas-Stift St. Lambertus in Rellinghausen. Dort ist es bereits der dritte Todesfall durch die Lungenkrankheit.

Coronavirus in NRW: Zwei Frauen in Essen gestorben

Auch eine 87-Jährige aus einer Seniorenrsidenz in Essen-Steele verstarb an den Folgen einer Coronavirus-Infektion. Sie soll keine Vorerkrankung gehabt haben.

Die Zahlen aus Essen:

  • 4.030 getestete
  • 297 Erkrankte
  • 23 neue Erkrankungen
  • 204 genesen
  • 11 Tote

Coronavirus in NRW: Elfter Toter in Bochum - Epidemie-Gesetz Thema im Landtag

17.05 Uhr: Düsseldorf - Leere Autobahnen, nur wenige Menschen im Freien: Während das Coronavirus uns den Beginn der Osterferien in NRW mächtig verhagelt hat, steht die Politik vor einer wichtigen Entscheidung.

Anfang der Woche soll der Gesundheitsausschuss im Landtag NRW die Meinungen von Experten zu dem umstrittenen Epidemie-Gesetz hören. In dem Gesetzentwurf der schwarz-gelben Landesregierung ist unter anderem vorgesehen, Ärzte und Pfleger im Notfall zur Arbeit zu verpflichten.

15.38 Uhr: Die Stadt Bochum meldet ein weiteres Todesopfer. In der Nacht sei eine Bochumerin in einem Krankenhaus gestorben. Sie war Bewohnerin des Seniorenzentrums Heinrich-König. Damit steigen die Coronavirus-Todesopfer in der Stadt auf 11.

Die Zahl der Infizierten beträgt 179. Am vergangenen Freitag lag diese noch bei 225. Von den 179 befinden sich 33 Betroffene in stationärer Behandlung, 17 davon intensiv. 140 Menschen gelten als genesen.

Am Samstag (4. April) hat das Ordnungsamt vermehrte Kontrollen an öffentlichen Plätzen durchgeführt. Fünf Platzverweise mzsste das Ordnungsamt an Personengruppen aussprechen. 

Zahl der am Coronavirus infizierten Menschen im Kreis Unna steigt weiter an - Fröndernberg besonders betroffen

15.30 Uhr: Wie die WAZ berichtet, sollen zwei Tote aus Fröndenberg aus dem Pflegeheim Schmallenbachhaus sein. Damit steigt die Anzahl der Toten in dem Pflegeheim auf vier an.

Erst gestern (4. April) sind zwei Bewohner des Hauses in Fröndenberg an dem Coronavirus gestorben. Am vergangenen Donnerstag wurde das Pflegeheim unter vollständige Quarantäne gesetzt.

15.06 Uhr: Die Zahl der am Coronavirus infizierten Menschen in Fröndenberg (Kreis Unna) steigt innerhalb eines Tages drastisch an. Insgesamt meldet der Kreis Unna in Fröndenberg 85 Erkrankte (Stand: Heute, 13 Uhr). Gestern lag die Zahl noch bei 56. Somit sind 29 Infizierungen innerhalb von einem Tag dazu gekommen. Die weiteren Zahlen im Überblick:

  • Bergkamen: 20 (Vortag: 20)
  • Bönen: 11 (Vortag: 11)
  • Holzwickede: 12 (Vortag: 11)
  • Kamen: 11 (Vortag: 11)
  • Lünen: 60 (Vortag: 59)
  • Schwerte: 63 (Vortag: 63)
  • Selm: 64 (Vortag: 63)
  • Unna: 39 (Vortag: 37)
  • Werne: 20 (Vortag: 20)

Insgesamt gibt es im Kreis Unna nun 365 Coronavirus-Infizierte. Das ist ein Plus von 34 Erkrankungen innerhalb von einem Tag.

14.35 Uhr: Das Wetter in NRW wird immer wärmer. In den nächsten Tagen werden Temperaturen bis zu 22 Grad erwartet. Experten sind sich uneinig: Könnte der Frühling das Ende des Coronavirus bedeuten?*

13.20 Uhr: In Gladbeck gibt es einen weiteren Todesfall. Eine 83-jährige am Coronavirus erkrankte Frau ist gestern (4. April) verstorben. Nähere Details gibt es bisher noch nicht.

Coronavirus: Weiterer Todesfall in Ruhrgebietsstadt Herne

13.13 Uhr: Die Stadt Herne meldet von gestern auf heute einen neuen Fall von Coronavirus. Somit steigt die Zahl von 68 auf 69. 32 Infizierte sind mittlerweile wieder gesund.

12.20 Uhr: Das NRW-Gesundheitsministerium gab nun die aktuellen Zahlen für NRW bekannt. Demnach sind 20.523 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 1118 Personen mehr als gestern. 

Außerdem gibt es acht weitere Todesopfer seit gestern. Insgesamt sind es nun 258.

11.26 Uhr: Normalerweise liegt NRW bei der Pünktlichkeit der Deutschen Bahn im Bundesvergleich nur auf Platz 13. Insgesamt 26.652.139 Minuten Verspätung hatten Züge im Jahr 2019 in NRW. Doch seit dem Ausbruch des Coronavirus, sind die Züge so pünktlich wie noch nie zuvor.

Vor allem die sonst oft verspäteten Fernzüge in Deutschland sind pünktlicher geworden. 82,4 Prozent hatten keine Verspätung. Das sind 4,1 Prozent mehr, als noch im März 2019. Durch die gesunkene Fahrgastzahl fällt das Aus-und Einsteigen der Fahrgäste weg - das ist meist der größte Faktor für Verspätungen.

9.13 Uhr: Die NRW-Landesregierung wollte ein Epidemie-Gesetz auf den Weg bringen - doch genau dafür hagelt es jetzt Kritik von Experten. Der neue Gesetzesentwurf soll unter anderem Pfleger und Ärzte in Notfällen Zwangsverpflichten. 

Der Berzfsverband Pflegeberufe kritisiert die Zwangsverpflichtung. Man sollte stattdessen auf Freiwilligkeit und Solidarität setzen, berichtet die Deutsche Presse-Agentur.

Update, Sonntag (5. April), 8.50 Uhr: Diese Zahlen aus Bochum machen Hoffnung. Die Zahl der aktuell infizierten Bochumer ist gestern (4. April) auf 179 gesunken. Am Freitag (3. April) lag diese noch bei 225. Dennoch hat es vier neue Coronavirus-Erkrankte gegeben.

20.25 Uhr: Auch der Kreis Unna ist die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen gestiegen. Derzeit leiden 331 Menschen an Covid-19, teilt der Kreis Unna mit. Das sind 25 mehr, als noch am Tag zuvor gemeldet wurden.

Coronavirus in NRW: Fünf weitere Tote im Kreis Unna durch Covid-19

Auch die Zahl der Toten ist seit Donnerstag (2. April) deutlich auf 5 gestiegen. Damit sind insgesamt 8 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Zwei von ihnen waren Bewohner eines Altenheims in Fröndenberg.

Sie und die drei weiteren Toten aus Lünen, Bergkamen und Schwerte sollen Vorerkrankungen gehabt haben. Im Vergleich dazu sind bislang 105 infizierte wieder genesen, 67 mehr als vergangene Woche.

Die einzelnen Orte im Überblick:

  • Bergkamen: 20
  • Bönen: 11 (+2)
  • Fröndenberg: 56 (+5)
  • Holzwickede: 11
  • Kamen: 11
  • Lünen: 59 (+7)
  • Schwerte: 63 (+6)
  • Selm: 43 (+3)
  • Unna: 37 (+1)
  • Werne: 20 (+1)

17.27 Uhr: Es gibt keinen Aufnahmestopp in NRW in Alten- und Pflegeheimen. Wer aufgenommen werden möchte, muss sich erst einem Coronavirus-Test unterziehen und zwei Wochen in Isolationsbereiche untergebracht werden, die in einer angemessenen Größe sein soll, so das NRW-Gesundheitsministerium. 

Mit dieser neuen Verordnung sollen die Krankenhäuser entlastet und die Pflegeeinrichtungen vor dem Coronavirus geschützt werden. Bereits infizierte Personen und denen, die noch getestet werden, werden getrennt untergebracht werden.

Sieben weitere Coronavirus-Todesopfer in NRW

16.48 Uhr: NRW beklagt insgesamt sieben weitere Todesopfer. In einem Krankenhaus in Brilon ist ein Mann an dem Coronavirus gestorben. Im Kreis Olpe gibt es zwei Todesopfer. Eine 82-jährige Frau aus Kirchhundem und ein 69-jähriger Mann aus Lennestadt sind dem Virus erlegen. 

Sie litten beide an Vorerkrankungen. Außerdem starb ein ein 82-Jähriger aus Monheim und eine 78-Jährige aus Langenfeld.

14.15 Uhr: Zwei Covid-19-Patienten aus den Niederlanden sind heute im Bergmannsheil Krankenhaus in Bochum angekommen. "Wir haben in der vergangenen Woche Anfragen aus den Niederlanden erhalten, Patienten mit einer COVID-19-Erkrankung zu übernehmen", erklärt Dr. Tina Groll, Geschäftsführerin des Bergmannsheils. 

"Da wir aktuell freie Kapazitäten auf unserer Intensivstation hatten, sind wir dieser Bitte als ein Zeichen der Solidarität gerne gefolgt und haben diese beiden Patienten aufgenommen."

14.10 Uhr: Die Lage in den Zoos in NRW wird immer drastischer. Wegen der Coronavirus-Krise fehlen den Zoos Einnahmen in Millionenhöhe. "Wirtschaftlich ist die Schließung ein Desaster, da alle Kosten in vollem Umfang weiterlaufen, uns aber die kompletten Einnahmen aus den Eintrittsgeldern wegfallen", so eine Sprecherin des Krefelder Zoos gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. "Normalerweise sind die ersten sonnigen Tage im Jahr im März und April die besucherstärksten im Zoo."

13.55 Uhr: In Köln sind von Freitag auf Samstag sieben Personen an dem Coronavirus gestorben. Laut NRW-Gesundheitsministerium sind 1694 Menschen in der Domstadt infiziert.

13.40 Uhr: Die Verbraucherzentrale NRW rät von Coronavirus-Selbsttests ab. Auf der einen Seite müssen die Verbraucher diese Tests selber bezahlen. Auf der anderen Seite sollen diese aber auch anfällig für Fehler sein. Durch die eigenen Tests würde es außerdem zu Engpässen in den Laboren kommen. Diese Testkapazitäten solle man lieber für systemrelevante Gruppen oder für die Risikogruppe offen halten.

Mundschutz und Lockdown: Diese Regeln gelten im neuen Alltag der Coronavirus-Pandemie in NRW.

In der Coronavirus-Krise: Zahl der Einbrüche und Taschendiebstähle in NRW sinkt

13.15 Uhr: Nicht nur die Zahl der Verkehrsopfer in NRW nimmt seit der Coronavirus-Krise deutlich stärker ab, sondern auch die Zahl der Einbrüche und Taschendiebstähle, wie das NRW-Innenministerium mitteilt. Der Grund: Es sind viel weniger Menschen auf den Straßen, sie sind stattdessen tagsüber zu Hause. Das sorgt für einen Rückgang von 30 Prozent.

12.44 Uhr: Die Zahl der an den Coronavirus erkrankten Menschen in NRW ist auf 19.405 Personen gestiegen, meldet das NRW-Gesundheitsministerium. Am Vortag lagen die Zahlen noch bei 18.557 Infizierten. Die Zahl der Todesopfer ist auf 250 gestiegen. Das sind 26 mehr als noch am Tag zuvor.

12.12 Uhr: In Herne sind keine weiteren Coronavirus-Fälle dazu gekommen. Alle Tests sind negativ ausgefallen. Bisher wurden in der Stadt 68 Menschen positiv auf das Virus getestet. Davon gelten 32 wieder als genesen.

10.53 Uhr: In Mönchengladbach sind aktuell 147 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Wie die Stadt heute mitteilt, gibt es 15 neue Infizierte. 115 Personen sind schon wieder gesund. Die Stadt meldet allerdings auch zwei Todesopfer. Zwei Infizierte aus dem Jahrgang 1929 sind in einer Klinik verstorben. Sie hatten bereits an Vorerkrankungen gelitten.

10.08 Uhr: Mehrere Justizvollzugsanstalten in NRW haben sich nun auf das Nähen von Schutzmasken spezialisiert. Wie das Justizministerium mitteilte, habe bereits in fünf Justizvollzugsanstalten die Produktion begonnen. Sie sind allerdings nur für den internen Gebrauch gedacht. 

Gefangene in Justizvollzugsanstalten in NRW stellen wegen des Coronavirus Schutzmasken her

"Die Produktion geht jeweils auf Intitiativen vor Ort zurück, die in der Herstellung der Masken eine sinnvolle Beschäftigung sehen und die Gefangenen motiviert", so ein Sprecher des Ministeriums. In der JVA Köln werden pro Tag 25 Masken angefertigt, in der JVA Remscheid werden 20 Gefangene eingesetzt, um rund 100 Masken pro Tag anzufertigen.

In der JVA Werl stellen fünf Gefangene Schutzmasken her - rund 200 Stück pro Woche. In der JVA Willich II werden zwischen 50 und 70 Masken pro Tag hergestellt. In der JVA Siegburg arbeiten acht Gefangene an der Nähmaschine. Das Ziel: 2500 Masken für den Eigengebrauch herstellen.

9.57 Uhr: Die Coronavirus-Krise trifft auch die Brauereien in NRW und dem Rest von Deutschland hart. 87 Prozent der Brauereien gehen davon aus, dass sie Kurzarbeit anmelden müssen. 18 Prozent gehen davon aus, dass sie wichtiges Personal vor die Tür setzen müssen, ergab eine Umfrage des Deutschen Brauerbundes

Thea Ungermann ist Geschäftsführerin der Alt-Brauerei Schumacher in Düsseldorf. Sie sorgt sich um ihre Mitarbeiter. "Das ist eine heftige und dramatische Situation für uns. Der Umsatz in der Gastronomie ist für unsere Brauerei der Hauptanteil", so Ungermann.

Update, Samstag (4. April), 9.45 Uhr: Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, sind die Zahlen der Unfalltoten in NRW deutlich gesunken. Lediglich 23 Menschen sind im vergangenen Monat im Straßenverkehr ums Leben gekommen. Im März 2019 waren es noch 37 Tote. Das ist ein Rückgang von 38 Prozent.

21.58 Uhr: Am Freitag sind sechs weitere schwer erkrankte italienische Covid-19-Patienten in Köln gelandet. Zur weiteren Behandlung sollen die Menschen laut dpa nach Rheinland-Pfalz gebracht werden.

21.50 Uhr: Armin Laschet (CDU) hat sich erneut gegen eine Mundschutzpflicht ausgesprochen. "Wer Mundschutz tragen will, kann das tun", sagte der Ministerpräsident am Freitag in einer Sondersendung der NRW-Lokalradios.

Die Frage sei nur, ob man bei 80 Millionen Menschen anordnen wolle, dass sie wegen des Coronavirus Mundschutz tragen sollten. Da dies auch noch kontrolliert und Bußgelder ausgestellt werden müssten, kam Armin Laschet zu dem Schluss: "Ich halte das nicht für geboten".

Coronavirus in NRW: Klinikum Dortmund verschreibt Rezept für das Wochenende

21.35 Uhr: Das Klinikum Dortmund hat der Bevölkerung auf Instagram ein Rezept für das Wochenende ausgestellt. Man nehme: "25 Milliliter Kein-Hamsterkauf-Tropfen, Anti-Fake-News-Zäpfchen und 50 mg Don't Panic forte". Mit einem Augenzwinkern wird darauf hingewiesen, die verordneten Medikamente täglich einzunehmen.

21.20 Uhr: Der Kreis Unna meldete heute 24 Coronavirus-Neuinfektionen. Damit steigt die Zahl der insgesamt Infizierten auf 306 an. Die Zahl der Todesfälle liegt unverändert bei drei, während sich die Zahl der Gesundeten auf 105 erhöht hat. Die einzelnen Orte im Überblick: 

  • Bergkamen: 20
  • Bönen: 9
  • Fröndenberg: 51
  • Holzwickede: 11
  • Kamen: 11
  • Lünen: 52
  • Schwerte: 57
  • Selm: 40
  • Unna: 36
  • Werne: 19
  • Coronavirus in NRW: Zwei neue Todesfälle in Essen

    21.05 Uhr: Die Stadt Essen meldete am Abend zwei weitere Menschen, die die Folgen einerCovid-19-Erkrankung nicht überlebt haben. Ein 86-jähriger Mann und eine 82-Frau haben sind am Freitag verstorben. Die Frau litt unter Vorerkrankungen und starb im Caritas-Stift Lambertus in Rellinghausen. Damit steigt die Zahl der Todesopfer in der Stadt auf 9.

    Insgesamt haben sich in Essen seit dem Beginn der Coronavirus-Ausbreitung 476 Menschen mit dem Erreger angesteckt, das sind 21 mehr als am Vortag. 188 Personen gelten als geheilt.

    20.45 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Infektionen in Deutschland hat inzwischen die Zahl der Erkrankten in China überschritten. Laut den fortlaufend aktualisierten Daten der John Hopkins Universität, haben sich bis Freitagabend 89.838 Menschen hierzulande nachweislich mit dem Virus angesteckt. 

    In China stagniert die Zahl der Infizierten seit geraumer Zeit bei knapp über 80.000, die meisten Personen dort sind wieder gesund. Diese Länder haben die meisten bestätigten Infektionen gemeldet (die erste Zahl in der Klammer nennt die Zahl der Todesfälle, die zweite die Anzahl der geheilten Personen):

    • USA: 261.438 (6.605 / 9.408)
    • Italien: 119.827 (14.681 / 19.758)
    • Spanien: 117.710 (10.903 / 30.513)
    • Deutschland: 89.838 (1.230 / 24.575)
    • China: 82.509 (3.324 / 76.760)

    Coronavirus in NRW: Minister bittet darum, Reisen in die Niederlande zu unterlassen

    20.32 Uhr: Europaminister Stephan Holthoff-Pförtner (CDU) bittet darum, die Osterzeit nicht für Reisen in die Nachbarländer zu nutzen. "Mit Blick auf die Schulferien werden die Einwohner der Niederlande und Deutschlands dringend gebeten, keine Ferienreisen zu planen und möglichst zu Hause zu bleiben." 

    Es sei wichtig, dass die Menschen diesen Rat ernst nehmen, damit eine weitere Verbreitung des Coronavirus so weit wie möglich verhindert werde: "Wir haben eine gemeinsame Verantwortung dafür". Die Grenzen blieben zwar geöffnet, aber eine Urlaubsreise mache ohnehin keinen Sinn, "weil Sie nirgendwo hingehen können".

    20.22 Uhr: Seit dem 1. April sind in NRW 7.300 Verstöße gegen das Kontaktverbot gemeldet worden. Nun kam ein weiterer aus einer Berufsgruppe hinzu, die üblicherweise besonders viel auf eben jenen Kontakt setzt: Weil Prostituierte ihre Dienste in einem Hotel in Düsseldorf anboten und dort auch Touristen zu Gast waren, wurde das Haus geräumt und versiegelt.

    Coronavirus in NRW: Osterfeuer fallen ins Wasser

    20.10 Uhr: Lieb gewonnene Bräuche fallen der Ausbreitung des Coronavirus in NRW zum Opfer. Wie das das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz mitteilt, sind Osterfeuer dieses Jahr untersagt. 

    "Brauchtum und Rituale sind wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft. Sie können gerade in schwierigen Momenten für Zusammenhalt sorgen. Daher fällt es in der aktuellen Zeit schwer, auf diese vertrauten Traditionen zu verzichten. Aber zu unser aller Schutz und zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus ist ein Aussetzen derzeit zwingend geboten", sagte Dr. Heinrich Bottermann, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz.

    Coronavirus in NRW: Entscheidung über Öffnung der Schulen am 15. April

    19.57 Uhr: Die Schulen in NRW sind mindestens noch bis 19. April geschlossen. Schul-Staatssekretär Matthias Richer wendete sich nach dpa-Informationen am Freitag mit einer Email an alle Schulen des Landes. Diese sollen bis zum 15. April erfahren, wie es nach den Osterferien weitergeht. Und ob dann schon wieder Unterricht stattfinden kann.

    Ein wichtiges Datum ist der 14. April: Dann wollen Bund und Länder die Lage gemeinsam neu bewerten. Dabei soll entschieden werden, wie lange und in welcher Form die weitreichenden Kontaktbeschränkungen noch aufrecht erhalten werden müssen.

    Coronavirus in NRW: Covid-19-Schnelltests haben Schwächen, Kinder in Herne freuen sich über Spielepakete

    19.40 Uhr: In der Stadt Essen sind frei zugängliche Coronavirus-Schnelltests erhältlich. Diese sind allerdings nicht vergleichbar mit jenen Tests, die durch das Lagezentrum Untere Gesundheitsbehörde durchgeführt werden. 

    Sie erkennen eine Infektion mit dem Coronavirus nämlich erst, wenn der Körper bereits Antikörper gebildet hat. Die jeweilige Person könne schon eine Woche lang das Virus in sich tragen und der Schnelltest würde dennoch negativ ausfallen, warnt die Stadt Essen. Verlässliche Aussagen über eine mögliche Infektion bringen daher nur Tests, die durch Experten durchgeführt werden.

    19.23 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Erkrankungen in Dortmund (die aktuelle Lage im Ticker) ist in den vergangenen 24 Stunden um 20 gestiegen. Das bedeutet einen etwas geringeren Anstieg als in den vergangenen Tagen. Insgesamt haben sich 380 Menschen mit dem Virus infiziert, 155 sind bereits wieder gesund.

    19.12 Uhr: In Zeiten des Kontaktverbots hat das Spielezentrum in Herne den Kleinsten eine große Freude gemacht. Menschen aus Herne, Bochum, Dortmund, Oberhausen, Mühlheim und anderen Städten haben Brettspiele gespendet, die das Spielezentrum per Lieferservice direkt an Haushalte mit Kindern in Herne weitergab. Die gebrauchten Spiele durften die Familien behalten. Bis Ostern sollen 400 Spielepakete verschickt werden.

    Über diese Spielepakete dürfen sich Kinder in Herne freuen.

    Coronavirus in NRW: Neue Zahlen aus Bochum

    19.00 Uhr: Die Stadt Bochum hat soeben die aktuellen Coronavirus-Fallzahlen bekanntgegeben. 315 Personen haben sich seit dem Ausbruch der Pandemie mit dem Erreger infiziert, davon sind 80 Menschen inzwischen wieder genesen. Zehn Menschen habe die Folgen der Covid-19-Erkrankung nicht überlebt.

    Wichtiger Hinweis für Geschäfte, denen es vorübergehend gestattet ist, auch an Sonn- und Feiertagen von 13 bis 18 Uhr geöffnet zu haben: Diese Regelung gilt nicht für den Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag. Betroffen sind Geschäfte des Einzelhandels für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Apotheke, sowie Geschäfte des Großhandels.

    18.50 Uhr: Nach einem Bericht der IHK Nordrhein-Westfalen spitzt sich die Situation für viele mittelständische Unternehmen im Land zu. Unternehmen mit etwas mehr als 50 Beschäftigten, die deshalb knapp an der Grenze zur NRW-Soforthilfe vorbeischrammen, sind demnach besonders betroffen. Vor allem mittelständische Betriebe aus den besonders betroffenen Branchen Tourismus, dem Handel oder der Gastronomie bräuchten ebenfalls Unterstützung in Form von direkten Hilfszahlungen.

    18.35 Uhr: Wie angekündigt, sind in Nordrhein-Westfalen zahlreiche Häftlinge entlassen worden, umQuarantänezonen für den Fall eines Coronavirus-Ausbruchs in den Gefängnissen zu schaffen. Nach dpa-Informationen sind deshalb seit Ende Februar 1.140 Häftlinge inzwischen wieder auf freiem Fuß.

    Coronavirus in NRW: RKI-Chef sorgt sich um Intensiv-Kapazitäten

    18.15 Uhr: Deutschland rüstet seine Krankenhäuser für weitere Coronavirus-Patienten, die stationär behandelt werden müssen. Lothar Wieler, Präsident des Robert-Koch-Instituts, äußerte sich am Freitag erfreut über die Erhöhung der Zahl der Beatmungsgeräte und Intensivkapazitäten. 

    Aber: "Nach wie vor kann ich nicht sicher sein, dass die Kapazitäten reichen. Ich persönlich habe die Einschätzung, dass sie nicht reichen werden — ich freue mich, wenn ich mich täusche." Deshalb sollen die Kapazitäten laut Lother Wieler weiterhin aufgestockt werden: "Desto mehr Beatmungsplätze, desto mehr Intensivbetten wir haben, desto mehr Menschen werden wir retten können."

    RKI-Chef Lothar Wieler äußert Bedenken bezüglich der zukünftigen Coronavirus-Situation in den Krankenhäusern.

    Coronavirus in NRW: Armin Laschet ruft Bürger auf, zu Hause zu bleiben.

    18 Uhr: Armin Laschet (CDU) hat die Bürger des Landes dazu aufgerufen, auch am kommenden frühlingshaften Wochenende das Kontaktverbot wegen des Coronavirus einzuhalten. 

    Der NRW-Minsterpräsident sagte in einem Staatskanzlei NRW: "Ich verstehe den Wunsch, endlich wieder hinaus zu gehen, in die schöne Natur unseres Landes. Und das bei Traumwetter . Eine riesen Versuchung! Aber das wollen viele. Zu viele! So viele, dass das Abstandhalten auch auf Waldwegen, in Parks, an Seen und Flüssen nicht klappt". Nur, wenn man jetzt weiter durchhalte, könne man Leben retten und schützen.

    Coronavirus in NRW: Drei weitere Todesfälle und 730 geheilte Personen in Köln

    17.45 Uhr: Köln ist weiterhin die Stadt in Nordrhein-Westfalen, die am Schlimmsten von der Ausbreitung des Coronavirus in NRW betroffen ist. Am Freitagnachmittag meldete die Stadt 1.715 bestätigte Ansteckungen mit SARS-CoV-2. Das sind 49 mehr als am Vortag.

    Außerdem sind drei weitere Menschen an den Folgen von Covid-19 verstorben. Hierbei handelt es sich um Männer im Alter von 74, 85 und 94 Jahren. Sie wohnten in Senioreneinrichtungen und litten unter Vorerkrankungen. Damit steigt die Zahl der Todesfälle in der Stadt auf 26. 

    Erfreulich: 730 Personen haben die Coronavirus-Infektion überstanden und gelten als gesund.

    17.30 Uhr: Seit vergangenen Freitag läuft die NRW-Soforthilfe für Solo-Selbstständige, Freiberufler und Kleinunternehmen. Die aktuelle Bilanz laut Wirtschaftministerium:

    • 350.000 eingereichte Anträge auf Soforthilfe.
    • Davon wurden 330.000 genehmigt.
    • 252.000 Überweisungen wurden bereits getätigt.
    • Das entspricht einer Summe von 3,6 Milliarden Euro.
    • 280 Millionen Euro wurden am heutigen Freitag überwiesen.

    Coronavirus in NRW: Daten-Korrektur sorgt für Verwirrung

    17.15 Uhr: Inzwischen wurde bekannt, dass die Coronavirus-Fallzahlen für Gütersloh von 432 auf 340 herunterkorrigiert wurden. Das erklärt zumindest teilweise den vergleichsweise geringen Anstieg der Neuinfektionen am Nachmittag. Auf Nachfrage des Westfälischen Anzeigers konnte eine Sprecherin des Ministeriums keine Erklärung für die Korrektur liefern.

    Update, 16.55 Uhr: Im Kreis Recklinghausen haben sich bis zum aktuellen Zeitpunkt 490 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Bereit 192 Personen sind inzwischen wieder gesund. Das bedeutet, dass 27 Menschen sich neu mit dem Erreger infiziert haben, während binnen 24 Stunden 37 Gesundete hinzukamen.

  • Castrop-Rauxel: 55
  • Datteln: 30
  • Dorsten: 95
  • Gladbeck: 57
  • Haltern am See: 56
  • Herten: 47
  • Marl: 51
  • Oer-Erkenschwick: 12
  • Recklinghausen: 68
  • Waltrop: 19
  • Coronavirus in NRW: Nur wenige Neuinfektionen am Nachmittag

    Update, 16.30 Uhr: Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infizierten in NRW stieg am Nachmittag (16 Uhr) nach Informationen des Gesundheitsministeriums auf 18.557. Damit ist seit 10 Uhr nur eine vergleichsweise geringe Zahl von 23 Neuinfektionen hinzu gekommen. Die Zahl der 24-Stunden-Neuinfektionen fiel mit 943 erstmals seit Tagen wieder unter die 1.000er-Marke. Es sind 224 Todesfälle zu beklagen.

    Update, 16.15 Uhr: Ein Flüchtlingsheim in Euskirchen steht unter Quarantäne. Dort sind 39 Bewohner mit dem Coronavirus infiziert, so die Stadt Köln. In dem Heim leben insgesamt 298 Flüchtlinge, die alle getestet worden sind. 219 der Tests sind negativ ausgefallen. Die restlichen Ergebnisse stehen noch aus.

    Coronavirus in NRW: Zukunft der Schulen wird am 15. April entschieden

    Update, 16.04 Uhr: Die Schulen in NRW werden am 15. April erfahren, ob es mit dem Unterricht nach den Osterferien wieder weitergeht. Das kündigte Matthias Richter, Schulstaatssekretär, in einer E-Mail an die Schulen an. 

    "Welche Verhaltensregeln ab dem 20. April 2020 gelten werden und welche Auswirkungen das auf den Schulbetrieb haben wird, kann zum jetzigen Zeitpunkt niemals sagen", heißt es in dem Schreiben.

    Update, 16 Uhr: Seit dem 13. März bleiben die Geschäfte in vielen Bereichen komplett geschlossen. Ohne Maßnahmen vom Bund, stehen viele Unternehmer vor dem Aus. "Hier hat die erste Hilferunde sehr gut funktioniert", so Dr. Ralf Mittelstädt, Hauptgeschäftsführer der IHK NRW. Über 320.000 Hilfsanträge wurden in NRW bereits gestellt. Die meisten davon wurden bewilligt.

    Update, 15.50 Uhr: Wie das Umweltministerium NRW in einer Pressemitteilung bekannt gibt, wird es in diesem Jahr kein Oster- und Brauchtumsfeuer geben. Zum Schutz vor Neuansteckungen werden alle Formen von Veranstaltungen und Versammlungen grundsätzlich untersagt.

    "Brauchtum und Rituale sind wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft. Sie können gerade in schwierigen Momenten für Zusammenhalt sorgen. Daher fällt es in der aktuellen Zeit schwer, auf diese vertrauten Traditionen zu verzichten. Aber zu unser aller Schutz und zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus ist ein Aussetzen derzeit zwingend geboten", so Dr. Heinrich Bottermann, Staatssekretär im Ministerium.

    Update, 15.35 Uhr: In Herne sind zwei Menschen mehr positiv getestet worden. Demnach steigen die Zahlen auf 68 Coronavirus-Patienten. Von diesen sind 32 schon wieder gesund.

    Stadt Herne baut ein eigenes Coronavirus-Behandlungszentrum

    Desweiteren bauen die Kassenärztliche Vereinigung und die Stadt Herne ein gemeinsames Behandlungszentrum auf. Mit dem Zentrum sollen Infektionsrisiken in Kliniken und bei Ärzten minimiert werden. Hausärzte können die Patienten in dem Behandlungszentrum anmelden, wenn diese sich mit dem Coronavirus infiziert haben.

    Update, 15.18 Uhr: Die Verbaucherzentrale NRW macht eine klare Ansage an den Online-Tickethändler Eventim. Die Verbraucherzentrale fordert, Ticketpreise für Veranstaltungen zu erstatten, die wegen des Coronavirus verschoben wurden. 

    "Verbraucher haben das Recht, bei verschobenen Konzerten und anderen Events das bereits bezahlte Geld für die Eintrittkarte zurückzuverlangen", so Wolfgang Schuldzinski, Verbraucherzentrale NRW gegenüber Waz.

    Update, 15.10 Uhr: Der Dortmunder Signal Iduna Park wird ein Coronavirus-Behandlungszentrum. Ab Samstag (4. April) wird die Nordbüne des größten Stadions in Deutschland Coronavirus-Verdachtsfälle versorgen. 

    "Unser Stadion ist das Aushängeschild der Stadt, für fast jeden in Dortmund und Umgebung ein Fixpunkt und durch seine technischen, infrastrukturellen und räumlichen Bedinungen der ideale Ort, um gerade jetzt Menschen aktiv zu helfen, die potenziell vom Coronavirus infiziert sind, beziehungsweise über entsprechende Beschwerden wie Atemwegserkrankungen und Fieber klagen", so Hans-Joachim Watzke, Vorsitzender der Geschäftsführung und Carsten Cramer, Geschäftsführer.

    https://twitter.com/BVB/status/1246053082078818304?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1246053082078818304&ref_url=https%3A%2F%2Fwww.bild.de%2Fnews%2Finland%2Fnews-inland%2Fcoronavirus-nachrichten-ticker-deutschland-trend-mehrheit-zufrieden-mit-krisenmanagement-der-regierung-69389434.bild.html

    Update, 14.15 Uhr: Auch die Stadt Gelsenkirchen plant für das kommende Frühlingswochenende verstärkte Kontrollen. Der Kommunale Ordnungsdienst ist täglich mit 18 Doppelstreifen in der Zeit von 7 bis 22 Uhr in der Stadt unterwegs, um die Einhaltung der Schutzverordnung zu überwachen. 

    Schwerpunkt der Kontrollen sind Spielplätze, Skateranlagen, Parkanlagen, Lebensmittelgeschäfte und die Innenstädte Buer und Gelsenkirchen.

    Nach Grenzschließungen wegen Coronavirus: 40.000 ausländische Saisonarbeiter dürfen Bauern unterstützen

    Update, 14.02 Uhr: Erleichterung bei den Sonderkulturbetrieben in Westfalen-Lippe. Nach den vorübergehenden Grenzschließungen, werden im April und Mai jeweils bis zu 40.000 ausländischen Saisonarbeitskräften die Reise nach Deutschland antreten dürfen.

    Update, 13.45 Uhr: Der WDR verlängert nun sein Sonderprogramm für Kinder im Grundschulalter. Nun wird es auch in den Osterferien werktags im WDR-Fernsehen ein dreistündiges Kinderprogramm geben, so der WDR in einer Pressemitteilung. Es werden unter anderem Sonderausgaben der "Sendung mit der Maus" laufen, sowie "Rennschwein Rudi Rüssel", "Kann es Johannes", viele Märchenklassiker und Zeichentrickfilme.

    Update, 13.42 Uhr: Auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet ist nicht von den Einschränkungen der Bundesregierung ausgeschlossen. Er vermisst vor allem den Umgang mit seinen Freunden. Auch wenn er dafür sonst nicht immer viel Zeit gehabt habe, konnte er jedoch öfter mal ein Wochenende mit seinen Freunden verbringen. 

    "Ich vermisse auch die Fußballbundesliga", so der Minister in einer Sendung der privaten NRW-Lokalradios. Außerdem vermisse er das Einkaufsgefühl in den Innenstädten. Es sei ihm mittlerweile etwas zu still geworden.

    Update, 13.38 Uhr: In den Bundesländern gibt es unterschiedliche Regelungen zu dem Besuch von Zweitwohnungen. In NRW dürfen diese jedoch aufgesucht werden. Das sei nicht verboten, so NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

    Internetriese Google wertet Bewegungsdaten aus NRW aus

    Update, 13.35 Uhr: Der Konzern Google hat heute Standortdaten der Nutzer im Internet veröffentlicht. Insgesamt lassen sich auf einer speziellen Webseite Daten aus 131 Ländern finden. Aber nicht nur Statistiken aus Deutschland lassen sich dort finden, sondern auch aus den Bundesländern. Für NRW sehen die Daten so aus:

    • 77 Prozent weniger Besuchszeit in Freizeitparks und Geschäften
    • 50 Prozent weniger Besuchszeit in Supermärkten, Apotheken und Parks
    • 70 Prozent weniger Besuchszeit in Bahnhöfen und an Bushaltestellen
    • 38 Prozent weniger Besuchszeit im Büro oder an anderen Arbeitsstätten
    • Dafür: Elf Prozent mehr Zeit zu Hause verbracht

    Update, 13.23 Uhr: Bisher seien von neun von zehn Patienten in NRW, die auf das Coronavirus gestet werden, nicht infiziert, so Karl-Josef Laumann. Diese Quote würde vor allem bedeuten, dass in NRW sehr viel auf das Virus getestet wird. 

    Möglich seien in NRW 20.000 Tests pro Tag - diese Kapazität würde bisher auch nicht ausgeschöpft werden. Die Entscheidung um einen Test würde bei den Ärzten liegen, so der Minister.

    Update, 13.20 Uhr: Das Osterwochenende steht fast vor der Tür und die Temperaturen werden besonders frühlinhsghaft. Dennoch appelliert NRW-Europaminister Stephan Holthoff-Pförtner nicht nur auf den Verzicht eines Osterurlaubes in den Nachbarsländern Niederlande und Belgien, sondern auch auf Urlaub in NRW und dem Rest von Deutschland.

    Coronavirus in NRW: Weiterer Coronavirus-Todesfall im Märkischen Kreis gemeldet

    Update, 13.12 Uhr: Es gibt einen weiteren Todesfall im Märkischen Kreis. Ein 56-jähriger Mann aus Iserlohn ist im Krankenhaus an den Folgen der Viruserkrankung gestorben. Weitere Details sind bisher noch nicht bekannt.

    Update, 13.07 Uhr: NRW-Gesundheitsminister Karl- Josef Laumann ist für das Tragen eines Mundschutzes und schließt sich damit den Empfehlungen des Robert-Koch-Insituts an. "Sie haben es nicht zur Vorschrift gemacht, halten es aber für eine sinnvolle Maßnahme", so der Minister.

    Update, 12.25 Uhr: In NRW wird es kein Aufnahmestopp für Altenheime geben. Das machte NRW-Gesundheitsminister Karl- Josef Laumann noch einmal deutlich. Allerdings würde es bei einer Neuaufnahme in einem Pflegeheim eine 14-tägige Isolation, sowie einen Coronavirus-Test geben. In 134 Pflegeheimen sind bisher 79 Menschen am dem Virus gestorben.

    NRW-Bundesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann ist gegen einen Aufnahmestopp in Pflegeheimen im Bundesland.

    Update, 12.20 Uhr: Gemischte Gefühle bei NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. "Es geht auf jeden Fall in die richtige Richtung." Stand heute würde es 9,4 Tage bis zu einer Verdopplung der Infizierten dauern. Am Dienstag waren es noch 8,9 Tage.

    Allerdings: "Wenn es so weiter geht, werden wir Ende des Monats 136.000 infizierte Menschen haben", so der Minister. Daher wäre es nun wichtig, die Verdopplungszeit auf 15 Tage zu erhöhen. Mit dieser Verdopplungszeit wären es Ende April nur 62.000 Infizierte in NRW.

    Update, 12.10 Uhr: Die Grenzen von NRW zu den Niederlanden und Belgien werden offen bleiben. Das hat Europaminister Dr. Stephan Holthoff-Pförtner in einer Pressekonferenz bekannt gegeben. 

    Coronavirus in NRW: Grenzen zu den Nachbarsländern Niederlanden und Belgien bleiben geöffnet

    "Nur gemeinsam werden wir diese Krise bewältigen. Geschlossene Grenzen bewirken das Gegenteil." Allerdings bedeute das auch, dass man nicht für ein Kurzurlaub in das Nachbarland fahren sollte.

    Update, 11.50 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat Schutzkleidung in Aussicht gestellt. "Zusammen mit großen Unternehmen aus NRW werden wir mehrere Millionen an Schutzkleidung schon in den nächsten Tagen haben", so der Politiker gegenüber Antenne Düsseldorf. Ende nächster Woche soll die Schutzkleidung verfügbar sein.

    Update, 11 Uhr: Aktuell sind in NRW 220 Menschen an dem Coronavirus gestorben. RKI-Präsident Lothar Wieler geht allerdings davon aus, dass die Sterberate noch weiter ansteigen wird. 

    "Das liegt daran, dass die Todesfälle derzeit unterschätzt werden. Etwa dadurch, dass das Virus bei einer Obduktion teilweise nicht mehr nachweisbar sei. Ich gehe davon aus, dass wir mehr Tote haben als offiziell gemeldet werden."

    Update, 10.55 Uhr: Die niederländische Grenze liegt unmittelbar neben NRW - für viele Einwohner ist daher ein Urlaub oder ein Kurztrip ins Nachbarland Pflichtprogramm. Doch nun appellierte der niederländische Ministerpräsident an deutsche Staatsbürger, in den eigenen vier Wänden zu bleiben und nicht in das Land einzureisen. "Komm niet naar Nederland. Bleib zu Hause", so Mark Rutte nach einer Krisensitzung des Kabinetts, wie De Telegraaf berichtet.

    Coronavirus in NRW: Trinkwasser- und Abwasserversorgung trotz der schwierigen Lage gesichert

    Update, 10.50 Uhr: Wie das NRW-Umweltministerium in einer Pressemitteilung erklärt, ist die Trinkwasserversorgung trotz der steigenden Zahlen weiterhin sichergestellt. Die größte Priorität hat die Versorgung der Bevölkerung mit sauberem Trinkwasser und die Sicherheit der Mitarbeiter durch hohe Hygienestandards.

    "Unser Grundnahrungsmittel Nummer 1 wird in Nordrhein-Westfalen streng kontrolliert und erfüllt die Vorgaben der deutschen Trinkwasserverordnung auch in diesen Krisenzeiten.", sagt Umweltministerin Ursula Heinen-Esser. Auch die Abwasserversorgung in NRW sei sichergestellt.

    Update, 10.40 Uhr: In NRW sind nur noch sechs Städte und Stadtkreise ohne einen gemeldeten Coronavirus-Todesfall. Das sind die größeren Städte Bielefeld, Leverkusen, Herne und Oberhausen, sowie die Stadtkreise Höxter und Minden-Lübbecke.

    Update, 10.23 Uhr: Das NRW-Gesundheitsministerium hat die neuen Coronavirus-Zahlen für das Bundesland herausgegeben. Demnach sind aktuell 18.534 Personen infiziert. 220 sind gestorben. Köln hat mit 1657 Infektionen die höchste Anzahl. Der Kreis Heinsberg liegt auf Platz 2 mit 1406 Erkrankungen.

    Am Tag zuvor lagen die Zahlen noch bei 17.254 Infizierten in NRW. Demnach wurden 1.300 Menschen an einem Tag positiv gemeldet. Gestern lag die Anzahl der Toten noch bei 197.

    Update, 10.05 Uhr: Bis zu 20 Grad sind am Wochenende in Lünen gemeldet. Das lockt vermutlich viele Menschen vor die Tür. Das ist aber derzeit nicht ganz ungefährlich. "Auch wenn das gute Wetter lockt: Die Verhaltensregeln, die helfen sollen um die Coronavirus-Epidemie einzudämmen, gelten natürlich uneingeschränkt auch am Wochenende", so Bernd Wiesner, Leiter des Lüner Ordnungsamtes. 

    Stadt Lünen kontrolliert mit Ordnungsamt und Sicherheitsdienst auf die Verhaltensregeln

    Damit die Regeln auch eingehalten werden, hat die Stadt Lünen nun angekündigt, dass es auch am gesamten Wochenende, Kontrollen des Ordnungsamtes geben wird. Auch ein privater Sicherheitsdienst wird zum Einsatz kommen.

    Update, 10 Uhr: Seit Samstag (28. März) ist klar: Recklinghausen hat das schönste Rathaus in NRW. Doch bestaunen sollte man es in Zeiten des Coronavirus eher nicht. Doch damit Kinder auch etwas davon haben, hat sich Bürgermeister Christoph Tesche etwas besonderes ausgedacht. 

    Er verschenkt für Kinder Malbücher der Stadt Recklinghausen. "Im Rathaus haben wir einen großen Fundus mit etwa 600 Malbüchern, die ich den Kindern gerne zukommen lassen möchte. Damit können sich die Kinder kreativ austoben und die langen Stunden im eigenen Zuhause lassen sich etwas aushalten", so der Bürgermeister. 

    Wer ein Malbuch ergattern möchte, schreibt eine Mail mit dem Namen des Kindes, das Alter und die Adresse an malbuch@recklinghausen.de. Alternativ kann man auch unter der Telefonnummer 02361/501013 anrufen.

    Update, 9.45 Uhr: Immer mehr Menschen in NRW suchen die Telefonseelsorge auf, um sich ihre Angst und ihren Frust wegen des Coronavirus von der Seele zu reden. "Was wir jetzt hier erleben, ist wirklich einmalig", so Stefan Schumacher, Leiter der Telefonseelsorge in Hagen gegenüber Waz. Das Team soll ihm das Feedback gegeben haben, dass die Menschen sei dankbar für die vielen Gespräche seien.

    In Hagen mussten zwei Mehrfamilienhäuser wegen des Coronavirus unter Quarantäne gestellt werden. Grund dafür sind infizierte Bewohner, die sich nicht an die Auflagen halten.

    Ostern während des Coronavirus: Gemeinde in Gelsenkirchen verteilt christliche Symbole für das Osterfest zu Hause

    Update, 9.30 Uhr: Eine Gemeinde in Gelsenkirchen macht aus der Not eine Tugend. Weil kein Osterfest in der Gemeinde stattfinden wird, verteilt die Gemeinde kleine christliche Symbole für das Osterfest zu Hause. 

    Ab Palmsonntag (5. April) kann man in den kleinen Tüten gesegnete Palmzweige, eine Osterkerze oder ein Taschentuch für Karsamstag (11. April) finden. "Das Ganze ist gemeint als tägliche Raststation von Palmsonntag bis Ostern", so Pfarrer Bernd Steinrötter gegenüber Waz.

    Update, 9.25 Uhr: Das Wochenende wird richtig frühlingshaft mit Tenperaturen über 20 Grad. NRW-Innenminister Herbeut Reul (CDU) warnt jedoch davor, mit Familie oder Freunden an den schönen Tagen einen Ausflug zu unternehmen. 

    "Es sollten nicht alle dahin fahren, wo alle hinfahren", so der Politiker gegenüber WDR. Bisher seien die Auflagen wegen des Coronavirus in NRW gut eingehalten worden. Es sei zwar nicht verboten für Spaziergänge in andere Städte zu fahren, aber "aber am besten ist es, Sie bleiben im häuslichen Umfeld", so der NRW-Innenminister.

    Update 8.45 Uhr: Professor Oliver Witzke, Direktor der Klinik für Infektiologie am Uniklinikum in Essen, sagt, dass es auch positive Nachrichten in der Coronavirus-Krise im Ruhrgebiet gibt. Gegenüber der WAZ (Bezahlschranke) äußerte sich der Infektiologe folgendermaßen: "Mir ist ganz wichtig zu betonen, dass wir immer wieder Patienten nach Hause gehen lassen und dass die das schaffen und gesund werden." 

    Coronavirus in NRW: Infektiologe aus Essen mit guten Nachrichten 

    Aus dem Grund würde er "Rationalität statt Panikmache" im Umgang mit dem Coronavirus fordern. Es habe darunter auch beängstigende Fälle gegeben. Aber auch diese Patienten seien wieder gesund geworden. Eine stationäre Behandlung des Coronavirus könne bis zu 14 Tagen dauern. Eine Beatmung allerdings bis zu drei Monaten. 

    Man gehe inzwischen davon aus, dass Geheilte immun gegen das Coronavirus sind. "Sonst würde das ja immer weiter gehen mit dem Virus", so Professor Oliver Witzke. Das Uniklinikum Essen hat gute Beziehungen in die Stadt Wuhan. "Die Kollegen haben dort mehrere Monate Vorlauf, die gehen von Immunität aus. Mein Gefühl ist auch, dass sie lange anhält", so Professor Oliver Witzke. 

    Update 8.30 Uhr: Im Museum König Ludwig in Köln fand bis vor Kurzem eine Ausstellung über den Konzeptkünstler Wade Guyton statt. Insgesamat 200 Bilder konnten Kunstinteressierte begutachten. Die Austellung ist nun zu Ende und die Bilder hätten eigentlich den Rücktransport in die USA angetreten. , so der Bürgermeister.

    Coronavirus trifft Kunst in NRW: Kosten für Rücktransport explodieren

    Doch aufgrund der Coronavirus-Krise und der zusammengestrichenen Flüge sind die Kosten des Rücktransport von 75.000 auf 330.000 Euro gestiegen. Die Kunstwerke werden vorerst in Köln gelagert. 

    Update 8 Uhr: Der Loveparade-Strafprozess, der in der kommenden Woche hätte stattfinden sollen, wird unterbrochen. Der Grund: Die Coronavirus-Krise. Nach Informationen der Bild würden einige Angeklagte sowie Schöffen zur Risikogruppe gehören. Gerichtssprecher Thomas Sevenheck äußerte sich, dass einige Risikofaktoren für einen schweren oder gar tödlichen Verlauf im Falle einer Ansteckung da seien. 

    Coronavirus in NRW unterbricht Loveparade-Strafprozess in Duisburg 

    Ein weiteres Problem: Im Gerichtssaal würden sich rund 60 Personen in einem fensterlosen und mit Klimaanlage ausgestatteten Saal für eine gewisse Zeit aufhalten. Die Hauptverhandlung ist eigentlich für den 21. April datiert - auch dieser Termin ist in der aktuellen Lage mehr als unsicher. 

    Theoretisch sei eine Unterbrechung bis Anfang Juni möglich, so Thomas Sevenheck. Denn strafrechtliche Hauptverhandlungen können laut aktueller Gesetzesänderung für bis zu drei Monate unterbrochen werden. Schon Mitte März musste der Prozess unterbrochen werden. Die Richterin war unter Quarantäne gestellt worden - die Tests verliefen aber negativ. 

    Update, Freitag (3. April), 7.46 Uhr: Nach eigenen Angaben haben Labore in Deutschland aktuell noch ausreichend Kapazitäten, um Coronavirus-Tests durchzuführen. Es gebe aktuell keine Personalengpässe. Ein Grund: Die Laboruntersuchungen in anderen Bereichen seien rückläufig. Das sagte ein Sprecher des Berufsverbands Deutscher Laborärzte gegenüber der dpa

    Coronavirus in NRW: Labore haben noch ausreichend Kapazitäten

    Fabian Wisplinghoff, ärztlicher Leiter eines Labors in Köln, äußerte sich gegenüber der dpa: "Die Verbrauchsmaterialien wie Tupfer und Plastikplättchen sind knapp und teuer geworden. Aktuell würden in dem Labor in Köln täglich bis zu 5.000 Tests durchgeführt werden. "Wir könnten aber die doppelte Anzahl schaffen", so der Leiter des Labors. 

    Update, 22.55 Uhr: Derzeit steigen die Neuinfektionen weniger stark, als noch zu beginn der Woche. Für Euphorie ist es in der Coronavirus-Pandemie aber noch zu früh, sagt ein Klinik-Direktor aus Dortmund. Er glaubt: Viele Dinge werden sich ändern.

    Coronavirus in NRW: Seniorenheim im Kreis Unna getestet

    Update, 21.52 Uhr: Wie das Land NRW ankündigt informieren Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann und Europaminister Dr. Stephan Holthoff-Pförtner am Freitag (3. April) um 12 Uhr über die aktuelle Lage und Maßnahmen der Landesregierung im Rahmen der Coronavirus-Pandemie in Nordrhein-Westfalen.

    Update, 21.27 Uhr: Ebenfalls im Kreis Unna werden Bewohner eines Seniorenheims nach wie vor auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet. Rund 400 Bewohner und Mitarbeiter des Schmallenbach-Hauses in Fröndenberg sind von der groß angelegten Aktion betroffen. Wie der Westfälische Anzeiger berichtet, wurden drei Teststationen aufgebaut, an denen parallel Abstriche genommen werden. Während des Verfahrens erhalten die Betroffenen einen Mundschutz.

    Coronavirus in NRW: Polizei Dortmund warnt vor neuer Betrugsmasche

    Update, 21.02 Uhr: In Lünen wurde ein Seniorenheim mit 120 Bewohnerin und rund 100 Pflegekräften unter Quarantäne gestellt Eine Bewohnerin des Altenzentrums St. Norbert in Altlünen wurde positiv auf das neuartige Coronavirus getestet, wie der Kreis Unna mitteilt. Am Freitag (3. April) wird überprüft, ob sich das Coronavirus bereits weiter ausgebreitet hat.

    Update, 20.33 Uhr: Die Polizei Dortmund warnt vor einer betrügerischen E-Mail, die derzeit in Verbindung mit der Coronavirus-Krise im Umlauf ist. Die Täter appellieren an Mitgefühl und Solidarität des Empfängers und bitten am Ende des Textes um eine Spende. Mehr dazu im Dortmund-Ticker von RUHR24.

    Update, 20.17 Uhr: Die Hochschule für Gesundheit in Bochum schult im April Freiwillige, um sie im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus auf einen Einsatz in der Versorgung von Pflegebedürftigen vorzubereiten. Bereits 107 Personen haben sich zum Schulungsprogramm angemeldet, wie die Stadt mitteilt.

    Bonn: Beim Bombenentschärfung in NRW wurden auch Coronavirus-Patienten verlegt

    Update: 20.02 Uhr: Auf dem Gelände der Uniklinik Bonn wurde eine Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg bei Bauarbeiten entdeckt und  heute erfolgreich entschärft. Dazu mussten Bereiche der Klinik geräumt werden, unter anderem mussten elf Corona-Patienten isoliert verlegt werden. Da die Klinik über eine große Isolierstation verfügt, sei aber auch die Verlegung ohne Probleme gelungen, wie die Stadt Bonn mitteilt.

    Update, 19.32 Uhr: In Bochum sind drei weitere Menschen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, verstorben. Damit zählt die Stadt insgesamt zehn Todesfälle in der Corona-Krise. Aktuell sind in Bochum 241 Menschen infiziert, 23 davon befinden sich in stationärer Behandlung.  50 Menschen sind inzwischen genesen.

    Coronavirus in NRW: Klinik aus Detmold hat über 100 Infizierte

    Update, 19.21 Uhr: Seit dem vergangenen Freitag haben mehr als 320.000 Kleinunternehmer Anträge auf finanzielle Unterstützung in der durch den Coronavirus ausgelösten Krise gestellt. 300.000 Anträge auf Soforthilfe wurden dank des vollständig digitalen Antragsverfahrens und der Bearbeitung auch bereits am vergangenen Wochenende bewilligt, wie Landeswirtschaftsminister Andreas Pinkwart mitteilt.

    Update, 19.09 Uhr: Im Zuge der Corona-Krise muss eine Rehaklinik mit über 100 Infizierten in Detmold seinen Landkreis um Hilfe bitten. Wie der Merkur berichtet prüft ein Krisenstab nun die Verlegung der Patienten. Die Klinik hatte zuletzt 78 infizierte Patienten und 27 positiv getestete Mitarbeiter gemeldet. 84 Patienten und fünf Ärzte wurden negativ getestet, bei 17 Patienten steht das Ergebnis noch aus.

    Kontaktverbot in NRW verlängert: Das gibt es wegen des Coronavirus zu beachten

    Update, 18.47 Uhr: Um die Ausbreitung des Coronavirus in NRW weiter einzudämmen, wurde das Kontaktverbot bereits gestern verlängert. Wer sich nicht daran hält, muss zahlen. Um den Erreger Sars-CoV-2 und die daraus resultierende Krankheit Covid-19 in NRW einzudämmen, sollte einiges im Alltag beachtet werden. Dazu gehören beispielsweise Fahrten mit dem Auto.

    Update, 18.30 Uhr: NRW - Im gesamten Bundesland gab es in den vergangenen 24 Stunden 1.270 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Am Wochenende und zu Wochenbeginn lag die Zahl der neuen Erkrankten meist noch im dreistelligen Bereich. 22 weitere Personen sind verstorben. Noch keine Todesfälle zu beklagen haben Bielefeld, Herne, Leverkusen und Oberhausen.

    Update, 18.10 Uhr: Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen im Kreis Recklinghausen hat sich deutlich auf 463 erhöht. 46 Personen haben sich in den vergangenen 24 Stunden neu mit dem Erreger angesteckt. 155 Personen sind als Geheilt gemeldet.

  • Castrop-Rauxel: 55
  • Datteln: 30
  • Dorsten: 90
  • Gladbeck: 48
  • Haltern am See: 55
  • Herten: 43
  • Marl: 45
  • Oer-Erkenschwick: 12
  • Recklinghausen: 66
  • Waltrop: 19
  • Coronavirus in NRW: Aktuelle Zahlen aus Essen und Unna

    Update, 17.33 Uhr: Im Kreis Unna ist die Zahl der Infizierten um insgesamt 27 gestiegen. Damit liegt die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis bei 282. Schwerte bleibt mit 53 Fällen der am schwersten betroffene Teil. Die aktuellen Zahlen der Infizierten

    • Unna: 31
    • Bönen: 9
    • Bergkamen: 17
    • Fröndenberg: 46
    • Holzwickede: 10
    • Kamen: 9
    • Lünen: 46
    • Schwerte: 53
    • Werne: 18

    Update, 17.11 Uhr: In Essen gibt es aktuell 268 Corona-Erkrankungen wie die Stadt mitteilt. Seit Beginn der Welle waren in Essen insgesamt 429 Menschen erkrankt. Die Zahlen im Überblick:

    • Insgesamt auf das Coronavirus getestet worden: 3.444
    • Davon negative Tests: 2.735
    • Angeordnete Quarantäne seit Ende Februar: 2.562
    • Wieder aus der Quarantäne entlassen: 1.778
    • Aktuell noch in Quarantäne: 784
    • In Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben: 7

    Coronavirus in NRW: Notbetreuung für gefährdete Kinder steht zur Debatte

    Update, 16:55 Uhr: Die Stadt Herne meldet zwei neue Infektionen mit dem Coronavirus. Demnach wurden derzeit insgesamt 66 Menschen positiv auf das Virus getestet, insgesamt 32 davon gelten wieder als genesen.

    Update, 16.45 Uhr: Kinder, denen wegen der behördlich angeordneten Kontaktsperre in der Corona-Krise zuhause Gewalt droht, könnten bald in Kitas und Schulen notbetreut werden, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. Familienminister Joachim Stamp kündigte am Mittwoch im Landtag an, dass die Landesregierung mit Kommunen, Trägern und Einrichtungen dazu im Gespräch sei.

    Herzpatienten könnten wegen des Coronavirus per Telemedizin betreut werden

    Update, 16.21 Uhr: In Gelsenkirchen wird die heutige Sitzung des Stadtrates mit besonderen Vorsichtsmaßnahmen durchgeführt. Die Sitzungsdauer wird auf die erforderliche Zeit beschränkt und die Zahl der Teilnehmer auf die Hälfte reduziert. So soll das Infektionsrisiko mit dem Coronavirus für alle Beteiligten niedrig gehalten werden, wie die Stadt Gelsenkirchen mitteilt.

    Update, 15.42 Uhr: Herzpatienten in Nordrhein-Westfalen können angesichts steigender Coronafälle auf per sogenannter Telemedizin versorgt werden, wie die Krankenkasse DAK mitteilt. Das neue Projekt "HerzConnect" soll bei mittlerer oder schwerer Herzschwäche eine Fernüberwachung und -betreuung bieten. Da das Coronavirus für chronisch Erkrankte besonders gefährlich ist, soll somit auch das Ansteckungsrisiko minimiert werden.

    "Angesichts der dynamischen Ausbreitung des Coronavirus sind die telemetrische Erfassung von Vitaldaten und die telefonische Betreuung besonders wichtig. Die Digitalisierung ist für Menschen mit einer Herzinsuffizienz eine große Chance", sagt Klaus Overdiek, Leiter der DAK-Landesvertretung Nordrhein-Westfalen. Allerdings handelt es sich bei "HerzConnect" zunächst um ein befristetes Projekt von 24 Monaten. Zur freiwilligen Teilnahme sprechen DAK-Gesundheit und das Herz- und Diabeteszentrum geeignete Patienten an.

    Herzkranke könnten ihr Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus durch Telemedizin minimieren.

    Coronavirus in NRW: Erster Todesfall in Dortmund

    Update, 15.17 Uhr: Wie die Stadt Dortmund mitteilt, ist dort die erste Person an einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Die 85-jährige Seniorin wurde am 26. März im Katholischen Krankenhaus Dortmund-West aufgenommen. Sie litt unter den für das Virus typischen Symptomen und wurde stationär behandelt, der Abstrich ergab am Tag darauf ein positives Testergebnis.

    Das Gesundheitsamt Dortmund hat bereits am 27. März alle Kontaktpersonen der Betroffenen ausfindig gemacht und informiert. Alle vier Personen befinden sich seitdem in häuslicher Quarantäne, wobei bislang noch niemand positiv auf das Coronavirus getestet wurde.

    Update, 13.23 Uhr: Das NRW-Gesundheitsministerium hat gegenüber der Deutschen-Presseagentur bestätigt, dass es im Bundesland insgesamt 95 sogenannte ECMO-Geräte gibt. ECMO steht für Extrakorporale Membranoxygenierung und gilt als letzte Methode zur Lebenserhaltung bei Covid-19- Patienten

    Coronavirus: Letztes Mittel gegen Covid-19

    Dabei wird das Blut außerhalb des Körpers mit Sauerstoff angereichert, wenn die Lunge dazu trotz konventioneller Beatmungsmaschine nicht mehr in der Lage ist. Die Methode kann über Tage und Wochen angewandt werden und gibt der Lunge die Chance zu heilen.

    Sie gilt aufgrund der Kosten, des Aufwands und der Häufigkeit von Komplikationen als letztes Mittel zur Lebenserhaltung. Von den Covid-19-Patienten in NRW mussten am Mittwoch (1. April) 424 künstlich beatmet werden.

    Update, 12.35 Uhr: Das Land NRW hat die neusten Infektionszahlen veröffentlicht. In Bundesland gibt es demnach insgesamt 17.254 bestätigte Fälle und 197 Todesfälle. Die meisten Infizierten wurden im Raum Köln erfasst. Die Domstadt verzeichnet 1499 bestätigte Fälle und 16 Todesopfer. 

    Coronavirus: Infektionszahlen knacken Marke von 17.000 

    Update, 11.35 Uhr: die Telefonseelsorge ist gerade in Zeiten des Coronavirus besonders wichtig. Viele Leute, die allein zu Hause sitzen müssen, fühlen sich einsam oder sorgen sich um ihre Gesundheit und greifen daher schnell zum Hörer. Nahezu jeder zweite Anruf steht im Zusammenhang mit Covid-19. Die Telefonseelsorge in NRW spricht von einer "einmaligen Situation". Die Mitarbeiter an den Telefonapparaten arbeiten fast pausenlos.

    Update, 10.39 Uhr: Die Wirtschaftsförderung im Kreis Unna hat nun Stellung zu Coronavirus-Krise im Kreis bezogen. Demnach haben sich fast 200 Gewerbetreibende beim Krisenteam gemeldet und um Hilfe gebeten. Die "Anfragen kommen dabei aus allen Branchen", sagt Michael Dannebom, Geschäftsführer der WFG Unna

    Coronavirus: Wirtschaftsförderung Unna spürt Verunsicherung in allen Branchen 

    "Ob gerade gestarteter Existenzgründer, Freiberufler, Tankstellenpächter, Pizzabäcker oder Mittelständler wie Einzelhändler oder Zahnarzt - die große Verunsicherung hat jeden erfasst." Dannebom empfiehlt allen: "Informieren sie sich und nutzen sie alle Chancen! Vor allem das NRW-Soforthilfeprogramm sichert unternehmerische Existenzen. Auch Kurzarbeit kann ein Mittel gegen Konkurs sein."

    Update, 9.40 Uhr: Die Polizei Gelsenkirchen hat am Mittwoch (1. April) einen erschreckenden Fund gemacht. Auf einem Tankstellengelände fand eine Zivilstreife nach eigenen Angaben zwei polizeibekannte Männer (42, 45), die in diversen Kartons über 1600 Atemschutzmasken durch die Gegend fuhren. 

    Coronavirus: Polizei Gelsenkirchen beschlagnahmen 1600 Atemschutzmasken

    Die Herkunft der Masken konnte die Polizei nicht feststellen, dennoch leitete sie gegen die Männer ein Strafverfahren wegen gewerbsmäßiger Hehlerei ein. Offenbar wollten die Männer die Not vieler Bürger zu Zeiten des Coronavirus ausnutzen und sich durch den Verkauf der Masken selbst bereichern. Weitere Ermittlungen der Polizei ergaben nun, dass die beiden Personen aus Gelsenkirchen die Atemschutzmasken rechtmäßig erworben haben.

    Sie haben bei de zuständigen Kommissariat eine Rechnung vorgelegt. Die Masken wurden aschließend wieder ausgehändigt. Wenig später spendeten sie dem Gelsenkirchener Krankenhaus 400 Schutzmasken.

    Update, 9.10 Uhr: Im Kampf gegen das Coronavirus ist vor allem Solidarität gefragt. Diese leben aktuell eine Vielzahl von Menschen in NRW vor. In den vergangen Tagen wurden dort gleich mehrere Hilfsaktionen gestartet. Das Theater Hagen näht zum Beispiel einen Mundschutz für Krankenhäuser aus der Region. Darüber hinaus gibt es auch auf Facebook eine interessante Aktion bei der erklärt wird, wie man einen Mundschutz selber nähen kann

    Update, Donnerstag (2. April), 7.45 Uhr: Von wegen Jugendliche. Viele haben im Vorfeld des in NRW geltenen Kontaktverbots daran geglaubt, dass vor allem junge Menschen dagegen Verstoßen würden. Keine Schule, viel freie Zeit. Eine logische Konsequenz? Mitnichten. 

    Coronavirus in NRW: Vor allen Dingen Erwachsene verstoßen gegen die Regeln

    Die Polizei hat in den ersten Tagen der Coronavirus-Regeln ins gesamt 6.500 Menschen bei Verstößen entwischt. Jugendliche und Kinder würden nach Informationen des Innenministeriums weit weniger auffallen. Jedoch insgesamt 4.242 Erwachsene. Zwar habe es keine größeren Coronavirus-Partys gegeben, jedoch an die 1.200 kleinere Zusammenkünfte. 

    Die Polizei erwischte die meisten Gruppen am vergangenen Samstag und Sonntag. In der vergangenen Woche hat die Landesregierung NRW einen Bußgeldkatalog in der Coronavirus-Krise erlassen. 

    21.53 Uhr: Die Verleihung des Literaturpreis Ruhr, die ursprünglich in Dortmund stattfinden sollte, wird wegen der Ausbreitung des Coronavirus auf den 5. September verschoben, wie der Regionalverband Ruhr mitteilt. Die Veranstaltung findet im Dortmunder U statt und war ursprünglich für den 5. Juni geplant.

    21.23 Uhr: Um den Personenkontakt weiter zu reduzieren, hat das Deutsche Rote Kreuz in Zusammenarbeit mit dem Technischen Hilfswerk in Recklinghausen Corona-Teststellen zum durchfahren errichtet. Wie die Stadt berichtet, entnimmt qualifiziertes, ehrenamtliches Personal in den sogenannten Durchfahrtszentren Abstriche von Patienten mit bestätigtem Verdacht auf das Virus. Letztere fahren mit einem Auto durch das aufgebaute Zeltsystem und geben durch das Autofenster hindurch einen Abstrich ab.

    Außerdem soll ein Video-Überwachungssystem vor Diebstahl und Vandalismus schützen. Sobald alle Helferinnen und Helfer das Zentrum verlassen haben, wird der Überwachungsturm aktiviert.

    Video-Überwachung soll die Durchfahrtszentren vor Vandalismus schützen.

    Essen: Aktuell 270 Personen mit dem Coronavirus infiziert

    20.52 Uhr: Die Ruhr Nachrichten vermelden in Dortmund 29 neue neue Fälle innerhalb von 24 Stunden. Seit Beginn der Coronavirus-Krise gab es das in Dortmund nur ein einziges-weiteres Mal: Zwischen dem 19. und 20. März wurden sogar 45 neue Ansteckungen gemeldet. Insgesamt liegt die Zahl der Infizierten in Dortmund damit bei 333 Personen.

    20.12 Uhr: In Essen sind derzeit 270 Personen mit dem Coronavirus infiziert, wie die Stadt berichtet. Seit Ende Februar wurden dort insgesamt 3.406 Personen auf das Virus getestet, in 2.672 Fällen fiel das Ergebnis negativ aus, andere Ergebnisse stehen noch aus. Die Zahlen im Detail:

    • Angeordnete Quarantäne seit Ende Februar: 2.562
    • Aus der Quarantäne entlassen: 1.668
    • Aktuell in häuslicher Quarantäne: 894
    • Zwischenzeitlich genesen: 154

    19.43 Uhr: Wie das Land NRW via Twitter mitteilt, sei die neue Soforthilfe im wirtschaftlichen Kampf gegen das Coronavirus erfolgreich angelaufen. Über 310.000 Anträge sind demnach in den vergangenen fünf Tagen eingegangen, über 280.000 wurden schon bewilligt. Kleinunternehmer und Solo-Selbstständige können die Soforthilfe beantragen.

    Coronavirus in NRW: Galeria Karstadt Kaufhof beantragt Schutzschirm

    19.06 Uhr: Bereits Anfang der Woche berichtete RUHR24 von den Umsatzeinbußen bei Galeria Karstadt Kaufhof. Jetzt hat die Geschäftsführung vor dem Amtsgericht Essen einen Antrag auf Einleitung eines Schutzschirmverfahrens gestellt, wie die dpa berichtet. Dies gilt auch für die Tochtergesellschaft Karstadt Sports. Das Gericht hat dem Antrag stattgegeben.

    Mit Beginn der Coronavirus-Krise Anfang März sei der Umsatz des Unternehmens stark zurückgegangen. Jede Woche verliert Galeria Karstadt Kaufhof mehr als 80 Millionen Euro Umsatz, während viele Kosten weiter anfallen. Bis Ende April wird sich der Umsatzausfall auf mehr als eine halbe Milliarde Euro belaufen. Ziel des Schutzschirmverfahrens ist es, die angeordneten Filialschließungen und damit zusammenhängende Umsatzausfälle ohne massive Neuverschuldungen zu bewältigen.

    Außerdem hat die Warenhauskette Mietzahlungen gestoppt. In einem Brief an die Vermieter schrieb das Unternehmen, dass es keine andere Wahl habe.

    Die Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof musste im Kampf gegen das Coronavirus ein Schutzschirmverfahren beantragen.

    18.30 Uhr: Im Kreis Recklinghausen haben sich inzwischen über 400 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. In den vergangenen 24 Stunden stieg die Zahl um 32 von 385 auf 417 an. Immer mehr Menschen werden allerdings auch als genesen gemeldet. Waren es am Dienstag (31. März) noch 118 Personen, gelten inzwischen 134 Menschen als geheilt. Die Fallzahlen im Detail:

  • Castrop-Rauxel: 47
  • Datteln: 28
  • Dorsten: 85
  • Gladbeck: 39
  • Haltern am See: 53
  • Herten: 38
  • Marl: 39
  • Oer-Erkenschwick: 9
  • Recklinghausen: 62
  • Waltrop: 17
  • 18.15 Uhr: Die Verbreitung des Coronavirus-Erregers schien sich in den vergangenen Tagen zu verlangsamen. Am Mittwoch war allerdings wieder ein deutlicherer Anstieg der Neuinfektionen zu erkennen. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) sagte derweil im Landtag, dass sich die Zahl der Infizierten alle 8,9 Tage verdopple. Ziel sei aber eine Verdopplungszeit von zehn bis zwölf Tagen.

    Coronavirus in NRW: Weiteres Pflegeheim in Kreis Unna betroffen

    17.55 Uhr: Neben der unter Quarantäne gestellten Einrichtung Schmallenbach-Haus meldet der Kreis Unna nun auch zwei Coronavirus-Infektionen aus der Pflegeeinrichtung Hans-Jürgen-Janzen-Haus. Insgesamt stieg die Zahl der Erkrankungen im Kreis auf 255. Das sind 20 mehr als am Vortag. Die Zahlen aus den einzelnen Orten:

  • Bergkamen: 13
  • Bönen: 9
  • Fröndenberg: 44
  • Holzwickede: 8
  • Kamen: 9
  • Lünen: 38
  • Schwerte: 48
  • Selm: 39
  • Unna: 31
  • Werne: 16
  • 17.25 Uhr: Die Stadt Essen verzichtet derzeit auf reichlich Einkommen. So werden die Elternbeiträge ausgesetzt und die Steuerzahlungen gestundet. Nach Angaben der Verwaltung gegenüber der Waz summieren sich die Aufwendungen auf bislang auf 11,7 Millionen Euro.

    Coronavirus in NRW: Neue Fallzahlen aus Herne gemeldet

    17.05 Uhr: Die Stadt Herne meldet insgesamt 64 Coronavirus-Fälle. Erfreulich: Zahlreiche Infizierte sind bereits wieder genesen (27). Die Zahl der Neuinfektionen steigt damit im Vergleich zum Dienstag (31. März) um sechs, während die Zahl der Gesundeten sich um sieben erhöht.

    Die Stadt Herne weist noch einmal dringend darauf hin, dass trotz schönem Wetter das Kontaktverbot weiterhin bis zum 19. April gilt. Angestellte der Stadt Herne werden deswegen am Wochenende verstärkt kontrollieren, der Ordnungsdienst mit doppelt so vielen Mitarbeitern wie gewöhnlich im Einsatz sein.

    16.57 Uhr: Die Agentur für Arbeit Hamm liefert eine erste Einschätzung zur wirtschaftlichen Auswirkung der Coronavirus-Pandemie. Danach haben nach ersten vorsichtigen Hochrechnungen bis vergangenen Freitag über 2.100 Betriebe in Hamm und im Kreis Unna eine Anzeige auf Kurzarbeit gestellt. 

    Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2009, also während der Wirtschafts- und Finanzkrise zeigten knapp 780 Betriebe für rund 16.600 Menschen im Agenturbezirk Kurzarbeit an. Diese Marke scheint jetzt schon überschritten. Es handele sich bei den aktuellen Zahlen aber um erste vorsichtige Hochrechnungen mit beschränkter Aussagekraft.

    Coronavirus in NRW: Über 1.000 Neuinfektionen, 32 Todesfälle

    16.29 Uhr: Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in NRW stieg am Nachmittag auf 16.344. Das bedeutet einen Zuwachs von 1.093 Infizierten und damit nach drei Tagen erstmals wieder Neuinfektionen im vierstelligen Bereich. Die Zahl der Todesfälle stieg in den vergangenen 24 Stunden von 148 auf 180.

    16.09 Uhr: In einer Telefonkonferenz haben Bund und Länder entschieden, die bisherigen Kontaktbeschränkungen bis nach Ostern zu verlängern. Damit soll auch sichergestellt werden, dass Menschen sich über die Osterfeiertage an ein Minimum an Kontakten halten.

    Auch auf Besuche von Verwandten und Tagesausflüge soll während der Feiertage verzichtet werden. Diese Maßnahmen sollen nach Informationen der dpa bis zum 19. April bestehen bleiben, am 14. April soll entschieden werden, wie es danach weitergeht. Bis dahin brauche man nicht über eine Lockerung der Maßnahmen reden. Während der Telefonkonferenz wurde auch eine Maskenpflicht thematisiert, diese wurde jedoch einheitlich abgelehnt.

    15.49 Uhr: Die SPD-Fraktion um die Dortmunder Landtagsabgeordnete Anja Butschkau mahnt, dass Frauenhäuser in der Corona-Krise dringend Unterstützung benötigen. Die aktuelle Situation stelle auch die Frauenhilfestruktur vor Herausforderungen. In einer außerordentlichen Sitzung des Ausschusses für Gleichstellung und Frau habe man dazu schon mit der Landesregierung beraten, sei allerdings nicht zufrieden mit dem Ergebnis.

    Coronavirus in NRW: Stadt Unna zieht keine Kitagebühren ein

    Das zuständige Ministerium sehe aktuell noch keinen dringenden Handlungsbedarf, um die Kapazitäten in Frauenhäusern zu erhöhen. Die Fraktion mahnt jedoch, dass diese noch vorhandenen Kapazitäten bald knapp werden könnten. Man dürfe nicht warten, bis dieser Fall eintrete, sondern müsse vorher vorbereitet sein. Auch finanzielle Mittel müsse man den Häusern bereitstellen, damit diese sich nicht noch mit finanziellen Sorgen auseinandersetzen müssen.

    15.27 Uhr: Für den Monat April wird die Stadt Unna keine Gebühren für die Kita, Tagespflege und Offene Ganztags-Betreuung erheben. Dies solle auch für die Eltern gelten, deren Kinder in einer Notgruppe betreut werden. Eine besonderer Antrag der Eltern dahingehend ist nicht erforderlich. Ab Mai werden die Elternbeiträge dann wie gewohnt erhoben.

    14.28 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel berät sich erneut mit Armin Laschet und weiteren Ministerpräsidenten der Länder über den Kampf gegen die Coronavirus-Krise. Vor allem die aktuelle Entwicklung der Neuinfektionen in Deutschland soll dabei bewertet werden, es dürfte aber auch um die bisherigen Maßnahmen gegen das Coronavirus und eine Maskenpflicht gehen.

    Coronavirus: Kanzlerin und Minister diskutieren über Maskenpflicht

    Am 22. März wurden bereits strenge Kontaktbeschränkungen beschlossen, die mindestens bis zum 5. April gelten sollen. Diese Maßnahme könnte nun verlängert werden, wie das ZDF berichtet. Viele Bundesländer hatten die Kontaktbeschränkungen schon bis zum 20. April beschlossen.

    Aktuell diskutieren die Politiker vor allem über eine Maskenpflicht. Österreich hat eine solche Anfang der Woche angekündigt, damit wurde auch in Deutschland eine Debatte über das Thema ausgelöst: Erste Kommunen in Thüringen haben bereits eine Maskenpflicht in Supermärkten, sowie Bus und Bahn angekündigt.

    Coronavirus: NRW-Minister Laschet gegen Maskenpflicht

    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte sich am Dienstag gegen eine Tragepflicht für Schutzmasken ausgesprochen. "In der jetzigen Lage sehe ich keine Notwendigkeit zu einer Verpflichtung", so Spahn. NRW-Ministerpräsident Laschet bezeichnetete Spahns Äußerung anschließend als "treffend". Eine Pflicht sähe auch er nicht.

    13.05 Uhr: In der NRW-Landtagssitzung erntete das von der Landesregierung vorgeschlagene Epidemie-Gesetz scharfe Kritik von der Opposition. Sie wirft der Regierung vor, die Rechte des Parlaments schwächen und es übergehen zu wollen. Dennoch sei man optimistisch, sich bei Beratungen einigen zu können.

    Coronavirus-Krise: Soforthilfen werden ab Freitag ausgezahlt

    12.48 Uhr: In Iserlohn hat am Dienstagabend (31. März) ein junger Mann Material aus einem Rettungswagen gestohlen. Über die Fahrertür gelangte er in das Wageninnere und klaute zwei Flaschen Desinfektionsmittel, zwei Packungen Einweghandschuhe, einen Einsatzhelfm, eine Warnwete, Brecheisen und einen Seitenschneider.

    12.44 Uhr: In der Plenarsitzung des Landtages erklärte Armin Laschet, dass die Soforthilfen für Unternehmen in NRW ab dem Ende der Woche ausgezahlt werden sollen. 256.000 Anträge auf Soforthilfen hätten bereits beantragt werden können.

    Coronavirus in NRW-Gefängnis angekommen: Häftling infiziert

    12.29 Uhr: Erstmals gibt es nun einen Infizierten in einem Strafvollzug in NRW. Es handele sich dabei um einen Häftling im Offenen Vollzug, der in der JVA Euskirchen eine vierjährige Haftstrafe verbüße. Der Mann sei nun in seiner Privatwohnung in Quarantäne. Auch vier weitere Gefangene, die Kontakt zu dem Mann hatten, sind in einem Quarantäne-Bereich in der JVA untergebracht worden.

    12.24 Uhr: Ministerpräsident Armin Laschet kündigte an, dass NRW vorerst 20 Coronavirus-Infizierte aus europäischen Nachbarländern aufnehmen werde. Fünf Kliniken hatten bereits 14 Patienten aus Italien und Frankreich aufgenommen, da die Gesundheitssysteme dieser Länder bereits ausgelastet sind. Zusächlich erklärte der Kölner Erzbischhof sechs weitere Patienten in Kliniken des Erzbistums aufzunehmen.

    Coronavirus: Neuinfektionen in NRW steigen weiter an

    11.32 Uhr: Die Zahl der nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen in NRW steigt auf 15.999. Dies erklärt das Gesundheitsministerium. Die Zahl der Verstorbenen steigt auf 168.
    Damit steigt die Zahl der Coronavirus-Infizierten etwas stärker an als in den letzten Tagen, wo die Neuinfektionen unter der Tausender-Marke blieben.

    11.28 Uhr: Aufgrund der Coronavirus-Krise hat der FC Schalke 04 für die Mitarbeiter in der Geschäftsstelle Kurzarbeit angemeldet. Die gute Nachricht: Zunächst haben die Mitarbeiter keine Einschränkungen zu befürchten. Das hängt auch mit einer großen Geste der Profis des S04 zusammen.

    10.42 Uhr: Auch zum Epidemie-Gesetz äußerte Armin Laschet sich in der Plenarsitzung des NRW-Landtags. Das einzige Ziel des Gesetzes sei es, im absoluten Katastrophenfall handeln zu können. Man müsse gemeinsam daran arbeiten. Die Kritik von Opposition oder Experten solle berücksichtigt und eingebaut werden, es sei jedoch wichtig, schnell zu handeln und noch vor Ostern Klarheit zu haben. Man habe die Hoffnung, dieses Gesetz nie zu brauchen, müsse allerdings vorbereitet sein, um im Krisennotfall Rechtsmittel zu haben.

    Laschet zum Epidemie-Gesetz: Im Katastrophenfall handeln können

    Gleichzeitig erinnerte Armin Laschet daran, dass die Politik ihr Handeln immer wieder genau abwägen müsse. Man müsse im Kopf haben, dass die aktuellen Maßnahmen in die Freiheit jedes Einzelnen eingreifen und man Grundrechte einschränke. Er mahnte, sich immer wieder einzuprägen, dass man Menschen und Unternehmen damit in eine Krise werfen könne und Existenzen bedrohe.

    10.15 Uhr: In der Sitzung des NRW-Landtages erklärte Ministerpräsident Armin Laschet, dass man noch nicht von einer Lockerung der Maßnahmen oder einer Entwarnung reden könne, die bisherigen Maßnahmen jedoch wirken. Dies gelte vor allem für den Kreis Heinsberg. Dort könne man eine deutlich langsamere Verbreitung des Coronavirus erkennen. Die Zahl der Infizierten verdopple sich im Kreis Heinsberg alle 16 Tage, während die Zahl der NRW-Infizierten sich alle 8 bis 9 Tage verdopple. Dies mache Hoffnung und sei ein deutlicher Fortschritt.

    Coronavirus-Krise: Maßnahmen in NRW wirken

    Laschet informierte auch über ein Forschungsprojekt der Uniklinik Bonn im Kreis Heinsberg. Dies könne ganz Deutschland helfen, herauszufinden, wie sich das Coronavirus verbreitet, wie es übertragen wird, wer sich ansteckt und wer nicht. Dies sei in ganz Europa nur im Kreis Heinsberg möglich. Bisher seien 1000 Personen befragt worden. Erste Ergebnisse des Projektes könne man in zwei Wochen erwarten. Daraus könne man dann Maßnahmen für die Zukunft ableiten.

    9.40 Uhr: In einer Telefonkonferenz zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten soll heute besprochen werden, wie die bisherigen Maßnahmen wirken. Eine Verlängerung der Maßnahmen soll nicht besprochen werden. Allerdings wolle man überlegen, ob die Maßnahmen auch für die Osterzeit reichen. Der sonst übliche Osterverkehr soll möglichst verhindert werden.

    Covid-19: Angela Merkel und Ministerpräsidenten beraten über Maßnahmen

    Zudem soll auch über die regionale Versorgung mit Intensivbetten gesprochen werden. Gesundheitsminister Jens Spahn erklärte gestern, dass noch 45 Prozent der 28.000 Intensivbetten für Patienten mit dem Coronavirus zur Verfügung stehen. Bisher sei die Meldung freier Betten in Kliniken nicht in jedem Bundesland verpflichtend. Dies möchte Spahn jedoch ändern.

    9.19 Uhr: Das Bundesgesundheitsministerium bittet darum am heutigen 1. April auf April-Scherze zum Coronavirus zu verzichten. Dies schüre nur Verunsicherung und fördere Falschmeldungen.

    9.15 Uhr: Neven Subotic, ehemaliger Spieler von Borussia Dortmund, sorgt sich in der Coronavirus-Krise um Fußballer aus den unteren Ligen. Der Ex-BVB-Profi fordert zudem mehr Solidarität von den Vereinen.

    Coronavirus: Landesregierung bringt Epidemie-Gesetz in den Landtag

    Update, Mittwoch (1. April), 8.29 Uhr: Die NRW-Landesregierung bringt heute ein Epidemie-Gesetz in den Landtag ein. Dies würde Grundrechte massiv einschränken, allerdings verbindliche Durchgriffsrechte bieten, wenn sie die Ausbreitung des Coronavirus in NRW weiter verschlimmert. Von Seiten der Opposition, verschiedener Verbände und Experten kommt Kritik

    Ursprünglich wollte Ministerpräsident Armin Laschet das Gesetz heute im Schnellverfahren durch den Landtag bringen. Wegen etlicher Bedenken einigte man sich jedoch, es heute nur einzubringen. In den kommenden Tagen werden dann verschiedene Sachverständige angehört.

    21.55 Uhr: Mit 829 Neuinfektionen war Dienstag der dritte Tag in Folge, an dem die Zahl der Neuinfektionen unter 1.000 blieb. Von Freitag auf Samstag hatte sich Zahl noch um mehr als 1.200 erhöht. Seitdem steigt die Zahl der Coronavirus-Infizierten weniger schnell. Hierzu muss jedoch angemerkt werden, dass Unterschiede bei der Anzahl der Testungen die Zahlen stark beeinflussen.

    Coronavirus in NRW: Dauerhaftes Abflachen der Infektionskurve als Ziel

    NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) sagte, dass sich die Infektionszahlen in NRW derzeit alle 8,9 Tage verdoppelten - damit liege das Land besser als der Bundesdurchschnitt. "Wir müssen aber weiter daran arbeiten, dass sich diese Tageszahl vergrößert und damit die Kurve insgesamt abflacht", sagte Laschet am Dienstag in Düsseldorf. 

    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) verwies hingegen darauf, dass es derzeit noch zu früh sein könne, aus sinkenden Infektionszahlen einen Trend abzulesen. "Es wird wohl bis nächste Woche dauern, bis wir klarere Aussagen zu einem Trend machen können." (Mit dpa-Material)

    21.25 Uhr: Seit dem Beginn des Coronavirus-Ausbruchs in Deutschland haben sich 413 Menschen in Essen mit dem Erreger infiziert, sieben Menschen sind gestorben. Stand Dienstagabend sind aktuell 273 Personen erkrankt. Erfreulich: 140 Personen gelten als geheilt und haben die Erkrankung überstanden.

    Seit Beginn der Erkrankungswelle wurde in Essen bei 2.510 Personen eine häusliche Quarantäne angeordnet, bei 1.542 Personen konnte eine Quarantäne bereits wieder aufgehoben werden.

    Coronavirus in NRW: 28 Neuinfektionen, 25 Geheilte im Kreis Recklinghausen

    21.05 Uhr: Der Kreis Recklinghausen zählte am Mittwochnachmittag 385 Coronavirus-Fälle und damit 28 mehr als am Vortag. Gleichzeitig gelten 118 ehemals Infizierte wieder als gesund. Damit stieg auch die Zahl der geheilten in den vergangenen 24 Stunden um 25 an. Die Zahl der Neuerkrankungen und der Geheilten gleicht sich damit an. Die einzelnen Fallzahlen aus den Orten: 

    • Castrop-Rauxel: 47
    • Datteln: 28
    • Dorsten: 77
    • Gladbeck: 34
    • Haltern am See: 46
    • Herten: 33
    • Marl: 36
    • Oer-Erkenschwick: 9
    • Recklinghausen: 60
    • Waltrop: 15

    20.35 Uhr: Tolle Geste! Mit einem eigenen Song machen die Feuerwehr und die Polizei in Aachen auf allein lebende Seniorinnen und Senioren in der Stadt aufmerksam. Die Feuerwehrleute spielen den Song "Immer wieder geht die Sonne auf" von Udo Jürgens aus ihrem Feuerwehrwagen heraus. Er soll in dieser schwierigen Zeit Mut geben.

    Coronavirus in NRW: Deutlicher Anstieg der Infektionen im Kreis Unna

    20.10 Uhr: Der Kreis Unna vermeldet einen deutlichen Anstieg der Coronavirus-Infektionen. Die Zahl der Erkrankten stieg um 35 auf 235. In Fröndenberg hat sich die Anzahl der Infizierten binnen 24 Stunden mehr als verdoppelt (von 19 auf 43). Besonders betroffen ist hier das Schmallenbachhaus, das inzwischen unter Quarantäne gestellt wurde. Hier die Fallzahlen der Orte:

    • Bergkamen: 12 
    • Bönen: 8
    • Fröndenberg: 43
    • Holzwickede: 7
    • Kamen: 7
    • Lünen: 35
    • Schwerte: 45
    • Selm: 36
    • Unna: 28
    • Werne: 14

    19.46 Uhr: In Bochum haben sich zehn weitere Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Aktuell meldet die Stadt 230 Personen, die positiv auf den Erreger getestet wurden. 24 unter ihnen sind in stationärer Behandlung, davon werden 12 intensiv-medizinisch betreut. 

    42 Personen gelten inzwischen als geheilt, 642 befinden sich in häuslicher Quarantäne. Die Zahl der Covid-19-Toten in Bochum liegt unverändert bei sieben.

    Coronavirus in NRW: Laschet will Epidemie-Gesetz mit Opposition abstimmen

    19.20 Uhr: Das umstrittene Epidemie-Gesetz soll nach dpa-Informationen nun doch nicht am morgigen Mittwoch (31. März) im Eilverfahren durch den Landtag gebracht werden. "Wir brauchen einen parteiübergreifenden Konsens in der Corona-Krise", sagte Ministerpräsident Armin Laschet am Dienstag (30. März) in Düsseldorf. 

    Daher sollen auch Anregungen von SPD und Grünen aufgenommen werden. Die NRW-Landesregierung plant das Epidemie-Gesetz zum Schutz gegen weitere Coronavirus-Ausbrüche. Es sieht unter anderem Zwangsverpflichtungen von Ärzten im Notfall vor. Außerdem sollen die Behörden berechtigt werden, medizinisches Material sicherzustellen. Die Opposition hatte massive Bedenken gegen den Gesetzentwurf geäußert.

    Coronavirus in NRW: Gerichtsprozesse bald per Videokonferenz

    18.55 Uhr: Die Justiz in Düsseldorf plant, Gerichtsprozesse jetzt per Videokonferenzen zu halten. In zivilen Sachen sei das grundsätzlich möglich, so Landgerichtssprecherin Elisabeth Stöve gegenüber der Waz

    Dazu hat das Gericht jetzt eine Videoanlage in ihren Gerichtssälen installiert. Seit dem Ausbruch des Coronavirus werden kaum noch Zivilverfahren abgehalten. Bei der neuen Videokonferenz sollen nur die Richter im Gerichtssaal anwesend sein, während die Rechtsanwälte und ihre Mandanten von den Kanzleien aus zuschalten sollen.

    18.35 Uhr: Das Land NRW möchte den Kommunen bei der finanziellen Bewältigung in der Zeit des Coronavirus helfen. Wie die Deutsche Presse-Agentur mitteilt, habe das Landeskabinett heute beschlossen, ein "Kommunalschutzpaket" zu erarbeiten. Demnach sollen Gemeinden Finanzmittel aus einem 25 Milliarden Euro schweren Rettungsschirm des Landes erhalten.

    Coronavirus in NRW: Erster Todesfall im Hochsauerlandkreis

    18.10 Uhr: Auch der Hochsauerlandkreis meldete heute seinen ersten Coronavirus-Toten, wie die Waz berichtet. Der Mann aus Schmallenberg soll demnach Mitte sechzig gewesen sein und an Vorerkrankungen gelitten haben. Er wurde demnach aufgrund einer Infektion in einem Krankenhaus in Arnsberg behandelt.

    17.50 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will angesichts der Ausbreitung des Coronavirus die Produktion von Schutzmasken in Deutschland ankurbeln. Die Krise habe gezeigt, dass man bei so sensiblen Produkten von keinem Land der Welt abhängig sein dürfe, sagte Spahn nach dpa-Informationen am Dienstag in Düsseldorf. 

    NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) sagte ebenfalls, man wolle von den größtenteils nicht seriösen Vermittlungsgeschäften für Schutzmasken auf dem Weltmarkt unabhängig sein. Er habe mit namhaften Unternehmen aus NRW darüber gesprochen, wie Schutzmasken im eigenen Land produziert werden könnten.

    NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (l, CDU) und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bei der heutigen Pressekonferenz.

    Coronavirus in NRW: Erste Hochrechnung - 96.000 Unternehmen mit Kurzarbeit

    17.30 Uhr: In Nordrhein-Westfalen haben angesichts der Ausbreitung des Coronavirus bisher rund 96 000 Unternehmen Kurzarbeit angezeigt. Die Ergebnisse dieser ersten Hochrechnung teilte die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit am Dienstag (31. März) mit.

    Wie viele Menschen aktuell verkürzt arbeiten, lasse sich noch nicht sagen. Hinter jeder Anzeige von Kurzarbeit könne sich ein kleines Unternehmen, ein Ladengeschäft oder ein Handwerker verbergen – aber auch ein großer Mittelständler mit Hunderten von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern.

    17.05 Uhr: In Herne haben sich bisher 58 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Davon gelten 20 Personen bereits wieder als geheilt. Die Stadt ruft dringend dazu auf, das Kontaktverbot weiterhin einzuhalten.

    Die Stadtverwaltung Herne warnt außerdem vor Anrufen von angeblichen Mitarbeitern des Gesundheitsamtes. Niemals würden Mitarbeiter am Telefon persönliche Daten erfragen, um angebliche Rückerstattungen von Krankenkassen in die Wege zu leiten. Hier handelt es sich um eine betrügerische Masche.

    16.45 Uhr: Die Stadt Hagen bittet alle Bürger, sich an die Nähmaschine zu setzen und ehrenamtlich aus nicht mehr benötigten Stoffresten Schutzmasken zu nähen. Der Stoff sollte aus 100 Prozent Baumwolle bestehen, damit man ihn bei 90 Grad waschen kann.

    Coronavirus in NRW: Zahl der Infektionen steigt auf über 15.000

    16.25 Uhr: Das Gesundheitsministerium hat soeben die aktuellen Coronavirus-Fallzahlen für Nordrhein-Westfalen veröffentlicht. 15.251 Personen haben sich demnach mit dem Erreger angesteckt, das sind 829 mehr als am Vortag. Die Zahl der Todesfälle stieg in den vergangenen 24 Stunden von 130 auf 148 an.

    16.10 Uhr: Der Märkische Kreis meldet seinen ersten Todesfall. Ein 83-jähriger Mann aus Menden ist gestern im St.-Vincenz-Krankenhaus gestorben. Ob bei dem Patienten Vorerkrankungen vorlagen, ist bisher noch nicht bekannt.

    15.50 Uhr: Derzeit befinden sich NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in einem Krankenhaus in Düsseldorf, um sich die Lage vor Ort anzuschauen und um mit dem Pflegepersonal und Studenten zu reden.

    "Das Aufstocken der Krankenhauskapazitäten ist in diesen Tagen eine ganz entscheidende Frage. Alle 8,9 Tage verdoppeln sich die Zahlen der Infektionen. Wir müssen mit allen Maßnahmen strikt daran arbeiten, dass sich diese Zahl vergrößert und die Kurve weiter abflacht", so Armin Laschet. In NRW sei bei der Zahl der Tage für eine Verdopplung der Fälle deutlich über dem Bundesschnitt, betont der CDU-Politiker.

    NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn statten sprechen in einem Krankenhaus mit dem Pflegepersonal und Studenten.

    15.30 Uhr: Nachdem in der vergangenen Woche zwei Bewohner des Schmallenbachhauses in Fröndenberg (Kreis Unna) gestorben sind, führte die Gesundheitsbehörde des Kreises am Samstag (28. März) eine ärztliche Sichtung durch und nahm knapp 60 Abstriche von Bewohner und Pflegepersonal, die Coronavirus-ähnliche Symptome aufwiesen. 

    Nun liegen die ersten Laborbefunde vor. Demnach sind noch weitere Bewohnerinnen und Bewohner in der Einrichtung mit dem Virus infiziert. Daher wird das Schmallenbachhaus mit sofortiger Wirkung unter Quarantäne gesetzt.

    15.10 Uhr: Der Düsseldorfer Aquazoo ist seit zwei Wochen geschlossen. Jetzt bietet der Unterwasserzoo eine besondere Aktion für Fans an. Da sich an den normalen Fütterungszeiten nichts geändert hat, überträgt der Zoo die Fütterung der Haie Morgen (1. April) um 11 Uhr auf Facebook und Instagram live.

    Virologe aus Bonn macht dem Robert-Koch-Institut Vorwürfe

    14.50 Uhr: Der Bonner Virologe Prof. Hendrik Streeck wirft dem Robert-Koch-Institut (RKI) vor, wertvolle Zeit bei der Bekämpfung des Coronavirus zu vergeuden. "Ich bin überrascht, dass das RKI die Studie, die wir jetzt in Heinsberg machen, nicht selbst gemacht hat. Man hätte da früher reingehen können, das ist eine verpasste Chance."

    14.30 Uhr: Die Suchthilfe Narcotics Anonymous aus Bochum ist seit über dreißig Jahren eine Selbsthilfegruppe für Suchtkranke. Da die Gruppenräume allerdings geschlossen worden sind, bieten sie nun Online-Meetings an. Die Termine dafür lassen sich auf den Internetseiten www.na-onlinemeetings.de und www.narcotics-anonymous.de finden.

    14.10 Uhr: Einen Aufnahmestopp in Altenheimen in NRW soll es nicht geben. Das lehnt der Pflegerat NRW ab. "Das würde unser Problem ja nur verlagern, denn dahinter steckt ja immer eine Person, die der Pflege bedarf. Wir können ja nicht einfach sagen 'ich versorge dich jetzt nicht'", so Pflegerats-Vorsitzende Ludger Risse gegenüber Rheinische Post

    Den Patienten und dem Gesundheitssystem sei nicht geholfen, wenn Patienten nicht aus den Krankenhäusern entlassen werden können, weil ihre anschließende Pflege nicht gewährleistet sei.

    In der Stadt Essen sind derzeit 296 Personen an dem Coronavirus erkrankt

    13.50 Uhr: Aktuelle Zahlen gibt es aus der Stadt Essen. Dort sind derzeit 296 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt 111 Erkrankte sind schon wieder genesen.

    13.30 Uhr: Der Kreis Heinsberg stellt die ersten Details der Studie vor, die viele Erkenntnisse in Sachen Coronavirus bringen soll. 1000 repräsentative Einwohner des Kreises wurden dazu befragt und untersucht. 

    Die ersten Ergebnisse werden in der kommenden Woche erwartet. Die Studie soll vor allem bei der Entscheidung helfen, wann die ersten Einschränkungen in Deutschland wieder aufgehoben werden können.

    13.10 Uhr: Die Stadtbücherei Bochum bietet nun einen besonderen Service an, um ihren Kunden Bücher zur Verfügung stellen zu können. Da Büchereien derzeit geschlossen sind, kann man nun über 50.000 Bücher aller Genres online lesen. 

    Dafür braucht man nur einen kostenlosen Online-Bibliotheksausweis der Stadt Bochum. Die Ausweise gibt es unter der Rufnummer 0234/9102488 (montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr) sowie per E-Mail an stadtbuecherei@bochum.de.

    Uniklinik Münster sucht nach genesenen Coronavirus-Patienten für eine Blutspende-Aktion

    12.50 Uhr: Die Uniklinik Münster sucht gerade händeringend nach genesenen Coronavirus-Patienten. Die geheilten Patienten sollen eine Blutspende abgeben. Mediziner werden dann aus dem Blut Hyperimmun-Seren gewinnen. Daraus sollen dann Abwehrstoffe isoloiert werden, die schwer erkrankten Patienten helfen sollen. 

    Wer sich an der Blutspende-Aktion beteiligen möchte, und bereits vom Coronavirus geheilt ist, kann sich bei Mail an hepar@ukmuenster.de oder unter 0251/8357935 melden.

    Eine Blutspendeaktion der Uniklinik Münster soll Corona-Patienten mit schwerem Krankheitsverlauf zugute kommen.

    12.30 Uhr: Ver.di bemüht sich derzeit mit dem Handelsverband NRW die tarifliche Aufstockung des Kurzarbeitergeldes im Einzelhandel auf 90 Prozent zu vereinbaren. Allerdings ist das bisher erfolglos geblieben. "Wir sehen die Not der Unternehmen, die Rechtssicherheit brauchen, ob das Kurzarbeitergeld auch ohne die vereinbarte Ankündigungsfrist von vier Wochen gezahlt werden kann", so Silke Zimmer, Landesbezirksfachbereichsleiterin für den Handel in NRW

    Allerdings können Beschäftigte von 60 Prozent Kurzarbeitergeld nicht leben, da monatliche Fixkosten anlaufen würden, so ver.di. Vor allem einen Abrutsch in Hart IV-Leistungen möchte man nun verhindern.

    Deutsche Fußball Liga (DFL) berät sich über die Zukunft der Fußballklubs in der Coronavirus-Krise

    12.10 Uhr: Wann es für den Fußball in NRW und anderen Teilen von Deutschland weiter geht, ist bisher noch unklar. Heute wird sich die Deutsche Fußball Liga (DFL) per Videoschalte mit Vertretern der Fußballklubs über die Fortsetzung sprechen. Alle Entwicklungen rund um den Fußball, der Bundesliga und DFL zum Coronavirus gibt es im Live-Ticker.

    11.50 Uhr: Die Zahl der am Coronavirus infizierten Menschen in NRW ist auf 14.901 Fälle gestiegen. Das sind 459 Fälle mehr als am Vortag, wie das NRW-Gesundheitsministerium mitteilt. Von gestern auf heute starben in NRW 15 Menschen. Damit steigt die Anzahl der Todesopfer im Bundesland auf 145.

    11.30 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn werden sich heute Mittag in der Uniklinik Düsseldorf über die aktuelle Situation informieren. 

    Die beiden Politiker werden sich mit Mitarbeitern und Studierenden unterhalten, die sich freiwillig zur Unterstützung gemeldet haben, wie die Staatskanzlei mitteilte. Bei den Gesprächen soll es sich vor allem um die besonderen Herausforderungen in der aktuellen Coronavirus-Krise drehen.

    11.10 Uhr: In Düsseldorf sind Hamsterkäufe offiziell verboten. Supermärkte und Drogerien dürfen Produkte nur noch in haushaltsüblichen Mengen abgeben.

    Hamsterkäufe wegen des Coronavirus in Düsseldorf durch Allgemeinverfügung verboten

    Das hat die Stadt in einer Allgemeinverfügung erlassen. Aufgrund von Hamsterkäufen würden in einem Laden nicht die Hygienestandards eingehalten werden können. Die Kunden würden sich beim Streit um Toilettenpapier, Nudeln und ähnlichen Produkten zu nahe kommen.

    10.50 Uhr: In Gelsenkirchen wird es nun teuer. Zumindest für einen 40-jährigen Verantwortlichen von Vereinsräumen in der Altstadt. Heute Nacht, gegen 1.45 Uhr, kontrollierten Polizisten das Vereinsgebäude, da ein Zeuge eine Menschenansammlung beobachtet hat. 

    Als die Anwesenden die Polizisten bemerkten, flüchteten einige von ihnen in unterschiedliche Richtungen. Die mehr als zehn Gäste müssen nun mit einem Bußgeldbescheid rechnen. Außerdem sprach die Polizei Platzverweise aus.

    10.30 Uhr: Morgen (1. April) möchte die Landesregierung NRW im Landtag über das Epidemie-Gesetz tagen. NRW-SPD-Fraktionschef Thomas Kutschaty geht allerdings nicht davon aus, dass es nicht zu einer Abstimmung über das geplante Gesetzpaket kommen wird. 

    "Wir brauchen bei solchen weitgreifenden Maßnahmen und Einschnitten in die Freiheitsrechte der Bevölkerung ein vernünftiges parlamentarisches Verfahren", so der Politiker gegenüber WDR5.

    Hotels in NRW bieten Arbeitszimmer als Homeoffice an

    10.10 Uhr: Wer sein Homeoffice zuhause nicht mehr sehen kann, kann sich jetzt auch ein Hotel buchen. Einige Hotels in NRW bieten tagsüber eigene Arbeitszimmer an. 

    "Jede kreative Idee, die in der derzeitigen Situation noch für Umsätze sorgt, ist natürlich gut", so Thorsten Hellwig, Sprecher des Branchenverbandes Dehoga NRW gegenüber Waz.

    9.50 Uhr: Die Coronavirus-Krise ist ebenfalls keine einfache Zeit für Obdachlose. Die meisten Tafeln und Beratungsstellen haben geschlossen. Außerdem sind sie oft Immungeschwächt und können sich daher leichter mit dem Virus anstecken.

    Daher hat das Land NRW nun 500.000 Euro bereit gestellt. Die freien Träger der Wohlungslosenhilfe sollen damit die Menschen, die auf der Straße leben, mit notwendigen Dingen wie Lebensmittel, Essensgutscheinen, Hygieneartikel und Kleidung versorgen, teilte das Sozialministerium mit.

    Wird es in NRW wegen des Coronavirus eine Schutzmaskenpflicht wie in Österreich geben?

    9.30 Uhr: In Österreich gilt ab morgen (1. April) die Schutzmaskenpflicht beim betreten eines Supermarktes. Wird NRW bei dieser Idee nachziehen? Nein, wie eine Umfrage des RedaktionsNetzwerk Deutschland zeigt. 

    Bisher überlegt kein Bundesland, inklusive NRW, eine Schutzmaskenpflicht einzuführen. Allerdings gibt es auch einige Politiker, die das befürworten. SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach äußerte sich gegenüber des RedaktionsNetzwerk Deutschland: "Aus medizinischer Sicht halte ich eine solche Bestimmung persönlich für sehr sinnvoll. In der Tat wurde die Bedeutung von Masken zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus anfänglich stark unterschätzt", so der Politiker.

    NRW-SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach ist für die Einführung einer Schutzmaskenpflicht.

    Update, Dienstag (31. März), 7.16 Uhr: NRW - Kurzarbeit soll verhindern, dass Mitarbeitern in der Coronavirus- Krise* sofort die Entlassung droht. Bereits wenige Tage nach den Einschränkungen im öffentlichen Leben haben davon in NRW mehr als 10.000 Unternehmen Gebrauch gemacht. Jetzt wird laut Deutscher Presse-Agentur eine Hochrechnung für den März erwartet.

    Jobcenter und Agentur für Arbeit wollen schnell und unbürokratisch helfen

    An diesem Dienstagnachmittag (31. März, 14 Uhr) will die Regionaldirektion NRW eine Hochrechnung zur Kurzarbeit für den Monat März veröffentlichen. "Aktuell sind viele Arbeitgeber wie auch viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in NRW verunsichert", hatte Regionaldirektionschef Torsten Withake am 20. März erklärt.

    Die Jobcenter und die Agenturen für Arbeit würden unter Hochdruck daran arbeiten, allen betroffenen Unternehmen und allen betroffenen Menschen schnell und unbürokratisch zu helfen. Die Arbeitsmarktdaten für den Monat März spiegeln aber noch nicht die Coronavirus-Krise wider. 

    Vielen Arbeitnehmern droht die Kurzarbeit.

    Zum Stichtag am 12. März spielte noch die Frühjahrsbelebung eine Rolle. Die Schließungen von zahlreichen Restaurants und Läden kamen erst danach. Die Coronavirus-Krise wird erst in der April-Statistik der Bundesagentur für Arbeit voll niederschlagen.

    Coronavirus in Bochum: 220 Menschen infiziert

    22.08 Uhr: In Bochum sind aktuell nach Angaben der Stadt 220 Personen mit dem Coronavirus infiziert, 42 sind genesen. Das ergibt eine Gesamtzahl von 262 Fällen. Sieben Menschen sind an den Folgen ihrer Covid-19-Erkrankung gestorben. 

    Die Stadtverwaltung weist unterdessen darauf hin, dass sehr viele städtische Dienstleistungen online verfügbar sind. Unter www.portal.bochum.de können rund 150 Dienstleistungen und Formulare abgerufen werden.

    Coronavirus in NRW: 200 bestätigte Infektionen im Kreis Unna

    21.45 Uhr: Im Kreis Unna gab es am Nachmittag 200 bekannte Coronavirus-Fälle. Und damit elf mehr, als noch am Mittag vermeldet worden waren. 38 Menschen gelten als geheilt, drei Personen sind verstorben. So Verteilen sich die Fallzahlen auf die einzelnen Orte:

    • Bergkamen: 12
    • Bönen: 8
    • Fröndenberg: 19
    • Holzwickede: 5
    • Kamen: 7
    • Lünen: 32
    • Schwerte: 42
    • Selm: 37
    • Unna: 26
    • Werne: 12

    21.28 Uhr: Wegen der Ausbreitung des Coronavirus bleiben die meisten Menschen so gut es geht zu Hause. Bisher waren Experten davon ausgegangen, dass die häusliche Gewalt dadurch zunehmen würde. Das ist aber nicht der Fall.

    Coronavirus in NRW: Überraschender Rückgang der häuslichen Gewalt

    Im Gegenteil: Während im März vergangenen Jahres (1.3. bis 29.3.) noch 3003 Polizeieinsätze wegen häuslicher Gewalt registriert wurden, waren es im Vergleichszeitraum dieses Jahres nur 2112 Einsätze

    Das hat das NRW-Innenministerium am Montagabend auf Anfrage der dpa mitgeteilt. Das entspricht einem Rückgang um 30 Prozent.

    21.04 Uhr: In Essen-Bergerhausen haben unbekannte Diebe am Samstag (28. März) mehrere Rollen Toilettenpapier sowie Konservendosen aus einer Kellerparzelle eines Mehrfamilienhauses an der Rellinghauser Straße gestohlen.

    Coronavirus in NRW: Erster Toter im Kreis Recklinghausen

    Sie brachen das Schloss der Kellertür auf, wodurch ein Sachschaden entstand. Es handele sich um einen besonders schweren Fall des Diebstahl, Ermittlungen laufen. Die Polizei ruft die Bürger nun zu besonderer Wachsamkeit in ihrem Zuhause auf.

    20.29 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Infektionen im Kreis Recklinghausen ist inzwischen wieder deutlich angestiegen. Am Nachmittag waren 357 Fälle bekannt. Damit haben sich 29 weitere Personen mit dem Erreger angesteckt. Die Orte im Überblick: 

    • Castrop-Rauxel: 44
    • Datteln: 28
    • Dorsten: 70
    • Gladbeck: 24
    • Haltern am See: 44
    • Herten: 31
    • Marl: 35
    • Oer-Erkenschwick: 8
    • Recklinghausen: 59
    • Waltrop: 14

    93 Personen sind inzwischen wieder gesund. Ein 70-jähriger Covid-19-Patient aus Dorsten wurde am Sonntag (29. März) als erstes Todesopfer im Kreis Recklinghausen gemeldet. Er litt an einer Vorerkrankung.

    Coronavirus in NRW: Essen meldet siebtes Todesopfer

    19.37 Uhr: In Essen hat es einen weiteren Todesfall nach einer Infizierung mit dem Coronavirus gegeben. Bereits am Vormittag hat 84-jähriger Bewohner aus dem Caritas-Stift Lambertus hat den Kampf gegen Covid-19 verloren.

    Der Mann war am Freitag (27.3.) mit akuter Atemnot in das Universitätsklinikum Essen eingeliefert worden, anschließend verschlechterte sich sein Zustand rapide. Er litt unter Vorerkrankungen.

    In Essen wurden bisher bei 3.068 Abstrichen 292 Personen positiv auf das Coronavirus getestet, sieben Menschen sind gestorben. 110 Personen sind inzwischen wieder gesund.

    Der ehemalige Förderturm der Zeche Zollverein in Essen - wegen des Coronavirus geht hier derzeit kaum ein Mensch vorbei.

    Coronavirus in NRW: Erster Covid-19-Todesfall im Kreis Olpe

    19.11 Uhr: Der Kreis Olpe vermeldet seinen ersten Coronavirus-Todesfall. Ein 78-Jähriger ist an den Folgen von Covid-19 gestorben.

    Der Mann aus Finnentrop litt unter mehreren Vorerkrankungen und verstarb in der Helios Klinik in Attendorn. Im Kreis Olpe befinden sich derzeit neun am Coronavirus erkrankte Personen in stationärer Behandlung. Vier von ihnen müssen intensivmedizinisch betreut werden. Insgesamt sind im Kreis Olpe 127 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

    18.32 Uhr: Die Innenstädte in Dortmund, Essen und weiteren Metropolen in NRW sind wegen den geschlossenen Geschäften fast vollständig leer. Das hat zur Folge, dass viele Tauben keine Nahrung mehr finden und ihnen nun der Tod droht.

    Die Tierschutzorganisation Peta hat daher an die Verantwortlichen von 78 Stadtverwaltungen appelliert, das Taubenfütterungsverbot auszusetzen und stattdessen kommunale Fütterungsaktionen zu organisieren.

    Coronavirus in NRW: Frau aus Lünen gestorben - Jugendliche husten Frau in Herne an

    18.06 Uhr: Eine Frau aus Lünen ist nach der Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das teilte der Kreis Unna am Abend mit. Es ist der dritte Todesfall im Kreis.

    Die Frau war um die 75 Jahre alt (1945 geboren) und habe an verschiedenen Vorerkrankungen gelitten. Sie war bereits am 21. März (Samstag) in ein Krankenhaus eingeliefert worden, wo sie gestern starb. Es soll sich laut dem Gesundheitsamt nicht um eine Bewohnerin einer Pflegeeinreichtung gehandelt haben.

    17.38 Uhr: Die Stadt Oberhausen empfiehlt ihren Bürgern, bei einem Spaziergang immer einen Personalausweis bereit zu halten. Das sagte Martin Berger, Pressesprecher der Stadt. Vor allem bei einer Gruppe von mehr als zwei Personen müsse man sich auf Kontrollen gefasst machen.

    17.18 Uhr: Wie die Polizei Herne berichtet, kam es im Zusammenhang mit dem Coronavirus  zu einem besonders unschönen Vorfall*. Mit Atemschutzmasken und Handschuhen näherten sich fünf Jugendliche einer 55-jährigen Frau. Sie erschreckten die Frau und husteten sie mit aufgesetzten Masken mehrfach an

    Dabei sollen sie nur einen Meter Abstand gehalten und "wir haben Corona!" gerufen haben. Erst als der Hund der Frau bellte, verschwanden die Jugendlichen und konnten bisher nicht ermittelt werden. Sie erwartet eine Anzeige wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und einem Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz.

    Coronavirus in NRW: Zahl der Infektionen steigt weiter an

    16.55 Uhr: Das Gesundheitsministerium gab soeben die neuen Coronavirus-Fallzahlen in NRW bekannt. Die Zahl der Infizierten im Land steigt demnach auf 14.442. Das sind 812 mehr als am Vortag. 130 Menschen sind inzwischen an den Folgen einer Covid-19-Infektion gestorben.

    Coronavirus in NRW: Polizei Duisburg warnt vor Trickbetrügern

    16.40 Uhr: Die Polizei Duisburg warnt nun vor Trickbetrügern, die das Coronavirus als Masche verwenden. Am Samstagmorgen (28. März) rief ein Mann bei einem 83-Jährigen aus Duisburg an und behauptete, ein Mitarbeiter des Gesundheitsamtes zu sein. 

    Er wolle die Wohnung desinfizieren und hat den Senioren aufgefordert, die Wohnung zu verlassen. Statt die Wohnung zu räumen, rief der 83-Jährige seinen Sohn an, der die Polizei verständigte.

    16.20 Uhr: Die Stadt Castrop-Rauxel und die Gemeinde Holzwickede (Kreis Unna) setzen die Gebühren für die Ganztagsbetreuungen der Kinder im April aus. Das gelte unabhängig der Notbetreuungen. Eltern, die einen Dauerauftrag eingerichtet haben, sollen diese vorerst löschen und ihn erst wieder im Mai neu beantragen.

    16 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet befolgt ebenfalls die Empfehlungen der Bundesregierung. Bei dem Pressetermin zum Start des Virtuellen Krankenhauses in Aachen, trug der CDU-Politiker eine Schutzmaske.

    Armin Laschet trägt bei der Veranstaltung rund um das Virtuelle Krankenhaus in Aachen einen Mundschutz.

    15.40 Uhr: Unbekannte Diebe haben am Samstag (28. März) mehrere Rollen Toilettenpapier und fünf Konservendosen aus einem Keller in einem Mehrfamilienhaus in Essen gestohlen. Durch das Aufbrechen des Schlosses entstand außerdem ein Sachschaden.

    Erstes Coronavirus-Todesopfer in Gelsenkirchen gemeldet - keine Vorerkrankungen

    15.20 Uhr: Die Stadt Gelsenkirchen meldet den ersten Todesfall wegen des Coronavirus. Ein 55-jähriger Mann ist Sonntagabend (29. März) an den Folgen der Infektion gestorben. 

    Der Mann gehörte nicht zur Risikogruppe und hatte keine Vorerkrankungen. Derzeit gibt es in Gelsenkirchen 94 akute Coronavirus-Fälle. Vier Erkrankte sind schon wieder vollständig gesund. Insgesamt 911 Tests wurden in der Stadt im Ruhrgebiet bereits durchgeführt.

    15 Uhr: Gute Nachrichten gibt es dagegen aus dem Kreis Heinsberg. Der vom Coronavirus stark betroffene Ort erholt sich langsam. In wenigen Tagen wird erwartet, dass sich die Zahl der Infizierten und die Zahl der Genesenen ausgleichen werden.

    1265 Coronafälle gibt es in dem Kreis. Davon sind 40 Prozent allerdings schon wieder genesen, so ein Kreissprecher gegenüber Waz.

    Zwei weitere Coronavirus-Todesfälle in einem Pflegeheim in Bochum

    14.40 Uhr: Es gibt zwei weitere Todesfälle in Bochum. Ein Mann und eine Frau aus einem Seniorenzentrum im Stadtteil Weitmar sind an dem Coronavirus gestorben. Insgesamt sieben Menschen sind in der Ruhrgebietsstadt nun an dem Virus gestorben. Fünf davon stammen aus dem Seniorenzentrum. Es steht seit vergangener Woche unter Quarantäne.

    14.20 Uhr: Die Zahl der am Coronavirus infizierten Menschen in NRW steigt, die gemeldeten Grippefälle sinken jedoch. Das Landeszentrum Gesundheit in Bochum veröffentlichte nun Zahlen die deutlich zeigen: Immer weniger Menschen in NRW
    erkranken an der Grippe. Nur 9500 Menschen wurden vergangene Woche wegen der Krankheit behandelt.

    14 Uhr: Das Klinikum Dortmund stellt jetzt sein eigenes Desinfektionsmittel und eigenen Mundschutz her. Das berichtet der Dortmunder Radiosender 91.2. Demnach seien die beiden Produkte ausverkauft und man muss sich nun auf andere Weise helfen. 

    Klinikum Dortmund: Mitarbeiter sollen Schutzmasken selber nähen

    Daher fordert die Geschäftsleitung des Klinikums seine Mitarbeiter in einem Schreiben auf, sich an die Nähmaschinen zu setzen und Schutzmasken zu nähen. Diese Masken sind aus einem speziellen Stoff, der nur für Krankenhäuser bestellbar ist. Eine Spende von außerhalb sei aufgrund der Hygiene nicht möglich.

    13.40 Uhr: Wegen der Einschränkungen aufgrund des Coronavirus, haben viele Selbstständige derzeit mit Umsatzeinbußen zu kämpfen. Aber auch, wenn viele derzeit vor dem Ruin stehen, soll die Grundversorgung weiter gewährleistet sein. Daher dürfen die Zahlungen von Strom, Wasser, Gas, Telefon und Internet bis zum 30. Juni 2020 ausgesetzt werden, so die Verbraucherzentrale NRW

    Das Recht würde für Verträge gelten, die vor dem 8. März abgeschlossen werden. Jedoch werden die Zahlungen nur aufgeschoben und müssen zu einem späteren Zeitpunkt vollständig zurückgezahlt werden.

    13.20 Uhr: BASF hat seinen Betrieb in Düsseldorf umgestellt und fertigt nun Desinfektionsmittel an. Innerhalb von drei Tagen kamen so schon rund 13.000 Liter zusammen. Der Chemiekonzern stellt diesen Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen kostenlos zur Verfügung.

    Besonderen Service der Stadt Lünen für Seniorinnen und Senioren

    13 Uhr: Die Stadt Lünen bietet nun einen ganz besonderen Service für Seniorinnen und Senioren an. Auf der Internetseite der Stadt lassen sich verschiedene Anlaufstellen und Telefonnummern von Personen oder Vereinen finden.

    Diese bieten Senioren an, für sie Einkaufen oder mit dem Hund zu gehen, um die Gefahr einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu senken.

    12.35 Uhr: Auch in Gelsenkirchen werden nun die Beerdigungen eingeschränkt. Alle Trauerhallen auf den städtischen Friedhöfen werden bis auf Weiteres geschlossen. 

    Offene Pavillons als Wetterschutz sollen nun als Ersatz dienen. "Es wird empfohlen, die Trauergemeinde auf maximal zehn Personen zu begrenzen. Trotz des besonderen Anlasses sind auch bei den Beerdigungen die Verhaltensregeln zur Reduzierung des Ansteckungsrisikos zu beachten", so die Stadt Gelsenkirchen.

    Einbruch in Viersen: Täter klauen Toilettenpapier und Küchenpapierrollen

    12.20 Uhr: Im Kreis Viersen kam es in der vergangenen Woche zu einem außergewöhnlichen Einbruch. Bislang unbekannte Einbrecher klauten aus einem Kellerraum in einem Wohnhaus ganze 21 Rollen Toilettenpapier und 5 Rollen Küchenpapier, berichtet die Polizei.

    12.05 Uhr: Mögliche Corona-Patienten im Kreis Wesel konnten sich die vergangene Woche wegen zu wenigen Kapazitäten nicht auf das Coronavirus testen lassen. Jetzt gibt es jedoch gute Nachrichten aus dem Kreis. Die Abstrichzentren in Moers und Dinslaken öffnen wieder. Die überlasteten Labore konnten ihren Rückstand wieder aufholen.

    Könnten jetzt wegen des Coronavirus die Preise für Lebensmittel steigen?

    11.45 Uhr: 45.000 Saisonarbeitskräfte fehlen der Landwirtschaft in NRW. Sie fordern nun auf, Menschen, die wegen des Coronavirus Zeit haben, bei der Ernte zu helfen. Dazu hat das Land NRW die Plattform daslandhilft.de eingerichtet. Erntehelfer seien jetzt besonders wichtig, da sonst die Preise für Lebensmittel ansteigen können.

    11.30 Uhr: Galeria Karstadt Kaufhof hat mit starken Umsatzeinbußen zu kämpfen. Insgesamt 80 Millionen Euro fehlen dem Kaufhaus mit Sitz in Essen - pro Woche. Derzeit warten sie auf Staatshilfen. Wie die Fachzeitschrift Textilwirtschaft berichtet, habe ein Gespräch am Wochenende zu keinem Ergebnis geführt.

    Friseurläden sind wegen der Ausbreitung des Coronavirus sogar geschlossen. Friseurtermin geplatzt? Mit diesen Tipps schneidet ihr in Zeiten des Coronavirus selber die Haare*.

    Zahl der an dem Coronavirus-Infizierten in NRW steigt weiter an

    11.15 Uhr: Die Zahl mit den Coronavirus infizierten Menschen in NRW steigt weiter an. 14.219 Fälle wurden nun registriert, wie das NRW-Gesundheitsministerium schreibt. 125 Menschen in NRW sind an den Folgen der Lungenkrankheit gestorben. 

    Eine Überraschung gibt es jedoch: Der Kreis Heinsberg hat mit 1258 gemeldeten Fällen nicht mehr die meisten Infizierten im Bundesland. Die Stadt Köln zählt 1290 positiv getestete Personen und steht nun auf Platz eins.

    11 Uhr: Thyssenkrupp spendet jetzt an die Gesundheitsämter und Krankenhäuser in NRW. 50.000 OP-Masken und weitere Schutzkleidung aus den eigenen Beständen wurden am vergangenen Wochenende abgegeben. 

    "Wir freuen uns, mit dieser Spende Hilfe zu leisten, wo sie besonders nötig ist. Unser Dank gilt insbesondere allen, die in diesen Zeiten in Krankenhäusern, Arztpraxen, Pflegeheimen und anderen Einrichtungen unter hohem persönlichen Einsatz die gesundheitliche Versorgung im Land sicherstellen", so Michael Höllermann, Personalchef der Firma mit Sitz in Essen

    Die Anlagenfirma Thyssenkrupp mit Hauptsitz in Essen spendete OP-Masken an das Gesundheitsamt in Dortmund.

    Thyssenkrupp spendet OP-Masken an Gesundheitsamt in Dortmund

    38.000 OP-Masken wurden am 27. März durch den Betriebsrat des Firmenstandortes Dortmund an das örtliche Gesundheitsamt überreicht. Diese werden sich um die Verteilung in der Stadt kümmern. Weitere Spenden gingen unter anderem an das Palliativnetz in Witten - aus dessen Reihen derzeit Kritik an der Coronavirus-Strategie kommt - und an weitere Kliniken im Bundesland Saarbrücken.

    10.45 Uhr: Laut NRW-Ministerpräsident Armin Laschet wird sich nun bald zeigen, was das Einschränkungsverbot bewirkt. Die Inkubationszeit läge bei sieben bis zehn Tagen, so Armin Laschet bei ZDF Spezial

    "Wir werden also in wenigen Tagen merken, was die Schul- und Restaurantschließungen gebracht haben und was das totale Kontaktverbot vor einigen Tagen wirklich gewirkt hat", so der Politiker. Nach Ostern soll dann die Einschränkungen nochmal untersucht werden. Bis dahin müsse sich nun jeder an die Regeln halten.

    10.30 Uhr: Um das Coronavirus in Recklinghausen weiter einzudämmen, hat die Stadt weitere Einschränkungen in Sachen Beerdigung beschlossen. Ab sofort dürfen nur noch maximal zehn Personen des engsten Familienkreises an Bestattungen teilnehmen. 

    "Wir sind uns natürlich bewusst, dass die Verabschiedung ein wichtiger Teil der Trauerbewältigung für viele Menschen auch außerhalb der engsten Familienmitglieder ist", so Sandra Pawloski, Abteilungsleiterin Friedhöfe der Stadt Recklinghausen. Muslimische Bestattungen dürfen auf Friedhöfen nur noch in einem Sarg stattfinden. Eine Bestattung im Tuch ist nicht mehr möglich, ebenso wie das rituelle Waschen.

    10.15 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet wird heute in Aachen den Startschuss für das virtuelle Krankenhaus geben. Bei der Behandlung von Corona-Patienten in kleineren Krankenhäusern im Land sollen demnach die Ärzte die Expertise der Unikliniken in Aachen und Münster zur Verfügung stehen.

    Kirchengemeinden in Bochum wollen ein Zeichen der Hoffnung und Zuversicht setzen

    10 Uhr: Die christlichen Kirchen in Bochum halten auch während der Coronavirus-Krise weiter fest zusammen. Das wollen sie durch eine gemeinsame Gebetszeit symbolisieren. 

    Heute um 19 Uhr soll die gemeinsame Gebetszeit in Bochum und Wattenscheid ein Zeichen der Hoffnung und Zuversicht senden, so Superintendent Gerald Hagmann und Stadtdechant Michael Kemper.

    9.45 Uhr: Auch wenn viele Beschäftigte in einem Unternehmen wegen des Coronavirus in Kurzarbeit* sind, besteht weiterhin die Verpflichtung der Datenbereitstellung. Das teilte der Landesbetrieb IT.NRW mit.

    "Wir bitten Unternehmen, Privatpersonen und Behörden um Unterstützung und Verständnis. Die Bereitstellung der Daten und die daraus resultierenden Statistiken stellen einen äußerst wichtigen gesellschaftlichen Beitrag dar", so ein Sprecher des Ministeriums.

    9.30 Uhr: Auch auf den Autobahnen in NRW ist es ruhiger geworden. An einem Montagmorgen fahren üblicherweise viele Personen über die Autobahn zur Arbeit - was sich auch deutlich am Stau zeigt.

    Stau in NRW geht wegen des Coronavirus drastisch zurück

    Zwischen 100 und 300 Kilometer Stau in NRW sind da manchmal keine Seltenheit. Das sieht jetzt allerdings in der Zeit von Homeoffice oder Arbeitsausfall anders aus. Nur 12 Kilometer Stau lassen sich auf den Autobahnen in NRW finden (Stand: 8.25 Uhr)

    9.15 Uhr: Am Freitagnachmittag (27. März) startete das NRW-Soforthilfeprogramm für Kleinunternehmen, Freiberufler und Solo-Selbstständige. Nach Angaben des NRW-Wirtschaftsministeriums sind seitdem 150.000 Anträge eingegangen. Davon konnten schon 100.000 bewilligt werden.

    9 Uhr: Kommt jetzt ein neues Gesetz in NRW? Die Landesregierung soll wegen des Coronavirus derzeit einen neuen Gesetzesentwurf planen, berichtet WAZ. Darin soll stehen, dass man Ärzte und Pfleger in einer solchen Ausnahmesituation zur Arbeit zwingen kann.

    Außerdem solle Behörden berechtigt werden, dringend benötigtes medizinisches Material herzustellen. Die Abschlussprüfungen an Haupt- und Realschulen sollen ausfallen können. Das neue Gesetz soll dann nicht nur für die Coronavirus-Pandemie gelten, sondern auch für zukünftige.

    Update, Montag (30. März), 6.22 Uhr: Das Risiko ist gering, sich über Pakete oder Briefe mit dem neuartigen Coronavirus anzustecken, denn auf der rauen Oberfläche kann das Virus nicht lange überleben, wie RUHR24.de* berichtet. Dennoch will die Deutsche Post Mitarbeiter und Kunden schützen. Für den Fall der Fälle hat der Konzern einen Notfall-Plan.

    Deutsche Post bereitet sich in der Coronavirus-Krise auf Einschränkungen vor

    Die Deutsche Post bereitet sich wegen der Coronavirus-Pandemie auf "weitere Einschränkungen" ihrer Dienstleistungen vor. "Der Umgang mit solchen Einschränkungen ist uns in besonderen lokalen Quarantäne-Gebieten bereits vertraut", teilte die Deutsche Post gegenüber der Deutschen Presse-Agentur mit. 

    Bisher gebe es keine wesentlichen Einschränkungen der Brief- und Paketversorgung in Deutschland. "Wir tun alles, um sowohl unsere Mitarbeiter wie auch unsere Kunden soweit es geht zu schützen und die Postversorgung wie gewohnt aufrechtzuerhalten", teilte das Unternehmen auf Anfrage mit und machte darüber hinaus keine weiteren Angaben.

    Coronavirus-Krise: Notfall-Plan der Deutschen Post steht

    Nach Informationen der Welt am Sonntag sieht eine Notfall-Planung vor, dass in extremen Situationen in "geschlossenen Gebieten" lediglich Einschreibebriefe und Sendungen an Behörden oder Gesundheitseinrichtungen zugestellt werden. Ab einem Krankenstand bei der Post von 30 Prozent sollen demnach Briefe und Pakete nur noch an drei Tagen zugestellt werden. 

    Für Krisenzeiten wie der Coronavirus-Pandemie hat die Deutsche Post einen Plan.

    Ab einem Krankenstand von 80 Prozent sollen Zusteller nur noch einmal wöchentlich austragen. Zu diesen Details äußerte sich die Post nicht. 

    Sonntag (29. März), 22.00 Uhr: Morgen (30. März) beginnt die zweite Woche, in der in NRW eine Ausgangsbeschränkung wegen des Coronavirus gilt. Das heißt für viele Familien mit Kinder, sie müssen sich weiterhin zu Hause bei Laune halten. Insbesondere für Alleinerziehende kann das zu einem wahren Drahtseilakt zwischen Kinderbetreuung und Arbeit werden.

    Aus diesem Grund hat das NRW-Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration nun eine Krisen-Hotline für Alleinerziehende in der Coronavirus-Krise eingerichtet.

    Krisen-Hotline während der Coronavirus-Krise für Hilfesuchende 

    Unter der Nummer sollen ab 8.30 Uhr Alleinerziehende täglich eine psycho-soziale Beratung durch qualifizierte Ansprechpartnerinnen am Telefon in Anspruch nehmen können. Und das ist noch nicht alles. Das Familienministerium hat außerdem noch eine Liste mit den wichtigsten Nummern für Hilfesuchende während der Covid-19-Krise zusammengestellt.

    Was vor dem 30. März passiert ist, lesen Sie in diesem Coronavirus-Ticker für NRW*.

    mit dpa-Material

    *RUHR24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

    Rubriklistenbild: © Federico Gambarini/dpa, Bernd Thissen/dpa; Collage: RUHR24