Live-Ticker zur Covid-19-Pandemie

Coronavirus: Geschäfte in NRW öffnen wieder - Online-Semester beginnt

Das Coronavirus breitet sich in NRW aus. Alle News über Sars-CoV-2, die Öffnung der Schulen, Kitas und das Kontaktverbot im Covid-19-Live-Ticker von RUHR24.

  • In NRW breitet sich das Coronavirus* aus und beschäftigt viele Menschen.
  • Seit Beginn der Pandemie, ausgelöst durch den Erreger Sars-Cov-2*, zählt das Bundesland tausende Infizierte und hunderte Tote.
  • Alle Entwicklungen zu Covid-19 in NRW gibt es im Live-Ticker von RUHR24.

Update, Montag (20. April), 8 Uhr: Dieser Ticker wird nicht länger aktualisiert. Alle neuen Nachrichten zum Coronavirus in NRW finden Sie in unserem neuen Live-Ticker.

Update, Montag (20. April), 6.24 Uhr: Nach einem wochenlangen Shutdown wegen des Coronavirus soll in Nordrhein-Westfalen heute ein Stück Normalität zurückkehren. Viele Geschäfte dürfen wieder öffnen. Außerdem starten die Universitäten im Land ins digitale Sommersemester.

Coronavirus in NRW: Geschäfte öffnen heute wieder - Semesterstart an Universitäten

Dazu gehören alle Läden mit einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern, außerdem gelten Ausnahmen etwa für

  • Autohäuser
  • Fahrradläden
  • Möbelhäuser 
  • Babyfachmärkte

Allerdings gelten strenge Vorgaben. Dabei am wichtigsten: Abstand halten. Am 4. Mai sollen dann auch die Friseure in NRW wieder öffnen. Auch am 10. Mai sollte Abstand gehalten werden. Auch wenn es schwer fällt, denn dann ist Muttertag, auf zu nahen Kontakt sollte in der Corona-Krise dennoch verzichtet werden.

An den Hochschulen in NRW startet außerdem für Hunderttausende Studierende das Sommersemester - aufgrund der Coronavirus-Pandemie allerdings ausschließlich online.

Bis Präsenzveranstaltungen an den 70 Universitäten und Hochschulen in NRW wieder möglich sind, werden viele Studierende im Land zum großen Teil vor dem Bildschirm im Videochat statt im Hörsaal sitzen.

Mundschutz und Lockdown: Diese Regeln gelten im neuen Alltag der Coronavirus-Pandemie in NRW.

Coronavirus in NRW: BVB-Boss Joachim Watzke steht im leeren Stadion

21.45 Uhr: Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer des BVB, fehlen die Spiele mit Fans in der Fußball-Bundesliga. "Aber die Pandemie-Situation ist leider so, wie sie ist", sagte der 60-Jährige der Funke-Mediengruppe. "Wir müssen das Beste daraus machen."

Den Anblick der leeren Ränge im Westfalenstadion scheint Watzke aber gewohnt zu sein: "Ich kenne die leere Südtribüne gut, weil ich zurzeit manchmal, um Kraft zu tanken, alleine durch das Stadion gehe und vor ihr stehen bleibe", sagte er.

18.52 Uhr: Für einige Tausend Schüler gilt ab Donnerstag (23. April) in NRW wieder die Schulpflicht. Dazu gehören nach Angaben des Schulministeriums Schüler in Abschlussklassen an weiterführenden Schulen, Förderschulen und Berufskollegs, die vor Prüfungen stehen.

Eine Ausnahme bilden die Schüler, die kurz vor dem Abitur stehen. Ihnen stünde frei, ob sie zum Unterricht kommen möchten oder nicht. Eine Schulpflicht bestünde für sie keine. Schüler mit Vorerkrankungen können nach Rücksprache von der Schulpflicht befreit werden.

Coronavirus in NRW: Mehrheit der Bürger für generelle Maskenpflicht

17.50 Uhr: Die Mehrheit der NRW-Bürger ist für eine Maskenpflicht und die freiwillige Nutzung von sogenannten Coronavirus-Apps. Das geht aus dem aktuellen NRW-Trend hervor, den das Forschungsinstitut Infratest dimap im Auftrag des WDR-Magazins "Westpol" erstellt hat.

Bislang gilt lediglich die dringende Empfehlung, in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie beim Einkaufen einen Mundschutz zu tragen. Ab Mai sollen dann die Corona-Apps, die zur Eindämmung der Pandemie erstellt wurden, verfügbar sein.

16.13 Uhr: Viele Friseure - und vor allem deren Kunden - warten sehnsüchtigst darauf: Ab dem 4. Mai dürfen die Figaros in NRW und allen anderen Ländern der Republik wieder öffnen. Aufgrund des Coronavirus gelten allerdings strenge Auflagen. Nicht nur die Friseure selbst sollen sich schützen, sondern auch die Kunden. Die Friseur-Verbände haben bereits erste Leitlinien aufgestellt, wie ein Termin in Corona-Zeiten künftig ablaufen soll*.

Herne/NRW: Kriminelle nutzen Coronavirus-Trubel um Toilettenpapier aus

15.39 Uhr: In Herne haben Kriminelle offenbar den Trubel um frisch eingetroffenes Toilettenpapier in einem Supermarkt für ihre Machenschaften ausgenutzt. 

Wie die Polizei Bochum mitteilt, hätten die Kriminellen im Gedränge in einem Supermarkt in an der Roonstraße in Herne-Baukau eine Frau bestohlen, während diese sich auf einen Zehnerpack Toilettenpapier stürzte. Die begehrte Ware war gerade in das Regal befüllt und von einer Menschentraube umlagert worden.

An der Kasse stellte die Kundin dann fest, dass man ihr die Geldbörse aus dem Einkaufsbeutel entwendet hat. Nun sucht die Polizei Zeugen der Tat vom 16. April.

Coronavirus: Kanzleramtschef hält "Herdenimmunität" für untauglich

15.12 Uhr: Kanzleramtschef Helge Braun hält die Strategie einer "Herdenimmunität" für untauglich im Kampf gegen das Coronavirus in Deutschland.

"Um nur die Hälfte der deutschen Bevölkerung in 18 Monaten zu immunisieren, müssten sich jeden Tag 73.000 Menschen mit Corona infizieren", sagte Braun der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "So hohe Zahlen würde unser Gesundheitssystem nicht verkraften und könnten auch von den Gesundheitsämtern nicht nachverfolgt werden. Die Epidemie würde uns entgleiten."

Kanzleramtschef Helge Braun, CDU

Mit Herdenimmunität meinen Wissenschaftler die Immunität eines so großen Prozentsatzes der Bevölkerung nach einer Infektionswelle, dass die weitere Ausbreitung der Krankheit zum Erliegen kommt. Stattdessen setzt der CDU-Politiker auf den Kurs der Bundesregierung um Kanzlerin Angela Merkel: "Daher lautet die Strategie, Ansteckungen zu vermeiden und bezüglich der Immunität auf die Einsatzfähigkeit eines Impfstoffs zu warten."

Coronavirus: Bürgermeister von Recklinghausen sendet Videobotschaft an Bürger

14.48 Uhr: Mit einer Videobotschaft wendet sich Recklinghausens Bürgermeister Christoph Tesche (CDU) am Sonntag (19. April) an die Recklinghäuser Bürgerschaft. "Natürlich freut es mich, dass auch bei uns in Recklinghausen viele Geschäfte wieder ihre Türen öffnen dürfen. Doch die Corona-Pandemie ist noch lange nicht überwunden. Deshalb appelliere ich an alle, auch weiter Abstand zu halten und Menschenansammlungen unbedingt zu vermeiden. Unser Ziel muss es auch weiterhin sein, durch unser kontrolliertes Verhalten mögliche Infektionsketten zu durchbrechen", sagte Tesche.

14.19 Uhr: Nach Ansicht der Stadt Solingen gibt es Unklarheiten bei der Corona-Schutzverordnung des Landes NRW, was die Öffnung von Geschäften angeht. "Bei aller Eilbedürftigkeit dürfen die jetzt neu geltenden Normen des Landes nicht zu zusätzlichen Unklarheiten führen", sagte der Solinger Ordnungsdezernent Jan Welzel am Wochenende. Bis auf einige Ausnahmen - etwa Möbelhäuser, Autogeschäfte oder Fahrradläden - dürfen Geschäfte nach den neuen Vorgaben des Landes ab Montag nur dann öffnen, wenn ihre Verkaufsfläche kleiner als 800 Quadratmeter ist.

Die Stadt Solingen möchte zusätzlich gern auch größere Geschäfte öffnen lassen, wenn diese ihre Verkaufsfläche auf 800 Quadratmeter begrenzen. Ähnliche Auswege hatten etwa Niedersachsen und Rheinland-Pfalz bereits erlaubt. In Solingen betreffe dies ohnehin nur rund 20 Geschäfte in der Stadt, hieß es. Die Stadt forderte das Land auf, zu der geplanten Regelung Stellung zu beziehen.

Hinter der von Bund und Ländern ausgehandelten 800 Quadratmeter-Regel steht die Absicht, dass nicht alle Geschäfte gleichzeitig öffnen und die Innenstädte nicht direkt wieder zu voll werden. Allerdings hagelte es schnell Kritik an dieser als willkürlich empfundenen Festlegung. Die Kaufhauskette Galeria Karstadt Kaufhof klagte an mehreren Gerichten dagegen, erste Richter wiesen die Eilanträge jedoch bereits zurück.

13 Uhr: Von Samstag auf Sonntag ist die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten in Nordrhein-Westfalen nur verhältnismäßig leicht angestiegen. Das Gesundheitsministerium zählte am Sonntagmittag 29.580 Infizierte, wie aus einer Mitteilung hervorging. Am Vortag waren es 29.155. Die Zahl der zuvor positiv auf Sars-CoV-2 getesteten Todesfälle erhöhte sich auf 882, das sind 20 mehr als noch am Samstag. Erfreulicherweise stieg die Zahl der Genesenen deutlich stärker an: Am Sonntag waren bereits 18.036 Genesene bekannt und damit gut 500 mehr als am Vortag.

Auf den Intensivstationen waren am Sonntag 2988 Betten frei, 1959 davon mit Beatmungsgeräten. 630 Intensivbetten waren zum Meldezeitpunkt von Covid-19-Erkrankten belegt, davon wurden 472 künstlich beatmet, etwas weniger als noch am Samstag.

NRW führt mehr Transaprenz bei Nennung der Coronavirus-Zahlen ein

12.21 Uhr: Zum Teil kommt es in der Zählung der Coronavirus-Infizierten in NRW zur Nennung verschiedener Zahlen - je nachdem, welche Quelle man nutzt. Das soll ab Montag (20. April) vorbei sein, kündigt das NRW-Gesundheitsministerium an.

"Aus Gründen der Transparenz veröffentlichen wir in den kommenden Tagen sowohl die Fallzahlen, die das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen gemäß § 11 Infektionsschutzgesetz (IfSG) erfasst und dem Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin meldet, als auch Fallzahlen, die dem Ministerium direkt von den kommunalen Krisenstäben übermittelt werden. Diese Zahlen können insbesondere wegen der unterschiedlich langen Meldewege voneinander abweichen", heißt es auf der Homepage des Ministeriums.

Kommunen in NRW sollen damit "von der Mehrarbeit für Datenmeldungen entlastet werden." Außerdem sei die Nutzung der IfSG-Zahlen der bundesweite Standard. "Nur sie lassen einen zuverlässigen Vergleich der Bundesländer zu", heißt es vom NRW-Gesundheitsministerium.

Coronavirus: Beschränkungen in der NRW-Justiz werden langsam gelockert

11.49 Uhr: Mit den ersten Lockerungen der Coronavirus-Beschränkungen soll in Nordrhein-Westfalen auch in der Justiz ein Stück Normalität zurückkehren. "Während die Tätigkeit bislang nur auf das zur Aufrechterhaltung rechtsstaatlicher Verfahrensgrundsätze zwingend Erforderliche beschränkt werden sollte, geht es nun darum, unter Beachtung aller fortgeltenden Regeln der Gesundheitsfürsorge Schritt für Schritt zum ursprünglichen Geschäftsbetrieb zurückzukehren", sagte Justizminister Peter Biesenbach (CDU) laut einer Mitteilung von Sonntag.

Peter Biesenbach (CDU), Justizminister von Nordrhein-Westfalen.

Der Sitzungsbetrieb solle daher wieder verstärkt aufgenommen werden. Allerdings gelte es dabei, den notwendigen Abstand von 1,5 Metern zu wahren, um Infektionen mit dem Coronavirus zu vermeiden. Der Zutritt zu Gerichten bleibt gestattet, auch dabei soll jedoch den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts Folge geleistet werden. Infizierten und deren Kontaktpersonen könne der Zutritt zeitweise untersagt werden.

In den Behörden werde man außerdem Stück für Stück zum Präsenzbetrieb zurückkehren, allerdings soll Homeoffice möglich bleiben. Auch die Ausbildung von Rechtsreferendarinnen soll so schnell wie möglich wieder gewährleistet werden - so werden zum 1. Mai auch neue eingestellt. Teilweise findet die Ausbildung weiter online statt.

11.26 Uhr: Normalerweise würde die Freiluftsaison für viele Schausteller in NRW jetzt so richtig losgehen. Oster- und Frühlingskirmessen, danach der Sommer mit seinen vielen Volksfesten. Doch in 2020 müssen die Schausteller in NRW aufgrund des Coronavirus monatelang mit fehlenden Einnahmen rechnen. Die Forderung des Deutschen Schaustellerbundes lautet in der Coronavirus-Krise nun folglich: Restriktionen für Volksfeste lockern oder die Aufspannung eines Rettungsschirms für die 55.000 Arbeitskräfte in dem Sektor.

10.41 Uhr: Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat die Entscheidung verteidigt, nur Läden mit einer Verkaufsfläche von maximal 800 Quadratmetern die Öffnung zu erlauben. Er könne die Enttäuschung der großen Warenhäuser zwar verstehen, "aber kleinere Geschäfte haben weniger Reserven und es deshalb noch viel schwerer, den Kopf über Wasser zu halten", sagte er der Bild am Sonntag.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmeier, CDU

10 Uhr: Die Bundesregierung rechnet in der Coronakrise mit einem Bedarf von acht bis zwölf Milliarden Atemschutzmasken pro Jahr. Diese Zahl sei nötig", "wenn wir allen Menschen in Deutschland das Arbeiten, Einkaufen und Busfahren mit Mundschutz ermöglichen möchten", sagte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) der Bild am Sonntag. "Wenn wir einen beträchtlichen Teil davon in Deutschland produzieren, haben wir viel erreicht."

Ziel sei es, in der zweiten Sommerhälfte Millionen OP-Masken und Mundschutze in Deutschland produzieren zu können, sagte Altmaier. Man könne den Unternehmen zwar nicht vorschreiben "was oder wie viel sie zu produzieren haben", betonte der Minister. "Wir werden die Industrieproduktion aber mit Investitionszuschüssen und Abnahmegarantien mit in Gang bringen."

Wirtschaftsinstitut aus Köln rechnet mit fallenden Mietpreisen wegen Coronavirus-Krise

9.19 Uhr: Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln rechnet wegen der Coronavirus-Krise mit fallenden Mietpreisen in Deutschland. Grund sei, dass den Haushalten wegen möglicher Insolvenzen und steigender Arbeitslosigkeit insgesamt weniger Einkommen zur Verfügung stehe, heißt es in einer Studie, aus der die Welt am Sonntag zitiert.

Die Krise werde sich nicht in allen Bereichen des Marktes gleichermaßen bemerkbar machen, betont Michael Voigtländer, Immobilienexperte des IW: "Es gibt einzelne Marktsegmente, die stärker von einem kurzfristigen Nachfragerückgang betroffen sein dürften – beispielsweise Mikroapartments, wo die mobilen Fachkräfte als Mieter wegfallen, oder etwa Wohnungen im Luxussegment", sagte der Ökonom der Zeitung.

In teuren Regionen sei die Wahrscheinlichkeit sinkender Mietpreise höher. "In Süddeutschland etwa könnte ein Preisrückgang stärker ausfallen, weil die Mieten im Verhältnis zu den Löhnen bereits vor der Krise relativ hoch waren" sagte Voigtländer. An einigen Standorten komme noch der Strukturwandel in der Autoindustrie hinzu, sodass Mietsteigerungserwartungen und damit Preise stärker zurückgehen könnten.

Köln/NRW: Coronavirus setzt Brauern von Kölsch zu

8.54 Uhr: Nach einem hervorragenden Karnevalsgeschäft hatten die Kölsch-Brauer auf ein gutes Jahr 2020 gesetzt - doch nun ist ihr Geschäft von der Coronavirus-Pandemie bedroht. "Die größeren Kölsch-Brauer dürften derzeit circa 25 bis 30 Prozent ihres Absatzes pro Monat durch fehlende Gastronomie und Events verlieren", sagte der Geschäftsführer des Kölner Brauerei-Verbandes, Christan Kerner, der Deutschen Presse-Agentur. "Bei den kleineren Brauern könnte es noch gravierendere Auswirkungen haben."

Zwar sei der Absatz von Flaschenbier im Handel leicht gestiegen, sagte Kerner. Aber: "Das Fassbiergeschäft ist nahezu komplett eingebrochen." Gründe dafür seien die geschlossenen Gaststätten mit ihrem hohen Anteil am Kölsch-Verkauf sowie die fehlenden Messen, Kongresse und anderen Veranstaltungen in Köln.

Coronavirus in NRW: Köln-Legende Lukas Podolski lobt Angela Merkel

Update, Sonntag (19. April), 8.08 Uhr: Der frühere Fußball-Weltmeister Lukas Podolski bleibt auch in der Coronavirus-Krise entspannt. "Es ist schade, dass man den Sport nicht ausüben kann. Das fehlt, mit den Jungs auf dem Platz zu stehen. Aber da muss man durch, irgendwann geht's auch wieder nach vorne", sagte Podolski der Bild-Zeitung: "Irgendwann werden wir den Scheiß überstehen."

Ein Lob hat Podolski für Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Er bekomme mit, dass sich viele Leute über sie beschwerten, sagte der 34-Jährige: "Aber ich finde, sie macht das gut. Aber man kann es ja nicht jedem recht machen." Podolski verbringt die Zeit zusammen mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in der Türkei, wo er für den Erstligisten Antalyaspor spielt.

NRW: Schulen öffenen trotz Coronavirus - Regierung stellt Regelungen auf

21.30 Uhr: Für eine schrittweise Eröffnung der Schulen in der kommenden woche hat die Regierung konkrete Pläne aufgestellt. So müssen die Lerngruppen etwa so aufgebaut werden, dass zwischen den Schülern untereinander und den Lehrern der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann. Außerdem sollen Namenslisten erstellt werden, um Kontakte im Fall einer Infektion nachverfolgen zu können.

Darüber hinaus wird die generelle Corona-Etikette - also Niesen und Husten in den Ellbogen und aufs Händeschütteln verzichten - empfohlen. Auf eine generelle Maskenpflicht in Schulen verzichtet das Land.

Bis Mittwoch (22. April) haben die Schulen nun Zeit, die Maßnahmen umzusetzen. Ab Donnerstag (23. April) sollen die ersten Schüler, bei denen Abschlussprüfungen anstehen, auf freiwilliger Basis wieder in die Schule kommen dürfen.

Coronavirus in NRW: Schalke-Boss Tönnies will Tests im Schweinelabor durchführen

18.40 Uhr: Ein Arzt des Dortmunder Klinikums hat nun erklärt, wie man sich vor einer Infektion mit dem Coronavirus schützen kann und gibt wichtige Tipps.

Da sich der Erreger über Tröpfcheninfektion verbreitet, ist es wichtig, das Virus schon in der Luft zu stoppen. 

16.55 Uhr: Schalke-Boss und Fleischfabrikant Clemens Tönnies möchte in seinem Firmenlabor künftig Corona-Tests durchführen lassen und hat entsprechende Unterstützung auch der Deutschen Fußball Liga (DFL) angeboten. 

"Es gab einen Austausch. Die Entscheidung liegt nun bei der DFL", sagte Tönnies der Deutschen Presse-Agentur: "Wenn sie genug Test-Kapazitäten haben, stellen wir unsere anderen zur Verfügung." Die DFL wollte zu dem Thema auf Anfrage keinen Kommentar abgeben.

Um die Sicherheit bei den möglicherweise bevorstehenden Geisterspielen zu garantieren, erwägt die DFL, Spieler, Trainer und Mitglieder der Funktions-Teams alle drei Tage mit einem Schnelltest auf Corona zu testen. Bis zum Saisonende würden so wohl etwa 20 000 Tests fällig.

Coronavirus in NRW: Tests auf Covid-19 künftig im Schweinelabor?

In seinem Labor seien 180 000 bis 200 000 Tests pro Monat umsetzbar, versicherte Tönnies. In jedem Fall seien dort Corona-Tests an Menschen möglich, auch wenn in seinem Labor sonst Schweineblut untersucht wird. "Das ist kein Problem", versicherte Tönnies: "Das System ist dasselbe."

16.13 Uhr: Der Spiel- als auch der Probenbetrieb am Musiktheater im Revier (MiR) in Gelsenkirchen wird aufgrund der verlängerten Kontaktbeschränkungen weiterhin vorerst bis zum 4. Mai 2020 eingestellt bleiben. Das teilte das Haus am Samstag (18. April) mit. 

Wegen Coronavirus in NRW: Musiktheater im Revier hat Online-Spielplan erstellt

Um für das Publikum weiterhin da zu sein, hat das MiR allerdings einen Online-Spielplan auf die Beine gestellt. Dort werden Aufnahmen vergangener Produktionen gezeigt, Einblicke hinter die Kulissen gewährt und eigens dafür produzierte Inhalte von Tänzern, Puppenspielerinnen und Musikern präsentiert. Außerdem ist das Haus in den Sozialen Netzwerken mit Programm aktiv, wie dieses Video zeigt:

15.55 Uhr: Ab Montag dürfen wieder Geschäfte in ganz NRW öffnen - vorausgesetzt, sie sind nicht größer als 800 Quadratmeter (und auch dabei gibt es Ausnahmen). Die Stadt Bochum hat jetzt eine Checkliste für Einzelhändler als PDF online gestellt. Dort können Geschäftsinhaber etwa prüfen, ob sie alle Regelungen für guten Kundenzufluss und Hygiene befolgen. Die Liste umfasst zehn Punkte.

15.36 Uhr: In der Coronavirus-Zeit sollten Reisen vermieden werden. Das ist ärgerlich für Bahncard-Kunden oder welche, die schon ein Ticket für die DB gekauft haben. Die Bahn hat jetzt ein Konzept erarbeitet, wie mit gekauften Tickets umgegangen wird. Angeboten werden Gutscheine für Bahncard-Kunden und die Verschiebung der Reise für Kunden eines "normalen" Tickets. Wer seine Reise nicht schieben will, kann sein Ticket allerdings auch in einen Gutschein umwandeln.

Coronavirus in NRW: 29.155 Infizierte und 17.502 Genesene

15.08 Uhr: Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen ist in Nordrhein-Westfalen erneut gestiegen. Insgesamt habe es seit Beginn der Pandemie 29.155 Infektionen gegeben, teilte das NRW-Gesundheitsministerium am Samstag mit. Das sind knapp 550 mehr bekannte Fälle als noch am Freitag. Die Zahl der Inifzierten in NRW verdoppelt sich derzeit nur alle 19 Tage. Ziel der Bundesregierung war es zu Beginn der Pandemie, diese Zahl auf einen 14-Tagesrhytmhus zu drücken - was derzeit mehr als erfüllt wird.

Die Zahl der zuvor positiv auf das Coronavirus getesteten Todesfälle stieg auf 862 an - um 54 im Vergleich zum Vortag. Genesen sind 17.502 Menschen, das sind 478 mehr als am Freitag.

Auf den Intensivstationen waren am Samstag noch 2904 Betten frei, 1942 davon mit Beatmungsgeräten. 632 Intensivbetten waren zum Meldezeitpunkt von Covid-19-Erkrankten belegt, davon wurden 486 künstlich beatmet.

Urlaub 2020: Reisende aus NRW können auf den August hoffen - trotz Coronavirus

14.30 Uhr: Viele Menschen in NRW machen gerne Urlaub auf Mallorca. Doch in Zeiten des Coronavirus könnte eine Reise auf die beliebte Ferieninsel auf dem Spiel stehen. Die Balearen-Regierung hat allerdings Pläne, wie es in 2020 doch noch mit Urlaub auf Mallorca klappen könnte*. So könnte im August der Tourismus langsam wieder anlaufen. Allerdings stehen die Überlegungen auf wackeligem Grund - denn wie sich das Virus entwickeln wird, ist bislang unklar.

13.56 Uhr: Arbeitszimmer als tageweise "Homeoffice"-Angebote können die Not der Hotels in der Coronavirus-Krise nur minimal lindern. "Das ist ein kleines Tröpfchen, noch nicht einmal ein Tropfen", sagte Thorsten Hellwig vom Branchenverband Dehoga NRW auf dpa-Anfrage. Weil wegen der Coronavirus-Pandemie Übernachtungsgäste ausbleiben, haben sich mehrere Hotels kreative Alternativen ausgedacht und bieten ihre Räume etwa als Arbeitszimmer an. Die Resonanz sei so kurzfristig noch nicht zu beurteilen.

Die Dehoga unterstütze das neue Online-Portal "staysforheros". Auf dem seit zwei Wochen bestehenden Vermittlungsportal haben sich dem Initiator zufolge bundesweit 450 Hotels oder auch Anbieter von Ferienwohnungen registriert, davon 170 aus NRW. Sie stellen Zimmer etwa für Ärzte, Pfleger, Erntehelfer, aber auch für Opfer von häuslicher Gewalt bereit, wie ein Sprecher schilderte. Auch große Hotelgruppen zeigten sich nun interessiert.

NRW: Ikea darf wegen Coronavirus-Regelung öffnen - aber tut es erstmal nicht

13.33 Uhr: Wer die letzten Wochen wegen der Coronavirus-Krise fast ausschließlich in den eigenen vier Wänden war, hat vielleicht ein starkes Bedürfnis entwickelt, das traute Heim zu verschönern. Nur hatten die Einrichtungshäuser geschlossen - aber damit ist jetzt Schluss. 

Dekorations-Hungrige in NRW können ab Montag (20. April) endlich wieder Kissenbezüge, Gardinen und Möbel shoppen gehen. Ikea öffnet seine Filialen in NRW allerdings (noch) nicht*, da noch Vorbereitungen in Sachen Hygiene getroffen werden müssen.

13 Uhr: Der Städtetag NRW hat angesichts der wegen des Coronavirus notwendigen Hygienemaßnahmen das Land aufgefordert, die Schulen frühestens ab dem 27. April wieder zu öffnen. "Bereits ab dem 23. April zu starten, stellt die kommunalen Schulträger vor erhebliche Probleme", sagte der Städtetags-Vorsitzende und Hammer Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann (CDU) am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Der aktuelle Plan des Landes sieht vor, dass ab Donnerstag (23. April) Schüler, die vor Abschlussprüfungen stehen, die Schule freiwillig wieder besuchen können.

Städtetags-Vorsitzender Thomas Hunsteger-Petermann (CDU) fordert mehr Zeit für die Öffnung der Schulen in NRW.

"Die Schulen müssen grundgereinigt werden, die hygienischen Voraussetzungen für den Schutz vor Infektionen geschaffen, Räume vorbereitet und der Schülerverkehr organisiert werden." Dafür brauche man mindestens den Vorlauf von einer Arbeitswoche. Auch die Hygiene-Vorgaben und die Größe der zulässigen Lerngruppen müssten vom Land noch weiter konkretisiert werden.

Coronavirus: NRW-Schiff von Reiseveranstalter aus Bonn darf Hafen in Australien verlassen

12.16 Uhr: Das seit Ende März nach Coronavirus-Infektionen an Bord in Australien ankernde Kreuzfahrtschiff "Artania" hat sich auf die Heimreise gemacht. Das Schiff des Bonner Reiseveranstalters Phoenix habe am Samstag den Hafen der Stadt Fremantle verlassen, bestätigte ein Sprecher des Innenministeriums des Bundesstaates Westaustralien auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Das seit Ende März nach Corona-Infektionen an Bord in Australien ankernde Kreuzfahrtschiff "Artania" hat sich auf die Heimreise gemacht

Das Schiff, bekannt aus der ARD-Dokuserie "Verrückt nach Meer", war vor zwei Wochen unter Quarantäne gestellt worden. Seit Ende März lag es in Fremantle südlich von Perth. Grund war, dass auf dem Schiff mehrere Coronavirus-Fälle aufgetreten waren.

Mehr als 840 Passagiere und Besatzungsmitglieder wurden nach Deutschland geflogen, 23 Gäste und 13 Crewmitglieder kamen in australische Krankenhäuser. Ein 69 Jahre alter deutscher Passagier und zwei Besatzungsmitglieder starben.

NRW: Coronavirus-Krise hinterlässt Spuren im Wald - Sauerland und Bergisches Land betroffen

11.44 Uhr: Die Coronavirus-Krise hinterlässt auch Spuren im Wald. Zum Teil stapeln sich Holzberge im Sauerland und im Bergischen Land schon meterhoch am Wegesrand. Die Waldarbeiter holen wegen der Trockenheit und des Borkenkäferbefalls abgestorbene oder kranke Fichten in großen Mengen ab; bei Nachfrage und Abtransport hake es aber, hieß es beim Landesbetrieb Wald und Holz NRW auf dpa-Anfrage.

Einige Sägewerke arbeiteten mit reduzierten Kapazitäten, sagte ein Sprecher des Landesbetriebs. Das wichtige China-Geschäft sei infolge der Pandemie eingebrochen und laufe nun erst wieder an.

11.05 Uhr: In Bochum reifen derzeit Gedanken heran, im Einzelhandel mehr verkaufsoffene Sonntage zuzulassen. Der Vorschlag kommt von der Fraktion "FDP und die Stadtgestalter". Damit solle dem lokalen Handel "unter die Arme gegriffen" werden. Außerdem fordert die Fraktion eine Gewerbesteuersenkung.

Der Boulevard in Bochum ist in Zeiten des Coronavirus leerer als sonst - das soll sich laut der Fraktion "FDP und Stadtgestalter" künftig auch an mehr Sonntagen als sonst ändern.

"Kirchen und Gewerkschaften sollten dann ihre Bedenken in dieser Sondersituation, in der es vielfach um die wirtschaftliche Existenz geht, zurückstellen", heißt es in einer Forderung der Bochumer Fraktion "FDP und Stadtgestalter".

NRW: Partei aus Bochum fordert wegen des Coronavirus Entlastungen für Verbraucher 

"Das Durchschnittseinkommen in Bochum ist geringer als in NRW. Wir müssen daher auch über kleine lokale Entlastungen für Verbraucher nachdenken", fordert Fraktions-Vize Dr. Volker Steude. Die Kurzarbeit habe viele Löhne und Gehälter zusätzlich beschnitten. Der Konsum müsste mit zumindest auch kleinen lokalen Entlastungen gestützt werden. "In Frage kommt vielleicht eine Senkung der vergleichsweise hohen Grundsteuer", so Steude.

10.55 Uhr: Trotz der Coronavirus-Pandemie gibt es in Nordrhein-Westfalen keinen Freibrief für Autofahrer zum Tragen von Schutzmasken. Polizisten würden je nach Einzelfall entscheiden, ob das Tragen einer Atemschutzmaske am Steuer medizinisch gerechtfertigt sei, teilte das NRW-Innenministerium der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mit.

Der Schutz der Gesundheit habe oberste Priorität. Wenn die Polizei aber Anhaltspunkte dafür habe, dass die Verdeckung des Gesichts bewusst genutzt wird, um Ordnungswidrigkeiten zu begehen, könne sie dennoch ein Bußgeld verhängen. Grundsätzlich dürfen Autofahrer ihr Gesicht nicht so sehr verdecken, dass es nicht mehr erkennbar ist.

Coronavirus-Aktion in NRW: Kult-Band aus Köln gibt Konzert in Autokino

9.51 Uhr: Ein seltenes Ereignis in Coronavirus-Zeiten: Die Mundart-Band Brings hat am Freitagabend ein Konzert gegeben - in einem Kölner Autokino. Die Band wollte den Auftritt als "Signal der Lebensfreude" verstanden wissen. Zugelassen waren 250 Fahrzeuge mit je zwei Erwachsenen und einem Kind bis 14 Jahren. Die Band spielte live und wurde auf die Leinwand übertragen. Über eine hauseigene Frequenz wurde der Ton in die Autos gesendet.

Die Kölner Band Brings trat in einem Autokino in Köln auf.

9.22 Uhr: Aus Wirtschaftsverbänden kommt weiter Kritik an den Regelungen der Politik zu schrittweisen Ladenöffnungen. Das Kriterium von 800 Quadratmetern Verkaufsfläche für Geschäfte, die wieder öffnen dürfen, sei willkürlich gewählt, sagte der Hauptgeschäftsführer des Mittelstandsverbundes, Ludwig Veltmann, der Deutschen Presse-Agentur.

NRW/Coronavirus: Einzelhandels-Regelung könnten Wettbewerbsverzerrungen bewirken

Dies werde zu Wettbewerbsverzerrungen führen - beispielsweise bei sich überlappenden Sortimenten in nun wiedereröffneten Geschäften einerseits und weiterhin geschlossenen Geschäften andererseits. "Letztere werden sich folglich im Stich gelassen fühlen - zumal es bisher keine konkreten Perspektiven für ihre Wiedereröffnung gibt."

Der Hauptgeschäftsführer Ludwig Veltmann vom Mittelstandsverbund - ZGV e.V. kritisiert die Regelungen für den Einzelhandel und fordert Nachbesserungen

Die starre Fixierung auf die reguläre Verkaufsfläche müsse geändert werden. Stattdessen wären Vorgaben hinsichtlich Hygiene, Zutrittssteuerung und Mindestabstand auch für größere Flächen ausreichende Kriterien, um dem Ziel eines guten Infektionsschutzes gerecht zu werden. Zumindest sollte aber den betroffenen Unternehmen erlaubt werden, durch Abhängen oder Schließung einzelner Bereiche ihres Betriebs die zulässige Verkaufsfläche einzuhalten. "Die betroffenen Händler brauchen endlich eine klare Perspektive, wann auch sie wieder öffnen dürfen", so Veltmann.

NRW: Galeria Karstadt Kaufhof reicht Klage wegen Corona-Schutzverordnung ein

Welche Geschäfte in Deutschland öffnen dürfen und welche nicht, entwickelt sich zunehmend zum Flickenteppich - es gibt in den Bundesländern unterschiedliche Regelungen. Die Kaufhauskette Galeria Karstadt Kaufhof mit bundesweit rund 170 Standorten, darunter in Berlin, und mehr als 28.000 Mitarbeitern reichte in einem Eilverfahren Klage gegen die Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen ein, wie das Oberverwaltungsgericht am Freitag in Münster mitgeteilt hatte.

8.55 Uhr: Das NRW-Verkehrsministerium, die Eisenbahnverkehrsunternehmen und die Aufgabenträger VRR, NVR und NWL haben sich darauf geeinigt, das Angebot im Schienenpersonennahverkehr in Nordrhein-Westfalen zu erweitern. Ab Montag (20. April) wird das Angebot auf den Linien von S-Bahn, Regionalbahn und Regionalexpress von derzeit rund 50 Prozent auf rund 80 Prozent erhöht. Der Fahrplan gilt vorerst bis 3. Mai.

Update, Samstag (18. April), 8 Uhr: NRW - Nordrhein-Westfalen bereitet sich in der Coronavirus-Krise für den Neustart ins Geschäftsleben vor: Nach der wochenlangen Pause richten sich viele Geschäftsleute auf die Wiedereröffnung ihrer Läden unter den strengen Hygienevorschriften am Montag (20. April) ein. Dann dürfen Geschäfte mit einer Verkaufsfläche bis 800 Quadratmeter wieder öffnen - das sind 80 Prozent des gesameten Einzelhandels.

NRW: Coronavirus-Regelungen für Einzelhandel werden juristisch geprüft

Ob die bislang gültigen und neuen Regelungen ab der kommenden Woche juristisch haltbar sind, müssen die NRW-Gerichte vermehrt entscheiden. So wendet sich der Warenhaus-Konzern Galeria Karstadt Kaufhof gegen die durch die Corona-Schutzverordnung des Landes bedingte Schließung seiner Häuser. Das NRW-Oberverwaltungsgericht will dazu ab der nächsten Woche eine Entscheidung treffen.

NRW startet Coronavirus-Soforthilfen für Kleinunternehmer

Auch bei den zwischenzeitig wegen Betrugsfällen ausgesetzten Finanzhilfen für Selbstständige und Kleinunternehmer geht es weiter. "Die Soforthilfe ist wieder gestartet", teilte Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) am Freitag mit, das entsprechende Antragsformular sei unter soforthilfe-corona.nrw.de seit dem Freitagmittag wieder online verfügbar. "Bitte nutzen Sie ausschließlich diese Seite, denn das ist die einzig sichere", appellierte Pinkwart. 

Eine erweiterte Notfallbetreuung in Kitas und Schulen soll den Alltag vieler Familien in der Corona-Krise erleichtern.

22.04 Uhr: Im Kreis Unna haben sich seit Beginn der Ausbreitung 546 Menschen mit dem Coronavirus infiziert (+14 im Vergleich zum Vortag). Die Zahl der Geheilten lag am Freitag (17. April) bei 253. Verstorben sind 22 Personen. Die Zahlen im Detail:

  • Bergkamen: 22 (+0)
  • Bönen: 20 (+2)
  • Fröndenberg: 141 (+3)
  • Holzwickede: 18 +0)
  • Kamen: 13 (+0)
  • Lünen: 98 (+3)
  • Schwerte: 87 (+1)
  • Selm: 52 (+1)
  • Unna: 52 (+2)
  • Werne: 43 (+2)
  • Coronavirus in NRW: Weiteres Todesopfer in Essen

    21.50 Uhr: Auch in Essen gab es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung. Es handelt sich um 67-jährige Frau mit erheblichen Vorerkrankungen. Damit sind in Essen aktuell 29 Menschen an oder in Verbindung mit einer Coronavirus-Erkrankung verstorben. 

    Seit beginn der Pandemie sind in Essen 661 Personen am Coronavirus erkrankt (+11 im Vergleich zum Vortag). 391 Menschen sind nach einer Erkrankung wieder genesen (+26 im Vergleich zum Vortag).

    Coronavirus in NRW: Todesfall im Kreis Recklinghausen, aktuelle Fallzahlen aus Bochum

    21.40 Uhr: Im Kreis Recklinghausen sind bisher 794 Menschen positiv auf eine Coronavirus-Erkrankung getestet worden (22 mehr als am Vortag). 500 Menschen gelten bereits wieder als gesund (28 mehr als am Vortag). Ein 84-jähriger Mann aus Gladbeck ist im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Die Zahl der Todesfälle steigt damit auf 7. Die aufsummierten Fallzahlen im Überblick (in Klammern die Zahl der Gesundeten):

  • Castrop-Rauxel: 77 (57) 
  • Datteln: 43 (30) 
  • Dorsten: 140 (100) 
  • Gladbeck: 119 (50) 
  • Haltern am See: 74 (64) 
  • Herten: 77 (48) 
  • Marl: 80 (52) 
  • Oer-Erkenschwick: 68 (13) 
  • Recklinghausen: 96 (67) 
  • Waltrop: 26 (19)
  • 21.31 Uhr: Die Stadt Bochum hat die aktuellen Coronavirus-Fallzahlen bekanntgegeben. Bis jetzt wurden insgesamt 400 Personen positiv auf eine Ansteckung getestet (3 mehr als am Vortag) davon sind bereits 279 genesen (7 mehr als am Vortag) und nur noch 106 aktuell noch infiziert. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle liegt weiterhin bei 15.

    Coronavirus in NRW: Einkaufswagen-Streit führt zu Rangelei

    21.25 Uhr: In einem Lebensmittelmarkt in Hamm ist es am Freitag (17. April) gegen 12.50 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem Kunden und einem Sicherheitsdienstmitarbeiter gekommen. Das teilt die Polizei Hamm mit.

    Grund war demnach ein Streit bezüglich der Coronavirus-Schutzvorkehrungen des Ladens. Als ein 34-jähriger Mann zusammen mit einer Frau das Geschäft nur mit einem Wagen betreten wollte, machte ein 26-jähriger Sicherheitsmitarbeiter sie darauf aufmerksam, dass sie noch einen zweiten Wagen benötigen würden. Zeugen mussten die Männer trennen, nachdem aus einer zunächst verbalen Auseinandersetzung eine körperliche wurde.

    20.50 Uhr: NRW - In den Schulen von NRW startet am Donnerstag (23. April) die freiwillige Abitur-Vorbereitung für die Schüler. Die Entscheidung, das diesjährige Abitur Mitte Mai trotz der Ausbreitung des Coronavirus stattfinden zu lassen, brachte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) auf Instagram einen ausgewachsenen Shitstorm ein. 

    Coronavirus in NRW: Laschet erntet Shitstorm von Schülern

    Viele Schüler kritisierten die Ansteckungsgefahr für die Abschlussklassen und wiesen auf die psychische Ausnahmesituation wegen des Coronavirus hin. Eine Chancengleichheit im Vergleich zu Schülern aus anderen Bundesländern oder Jahrgängen sei außerdem nicht gegeben.

    • Userin laura_mariebn2003 schrieb: "Herr Laschet! Ich bin im Haushalt mit meiner lungenkranken Mutter, habe selber einen Immundefekt. Ich verzichte seit Wochen auf soziale Kontakte und soll in der Schule wieder mit allen zusammen kommen??? Schule VOR Gesundheit??? Im Ernst? Dann verschiebt sich halt alles um ein halbes Jahr, na und? Denken Sie, auf den Toiletten,Türklinken und in den Räumen wird desinfiziert. Meinen Sie auf dem Schulhof stehen alle auf 2m Abstand? Und im Bus? Wo bekomme ich einen Mundschutz? Ich hab Angst, wirklich ANGST Überträger für meine Mutter zu werden!!!! Eher wiederhole ich ein Schuljahr!!!"
    • adlileinchen bemängelte die Hygienebdedingungen: "Soll ich jetzt meine Seife To Go mit in die Schule nehmen? Weil seit 2009 hab ich da keine mehr gesehen"
    • Userin nilabxah meinte: "Keiner ist gerade in der Lage die Abiturprüfung zu schreiben und trotz diesen Umständen müssen wir es, wow. Wir werden sicherlich schlechter die Prüfung abschneiden als die im vorherigem Jahrgang".

    Kritik musste sich Armin Laschet außerdem von den SPD-Jusos gefallen lassen. In einer Pressemitteilung der JSAG Bochum heißt es:  "Offensichtlicher kann Armin Laschet (CDU) die politische Partizipation junger Menschen nicht geringschätzen." Lara Werdehausen, Sprecherin der Juso Schülerinnen und Schuler und der Auszubildenden in NRW bemängelte zudem, dass weitere kritische Kommentare auf Armin Laschets Instagram-Account gelöscht worden seien.

    Coronavirus in NRW: Handy-App soll Krankheitsgeschichte dokumentieren

    20.25 Uhr: NRW - Ein Konsortium mit vielen Beteiligten aus Köln arbeitet an einem digitalen Coronavirus-Pass für Bürger, die zum Ziel hat eine ensprechende Handy-App zu entwickeln. Zu dem Vereins Digital Health Germany gehört unter anderem die Uniklinik Köln.

    Die Idee sei, eine Art Coronavirus-Biografie des Trägers dokumentieren zu können. War er bereits infiziert? Ist er immun? Oder hat er - eines Tages - bereits eine Impfung erhalten? Denkbar wäre zum Beispiel, dass man mit diesem Nachweis Zutritt zu bestimmten Veranstaltungen bekommt, erklärte Geschäftsführerin Ines Manegold. Zudem könnte die Kommunikation mit den Gesundheitsämtern vereinfacht werden.

    Coronavirus in NRW: Gerichte fahren Betrieb langsam hoch

    19.45 Uhr: NRW - Einige Gerichte in NRW fahren am Montag den Betrieb wieder hoch. So kündigten das Landarbeitsgericht in Hamm für seinen Bezirk und das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster am Freitag an, dass neben dem OVG auch die sieben Verwaltungsgerichte den regulären Betrieb schrittweise wieder aufnehmen. Dazu gehören laut den Mitteilungen auch öffentliche Sitzungen.

    Maßnahmen zum Coronavirus-Infektionsschutz und zur Durchbrechung von Infektionsketten würden weiterhin ergriffen, heißt es in einer Mitteilung des Oberverwaltungsgerichts.

    19.20 Uhr: NRW - Die Notbetreuung in den Kitas und in der Kindertagespflege von NRW sollen erwerbstätige Alleinerziehende aller Berufsgruppen ab Montag, (27. April) in Anspruch nehmen können. Landes-Familienminister Joachim Stamp (FDP) kündigte an, in NRW werde die Notbetreuung bei der Kindertagesbetreuung zu diesem Datum zusätzlich für erwerbstätige Alleinerziehende vorbereitet.

    Coronavirus in NRW: Notbetreuung in Kitas für erwerbstätige Alleinerziehende ab 27. April

    "Dies ist mir ein großes Anliegen, ich hätte mir eine bundeseinheitliche Regelung gewünscht. Wir werden in Nordrhein-Westfalen die erwerbstätigen Alleinerziehenden, die in der aktuellen Situation besondere Herausforderungen zu meistern haben, unterstützen und entlasten", sagte der Minister.

    Die Jugend- und Familienministerkonferenz habe beschlossen, unter Leitung von NRW und Brandenburg ein Konzept zu erarbeiten, unter welchen Kriterien weitere Schritte der Öffnung der Kindertagesbetreuung möglich sind. Empfehlungen sollen der Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidenten rechtzeitig vor der nächsten gemeinsamen Beratung am 30. April vorliegen. "Wir haben eine große Verantwortung dafür, jedem Kind so schnell wie möglich und verantwortbar wieder frühkindliche Bildung zu ermöglichen."

    Joachim Stamp (FDP), stellvertretender Ministerpräsident von NRW und Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration.

    Coronavirus in NRW: Unbekannte stehlen 3.000 Mundschutz-Masken

    19.05 Uhr: Unbekannte haben rund 3.000 Mundschutz-Masken aus der Kleiderkammer des Deutschen Roten Kreuz (DRK) in der NRW-Stadt Paderborn geklaut. Das berichtete die Polizei am Freitag. Die Diebe brachen zwischen Donnerstag und Freitag die Tür zur Kleiderkammer auf. 

    Dort durchsuchten sie einige Kisten und verteilten den Inhalt auf dem Boden. Die Kartons mit den 3.000 medizinischen Coronavirus-Schutzmasken nahmen sie mit, so ein Polizeisprecher. Hinweise auf die Täter gab es bisher noch nicht.

    Coronavirus in NRW: Laschet rechnet mit langfristigen Einschränkungen

    18.55 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) geht davon aus, dass Deutschland in der Coronavirus-Krise noch eine lange Phase des Verzichts bevorsteht. "Es wird weiterhin Einschränkungen geben müssen - sicher bis zum Ende des Jahres, wahrscheinlich darüber hinaus", sagte er in einem Gespräch mit dem Magazin Der Spiegel. "Wir werden unser altes Leben noch lange nicht leben können. Abstand und Schutz werden Regel und Maßstab unseres Alltags bleiben."

    Der CDU-Bundesvize, der Parteichef und womöglich Kanzlerkandidat werden möchte, wies den Vorwurf zurück, er liefere sich mit dem bayerischen Regierungschef Markus Söder (CSU) ein Fernduell um die klügsten Coronavirus-Strategien. "Wir liefern uns kein Duell, das wäre auch angesichts der Lage komplett unangemessen", sagte Laschet. Söder stehe wegen der Nähe zu Österreich und den daraus erwachsenen hohen Infektionsbelastungen unter besonderem Druck. "So hat jeder seine speziellen Belastungen."

    Coronavirus in NRW: Landesgartenschau wird verschoben, Ersatzprogramm steht

    18.40 Uhr: Die Landesgartenschau in Kamp-Lintfort kann wegen der Coronavirus-Krise nicht wie geplant am Montag eröffnen. Zwar sind Spaziergänge auf dem Gelände geplant, die Einrichtungen blieben allerdings geschlossen, teilte die Schau am Freitag mit. Auch Veranstaltungen finden erstmal nicht statt. Als neuer Termin für die Eröffnung wurde der 5. Mai genannt.

    Die Spaziergänge sind nur unter Coronavirus-Auflagen möglich, also etwa unter Wahrung der in NRW geltenden  Abstandsregeln. Man könne die Attraktionen dabei im Prinzip sehen, erklärte eine Sprecherin. Allerdings nur von weitem und nur von draußen. Die Spaziergänge sollen am Montag (20. April), Mittwoch (22. April) und Freitag (24. April) zwischen 11 und 19 Uhr auf einem festgelegten Rundweg und mit begrenzter Personenzahl stattfinden. Das Angebot sei kostenfrei.

    18.20 Uhr: Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) hat am Freitag (17. April) bei der Zeitung Augsburger Allgemeine eine Verkürzung der Sommerferien ins Gespräch gebracht. Das böte Schülern die Gelegenheit, den durch die Coronavirus-Pandemie versäumten Unterrichtsstoff nachzuholen.

    Coronavirus in NRW: Verkürzte Sommerferien? "In NRW gibt es ein ordentliches Abitur"

    NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) teilte später der Deutschen Presse-Agentur mit, dass es solch eine Überlegung in Nordrhein-Westfalen nicht gebe. Sie sagte dazu: "In NRW gibt es ein ordentliches Abitur und termingerechte Ferien. Das ist die Rückkehr zur verantwortungsvollen Normalität."

    Eine Änderung der bestehenden Regelung sei ohnehin nicht ohne weiteres möglich. "Diese müsste von den Ländern in der Kultusministerkonferenz (KMK) vereinbart werden." Nach Angaben des Schulministeriums hatte die KMK die langfristige Sommerferienregelung für 2018 bis 2024 bereits im Juni 2014 beschlossen. Sommerferien sind in NRW vom 29. Juni bis zum 11. August.

    NRW-Schulministerin Gebauer will die Schulen trotz Coronavirus-Ausbreitung schrittweise wieder öffnen.

    17.59 Uhr: Interaktive Karten, die die Verbreitung des Coronavirus in Echtzeit aufzeigen, sind im Internet derzeit sehr beliebt. Daraus haben Cyberkriminelle jetzt jedoch ein fieses Geschäft gemacht.

    Wer auf deren Webseite im Internet Coronavirus-Karten anklickt, installiert sich dabei eine Schadsoftware, die Passwörter abgreifen kann.

    17.35 Uhr: NRW - Die Industrie- und Handelskammern (IHK) in NRW haben in einer Blitzumfrage die aktuelle Situation zur Coronavirus-Krise abgefragt. Aus dem IHK-Bezirk mit Dortmund, Hamm und dem Kreis Unna nahmen insgesamt 125 Unternehmen teil.

    Coronavirus in NRW: Unternehmen in Dortmund, Hamm und Unna auf der Suche nach einer Perspektive

    Die Ergebnisse zeigen, dass die Wirtschaft mit immer größerer Wucht von der Pandemie getroffen wird. "Vier von zehn Unternehmen in unserer Region fürchten für 2020 bis zu 25 Prozent Umsatzrückgänge. Auch die Insolvenzgefahr steigt deutlich", sagt Heinz-Herbert Dustmann, Präsident der IHK in Dortmund. Diese Ergebnisse brachte die Umfrage hervor:

    • Nur sieben Prozent der befragten Unternehmen rechnen für das Jahr 2020 mit stabilen Umsätzen. Vier von zehn Unternehmen fürchten Umsatzrückgänge von bis zu 25 Prozent, fast jeder achte Betrieb sogar von bis zu 50 Prozent. Nur zwei Prozent erwarten Umsatzsteigerungen.
    • Viele Umsatzrückgänge werden existenzgefährdend: In der aktuellen Auswertung geben 16 Prozent der Unternehmen an, dass sie ihre Lage als so bedrohlich einstufen, dass eine Insolvenz folgen könnte. Besonders gefährdet zeigen sich die Unternehmen aus dem Einzelhandel, der Gastronomie und dem Reisegewerbe, aber auch Schausteller und Messebauer.

    Coronavirus in NRW: Diese Schlussfolgerungen ziehen die Unternehmen aus der Corona-Krise

    Die Unternehmen fordern, dass ein Weg aus der Krise aufgezeigt wird. Folgende Schlussfolgerungen zieht die IHK in NRW nun:

    • Auch wenn die ersten Schritte zum Wiederanlaufen der Wirtschaft erfolgt sind, fehle vielen der besonders betroffenen Unternehmen noch immer eine belastbare Perspektive, wie es für sie weitergehen kann. Unter Beachtung der Anforderungen des Coronavirus-Schutzes gelte es nun trotzdem, Wege für diese Unternehmen aufzuzeigen.
    • Die Unternehmen benötigten schnell Planungssicherheit über weiteren Schritte, damit sie das Hochfahren ihrer Geschäfte koordinieren könnten.
    • Das Wiederanfahren der Wirtschaft solle mit einer umfassenden Kommunikation auch zu den Schutz- und Hygienemaßnahmen begleitet werden. Eine Koordination der Aktivitäten zumindest auf europäischer Ebene sei dringend erforderlich.
    • Zentral werde dabei, dass die Unternehmen insbesondere in der Startphase des Wiederanlaufens gesicherten Zugang zu erforderlichen Schutz- und Hygieneartikeln erhalten.

    Coronavirus in NRW: Tafeln im Land benötigen Unterstützung

    16.58 Uhr: NRW - Mit rund 840.000 Euro fördert das Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerium in den kommenden drei Jahren den Aufbau von regionalen Tafel-Logistikzentren in NRW. Im Rahmen eines großen Kooperationsprojekts sollen in Zusammenarbeit mit dem nordrhein-westfälischen Tafelverband und der Tafel Deutschland e.V. die Annahme und Verteilung von Waren besonders in strukturschwachen Regionen optimiert werden.

    Auch die Tafeln sind von der aktuellen Coronavirus-Pandemie in NRW stark betroffen und stehen vor besonderen Herausforderungen. Ausbleibende Lebensmittelspenden und fehlende Lager- und Logistikkapazitäten bereiten Sorgen. Daher sind die Tafeln sind noch mehr als bisher auf Spenden und Unterstützung angewiesen. Hotels und Unternehmen mit freien Lagerkapazitäten sind dazu aufgerufen, sich bei den Tafeln zu melden.

    Coronavirus in NRW: Gastronom möchte von nun an Klopapier verkaufen - abgelehnt

    16.47 Uhr: NRW - Die Umnutzung einer Gaststätte als Verkaufsraum für typische Einzelhandelswaren bedarf einer baurechtlichen Genehmigung. Dies hat das Verwaltungsgericht Köln per Beschluss entschieden und damit einen Eilantrag eines Gastwirts aus Bergisch Gladbach abgelehnt, der mit dem Warenverkauf auf Einnahmeausfälle infolge der Coronavirus-Schutzmaßnahmen reagieren wollte.

    Der Mann ist Inhaber einer genehmigten Gaststätte, die aufgrund der Maßnahmen derzeit aber geschlossen ist. Da er um seine wirtschaftliche Existenz fürchtet, beabsichtigte er, sein Geschäftsmodell zu ändern und nunmehr Einzelhandelswaren wie Toilettenpapier, Küchenrollen, Obst und Gemüse, Getränke sowie Gutscheine für Online-Shops zu verkaufen.

    Coronavirus in NRW: "Durchhaltevermögen zeigen" - Schutzmaßnahmen in Lünen zeigen Wirkung

    16.40 Uhr: NRW - Wie der Kreis Unna am Freitag, 17. April, mitteilte, gelten mittlerweile 48 Personen in Lünen als von der Coronavirus-Infektion geheilt. Insgesamt haben sich seit Ausbruch der Pandemie in Lünen 98 Menschen infiziert. Der Zahl an Gesundeten stehen vier Verstorbene gegenüber.

    Damit ist in dieser Woche erstmals der Anteil der wieder Gesundeten an den insgesamt Infizierten bei fast 50%. Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns nahm das zum Anlass, das Verhalten der Bürger in Lünen zu loben: "Die Einschränkungen treffen uns alle. Aber die Zahlen machen deutlich: Es ist sinnvoll, dass wir uns Disziplin auferlegt haben und es ist gut, dass der weit überwiegende Teil der Bürgerinnen und Bürger in Lünen die Verantwortung angenommen hat, sich und andere vor einer Infektion zu schützen. Jetzt gilt: Auch, wenn die Maßnahmen zur Kontaktreduzierung Wirkung zeigen, dürfen wir nicht nachlassen. Wir müssen Durchhaltevermögen zeigen."

    16.25 Uhr: Den Angehörigen der 21 Todesopfer, die die Loveparade-Katastrophe von 2010 in Duisburg gefordert hat, wird das schwer zu vermitteln sein: Der Prozess gegen drei Mitarbeiter des Veranstalters Lopavent wird vermutlich schon sehr bald eingestellt. 

    Coronavirus in NRW: Tatverdacht bestätigt - Loveparade-Prozess wird wohl dennoch eingestellt

    Die Duisburger Staatsanwaltschaft hat diesem Schritt am Freitag zugestimmt. Dies sei zwar unbefriedigend, aber inzwischen vertretbar, obwohl sich der Tatverdacht (fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzunggegen) die Angeklagten nach vorläufiger Bewertung bestätigt habe, teilte die Behörde in einer Stellungnahme mit.

    Das Landgericht hatte die Einstellung vorgeschlagen. Staatsanwaltschaft und Angeklagte müssen zustimmen. Nach über 180 Verhandlungstagen zeichnete sich ab, dass wegen der Unterbrechung durch die Coronavirus-Krise der Prozessstoff bis dahin nicht zu bewältigen sein wird.

    Die Frist zur Stellungnahme für alle Prozessbeteiligten läuft am kommenden Montag ab. Erst danach werde das Gericht über das weitere Vorgehen entscheiden, sagte ein Gerichtssprecher am Freitag auf dpa-Anfrage.

    15.43 Uhr: Bund und Länder haben sich am vergangenen Mittwoch (15. April) auf eine langsame Öffnung des Handels geeinigt. Diese sieht vor, dass Geschäfte mit bis zu 800 Quadratmetern Verkaufsfläche ab Montag unter bestimmten Sicherheitsauflagen wieder öffnen dürfen. Mit dieser Regelung soll gewährleistet werden, dass nicht alle Läden auf einmal aufmachen und die Innenstädte zu voll werden.

    Ladenöffnungen in NRW: Galeria Karstadt Kaufhof klagt auf Öffnung der Filialen

    Allerdings hat NRW einen Sonderweg eingeschlagen: Es erlaubt trotz der anhaltenden Coronavirus-Krise zusätzlich die Öffnung von Möbelhäusern - darunter auch die der großen Kette Ikea - sowie von Babyfachmärkten. Mehrere Handelsketten und Verbände hatten bereits kritisiert, dadurch entstehe eine willkürliche Wettbewerbsverzerrung.

    Andere Kaufhäuser müssen nämlich - wie schon in den vergangenen Wochen - weiterhin geschlossen bleiben. Doch die Essener Kaufhauskette Galeria Karstadt Kaufhof will jetzt gegen Coronaschutz-Verordnung des Landes NRW vorgehen. 

    Das Unternehmen wende sich in einem Eilverfahren gegen die Coronaschutzverordnung, teilte das Oberverwaltungsgericht (OVG) des Landes am Freitag in Münster mit. Das Land hat Gelegenheit, zur Klage auf Öffnung der Filialen Stellung zu beziehen. Eine Entscheidung solle es in dieser Woche nach Angaben des Gerichts aber nicht mehr geben.

    Neue Coronavirus-Zahlen für NRW: Über 17.000 Menschen sind wieder gesund

    15.20 Uhr: Das Gesundheitsministerium hat die aktuellen Fallzahlen der Coronavirus-Infizierten in NRW veröffentlicht. Demnach gibt es derzeit (Stand 14 Uhr) 28.607 bestätigte Erkrankte. 17.023 Menschen in Nordrhein-Westfalen haben das Virus mittlerweile überstanden. Das sind 1.174 mehr als noch am Vortag. 808 Personen sind an einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

    14.45 Uhr: Klopapier scheint auch nach mehreren Wochen in der Coronavirus-Krise immer noch ein äußerst begehertes Gut zu sein. In Mönchengladbach (NRW) hat ein Dieb insgesamt 60 Rollen Toilettenpapier aus einem Kellerverschlag gestohlen.

    Das Klopapier verschwand nach Angaben der Polizei irgendwann zwischen dem 9. und 16. April aus einem Raum, der zu einer Praxis gehört. Insgesamt habe es sich um sechs Pakete mit jeweils zehn Rollen Toilettenpapier gehandelt, teilt die Polizei in einer Pressemitteilung mit.

    Der unbekannte Täter machte sich vor dem Diebstahl an der Halterung eines Schlosses zu schaffen, um an die Beute zu gelangen. Die Polizei hofft nun auf Hinweise von Zeugen.

    14.17 Uhr: Die Tierheime in Nordrhein-Westfalen können aufgrund der aktuellen Coronavirus-Situation ab sofort Anträge auf Unterstützung der Futterkosten für die Tiere stellen. Das Antragsformular zur Soforthilfe kann bis zum 30. April auf der Website des Umweltministeriums heruntergeladen werden.

    Land NRW stellt wegen des Coronavirus Nothilfe für Tierheime zur Verfügung

    Zur Unterstützung der Einrichtungen in der aktuellen Krisenlage stellt das Land 400.000 Euro zur Verfügung. Konkret bedeutet das: Pro Einrichtung kann ein einmaliger Zuschuss in Höhe von bis zu 2.000 Euro ausgezahlt werden. Antragsberechtigt sind bereits vor dem 31.12.2019 tätige, gemeinnützige Tierheime und tierheimähnliche Einrichtungen mit Sitz in NRW, die eine gültige Erlaubnis nach Paragraf 11 Tierschutzgesetz haben.

    Umweltministerin Ursula Heinen-Esser erklärte: "Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tierheime arbeiten unter den erschwerten Bedingungen schon längst an der persönlichen Belastungsgrenze. Mit unserer Nothilfe unterstützen wir sie jetzt bei ihrer wichtigen Arbeit zur Versorgung der Tiere."

    Tierheime und tierheimähnliche Einrichtungen, wie Tierpensionen oder Gnadenhöfe, leiden derzeit unter der Coronavirus-Pandemie: Spenden für Futterkosten sind weggebrochen, Vermittlungen von Tieren finden wegen Besuchsverboten kaum noch statt. Für die Tierheime kommt die Förderung des Landes also gerade richtig.

    14 Uhr: Im Nahverkehr sollen ab Montag (20. April) wieder mehr Züge rollen. Auf den S-Bahn-, Regionalbahn- und Regionalexpress-Linien würden die Angebote von derzeit 50 Prozent auf dann 80 Prozent erhöht, teilte das Verkehrsministerium am Freitag in Düsseldorf mit. Der neue Fahrplan gelte vorerst bis zum 3. Mai.

    Im Nahverkehr in NRW sollen ab Montag (20. April) wieder mehr Züge rollen.

    Verkehrsministerium NRW: Neuer Nahverkehr-Fahrplan ab dem 3. Mai

    Auf die Ausweitung hatten sich Ministerium, Verkehrsunternehmen und Verbünde geeinigt. Das Ministerium appellierte jedoch, um das Coronavirus weiter zu bekämpfen, sollten die Hygieneregeln unbedingt weiter eingehalten werden. Fahrgäste sollten einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Nicht zwingend notwendige Fahrten sollten lieber nicht angetreten werden. 

    13.13 Uhr: Straßen.NRW verschiebt die diesjährige Verkehrszählung - die im Fünfjahresrhythmus stattfindet - auf unbestimmte Zeit. Grund dafür sei, dass "am Tag der Zählung ‚normale´ Verkehrsverhältnisse herrschen." Und normal ist in diesen Tagen, in den das Coronavirus grassiert -  auf den Straßen bekanntlich ja nichts.

    Die Ergebnisse der turnusmäßigen Verkehrsdatenerhebung sind für die Planerinnen und Planer von Straßen.NRW relevant. Sie dienen als Basis für Aussagen über die Verkehrsentwicklung oder als Grundlage für die Berechnung von Lärm- und Emissionen. Forschungsinstitutionen greifen auf die veröffentlichten Daten ebenso zu wie Verbände und Bürgerinitiativen.

    Coronavirus sorgt für Absage der Verkehrszählung in NRW

    Wann die Erhebung der Verkehrsdaten nun stattfindet, ist noch nicht abschließend geklärt. Es werden keine Zählungen vor dem 1. Juli 2020 stattfinden. Auf die aktuellen Daten hätten die Nutzer sowieso noch nicht in diesem Jahr zugreifen können. Die Auswertung dauern in der Regel knapp zwei Jahre.

    12.49 Uhr: Die Landwirte in Nordrhein-Westfalen müssen sich aufgrund der durch die Coronavirus-Maßnahmen geänderten Essgewohnheiten der Menschen umstellen. 

    Am Beispiel Kartoffeln, erläutert der Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Ruhr-Lippe Hans Heinrich Wortmann, werde das geänderte Essverhalten besonders deutlich: "Seit Jahren stellen wir uns darauf ein, dass die Menschen zunehmend außer Haus essen und auch zu Hause gerne auf verarbeitete Ware zurück greifen."

    Der Verkauf von Pommes ist in NRW drastisch eingebrochen, sagt der Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Ruhr-Lippe, Hans Heinrich Wortmann.

    Bei Kartoffeln sei der Anteil verarbeiteter Produkte inzwischen deutlich höher sei als der Absatz reiner Speisekartoffeln und dort würden die Pommes frites die Rangliste anführen. Das sei allerdings der Stand vor der Corona-Krise gewesen. Jetzt würden Speisekartoffeln nachgefragt wie lange nicht mehr, aber der Pommes frites-Markt sei vollkommen zusammengebrochen. 

    Einige Verarbeiter hätten die Produktion bereits eingestellt, was dazu führe, dass die heimischen Landwirte die hierfür angebauten Kartoffeln zum großen Teil nicht mehr verkaufen könnten.

    NRW: BAP aus Köln mit Coronvris-Song für Alltagshelden

    11.22 Uhr: Mit dem Song „Huh Die Jläser, Huh Die Tasse“ verneigt sich die Kölner Traditionsband BAP vor allen Corona-Helden des Alltags. Der Song sei eine tiefe Verneigung vor allen, "die in der aktuellen Zeit an vorderster Stelle unsere Gesellschaft am Laufen halten." BAP in einer Stellungnahme von Freitag: "Wir möchten in unserem finalen Video möglichst vielen Menschen, die uns mit ihrem Einsatz, ihrer Energie, oft bis zum Rande der Erschöpfung durch diese schwierige Zeit begleiten, unsere tiefste Hochachtung ausdrücken."

    Das ursprüngliche Video bestand aus Studioaufnahmen der Band aus den letzten Jahr. Fans wurden anschließend gebeten, Fotos von Heldinnen und Helden des aktuellen Alltags zu schicken. Nun ist die sogenannte Heldenversion von „Huh Die Jläser, Huh Die Tasse“ fertig:

    10.40 Uhr: Das Land NRW baut die Notbetreuung in Kindertagesstätten aus: In einer neuen Verordnung werden weitere Branchen genannt, aus denen Eltern ihre Kinder in die Kitas bringen dürfen. Darunter sind Mitarbeiter von Tankstellen, des Lebensmittelhandels, Drogerien und Hausmeister. Die Verordnung liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Sie gilt ab dem 23. April. Zuvor hatte die Rheinische Post berichtet.

    NRW: Land baut Notbetreuung für Kitas aus - weitere Berufe "systemrelevant"

    Laut der Verordnung sind auch Bankangestellte oder Mitarbeiter in Pharmaindustrie oder Seifenfabriken berechtigt, ihre Kinder in die Notbetreuung zu geben. Bislang waren unter anderem Ärzte, Krankenschwestern oder Rettungskräfte als "systemrelevant" eingestuft worden. Für Eltern aus diesen Bereichen mussten Kitas bereits bei Bedarf eine Notbetreuung bereit stellen.

    NRW will die Notbetreuung in den Kitas auf zehn Prozent der Kinder ausweiten, kündigte NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) am Donnerstag in Düsseldorf an. Im vergangenen Monat hatte das Familienministerium gemeldet, dass in NRW nur zwischen 2,4 und 4,7 Prozent aller Kinder in den Kitas und der Kindertagespflege in der Notfallbetreuung sind.

    10.38 Uhr: Wegen der Ausbreitung des Coronavirus in Dortmund sind zahlreiche Lokale und Geschäfte geschlossen und bangen somit um ihre Existenz. Doch BVB-Kapitän Marco Reus macht den Betroffenen mit seiner Stiftung "Help Your Hometown" neuen Mut und ruft nun seine Fans über Instagram zur Hilfe auf. Hier erfahrt hier, welchen Betrien Reus bereits helfen konnte*.

    10.08 Uhr: Das Lernen daheim geht in NRW erst mal weiter. Die Leiterin der einzigen reinen Internetschule bundesweit - die sich in Bochum befindet - rät zum Umstellen auf digitalen Unterricht. Bloß E-Mails mit Aufgaben zu verschicken, sei nicht sinnvoll.

    Bochum: Leiterin von Internetschule rät NRW zu Umstellung auf Online-Unterricht

    Die Schulen in NRW sollten nach Ansicht der Leiterin der bundesweit einzigen reinen Internetschule für die nächsten Wochen verbindlich auf Online-Unterricht umgestellt werden. Da es wegen der Corona-Pandemie voraussichtlich noch länger dauern werde, bis es für eine größere Schülerzahl wieder schrittweise Präsenz-Unterricht gebe, sei ein flächendeckender funktionierender Unterricht wichtig, sagte Sarah Lichtenberger der Deutschen Presse-Agentur. Sie leitet die Web-Individualschule in Bochum.

    Sarah Lichtenberger, Schulleiterin Web-Individualschule

    Die drei Wochen Schulausfall vor den Osterferien seien eine "Katastrophe" gewesen: Lehrer hätten teilweise Dutzende Seiten in PDF-Dateien zur Bearbeitung per Mail verschickt - ohne Anleitung, ohne Lernvideos, ohne digitalen Unterricht oder Austausch. Dass Eltern oftmals einspringen sollten, sei nicht in Ordnung und für viele auch nicht leistbar gewesen. Lichtenberger riet: "Alle Schüler und Lehrer haben ihre weiter gültigen Stundenpläne und Unterrichtsmaterial. Mit dem Buch in der Hand können sich alle nach ihrem Stundenplan im digitalen Klassenzimmer treffen."

    Wichtig sei, dass man vor allem den Lehrer via Webcam sehe und dieser Fragen beantworte. "So könnte man in den weiterführenden Schulen ganz problemlos arbeiten."

    In der Bochumer Webschule werden Schüler via Skype unterrichtet, denen wegen psychischer oder körperlicher Erkrankung kein regulärer Schulbesuch möglich ist. Oder sie sind aus anderen Gründen von der Schulpflicht befreit. Auch Schauspieler, Sportler oder Jungstars wie Tom und Bill Kaulitz von der Band Tokio Hotel machten dort ihren Schulabschluss (2008). "Für unsere aktuell 150 Schüler ist keine einzige Stunde wegen Corona ausgefallen", betonte Lichtenberger.

    9.51 Uhr: Da beim Einkauf und im Bus nun jeder eine Maske tragen soll, werden davon ziemlich viele benötigt: Immer mehr Unternehmen haben deshalb ihre Produktion darauf umgestellt, Schutzmasken für Mund und Nase zu nähen. Knapp ein Drittel der Modeunternehmen seien bereits in die Produktion eingestiegen, sagte die Sprecherin des Herstellerverbandes German Fashion, Tanja Croonen. Rechnet man die Stofflieferanten und Vlies-Hersteller dazu, seien es sogar 40 Prozent. 

    "Ich rechne damit, dass sich der Anteil der Unternehmen erhöhen wird." Während sich einige Verbraucher bereits selbst einen Mund- und Nasenschutz genäht haben, dürfte es auch abseits von Pflegeheimen oder Krankenhäusern in den nächsten Wochen und Monaten einen großen Bedarf geben.

    Coronavirus: Unternehmen aus Bielefeld fertigt Mundschutz für NRW

    Die Textilbranche ist naturgemäß bei der Produktion vorne mit dabei. Aber auch Unternehmen, die zuvor ganz andere Dinge produziert haben, stellen auf Masken um. Dazu gehört auch der Bielefelder Auto-Zulieferer DFA, der normalerweise VW, Daimler, BMW oder Audi mit Produkten zur Schalldämmung in Autos beliefert. Das Land NRW hat bei der Bielefelder Firma in der vergangenen Woche rund 29 Millionen Masken für 17 Millionen Euro bestellt, die nun etwa in Pflegeeinrichtungen zum Einsatz kommen sollen. Mittlerweile sei die Bestellung nochmals aufgestockt worden.

    9.11 Uhr: Das Musiktheater im Revier (MiR) in Gelsenkirchen hat sich dazu entschieden, Behelfs-Mund-Nasen-Masken zu nähen und der Stadt Gelsenkirchen zur Verfügung zu stellen.

    „Die Idee kam aus unserer Belegschaft. Diese Initiative haben wir gern aufgenommen, mit der Stadt abgestimmt und sind dann direkt in die Produktion gestartet“ erklärt MiR-Geschäftsführer Tobias Werner. Inzwischen hat das MiR der Stadt über 1.500 der selbstgenähten Behelfsmasken zur Verfügung gestellt.

    NRW: Musiktheater im Revier näht Coronavirus-Mundschutz für Stadt Gelsenkirchen

    Alle Behelfs-Mund- Nasen-Masken, die im MiR gefertigt wurden, werden dem Krisenstab der Stadt Gelsenkirchen übergeben. Hier findet die Verteilung an die unterschiedlichen Stellen statt. Die ersten 500 Masken wurden den städtischen Seniorenhäusern übergeben und werden dort vom Pflegepersonal genutzt. Die weiteren rund 1.000 Masken sind derzeit noch im Pandemie-Lager der Feuerwehr und werden in Absprache mit dem Krisenstab der Stadt an verschiedene Einrichtungen bei Bedarf verteilt.

    Um den Gelsenkirchener beim Selbernähen solcher Masken zu helfen, stellt die Stadt Gelsenkirchen unter www.gelsenkirchen.de/corona eine Anleitung zur Verfügung, die auch Grundlage für die Masken aus dem MiR gewesen ist.

    8.45 Uhr: Während in großen NRW-Städten wie Dortmund oder Essen aufgrund der neuen 800-Quadratmeter-Regelung nicht alle Geschäfte ab Montag wieder öffnen dürfen, blicken kleinere Kommunen freudvoll auf eine Normalisierung des Einzelhandels in Zeiten des Coronavirus - etwa Kamen. Die Kleinstadt im Kreis Unna kann ab Montag nahezu alle ihre Geschäfte öffnen, da die meisten von ihnen unter 800 Quadratmeter Fläche haben.

    „Ich bin sehr froh, dass der Kamener Einzelhandel nun rasch wieder öffnen kann, um den Kamener Bürgerinnen und Bürgern das Einkaufen in Ihren gewohnten Läden zu ermöglichen. Es wäre schön, wenn die Kamener durch ihr Einkaufsvergalten den Kamener Einzelhandel besonders unterstützen würden“, so Bürgermeisterin Elke Kappen (SPD).

    Coronavirus in NRW setzt Kalbmäster zu

    8.36 Uhr: Durch die Coronavirus-bedingte Schließung von Gastronomiebetrieben ist die Nachfrage von Rind- und Kalbfleisch spürbar zurückgegangen, teilt der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband mit. 

    Rund 5.000 Betriebe in Westfalen-Lippe (WLV), die sich auf die Rindermast spezialisiert haben, würden demnach die Auswirkungen der Marktentwicklung aufgrund eines starken Preisrückgangs bereits deutlich spüren. Der Wegfall des Außer-Haus-Verzehrs bereite auch den Kälbermästern "große Sorgen". Der Verlust durch das Ostergeschäft und das fehlende Pfingst- und Spargelsaison-Geschäft treffe die Branche hart. "Vermarkter reagieren bereits durch den Ausbau von Kühlkapazitäten, um das Fleisch einzulagern", heißt es vom WLV. Außerdem fordert der Verband die Bezuschussung der privaten Lagerhaltung von Kalbfleisch.

     WLV-Präsident Hubertus Beringmeier. "Bedeutend ist für uns gerade jetzt in der Krise die Fokussierung auf den heimischen Markt. Insofern mache ich mich für das Zurückfahren von Rindfleischimporten stark. Wichtiger denn je ist jetzt, auf regional erzeugtes Fleisch zurückzugreifen (...)."

    Hubertus Beringmeier, Präsident des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbands fordert jetzt die Besinnung auf den regionalen Fleischmarkt.

    Coronavirus: Stadt Essen kritisiert Qualität von Mund-Nase-Schutz-Masken

    7.48 Uhr: Die von der Landesregierung Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellten Mund-Nase-Schutz-Masken wurden von Experten der Feuerwehr Essen auf ihre Qualität überprüft. Überraschend: Die Prüfung der rund 60.000 Masken zeigt laut einer Stellungnahme der Stadt Essen, dass diese aus Sicht des Lagezentrums Untere Gesundheitsbehörde (LZUGB) "nicht geeignet sind, um diese an Pflegeeinrichtungen auszugeben". Deshalb habe das LZUGB beschlossen, diese nicht zu verteilen. Ein Engpass an benötigten Masken entstehe dadurch nicht, so die Stadt Essen.

    Die Stadt Essen hat die Qualität der vom Land gelieferten Mund-Nase-Schutz-Masken beanstandet. Im Bild: OB Thomas Kufen (CDU)

    Außerdem heißt es in dem Schreiben der Stadt: "Die Stadt Essen wird sich in einem Schreiben des Gesundheitsdezernenten an das Land wenden und für eine Nachbesserungen in der Qualität der Masken werben."

    Coronavirus in NRW: "Zeitplan für Schulen zu ambitioniert"

    7.14 Uhr: Der nordrhein-westfälische Lehrerverband hält den Plan der Landesregierung für die schnelle Wiedereröffnung der Schulen in der Coronavirus-Krise für schwer umsetzbar. "Der Zeitplan ist zu ambitioniert", sagte Verbandspräsident Andreas Bartsch der Rheinischen Post (Freitag). In NRW öffnen in der kommenden Woche die weiterführenden Schulen für Prüflinge. Bund und Länder hatten vereinbart, den in der Corona-Krise eingestellten Schulbetrieb in Deutschland schrittweise ab dem 4. Mai wieder aufzunehmen.

    Coronavirus in NRW: Kritik an Schulministerin Gebauer

    Bartsch kritisierte auch NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) für ihre Aufforderung an die Schulträger, die hygienischen Voraussetzungen zur Wiedereröffnung der Schulen zu schaffen. "Die Märkte sind ja de facto tot", sagte Bartsch zur Beschaffung von Desinfektionsmitteln. Auch Fragen der Reinigung, bauliche Maßnahmen und Kapazitäten bei der Beförderung müssten geklärt werden. "Da macht es sich die Ministerin schon einfach, wenn sie sagt, die Schulen hätten ja gewusst, dass es am 20. April wieder losgehen könnte."

    Der Lehrerverbandspräsident erwartet in der Corona-Krise mit Blick auf die Risikogruppe bei den Lehrern vor allem für junge und mittelalte Lehrer "deutliche Mehrbelastungen".

    Update, Freitag (17. April), 6.14 Uhr: Düsseldorf - Nach der Aussetzung des Hilfsprogramms wegen Betrugsfällen sollen Selbstständige und Unternehmer die Corona-Soforthilfen des Landes NRW ab Freitag (17. April) wieder beantragen können. Das Antragsformular solle im Laufe des Freitags wieder auf der offiziellen Seite des Ministeriums online verfügbar sein, kündigte das Wirtschaftsministerium an. Auszahlungen sollen in der kommenden Woche fortgesetzt werden. Um weiterem Betrug vorzubeugen, sollen die Bezirksregierungen die angegebenen Kontoverbindungen mit jenen abgleichen, die bei den Finanzämtern hinterlegt sind.

    Coronaviruw: Wirtschaftsministerium in NRW stoppte zwischenzeitlich Soforthilfe-Programm

    Das Wirtschaftsministerium hatte das Soforthilfe-Programm für Selbstständige und kleine Unternehmen am Gründonnerstag zunächst gestoppt, nachdem eine Betrugsmasche aufgeflogen war, bei der über "Fake-Websites" Daten abgegriffen und mit falschen Kontoverbindungen an das Ministerium weitergeleitet worden sein sollen. Land und Bund hatten zuvor Zuschüsse für Betriebe angeboten, deren Geschäft angesichts der Coronavirus-Pandemie leidet oder ganz ausfällt.

    21.55 Uhr: NRW - Im Kreis Recklinghausen ist die Zahl der Coronavirus-Neuinfektionen so deutlich gestiegen wie seit über einer Woche nicht. 42 Personen wurden binnen 24 Stunden positiv getestet, insgesamt haben sich damit 773 Menschen mit dem Erreger angesteckt. 472 Erkrankte sind inzwischen wieder gesund (+ 19). Die Zahl derCovid-19-Todesfälle liegt unverändert bei sechs (in der Klammer die Zahl der Geheilten).

  • Castrop-Rauxel: 70 (57) 
  • Datteln: 40 (29) 
  • Dorsten: 138 (94) 
  • Gladbeck: 116 (47) 
  • Haltern am See: 73 (58) 
  • Herten: 77 (45) 
  • Marl: 77 (46) 
  • Oer-Erkenschwick: 65 (13) 
  • Recklinghausen: 91 (65) 
  • Waltrop: 25 (18)
  • Coronavirus in NRW: 28. Covid-19-Todesfall in Essen

    21.25 Uhr: Die Stadt Essen meldet den 28. Todesfall in Verbindung mit einer Coronavirus-Infektion. Eine 92-jährige Frau ist gestern im Universitätsklinikum Essen verstorben. Die Patientin litt an mehreren Vorerkrankungen.

    Insgesamt sind 650 Menschen (+10 im Vergleich zum Vortag) in Essen bisher am Coronavirus erkrankt, 365 Menschen (+15 im Vergleich zum Vortag) sind nach einer Erkrankung wieder genesen.

    Coronavirus in NRW: Zwei neue Todesfälle im Kreis Unna

    21.15 Uhr: Im Kreis Unna gibt es zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung. Es handelt sich hierbei um eine 75-jährige Frau aus dem unter Quarantäne stehenden Schmallenbachhaus in Fröndenberg und um einen 76-jährigen Mann aus Schwerte

    Die Zahl der Coronavirus-Infizierten steigt im Kreis um 10 auf 532. Die Zahl der Gesundeten lag am 9. April bei 171 und wurde seither nicht mehr aktualisiert. Die Zahlen im Detail:

  • Bergkamen: 22 (+0)
  • Bönen: 18 (+0)
  • Fröndenberg: 138 (+1)
  • Holzwickede: 18 +0)
  • Kamen: 13 (+0)
  • Lünen: 95 (+3)
  • Schwerte: 86 (+2)
  • Selm: 51 (+2)
  • Unna: 50 (+2)
  • Werne: 41 (+0)
  • Coronavirus in NRW: Kaum Neuinfektionen in Bochum

    20.58 Uhr: Die Stadt Bochum hat die aktuellen Coronavirus-Fallzahlen bekanntgegeben. Bis jetzt wurden insgesamt 397 Menschen in Bochum positiv getestet (3 mehr als am Vortag), davon sind bereits 270 genesen (6 mehr als am Vortag) und 112 aktuell noch infiziert. 15 Personen sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben.

    Unterdessen hat das Schauspielhaus dem Coronavirus-Krisenstab in Bochum selbstgenähten Mundschutz überreicht. Insgesamt haben 20 Mitarbeiter des Schauspielhauses eine Woche lang an 730 Masken genäht.

    20.34 Uhr: DieVerkehrsminister von NRW und Baden-Württemberg fordern angesichts der Coronavirus-Krise eine stärkere Unterstützung des ÖPNV. Hendrik Wüst (CDU, NRW) und Winfried Hermann (Grüne, Baden-Württemberg) mahnen in einem Papier, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

    Coronavirus in NRW: Verkehrsminister fordern Rettungsschirm für ÖPNV

    "Wir brauchen für die Verkehrsunternehmen dringend einen großen Rettungsschirm", sagte Hermann. Bund und Länder müssten sich sehr zügig verständigen, sonst würden viele kleine und mittlere Bus- und Bahnunternehmen die Coronavirus-Krise nicht überleben. Zuvor hatten die Westfälischen Nachrichten und das Westfalen-Blatt darüber berichtet.

    Für die Mobilität der Menschen und auch für die Wirtschaft seien sie aber enorm wichtig, sagte Herrmann der

    dpa

    . Die Minister schlagen deshalb vor, die Mittel des Bundes für den öffentlichen Nahverkehr über das

    Regionalisierungsgesetz

    aufzustocken. Die Rettungsschirme des Bundes und der Länder sollten also auch für Nahverkehrsunternehmen geöffnet werden.

    20.15 Uhr: Nach Überzeugung der Gewerkschaft Verdi ist der ÖPNV mit Bussen, U-Bahnen und Straßenbahnen durch das Coronavirus akut in seiner Existenz bedroht. Die Verkehrsunternehmen finanzierten sich zu mindestens 50 Prozent durch Fahrgeldeinnahmen.

    Coronavirus in NRW: Verdi schlägt Alarm - ÖPNV in Gefahr

    Durch die Schließung der Schulen und ausbleibende Fahrgäste komme es zu Einnahmeverlusten von bis zu 90 Prozent, warnte die Gewerkschaft. Hinzu kämen höhere Kosten für Reinigung und Gesundheitsschutz. Zudem würden mehr Fahrzeuge für weniger Fahrgäste benötigt, um das einen Sicherheitsabstand von 1,5 Metern zwischen den Fahrgästen zu garantieren. 

    Die Folgen der Einnahmeneinbußen seien verheerend. "Die öffentliche Mobilität ist in akuter Gefahr", warnte Verdi. Nach Ansicht der Gewerkschaft sollte ein Hilfsprogramm allerdings an Auflagen geknüpft werden wie etwa an den Erhalt der Arbeitsplätze der Beschäftigten.

    19.58 Uhr: Der Kölner Kardinal Rainer Woelki und andere Religionsvertreter haben am Donnerstag mit NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) über eine Lockerung des Gottesdienstverbots wegen des Coronavirus gesprochen.

    Coronavirus in NRW: Köln-Kardinal fordert Lockerung des Gottesdienstverbots

    "Dank an unseren MP @ArminLaschet für ein sehr konstruktives und gutes Gespräch und seinen Einsatz für die schnellstmögliche Lockerung des Gottesdienstverbotes", twitterte Woelki im Anschluss. Abstand, Vorsicht und Hygiene seien wegen der Coronavirus-Pandemie weiterhin unverzichtbar. "Aber Religionsausübung ist eines der wichtigsten Grundrechte und gehört so zum Fundament, das unsere Gesellschaft trägt", mahnte Woelki und forderte: "Deshalb müssen Gottesdienste unter Auflagen zugelassen werden, je früher, desto besser." Die Sehnsucht der Menschen nach Seelsorge, Orientierung und Gottesdienst sei gerade jetzt groß.

    Bund und Länder hatten sich bei ihren Beratungen am Mittwoch darauf geeinigt, das Verbot gemeinschaftlicher Gottesdienste vorerst noch nicht wieder zu lockern. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, hatte das als unverständlich kritisiert.

    19.28 Uhr: Besonders hart trifft die Coronavirus-Krise in NRW die Musik-Festivals, die am Donnerstag reihenweise Absagen verkündeten. Was wann und wie auf den Rummelplätzen los sein wird, ist dagegen teilweise noch unklar.

    Coronavirus in NRW: Verbot von Großveranstaltungen trifft Festivals hart

    Fest steht, dass das bekannte Elektro-Festival "Parookaville" im niederrheinischen Weeze mit Zehntausenden Zuschauern nicht stattfinden wird. Ähnlich ergeht es dem Juicy Beats 2020 (das Festival in Dortmund fällt wegen Coronavirus aus) und dem "Summerjam" am Fühlinger See in Köln. Das Juicy Beats hätte im Juli eigentlich sein 25-jähriges Jubiläum gefeiert.

    Von den Volksfesten und Großkirmessen kamen hingegen oft noch keine Komplettabsagen. Fest steht aber, dass die bekannte Cranger Kirmes in Herne nicht wie geplant im August stattfinden kann. Das teilte Oberbürgermeister Frank Dudda (SPD) auf seiner Facebook-Seite mit. Ob sie abgesagt oder verschoben werde, sei aber noch unklar.

    19.07 Uhr: Das Verbot von Großveranstaltungen wegen der Coronavirus-Ausbreitung betrifft natürlich auch Bands und Musiker. Die Toten Hosen müssen ihre Konzerte der "Alles ohne Strom"-Tour verschieben, Weltstar Sting kommt nun auch erst 2021 nach Köln.

    18.33 Uhr: In der Coronavirus-Krise gibt es nach Angaben von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) in dieser Woche leichte Rückgänge bei einigen wichtigen Daten. Die Zahl der Covid-19-Patienten in intensivmedizinischer Behandlung sei landesweit von Mittwoch auf Donnerstag um 27 auf 650 gesunken, sagte Laumann am Donnerstag in Düsseldorf. Darunter seien 513 Corona-Patienten mit Beatmung - landesweit 29 Fälle weniger als ein Tag zuvor.

    Coronavirus in NRW: Gesunheitsminister Laumann nennt Zahlen, die Zuversicht spenden

    Insgesamt gibt es demnach 28.000 bestätigte Fälle (343 mehr als am Mittwoch) und 760 (plus 52) Todesfälle seit Beginn der Pandemie. Die Verdopplung der Infektionszahl erfolge nur noch nach 16,7 Tagen. Angesichts dieser Rate könne man davon ausgehen, dass allen Betroffenen medizinische Unterstützung auf einem sehr guten Niveau geboten werden könne. Er hoffe, dass sich das so in den nächsten Wochen fortsetze und dass keine Probleme im Gesundheitssystem entstehen werden.

    Landesweit sind nach den jüngsten Angaben des Gesundheitsministeriums von knapp 7.800 Intensivbetten für alle Bereiche 2.855 verfügbar. Darunter sind gut 1900 freie Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit. Die Zahl der Genesenen stieg laut den am Donnerstag veröffentlichten neuen Fallzahlen auf 15.849, das sind 1.163 mehr als am Vortag.

    Coronavirus in NRW: Oberbürgermeisterin von Köln befürchtet Verlust der "überbordenden Lebensfreude"

    18.12 Uhr: Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) findet es gut, dass die Bundesregierung und die Ministerpräsidenten am Mittwoch zu gemeinsamen Entscheidungen im Bezug auf die Coronavirus-Krise in NRW und Deutschland gekommen seien, sagte sie am Donnerstag. 

    "Sie geben uns als erste Orientierung ein Papier, wie wir es schrittweise in eine neue Normalität schaffen können." Sie sage aber extra "neue Normalität", weil sie denke, "dass das noch über viele, viele Monate nicht die überbordende Lebensfreude sein kann, die wir in Köln sonst alle so lieben".

    Coronavirus in NRW: Neuer Online-Marktplatz geht in Hamm an den Start

    17.52 Uhr: NRW - Die Ende März 2020 wegen der Coronavirus-Ausbreitung in NRW gestartete Plattform https://lieferservice-hamm.de/ wird um einen lokalen Marktplatz erweitert.

    Bald  können Produkte und Speisen bei Hammer Händlern und Gastronomen online bestellt werden. Der Kunde hat jeweils die Wahl, Waren abzuholen und bar zu bezahlen oder sich diese durch den Händler bequem nach Hause liefern zu lassen. Hierfür ist eine Vorausbezahlung per Paypal erforderlich. Insgesamt haben sich bisher 100 Hammer Einzelhändler, Gastronomen und Dienstleister in das kostenlose Verzeichnis eingetragen.

    Coronavirus in NRW: Gelsenkirchen-OB befürwortet Wege in "neue Normalität"

    17.32 Uhr: NRW - Gelsenkirchen-OB Frank Baranowski (SPD) bewertet die Entscheidungen zur vorsichtigen Lockerung der Coronavirus-Regelungen in NRW und Deutschland mit Licht und Schatten: "Noch sind wir nicht am sicheren Ufer, noch infizieren sich Menschen, noch sterben Menschen. Noch besteht die Gefahr, dass unser Gesundheitssystem und das medizinische Fachpersonal vor Ort an ihre Grenze kommen", so Baranowski.

    Dennoch sei es richtig, jetzt Wege zu finden, die Erfolge der letzten Wochen zu sichern und gleichzeitig die Rückkehr in eine "neue Normalität" vorzubereiten. Dabei werde jedoch für die Stadt Gelsenkirchen auch weiterhin Leitschnur sein, alle Menschen in der Stadt so gut wie möglich vor der Infektion zu schützen. Infektionsschutz und Hygienemaßnahmen müssten daher auch weiterhin im Mittelpunkt stehen.

    17.11 Uhr: NRW - NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) dringt auf weitere Schritte zur Öffnung der Kitas für mehr Kinder. Er sei froh, dass Bund und Länder mit der geplanten Ausweitung der Notbetreuung auf weitere Bedarfsgruppen einen ersten Schritt gemacht hätten, sagte Stamp am Donnerstag in Düsseldorf. Für ihn wäre es aber "unerträglich", wenn die Rückkehr von unter Fünfjährigen in die Kitas generell bis zum Ende des Sommers ausgeschlossen werde.

    Coronavirus in NRW: Stamp will Notbetreuung auf zehn Prozent ausweiten

    Stamp will die Notbetreuung in den Kindergärten auf insgesamt zehn Prozent der Kinder ausweiten. Im vergangenen Monat hatte das Familienministerium gemeldet, dass in NRW nur zwischen 2,4 und 4,7 Prozent aller Kinder in den Kitas und der Kindertagespflege in der Notfallbetreuung sind.

    Joachim Stamp (FDP), stellvertretender Ministerpräsident von NRW und Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration.

    Die Ministerpräsidenten und die Bundeskanzlerin hatten sich am Mittwoch (15. April) darauf geeinigt, die Gruppe, die das in Anspruch nehmen darf, auszuweiten. Dazu wollen Bund und Länder an diesem Freitag in einer Telefonkonferenz eine gemeinsame Linie finden. Gültig werde die neue Regelung voraussichtlich am Donnerstag kommender Woche (23. April), sagte Stamp.

    16.50 Uhr: Die Landesregierung von NRW hält trotz der anhaltenden Coronavirus-Krise am Kommunalwahl-Termin am 13. September fest. "Stand jetzt ist das so, dass wir daran festhalten", sagte Vize-Regierungschef Joachim Stamp (FDP) am Donnerstag in Düsseldorf. Klar sei dabei auch, dass es die Chance geben müsse, einen fairen Wahlkampf zu führen.

    Coronavirus in NRW: IKEA darf ab Montag wieder öffnen

    16.32 Uhr: Ein Einkaufsbummel bei IKEA ist bald wieder erlaubt. Das Land NRW erlaubt auch Einrichtungshäusern und Babyfachmärkten, am Montag wieder zu öffnen. Für diese Branchen habe das Land eine Sonderregelung getroffen, sagte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Donnerstag in Düsseldorf. 

    Bund und Länder hatten sich am Mittwoch darauf verständigt, alle Geschäfte bis zu 800 Quadratmetern Verkaufsfläche, sowie - unabhängig von der Größe - Autohäuser, Fahrradhändler und Buchhandlungen die Öffnung zu erlauben.

    Coronavirus in NRW: Schüler bis zu den Sommerferien wieder in den Schulen

    16.10 Uhr: In Nordrhein-Westfalen sollen alle Schüler bis zu den Sommerferien in die Schulen zurückkehren. Auch wenn es wegen der Coronavirus-Schutzmaßnahmen nicht fünf Tage Unterricht in der Woche mit einem kompletten Stundenplan sein könnten, sei das ein wichtiges Ziel. 

    Das sagte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Donnerstag in Düsseldorf. Die Lehrer bräuchten wieder einen persönlichen Kontakt zu ihren Schülern, um auf vielfältige Probleme eingehen zu können.

    Coronavirus in NRW: Aufgeteilte Lerngruppen in den Schulen

    15.45 Uhr: Die Schulen in Nordrhein-Westfalen werden sich wegen der Coronavirus-Infektionsgefahren für einen längeren Zeitraum auf einen Ausnahmezustand einrichten müssen, das berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Es sei absehbar, dass die Klassen auf absehbare Zeit nicht in der ursprünglichen Größe unterrichtet werden könnten, sagte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Donnerstag in Düsseldorf. Die Schulen müssten zu einem rollierenden Verfahren mit aufgeteilten Lerngruppen kommen.

    13.50 Uhr: Trotz der prinzipiellen Übereinkunft von Bund und Ländern über eine behutsame Wiederöffnung der Schulen in Zeiten des Coronavirus geht die SPD-Vorsitzende Saskia Esken von einem langen coronabedingten Notbetrieb aus.

    "Es wird auf lange Sicht keine Rückkehr zum gewohnten Unterrichtsgeschehen geben", sagte die frühere baden-württembergische Landeselternvertreterin dem Handelsblatt. "Das Gebot der Stunde heißt also weiterhin digital gestütztes Lernen."

    Coronavirus: Lehrer-Gewerkschaft hält zwei Wochen Vorlauf für Schulbetrieb notwendig

    Für die Wiederöffnung der Schulen sind nach Einschätzung der Lehrer-Gewerkschaft GEW zwei Wochen Vorlauf nötig. "Dafür braucht es eine sorgfältige Vorbereitung", erklärte die Vorsitzende Marlis Tepe in der Passauer Neuen Presse

    Die Schulen müssten Unterricht in Kleingruppen organisieren, damit der Abstand eingehalten werden könne. Die Gesundheitsämter müssten Gesundheitschecks vornehmen: "Es braucht ausreichend Seife und Einmalhandtücher. Die Toiletten müssen mehrmals am Tag gereinigt, Türgriffe desinfiziert werden."

    13.41 Uhr: Das bekannte Feuerwerksspektakel "Kölner Lichter" wird wegen der Coronavirus-Krise nicht wie geplant stattfinden können. Da Großveranstaltungen bis zum 31. August untersagt seien, könne auch die Feuerwerksshow "in diesem Zeitraum" nicht durchgeführt werden, teilten die Veranstalter am Donnerstag auf ihrer Website mit. 

    "Wir vertrauen bei dieser Entscheidung der Einschätzung der Bundesregierung und erkennen deren Notwendigkeit im Sinne unseres höchsten Gutes, unser aller Gesundheit, an!"

    Coronavirus: Beliebtes Italien-Festival in NRW abgesagt

    13.35 Uhr: In Unna ist sie eines der beliebtesten Feste - die "Settimana Italiana", die italienische Woche, zog in den vergangenen Jahren stets viele tausende Besucher in die Altstadt. In diesem Jahr muss das Festival für Italienliebhaber allerdings ausfallen - natürlich wegen des Coronavirus. Stattdessen rufen die Veranstalter zu Spenden für eine Klinik im toskanischen Pisa auf - der Azienda ospedaliero-universitaria Pisana. Foldende Daten sind dafür nötig: Dig Unna e.V., IBAN: DE71 4435 0000 0600 38, Verwendungszweck: coronavirus

    13.30 Uhr: Während viele von uns wegen des Coronavirus zu Hause bleiben müssen, muss das Klinikpersonal arbeiten - und zwar vor Ort. Rewe, Aldi und Co. möchten sie deshalb unterstützen. Wir haben eine Übersicht, welche Einkaufsservices in Zeiten des Coronavirus* angeboten werden.

    NRW: Festival im Sauerland wird wegen des Coronavirus verschoben

    13.05 Uhr: Winnetou legt eine Zwangspause ein: Das Elspe Festival im Sauerland fällt dieses Jahr aus. "Wir haben unsere Saison absagen müssen", sagte Geschäftsführer Philipp Aßhoff am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Das ergebe sich zwangsläufig aus dem Verbot von Großveranstaltungen bis Ende August wegen der Coronavirus-Pandemie. "Allen Gästen, die schon Karten haben, bieten wir an, ihre Tickets aufs nächste Jahr umzubuchen." Die meisten seien Fans, die schon seit Jahren kämen.

    Die Karl-May-Spiele mit 60 Darstellern und Stuntmen sowie 40 Pferden locken jeden Sommer weit über 200.000 Besucher ins Sauerland. Dieses Jahr stand "Der Ölprinz" auf dem Programm. Das Stück soll nun nächstes Jahr gespielt werden.

    12.12 Uhr: Nicht jedem geht es mit der aktuellen Coronavirus-Lage mental gut. Das Bundesministerium für Gesundheit hat daher verschiedene Nummern parat, an die man sich wenden kann, wenn man sich pychisch belastet fühlt:

    • Die Telefonberatung der BZgA, 0800 - 2322783 (Mo - Do: 10-22 Uhr & Fr - So: 10-18 Uhr);
    • Telefonseelsorge, 0800 - 111 0 111 oder 0800 - 111 0 222 (rund um die Uhr);
    • Nummer gegen Kummer - für Kinder und Jugendliche, 116 111 (Mo - Sa: 14-20 Uhr) - für Eltern 0800 - 111 0 550 (Mo - Fr: 9-11 Uhr, Di + Do: 17-19 Uhr);
    • Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP): BDP-Corona-Hotline 0800 777 22 44 (täglich: 8-20 Uhr)
    • HelloBetter-Hotline, 0800 00095 54 (täglich: 9-18 Uhr)

    Recklinghausen/NRW verändert Ampelschaltung wegen des Coronavirus

    12.06 Uhr: Jetzt zeigen auch die Ampeln dem Coronavirus rotes Licht. Seit vergangener Woche ist der Rot-Grün-Rhythmus rund um die Altstadt von Recklinghausen automatisiert. "Damit die Fußgänger nicht länger die Tasten betätigen müssen, wurden die Ampeln auf Festzeit umgestellt", erklärt Axel Fritz, Abteilungsleiter Straße. 

    Gerade am Wallring sei es kein großer Aufwand, die Ampelschaltung auf Automatik abzuändern. In Ergänzung dazu hat die Stadt Recklinghausen Sticker mit dem Aufdruck "Signal kommt automatisch, kein Berühren erforderlich" an die Lichtsignalanlagen geklebt.

    Axel Fritz, Abteilungsleiter Straße, klebt den Sticker an die Ampel.

    11.14 Uhr: Schüler, die in Nordrhein-Westfalen vor Abschlussprüfungen stehen, können in der nächsten Woche wieder zur Schule gehen - müssen es aber nicht. Die Schulen sollten gezielte Angebote in den Prüfungsfächern machen, erläuterte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Donnerstag im Schulausschuss des Düsseldorfer Landtags. Es gehe dabei nicht um klassischen Unterricht nach Stundenplan, wie er vor der Corona-Pandemie üblich gewesen sei.

    Coronavirus in NRW: So geht es ab kommender Woche in den Schulen weiter

    Sie wisse aber auch, dass es Schüler gebe, die sich lieber zu Hause auf ihre Abschlussprüfungen vorbereiten wollten, sagte die Ministerin. Auch dies bleibe weiter möglich, sagte ein Sprecher des Ministeriums auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Gebauer sprach von einem "fairen Angebot für Prüflinge", das Bildungsgerechtigkeit sicherstellen solle.

    Von Montag bis Mittwoch kommender Woche öffneten die weiterführenden Schulen zunächst nur für Lehrkräfte, weiteres Personal sowie Schulträger, die in den drei Tagen die organisatorischen Bedingungen für die Wiederaufnahme des Schulbetriebs am 4. Mai schaffen sollten, sagte die Ministerin. Ab Donnerstag könnten dann angehende Abiturienten wieder in die Schulen kommen sowie Schüler, die vor mittleren Abschlüssen stehen. Das betreffe 148.000 Schüler der Jahrgangsstufen 10, 12 und 13, die dann freiwillig kommen können, von insgesamt 2,5 Millionen Schülern in NRW, sagte Gebauer.

    SPD und Grüne sehen zahlreiche Fragen zu Hygiene-Standards und der Organisation von Lehrkräften, Räumen, Sicherheitsabständen und dem Schulbusbetrieb unbeantwortet. "Der Infektionsschutz ist nicht gesichert", sagte die Grünen-Abgeordnete Sigrid Beer. "Das ist fahrlässig, was Sie vorgelegt haben." SPD-Fraktionsvize Jochen Ott sagte: "Das war eine Verkündigung mit vielen offenen Fragen."

    10.39 Uhr: Die Stadt Kamen im Kreis Unna meldet die Häufung von Diebstählen von Desinfektionsmitteln und Seife in öffentlichen Toiletten. "Sowohl in den Toiletten auf dem Südkamener Friedhof als auch in der neuen Toilettenanlange in der Kamener Innenstadt wurden regelmäßig ganze Spender mit Desinfektionsmitteln und die Inhalte der Seifenspender entwendet", teilt die Stadt in einer Pressemitteilung mit.

    Kamen/NRW: Stadt klagt über Diebstahl von Seife und Desinfektionsmittel

    Obwohl regelmäßig neu bestückt würde, seien teilweise schon am gleichen Nachmittag die Spender verschwunden oder entleert worden. Dies sei mehrfach durch Kamener Bürger der Stadtverwaltung gemeldet worden. Die Stadt ruft ihre Bürger daher dazu auf, dieses "allgemeinschädliche Handeln" zu unterlassen. "Gerade in diesen Zeiten ist eine regelmäßige Handhygiene unerlässlich und sollte auch in öffentlichen Sanitäreinrichtungen möglich sein", mahnt die Stadt.

    10.12 Uhr: Um Kindern und auch Eltern in Zeiten des Coronavirus ein bisschen Abwechslung zu bieten, haben die Polizeibehörden in NRW einige Ideen gesammelt.

    Auf einer eigenen Unterseite der Polizei in NRW gibt es einen Downloadbereich mit Bastelanleitungen, Mal- und Rätselhefte und Videos.

    10 Uhr: In Zeiten des Coronavirus ist Hilfe für Bedürftige besonders wichtig. Die Stadt Recklinghausen hat deshalb nun in Zusammenarbeit mit dem Caritasverband eine Liste der Vereine, Verbände und Hilfsorganisationen, die ihre Hilfe anbieten, zusammengestellt.

    Auf der städtischen Corona-Webseite finden Interessierte eine Auflistung von Angeboten, bei denen hauptamtliche Mitarbeiter der ansässigen Kirchengemeinden, Verbände, Vereine und Hilfsorganisationen ehrenamtliche Hilfe organisieren.

    Autor aus NRW fordert Verhaltensänderung nach dem Coronavirus 

    9.30 UhrGünter Wallraff ist dafür, das Händeschütteln auch nach dem Ende der Coronavirus-Krise nicht wieder einzuführen. "Es sollten andere Begrüßungsformen an die Stelle treten", sagte der Enthüllungsjournalist und Bestsellerautor der Deutschen Presse-Agentur in Köln

    ünter Wallraff, Journalist und Autor, will künftig auf das Händeschütteln verzichten.

    In anderen Kulturen sei das auch aus Hygienegründen schon lange eine Selbstverständlichkeit. "In unserer heutigen immer mobileren und zusammenwachsenden Welt werden Pandemien - so prognostizieren Epidemiologen - in Zukunft immer häufiger auf uns zukommen", sagte Wallraff.

    Schulen in NRW: Wie geht es mit den neuenen Coronavirus-Beschlüssen weiter?

    8.40 Uhr: Jetzt wo der Wiederbeginn des Unterrichts in den Schulen in NRW feststeht, müssen sich die Verantwortlichen Gedanken über die konkreten Maßnahmen und Pläne machen. Auch das Thema Abschlussprüfunge treibt Lehrer und Rektoren nun um.

    NRW-Bildungsministerin Yvonne Gebauer, FDP, will am Donnerstag das weitere Vorgehen in den Schulen in NRW kommunizieren.

    NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer will die konkrete Ausgestaltung des Schulbetriebs für die Zeit bis zum 4. Mai 2020 am Donnerstag im Schulausschuss des Landtags den Abgeordneten vorstellen und ebenso auch alle Schulen und Schulträger im Land informieren.

    Schulen in NRW: Ministerin will Pläne vorstellen

    Gebauer: "Nordrhein-Westfalen geht diesen verantwortungsvollen Weg der schrittweisen Schulöffnungen abgestimmt und gemeinsam mit allen 16 Bundesländern. Dies gilt auch hinsichtlich der Frage, wie der Unterricht unter Hygiene und Infektionsschutzmaßnahmen in den kommenden Wochen wieder aufgenommen wird. Handlungsleitend bei allen Planungen war, ist und bleibt für mich die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler, der Lehrkräfte und aller in Schule Beschäftigten."

    8.24 Uhr: Die Zahl der Corona-Infizierten in NRW ist nach Angaben des Gesundheitsministeriums um 451 auf 27.657. Die Zahl der Todesfälle wuchs um 47 auf 708.

    Erstmals seit Beginn der Coronavirus-Pandemie hätten aber mehr Patienten die Intensivstationen verlassen können als neu dorthin verlegt werden mussten, sagte Armin Laschet am Mittwoch. 40 Prozent der eigens dafür vorgehaltenen Betten seien nicht belegt. 

    Sowohl die Zahl der von Corona-Patienten belegten Intensivbetten als auch der Beatmungsplätze sei leicht rückläufig. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sind 677 Corona-Patienten in intensiv-medizinischer Behandlung. Rund 80 Prozent dieser Fälle werden beatmet.

    Eltervertreter der Kitas fordern "Konzepte und Kriterien"

    7.38 Uhr: Die Bundeselternvertretung der Kitas fordert klare Kriterien für die Ausweitung der Notbetreuung in den Einrichtungen. „Entscheidend wird sein, ob die Ausweitung des Notbetreuung mit der langsamen Lockerung der Maßnahmen Schritt halten kann“, sagte die Bundessprecherin der Elternvertretung, Ulrike Grosse-Röthig, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben). Hierfür müsse es „nachvollziehbare Konzepte und Kriterien geben.“

    7.20 Uhr: Angesichts der Coronavirus-Epidemie befürwortet laut einer Umfrage eine große Mehrheit der Bundesbürger eine stärkere staatliche Krisenvorsorge.

    Ausreichende Vorsorge etwa für Atemmasken und Schutzkleidung für Ärzte und Pflegepersonal finden 78 Prozent ganz besonders wichtig und 20 Prozent wichtig, wie die Befragung im Auftrag des Beamtenbunds dbb ergab. Deutlich mehr Pflegekräfte halten 68 Prozent für besonders wichtig und 29 Prozent für wichtig. Etwa ebenso viele befürworten auch eine bessere Bezahlung. Umfassende Informationen der Bevölkerung, was bei Epidemien oder Katastrophen zu tun ist, sind 65 Prozent besonders wichtig und 31 Prozent wichtig.

    Ulrich Silberbach, Vorsitzender des DBB Beamtenbund und Tarifunion

    Als erste konkrete Schritte fordert der dbb ein ständiges nationales Zentralregister der Intensivkapazitäten aller deutschen Krankenhäuser. Außerdem brauche es eine beim Bund angesiedelte Epidemiereserve für Medikamente und medizinische Schutzausrüstung.

    Coronavirus: Verbraucherzentrale NRW warnt vor Gutschein-Regelung

    6.39 Uhr: Auch in NRW fallen wegen der aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus viele Veranstaltungen aus. Ein Gesetzesentwurf der Bundesregierung sieht vor, dass Verbraucher für die gestrichenen Events Gutscheine statt Geld zurückbekommen sollten, um Veranstalter vor einer Pleite zu bewahren. Die Verbraucherzentrale in NRW sieht das Gutschein-Vorhaben kritisch - und klärt die Bürger über ihre Rechte auf.

    Coronavirus: NRW-Landesregierung denkt über Kita-Öffnung nach

    Update, Donnerstag (16. April), 6.16 Uhr: Beim vorsichtigen Ausstieg aus den corona-bedingten Einschränkungen schlägt Nordrhein-Westfalen keinen Sonderweg ein. Das bevölkerungsreichste Bundesland nutzt aber den schnellsten Korridor einer Bund-Länder-Vereinbarung, um nach den Osterferien schrittweise wieder die Schulen zu öffnen. Die Kitas hingegen blieben auch in NRW zunächst weiter geschlossen, sagte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Mittwochabend in Düsseldorf.

    NRW-Familienminister Stamp hatte am Dienstag vorgeschlagen, die Kitas ab der übernächsten Woche wieder für den letzten Jahrgang vor der Einschulung zu öffnen. Daraus wird nun nichts. Wann die Kindergartenkinder wieder betreut und die übrigen Schulklassen wieder regulär unterrichtet werden könnten, werde von Bund und Ländern gesondert entschieden, sagte Laschet. Das hänge von der Entwicklung der Corona-Infektionszahlen ab. "Abstand und Schutz werden Maßstab und Regel unseres Alltags."

    Laut Bund-Länder-Beschluss wird die Notfallbetreuung in den Kitas "auf weitere Berufs- und Bedarfsgruppen ausgeweitet". Dies werde nun konkret analysiert, sagte Laschet.

    22.22 Uhr: Im Kreis Unna ist eine 98-jährige Frau, die zuletzt in einer Pflegeeinrichtung in Fröndenberg gewohnt hatte, im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Die Zahl der Todesfälle steigt damit im Landkreis auf 20.

    In den vergangenen 24 Stunden meldete der Kreis Unna 27 Neuinfektionen, die Zahl der bestätigten Erkrankungen steigt damit auf 522 an. 171 Menschen sind wieder gesund (Stand: 9. April, der Landkreis veröffentlicht die Zahlen der Gesundeten wöchentlich).

  • Bergkamen: 22 (+0)
  • Bönen: 18 (+1)
  • Fröndenberg: 137 (+13)
  • Holzwickede: 18 +0)
  • Kamen: 13 (+0)
  • Lünen: 92 (+4)
  • Schwerte: 84 (+0)
  • Selm: 49 (+1)
  • Unna: 48 (+1)
  • Werne: 41 (+7)
  • Coronavirus in NRW: 27. Covid-19-Todesfall in Essen

    22.01 Uhr: Auch in Essen hat es einen weiteren Todesfall nach einer Infektion mit dem Coronavirus gegeben. Ein 79-jähriger Essener ist bereits am Montag (13.4.) im Universitätsklinikum Essen verstorben, wie die Stadt heute vermeldete. Damit sind bislang 27 Menschen an oder in Verbindung mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. 

    Insgesamt wurden bei 640 Menschen eine Ansteckung mit dem Erreger nachgewiesen (+16 im Vergleich zum Vortag). 350 Personen gelten inzwischen als geheilt (+7 im Vergleich zum Vortag).

    Coronavirus in NRW: Neues Covid-19-Behandlungszentrum startet in Herne

    21.56 Uhr: In Herne hat am Mittwoch (15. Apirl) ein neues Covid-19-Behandlungszentrum seinen Betrieb aufgenommen. Es bildet laut Stadt Herne eine Ergänzung zum bereits bestehenden Abstrichzentrum und wird von der Kassenärztlichen Vereinigung (KVWL) betrieben. Mit der Einrichtung sollen die Infektionsrisiken in Kliniken und bei niedergelassenen Ärzten minimiert werden.

    Im Behandlungszentrum werden auch Rezepte und Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ausgestellt und Abstriche genommen. Insgesamt 106 Personen sind in Herne positiv auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet. 50 von ihnen sind bereits genesen, eine Person ist leider verstorben.

    Cornavirus in NRW: Kreis Recklinghausen meldet sechsten Covid-19-Todesfall

    21.50 Uhr: Auch im Kreis Recklinghausen gibt es einen weiteren Todesfall zu beklagen. Eine 88-jährige Frau, die mit dem Coronavirus infiziert war, ist laut dem Gesundheitsamt des Kreises verstorben. Insgesamt gibt es im Kreis damit sechs Menschen, die den Kampf gegen Covid-19 nicht überlebten.

    728 bestätigte Coronavirus-Fälle meldet der Kreis Recklinghausen insgesamt. Damit kamen in den vergangenen 24 Stunden 14 Neuinfektionen hinzu. 453 Menschen sind gesundet, was einem Zuwachs von 30 weitern Personen entspricht. Die Zahlen im Detail (in der Klammer die Zahl der Geheilten):

  • Castrop-Rauxel: 66 (55) 
  • Datteln: 38 (29) 
  • Dorsten: 136 (89) 
  • Gladbeck: 108 (41) 
  • Haltern am See: 73 (58) 
  • Herten: 75 (43) 
  • Marl: 69 (44) 
  • Oer-Erkenschwick: 53 (13) 
  • Recklinghausen: 86 (63) 
  • Waltrop: 24 (18)
  • Coronavirus in NRW: Zwei weitere Todesfälle in Bochum

    21.30 Uhr: In Bochum sind zwei weitere Menschen in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben. Laut WAZ handelt es sich bei den Toten um zwei Männer im Alter von 83 und 88 Jahren. Die Zahl der Coronavirus-Todesopfer erhöht sich damit in der Stadt auf 15.

    Bis jetzt wurden insgesamt 394 Menschen in Bochum positiv auf das Coronavirus getestet (sieben mehr als am Vortag), davon sind bereits 267 genesen (11 mehr als am Vortag).

    Coronavirus in NRW: Düsseldorf-Boss glaubt weiterhin an Bundesliga-Fortsetzung

    21.21 Uhr: Thomas Röttgermann, Vorstandsvorsitzender von NRW-Klub Fortuna Düsseldorf, hat die Ergebnisse der Coronavirus-Beratungen für die Fußball-Bundesliga eingeordnet. "Dass bis Ende August keine Großveranstaltungen stattfinden können, überrascht mich nicht und ist auch als mögliches Szenario in der Liga diskutiert worden", sagte Röttgermann der "Rheinischen Post" (Donnerstag). Das Ziel bleibe, im Mai mit dem Spielbetrieb ohne Zuschauer wieder starten zu können.

    Coronavirus in NRW: Laschet möchte Gottesdienste bald wieder möglich machen

    21.12 Uhr: NRW-Ministerpräsident Laschet (CDU) will sich dafür stark machen, dass Gottesdienste bald wieder stattfinden können. Am Donnerstag (16. April) werde er mit Vertretern verschiedener Religionen aus NRW darüber sprechen.

    20.55 Uhr: Dem Verbot von Großveranstaltungen bis mindestens 31. August werden viele Schützenfeste in NRW zum Opfer fallen. Das sagte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Mittwoch. 

    Coronavirus in NRW: Verbot von Großveranstaltungen führt zur Absage von Schützenfesten

    NRW habe in der Konferenz der Länder mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf eine entsprechende Regelung gedrungen, damit die Vereine Planungssicherheit hätten, sagte Laschet.

    Zum Beispiel sollte ab dem 17. Juli die große Rheinkirmes der St. Sebastianus-Schützen starten, in Neuss ab dem 28. August das große Schützenfest. Die riesige Cranger Kirmes war bisher vom 6. bis 16. August geplant.

    20.40 Uhr: In NRW haben erstmals seit Ausbruch der Coronavirus-Pandemie mehr Patienten die Intensivstationen verlassen können als neu dorthin verlegt werden mussten. Das sagte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Abend. 40 Prozent der vorgehaltenen Betten seien nicht belegt.

    Coronavirus in NRW: Schulbetrieb für Abschlussklassen soll am Montag starten

    20.25 Uhr: In der kommenden Woche können an den NRW-Schulen Prüfungen und Vorbereitungen der Abschlussklassen wieder stattfinden. Das kündigte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Mittwoch in Düsseldorf nach einer Einigung von Bund und Ländern zur Coronavirus-Krise an.

    Damit weicht NRW von der Bundesempfehlung ab, die Schulen erst ab 4. Mai wieder schrittweise zu öffnen. Ziel sei laut Merkur, die Abiturprüfungen am 12. Mai nicht verschieben zu müssen.

    Coronavirus in NRW: Armin Laschet bezieht Stellung zur Kita-Öffnung

    20.01 Uhr: Bei der Öffnung von Kitas wird es in NRW in der Coronavirus-Krise keinen Sonderweg geben. Die Kitas würden vorerst nicht geöffnet, sagte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Mittwoch (15. April) in Düsseldorf. 

    Die Notfallbetreuung werde nun auf weitere Berufsgruppen ausgedehnt. Welche das seien, werde analysiert. NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) hatte sich am Dienstag (14. April) noch für eine schnellere Öffnung der Kitas ausgesprochen.

    Coronavirus in NRW: Vollständige Isolation von Pflegeheim-Bewohnern soll trotz Besuchsverbot verhindert werden

    19.55 Uhr: NRW - Weiterhin gilt das Kontaktverbot zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie. Während einige Geschäfte und Schulen bald wieder öffnen sollen, bleiben andere Einrichtungen geschlossen. Die BILD liefert einen Überblick:

    • Freizeiteinrichtungen wie Theater, Zoos, Museen, Kinos, Sportplätze und Fitness-Studios bleiben zu.
    • Restaurants, Bars und Kneipen ebenfalls. Hotels dürfen "nur für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke zur Verfügung" stehen.
    • Das Besuchsverbot in Pflegeheimen soll bestehen bleiben, allerdings sollen Konzepte erarbeitet werden, die verhindern, dass entsprechende Regularien nicht zu "einer vollständigen sozialen Isolation der Betroffenen führen".

    Coronavirus in NRW: Neue Fallzahlen weisen deutlich mehr Genesene als Neuinfektionen auf

    19.36 Uhr: Das NRW-Gesundheitsministerium meldet 451 Coronavirus-Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Die gesamte Zahl der bestätigten Infektionen steigt damit moderat auf 27 657. Seit Dienstag (15. April) kamen zudem 47 Todesfälle von Covid-19-Erkrankten dazu, insgesamt sind 708 Menschen im Land in Verbindung mit dem Virus gestorben. NRW meldet zudem deutlich mehr Genesene als Neuinfizierte: Am Mittwoch kamen 819 dazu, in der Statistik gab es somit 14 686 Genesene.

    Coronavirus in NRW: Bürger sollen weiterhin auf Reisen und Besuche verzichten

    19.12 Uhr: Im Kampf gegen das Coronavirus sollen die Bürger in Deutschland und NRW weiter auf private Reisen und Besuche auch von Verwandten verzichten. Selbiges gilt auch für überregionale tagestouristische Ausflüge. Das geht aus einem Beschluss von Bund und Ländern vom Mittwoch hervor, welcher der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

    19.01 Uhr: Die Pressekonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zur aktuellen Coronavirus-Situation ist beendet.

    Coronavirus in NRW: Die Pressekonferenz mit Angela Merkel zum Nachlesen

    18.49 Uhr: Zur Ankündigung von Armin Laschet (CDU), die Schulen in NRW bereits früher als 4. Mai wieder öffnen zu wollen, äußerte sich die Bundeskanzlerin nicht: "Ich sage ihnen das, was wir heute beschlossen haben." 

    18.41 Uhr: Angela Merkel: "Wir sind in einem Bereich der Neuinfektionen, die in den vergangenen Tagen im Bereich von 3.000 oder darunter lag. Aber wir sind in einer Situation, in der Vorsicht das Gebot ist. Und nicht Übermut.

    18.38 Uhr: Angela Merkel: "Wir müssen Infektionsketten noch genauer verfolgen." Man wolle unkontrollierbare Situationen, beispielsweise in Restaurants, vermeiden.

    Coronavirus in NRW: Öffnung von Restaurants steht laut Merkel noch nicht zur Debatte

    18.37 Uhr: Angela Merkel: "Zu der Frage, was passiert mit der Gastronomie, können wir noch nichts sagen. Das ist noch nicht dran. Wir müssen gucken, ob wir mit den Schritten, die wir jetzt gehen, unseren Spielraum ausschöpfen" Restaurants, Bars und Kneipen bleiben weiterhin geschlossen.

    18.19 Uhr: Angela Merkel: "Wir haben nicht viele Spielräume. Ich hoffe, dass alle weiter so mitmachen und die Regeln einhalten. Damit wir das öffentliche Leben ein Stück weit öffnen können. Aber in der Pandemie. Also immer mit Regeln."

    18.18 Uhr: Angela Merkel: "Geschäfte bis 800 Quadratmetern können mit guten Konzepten aufmachen. Sie benötigen Nutzungs-und Hygienekonzepte. Schlangen auf Straßen müssen vermieden werden. Eine Vielzahl von Vorbereitungsarbeiten sind notwendig".

    18.17 Uhr: Angela Merkel: "Herzliches Dankeschön an die Kirchen, die viel Fantasie bewiesen haben, damit Menschen ihren Glauben leben können. Religiöse Veranstaltungen mit Menschen werden noch nicht stattfinden können. Diese Woche finden Gespräche für ein einvernehmliches Vorgehen statt."

    Coronavirus in NRW - Angela Merkel: "Wir müssen in der Pandemie mit dem Virus leben"

    18.15 Uhr: Angela Merkel: "Wir müssen in der Pandemie mit dem Coronavirus leben." Es solle vermehrt Geld in die Coronavirus-Forschung investiert werden, etwa auf der Suche nach einem Impfstoff. Man wolle sich alle 14 Tage mit den neuen Entwicklungen befassen. Am 30. April wird es eine neue Zusammenkunft geben, um das weitere Vorgehen in der Coronavirus-Pandemie zu besprechen.

    18.13 Uhr: Schulen sollen ab 4. Mai wieder öffnen. Das soll in reduzierten Gruppen von Schülern geschehen. Der Fokus liegt dabei auf den Schülern, die vor ihren Abschlussprüfungen stehen. Es soll zudem ein Schulbuskonzept und ein Pausenkonzept geben.

    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stellte in einer Pressekonferenz die Beschlüsse zur Bekämpfung des Coronavirus vor.

    18.12 Uhr: Angela Merkel: "Eine Maskennutzung ist im öffentlichen Personenennahverkehr und beim Einkaufen zu empfehlen. Wir gehen davon aus, dass mehr Masken Stück für Stück kommen."

    18.10 Uhr: Angela Merkel: "Wir müssen äußerste Vorsicht walten lassen." Die Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus, wie das Kontaktverbot, gelten laut der Bundeskanzlerin weiterhin.

    18.07 Uhr:  Angela Merkel: "Es ist so gewesen, dass unser Gesundheitssystem am Laufen gehalten werden konnte. Was wir erreicht haben, ist ein Zwischenerfolg. Ich betone, es ist ein zerbrechlicher Zwischenerfolg."

    Coronavirus in NRW: Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht zur Coronavirus-Situation in Deutschland

    18.05 Uhr: Die Verhandlungen sind beendet, Angela Merkel tritt vor die Presse.

    17.58 Uhr: Wegen der Coronavirus-Pandemie werden die seit Wochen geltenden Kontaktbeschränkungen für die Menschen in Deutschland grundsätzlich bis mindestens 3. Mai verlängert. Darauf einigten sich Bund und Länder bei ihren am Mittwoch (15. April), wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr.

    Coronavirus in NRW: Geschäfte sollen ab Montag wieder öffnen

    17.40 Uhr: In der Coronavirus-Krise sollen Geschäfte in Deutschland und NRW mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern unter Auflagen ab Montag (20. April) wieder öffnen dürfen. Bund und Länder haben sich auf den Beschluss des Coronavirus-Kabinetts vom Vormittag geeinigt. 

    Die Regelung gilt unabhängig von der Fläche auch für Kfz-Händler, Fahrradhändler und Buchhandlungen, wie die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch aus den Beratungen der Ministerpräsidenten mit der Bundesregierung erfuhr.

    Coronavirus in NRW: Zoff zwischen Laschet und Söder wegen Ladenöffenungen

    17.23 Uhr: NRW - Nach Informationen der BILD stocken die Coronavirus-Verhandlungen seit einer Stunde. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) und Bayerns Regierungschef Markus Söder (CSU) sollen unterschiedliche Vorstellungen beim Thema Ladenöffnungen haben. Daher verzögert sich auch die Pressekonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

    NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (l, CDU) und Bayern-Regierungschef Markus Söder (CSU).

    Coronavirus in NRW: Schulen sollen ab 4. Mai wieder öffnen

    16.48 Uhr: Die Schulen in Deutschland sollen am 4. Mai beginnend mit den Abschlussklassen, den Klassen, die im kommenden Jahr Prüfungen ablegen und den obersten Grundschulklassen wieder öffnen. Anstehende Prüfungen sind bereits vorher möglich. Darauf haben sich Bund und Länder am Mittwoch verständigt, wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr.

    Coronavirus in NRW: Großveranstaltung und Fußballspiele bis September verboten

    16.41 Uhr: Großveranstaltungen sollen wegen der Coronavirus-Pandemie bis zum 31. August grundsätzlich untersagt werden - auch Fußballspiele sind davon betroffen. Die Ministerpräsidenten der Bundesländer und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) einigten sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch bei einer Schaltkonferenz auf dieses prinzipielle Verbot. Konkrete Regelungen, etwa zur Größe der Veranstaltungen, sollen durch die Länder getroffen werden.

    Coronavirus in NRW: Corona-Kabinett empfiehlt dringend das Tragen von Mundschutz

    16.08 Uhr: Bund und Länder wollen im Kampf gegen das Coronavirus das Tragen von Alltagsmasken im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel "dringend" empfehlen. Eine generelle bundesweite Maskenpflicht soll es demnach aber nicht geben, wie die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch aus den Beratungen der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin erfuhr.

    15.47 Uhr: Gegen 16.15 Uhr wird die Pressekonferenz mit Angela Merkel, Markus Söder und dem Hamburger Bürgermeister Peter Tschentscher erwartet. Dort werden die Ergebnisse der Bund-Länder-Beratungen vom frühen Nachmittag präsentiert.

    Coronavirus: Angela Merkel tritt am Nachmittag vor die Presse

    Angela Merkel traf sich bereits am Mittwochmorgen (ab 10.30 Uhr) mit dem Corona-Kabinett um ein Eckpunktepapier zu beschließen. Ein entsprechender Beschlussvorschlag des Bundes werde übereinstimmenden Medienberichten zufolge seit 14 Uhr mit den Ministerpräsidenten disktutiert. Ein länderübergreifend gemeinsames Vorgehen bei der schrittweisen Öffnung der Schulen steht dabei weit oben auf der Agenda.

    15.32 Uhr: Gegenüber der Rheinischen Post spricht sich Michael Maatz, stellvertretender NRW-Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP) gegen Geisterspiele in der Bundesliga aus, solange noch eine Kontaktsperre gilt. "Für die Dauer der Kontaktsperre dürfen keine Geisterspiele stattfinden. Das Ansteckungsrisiko muss auch für Spieler und Schiedsrichter, aber auch für Mannschaftsbetreuer und Mitarbeiter der Stadien und Rundfunk- und Fernsehanstalten minimiert werden."

    15.18 Uhr: Das NRW-Gesundheitsministerium hat angekündigt, dass es ab dem 20. April nur noch Fallzahlen des Coronavirus veröffentlichen möchte, die vom Robert-Koch-Institut aus Berlin stammen.

    Zum einen sollen die Kommunen bei der Mehrarbeit für Datenmeldungen entlastet werden, zum anderen ist die Nutzung der Zahlen des RKI bereits der bundesweite Standard. Daher ließen auch nur diese Zahlen einen zuverlässigen Vergleich zu, heißt es.

    Coronavirus: Die Zahl der Beschäftigten in Kurzarbeit steigt weiter

    15.06 Uhr: Die Zahl der Beschäftigten in Kurzarbeit steigt weiter an. Bis zum 13. April haben in NRW rund 156.000 Unternehmen und Betriebe, wegen der Beschränkungen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus, Kurzarbeit angemeldet, teilt die Bundesagentur für Arbeit NRW mit. "Wie viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Kurzarbeit sind, hängt davon ab, wie viele Betriebe auch tatsächlich die angezeigte Kurzarbeit realisieren und in welchem Umfang", sagte Torsten Withake, Vorsitzender der Regionaldirektion NRW.

    14.42 Uhr: Die in der Corona-Krise eingeführten Kontrollen an deutschen Grenzen sollen nach dem Willen des Bundesinnenministeriums für weitere 20 Tage gelten, wie die dpa berichtet. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) möchte noch mit den Ministerpräsidenten über Einzelheiten sprechen.

    Menschen, die nicht dauerhaft in Deutschland leben, dürfen wegen des Coronavirus seit Mitte März nur noch aus triftigen Gründen nach Deutschland kommen. Erlaubt es ist unter anderem EU-Bürgern, die durch Deutschland in ihr Heimatland reisen oder Lastwagenfahrer, die wichtige Güter liefern. Die Einreise ist zudem nur über bestimmte Grenzübergänge möglich.

    Coronavirus: Geschäfte sollen wieder öffnen

    14.14 Uhr: Die in der Corona-Krise eingührten Kontrollen an deutschen Grenzen sollen nach dem Willen des Bundesinnenministeriums für weitere 20 Tage gelten. 

    Das verlautete laut Deutscher Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen. Über Einzelheiten wollte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) noch mit den Ministerpräsidenten sprechen.

    Die Kontrollen waren vor einem Monat eingeführt worden. Seither werden die Grenzen zu Österreich, Frankreich, Luxemburg, Dänemark und der Schweiz überwacht. An den Übergängen nach Belgien und in die Niederlande wird hingegen nicht kontrolliert. Allerdings wurde auch in diesen Abschnitten die Überwachung im 30-Kilometer-Grenzraum intensiviert.

    Coronavirus: Bund will große Geschäfte wieder öffnen lassen

    13.40 Uhr: Der Bund will ermöglichen, Geschäfte bis zu einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern wieder zu öffnen. Das sieht eine Beschlussvorlage des Corona-Kabinetts für die Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder vor, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin am Mittwoch vorlag. Die seit mehreren Wochen geltenden harten Kontaktbeschränkungen sollen demnach grundsätzlich bis zum 3. Mai verlängert werden.

    Playmobil entwickelt Mundschutz für Schutz vor dem Coronavirus

    13.36 Uhr: Inzwischen hat sich auch der Spielzeug-Hersteller Playmobil dazu entschlossen, Mundschutz für die Bevölkerung zu produzieren. Ein Teil der Einnahmen wird für den Kampf gegen das Coronavirus gespendet. Aber: Kunden sind nicht ganz glücklich mit den Masken, da sie - welch eine Ironie - nicht für Kinder sondern nur für Erwachsene geeignet sind. Unterdessen dürfte die Info beruhigen, dass das Coronavirus Kindern nicht so schadet, wie bei manchem Erwachsenen. Die Krankheitsverläufe sind sehr mild, wenn Kinder eine Infektion überhaupt bemerken.

    13.11 Uhr: Tausende Dauerkarten sind verkauft, die Landesgartenschau steht in den Startlöchern, selbst die Blütenpracht zeigt sich pünktlich - aber wenige Tage vor dem geplanten Start weiß noch niemand, ob die Schau in Kamp-Lintfort (NRW) am kommenden Montag (20. April) tatsächlich öffnen kann. 

    Die Entscheidung der Düsseldorfer Landesregierung werde nach den Gesprächen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zum weiteren Vorgehen in der Corona-Krise erwartet - entweder am Mittwoch oder am Donnerstag, wie eine Sprecherin der Landesgartenschau am Mittwoch mitteilte.

    Coronavirus: Erste Details zu möglichen Beschlüssen durchgesickert

    11.39 Uhr: Der Bund will den Ländern vorschlagen, die bestehenden Kontaktbeschränkungen für die Bürger noch mindestens bis zum 3. Mai aufrecht zu erhalten.

    Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur nach einer Schaltkonferenz von Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) mit den Staatskanzleichefs der Länder vom Dienstag, nachdem die Bild zuvor drüber berichtet hatte.

    Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) hatte am Dienstag mit den Staatskanzleichefs der Länder eine Schaltkonferenz.

    Die Verlängerung der Kontaktbeschränkungen bis voraussichtlich zum 3. Mai soll demnach dazu dienen, zusätzliche Zeit beim weiteren Aufbau von Intensiv-Kapazitäten an den Krankenhäusern, der Steigerung von Testkapazitäten sowie der Verbesserung der Zielgenauigkeit von Tests zu gewinnen.

    Coronavirus: Eckpunktepapier soll heute beschlossen werden

    Ein Eckpunktepapier mit entsprechenden Empfehlungen sollte heute in den Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Mitgliedern des Corona-Kabinetts beschlossen werden.

    Nach dpa-Informationen aus Länderkreisen bringt der Bund bei der Öffnung von Geschäften und Unternehmen ins Gespräch, im ersten Schritt eines Stufenmodells Geschäfte wie den Kfz- und Fahrradhandel, den Buch- und Möbelhandel sowie Telekommunikationsunternehmen wieder zu öffnen. Zudem solle erwogen werden, Museen, Zoos und Botanische Gärten wieder zu öffnen. Theater und Konzertveranstaltungen sollen demnach weiter geschlossen bleiben.

    Bild-Zeitung: Geisterspiele sollen Clubs durch Coronavirus-Krise führen

    Nach Informationen der Bild-Zeitung sollen zunächst neben Läden und Boutiquen Möbel- und Autohäuser bis 400 Quadratmeter Ladenfläche öffnen können. Sogenannte "Geisterspiele" der Bundesliga ohne Publikum sollten erlaubt werden, Fitness-Clubs aber weiter geschlossen bleiben. Strittig sei weiterhin gewesen, ob es eine Maskenpflicht geben soll.

    Bei der umstrittenen Frage, wann und wie Kitas, Schulen und Hochschulen schrittweise wieder geöffnet werden können, wurde nach diesen Informationen weiterhin ein abgestimmtes Vorgehen angestrebt. Im Gespräch sei ein Arbeitsauftrag an die Kultusministerkonferenz, einen Rahmen für die schrittweise Öffnung von Schulen und Hochschulen zu entwickeln.

    Die geplante App zur Nachverfolgung von Infektionsketten wurde nach diesen Informationen als wichtiges Instrument zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie bezeichnet. Der Bestand an Schutzmasken und -kleidung solle weiter aufgestockt werden, um vorrangig den Gesundheits- und Pflegebereich auszustatten. Auch Unternehmen, bei denen der vorgeschriebene Abstand nicht eingehalten werden könne, sollten mit Masken versorgt werden.

    11.34 Uhr: Die Kurzarbeit in Unternehmen in Nordrhein-Westfalen nimmt in der Coronavirus-Krise weiter zu - steigt allerdings deutlich schwächer an als zu Beginn der Pandemie. Insgesamt hätten bis Mitte April 156.000 Betriebe Kurzarbeit angemeldet, teilte die NRW-Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch mit. Damit sei die Zahl in der Woche bis zum 13. April um 16.000 neue Anzeigen gestiegen - das sind deutlich weniger als in den Wochen zuvor.

    "Wie viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Kurzarbeit sind, hängt davon ab, wie viele Betriebe auch tatsächlich die angezeigte Kurzarbeit realisieren und in welchem Umfang", sagte der Vorsitzende Torsten Withake

    Torsten Withake, Chef der NRW-Arbeitsagentur

    "Die Unternehmen gehen mit dem verkürzten Lohn für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Vorleistung. Danach haben sie drei Monate Zeit, die tatsächlich realisierte Kurzarbeit abzurechnen." Die Arbeitsagentur setze derzeit alles daran, neue Anträge möglichst schnell zu bearbeiten.

    10.51 Uhr: Viele Schüler - und auch deren Eltern - warten gebannt auf eine Entscheidung, wie es mit den Schulen in NRW weitergeht. Das Landeskabinett hatte die Entscheidung getroffen, den Unterrichtsbetrieb an den Schulen in Nordrhein-Westfalen im ganzen Land ab einschließlich Montag, dem 16. März 2020, vorerst bis zum Ende der Osterferien am 19. April 2020 einzustellen.

    Schulen in NRW: Wie geht es mit dem Coronavirus weiter?

    Auch Lehrer und Schulleiter warten darauf, wie es nun weitergeht. Sie werden von Seiten des NRW-Ministeriums via Mail informiert und auf dem aktuellen Stand gehalten. 

    Damit die Schulen, die Eltern, Lehrkräfte sowie die Schülerinnen und Schüler rechtzeitig vor dem 20. April Klarheit erhalten, beabsichtigt das Ministerium bis zum 15. April 2020 darüber zu informieren, wie es weitergeht.

    Politik in NRW berät, wie es mit den Schulen in Zeiten von Covid-19 weitergeht

    Derzeit müssen die Entscheider darüber beraten, wie eine Wiederaufnahme der Schulen aussehen könnte - vor allem in Hinblick auf den Schutz der Gesundheit von Schülern und Lehrern.

    Unterdessen heißt es von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), die Mitglieder in pädagogischen, sozialpädagogischen und wissenschaftlichen Berufen hat, Schulen könnten am 20. April sicher nicht wieder öffnen.

    In einer Stellungnahme der GEW dazu heißt es: "Wer die Öffnung von Schulen befürwortet, muss für entsprechende Rahmenbedingungen sorgen. Die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler sowie der Beschäftigten muss Vorrang haben. Wir brauchen einen Stufenplan, der die Voraussetzungen benennt. Sind diese nicht gegeben, kann es eine Lockerung nicht geben."

    10.42 Uhr: Das Coronavirus hat Auswirkungen auf öffentliche Kultur- und Sportveranstaltungen, insbesondere auch im Ruhrgebiet. Festivals und Konzerte, Lesungen und Ausstellungen sowie Sportwettkämpfe und -turniere müssen abgesagt werden. Kultureinrichtungen und Sportveranstalter geraten zunehmend in Finanzierungsengpässe. 

    Coronavirus im Ruhrgebiet: RVR beschließt Ausnahmeregelungen

    Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat daher Ausnahmeregelungen für seine Kultur- und Sportförderprogramme aufgrund der Auswirkungen der Corona-Krise beschlossen. Danach werden bei bereits bewilligten Förderanträgen die Ausfallkosten angerechnet, wenn die Veranstaltungen wegen des Coronavirus abgesagt oder verschoben werden müssen. 

    Zudem können Ausfallhonorare, die durch Absagen entstehen als zuwendungsfähige Ausgaben im Rahmen der Förderung in einer Höhe von 60 Prozent berücksichtigt werden. Der RVR stellt in 2020 rund 200.000 Euro für die regionale Kultur- und Sportförderung in der Metropole Ruhr zur Verfügung.

    Coronavirus im Ruhrgebiet: "Kulturschaffende schnell untersützen"

    "Wir wollen Kulturschaffende und Veranstalter, denen wir eine Förderung zugesagt haben, schnell und unbürokratisch unterstützen, um die Auswirkungen der Krise möglichst zu mildern", erläutert Karola Geiß-Netthöfel, Regionaldirektorin des RVR in einer Pressemitteilung von Mittwoch. 

    Monika Simshäuser, Vorsitzende des RVR-Kultur- und Sportausschusses ergänzt: "Die Metropole Ruhr verfügt über eine einzigartige Kultur- und Sportlandschaft. Wir müssen alles dafür tun, diese in ihrer Vielfalt zu erhalten."

    10 Uhr: Vor den Beratungen über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise hat Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) eine schrittweise Öffnung der Kitas gefordert. Den Vorschlag er Nationalakademie Leopoldina, die Einrichtungen bis zu den Sommerferien weitgehend geschlossen zu lassen, halte sie "nicht für einen guten Weg", sagte Giffey am Mittwoch im ARD-"Morgenmagazin". "Wir müssen hier zu einer schrittweisen Rückkehr zur Normalität kommen."

    Fransziska Giffey hält nichts von Kita-Schließungen bis zum Sommer.

    Giffey verwies unter anderem auf die Betreuungsprobleme alleinerziehender Erwerbstätiger. Auch müsse daran gedacht werden, dass ältere Kita-Kinder auf den Wechsel zur Grundschule vorbereitet werden müssten. Und es gebe Kinder, die zuhause "in einer eher schwierigen Lage" lebten.

    Giffey äußerte sich zugleich skeptisch zu Überlegungen, ältere Menschen als besonders gefährdete Risikogruppen grundsätzlich anders zu behandeln als den Rest der Bevölkerung. Es dürfe keine "Zweiklassengesellschaft" geben, sagte sie mit Blick auf die Corona-Beschränkungen. Auch ältere Menschen seien "mündige Bürger". Es könne nicht einfach nur bestimmten Gruppen verboten werden, "das Haus zu verlassen".

    9.36 Uhr: Tausende Künstler sind mit ihrem Antrag auf Unterstützung aus dem Sonderförderprogramm des NRW-Kulturministeriums leer ausgegangen. Aus dem Programm für von der Coronavirus-Krise betroffene freischaffende Künstler standen fünf Millionen Euro zur Verfügung. Insgesamt seien 6300 Anträge geprüft und davon 3000 Anträge bewilligt worden, teilte das NRW-Kulturministerium der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mit. Jeder Künstler konnte einmalig bis zu 2000 Euro erhalten. Das Geld muss nicht zurückgezahlt werden.

    Auf das Sofortprogramm hatte es einen großen Ansturm gegeben: Insgesamt waren rund 17 000 Anträge von Kunstschaffenden bei den fünf Bezirksregierungen eingegangen. Sie wurden nach der Reihenfolge des Eingangs geprüft. Die Hilfe sollte eine Unterstützung für Künstler sein, die wegen geschlossener Theater und Konzertsäle derzeit nicht auftreten können.

    Land NRW will Künstlern wegen Coronavirus-Ausfällen helfen

    Das Ministerium erklärte, das Land setze sich derzeit in Gesprächen mit dem Bund dafür ein, dass im Rahmen des Soforthilfeprogramms des Bundes in geeignetem Umfang auch die Einnahmeausfälle von Künstlern geltend gemacht werden könnten. "Falls das nicht möglich sein sollte, wird über eine NRW-spezifische Lösung nachgedacht", erklärte das Ministerium. Die hohe Zahl der Anträge, "die leider nicht berücksichtigt werden konnten", verdeutliche den Bedarf für eine Unterstützung.

    9.25 Uhr: Immer wieder meldet die Polizei in NRW Betrugsversuche oder vollendeten Betrug im Zusammenhang mit dem Coronavirus. In Hamm hatte ein Mann zuletzt einem Senioren (78) seine Hilfe beim Einkaufen angeboten. Als er anbot, dieses zu wiederholen und es zum Zusammentreffen in der Wohnung des alten Mannes kam, stahl der vermeintliche Helfer Bargeld des Seniors und verschwand damit. Der Täter trug laut Polizei Hamm Einweghandschuhe und Mundschutz - und wird jetzt gesucht.

    8.37 Uhr: Aufgrund der Coronavirus-Ausgangsbeschränkungen kann es in vielen Haushalten in NRW zum Lagerkoller und damit schlimmstenfalls zu häuslicher Gewalt kommen. Die Stadt Gelsenkirchen fordert daher alle Wohnungsgesellschaften dazu auf, Auffälligkeiten, die auf familiäre Gewalt schließen lassen, nachzugehen und direkt zu melden und sich direkt an das Jugendamt zu wenden, wenn Kinder betroffen sind.

    "Mieterinnen und Mieter sollten mit entsprechenden Anschreiben, Flyern und Plakaten in den Hausfluren und an den schwarzen Brettern für das Thema und die möglichen Hilfs- und Beratungsmöglichkeiten sensibilisiert werden", heißt es dazu in einer Aufforderung der Stadt Gelsenkirchen.

    Demos in NRW sind in Zeiten des Coronavirus ausgeschlossen

    8.30 Uhr: Demonstrieren in Zeiten des Coronavirus ist in NRW schwierig bis gar nicht möglich. Das Verwaltungsgericht Köln hat mit Beschluss vom heutigen Tag einen Antrag abgelehnt, mit dem der Antragsteller erreichen wollte, trotz der Corona-Krise ausnahmsweise eine Veranstaltung zur politischen Meinungsbildung durchführen zu dürfen.

    Der Antragsteller hatte eine Veranstaltung auf einer Fläche im Grüngürtel in Köln während der Osterfeiertage geplant. Zielrichtung der Aktion sollte ein "Eintreten für ein demokratisches und solidarisches Europa, gegen die antidemokratischen Bestrebungen in Polen und Ungarn sowie die Flüchtlingssituation in Griechenland" sein. 

    Köln/NRW: Demo darf wegen des Coronavirus nicht stattfinden

    Dabei sollten die Veranstaltungsteilnehmer nicht gleichzeitig, sondern nacheinander am Demonstrationsort erscheinen und dort Pappschilder mit Meinungsäußerungen zu diesem Thema aufbauen. Auf seiner Facebook-Seite hatte der Antragsteller bereits Zusagen im dreistelligen Bereich.

    Hierzu beantragte er eine Ausnahmegenehmigung von dem Versammlungsverbot, das derzeit aufgrund der Corona-Schutz-Verordnung des Landes NRW grundsätzlich gilt. Dies lehnte die Stadt Köln mit Hinweis auf die hohen Infektionszahlen, das hohe Infektionsrisiko und zweifelhaften Steuerungsmöglichkeiten der erwarteten Teilnehmer- und Besucherströme ab.

    8.12 Uhr: Der Virologe Ulf Dittmer sieht dem Vorhaben der Fußball-Bundesliga, die Saison in der anhaltenden Coronavirus-Krise mit Geisterspielen zu beenden*, mit gemischten Gefühlen entgegen. Für unproblematisch hält er Pläne, nur rund 250 Beteiligte pro Partie in das Stadion zu lassen. Andere angeblich angedachte Maßnahmen bewertet der Direktor des Essener Instituts für Virologie in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur jedoch kritisch.

    Ulf Dittmer, Direktor des Instituts für Virologie der Uniklinik Essen.

    So äußerte er Zweifel, ob die angeblich alle drei Tage geplanten Tests von Profis und Betreuern auf das Coronavirus "ethisch vertretbar" sind: "Wir haben keine unendlichen Testkapazitäten. Wir müssen unsere Tests so vernünftig einsetzen, dass sie denjenigen Personen, die sie wirklich benötigen, zugute kommen. Das sehe ich sehr kritisch, wenn sich die Ressourcen für die Tests nicht deutlich verbessern", sagte Dittmer.

    Coronavirus: Experte warnt vor infizierten Fußballprofis

    Die größten Probleme sieht er für den Fall eines positiv getesteten Profis. "Wenn man 90 Minuten Fußball spielt, gibt es so viele enge Kontakte, dass man sagen müsste, dass die Personen aus der Kontaktgruppe 1 eines Infizierten - so nennt man die Gruppe mit der höchsten Gefährdung - in Quarantäne gehen. Das ist das Vorgehen der allermeisten Gesundheitsämter", sagte Dittmer.

    7.31 Uhr: Im gerichtlichen Eilverfahren kann eine NRW-Soforthilfe 2020 nicht vorläufig gewährt werden, wenn der Antragsteller nach der Coronavirus-Schutz-Verordnung weiterhin seiner Tätigkeit nachgehen kann und eine Existenzgefährdung durch die Corona-Krise nicht glaubhaft gemacht wurde. Das hat das Verwaltungsgericht Köln mit heute den Beteiligten bekannt gegebenem Beschluss entschieden.

    Der Antragsteller beantragte am 28. März 2020 bei der Bezirksregierung Köln mittels eines Online-Antrags die Gewährung von NRW-Soforthilfe 2020 in Höhe von 9000 Euro. Diesen Antrag lehnte die Bezirksregierung Köln im Online-Verfahren ab, weil die Voraussetzungen nicht vorlägen.

    Experte aus Dortmund beantwortet häufige Fragen zum Coronavirus

    7.04 Uhr: Wie kann man sich vor Covid-19 schützen? Wie läuft eine Beatmung ab? Und was bringen Schutzmasken? Viele Menschen stellen sich derzeit diese und auch andere Fragen. Ein Experte aus Dortmund hat nun die häufigsten Fragen zusammenfassend beantwortet - wir haben verraten, wie die Antworten zum Coronavirus aussehen.

    Update, Mittwoch (15. April), 6.12 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet berät am heutigen Mittwoch (15. April) mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (beide CDU) und den weiteren Länderchefs über mögliche schrittweise Lockerungen der Coronavirus-Beschränkungen. Laschet rechnet mit entscheidenden Weichenstellungen nach dem Gespräch. Im Mittelpunkt dürfte auch die Frage stehen, wann Kinder und Jugendliche wieder in die seit Wochen geschlossenen Kitas und Schulen zurückkehren können.

    Coronavirus in NRW: Armin Laschet berät mit Merkel und Co. weiteres vorgehen

    Über die Absichten der nordrhein-westfälischen Landesregierung gab es bereits am Dienstag Klarheit: Die Schulen in NRW sollen nach den Osterferien schrittweise wieder öffnen. Eine Woche später könnten die ersten Kita-Kinder folgen und wieder in die Betreuung kommen dürfen. Das sagten die Minister für Schule und für Familie, Yvonne Gebauer und Joachim Stamp (beide FDP) der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

    Laschet skizzierte die mögliche Marschrichtung für eine bundesweite Einigung: kein Datum, an dem alle Kitas, Schulen und Geschäfte in Deutschland gleichzeitig wieder öffnen, sondern einheitliche Maßstäbe für einen "Fahrplan in eine verantwortungsvolle Normalität".

    22.10 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Infizierten im Kreis Unna ist um fünf auf 495 gestiegen, davon sind 171 Personen wieder gesund. Die Fallzahlen (aufsummiert) vom Nachmittag im Detail:

    • Bergkamen: 22 (+1)
    • Bönen: 17 (+0)
    • Fröndenberg: 124 (-1)
    • Holzwickede: 18 +0)
    • Kamen: 13 (+0)
    • Lünen: 88 (+2)
    • Schwerte: 84 (+1)
    • Selm: 48 (+1)
    • Unna: 47 (+0)
    • Werne: 34 (+1)

    21.57 Uhr: Blutspenden werden immer gebraucht. Doch gerade in Zeiten der Pandemie ist es wichtig, dass die Konserven nicht zur Neige gehen. Daher ruft das Deutsche Rote Kreuz trotz des Coronavirus dazu auf, Blut spenden* zu gehen.

    Coronavirus in NRW: Unna meldet zwei weitere Covid-19-Todesfälle

    21.45 Uhr: Der Kreis Unna hat zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion zu beklagen. Es handelt sich um 78-jährige Frau aus dem schwer betroffenen Schmallenbachhaus in Fröndenberg sowie einen 81-jährigen Mann aus einer Pflegeeinrichtung in Werne. Im Landkreis sind damit 19 Menschen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung ums Leben gekommen.

    21.25 Uhr: Wegen der Ausbreitung des Coronavirus waren am Wochenende Osterfeuer in NRW untersagt. Ein als Osterhase verkleideter Mann aus Unna hatte an Ostern* dafür überhaupt kein Verständnis. Mit seinen Privat-Feuern hielt er die Polizei stundenlang auf Trab.

    Coronavirus in NRW: Erfreuliche Zahlen aus dem Kreis Recklinghausen sind mit Vorsicht zu genießen

    21.05 Uhr: Auch der Kreis Recklinghausen vermeldete am Dienstag lediglich zwei Neuinfektionen mit dem Coronavirus. 286 Menschen sind aktuell erkrankt, die Zahl der Geheilten steigt um fünf auf 423. Fünf Personen sind in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. 

    Die Daten sind mit Vorsicht zu genießen, da sie den Stand von 10.30 Uhr abbilden. Das übliche Nachmittags-Update blieb am Dienstag aus. Die Zahlen im Detail (in Klammern die Anzahl der Gesundeten):

  • Castrop-Rauxel: 66 (50) 
  • Datteln: 38 (29) 
  • Dorsten: 127 (82) 
  • Gladbeck: 100 (40) 
  • Haltern am See: 75 (52) 
  • Herten: 75 (41) 
  • Marl: 70 (39) 
  • Oer-Erkenschwick: 52 (12) 
  • Recklinghausen: 87 (61) 
  • Waltrop: 24 (17)
  • 20.33 Uhr: Am Dienstag (14. April) kündigte die NRW-Landesregierung an, die Schulen schrittweise wieder öffnen zu wollen. Das Verhalten des Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) sorgt nun für Kritik.

    Coronavirus in NRW: Armin Laschet erntet heftige Kritik

    Gesundheitsexperte Karl Lauterbach (SPD) kritisierte gegenüber der Bild: "Diese Ankündigungen und Alleingänge vor Armin Laschet und seinen Ministern sind absolut nicht hilfreich. Wir brauchen keine Vorpreschen einzelner Länder, wir brauchen bundesweit einheitliche und für die Bürger nachvollziehbare Regelungen." 

    Am Mittwoch wollen die Ministerpräsidenten der Länder gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) über einen einheitlichen Weg heraus aus den derzeit bestehenden Coronavirus-Schutzmaßnahmen beraten.

    SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach übte heftige Kritik an NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU).

    Coronavirus in NRW: Nur zwei Neuinfektionen in Bochum

    20.04 Uhr: Die Stadt Bochum meldet am Dienstag (14. April) nur zwei Coronavirus-Neuinfektionen. Bis jetzt wurden insgesamt 387 Menschen in der Stadt positiv auf den Erreger getestet.

    Davon sind bereits 261 wieder genesen und 113 aktuell noch infiziert. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle bleibt unverändert bei 13.

    Coronavirus in NRW: Neue Zahlen aus Essen machen Mut

    19.39 Uhr: In Essen liegt die Zahl der genesenen Personen erneut über der Anzahl der noch am Coronavirus erkrankten Personen. Heute Nachmittag (14.04.) gibt es in der Stadt 343 Menschen (17 mehr als am Vortag) die wieder genesen sind. 255 Personen (zehn weniger als am Vortag) sind aktuell noch am Coronavirus erkrankt

    Seit Beginn der Pandemie gab es insgesamt 624 Fälle (9 Neuinfektionen). 26 Menschen sind an oder in Verbindung mit einer Coronavirus-Infizierung gestorben.

    Coronavirus in NRW: Covid-Falle Pflegeheim - über 150 Einrichtungen betroffen

    18.59 Uhr: In NRW sind bereits 151 stationäre Pflegeeinrichtungen vom Coronavirus betroffen, sagte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). Über 1000 Bewohner seien infiziert und 1400 Mitarbeiter in Quarantäne. Auch aus den ambulanten Pflegediensten seien schon 112 infizierte Patienten gemeldet worden.

    Senioren sind demnach besonders von der Coronavirus-Pandemie gefährdet. 82 Prozent der bislang in NRW Gestorbenen waren laut Laumann über 70 Jahre alt. In den kommenden Tagen müsse es vor allem darum gehen, wie diese Gruppe wirksamer geschützt werden könne und wie sich Pflege-Einrichtungen besser wappnen könnten.

    Coronavirus in NRW: Über 5.000 Verstöße gegen das Kontaktverbot an Ostern

    18.39 Uhr: Während des Osterwochenendes kam es zu tausenden Missachtungen des Kontaktverbotes, wie die Landesregierung am Dienstag (14. April) mitteilte. 5.095 Verstöße gegen die Coronavirus-Schutzverordnung zählte die Polizei in NRW

    Innenminister Herbert Reul (CDU): "Auffällig waren Ansammlungen mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen, wo reichlich Alkohol geflossen war". Bei Gewalttaten ließe sich derzeit aber ein Rückgang von etwa 30 Prozent feststellen, auch die befürchtete Zunahme der häuslichen Gewalt bliebe bislang aus.

    Coronavirus: Gelsenkirchen bietet Informationen für Opfer von häuslicher Gewalt

    18.23 Uhr: Wer zu Hause bleibt, der hilft aktiv mit, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Für Kinder und Frauen in NRW kann die freiwillige Isolierung von der Außenwelt aber auch zur Gefahr werden. 

    Daher rufen das Gelsenkirchener Jugendamt und die Gleichstellungsstelle dazu auf, alle Auffälligkeiten, die auf familiäre Gewalt schließen lassen, nachzugehen und direkt zu melden. Wenn Kinder betroffen sind, soll direkt das Jugendamt eingeschaltet werden. Weiter Informationen gibt es hier.

    Coronavirus in NRW: Erster Todesfall in Herne - 45-Jähriger Covid-19-Patient verstorben

    17.57 Uhr: Die Stadt Herne erreichte eine traurige Nachricht: Am gestrigen Ostermontag ist ein 45-jähriger Mann verstorben, der an einer Covid-19-Erkrankung gelitten hatte. Ob der Mann unter Vorerkrankungen litt, wurde nicht bekannt. 

    Aktuell sind in Herne weiter 102 Coronavirus-Fälle bekannt. 50 Personen gelten inzwischen als genesen.

    Coronavirus in NRW: 21 Infizierte in Altenheim in Bochum

    17.29 Uhr: Die Stadt Duisburg hat nach eigenen Angaben hunderte Tests in Alten- und Pflegeheimen vorgenommen. Das berichtet die WAZ

    Die meisten Coronavirus-Infektionen gibt es laut Stadtsprecherin Anja Kopka im Awocura-Seniorenzentrum im Schlenk in Wanheimerort. 21 von 104 Bewohnern haben sich angesteckt, wie Awocura-Geschäftsführerin Wilma Katzinski auf Nachfrage der WAZ mitteilt. Vier der Senioren befinden sich im Krankenhaus.

    17.04 Uhr: Die Schulen in Nordrhein-Westfalen sollen nach den Osterferien schrittweise wieder öffnen.Das sagten NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Dienstag gegenüber der dpa. Es sei ihr "festes Ziel", die Schulen nach der aktuellen Ferienwoche wieder zu öffnen, um vor allem die Durchführung von Prüfungen und die Vergabe von Abschlüssen zu ermöglichen.

    Coronavirus in NRW: Ministerin Gebauer will Schulen wieder öffnen - Gewerkschaften und Eltern protestieren

    16.50 Uhr: Die DGB, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, der NRW-Landeselternrat sowie weitere Lehrer- und Elternverbände halten einen Schulstart am Montag (20. April) für ausgeschlossen

    "Klar ist aus Sicht der Unterzeichnenden, dass die Schulen nicht am 20. April 2020 wieder öffnen können." heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung. "Es sei unabdingbar, dass die Schulen mindestens eine volle Woche vorher erfahren, wie und wann der Schulbetrieb wiederbeginnen soll.

    16.18 Uhr: Die Coronavirus-Soforthilfe für Unternehmer soll am Freitag (17. April) wieder starten. "Neben der Sicherheit hat die Schnelligkeit weiter höchste Priorität, denn die Unternehmen brauchen diese Hilfen", sagte NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) am Dienstag in Düsseldorf laut dpa.

    Coronavirus in NRW: Soforthilfe für Unternehmen soll am Freitag wieder starten.

    Das Antragsformular soll dann wieder auf der offiziellen Seite des Ministeriums abrufbar sein. Auch die ersten in der vergangenen Woche gestoppten Überweisungen an bereits bewilligte Antragssteller sollten noch diese Woche wieder fließen.

    Um weiterem Betrug vorzubeugen, werden von nun an von den Bezirksregierungen die angegebenen Kontoverbindungen mit jenen abgleichen, die bei den Finanzämtern bekannt sind. So soll sichergestellt werden, dass nur real existierende Personen und Betriebe die Soforthilfe erlangen.

    Das Wirtschaftsministerium hatte das Soforthilfe-Programm für Selbstständige und kleine Unternehmen in der vergangenen Woche zunächst gestoppt, nachdem eine Betrugsmasche bekannt worden war. Staatsanwaltschaft und Landeskriminalamt gehen dem Verdacht nach, dass unbekannte Täter die auf "Fake-Websites" eingegebenen Daten abgegriffen und mit falschen Kontoverbindungen an das Ministerium weitergeleitet haben, um das Geld selbst zu einzustreichen.

    Coronavirus in NRW: Schutzmasken aus dem 3D-Drucker

    15.16 Uhr: Die Ruhr-Universität Bochum und das Knappschaftskrankenhaus stellen Gesichtsschilde in 3D-Druckern her. Die Masken basieren auf Vorlagen die kostenlos im Internet zur Verfügung stehen, wie die Hochschule berichtet. Die gedruckten Modelle sind vor allem für Klinikpersonal gedacht, das Patienten in einer vorgelagerten Notaufnahme in Coronavirus-Verdachtsfälle und Nicht-Verdachtsfälle einteilt. Die Gesichtsschilde haben sich im Alltag als praktisch erwiesen.

    14.50 Uhr: Der Virologe der Berliner Charité Christian Drosten lobt das Testverfahren in Essen. Anders als andere Städte gibt es in Essen keine Testzentren, stattdessen werden dezentrale Tests auf das Coronavirus bei den Betroffenen zuhause durchgeführt, wie der WDR berichtet. "Desinfektoren" heißen die speziell geschulten Mitarbeiter der Feuerwehr Essen, die die Abstriche bei Corona-Verdachtsfällen machen. Sie fahren in Zweier-Teams zu den mutmaßlich infizierten Menschen, nehmen die Proben und bringen diese zur Auswertung in die Uniklinik Essen.

    Laschet: Entscheidung zur Schul-Öffnung voraussichtlich am Donnerstag

    14.23 Uhr: Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) will die Öffentlichkeit am Mittwoch informieren, wie es mit den Einschränkungen in der Corona-Krise weitergeht, wie die dpa berichtet. Am Donnerstag solle das Landeskabinett in Düsseldorf dann über einen Vorschlag beschließen, wie es mit den Schulen weitergehe. Zahlreiche Verbände, Gewerkschaften und Expertengremien haben sich in den vergangenen Tagen für unterschiedliche Modelle ausgesprochen, schrittweise unter Einhaltung strikter Hygiene-Voraussetzungen zum Unterricht an den Schulen zurückzukehren.

    13.57 Uhr: Der Kreis Unna hat einen Coronavirus-Rettungsschirm für die Sozialleistungsträger und die Dienstleister für Kreisschulen aufgespannt. Landrat Michael Makiolla (SPD) unterzeichnete jetzt den dafür nötigen Dringlichkeitsbeschluss gemeinsam mit dem Vorsitzenden der CDU-Fraktion, Willi Jasperneite. 

    Covid-19-Gefahr: Schulen im Kreis Unna dicht - Politik spannt Rettungsschirm

    Seit mehr als drei Wochen bleiben auch die Schulen des Kreises Unna geschlossen, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Von den Schulschließungen sind nicht nur Schüler, Lehrer und Eltern betroffen, sondern auch Schulsozialarbeiter und Dienstleister im sozialen Sektor. Darüber hinaus stehen kleine und mittelständische Transportunternehmen und die Dienstleister der Mittagsverpflegung plötzlich vor einer schwierigen wirtschaftlichen Situation.

    Deshalb bekommen die Anbieter aus den genannten Bereichen, mit denen der Kreis Unna Leistungsverträge abgeschlossen hat und die ihre Leistungen aufgrund der aktuellen Corona-Krise nicht erbringen können, bis zu 75 Prozent der in den vergangenen zwölf Monaten durchschnittlich gezahlten Monatsvergütung als Zuschuss vom Kreis Unna. "Damit stützt der Kreis Unna die Anbieter von schulischen Dienstleistungen in den schwierigen Zeiten, in denen wir uns derzeit befinden", sagt Landrat Makiolla.

    Ruhrgebiet/NRW: Coronavirus könnte auch Tauben bedrohen

    13 .33 Uhr: Nicht nur die Menschen im Ruhrgebiet fürchten sich vor dem Coronavirus - sondern auch des Ruhris liebstes Tier, die Taube. Während die Menschen sich vor einer Ansteckung mit Covid-19 schützen müssen und die Straßen teils wie leer gefegt sind, bangt das Wappentier des Ruhrgebiets - auch Ruhrpott-Flamingo genannt - um Futter. Den das kommt häufig von den vielen Menschen, die Krümel und Co. auf den Straßen verteilen. Welche Auswirkungen die aktuellen Coronavirus-Maßnahmen auf die Tauben im Ruhrgebiet - und ganz NRW - haben, lest ihr hier.

    12.37 Uhr: Die Ausbreitung der Coronavirus-Infektionen in Nordrhein-Westfalen verlangsamt sich nach Regierungsangaben weiter. Der Zeitkorridor, in dem sich die Zahl der Infizierten verdoppelt, hat demnach inzwischen fast die Zielmarke der Landesregierung erreicht. "Das gibt uns die Möglichkeit, über Lockerungen verantwortungsbewusst nachzudenken", sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Dienstag in Düsseldorf.

    Verdopplung der Coronavirus-Infizierten in NRW nur noch etwa alle 15 Tage

    Demnach liegt das Verdopplungsintervall in NRW inzwischen bei 15,2 Tagen. Vor einer Woche hatte es erst bei 12 Tagen gelegen. Laumann hatte am vergangenen Mittwoch gesagt, Ziel sei es, auf einen Verdopplungszeitraum von 16 Tagen zu kommen, damit die Behandlungskapazitäten des Landes mit der Zahl der Patienten Schritt halten könne.

    Das gelinge immer besser, berichtete Laumann in der Sondersitzung des Landtags. Inzwischen gebe es in NRW 7566 Krankenhausbetten zur intensivmedizinischen Behandlung - davon 5041 Plätze mit Beatmungsmöglichkeiten. Mitte März hatte es rund 4200 Beatmungsplätze in NRW gegeben.

    NRW: 222 Coronavirus-Infektionen mehr als an Ostermontag

    12.34 Uhr: In Nordrhein-Westfalen ist die Zahl der nachgewiesenen Infektionen mit dem Coronavirus am Dienstag auf 27.206 gestiegen. Das waren - Stand 10 Uhr - 222 Infektionen mehr als am Vormittag des Ostermontags, wie das NRW-Gesundheitsministerium am Dienstag mitteilte. Die Zahl der Todesfälle von Infizierten stieg im bevölkerungsreichsten Bundesland um 48 auf insgesamt 661. Auch die Zahl der Genesenen stieg, am Dienstagvormittag waren es 551 mehr als am Ostermontag, insgesamt lag die Zahl der Genesenen bei 13.867.

    Köln, die einzige Millionenstadt in NRW, verzeichnete am Dienstagmorgen 2060 Infizierte, 56 Tote und 1515 Genesene. Der Kreis Heinsberg, der von der Pandemie zunächst besonders betroffen war, zählte 1577 Infektionen, 52 Tote und 1046 Genesene.

    Gewalt wegen Coronavirus-Maßnahmen: Anlaufstelle für Frauen im Kreis Unna

    12.25 Uhr: Weil Familien derzeit aufgrund der Coronavirus-Maßnahmen oft und lange "aufeinanderhochen" müssen, kann es immer wieder zu häuslicher Gewalt kommen. Von Gewalt bedrohte Frauen können sich im Notfall etwa in Kamen (Kreis Unna) an das Frauenforum wenden. Infos gibt es unter www.frauen-info-netz.de oder telefonisch beim Frauenhaus unter der Nummer 02303 / 77891-50.

    12.17 Uhr: Leere Straßen, kaum Verkehr: Diese Entwicklung der vergangenen Tage und Wochen hat sich auch über das zurückliegende Osterwochenende in NRW fortgesetzt. Laut einer Analyse der Straßen.NRW-Verkehrszentrale in Leverkusen ist der Verkehr auf den Autobahnen in Nordrhein-Westfalen über die Ostertage im Vergleich zum Vorjahr um rund 70 Prozent geringer ausgefallen.

    "Damit zeigt sich auch, dass dieser Wert über die Wochenenden seit der so genannten Kontaktsperre relativ konstant geblieben ist", so Dr. Jan Lohoff aus der Straßen.NRW-Verkehrszentrale. Am letzten März-Wochenende hatte die Straßen.NRW-Verkehrszentralle bis zu 80 Prozent weniger Verkehr auf den Autobahnen gemessen.

    Langeweile wegen Coronavirus-Sperre: Recklinghausen verteilt Malvorlagen

    12.09 Uhr: Die Stadt Recklinghausen verschenkt im Kampf gegen die Coronavirus-Langeweile vieler Kinder Malbücher mit Motiven aus dem Stadtgebiet. Bereits 1000 Bücher wurden von den Bürgern bestellt. Ab sofort werden die einzelnen Motive aber auch im Internet auf der Homepage der Stadt und den sozialen Medien auf den städtischen Kanälen (Facebook, Twitter) hochgeladen.

    Solche Motive zum Ausmalen stellt die Stadt Recklinghausen derzeit im Internet für Kinder zur Verfügung.

    11.47 Uhr: Der NRW-Landtag hat am Dienstag in Düsseldorf mit großer Mehrheit im dritten Anlauf ein Pandemie-Gesetz für Nordrhein-Westfalen beschlossen. Es sieht besondere Regierungsbefugnisse für den Fall einer katastrophalen Entwicklung der Corona-Krise vor. Die Regierungsfraktionen von CDU und FDP stimmten ebenso wie die Oppositionsfraktionen von SPD und Grünen dafür. Die AfD stimmte dagegen.

    Ursprünglich wollte die schwarz-gelbe Landesregierung das Gesetz bereits zu Beginn des Monats im Eilverfahren durch den Landtag bringen. Das war an der Opposition gescheitert. Sie hatte - ebenso wie Staatsrechtler - erhebliche verfassungsrechtliche Bedenken wegen geplanter Grundrechtseinschränkungen geltend gemacht.

    AfD erzwingt dritte Lesung für neues NRW-Gesetz für Coronavirus-Pandemie

    In der vergangenen Woche hatte die AfD eine dritte Lesung des Gesetzes erzwungen, nachdem CDU, SPD, Grüne und FDP einem entschärften Entwurf bereits zugestimmt hatten. Gestrichen wurde zuvor ein besonders umstrittener Passus, wonach Ärzte, Pfleger und Rettungskräfte im äußersten Fall zum Arbeitseinsatz zwangsverpflichtet werden sollten. Stattdessen wird es nun ein Freiwilligenregister geben, in das sich medizinisches Personal eintragen kann.

    Darüber hinaus kann das Gesundheitsministerium die Krankenhausträger verpflichten, zusätzliche Behandlungskapazitäten zu schaffen und nicht dringend notwendige Operationen zu verschieben. Die staatlichen Behörden dürfen außerdem Medikamente oder medizinisches Apparate beschlagnahmen, allerdings nicht bei Privatpersonen.

    Das gesamte Gesetz ist bis zum 31. März 2021 befristet. Die erweiterten Handlungsbefugnisse können angewandt werden, nachdem der Landtag zuvor eine "epidemische Lage von landesweiter Tragweite" festgestellt hat. Dies stand am Dienstag bereits auf der Tagesordnung der Landtagssondersitzung. Die Befugnis gilt zunächst zwei Monate.

    10.24 Uhr: Nordrhein-Westfalens Familienminister Joachim Stamp erwartet keine Rückkehr zu normal geöffneten Schulen und Kitas in NRW sofort nach den Osterferien. "Ich halte es für ausgeschlossen, dass schon am kommenden Montag Schulen und Kitas wieder regulär öffnen", sagte der FDP-Politiker der WAZ (Dienstag).

    Mit den Kitaträgern werde über einen Stufenplan gesprochen. Ein Maßnahmenkatalog mit Hygieneregeln werde vorbereitet. Es werde diskutiert, dass diese zunächst mit älteren Kindern eingeübt und danach jahrgangsweise erweitert werden könnten. "Eventuell könnten wir Ende des Monats damit beginnen, aber nur unter der Voraussetzung, dass die Umsetzung der Hygienemaßnahmen bis dahin gewährleistet werden kann", sagte Stamp.

    Bedingungen für Lockerungen der Coronavirus-Maßnahmen in NRW

    Mit Blick auf andere Lockerungen von Corona-Maßnahmen sagte der stellvertretende NRW-Ministerpräsident: "Die Hygieneregeln, die in Supermärkten, in Tankstellen und Baumärkten von Verkäufern und Kunden meist penibel eingehalten werden, müssten dabei von Handel, Gewerbe, Gastronomie ebenso präzise umgesetzt werden."

    Am Mittwoch wollen sich die Regierungschefs der Bundesländer mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) über die nächsten Schritte verständigen und festlegen, wie es nach den Osterferien weitergeht. Eine von der nordrhein-westfälischen Landesregierung eingesetzte Expertengruppe hat Maßgaben und Vorschläge für Lockerungen der Corona-Einschränkungen vorgelegt.

    10.07 Uhr: NRW - Viele Menschen warten sehnsüchtig auf eine Rückkehr in die Normalität. Zumindest wie ein paar erste, vorsichtige Schritte dahin aussehen könnten, hat am Ostermontag die Wissenschaftsakademie Leopoldina vorgestellt. In ihrem Empfehlungen raten die Experten verschiedener Fachrichtung etwa zum Tragen von Schutzmasken oder die Wiederaufnahme des Präsensunterrichtes junger Schüler. Hier geht es zu den wichtigsten Coronavirus-Maßnahmen-Empfehlungen in der Leopoldina.

    Coronavirus: Arbeitsgemeinschaft will Bürger fürs Radfahren begeistern

    9.16 Uhr: Während die Menschen in NRW aufgrund der Coronavirus-Maßnahmen Abstand zu ihren Mitbürgern halten sollen, versucht die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte NRW derzeit, die Menschen fürs Radfahren und zu Fuß gehen zu begeistern. Die Bewegung an der frischen Luft stärke nicht nur die Abwehrkräfte, sondern sorge auch dafür, dass das Auto stehen bleibe.

    8.35 Uhr: In Wesel ist eine Frau offenbar einer Bande von Betrügern aufgesessen. Eine Zeugin hatte am Ostermontag gesehen, wie Männer die Frau auf ihren fehlenden Mundschutz angesprochen hätten. Sie hätten, so die Aussage der Zeugin, der Frau gesagt, sie habe 200 Euro Strafe zu zahlen. Danach habe die Frau den Männern -  die gelbe Handschuhe und Mundschutz trugen - Geld übergeben. Die Polizei hofft nun, dass sich die Betrogene noch bei der Polizei melden wird. Eine Strafanzeige wurde durch die Polizei erstattet, die Ermittlungen dauern an.

    Coronaviris: NRW-Universitäten bereiten sich auf besonderes Semester vor

    8.20 Uhr: Die Universitäten in Nordrhein-Westfalen bereiten sich aufgrund der Coronavirus-Pandemie auf ein außergewöhnliches Semster vor. Viele Vorlesungen und Seminare werden vorab in Fernsehstudios aufgenommen. An der RWTH Aachen etwa nutzen Lehrende Sliptscreens, auf denen sie selbst sowie die Folien zu sehen sein werden.

    Während Vorlesungen häufig digital stattfinden können, müssen einige Pflichtpraktika in Laboren - etwa in den Naturwissenschaften - in diesem Semester ausfallen. Es seien zwar in der Physik 200 von 500 Versuchen digitalisiert worden, das sei aber nicht in allen Bereichen möglich, erklärte ein Sprecher der TU Dortmund. "Wir handhaben das aber sehr großzügig und haben schon einige Fristen verlängert."

    8 Uhr: NRW - Der nordrhein-westfälische Landtag kommt am heutigen Dienstag (14. April) erneut zu einer Sondersitzung in der Osterpause zusammen, um über ein Pandemie-Gesetz abzustimmen. Es sieht besondere Regierungsbefugnisse für den Fall einer katastrophalen Entwicklung der Corona-Krise vor.

    Coronavirus: Landtag-NRW mit Sondersitzung wegen Pandemie-Gesetz

    Nach weitreichenden Zugeständnissen an die Opposition hatte das Regierungsvorhaben in der vergangenen Woche in zweiter Lesung bereits die Zustimmung von CDU, FDP, SPD und Grünen erhalten. Auf Antrag der AfD-Opposition muss der Landtag in der Osterpause nun noch in einer dritten Lesung über das Gesetz beraten und abstimmen.

    Der Gesetzentwurf der schwarz-gelben Landesregierung war zuvor von den vier großen Fraktionen gemeinsam entschärft worden. Die AfD war nicht an diesen Verhandlungen beteiligt worden. Die kleinste Regierungsfraktion sieht das als Verstoß gegen demokratische Prinzipien und erzwang eine dritte Lesung. Bei den meisten Gesetzen reichen zwei Lesungen zur Verabschiedung.

    Update, Dienstag (14. April), 6.28 Uhr: NRW - Vor möglichen Lockerungen bei den Corona-Einschränkungen haben sich die Menschen in Nordrhein-Westfalen trotz des herrlichen Frühlingswetters am Oster-Wochenende weitestgehend an das Kontaktverbot gehalten. Die Zahl der eingeleiteten Verfahren nach Ordnungswidrigkeiten lag zumeist unter denen des Vorwochenendes, teilten die Städte mit. Wegen der deutlich kühleren Temperaturen am Ostermontag zog es an diesem Tag auch deutlich weniger Menschen in NRW ins Freie.

    Coronavirus: Besonders Fröndenberg im Kreis Unna von Infektionen betroffen

    21.20 Uhr: Besonders vom Coronavirus betroffen ist im Kreis Unna die Stadt Fröndenberg mit dem unter Quarantäne stehenden Altenheim Schmallenbachhaus

    Bis Gründonnerstag (9. April) waren noch alle sechs Coronavirus-Todesfälle aus dem Altenheim gemeldet worden, bis Ostermontag (13. April) kamen drei weitere Tote in Fröndenberg hinzu. Ob sie ebenfalls im Schmallenbachhaus wohnten, ließ die Kreisverwaltung offen. Die bestätigten Coronavirus-Fälle der einzelnen Orte im Überblick:

    • Unna: 47
    • Schwerte: 83 (+3) 
    • Bergkamen: 21 
    • Bönen: 17 (+2) 
    • Fröndenberg: 125 (+23) 
    • Holzwickede: 18 (+2) 
    • Lünen: 86 (+13) 
    • Selm: 47 (+1) 
    • Werne: 33 (+)

    Coronavirus in NRW: Fünf neue Todesfälle im Kreis Unna

    21.40 Uhr: Die Zahl der Menschen, die nach einer Infektion mit dem Coronavirus verstorben sind, stieg im Kreis Unna über die Osterferien auf 17. Zwischen Gründonnerstag (9. April) und Ostermontag (13. April) kamen drei Tote aus Fröndenberg und eine Person aus Lünen hinzu. Erstmals gab es einen Toten in Selm. Weitere Informationen zur Identität der Toten wurden nicht bekannt.

    Insgesamt meldet der Kreis Unna seit Beginn der Pandemie 490 Erkrankte, was einem Plus von 52 Personen gegenüber dem letzten Update am 9. April (Stand 15 Uhr) entspricht.

    Coronavirus in NRW: Seniorenzentrum in Bochum betrauert achten Todesfall

    21.19 Uhr: Eine 87-Jährige aus Bochum ist an den Folgen der Covid-19-Erkrankung gestorben. Das teilte die Stadt Bochum laut WAZ mit. Die Frau war demnach Bewohnerin des Heinrich-König-Seniorenzentrums, das damit bereits den achten Coronavirus-Todesfall unter den Bewohnern beklagt.

    Die Gesamtzahl der Infizierten stieg am Ostermontag (13. April) um zwei Fälle auf 385. Aktuell sind 116 Personen nachweislich infiziert, das sind sieben weniger als am Vortag. 256 Menschen gelten als geheilt. 13 Menschen sind verstorben.

    20.40 Uhr: Die Nationale Akademie der Wissenschaften (Leopoldina) rät dazu, in Kitas "bis zu den Sommerferien" nur einen Notbetrieb anzubieten. Das geht aus einem 19-seitigen Gutachten hervor, das der Expertenrat am Montag (13. April) veröffentlichte.

    Coronavirus in NRW: Kitas bis zu den Sommerferien nur im Notbetrieb

    "Da kleinere Kinder sich nicht an die Distanzregeln und Schutzmaßnahmen halten, gleichzeitig aber die Infektion weitergeben können, sollten die Kitas für die jüngeren Jahrgänge bis zu den Sommerferien weiterhin im Notbetrieb bleiben" heißt es in einer Ad-Hoc-Meldung zur Coronavirus-Ausbreitung.

    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte am vergangenen Donnerstag (9. April) angekündigt, dass das Gutachten (PDF) der Leopoldina-Experten für das weitere Vorgehen in derCoronavirus-Krise eine wichtige Rolle spiele.

    Coronavirus in NRW: 418 geheilte Personen im Kreis Recklinghausen

    20.10 Uhr: Im Kreis Recklinghausen haben sich seit Beginn der Coronavirus-Ausbreitung 712 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. In den vergangenen 24 Stunden kamen 15 neue Fälle hinzu, während die Zahl der Gesundeten von 406 auf 418 stieg. 

    Aktuell erkrankt sind im Kreis 289 Personen, die Zahl der Todesopfer liegt weiterhin bei fünf. Die Zahlen bisherigen Infektionen im Detail (in Klammern die Zahl der Gesundeten):

    • Castrop-Rauxel: 66 (50) 
    • Datteln: 38 (29) 
    • Dorsten: 126 (81) 
    • Gladbeck: 100 (40) 
    • Haltern am See: 77 (52) 
    • Herten: 75 (40) 
    • Marl: 70 (38) 
    • Oer-Erkenschwick: 52 (12) 
    • Recklinghausen: 86 (59) 
    • Waltrop: 24 (17)

    Coronavirus in NRW: Kommunalministerin Ina Scharrenbach fordert mehr Unterstützung für kommunale Unternehmen

    Update, 19.44 Uhr: NRW-Kommunalministerin Ina Scharrenbach (CDU) fordert, dass auch kommunalen Unternehmen durch den Coronavirus-Rettungsschirm geholfen wird. Im Gespräch mit der "Neuen Westfälischen" stellte die Ministerin fest, dass bisher nur private Unternehmen von den günstigen Kreditbedingungen des Hilfsprogrammes profitieren würden. 

    "Wir fordern deshalb eine Öffnung des Bundesprogramms für öffentliche Infrastrukturgesellschaften. Wir müssen doch dafür sorgen, dass die öffentliche Infrastruktur, wie Nahverkehr, Flughäfen, Häfen, die überwiegend kommunal und interkommunal gehalten wird, die Krise übersteht", so Ina Scharrenbach weiter.

    Coronavirus in NRW: Weiterer Covid-19-Todesfall in Essen

    Update, 19.19 Uhr: In Essen gibt es den 26. Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Eine 94-jährige Frau, die an Covid-19 erkrankt war, starb im Elisabeth-Krankenhaus. Die Frau hatte mehrere Vorerkrankungen.

    Aktuell sind 265 Menschen in Essen am Coronavirus erkrankt, 326 sind inzwischen wieder gesund. Die Gesamtzahl der Fälle steigt damit auf 617.

    Coronavirus in NRW: "Epertenrat Corona" stellt Drei-Phasen-Plan für Rückkehr zur Normalität vor

    Update, 19 Uhr: Der "Expertenrat Corona" hat unter Mitwirkung von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) und dem stellvertretenden Ministerpräsidenten Joachim Stamp (FDP) einen Plan zum"Weg in eine verantwortungsvolle Normalität" mit dem Coronavirus ausgearbeitet. Dieser soll in drei Phasen ablaufen: 

    • Phase 1: Eindämmen, Kapazitäten ausbauen, Wissen generieren
    • Phase 2: Schrittweise Öffnung des sozialen und öffentlichen Lebens
    • Phase 3: Stabilisierung einer verantwortungsvollen Normalität

    Die Details des Konzeptes sind hier einzusehen.

    Update, 18.45 Uhr: Am Wochenende waren zahlreiche Menschen in NRW auf Ostermärschen unterwegs - wegen der Ausbreitung des Coronavirus allerdings virtuell. Unter dem Motto "Atomwaffen verbieten - Klima schützen statt aufrüsten - Nein zur EU-Armee" wurde von Karsamstag bis Ostermontag online und zu Hause zu demonstriert. 

    "Wir haben 200 Fotos von mit Friedensplakaten und Sprüchen zu geschmückten Fenstern und Balkonen zugeschickt bekommen", berichtet Joachim Schramm vom Ostermarsch Rhein-Ruhr am Montag (13. April) der dpa.

    Coronavirus in NRW: 24 Menschen in Hagener Pflegeheim Infiziert - noch keine schweren Covid-19-Verläufe

    Update, 18.15 Uhr: In einem Pflegeheim in Hagen haben sich 24 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Darunter sind laut Angaben der Stadt 17 Bewohner und sieben Pfleger. Bis auf eine Ausnahme mit leichten Krankheitssymptomen seien derzeit aber alle Insassen symptomfrei.

    Update, 17.55 Uhr: NRW - In einem Autokino in Kevelaer haben etwa 240 Gläubige zusammen einen ökumenischen Ostermontags-Gottesdienst gefeiert. Wegen desCoronavirus-Kontaktverbots in NRW waren bereits die Ostersonntags-Gottesdienste  im Internet übertragen worden.

    Update, 17.35 Uhr: NRW - Der Virologe Hendrik Streeck hat die Kritik um die Veröffentlichung eines Zwischenergebnisses der sogenannten Heinsberg-Studie zurückgewiesen.

    Coronavirus in NRW: Virologe weist Kritik an Heinsberg-Studie zurück

    "Die Veröffentlichung ist keinesfalls leichtfertig erfolgt. Wir haben bis in die Nacht auf Donnerstag darüber diskutiert, ob wir jetzt erste Daten präsentieren sollen", sagte Streeck laut dpa. Man haben dies aus ethischen Gründen getan und sich verpflichtet gefühlt, "einen nach wissenschaftlichen Kriterien erhobenen validen Zwischenstand vor Publikation mitzuteilen".

    Streeck hatte am Donnerstag im Beisein von Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) erste Ergebnisse seiner Studie im vom Coronavirus besonders betroffenen Landkreis Heinsberg vorgestellt. Außerdem befürwortete er eine Lockerung der derzeit verhängten Schutzmaßnahmen.

    Virologe Hendrik Streeck hält die Kritik an der Cornavirus-Studie in Heinsberg für unangemessen.

    Update, 17.10 Uhr: Trotz des sonnigen Frühlingswetters haben die meisten Menschen in NRW sich an das Kontaktverbot zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie gehalten. Die Zahl der Verfahren nach Ordnungswidrigkeiten lag in den meisten Städten unter denen des Vorwochenendes, wie die dpa berichtet.

    Auch auf den Straßen in NRW war am Wochenende deutlich weniger Verkehr als üblich. Insgesamt wurden nur etwa zwölf Staus gezählt. Es gab zudem keine schweren Unfälle, wie ein Sprecher der Landesleitstelle bekanntgab.

    Coronavirus in NRW: Neues Medikament soll im Kampf gegen das Coronavirus eingesetzt werden

    Update, 16.30 Uhr: Wie die BILD-Zeitung berichtet, unterstützt Bayer die Bundesregierung um Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mit acht Millionen Chloroquin-Tabletten. Ein chinesischer Partner des Pharma-Konzerns habe die Tabletten geliefert, die nun im Laufe der Woche an die Regierung weitergeleitet werden sollen. 

    Die Wirksamkeit des Medikaments gegen das Coronavirus ist allerdings umstritten. Die Mediziner des Arzneimittel-Telegramms warnen außerdem laut Tagesschau vor schweren Nebenwirkungen wie Herzschädigungen bis zu irreversiblen Sehstörungen. WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesu gab an, Chloroquin diesbezüglich in einer großen internationalen Studie testen zu wollen.

    Update, 15.31 Uhr: Bleiben die strengen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus bestehen oder können bereits erste Lockerungen vorgenommen werden? Am Mittwoch (15. April) wollen die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten unter der Leitung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu diesem Thema in einer Telefonkonferenz tagen. 

    Coronavirus: Virologe warnt vor vorschnellen Maßnahmen

    Vorab gibt es allerdings auch warnende Worte: "Würde man die Schutzmaßnahmen aufheben, hätten wir höchstwahrscheinlich in kurzer Zeit volle Krankenhäuser", sagte der Professor Dr. Helmut Fickenscher (Leiter des Instituts für Infektionsmedizin der Universität Kiel) der Deutschen Presseagentur. 

    Die Bremsung müsse daher laut Ansicht des Virologen aufrechterhalten werden. Eine Diskussion über eine Anpassungen der Maßnahmen in kleinen Schritten sei jetzt ganz wesentlich, so Fickenscher.

    "Wenn man jetzt zum Beispiel sofort alle Schulen wieder komplett öffnen würde, hielte ich das für einen großen Fehler", sagte der Virologe der Universität Kiel. "Mit solchen Situationen bestehen ja noch keine Erfahrungswerte."

    Update, 14.37 Uhr: Das Land NRW warnt in einer offiziellen Mitteilung ausdrücklich vor "Fake-Seiten" zur Corona-Soforthilfe, mit denen Kriminelle versuchen an die Daten von Betroffenen zu gelangen. Das Wirtschaftsministerium hatte deshalb bereits am Donnerstag (9. April) die offiziellen Soforthilfe-Seiten offline gestellt. Weil Fake-Webseiten in den Suchmaschinen prominent platziert waren, hatte das Ministerium zuvor bereits Strafanzeige wegen Betrugs erstattet.

    Coronavirus in NRW: Innenminister spricht Warnung vor "Fake-Seiten" zur Soforthilfe aus

    Das Landeskriminalamt (LKA) arbeitet indes weiter daran, falsche Seiten zu identifizieren und sie über die meist im Ausland ansässigen Server-Betreiber abzuschalten. Nach bisherigen Erkenntnissen sind zwischen 3.500 bis 4.000 Antragsteller betroffen.

    Innenminister Herbert Reul (67) sagt dazu: "Die Seiten sehen frappierend echt aus, das unterstreicht noch einmal das dreiste Vorgehen der Täter. Allein durch neue Hinweise am Wochenende ist deutlich geworden, dass es über 90 Fake-Seiten gibt. (...) Ich kann nur an die Bürgerinnen und Bürger appellieren: Bitte rufen Sie keine gefälschten Internetseiten auf und geben dort keine Daten ein."

    Update, 12.43 Uhr: Soeben hat das Gesundheitsministerium NRW die Fallzahlen für Ostermontag bekannt gegeben. Insgesamt zählt das bevölkerungsreichste Bundesland 26.984 mit dem Coronavirus Infizierte, ein Plus von 651 im Vergleich zum Vortag. Davon gelten 13.316 als Genesen, ein Plus von 484 im Vergleich zum Vortag.

    Coronavirus in NRW: Neue Zahlen lassen hoffen - weiterhin kein starker Anstieg

    Derweil beklagt NRW 613 Tote, am Ostersonntag lag die Zahl noch bei 569. Am stärksten betroffen bleibt weiterhin Köln mit 2.025 Infizierten, gefolgt vom Kreis Heinsberg (1.577) und Aachen und der Städteregion Aachen (1.532).

    Update, 12.26 Uhr: Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina empfiehlt, unter bestimmten Voraussetzungen sobald wie möglich zuerst Grundschulen und die Sekundarstufe I schrittweise wieder zu öffnen. In der am Montag veröffentlichten Stellungnahme der Wissenschaftler heißt es unter anderem zu den Voraussetzungen, die Infektionen müssten auf niedrigem Niveau stabilisiert und die bekannten Hygieneregeln eingehalten werden.

    Coronavirus in NRW: Leopoldina empfiehlt schrittweise Öffnung der Schulen

    Ob die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten der Bundesländer den Empfehlungen der Wissenschaftler folgen? Angela Merkel hatte die Studie der Leopoldina als "sehr wichtig" für das weitere Vorgehen bezeichnet.

    Update, 11.27 Uhr: In Köln musste am Ostersonntag (12. April) eine nicht angemeldete Demonstration in der Innenstadt aufgelöst werden. Trotz der Coronavirus-Regeln in NRW zogen, so berichtet es die Polizei, rund 60 Menschen durch die Stadt.

    Coronavirus in NRW: Polizei muss Demonstration in Köln auflösen - 15 Anzeigen

    Die Teilnehmer demonstrierten unter anderem gegen die Zustände im Flüchtlingslager Moria in Griechenland. Die meisten Demonstranten liefen laut Polizei davon, als die Einsatzkräfte dazukamen. Insgesamt ist Anzeige gegen 15 Menschen erstattet worden.

    Die Heinsberger Schüler (NRW) fordern wegen des Coronavirus die Absage der schriftlichen Abiturprüfungen.

    Montag (13. April), 9.55 Uhr: Die Fallzahlen für NRW gaben zuletzt leichten Grund zur Hoffnung. Die Zahl der "Neu-Genesenen" näherte sich zuletzt immer mehr der Zahl der Coronavirus-Neuinfektionen an. Heute könnte das Gesundheitsministerium NRW möglicherweise erstmals mehr Genesene als Neu-Infizierte an einem Tag vermelden.

    Coronavirus in NRW: Hoffen auf wichtiges Etappenziel im Kampf gegen Covid-19

    Allerdings gilt es die Zahlen der Wochenenden mit Vorsicht zu genießen. Wegen der im Infektionsschutzgesetz festgelegten Meldewege stieg die Zahl am ersten Werktag der neuen Woche oft deutlich stärker an als den "freien" Tagen zuvor. Ähnlich könnte es sich auch nach dem langen Osterwochenende zutragen.

    Derweil haben die Abiturienten im Kreis Heinsberg, der nach wie vor zu den am stärksten vom Coronavirus (alle NRW-Themen)* betroffenen Gebieten zählt, in einem offenen Brief an die Landesregierung eine Absage der schriftlichen Abiturprüfungen gefordert. So berichtet es die WAZNRW hält grundsätzlich an den Prüfungen, die ab dem 12. Mai geschrieben werden sollen, fest.

    Coronavirus in NRW: Schüler aus Heinsberg fordern Absage der schriftlichen Abiturprüfungen

    Den Heinsberger Schülern gehe es keineswegs darum, sich vor den anstehenden Abiturprüfungen zu drücken. Vielmehr fürchten sie, dass sich der Notendurchschnitt vieler Schüler verschlechtern würde. Viele hätten demnach Erkrankte in der Familie und einige bangen auch um den Arbeitsplatz der Eltern, was für zusätzlichen psychischen Druck sorge. cke

    Alle Entwicklungen zum Coronavirus in NRW aus der vergangenen Woche*.

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