Live-Ticker zur Covid-19-Pandemie

Coronavirus in NRW: Land bereitet sich auf Rückkehr zur Normalität vor +++ Stunk um Umgang mit Schulen

Das Coronavirus schränkt das Leben in NRW ein, doch es gibt immer mehr Lockerungen. Alle Infos gibt es bei uns im Covid-19-Live-Ticker.

  • In NRW breitet sich das Coronavirus* aus und beschäftigt viele Menschen.
  • Seit Beginn der weltweiten Pandemie, ausgelöst durch den Erreger Sars-CoV-2, zählt das Bundesland tausende Infizierte und hunderte Tote.
  • Alle Entwicklungen zu Covid-19 in Nordrhein-Westfalen (NRW) gibt es im Live-Ticker von RUHR24.

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Update, Sonntag (3. Mai), 10.18 Uhr: Liebe Leser, dieser Live-Ticker wird an dieser Stelle beendet - es geht mit einem neuen Coronavirus-Live-Ticker für NRW weiter - und zwar hier.

Update, Sonntag (3. Mai), 8.12 Uhr: Nordrhein-Westfalen bereitet sich auf eine neue Normalität in Zeiten des Coronavirus vor. Diese soll zwar gekennzeichnet sein von Maskenpflicht und Abstandhalten, gleichzeitig erhalten die Bürger am morgigen Montag (4. Mai) aber einen Teil ihrer vor Wochen eingeschränkten Freiheiten zurück. 

Zoos, botanische Gärten, Museen, Schlösser und Galerien dürfen dann wieder öffnen, Bildungseinrichtungen wie Volkshochschulen und Musikschulen können den Betrieb wieder aufnehmen. Erstmals seit über sechs Wochen stehen auch Friseure wieder zur Verfügung.

Coronavirus in NRW: Umgang mit Schulen weiterhin umstritten

Viele Unklarheiten gibt es weiterhin beim Thema Schulöffnungen. Der Präsident des Nordrhein-Westfälischen Lehrerverbands (NRWL), Andreas Bartsch, bemängelte widersprüchliche Signale der Landesregierung. "Die Irritationen in der Lehrerschaft sind inzwischen gewaltig", sagte Bartsch der Rheinischen Post (Samstag). "Wir benötigen eine gute, klare Planung und nicht das ewige Hin und Her der vergangenen Tage." Ministerin Yvonne Gebauer (FDP) müsse sich besser mit Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) abstimmen, forderte Bartsch.

20.35 Uhr: Mittlerweile wurden auch die Fußballprofis in NRW auf das Coronavirus gestestet. Wärend es den 1. FC Köln mit drei positiven Tests übel erwischt hat, geben viele andere Vereine Entwarnung.

Coronavirus in NRW: BVB-Spieler ohne Covid-19 - S04 plant Mitgliederversammlung

Beim BVB seien derzeit alle Profis ohne Symptome. Die Tests auf Covid-19 seien zudem bei allen Spieler von Borussia Dortmund negativ ausgefallen, berichten die Ruhr Nachrichten heute. Werder Bremen, Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen teilten ebenfalls mit, dass keiner ihrer Spieler mit dem Coronavirus infiziert sei.

Derweil plant der FC Schalke 04 wegen des Coronavirus seine erste digitale Mitgliederversammlung Wegen der Coronavirus-Pandemie müssen Großveranstaltungen bis August ausfallen. An eine Versammlung in der Veltins-Arena ist deshalb nicht zu denken. Mitglieder sollen aber virtuell an der Versammlung des S04 teilnehmen können.

Coronavirus in NRW: Lockdown verbessert Luftqualität

19.50 Uhr: Der Lockdown in NRW sorgt für weniger Verkehr und damit auch für bessere Luft. Das zeigt eine Studie des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) in NRW. Die Zahlen aus der Coronavirus-Krise sind jedoch mit Vorsicht zu genießen.

In der Studie konnte das LANUV in NRW eine "deutlichen Abnahme" der Stickstoffdioxid-Konzentration (NO2) in der Luft feststellen. "Die für den Verkehr typischen NO2-Maxima am Morgen und Nachmittag sind nach wie vor erkennbar, jedoch niedriger als sonst", heißt es zudem in dem Bericht. Das Fazit des LANUV: Weniger Verkehr führt zu niedrigeren Stickstoffdioxidwerten.

Diese Bilder zeigen unter der Verwendung von Daten des Satelliten Copernicus Sentinel-5P die durchschnittlichen Stickstoffdioxidkonzentrationen vom 14. bis 25. März 2020 im Vergleich zu den monatlichen Durchschnittskonzentrationen von 2019 in Frankreich.

Ausgewertet wurde ein Zeitraum von vier Wochen von Mitte März bis Mitte April. Dieser sei jedoch zu kurz, um daraus eine echte statistische Auswertung abzuleiten. Zudem beeinflussten auch das Wetter und andere Faktoren den Stickstoffdioxidgehalt in der Luft.

Coronavirus in NRW: Zoos und Tierparks bleiben noch ein paar Tage geschlossen

18.59 Uhr: Bis die Zoos in NRW wieder öffnen, wird ein noch ein paar Tage dauern. Ab Montag dürften sie eigentlich wieder,  viele Tierparks, etwa in Gelsenkirchen und Dortmund müssen aber noch Vorkehrungen treffen.

Etwa der Zoom in Gelsenkirchen. Wie die WAZ (Bezahlinhalt) berichtet, öffnet der Zoo nicht bereits am Montag, sondern erst einige Tage später.

Auch der Zoo Dortmund braucht noch etwas Vorlaufzeit, wie es auf der Facebookseite heißt: "Für die Wiedereröffnung sind allerdings einige Auflagen zu erfüllen, wofür wir unter anderem zusätzliches Personal benötigen und Vorkehrungen treffen müssen, sodass wir unseren Zoo voraussichtlich erst am Freitag, den 8. Mai wieder öffnen"

Dafür sei eine Regelung der Besucherströme nötig. ein Online-System soll dabei helfen, die Eintrittszeiten zu regeln. Zudem müssten Spender mit Handdesinefktionsmittel aufgestellt werden.

Coronavirus in NRW: Staus am 1. Mai an Grenze zu den Niederlanden

14.20 Uhr: Obwohl von Reisen in Nachbarländer abgeraten wurde, haben sich am 1. Mai an der Grenze zu den Niederlanden Staus gebildet. Wie die Rheinische Post berichtet seien die Grenzen geöffnet, es werde aber sporadisch kontrolliert.

Noch am Mittwoch hatte das Land NRW von unnötigen Reisen in die Niederlande oder Belgien abgeraten. Da in den Niederlanden die Geschäfte trotzdem geöffnet haben, zog es offenbar viele Deutsche trotzdem dorthin.

Niederländische Beamte würden laut dem Bericht Autofahrer kontrollieren und solche, die ohne triftigen Grund einreisen wollen, abweisen.

Coronavirus: Angela Merkel betont Relevanz von Impfstoffen und Medikamenten

13.17 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in ihrer wöchtentlichen Podcast-Videoansprache betont, wie wichtig die internationale Zusammenarbeit bei der Suche nach Medikamenten und Impfstoffen für die Eindämmung des Coronavirus ist.

"Heute fehlen für die Entwicklung eines Impfstoffes noch geschätzt acht Milliarden Euro", sagte Merkel. Sie blickte dabei auf die Geberkonferenz am Montag (4. Mai), zu der die EU-Kommission eingeladen hat. Deutschland werde sich mit einem "deutlichen finanziellen Beitrag beteiligen", den sie aber noch nicht benennen wolle.

Zu den Folgen der Covid-19-Pandemie sagte Merkel: "Wir wissen, dass sie überall schwere Schäden auch unserem wirtschaftlichen, sozialen, gesellschaftlichen Leben zufügt. Deshalb müssen wir mit Hochdruck und großer Konzentration daran arbeiten, dieses Virus einzudämmen und dann auch zu besiegen, indem wir einen Impfstoff entwickeln." Das gehöre zu den vornehmsten Aufgaben, um Millionen von Menschenleben zu retten.

Merkel: Coronavirus-Impfungen und Medikamente sollen vielen Menschen zugute kommen

"Deutschland stellt sich dieser Veranwantwortung und deshalb werden wir auch dafür Sorgen tragen, dass ein Impfstoff allen Menschen zugutekommt, wenn er einmal entwickelt wurde, und auch die Medikamente, die notwendig sind, und die Diagnosemöglichkeiten möglichst vielen zugutekommen", sagte Merkel. Sie begrüßte, dass nun ein großes Bündnis aus Regierungen und privaten Stiftungen zusammenarbeiten werde, um so unter anderem die Entwicklung und Herstellung von Impfstoffen und Medikamenten zu ermöglichen.

12.20 Uhr: Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat nach dem Bekanntwerden von drei Corona-Fällen beim Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln die Fortsetzung des Trainings kritisiert. "Wahrscheinlich 2 Spieler, 1 Mitarbeiter infiziert. Rest trainiert weiter", schrieb Lauterbach bei Twitter: "Wer mit Covid-19 trainiert, riskiert Schäden an Lunge, Herz und Nieren. Ich wundere mich, dass Spieler das mit sich machen lassen. Fußball soll Vorbild sein, nicht 'Brot und Spiele'." 

Der Rheinländer Lauterbach war zuletzt mehrfach öffentlich als Kritiker einer Lockerung von Maßnahmen während der Corona-Pandemie und einer Wiederaufnahme der Bundesliga aufgetreten.

10.41 Uhr: Die Tourismusbranche in NRW hofft aufgrund der Corona-Maßnahmen in anderen Ländern auf einen Run der Urlauber aus der eigenen Region. Statt nur auf Kurzurlaub - wie in vielen NRW-Regionen üblich - könnte es die Menschen in diesem Jahr für ein paar Tage mehr in die Eifel, ins Sauerland oder andere Feriengebiete ziehen. Das zumindest ist die Hoffnung vieler Hoteliers, die auf eine weitere Lockerung der Corona-Maßnahmen und einen Start des Tourismus Ende Mai setzen -also noch vor Pfingsten.

Auch in NRW kann man gut Urlaub machen. In der Eifel etwa - wie hier in Monschau - gibt es schöne Gegenden.

Läuft es gut, könnten die NRW-Reiseziele in 2020 sogar mehr profitieren, als sonst. Der Grund: Fahren die Menschen aus NRW für den Urlaub nicht ins Ausland, könnten die heimischen Reiseziele davon profitieren. Die Hoffnung der Branche ist, dass die Menschen aus NRW dann statt nur vier Tage, wie sonst üblich, auch mal für zwei Wochen Urlaub vor der eigenen Haustür machen.

Die Bundesregierung hatte die weltweite Reisewarnung für Touristen wegen der Corona-Pandemie bis mindestens 14. Juni verlängert. Damit sind über Pfingsten zwar noch keine Urlaubsreisen ins Ausland möglich, die Hauptferienzeit im Sommer ist aber noch nicht betroffen - die Schulferien beginnen erst ab dem 22. Juni.

Nordrhein-Westfalen hatte nach Angaben von Tourismus NRW gemeinsam mit zwei anderen Bundesländern eine Wiederbelebung des Tourismus in drei Phasen vorgeschlagen: Starten sollen demnach touristische Outdoor-Angebote wie Zoos oder Freizeitparks, in der zweiten Phase sollen Restaurants und mit eingeschränkter Nutzung Ferienwohnung und Hotels folgen und danach soll der Übernachtungstourismus uneingeschränkt möglich sein. Den Start sollten die Länder in Abstimmung mit dem Bund bestimmen.

NRW: Masken-Automat in Recklinghausen steht auch am Wochenende bereit

10.04 Uhr: Inzwischen bekommt man in NRW Masken zur Eindämmung des Coronavirus nicht mehr nur in Supermärkten oder Apotheken, sondern auch aus Automaten. Ein solcher steht etwa in Recklinghausen. Kunden können dort täglich von 10 bis 19 Uhr wiederverwendbare und waschbare Masken ab 4 Euro erwerben.

9.40 Uhr: Übrigens, ab Montag (4. Mai) dürfen auch die Friseure in NRW wieder öffnen. Voraussetzung dafür sind strenge Hygiene- und Infektionsschutzstandards. Hier lest ihr, wie ein Besuch beim Friseur in Zeiten des Coronavirus aussehen wird.

8.12 Uhr: NRW - Gute Neuigkeiten für die Menschen in Nordrhein-Westfalen: Ab der kommenden Woche (4. Mai) können Zoos und Tierparks sowie Botanische Gärten, Garten- und Landschaftsparks in NRW wieder öffnen. Das teilte das Umweltministerium in der Nacht zu Samstag (2. Mai) mit, nachdem bei einer Bund- und Länderkonferenz am 30. April entsprechende Vereinbarungen getroffen wurden.

Zoos, Parks und Spielplätze dürfen in NRW trotz des Coronavirus wieder öffnen.

Voraussetzung sei, dass die Einrichtungen durch individuelle Sicherheitskonzepte und Maßnahmen die Einhaltung strenger Hygiene-Regeln sicherstellen.

Trotz Coronavirus: NRW öffnet wieder viele Freizeiteinrichtungen

Damit kann unter anderem auch die Landesgartenschau in Kamp-Lintfort unter Auflagen ihre Pforten für Besucher öffnen. Sofern Zoos und Gärten die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen haben, entscheiden und kommunizieren sie selbst, wann und wie sie öffnen.

Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) begrüßt die Lockerungen, mahnt aber auch: "Ich appelliere an alle Besucherinnen und Besucher, diese Angebote besonnen zu genießen und sich ganz konsequent an die Hygiene-Vorgaben zu halten."

Neue Coronaschutzverordnung regelt Zugang zu Spielplätzen in NRW

Ab dem 7. Mai ist laut der neuen Coronaschutzverordnung, die am 4. Mai inkraft tritt, auch die Nutzung von Spielplätzen wieder erlaubt. Voraussetzung: Begleitpersonen haben untereinander einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu gewährleisten. Behörden können zudem die Nutzerzahl pro Spielplatz einschränken. Dafür sind die zuständigen Kommunen gefragt.

22.18 Uhr: Der Kreis Recklinghausen gab am Freitag (1. Mai) wegen des Feiertages keine neuen Coronavirus-Fallzahlen bekannt. Am Donnerstag (30. April) lag die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle noch bei 1.043, wovon 754 Menschen schon wieder gesund und 26 gestorben sind.

Coronavirus in NRW: Sieben Neuinfektionen in Essen

22.10 Uhr: In Essen sind derzeit 145 Menschen am Coronavirus-Erreger erkrankt, das sind sieben mehr  als am Vortag. Seit Beginn der Pandemie wurden 751 Personen positiv getestet. 

573 Personen sind nach einer Erkrankung aber schon wieder genesen (keine weiteren Genesenen in den vergangenen 24 Stunden). Im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion verstorben sind weiterhin 33 Menschen.

21.19 Uhr: Beim 1. FC Köln sind drei positive Coronavirus-Tests aufgetreten. Wie der Fußball-Bundesligist am Freitagabend auf seiner Homepage mitteilte, wurde das Trio in eine 14-tägige häusliche Quarantäne geschickt. "Alle sind symptomfrei", hieß es. Laut der Bild-Zeitung sind zwei Spieler und ein Physiotherapeut betroffen.

Coronavirus in NRW: Drei Corona-Fälle beim 1. FC Köln

"Der 1. FC Köln wird aus Rücksicht auf die Privatsphäre der Betroffenen keine Namen bestätigen", erklärte der Club. Mannschaft, Trainer- und Betreuerstab waren am Donnerstag getestet worden. Der Trainingsbetrieb könne aufgrund der bereits seit dem 6. April praktizierten Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen im Gruppentraining aber wie geplant weiterlaufen, hieß es weiter. 

Abgestimmt sei das Verfahren unter anderem auch mit dem Taskforce-Vorsitzenden Tim Meyer. "Die bisherigen Maßnahmen sowie die Strategie regelmäßiger Tests haben sich dahingehend bewährt, dass wir jetzt mit individuellen Lösungen reagieren können", sagte Kölns Geschäftsführer Horst Heldt.

Horst Heldt, Geschäftsführer des 1. FC Köln, beklagt drei Coronavirus-Fälle in seinem Verein.

Coronavirus in NRW: Bundesliga-Vereine testen ihre Profis auf Corona

Ähnlich wie in Köln waren am schon am Donnerstag Coronavirus-Tests bei mehreren Bundesligisten angelaufen, diese sind Teil des Konzepts der Deutschen Fußball Liga. Nicht nur Spieler, Trainer und Betreuer sollen regelmäßig auf das Coronavirus getestet werden, sondern auch deren Familienmitglieder. 

Dafür bedürfe es der Zustimmung der betreffenden Personen. Um das Infektionsrisiko auf ein Minimum zu reduzieren, solle sich dieser große Personenkreis zudem noch stärker von der Außenwelt abschotten. Die Entscheidung über eine Fortsetzung der Bundesliga soll am 6. Mai fallen.

Coronavirus in NRW: Kreis Unna meldet sieben Neuinfektionen

21.02 Uhr: Binnen 24 Stunden kamen sieben bestätigte Coronavirus-Neuinfektionen im Kreis Unna hinzu. Damit erhöht sich die Zahl derer, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus angesteckt haben, auf 620.

Die Zahl der geheilten Personen veröffentlicht der Kreis Unna wöchentlich. Am Donnerstag (30. April) waren 363 Menschen nach einer Coronavirus-Erkrankung wieder genesen. Das sind 46 weitere Gesundete im Vergleich zur vergangenen Woche. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion liegt weiter bei 28. Die aktuell Fallzahlen (aufsummiert) im Detail:

  • Bergkamen: 27 (+0)
  • Bönen: 22 (+0)
  • Fröndenberg: 150 (+0)
  • Holzwickede: 25 (+0)
  • Kamen: 19 (+0)
  • Lünen: 121 (+6)
  • Schwerte: 92 (+1)
  • Selm: 56 (+0)
  • Unna: 53 (+0)
  • Werne: 54 (+0)
  • Coronavirus in Bochum: Keine Neuinfektionen am 1. Mai

    20.35 Uhr: In Bochum wurden insgesamt 436 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet (keine Neuinfektion im Vergleich zum Vortag), davon sind 371 genesen (elf mehr als am Vortag) und nun 48 aktuell noch infiziert.

    Von den Erkrankten werden noch 12 stationär behandelt, 6 von ihnen intensivmedizinisch. 16 Menschen sind am Coronavirus gestorben, zusätzlich starb eine weitere Person, die mit dem Coronavirus infiziert war. Dieser Todesfall habe laut Stadt Bochum aber eine andere Ursache gehabt.

    Coronavirus in NRW: Ruhrfestspielehaus bekommt neues Design

    19.57 Uhr: Trotz Absage der diesjährigen Ruhrfestspiele hält das Theaterfestival an einer geplanten Mitmachaktion des Fotografen JR fest. Und hat sie an die Bedingungen der Coronavirus-Pandemie angepasst. 

    An der Fassade des Ruhrfestspielhauses sollen großformatige Fotos von Menschen angebracht werden, die eigentlich in diesen Wochen bei dem renommierten Theatertreffen zusammengekommen wären. Besucher wie Kunstschaffende sollen aus der Isolation Porträtfotos schicken, die dann Teil des "Inside Out Projects" des französischen Künstlers werden.

    Coronavirus in NRW: Zoos, Museen, Musikschulen und Volkshochschulen können am Montag öffnen

    19.28 Uhr: Zoos, Museen und botanische Gärten dürfen in NRW trotz Coronavirus ab Montag (4. Mai) wieder öffnen. Das teilte die Landesregierung am Freitagabend in Düsseldorf mit. 

    Auch Bildungseinrichtungen wie Volkshochschulen und Musikschulen könnten ihren Betrieb wieder aufnehmen, sofern zwischen den Besuchern ein Mindestabstand von 1,50 Metern gewahrt würden. Spielplätze dürfen den Vorgaben nach von Donnerstag an (7. Mai) wieder genutzt werden.

    Die Zoos in NRW dürfen trotz Coronavirus am Montag wieder öffnen.

    Coronavirus in NRW: Prix Pantheon auf Oktober verschoben

    19.15 Uhr: Die Verleihung des Kabarett- und Satirepreises "Prix Pantheon" ist wegen des Coronavirus auf Oktober verschoben worden. Inzwischen sei absehbar, dass es illusorisch sei, an den geplanten Terminen im Mai für die Vorentscheidung und das Finale dieser Kleinkunst-Olympiade festzuhalten, teilte das Pantheon Theater mit.

    Am 13. Oktober soll nun der Vorentscheid und am 14. Oktober das Finale sowie die Preisverleihung stattfinden. Außerdem vergibt das Pantheon Theater den Sonderpreis "Reif und bekloppt" für das Lebenswerk eines noch geheimen Kabarettisten.

    Coronavirus in NRW: Hochschulen sehen Online-Semester auch als Chance für die Zukunft

    18.39 Uhr: Die Hochschulen in NRW haben sich mit dem Start des Online-Semesters zufrieden gezeigt. Vereinzelt hätten anfangs die Server der Belastung nicht standgehalten, der Zugriff auf Mails und Unterrichtsmaterialien sei zum Teil eingeschränkt gewesen. Inzwischen laufe das Online-Semester technisch einwandfrei, hieß es.

    "Dieses Semester ist eine Chance für die digitale Lehre auch in der Zukunft", erklärte Katrin Lögering vom Landesastentreffen, der Vertretung der Studierenden. Aus diesem Semester könne man wichtige Erfahrungen gewinnen, um künftig eine Mischform aus analogen und digitalen Formaten zu nutzen. Auch Professor Thomas Grosse, Mitglied im Vorstand Digitale Hochschule NRW, sieht die Situation als Innovationsschub: "In den letzten sechs Wochen haben wir mehr geschafft, als in den letzten drei Jahren", sagte er.

    Coronavirus in NRW: Bischof nennt Corona "Plage der Menschheit"

    18.17 Uhr: Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, hat das Coronavirus als "Plage der Menschheit" beschrieben. "Wie eine Dornenkrone hat sie sich auf unser Leben gelegt und verursacht so viel Leid, Tod, Ängste und Unheil. Das alles wird uns über Jahre und Jahrzehnte belasten", sagte der Limburger Bischof am Freitag in einer Predigt zur Eröffnung der Wallfahrt von Kevelaer.

    Es war einer der ersten gemeinschaftlichen Gottesdienste in NRW, die nach der Aufhebung der strikten Beschränkungen zum 1. Mai wieder möglich waren. Bätzing erinnerte an Schwerkranke und Sterbende in Krankenhäusern, die ihren letzten Weg aufgrund der Besuchsverbote allein gehen müssten. Auch Kurzarbeit und Existenzsorgen belasteten viele Menschen. Dem stehe aber auch Positives gegenüber, nämlich "eine neue Wertschätzung für unser System von Absicherung und Vorsorge in Staat und Gesellschaft".

    17.46 Uhr: Die Kommunen in NRW haben für die weitere Öffnung von Schulen und Kitas eine ausreichende Vorlaufzeit gefordert. Die Städte begrüßten den Vorschlag der Kultusministerkonferenz, wonach alle Schüler vor den Sommerferien tageweise die Schule besuchen sollten, wie der Vorsitzende des Städtetages NRW, Thomas Hunsteger-Petermann, am Freitag nach einer Videokonferenz der kommunalen Spitzenverbände - unter anderem mit Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) - mitteilte.

    Coronavirus in NRW: Kommunen wollen Kita-Öffnung nicht vor 18. Mai

    Pädagogische Vorgaben, Raumfragen, Schülerbeförderung sowie Hygiene und Infektionsschutz seien in Einklang zu bringen. Das Land habe zugesichert, Möglichkeiten einer besseren Kommunikation zwischen Land und Schulen zu prüfen. Anfang der Woche hatte Laschets Kritik, wonach die Kommunen sich auf die Öffnung der Schulen nicht ausreichend vorbereitet hätten, für Ärger gesorgt. Dieser Konflikt sei nach der Videoschalte nun ausgeräumt, sagte Hunsteger-Petermann.

    Bei den Kitas sollte der nächste Schritt zur Betreuung weiterer Kinder aus Sicht des Städtetags frühestens am 18. Mai erfolgen. "Dabei halten wir eine landesweite Regelung für sinnvoll, die mit Vorschulkindern beginnt", erklärte der Hammer Oberbürgermeister.

    Coronavirus in NRW: Borussia Mönchengladbach hilft mit Sondertrikot

    17.24 Uhr: Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach wird aus einem Teil des Erlöses eines Sondertrikots die Stadt Mönchengladbach beim Erwerb von Mundschutz-Masken unterstützen. Wie der Club am Freitag mitteilte, biete man das mintgrüne Trikot mit dem Schriftzug "Unzähmbar - seit 1900" als Zeichen für die außergewöhnliche Solidarität in den vergangenen Wochen nur für kurze Zeit an. Der Schriftzug stehe dafür, dass der gesamte Verein mit seinen Partnern und Sponsoren in der schwierigen Zeit der Coronavirus-Pandemie noch enger zusammengerückt sei.

    Coronavirus in NRW: Insgesamt 14 Corona-Infizierte in Studentenwohnheim in Siegen

    17.15 Uhr: In einem Studentenwohnheim in Siegen sind weitere sieben Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das Kreisgesundheitsamt hatte am Dienstag in den beiden Gebäuden einen Massentest mit insgesamt 159 Abstrichen durchgeführt, weil es bereits in der vergangenen Woche sieben positiv getestete Fälle gegeben hatte. "Von den sieben schon letzte Woche dort festgestellten Infektionen sind zwei Personen bereits wieder genesen", teilte der Kreis Siegen-Wittgenstein mit.

    Die Infizierten wurden für die Quarantänezeit vorsorglich in einer kommunalen Unterkunft untergebracht. Im Wohnheim seien die "notwendigen Abstands- und Hygienevorschriften nur schwer einzuhalten".

    16.44 Uhr: In einem Grußwort nahm auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) Stellung zum Tag der Arbeit. "Bisher hieß es: Raus zum 1. Mai. Doch in diesem Jahr ist alles anders. Die Corona-Pandemie hat unser aller Leben verändert, sie stellt uns vor die größte Herausforderung in der Nachkriegszeit unseres Landes. Die Menschen müssen jetzt Abstand zueinander halten und zugleich müssen sie zusammenhalten. Uns fällt das nicht schwer. Denn dieser Zusammenhalt ist unsere große Stärke in Nordrhein-Westfalen."

    Coronavirus in NRW: Grußwort zum 1. Mai - Laschet dankt Beschäftigten in Krankenhäusern, Schulen, Kitas

    Der CDU-Politiker versprach Hilfe in Coronavirus-Zeiten: "Ich denke da nicht nur heute an die vielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die um ihren Arbeitsplatz fürchten, die in der Kurzarbeit sind und die um die Zukunft ihrer Familien und ihrer Kinder bangen. Sie haben viel zu verlieren. Aber sie dürfen nicht die Verlierer dieser Krise sein."

    Armin Laschet weiter: "An diesem Tag der Arbeit gilt mein ganz besonderer Dank allen Beschäftigten, die unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft nach Kräften am Laufen halten. In Krankenhäusern und Pflegeheimen, im Einzelhandel, in der Elektrizitäts-, Gas- und Wasserversorgung, in der Notbetreuung in Kitas und Schulen und in den vielen anderen Bereichen, auf die es jetzt ganz besonders ankommt. Was diese Frauen und Männer leisten - was sie übrigens schon immer gleistet habe, das wird vielen erst jetzt bewusst."

    16.19 Uhr: In mehreren NRW-Städten hat es trotz der Coronavirus-Krise Kundgebungen zum 1. Mai gegeben. Die Veranstaltungen waren auf kleine Gruppen zwischen 20 und 100 Menschen beschränkt und die Kommunen hatten strenge Abstands- und Hygieneauflagen erteilt. Unter anderem gab es Kundgebungen in Köln und Dortmund, die nach Polizeiangaben friedlich geblieben seien.

    Coronavirus in NRW: Kundgebungen am 1. Mai laufen vor allem im Netz ab

    Gleichwohl wurde der Tag der Arbeit, der in diesem Jahr unter dem Motto "solidarisch ist man nicht alleine" stand, eher zu einem digitalen Fest. Dazu trugen Online-Mitmachaktionen wie eigene Videos, Poetry Slam-Beiträge und Musikstücke bei. 

    Anja Weber, Vorsitzende des DGB NRW, verwies auf die starke Solidarität in der Gesellschaft, brachte aber ihre Sorge um die Zukunft zum Ausdruck. So verschärfe die Coronavirus-Krise "bestehende soziale Ungleichheiten": "Hier muss Politik jetzt Vertrauen schaffen, aus den Fehlern der Vergangenheit lernen und konsequenter sozialen und ökologischen Fortschritt vorantreiben", sagte Weber.

    Coronavirus in NRW: Führerscheinprüfungen trotz Corona in einigen Städten wieder möglich

    16.09 Uhr: NRW - Nach der wochenlangen Coronavirus-Pause werden ab Montag (4. Mai) wieder Führerscheinprüfungen in NRW stattfinden. Das gab der TÜV Rheinland am Freitag bekannt. Die Prüfungen können zunächst nur in Aachen, Bonn, Düsseldorf, Köln, Mönchengladbach, Neuss und Wuppertal abgelegt werden, ab dem 11. Mai auch in weiteren Städten im südlichen Teil des Bundeslandes.

    Um den Sicherheitsabstand einzuhalten, werden bei der theoretischen Prüfung weniger Teilnehmer zugelassen als bisher. Dennoch gilt bei der theoretischen und der praktischen Prüfung eine Mundschutz-Pflicht, heißt es weiter.

    Coronavirus in NRW: 371 neue Corona-Fälle, 567 neu Genesene

    15.55 Uhr: In NRW ist die Anzahl der bestätigten Infektionen seit Donnerstag weiter gestiegen. Wie das Gesundheitsministerium informiert, gibt es nun 33.043 bestätigte Fälle. Das sind 371 neue Fälle. Laut der am Freitag (1. Mai) veröffentlichten Statistik, wurden außerdem es 42 weitere Todesfälle bekannt, die in Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus gebracht werden. 

    Insgesamt starben in NRW somit bisher 1.261 Menschen. Die gute Nachricht: 24.894 Menschen haben eine Infektion inzwischen überstanden - das sind 567 Genesene mehr als noch am Donnerstag.

    Landkreis/ kreisfreie Stadt

    Bestätigte Fälle (IfSG)

    Todesfälle (IfSG)

    Genesene*

    Aachen & Städteregion Aachen

    1.887

    83

    1.535

    Bielefeld

    379

    3

    312

    Bochum

    431

    16

    360

    Bonn

    650

    6

    453

    Borken (Kreis)

    882

    36

    723

    Bottrop

    149

    6

    95

    Coesfeld (Kreis)

    515

    22

    423

    Dortmund

    684

    6

    575

    Duisburg

    878

    21

    589

    Düren (Kreis)

    556

    31

    426

    Düsseldorf

    1.042

    24

    786

    Ennepe-Ruhr-Kreis

    385

    13

    310

    Essen

    742

    33

    559

    Euskirchen (Kreis)

    357

    15

    242

    Gelsenkirchen

    336

    10

    227

    Gütersloh (Kreis)

    594

    18

    459

    Hagen

    255

    7

    170

    Hamm

    442

    31

    276

    Heinsberg (Kreis)

    1.755

    62

    1.522

    Herford (Kreis)

    324

    6

    255

    Herne

    168

    1

    113

    Hochsauerlandkreis (Kreis)

    583

    15

    447

    Höxter (Kreis)

    296

    6

    209

    Kleve (Kreis)

    587

    25

    386

    Köln

    2.289

    85

    2.029

    Krefeld

    503

    19

    355

    Leverkusen

    200

    4

    160

    Lippe (Kreis)

    710

    29

    503

    Märkischer Kreis

    559

    22

    335

    Mettmann (Kreis)

    859

    59

    574

    Minden-Lübbecke (Kreis)

    423

    7

    345

    Mönchengladbach

    486

    35

    336

    Mülheim / Ruhr

    176

    7

    118

    Münster

    632

    13

    580

    Oberbergischer Kreis

    451

    13

    358

    Oberhausen

    191

    1

    149

    Olpe (Kreis)

    566

    38

    475

    Paderborn (Kreis)

    582

    26

    380

    Recklinghausen (Kreis)

    1.060

    24

    754

    Remscheid

    213

    14

    191

    Rhein-Erft-Kreis

    970

    57

    572

    Rheinisch-Bergischer Kreis

    429

    15

    318

    Rhein-Kreis Neuss

    596

    20

    507

    Rhein-Sieg-Kreis

    1.163

    41

    932

    Siegen-Wittgenstein (Kreis)

    287

    8

    197

    Soest (Kreis)

    343

    5

    296

    Solingen

    227

    7

    180

    Steinfurt (Kreis)

    1.223

    60

    903

    Unna (Kreis)

    616

    28

    317

    Viersen (Kreis)

    627

    29

    400

    Warendorf (Kreis)

    463

    12

    363

    Wesel (Kreis)

    509

    22

    360

    Wuppertal

    813

    65

    455

    Gesamt

    33.043

    1.261

    24.894

    14.55 Uhr: Ab kommendem Montag (4. Mai) sollen im Nahverkehr wieder mehr Züge fahren. Die Schrittweise Erweiterung umfasst S-Bahnen und Regionalbahnen. Einschränkungen gibt es noch auf Linien in einzelnen Regionen, beim Nacht- und beim Freizeitverkehr, so das NRW-Verkehrsministerium. Fahrgäste müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, und zwar nicht nur in den Zügen, sondern auch in Bahnhöfen und an Haltestellen.

    Neben den Erweiterungen im Nahverkehr werden inNRW im Mai weitere Regeln im Ungang mit dem Coronavirus gelockert.

    Coronavirus in NRW: Opern wollen Spielbetrieb aufnehmen

    13 Uhr:Auf Initiative des Theater Dortmund haben sich Opernhäuser und Theaterbetriebe in NRW zusammengeschlossen und fordern, dass sie schon bald den Spielbetrieb wieder aufnehmen dürfen. Politiker seien aufgefordert, einen "realistischen und zügigen Zeitplan zur Wiederaufnahme des Vorstellungsbetriebes zu erarbeiten", heißt es in einer Pressemitteilung. 

    Ziel sei es, den "kulturellen Schatz auch in Krisenzeiten zu schützen und zu bewahren". Die Opern in Nordrhein-Westfalen seien in der Lage, Stückauswahl, Inszenierungen und das Besuchermanagement so anzupassen, dass diese den medizinischen und hygienischen Vorgaben entsprächen. 

    Coronavirus in NRW: Laschet warnt vor Wut der Bürger

    11.30 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet warnt davor, die Folgeschäden der derzeit herrschenden Einschränkungen im öffentlichen Leben aus dem Blick zu verlieren. 

    In einem Beitrag für den Focus spricht der CDU-Politiker von "zunehmenden Zweifeln und der wachsenden Wut bei vielen Menschen, deren Leben, Familie und Beruf davon unmittelbar betroffen sind". Es drohe eine Rezession, in der Hunderttausene ihren Job verlieren könnten. Weiter fordert Laschet die weitere Schritte in Richtung einer "verantwortungsvollen Normalität" zu unternehmen. 

    Coronavirus in NRW: Verwirrung um Schulöffnung

    Gleichzeitig muss das Schulministerium hinsichtlich der weiteren Öffnung der Grundschulen eine offizielle Korrektur anbringen. Durch die bereits bestehende Verwirrung, wann es nun zu einer weiteren Öffnung der Schulen kommen soll, veröffentlichte das Ministerium nun auf ihrer Homepage: "weiteren Schritte der Schulöffnung für die Klassen 1 bis 3, die frühestens ab dem 11. Mai 2020 realisiert würden, stehen unter dem Vorbehalt der noch ausstehenden Beratungen zwischen den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin am 6. Mai 2020". 

    Viertklässler sollen bereits ab dem 7. Mai an die Schulen zurückkehren. Ursprünglich ließ das Schulministerium verlauten, dass ab dem 11. Mai 2020 in einem tageweise "rollierenden" System die Kinder aller Jahrgangsstufen wieder in "ihre" Schulen gehen sollten. Das wurde nun allerdings revidiert. 

    Update, Freitag (1. Mai), 9.55 Uhr: Die Kirchen in NRW dürfen wieder Gottesdienste feiern - allerdings unter strengen Auflagen wie die WAZ berichtet. In evangelischen Kirchen darf demnach nicht gesungen werden. Die Kommunion in katholischen Kirchen soll mithilfe einer Zange oder Handschuhen gefeiert werden.

    Trotz Coronavirus: In Kirchen werden wieder Gottesdienste gefeiert

    Gleichzeitig wurden viele Kundgebungen zum 1. Mai gekippt. Einen "Tag der Arbeit" ohne große Demonstrationen? Das war bis vor Kurzem undenkbar, zumal die Arbeitsplätze laut Gewerkschaften derzeit mehr denn je in Gefahr sind. Der Deutsche Gewerkschaftsbund beschloss deshalb, die zentrale Kundegebung an diesem Freitag (01.05.2020) digital abzuhalten. 

    22 Uhr: NRW - Der Kreis Unna meldet drei weitere Tote im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Erkrankung. Ein Mann (Jahrgang 1924) und eine Frau (Jahrgang 1935) aus Fröndenberg sind verstorben, ebenso ein Mann aus Schwerte (Jahrgang 1933). Damit steigt die Zahl der Verstorbenen Covid-19-Patienten im Kreis auf 28.

    Coronavirus in NRW: Kreis Unna mit drei weiteren Corona-Todesopfern

    Binnen 24 Stunden kamen sieben bestätigte Coronavirus-Neuinfektionen im Kreis Unna hinzu. Damit erhöht sich die Zahl derer, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus angesteckt haben, auf 613.

    Die Zahl der geheilten Personen veröffentlicht der Kreis Unna wöchentlich. Am Donnerstag (30. April) waren 363 Menschen nach einer Coronavirus-Erkrankung wieder genesen. Das sind 46 weitere Gesundete im Vergleich zur vergangenen Woche. Die aktuell Fallzahlen (aufsummiert) im Detail:

  • Bergkamen: 27 (+0)
  • Bönen: 22 (+0)
  • Fröndenberg: 150 (+2)
  • Holzwickede: 25 (+0)
  • Kamen: 19 (+0)
  • Lünen: 116 (+5)
  • Schwerte: 91 (+0)
  • Selm: 56 (+0)
  • Unna: 53 (+0)
  • Werne: 54 (+0)
  • Coronavirus in NRW: Nur noch 12 Corona-Patienten in Bochum stationär

    21.50 Uhr: In Bochum wurden insgesamt 436 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet (eine Person mehr als am Vortag), davon sind, wie schon am Vortag, 360 genesen und nun 60 aktuell noch infiziert.

    Von den Erkrankten werden noch 12 stationär behandelt (zwei weniger als am Vortag), 8 von ihnen intensivmedizinisch. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion liegt weiterhin bei 16.

    Coronavirus in NRW: Zahlreiche Neuinfektionen, weiterer Todesfall im Kreis Recklinghausen

    21.40 Uhr: Im Kreis Recklinghausen gibt es den 26. Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19. Dabei handelt es sich um eine 79-jährige Frau aus Gladbeck. 

    Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle im Kreis stieg am Donnerstag (30. April) um 34 weitere Erkrankte auf 1.043 an. Insgesamt sind 754 Menschen schon wieder gesund, was einem Plus von 18 weiteren Geheilten in den vergangenen 24 Stunden entspricht. Die Zahlen im Detail (in der Klammer die Zahl der Gesundeten).

  • Castrop-Rauxel: 106 (70)
  • Datteln: 47 (40)
  • Dorsten: 149 (138)
  • Gladbeck: 163 (96)
  • Haltern am See: 77 (70)
  • Herten: 83 (76)
  • Marl: 88 (78)
  • Oer-Erkenschwick: 149 (65)
  • Recklinghausen: 130 (95)
  • Waltrop: 51 (26)
  • Coronavirus in NRW: Zahl der aktuell Coronavirus-Infizierten in Essen weiter rückläufig

    21.32 Uhr: In Essen sind derzeit 138 Menschen am Coronavirus-Erreger erkrankt, das sind zehn weniger als am Vortag. Seit Beginn der Pandemie wurden 744 Personen positiv getestet (vier mehr als am Vortag). 

    573 Personen sind nach einer Erkrankung aber schon wieder genesen (14 mehr als am Vortag). Im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion verstorben sind weiterhin 33 Menschen.

    Coronavirus in NRW: DFB-Pokal-Finale der Frauen auf unbestimmte Zeit verschoben

    21.19 Uhr: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat das Pokal-Endspiel der Frauen wegen der Coronavirus-Krise auf unbestimmte Zeit verlegt. Das Finale sollte ursprünglich am 30. Mai in Köln stattfinden. Weiter vakant bleiben auch die Termine für das Viertel- und Halbfinale. 

    Für die Fortsetzung des Wettbewerbes seien die Zustimmung der zuständigen Behörden und die Einhaltung entsprechender Vorgaben für mögliche Spiele ohne Zuschauer maßgeblich, teilte der DFB am Donnerstag mit. Bereits für das Finale erworbene Tickets behalten vorerst ihre Gültigkeit.

    Coronavirus in NRW: Leverkusen hebt Alkoholverbot am 1. Mai auf

    21.08 Uhr: Die Stadt Leverkusen hat ein in der Coronavirus-Krise geplantes Bollerwagen- und Alkoholverbot für das anstehende Maiwochende wieder aufgehoben. Demnach sei es nun wieder erlaubt, öffentlich Alkohol zu trinken, Bollerwagen zu ziehen und Musikanlagen zu nutzen - allerdings nach der Coronavirus-Schutzverordnung in der Regel maximal zu zweit.

    Mit den geplanten Einschränkungen wollte die Stadt die Verbreitung des Coronavirus eindämmen. Es gebe die Sorge, dass sich trotz der bisherigen Versammlungsverbote zum Wochenende "größere Personengruppen bilden und entsprechend "ausgerüstet durch das Stadtgebiet ziehen", hieß es in einer Mitteilung. Die Stadt appellierte nun am Donnerstag, sich besonnen zu verhalten.

    Coronavirus in NRW - Laschet: Aufschiebbare Operationen sind wieder möglich

    20.55 Uhr: Grundsätzlich aufschiebbare Operationen können in den NRW-Krankenhäsuern wieder eher angesetzt werden. Bislang seien 40 Prozent der Intensivbetten freigehalten worden für Coronavirus-Fälle, sagte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Donnerstag in Düsseldorf. Die aktuelle Entwicklung der Infektionszahlen ermögliche es aber, einen großen Teil davon wieder für Operationen in den Krankenhäusern einzusetzen. Wer krank sei, solle sich nicht scheuen, zum Arzt zu gehen.

    20.52 Uhr: Die Gesundheitsämter in NRW sind nach Angaben von Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) in der Lage, Kontaktketten bei Coronavirus-Infizierungen nachzuverfolgen. Die 54 Ämter seien ausgebaut worden, das Land habe zudem zusätzliches Personal angeboten. Die konsequente Kontaktverfolgung sei wichtig, wenn die Coronavirus-Pandemie erfolgreich bekämpft werden solle und weitere Lebensbereiche geöffnet werden sollten.

    NRW-Ministerpräsident Armin Laschet rät: Wer krank ist, soll trotz Coronavirus-Pandemie zum Arzt gehen.

    Coronavirus in NRW: Laschet möchte Gastronomie eine Perspektive geben

    20.40 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) drängt angesichts der dramatischen wirtschaftlichen Lage auf baldige Erleichterungen auch für die Gastronomie. Wie schnell diese angesichts der Coronavirus-Pandemie kämen, könne man aber noch nicht sagen, sagte Laschet nach den Bund-Länder-Beratungen.

    Die Gastronomie gehöre zu den "sensibelsten Bereichen" in der Coronavirus-Krise. "Wo Alkohol ausgeschenkt wird, ist das Abstandsgebot schnell vergessen", sagte Laschet. Am 6. Mai solle beim nächsten Corona-Kabinett über eine "konkretere Perspektive" gesprochen werden, aber ohne dass man schon im Mai in Aussicht stellen könne, dass die Betriebe wieder öffnen könnten.

    Coronavirus in NRW: Mai-Kundgebungen in Duisburg und Düsseldorf unter Corona-Auflagen

    20.32 Uhr: Auch wenn die meisten Veranstaltungen rund um den 1. Mai in NRW wegen des Coronavirus ins Wasser fallen, dürfen einige traditionelle Maikundgebungen stattfinden auf dem Vorplatz des Amtsgerichts Duisburg-Hamborn und auf der Wiese vor dem Landtag in Düsseldorf. Allerdings müssen strenge Auflagen beachtet werden, wie das Verwaltungsgericht Düsseldorf entschied.

    Nach der Coronavirus-Schutzverordnung NRW dürfen von dem Versammlungsverbot Ausnahmen geltend gemacht werden, wenn die Veranstalter der Versammlung die Einhaltung der erforderlichen Schutzmaßnahmen einhalten können. Die Kammer des Verwaltungsgerichts Düsseldorf geht davon aus, dass dies bei den beiden Versammlungen in Duisburg und Düsseldorf umsetzbar ist. Die Teilnehmerzahl in Düsseldorf ist auf 100 Personen und in Duisburg auf 50 Personen begrenzt.

    20.11 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat die Pläne des Schulministeriums relativiert, am 11. Mai die Grundschulen für alle Schüler in einem rollierenden System wieder zu eröffnen. Eine entsprechende Mail an die Schulen werde "korrigiert", sagte Laschet am Donnerstag in Düsseldorf. Am 6. Mai werde alles weitere mit Bund und Ländern besprochen.

    Coronavirus in NRW: 258 Corona-Neuinfektionen, 772 neu Genesene

    20.06 Uhr: NRW - Das NRW-Gesundheitsministerium meldet insgesamt 32.672 Coronavirus-Fälle, das sind 258 mehr als am Vortag. Aktuell sind nach Informationen des Ministeriums 7126 Personen mit dem Erreger infiziert. 1.219 sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben (19 mehr als am Vortag). Die Zahl der genesenen Fälle liegt bei über 24.327 (772 mehr als am Vortag).

    Aachen & Städteregion Aachen

    1.863

    82

    1.490

    Bielefeld

    375

    3

    301

    Bochum

    426

    16

    355

    Bonn

    648

    6

    451

    Borken (Kreis)

    880

    36

    707

    Bottrop

    147

    6

    89

    Coesfeld (Kreis)

    504

    22

    415

    Dortmund

    676

    6

    569

    Duisburg

    849

    20

    589

    Düren (Kreis)

    551

    30

    413

    Düsseldorf

    1.027

    24

    766

    Ennepe-Ruhr-Kreis

    380

    11

    305

    Essen

    727

    32

    549

    Euskirchen (Kreis)

    349

    13

    242

    Gelsenkirchen

    336

    10

    226

    Gütersloh (Kreis)

    593

    17

    459

    Hagen

    249

    6

    166

    Hamm

    442

    31

    259

    Heinsberg (Kreis)

    1.746

    62

    1.482

    Herford (Kreis)

    319

    5

    244

    Herne

    165

    1

    111

    Hochsauerlandkreis (Kreis)

    581

    15

    440

    Höxter (Kreis)

    284

    6

    201

    Kleve (Kreis)

    579

    24

    364

    Köln

    2.269

    85

    1.982

    Krefeld

    495

    18

    342

    Leverkusen

    196

    4

    160

    Lippe (Kreis)

    706

    29

    481

    Märkischer Kreis

    557

    22

    329

    Mettmann (Kreis)

    842

    58

    557

    Minden-Lübbecke (Kreis)

    418

    7

    344

    Mönchengladbach

    483

    35

    330

    Mülheim / Ruhr

    170

    6

    116

    Münster

    633

    13

    577

    Oberbergischer Kreis

    449

    13

    354

    Oberhausen

    188

    1

    145

    Olpe (Kreis)

    558

    37

    468

    Paderborn (Kreis)

    576

    26

    372

    Recklinghausen (Kreis)

    1.027

    23

    736

    Remscheid

    213

    14

    186

    Rhein-Erft-Kreis

    959

    55

    572

    Rheinisch-Bergischer Kreis

    425

    15

    314

    Rhein-Kreis Neuss

    590

    19

    501

    Rhein-Sieg-Kreis

    1.146

    27

    901

    Siegen-Wittgenstein (Kreis)

    278

    8

    177

    Soest (Kreis)

    342

    5

    288

    Solingen

    226

    7

    176

    Steinfurt (Kreis)

    1.246

    60

    868

    Unna (Kreis)

    599

    25

    317

    Viersen (Kreis)

    616

    28

    395

    Warendorf (Kreis)

    458

    12

    357

    Wesel (Kreis)

    509

    21

    353

    Wuppertal

    802

    62

    436

    Gesamt

    32.672

    1.219

    24.327

    Coronavirus in NRW: Tanz in den Mai in Dortmund mal anders

    19.58 Uhr: Der traditionelle Tanz in den Mai fällt in diesem Jahr in Dortmund wegen des Coronavirus aus. Doch auf Musik müssen die Einwohner der Stadt nicht verzichten.

    An 14 Standorten wird es heute Abend zwischen 20 und 22 Uhr laut auf den Balkonen werden. Die Dortmunder Musikgruppe BölkerBrüder haben die Balkonpartys organisiert, die für Abwechslung im mittlerweile eher tristen Coronavirus-Alltag der NRW-Metropole sorgen sollen.

    Coronavirus in NRW - Laschet: Corona-Reproduktionsfaktor im Land unter 0,5

    19.53 Uhr: Der sogenannte Reproduktionsfaktor bei den Coronavirus-Infektionen liegt laut Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) in NRW zurzeit nur bei 0,448. Dies sei zusammen mit Sachsen der zweitniedrigste Wert in Deutschland. Laschet bezog sich mit den Zahlen auf das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig. Der Reproduktionsfaktor gibt an, wie viele Menschen eine mit dem Coronavirus infizierte Person ansteckt.

    19.46 Uhr: Das Oberverwaltungsgericht in NRW lehnt den Eilantrag von Galeria Karstadt Kaufhof mit Sitz in Essen ab, der sich gegen die Begrenzung der Verkaufsfläche von Einzelhandelsgeschäften auf 800 Quadratmetern wandte. Da das Kaufhaus, welches derzeit wegen des Coronavirus arge finanzielle Probleme plagt, kein Einzelhandelsgeschäft ist, die die Versorgung der Bevölkerung mit Artikeln des Grundbedarfs dienen, bleiben die Filialen auch weiterhin geschlossen.

    Coronavirus in NRW - Laschet: Spielplätze in NRW besonders wichtig

    19.38 Uhr: Spielplätze in NRW sollen unter Auflagen in der Coronavirus-Krise wieder öffnen. Das kündigte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Donnerstag in Düsseldorf an. Einen genauen Zeitpunkt für die Öffnungen nannte er zunächst nicht. Dieser könnte am Freitag (1. Mai) bekanntgegeben werden.

    Zuvor hatten sich Bund und Länder gemeinsam mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am auf weitere vorsichtige Lockerungen der bundesweit geltenden Coronavirus-Schutzmaßnahmen geeinigt. Sie gelten unter anderem für Spielplätze, Zoos und Gotteshäuser. Allerdings betonte Laschet nach den Gesprächen: Für eine Entwarnung in der Krise sei es noch "viel zu früh". Das Thema Spielplatz-Öffnungen werde in Deutschland unterschiedlich diskutiert, sagte der Regierungschef. Im Ruhrgebiet beispielsweise, wo Menschen oft in kleinen Wohnungen lebten, sei dies wichtiger.

    Coronavirus in NRW: Ämter in Lünen öffnen eingeschränkt

    19.31 Uhr: NRW - Ab Montag (4. Juni) sind die Bürgerdienste in Lünen trotz der Coronavirus-Ausbreitung in NRW wieder eingeschränkt nutzbar - allerdings nur mit einer vorherigen Terminvereinbarung und auch nur, wer ein dringendes Anliegen hat. Zur Terminvereinbarung hat die Stadt Lünen Telefonnummern für die wichtigsten Bereiche der Verwaltung veröffentlicht:

    • Bürgerbüro: 02306 104 2030
    • Ordnungsamt: 02306 104 1725
    • Standesamt: 02306 104 -1451, -1411 oder -1421
    • Tagesbeutreuung für Kinder: 02306 104 1323
    • Wohngeldstelle: 02306 104 1651
    • Beistandschaften: 02306 104 1763

    Coronavirus in NRW: Laschet zeigt sich zufrieden mit den Corona-Schutzmaßnahmen

    19.22 Uhr: NRW - Die Coronavirus-Maßnahmen haben in NRW nach Einschätzung von Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) gewirkt. "Es ist gelungen, die Dynamik der Ausbreitung zu brechen", sagte er am Donnerstag in Düsseldorf. 

    Die wöchentlichen Infektionszahlen seien innerhalb weniger Wochen drastisch zurückgegangen. Jetzt gehe es darum, nach vorne zu schauen und dafür zu sorgen, dass die Hygieneregeln weiter eingehalten würden. Wenn das gelinge, könnten weitere Lockerungsmaßnahmen ins Auge gefasst werden, sagte Laschet. Das nächste Coronavirus-Spitzengespräch von Bund und Ländern ist für den 6. Mai angesetzt.

    Coronavirus in NRW: Schulen-Öffnung für Grundschüler - Laschet kündigt Korrekturen an

    19.16 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat die Pläne des Schulministeriums relativiert, am 11. Mai die Grundschulen für alle Schüler in einem rollierenden System wieder zu eröffnen. Eine entsprechende Mail an die Schulen werde "korrigiert", sagte Laschet am Donnerstag in Düsseldorf. Am 6. Mai werde alles weitere mit Bund und Ländern besprochen.

    Armin Laschet (CDU) erwartet vorerst keine weitere Lockerungen.

    18.58 Uhr: Das Oberverwaltungsgericht NRW hat die Maskenpflicht im Land in Geschäften und im Nahverkehr für rechtens erklärt. Die Einschränkungen, die ein Mundschutz mit sich bringt, sei wegen der Schutzzwecks gegen des Coronavirus hinnehmbar. 

    Coronavirus in NRW: Mundschutz-Pflicht ist rechtens

    Mit der seit diesem Montag (27.4.) geltenden Maskenpflicht sei die Landesregierung einer aktuellen Empfehlung des Robert Koch-Instituts gefolgt. Dieses gehe davon aus, dass auch selbst hergestellte Masken aus Stoff die Ausscheidung von Atemwegsviren reduzieren und somit dieCoronavirus-Ausbreitung verlangsamen können. Dass das Land unter der Vielzahl wissenschaftlicher Meinungen - darunter auch solche, die die Wirkung von Alltagsmasken gänzlich verneinen - einer den Vorzug gebe, sei unbedenklich, sofern feststehende Tatsachen nicht ignoriert würden.

    Außerdem sei die Mundschutz-Pflicht in NRW auf bestimmte Bereiche sowie zeitlich begrenzt, so das Gericht. Geeignete Bedeckungen seien zudem üblicherweise in jedem Haushalt vorhanden oder hätten seit der Ankündigung hergestellt oder kostengünstig erworben werden können, begründeten die Richter ihren Beschluss, der nicht anfechtbar ist.

    Auch Schüler in NRW sollen in Schulen wegen des Coronavirus Mundschutz tragen - eine Pflicht besteht allerdings nicht.

    18:46 Uhr: Alle Grundschüler in NRW sollen ab dem 11. Mai wieder tageweisein die Schule gehen. Den Anfang sollen die Viertklässler schon am 7. Mai machen. Ab dem 11. Mai sollen dann in einem tageweise "rollierenden" System die Kinder aller Jahrgangsstufen unterrichtet werden. Konkret heißt das: An jedem Werktag soll ein anderer Jahrgang in die Schule gehen - nach wochenlanger Coronavirus-Zwangspause.

    Coronavirus in NRW: Grundschüler kehren am 11. Mai in die Schulen zurück

    Es solle "an einem Tag so viel Unterricht und Betreuung wie möglich" geben, heißt es in der Mail. Die Notbetreuung soll bleiben. Die gleiche Regelung gilt für die Primarstufe der Förderschulen. Zwei Viertklässler aus NRW hatten am Mittwoch allerdings Klage beim Oberverwaltungsgericht eingereicht, weil sie eine Ungleichbehandlung gegenüber anderen Jahrgangsstufen sehen und nicht in der nächsten Woche zurückkommen wollen. 

    Bei den anderen Schulformen führt das Ministerium derzeit Gespräche mit Schulen, Schulleitungen und Schulträgern über die weitere schrittweise Rückkehr der Schüler. Vor einer Woche hatte bereits der Unterricht für die Schüler der Abschlussklassen wieder begonnen.

    Coronavirus in NRW: Für Kanzlerin Merkel steht Sommer-Urlaub im Ausland nicht zur Debatte

    18.30 Uhr: Viele Deutsche fragen sich derzeit, ob sie in diesem Sommer wegen des Coronavirus Urlaub machen können - sogar im Ausland. Bundeskanzlerin Angela Merkel wurde bei der heutigen Stellungnahme in der Bundespressekonferenz darauf angesprochen, reagierte aber eher abweisend. "In Frankreich ist noch der totale Lockdown bis zum 11. Mai."

    Deshalb sei es derzeit nicht das Thema, ob man im Sommer in Europa reisen könne. Auch Bayerns Ministerpräsident Söder äußerte sich zu der Frage, sagte, man könne ja, statt in den Süden nach Österreich zu fahren, ja auch in Bayern Urlaub machen. Merkel konterte: "Aber es gibt ja auch im Norden von Deutschland schöne Orte." Scheint so, als sollten sich die Deutschen in diesem Jahr lieber nach Urlaubsorten zwischen Flensburg und dem Bodensee umschauen.

    Coronavirus in NRW: Die Pressekonferenz mit Angela Merkel und Markus Söder zum Nachlesen

    18.11 Uhr: Die Pressekonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bayerns Regierungschef Markus Söder (CSU) zur aktuellen Coronavirus-Situation ist beendet. Hier gibt es die wichtigsten Statements zum Nachlesen.

    18.10 Uhr: Markus Söder: "Es wird auf keinen Fall ein normales Schuljahr werden. Unser Ziel muss sein, dass diese Schüler keinen Nachteil für ihren weiteren Lebensweg haben."

    Coronavirus in NRW: Merkel kündigt Gespräche über Schulen und Kitas am 6. Mai an

    18.07 Uhr: Angela Merkel über Kitas und Schulen: "Wir wollen am Mittwoch (6. Mai) ein Stück weiterkommen. Es gibt kein entweder oder: Nur die großen Schüler oder nur die kleinen. Die Frage ist: Wie komme ich mit den Abstandsgeboten in den Schulen und Kitas klar. Es wird ein paralleler Prozess der Altersgruppen.

    18.05 Uhr: "Wir haben gesagt: Wir wollen nicht den gesamten Personenverkehr in die Innenstädte. Mir war wichtig, dass wir nicht den gesamten Handel aufmachen, aber noch nichts über Kitas gesagt haben." So müsse man das immer gegeneinander Abwägen und die Coronavirus-Risiken bedenken.

    Coronavirus in NRW - Söder über Merkel: "Ist die Stimme der Vernunft"

    18.03 Uhr: Markus Söder: "Danke (...) auch der Bundeskanzlerin, die da auch tatsächlich die internationale Stimme der Vernunft ist."

    17.57 Uhr: "Es ist menschlich, dass wir uns alle wünschen, dass wir schnell wieder so Leben können, wie wir das getan haben, bevor das Virus eingetreten ist. Ich warne aber davor, den Bringer der Botschaft dafür verantwortlich zu machen, dass der Wunsch nicht in Erfüllung geht." Angela Merkel springt hier Wissenschaftlern und Virologen zur Seite, die zuletzt vermehrt wegen ihren Einschätzungen zur Gefährlichkeit des Coronavirus in Kritik geraten waren.

    Bayerns Regierungschef Markus Söder lobte Kanzlerin Angela Merkel für den Umgang mit der Coronavirus-Pandemie.

    Coronavirus in NRW: Angela Merkel - "dann sage ich nicht: wird schon gut gehen!"

    17.55 Uhr: "Es ist ein grundsätzliches Prinzip: Wenn ich nicht weiß, wie ich mit einer Situation umgehen muss, dann sage ich nicht: Wird schon gut gehen". Sondern Vorsicht ist laut Angela Merkel in solch einem Fall angebracht.

    17.53 Uhr: "Am Anfang haben wir keinen Überblick gehabt, wie viele Intensivbetten wir haben. Jetzt haben wir alle erfasst". Nun habe man einen Überblick, wie die Infektionen von Coronavirus-Patienten im Krankenhaus verlaufe, dadurch könne man besser planen, so Angela Merkel.

    Coronavirus in NRW: Intensivpatienten müssen laut Merkel 3-4 Wochen beatmet werden

    17.51 Uhr: Angela Merkel: "Wir haben festgestellt, dass die Patienten, die an Beatmungsplätzen liegen, drei bis vier Wochen dort liegen, statt zwei Wochen, wie wir zunächst gedacht haben".

    17.47 Uhr: Angela Merkel findet es wichtig, dass man "immer wieder die neuesten Erkenntnisse transparent macht. Wir haben brennendes Interesse daran, herauszubekommen: Wie wirkt das Virus auf Kinder". Davon hingen schließlich sehr viele Entscheidungen ab. Merkel warnt außerdem, ein Virus wie das Coronavirus könne mutieren, dann ändere sich die Situation.

    Coronavirus in NRW: Merkel erklärt - darum ist die Öffnung von Restaurants problematisch

    17.45 Uhr: Angela Merkel: "Über 10 Millionen Menschen haben Kurzarbeit. Da können wir sagen: Das ist sehr gut, dass wir solche Reserven haben". 

    17.41 Uhr: Angela Merkel: "Eine neue Phase würde erreicht werden, wenn wir in Deutschland Reisen zulassen würden. Auch die Gastronomie ist deshalb so problematisch, weil wir nicht kontrollieren können: Sitzt da eine Familie - dann ist das vollkommen unproblematisch - oder sitzen da Menschen aus ganz verschiedenen Hausständen."

    Coronavirus in NRW: Reisen in Europa stehen laut Merkel derzeit nicht zur Debatte

    17.39: Angela Merkel: "In Frankreich ist noch der totale Lockdown bis zum 11. Mai." Deshalb sei es derzeit nicht das Thema, ob man im Sommer in Europa reisen könne.

    17.36 Uhr: "Wir werden das Land gemeinsam aus der Krise herausführen", so Markus Söder. Geduld, Konsequenz, Nachvollziehbarkeit seien entscheidend: "Wir entwickeln uns Woche für Woche weiter".

    17.33 Uhr: Markus Söder: "Der Spielplatz ist nicht das Wichtigste, sondern dass wir für Kitas und Schulen einen Weg finden." Wichtig sei, dass man die Zeitachse so definieren, dass man anschließend nicht wieder einen Schritt zurück machen müsse.

    Coronavirus in NRW: Markus Söder - "Europa schaut bewundernd und verwundert auf uns"

    17.32 Uhr: "Europa schaut bewundernd auf uns, aber auch verwundert". Bewundernd, so Söder, darüber, wie gut man bisher mit der Coronavirus-Pandemie umgegangen sei. Verwundert allerdings darüber, dass inzwischen vielerorts das Gefühl entstanden sei, man habe die Pandemie bereits überwunden.

    17.29 Uhr: Bayerns Regierungschef Markus Söder: "Corona ist ein Marathon, bei dem wir am Ende nicht wissen, wo das Ziel ist. Und wie lange er dauert." Man müsse deshalb ausdauernd sein. Die Diskussion darüber, dass häufig Personen mit Vorerkrankungen dem Virus zum Opfer fallen, kommentiert Söder wie folgt: "Debatten über die Frage, wie lange jemand leben soll, halte ich nicht nur für unangebracht, sondern für gefährlich."

    Coronavirus in NRW: Trotz "tiefgreifender wirtschaftlicher Auswirkungen" - Vorsicht bleibt oberstes Gebot

    17.25 Uhr: Angela Merkel: "Wir wissen, dass es tiefgehende wirtschaftliche Auswirkungen gibt, die wir versuchen, abzufedern. Vorsicht bleibt aber das Gebot."

    17.24 Uhr: Die Verantwortung über die Öffnung von Spielplätzen, Gottesdiensten und Zoos liege bei den Ländern, sagte Angela Merkel. Großveranstaltungen sind bis 31. August untersagt.

    17.21 Uhr: Angela Merkel: "Wir werden bei allen Maßnahmen abwägen: Was bedeutet es gesundheitlich, was sind die sozialen und die wirtschaftlichen Auswirkungen?" Sollten die Coronavirus-Infektionen wieder ansteigen müsse man das aber frühzeitig erkennen und entsprechend reagieren.

    Coronavirus in NRW: Merkel mahnt weiter zur Disziplin

    17.19 Uhr: Angela Merkel betont erneut die Wichtigkeit,  "Distanz zu halten, sich zu schützen, Masken zu tragen". Außerdem bedankt sich die Kanzlerin bei allen Menschen, die bisher das Abstandsgebot eingehalten haben und so zu Erfolgen im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie geführt haben. "Wir haben es bis jetzt geschafft, die Dynamik der Pandemie zu bremsen. Das muss auch weiterhin unser Ziel sein."

    17.17 Uhr: Angela Merkel äußert sich froh darüber, in Coronavirus-Zeiten alle 14 Tage mit den Ministern zusammen zu kommen. Ziel sei: "Die Ausbreitung des Virus so weit zu verlangsamen, dass das Gesundheitssystem jedem Menschen die bestmögliche Versorgung bieten kann".

    Bundeskanzlerin Angela Merkel ruft dazu auf, trotz der bisherigen Erfolge weiterhin die Coronavirus-Schutzmaßnahmen einzuhalten.

    17.15 Uhr: Die Pressekonferenz mit Angela Merkel beginnt.

    17.12 Uhr: NRW macht bei der Öffnung der Schulen in der Coronavirus-Krise einen weitgehenden Schritt: Alle Grundschüler in dem Bundesland sollen ab dem 11. Mai wieder tageweise in die Schule gehen. Das kündigte das Landesschulministerium am Donnerstag in einer Mail an die Schulen an. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.

    17.02 Uhr: Nach Bild-Informationen ist das Gespräch zwischen den Ministern und Kanzlerin Angela Merkel beendet. In wenigen Minuten wird die Bundeskanzlerin nun vor die Presse treten.

    Coronavirus in NRW: Entscheidung über weitere Öffnungen von Schulen und Kitas am 6. Mai

    16.56 Uhr: In der Coronavirus-Krise vertagen Bund und Länder die Entscheidung über weitere Öffnungen von Schulen auf den 6. Mai. Auch zur Ausweitung der Kinderbetreuung solle eine Beschlussvorlage erst für die nächste Schalte von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten der Länder am kommenden Mittwoch erarbeitet werden. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag aus Teilnehmerkreisen der heutigen Schaltkonferenz.

    Coronavirus in NRW: Entscheidung über Bundesliga-Fortsetzung vertagt

    16.54 Uhr: Der deutsche Profifußball muss weiter auf ein klares Signal für die Fortsetzung der aktuellen Spielzeit warten. Bundeskanzlerin Angela Merkel und die 16 Ministerpräsidenten haben nach Informationen aus Teilnehmerkreisen eine Entscheidung über eine Wiederaufnahme der wegen derCoronavirus-Krise ausgesetzten Bundesliga und des Vereinssports am Donnerstag vertagt. Bis zu den nächsten Beratungen am 6. Mai soll es dazu eine Beschlussvorlage von Kanzleramtschef Helge Braun und den Staatskanzleichefs der Länder geben.

    16.47 Uhr: Nach Bild-Informationen aus dem Kanzleramt kam es zu Verzögerungen, weil Uneinigkeit über die Öffnung von Restaurants bestand. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sei gegen die Öffnung ab dem 10. Mai, welche von den Ministerpräsidenten vorgeschlagen wurde.

    Coronavirus in NRW: Jetzt live - Pressekonferez mit Angela Merkel

    16.30 Uhr: NRW - Um 14 Uhr haben die Ministerpräsidenten der Länder und Bundeskanzlerin Merkel ihre Beratungen über die nächsten Schritte in der Coronavirus-Krise gestartet. Ab etwa 16.45 Uhr informiert die Kanzlerin in einer Pressekonferenz. Wir fassen hier die wichtigsten Aussagen zusammen.

    15.30 Uhr: Gute Nachrichten für Kinder, die sich zu Hause langweilen: Der Bund will die Spielplätze in NRW und dem Rest von Deutschland wieder öffnen lassen. Das berichtet die Deutsche Presse Agentur (dpa). Dabei sollten jedoch die Eltern trotzdem darauf achten, dass die Spielplätze nicht zu überfüllt sind. 

    Coronavirus in NRW: Lockerungen in Deutschland - Spielplätze bald wieder offen

    Auch die Museen, Zoos und botanischen Gärten können bald wieder besucht werden. Allerdings soll es für diese strenge Auflagen geben.

    Bund und Länder haben weitere Lockerungen entschlossen. 

    Um diese Auflagen umsetzen zu können, wird es ein kurzfristiges Förderprogramm in Höhe von 10 Millionen Euro geben. Damit sollen benötigte Umbaumaßnahmen finanziert werden.

    Coronavirus in NRW: Weitere Lockerungen - das wird am 6. Mai entschieden

    Ob es noch zu weiteren Öffnungschritten kommt, wird am 6. Mai bei der nächsten Schaltkonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten der Bundesländer entschieden. 

    14.30 Uhr: In der Ruhrgebietsstadt Castrop-Rauxel ist ein komplettes Wohnhaus mit circa 80 Personen unter Quarantäne. Das bestätigte die Pressestelle der Stadt gegenüber RUHR24.de. 

    Coronavirus in NRW: Komplettes Wohnhaus in Castrop-Rauxel unter Quarantäne

    Demnach hat es zwei positive Coronavirus-Fälle in dem Wohnhaus gegeben. Daraufhin sind weitere Bewohner des Wohnhauses getestet worden. Die Ergebnisse liegen allerdings noch nicht vor. Circa 80 Personen leben in dem Wohnhaus im Stadtteil Merklinde, das jetzt unter Quarantäne steht.

    Weitere 150 Tests hat es in einem Wohnhaus im Stadtteil Habinghorst gegeben. Es bestehen anscheinend verwandtschaftliche Beziehungen zu Familien, die in dem Quarantäne-Wohnhaus wohnen. Dieses Haus steht allerdings noch nicht unter Quarantäne.

    14.05 Uhr: Zwei Grundschüler aus NRW klagen gegen die Rückkehr der Viertklässler in die Grundschulen ab dem 7. Mai. Die beiden Schüler argumentieren in den Eilanträgen beim Oberverwaltungsgericht in Münster, dass eine Ungleichbehandlung vorliegen würde, so die Deutsche Presse-Agentur

    Zwei Grundschüler aus NRW klagen gegen die Öffnung der Schulen. (Symbolbild)

    Förderprogramm soll Umbau wegen Coronavirus für Insitute erleichtern

    13 Uhr: Joachim Stamp (FDP), Familienminister in NRW, macht Eltern Hoffnung. Kindergärten werden nicht über Jahre in der Notbetreuung bleiben müssen. Man sei dabei einen neuen Regelbetrieb zu organisieren. 

    Coronavirus in NRW: Familienminister macht Eltern Hoffnung

    Vor den Sommerferien würde man wieder frühkindliche Angebote anbieten. Zudem hat der Familienminister mit einem Missverständnis aufgeräumt. "Normaler Regelbetrieb ist erst wieder möglich, sobald ein Impfstoff da ist." 

    Das sei eine missverständliche Aussage gewesen. Es sei nicht der Fall, dass es bis ins Jahr 2022 nur noch Notbetreuung gebe. Zunächst sei es der Plan, Notbetreuung für Kinder mit sonderpädagogischem und sprachlichem Förderbearf zu öffnen. 

    12.30 Uhr: Die FDP fordert sofortige Lockerungen und eine Perspektive für eine Normalisierung des öffentlichen Lebens in der Coronavirus-Krise. Christof Rasche, Fraktionschef der FDP in NRW, drängt auf eine direkte Öffnung von Spielplätzen. Außerdem schlägt er vor, Sportanlagen unter freiem Himmel ab dem 4. Mai wieder zugänglich zu machen. 

    Coronavirus in NRW: FDP-Fraktionschef will sofortige Lockerungen

    Bald sollen sich wieder bis zu fünf Menschen gemeinsam im öffentlichen Raum aufhalten dürfen. Die Gastronomie soll auch unter bestimmten Bedingungen wieder öffnen. 

    12 Uhr: Aufgrund des Coronavirus findet heute (30. April) eine Ratssitzung in Bochum im Ruhrcongress statt. Der dortige Saal ist 700 Quadratmeter groß. 103 Menschen können sich maximal dort aufhalten. So können die aktuell geltenen Abstandsregeln eingehalten werden. 

    Coronavirus in NRW: Bochum verlegt Ratssitzung in den Ruhrcongress 

    11.55 Uhr: 152.000 Betriebe meldete in März in NRW an, circa 2,1 Millionen Mitarbeiter in Kurzarbeit zu schicken. Zwar habe der April in NRW den stärksten Anstieg der Arbeitslosigkeit seit 2005 gebracht. Dennoch sei man von den Arbeitslosenzahlen aus jenen Jahren weit entfernt, so Torsten Withake, Chef er Regionaldirektion NRW. 

    11.50 Uhr: Die Zahl der Arbeitslosen in NRW ist um fast 11 Prozent im April aufgrund des Coronavirus angestiegen. Aktuell sind mehr als 718.000 Personen ohne Arbeit. Die Arbeitslosenquote siteg damit im April auf 7.4 Prozent. Das geht aus Informationen der Bundesagentur für Arbeit hervor. 

    Lothar Wieler, Präsident des Robert-Koch-Institut, spricht über die aktuelle Lage.

    11.30 Uhr: Lothar Wieler, Präsident des Robert-Koch-Instituts, unterstreicht zudem die Wichtigkeit der Mund-Nasen-Bedeckung - des Mundschutzes! Der Ansteckungsweg würde hauptsächlich mit der Tröpfcheninfektion passieren. Aus dem Grund sei der Mundschutz so wichtig. 

    Coronavirus in NRW: Medikamente und Wirkstoffe machen Hoffnung - aber mehr auch vorerst nicht

    11.28 Uhr: Man gehe davon aus, dass es Medikamente geben wird, die helfen können. Zudem sei man im Hinblick auf einen Impfstoff optimistisch. Ohne einen Impfstoff wird das Virus nicht eingedämmt werden können, so Lothar Wieler

    Masken sind extrem wichtig, um die Ansteckungsrate zu minimieren. 

    11.25 Uhr: Eine US-Studie soll laut Lothar Wieler Hoffnung machen. Im Detail geht es um den Wirkstoff Remdesivir (Malaria-Mittel), der die Behandlungsdauer von Patienten verkürzen soll. Die Zahlen würden einen positiven Eindruck machen. Noch gebe es aber aktuell nicht ausreichend Daten.

    11.23 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Tests sei zuletzt laut RKI deutlich gestiegen. Es habe in der vergangenen Woche 467.000 Tests gegeben. Maximal könne man in Deutschland aktuell 860.000 Tests durchführen.

    Coronavirus in NRW: Eine zweite oder gar dritte Welle könnte kommen

    11.20 Uhr: Lothar Wieler betont, dass die Mehrheit der Wissenschfter von einer zweiten oder gar dritten Welle ausgehen würde. "Das Virus ist in unserem Land, es wird noch Monate lang in unserem Land bleiben. 

    11.15 Uhr: Man stehe aktuell am Anfang eines Marathons in Deutschland. Erst wenn die Durchseuchung der Bevölkerung bei 60 bis 70 Prozent liege, könne man davon sprechen, das Coronavirus kontrollieren zu können, so Lothar Wieler. 

    Coronavirus - Pressekonferenz des Robert-Koch-Instituts

    11.02 Uhr: Lothar Wieler, Präsident des Robert-Koch-Instituts, äußert sich auf der Pressekonferenz über den Stand der Dinge. Die Zahl der am Coronavirus verstorbenen Menschen nimmt aktuell zu. Man gehe aktuell davon aus, dass mehr Menschen daran verstorben sind, als eigentlich gemeldet. Allerdings gebe es dazu noch keine belastbaren Zahlen. 

    Coronavirus in NRW: Lothar Wieler (Robert-Koch-Institut) zum Stand der Dinge

    Zudem sei die Zeit der sogenannten Immunitätspässe noch nicht gekommen. Es gebe aktuell noch zu viele offene Frage, wann und wie lange ein Mensch wirklich immun sei. 

    10.50 Uhr: Helge Braun (CDU), Kanzleramtschef, äußerte sich gegenüber N-TV zu den bis zum 3. Mai geltenen Kontaktbeschränkungen. Die sollen wohl noch einmal bis zum 10. Mai verlängert werden. 

    10.15 Uhr: Joachim Stamp (FDP), Vize-Ministerpräsident und zugleich Familienminister in NRW, fordert mehr Freiheit für die Bundesländer. Man müsse als Bundesland darauf achten, dass der Föderalismus im Zuge der Coronavirus-Krise nicht auf der Strecke bleibe.

    Coronavirus in NRW: Joachim Stamp (FDP) fordert mehr Föderalismus

    Es sei langfristig nicht akzeptabel, wenn ein Gremium aus Bundeskanzlerin und Ministerpräsidenten alle zwei Wochen bundesweit einheitliche Regelungen schaffen würde, so Joachim Stamp gegenüber der WAZ. 

    Joachim Stamp (FDP) attackiert die Bundeskanzlerin Angela Merkel.

    Zudem attackiert der NRW-Familienminister Bundeskanzlerin Angela Merkel scharf und wirft ihr vor, die Belange der Kinder zu ignorieren. "Die dringenden Belange unserer Kinder und Familien sind von den Wissenschaftlern und der Bundeskanzlerin ignoriert worden", sagt Joachim Stamp nach der Zusammenkunft der Familienminister der Länder und des Bundes. 

    Coronavirus in NRW: Joachim Stamp (FDP) attackiert Bundeskanzlerin

    Es gehe ihm um einen behutsamen und stufenweisen Wiedereinstieg in die Kindertagesbetruung. Auch die Öffnung der Spielplätze sei eine Option. 

    10 Uhr: Der Einzelhandel hat ein eindeutiges Umsatzminus verzeichnet. Man habe 2,8 Prozent weniger umgesetzt als im März 2019. Das geht aus Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes hervor. Im Vergleich zum Februar war der Umsatz um 5,6 Prozent niedriger. 

    Coronavirus in NRW: Einzelhandel mit starken Einbußen - außer die Lebensmittelbranche

    Das sei einer der stärksten Umsatzrückgänge gegenüber einem Vormonat seit dem Jahr 2007. 

    Ganz anders sieht es um Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren aus. Die Branche habe insgesamt 8,9 Prozent mehr Umsatz gemacht als im März 2019. 

    07.45 Uhr: Seit Montag (27. April) gilt in NRW die Maskenpflicht. Wer in Bus und Bahn oder beim Einkaufen unterwegs ist, muss eine Maske tragen. Und wer sich nicht dran hält, muss bezahlen - zumindest in einigen Städten. Viele Städte haben sich gegen Bußgelder beim Verstoß gegen die Maskenpflicht entschieden:

    • Dortmund
    • Bonn
    • Wuppertal
    • Essen 
    • Münster

    Coronavirus in NRW: Bußgelder beim Verstoß gegen die Maskenpflicht

    In anderen Städten kann es hingegen richtig teuer werden. In Köln denkt man unter anderem über eine Geldstrafe in Höhe von bis zu 150 Euro nach. Die Stadt Aachen will diejenigen, die sich einem Mundschutz verweigern, mündlich auffordern, doch eine Maske aufzusetzen. Erst wenn jemand dieser Aufforderung nicht nachkomme, werde er oder sie mit 35 Euro zur Kasse gebeten, sagte eine Sprecherin der Stadt gegenüber dem WDR.

    In diesen Städten kann es bei einem Verstoß gegen die Maskenpflicht teuer werden:

    • Köln plant ein Bußgeld in Höhe von 150 Euro
    • In Düsseldorf muss erst bei wiederholten Verstößen gezahlt werden - allerdings ist die Höhe der Bußgelder noch unklar.
    • In Bocholt ist das Thema noch nicht abschließend besprochen. Der Kreis Borken denkt jedoch über eine Regelung bei Bußgeldern nach.
    • Die Stadt Aachen bittet Menschen mit 35 Euro zur Kassen, die einer Aufforderung, die Maske zu tragen, nicht nachkommen.

    07.30 Uhr: Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presseagentur geht jedem zweiten Deutschen die Lockerung der Coronavirus-Maßnahmen zu schnell. Vor allem die Bürger in NRW, wo mit einem Drei-Stufen-Plan Tourismus und Gastronomie wieder hochgefahren werden soll, zeigen sich kritisch

    Coronavirus in NRW: Menschen gehen Lockerungen zu schnell

    55 Prozent der Befragten aus NRW sind skeptisch gegenüber den Lockerungen und halten sie für zu früh. Im Gegensatz zu NRW-Ministerpräsident, der als Vorreiter bei denjenigen gilt, die sich für Lockerungen einsetzen.  

    Update, Donnerstag (30. April), 07.10 Uhr: Heute treffen sich Bund und Länder, um einen klaren Fahrplan für einen Neustart zur Lockerung der Corona-Maßnahmen zu planen. Vorab wurde jedoch bereits deutlich, dass sich einige Ministerpräsidenten für eine regionale Differenzierung einsetzen wollen - auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet.

    Coronavirus in NRW: Armin Laschet für regional differenzierte Corona-Auflagen

    Das würde bedeuten, dass jeder Landkreis individuell bei der Aufhebungen der Corona-Auflagen vorgehen könne. Zwar betonte Armin Laschet, dass bei den zentralen Fragen im Umgang mit der Pandemie Einigkeit im Länderkreis nötig sei, aber "dass es aufgrund der unterschiedlichen Betroffenheit durchaus ein regional unterschiedliches Vorgehen geben könne."

    22.10 Uhr: Am Dienstag kamen erneut acht bestätigte Coronavirus-Neuinfektionen im Kreis Unna hinzu. Damit erhöht sich die Zahl derer, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Erreger angesteckt haben, auf 606.

    Coronavirus in NRW: Kaum Neuinfektionen im Kreis Unna

    Die Zahl der geheilten Personen veröffentlicht der Kreis Unna wöchentlich. Am Freitag (24. April) waren 317 Menschen nach einer Coronavirus-Erkrankung wieder genesen. Das sind 64 weitere Gesundete im Vergleich zur vergangenen Woche. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 liegt weiter bei 25. Die aktuell Fallzahlen (aufsummiert) im Detail:

  • Bergkamen: 27 (+0)
  • Bönen: 22 (+0)
  • Fröndenberg: 148 (+2)
  • Holzwickede: 25 (+0)
  • Kamen: 19 (+1)
  • Lünen: 111 (+2)
  • Schwerte: 91 (+0)
  • Selm: 56 (+1)
  • Unna: 53 (+1)
  • Werne: 54 (+1)
  • Coronavirus in NRW: Essen meldet 33. verstorbenen Corona-Patienten

    21.57 Uhr: Die Stadt Essen betrauert ein weiteres Todesopfer im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Ein 86-jähriger Mann starb im Marienhospital Altenessen. Die Zahl der verstorbenen Covid-19-Patienten in der Stadt steigt damit auf 33.

    In Essen sind derzeit 148 Menschen am Coronavirus-Erreger erkrankt (sieben weniger als am Vortag). Seit Beginn der Pandemie wurden 740 Personen positiv getestet (acht mehr als am Vortag). 559 Personen sind nach einer Erkrankung aber schon wieder genesen (14 mehr als am Vortag).

    Coronavirus in NRW: 30 neu Gesundete Corona-Patienten im Kreis Recklinghausen

    21.35 Uhr: Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle im Kreis Recklinghausen stieg am Mittwoch (29. April) um neun auf 1.009 an. Insgesamt sind 736 Menschen schon wieder gesund, was einem deutlichen Plus von 30 weiteren Geheilten in den vergangenen 24 Stunden entspricht. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 liegt unverändert bei 25. Die Zahlen im Detail (in der Klammer die Zahl der Gesundeten).

  • Castrop-Rauxel: 90 (69)
  • Datteln: 46 (39)
  • Dorsten: 148 (133)
  • Gladbeck: 160 (92)
  • Haltern am See: 77 (70)
  • Herten: 83 (75)
  • Marl: 89 (77)
  • Oer-Erkenschwick: 138 (63)
  • Recklinghausen: 127 (94)
  • Waltrop: 51 (24)
  • Coronavirus in NRW: Erfreuliche Zahlen aus Bochum

    21.25 Uhr: In Bochum wurden insgesamt 435 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet (zwei mehr als am Vortag), davon sind bereits 360 genesen (fünf mehr als am Vortag) und nur 59 aktuell noch infiziert.

    Von den Erkrankten werden derzeit 14 stationär behandelt (zwei weniger als am Vortag), 8 von ihnen intensivmedizinisch. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion liegt weiterhin bei 16.

    Coronavirus in NRW: Castrop-Rauxel bedankt sich für Mundschutz-Masken

    21.14 Uhr: Das Unternehmen Rain Carbon Inc. (ehemals Rütgers) hat der Stadt Castrop-Rauxel 5.000 Nasen- und Mundschutz-Masken kostenlos zur Verfügung gestellt. Auch Desinfektionsmittel zum Schutz vor der Ausbreitung des Coronavirus habe die Stadt vom Unternehmen erhalten.

    Entsprechend groß war die Freude bei Bürgermeister Rajko Kravanja, der betonte: "Jedes Mal, wenn ich mich bedanke, dann kommt nur ein "Wie sind alle Castrop" zurück. Ich bin unglaublich dankbar für die Unterstützung des Unternehmens und seiner Mitarbeiter/innen". Die Schutzmasken sollen der Feuerwehr und den Schulen in der Stadt zur Verfügung gestellt werden.

    Die Stadt Castrop-Rauxel bedankt sich für die Masken zum Schutz vor dem Coronavirus.

    Coronavirus in NRW: Quarantäne in Flüchtlingsheim verlängert

    20.55 Uhr: NRW - Ein wegen Coronavirus-Fällen seit Anfang April abgeriegeltes Flüchtlingsheim mit hunderten Bewohnern in Euskirchen bleibt weiter unter Quarantäne. Diese sei bis zum 13. Mai verlängert worden, weil sich einige Bewohner nicht an die Quarantänevorschriften gehalten hätten, teilte die Bezirksregierung Köln am Mittwoch mit.

    In der Zentralen Unterbringungseinrichtung des Landes NRW seien ursprünglich 52 der insgesamt 310 Bewohner positiv auf Covid-19 getestet worden, hieß es. Derzeit seien noch sechs Menschen erkrankt. In der Unterkunft leben demnach Geflüchete, die überwiegend aus Kriegsgebieten kommen und zum Teil schwer traumatisiert sind. Zum Schutz der Bewohner sollten viele der inzwischen genesenen Personen in eine Jugendherberge im Kreis Euskirchen umziehen.

    Coronavirus in NRW: Ämter in Essen öffnen unter Einschränkungen

    20.34 Uhr: NRW -Ab Montag (4. Mai) werden in Essen einige Ämter im Zuge der Lockerung der Coronavirus-Schutzmaßnahmen wieder öffnen. Wie die Stadt mitteilt, sind dann im Amt für Soziales und Wohnen wieder persönliche Beratungen möglich. 

    Auch das Gesundheitsamt startet unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsvorschriften in einen eingeschränkten Regelbetrieb. Im Standesamt sollen außerdem neben dem Brautpaar auch Trauzeugen zugelassen werden, weitere Personen seien im Trauzimmer aber nicht erlaubt. Die Bibliotheken in der Stadt bieten ab Dienstag (5. Mai) einen Abholservice an. 

    20.05 Uhr: NRW - Die Düsseldorfer Rheinkirmes als eines der größten Volksfeste in NRW ist nun offiziell abgesagt. "Das Heimat- und Schützenfest mit der Größten Kirmes am Rhein wird dieses Jahr nicht stattfinden", sagte der Vorsitzende der St. Sebastianus-Schützen, Lothar Inden, am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

    Coronavirus in NRW: Rheinkirmes in Düsseldorf abgesagt - Suche nach Alternativen

    Die Kirmes, zu der jährlich sonst rund 4 Millionen Besucher kommen, hätte vom 17. bis 26. Juli stattgefunden. Weil Großveranstaltungen in NRW durch die Coronavirus-Krise bis zum 31. August untersagt sind, wollen die Schausteller wollen nun auf eigene Faust eine alternative Veranstaltung stemmen. 

    Oliver Wilmering, Vorsitzender des Düsseldorfer Schaustellerverbandes, sagte der dpa am Mittwoch: "Wir haben Stadt und Politik drei Konzepte vorgelegt, die auch sehr positiv aufgenommen wurden." Sie würden zurzeit ausgewertet und mit Ergebnissen sei eventuell nächste Woche zu rechnen. Möglich wäre aus Sicht der Schausteller zum Beispiel ein umzäunter Rummel, bei dem man die Anzahl der Besucher regulieren könnte.

    Die beliebte Rheinkirmes in der NRW-Hauptstadt Düsseldorf kann wegen des Coronavirus nicht stattfinden.

    Coronavirus in NRW: Friseure als "Blaupause" für weitere Öffnungen

    19.47 Uhr: Die strengen Hygiene-Auflagen, unter denen Friseure ab Montag (4. Mai) ihre Salons wieder öffnen dürfen, sind nach Ansicht von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) beispielhaft für weitere Dienstleistungen, die in der Coronavirus-Krise aktuell noch verboten sind. 

    "Sie können eine Blaupause für weitere mögliche Öffnungen im sogenannten körpernahen Dienstleistungssektor sein", teilte der Minister mit. Und weiter: "Das Coronavirus wird uns lange begleiten. Deswegen müssen wir gemeinsam Verhaltensregeln erarbeiten, die uns vor einer neuen Infektionswelle schützen, aber unserer Gesellschaft und Wirtschaft die dringend erforderlichen Freiräume geben." Folgende Dinge gilt es in den Friseur-Läden zu beachten:

    • Es besteht Mundschutz-Pflicht für Mitarbeiter und Kunden.
    • Utensilien wie Kämme und Scheren müssen nach jedem Kunden gereinigt werden.
    • Arbeiten in der Nähe des Gesichts wie Augenbrauenzupfen, Rasieren oder Bartpflege sind untersagt.
    • Kunden oder Mitarbeiter mit Symptomen einer Atemwegsinfektion dürfen den Friseur-Salon nicht betreten.
    • Zur Nachvollziehbarkeit etwaiger Coronavirus-Infektionsketten müssen die Friseure außerdem die Kontaktdaten ihrer Kunden dokumentieren.

    Coronavirus in NRW: SPD in Bochum plant digitalen 1. Mai

    19.27 Uhr: Die SPD in Bochum plant einen digitalen "Tag der Arbeit". Mitglieder und Kandidaten zur Kommunalwahl werden sich demnach am 1. Mai etwa zum ThyssenKrupp-Standort Bochum, zur Aufstockung des Kurzarbeitergeldes und zu einer fairen Bezahlung für die Menschen äußern, die in der Coronavirus-Krise als systemrelevant gelten.

    Außerdem ist ab 11 Uhr auf der Webseite der Bochumer SPD eine Live-Sendung des DGB zu sehen. Der digitiale 1. Mai der SPD steht laut dem Bochum-Vorsitzenden der Partei, Karsten Rudolph, unter dem Motto: "Solidarisch ist man nicht alleine!" Außerdem gebe es Kunst, Talks, Interview und Solidaritätsbotschaften aus ganz Deutschland zu sehen.

    Coronavirus in NRW: Begrenzung von Verkaufsflächen auf 800 Quadratmeter ist rechtens

    19.10 Uhr: Eine weitere Öffnung von Verkaufsflächen ist derzeit nicht in Sicht. Die Begrenzung auf 800 Quadratmeter für Warenhäuser, Technikmärkte und andere große Geschäfte in NRW ist rechtens, entschied das Oberverwaltungsgericht in Münster. Es wies am Mittwoch den Antrag eines Kaufhausbetreibers aus Minden auf eine einstweilige Anordnung gegen die Coronavirus-Schutzverordnung des Landes ab.

    Die Verkaufsfläche sei ein Kriterium, "das eine unterschiedliche Behandlung einzelner Einzelhandelsbetriebe mit Blick auf ihre Relevanz für das weitere Infektionsgeschehen im Ansatz rechtfertigen könne", teilte das Gericht mit. Möbelhäuser oder Babymärkte dürfen ohne Begrenzung der Verkaufsfläche öffnen, Warenhäuser, Modehändler oder Technikmärkte aber nicht. Der Beschluss ist unanfechtbar.

    Coronavirus in NRW: Entscheidung über Fortsetzung der Bundesliga "abhängig vom Infektionsgeschehen"

    18.55 Uhr: Die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer wollte sich am Mittwoch in Berlin nicht festlegen, ob über die Bundesliga-Fortsetzung zeitnah entschieden wird. "Für die Neubewertung ist das aktuelle Infektionsgeschehen entscheidend", betonte Demmer. Sie sagte, für die Profis gelten "natürlich die gleichen Infektionsschutzregeln wie für alle anderen auch".

    Ulrike Demmer, stellvertretende Regierungssprecherin, ließ eine schnelle Entscheidung über die Bundesliga-Fortsetzung offen.

    18.12 Uhr: Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in NRW bleibt trotz positiver Signale aus der Politik bei ihrer kritischen Haltung zu Geisterspielen in der Fußball-Bundesliga. Einen Tag vor den Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Bundesländern über mögliche Lockerungen in der Coronavirus-Krise am Donnerstag (30. April) appellierte die Gewerkschaft an NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU), die Folgen solcher Partien zu überdenken.

    Coronavirus in NRW: Polizei sieht Bundesliga-Geisterspiele als gefährliches Signal

    Folgende Probleme gibt es laut dem stellvertretenden Landesvorsitzenden Michael Maatz

    • Man wisse noch immer viel zu wenig darüber, wie der Coronavirus gestoppt werden könne. 
    • Geisterspiele könnten tausende von Fußballfans anlocken, etwa im Umfeld der Stadien, vor den Mannschaftshotels oder irgendwo sonst in den Innenstädten
    • Die Polizei müsse dann dagegen vorgehen, auch wenn sich die Polizisten dabei in Gefahr brächten, selbst mit dem Coronavirus infiziert zu werden
    • Durch einen frühzeitigen Neustart der Bundesliga könnte auch in anderen Bereichen die Akzeptanz der bestehenden Abstands- und Kontaktregeln schwinden.

    "Das ist eine Entwicklung, die wir auf jeden Fall verhindern müssen", sagte Maatz.. Sowohl das Arbeitsministerium als auch die Sportministerkonferenz hatten das Konzept der Deutschen Fußball Liga (DFL) zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs positiv bewertet.

    Coronavirus in NRW: 254 Neuinfektionen mit Corona, über 1.200 neu Gesundete

    17.45 Uhr: Innerhalb eines Tages haben sich 254 Menschen in NRW neu mit dem Coronavirus infiziert, was einem eher milden Anstieg entspricht. Somit erhöhte sich die Anzahl der bestätigten Infektionen seit dem ersten Fall im Land auf 32.414, wie das NRW-Gesundheitsministerium mitteilte

    Weitere 29 Menschen starben, so dass sich die Anzahl der Verstorbenen im Zusammenhang mit Covid-19 seit Beginn der Pandemie auf 1.200 in NRW erhöhte. Von der Krankheit erholt haben sich zuletzt 1.204 weitere Menschen, damit gab es am Mittwoch insgesamt 23.555 Genesene im Land. Die Zahlen im Detail:

    Aachen & Städteregion Aachen

    1.851

    80

    1.467

    Bielefeld

    375

    3

    301

    Bochum

    426

    16

    352

    Bonn

    639

    6

    445

    Borken (Kreis)

    880

    36

    695

    Bottrop

    145

    6

    86

    Coesfeld (Kreis)

    501

    21

    402

    Dortmund

    676

    6

    557

    Duisburg

    828

    19

    568

    Düren (Kreis)

    547

    29

    397

    Düsseldorf

    1.017

    24

    737

    Ennepe-Ruhr-Kreis

    379

    11

    304

    Essen

    727

    32

    524

    Euskirchen (Kreis)

    346

    13

    200

    Gelsenkirchen

    332

    8

    221

    Gütersloh (Kreis)

    588

    17

    459

    Hagen

    249

    6

    159

    Hamm

    439

    31

    248

    Heinsberg (Kreis)

    1.745

    62

    1.446

    Herford (Kreis)

    317

    5

    239

    Herne

    158

    1

    106

    Hochsauerlandkreis (Kreis)

    571

    15

    436

    Höxter (Kreis)

    283

    6

    191

    Kleve (Kreis)

    574

    23

    338

    Köln

    2.251

    85

    1.981

    Krefeld

    484

    18

    317

    Leverkusen

    195

    4

    157

    Lippe (Kreis)

    702

    29

    474

    Märkischer Kreis

    550

    22

    316

    Mettmann (Kreis)

    819

    56

    526

    Minden-Lübbecke (Kreis)

    414

    7

    334

    Mönchengladbach

    479

    35

    315

    Mülheim / Ruhr

    168

    5

    113

    Münster

    629

    13

    557

    Oberbergischer Kreis

    448

    13

    349

    Oberhausen

    177

    1

    145

    Olpe (Kreis)

    551

    36

    444

    Paderborn (Kreis)

    575

    26

    360

    Recklinghausen (Kreis)

    1.024

    23

    706

    Remscheid

    213

    14

    168

    Rhein-Erft-Kreis

    954

    55

    563

    Rheinisch-Bergischer Kreis

    425

    14

    312

    Rhein-Kreis Neuss

    581

    19

    492

    Rhein-Sieg-Kreis

    1.146

    27

    864

    Siegen-Wittgenstein (Kreis)

    278

    8

    165

    Soest (Kreis)

    341

    4

    283

    Solingen

    226

    7

    168

    Steinfurt (Kreis)

    1.239

    59

    824

    Unna (Kreis)

    594

    25

    317

    Viersen (Kreis)

    606

    28

    347

    Warendorf (Kreis)

    456

    10

    354

    Wesel (Kreis)

    502

    21

    329

    Wuppertal

    794

    60

    397

    Gesamt

    32.414

    1.200

    23.555

    Coronavirus in NRW: Laumann sieht schwarz für Volksfeste

    17.18 Uhr: Am Donnerstag (30. April) diskutieren die Ministerpräsidenten der Länder mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) über weitere Öffnungen, etwa bei Spielplätzen, Museen und im Sport. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) beschäftigt ein Thema ganz besonders: "Was mir richtig leid tut, ist, dass ich überhaupt keine Idee habe, wie wir wieder Volksfeste machen können".

    Auch wie normale Gaststätten und Kneipen wieder eröffnet werden könnten, wisse er nicht. Noch in dieser Woche solle aber eine gemeinsame Linie für das "schwierige Thema" gefunden werden, wieder Sozialkontakte in Alten- und Behinderteneinrichtungen zuzulassen.

    NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann äußerte sich skeptisch zur Durchführung von Volksfesten in Coronavirus-Zeiten.

    Coronavirus in NRW: Futterkostenhilfe für Tierheime läuft teilweise ins Leere

    17.07 Uhr: Die Futterkostenhilfe für NRW-Tierheime wegen der Coronavirus-Pandemie ist nur wenig genutzt worden. Kurz vor Ende der Frist am 30. April hätten nur 50 Tierheime einen Förderantrag gestellt, obwohl etwa 200 einen Anspruch gehabt hätten. Das teilte das NRW-Umweltministerium am Mittwoch auf dpa-Anfrage mit. Von insgesamt 400.000 Euro Unterstützungsmitteln seien damit noch 300.000 Euro verfügbar.

    Der Vizepräsident desLandestierschutzverbands NRW, Ralf Unna, sagte, die Beschränkung auf Tierfutter sei zu eng und die Frist bis zum 30.4. zu knapp gewesen: "Wenn der Schirm etwas weiter gefasst werden könnte, so dass zumindest die Kosten für Katzen- und Kaninchenstreu oder Stroh rückerstattet werden könnten: Das würde helfen." Es bringe nichts, Unmengen an verderblichem Futter zu horten.

    Coronavirus in NRW: Freibäder geschlossen - Planschbecken als Alternative

    16.52 Uhr: Im Hochsommer einen Tag lang im Freibad faulenzen, kann manchmal einem Kurzurlaub nahe kommen. In diesem Jahr ist allerdings unklar, ob die Schwimmanlagen in NRW aufgrund des Coronavirus überhaupt noch öffnen dürfen. 

    Wer auf Wasserspaß im Sommer nicht verzichten möchte, sollte sich deshalb nach Alternativen umschauen. Wer Zugang zu einem Garten hat, dem bieten sich in Coronavirus-Zeiten ein Swimming Pool oder ein Planschbecken an.

    Coronavirus in NRW: Preise bei Obst und Gemüse steigen an

    16.35 Uhr: Die Verbraucherpreise in NRW sind im April nur geringfügig gestiegen. Trotz der Coronavirus-Krise lagen die Preise im Durchschnitt lediglich um 0,8 Prozent über dem Vorjahresniveau, wie das Statistische Landesamt mitteilte. 

    Im Vergleich zum Vorjahresmonat (April 2019) wurden vor allem Obst (+10,2 Prozent) und Gemüse (+8,1 Prozent) deutlich teurer. Günstiger als im April 2019 waren insbesondere Mineralölprodukte: Leichtes Heizöl verbilligte sich um 27,5 Prozent, für Benzin mussten 16,6 Prozent weniger bezahlt werden als im Vorjahr. Bei Diesel betrug das Minus 12,9 Prozent.

    16.12 Uhr: NRW - Mit einem offenen Brief richten sich die Betriebs- und Personalräte der privaten und kommunalen Unternehmen des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) an Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) und Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU). Sie fordern laut Pressemitteilung der Gewerkschaft ver.di in NRW ein Notfallprogramm des Bundes zum Ausgleich der Einnahmeverluste wegen des Coronavirus-Lockdowns.

    Coronavirus in NRW: ÖPNV fordert Corona-Notfallprogramm

    Die Einnahmerückgänge lägen je nach Verkehrsgebiet zwischen 60 und 90 Prozent und je nach Entwicklung der Infektionszahlen sei damit zu rechnen, dass sich dies über längere Zeit fortsetzen werde. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen rechne für 2020 mit Ausfällen bis zu 7 Milliarden Euro

    Hinzu kämen höhere Kosten für Reinigung, Gesundheitsschutz sowie mehr Personal und Fahrzeuge, um das empfohlene Coronavirus-Abstandsgebot zu ermöglichen. Unternehmen wie auch Kommunen können diese Ausfälle nicht verkraften und auch Hilfskredite in dieser Größenordnung niemals abbauen, so die Betriebs- und Personalräte.

    15.50 Uhr: In Deutschland gehen die ersten Schüler wieder zur Schule, um für die Abschlussprüfungen zu lernen. Fridays For Future Dortmund findet das inakzeptabel, wie sie in einem offenen Brief bekannt geben. 

    Abiturienten bekommen keine Chance auf ein Durchschnittsabitur und müssen ihre Prüfung während der Pandemie schreiben - das würde für eine extrem psychische Belastung sorgen. "Es kommt vermehrt zu häuslicher Gewalt, der Stress insgesamt nimmt zu. Das ganze Leben der Schüler stellt sich von einem auf den anderen auf den Kopf." 

    Fridays for Future fordern mehr auf die Wissenschaft als auf Politiker zu hören

    Aber auch die Schulen seien nicht auf die Wiederaufnahme des Unterrichts vorbereitet und das Schulpersonal würde sich in Gefahr begeben. An vielen Schulen würde es außerdem an Papierhandtücher und Seife mangeln. "Es wird deutlich, wie sehr das Wohl weiter Teile Gesellschaft in den Hintergrund gerückt wird. Wie bei der Klimakrise wird nicht auf die Wissenschaft gehört. Wir appellieren daran, den Empfehlungen der Wissenschaft zu folgen, gerade in Bezug auf den Infektionsschutz", so Fridays for Future Dortmund. 

    Der freiwillige Schulbesuch der Abiturienten sei nur scheinheilig und würde die bestehende Ungerechtigkeit fördern. Diese würde beseitigt werden, wenn alle Schulen geschlossen sein würden. 

    Fridays for Future: Armin Laschet würde Entscheidungen nur für seine Kanzlerkandidatur treffen

    Desweiteren werfen Fridays for Future Armin Laschet vor, die Gesundheit der Schüler in NRW für seine Kanzlerkandidatur nach hinten zu stellen. Der Verein fordert daher auf, die Schulen erst wieder zu öffnen, wenn von wissenschaftlicher Seite keine Gefahr mehr bestehen würde. 

    Außerdem soll das Durchschnittsabitur eingeführt werden und freiwillige Prüfungen, die den Abschluss verbessern, aber nicht verschlechtern können.

    Coronavirus in NRW: Laumann gesteht Fehler ein

    15.20 Uhr: NRW-GesundheitsministerKarl-Josef Laumann hat im Landtag eingestanden, dass das umstrittene Pandemie-Gesetz ein Fehler war. Er hätte dies nicht in den Landtag eingebracht, "wenn ich gewüsst hätte, was ich heute weiß", so der Politiker.

    "Die Wahrheit ist, dass unser Land noch sehr lange mit dem Virus leben muss. Das Virus wird die Gesellschaft weit bis ins nächste Jahr begleiten. Wir werden die nächsten Wochen und Monate in unserem Land Schritt für Schritt versuchen, im Licht der Infektionszahlen wieder möglichst viel Normalität herzustellen", so Laumann.

    14.50 Uhr: Viele Betriebe und öffentliche Träger in NRW haben derzeit einen erhöhten Bedarf an Schutzausrüstung wie Masken und Handschuhen. Nur sind diese bei vielen Anbietern ausverkauft und die Suche nach anderen Anbietern gestaltet sich schwierig.

    Die IHK hat daher die Datenbank ProtectX zur Verfügung gestellt, wo Hersteller und Händler von Schutzausrüstung und Desinfektionsmitteln aus NRW sich kostenfrei registrieren und Informationen zu ihren Produkten eintragen können. Seit dem 24. April haben 300 Anbieter ihre Schutzausrüstung auf der Datenbank zur Verfügung gestellt.

    13.40 Uhr: Die NRW-Landesregierung möchte mit einer Finanzspritze lokale Radiosender im Bundesland wirtschaftlich unterstützen. Um die Arbeitsplätze bei den Hörfunksendern zu sicher, left die Landesregierung einen "Solidarpakt Lokalfunk NRW" vor, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. 

    Unklar ist bisher, in welcher Höhe die Finanzspritze erfolgen soll. Eine Entscheidung darüber soll in der kommenden Woche gefällt werden.

    13.10 Uhr: NRW, Niedersachsen und Baden-Württemberg wollen Hotels, Gaststätten und der Tourismus- und Freizeitwirtschaft wieder auf die Beine helfen. Zunächst sollen Outdoor-Einrichtungen trotz des Coronavirus wieder öffnen. Darunter fallen Zoos, Freizeitparks und Klettergärten. 

    Coronavirus in NRW: Zoos, Freizeitparks und Klettergärten sollen bald wieder öffnen 

    In der zweiten Phase sollen dann Restaurants sowie Ferienwohnungen und Hotels mit eingeschränkter Nutzung folgen. Letztendlich soll dann der Übernachtungstourismus ohne Einschränkungen wieder möglich sein. Sicher ist jedoch aktuell noch nicht, zu welchem Zeitpunkt die Branchen wieder hochfahren sollen. 

    NRW-Landesregierung warnt vor dem langen Wochenende vor einem Kurzurlaub.

    13 Uhr: Die Reisewarnung der Bundesregierung wurde verlängert und gilt bis zum 14. Juni. Die NRW-Landesregierung hat zudem vor dem langen Wochenende vom 1. bis zum 3. Mai zum Verzicht auf nicht notwendige Reisen in die Nachbarländer aufgerufen. 

    Coronavirus in NRW: Reisewarnung wurde verlängert 

    Zwar gebe es aktuell Lockerungen, dennoch müsse man weiter umsichtig sein, so NRW-Europaminister Stephan Holthoff-Pförtner (CDU). "Je länger wir auf Shoppingtouren und Urlaub verzichten, umso schneller werden diese wieder möglich sein", so der Minister 

    12.50 Uhr: Eine Beerdigung in Castrop-Rauxel fand angeblich am vergangenen Donnerstag (24. April) mit bis zu 500 Personen statt. Das NRW-Gesundheitsministerium kritisiert die Stadt scharf. Ordnungsamt und Polizei waren vor Ort, griffen aber nicht ein.

    Coronavirus in NRW: 500 Menschen auf einer Beerdigung in Castrop-Rauxel

    Eine Beerdigung mit bis zu 500 Trauergästen? Das sind in Zeiten des Coronavirus eindeutig zu viele Menschen auf einen Haufen. Gegenüber den Ruhr Nachrichten (Bezahlinhalt) räumte Michael Eckhardt (zuständig für Sicherheit und Friedhofswesen in Castrop-Rauxel) ein, dass etwas falsch gelaufen sei und sprach von einer "unglücklichen Situation". 

    Dennoch habe er nicht eingesehen, dass die Beerdigung rechtswidrig gewesen sei. Beerdigungen seien seit dem 20. April nicht mehr auf den engsten Familienkreis beschränkt. Das NRW-Gesundheitsministerium kritisierte die Vorgehensweise der Ruhrgebietsstadt dennoch scharf. 

    Coronavirus in NRW: Gesundheitsministerium kritisiert Castrop Rauxel

    "Die Einhaltung des Mindestabstands muss gesichert sein: Das bringt je nach Friedhofsgröße und Gestaltung automatisch eine Personenzahlbegrenzung mit sich", äußert sich das Gesundheitsministerium gegenüber den Ruhr Nachrichten

    11.10 Uhr: Fitnessstudios müssen in NRW aktuell weiterhin aufgrund der Coronavirus-Pandemie geschlossen bleiben. Kunden zahlen jedoch weiter ihre Beiträge. Welche Rechte haben Menschen aktuell, die in einem Fitnessstudio angemeldet sind? Müssen Mitglieder aktuell weiterhin die Beiträge zahlen?

    Coronavirus in NRW: Mitglieder zahlen aktuell weiterhin Fitnessstudio-Beiträge

    Generell müssen Beiträge aktuell nicht gezahlt werden. Allerdings gibt es in den wenigsten Verträgen eine spezifische Regelung dazu. Die Verbraucherzentrale rät: "Eine Lösung des Problems kann beispielsweise sein, den Vertrag zeitweise ruhen zu lassen, bis die Leistungen wieder in Anspruch genommen werden können. 

    Fitnessstudios sind wegen des Coronavirus dicht - gezahlt wird trotzdem: Diese Rechte haben Verbraucher

    10.50 Uhr: NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) äußerte sich über eine mögliche Wiedereröffnung der Kindertagesstätten. "Die Wirkung des Lockdown auf Kinder hat in den bisherigen Beratungen von Bund und Ländern eine völlig untergeordnete Rolle gespielt."

    Coronavirus in NRW: Wann Kitas wieder öffnen sollen

    Der Fokus müsse jetzt vor allem auf die Kinder gerichtet werden. Länder bräuchten Freiraum, um auf regionale Unterschiede reagieren zu können. Frühkindliche Bildung und soziale Kontakte seien wichtig und müssen wieder möglich gemacht werden. 

    Die Familienminister von Bund und Ländern empfehlen einen sogenannten behutsamen Wiedereinstieg in die Kinder-Tagesbetreuung in vier Stufen. Das teilte Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) am Dienstag (28. April) mit. 

    • die aktuelle Notbetreuung
    • die erweiterte Notbetreuung
    • einen eingeschränkten Regelbetrieb
    • die Rückkehr zum Normalbetrieb
    Franziska Giffey (SPD), Bundesfamilienministerin, empfiehlt einen "behutsamen Wiedereinstieg" bei den Kitas.  

    Ein genaues Datum, wann Kitas wieder öffnen sollen, ist noch nicht bekannt, soll aber ebenfalls am Donnerstag (30. April) beim Spitzentreffen zwischen Bund und Ländern Thema sein. 

    10.30 Uhr: "Wir haben uns gemeinsam darauf verständigt, über weitere Maßnahmen erst zu enscheiden, wenn wir valide Zahlen dazu haben, wie sich die ersten Öffnungen ausgewirkt haben", sagt Armin Laschet, Ministerpräsident von NRW

    Coronavirus in NRW: Armin Laschet über weitere Lockerungen

    Am Donnerstag (30. April) beim Treffen zwischen Bund und Ländern sind größere Lockerungen nicht zu erwarten. Regional könte es jedoch unterschiedliche Vorgehen geben. 

    "Da diese Zahlen ama Donnerstag noch nicht vorliegen, werden wir über mögliche größere gemeinesame Öffnungsschritte fühestens am 6. Mai sprechen können", so Armin Laschet gegenüber der Funke Mediengruppe

    Hausärzte in NRW warnen nach den Coronavirus-Lockerungen vor Sorglosigkeit. 

    9.45 Uhr: Die Hausärzte in NRW warnen vor einer gefährlichen Sorglosigkeit und einem Rückgang des Risikobewusstseins mit Blick auf die Coronavirus-Lockerungen. Oliver Funken, Vorsitzender des Hausärzteverbandes äußerte sich gegenüber der Rheinischen Post am Mittwoch (29. April).

    Coronavirus in NRW: Verband der Hausärzte hat schlimme Befüchtungen 

    "Es scheint jetzt ein gesellschaftlicher Punkt erreicht zu sein, wo die Lockdown-Maßnahmen nicht mehr akzeptiert werden und eine gfährliche Sorglosigkeit Einzug hält." Trotz Maskenpflicht würden viele Patienten ohne Maske in die Sprechstunden kommen. 

    Zudem gibt es Kritik an der Verteilung von Schutzkleidung für das medizinische Personal. "Wir verteilen schon Regenponchos an die Ärzte als Befehlsmaßnahme, weil die Lieferungen der Kassenärztlichen Vereinigungen wieder aufgebraucht sind. 

    Coronavirus in NRW: Politik muss Schlüsse aus der Krise ziehen

    Man müsse nun in der Politik die richtigen Schlüsse aus der Coronavirus-Krise ziehen. "Ich mag mir nicht ausmalen, vor was für einer katastrophalen Situation wir beim Ausbruch eines deutlich aggressiveren Virus wie Ebola stehen würden", so Oliver Funken. 

    9.05 Uhr: Von der Corona-Krise sind nicht zuletzt Künstler schwer betroffen, weil diese bis auf wenige Ausnahmen wie Konzerten im Autokino nicht öffentlich auftreten können. Die vom Bund geförderten Kultur-Institutionen werden Künstlern deshalb bis zu 60 Prozent ihrer Gage als Ausfallhonorar zahlen, wenn die Veranstaltung wegen des Coronavirus abgesagt werden musste.

    Coronavirus NRW: Künstler erhalten Ersatzzahlungen für ausgefallene Gage

    Das hat Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) am Mittwoch im rbb-Inforadio bekanntgegeben. Voraussetzung dafür ist, dass der entsprechende Vertrag bis zum 15. März geschlossen wurde.

    Bei Honoraren bis zu 1000 Euro pro Veranstaltung werden 60 Prozent als Ausfallhonorar gezahlt. Gagen die darüber liegen, werden mit einem Ausfallhonorar von 40 Prozent ersetzt. Die Höchstgrenze liegt insgesamt bei 2.500 Euro.

    8.14 Uhr: Das Arbeitsministerium hat laut RND bereits grünes Licht für einen Wiederbeginn der Fußball-Bundesliga mit Geisterspielen ab Mitte/Ende Mai gegeben. Auch die Sportministerkonferenz sendet offenbar positive Signale. Eine entsprechende Beschlussvorlage liegt der Rheinischen Post vor.

    Coronavirus NRW: BVB und FC Schalke 04 dürfen auf Fortsetzung der Bundesliga hoffen

    Darin heißt es: "Die SMK hält die Fortsetzung des Spielbetriebes und mithin die Begrenzung des ansonsten entstehenden wirtschaftlichen Schadens in der 1. und 2. Fußballbundesliga für die dort startberechtigten 36 Vereine auf deren Kosten ab Mitte/Ende Mai für vertretbar."

    Weiterhin könne das vorgelegte Konzept der Deutschen Fußball Liga (DFL), sofern es sich bewährt, auch auf die Frauen-Bundesliga und den DFB-Pokal ausgeweitet werden. Der Sport und Trainingsbetrieb im Breitensport soll ebenfalls schrittweise wieder erlaubt werden, zunächst gehe es dabei aber nur um Freiluft-Angebote.

    7.50 Uhr: Im Kampf gegen das Coronavirus will die Bundesregierung am heutigen Mittwoch weitere Hilfsmaßnahmen auf den Weg bringen. Entsprechende Gesetzespläne kommen aus verschiedenen Ressorts. Laut der Deutschen Presse-Agentur (dpa) umfasst das neue Corona-Paket unter anderem folgende Maßnahmen:

    • Tests: Bundesweit soll die Grundlage für noch mehr Tests in den Laboren geschaffen werden. Damit soll es künftig auch möglich sein, Reihenuntersuchungen zum besseren Schutz von Pflegekräften und Pflegebedürftigen durchzuführen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte das bereits angekündigt.
    • Meldepflichten: Die Gesundheitsämter sollen künftig von den Ärzten und den Laboren auch über negative Testergebnisse und wieder genesene Fälle informiert werden. Bisweilen wurden nur Verdachtsfälle, bestätigte Infektionen und Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet. Ziel ist, einen besseren Überblick über die Entwicklung der Epidemie zu bekommen.
    • Pflege: Pflegekräfte sollen einen Corona-Bonus von bis zu 1500 Euro bekommen können. Die Regierung will die Kosten zu einem Drittel auf die Länder und Arbeitgeber und zu zwei Drittel auf die Pflegekassen aufteilen. In der zweiten Jahreshälfte soll zudem über einen Bundeszuschuss entschieden werden.
    • Grippe-Vorsorge: Für die Grippesaison 2020/2021 soll eine größere Reserve an Impfstoff für die übliche Influenza eingeplant werden. Gegenüber der NOZ äußerte Jens Spahn die Befürchtung, dass gleichzeitig viele Grippe- und Corona-Kranke das Gesundheitssystem überfordern könnten. Der Bund beschaffe erstmalig auch direkt zusätzlich 4,5 Millionen Impfdosen gegen Grippe.
    • Arbeitnehmer: Nach einem Beschluss der Koalitionsspitzen soll das Kurzarbeitergeld bei längerem Bezug befristet auf bis zu 80 Prozent des letzten Nettolohns erhöht werden - bei Menschen mit Kindern auf bis zu 87 Prozent. Bisher sind es 60 oder 67 Prozent. Arbeitslosengeld soll zudem länger zu bekommen sein.
    Arbeitsminister Hubertus Heil will das Kurzarbeitergeld in der Corona-Krise befristet erhöhen.

    Update, Mittwoch (29. April), 7.08 Uhr: Offenbar will die Bundesregierung die weltweite Reisewarnung in der Coronavirus-Pandemie verlängern. Das berichtet der Spiegel. Demnach sollen Urlaubsreisen ins Ausland bis zum 14. Juni nicht möglich sein.

    Coronavirus in NRW: Bundesregierung will offenbar weltweite Reisewarnung verlängern

    Demnach soll es vorerst keine Lockerung für Fernreisen geben. Das habe das Auswärtige Amt in einem Beschlussvorschlag festgehalten. Am Mittwoch soll die Reisewarnung demnach verlängert werden.

    Für Urlauber, die etwa über Pfingsten Reisen gebucht haben, bringt das bittere Gewissheit. Sie können die Reisen nun jedoch mit Verweis auf das Auswärtige Amt stornieren.

    Wie mit den Sommerferien umgegangen werden soll, die in NRW am 29. Juni beginnen, ist noch unklar.

    Einige Urlaubsreisen sind jedoch trotz der Coronavirus-Pandemie 2020 möglich.

    Coronavirus in NRW: Vier weitere Tote im Kreis Recklinghausen

    22.04 Uhr: Der Kreis Recklinghausen meldete am Dienstag (28. April) vier neue Todesopfer im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Es handelt sich dabei um eine 69-jährige Dorstenerin, eine 94-jährige Dattelnerin, eine 81-jährige Gladbeckerin und eine 89-jährige Gladbeckerin.

    Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle im Kreis Recklinghausen stieg derweil um neun Fälle auf 1.000 an, während elf weitere Personen als von der Erkrankung genesen gemeldet wurden. Insgesamt sind 706 Menschen schon wieder gesund. Die Zahlen im Detail (in der Klammer die Zahl der Gesundeten):

  • Castrop-Rauxel: 87 (68)
  • Datteln: 47 (37)
  • Dorsten: 147 (130)
  • Gladbeck: 157 (85)
  • Haltern am See: 76 (70)
  • Herten: 83 (75)
  • Marl: 89 (71)
  • Oer-Erkenschwick: 136 (55)
  • Recklinghausen: 127 (92)
  • Waltrop: 51 (23)
  • Coronavirus in NRW: Auch in Bochum bleibt die Corona-Lage stabil

    21.52 Uhr: In Bochum wurden insgesamt 433 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet (drei mehr als am Vortag), davon sind bereits 355 genesen (ebenfalls drei mehr als am Vortag) und 62 aktuell noch infiziert.

    Von den Erkrankten werden derzeit 16 stationär behandelt (zwei weniger als am Vortag), 9 von ihnen intensivmedizinisch. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion liegt weiterhin bei 16.

    Coronavirus in NRW: Zahl der aktuell Infizierten in Essen sinkt erneut

    21.40 Uhr: In Essen sind derzeit 155 Menschen am Coronavirus-Erreger erkrankt (sechs weniger als am Vortag). Seit Beginn der Pandemie wurden 732 Personen positiv getestet (zwei mehr als am Vortag). 

    545 Personen sind nach einer Erkrankung aber schon wieder genesen (acht mehr als am Vortag). Die Zahl der Personen, die an oder in Verbindung mit einer Coronavirus-Infektion verstorben sind, liegt weiterhin bei 32.

    Coronavirus in NRW: Milder Anstieg der Neuinfektionen im Kreis Unna

    21.19 Uhr: Am Dienstag kamen erneut nur fünf bestätigte Coronavirus-Neuinfektionen im Kreis Unna hinzu. Damit erhöht sich die Zahl derer, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Erreger angesteckt haben, auf 598.

    Die Zahl der geheilten Personen veröffentlicht der Kreis Unna wöchentlich. Am Freitag (24. April) waren 317 Menschen nach einer Coronavirus-Erkrankung wieder genesen. Das sind 64 weitere Gesundete im Vergleich zur vergangenen Woche. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 liegt weiter bei 25. Die aktuell Fallzahlen (aufsummiert) im Detail:

  • Bergkamen: 27 (+0)
  • Bönen: 22 (+0)
  • Fröndenberg: 146 (+0)
  • Holzwickede: 25 (+0)
  • Kamen: 18 (+1)
  • Lünen: 109 (+2)
  • Schwerte: 91 (+0)
  • Selm: 55 (+0)
  • Unna: 52 (+0)
  • Werne: 53 (+2)
  • Coronavirus in NRW: Modekette Sinn flüchtet unter Corona-Schutzschirm

    21.06 Uhr: Die Modehandelskette Sinn ist angesichts der Coronavirus-Umsatzeinbrüche zahlungsunfähig und sucht nach Angaben von Firmenchef Friedrich Wilhelm Göbel nun Rettung in einem Schutzschirmverfahren.

    Sinn hatte unter dem früheren Namen SinnLeffers schon 2016/17 ein Insolvenzverfahren durchlaufen. Ziel des Schutzschirmverfahrens sei es, grundsätzlich alle Modehäuser weiter zu betreiben und keine Arbeitsplätze abzubauen.

    Coronavirus in NRW: Online-Hauptversammlung mit 5.000 Teilnehmern bei Bayer

    20.48 Uhr: Das Coronavirus bestimmt weiter maßgeblich das Leben der Menschen. Der Bayer-Konzern führte deshalb seine Hauptversammlung am Dienstag komplett online durch.

    Bayer-Vorstandsvorsitzender Werner Baumann bei der digitalen Hauptversammlung.

    Nach Konzern-Angaben nutzten zeitweise fast 5.000 Teilnehmer die Möglichkeit, die Veranstaltung im Live-Stream zu verfolgen. Die Geschäfte des Pharma-Riesen laufen bislang auch in Coronavirus-Zeiten gut: Das Unternehmen hat im ersten Quartal des Jahres 2020 einen Gewinn von 1,49 Milliarden Euro gemacht, was ein Plus von 20 Prozent gemessen am Vorjahreszeitraum bedeutet.

    Coronavirus in NRW: Familienminister wollen Kita-Öffnungen im Vier-Stufen-Plan

    20.27 Uhr: Die Familienminister von Bund und Ländern empfehlen in der Coronavirus-Krise einen "behutsamen" Wiedereinstieg in die Kita-Betreuung in vier Stufen. Das teilte das Ministerium von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) am Dienstagabend mit.

    Die vier Phasen umfassen demnach die aktuelle Notbetreuung, eine erweiterte Notbetreuung, einen eingeschränkten Regelbetrieb und die Rückkehr zum Normalbetrieb. Ein konkretes Datum für die mögliche Wiederaufnahme des Kita-Betriebs wird in dem gemeinsamen Beschluss nicht genannt.

    Coronavirus: NRW-Familienminister Stamp stellt Kinder-Bedürfnisse in den Vordergrund

    "Die Wirkung des Lock-Down auf Kinder hat in den bisherigen Beratungen von Bund und Ländern eine völlig untergeordnete Rolle gespielt", erklärte NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP). Der Fokus müsse nicht nur stärker auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gerichtet werden, sondern vor allem auf die Kinder.

    Der Beschluss der Jugend- und Familienministerkonferenz soll in die Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten am Donnerstag (30. April) einfließen. Letztlich liegt die Entscheidung bei den einzelnen Bundesländern. Oberstes Ziel sei unverändert, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und Infektionsketten zu unterbrechen, hieß es.

    NRW-Familienminister Joachim Stamp will in Coronavirus-Zeiten den Fokus auf die Bedürfnisse der Kinder legen.

    Coronavirus in NRW: Galeria Karstadt Kaufhof klagt erneut gegen Corona-Bestimmungen

    20.04 Uhr: Die Essener Kaufhauskette Galeria Karstadt Kaufhof geht erneut juristisch gegen die Coronavirus-Schutzverordnung des Landes NRW vor. Nach Angaben des NRW-Oberverwaltungsgerichts (OVG) in Münster hat das Unternehmen für seine Kaufhäuser und die Tochter Karstadt Sports Eilverfahren eingereicht.

    Das Land erlaubt die Öffnung von Geschäften, wenn die Verkaufsfläche 800 Quadratmeter nicht überschreitet. Diese Regelung greift das Unternehmen jetzt an. Zuvor waren bereits Eilverfahren anderer Kaufhäuser gegen die umstrittene Öffnungsregel in Münster eingegangen, über die das OVG in dieser Woche zuerst entscheidet. Galeria Karstadt Kaufhof hatte bereits Mitte April gegen die Coronavirus-Schutzverordnung geklagt, seinen Eilantrag dann aber nach neuen Regelungen der Landesregierung zurückgezogen.

    Coronavirus in NRW: Rathaus in Castrop-Rauxel wieder für Besucher geöffnet

    19.41 Uhr: Im Zuge der Lockerungen des gesellschaftlichen Lebens in NRW öffnet die Stadtverwaltung in Castrop-Rauxel ab Montag (4. Mai) wieder für Besucher und nimmt den Sevice-Betrieb auf. Terminvereinbarungen für die kommende Woche sind demnach wieder möglich.

    Um das Abstandsgebot einhalten zu können, soll weiterhin Eingang B benutzt werden, in den Fahrstühlen soll jeweils nur eine Person fahren und in Bereichen mit viel Publikumsverkehr stehen "Spuckwände" aus Plexiglas zur Verfügung. Zwar gibt es für das öffentliche Gebäude keine Maskenpflicht, die Stadtverwaltung empfiehlt aber dennoch, im Rathaus einen Mundschutz zu tragen. Diese werden bei Bedarf für 1 Euro am Eingang B abgegeben oder können natürlich auch von Zuhause mitgebracht werden.

    Coronavirus in NRW: Mundschutz-Streit eskaliert - Busfahrer in Höxter verletzt

    19.22 Uhr: Nach einem Streit um das Tragen einer Mundschutz-Maske soll ein Fahrgast einen Busfahrer in Höxter ins Gesicht geschlagen und ihn dabei leicht verletzt haben. Wie die Polizei berichtete wurden die Beamten zu einem Streit gerufen, weil sich der Mann zunächst weigerte im Bus eine Maske zum Schutz vor dem Coronavirus zu tragen. Die Polizisten statteten den 46-Jährigen sogar mit einer Schutzmaske aus, damit die Busfahrt weitergehen konnte.

    Am Bahnhof Höxter sprach der Fahrgast den Busfahrer dann erneut an, wieder entwickelte sich ein Streit. Dabei soll der Mann dem 60-jährigen Busfahrer ins Gesicht geschlagen haben. Nach einer kurzen Flucht konnten ihn hinzugezogene Polizisten festnehmen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Der Mann sei polizeibekannt und wurde wegen Körperverletzung angezeigt. Seit Montag müssen Passagiere in Bus und Bahn zum Schutz vor dem Coronavirus Schutzmasken tragen.

    Coronavirus in NRW: Erster Corona-Todesfall bei der Polizei

    19.09 Uhr: Ein 54 Jahre alter Polizeibeamter aus Paderborn ist mit einer Coronavirus-Infektion gestorben. Das bestätigten die Kreispolizeibehörde und ein Sprecher des Innenministeriums am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Nach Angaben des Innenministeriums ist es der erste Todesfall bei der Polizei in NRW im Zusammenhang mit Covid-19. Die Neue Westfälische hatte zuvor berichtet.

    Wie der Ministeriumssprecher sagte, starb der Mann bereits am vergangenen Donnerstag (23. April). Innenminister Herbert Reul (CDU) habe seiner Familie kondoliert. "Die gesamte Polizeifamilie ist in tiefer Trauer", so der Sprecher. Weitere Angaben machten Ministerium und Kreispolizeibehörde aus Gründen der Pietät nicht. Nach dpa-Informationen hatte sich der Beamte nicht im Dienst angesteckt.

    NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) bedauert den ersten Coronavirus-Todesfall bei der Polizei des Landes.

    Coronavirus in Bochum: Trauungen mit Gästen sind wieder erlaubt

    18.54 Uhr: Gute Nachrichten für Hochzeitspaare: Das Standesamt Bochum hat in Absprache mit dem Coronavirus-Krisenstab der Stadt Lockerungen der Beschränkungen in den Trauzimmern beschlossen. Unter Beachtung der Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie können ab 4. Mai mehrere Personen an Trauungen teilnehmen. 

    Die Anzahl der erlaubten Personen hängt von den örtlichen Besonderheiten der 15 Trauzimmer in Bochum ab. In den Trauzimmern des Rathauses sind etwa zehn Personen einschließlich des Brautpaares erlaubt.

    Coronavirus: Bei Schulen-Öffnung in NRW "noch viele Fragen offen"

    18.39 Uhr: Die geplante schrittweise Öffnung der Schulen sorgt mitunter für Kritik. So kritisierte die Landeselternschaft der Gymnasien, dass noch viele Fragen offen seien. 

    Etwa, ob in NRW ein Schichtbetrieb eingeführt werde. Auch bleibe unklar, wie Kinder ohne Smartphones, Tablets oder PC am Online-Unterricht teilnehmen sollten.

    Coronavirus in NRW: Ministerin Gebauer möchte Viertklässler ab 7. Mai in die Schulen zurückholen

    18.09 Uhr: In NRW steht die Rückkehr weiterer Schüler in die Schulen an. Ab dem 7. Mai könnten Viertklässler und Schüler, die im kommenden Jahr ihren Abschluss machen wollen, als nächste Jahrgänge nach wochenlanger Pause zum Unterricht in die Schulen kommen, kündigte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Dienstag an. 

    Ab 4. Mai soll demzufolge die Wiederaufnahme des Schulbetriebs vorbereitet werden. Damit sei Schulen und Schulleitungen ausreichend Vorlauf gegeben, um frühestens ab 7. Mai die Viertklässler und Abschlussjahrgänge für 2021 dann in die Klassen kommen zu lassen. Auch Kommunen und Gemeinden als Schulträger hätten damit weitere Tage Zeit, um die Schulen unter Berücksichtigung des Infektionsschutzes vorzubereiten. Über die konkrete Ausgestaltung weiterer Schritte soll noch in dieser Woche abgestimmt werden.

    Trotz Coronavirus: Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) möchte die Schulen schrittweise weiter öffnen.

    Coronavirus in NRW: Lidl verkauft jetzt Mundschutz

    17.50 Uhr: Wer sich bisher gefragt hat, wo man eine Mund-Nasen-Maske kaufen kann, der wird nun beim Discounter fündig. Denn Lidl hat angekündigt, wegen des Coronavirus in allen Filialen Mundschutz zu verkaufen. 

    Ab dem Donnerstag (30. April 2020) ist die begehrte Ware in sämtlichen 3.200 Märkten in Deutschland und NRW erhältlich. Ein 50er-Pack der Masken, die die Ausbreitung des Coronavirus eindämmen sollen, werde 33 Euro kosten.

    Coronavirus in NRW: Rückkehr der Schüler in die Schulen als "Mammutaufgabe"

    17.29 Uhr: Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) in NRW hat eine weitere schrittweise Rückkehr der Schüler in die Schulen als Mammutaufgabe bezeichnet. Das sei in NRW "nur gemeinsam, in enger Absprache und mit vielen individuellen Lösungen denkbar", sagte der Landeschef der Bildungsgewerkschaft, Stefan Behlau, nach dem Vorschlag der Kultusministerkonferenz, jeden Schüler bis zu den Sommerferien zumindest tageweise zurück in die Klassenräume zu holen.

    "Standortspezifische und sehr kreative Wege werden nötig sein, denn die Schulen sind völlig unterschiedlich ausgestattet." Der VBE betonte zudem, Sicherheit und Schutz müssten in der Coronavirus-Krise weiter Vorrang haben. Landesregierung und Schulträger sollten auf Schuldzuweisungen verzichten und gemeinsam die Schulen unterstützen.

    Coronavirus in NRW: Demo am 1. Mai darf in Gelsenkirchen stattfinden

    17.18 Uhr: In Gelsenkirchen darf die Demo "Heraus zum 1. Mai!" trotz des Coronavirus stattfinden. Das beschloss das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen am Dienstag. Die Veranstaltung auf dem Willi-Müller-Platz soll für einen Teilnehmerkreis von maximal 70 Personen unter Auflagen ermöglicht werden. 

    Bei der Kundgebung wird "gegen die Abwälzung der Krisenlasten auf die Beschäftigten, ihre Familien und die Natur. Gegen Rechtsentwicklung und Faschismus, für internationale Solidarität" demonstriert. Wegen der besonderen Situation muss der Mindestabstand zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus eingehalten werden, Mundschutz-Masken sollen bereitgestellt werden. Außerdem ist das Verteilen von Flugblättern untersagt.

    Coronavirus in NRW: 300 Corona-Neuinfektionen im Land, 40 weitere Todesfälle

    16.55 Uhr: Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen ist in Nordrhein-Westfalen am Montag um 300 auf 32.160 Fälle seit Beginn der Pandemie gestiegen. Das teilte das NRW-Gesundheitsministerium mit. 40 neue Todesfälle erhöhten die Zahl der verstorbenen Covid-19-Patienten auf 1171. Die Zahlen im Detail:

    Landkreis/ kreisfreie Stadt

    Bestätigte Fälle (IfSG)

    Todesfälle (IfSG)

    Genesene*

    Aachen & Städteregion Aachen

    1.842

    79

    1.435

    Bielefeld

    373

    3

    456

    Bochum

    423

    16

    339

    Bonn

    631

    6

    445

    Borken (Kreis)

    878

    35

    683

    Bottrop

    144

    6

    80

    Coesfeld (Kreis)

    498

    21

    402

    Dortmund

    663

    6

    538

    Duisburg

    801

    18

    568

    Düren (Kreis)

    544

    28

    394

    Düsseldorf

    1.002

    24

    737

    Ennepe-Ruhr-Kreis

    376

    11

    301

    Essen

    720

    32

    524

    Euskirchen (Kreis)

    341

    13

    193

    Gelsenkirchen

    325

    8

    209

    Gütersloh (Kreis)

    587

    17

    382

    Hagen

    247

    6

    k.A.

    Hamm

    431

    31

    k.A.

    Heinsberg (Kreis)

    1.742

    60

    1.434

    Herford (Kreis)

    317

    5

    234

    Herne

    158

    1

    101

    Hochsauerlandkreis (Kreis)

    566

    15

    402

    Höxter (Kreis)

    281

    6

    181

    Kleve (Kreis)

    565

    21

    338

    Köln

    2.251

    85

    1.965

    Krefeld

    475

    17

    317

    Leverkusen

    192

    3

    151

    Lippe (Kreis)

    699

    28

    456

    Märkischer Kreis

    537

    20

    313

    Mettmann (Kreis)

    819

    56

    526

    Minden-Lübbecke (Kreis)

    414

    7

    320

    Mönchengladbach

    468

    33

    315

    Mülheim / Ruhr

    168

    5

    113

    Münster

    628

    13

    557

    Oberbergischer Kreis

    448

    12

    312

    Oberhausen

    176

    1

    145

    Olpe (Kreis)

    549

    30

    383

    Paderborn (Kreis)

    571

    26

    356

    Recklinghausen (Kreis)

    1.007

    23

    695

    Remscheid

    210

    14

    168

    Rhein-Erft-Kreis

    949

    55

    547

    Rheinisch-Bergischer Kreis

    425

    14

    307

    Rhein-Kreis Neuss

    579

    19

    492

    Rhein-Sieg-Kreis

    1.146

    27

    840

    Siegen-Wittgenstein (Kreis)

    272

    9

    k.A.

    Soest (Kreis)

    339

    4

    279

    Solingen

    224

    7

    168

    Steinfurt (Kreis)

    1.230

    57

    824

    Unna (Kreis)

    591

    25

    k.A.

    Viersen (Kreis)

    602

    27

    347

    Warendorf (Kreis)

    451

    10

    353

    Wesel (Kreis)

    494

    20

    329

    Wuppertal

    791

    56

    397

    Gesamt

    32.160

    1.171

    22.351

    Coronavirus in NRW: Kultusministerkonferenz will Schüler bis zu den Sommerferien in die Schulen holen

    16.35 Uhr: Trotz Coronavirus-Krise sollen alle Schüler vor den Sommerferien zumindest tageweise die Schule besuchen können. Das schlagen die Kultusminister der Bundesländer den Ministerpräsidenten und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in ihrem Konzept vor, welches am Dienstag (28. April) präsentiert wurde.

    "Jede Schülerin und jeder Schüler soll bis zu dem Beginn der Sommerferien tage- oder wochenweise die Schule besuchen können", heißt es in dem Papier der Kultusministerkonferenz (KMK), über das Bund und Länder an diesem Donnerstag beraten sollen.

    NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) beraten am Donnerstag mit den übrigen Landeschefs über das weitere Vorgehen in der Coronavirus-Krise.

    Coronavirus in NRW: Ministerkonferenz sieht keine Mundschutz-Pflicht in den Schulen vor

    Einen regulären Schulbetrieb für die Schüler in Deutschland und NRW wird es vor den Sommerferien laut den Ministern aber nicht geben. Nach dem jetzigen Stand sei dies aufgrund des Abstandsgebots von mindestens 1,50 Meter nicht möglich. Ein Mix aus Präsenzunterricht und Lernen daheim solle ausgebaut, digitales Lehren und Lernen weiterentwickelt werden.

    Nach Meinung der Länderminister hat der Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus dabei "höchste Priorität". Diese seien "Maßgabe für alle weiteren Schritte". Mit den vorgelegten Eckpunkten - darunter strenge Hygieneregeln und Abstandsgebote - sei eine allmähliche Rückkehr zu einem "geordneten Schulbetrieb" möglich. Eine Pflicht, in den Schulen einen Mundschutz zu tragen, ist in dem Beschluss aber nicht vorgesehen.

    Coronavirus in NRW: Gütersloher darf keine Mini-Kirmes im eigenen Garten veranstalten

    16.23 Uhr: Ein Schausteller aus dem Kreis Gütersloh darf in der Coronavirus-Krise auf seinem Grundstück keine sogenannte Mini-Kirmes anbieten. Das Verwaltungsgericht Minden lehnte einen entsprechenden Eilantrag ab. Gegen den Beschluss kann der Schausteller noch Beschwerde am Oberverwaltungsgericht einlegen, wie das Gericht am Dienstag mitteilte.

    Der Kläger hatte Mitte April laut Mitteilung Verkaufsstände aufgebaut, "um Anwohnern, Freunden, Bekannten und Vorbeifahrern einen kleinen Geschmack von Kirmes zu vermitteln". Das Ordnungsamt untersagte den Jahrmarkt. Zu Recht, wie das Verwaltungsgericht entschied. Diese Art der Veranstaltungen seien derzeit generell untersagt, auch wenn Hygienemaßnahmen ergriffen wurden.

    Coronavirus: NRW als Vorbild - Möbelbranche fordert bundesweite Öffnungen

    16.03 Uhr: Die deutsche Möbelbranche fordert, dass Möbelhäuser wie in NRW überall ohne Flächenbegrenzung öffnen dürfen. Im bevölkerungsreichsten Bundesland habe die generelle Öffnung zu "keinerlei Komplikationen geführt", betonten die Verbände von Möbelindustrie und Möbelhandel. 

    Die Kundenfrequenz halte sich "gerade auf der Großfläche in einem sehr angemessenen Rahmen". NRW erlaubt als einziges Bundesland die Öffnung von Möbelhäusern ohne Begrenzung der Verkaufsfläche auf 800 Quadratmeter.

    15.20 Uhr: Die Klopapier-Produktion in NRW befindet sich aktuell auf ein Rekordhoch. Das teilte das Statistische Landesamt NRW heute (28. April) mit. 

    Coronavirus in NRW: Hersteller feiern Klopapier-Produktions-Rekord

    Im März 2020 produzierten die fünf größten Hersteller in NRW 59.302 Tonnen Klopapier. Das sind gut ein Viertel mehr als im März 2019. Es ist damit der stärkste Monat in den letzten zehn Jahren. 

    Klopapier-Hersteller feiern im März einen Rekordmonat

    15.01 Uhr:  Schon zuvor äußerte sich Jens Spahn über Coronavirus-Lockerungen im Zusammenhang mit dem Einzelhandel. Man wolle bei den Lockerungen flexibler vorgehen und die starre Konzentration auf die Quadratmeter-Zahl durch andere Kriterien ersetzen. 

    Die Akzeptanz würde erhalten bleiben, wenn die Maßnahmen nachvollziehbar seien. Zuvor gab es Kritik, da nur Einzelhandelsläden mit einer Verkaufsfläche von unter 800 Quadratmetern wiedereröffnen durften. 

    Coronavirus in NRW: Jens Spahn spricht über Regeln im Einzelhandel

    "Die gemeinsame Lehre aus den letzten Vereinbarungen von Bund und Ländern ist, dass wir uns stärker an Kriterien, die wir definieren, orientieren müssen, und weniger an Quadratmetern", so Jens Spahn auf einer Pressekonferenz in Hannover. 

    Der Einzelhandel will ab dem 4. Mail trotz des Coronavirus wieder hochfahren. 

    15 Uhr: "Wir werden mit dem Coronavirus leben müssen. Solange, bis wir Methoden, einen Impfstoff oder Therapiemöglichkeiten haben", sagt Jens Spahn. 

    14.58 Uhr: Jens Spahn: "Wir haben in Deutschland einen Vorsprung. Das liegt vor allen Dingen an unseren Kapazitäten, den Kliniken, aber auch an den hervorragenden Wissenschaftlern. 

    Coronavirus in NRW: Jens Spahn äußert sich zur aktuellen Coronavirus-Lage

    14.55 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) äußert sich zur aktuellen Lage rund um das Coronavirus

    14.26 Uhr: Ver.di lehnt den Vorschlag von NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart zum Nachholen der ausgefallenen verkaufsoffenen Sonntage ab. "Viele Kommunen haben in dieser Krise sehr verantwortungsvoll gehandelt und geplante Sonntagsöffnungen abgesagt", so Silke Zimmer, Fachbereichsleiterin für den Handel in NRW

    Das Absagen der verkaufsoffenen Sonntage sei auch auch nötig gewesen, um Kunden und Kundinnen vor einer Infektion zu schützen. 

    Ver.di lehnt Sonntagsöffnung im Einzelhandel in NRW ab

    Ver.di-Landesbezirksleiterin Gabriele Schmidt ergänzt: "Neue Sonntagsöffnungen ohne Anlassveranstaltung zu genehmigen, widerspricht dem grundgesetzlich garantierten Sonntagsschutz. Bereits heute können Geschäfte von Montags bis Samstag 24 Stunden öffnen. Das reicht vollkommen aus, um Besucherströme zu entzerren. Weitere Öffnungen an Sonntagen sind hierfür nicht notwendig."

    14.15 Uhr: Die Ruhruniversität Bochum hat seit Semesterbeginn die Vorlesungen digital umgesetzt. In der ersten Woche des Sommersemestern haben Studenten etwa 28.000 Stunden in Videokonferenzen verbracht, teilt die Universität mit. 

    20.000 Studierende und Lehrkräfte hätten dafür die Lernplattform Moodle benutzt. 50.000 Stunden nutzen derweil die Software Zoom für virtuelle Vorlesungen und Seminare.

    13.30 Uhr: Seit Montag (27. April) öffnen die Kitas wieder. Zunächst nur für Alleinerziehende. Das sei aus Sicht der Gewerkschaft Verdi eine gute Entscheidung. 

    Dennoch müsse nun eine deutliche Maßnahme in Coronavirus-Zeiten folgen, um den Gesundheitsschutz in den Kitas einzuhalten. Denn aktuell würden zahlreiche Beschäftigte ihre Verunsicherung teilen. 

    Coronavirus in NRW: Verdi fordert Unterstützung für die Kitas

    Die Beschäftigten in den Kitas befürchten eine unkontrollierte Erhöhung der Nachfrage auf Notbetreueung und eine Überforderung. Man müsse jetzt besonders gut au die Beschäftigten achten und eine gut geplante Arbeitssituation schaffen, so Marlene Seckler, Gewerkschaftssekretärin für die kommunalen Kitas in NRW

    Auch das Thema der Schutzmasken beschäftigt die Mitarbeiter in den Kitas. Laut Agit Boztemur, zuständig für NRW-Kitas der Kirchen und Wohlfahrtsverbände, komme es auf die pädagogische Bewertung der Fachkräfte an, ob eine Maske zu tragen ist oder nicht. Der Ausschluss von Masken für Kita-Kinder sei nicht nachvollziehbar. 

    Masken in Kitas? Verdi fordert Maßnahmen während der Coronavirus-Krise. (Symbolfoto)

    Letztendlich käme es aus Sicht von Verdi auch auf auf die Hygienemaßnahmen an. Die Gewerkschaft fordert: 

    • Ausstattung der Einrichtungen mit Schutzmasken und Desinfektionsmitteln
    • eine sachgerechte Unterweisenug für die Mitarbeiter zu den Hygienemaßnahmen
    • Unterstützung bei der Entwicklung pädagogischer Konzepte für die Ausnahmesituation durch den Arbeitgeber.
    • Reinigungsstandards müssen an die Situation angepasst werden. 

    Das Personal in der Kita dürfe nicht alleine gelassn wereden, so Marlene Seckler. 

    13 Uhr: Insgesamt fünf Bewohner im abgeriegelten Hochaus in Grevenbroich sind mit dem Coronavirus infiziert. Alle anderen Ergebnisse der insgesamt 377 Bewohner seinen negativ. Das geht aus Informationen des Rhein-Neuss-Kreises hervor. 

    Coronavirus in NRW: Fünf Personen aus Grevenbroich positiv getestet. 

    Der Kreis teilte zudem mit, dass es sich bei den positiv Getesteten um eine alleinstehende Person und vier Infizierte aus insgesamt drei Familien handele. Das Gesundheitsamt des Kreises habe der Stadt Grevenbroich empfohlen, die Personen mit allen anderen im Haushalt lebenden Personen für zwei Wochen woanders unterzubringen. 

    12.10 Uhr: Der Einzelhandel will trotz des grassierenden Coronavirus ab dem 4. Mai wieder komplett hochfahren. Das fordert der deutsche Einzelhandelsverband HDE. "Der Einzelhandel steht bereit, unabhängig von der Größe der Verkaufsfläche unter Einhaltung der erforderlichen Infektionsschutzkonzepte zu öffnen", so Stefan Genth, HDE-Hauptgeschäftsführer. 

    Coronavirus in NRW: Einzelhandelsverband HDE will alle Läden ab dem 4. Mai öffnen

    Die Wiedereröffnung der Einzelhandelsgeschäfte mit bis zu 800 Quadratmetern Verkaufsfläche sei verantwortungsvoll gelaufen. Es habe keinen Kundenansturm gegeben. Kunden würden sich risikobewusst verhalten. 

    Jetzt müsse es zu einem nächsten Schritt kommen: Der Wiedereröffnung des gesamten Einzelhandels ab dem 4. Mai. Ganz wichtig sei, dass ein föderaler Flickenteppich vermieden werde. Auch die Maskenpflicht müsse in Coronavirus-Zeiten eindeutig geregelt werden. 

    Aktuell dürfen nur Einzelhändler mit bis zu 800 Quadratmetern Verkaufsfläche geöffnet haben. 

    In NRW beobachten Hausärzte trotz des Coronavirus eine gewisse Sorglosigkeit. 

    11.50 Uhr: Die Ruhrgebiets-Städte Lünen und Recklinghausen haben sich dazu entschlossen die Gebührenzahlungen für Kitas und Offene Ganztagsschulen (OGS) im Mai 2020 auszusetzen. 

    Coronavirus in NRW: Keine Kita-Gebühren im Mai

    Damit folgen die Städte Lünen und Recklinghausen einer Empfehlung des NRW-Familnienministers Joachim Stamp (FDP). Am Montagabend hatte sich der Familienminister mit kommunalen Spitzenverbänden in einer Telefonkonferenz darauf geeinigt. 

    Für die Dauer des sogenannten Betreuungsverbotes im Mai 2020 aufgrund des Coronavirus sollen keine Beiträge erhoben werden. Es ist gut möglich, dass auch weitere Städte in NRW im Laufe des Tages nachziehen werden. 

    11.20 Uhr: Viele Menschen in Bochum bieten in Coronavirus-Zeiten Hilfebedürftigen ihre Unterstützung an. Dabei gibt es auch immer wieder Komplikationen. Denn nach wie vor gilt: Aktuell geben Supermärkte ihre Ware nur in handelsüblichen Mengen ab. Auf Vorrat kaufen soll so verhindert werden. 

    Coronavirus in NRW: Bochum bietet "Helfer*innen-Card" an

    Die "Helfer*innen-Card" ermöglicht Helfern diese Regel zu umgehen. Und dabei haben sie die offizielle Erlaubnis von Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch

    Bochum bietet die "Helfer*innen-Card"in Coronavirus-Zeiten an. 

    Die Karte ist in Verbindung mit einem Lichtbildausweis gültig. Helfer können sich bei der Bochumer Ehrenamtsagentur melden. Telefonnummer 0234/610 577 82 / E-Mail: info@ehrenamt-bochum.de. 

    11.15 Uhr: Am Donnerstag (30. April) gibt es die nächste Pressekonferenz des Robert-Koch-Institut mit Präsident Lothar Wieler.

    Coronavirus in NRW: Lothar Wieler (RKI) zu Herdenimmunität, den Maßnahmen und Schutzmasken

    11 Uhr: Zum Thema Herdenimmunität beim Coronavirus äußerte sich der RKI-Präsident Lothar Wieler folgendermaßen: "Es ist für uns nicht vorstellbar, eine kontrollierte Herdenimmunität hervorzurufen."

    Man müsse darüber nachdenken, wie viele Menschenleben man bei dem Ziel der Herdenimmunität in Kauf nehmen wolle. "Die Debatte ist für mich fachlich nicht nachvollziehbar. 

    10.51 Uhr: Lothar Wieler (RKI) zu den Maßnahmen: "Alle bisherigen Maßnahmen haben einen Effekt gehabt und sie wurden lange Zeit durchgehalten." Das sehe man an den Fallzahlen. 

    Coronavirus in NRW: Alle Maßnahmen haben einen Effekt gehabt

    Zum Thema Masken äußerte sich der Präsident des Robert-Koch-Institut folgendermaßen: "Es ist ganz wichtig, dass sie einen nicht in falscher Sicherheit wiegen und dass sie richtig getragen werden." Sie seien kein Selbstschutz, aber sie schützen Dritte. 

    10.45 Uhr: Aktuell gibt es in NRW 32.184 Infizierte. Das sind 305 mehr Fälle als am Vortag. Das Land NRW hat insgesamt 1.171 durch das Coronavirus hervorgerufene Todesfälle. 

    Coronavirus - Pressekonferenz des Robert-Koch-Instituts

    10.41 Uhr: Nicht nur die Reproduktionszahl sei ein wichtiger Faktor. Auch die Zahl der Fälle pro Tag. "Es ist nicht hilfreich, wenn wir uns nur auf einen Faktor beziehen", so Lothar Wieler. Weiterhin sei es wichtig, die Ressourcen der Gesundheitsämter zu erhöhen. 

    10.36 Uhr: Die Erfolge der letzten Monate müsse man weiter beibehalten. Man habe den Erfolg gemeinsam erarbeitet. Ein Dank gehe vor allen Dingen an die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes, die die Infektionsketten weiterverfolgt hätten. 

    Coronavirus in NRW: Lothar Wieler (Robert-Koch-Institut) spricht vor der Presse

    Lothar Wieler (RKI) betont: "Wir alle wünschen uns wieder mehr Normalität. Lassen Sie uns vor dem Hintergrund von Lockerungen weiter darauf achten, dass wir diesen Erfolg weitertragen."

    Man müsse sich weiter an die Regeln in der Coronavirus-Pandemie halten. 

    10.32 Uhr: Nach Informatione des Robert-Koch-Instituts (RKI) seien die Kapazitäten in den Krankenhäusern noch sehr groß. Aktuell seien keine Engbässe bei Intensivbetten absehbar. 

    10.30 Uhr: Die in einem abgeriegelten Hochhaus in Grevenbroich (Rhein-Neuss-Kreis) gefundene Leiche ist identifziert worden. Bei dem Toten handelt es sich um einen 58 Jahre alten Wohnungsinhaber. 

    Coronavirus in NRW: Leiche im abgeriegelten Haus in Grevenbroich identifiziert

    Die Polizei geht nicht von einem Verbrechen aus. Die Todesursache ist allerdings unklar. Nun muss die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach entscheiden, ob die Leiche obduziert wird. 

    Am Montag hatten Einsatzkräfte den toten Mann in einer Wohnung gefunden. Zuvor war das Hochhaus abgeriegelt worden. Coronavirus-Massentests sind nötig gewesen, da sich mehrere Infizierte bewohner nicht an die Quarantäne gehalten haben.

    10 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet äußerte sich gegenüber der Bild zu einer möglichen Lockerungsdebatte: "Die Entscheidungen zum Lockdown wurden mit der Begründung getroffen, dass sie absolut nötig seien, weil der Höhepunkkt der Infektion unmittelbar bevorstünde. 

    Coronavirus in NRW: Armin Laschet will eine Debatte um Lockerungen

    Nun aber müsse man einen Weg finden, mit dem Coronavirus zu leben. Es gehe um eine verantwortungsvolle Abwägung der drohenden Schäden. Denn, so der Ministerpräsident des Landes NRW, die Folgen seien schwerwiegend. 

    Armin Laschet (CDU) fordert Lockerungsdebatte.

    Kindeswohlgefährdungen, verschobene Operationen, Angst vor Massenarbeitslosigkeit, Derpessione und Einsamkeit. Am Donnerstag (30. April) wollen sich die Ministerpräsidenten der Bundesländer mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel beraten. 

    9.30 Uhr: Das Robert-Koch-Institut hat am Montag (27. April) eine Statistik zur sogenannten Reproduktionszahl veröffentlicht. Diese liege mittlerweile wieder bei 1 (Stand 0 Uhr, 27. April). 

    Coronavirus in NRW: Robert-Koch-Institut - Reproduktionszahl liegt wieder bei 1 

    Im Umkehrschluss bedeutet das, dass jeder Infizierte im Durchschnitt einen weiteren Menschen mit dem Coronavirus ansteckt. Die Ansteckungsrate steigt dementsprechend wieder. Die Zahl der Neuerkrankungen geht damit aktuell nicht mehr zurück, wie noch in den vergangenen Tagen. 

    Um die Coronavirus-Pandemie in den Griff zu bekommen und abflauen zu lassen, muss die Reproduktionszahl unter 1 liegen. Im März lag sie bei 1,3. Im Durchschnitt hat zu der Zeit ein Mensch 1,3 weitere Menschen angesteckt. 

    In der vergangenen Woche lag sie bei 0,9. Bundeskanzlerin Angela Merkel betonte mehrmals wie wichtig es sei, die Reproduktionszahl unter 1 zu halten. 

    8.49 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will die Kliniken schrittweise für den Normalbetrieb lockern. Er fordert die Länder dazu auf, die Zahl der Intensivbetten herunterzufahren, welche in den Krankenhäusern für Covid-19-Patienten reserviert sind. Das geht aus einem Konzept hervor, welches der 39-Jährige am Montag seinen Ressortkollegen aus den Ländern zukommen ließ und dem Redaktionsnetzwerk Deutschland vorliegt.

    Coronavirus in NRW: Klinikbetrieb soll gelockert werden - ab Mai mehr planbare Operationen

    Statt bisher 50 Prozent sollen ab Mai demnach nur noch 25 Prozent der Intensivbetten in Kliniken für Covid-19-Patienten reserviert werden. Die OP-Kapazitäten sollten in einem ersten Schritt zu 70 Prozent für planbare Operationen geöffnet werden und in Abhängigkeit vom Infektionsverlauf alle zwei Wochen angehoben werden.

    "Dies ist wichtig, da auch das Verschieben von dringlichen Eingriffen, etwa bei Tumoren, oder von planbaren Operationen, etwa zum Hüftersatz, für die betroffenen Patienten gesundheitliches und seelisches Leid nach sich ziehen", erklärt der Bundesgesundheitsminister dazu. Auch gebe es Anzeichen, dass Patienten selbst bei Notfällen wie Herzinfarkten oder Schlaganfällen keine ärztliche Hilfe mehr in Anspruch nähmen.

    8.05 Uhr: Weil mehrere mit dem Coronavirus infizierte Bewohner eines Hochhaus-Komplex in Grevenbroich (Rhein-Kreis Neuss/NRW) die Quarantäne nicht einhielten und Kontakt mit den Nachbarn hatten, nahmen Mitarbeiter von Gesundheitsamt und Rotem Kreuz am Sonntag (26. April) insgesamt 377 Tests vor.

    Grevenbroich (NRW): Corona-Testergebnisse von 377 Bewohnern am Dienstag erwartet

    Die entsprechenden Ergebnisse werden am heutigen Dienstag erwartet. Das Gelände um die drei zusammenhängenden Gebäude wurde auf bis weiteres eingezäunt. Vier Sicherheitsleute passten darauf auf, dass niemand das Gelände betritt oder verlässt.

    In einem Hochhauskomplex in Grevenbroich sind am Wochenende Massentests auf das Coronavirus durchgeführt worden.

    Weil einige Bewohner sich nicht testen lassen wollten, müssen sie nun 14 Tage isoliert in Quarantäne leben. Nach Bewohnern, die bislang nicht angetroffen wurden, werde weiter Ausschau gehalten, wie ein Sprecher vom Rhein-Kreis Neuss gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erklärt. Das Grundstück darf erst wieder verlassen werden, wenn bei den Tests ein negatives Ergebnis vorliegt.

    7.50 Uhr: Um die von der Corona-Krise betroffenen Teile der Wirtschaft schneller wieder hochzufahren, will der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) die Digitalisierung viel stärker als bisher nutzen. Ein entsprechendes Konzeptpapier ist am Wochenende Bundeskanzlerin Angela Merkel und Wirtschaftsminister Peter Altmaier übergeben worden.

    Coronavirus in NRW: Zugang zu Fußgängerzonen könnte über ein Ticket-System reglementiert werden

    Das Papier, welches dem Redaktionsnetzwerk Deutschland vorliegt, schlägt dafür zum Beispiel vor, den Zugang zu Geschäften, Hotels oder Fußgängerzonen über Ticket-Systeme zu begrenzen. Solche Ticketsysteme würden bereits zur Steuerung großer Touristenströme erfolgreich verwendet werden.

    Bereitgestellt werden sollen solche Tickets über entsprechende Apps. Mit diesen sei es dann auch möglich, Einkaufszeiten in Geschäften und Dienstleistung zu buchen. Der DIHK will damit die Ansteckungsgefahr verringern und gleichzeitig für eine kontinuierliche Auslastung der Geschäfte sorgen.

    Wird die Zahl der Einkäufer auch auf dem Westenhellweg in Dortmund bald über ein Ticket-System begrenzt?

    Dienstag (28. April), 7.13 Uhr: Am heutigen Dienstag wollen sich die Kultusminister der Länder auf ein gemeinsames Konzept der schrittweisen weiteren Öffnung der Schulen verständigen. Das Ergebnis soll der Ministerpräsidentenkonferenz für die nächste Beratung mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am Donnerstag (30. April) vorgelegt werden.

    Coronavirus in NRW: Alle Schüler sollen vor den Sommerferien zurück in die Schulen

    Am Montagnachmittag (27. April) wurde bereits ein "Rahmenkonzept für die Wiederaufnahme von Unterricht in den Schulen" erarbeitet, welches heute in einzelnen Punkten überarbeitet werden soll. Über den Inhalt wurden bislang noch keine Angaben gemacht. Die meisten Bundesländer planen eine weitere teilweise Öffnung der Schulen für den 4. Mai.

    NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer verfolgt dabei weiterhin das Ziel, alle Schüler vor den Sommerferien (29. Juni - 11. August) wieder in die Schulen zu holen. Dafür ist offenbar ein rollierendes System vorgesehen. Abiturienten können bereits seit vergangenen Donnerstag (23. April) freiwillig zur Schule kommen - für andere Abschlussklassen gilt die Schulpflicht.

    23 Uhr: Am Donnerstag (30. April) berät Kanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten wie Armin Laschet (NRW) oder Markus Söder (Bayern) erneut über die Corona-Krise. Weitreichende Entscheidungen wird es aber wohl erst eine Woche später geben.

    "An diesem 30. April wird es wichtige vorbereitende Beratungen und sehr begrenzte Beschlüsse geben", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag nach einer Sitzung des Corona-Kabinetts in Berlin.

    Erwartet wird jedoch, dass die Kontaktbeschränkungen, die bis zum 3. Mai dauern, erneut verlängert werden. 

    NRW: 3,5 Milliarden Euro an Hilfsgeldern für die Wirtschaft ausgezahlt

    22.25 Uhr: Einen Monat nach Start der Coronavirus-Soforthilfe-Maßnahmen in NRW zieht das Wirtschaftsministerium im bevölkerungsreichsten Bundesland eine erste Bilanz. Demnach hätten 86 Prozent der Antragssteller ihr Geld erhalten. Erst am heutigen Montag (27. April) habe das Land 31.000 Auszahlungen getätigt, insgesamt seien es seit Start der Maßnahmen 331.000 Auszahlungen. Gezahlt wurden die Gelder folgendermaßen:

    • an Betriebe mit bis zu 5 Beschäftigten: 285.772
    • an Betriebe mit bis zu 10 Beschäftigten: 27.718
    • an Betriebe mit bis zu 50 Beschäftigten: 17.830

    Bisher seien 3,5 Milliarden Euro an Hilfsgeldern in die Wirtschaft geflossen.

    22.15 Uhr: Die Ruhrpott-Clubs Schalke und Borussia Dortmund scharren schon mit den Hufen - und wollen ihre Spieler schnellstmöglich auf den Platz schicken - trotz Coronavirus-Pandemie. Mit ihnen warten Millionen von Fußballfans auf den Restart der Bundesliga. RUHR24-Kommentator Christian Keiter erläutert, warum die Kritik daran scheinheilig ist*.

    22.05 Uhr: Bei Metro in NRW können Kunden jetzt wegen des Coronavirus ohne Kundenkarte einkaufen. Doch das ist in den Filialen wie in Dortmund nur für kurze Zeit möglich. Mehr dazu erfahrt ihr in unserem Artikel über die Coronavirus-Aktion der Metro*.

    21.55 Uhr: Der Gesundheitsbehörde im Kreis Unna sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus zwei weitere Todesfälle gemeldet worden. Bei den Verstorbenen handelt sich um einen 99-jährigen und einen 55-jährigen Mann aus Fröndenberg. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit Covid-19 steigt damit im Kreis Unna auf 25.

    Coronavirus in NRW: Zwei Todesfälle im Kreis Unna

    Am Montag kamen nur drei Coronavirus-Neuinfektionen hinzu. Damit erhöht sich die Zahl derer, die sich seit Beginn der Pandemie im Kreis Unna mit dem Erreger angesteckt haben, auf 593

    Die Zahl der geheilten Personen veröffentlicht der Kreis Unna wöchentlich. Am Freitag (24. April) waren 317 Menschen nach einer Coronavirus-Erkrankung wieder genesen. Das sind 64 weitere Gesundete im Vergleich zur vergangenen Woche. Die aktuell Fallzahlen (aufsummiert) im Detail:

  • Bergkamen: 27 (+0)
  • Bönen: 22 (+0)
  • Fröndenberg: 146 (+0)
  • Holzwickede: 25 (+0)
  • Kamen: 17 (+0)
  • Lünen: 107 (+2)
  • Schwerte: 91 (+0)
  • Selm: 55 (+0)
  • Unna: 52 (+0)
  • Werne: 51 (+1)
  • Coronavirus in NRW: Zahl der Corona-Infizierten in Essen nimmt weiter ab

    21.45 Uhr: In Essen sind derzeit 161 Menschen am Erreger erkrankt (zehn weniger als am Freitag). Seit der Erkrankungswelle wurden 730 Personen positiv getestet (zwölf mehr als am Freitag). 

    537 Personen sind nach einer Erkrankung aber schon wieder genesen (21 mehr als am Vortag). Die Zahl der Personen, die an oder in Verbindung mit einer Coronavirus-Infektion verstorben sind, liegt derzeit bei 32. Am Sonntagmorgen war ein 26-Jähriger ohne nennenswerte Vorerkrankungen an Covid-19 gestorben (siehe Update von 19.35 Uhr).

    Coronavirus in NRW: 16 Todesfälle in Bochum, 352 Menschen wieder gesund

    21.34 Uhr: In Bochum wurden insgesamt 430 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet (fünf mehr als am Freitag (24. April)), davon sind bereits 352 genesen (18 mehr als am Freitag) und nur 62 aktuell noch infiziert. 

    Von den Erkrankten werden derzeit 18 stationär behandelt (zwei weniger als am Vortag), 12 von ihnen intensivmedizinisch. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion war am Sonntag auf 16 gestiegen, als nach Angaben der Stadt ein Mann im mittleren Alter gestorben war.

    21.19 Uhr: In der Nacht von Samstag (25. April) auf Sonntag (26. April) soll eine Familie im Essener Stadtteil Bochold eine Polizeistreife attackiert haben. Als Streifenbeamte wegen großer Lautstärke an einer Wohnungstüre klingelten, machte ihnen laut Polizei ein 23-Jähriger die Tür auf. Plötzlich habe dieser versucht, die Tür zuzuschmeißen.

    Coronavirus in NRW: Familie prügelt auf Polizisten ein

    Als die Polizisten dies verhinderten, soll der Mann mit Faustschlägen auf sie losgegangen sein. Sein 50 Jahre alter Vater kam nach Polizei-Angaben hinzu und griff die Beamten ebenfalls mit Schlägen an. Ihm folgten vier anwesende Frauen im Alter von 21 bis 48 Jahren. 

    Unter Einsatz von Pfefferspray habe man die Situation in den Griff bekommen, ein Polizist wurde demnach leicht verletzt. Gegen die Familie läuft nun Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Ob ein Verstoß gegen die Coronavirus-Schutzverordnung vorliegt, prüft die zuständige Ordnungsbehörde

    Coronavirus in NRW: Nur wenige Corona-Neuinfektionen im Kreis Recklinghausen

    21.07 Uhr: Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle im Kreis Recklinghausen stieg um lediglich vier Fälle auf 991 an, während 15 weitere Personen als von der Erkrankung genesen gemeldet wurden. Insgesamt sind 695 Menschen schon wieder gesu nd. 21 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Die Zahlen im Detail (in der Klammer die Zahl der Gesundeten):

  • Castrop-Rauxel: 86 (67)
  • Datteln: 47 (37)
  • Dorsten: 147 (129)
  • Gladbeck: 152 (81)
  • Haltern am See: 76 (70)
  • Herten: 83 (74)
  • Marl: 89 (70)
  • Oer-Erkenschwick: 134 (53)
  • Recklinghausen: 127 (91)
  • Waltrop: 50 (23)
  • Coronavirus in NRW: Ex-SPD-Chef Müntefering warnt vor Nachlässigkeiten im Umgang mit Corona

    20.55 Uhr: Franz Müntefering (80) hat sich dagegen ausgesprochen, Coronavirus-Schutzmaßnahmen in großem Stil außer Kraft zu setzen. "Wir dürfen nicht nachlässig werden. Rückschläge im Kampf gegen die Pandemie könnten sich verheerend auswirken", sagte der frühere SPD-Chef in einem Interview der WAZ.

    Er finde es gut, dass nun Mundschutz beim Einkauf und in Bussen und Bahnen getragen werden müsste. "Lockerungen im öffentlichen Leben können nur bedeuten: kleine Schritte nacheinander. Es ist nicht die Zeit für Experimente." Für ihn sei es deshalb schwer nachzuvollziehen gewesen, warum Möbelhäuser in NRW plötzlich wieder öffnen durften. Müntefering ist Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO).

    Coronavirus in NRW: Aldi Süd plant Einlasskontrollen

    20:45 Uhr: Der Discounter Aldi Süd will in der Coronavirus-Krise mit digitalen Zutrittskontrollen die Zahl der Kunden in seinen Filialen begrenzen. Sensoren an den Ein- und Ausgängen sollen dabei die Kundenzahl im Laden in Echtzeit überwachen. "Das Zugangssystem gewährleistet, dass die Auslastungshöchstgrenzen in unseren Filialen nicht überschritten werden", berichtete Aldi-Manager Malte Kuhn am Montag.

    Insgesamt möchte der Discounter die Hälfte seiner 1.930 Filialen mit den Sensoren ausstatten. Die Filialmitarbeiter werden dabei automatisch über eine App, per SMS oder Anrufe über die Auslastung informiert. In einzelnen Filialen soll ein Ampelsystem oder eine Bildschirmanzeige getestet werden, die die Kunden über die Auslastung der Filiale informiert und so den Zugang steuert.

    Coronavirus in NRW: Polizei findet Leiche in abgeriegeltem Wohnkomplex in Grevenbroich

    20.30 Uhr: In dem wegen Coronavirus-Fällen abgeriegelten Hochhaus-Komplex in Grevenbroich ist eine Leiche gefunden worden. In der Wohnung eines 58-Jährigen, der seit längerer Zeit nicht mehr gesehen worden sein soll, sei am Montagnachmittag ein Toter entdeckt worden, teilte die Polizei am Abend auf dpa-Anfrage mit. Die Beamten gingen davon aus, dass es sich bei dem Toten um den Bewohner der Wohnung handelt. Ob der Mann mit demCoronavirus infiziert war, war zunächst nicht bekannt.

    Weil sich zwei mit dem Coronavirus infizierte Familien nicht an die angeordnete Quarantäne gehalten hatten, hatte das Gesundheitsamt in Grevenbroich den Hochhauskomplex mit 117 Wohnungen abgeriegelt. Alle 450 Bewohner sollten am Sonntag vorsichtshalber auf das Virus getestet werden - ein Großteil folgte dem Aufruf. Nach den Tests bei 377 Bewohnern werden an diesem Dienstag die Ergebnisse erwartet.

    Wegen des Coronavirus wurden zwei Wohnkomplexe in Grevenbroich abgeriegelt.

    Coronavirus in NRW: Land prüft Öffnung von Spielplätzen

    20.15 Uhr: Das Land NRW prüft die Öffnung von Spielplätzen unter bestimmten Bedingungen wie einer Aufsicht. "Dort, wo es verantwortliche Aufsicht geben kann, befürworte ich, eine Öffnung von Spielplätzen in absehbarer Zeit wieder zu ermöglichen", sagte Familienminister Joachim Stamp (FDP) dem Kölner Stadt-Anzeiger (Dienstag).

    Für eine Aufsicht, damit die Regeln zum Schutz vor dem Coronavirus eingehalten werden, gebe es verschiedene Möglichkeiten: "Das könnten Verwaltungsmitarbeiter aus Bereichen sein, wo vorübergehend weniger Arbeit anfällt, oder auch Ehrenamtliche. Das diskutieren wir mit unseren Ansprechpartnern aus der Kinder- und Jugendarbeit sowie den Kommunen."

    Coronavirus in NRW: Leiche des 26-jährigen Corona-Toten aus Essen soll nicht obduziert werden

    19.35 Uhr: Die Leiche des 26-jährigen Esseners, der am Sonntagmorgen im Uniklinikum Essen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben ist, soll nach Informationen der WAZ nicht obduziert werden. Das habe die Familie des türkischstämmigen Mannes abgelehnt. 

    Der Leichnam des 26-jährigen Altenpflegeschülers, dessen Familie in Kray wohnt, soll dem Bericht zufolge am Mittwoch in das Heimatland der Familie überführt werden. Das Seniorenzentrum in Steele, in dem er gearbeitet hat, betont, dass sich der junge Mann weder an seiner Arbeitsstelle angesteckt noch Bewohner infiziert habe.

    Coronavirus in NRW: 26-Jähriger ist offenbar nicht das einzige Corona-Todesopfer in der Familie

    Warum die Familie auf eine Obduktion verzichtet, ist nicht bekannt. Möglicherweise könnte die Verweigerung religiöse Motive haben. Gläubige Muslime müssen ihre Toten, sofern keine juristischen Gründe, etwa eine Obduktion, vorliegen, vor Sonnenuntergang am folgenden Tag bestatten. Die deutsche Islam-Konferenz sieht eine Obduktion zudem als Verstoß gegen das Gebot der Veränderung des Körpers an.

    Besonders tragisch: Der Tod des jungen Mannes, bei dem laut Uniklikum Essen trotz einer Vielzahl von Untersuchungen keine nennenswerten Vorerkrankungen gefunden wurden, ist offenbar nicht der erste Covid-19-Todesfall in der Familie. Zuvor war bereits sein 80-jähriger Großvater im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Erkrankung verstorben. Das berichtet die WAZ unter Berufung auf türkischsprachige Medien.

    Coronavirus in NRW: Fußballclubs RW Essen und Alemannia Aachen messen sich im virtuellen Duell

    19.21 Uhr: Die NRW-Traditionsclubs Alemannia Aachen und Rot-Weiss Essen bieten den Fans in der durch die Coronavirus-Krise bedingten fußballlosen Zeit etwas Unterhaltung. Die beiden Teams aus der Regionalliga West treten am ursprünglichen Spieltermin (9. Mai) virtuell gegeneinander an.

    Neben Profis und Fans duelliert sich per Konsole auch TSV-Geschäftsführer Martin vom Hofe mit RWE-Vorstand Marcus Uhlig. Darüber hinaus wird den Anhängern ein Programm mit Interviews und Gesprächen angeboten. Das zwei Euro teure Ticket bietet einen Zugang zum Stream und zusätzlich die Chance auf Gewinne. "Die Erlöse kommen beiden Vereinen zu gleichen Teilen zu und leisten einen wichtigen Beitrag vor dem Hintergrund der enormen wirtschaftlichen Herausforderungen als Folge der Coronakrise", teilte die Alemannia am Montag mit.

    Coronavirus in NRW: Auch im Mai fallen keine Kita-Gebühren an

    19.03 Uhr: Das Land NRW und die Kommunen verzichten wegen der Coronavirus-Krise wie bereits im April auch im Monat Mai auf die Erhebung der Elternbeiträge für Kita-Betreuung und Ganztags- und Betreuungsangebote in Schulen. Das teilte die Regierung am Abend mit.

    Der stellvertretende Ministerpräsident, Kinder- und Familienminister Joachim Stamp (FDP) sagte: "Wir haben die Notbetreuung ausgeweitet und seit dem heutigen Tag auch für die Kinder von erwerbstätigen Alleinerziehenden erweitert. Dennoch steht das Angebot der Kindertagesbetreuung und Offenen Ganztagsschule dem Großteil der Familien nicht zur Verfügung. Darum wollen wir die Familien noch einen weiteren Monat von den Beiträgen entlasten. Gleichzeitig arbeiten wir an Konzepten, wie wir die Bildungsangebote für unsere Kinder in vielen kleinen Schritten wieder öffnen können."

    Coronavirus in NRW: Krankenhäuser stocken Intensivbetten auf

    18.53 Uhr: Die Intensivstationen der Krankenäuser in NRW erweitern ihre Kapazitäten ständig. Im Vergleich zum vorangegangenen Montag waren 154 Intensivbetten mehr vorhanden, davon 106 mit Beatmungsmöglichkeit. Das bedeutet jeweils einen Anstieg um zwei Prozent.

    Etwas mehr als ein Drittel aller knapp 8.000 Intensivplätze ist derzeit noch frei, rund zwei Drittel davon sind Beatmungsplätze. Damit sind 2,5 Prozent weniger Betten verfügbar als noch vor einer Woche. Auch die Verfügbarkeit der Beatmungsplätze verringerte sich um zwei Prozent.

    Coronavirus in NRW: Küchenhersteller Poggenbohl stellt Insolvenz-Antrag

    18.35 Uhr: Der Küchenhersteller Poggenpohl Möbelwerke GmbH hat angesichts erheblicher Auftrags- und Umsatzrückgänge seit Ausbruch der Coronavirus-Pandemie Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Der Küchenhersteller selbst betonte, die durch die Krise entstandenen Liquiditätsengpässe hätten "trotz kurzfristig ergriffener Maßnahmen wie Kurzarbeit und Anpassung der Produktionskapazitäten nicht mehr kompensiert werden" können.

    Wegen einer laufenden Restrukturierung habe Poggenpohl außerdem das Coronavirus-Hilfsprogramm der Regierung nicht in Anspruch nehmen können. Das Geschäft von Poggenpohl hatte sich nach Unternehmensangaben vor der Krise zuletzt stabil entwickelt. Im Rahmen des Insolvenzverfahrens werde es daher das Ziel sein, die Restrukturierung des Betriebs fortzusetzen und das Unternehmen sowie die Marke zu erhalten.

    Coronavirus in NRW: Basketball-Bundesliga soll fortgesetzt werden

    18.14 Uhr: Die Basketball-Bundesliga will ihre Saison - im Gegensatz zu den deutschen Top-Ligen im Handball und Eishockey - fortsetzen. In einer Videoschalte am Montag verständigten sich nach dpa-Informationen zehn Clubs darauf, den Spielbetrieb trotz der Coronavirus-Pandemie wieder aufzunehmen, wenn die Politik dies erlaubt. Zuvor hatte das Fachmagazin BIG darüber berichtet.

    Coronavirus in NRW: Mindestabstand sorgt für Zoff mit Polizei

    17.57 Uhr: Beim Versuch, die Coronavirus-Abstandsregeln durchzusetzen, sind in Velbert zwei Polizisten verletzt worden. Mehrere Beamten hätten zunächst Streitigkeiten zwischen mehreren Personen geschlichtet, teilte ein Polizeisprecher in Mettmann mit. Als sie die Ansammlung von Personen auflösen wollten, seien die Polizisten beleidigt worden.

    Dann sei es am Samstagabend zu einer Eskalation gekommen, bei der zwei Beamte verletzt wurden. Ein Mann aus Velbert sei in Gewahrsam genommen worden. Aufgrund eines Videomitschnitts des Einsatzes habe man auch ein Strafverfahren gegen einen Polizisten eingeleitet. Dieses werde aus Neutralitätsgründen vom Polizeipräsidium in der NRW-Landeshauptstadt Düsseldorf geführt.

    Coronavirus in NRW: Diebe erbeuten Klopapier in Euskirchen

    17.45 Uhr: Unbekannte haben in Euskirchen 24 Pakete Toilettenpapier aus einem Lager gestohlen. Zudem sollen die Diebe noch vier Pakete Papierhandtücher und neun Pakete Putzrollen entwendet haben, wie die Polizei am Montag mitteilte. 

    Die gefragten Waren seien am Wochenende erbeutet worden. Am Montagmorgen habe ein Angestellter die aufgehebelte Fluchttür bemerkt und schließlich die Polizei alarmiert. Immer wieder war es in NRW zuletzt wegen der Ausbreitung des Coronavirus zum Diebstahl von Hygieneartikeln gekommen.

    Coronavirus in NRW: Laschet-Kritik an den Kommunen sorgt in Krefeld und Düsseldorf für Ärger

    17.30 Uhr: Wegen seiner Vorwürfe, die Kommunen seien nicht ausreichend auf die Öffnung der Schulen vorbereitet gewesen, erntet NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) heftige Kritik. So twitterte Krefelds Oberbürgermeister Frank Meyer (SPD): "Es ist ein Affront gegen all jene, die vor Ort tagtäglich gegen die Krise und ihre Folgen ankämpfen." Düsseldorfs Schuldezernent Burkhard Hintzsche wies die Vorwürfe ebenfalls zurück. "Wir haben uns als Schulträger schon vor Ostern auf die Schulöffnung vorbereitet und alle fachlichen Ratschläge berücksichtigt", sagte Hintzsche. 

    Dann sei das NRW-Schulministerium aber innerhalb weniger Stunden mit "immer neuen Erlassen" um die Ecke gekommen. "Es wäre gut gewesen, wenn das Land nicht jeden Tag neue Standards und Richtlinien herausgibt." Auch die kommunalen Verbände bemängelten die Kurzfristigkeit und einige Unklarheiten bis zuletzt. Dennoch sei trotz der knappen Vorbereitungszeit dank des großen Engagements von Schulen und Kommunen ein problemloser Schulstart für die ersten Schüler gelungen.

    Coronavirus in NRW: Laschet legt sich wegen Schulen-Öffnung mit Kommunen an

    17.20 Uhr: Die Kritik von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) an der Coronavirus-Krisenbewältigung der Kommunen sorgt für viel Ärger. Schuldzuweisungen, die Kommunen hätte sich auf eine erste Öffnung der Schulen nicht rechtzeitig vorbereitet, belasteten das Vertrauensverhältnis der Kommunen zur Landesregierung. Das betonten Städtetag NRW, Städte- und Gemeindebund (StGB) und Landkreistag NRW am Montag in einer gemeinsamen Erklärung. 

    Die öffentlich geäußerte Kritik helfe auch nicht bei der Bewältigung der Coronavirus-Pandemie. Laschet hatte in der TV-Talkshow Anne Will am Sonntagabend angedeutet, die Kommunen in NRW seien auf die Schulöffnung nicht ausreichend vorbereitet gewesen und hätten etwa nicht rechtzeitig Desinfektionsmittel beschafft. Derartige Kritik entbehre "jeglicher sachlicher Grundlage", meinten die Verbände.

    Coronavirus in NRW: Bayer trotzt der Corona-Krise

    17.03 Uhr: Zahlreiche Betriebe in NRW sind wegen der Ausbreitung des Coronavirus in arger Not. Manche Wirtschaftszweige sind von der Krise indes weniger betroffen. 

    Wie der Pharma-Riese Bayer am Montag in Leverkusen mitteilte, hat der Konzern im ersten Quartal dank der Erholung des Agrargeschäfts und einer starken Nachfrage nach rezeptfreien Medikamenten einen Gewinn von 1,49 Milliarden Euro gemacht. Das bedeutet ein Plus von 20 Prozent gemessen am Vorjahreszeitraum.

    Coronavirus in NRW: Familienminister Stamp spricht über Kita-Öffnungen

    16.35 Uhr: Kinder in NRW und anderen Bundesländern werden in der Coronavirus-Krise nicht zu einem bundeseinheitlichen Stichtag in die Kitas zurückkehren. Das stellte NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) am Montag klar. 

    "Einen Fahrplan mit festen Terminen aller Länder kann und wird es nicht geben, sondern es soll ein Rahmen geschaffen werden, in dem die Länder regional und länderspezifisch ihr eigenes Tempo gehen können", erklärte der Politiker auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf. Da die Entwicklung regional sehr unterschiedlich sei, müsse man den Ländern mehr Freiheit im Umgang mit der Coronavirus-Pandemie geben.

    Die Öffnungen von Kitas sind laut NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) Ländersache.

    Coronavirus in NRW: Bergkamen erweitert Kinderbetreuung in Kitas und Schulen

    16.21 Uhr: In Bergkamen wird ab heute wird der Kreis derjenigen, die einen Anspruch auf eine Betreuung in einer Kita, einer Kindertagespflegestelle oder auch in Klasse 1 – 6 einer Schule haben, noch einmal erweitert. Die neue Verordnung sieht ab heute auch für Kinder von Alleinerziehenden, die einer Erwerbstätigkeit nachgehen oder sich im Rahmen einer Schul- oder Hochschulausbildung in einer Abschlussprüfung befinden, eine Kita-Betreuung vor.

    Auch für die Jahrgangsstufen 1 - 6 in den Schulen ist demnach eine Vor-Ort-Betreuung möglich. Nach wie vor muss die Notwendigkeit der Betreuung entsprechend belegt werden. Die aktuellen Vordrucke, den Alleinerziehende vorlegen müssen, sind auf der Homepage der Stadt Bergkamen hinterlegt.

    Coronavirus in NRW: Mann hustet absichtlich Supermarkt-Kunden in Gütersloh an

    16.05 Uhr: In Gütersloh soll ein 40 Jahre alter Mann Menschen vor einem Supermarkt mit Absicht angehustet haben. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen, gegen ihn wurde zudem ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung eingeleitet. Das teilte die Polizei am Montag mit.

    Der Mann soll die in einer Schlange wartenden Personen mehrfach nach Geld und Zigaretten gefragt haben. Die Polizisten nahmen den Mann nach ihrer Kontrolle in Gewahrsam - um weitere Straftaten zu verhindern, wie es hieß. Ob er am Coronavirus erkrankt ist oder entsprechend getestet wurde, konnte ein Sprecher der Polizei auf dpa-Nachfrage nicht sagen.

    15.43 Uhr: Die Unterbrechung des Loveparade Strafprozesses am Landgericht Duisburg wurde beendet. Am 4. Mai ist ein Verhandlungstermin angesetzt, der auch stattfinden kann. Wegen der Vielzahl der beteiligten Personen findet der Prozess von Anfang an in einem großen Saal statt. Auch bei diesem Prozess gilt es, die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus so klein wie möglich zu halten und genügend Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

    Coronavirus-Krise in NRW: Betrüger erbeuten mindestens 34.000 Euro

    15.24 Uhr: In mindestens zwei Fällen haben Betrüger durch eine falsche Website Gelder des Coronavirus Soforthilfeprogramms erbeutet. Damit haben sie einen Schaden von 34.000 Euro angerichtet. Es sei jedoch gut möglich, dass die Zahlen sich noch erhöhen, wie NRW-Wirtschaftsminister Pinkwart am Montag erklärte.

    Bei der Polizei seien diesbezüglich 900 Anzeigen eingegangen, wovon bisher nur ein Viertel geprüft wurde. Einige dieser Anzeigen hatten sich jedoch bereits erledigt, da es sich nur um Verzögerungen bei der Auszahlung handelte.

    Coronavirus in NRW: Telefonische Krankschreibungen verlängern - das fodert der Deutsche Hausärzteverband

    15.06 Uhr: Der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes, Weigeldt, hat den Gemeinsamen Bundesausschuss in einem offenen Brief dazu aufgefordert, die telefonische Krankschreibung bis mindestens Ende Juni zu verlängern. Er begründet die Forderung mit einer Vielzahl an Risikopatienten, die wegen der Ansteckungsgefahr nicht in die Praxen kommen wollen würden.

    Coronavirus: Stadt Wesseling führt als erste Kommune eine Maskenpflicht an Schulen ein

    14.46 Uhr: Als erste Kommune in NRW hat die Stadt Wesseling eine Mask enpflicht an Schulen eingeführt. Ab Dienstag (28. April) sollen Schüler und Lehrer der drei weiterführenden Schulen die Masken tragen müssen. Von der Regelung befreit sind Schüler, für die dies aus gesundheitlichen Gründen nicht möglicht ist.

    Während des Unterrichts sind die Masken jedoch nicht verpflichtend, sondern nur in den Fluren oder auf dem Schulhof. Rund 6.000 Einmalmasken seien dafür an die Schulen geliefert worden. Für den weiteren Verlauf seien allerdings die Eltern verantwortlich.

    Zahl der Coronavirus-Infizierten in NRW steigt auf 21.737

    14.30 Uhr: Die Zahl der Genesenen Covid-19-Erkrankten in NRW steigt auf 21.737, während die Zahl der mit dem Coronavirus-Infizierten auf 31.860 steigt. 1.131 Personen sind in Folge des Virus verstorben. Wichtig, wenn man sich die Zahl der Genesenen anschaut: Diese Zahl basiert auf freiwilligen Rückmeldung. Es besteht keine Pflicht zur Meldung, wenn man wieder gesund ist.

    Landkreis/ kreisfreie Stadt

    Bestätigte Fälle (IfSG)

    Todesfälle (IfSG)

    Genesene*

    Aachen & Städteregion Aachen

    1.831

    77

    1.412

    Bielefeld

    370

    3

    246

    Bochum

    420

    15

    339

    Bonn

    631

    6

    438

    Borken (Kreis)

    877

    35

    669

    Bottrop

    142

    6

    71

    Coesfeld (Kreis)

    490

    21

    399

    Dortmund

    663

    6

    527

    Duisburg

    801

    18

    553

    Düren (Kreis)

    540

    28

    382

    Düsseldorf

    980

    23

    726

    Ennepe-Ruhr-Kreis

    376

    11

    298

    Essen

    710

    30

    516

    Euskirchen (Kreis)

    339

    12

    193

    Gelsenkirchen

    284

    8

    207

    Gütersloh (Kreis)

    587

    17

    382

    Hagen

    233

    6

    k.A.

    Hamm

    426

    28

    k.A.

    Heinsberg (Kreis)

    1.732

    60

    1.407

    Herford (Kreis)

    317

    5

    234

    Herne

    154

    1

    101

    Hochsauerlandkreis (Kreis)

    565

    15

    402

    Höxter (Kreis)

    277

    5

    175

    Kleve (Kreis)

    557

    21

    332

    Köln

    2.247

    84

    1.922

    Krefeld

    466

    17

    307

    Leverkusen

    191

    3

    151

    Lippe (Kreis)

    687

    27

    456

    Märkischer Kreis

    530

    19

    313

    Mettmann (Kreis)

    813

    555

    520

    Minden-Lübbecke (Kreis)

    414

    7

    308

    Mönchengladbach

    467

    30

    312

    Mülheim / Ruhr

    163

    4

    113

    Münster

    626

    13

    557

    Oberbergischer Kreis

    444

    12

    317

    Oberhausen

    176

    1

    144

    Olpe (Kreis)

    541

    28

    383

    Paderborn (Kreis)

    567

    26

    330

    Recklinghausen (Kreis)

    997

    16

    661

    Remscheid

    210

    12

    167

    Rhein-Erft-Kreis

    947

    55

    511

    Rheinisch-Bergischer Kreis

    406

    14

    301

    Rhein-Kreis Neuss

    573

    19

    486

    Rhein-Sieg-Kreis

    1.135

    26

    831

    Siegen-Wittgenstein (Kreis)

    262

    8

    k.A.

    Soest (Kreis)

    339

    4

    279

    Solingen

    223

    5

    168

    Steinfurt (Kreis)

    1.221

    57

    778

    Unna (Kreis)

    589

    23

    k.A.

    Viersen (Kreis)

    600

    26

    341

    Warendorf (Kreis)

    450

    10

    347

    Wesel (Kreis)

    490

    19

    329

    Wuppertal

    784

    54

    385

    Gesamt

    31.860

    1.131

    21.737

    13.27 Uhr: Hinsichtlich der Schulöffnung für weitere Schülergruppen haben Bildungsverbände an Kultusminister appelliert. Es dürfe nicht zu einem Wettbewerb kommen, wer am schnellsten wieder Präsenzunterricht habe. Der Gesundheits- und Infektionsschutz müsse an erster Stelle stehen.

    Kamen (NRW): Seniorin von angeblichen Covid-19-Erkranktem angepöbelt

    13.10 Uhr: In NRW wurde eine Seniorin von einem angeblich Coronavirus-Infizierten angepöbelt und bespuckt. Die Seniorin aus Kamen war am Samstagabend (25. April) mit ihrem Hund spazieren, als ihr ein Mann von weitem auffiel.

    Nachdem sie an ihm vorbeiging, habe er sie angepöbelt. Da er ihr sehr nah gekommen sein soll, habe die Frau einen anderen Weg eingeschlagen. Er sei ihr jedoch hinterher gekommen, habe sie angeschrien, dass er Corona habe und soll auf die Jacke der Seniorin gespuckt haben.

    Daraufhin ging er weiter und blieb mitten auf der Straße stehen, als eine Zeugin in ihrem Auto vorbeifuhr. Sie forderte ihn auf, die Straße zu verlassen, woraufhin er mit gehobenen Fäusten auf sie zugekommen sei. Erst als sie andeutete, ihn mit ihrem Handy zu fotografieren, ließ er ab.

    Kurze Zeit später traf die Polizei den Mann an und nahm ihn in Gewahrsam. Der 38-Jährige wurde nach seiner Ausnüchterung wieder entlassen. Er soll nicht mit dem Coronavirus infiziert seien.

    Coronavirus: Schulen in NRW sollen über Online-Plattform Hilfe bekommen

    12.40 Uhr: Unter der Einhaltung von Hygienemaßnahmen sollen Schulen in NRW langsam wieder zum Alltag zurückkehren. Von Seiten der Schulen kam es deswegen zu Kritik, da ihnen dazu die Hygienemittel fehlen würden. Durch eine Online-Plattform soll sich das nun ändern. Über diese Plattform sollen sie an Masken und Desinfektionsmittel kommen.

    Auf der Plattform "Protectx" seien bereits mehr als 100 Hersteller und Lieferanten registriert. Die Schulen seien per Mail über dieses Angebot informiert worden.

    Coronavirus in NRW: Weltärztepräsident fordert FFP2-Masken für alle

    11.38 Uhr: Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery hat heftige Kritik an der Bundesregierung geäußert. Er warf ihr Versagen vor, weil sie es nicht geschafft hat, ausreichend FFP2-Masken zu beschaffen. Diese müssten die Lösung der Politik sein. Gleichzeitig fordert er, dass alle Menschen mit einer solchen Maske ausgestattet werden.

    Weltärztepräsident Montgomery übt Kritik an Bundesregierung und Maskenpflicht.

    Stoff-Schutzmasken, die ab heute fast überall Pflicht sind bezeichnete er als "Lappen" und beschrieb sie sogar als gefährlich. Bisher wollen Bund und Länder die FFP2-Masken ausschließlilch medizinischem Personal vorbehalten.

    11.21 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet rechnet damit, dass die zuständige Behörde einem Neustart der Fußball-Bundesliga zustimmt. Derzeit werde das Konzept der DFL für einen Spielbetrieb ohne Zuschauer im Bundesarbeitsministerium geprüft. Laschet sei jedoch optimistisch. Gemeinsam mit Bayern Ministerpräsident Markus Söder hatte Laschet sich für eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs ausgesprochen. Sie hatten von einem möglichen Beginn am 9 . Mai gesprochen.

    Coronavirus: Andreas Scheuer will Maskenpflicht im Fernverkehr

    11 Uhr: Ab heute gilt in allen deutschen Bundesländern die Maskenpflicht - so auch in NRW. Tragen muss man die Maske unter anderem auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln des Nahverkehrs. Andres Scheuer sprach sich nun dafür aus, die Maskenpflicht auf Fernstrecken in ICE- und IC-Zügen auszuweiten. Dies werde er bei der nächsten Bund-Länder-Konferenz am Montag vorschlagen.

    Coronavirus in NRW: Oberlandesgericht Hamm will zur verantwortlungsvollen Normalität

    10.40 Uhr: Auch die Justiz in NRW versucht langsam eine neue Normalität zu entwickeln. Das Oberlandesgericht Hamm versucht derzeit alle Bereiche wieder zum Laufen zu bringen und möchte so zu einer verantwortungsvollen Normalität zurückkehren.

    In den letzten Wochen wurden eilbedürftige Verfahren und Aufgaben ohne Publikumsverkehr bearbeitet, nun sollen auch die anderen Tätigeiten schrittweise intensiviert werden. Oberstes Gebot seii dabei jedoch die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts einzuhalten.

    Daraus ergibt sich, dass etwa in den Verhandlungssälen für ausreichend Abstand und in den Gebäuden für genügend Desinfektionsmittel gesorgt wird. Der Publikumsverkehr bleibt eingeschränkt und findet nur unter Einschränkungen statt.

    10.13 Uhr: Eine Schule in Dormagen musste bereits wieder schließen. Ein Schüler der Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person hatte, besuchte den Unterricht. Dies berichtet die Rheinische Post.

    Coronavirus: NRW-Familienminister zu Kitaöffnungen

    10.03 Uhr: NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) hat sich für einen größeren Spielraum der Länder bezüglich der Kitaöffnungen ausgesprochen. Er erklärte, dass das Coronavirus sich regional unterschiedlich entwickle und man dementsprechend auch regional angepasst reagieren müsse. Höhere Infektionszahlen in einigen Ländern dürften die Öffnung der Kitas in anderen Ländern nicht bremsen.

    Coronavirus in NRW: Pflegeheime in Unna bekommen Spende

    9.30 Uhr: In Unna haben zwei Pflegeheime eine Spende erhalten, die besonders während der Coronavirus-Pandemie helfen kann. Das Unternehmen ExTox Gasmesssysteme GmbH lies dem St. Bonifations Wohn- und Pflegeheim Unna und dem Unnaer heilig-Geist-Hospiz sechs Tablets zukommen.

    Durch die Tablets bekommen die Bewohner der Häuser die Möglichkeit Videotelefonate mit ihren Familienmitgliedern zu führen. Seit der Corona-Krise dürfen diese nicht mehr in die Pflegeeinrichtungen kommen und können ihren Angehörigen so keine Besuche mehr abstatten. Seit Wochen haben sie sich in den meisten Fällen nicht gesehen.

    Die Senioren im Pflegeheim freuen sich in der Coronavirus-Krise ihre Angehörigen sehen zu können.

    Videotelefonate bieten die Möglichkeit, dass die Familien sich doch sehen können - wenn auch nur digital. Dafür benötigt es aber Tablets oder elektronische Geräte mit denen diese möglich sind, die in den meisten Einrichtungen nicht vorhanden sind.

    Unna (NRW): Tablets überbrücken Coronavirus-Krise

    Die Tablets sollen aber nicht nur genutzt werden, um den Kontakt zu Angehörigen herzustellen, sondern auch für Online-Visiten von Ärzten. Dadurch werden die persönlichen Kontakte reduziert und die Ansteckungsgefahr sinkt.

    Ludger Osterkamp, der Geschäftsführer des Unternehmens ExTox erklärte, dass es seinem Unternehmen trotz der Coronavirus-Krise gut gehe und man einfach etwas weitergeben wollte. 

    Coronavirus: Tafeln in NRW öffnen wieder - Anpassung an neue Situation

    9.08 Uhr: Etliche Tafeln in NRW haben wieder geöffnet - trotz der Coronavirus-Krise. Wolfgang Weilerswist, Landesvorsitzender der Tafeln in NRW, erklärte gegenüber der dpa, dass rund 120 von 170 Tafeln wieder aktiv seien. Doch auch sie haben sich an die neuen Maßnahmen angepasst und geben die Lebensmittel etwa nur durch ein Fenster zu den Kunden heraus oder liefern sie ihnen nach Hause.

    Zu Beginn der Corona-Krise hatten die meisten Tafeln schließen müssen, da sie die Hygiene-Maßnahmen nicht umsetzen konnten. Die Wochen, in denen sie nun geschlossen hatten, haben sie für die Umgestaltung genutzt. Im Laufe der Zeit sollen noch mehr Tafeln in NRW wieder öffnen.

    Update, Montag (27. April), 8.47 Uhr: NRW - Ab sofort gilt in Nordrhein-Westfalen eine Maskenpflicht. Wer ohne Mundschutz zum Einkaufen geht oder mit Bus und Bahn fährt, bekommt Ärger mit dem Ordnungsamt.

    Coronavirus in NRW: Maskenpflicht in Kraft - es gibt auch Lockerungen

    Erwachsene sowie Kinder ab sechs Jahren müssen ab heute Mund und Nase bedecken, wenn sie in Geschäfte sowie Busse und Bahnen gehen. Derzeit genügt noch ein Tuch oder ein Schal als Behelfsmaske.

    Mit der Maskenpflicht in NRW will das Land die Ausbreitung des Coronavirus eindämmen. Generell gilt weiterhin ein Mindestabstand von 1,50 Metern - auch mit Maske. Um den Mundschutz wiederzuverwenden, sollte man ihn regelmäßig heiß waschen*.

    Ab heute dürfen auch größere Geschäfte wieder öffnen, so sie ihre Verkaufsfläche denn auf 800 Quadratmeter begrenzen. Mehr als ein Kunde pro zehn Quadratmeter ist aber nicht erlaubt.

    21.33 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet dämpft die Erwartungen an das nächste Gespräch von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten über den Kampf gegen die Corona-Epidemie.

    "Ich glaube, dass wir am Donnerstag keine neuen fundamentalen Entscheidungen haben werden", sagte er am Sonntag im ARD-Bericht aus Berlin.

    Es sei verabredet gewesen, dass man nach den ersten Lockerungsmaßnahmen zwei Wochen abwarte, berichtet RUHR24.de*: "Da braucht man auch ein bisschen Geduld." Man werde vor allem über Kinder und Jugendliche sprechen, über Amateursport, über Spielplätze sowie den Umgang mit Gottesdiensten.

    Coronavirus in NRW: 26-Jähriger stirbt in Essen an den Folgen von Covid-19

    18.45 Uhr: Wegen des Coronavirus fällt der Urlaub in diesem Jahr zum Großteil aus. Ob man im Sommer wieder verreisen kann? Ungewiss.

    Und es gibt noch mehr schlechte Nachrichten: Urlaub könnte nach der Corona-Krise deutlich teurer* werden. Der Grund dafür sind die Fluggesellschaften.

    18.05 Uhr: Wie die Stadt Essen am Sonntag mitteilt, ist am Morgen ein erst 26-Jähriger an den Folgen seiner Coronavirus-Infektion gestorben. Der junge Mann war bereits Anfang April mit einer bestätigten Infektion mit Sars-CoV-2 ins Uniklinikum Essen eingeliefert worden. 

    Wie es weiter heißt, habe der Mann "keine nennenswerten Vorerkrankungen" gehabt. Die Anzahl der an Covid-19 gestorbenen Personen erhöht sich in Essen damit auf 32. 

    Coronavirus in NRW: Neu-Infektionen steigen in Nordrhein-Westfalen langsamer

    17.40 Uhr: Ab Montag (27. April) gilt eine bundesweite Maskenpflicht. Getragen werden muss der Mundschutz in Geschäften öffentlichen Verkehrsmitteln, medizinischen Einrichtungen und Wochenmärkten.

    Kinder bis sechs Jahren sind von dem neuen Gesetz ausgeschlossen. Alle anderen müssen einen Mundschutz tragen. Doch gerade für Kinder gibt es bei der Maskenpflicht* einige Dinge zu beachten. 

    17 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Infizierten in Nordrhein-Westfalen ist am Sonntag (26. April) leicht auf 31 657 gestiegen. Das sind 197 bestätigte Fälle mehr als am Vortag, wie aus den Zahlen des Landeszentrums für Gesundheit (LZG) hervorgeht. 

    Die Zahl der Corona-Toten erhöhte sich um 12 auf 1096. Gleichzeitig galten 21 583 Patienten als genesen - ein Anstieg um 1171 innerhalb von 24 Stunden.

    Coronavirus in NRW: Flughafen Düsseldorf plant Stellen-Abbau

    16.15 Uhr: Die Polizei hat in Köln ein illegales Bordell gefunden und anschließend stillgelegt. Ein 28-Jähriger hatte dort in einem Mehrfamilienhaus sechs Prostituierte entgegen der Corona-Schutzverordnung arbeiten lassen. 

    Die Polizei hatte das Bordell in dem Wohnhaus zufällig bei Ermittlungen zu einem versuchten Tötungsdelikt entdeckt. Dabei waren die Fahnder eigentlich einem 41-Jährigen auf den Fersen, der in dem Haus vermutet wurde. Der Vorfall eignete sich bereits am Freitag (24. April). 

    14.45 Uhr: Als erster Flughafen in Deutschland plant der Flughafen Düsseldorf den Abbau von 600 Arbeitsplätzen. Und das trotz Kurzarbeit und Rettungsschirm. 

    Darüber unterrichtete die Geschäftsführung die abwesende Belegschaft am Freitag (24. April) per Videonachricht. Die Botschaft: Der Luftverkehr sinkt dauerhaft um 25 Prozent, deshalb wird in gleichem Maße Personal abgebaut. Bis Jahresende sind die Arbeitsplätze aufgrund bestehender Regelungen gesichert.

    Kritik für die Maßnahme gibt es von Verdi, die die Pläne des Düsseldorfer Airports als "ertragsgesteuert" bezeichnet.

    Coronavirus in NRW: Behörden testen 450 Bewohner eines Hochhauses

    12 Uhr: Weil zwei Familien sich trotz Corona-Erkrankung nicht an die Quarantäne gehalten haben, müssen heute in Grevenbroich bei Düsseldorf alle 450 Bewohner eines Wohn-Komplexes getestet werden.

    115 Mitarbeiter des Gesundheitsamts und vom Roten Kreuz sind vor Ort, um die Bewohner zu testen. Der Test auf das Coronavirus ist allerdings freiwillig. Wer sich jedoch nicht testen lassen möchte, muss 14 Tage in Quarantäne. 

    Außerdem darf keiner der Bewohner das Grundstück verlassen bis die Testergebnisse vorliegen. Damit ist etwa in zwei Tagen zu rechnen.

    Coronavirus in NRW: Keine neuen Fälle in Herne

    9.30 Uhr: Vorerst gute Nachrichten aus Herne: Wie die Stadt Herne mitteilte, gibt es keine neuen Fälle, bei denen Covid-19 nachgewiesen wurde.

    Seit Ausbruch des Virus wurde bei insgesamt 149 Personen Corona nachgewiesen, 101 Patienten sind bereits wieder genesen und eine Person ist an verstorben. Derzeit sind in Herne noch 47 Menschen an dem Coronavirus erkrankt, aber nur 11 von ihnen befinden sich im Krankenhaus.

    09.15 Uhr: Thomas Fischbach, Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte aus Köln, zeigt sich besorgt, welche Auswirkungen die Corona-Einschränkungen auf Kinder haben könnten. Er befürchtet, dass sie die Entwicklung der Jüngsten beeinträchtigen. 

    Coronavirus in NRW: Arzt befürchtet, dass Corona-Einschränkungen die Entwicklung von Kindern beeinträchtigen

    Thomas Fischbach zeigt sich besorgt, dass das Kontaktverbot Auswirkungen auf Kinder haben könnte.

    "Durch das Kontaktverbot und das Eingesperrtsein drohen psychosoziale Schäden", sagte Thomas Fischbach gegenüber der Deutschen Presseagentur. Wenn Kinder nun monatelang nicht in die Kita oder Schule könnten, weder Freunde treffen noch auf Spielplätze gehen dürften, sei dies ein schwerer Eingriff in ihre Lebenswelt. Er fordert daher bei den Gesprächen über mögliche Lockerungen auch die Bedürfnisse der Kinder miteinzubeziehen.

    Update, Sonntag (26. April), 8 Uhr: Ab Montag (27. April) gilt in NRW die sogenannte erweiterte Notbetreuung an Schulen und in Kindergärten. Bislang galt die Notbetreuung in NRW nur für Kinder von Arbeitnehmern und Selbstständigen, die in "systemrelevanten Berufsgruppen" arbeiten.

    Diese Liste wurde zuletzt erweitert und am Freitag (24. April) noch einmal ergänzt. Auch Alleinerziehende, die beispielsweise selbst noch zur Schule gehen oder vor einer Abschlussprüfung stehen, dürfen von der Notbetreuung Gebrauch machen. 

    Coronavirus in NRW: Notbetreuung wird für Alleinerziehende erweitert

    "Alle Familie in Nordrhein-Westfalen stehen vor großen Herausforderungen. Ganz besonders Alleinerziehende stehen durch Existenzsicherung und Kinderbetreuung unter großem Druck und enormen Belastungen", sagte NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP). 

    Es sei ihm ein besonderes Anliegen, auch die Alleinerziehenden in dieser Situatuion zu unterstützen und ein Stück zu entlasten.

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