Positives trotz Covid-19

Coronavirus-Pandemie: Nicht alles ist schlecht - sieben gute Nachrichten aus NRW, die uns glücklich machen

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In Zeiten des Coronavirus gibt es auch positive Nachrichten, die Hoffnung machen.

Trotz des sich ausbreitenden Coronavirus gibt es auch viele Nachrichten aus NRW, die uns positiv stimmen können. Wir haben sieben News, die glücklich machen.

  • Nicht alles ist in Zeiten des Coronavirus negativ.
  • Es gibt durchaus positive Entwicklungen während der Pandemie 
  • Ein paar gute Nachrichten aus NRW und der Welt geben Hoffnung und Zuversicht für die Zukunft.

Dortmund/NRW - Zugegeben, es hat bessere Zeiten gegeben in NRW. Und das ist noch zuversichtlich ausgedrückt. Aber trotz der krassen Situation, in der wir derzeit alle aufgrund des grassierenden Coronavirus stecken, gibt es auch Nachrichten und Erkenntnisse, die uns positiv stimmen können und glücklich machen. RUHR24.de* hat ein paar davon gesammelt.

Coronavirus in NRW: Gute Nachrichten trotz Angst vor Covid-19

1. Positive Signale aus dem Kreis Heinsberg

Der Kreis Heinsberg im äußersten Südwesten von NRW ist der am stärksten vom Coronavirus betroffene Kreis in unserem Bundesland. Doch auch dort gibt es erste positive Nachrichten. So sind 33 infizierte Personen bereits wieder genesen

2. Viel Solidarität in NRW

Die Corona-Krise zeigt, dass keineswegs alle Menschen in NRW egoistisch sind - auch wenn das angesichts von Hamsterkäufen (Stichwort: Toilettenpapier) manchmal so wirken mag. 

NRW: Coronavirus erweckt in vielen Menschen die Nächstenliebe

Als gutes Beispiel unserer Nächstenliebe lassen sich die vielen Hunderten Hilfsangebote bei Facebook und Twitter nennen, die derzeit kursieren. So bieten private Initiativen Einkaufshilfen für Menschen aus Risikogruppen an.

3. Quarantäne und Vorsichtsmaßnahmen schweißen zusammen

Derzeit sieht man auf den Straßen viel mehr Familien, die gemeinsam - und mit ausreichend Abstand zu anderen Menschen - eine Runde um den Block drehen oder eine kleine Radtour machen. Die Corona-Krise schweißt Mütter, Väter und Kinder zusammen, die in ihrem Alltag sonst vielleicht eher getrennte Wege gehen, wenn es um die Freizeitgestaltung geht. 

Coronavirus zeigt auf, was im Leben wirklich wichtig ist

Für die Zeit nach dem Coronavirus kann das nur eine positive Entwicklung sein. Vielleicht merkt so mancher nun, was im Leben wirklich wichtig ist.

4. Wir haben es selbst in der Hand

Von allem, was wir bisher wissen, verlaufen 80 Prozent der Infektionen laut Robert-Koch-Institut bei sonst gesunden Menschen "mild oder moderat". Falls man sich infiziert, ist also keine Panik nötig. 

Das Gute: Wir haben es selbst in der Hand, das Coronavirus einzudämmen. Nämlich in dem wir das Credo "Soziale Kontakte" vermeiden* knallhart und für mehrere Wochen durchziehen - bis die Infektionsketten endlich durchbrochen sind.

5. Wir haben mehr Zeit für uns und unsere Belange

Was meckern wir im Alltag nicht darüber, wie wenig Zeit wir für dieses und jenes haben. Das Coronavirus schenkt uns diese Zeit jetzt.

Über alle Entwicklungen rund um das Coronavirus in Dortmund informieren wir in unserem Live-Ticker.

Dank Coronavirus Zeit für das, wofür sonst keine Zeit ist

Wir können jetzt die Bücher lesen, die seit Monaten im Regal verstauben, Fahrräder checken und putzen, die vor sich hin gammeln, Zimmer renovieren, Gärten fit für den Sommer machen oder endlich das lang geplante und nie gestartete Fitnessprogramm angehen. Ach ja, und fürs leckere Kochen ist jetzt auch mal endlich Zeit.

6. Hilfe gegen das Coronavirus ist in Sicht

Aktuell steht kein Impfstoff zum Schutz vor Covid-19* zur Verfügung. Aber eine ganze Reihe an Forschern weltweit laboriert fieberhaft an neuen Wirkstoffen und drückt dabei richtig auf die Tube. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) befinden sich derzeit mehr als 30 Impfstoff-Kandidaten in der Entwicklung, die unterschiedlich funktionieren sollen.

Auch Forscher aus Deutschland (hier aus Marburg) suchen einen Impfstoff gegen das Coronavirus.

Alle diese Kandidaten befinden sich derzeit in der prä-klinischen Entwicklungsphase, wobei einzelne Entwickler bereits den Beginn von klinische Phase 1 Studien für April/Mai angekündigt haben. Heißt: Ab da werden Impfstoffe an gesunden Menschen getestet. Allerdings können die Testphasen längere Zeit in Anspruch nehmen.

Erster Impfstoff gegen Coronavirus an Menschen getestet

In Seattle hat es sogar laut einem Bericht des Spiegels einen ersten Test mit einem Impfstoff an einer gesunden Person gegeben.

7. Entwarnung für Mehrfachansteckungen 

Eine Studie aus China hat dargelegt, dass sich Menschen möglicherweise innerhalb kurzer Zeit nicht nochmal mit dem Coronavirus anstecken könnten. 

Die Forscher hatten dazu einen Tierversuch mit Rhesusaffen gestartet. Tiere, die bereits an dem Virus erkrankt waren, waren immun gegen eine neue Infektion. Das könnte auch auf Menschen zutreffen.

*RUHR24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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