News-Blog zur Pandemie

Coronavirus in NRW: Fallzahlen brechen Schallmauer von 50.000 Infektionen

In keinem anderen Bundesland steigen die Fallzahlen im Zusammenhang mit dem Coronavirus aktuell so stark wie in NRW. Über die Enwicklung berichten wir im Newsblog.

  • Fast 50.000 Infektionen mit dem Coronavirus* wurden bisher in NRW nachgewiesen.
  • Die Zahlen der akut Infizierten und Todesopfer steigen hier aktuell bundesweit am stärksten.
  • Nach zwei Corona-Fällen in einer Klinik in NRW wurde diese abgeriegelt. (Eintrag 5. August, 18.15 Uhr) 

Wir verfolgen in unserem News-Blog die aktuellen Entwicklungen des Coronavirus' in Nordrhein-Westfalen.

Bundesland

Nordrhein-Westfalen

Bevölkerung

17.947.221 (Stand: 31.12.2019)

Landeshauptstadt

Düsseldorf

Ministerpräsident

Armin Laschet (CDU)

+++Coronavirus in NRW: Ticker zu aktualisieren+++

Coronavirus in NRW: Aktuelle Entwicklungen, Infektionszahlen und Geschehnisse im Überblick

Update, 5. August, 18.15 Uhr: Corona-Verdacht in Klinik: Nachdem zwei Reinigungskräfte positiv auf das Coronavirus getestet wurden, wurde jetzt eine Stadtklinik in NRW abgeriegelt*. Für die Bewohner stehen Massentests an.

Update, 5. August, 16.06 Uhr: 341 Infektionen mehr: Die Zahlen in NRW steigen wieder sprunghaft. Ein wichtiger Schwellenwert wurde durchbrochen: Mittlerweile sind 50.068 Menschen als mit Corona infiziert registriert. 3345 Menschen gelten als akut infiziert, 1741 Menschen starben an Covid-19. 

Update, 5. August, 7.37 Uhr: Das Land NRW will bei Verstößen gegen die Maskenpflicht in Bussen, S-Bahnen oder Straßenbahnen künftig sofort ein Bußgeld von 150 Euro abkassieren. NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) sagte der "Rheinischen Post" (Mittwoch): "Wer ohne Mund-Nasen-Schutz erwischt wird, muss an der nächsten Haltestelle raus und zahlen. Wir wollen eine Verschärfung, so dass unmittelbar beim ersten Verstoß gegen die Maskenpflicht ein Bußgeld von 150 Euro fällig ist." 

Bisher werden Bußgelder nur erhoben, wenn Fahrgäste sich trotz Aufforderung weigerten, die Maske aufzusetzen. Wüst sagte, man wolle "keine lange Diskussion mehr mit Masken-Muffeln".

Coronavirus in NRW: RKI beunruhigt über neuste Entwicklung der Zahlen

Update, 4. August, 16.38 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) ist über die aktuelle Entwicklung, die das Coronavirus in Deutschland macht, beunruhigt. 

Die Zahl der täglich neu übermittelten Infektionen mit dem Coronavirus an das RKI ist in der vergangenen Woche angestiegen. Laut RKI gibt es derzeit „viele kleinere Ausbruchgeschehen in verschiedenen Landkreisen“.

Diese würden mit unterschiedlichen Situationen zusammenhänge, etwa mit größeren Feiern oder an Arbeitsplätzen. In NRW gab es zuletzt einen Corona-Ausbruch mit mehr als 60 Infizierten nach einer Hochzeitsfeier. In Offenbach (Hessen) werden die Corona-Maßnahmen wegen zahlreicher Neuinfektionen wieder verschärft.

Update, 4. August, 11.21 Uhr: Die Zahl der akut Corona-Infizierten in NRW ist aktuell von 3156 um 77 auf 3233 Personen gestiegen (Stand Mitternacht). Das geht aus den aktuellen Zahlen hervor, die das Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlicht hat. Insgesamt 49.727 Personen haben sich seit Ende Februar in NRW infiziert, das sind 292 mehr als am Vortag (49.435).

Coronavirus in NRW: Fast 2000 Fälle in den letzten sieben Tagen

Für die letzten sieben Tage weist das RKI exakt 1936 Neuinfektionen für Nordrhein-Westfalen als bevölkerungsreichstes Bundesland aus (277 im Schnitt pro Tag). Kein anderes Bundesland hat derart hohe Zuwächse. 

In den drei Bundesländern mit den nächsthöheren Bevölkerungszahlen sind die Zuwächse ungleich geringer: Bayern hat in sieben Tagen 634 neue Fälle gemeldet, Baden-Württemberg 406 und Hessen 434.

Parallel gelten 44.750 Personen in NRW und damit 209 mehr als Montag (44.541) als genesen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung stieg um weitere sechs auf 1744.

Für Deutschland insgesamt hat das RKI 211.281 Infektionen registriert, das sind 879 mehr als am Vortag. In den letzten sieben Tagen wurden 4641 neue Fälle gemeldet. 9156 Menschen sind an bzw. mit Covid-19 gestorben, acht mehr als Vortag.

Coronavirus in NRW: So hoch ist die "Trefferquote" bei Reiserückkehrern

Update, 3. August, 16.09 Uhr: Bei Corona-Tests von Reiserückkehrern aus Risikogebieten an den Flughäfen in NRW werden rund 2,5 Prozent der Urlauber positiv auf das Coronavirus getestet. Dies sei eine "relativ hohe" Trefferquote, sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Montag im Deutschlandfunk. 

40 bis 50 Prozent der Rückkehrer machten von dem kostenlosen Angebot Gebrauch. Rückkehrer aus diesen Gebieten müssen nach der Corona-Einreiseverordnung seit Mitte Juli einen negativen Test vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden ist oder sich für 14 Tage in Quarantäne begeben. 

In NRW hatten kostenlose Testangebote für Reisende aus Risikoländern an den Flughäfen Düsseldorf, Köln/Bonn, Dortmund und Münster/Osnabrück vor gut einer Woche begonnen.

Coronavirus in NRW: Maskenpflicht im Unterricht für Schüler ab der 5. Klasse

Update, 3. August, 14.05 Uhr: Yvonne Gebauer, Schulministerin von NRW, hat eine Maskenpflicht für den Unterricht ab der 5. Klasse verkündet.

Wie es genau an den Schulen weitergehen soll, lesen Sie in unserem Ticker zum Schulstart aus der Konferenz des Schulministeriums.

Update, 3. August, 12.40 Uhr: Für NRW meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) übrigens aktuell am Montag exakt 49.435 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus - das sind 290 mehr als am Vortag. 44.541 Personen sind inzwischen genesen, außerdem wurden 1738 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 verzeichnet. Das bedeutet, dass in NRW aktuell 3156 Personen akut infiziert sind.

Update, 3. August, 12.23 Uhr: Noch etwas mehr als eine halbe Stunde - dann äußert sich Ministerin Yvonne Gebauer (FDP) dazu, wie sich das Land NRW an den Schulen die Rückkehr in den Regelbetrieb nach den Sommerferien konkret vorstellt. Im Raum steht dabei seit dem Wochenende auch eine Maskenpflicht in der Schule. Wir begleiten die Pressekonferenz in der Düsseldorfer Staatskanzlei hier im News-Ticker. 

Update, 3. August, 9.33 Uhr: Nach einer Hochzeitsfeier in NRW, nach der zahlreiche Gäste positiv auf das Coronavirus gestestet wurden, werden die Tests im Kreis Kleve in dieser Woche fortgesetzt. "Bei 50 Gästen fielen die ersten Tests negativ aus. Sie werden in den nächsten Tagen noch einmal getestet, um sicherzugehen", sagte eine Sprecherin am Montag. 

Insgesamt waren seit Mitte der vergangenen Woche 111 Hochzeitsgäste getestet worden. Bei 61 von ihnen war der Test positiv, das letzte Ergebnis lag demnach am Sonntag vor. Die Feier hatte im benachbarten Kreis Wesel stattgefunden. Bis auf wenige Ausnahmen seien allerdings alle Gäste in Geldern im Kreis Kleve beheimatet, sagte die Sprecherin. Als sich ein Gast nach dem Fest als Corona-Fall meldete, wurden 111 Gäste aus Geldern getestet und unter Quarantäne gestellt.

Coronavirus in NRW: Steigende Zahlen haben Folgen für Krankenhäuser

Update, 2. August, 12.15 Uhr: Die Krankenhäuser in NRW wappnen sich dafür, wieder deutlich mehr Corona-Patienten aufnehmen zu müssen. Grund dafür ist, dass die Zahl neuer Infektionen steigt. Der Präsident der Krankenhausgesellschaft NRW sagte, dass im Ruhrgebiet inzwischen wieder viele Krankenhäuser Besuchsverbote hätten aussprechen und planbare Operationen verschieben müssen.

Falls der Trend zu einer "zweiten Welle" auswächst, sieht die Krankenhausgesellschaft aber Anlass für Zuversicht im Abwehrkampf. "Grundsätzlich sind die nordrhein-westfälischen Krankenhäuser besser vorbereitet als noch vor und während der ersten Hochphase der Pandemie", sagte Jochen Brink.

Coronavirus in NRW: 54 positive Tests nach Feier im Kreis Kleve

Update, 1. August, 12 Uhr: Der Gewerkschafter spricht von "Menschenhandel", die Arbeitgebervertreterin von "einzelnen schwarzen Schafen": Neben der Fleischindustrie sind nach mehreren Corona-Ausbrüchen auch die Arbeitsbedingungen von Erntehelfern in der Landwirtschaft in den Fokus geraten.

Update, 31. Juli, 13.20 Uhr: Erneuter Corona-Ausbruch in NRW: Nach einem privaten Fest sind im Kreis Kleve mehr als 50 Gäste positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte die Kreisverwaltung heute mit. Bei der Veranstaltung habe es sich um eine Feier im benachbarten Kreis Wesel gehandelt, sagte eine Sprecherin. Bis auf wenige Ausnahmen seien allerdings alle Gäste im Ort Geldern im Kreis Kleve beheimatet. 

Als sich ein Gast nach dem Fest als Corona-Fall meldete, seien 111 Personen umgehend getestet und unter Quarantäne gestellt worden. Von 98 am Freitagmorgen vorliegenden Laborergebnissen waren 54 positiv und 44 negativ. "Das Gesundheitsamt nimmt direkt Kontakt mit den positiv getesteten Personen auf, um weitere Informationen zu erhalten", sagte Landrat Wolfgang Spreen. Die Kontaktpersonenermittlung laufe.

Coronavirus in NRW: Die aktuellen Entwicklungen im Überblick

Update, 30. Juli, 16.19 Uhr: Wollte Tönnies das Verbot von Werkverträgen umgehen? Nach Massenausbruch von Corona und dem öffentlich Werden der schlechten Arbeitsbedingungen wird wieder Kritik an dem Schlachthof aus Rheda-Wiedenbrück laut.

Update, 28. Juli, 12.23 Uhr: Bei einer Versicherung gegen eine Betriebsschließung besteht kein Deckungsschutz gegen Krankheiten oder Erreger wie Covid-19 oder Corona, wenn diese nicht ausdrücklich vertraglich benannt sind. Das hat das Oberlandesgericht Hamm in einem Eilverfahren entschieden und heute mitgeteilt. 

Die Klägerin, Inhaberin einer Gaststätte in Gelsenkirchen, hatte von ihrer Versicherung fast 27.000 Euro eingefordert. Bereits das Landgericht Essen hatte den Antrag auf einstweilige Verfügung zurückgewiesen. Das Oberlandesgericht Hamm bestätigte diese Sicht jetzt in einem nicht anfechtbaren Beschluss vom 15. Juli (Az.: 20 W 21/20).

Die Aufzählung der versicherten Krankheiten und Krankheitserreger in den vereinbarten Versicherungsbedingungen sei abschließend, teilte das OLG zur Begründung mit. Der Wortlaut "nur die im Folgenden aufgeführten" und die anschließende ausführliche Auflistung einer Vielzahl von Krankheiten und Erregern mache dem - für die Auslegung maßgeblichen - durchschnittlichen Versicherungsnehmer deutlich, dass der Versicherer nur für die benannten, vom Versicherer einschätzbaren Risiken einstehen wolle, heißt es in der Begründung des OLG in Hamm.

Update, 28. Juli, 22.36 Uhr: Der Autozulieferer Hella kündigt in der Corona-Krise harte Maßnahmen an: Er will an seinem Firmensitz in Lippstadt rund 900 Stellen abbauen. Die Geschäftsentwicklung sei durch die Corona-Pandemie zusätzlich belastet worden, hieß es in einem Schreiben des Familienunternehmens am Dienstag.

Coronavirus in NRW: Maskenpflicht gilt laut Gericht weiterhin

Update, 28. Juli, 16.31 Uhr: Die Maskenpflicht gilt weiterhin: Aus Sicht des nordrhein-westfälischen Oberverwaltungsgerichts ist die Maskenpflicht zur Eindämmung der Corona-Pandemie in NRW weiterhin verhältnismäßig. Mit einer erneuten Entscheidung zu dem Thema bekräftigten die Richter heute ihre Haltung, dass das Tragen von Alltagsmasken etwa beim Einkauf oder in Bus und Bahn rechtens sei (A.: 13 B 675/20 NE). 

Laut Gerichtsmitteilung hatte ein Mann aus Kleve sich per Eilverfahren gegen die Regelung gewandt. Er vertritt die Auffassung, die Mund-Nase-Bedeckungen seien ungeeignet, die Ansteckungsgefahr zu minimieren - sie vermittelten im Gegenteil trügerische Sicherheit. Zudem seien die angebotenen Masken auf dem Markt mit Chemikalien belastet. 

Den Argumenten folgten die Richter mit ihrem nicht anfechtbaren Eilbeschluss nicht: Die Landesregierung NRW sei einer Empfehlung des Robert Koch-Instituts (RKI) gefolgt. Es sei demnach nach derzeitigem Kenntnisstand davon auszugehen, dass die Masken eine Filterwirkung entfalten könnten und so die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamen könnten. Mund-Nase-Bedeckungen riefen zudem keine Gesundheitsgefahren für den Menschen hervor - wer sich vor einer Schadstoffbelastung fürchte, könne schadstofffreie Alternativen wählen.

Coronavirus in NRW:So geht die Kinderbetreuung nach den Sommerferien weiter

Update, 28. Juli, 13.15 Uhr: Das Coronavirus in NRW hat über Monate das Leben an Schulen und Kitas lahmgelegt. Jetzt gibt es erste Nachrichten, wie es nach den Sommerferien bei der Kinderbetreuung trotz Covid-19 weitergehen soll. 

Update, 28. Juli, 12.14 Uhr: Angesichts der rasant steigendenInfektionszahlen mit dem Coronavirus hat de Stadt Bochum in NRW wieder die Drive-In-Teststelle geöffnet. An drei Tagen in der Woche können die Bochumer dort nach vorheriger Terminabsprache und Empfehlung der Experten aus dem Gesundheitsamt bei der Durchfahrt mit dem Auto durch das geöffnete Fenster einen Abstrich machen lassen.

Aktuell sind etwa 98 Personen in Bochum mit dem Coronavirus infiziert - ein Viertel von ihnen wird stationär versorgt. 

Coronavirus in NRW: RKI schlägt Alarm - immer mehr Infektionen aktuell

Update, 28. Juli, 11.03 Uhr: Das RKI ist alarmiert angesichts der steigenden Zahlen derer Personen, die mit dem Coronavirus infiziert sind: "Die neueste Entwicklung der Fallzahlen macht mir und allen im Robert-Koch-Institut große Sorgen", sagte RKI-Präsident Lothar Wieler am Dienstag in Berlin vor Journalisten. "Wir sind mitten in einer sich rasant entwickelnden Pandemie", warnte er. "Die ganze Welt ist mittendrin." Wieler rief zur Disziplin auf und ermahnte zum Einhalten der Regeln zu Abstand, Hygiene und Alltagsmaske

Update, 28. Juli, 10.30 Uhr: Die Testpflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten könnte in NRW schon bald Realität sein. Gesundheitsminister-Laumann fordert, wer an einem Flughafen in NRW ankommt, soll sich verbindlich testen lassen. Die Kostenübernahme sieht er dabei nicht mehr beim Staat.  

Update, 27. Juli, 16.56 Uhr: Wer in ein Land reist, das als Corona-Risikogebiet eingestuft ist, muss sich nach der Rückkehr umgehend für 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben. Für die, die das nicht tun, wird es teuer. In Lüdenscheid im Märkischen Kreis hat es jetzt das erste Bußgeld gegen eine Rückkehrerin gegeben - und das hatte es mit mehreren hundert Euro in sich.

Coronavirus in NRW: Laumann für verpflichtende Tests für Rückkehrer aus Risikogebieten

Update, 27. Juli, 14 Uhr: NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat sich grundsätzlich für verpflichtende Corona-Tests für Reiserückkehrer aus Risikogebieten ausgesprochen. „Wir begrüßen, dass der Bund prüft, ob das mit der jetzigen Rechtsgrundlage geht oder ob das Infektionsschutzgesetz geändert werden muss“, sagte er am Montag in Düsseldorf. „Wenn wir die Rechtsgrundlage schon haben, bin ich dafür, es sofort zu machen - aber es muss rechtssicher sein.“

Update, 27. Juli, 10.57 Uhr: Die Exporte der nordrhein-westfälischen Wirtschaft sind im Zuge der Corona-Pandemie auch im Mai eingebrochen. Die Unternehmen im bevölkerungsreichsten Bundesland lieferten Waren im Wert von 12,3 Milliarden Euro ins Ausland und damit etwa 27 Prozent weniger als im Mai 2019, wie das Statistische Landesamt am Montag in Düsseldorf erklärte. 

Der Wert der Importe war mit 16,3 Milliarden Euro um 22,1 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat. Von Januar bis Mai 2020 gingen die Ausfuhren im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13,6 Prozent auf 71,4 Milliarden Euro zurück. Der Wert der Einfuhren sank den Angaben zufolge um 11,9 Prozent auf 92,1 Milliarden Euro.

Coronavirus in NRW: Bedenken bei Wiederzulassung von Stadionbesuchern

Update, 25. Juli, 13.25 Uhr: NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) zeigt Bedenken bei der Wiederzulassung von Zuschauern in Fußballstadien. Nur wenn es aus Gesundheitssicht verantwortbar sei, könnten Fans wieder ins Stadion gelassen werden, betonte er. "Es muss sichergestellt sein, dass es beispielsweise zu keinem Gedrängel an den Ein- und Ausgängen kommt", sagte Laumann der Neuen Osnabrücker Zeitung.

Update, 25. Juli, 11.25 Uhr: Seit Samstagmorgen gibt es an den Flughäfen in Düsseldorf, Köln/Bonn und Dortmund kostenlose Corona-Tests für Reiserückkehrer aus Risikogebieten. Seit 6 Uhr ist das Testzentrum in Düsseldorf geöffnet, in Dortmund seit 8 Uhr. Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern hatten die kostenlosen Tests am Freitag vereinbart.

Coronavirus in NRW: Teststationen an Flughäfen starten

Update, 24. Juli, 15.49 Uhr: Schon am Samstag, den 25. Juli, starten dieTeststationen an den Flughäfen in Dortmund und Düsseldorf. Am Flughafen Münster/Osnabrück ist der Start für den kommenden Dienstag geplant. Am Flughafen Köln/Bonn plant die Landesregierung, das bislang von der Stadt Köln und der Johanniter Unfallhilfe betriebene Testzentrum einzubinden, das teilte das Ministerium für Gesundheit NRW mit. Passagiere sollen sich auf das Coronavirus freiwillig testen lassen können. 

Update, 24. Juli, 15.20 Uhr: Urlauber können nach ihrer Rückkehr von ihrer Reise kostenlose Tests auf das Coronavirus auf freiwilliger Basis machen lassen. Das teilte die Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) am Freitag nach Beratungen mit ihren Kollegen aus Bund und Ländern in Bonn mit. Dieses Angebot gilt für Rückkehrer aus Risikogebieten ebenso wie aus Nichtrisikogebieten.

Update, 24. Juli, 13.30 Uhr: Die Corona-Warn-App soll potenzielle Kontaktpersonen von Corona-Infizierten warnen. Doch Millionen Nutzer konnten womöglich nicht oder erst verspätet gewarnt werden, weil Hintergrundaktualisierungen blockiert wurden.

Update, 24. Juli, 12 Uhr: Bei routinemäßigen sind im Tönnies-Werk in Rheda-Wiedenbrück 30 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die meisten sollen nach Angaben des Unternehmens Altfälle sein, bei denen Sars-CoV-2 schon früher festgestellt wurde und das noch immer nachweisbar sei. 

Bei 8 der 30 Mitarbeiter müsse noch geklärt werden, ob sie sich neu mit dem Virus angesteckt haben oder ob bei ihnen ebenfalls nur eine frühere Infektion noch nachweisbar sei, sagte Vielstädte. Nach einer Infektion könne das Ergebnis noch bis zu zehn Wochen lang positiv ausfallen, obwohl der Betroffene nicht mehr infektiös sei.

Gehen die Coronavirus-Infektionen bei Tönnies auf einen Superspreader zurück? Eine Helmholtz-Studie legt diesen Schluss nahe.

Coronavirus in NRW: Aktuelle Entwicklungen im Ticker

Update, 23. Juli, 22.39 Uhr: Nach der Reise in ein Corona-Risikogebiet müssen Kinder in NRW zunächst in Quarantäne - auch dann, wenn das mit dem Schulstart kollidieren sollte. Das hat das NRW-Gesundheitsministerium mitgeteilt.

Update, 23. Juli, 12.06 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt bekannt, dass in Deutschland in der 29. Kalenderwoche 531.571 Tests durchgeführt wurden, in der Vorwoche waren es noch rund 30.000 weniger. So viele Tests gab es bundesweit noch nie. Damit steigt auch die Zahl der Infektionen.

Update, 22. Juli, 18.05 Uhr: Achtung Reiserückkehrer: Die Flughäfen in NRW haben Pläne, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. 

Update, 22. Juli, 17.41 Uhr: Die Zahl der betätigten Todesfälle in NRW ist um drei Personen gestiegen. 1717 Menschen sind dementsprechend in Zusammenhang mit einer Erkrankung an Covid-19 gestorben. Die Zahl der Gesamtinfizierten in Nordrhein-Westfalen liegt bei 46.367. Allerdings gelten laut Angaben des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (Mags) auch 42.450 Personen als von dem Coronavirus genesen

Coronavirus in NRW: Ryanair kündigt Schließung eines Flughafens - auch Weeze ist im Gespräch

Update, 22. Juli, 13.59 Uhr: Die Fluglinie Ryanair hat die Schließung des Flughafens Frankfurt-Hahn angekündigt. Auch für Weeze sieht es schlecht aus. Man beobachte die laufenden Verhandlungen und müsse das Ergebnis abwarten, sagte der Geschäftsführer des Flughafens, Ludger van Bebber, der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch. "In diesen Zeiten Einschätzungen zu treffen, ist kaum möglich." Die Corona-Pandemie hat weltweit die Fluggesellschaften hart getroffen und teils zu massiven Stellenkürzungen geführt.

Hintergrund ist ein Streit des Unternehmens mit der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) über Gehaltskürzungen. Die bei der Ryanair-Tochter Malta Air beschäftigten Piloten aus Deutschland hatten die bisherigen Vorschläge der Airline abgelehnt. Nach VC-Angaben sind von angedrohten Kündigungen bis zu 170 Piloten betroffen.

Coronavirus in NRW: Immunität langfristig dank Antikörpern?

Update, 22. Juli, 13.09 Uhr: Das Oberverwaltungsgericht in Münster hat die Corona-Regeln für die Gastronomie in NRW bestätigt. Ein Brauhaus hatte gegen die Vorgaben geklagt.

Update, 21. Juli, 14.30 Uhr: Gute Nachrichten: Einer Studie zufolge bieten Antikörper vermutlich längerfristig Immunität gegen das Coronavirus. Die noch unveröffentlichte Studie des deutsch-chinesischen Gemeinschaftslabors in Wuhan wurden 327 Covid-19-Patienten in Wuhan untersucht, berichtet wa.de*. Bei mehr als 80 Prozent der Patienten seien sechs Monate nach ihrer Erkrankung noch biologisch aktive Antikörper nachgewiesen worden, die fähig seien, das Virus unschädlich zu machen, sagte der Virologe Ulf Dittmer, Direktor des Instituts für Virologie der Uniklinik Essen.

Neben chinesischen Experten haben auch drei Virologen aus Essen in NRW an der Studie mitgewirkt. Die untersuchten Patienten seien alle im Krankenhaus behandelt worden und hätten leichte oder schwere Symptome des Coronavirus gezeigt, so Dittmer. Die Bildung der Antikörper habe dem entsprochen, was man auch von anderen Viruserkrankungen kenne, sagte der Virologe der dpa.

Coronavirus in NRW: Infektion kann zu längerfristigen Immunität führen

In den letzten zwei bis drei Monaten des jeweils sechsmonatigen Untersuchungszeitraums bei den chinesischen Covid-19-Patienten sei die Antikörper-Menge relativ stabil geblieben. "Ich glaube, dass daraus folgt, dass wir zumindest eine Zeit lang von einer Immunität nach einer durchgemachten Erkrankung ausgehen können", sagte der Forscher aus NRW weiter. Dittmer betonte, dass weltweit bislang noch kein eindeutiger Fall bekannt sei, bei dem ein genesener Patient erneut mit dem Sars-CoV-2-Virus infiziert wurde. 

Erneuter Corona-Ausbruch in NRW: Nach einem privaten Fest sind im Kreis Kleve mehr als 50 Gäste positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Insbesondere nach ermutigenden Zwischenergebnissen mit ersten Corona-Impfstoffen sehen viele Forscher darin dennoch die stärkste künftige Waffe gegen die Krankheit. "Die einzige Illusion, die man nehmen muss, ist, dass eine Impfung gegen Covid-19 ein Leben lang hält", sagte Clemens Wendtner, Chefarzt der Klinik für Infektiologie in der München Klinik Schwabing. "Es könnte auch bei einem Covid-19-Impfstoff sein, dass man wie bei der Influenza-Schutzimpfung regelmäßig wieder geimpft werden muss." Es sei nicht ungewöhnlich, dass Impfungen nicht jahrelang hielten, sondern regelmäßig aufgefrischt werden müssten.

Coronavirus in NRW: Die aktuellen Fallzahlen 

Update, 21. Juli, 14.15 Uhr: Die aktuellen Zahlen in NRW kletterten die Gesamtinfektionszahlen wieder leicht nach oben: nach Statistiken des Gesundheitsministeriums haben sich inzwischen über 46.000, genauer 46.213 Personen, seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus infiziert. Davon sind die weitaus meisten den Angaben zufolge wieder genesen. Mehr als 1700 Menschen sind nach einer Erkrankung im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Nordrhein-Westfalen gestorben. 

Coronavirus in NRW: Viele Jugendherbergen in Westfalen-Lippe bleiben dicht

Update, 21. Juli, 13.17 Uhr: In der Region Westfalen-Lippe in NRW werden zwölf von 29 Jugendherbergen erst 2021 wieder öffnen, das teilt das Deutsche Jugendherbergswerk in einer Mitteilung mit. „Aufgrund der Krise kommen kaum Schulklassen und Gruppen, die an den betroffenen Standorten bis zu 80 Prozent der Belegung ausmachen“, erklärt Guido Kaltenbach, Geschäftsführer der Jugendherbergen in Westfalen-Lippe. Er betont, dass es sich dabei ausdrücklich um vorübergehende Schließungen handele.

Doch er blickt optimistisch in die Zukunft: „Die Buchungen für 2021 sehen bisher gut aus. Wir gehen fest davon aus, im nächsten Jahr wieder durchzustarten“, so Guido Kaltenbach. In diesem Jahr sei der Betrieb von zwölf Jugendherbergen aber leider wirtschaftlich nicht mehr darstellbar. Dabei handelt es sich um die Standorte: Reken, Cappenberger See, Glörsee, Burg Altena*, Rüthen, Paderborn, Bad Driburg, Porta Westfalica, Soest, Rheine, Sorpesee und Horn-Bad Meinberg. In Soest könnte sich die Wiedereröffnung 2021 noch nach hinten verschieben: Die Gruppenstornierungen machen sich stark bemerkbar.

Coronavirus in NRW: Touristen sorgen sich über mögliche Quarantäne nach dem Urlaub 

Update, 21. Juli, 13 Uhr: Stichwort Reise: Auf Mallorca herrschen - nachdem einige Menschen auf derPartymeile Ballermann trotz Coronavirus ohne Maske und ohne Abstand gefeiert haben sollen - strenge Regeln. Touristen aus NRW berichten, wie sie den Urlaub mit Maskenpflicht wahrnehmen. 

Update, 21. Juli, 12 Uhr: Die Sommerferien in NRW sind bereits zur Hälfte vorbei. Viele Familien waren bereits im Urlaub und stehen vor der Rückkehr in die Heimat. Einige werden sich angesichts der steigenden Zahlen der Personen, die mit dem Coronavirus infiziert sind, die Frage stellen, ob die Reise in Quarantäne endet. Die Regeln dazu sind klar definiert.  

AlleEntwicklungen zum Coronavirus in NRW bis zum 21. Juli, 12 Uhr, gibt es in unserem alten Ticker. - *wa.de und come-on.de sind Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Britta Pedersen/dpa