Covid-19-Pandemie im Live-Ticker

Corona in NRW: Das sind die aktuellen Zahlen für NRW +++ Längere Winterferien möglich - mit einem Haken

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in NRW bleibt auch heute hoch. Der Live-Ticker mit allen News zur Covid-19-Pandemie.

  • Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) grassiert in Deutschland und Nordrhein-Westfalen aktuell stärker denn je.
  • Der Live-Ticker von RUHR24 informiert euch über alle Entwicklungen und Zahlen zur Corona-Pandemie.
  • Seit Tagen gilt ganz NRW als Risikogebiet, was sich zunehmend auch in der Auslastung der Kliniken widerspiegelt.

Hinweis: Wir haben diesen Liver-Ticker beendet und einen neuen gestartet. Hier geht es zum neuen Corona-Live-Ticker für NRW!

Massive Kritik für Corona-Strategie in NRW-Schulen

Update, Mittwoch (11. November), 8.24 Uhr: Im Streit um Konzepte für den Schulbetrieb bei rasant steigenden Corona-Zahlen hat der Städtetag NRW von der Landesregierung einen landesweit einheitlichen Stufenplan gefordert. „Dass das Schulministerium bisher nur auf Präsenzunterricht besteht und ein Wechselmodell mit Distanzunterricht ablehnt, ist nicht nachzuvollziehen und risikobehaftet“, sagte der Vorsitzende des Städtetages Nordrhein-Westfalen, Bielefelds Oberbürgermeister Pit Clausen (SPD), der Deutschen Presse-Agentur.

Die Schulministerin müsse den Städten praxistaugliche Maßnahmen an die Hand geben, damit Schulen auf steigende Infektionszahlen angemessen reagieren können, so Clausen. Hessen und Niedersachsen etwa hätten schon Vorsorge mit einer Stufenregelung getroffen. „Das sollte sich das Land als Vorbild nehmen“, sagte Clausen. In Hessen zum Beispiel gebe es je nach Infektionslage vier Stufen von einem angepassten über einen eingeschränkten Regelbetrieb bis hin zu einem Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht und schließlich nur Distanzunterricht.

Coronavirus/NRW: Robert Koch-Institut meldet am 11. November 18.487 Neuinfektionen

Update, Mittwoch (11. November), 6 Uhr: Das Robert Koch-Institut hat am Mittwoch (11. November, 0 Uhr) die Zahl von deutschlandweit 18.487 Corona-Neuinfizierte bekannt gegeben. Das ist die höchste Zahl Corona-Neuinfizierter in dieser Woche. Am selben Tag der Vorwoche waren es noch 17.214 Neuinfizierte. Am gestrigen Dienstag (10. November) hatte das RKI noch die Zahl von 15.332 neu mit dem Coronavirus infizierten Menschen angegeben.

Die 7-Tage-Inzidenz in NRW liegt aktuell bei 167,9. Damit ist der Wert im Vergleich zum Vortag leicht gesunken. Am Dienstag hatte das Robert Koch-Inistut noch eine 7-Tage-Inzidenz von 175 angegeben. So hat sich der Wert in den letzten sieben Tagen in NRW verändert (Hinweis: Das RKI meldet stets die Zahlen vom Vortag, am Mittwoch, 11. November verkündete das Institut also die Zahlen für Dienstag, 10. November):

Tag7-Tage-Inzidenz für ganz NRW
10. November167,9
9. November175
8. November174,3
7. November175,9
6. November176,9
5. November177,6
4. November177,9

In NRW sieht die Lage bei der 7-Tage-Inzidenz unter den Top-10-Städten folgendermaßen aus:

Stadt7-Tages-Inzidenz
Herne283,8 (gestern: 281,9)
Duisburg258,9 (gestern: 253,5)
Düren252,4 (gestern: 235)
Hagen239,6 (gestern: 254,9)
Recklinghausen232,8 (gestern: 237,9)
Hamm229 (gestern: 219)
Solingen224,8 (gestern: 237,4)
Minden-Lübbecke219,7 (gestern: 211)
Dortmund217,3 (gestern: 211,6)
Bottrop213,5 (gestern: 211,8)

Vier Kommunen liegen in NRW noch unter einem 7-Tages-Inzidenzwert von 100. Und zwar:

  • Höxter: 99,8
  • Münster: 85,6
  • Soest: 75,2
  • Coesfeld: 74,3

Coronavirus: Längere Winterferien 2020 in NRW laut Armin Laschet denkbar

Update, Dienstag (10. November), 22 Uhr: In diesem Jahr ist nichts, wie sonst. Das könnte auch für die Winterferien gelten. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) erwägt offenbar, den Schülern wegen der Corona-Pandemie ein paar zusätzliche Ferientage zu spendieren. Statt am 23. Dezember (Mittwoch) könnten die Winterferien 2020 bereits am 21. Dezember (Montag) beginnen.

Das Ziel des Vorschlags: So bleibt etwas mehr Zeit, vor Weihnachten die Kontakte zu reduzieren - und damit auch mögliche Ansteckungen zu vermeiden. Ein ähnliches Vorgehen vor den Feiertagen hatte auch der Virologe Christian Drosten vorgeschlagen.

Die Idee sei laut Laschet „nicht schlecht“, hat aber einen Haken: Die zwei zusätzlichen freien Tage sollen kommendes Jahr an Karneval wieder abgezogen werden. Den werde es nämlich „gar nicht“ geben, sagte Laschet im WDR.

Coronavirus in NRW: Armin Laschet nimmt Stellung zu Mangel an Fachpersonal in Kliniken

Update, Dienstag (10. November), 21.30 Uhr: Nicht nur die Zahl der Intensivbetten, sondern vor allem der Mangel an Fachpersonal in den Kliniken in NRW bereitet vielen Menschen Sorge. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) nahm zu den Maßnahmen der Landesregierung am Abend in einem WDR-Extra Stellung: „Der Kern ist: Möglichst dafür sorgen, dass niemand auf diesen Stationen landet.“

Dem würden alle Maßnahmen im November dienen: Dass es eben nicht zu dieser Belastung des Personals komme, sagte Laschet am Abend. An der Attraktivität der Pflegeberufe müsse aber weiter gearbeitet werden.

Mit Blick auf viele Corona-Infektionen im privaten Bereich erteilte Laschet weiteren Beschränkungen jedoch eine Absage. Kontrollen etwa in Privathaushalten, wenn der Nachbar die Polizei gerufen hat, soll es nicht geben, sagte er. „Dieses Klima wollen wir nicht.“ Bei Feiern mit etwa 150 Menschen sei aber durchaus das Ordnungsamt gefragt.

Coronavirus in NRW: Laschet rät von Reisen in Karnevals-Hochburgen ab

Update, Dienstag (10. November), 20.10 Uhr: Kein Bützchen, kein Schunkeln und Tanzen: In der Corona-Pandemie fällt auch der traditionelle Beginn des Karnevals in NRW aus. Was manchem ganz gelegen kommen dürfte, trifft vor allem eingefleischte Jecken. Unter anderem das Festkomittee des Kölner Karnevals hatte unter dem Motto „Diesmal nicht“ bereits dazu aufgerufen, morgen zu Hause zu bleiben. Das unterstrich auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) heute in einer Videobotschaft auf Twitter erneut. Denn wer sich trotzdem auf die Reise macht, wird in den Hochburgen Köln und Düsseldorf ohnehin vor verschlossenen Kneipentüren stehen.

Coronavirus in NRW: Intensivstationen und Krankenbetten füllen sich langsam

Update, Dienstag (10. November), 18.58 Uhr: Bei aktuell mehr als 15.000 Neuinfektionen am Tag in Deutschland stellt sich auch die Frage: Wie viele Intensivbetten stehen eigentlich noch frei? Unsere Grafik zeigt, wie viele freie und belegte Betten die Krankenhäuser heute gemeldet haben. Sie basiert auf Daten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung der Intensivmedizin (DIVI).

Dabei zeigt sich: Besonders in den dichter besiedelten und bevölkerungsreichen Bundesländern (Berlin, NRW) gehen die freien Betten langsam zur Neige. In Berlin sind etwa 87 Prozent belegt, in NRW sind es aktuell 80 Prozent. Doch es gibt Reserven. Der Anteil der Corona-Patienten auf den Intensivstationen ist hingegen meist eher gering. Die jeweils aktuelle Zahl der belegten Intensivbetten in NRW und Deutschland und wie diese erhoben werden, könnt ihr hier nachlesen.

Coronavirus in NRW: Mehrere Todesfälle durch Covid-19 in Essen

Update, Dienstag (10. November), 18.25 Uhr: Viele Städte im Ruhrgebiet haben derzeit mit hohen Infektionszahlen und deren Folgen zu kämpfen. Essen meldet am Abend vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Zwei Männer (72 und 81 Jahre alt) starben bereits am Wochenende. Zwei Frauen (91 und 88) sind gestern an den Folgen der Lungenkrankheit gestorben.

Insgesamt sind damit in Essen 69 Menschen an oder in Verbindung mit Covid-19 gestorben. Bislang haben sich dort fast 5.800 Menschen mit dem Virus infiziert. Der Inzidenzwert liegt nach Angaben der Stadt derzeit bei rund 177.

Coronavirus: Zahl der Neuinfektionen in Dortmund erneut hoch - weiterer Todesfall

Update, Dienstag (10. November), 17.05 Uhr: Nachdem die Zahl der Corona-Infektionen am Montag erfreulich gering ausgefallen war, kommt nun der Dämpfer: Die Stadt Dortmund meldet am Nachmittag 192 Neuinfektionen. 17 der neuen Fälle seien dabei fünf Familien zuzuordnen. Der Inzidenzwert steigt nach Rechnungen der Stadt somit auf 219.

Zudem hat es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19 gegeben. Dabei handelt es sich nach Angaben der Stadt Dortmund um einen 97-jährigen Mann. Er hatte chronische Vorerkrankungen und war am Montag im Krankenhaus gestorben. Ursache war demnach nicht die Corona-Infektion. Insgesamt sind somit 34 Menschen am Coronavirus oder im Zusammenhang mit der Infektionskrankheit gestorben.

Coronavirus: NRW bestellt Millionen Spritzen für neuen Impfstoff

Update, Dienstag (10. November), 15.47 Uhr: Gestern gaben der Pharmakonzern Pfizer und der Impfstoffhersteller Biontech aus Deutschland einen Durchbruch bei der Entwicklung eines Corona-Impfstoffs bekannt. Weil der sich nicht von alleine verabreicht, hat das Land NRW nun erste Vorkehrungen getroffen. Laut dpa habe das Gesundheitsministerium in NRW rund 2,2 Millionen Spritzen und etwa 8,8 Millionen Kanülen bestellt. Das sagte eine Sprecherin im Dienstag in Düsseldorf. Der Kauf weiterer rund 18 Millionen Spritzen sei bereits vereinbart.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) spricht darüber, wie die Verteilung eines COVID-19 Impfstoffs geregelt werden soll.

Die Zulassung des Impfstoffs gegen das Coronavirus soll kommende Woche in den USA beantragt werden. Auch in NRW entstehen laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in den nächsten sechs bis zehn Wochen entsprechende Impfzentren. Zur Immunisierung der rund 18 Millionen Einwohner in NRW sollen jeweils zwei Impfdosen nötig sein.

Coronavirus in NRW: Schausteller planen Ersatz für Weihnachtsmarkt in Dortmund

Update, Dienstag (10. November), 15.14 Uhr: Wegen der Corona-Pandemie musste die Weihnachtsstadt in Dortmund abgesagte werden. Abfinden wollen sich die findigen Schausteller damit aber nicht - und planen Ersatz für den Weihnachtsmarkt in Dortmund..

NRW-Regierung erklärt im Landtag Corona-Maßnahmen

Update, Dienstag (10. November), 14.20 Uhr: Die Corona-Krise wird erneut in herausragender Form den nordrhein-westfälischen Landtag beschäftigen: Knapp zwei Wochen nach einer Sondersitzung hat die Landesregierung für den Mittwoch (11. November) angemeldet, das Parlament wieder über die aktuelle Lage zu unterrichten. Wie der Landtag am Dienstag in Düsseldorf ankündigte, wird NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) darlegen, was in NRW geplant ist, um die Pandemie zu bewältigen. Ende Oktober hatte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) dem Landtag Rechenschaft abgelegt.

Coronavirus in NRW: EU sichert sich Biontech-Impfstoff

Update, Dienstag (10. November), 14.06 Uhr: Während sich NRW auf die Corona-Impfung von Millionen Bürgern vorbereitet, hat sich die EU den Impfstoff der Firma Biontech gesichert. „Die Verhandlungen mit der Pharmaindustrie sind abgeschlossen“, bestätigten Kommissionskreise am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in Brüssel. „Der Vertrag ist in trockenen Tüchern.

Deutschland möchte bis zu 100 Millionen Dosen erhalten. Damit sei die Bundesregierung in den Gesprächen in der EU angetreten, teilte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in Berlin mit. Für eine Immunisierung sollen zwei Impfdosen pro Person nötig sein.“

Nach Vertragsabschluss in der EU haben alle 27 Länder gleichzeitig Zugriff auf erste Lieferungen. Sie sollen nach Bevölkerungsstärke verteilt werden. Deutschland hat einen Anteil von rund 19 Prozent.

Coronavirus trifft Schulen in NRW: 50.000 Schüler waren am 4. November in Quarantäne

Update, Dienstag (10. November), 13.51 Uhr: Die Corona-Pandemie wirkt sich immer stärker auch an den Schulen in Nordrhein-Westfalen aus. 50.152 Schüler (knapp 2,5 Prozent) befanden sich zum Stichtag 4. November in Quarantäne, wie das Schulministerium am Dienstag mitteilte. Bei mehr als 3660 Schülerinnen und Schülern sei eine Corona-Infektion bestätigt worden - das waren mehr als doppelt so viel wie in der Woche zuvor. Bei fast 560 Lehrkräften wurde das Coronavirus bestätigt, fast 3500 Lehrer waren in Quarantäne.

Sechs Schulen waren landesweit nach Angaben des Ministeriums zum Stichtag ganz geschlossen, an 552 Schulen (12,3 Prozent) gab es Teilschließungen. In der Woche davor hatten erst knapp 70 Schulen teilweise schließen müssen.

In NRW gibt es mehr als 5500 Schulen und etwa 2,5 Millionen Schüler. An 87,5 Prozent der Schulen fand den Angaben zufolge zum Stichtag regulärer Präsenzunterricht statt. In der Vorwoche waren es noch 98,4 Prozent der Schulen.

Coronavirus in NRW: Diese Städte hatten pro 100.000 die meisten Infizierten

Update, Dienstag (10. November), 11.19 Uhr: Derzeit blicken viele Analysten und Experten bei der Betrachtung der Corona-Zahlen auf die sogenannte 7-Tage-Inzidenz. Sie zeigt an, wie viele Menschen sich pro 100.000 Einwohner im Schnitt in den letzten sieben Tagen mit dem Virus angesteckt haben. Die Zahl eignet sich gut zum Vergleich, weil sie Schwankungen der Meldezahlen gut ausgleicht. Interessant ist zudem auch ein Blick auf die kumulierte Zahl an Coronafällen pro 100.000 Einwohner seit Beginn der Pandemie. Sie zeigt, welche NRW-Städte bislang die meisten Corona-Infizierten insgesamt pro 100.000 Einwohner hatten. Sie sieht das Ranking (Stand 10. November, 0 Uhr) der Top-Ten-Städte in NRW aktuell aus:

Stadt / Kreis Kumulierte Coronafälle pro 100.000 Einwohner
Duisburg1477
Gütersloh1410
Herne1344
Gelsenkirchen1316
Aachen (Städteregion)1305
Remscheid1288
Köln1284
Heinsberg1265
Wuppertal1241
Solingen1235

Corona und Silvester: Deutsche Umwelthilfe fordert Verbot - Kritik kommt aus NRW

Update, Dienstag (10. November), 10.49 Uhr: Das Coronavirus könnte in diesem Jahr auch Einfluss auf die Pläne vieler Menschen an Silvester nehmen - jedenfalls wenn es nach den Wünschen der Deutschen Umwelthilfe geht. Dort warnt man vor der steigenden Feinstaubbelastung durch das Böllern und der damit einhergehenden Gefahr für Corona-Erkrankte. „Denn immer mehr Studien weisen auf den Zusammenhang zwischen hoher Luftbelastung und schwerem Krankheitsverlauf bei Covid-19 hin“, so die Umwelthilfe. Pyrotechnikerverbände aus NRW sehen Corona nur als Vorwand für die Umwelthilfe, lang gesteckte Ziele zu erfüllen.

Worst-Case-Szenario „Triage“: Was bei stark steigenden Corona-Zahlen passiert

Update, Dienstag (10. November), 10.20 Uhr: Steigen die Coronavirus-Fallzahlen und die Zahl der schweren Covid-19-Verläufe zu stark, könnte auch Deutschland in eine „Triage“-Situation geraten. Noch sind wir lange nicht in der Situation. Aber wie sähe der Worst Case aus? In diesem Artikel beschreiben wir, was bei einer Triage passiert.

Coronavirus-Urteil: NRW-Gericht hält Gastro-Lockdown für rechtmäßig

Update, Dienstag (10. November), 9.33 Uhr: Das Oberverwaltungsgericht hat einen Eilantrag gegen das Betriebsverbot für gastronomische Einrichtungen abgelehnt. Die Antragstellerin, die in Bedburg eine Speisegaststätte betreibt, hatte sich unter anderem darauf berufen, die streitige Regelung sei willkürlich, da der Betrieb gastronomischer Einrichtungen nach den derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht wesentlich zur Weiterverbreitung des neuartigen Coronavirus beitrage.

Das Gericht hingegen hält die Schließung der Gastronomie in NRW bis Ende November für eine notwendige Schutzmaßnahme. Der damit einhergehende Eingriff vor allem in die Berufsfreiheit der Betreiber genüge dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit. Das Betriebsverbot führe zusammen mit den übrigen Maßnahmen insgesamt zu einer deutlichen Verringerung infektionsrelevanter sozialer Kontakte in der Bevölkerung.

NRW schnürt Corona-Hilfspaket für Kinos

Update, Dienstag (10. November), 9.11 Uhr: Um Kinos in dieser schwierigen Corona-Lage gezielt zu unterstützen, stellt die Landesregierung 15 Millionen Euro zur Verfügung und setzt das Hilfsprogramm „Film ab NRW“ auf. Die Gelder wurden durch den Haushalts- und Finanzausschuss bewilligt und werden ab Januar 2021 ausgezahlt. Es können sämtliche Kinos, vom kleinen Filmkunstkino mit einem Saal bis hin zum großen Kinocenter, Finanzhilfen beantragen.

Kein Karneval in NRW wegen Corona: Polizei bereitet sich vor

Update, Dienstag (10. November), 9.02 Uhr: Einen Tag vor dem Start in die Karnevalssession in NRW bereitet sich die Polizei in Köln mit Hundertschaften auf ihren Einsatz in der Hochburg der Karnevalisten vor. Alle Feiern in der Rheinmetropole wurden abgesagt, am 11. November herrscht zudem Alkoholverbot in der ganzen Stadt.

„Wir appellieren an die Vernunft der Menschen, die Regeln einzuhalten und zu erkennen, dass es dieses Jahr nicht anders geht“, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. „Anders als in den Vorjahren wird für uns die Zielrichtung sein, auch kleine Gruppen und Einzelpersonen anzusprechen.“ Man wolle verhindern, dass es zu Gruppenbildungen komme.

Corona-Impfstoff in großem Stil produzieren

Update, Dienstag (10. November), 8.36 Uhr: Nach den vielversprechenden Ergebnissen des Mainzer Unternehmens Biontech bei der Entwicklung eines Corona-Impfstoffs setzt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) auf eine Herstellung in großem Stil.

„Es wird darauf ankommen, den Impfstoff nun möglichst rasch und in großen Mengen zu produzieren“, sagte Karliczek der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Die Nachricht von Biontech und Pfizer sei ein Grund zum Optimismus.

NRW-Corona-Hotspot Herne kündigt strenge Kontrollen an

Update, Dienstag (10. November), 7.59 Uhr: Herne als Corona-Hotspot in NRW (Sieben-Tage-Inzidenz von 281,9) hat angekündigt, die Kontrollen der Maßnahmen im Stadtgebiet zu intensivieren. So soll der Kommunale Ordnungsdienst Schwerpunktkontrollen an Schulen vornehmen und dort Abstände und Einhaltung der Maskenpflicht beobachten. An mehreren Schulen war es zuvor zu Corona-Ausbrüchen gekommen.

Die Hausärzte in Herne sollen zudem besser mit Informationen über die Regelungen der Absonderung und Quarantäne ausgestattet werden, so die Stadt in einer Mitteilung von Montag.

Todesfälle in NRW: Essen meldet zwei Tote in Verbindung mit Coronavirus

Update, Dienstag (10. November), 7.44 Uhr: In Essen hat es in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung zwei weitere Todesfälle gegeben, meldete die Stadt am Montagabend. Ein 82-jähriger Patient ist am Sonntag (8. November) im Universitätsklinikum Essen verstorben. Bereits am Freitag (6. November) ist ein 91-jähriger Essener im Philippusstift in Verbindung mit einer Covid-19-Infektion verstorben.

Damit steigt die Anzahl der Personen, die in Essen an oder in Verbindung mit einer Corona-Erkrankung verstorben sind auf 65.

Corona: 7-Tage-Inzidenz in NRW zeigt abfallende Tendenz

Update, Dienstag (10. November), 7.44 Uhr: Ist das ein erstes Anzeichen für eine leichte Entspannung der Corona-Lage in NRW? Obwohl Experten erste Auswirkungen des Mini-Lockdowns frühestens ab zwei bis drei Wochen nach Beginn der Maßnahmen erwarten, zeigt die Kurve der 7-Tage-Inzidenz für ganz NRW eine absteigende Tendenz. Seit dem 5. November ist der Wert stetig gesunken - und zwar folgendermaßen:

  • Mittwoch (4. November): 177,8 - höchster Wert in NRW seit Pandemie-Beginn
  • Donnerstag (5. November): 177,5
  • Freitag (6. November): 176,8
  • Samstag (7. November): 175
  • Sonntag (8. November): 173
  • Montag (9. November): 168,5

Coronavirus/NRW: RKI meldet 15.332 neue Coronafälle in Deutschland

Update, Dienstag (10. November), 6.26 Uhr: Das Robert Koch-Institut hat am Dienstag (10. November) 15.332 neue Corona-Fälle in Deutschland gemeldet. Am Dienstag der vergangenen Woche hatte das RKI noch 15.352 neue Fälle gemeldet. Die Zahl der Neuinfzierten ist also nicht weiter gestiegen, aber auch nicht deutlich gesunken.

Unterdessen ist der Inzidenz-Wert in der in NRW am stärksten von der Pandemie betroffenen Stadt, Herne, leicht gesunken. Lag die 7-Tage-Inzidenz der Stadt am Montag noch bei knapp über 300, fiel die Zahl am Dienstag auf 281,9.

Statt 15 Städte, wie noch am Montag, weisen nur noch 11 Städte in NRW einen Inzidenz-Wert über 200 auf. Das sind sie:

Stadt7-Tage-Inzidenz
Herne281,9 (gestern: 307,4)
Hagen254,9 (gestern: 255,5)
Duisburg253,5 (gestern: 242,6)
Recklinghausen237,9 (gestern: 232,7)
Düren235 (gestern: 216,5)
Bottrop211,8 (gestern: 212,6)
Dortmund211,6 (gestern: 223,2)
Minden-Lübbecke211 (gestern: 203)
Mülheim209,8 (gestern: 203,9)
Remscheid204,8 (gestern: 207,5)
Wuppertal204,2 (gestern: 201,4)

Die aktuelle 7-Tages-Inzidenz für NRW beträgt 168,5 laborbestätigte COVID-19-Fälle pro 100.000 Einwohner.

Nach Corona-Urteil in NRW: Düsseldorf berät über Masken-Verordnung

Update, Dienstag (10. November), 06.26 Uhr: Nachdem die Stadt Düsseldorf am Montag ihre umstrittene Verfügung für eine generelle Maskenpflicht aufgehoben hat, will sie heute eine neue Regelung vorlegen. Diesmal soll sie juristisch sattelfest sein. Ob sie eine neue generelle Maskenpflicht beinhaltet oder die frühere - weniger drastische - Regelung aufgreift, ist noch unklar.

Coronavirus: Polizei Dortmund ahndet Dutzende Verstöße gegen Corona-Regeln

Update, Montag (9. November), 22.23 Uhr: Immer wieder hört man, viele Menschen würden sich - wohl oder übel - an die Corona-Regeln halten. Einige haben hingegen noch immer nicht eingesehen, dass ein Stück Stoff im Gesicht und etwas Abstand sie und andere schützen kann. Die Polizei Dortmund berichtet heute von zahlreichen Verstößen gegen die Corona-Regeln. Neben einer privaten Party gab es auch Beleidigungen gegen die Beamten.

Coronavirus in NRW: OB von Dortmund kritisiert Corona-Krawalle in Leipzig

Update, Montag (9. November), 19.55 Uhr: Am Tag nach den Krawallen bei einer „Querdenken“-Demo in Leipzig hat sich auch Thomas Westphal, neuer Oberbürgermeister von Dortmund, dazu geäußert. Trotz des Versammlungsrechts kritisierte er es als „inakzeptabel“, dass die Demonstration überhaupt habe stattfinden dürfen. Das Verhalten der Teilnehmer der „Querdenken“-Demo (unter anderem Verschwörungstheoretiker und Neonazis) sei „nur schwer erträglich“, so Westphal.

Coronavirus in NRW: Düsseldorf hebt Maskenpflicht vorübergehend auf

Update, Montag (9. November), 19 Uhr: Die Stadt Düsseldorf hat die flächendeckende Maskenpflicht vorübergehend aufgehoben. Anlass war ein Beschluss des Verwaltungsgerichts. Geklagt hatte ein Bürger aus Düsseldorf (siehe Update 10.53 Uhr). Ihm sei nicht klar, wann und wo genau die Allgemeinverfügung der Stadt gelte. Von großer Dauer wird sein Erfolg offenbar nicht sein. Die Stadt kündigte am Nachmittag an, gleich morgen eine neue Allgemeinverfügung zur Maskenpflicht zu erlassen.

Coronavirus in NRW: Zahl der Covid-19-Patienten in Kliniken in Dortmund steigt weiter

Update, Montag (9. November), 17.07 Uhr: In Dortmund landen immer mehr Covid-19-Patienten im Krankenhaus. Nach Angaben der Stadt Dortmund werden mittlerweile insgesamt 134 Infizierte stationär behandelt. Am Sonntag waren es noch 126.

Gestiegen ist auch die Zahl der Intensivpatienten in Dortmund:

  • Patienten im Krankenhaus: 134 (+8)
  • Davon auf der Intensivstation: 38 (+1)
  • Davon beatmet: 27 (+2)

Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen am Montag in Dortmund klingt hingegen erfreulich: Mit 28 neuen Fällen liegt die Stadt deutlich unter dem Schnitt der vergangenen Woche. Das liegt zwar auch daran, dass am Wochenende wenig getestet wird und weniger Menschen zum Arzt gehen. Doch auch verglichen mit den vergangenen Montagen sind die Zahlen gesunken: am 26. Oktober wurden laut der Stadt Dortmund 57 neue Fälle gemeldet, am 2. November waren es 92.

Insgesamt steigt die Zahl der Corona-Infektionen in Dortmund damit auf über 6.000. Der neue Inzidenz-Wert liegt nach Berechnungen der Stadt bei rund 211.

Coronavirus in NRW: Erneut Infektionen an Schulen in Unna

Update, Montag (9. November), 15.05 Uhr: Die Stadt Unna meldet erneut Covid-19-Infektionen an Schulen. An der Grilloschule in Unna-Königsborn ist eine Mitarbeiterin positiv auf das Coronavirus getestet worden. 35 Kinder und 5 Erwachsene müssen in Quarantäne. An der Grundschule am Friedrichsborn wurde nach Angaben der Stadt der Verdacht einer Infektion bei einem Zweitklässler bestätigt. 26 Kinder und die Klassenleitung sollen am Dienstag vom Gesundheitsamt getestet werden.

NRW: Corona-Schnelltests in Heimen sorgen für Personalprobleme

Update, Montag (9. November), 14.14 Uhr: Die anlaufenden Corona-Schnelltests für Bewohner, Mitarbeiter und Besucher von Pflegeheimen und ambulanten Diensten stellen die Betreiber vor Personalprobleme. „Es ist zwar absolut zu begrüßen, dass wir auf diese Weise Infektionen herausfiltern können. Aktuell haben wir aber einfach das Personal nicht dafür“, sagte Roland Weigel, Sprecher der Ruhrgebietskonferenz Pflege, einer Interessensvertretung mehrerer Heime und Pflegedienste aus dem Ruhrgebiet. „Anders als im Frühjahr bei der Schutzausrüstung ist die Beschaffung im Moment nicht das große Problem“, so die Einschätzung Weigels. Über Einkaufsgemeinschaften sei es den vielen Trägern gelungen, an Tests zu kommen.

Corona-Impfstoff aus Deutschland bietet zu 90 Prozent Schutz

Update, Montag (9. November), 13.47 Uhr: Erstmals gibt es zu einem für Europa maßgeblichen Corona-Impfstoff Zwischenergebnisse aus der für eine Zulassung entscheidenden Studienphase. Das Mainzer Unternehmen Biontech und der Pharmakonzern Pfizer teilten am Montag mit, ihr Impfstoff biete einen mehr als 90-prozentigen Schutz vor der Krankheit Covid-19. Schwere Nebenwirkungen seien nicht registriert worden.

Biontech und der Pharmariese Pfizer wollten voraussichtlich in der kommenden Woche die Zulassung bei der US-Arzneimittelbehörde FDA beantragen. Unabhängige Experten zeigten sich beeindruckt. „Ehrlich gesagt ist das die beste Nachricht, die ich seit dem 10. Januar erhalten habe“, erklärte der Virologe Florian Krammer von der Icahn School of Medicine in New York. Biontech und Pfizer rechnen damit, noch in diesem Jahr weltweit bis zu 50 Millionen Impfstoff-Dosen bereitstellen zu können, im kommenden Jahr kalkulieren sie mit bis zu 1,3 Milliarden Dosen.

Coronavirus: Sauerländer CDU-Chefposten-Anwärter März in Quarantäne

Update, Montag (9. November), 12.30 Uhr: Der CDU-Politiker und Kandidat für den Bundesparteivorsitz Friedrich Merz hat sich erneut vorsorglich in häusliche Corona-Quarantäne begeben. Der 64-Jährige habe sich freiwillig zu dem Schritt entschlossen, damit sich in seinem Umfeld auf keinen Fall jemand anstecke, sagte ein Sprecher des Ex-Chefs der Bundestagsunionsfraktion der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf.

Ein Schnelltest sei am Montagmorgen allerdings negativ ausgefallen. Außerdem habe ein weiterer Test bei Merz Antikörper gegen das Coronavirus ergeben. Der Politiker und seine Ehefrau hatten sich bereits im März mit dem Virus angesteckt und sich daraufhin im Sauerland in häusliche Quarantäne begeben.

Corona-Lage in NRW: Uniklinik Düsseldorf lockert Aufnahmestopp

Update, Montag (9. November), 12 Uhr: Die Uniklinik Düsseldorf hat ihren bis auf die Notfallpatienten geltenden Aufnahmestopp gelockert. Seit dem Montag würden bis auf Weiteres auch Patienten aufgenommen, die innerhalb der kommenden vier Wochen dringlich versorgt werden müssten, sagte ein Sprecher des Uniklikiums auf Anfrage. Mit dieser Regelung solle sowohl die Behandlung von Covid-19-Patienten sicherstellt als auch anderen Erkrankten eine zeitnahe Therapie ermöglicht werden.

Nach Corona-Urteil in NRW: Bürger will notfalls nochmal klagen

Update, Montag (9. November), 11.30 Uhr: Der Düsseldorfer Bürger, der mit einem Eilantrag die generelle Maskenpflicht in der Stadt für sich selbst gekippt hat, würde laut seinem Anwalt notfalls auch gegen eine nachgebesserte Regelung der Stadt vorgehen. „Die aktuelle Allgemeinverfügung war juristisch Note 6“, so der Kölner Rechtsanwalt Jochen Lober zur Deutschen Presse-Agentur. Er gehe davon aus, dass die Stadt nun reagiere. Sei eine neue Regelung wieder „so unverhältnismäßig wie die letzte, klagen wir notfalls weiter“, so Lober.

NRW-Gericht mit Corona-Urteil: Generelle Maskenpflicht ist rechtswidrig

Update, Montag (9. November), 10.53 Uhr: Die neue generelle Maskenpflicht in Düsseldorf ist rechtswidrig. Das hat das Verwaltungsgericht Düsseldorf am Montag entschieden und dem Eilantrag eines Bürgers recht gegeben. Der Beschluss gilt laut Gericht nur für den Bürger - alle anderen müssten demnach weiter Maske tragen.

Zur Begründung seiner Entscheidung hat das Gericht ausgeführt, die Allgemeinverfügung sei zu ungenau. Für den Bürger sei nicht eindeutig erkennbar, wo und wann er der Maskenpflicht unterliege. Vielmehr müsse er anhand der unbestimmten Begriffe „Tageszeit, räumliche Situation und Passantenfrequenz“ selbst über das Vorliegen einer Situation entscheiden, in der ein Begegnungsverkehr „objektiv ausgeschlossen“ sei.

Dem Bestimmtheitsgebot sei nicht genügt, wenn der Bürger – wie hier – nicht ohne weiteres in der Lage sei zu erkennen, welches Verhalten von ihm gefordert werde, zumal dann, wenn ein Verstoß bußgeldbewehrt sei.

Die Kammer hat außerdem Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Festlegung einer Abstandsregelung von fünf Metern geäußert. Diese gehe deutlich über die Vorgaben in Paragraf 2 der aktuellen Coronaschutzverordnung hinaus (Mindestabstand von 1,5 Metern). Auf welchen Erkenntnissen die weitergehende Regelung beruhe, sei nicht ersichtlich.

Gegen die Entscheidung kann die Stadt Düsseldorf Beschwerde vor dem Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen in Münster erheben.

Belegte Corona-Intensivbetten in NRW: Experte macht Hoffnung

Update, Montag (9. November), 10.19 Uhr: Trotz stark steigender Corona-Infektionszahlen in Deutschland ist der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, zuversichtlich, dass Krankenhäuser die zu erwartende hohe Zahl von Intensivpatienten bewältigen können. Im ARD-Mittagsmagazin sagte er: „Ich bin sicher, dass wir die kommenden Wochen und auch die kommenden Monate überstehen können und auch die Betten mit Personal ausstatten können.“

Er betonte aber, dass die steigende Anzahl von Intensivpatienten die Krankenhäuser „bis an die Grenzen“ fordere. Gaß rechnet damit, dass noch in diesem Monat die Zahl von rund 6.000 Covid-19-Intensivpatienten erreicht werde. Das wäre mehr als die doppelte Anzahl als beim Höhepunkt zu Beginn der Pandemie im April. Damals lag die Zahl der Covid-19-Intensivpatienten bei 2900.

Eine Versorgung auf den Intensivstationen bei hohen Zahlen sei nur mit Abstrichen bei der Pflegeleistung möglich. „Allerdings darf niemand die Erwartung haben, dass dann neben jedem Intensivbett nur voll weitergebildete Intensivpfleger und Intensivpflegerinnen stehen, sondern wir werden gemischte Teams bilden müssen“, sagte Gaß.

Zwar seien im Sommer viele Pflegekräfte, die auf Normalstationen arbeiten, weitergebildet worden, um Unterstützung bei den Beatmungspatienten zu leisten, dies ersetze aber nicht eine volle Weiterbildung. Diese dauere in der Regel „mehrere Jahre“.

NRW: Neue Corona-Regeln für Einreisende aus Risikogebieten gelten ab heute

Update, Montag (9. November), 10.12 Uhr: In NRW treten ab dem heutigen Montag (9. November) neue Regeln für Einreisende aus Corona-Risikogebieten aus dem Ausland in Kraft. Die Regelung sieht unter anderem vor, dass Einreisende für zehn Tage in Quarantäne müssen. Erst nach fünf Tagen in Quarantäne ist ein Corona-Test möglich, um diese Isolation im Falle eines negativen Testergebnisses vorzeitig zu beenden.

Corona in NRW: KfW-Sonderprogramm wird verlängert und erweitert

Update, Montag (9. November), 9.08 Uhr: Die Bundesregierung verlängert das KfW-Sonderprogramm, einschließlich des KfW-Schnellkredits, bis zum 30. Juni 2021, um Unternehmen weiterhin verlässlich mit Liquidität zu versorgen. Sobald die Europäische Kommission die Verlängerung der bisherigen beihilferechtlichen Grundlagen genehmigt hat, können die entsprechenden Hilfen auch im Jahr 2021 gewährt werden.

Ab heute (9. November) steht der KfW-Schnellkredit zudem auch für Soloselbständige und Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten zur Verfügung. Über die Hausbanken können die Unternehmen diese KfW-Kredite mit einer Höhe von bis zu 300.000 Euro beantragen, abhängig von dem im Jahre 2019 erzielten Umsatz. Der Bund übernimmt dafür das vollständige Risiko und stellt die Hausbanken von der Haftung frei. Hier gibt es weitere Details.

Forscher gruppieren Corona-Symptome bei leichten Verläufen ein

Update, Montag (9. November), 8.51 Uhr: In der kalten Jahreszeit spekulieren viele Menschen in NRW über mutmaßliche Corona-Symptome. Forscher aus Wien haben jetzt ein wenig Licht ins Dunkle gebracht und sieben Gruppen typischer Symptome bei milden Corona-Verläufen ausgemacht.

Coronavirus in NRW: Münster lässt Schulwege überwachen

Update, Montag (9. November), 7.54 Uhr: Nachdem Maskengegner Aktionen angekündigt haben, wollen Polizei und Ordnungsamt in Münster heute die Schulwege beobachten. „Wir sind auf eventuelle Aktionen der Initiative vorbereitet“, sagte der Leiter des Ordnungsamtes, Norbert Vechtel. Außerdem könnten Betroffene anrufen oder eine E-Mail schreiben. Ob es heute tatsächlich zu Aktionen kommt, ist unklar.

Das Bildungsministerium hatte die Schulen in NRW vergangene Woche gewarnt: Es gebe Hinweise, dass die Initiative „Querdenken 711“ am 9. November deutschlandweit an 1000 Schulen „Aktionen gegen die Pflicht zum Tragen der Mund-Nase-Bedeckung durchführen will“, so das Ministerium in einer Rundmail an alle Schulen.

NRW: Corona-Maske in ganz Düsseldorf: Gericht entscheidet heute über Rechtmäßigkeit

Update, Montag (9. November), 7.42 Uhr: Das Düsseldorfer Verwaltungsgericht will heute über die generelle Maskenpflicht im öffentlichen Raum in Düsseldorf entscheiden. Bis Freitagnachmittag lagen laut Gericht sechs Eilanträge gegen die Regelung vor.

Die Stadt Düsseldorf hatte angekündigt, mit Bußgeldern zu warten, bis das Gericht heute entschieden hat. In der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt gilt seit vergangenem Mittwoch eine Maskenpflicht im gesamten Stadtgebiet. Ausgenommen sind unter anderem Parks und Friedhöfe.

Coronavirus in NRW: 15 Städte überschreiten 200er Marke bei 7-Tage-Inzidenz

Update, Montag (9. November), 7.01 Uhr: Während die Corona-Zahlen in ganz Deutschland im Vergleich zum vergangenen Montag leicht zurückgegangen sind (siehe Update von 6.30 Uhr), haben in NRW inzwischen 15 Städte und Kreise die 7-Tage-Inzidenz von 200 überschritten. Das sind die betroffenen Städte:

Stadt / Kreis7-Tages-Inzidenz
Herne307,4
Hagen255,5
Duisburg242,6
Recklinghausen232,7
Dortmund223,2
Düren216,5
Solingen214,8
Herford213,5
Bottrop212,6
Oberhausen208,8
Remscheid207,5
Krefeld203,2
Minden-Lübbecke203
Wuppertal201,4
Gelsenkirchen200,3

Coronavirus in NRW: Erste Stadt überschreitet 300er-Marke bei 7-Tage-Inzidenz

Update, Montag (9. November), 6.34 Uhr: Jetzt hat die erste Stadt in NRW die 7-Tages-Inzidenz von 300 überschritten. Laut Robert Koch-Institut weist Herne im Ruhrgebiet eine Inzidenz von 307,4 auf. Am Sonntag lag der Wert in der Emscherstadt noch knapp unter der 300er Marke.

Coronavirus: Robert Koch-Institut gibt neue Zahlen für den 9. November bekannt

Update, Montag (9. November), 6.30 Uhr: Das Robert Koch-Institut meldet am Montag 13.363 Corona-Neuinfizierte. Damit sinkt die Zahl im Vergleich zum Montag der Vorwoche. An jenem Tag hatte das RKI 14.177 neue Coronafälle gemeldet. Abzuwarten bleibt, ob die leicht rückläufige Zahl die ersten Auswirkungen des Mini-Lockdowns sind. Experten rechnen erst Mitte oder Ende November mit ersten spürbaren Ergebnissen der Maßnahmen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel nennt Zeitpunkt über Ende der Corona-Auflagen in Deutschland

Update, Sonntag (8. November), 20.25 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach am Sonntag über die andauernden Corona-Maßnahmen und nahm damit der Bevölkerung jede Hoffnung auf ihre schnelle Beendung. Die CDU-Politikern sagte, dass alle Auflagen erst dann aufgehoben werden können, wenn 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung gegen das Virus immun seien.

Das Robert-Koch-Institut gab für das Wochenende erneut hohe Zahlen an Neuinfektionen bekannt. Am Samstag meldeten die Gesundheitsämter in Deutschland einen traurigen Rekordwert von 23.399 Neuninfektionen binnen 24 Stunden. Am heutigen Sonntag lag die Zahl mit 16.017 Neuninfektionen zwar deutlich darunter, allerdings geben nicht alle Gesundheitsämter ihre Zahlen am Wochenende an das RKI weiter.

Corona-Bonus für Bezieher von Hartz IV soll kommen - 150 Euro für alle

Update, Sonntag (8. November), 20.10 Uhr: Wegen des Corona-Lockdowns im November fordert Verdi-Chef Frank Werneke einen Bonus für Hartz-IV-Empfänger. Ginge es nach ihm, so solle der Regelsatz um 150 Euro aufgestockt werden.

Er begründet seine Forderung damit, dass Tafeln momentan nicht wie gewohnt öffnen können und Bezieher der Grundsicherung damit höhere Kosten für Lebensmittel haben.

Coronavirus in Dortmund: Inzidenzwert sinkt deutlich

Update, Sonntag (8. November), 17.35 Uhr: Wie die Stadt Dortmund mitteilt, seien binnen 24 Stunden 109 neue Infektionen mit dem Coronavirus dazu gekommen. Damit liegt der Inzidenzwert voraussichtlich bei 222 - und sinkt von 233,9 deutlich.

Zurzeit werden in Dortmund 126 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 37 intensivmedizinisch, davon wiederum 25 mit Beatmung.

Corona-Pandemie hat Verbrauch von Plastik angekurbelt

Update, Sonntag (8. November), 16.11 Uhr: Die Corona-Pandemie hat einem Bericht der Europäischen Umweltagentur EEA zufolge nur kurzfristig positive Auswirkungen auf die Umwelt. Zwar sei in vielen europäischen Ländern die Luftqualität besser geworden, weil unter anderem weniger Auto gefahren wurde. Auf der anderen Seite sei aber der Verbrauch von Einwegkunststoff gestiegen, hieß es in einer EEA-Mitteilung.

Corona: Erste Stadt in NRW will Maskenpflicht im Unterricht auch für Grundschüler

Update, Sonntag (8. November), 15.14 Uhr: Um die Corona-Pandemie einzudämmen, sollen an den Grundschulen der Stadt Krefeld die Schüler ab sofort auch im Unterricht eine Maske tragen. Diese „dringliche Empfehlung“ hat der Krisenstab der Stadt ausgesprochen, wie am Sonntag aus einer Mitteilung im Internet hervorging.

Ob aus der Empfehlung in den nächsten Tagen in Krefeld eine Pflicht wird, will die Stadt zunächst juristisch prüfen. Die Empfehlung soll an den Schulen durch Beschlüsse der jeweiligen Schulkonferenz umgesetzt werden.

In Nordrhein-Westfalen sind derzeit bis auf Grundschüler alle Schüler verpflichtet, auf dem Schulgelände und im Unterricht durchgehend eine Maske zu tragen, außer beim Essen und Trinken. Nur Grundschüler dürfen im Klassenraum ihre Maske abnehmen. Lehrer dürfen ohne Maske unterrichten, solange sie einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten können.

Knapp 3300 neue Coronafälle in NRW

Update, Sonntag (8. November), 13.40 Uhr: Den Gesundheitsbehörden in Nordrhein-Westfalen sind am Samstag (8. November) wieder mehrere tausend neue Corona-Infizierte bekannt geworden. Dem Landeszentrum Gesundheit wurden bis Sonntagmorgen (0 Uhr) 3286 neue positive Testergebnisse innerhalb eines Tages gemeldet (Vortag: 5649), wie aus einer Übersicht im Internet hervorgeht. An Sonntagen sind die erfassten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird und einige Kommunen keine aktuellen Zahlen melden. Im bevölkerungsreichsten Bundesland stieg die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Corona am Samstag um sieben auf 2341.

Die landesweite Zahl der Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen ging weiter leicht zurück. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz lag am Sonntagmorgen bei 165,0 nach 172,5 am Vortag. Zum Vergleich: Eine Woche zuvor am 1. November lag der Wochenwert noch bei 160,7. Den bisherigen Höchststand erreichte dieser Wert am Donnerstag mit 177,5.

Merkel: Pfleger und Ärzte zuerst gegen Coronavirus impfen

Update, Sonntag (8. November), 12.50 Uhr: Derzeit diskutieren Experten der Ständigen Impfkommission, der Wissenschaftsakademie Leopoldina und der Ethikkommission um die richtige Verteilung des Corona-Impfstoffs. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat nun verraten, welche Bevölkerungsgruppen zuerst geimpft werden könnten.

„Ich glaube, ich kann schon so viel verraten, dass ich sage, ganz vorn dran sind natürlich Pflegekräfte, Ärzte und auch Menschen, die zu einer Risikogruppe gehören. Das sind dann allerdings schon recht viele in unserem Land“, sagte Merkel am Sonntag zum Tag der offenen Tür in einem Video, in dem sie auf Bürgerfragen antwortete.

Eine Impfpflicht gegen Corona soll es laut Bundesregierung nicht geben. Bundesländer wie NRW sind aktuell dabei, ein Impf-Konzept auf die Beine zu stellen. So sollen sogenannte Impfzentren aufgebaut werden, wo die Bevölkerung nach und nach geimpft werden soll.

Gänse sind in NRW trotz - oder wegen - Corona begehrt

Update, Sonntag (8. November), 11.22 Uhr: Gänse vom heimischen Bauern sind auch 2020 begehrt - trotz oder vielleicht gerade wegen der Corona-Pandemie. „Das Bestellbuch ist leicht voller als normal“, sagte der Essener Bauer und Gänsehalter Nikolas Weber wenige Tage vor St. Martin (11. November) der Deutschen Presse-Agentur. Im Teil-Lockdown falle viel Gewohntes weg - der Winterurlaub, Besuche von Freunden, großen Verwandtschaftstreffen - da seien offenbar viele Kunden bereit, in andere Dinge wie hochwertiges Essen zu investieren.

NRW führt neue Regeln für Reiserückkehrer aus Corona-Risikogebieten ein

Update, Sonntag (8. November), 11.11 Uhr: In NRW gelten ab dem 9. November neue Regeln für Reiserückkehrer aus Corona-Risikogebieten*. Die Regeln sehen unter anderem vor, dass Reiserückkehrer sich nach der Einreise nach NRW zwingend in eine zehntägige Quarantäne begeben müssen. Erst ein Corona-Test frühestens fünf Tage nach der Einreise kann die Quarantäne vorzeitig beenden.

Coronavirus in NRW: Drei Städte im Ruhrgebiet mit traurigen Zahlen

Update, Sonntag (8. November), 9.05 Uhr: Herne hat am Sonntag (8. November) fast die 300er-Marke bei der 7-Tage-Inzidenz geknackt. Die Stadt hatte laut Robert Koch-Institut eine Inzidenz von 299,8. Damit haben sich in den letzten 7 Tagen 299,8 Menschen pro 100.000 Einwohner mit dem Coronavirus infiziert.

Es folgen Duisburg mit einer 7-Tage-Inzidenz von 251,1 und Bottrop mit einem Wert von 239,9. Damit liegen die Top-3-Städte mit den schlechtesten 7-Tage-Inzidenzen in NRW im Ruhrgebiet.

Das sind die zehn NRW-Städte mit den höchsten 7-Tage-Inzidenzen:

Stadt7-Tages-Inzidenz
Herne299,8
Duisburg251,1
Bottrop239,9
Dortmund233,9
Hagen227,9
Recklinghausen222,1
Remscheid220,1
Herford218,7
Solingen214,8
Krefeld210,2

Aktuell haben in NRW nur noch drei Kommunen eine 7-Tage-Inzidenz von unter 100: Der Rheinisch-Bergische Kreis (91,4), der Kreis Coesfeld (78,4) sowie Soest (59). 13 Kommunen in NRW überschreiten eine 7-Tage-Inzidenz von 200.

Coronavirus: RKI meldet 16.017 neue Fälle

Update, Sonntag (8. November), 8.48 Uhr: Das Robert Koch-Institut meldet leicht rückläufige Corona-Neuinfektionen in Deutschland. Am Sonntag kamen in der gesamten Bundesrepublik 16.017 neue Fälle dazu. Einen Tag zuvor lag die Zahl der Neuinfizierte noch bei 23.399 Fällen. Der Abfall der Zahlen ist am Wochenende normal, da weniger Tests durchgeführt werden und weniger gemeldet wird. Zudem meldeten die Gesundheitsämter in Deutschland rund 63 neue Todesfälle im Zusammenhang mit Sars-CoV-2.

Coronavirus-Panne in NRW? Stadt Köln korrigiert Aussagen

Update, Sonntag (8. November), 8.43 Uhr: Die Stadt Köln hat einen Bericht zurückgewiesen, nach dem am Freitag zeitweise 800 Bürger nichts von ihrer Coronainfektion gewusst haben.

Der Kölner Sozialdezernent Harald Rau hatte der Tageszeitung Welt gesagt: „Wir konnten diese Menschen, die sich in einem städtischen Testzentrum testen lassen haben, bislang nicht über ihr positives Ergebnis informieren.“

Am Samstag teilte die Stadt mit: „Entgegen aktueller Medienberichte trifft es nicht zu, dass in Köln positiv auf Covid-19 Getestete nicht wussten oder wissen, dass sie infiziert sind.“ Den Befund erhielten Getestete vom Labor, das positiv Getestete dann auch dem Gesundheitsamt melde.

Corona ist schuld: Weihnachtsbäume werden in NRW deutlich teurer

Update, Samstag (7. November), 22.23 Uhr: Wegen der Corona-Pandemie werden die Preise für Weihnachtsbäume in NRW in diesem Jahr drastisch steigen. Grund dafür sind höhere Ausgaben für Hygieneprodukte und Logistik. So brauchen Weihnachtsbaum-Verkäufer nicht nur Desinfektionsmittel und Masken, sondern auch extra Personal und größere Verkaufsflächen.

Schätzungen zufolge könnte eine Nordmanntanne in diesem Winter bis zu 25 Euro pro Meter kosten. Damit würde ein normal großer Baum einen stolzen Preis von rund 50 Euro haben. Ob sich das Familien angesichts der derzeit schwierigen finanziellen Lage noch leisten können, ist fraglich.

Dortmund: Weiterhin hoher Anstieg von Neuinfektionen - Inzidenzwert erreicht Rekord

In Dortmund sind binnen eines Tages 256 neue Corona-Infektionen dazu gekommen. Damit liegt der Inzidenzwert voraussichtlich bei 235,8. Den genauen Wert gibt das RKI um Mitternacht bekannt.

Derzeit werden in Dortmund 117 Corona-Patienten stationär behandelt, 36 von ihnen auf der Intensivstation und 24 mit Beatmung.

Coronavirus in NRW: Plan für Versorgung mit Impfstoffen steht

Der Bund soll die Corona-Imfpstoffe beschaffen und finanzieren. Die Bundesländer richten die entsprechenden Impfzentren ein. So der Plan, auf den sich Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) und Bundesminister Jens Spahn (CDU) am Freitag (6. November) verständigt hatten.

Nach ersten Angaben sollen die Impfstoffe durch die Bundeswehr oder von den Herstellern direkt ausgeliefert werden. Je nach Größe des Bundeslandes sollen die Impfdosen entsprechend verteilt werden. „Nach Zulassung eines Impfstoffs ist zunächst von einer begrenzten Anzahl verfügbarer Impfdosen auszugehen“, heißt es im Beschlusstext. Zunächst sollen besonders Risikogruppen berücksichtigt werden. Dabei sollen auch mobile Impfteams zum Einsatz kommen. Den Nachweis, dass sie berechtigt sind, müssen die zu Impfenden selbst erbringen. „Die Teilnahme an der Impfung ist freiwillig“, heißt es weiter.

In NRW plant man verschiedene Verteilwege für die Corona-Impfung. So soll es unter anderem Impfzentren, eine Versorgung über niedergelassene Ärzte und Betriebsärzte sowie „aufsuchende Angebote“ geben. Das NRW-Gesundheitsministerium gab am Samstag allerdings zu bedenken, dass die Errichtung geeigneter Impfstrukturen komplex sei. Lagerung und die Personalfrage müssten noch geklärt werden.

Coronavirus in NRW: Drei Demos in Gelsenkirchen

In Gelsenkirchen hatte die AfD heute zu einer Demonstration aufgerufen. Das Thema der Kundgebung lautete: „Schluss mit dem Corona Lockdown. Grundrechte sofort wiederherstellen“ . Sie begann um 11 Uhr vor dem Hans-Sachs-Haus in Gelsenkirchen und endete um 12.30 Uhr. Laut Angaben der Polizei nahmen rund 70 Personen daran teil. Die Demo verlief ohne weitere Vorkommnisse.

Parallel zu der AfD-Kundgebung gab es eine Gegendemonstration mit dem Thema: „Nieder mit dem Faschismus.“ Sie wurde von einer Privatperson angemeldet und war gegen 12. Uhr ebenfalls beendet. Eine Kundegebung mit ähnlichem Thema fand auch noch auf dem Heinrich-König-Platz statt. Hier nahmen etwa 40 Personen teil.

Bei keiner der drei Demonstrationen soll es zu Festnahmen gekommen sein, auch Straf- oder Ordnungswidrigkeiten wurden laut der Polizei nicht festgestellt – scheinbar hatten sich alle Demonstranten an die Corona-Auflagen und Regeln gehalten.

Coronavirus in NRW: Quarantäne im Hotel statt zu Hause

Update, Samstag (7. November), 15.15 Uhr: Es ist nicht gerade einfach seinen Alltag in Quarantäne zu verbringen. Wer macht den Einkauf, wie schützen sich die Familienmitglieder vor einer Infektion? Um solchen Problemen vorzubeugen, fordert der Ärzteverband Marburger Bund die freiwillige Unterbringung von Corona-Infizierten in Hotels.

Hinzu kommen in der häuslichen Quarantäne die erschwerten Bedingungen des Abstandhaltens. „Beengte Wohnverhältnisse gefährden den Erfolg der Quarantäne“, sagte Susanne Johna, Vorsitzende des Verbandes, gegenüber der Funke Mediengruppe.

Susanne Johna vom Marburger Bund fordert die Unterbringung von Quarantäne-Fällen in Hotels.

Es würde sich daher anbieten, dass positiv Getestete mit gar keinen oder nur schwachen Symptomen das Angebot bekommen, die zehntägige Quarantäne in einem Hotelzimmer zu verbringen. Eine solche Regelung käme auch Hotels und Pensionen zugute, die in der Krise kaum Einnahmen hätten, so Susanne Johna. Die Kosten für die Unterbringung müsse der Staat übernehmen.

Coronavirus in NRW: Keine Soforthilfen für NRW-Flughäfen

Update, Samstag (7. November), 13.00 Uhr: Aufgrund der Coronavirus-Krise wollte oder konnte niemand mehr so wirklich in Urlaub. Die Folge war, dass auch die Flugzeuge am Boden blieben – mit gravierenden finanziellen Folgen für viele Flughafenbetreiber. So klagten die Flughäfen in Dortmund und Düsseldorf bereits im Frühjahr über finanzielle Engpässe.

Der Luftverkehrsgipfel am Freitag (6. November) sollte klären, ob auch den Flughäfen eine Soforthilfe aufgrund von Corona zugesichert werden kann. Allerdings konnte man sich am Ende des Tages nicht einigen und so hatte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) keine Unterstützung zugesagt. Doch die Betreiber in NRW dürfen noch hoffen, denn Bund und Länder wollen in den kommenden beiden Wochen einen finanziellen Plan entwerfen, um die Flughäfen zu unterstützen.

Coronavirus in NRW: Zahl der Neuinfektionen weiterhin hoch

Update, Samstag (7. November), 10.30 Uhr: Das RKI meldete für NRW 5.892 Neuinfektionen, dem Landeszentrum Gesundheit wurden bis Samstagmorgen um 0.00 Uhr 5649 neue positive Testergebnisse innerhalb eines Tages gemeldet. Am Vortag waren es 5504. Zwar liegt zwischen den beiden Zahlen ein kleiner Unterschied, das Fazit ist jedoch das gleiche: In Nordrhein-Westfalen bleibt die Zahl der Corona-Neuinfektionen weiter hoch. 

Die Wocheninzidenz liegt damit laut dem Landeszentrum bei 168,4. Regional gab es bei den Wochenwerten in NRW große Unterschiede. Nur drei Kreise lagen laut dpa am Samstag unter 100: Soest (67,9), Coesfeld (78,4) und Euskirchen (79,0). Die höchsten Werte verzeichneten Hagen (273,5), Duisburg (270,9) und Herne (262,1).

Coronavirus in NRW: Pandemie hat Einfluss auf Weihnachten

Update, Samstag (7. November), 09.55 Uhr: Dass das Weihnachtsfest in diesem Jahr anders ausfallen wird, ist klar. Noch ist eine Feier im trauten Kreis der Familie aber weiterhin möglich. Allerdings hat die Coronavirus-Pandemie Einfluss auf die Weihnachtsdekoration – denn die wird teurer.

So müssen alle, die festlich dekorieren wollen und sich einen Weihnachtsbaum ins Wohnzimmer stellen, tiefer in die Tasche greifen. Denn die Weihnachtsbäume in NRW werden voraussichtlich teurer, so der Vorsitzende des entsprechenden Fachbereichs im NRW-Landesverband Gartenbau, Eberhard Hennecke. Der Preis für die beliebte Nordmann-Tanne dürfte von 18 bis 23 Euro pro laufendem Meter auf etwa 20 bis 25 Euro steigen.

Die Nordmann-Tanne zählt zu den beliebtesten Weihnachtsbäumen in Deutschland. Im Corona-Jahr wird sich das im Preis niederschlagen.

Grund seien zusätzliche Ausgaben für Corona-Auflagen wie Desinfektion, extra Personal und besonders große Verkaufsflächen. Die Nachfrage sei aber trotz Corona-Krise ungehalten hoch. Schon jetzt würden viele nach Weihnachtsbäumen fragen, so Hennecke gegenüber der Deutschen Presseagentur (dpa).

Coronavirus in NRW: Erste Schnelltests laufen an

Update, Samstag (7. November), 09.40 Uhr: Die ersten Corona-Schnelltests, die eine Alternative zum PCR-Test bieten, sollen laut Angaben der jeweiligen Ministerien bereits in einigen Bundesländern verwendet werden können, teils sind aber noch Vorbereitungen dafür geplant.

In NRW sollen der Einsatz der Schnelltest am Montag (9. November) starten. Als erste sollen Bewohner von Alten- und Pflegeheimen damit getestet werden. Insgesamt sollen in diesem Monat neun Millionen solcher Schnelltest zur Verfügung stehen. Das hatte der Bund zugesichert. Das monatliche Kontingent solle dann aber monatlich wachsen.

Coronavirus: Neue Infektionszahlen für Deutschland und NRW

Update, Samstag (7. November), 08.40 Uhr: Mit einiger Verzögerung gab das Robert Koch-Institut die heutigen Infektionszahlen bekannt. Normalerweise veröffentlicht die Behörde um 0.00 Uhr den aktuellen Stand, am heutigen Samstag kam das Update erst gegen 8.00 Uhr.

So meldete das RKI aber 23.399 Corona-Neuinfektionen in Deutschland. Das ist erneut ein bedenklicher Rekordwert. Auch kamen insgesamt 130 Todesfälle hinzu. Damit steigt die Zahl der Todesfälle in Deutschland auf 11.226. In NRW soll es in den letzten 24 Stunden 5.892 Neuinfektionen gegeben haben.

Coronavirus in NRW: Nach Herne entzerrt jetzt auch Münster den Schulbeginn

Update, Freitag (6. November), 20.44 Uhr: Um volle Schulbusse am Morgen zu vermeiden, entzerrt nun auch die Stadt Münster den Unterrichtsbeginn. In allen Gymnasien der Innenstadt beginnt er vom 12. November an 30 Minuten später als bisher, wie die Stadt am Freitag mitteilte. Acht städtische Gymnasien - eines mitsamt einer Realschule - und die Bischöfliche Marienschule machen einer Sprecherin zufolge mit.

Es gehe darum, in der Corona-Pandemie bestmöglichen Schutz zu erreichen. Vertreter aller Schulformen hätten diesen Weg in Abstimmung mit dem Krisenstab erarbeitet. Die Stadt will zunächst vier Wochen lang prüfen, wie effektiv und praktikabel die Regelung ist.

Zuvor setzte bereits die Stadt Herne auf eine Entzerrung des Schulbeginns. In weiterführenden Schulen sollen die Schüler der Klassen fünf bis zehn vom 16. November je nach Schulform zwischen 7:45 Uhr und 8:45 Uhr kommen.

Update, Freitag (6. November), 18.18 Uhr: Die Fitnessstudios in Nordrhein-Westfalen bleiben coronabedingt geschlossen. Dies entschied das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster in einem Eilverfahren, wie eine Gerichtssprecherin am Freitag mitteilte.

Die in der Coronaschutzverordnung verankerte Schließung sei „voraussichtlich verhältnismäßig“ und angesichts der angekündigten Corona-Bundeshilfen für die Studiobetreiber „auch noch angemessen“. Der Beschluss ist unanfechtbar.

Das OVG Münster wies mit seiner ersten Entscheidung zum seit Montag geltenden Teil-Lockdown den Eilantrag eines Unternehmens ab, das in Köln und Umgebung insgesamt elf Fitnessstudios betreibt. Die Firma machte in ihrem Antrag vergeblich geltend, die Schließung greife rechtswidrig in die verfassungsrechtlich geschützte Freiheit der Berufsausübung ein.

Entscheidung des OVG: Fitnessstudios bleiben in NRW geschlossen

Coronavirus in NRW: Verwaltungsgericht will am Montag über Maskenpflicht in Düsseldorf entscheiden

Update, Freitag (6. November), 17.30 Uhr: Das Verwaltungsgericht will am Montag (9. November) über die generelle Maskenpflicht im öffentlichen Raum in Düsseldorf entscheiden. Das sagte eine Sprecherin am heutigen Freitag. Bis zum Nachmittag lagen sechs Eilanträge gegen die Regelung vor.

Zunächst hatte das Gericht eine Entscheidung noch in der laufenden Woche angepeilt, bis zum Donnerstagnachmittag standen aber noch die Stellungnahmen der Stadt Düsseldorf zu den ersten Eilanträgen aus. Die Stadt selbst hatte nach Angaben eines Sprechers erst am Donnerstag (5. November) den zweiten Eilantrag weitergeleitet bekommen.

Am Freitagvormittag ging ein dritter dort ein. Beim Gericht landeten am Freitag drei weitere Anträge. Die Beschwerdeführer - unter ihnen ein Rechtsanwalt - wenden sich gegen die Maskenpflicht, die seit dieser Woche für Passanten im gesamten Düsseldorfer Stadtgebiet gilt. Ausgenommen sind unter anderem Grünflächen wie Parks und Friedhöfe.

Coronavirus in NRW: Bochum meldet mehr neue Genesene als Neuinfektionen

Update, Freitag (6. November), 16.54 Uhr: Die Stadt Bochum verzeichnet am heutigen Freitag 74 Neuinfektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2). Insgesamt liegen der Stadt seit Beginn der Covid-19-Pandemie somit 3.289 positive Testergebnisse vor.

Die Zahl der Genesenen ist im gleichen Zeitraum um 106 auf insgesamt 2.142 gestiegen. Aktuell sind somit in Bochum 1.114 Personen infiziert - 33 weniger als am Vortag. Die Stadt beklagt einen weiteren Todesfall. Insgesamt sind 33 Bochumer im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. Der Inzidenzwert liegt bei 193,9.

Coronavirus in NRW: Dortmund meldet 193 Neuinfektionen und weiteren Todesfall

Update, Freitag (6. November), 15.08 Uhr: Tagesaktuelle Fallzahlen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) gibt es auch von der Stadt Dortmund. Am heutigen Freitag sind 193 positive Testergebnisse hinzugekommen. Seit Beginn der Pandemie zählt Dortmund somit 5.613 Infektionen.

3.272 Personen gelten mittlerweile wieder als genesen. Aktuell sind 2.308 Dortmunder infiziert. Der Inzidenzwert wird laut Berechnungen der Stadt Dortmund mit den heutigen Zahlen 218,4 betragen.

Am gestrigen Donnerstag ist eine 90-jährige Frau an den Folgen von Covid-19 gestorben, nachdem sie tags zuvor stationär aufgenommen wurde. Zurzeit werden in Dortmund 123 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 34 intensivmedizinisch, davon wiederum 24 mit Beatmung.

Coronavirus in NRW: Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 pendeln sich auf hohem Niveau ein

Erstmeldung vom Freitag (6. November): In Nordrhein-Westfalen haben sich die Neuinfektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) auf einem hohen Niveau eingependelt. Zugleich stieg sowohl die Gesamtzahl der Covid-19-Patienten als auch die der schweren Fälle in den Kliniken des bevölkerungsreichsten Bundeslandes weiter.

Die Zuwächse waren aber kleiner als am Vortag. Fast 1.000 Intensivplätze mit Beatmungstechnik sind landesweit frei. Landesweit wurden 5.504 neue positive Testergebnisse innerhalb eines Tages gemeldet, wie aus den Daten des Landeszentrums Gesundheit (LZG) vom heutigen Freitag (Stand 0 Uhr) hervorgeht. Derzeit sind in NRW 56.000 Menschen infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 stieg um 33 auf 2.300.

Alle Entwicklungen zum Coronavirus in NRW der vergangenen Tage findet ihr hier.

Rubriklistenbild: © Roland Weihrauch/dpa

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