NRW-Live-Ticker zu Covid-19 

Coronavirus in NRW: Infektionen im Kreis Coesfeld erstmals wieder unter 50er-Grenze - neue Regeln für Friseure und Freibäder

In NRW gibt es trotz Coronavirus Lockerungen. Wurden diese jetzt für die Menschen zum Verhängnis? Die Infos im Covid-19-Live-Ticker.

  • Auf das Bundesland Nordrhein-Westfalen (NRW) kommen zahlreiche Lockerungen in der Coronavirus-Krise* zu.
  • Die Coronavirus-Pandemie, ausgelöst durch den Erreger Sars-CoV-2, sorgte in NRW für zahlreiche Infizierte und Tote. 
  • Die jüngsten Entwicklungen zu Covid-19 in NRW gibt es im Live-Ticker von RUHR24.

Update, Sonntag (17. Mai), 22.07 Uhr: Dieser Ticker wird an dieser Stelle nicht mehr aktualisiert. Alles Infos zum Coronavirus in Nordrhein-Westfalen gibt es im neuen NRW-Ticker.

  • Update, Sonntag (17. Mai), 11.15 Uhr: In mehreren Städten in NRW sind am Samstag (16. Mai) viele Menschen auf die Straße gegangen, um gegen die derzeit geltenden Coronavirus-Regeln zu demonstrieren. Polizei und Ordnungsamt hatten vorab mit möglichen Problemen gerechnet.

Corona-Demos in NRW: Versammlungen in mehreren Städten verliefen überweigend friedlich

Zu den Demonstrationen kamen jedoch vielerort weniger Menschen als erwartet, wie der WDR berichtet. Demos fanden unter anderem in Köln, Bonn, Aachen, Essen und Dortmund statt. Zu Zwischenfällen kam es jedoch nur in Köln und Dortmund.

Dort musste die Polizei unter anderem eingreifen, als es zu Rangeleien zwischen den Teilnehmern einer unangemeldeten Ansammlung und einer Demo gegen rechts kam. In Dortmund kam es ebenfalls zu einer spontanen Versammlung mit etwa 300 Demonstranten, unter ihnen auch einige bekannte Rechtsextreme. Die Polizei sprach hier einzelne Platzverweise aus.

Update, Sonntag (17. Mai), 9.19 Uhr: Nach der Coronavirus-Pause startete gestern die Fußball-Bundesliga. Zum ersten Mal in der Geschichte ausschließlich mit Geisterspielen. Heute geht es unter anderem mit dem Duell zwischen dem 1. FC Köln und dem Mainz 05 weiter.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet zeigte sich mit den ersten Spielen der Bundesliga zufrieden. Befürchtete Fanansammlungen blieben aus. Für ihn ein Schritt in Richtung verantwortlungsvolle Normalität.

Die aktuellen Nachrichten zum Coronavirus in NRW gibt es hier (Stand Mitte Juni).

Coronavirus in NRW: 400 Menschen im Kreis Heinsberg in Quarantäne

Update, Samstag (16. Mai), 18.57 Uhr: Erneuter Ausbruch des Coronavirus im Kreis Heinsberg. Wie der Paketzusteller DPD meldet, ist der Standort in Hückelhoven mit 400 Mitarbeitern wegen des Virus vorzeitig geschlossen. 80 Mitarbeiter seien bereits positiv auf das Virus getestet worden, so der Heinsberger Landrat Stephan Pusch (CDU) in einer Videomitteilung.

In einem Standort des Paketzustellers DPD kam es im Kreis Heinsberg zu einem erneuten Ausbruch des Coronavirus.

340 weitere Proben müssen derzeit noch ausgewertet werden. Die Mitarbeiter befinden sich jetzt in zweiwöchiger Quarantäne, wie der Unternehmenssprecher mitteilte. Die Zustellung von Paketen werden derweil von anderen Standorten von DPD in der Nähe übernommen.

Coronavirus-Ausbruch im Kreis Heinsberg: Weitere Maßnahmen sollen am Montag getroffen werden

Zunächst sollen von den Infizierten die Kontaktpersonen ermittelt werden. Allerdings solle man dabei betonen, dass ein lokaler Ausbruch auf einem Hotspot nicht so schlimm wäre, wie eine Verteilung über den gesamten Kreis, so Stephan Pusch.

Über weitere Maßnahmen wolle man nun am kommenden Montag entscheiden.

Mundschutz und Lockdown: Diese Regeln gelten im neuen Alltag der Coronavirus-Pandemie in NRW.

Update, Samstag (16. Mai), 15.56 Uhr: Nach dem Coronavirus Lockdown kehrt langsam wieder Leben in die Einkaufsstraßen in NRW zurück. Vielerorts hätte die Kundenfrequenz rund zwei Drittel des Niveaus von vor der Krise erreicht

„Dank der Öffnung aller Geschäfte und vieler Gastronomiebetriebe ist ein Besuch in der Innenstadt für die Verbraucher wieder etwas attraktiver geworden“, sagte Peter Achten, der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes NRW gegenüber der dpa.

NRW: 185 mehr Coronavirus-Infektionen als am Vortag

Update, Samstag (16. Mai), 15.09 Uhr: In NRW gibt es 185 mehr Coronavirus-Infektionen als gestern noch. Damit sind es nun rund 36.134. Innerhalb eines Tages sind 10 Todesfälle dazu gekommen, 197 mehr Personen gelten nun als Genesen.

Update, Samstag (16. Mai), 14.30 Uhr: Die Zoos und Tiergärten bekommen in der Coronavirus-Krise 12 Millionen Euro Unterstützung vom Land NRW. Die Corona-Hilfen können von den Parks ab Samstag und bis spätestens Anfang Juni beantragt werden.

Seit dem 2. Mai dürfen diese zwar wieder öffnen, dennoch seien durch die langen Schließungen viele Einnahmen weggefallen.

Coronavirus: Lehrer aus Risikogruppe sollen in NRW bald wieder Präsenzunterricht machen

Update, Samstag (16. Mai), 12.25 Uhr: Lehrer in NRW, die zur Risikogruppe des Coronavirus gehören, sind derzeit vom Präsenzunterricht an den Schulen ausgenommen. Das soll sich nun ändern. NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer erklärte am Freitag (15. Mai), dass die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts keine Einsatzbeschränkungen dieser Lehrer mehr vorsehe.

Nun soll gemeinsam mit den Betroffenen und ihren Interessensvertretern besprochen werden, wer im Präsenzunterricht eingesetzt werden kann. Wer sich in der aktuellen Situation nicht in der Lage dazu sehe, könne noch immer eine arbeitsmedizinische Begutachtung wählen.

Um so schnell wie möglich zum normalen Betrieb an den Schulen zurückzukehren, sei es nötig die personellen Ressourcen auszuschöpfen. Wegen der bisherigen Einsatzbeschränkungen von Lehrer über 60 Jahren oder mit Vorerkrankungen, seien aktuell 30 Prozent der Lehrkräfte nicht im Präsenzunterricht.

NRW: DPD-Paketzentrum im Kreis Heinsberg wegen des Coronavirus geschlossen

Update, Samstag (16. Mai), 11.30 Uhr: Im Kreis Heinsberg wurde ein Standort des Paketzulieferers DPD wegen zahlreicher Infektionen mit dem Coronavirus geschlossen. So berichtet es der WDR. Demnach soll 42 der 400 Miarbeiter dort positiv auf den Erreger Sars-CoV-2 getestet worden seien. Bisher sollen jedoch nur 167 Testergebnisse vorliegen, die weiteren werden am Montag bekannt. 

Die Mitarbeiter des Standortes sollen in Quarantäne seien und Kontakpersonen werden bereits durch das Gesundheitsamt ermittelt. Mit diesem Vorfall überschreitet der Kreis Heinsberg, der zu Anfang der Pandemie Infektionsherd in NRW war, die geltende Infektionsgrenze. Fraglich ist, ob es nun dieselben Folgen geben wird, wie in Coesfeld, wo das Coronavirus bei etlichen Mitarbeitern des Schlachtbetriebs Westfleisch festgestellt wurde. Dort waren die Lockerungen der Corona-Beschränkungen (ab dem 15. Juni gibt es wieder neue Regeln)* um eine Woche verschoben worden.

Demonstrationen in NRW: Kritik an Coronavirus-Beschränkungen

Update, Samstag (16. Mai), 10.31 Uhr: Wie schon am vergangenen Wochenende sollen auch heute in etlichen Städten in NRW Demonstrationen gegen die Coronavirus-Einschränkungen stattfinden. Unter anderem in Düsseldorf, Aachen, Dortmund, Essen und Köln sind Proteste mit bis zu 500 Teilnehmern geplant.

Coronavirus in NRW: Demonstrationen "absolut legitim"

Auch die Polizei bereitet sich auf diese Demos vor, um im Zweifelsfall eingreifen zu können. Verstöße gegen den Infektionsschutz oder die Abstandsregelungen sollen konsequent unterbunden werden.

"Anhusten von Passanten durch Versammlungsteilnehmer, wie wir es am vergangenen Samstag erlebt haben, hat nichts mit Meinungsäußerung zu tun. Bei derartigen Aktionen werden wir konsequent einschreiten", wie der Kölner Polizeipräsident Uwe Jacob gegenüber der dpa erklärte.

Proteste gegen Coronavirus-Beschränkungen in NRW: Dauer hängt vom Staat ab

Auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet äußerte sich zu den geplanten Demonstrationen und erklärte, dass diese "absolut legitim" seien. Er rief jedoch auf, aufzupassen, wer sich unter die Proteste mische. Auch Links- und Rechtsradikale sowie Reichsbürger würden versuchen, die Demos für sich zu nutzen.

Wie lange die Proteste stattfinden, hänge für ihn mit dem Agieren des Staates zusammen und wie gut dieser seine Politik erkläre. Wenn die Einschränkungen der Grundrechte nicht länger als absolut notwendig gelten würden, dann gehe er davon aus, dass sie sich schnell wieder verlaufen.

Coronavirus: Stadt Unna (NRW) möchte in Sachen Maskenpflicht konsequenter handeln

Update, Samstag (16. Mai), 8.45 Uhr: Die Kreisstadt Unna hat mitgeteilt, dass sie in Sachen Maskenpflicht ab Montag (18. Mai) härter durchgreifen will. Seit vergangenen Montag (11. Mai) gilt auf dem Unnaer Wochenmarkt die erweiterte Maskenpflicht, wer sich nicht daran hält, dem droht bald ein Bußgeld.

Die Maskenpflicht auf dem Wochenmarkt gilt für den Bereich von der Bahnhofstraße bis zur Massener Straße und bis zur Wasserstraße. Wer in diesem Bereich an Markttagen keinen Mundschutz trägt, dem droht ab Montag (18. Mai) ein Bußgeld in Höhe von 50 Euro. Menschen, die sich ein zweites Mal ohne Maske auf dem Markt erwischen lassen, müssen mit einer Strafe von 100 Euro rechnen. 

Coronavirus in NRW: Wenig Neuinfektionen im Kreis Unna

Update, Freitag (15. Mai), 22.10 Uhr: NRW - Das Gesundheitsamt im Kreis Unna meldet am Freitag (15. Mai) nach zwei Tagen ohne neue Coronavirus-Fälle wieder eine Neuinfektion. Damit liegt die Zahl der bestätigten Infektionen seit Beginn der Pandemie nun bei 651. 34 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 verstorben.

Unterdessen sind 423 Personen wieder genesen (keine Veränderung im Vergleich zum Vortag). Aktuell sind 194 Menschen im Kreis Unna mit dem Erreger infiziert:

Update, Freitag (15. Mai), 21.40 Uhr: In Bochum wurde heute keine Neuinfektion gemeldet. Insgesamt sind damit 488 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden (nicht 489, wie die Stadt am Vortag mitteilte). Davon sind 409 genesen (eine Person mehr als am Vortag).

Coronavirus in NRW: Keine Neuinfektionen in Bochum gemeldet

Von den Erkrankten werden noch fünf stationär behandelt, zwei unter ihnen intensivmedizinisch. 18 Menschen sind in Bochum an den Folgen der Virus-Erkrankung verstorben. Eine weitere positiv getestete Person war ebenfalls verstorben, allerdings nicht an den Folgen der Corona-Infektion.

Unterdessen soll ab Montag (18. Mai) die Stadtverwaltung in Bochum schrittweise ihre Pforten öffnen. Hier gilt das Abstandsgebot von 1,5 Metern, auf Händeschütteln wird verzichtet. Wo der Mindestabstand nicht einzuhalten ist, muss Mundschutz getragen werden. Der Zugang zur Verwaltung ist nur mit einem vorher vereinbarten Termin möglich, der von maximal zwei Personen wahrgenommen werden kann.

Coronavirus in NRW: Zahl der Corona-Infektionen steigt in Essen leicht an

Update, Freitag (15. Mai), 21.30 Uhr: In Essen sind nach Angaben der Stadt derzeit 98 Personen am Coronavirus erkrankt. 807 Menschen (acht Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag) haben sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus infiziert.

674 Personen (eine Person mehr als am Vortag) sind nach einer Erkrankung wieder genesen. Die Zahl der mit dem Coronavirus Verstorbenen bleibt weiterhin bei 35.

Coronavirus in NRW: Zwei Todesfälle und Anstieg der Neuinfektionen im Kreis Recklinghausen

Update, Freitag (15. Mai), 21.15 Uhr: Im Kreis Recklinghausen gibt es zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Es handelt sich um einen 66-jährigen Mann aus Gladbeck und einen 58-Jährigen aus Recklinghausen, die jeweils unter Vorerkrankungen litten. Damit sind 36 Covid-19-Patienten seit Beginn der Pandemie im Kreis verstorben.

Die bestätigten Coronavirus-Fälle im Kreis Recklinghausen stiegen in den vergangenen 24 Stunden um 23 weitere Erkrankte auf 1.231 an. Insgesamt sind 1.011 Menschen wieder gesund, was einem Plus von zwölf weiteren Geheilten entspricht. Die Gesamtzahl der Infizierten im Detail (in der Klammer die Zahl der Gesundeten):

  • Castrop-Rauxel: 129 (88)
  • Datteln: 53 (46)
  • Dorsten: 152 (144)
  • Gladbeck: 207 (150)
  • Haltern am See: 83 (78)
  • Herten: 86 (81)
  • Marl: 112 (88)
  • Oer-Erkenschwick: 193 (151)
  • Recklinghausen: 160 (134)
  • Waltrop: 56 (51)
  • Update, Freitag (15. Mai), 20.58 Uhr: Rund 150 Erntehelfer eines Spargelbetriebs im Rhein-Sieg-Kreis haben am Freitag nach einem Medienbericht vorübergehend die Arbeit niedergelegt, um gegen schlechte Bezahlung und aus ihrer Sicht unhaltbare Wohn- und Hygieneverhältnisse zu protestieren. Es sei nicht zu Straftaten gekommen.

    NRW-Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser und ihre Bundes-Ministerkollegin Julia Klöckner (beide CDU) in einer gemeinsamen Reaktion auf den Fall: "Wir erwarten von den zuständigen Behörden, die Vorfälle aufzuklären und wo nötig, schnell und konsequent durchzugreifen. Diejenigen, die Bestimmungen zum Schutz aller Beteiligten bewusst ignorieren, um sich einen Vorteil zu verschaffen, dürfen damit keinen Erfolg haben."

    NRW-Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser (CDU)

    Coronavirus in NRW: Drei positive Corona-Tests bei Tönnies

    In dem Betrieb sind laut der Internetausgabe des Bonner Generalanzeigers 250 bis 300 Erntehelfer in beengten Verhältnissen untergebracht - teils zu viert oder zu fünft auf einem Zimmer. Die Sanitäranlagen seien "katastrophal", die Arbeiter hätten teils nur einen Bruchteil des versprochenen Lohns bekommen.

    Update, Freitag (15. Mai), 20.40 Uhr: Drei Coronavirus-Tests bei Deutschlands größtem Fleischverarbeiter Tönnies in der NRW-Stadt Rheda-Wiedenbrück sind nach einem Zwischenstand positiv ausgefallen. Von insgesamt 6.204 getesteten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Unternehmens seien bislang 3.252 Proben ausgewertet worden, teilte Tönnies am Freitag mit.

    Coronavirus in NRW: Polizei erwartet Demos in Dortmund, Essen, Düsseldorf, Aachen

    Update, Freitag (15. Mai), 20.25 Uhr: Die Polizei in NRW bereitet sich auf Demonstrationen gegen die Coronavirus-Einschränkungen an diesem Wochenende vor. In mehreren Städten sind Demos mit einigen Dutzend oder hundert Teilnehmern geplant, etwa in Dortmund, Essen, Düsseldorf und Aachen.

    In Köln wurde eine ursprünglich für Samstag angekündigte Kundgebung mit 1.000 Teilnehmern vom Veranstalter zwar abgesagt. Dennoch wird die Polizei nach eigenen Angaben auch hier mit starken Kräften in der Innenstadt im Einsatz sein.

    Coronavirus in NRW: Mann beantragt über eine Million Euro Soforthilfe binnen fünf Tagen

    Update, Freitag (15. Mai), 19.59 Uhr: Ermittler haben einen Mann dingfest gemacht, der sich Coronavirus-Soforthilfe im Millionenbereich hatte ergaunern wollen. Der 30-Jährige sei in Niedersachsen festgenommen worden, wie die Staatsanwaltschaft München I mitteilt. Während er bei Versuchen in Bayern mit seiner Masche auf Granit biss, hatte er es zuvor in Baden-Württemberg, NRW und Berlin geschafft, sich Soforthilfen in Höhe von insgesamt 67.000 Euro auf sein Konto überweisen zu lassen.

    Der Mann habe in nur fünf Tagen zwischen dem 31. März und dem 5. April Coronavirus-Soforthilfe in 23 Fällen beantragt - bei der Landeshauptstadt München sowie bei den Regierungen von Schwaben und Oberbayern. Insgesamt habe sich die Antragssumme auf mehr als eine Million Euro belaufen. Er sitzt nun in Untersuchungshaft.

    Coronavirus in NRW: Polizei warnt vor kriminellen Hackern bei Videoschalten

    Update, Freitag (15. Mai), 19.45 Uhr: Kriminelle Hacker nutzen laut der Polizei in NRW die während der Coronavirus-Krise beliebt gewordenen Videokonferenzen aus, um vertrauliche Firmengeheimnisse auszuspionieren. So könnten zum Beispiel Geschäftsstrategien oder Zahlungswege ausgespäht werden. Auch in private Videogespräche könnten Hacker eintauchen, um Nutzer anschließend mit Tonaufnahmen oder Bildern zu erpressen.

    Nutzer sollten genau darauf achten, wer an der Videoschalte teilnimmt. Mit einem Passwort oder einem Signalton beim Eintritt oder beim Verlassen der Konferenz lasse sich das Risiko bereits mildern. Es sei auch sinnvoll abzuwägen, welche Themen über die Konferenz-Leitung besprochen werden und welche besser nicht. Die Polizei nennt das Phänomen "Zoom-Bombing" nach dem viel genutzten Video-Konferenz-Programm "Zoom".

    Die Polizei warnt vor Hackern, die sich in Videokonferenzen einschleusen.

    Coronavirus in NRW: Zoos und Tiergärten können Corona-Hilfen beantragen

    Update, Freitag (15. Mai), 19.30 Uhr: Das Land NRW stellt ab sofort Coronavirus-Hilfen für Zoos und Tiergärten in Höhe von über 11,8 Millionen Euro bereit. Eine Beantragung ist bis zum 4. Juni 2020 (Poststempel) schnell und unkompliziert möglich.

    Die Konditionen für die Förderung und entsprechende Vordrucke für die Beantragung können unter diesem Link von der Homepage des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW heruntergeladen werden.

    Coronavirus in NRW: Zahl der Neuinfektionen steigt leicht an

    Update, Freitag (15. Mai), 19.05 Uhr: In ganz NRW sind innerhalb eines Tages 226 neue Coronavirus-Infektionen registriert worden. Das war ein leichter Anstieg im Vergleich zum Vortag. Die Gesamtzahl aller Infektionen stieg damit landesweit auf 35.949 Menschen, wie das NRW-Gesundheitsministerium meldete. 

    Zugleich wurden nach den Angaben 30.203 Menschen wieder gesund. Das sind 320 neue Gesundete innerhalb eines Tages.Zehn weitere Menschen starben in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Insgesamt sind 1.492 Menschen infolge der Corona-Pandemie in NRW gestorben.

    Landkreis/ kreisfreie Stadt

    Bestätigte Fälle (IfSG)

    Todesfälle (IfSG)

    Genesene*

    Aachen & Städteregion Aachen

    1.941

    87

    1.753

    Bielefeld

    406

    3

    364

    Bochum

    487

    17

    405

    Bonn

    692

    6

    657

    Borken (Kreis)

    985

    37

    816

    Bottrop

    184

    6

    141

    Coesfeld (Kreis)

    811

    23

    468

    Dortmund

    720

    6

    683

    Duisburg

    1.031

    44

    768

    Düren (Kreis)

    576

    37

    508

    Düsseldorf

    1.251

    28

    989

    Ennepe-Ruhr-Kreis

    413

    14

    349

    Essen

    803

    35

    667

    Euskirchen (Kreis)

    430

    20

    293

    Gelsenkirchen

    365

    12

    287

    Gütersloh (Kreis)

    602

    20

    563

    Hagen

    315

    11

    237

    Hamm

    470

    36

    342

    Heinsberg (Kreis)

    1.798

    68

    1.624

    Herford (Kreis)

    329

    7

    305

    Herne

    185

    1

    157

    Hochsauerlandkreis (Kreis)

    599

    17

    557

    Höxter (Kreis)

    331

    15

    262

    Kleve (Kreis)

    617

    33

    501

    Köln

    2.406

    96

    2.255

    Krefeld

    579

    22

    484

    Leverkusen

    221

    5

    194

    Lippe (Kreis)

    743

    29

    648

    Märkischer Kreis

    588

    26

    442

    Mettmann (Kreis)

    899

    70

    750

    Minden-Lübbecke (Kreis)

    460

    8

    402

    Mönchengladbach

    558

    38

    411

    Mülheim / Ruhr

    192

    9

    154

    Münster

    670

    13

    614

    Oberbergischer Kreis

    471

    16

    426

    Oberhausen

    254

    6

    187

    Olpe (Kreis)

    614

    52

    519

    Paderborn (Kreis)

    606

    31

    519

    Recklinghausen (Kreis)

    1.231

    34

    999

    Remscheid

    233

    15

    218

    Rhein-Erft-Kreis

    1.073

    71

    887

    Rheinisch-Bergischer Kreis

    448

    18

    382

    Rhein-Kreis Neuss

    656

    18

    589

    Rhein-Sieg-Kreis

    1.207

    47

    1.801

    Siegen-Wittgenstein (Kreis)

    307

    8

    267

    Soest (Kreis)

    357

    6

    336

    Solingen

    239

    7

    211

    Steinfurt (Kreis)

    1.315

    76

    1.097

    Unna (Kreis)

    650

    35

    408

    Viersen (Kreis)

    685

    35

    477

    Warendorf (Kreis)

    481

    16

    434

    Wesel (Kreis)

    586

    26

    467

    Wuppertal

    879

    76

    649

    Gesamt

    35.949

    1.492

    30.203

    Update, Freitag (15. Mai), 18.34 Uhr: Wegen der Coronavirus-Pandemie rechnet NRW im laufenden Jahr mit einem Rückgang bei den Steuereinnahmen von 7,5 Milliarden Euro. Das teilte das Finanzministerium am Freitag mit. Demnach waren ursprünglich im Haushaltplan noch Einnahmen von 65,1 Milliarden Euro vorgesehen.

    Nach den neuesten Angaben des Arbeitskreises Steuerschätzung aber werden nur noch 57,6 Milliarden erwartet. Auch für die Jahre 2021 bis 2023 geht das NRW-Finanzministerium demnach von geringeren Einnahmen aus. Das Minus soll zwischen 3,2 und 3,6 Milliarden Euro pro Jahr liegen.

    Coronavirus in NRW: Auch ältere und vorerkrankte Lehrer sollen an Schulen unterrichten

    Update, Freitag (15. Mai), 18.04 Uhr: An den Schulen in NRW sollen vorerkrankte und ältere Lehrer künftig trotz Coronavirus-Pandemie nicht länger grundsätzlich vom Präsenzunterricht ausgenommen werden. Neue Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) sähen keine grundsätzlichen Einsatzbeschränkungen für bestimmte Altersgruppen oder Vorerkrankungen vor, sagte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP).

    Deshalb solle so schnell wie möglich und auf jeden Fall noch vor den Sommerferien im Konsens mit den Betroffenen neu definiert werden, wer für Unterricht einsetzbar sei. Im Zweifel könne jeder, der sich wegen der Pandemie dazu nicht in der Lage sehe, eine arbeitsmedizinische Begutachtung wählen.

    Coronavirus in NRW: Galeria Karstadt Kaufhof will bis zu 80 Filialen schließen

    Update, Freitag (15. Mai), 17.39 Uhr: Bei der Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof droht die Schließung von bis zu 80 der gut 170 Filialen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Freitag aus dem Unternehmensumfeld.

    Laut der Wirtschaftswoche rechnen Insider damit, dass rund 5.000 Vollzeitstellen bei dem Unternehmen gestrichen werden. Ein Sprecher des Konzerns wollte Spekulationen demnach nicht kommentieren.

    Wegen des Coronavirus müssen zahlreiche Filialen der Galeria Karstadt Kaufhof schließen.

    Coronavirus in NRW: Neue Heinsberg-Studie zur Corona-Immunität geplant

    Update, Freitag (15. Mai), 17.17 Uhr: Forscher der Uniklinik Bonn planen nach Worten von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) eine weitere Studie im besonders vom Coronavirus betroffenen Kreis Heinsberg. Sie solle klären, wie lange eine Immunität bei Coronavirus-Patienten anhält.

    Die Landesregierung prüfe gerade, ob sie die Studie finanziell unterstützt. Vieles spreche dafür, sagte Laumann. Eine erste Studie von Forschern der Uniklinik unter Leitung des Virologen Hendrik Streeck hatte für Aufsehen aber auch Kritik an der Methodik und der Begleitung durch eine PR-Agentur gesorgt.

    Coronavirus in NRW: Ab Montag auch Lockerungen im Kreis Coesfeld

    Update, Freitag (15. Mai), 16.30 Uhr: Mit einer Woche Verspätung werden die Schutzmaßnahmen wie Kontaktbeschränkungen in derCoronavirus-Krise ab Montag (18. Mai) auch im Kreis Coesfeld gelockert. Das teilte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann mit. Nachdem von 1.033 Westfleisch-Mitarbeitern zuletzt 268 positiv auf das Coronavirus getestet wurden, habe der Kreis Coesfeld nur 16 Neuinfizierte ohne Kontakt zur Fleischindustrie registriert.

    Laumann sprach deshalb von einem begrenzt lokalen Ausbruchsgeschehen bei Westfleisch in Coesfeld. Die Zahl der Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner liege mit den Westfleisch-Fällen bei 67,3. Ohne sie liegt der Wert laut Laumann nur bei 7,3. Die von Bund und Ländern vereinbarte Zahl, wenn Lockerungen möglich sind, liegt bei 50.

    Coronavirus in NRW: FZW Dortmund vor dem Aus

    Update, Freitag (15. Mai), 16.30 Uhr: Viele Clubs und Diskotheken in NRW leiden besonders stark unter der Coronavirus-Krise. Während in anderen Bereichen inzwischen zahlreiche Lockerungen auf den Weg gebracht werden, dürfen sie wegen der Schwierigkeiten bei der Einhaltung der Abstandsregeln auch weiterhin nicht öffnen.

    Laufende Fixkosten und ausbleibende Einnahmen stellen ein existenzbedrohendes Problem dar. So steht etwa das FZW Dortmund wegen des Coronavirus-Lockdowns vor dem Ruin.

    Coronavirus in NRW: Über 16.000 Menschen in Fleischbetrieben getestet

    Update, Freitag (15. Mai), 16.10 Uhr: Von 16.204 getesteten Mitarbeitern in den Fleischbetrieben in NRW sind bisher nur 366 positiv auf das Coronavirus getestet worden. Weit mehr als 8.500 seien negativ getestet worden, die übrigen Ergebnisse stünden noch aus, erklärte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Freitag in Düsseldorf.

    NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU).

    Update, Freitag (15. Mai), 15.45 Uhr: Ein aus Syrien stammender Bürger aus Herne hat der Stadt insgesamt 8.000 Schutzmasken gespendet. Wie die Stadt Herne mitteilt, habe sich Hana Gris über die Sozialen Medien gemeldet und sei bereit gewesen, die OP-Masken zu spenden. 

    Coronavirus in Herne: Geste der Dankbarkeit in Herne 

    Er sei dankbar gewesen, dass er vor fünf Jahren so gut aufgenommen worden sei und wolle nun in der Coronavirus-Pandemie etwas zurückgeben. Am 13. Mai hat Hana Gris zusammen mit seinem Sohn Fadi und seiner Bekannten Birgitta Witta die Masken an Bürgermeister Dr. Frank Dudda gegeben. 

    "Eine tolle Sache, über die wir uns sehr freuen, zumal wir Masken in diesen zeiten natürlich sehr gut gebrauchen können. Dass sich die Failie Gris in kurzer Zeit so gut integrieren konnte und sich gut in Herne aufgenommen fühlt, ist ein starkes Signal einer funktionierenden Gesellschaft", so der Bürgermeister

    Christian Matzko, stellvertretender Leiter des Fachbereichs Soziales wird dieMasken nach Angaben der Stadt in den nächsten Tagen an die Träger der Alten- und Pflegeheime in Herne weiterleiten. 

    Update, Freitag (15. Mai), 15.15 Uhr: Die Gewerkschaft Verdi fordert flächendeckende Corona-Tests für die Angestellten der Kitas. Die NRW-Landesregierung hat am Donnerstag (14. Mai) die Kitas für die Notbetreuung für Vorschulkinder mit Anspruchberechtigung geöffnet. Durch die Lockerungen werden circa 50.000 Kinder in die Einrichtungen zurückkehren können. Ende Mai können noch einmal bis zu 100.000 hinzukommen. 

    Coronavirus in NRW: Verdi forder Corona-Tests für die Kita-Angestellten

    Aus Sicht von Verdi haben die Beschäftigten in den Einrichtungen eine besondere Verantwortung, sodass der Gesundheitsschutz neu beweretet werden sollte. Nicht überall sei die Situation in den Einrichtungen gut, nicht überall sind Hygienematerialien ausreichend vorhanden. Zudem käme die Gefahr, dass Kinder die Regeln wie Abstand halten nicht konsequent durchziehen können würden. 

    Verdi fordert Corona-Tests in den Kitas in NRW. 

    Zwar begrüße Verdi die Öffnungen. Dennoch müsse nun der nächste Schritt folgen. "Kontinuierliche Corona-Tests erhöhen nicht nur den Infektionsschutz, sondern sie geben den Kita-Beschäftigten auch Gewissheit über ihren gesundheitlichen Zustand", so Gabriele Schmidt, Landesbezirksleiterin von Verdi NRW. So ein Coronavirus-Test wurde einer Frau aus Oberhauen fast zum Verhängnis - sie wäre fast auf Betrüger reingefallen.

    Update, Freitag (15. Mai), 14.45 Uhr: Laut dpa denkt das Gesundheitsministerium darüber nach, eine Maskenpflicht auch in Restaurants und Cafés einzuführen. Nicht überall kann der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. 

    Coronavirus in NRW: Maskenpflicht in Restaurants und Cafés - wie das funktionieren soll

    Aktuell prüfe man, diese Regelung in die Coronaschutzverordnung mit aufzunehmen. Doch wie würde das im Detail aussehen? In zahlreichen Durchgängen in Restaurants und Cafés würde der Mindestabstand nicht eingehalten werden können. Gäste könnten demnach im Innenraum beim Rein- und Rausgehen, aber auch beim Weg zur Toilette eine Schutzmaske tragen. Mitarbeiter der Gaststätten müssten sowieso eine Maske tragen. 

    Update, Freitag (15. Mai), 14.05 Uhr: CSU-Chef Markus Söder hat bei einer Pressekonferenz in Berlin alle Bürger dazu aufgerufen, sich klar von Verschwörungstheorien und Extremisten zu distanzieren. Laut dem bayerischen Ministerpräsidenten seien Kritik und Hinterfragen der Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus in Ordnung, allerdings würden auch immer mehr rechte Gruppierungen versuchen, verständliche Nachfragen der Bürger zu kapern. 

    Söder appellierte auch an seine Kollegen: Die Politik müsse sich klar gegenüber Verschwörungstheoretikern positionieren und "nicht den gleichen Fehler machen wie bei Pegida am Anfang." Damit kritisiert der Ministerpräsident den Umgang der Politik mit der islam- und ausländerfeindlichen Pegida-Bewegung während der Flüchtlingskrise 2015. 

    Update, Freitag (15. Mai), 13.15 Uhr: Die Arbeiterwohlfahrt NRW (Awo) kritisiert die NRW-Landesregierung, wie RP-Online berichtet. Es sei verwantwortungslos, wenn der Gesundheitsminister den Angehörigen zum Muttertag Besuche versprechen, sich aber in keiner Weise um die Umsetzung kümmern würde. Im Umkehrschluss kritisiert die Awo, dass die Entscheidung Druck auf die Träger und Einrichtungen abgewälzt wurde, die dann alles einrichten mussten. 

    Coronavirus in NRW: Awo schießt gegen Landesregierung

    Zunächst schließe die Awo aber laut RP-Online eine positive Zwischenbilanz nach den ersten Besuchen (seit Samstag, 9. Mai) in der Coronavirus-Pandemie . Es habe alles eingermaßen funktioniert. Das liegt auch daran, dass sich der Andrang in Grenzen gehalten habe. Die Dauer von maximal zwei Stunden sei laut Awo nicht organisierbar gewesen. 

    Auch Vertreter des Diakonischen Werks Rheinland-Westfalen-Lippe und der Freien Wohlfahrtspflege NRW hätte eine vorsichtig positive Bilanz gezogen. Es habe vorab Bedenken gegeben, sodass viel organisiert und im Vorfeld gearbeitet wurde. Der Andrang sei ebenfalls nicht so hoch gewesen. Zudem hätten die Angehörigen Verständnis gezeigt, dass es gewisse Regeln gebe 

    Update, Freitag (15. Mai), 12.40 Uhr: Bis Mitte Juni soll die App zur Coronavirus-Nachverfolgung in den App-Stores verfügbar sein. Die Entwicklung sei laut Regierungssprecher Steffen Seibert im Gange. Die App soll viele Menschen zu einem freiwilligen Einsatz überzeugen. Menschen, die Kontakt mit einem Infizierten hatten, sollen via App informiert und gewarnt werden. 

    Update, Freitag (15. Mai), 12.10 Uhr: Das Unternehmen Westfleisch hat nach offiziellen Angaben ein Hygienekonzept nach dem Coronavirus-Ausbruch im Betrieb vorgelegt. Allerdings schien das den Kreis und die Stadt Coesfeld nicht vollends zu überzeugen. Fragen sind bei dem am Donnerstag (14. Mai) eingegangenen Konzept aufgekommen. 

    Coronavirus in NRW: Stadt und Kreis Coesfeld hinterfragen Hygienekonzept von Westfleisch

    "Erst wenn wir ein nachvollziehbares Konzept haben, können wir beurteilen, ob das Unternehmen den Betrieb wieder aufnehmen kann", heißt es von Heinz Öhmann, CDU-Bürgermeister von Coesfeld, in einer Pressemitteilung. Aus diesem Konzept sollte Folgendes hervorgehen: Die Möglichkeit, Hygienestandards einzuhalten, die Ausbreitung des Virus zu verhindern und die Wohnsituation der Arbeiter zu verbessern. 

    Das Unternehmen Westfleisch soll die Fragen kurzfristig, wie es in der Pressemitteilung heißt, beantworten. Nach dem Coronavirus-Ausbruch im Westfleisch-Betrieb im Coesfeld, bei dem bis Donnerstag 268 Mitarbeiter positiv gestestet worden sind, haben sich die allgemeinen Lockerungen im Kreis Coesfeld um eine Woche verschoben. 

    Nun hofft man, dass ab Montag (18. Mai) auch im gesamten Kreis Coesfeld die Lockerungen in der Coronavirus-Pandemie in die Wege geleitet werden können. 

    Update, Freitag (15. Mai), 11.50 Uhr: Öffnen sich bald die Grenzen wieder? Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) will sich in der kommenden Woche mit den Außenministern der in Deutschland beliebten Urlaubsländer treffen. Es geht um die Lockerung der Reisebeschräknungen in der Coronavirus-Pandemie

    Coronavirus in NRW: Grenzen sind möglicherweise bald wieder offen

    Bis zum 14. Juni gilt in Deutschland eine weltweite Reisewarnung für Touristen. Die soll schrittweise aufgehoben werden. Einzige Voraussetzung: Es darf keinen Rückschlag bei der Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie geben. Bei der am Montag (18. Mai) stattfindenen Videokonferenz nehmen die Außenminister der Länder Spanien, Italien, Österreich, Griechenland, Kroatien, Portugal, Malt, Slowenien, Zypern und Bulgarien teil. 

    Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD).

    Am vergangenen Mittwoch (13. Mai) hat Innenminister Horst Seehofer (CDU) eine Öffnung der Grenzen zu Frankreiech, Schweiz und Österreich zum 15. Juni in Aussicht gestellt. Ab Morgen (16. Mai) könnte der Verkehr nach Luxemburg wieder laufen und auch mit Vertretern Dänemark laufen aktuell Gespräche über eine Öffnung der Grenze. 

    Update, Freitag (15. Mai), 11.30 Uhr: Das Statistische Landesamt NRW hat mitgeteilt, dass es im März 2020 54 Prozent weniger Übernachtungen gegeben hat im Vergleich zum März 2019. Die Zahl der Gäste ging sogar um bis zu 64 Prozent zurück. Bei Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland gab es gar einen Rückgang von bis zu 71 Prozent. 

    Update, Freitag (15. Mai), 11.20 Uhr: Am Niederrhein in den Städten Kleve, Kevelaer, Goch, Rees und Viersen hat es nach Angaben der Staatsanwaltschaft Kleve eine Razzia gegen mutmaßliche Betrüger gegeben. Ermittler haben wegen des Verdachts auf Betrug bei der Corona-Soforthilfe Wohnungen und Geschäftsräume durchsucht. Insgesamt gebe es sieben Beschuldigte im Alter zwischen 22 und 81 Jahren.

    Coronavirus in NRW: Razzia gegen Corona-Betrüger 

    Die Aktion der Polizei habe bereits am Mittwoch begonnen und dauere aktuell (15. Mai) noch an. Bisher seien Geld und Gold im Wert von bis zu 25.000 Euro sichergestellt worden. Die mutmaßlichen Betrüger hätten falsche Angaben bei Anträgen gemacht, wodurch die Behörden angeblich Beträge zwischen 9.000 und 15.000 ausgezahlt hätten. Die Ermittler hätten den Hinweis von Banken bekommen. 

    Update, Freitag (15. Mai), 10.20 Uhr: Die Zahl der Anrufe bei der vom Bundesfamilienministerium eingeführten Kinderschutzhotline würde stark zunehmen. Angeblich sei es durch medizinisches Personal zu mehr als 50 Anrufen in den ersten beiden Mai-Wochen gekommen, berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung

    Coronavirus in NRW: Gewalt gegen Kinder nimmt während der Pandemie zu

    Kinderschutzhotline-Teamleiter und Kinderarzt Oliver Berthold äußerte sich gegenüber der Neue Osnabrücker Zeitung: "Wir werden teilweise wegen Verletzungen kontaktiert, die sonst nur bei Zusammenstößen mit Autos auftreten. Knochenbrüche bis hin zu Schütteltrauma." Angeblich handele es sich vor allen Dingen um kleine Kinder, die noch nicht selbst laufen können. Es gebe Anzeichen von massiver Gewalt in der Coronavirus-Pandemie.

    Gewalt gegen Kinder nimmt in der Coronavirus-Krise zu.

    Oliver Berthold kümmert sich zusammen mit acht weiteren Mitarbeitern um Anrufer bei der Kinderschutzhotline. Besonders Mitarbeiter in der Medizin können diese Hotline bei Verdachtsfällen nutzen. Leider, so der Kinderarzt, habe man vermutet, dass es in der Coronavirus-Krise zu Gewalt kommen würde. 

    Dabei hatte das NRW-Innenministerium noch vor wenigen Tagen Zahlen veröffentlicht, wonach die Polizeieinnsätze wegen häuslicher Gewalt in NRW während der Coronavirus-Krise abgenommen hätten.

    Coronavirus in NRW: Lockdown mit klarer Nebenwirkung 

    Überraschend sei diese Entwicklung nicht. Zwar sei der Lockdown sinnvoll gewesen. Doch würde sich die Gewalt in solch gesellschaftlichen Krisensituation stets gegen die Schwächsten, in dem Fall gegen Kinder, richten. Familien würden sich in Extremsituationen befinden. Die Nebenwirkungen in der Coronavirus-Krise seien leider zu erwarten gewesen.

    Update, Freitag (15. Mai), 10 Uhr: Wo stecken sich die meisten Menschen überhaupt mit dem Coronavirus an? Im Supermarkt, in den öffentlichen Verkehrsmitteln oder doch auf dem Arbeitsplatz? Das Gesundheitsamt der Stadt Mülheim an der Ruhr hat versucht, alle 188 Infektionen in der Stadt nachzuverfolgen. In 180 Fällen hat das geklappt. 

    Coronavirus in NRW: Hier stecken sich die Einwohner von Mülheim an der Ruhr an

    Nach Informatione der WAZ hätte sich niemand der 180 nachverfolgbaren Fälle in den öffentlichen Verkehrsmitteln oder im Supermarkt angesteckt, sondern in den Kategorien "Arbeit, Familie, Freundeskreis oder medizinischer Bereich".  

    Am Anfang der Coronavirus-Pandemie, so Frank Pisani, Leiter der Abteilung für Infektionsschutz und Umweltmedizin, habe es eher Ansteckungen im Freundeskreis oder bei Urlauben gegeben. Mittlerweile gebe es hauptsächlich Neuinfektionen am Arbeitsplatz. 

    Update, Freitag (15. Mai), 9.40 Uhr: Nach Informationen des Robert-Koch-Institut (RKI) ist es am vergangenen Tag zu 913 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gekommen. 101 Menschen sind verstorben. Insgesamt hat es in Deutschland bislang 173.152 Infektionen und 7824 Todesfälle gegeben. 

    Update, Freitag (15. Mai), 9.30 Uhr: In NRW müssen die Menschen seit Ende April Mund und Nase in Geschäften, öffentlichen Verkehrsmitteln und Arztpraxen aufgrund der Coronavirus-Pandemie bedecken. Das Problem: Viele Menschen können unter den Masken nur schwer atmen. Eine Alternative sind Kunststoff-Visiere. Die Frage, die sich stellt: Sind die Kunststoff-Visiere in NRW als Mund- und Nasenschutz erlaubt

    Die Antwort: Sie gelten nicht als gleichwertiger Ersatz - dafür gibt es Gründe. 

    Coronavirus in NRW: Warum Visiere aus Acrylglas kein guter Ersatz für den Mundschutz sind 

    Update, Freitag (15. Mai), 9.15 Uhr: Eine gute Nachricht nach den ganzen Lockerungen in der Coronavirus-Krise. Die sogenannte Reproduktionszahl liegt nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) aktuell (Stand Freitag 15. Mai) unter dem Wert 1 bei 0,88. Aktuell handelt es sich um einen neu berechneten Wert, der sich auf die vergangenen sieben Tage bezieht (7-Tage-R). 

    Coronavirus in NRW: Neuer 7-Tage-R liegt unter 1

    Das Robert-Koch-Institut will in den kommenden Wochen mit dem neu berechneten 7-Tage-R arbeiten, da dieser einen besseren Ausgleich bei Schwankungen ermöglichen würde. 

    Update, Freitag (15. Mai), 07.30 Uhr: Die Coronavirus-Lockerungen kommen in immer mehr Bereichen an - auch im Phantasieland, einer der größten Freizeitparks in NRW

    Coronavirus in NRW: Phantasialand eröffnet wieder

    Ab dem29. Mai will der Vergnügungspark bei Köln wieder seine Pforten öffnen, allerdings unter strengen Corona-Auflagen. So wird ein spontaner Besuch im Phanstasialand erst mal nicht möglich sein.

    Das Phantasialand öffnet am 29. Mai

    Besucher müssen vorab im Internet ein Ticket für ein verbindliches Datum kaufen. Außerdem hat der Freizeitpark ein Konzept erarbeitet, wie die Abstands- und Hygieneregelungen eingehalten werden können. 

    Update, Freitag (15. Mai), 07.15 Uhr: Morgen empfängt der BVB den FC Schalke 04 beim Revierderby - vor dem morgigen Start der Bundesliga, werden alle Fußball-Profis regelmäßig auf das Coronavirus getestet. 

    Coronavirus in NRW: Flächendeckende Tests im Pflegebereich gefordert

    Nun fordert die Gewerkschaft Verdi ein ähnliches Modell auch für andere Bereiche - unter anderem in der Pflege. Verdi hält in NRW ein flächendeckendes Testmodell für rund 500.000 Pflegekräfte in Altenheimen und Krankenhäusern für dringend notwendig.

    Verdi fordert flächendeckende Corona-Tests im Pflegebereich

    Das Land lehnte die Forderung zunächst jedoch wegen fehlender Testkapazitäten ab.

    Coronavirus in NRW: Neue Zahlen im Kreis Recklingshausen bekannt

    Update, Donnerstag (14. Mai), 22 Uhr: Die bestätigten Coronavirus-Fälle im Kreis Recklinghausen stiegen in den vergangenen 24 Stunden um fünf weitere Erkrankte auf 1.208 an. Insgesamt sind 999 Menschen wieder gesund, was einem Plus von 17 weiteren Geheilten entspricht. 34 Menschen sind seit Pandemie-Beginn im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. Die Gesamtzahl der Infizierten im Detail (in der Klammer die Zahl der Gesundeten):

  • Castrop-Rauxel: 129 (86)
  • Datteln: 52 (45)
  • Dorsten: 151 (143)
  • Gladbeck: 207 (149)
  • Haltern am See: 82 (77)
  • Herten: 86 (81)
  • Marl: 106 (87)
  • Oer-Erkenschwick: 183 (148)
  • Recklinghausen: 156 (132)
  • Waltrop: 56 (51)
  • Update, Donnerstag (14. Mai), 21.45 Uhr: In Essen sind nach Angaben der Stadt derzeit 91 Personen am Coronavirus erkrankt. 799 Menschen (acht Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag) haben sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus infiziert.

    673 Personen (sechs mehr als am Vortag) sind nach einer Erkrankung wieder genesen. Die Zahl der mit dem Coronavirus Verstorbenen bleibt weiterhin bei 35.

    Update, Donnerstag (14. Mai), 21.25 Uhr: Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus steigt in Bochum auf 18. Es handelt sich dabei um einen Mann (Jahrgang 1936), der in einem Herner Krankenhaus verstarb.

    Coronavirus in Bochum: Stadt meldet 18. Todesfall

    In der Stadt wurden seit Beginn der Pandemie insgesamt 489 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet (acht mehr als am Vortag), davon sind 408 genesen (drei mehr als am Vortag), wie die Stadt Bochum am Donnerstag (14. Mai) mitteilte.

    Von den Erkrankten werden noch fünf stationär behandelt, eine unter ihnen intensivmedizinisch. 18 Menschen sind in Bochum an den Folgen der Virus-Erkrankung verstorben. Eine weitere positiv getestete Person war ebenfalls verstorben, allerdings nicht an den Folgen der Corona-Infektion.

    Update, Donnerstag (14. Mai), 20.55 Uhr: Das Gesundheitsamt im Kreis Unna meldet am Donnerstag (14. Mai) am zweiten Tag in Folge keine neue Coronavirus-Infektion. Damit liegt die Zahl der bestätigten Infektionen seit Beginn der Pandemie weiterhin bei 650.

    Coronavirus in NRW: Keine Neuinfektionen im Kreis Unna

    Unterdessen sind 423 Personen wieder genesen (ebenfalls keine Veränderung im Vergleich zum Vortag). Aktuell sind 193 Menschen im Kreis Unna mit dem Erreger infiziert:

  • Bergkamen: 3 (+0)
  • Bönen: 6 (+0)
  • Fröndenberg: 93 (+0)
  • Holzwickede: 3 (+0)
  • Kamen: 4 (+0)
  • Lünen: 29 (+0)
  • Schwerte: 14 (+0)
  • Selm: 5 (+0)
  • Unna: 13 (+0)
  • Werne: 23 (+0)
  • Coronavirus: Laschet nennt Quarantäne-Verzicht ein Zeichen für Europa

    Update, Donnerstag (14. Mai), 20.36 Uhr: NRW - NRW hebt die Quarantäne-Vorschrift für Rückkehrer aus den europäischen Nachbarstaaten auf. Das teilte die Landesregierung am Donnerstagabend mit. Rückkehrer müssen damit nach einem Aufenthalt in den Ländern nicht mehr für 14 Tage in Quarantäne wegen der Gefahr einer Ansteckung mit dem Coronavirus. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) sprach von einem "Zeichen für gute Nachbarschaft und mehr Europa".

    "Dies schafft Rechtsklarheit und ist eine große Erleichterung für die Menschen vor allem in den Grenzregionen und sendet ein Signal an unsere heimische Wirtschaft", erklärte Laschet. Die mit dem Bund ausgehandelte Verständigung betreffe die EU-Länder, Island, Norwegen, Liechtenstein, die Schweiz und Großbritannien und trete am Freitag um 0 Uhr in Kraft.

    Reisen in die Niederlande ist ab Freitag wieder ohne Quarantäne bei der Rückkehr nach NRW möglich.

    Coronavirus in NRW: SPD will Fragestunden im Landtag

    Update, Donnerstag (14. Mai), 20.36 Uhr: Die SPD-Fraktion will Fragestunden im Landtagsplenum mit Berichtspflicht von Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) durchsetzen. Die Fraktion werde einen entsprechenden Antrag auf Änderung der Geschäftsordnung stellen, sagte SPD-Fraktionschef Thomas Kutschaty.

    Wenn im Bundestag Fragestunden mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) möglich seien, müsse das auch imNRW-Landtag mit Laschet gehen. Merkel (CDU) hatte den Bundestagsabgeordneten bereits mehrmals in einer sogenannten Regierungsbefragung Rede und Antwort gestanden - zuletzt am Mittwoch (13. Mai).

    Update, Donnerstag (14. Mai), 20.25 Uhr: NRWGelsenkirchen-OB Frank Baranowski fordert wegen des Rückgangs der Steuereinnahmen in der Coronavirus-Krise einen Rettungsschirm für die Kommunen. Man benötige einen Ausgleich insbesondere der Einnahmen bei der Gewerbesteuer: "Wir brauchen jetzt endlich Hilfen aus einem Guss! Die Kompensation der Steuerausfälle, kurzfristige Liquiditätshilfe und die Lösung der Altschuldenproblematik müssen gemeinsam angegangen werden. Hierbei sind Bund und Länder gleichermaßen gefordert", so Baranowski.

    Coronavirus in NRW: Quarantäne-Regelungen für Rückkehrer aus Nachbarstaaten aufgehoben

    Update, Donnerstag (14. Mai), 20 Uhr: NRW hebt die Quarantäne-Vorschrift für Rückkehrer aus den europäischen Nachbarstaaten auf. Ein entsprechender Bericht der "Rheinischen Post" (Freitag) wurde der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstagabend aus NRW-Regierungskreisen bestätigt.

    Update, Donnerstag (14. Mai), 19.45 Uhr: NRW erleichtert die Einreise aus den europäischen Nachbarstaaten. Wie die Rheinische Post aus Regierungskreisen erfuhr, soll die Regelung aufgehoben werden, dass sich Rückkehrer für zwei Wochen in Quarantäne begeben müssen. 

    Eine entsprechende Verordnung habe NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) auf den Weg gebracht. Sie soll noch am Donnerstagabend veröffentlicht werden und am Freitag (15. Mai, 0 Uhr) inkraft treten.

    NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU).

    Coronavirus in NRW: Corona-Krise verursacht Steuerloch in Milliardenhöhe

    Update, Donnerstag (14. Mai), 19.15 Uhr: Nach der aktuellen Steuerschätzung stehen Mindereinnahmen in Milliardenhöhe für NRW an. Zusammen mit den unvorhergesehenen Mehrausgaben von 25 Milliarden Euro zeichne sich eine massive Schieflage im Landeshaushalt ab, stellte der Vorsitzende des Bundes, Rik Steinheuer, am Donnerstag fest: "Daher darf nur noch Geld für das absolut Notwendige ausgegeben werden." Das Land müsse einen strengen Tilgungsplan umsetzen, um die Schulden in den folgenden Jahren wieder abzubauen.

    Wie viel Steuergeld dem Land NRW verloren geht, wurde nicht bekannt. Die Steuerschätzer rechnen für Bund, Länder und Kommunen in ganz Deutschland allerdings damit, dass in diesem Jahr 81,5 Milliarden Euro weniger Steuern reinkommen als im vergangenen Jahr - ein Minus von mehr als zehn Prozent. Bund, Länder und Kommunen müssen daher mit 98,6 Milliarden Euro weniger auskommen als noch im November vorhergesagt - und bereits in den Haushalten verplant.

    Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD).

    Coronavirus in NRW: Phantasialand öffnet am 29. Mai

    Update, Donnerstag (14. Mai), 18.59 Uhr: Das Phantasialand in Brühl wird am 29. Mai wieder öffnen. Die Besucherzahl soll aber begrenzt werden. Für einen Besuch müsse im Internet ein Ticket für einen festgelegten Tag gekauft werden, teilten die Betreiber des Freizeitparks am Donnerstag mit. "Ein spontaner Besuch ist in der aktuellen Situation leider nicht möglich", hieß es. Wie viele Gäste kommen können, wurde zunächst nicht mitgeteilt.

    Das Phantasialand dürfe zudem nur mit Mundschutz betreten werden, hieß es. Eine Maskenpflicht gebe es an den Eingängen, in geschlossenen Räumen, bei Attraktionen, an den Wartebereichen und den Sanitäranlagen. Darüber hinaus müsse der Mindestabstand von eineinhalb Metern eingehalten werden. Wer sich nicht an die Regeln halte, könne des Parks verwiesen werden, hieß es.

    Coronavirus in NRW: Sporthallen in Herne wieder zugänglich

    Update, Donnerstag (14. Mai), 18.25 Uhr: Ein Großteil der Sporthallen in Herne soll zum 3. Juni 2020 wieder öffnen. 36 von 48 städtischen Sporthallen werden demnach wieder für den Vereinsbetrieb freigegeben. Ausgenommen seien solche, die entweder für Abiturprüfungen mit besonderen Abstandsregeln benötigt würden oder die ausschließlich durch das Schulgebäude zu betreten seien.

    Die Sporthallen, die geöffnet werden, sollen für jeweils eine Sportart genutzt werden, sodass Geräte wie Netze oder Tischtennisplatten aufgebaut bleiben können und so Kontakt beim Auf- und Abbau vermieden werden kann. Abstände und Hygieneregeln zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus müssen eingehalten werden, Duschen und Umkleiden bleiben gesperrt. Toiletten dürfen hingegen benutzt werden.

    Coronavirus in NRW: 50 Corona-Fälle in Flüchtlingunterkunft in Bonn

    Update, Donnerstag (14. Mai), 18.10 Uhr: In der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge des Landes NRW in Bonn werden die Bewohner wegen einer Reihe von Coronavirus-Fällen mit roten Linien in getrennte Wohnbereiche aufgeteilt. Auf Grundlage eines "Seperationskonzeptes" seien dabei zwei Bereiche für bestätigte Fälle und vier für Verdachtsfälle sowie Kontaktpersonen vorgesehen, teilte die Bezirksregierung mit. "Die imaginären Wohngrenzen werden durch rote Linien und Absperrbänder markiert und das Sicherheitspersonal erhöht."

    In der Einrichtung haben sich nach Angaben der Bezirksregierung aktuell 50 der insgesamt 271 Bewohner mit dem Coronavirus infiziert. Für die positiv Getesteten und direkten Kontaktpersonen gilt eine 14-tägige Quarantäne. Ziel der Behörden ist es, die Quarantäne zum 18. Mai 2020 zu beenden.

    Coronavirus in NRW: Zahl der Infizierten im Land geht weiter zurück

    Update, Donnerstag (14. Mai), 17.40 Uhr: In NRW ist die Zahl der Coronavirus-Infektionen innerhalb eines Tages um 186 gestiegen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden am Donnerstag insgesamt 35.723 bestätigte Infektionen registriert.

    Von den Erkrankten starben demnach bislang 1482 Menschen - zehn Fälle mehr als noch am Mittwoch. Als genesen galten weitere 363 Patienten, insgesamt sind es 29.883. Die Anzahl der akut Infizierten geht damit weiter zurück und verringerte sich um 190 auf 4.358 Menschen.

    Landkreis/ kreisfreie Stadt

    Bestätigte Fälle (IfSG)

    Todesfälle (IfSG)

    Genesene*

    Aachen & Städteregion Aachen

    1.934

    87

    1.736

    Bielefeld

    403

    3

    364

    Bochum

    480

    17

    404

    Bonn

    689

    6

    643

    Borken (Kreis)

    984

    37

    812

    Bottrop

    184

    6

    141

    Coesfeld (Kreis)

    817

    23

    464

    Dortmund

    715

    6

    675

    Duisburg

    1.028

    44

    789

    Düren (Kreis)

    574

    37

    509

    Düsseldorf

    1.234

    26

    976

    Ennepe-Ruhr-Kreis

    413

    14

    349

    Essen

    800

    34

    664

    Euskirchen (Kreis)

    424

    20

    287

    Gelsenkirchen

    359

    12

    286

    Gütersloh (Kreis)

    602

    19

    562

    Hagen

    307

    10

    229

    Hamm

    470

    36

    337

    Heinsberg (Kreis)

    1.795

    68

    1.617

    Herford (Kreis)

    328

    7

    298

    Herne

    185

    1

    154

    Hochsauerlandkreis (Kreis)

    597

    17

    554

    Höxter (Kreis)

    331

    15

    256

    Kleve (Kreis)

    613

    33

    498

    Köln

    2.389

    96

    2.236

    Krefeld

    571

    21

    466

    Leverkusen

    221

    5

    190

    Lippe (Kreis)

    743

    29

    637

    Märkischer Kreis

    585

    26

    436

    Mettmann (Kreis)

    899

    70

    745

    Minden-Lübbecke (Kreis)

    456

    8

    400

    Mönchengladbach

    551

    37

    404

    Mülheim / Ruhr

    192

    9

    154

    Münster

    650

    13

    613

    Oberbergischer Kreis

    467

    15

    416

    Oberhausen

    252

    6

    184

    Olpe (Kreis)

    615

    52

    519

    Paderborn (Kreis)

    599

    30

    508

    Recklinghausen (Kreis)

    1.210

    32

    981

    Remscheid

    224

    15

    202

    Rhein-Erft-Kreis

    1.067

    69

    881

    Rheinisch-Bergischer Kreis

    447

    18

    381

    Rhein-Kreis Neuss

    654

    18

    583

    Rhein-Sieg-Kreis

    1.208

    47

    1.074

    Siegen-Wittgenstein (Kreis)

    304

    8

    255

    Soest (Kreis)

    357

    6

    333

    Solingen

    238

    7

    205

    Steinfurt (Kreis)

    1.314

    79

    1.082

    Unna (Kreis)

    650

    35

    408

    Viersen (Kreis)

    681

    35

    459

    Warendorf (Kreis)

    476

    16

    427

    Wesel (Kreis)

    558

    26

    461

    Wuppertal

    879

    76

    639

    Gesamt

    35.723

    1.482

    29.883

    Update, Donnerstag (14. Mai), 16.57 Uhr: Manche Menschen demonstrierten in Zeiten der Coronavirus-Pandemie und der Einschränkungen wegen nachvollziehbarer Sorgen, sagte Innenminister Herbert Reul (CDU) am Donnerstag im Innenausschuss des Landtags. Aber: Rechts- und Linksextremisten versuchten, verunsicherte Bürger zu instrumentalisieren und in der Coronavirus-Krise in der Mitte der Gesellschaft Fuß zu fassen, warnte Reul: "Das macht uns richtig Sorgen."

    Coronavirus in NRW: Innenminister warnt vor Extremisten bei Coronavirus-Demos

    Unter dem Begriff "Corona-Rebellen" lassen sich Reul zufolge bundesweit zahlreiche virtuelle Gruppen erfassen, die vor allem auf dem sozialen Messengerdienst Telegram aktiv sind. In NRW sei Begründer solcher "Corona-Rebellen" ein Reichsbürger aus Jüchen. Bekannt sei eine weitere Gruppe mit rund 4.000 Mitgliedern in NRW. Ziel laut Minister: Öffentliche Aktionen planen und Verschwörungsmythen verbreiten. Die Mitglieder seien breit gemischt, auch hier gebe es eine "Anschlussfähigkeit an das extremistische Spektrum."

    Die Politik müsse mehr Transparenz herstellen, um solchen Tendenzen entgegen zu wirken, erklärte Reul seine Strategie. "Ich glaube, wir müssen alle Maßnahmen, die wir in der Politik machen, noch genauer erklären." Die Politik müsse Fake-News und Verschwörungsmythen aufklären, Radikalisierungstendenzen beobachten und Regelverletzungen konsequent verfolgen.

    NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU).

    Reul warnte zudem vor dem Phänomen "Widerstand 2020". Dessen Aussagen in den sozialen Medien zeigten ein problematisches Verständnis von Demokratie: Der Shutdown und das Maskentragen würden als überflüssig bezeichnet, der Regierung werde Nötigung ihrer Bürger vorgeworfen. Burkhard Freier, Leiter des NRW-Verfassungsschutzes, kündigte laut WDR an: "Das ist eine Gruppe, die von uns in den Blick genommen wird."

    Coronavirus in NRW: Keine sofortige Kita-Öffnung für alle Vorschulkinder

    Update, Donnerstag (14. Mai), 16.57 Uhr: Die 7. Kammer des Verwaltungsgerichts Aachen hat entschieden, dass es keinen Anspruch darauf gibt, dass ab heute (14. Mai 2020) die Kitas wieder für alle Vorschulkinder öffnen. Zur Begründung heißt unter anderem, ein Anspruch auf Öffnung ergebe sich aus der Coronavirus-Betreuungsverordnung nicht.

    Es gebe einen sachlichen Grund für die stufenweise Öffnung der Kitas. Wegen der Corona-bedingten Personalknappheit könne aktuell nur ein Teil der Kinder unter Einhaltung der Hygienestandards betreut werden.

    Coronavirus in NRW: Keine positiven Corona-Tests bei Schlachthof in Gelsenkirchen 

    Update, Donnerstag (14. Mai), 16.42 Uhr: In Gelsenkirchen liegen jetzt alle Ergebnisse der durchgeführten Coronavirus-Testungen im Schlachthof vor. Die 198 Testergebnisse sind negativ. Keiner der derzeit dort tägigen Beschäftigten ist mit dem Virus infiziert.

    Das Ergebnis in Gelsenkirchen ist nach Einschätzung des Gesundheitsamtes der Stadt unter anderem darauf zurückzuführen, dass die Mitarbeiter nicht in Sammelunterkünften wohnen. Die Stadt war vom Land wegen der Häufung von Coronavirus-Fällen im Landkreis Coesfeld angewiesen worden, die Tests bis zum Ende dieser Woche durchzuführen. Das Verfahren ist damit bereits abgeschlossen.

    Coronavirus in NRW: DFL erlaubt fünf Auswechslungen in der Bundesliga

    Update, Donnerstag (14. Mai), 16.20 Uhr: In der 1. und 2. Fußball-Bundesliga sind für den Rest der Saison fünf statt drei Auswechslungen erlaubt. Das entschied die Deutsche Fußball Liga (DFL) und übernahm damit die vom Weltverband FIFA eingeführte Änderung wegen der größeren Belastung durch die Coronavirus-Krise.

    Update, Donnerstag (14. Mai), 16 Uhr: Die Arztpraxen in Deutschland fahren in der Coronavirus-Pandemie wieder in Richtung Regelbetrieb. Die Krankschreibung via Telefon ist nur noch bis zum 31. Mai möglich. Danach müssen Arbeitgeber wieder in die Arztpraxis, um sich krankschreiben zu lassen. 

    Coronavirus in NRW: Arbeitnehmer können sich nur noch bis Mai via Telefon krankschreiben lassen

    Der Bundesausschuss von Ärzten, Kliniken und Krankenkassen hat heute (14. Mai) einstimmig beschlossen, dass die Sonderregelung der telefonischen Krankschreibung nur noch bis Ende Mai möglich ist. Arbeitnehmer können sich aktuell bei leichten Atemwegserkrankungen sieben Tage per Telefon krankschreiben lassen. Die Krankschreibung kann bis zu sieben Tage noch einmal telefonisch verlängert werden. 

    Josef Hecken, Bundesausschuss von Ärzten, Kliniken und Krankenkassen

    Der Hintergrund war, die Ansteckungsmöglichkeiten in den Praxen gering zu halten. Der deutsche Hausärtzteverband hatte gefordert, die Sonderregelung bis mindestens Ende Juni zu verlängern. 

    Coronavirus in NRW: Arztpraxen seien auf den Normalbetrieb vorbereitet

    Aktuell, so Josef Hecken, Vorsitzender des Bundesausschusses, seien alle Praxen gut mit Schutzausrüstung versorgt. Zudem würden die Hygienekonzepte funktionieren. Kurzfristig könne man eine neue Sonderregelung einführen, sollten die Infektionszahlen wieder steigen. 

    14.02 Uhr: Wegen der aktuellen Debatte um Missstände in der Fleischindustrie, die in Zusammenhang mit dem Coronavirus-Ausbruch bei der Firma Westfleisch in den Fokus gerückt sind, will die SPD aus NRW eine Bundesratsinitiative für bessere Arbeitsbedingungen der meist ausländischen Beschäftigten starten.

    Die SPD sei bereit, NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) im Kampf für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen der Arbeiter in Fleischbetrieben zu unterstützen. Nach den zahlreichen Fällen mit dem Coronavirus in einem Schlacht- und Zerlegebetrieb in Coesfeld (bei Münster) hatte Laumann angekündigt, eine "Politik der Null-Toleranz" gegen Schlachthofbetreiber zu führen.

    13.45 Uhr: NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) äußerte sich heute im Familienausschuss im Landtag Düsseldorf zu einem möglichen Kita-Betrieb im September. Es sei möglich, dass es einen eingeschränkten Kita-Betrieb für alle Kinder bis September gibt. Trotz Coronavirus-Krise. Es bedürfe aber noch Abstimmung über Daten und Umfang mit den Vertretern der Kitas. 

    Coronavirus in NRW: Joachim Stamp will eingeschränkten Kita-Betrieb für alle Kinder bis September

    Die SPD und Grüne haben von Joachim Stamp ein klares Konzept mit verbindlichen Daten gefodert. Zudem haben sie gefordert, die Kita-Elternbeiträge länger auszusetzen. Josefine Paul (Die Grünen) meinte dazu, dass es sowieso kein normales Kita-Jahr mehr geben würde. 

    Dennis Maelzer (SPD) kritisierte Joachim Stamp und dass er für die Mehrheit der Kinder keinen Plan habe. Zwei Kita-Tage bis zu den Sommerferien sei aus pädagogischer Sicht nicht sinnvoll.

    12.25 Uhr: Laut WDR gibt es in den Gesundheitsämtern in NRW einen akuten Personalmangel. Das hat Auswirkungen auf die Coronavirus-Krise. Denn aktuell seien nur die wenigsten Gesundheitsämter in den Komunen in NRW in der Lage, die Corona-Infektionsketten nachverfolgen zu können. 

    Coronavirus in NRW: WDR-Recherche deckt Mängel in Gesundheitsämtern auf 

    54 Gesundheitsämter hätte der WDR zusammen mit dem NDR angefragt. 32 Ämter hätten geantwortet. 21 dieser 32 Ämter würden die Vorgaben nicht erfüllen können. Es gebe einfach zu wenige Mitarbeiter. Nur die wenigsten Ämter seien in der Lage, die engsten Kontaktpersonen im Falle einer Infektion zu testen. 

    Coronavirus - Gesundheitsamt Heinsberg

    In NRW würden Warendorf, Lippe und Heinsberg die einzigen Gesunheitsämter sein, die die Infektionsketten komplett haben verfolgen können. 

    Coronavirus in NRW: Überarbeitung der Mitarbeiter ist ein weiteres Problem

    Laut WDR gebe es jedoch nicht nur Probleme in Sachen Verfolgung der Infektionsketten in der Coronavirus-Krise. Die Unterbesetzung bringe auch eine Überarbeitung der vorhandenen Mitarbeiter mit sich. Gegenüber dem WDR äußerte sich Juliane Böttcher, Leiterin des Essener Gesundheitsamtes, dass es mittlerweile immer mehr organisatorische Fragen von allen Seiten gehen würde. 

    Alle würden wissen wollen, wie es weiter geht und bräuchten Rat vom Gesundheitsamt. Die Hygienevorschriften würden sich zudem nicht immer eins zu eins auf alle Branchen übertragen lassen. 

    Coronavirus in NRW: Gesundheitsämter weit entfernt vom Idealzustand

    Im Idealfall und nach einer Verständigung zwischen Bund und Länder, würden auf 20.000 Einwohner ein Team von fünf Mitarbeiter beim Gesundheitsamt kommen. Im weiteren Verlauf der Coronavirus-Pandemie sei es extrem wichtig, die Kontaktpersonen der Infizierten auszumachen und zu isolieren. Das sei unter aktuellen Umständen nur schwer möglich. 

    Gegenüber dem WDR äußerte sich ein Sprecher des Gesundheitsministers Jens Spahn (CDU). Das Ergebnis sei Resultat, dass die Ämter jahrelang vernachlässigt wurden.

    12 Uhr: Gute Nachrichten von Westfleisch. Nach Angaben des Unternehmens gibt es vorerst keine weiteren positiven Coronavirus-Fälle in den Betrieben. Mitarbeiter wurden unter anderem auch in Hamm, Gelsenkirchen, Lübbecke und Bakum testen. 

    Kreis Coesfeld ist der neue Coronavirus-Hotspot in Deutschland. 

    Dennoch soll die Analyse im Coesfeld und Oer-Erkenschwick (Kreis Recklinghausen) weitergehen. Man würde versuchen die Infektionsketten nachzuverfolgen, so das Unternehmen. 

    11.20 Uhr: Thomas Geisel (SPD), Oberbürgermeister der NRW-Landeshauptstadt Düsseldorf, kritisiert die aktuellen Bemühungen zum Schutz verschiedener Altersgruppen in der Coronavirus-Pandemie. In einem Gastbeitrag im Kölner Stadtanzeiger hat er geschrieben, dass man die Risikogruppen lieber gezielt und effektiv hätte schützen sollen statt Kinder und Jugendliche zu instrumentalisieren. 

    Coronavirus in NRW: Thomas Geisel, OB von Düsseldorf, schießt gegen  das aktuelle Krisenmanagement 

    Es wurde unter dem Deckmantel der sogenannten Altersdiskriminierung verhindert, über einen effektiven Schutz der Senioren zu sprechen. Diese Fragen müsse man endlich stellen. 

    Thomas Geisel (SPD) kritisiert dass Krisenmanagement anderer Politiker. 

    Zudem gerät das Krisenmanagement einiger Politiker ins Visier des SPD-Bürgermeistsers aus der NRW-Stadt Düsseldorf. Einige würden sich, je nach Meinungsumfragen, mal als Befürworter eines Lockdowns oder als Befürworter von Lokerungen gegenseitig überbieten. 

    Coronavirus in NRW: Studie in Düsseldorf soll Schlüsse zulassen

    Letztendlich kündigte Thomas Geisel auch an, dass es in Düsseldorf eine Studie mit 1000 repräsentativ ausgesuchten Probanden geben soll. Man rechne mit dem Ergebnis einer höheren Dunkelziffer an Personen, die bereits erkrankt gewesen sind. Daraus könne man seine Schlüsse ziehen und es wäre ein Indiz dafür, dass das Virus nicht so bedrohlich ist, wie häufig beürchtet. 

    11.10 Uhr: Die Stadt Herne im Ruhrgebiet meldet, dass sich 184 Einwohner mit dem Coronavirus infiziert hätten. 157 seien genesen. 26 Personen seien aktuell noch infiziert, davon würde sich eine Person im Krankenhaus befinden. In Herne ist eine Person an den Folgen des Coronavirus verstorben. 

    Ein Impfstoff könnte noch Ende 2020 oder Anfang 2021 kommen. 

    11 Uhr: Gegenüber der Zeitung Mannheimer Morgen äußerte sich Klaus Cichutek, Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) zu einem Impfstoff gegen das Coronavirus. Es könnte zu konkreteren Fortschritten bei der Impfstoffentwicklung bis zum Jahresende kommen. 

    Coronavirus in NRW: Impfstoff - PEI-Präsident zeigt sich optimistisch

    Sollten klinische Prüfungen positiv usfallen, könnte es sogar zu einer Zulassung Ende 2020 oder Anfang 2021 kommen. 

    10.50 Uhr: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) befürchtet, dass das Coronavirus nie wieder völlig verschwinden wird und es immer wieder zu Ausbrüchen kommen könnte. Michael Ryan (WHO-Direktor für Gesundheitsnotfälle) äußerte sich in einer Videopressekonferenz zum Thema Coronavirus. 

    9.40 Uhr: Das National Institute of Diabetes and Digestive and Kidney Diseases (NIDDK) in Maryland, USA, will durch eine Studie herausgefunden haben, dass sich das Coronavirus vor allen Dingen beim Sprechen überträgt. Sollte sich diese Studie bestätigen, bekäme die aktuell schon in vielen Ländern eingeführte Maskenpflicht eine ganz neuen Stellenwert. 

    Coronavirus in NRW: Studie findet angeblich heraus, wie sich das Virus am besten überträgt

    Laut Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America (PNAS) würden beim Sprechen ausgestoßene Mikrotröpfchen in einem geschlossenen Raum mehr als zehn Minuten in der Luft bleiben. Schon bekannt ist, dass die ansteckenden Viren des Coronavirus im Speichel hoch konzentriert sind. 

    Durch die Studie könnte die Maskenpflicht einen ganz neuen Stellenwert bekommen. 

    Laut der Wissenschaftler würde ein Mensch beim lauten Sprechen jede Minute mehr als tausend virusbelastete Tröpfchen produzieren. Diese könnten länger als zehn Minuten in einem Raum in der Luft hängen bleiben. Leises Sprechen würde weniger Tröpfchen produzieren. 

    Coronavirus in NRW: Studie könnte Maskenpflicht einen neuen Stellenwert geben

    Testpersonen hätten in einem geschlossenen Raum 25 Sekunden lang den Satz "Stay Healthy" (bleib gesund) gesagt. Ein Laser hätte dann die Tröpfchen beleuchtet und sichtbar gemacht. Dabei hätten die Tröpfchen im Durchschnitt bis zu 12 Minuten im Raum geschwebt.

    9.20 Uhr: Die UNO warnt vor der Verbreitung mentaler Störungen durch die Coronavirus-Krise. Am Donnerstag (14. Mai) äußerte sich UN-Generalsekretär António Guterres in einer von der UNO veröffentlichten Videobotschaft. Trauer, Angst und Depressionen seien eine ernst zu nehmende Gefahr, die auch noch nach der Pandemie bestand haben könnte. 

    Coronavirus in NRW: UNO-Generalsekretär Antiónio Guterres mit emotionaler Videobotschaft

    Das Problem: Das Coronavirus verbreite mentalen Stress. Es gebe aktuell bei zahlreichen Menschen eine akute Furcht sich selbst anzustecken, oder dass nahestehende Personen angesteckct werden. Zudem kämen Sorgen vor Arbeitslosigkeit und die Konsequenzen Ausgangssperren. 

    Eine weitere Sorge sei die Gefahr vor Suiziden. Die UNO verwies auf einen Bericht, wonach die Anzahl der Suizide bei Mitarbeitern des Gesundheitswesens zugenommen habe. 

    9.10 Uhr: Nach Informationen des Robert-Koch-Institut (RKI) ist es bis heute (14. Mai, Stand 8 Uhr) zu 933 Neuinfektionen am Coronavirus gekommen. Insgesamt hat es bisher in Deutschland 172.239 Corona-Erkrankungen gegeben. Zudem sind 89 neue Todesfälle, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus stehen, hinzugekommen. 

    Coronavirus in NRW: Neue RKI-Zahlen - Kreis Coesfeld ist das Epizentrum

    In NRW liegt mit dem Kreis Coesfeld das neue Epizentrum des Coronavirus. Insgesamt sind in den letzten sieben Tagen 221 Fälle im Kreis Coesfeld bekannt geworden. Auf 100.000 Einwohner heruntergerechnet sind das 100,5 Fälle (Obergrenze liegt bei 50). 

    8.10 Uhr: Viele Städte und Gemeinden in NRW bekommen die Folgen der Coronavirus-Krise mit voller Wucht zu spüren. Sie befürchten nun eine Finanzkrise und fordern schnelle Hilfen vom Land. 

    Coronavirus in NRW: Fehlende Steuereinnahmen in Kommunen

    Die Kommunen gehen von dramatischen Steuerrückgängen aus, weshalb eine Soforthilfe dringen nötig wäre. "Die Einbußen bei den kommunalen Haushalten durch die Coronakrise werden so hoch sein wie noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik", sagte der Geschäftsführer des Städtetags NRW, Helmut Dedy, gegenüber der Deutschen Presseagentur (dpa).

    Noch heute soll eine bundesweite Steuerschätzung für dieses und die folgenden Jahre vorgelegt werden. Wegen der Corona-Hilfsmaßnahmen müssen Bund, Länder und Gemeinden demnach in diesem Jahr voraussichtlich mit 118,8 Milliarden Euro weniger Steuereinnahmen auskommen. Das geht aus Daten des Finanzministeriums hervor. 

    Update, Donnertsag (14. Mai), 7.20 Uhr: Gestern noch hatte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laufmann die Vorwürfe zurückgewiesen, er sei nicht konsequent genug gegen Missstände in Schlachthöfen vorgegangen. Noch am Abend räumte er allerdings ein, dass die prekären Verhältnisse in den Schlachtereibetrieben seit Jahren bekannt gewesen waren.

    Coronavirus in NRW - Laufmann gibt Versagen in der Fleischindustrie zu

    Der CDU-Politiker räumte daher jahrelanges  parteiübergreifendes Versagen bei Missständen in der Fleischindustrie ein. Es sei nicht gelungen, die abzustellen, gab Laumann zu. In den vergangenen Jahren habe es mehrere Anläufe von Bund und Ländern gegeben, gegen prekäre Arbeitsverhältnisse in der Fleischindustrie anzugehen. Allerdings seien immer wieder Wege gefunden worden, die Regelungen zu umgehen - zum Teil in einer Weise, die mit einem "normalen Menschenbild" nicht vereinbar sei, kritisierte der NRW-Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales.

    Er wolle nun den Corona-Infektionsschutz nutzen, um daran langfristig etwas zu ändern. Es sollen nicht nur die Betriebe auf Einhaltung von Arbeitsschutz, sondern auch die Werkswohnungen hinsichtlich der Hygienebedingungen kontrolliert werden. Auch die SPD äußerte sich in NRW zu den Corona-Vorfällen in den Schlachtereien in NRW. "Wir haben es mit einem gravierenden Systemfehler zu tun. Die gesamte Fleischindustrie ist darauf aufgebaut, mit Werksvertragsarbeitern, die allesamt bei Subunternehmern beschäftigt sind, einen maximalen Profit herauszuholen",  kritisierte die Landtagsfraktion.

    Update, 21.55 Uhr: Das Gesundheitsamt im Kreis Unna meldet am Mittwoch (13. Mai) keine neue Coronavirus-Infektion. Damit liegt die Zahl der Infektionen seit Beginn der Pandemie weiterhin bei 650.

    Coronavirus in NRW: Keine Neuinfektionen im Kreis Unna

    Eine Frau aus Werne (Jahrgang 1938) ist im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion verstorben. Außerdem  sind in Fröndenberg zwei weitere Todesfälle zu beklagen. Bei den Verstorbenen handelt es sich um zwei Frauen (Jahrgang 1926 bzw. 1934), die bereits im April verstarben, aber erst jetzt der Kreis-Gesundheitsbehörde gemeldet wurden. Insgesamt gibt es damit seit Beginn der Pandemie 34 Menschen, die mit dem Coronavirus verstorben sind.

    Unterdessen sind 423 Personen wieder genesen (15 neu Genesene seit Freitag). Aktuell sind 193 Menschen im Kreis Unna mit dem Erreger infiziert:

  • Bergkamen: 3 (+0)
  • Bönen: 6 (+0)
  • Fröndenberg: 93 (-2)
  • Holzwickede: 3 (+0)
  • Kamen: 4 (+0)
  • Lünen: 29 (-13)
  • Schwerte: 14 (+0)
  • Selm: 5 (-1)
  • Unna: 13 (+0)
  • Werne: 23 (-2)
  • Coronavirus in NRW: Nur drei Neuinfektionen in Essen

    Update, 21.47 Uhr: In Essen sind nach Angaben der Stadt derzeit 89 Personen am Coronavirus erkrankt. 791 Menschen (drei Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag) haben sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus infiziert.

    667 Personen (drei mehr als am Vortag) sind nach einer Erkrankung wieder genesen. Die Zahl der mit dem Coronavirus Verstorbenen bleibt weiterhin bei 35.

    Update, 21.38 Uhr: Eine Mundschutz-Kontrolle im Supermarkt ist in Troisdorf (NRW) eskaliert, zwei Polizei-Beamte wurden verletzt. Die Ermittler vermuten eine Inszenierung.

    Coronavirus in NRW: Drei weitere Schlachthof-Mitarbeiter in Bochum infiziert

    Update, 21.27 Uhr: Die Stadt Bochum hat gestern weitere Mitarbeiter des Schlachthofs auf das Coronavirus getestet, 37 Ergebnisse stehen aktuell noch aus. Die bisherigen Tests der Belegschaft waren in 266 Fällen negativ (17 mehr als am Vortag), in 30 Fällen positiv (drei mehr als am Vortag). Unter den positiv Getesteten sind fünf Bochumer.

    In der Stadt wurden seit Beginn der Pandemie insgesamt 481 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet (fünf mehr als am Vortag), davon sind 405 genesen (eine Person mehr als am Vortag), wie die Stadt Bochum am Mittwoch (13. Mai) mitteilte.

    Coronavirus in NRW: Sieben-Tage-Infektionszahl sinkt in Bochum

    Von den Erkrankten werden noch vier stationär behandelt, zwei unter ihnen intensivmedizinisch. 17 Menschen sind in Bochum an den Folgen der Virus-Erkrankung verstorben. 

    Eine weitere positiv getestete Person war in der vergangenen Woche ebenfalls verstorben, allerdings nicht an den Folgen der Corona-Infektion. Die durchschnittliche Infektionszahl (bezogen auf sieben Tage) sank am Mittwoch von 9,4 auf 8,9.

    Der Ruhr-Park in Bochum.

    Coronavirus in NRW: Zwölf Neuinfektionen, zwölf neu Gesundete im Kreis Recklinghausen

    Update, 21.15 Uhr: Die bestätigten Coronavirus-Fälle im Kreis Recklinghausen stiegen in den vergangenen 24 Stunden um zwölf weitere Erkrankte auf 1.203 an. Insgesamt sind 981 Menschen wieder gesund, was einem Plus von zwölf weiteren Geheilten entspricht. 34 Menschen sind seit Pandemie-Beginn im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. Die Gesamtzahl der Infizierten im Detail (in der Klammer die Zahl der Gesundeten):

  • Castrop-Rauxel: 129 (86)
  • Datteln: 52 (45)
  • Dorsten: 151 (143)
  • Gladbeck: 206 (145)
  • Haltern am See: 82 (77)
  • Herten: 86 (81)
  • Marl: 104 (87)
  • Oer-Erkenschwick: 182 (143)
  • Recklinghausen: 156 (124)
  • Waltrop: 55 (50)
  • Coronavirus in NRW: Klavier-Festival Ruhr will Konzerte abhalten

    Update, 20.47 Uhr: Die meisten der Konzerte des Klavier-Festivals Ruhr im Juni und Juli sollen stattfinden - allerdings jeweils vor weniger Publikum. Das Festival plane ab 4. Juni eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs, hieß es am Mittwoch.

    33 Konzerte, die für April und Mai geplant waren, wurden bereits fast vollständig in den Herbst verlegt. Die weiteren Aufführungen sollen möglichst gespielt werden - in modifizierter Form. Weil durch die Abstandsregelungen in den meisten Sälen nur weniger als ein Drittel der Plätze verfügbar sei, versuche man bei einer Reihe von Konzerten zwei statt nur einer Aufführung anzubieten.

    Coronavirus in NRW: 222 neue Corona-Fälle, 534 neu Gesundete

    Update, 20.33 Uhr: Das NRW-Gesundheitsministerium hat am Mittwoch (13. Mai) landesweit 222 neue Coronavirus-Infektionen verzeichnet. Seit Beginn der Pandemie gab es damit insgesamt 35.537 Infizierte, wie aus einer Auflistung des Ministeriums hervorgeht. Die Zahl der Toten im Zusammenhang einer Infizierung steigerte sich von Dienstag auf Mittwoch um 17 neue Fälle auf insgesamt 1.472.

    534 weitere Menschen meldeten sich gesund, womit insgesamt 29 520 Menschen eine Infektion mit dem Virus überstanden haben. Eine Rückmeldung zur Genesung ist aber nicht verpflichtend, deswegen ist diese Anzahl nur eine Annäherung. Den neuesten Zahlen vom Mittwoch zufolge waren 4545 Menschen akut mit dem Coronavirus infiziert. Das waren rund 330 weniger als am Dienstag.

    Landkreis/ kreisfreie Stadt

    Bestätigte Fälle (IfSG)

    Todesfälle (IfSG)

    Genesene*

    Aachen & Städteregion Aachen

    1.929

    87

    1.736

    Bielefeld

    401

    3

    362

    Bochum

    479

    17

    401

    Bonn

    688

    6

    623

    Borken (Kreis)

    973

    38

    809

    Bottrop

    184

    6

    134

    Coesfeld (Kreis)

    803

    23

    457

    Dortmund

    715

    6

    670

    Duisburg

    1.017

    44

    789

    Düren (Kreis)

    572

    37

    503

    Düsseldorf

    1.204

    28

    952

    Ennepe-Ruhr-Kreis

    410

    14

    342

    Essen

    793

    34

    657

    Euskirchen (Kreis)

    423

    18

    283

    Gelsenkirchen

    359

    12

    280

    Gütersloh (Kreis)

    595

    19

    561

    Hagen

    306

    10

    223

    Hamm

    469

    36

    332

    Heinsberg (Kreis)

    1.793

    68

    1.612

    Herford (Kreis)

    328

    7

    295

    Herne

    183

    1

    140

    Hochsauerlandkreis (Kreis)

    596

    18

    553

    Höxter (Kreis)

    324

    15

    251

    Kleve (Kreis)

    610

    33

    471

    Köln

    2.389

    96

    2.204

    Krefeld

    567

    21

    457

    Leverkusen

    221

    5

    187

    Lippe (Kreis)

    743

    29

    627

    Märkischer Kreis

    584

    25

    436

    Mettmann (Kreis)

    892

    69

    737

    Minden-Lübbecke (Kreis)

    454

    8

    394

    Mönchengladbach

    545

    37

    402

    Mülheim / Ruhr

    188

    9

    153

    Münster

    648

    13

    613

    Oberbergischer Kreis

    465

    15

    414

    Oberhausen

    248

    5

    184

    Olpe (Kreis)

    614

    51

    519

    Paderborn (Kreis)

    598

    30

    496

    Recklinghausen (Kreis)

    1.202

    32

    969

    Remscheid

    224

    15

    217

    Rhein-Erft-Kreis

    1.063

    69

    870

    Rheinisch-Bergischer Kreis

    445

    18

    360

    Rhein-Kreis Neuss

    655

    18

    577

    Rhein-Sieg-Kreis

    1.201

    46

    1.063

    Siegen-Wittgenstein (Kreis)

    304

    8

    255

    Soest (Kreis)

    356

    6

    331

    Solingen

    235

    7

    205

    Steinfurt (Kreis)

    1.305

    76

    1.073

    Unna (Kreis)

    650

    31

    402

    Viersen (Kreis)

    681

    35

    440

    Warendorf (Kreis)

    476

    16

    424

    Wesel (Kreis)

    558

    26

    455

    Wuppertal

    872

    76

    620

    Gesamt

    35.537

    1.472

    29.520

    Coronavirus in NRW: Rekord! 23.000 Menschen zählen Vögel

    Update, 20.12 Uhr: Rekord in Zeiten von Corona: An der diesjährigen "Stunde der Gartenvögel" haben in NRW 23.000 Menschen teilgenommen. Den Rekord führte der stellvertretende Vorsitzende und Ornithologe beim Naturschutzbund NRW, Heinz Kowalski, auch auf die Coronavirus-Maßnahmen zurück: "Viele mussten zuhause bleiben und haben sich mit ihrer heimischen Natur stärker auseinandergesetzt", erklärte er am Mittwoch.

    Die Teilnehmer zählten insgesamt am vergangenen Wochenende rund 442.000 Vögel in Parks, vom Balkonen aus oder in Gärten und meldeten ihre Beobachtungen der Naturschutzorganisation Nabu. Im vergangenen Jahr hatten in NRW den Angaben zufolge nur etwas mehr als 14.500 Vogelfreunde teilgenommen. Damals waren insgesamt rund 298.000 Vögel gezählt worden.

    Coronavirus: NRW-Gesundheitsminister zählt 600 Corona-Fälle bei Fleischindustrie in Deutschland

    Update, 19.59 Uhr: In Deutschland gibt es nach Angaben des NRW-Gesundheitsministers Karl-Josef Laumann (CDU) derzeit 600 nachgewiesene Coronavirus-Infektionen in der Fleischindustrie. Das teilte Laumann am Mittwoch im Gesundheitsausschuss des Düsseldorfer Landtags mit.

    Der CDU-Politiker wies dort Vorwürfe zurück, er sei nicht konsequent genug gegen Missstände in Schlachthöfen vorgegangen. Den Schuh, alles zu spät kontrolliert und geregelt zu haben, ziehe er sich nicht an.

    Coronavirus in NRW: Seniorenzentrum in Bochum hat Corona-Ausbruch eingedämmt

    Update, 19.45 Uhr: Gute Nachrichten aus Bochum. Das Gesundheitsamt der Stadt Bochum hat heute mitgeteilt, dass der Ausbruch im Seniorenzentrum Heinrich-König eingedämmt sei. Demnach sind aktuell keine Bewohner oder Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet.

    Es würden trotzdem vorsorglich weitere Screenings der Anwohner sowie der Mitarbeitenden durchgeführt. Jedoch könnten die auferlegten zusätzlichen Maßnahmen zurückgefahren und die Isolation aufgehoben werden.

    Coronavirus in NRW: Lehrer an Schule in Essen an Corona erkrankt

    Update, 19.29 Uhr: An der Grundschule Nordviertel in Essen gibt es eine Erkrankung an dem Coronavirus im Lehrerkollegium, wie die Stadt mitteilt. Schülerinnen und Schüler seien davon nicht betroffen.

    Das Lagezentrum Untere Gesundheitsbehörde hat am Mittwoch (13. Mai) eine umfangreiche Umfeldanalyse durchgeführt. Bei insgesamt elf weiteren Personen, unter anderem auch aus dem schulischen Umfeld, wurde eine häusliche Quarantäne angeordnet. Der Schulbetrieb kann morgen dennoch stattfinden, der Unterricht wird durch Vertretungen gewährleistet.

    Coronavirus in NRW: 1.000 Mitarbeiter bei Westfleisch in Hamm sind coronafrei

    Update, 19:06 Uhr: Auch bei Westfleisch in Hamm gibt es nach Angaben von Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann (CDU) keine Coronavirus-Nachweise. In dem Betrieb seien rund 1.150 Menschen getestet worden. Bis auf 150 Untersuchungen lägen die Ergebnisse inzwischen vor.

    Sie seien alle negativ. Von den noch fehlenden Ergebnissen, "erwarten wir keine Überraschungen", sagte Hunsteger-Petermann. Bei den Kontrollen von Unterkünften von Westfleisch-Mitarbeitern habe es bis auf einen Fall keine Beanstandungen gegeben.

    Coronavirus in NRW: Keine Corona-Fälle bei Tönnies-Fleischbetrieb

    Update, 18.55 Uhr: Die Coronavirus-Tests bei Deutschlands größtem Fleischverarbeiter Tönnies in Rheda-Wiedenbrück sind bislang alle negativ ausgefallen. Bis Mittwochmittag hätten 784 Laborbefunde vorgelegen. "Diese Befunde waren alle negativ", teilte der Kreis Gütersloh mit.

    Am Montag und Dienstag seien knapp 2100 Beschäftigte getestet worden. Der Leiter des Pandemiestabes bei Tönnies sprach von einem Zwischenergebnis, auf dem sich das Unternehmen nicht ausruhen werde. "Wir hatten allerdings auch keine Covid-19-Großlage bei uns erwartet, weil es bislang im Kreis Gütersloh keine bestätigten Fälle gab, die mit unserer Produktion zu tun hatten", sagte Gereon Schulze Althoff bei einer Pressekonferenz am Mittwoch am Sitz der Tönnies-Zentrale.

    Die Coronavirus-Tests bei Fleischverarbeiter Tönnies fielen bislang negativ aus.

    Coronavirus in NRW: Virologe wehrt sich - "keine Vermarktung" bei Heinsberg-Studie

    Update, 18.30 Uhr: Der Bonner Virologe Hendrik Streeck hat sich entschieden gegen Vorwürfe gewehrt, er habe seine Studie zum Coronavirus-Infektionsgeschehen im Kreis Heinsberg vermarkten lassen. "Das war keine Vermarktung", sagte Streeck am Mittwoch im Gesundheitsausschuss des NRW-Landtags. "Ich bin persönlich ganz schön davon getroffen, dass man das so darstellt."

    Er habe "in Rekordzeit" eine Studie erstellt - und dann sei es gar nicht mehr um die Studie gegangen, sondern ihm sei unterstellt worden, es sei ihm um die Frage von Lockerungen der Coronavirus-Beschränkungen gegangen. Heute wisse er: "Es ist doof gelaufen." Er habe auch schlaflose Nächte gehabt.

    Update, 17.54 Uhr: NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) will die Coronavirus-Pandemie nutzen, um gegen Missstände in der Fleischindustrie vorzugehen. "Ich betreibe da jetzt eine Politik der Null-Toleranz. Egal, wer Schlachthofbetreiber ist. Wir müssen jetzt diesen Sumpf austrocknen. Die Pandemie gibt uns die Möglichkeit, das zu tun", sagte der Politiker dem Radio-Sender WDR 2.

    Coronavirus in NRW: Laumann verliert die Geduld mit Schlachtbetrieben

    Bislang sei es nicht möglich gewesen, die Wohnungen der Werksarbeiter zu kontrollieren, weil diese privat angemietet werden. "Da galt der Schutz der Wohnung. Jetzt haben wir in der Pandemie die Möglichkeit, auf Grund des Infektionsschutzgesetzes mit den Gesundheitsämtern da rein zu gehen. Der Arbeitsschutz hatte da bislang überhaupt keine Rechte", sagte Laumann.

    "Meine Geduld mit der Fleischindustrie ist schon länger am Ende", sagte der Minister und beklagte, dass die Schlachtbetriebe ihr eigenes Kerngeschäft, also das Schlachten und Zerlegen der Tiere, ausgegliedert hätten. "Das wäre so, als wenn VW keine eigenen Autos mehr bauen würde, sondern sich nur noch um die Logistik kümmert."

    NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU).

    Coronavirus in NRW: Angela Merkel äußert sich zur wirtschaftlichen Lage

    Update, 17.20 Uhr: Die Bundesregierung plant nach den Worten von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) bisher zur Finanzierung der Coronavirus-Krise keine Steuererhöhung. "Stand heute sind keinerlei Erhöhungen von Abgaben und Steuern geplant", sagte Merkel am Mittwoch (13. Mai) in der Regierungsbefragung in Berlin im Bundestag.

    Es gehöre zur Politik, "dass wir zum jetzigen Zeitpunkt immer antworten, sonst wären wir ja Zukunfts-Vorherseher, und das maße ich mir nicht an", fügte sie hinzu. Merkel verwies mit Blick auf die Lage der Wirtschaft und Arbeitnehmer auf staatliche Hilfen wie Kurzarbeit, Liquiditätshilfen und die Senkung der Mehrwertsteuer für Gastronomen. Sie sei froh, dass die Pandemie Deutschland in einer wirtschaftlich guten Situation erfasst habe. "Wir haben die Chance, es gut zu bewältigen. Aber ich sage nicht, dass niemand etwas merken wird."

    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

    Coronavirus in NRW: Einsatz von Lehrern ab 60 bei mündlichen Prüfungen

    Update, 16.54 Uhr: Auch Lehrer, die der Coronavirus-Risikogruppe angehören, sollen bei mündlichen Abschlussprüfungen in NRW eingesetzt werden. Das geht aus einem Erlass des Schulministeriums an die fünf Bezirksregierungen hervor: "Alle Lehrkräfte aus der Risikogruppe, d.h. Lehrer und Lehrerinnen mit Vorerkrankungen und Lehrer und Lehrerinnen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben, sowie schwangere und stillende Lehrerinnen sind verpflichtet, an Verfahren zur Abnahme mündlicher Prüfungen teilzunehmen."

    Aus dem Düsseldorfer Ministerium hieß es dazu, es bleibe aber dabei, dass Lehrer aus der Risikogruppe nicht am Präsenzdienst teilnehmen sollen. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sprach von einem "Wortbruch" und kündigte an, bei Bedarf für betroffene Lehrer Rechtsmittel einzulegen.

    Update, 16.35 Uhr: Ab Donnerstag (14. Mai) dürfen wieder mehr kleine Kinder in der Kita oder von einer Tagesmutter betreut werden - für die allermeisten bleibt die Tür aber dicht. Das stufenweise Öffnungskonzept für NRW sieht vor, dass neben den Kindern mit Elternteilen in systemrelevanten Berufen nun auch Vorschulkinder aus Hartz-IV-Familien oder mit besonderem sprachlichen Förderbedarf wieder in die Einrichtungen kommen dürfen.

    Coronavirus in NRW: Kita-Öffnung am Donnerstag für einige Vorschulkinder

    Auch Kinder mit Behinderungen sind wieder zugelassen. Weil es in den ohnehin kleinen Gruppen der Tagespflege einfacher sei, Infektionsketten und Kontakte nachzuverfolgen, dürfen Kinder ab zwei Jahren auch wieder zu Tagesmutter oder -vater gehen. Zwei Wochen später folgen dann die übrigen Vorschulkinder, um auch ihnen einen geordneten Übergang aus der Kita-Zeit zu ermöglichen. 

    Für alle anderen muss es zunächst bei wenigen Schnupperbesuchen vor den Sommerferien und der Aussicht bleiben, dass ab September ein eingeschränkter Regelbetrieb für alle möglich ist. Das Konzept, was das konkret bedeutet, soll in den nächsten Wochen ausgearbeitet werden.

    Kindertagesstätte in NRW

    Update, 16.14 Uhr: In Gelsenkirchen sind 200 Schlachthof-Mitarbeiter auf eine Ansteckung mit dem Coronavirus getestet worden. 150 Ergebnisse liegen bereits vor: Sie sind alle negativ.

    Die weiteren 50 Testergebnisse würden am Mittwochabend (13. Mai) erwartet. Das gab der zuständige Gesundheitsdezernent Luidger Wolterhoff bekannt.

    Update, 15.40 Uhr: Seit Montag (11. Mai) dürfen Ferienwohnungen und -häuser in Nordrhein-Westfalen wieder bezogen werden. Daraus bieten sich tolle Möglichkeiten - nicht nur für den Sommerurlaub. Wer für ein verlängertes Wochenende dem Coronavirus-Alltag entfliehen möchte, sollte sich diese Orte in NRW anschauen

    Coronavirus in NRW:Über 300 Klagen seit Beginn des Lockdowns

    Update, 15.05 Uhr: Seit dem Start des Lockdowns am 16. März sind mehr als 300 Klagen oder Eilanträge gegen die Corona-Schutzverordnungen bei den Verwaltungsgerichten in NRW eingegangen. Die meisten Fälle wurden zurückgewiesen. Zählt man die Klagen auf Corona-Soforthilfe mit, komme man sogar auf 410 Verfahren vor den Verwaltungsgerichten, so das Justizministerium in einem Bericht an den Landtag.

    Update, 14.14 Uhr: Mit mehreren Betrugsarten bei der Soforthilfe im Zusammenhang mit dem Coronavirus ist in NRW ein Schaden von mindestens 270.000 Euro entstanden, wie die Deutsche Presseagentur berichtet. Die zuständige Ermittlungskommission beim Landeskriminalamt (LKA) habe demnach bis vergangenen Freitag bereits 1055 Anzeigen erfasst.

    Coronavirus: Land NRW hat wegen Betrug um Soforthilfe finanziellen Schaden

    Allein durch gefälschte Soforthilfe-Seiten im Internet sollen 143.000 Euro abgeschöpft worden sein. Dazu kommen noch andere Betrugsdelikte mit einem Schaden von 51.000 Euro und Geldwäsche-Fälle, bei denen 78.000 Euro ausgezahlt wurden.

    Ein Ende der Ermittlungen scheint nicht absehbar. Bei der Staatsanwaltschaft Duisburg würden nahezu tägliche neue Verfahren eingereicht. Meistens werden neue Verdachtsfälle von Banken gemeldet, wenn plötzlich 9000 Euro auf sonst ungenutzten Konten auftauchen.

    Update, 13.30 Uhr: Gelsenkirchen - Gute Nachrichten für alle Brautpaare in Gelsenkirchen. Das Standesamt der Stadt lässt nun wieder Gäste bei Trauzeremonien zu. Zuvor durfte das Brautpaar lediglich allein getraut werden. Ab sofort darf die Hochzeitsgesellschaft bis zu 10 Personen betragen, wenn sie sich an die Hygiene- und Sicherheitsstandards halten.

    Update, 12.45 Uhr: Die zwischenzeitliche Schließung der Fahrschulen während Coronavirus-Krise hat zu Engpässen bei den Führerscheinprüfungen in NRW geführt: „Wartezeiten sind aktuell unvermeidlich“, hieß es am Mittwoch vom TÜV Rheinland, der an 25 Standorten vor allem im Süden von NRW Prüfungen abnimmt. 

    Coronavirus in NRW: Fahrschulen klagen nach Corona-Pause über Engpässe

    Acht Wochen lang konnten keine Prüfungen vollzogen werden. Viele Fahrschüler wollen dies nun nachholen. Problematisch ist jedoch, dass für die theoretischen Prüfungen die Plätze durch die vorgeschriebenen Distanzregelungen von mindestens 1,5 Metern stark eingeschränkt würden. Die derzeitige Situation sei für Prüflinge wie Fahrschulen unbefriedigend, erklärte der TÜV.

    Update, 12.15 Uhr: Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) plant das freie Reisen zeitnah wieder zu gestatten: "Wir wollen den freien Reiseverkehr ab Mitte Juni", kündigte er bei einer Pressekonferenz an. 

    Coronavirus: Horst Seehofer will freien Reiseverkehr ab Mitte Juni durchsetzen

    Die Kontrollen an der Grenze zu Luxemburg enden bereits mit Ablauf des 15. Mai. Auch an der Grenze zu Dänemark ist Deutschland bereit die Kontrollen einzustellen.

    Mit den Nachbarländern Frankreich, Schweiz und Österreich gibt es derzeit noch die Übereinkunft die Grenzkontrollen bis zum 15. Juni zu verlängern. Erste Erleichterungen an den Grenzen soll es aber schon ab dem Wochenende geben: "Wir werden nicht so wie bisher eine systematische Kontrolle durchführen, sondern eine Stichproben-Kontrolle, so Seehofer.

    Update, 11.30 Uhr: Viele deutsche Städte und Gemeinden erwarten wegen der Folgen der Corona-Krise auf absehbare Zeit eine deutliche Verschlechterung ihrer Haushaltslage. Das geht aus einer am Mittwoch in Frankfurt am Main veröffentlichen Befragung der staatlichen Förderbank KfW unter 200 Kommunen hervor.

    Coronavirus: Deutsche Städte erwarten deutliche Verschlechterung ihrer Haushaltslage 

    Demnach beurteilen 90 Prozent von ihnen ihre Finanzsituation im laufenden Jahr „pessimistisch“. 80 Prozent gehen davon aus, dass die Lage auch im kommenden Jahr schlecht bleibt. 

    Update, 11.00 Uhr: Die Stadt Herne hat am heutigen Mittwoch die aktuellen Zahlen zu Covid-19 veröffentlicht. Demnach wurde das Coronavirus bei insgesamt 181 Menschen in Herne nachgewiesen. 154 von ihnen sind wieder genesen. 26 gelten aktuell noch als infiziert, eine Person befindet sich im Krankenhaus und eine Person ist im Raum Herne verstorben.

    Coronavirus: Deutschland und Österreich wollen Grenze bald öffnen

    Update, 10.30 Uhr: Ab dem 15. Juni geht die Grenze zwischen Deutschland und Österreich wieder auf. Auch die Kontrollen sollen nur noch stichprobenartig durchgeführt werden. Das haben der Österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Angela Merkel (CDU) nach einem gemeinsamen Telefonat am Dienstag beschlossen.

    Update, 09.45 Uhr:

     NRW-Finanzminister Lutz Lienenkämper (50, CDU) hat am Mittwoch eine Zwischenbilanz gezogen und sie einem Unterausschuss des Landtag Finanzausschuss vorgelegt. Die vorgetragenen Zahlen des Ministers haben es in sich. Bisher hat der Umgang mit der Corona Pandemie "zu einer Nettobelastung des Landes" von satten 2,5 Milliarden geführt.

    Coronavirus: Corona kostete NRW bereits 2,5 Milliarden Euro

    Zur Bewältigung der direkten und indirekten Folgen der Pandemie gehören bisher auch Ausgaben für die Polizei („Pandemie-Ausstattung“) in Höhe von 18,8 Millionen Euro. Aber auch Atemschutzmasken, Desinfektionsmittel und Corona-Tests für die Justizvollzugsanstalten über 2,4 Millionen Euro.

    Update, 8.40 Uhr:Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Deutschland stieg binnen 24 Stunden um 798 auf 171 306, wie Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) für Infektionskrankheiten zeigen. Damit sind die Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag wieder leicht rückläufig. 

    Coronavirus: Neuinfektionen sind leicht rückläufig - 222 neue Fälle in NRW

    Die Zahl der Todesopfer steigt nach offiziellen Angaben um 101 auf 7634. Am meisten Neuinfektionen gab es in NRW (222), Bayern (209) und Baden-Württemberg (159). Am wenigsten in Sachsen-Anhalt (2), dem Saarland (2), Rheinland-Pfalz (5), Mecklenburg-Vorpommern (7) und Niedersachsen (8).

    Update, Mittwoch (13. Mai), 8.00 Uhr: Trotz anhaltender schlechter Nachrichten in derCoronavirus-Krise, gibt es in NRW in Zeiten von Corona auch Lichtblicke. So teilte das NRW-Innenministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mit, dass sich der Trend der rückläufigen Kriminalität während der Pandemie in etlichen Bereichen fortgesetzt hat.

    In der Coronavirus-Krise: Innenministerium stellt weniger Kriminalität in NRW fest

    Nicht nur bei den Wohnungseinbrüchen, auch bei häuslicher Gewalt und Taschendiebstählen habe der Rückgang in den ersten acht Wochen der Corona-Krise angehalten. Bei den Taschendiebstählen habe sich die Zahl der registrierten Fälle sogar mehr als halbiert. Nach 5.540 Taten im Vorjahreszeitraum waren es in den vergangenen Wochen nur noch knapp 2.400 - ein Rückgang um 57 Prozent. 

    Die Zahl der Raubüberfälle sank um ein Drittel. Die Zahl der Polizeieinsätze wegen häuslicher Gewalt lag bei knapp 4.300. Im Vorjahreszeitraum waren es 5.800. Das entspricht einem Rückgang von 26 Prozent

    Update, Dienstag (12. Mai), 22.08 Uhr: Die bestätigten Coronavirus-Fälle im Kreis Recklinghausen stiegen in den vergangenen 24 Stunden um drei weitere Erkrankte auf 1.191 an. Insgesamt sind 969 Menschen wieder gesund, was einem Plus von 22 weiteren Geheilten entspricht. 34 Menschen sind seit Pandemie-Beginn im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. Die Gesamtzahl der Infizierten im Detail (in der Klammer die Zahl der Gesundeten):

  • Castrop-Rauxel: 128 (85)
  • Datteln: 50 (45)
  • Dorsten: 151 (143)
  • Gladbeck: 204 (141)
  • Haltern am See: 82 (77)
  • Herten: 86 (81)
  • Marl: 103 (87)
  • Oer-Erkenschwick: 180 (141)
  • Recklinghausen: 152 (122)
  • Waltrop: 55 (47)
  • Coronavirus in NRW: Immer weniger Corona-Infizierte in Essen

    Update, Dienstag (12. Mai), 21.55 Uhr: In Essen sind nach Angaben der Stadt derzeit 89 Personen am Coronavirus erkrankt. 788 Menschen (drei Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag) haben sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus infiziert.

    664 Personen (sieben mehr als am Vortag) sind nach einer Erkrankung wieder genesen. Die Zahl der mit dem Coronavirus Verstorbenen bleibt weiterhin bei 35.

    Coronavirus in NRW: Bochum testet weiter Schlachthof-Mitarbeiter

    Update, Dienstag (12. Mai), 21.50 Uhr: Die Stadt Bochum hat gestern 122 weitere Mitarbeiter des Schlachthofs auf das Coronavirus getestet, deren Ergebnisse aktuell noch ausstehen. Die bisherigen Tests der Belegschaft waren in 249 Fällen negativ, in 27 Fällen positiv. Unter den positiv Getesteten sind vier Bochumer.

    In der Stadt wurden seit Beginn der Pandemie insgesamt 476 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet (fünf mehr als am Vortag), davon sind 404 genesen (drei mehr als am Vortag), wie die Stadt Bochum am Dienstag (12. Mai) mitteilte.

    Coronavirus in NRW: Fünf Neuinfektionen in Bochum

    Von den Erkrankten werden noch sechs stationär behandelt, zwei unter ihnen intensivmedizinisch. 17 Menschen sind in Bochum an den Folgen der Virus-Erkrankung verstorben. 

    Eine weitere positiv getestete Person war in der vergangenen Woche ebenfalls verstorben, allerdings nicht an den Folgen der Corona-Infektion. Die durchschnittliche Infektionszahl (bezogen auf sieben Tage) stieg am Dienstag von 8,1 auf 9,4.

    Coronavirus in NRW: Nur eine Corona-Neuinfektion im Kreis Unna

    Update, Dienstag (12. Mai), 21.38 Uhr: Das Gesundheitsamt im Kreis Unna meldet am Dienstag (12. Mai) nur ein neue Coronavirus-Infektion. Damit steigt die Zahl der Infektionen seit Beginn der Pandemie auf 650. 

    Unterdessen sind 408 Personen wieder genesen (zwei neu Genesene seit Freitag). Die Zahl der Verstorbenen bleibt bei insgesamt 31. Aktuell sind 211 Menschen im Kreis Unna mit dem Erreger infiziert:

  • Bergkamen: 3 (+0)
  • Bönen: 6 (+0)
  • Fröndenberg: 95 (+0)
  • Holzwickede: 3 (+0)
  • Kamen: 4 (+0)
  • Lünen: 42 (+1)
  • Schwerte: 14 (+0)
  • Selm: 6 (+0)
  • Unna: 13 (+0)
  • Werne: 25 (+0)
  • Coronavirus in NRW: Corona-Testungen ausgeweitet, dennoch freie Kapazitäten

    Update, Dienstag (12. Mai), 21.19 Uhr: NRW - In NRW sind vom 4. bis 10. Mai mehr als 92.000 Tests auf das Coronavirus in den Laboren ausgewertet worden. Pro Tag wären aber mehr als 46.000 Tests möglich gewesen, wie eine ALM-Sprecherin am Dienstag sagte. Auch in den Wochen davor waren die Labore nicht annähernd ausgelastet.

    In der Kalenderwoche 18. waren demnach in den NRW-Laboren mit rund 82.500 noch deutlich weniger Abstriche analysiert worden. In der Woche davor lag der Wert mit fast 82.000 knapp darunter. Seit Beginn der Coronavirus-Pandemie wurdenin NRW knapp 490.000 Tests von den Krankenkassen bezahlt. Nicht enthalten sind die Tests, die im Krankenhaus oder durch Gesundheitsämter veranlasst durchgeführt wurden. Auch Arbeitgeber können Personen ohne Symptome auf eigene Kosten testen lassen. Dies sei aber selten.

    Coronavirus in NRW: "Kölner Lichter" muss abgesagt werden

    Update, Dienstag (12. Mai), 20.59 Uhr: Das bekannte Feuerwerksspektakel "Kölner Lichter" fällt in diesem Jahr wegen der Coronavirus-Krise aus. Zuletzt habe man sich noch um einen Ersatztermin bemüht, teilten die Veranstalter am Dienstag mit. Eine Verlegung sei aber nicht möglich. "Das bedauern wir sehr."

    Die Feuerwerksspektakel am Rhein hätte eigentlich Mitte Juli die Massen begeistern sollen. Dass der Termin nicht haltbar war, war klar, seitdem Großveranstaltungen bis zum 31. August untersagt wurden. Von einer endgültigen Absage hatten die Veranstalter aber zunächst abgesehen. Den Ticket-Inhabern wird nun eine Rückabwicklung des Kaufs angeboten.

    Das Feuerwerksspektakel "Kölner Lichter" fällt dieses Jahr dem Coronavirus zum Opfer.

    Coronavirus in NRW: Gewerkschaft kritisiert Dumping-Preise auf dem Fleischmarkt

    Update, Dienstag (12. Mai), 20.59 Uhr: An den mangelnden hygienischen Zuständen in Fleischereibetrieben und in den Unterkünften seien unter anderem die Dumping-Preise in der Fleischindustrie Schuld, so Torsten Gebehart, Geschäftsführer der NGG-Region Dortmund. Der Gesundheitsschutz werde bei den Kilopreisen für das Fleisch nicht mit einberechnet und falle deshalb oft unter den Tisch.

    Die NGG in Dortmund fordert die Fleisch-Hersteller deshalb dazu auf, den Gesundheitsschutz auch über die Coronavirus-Pandemie hinaus absolut ernst zu nehmen.

    Coronavirus in NRW: Solo-Selbstständige erhalten Soforthilfe für Lebensunterhalt

    Update, Dienstag (12. Mai), 20.39 Uhr: Solo-Selbstständige in NRW dürfen 2.000 Euro der Coronavirus-Soforthilfen nutzen, um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Das gelte für alle, die im März und April einen Antrag auf Soforthilfe gestellt hätten, aber keinen auf Grundsicherung, teilte Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart am Dienstag in Düsseldorf mit.

    "Diese Vertrauensschutzlösung dürfte vielen endlich Planungssicherheit geben", sagte der FDP-Politiker. Das Land NRW will jenen Selbstständigen helfen, darunter viele freischaffende Künstler, die kaum Betriebskosten haben, aber Miete und Lebensmittel zahlen müssen - und denen die Soforthilfe deshalb bislang kaum nützte.

    Coronavirus in NRW: Warum sich Laschet gegen Merkel stellte

    Update, Dienstag (12. Mai), 19.52 Uhr: NRW - NRW-Ministerpräsident Armin Laschet steht trotz der Meinungsunterschiede bei der Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie weiter hinter Bundeskanzlerin Angela Merkel (beide CDU). "Das ändert nichts an der Wertschätzung", sagte Laschet am Dienstag im Morning Briefing des Journalisten Gabor Steingart. Die Frage, ob er sich gegen die Kanzlerin gestellt habe, bejahte Laschet. "Ja, aber in einer Sachfrage", antwortete er. "Es war ein Grundgefühl, dass wir noch nie so viele Grundrechte ausgesetzt haben wie jetzt in diesen Entscheidungen."

    Laschet hatte sich mit anderen Länderchefs früh für Lockerungen beim Coronavirus-Lockdown eingesetzt. "Ich glaube, dass man die Maßnahmen alle machen musste, aber dass wir eine Menge Schäden in der Gesellschaft angerichtet haben und dass man früh auch über diese Schäden sprechen musste", sagte Laschet zu seinen Motiven. Diesen Akzent habe er gesetzt und er werde inzwischen von vielen Ministerpräsidenten-Kollegen geteilt.

    NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (l) und Bundeskanzlerin Angela Merkel.

    Coronavirus in NRW: Quarantäne-Lockerungen - Laschet-Vorstoß sorgt für Diskussionen

    Update, Dienstag (12. Mai), 19.39 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) erhält für seinen Vorschlag zur Grenzöffnung in der EU (siehe Ticker-Update von 17.42 Uhr) Gegenwind von seinem Mitbewerber um den Posten des CDU-Chefs, Norbert Röttgen. Der Außenpolitiker kritisierte in der Passauer Neuen Presse eine zu große Sorglosigkeit in Deutschland durch die "verfrühten Lockerungen". Er sehe "keinen Grund, dass wir uns mehr Freizügigkeit erlauben können", sagte Röttgen.

    Der deutsche Hotel- und Gaststättenverband in NRW (DEHOGA NRW) hat eine andere Sicht: "Wir sind der Meinung, dass das Ansteckungs- und Infektionsrisiko diesseits und jenseits der Grenzen kein grundsätzlich höheres oder niedrigeres ist", teilte der Landesverband auf dpa-Anfrage mit. "Deshalb unterstützen wir politische Überlegungen, die zeitnah Quarantäne-Maßnahmen nach Grenzübertritten aufheben möchten, weil wir eine neue Normalität brauchen, um überhaupt überlebensfähig zu bleiben."

    CDU-Außenexperte Norbert Röttgen.

    Coronavirus in NRW: Willingen-Tourismus läuft am Freitag wieder an

    Update, Dienstag (12. Mai), 18.54 Uhr: Der Wandertourismus in Willingen nimmt langsam an Fahrt auf. Ab Freitag (15. Mai) ist die Gastronomie wieder geöffnet und auch die Übernachtungsanbieter heißen ihre Gäste wieder willkommen. Unter Einhaltung der Coronavirus-Schutzmaßnahmen können Wanderhütten oder Restaurants besucht werden.

    "Auch wenn der Tourismus in Willingen noch nicht das ist, was er vorher war, sind wir sehr erleichtert darüber, dass wir nun wieder Gäste begrüßen dürfen. Wandern in der schönen Natur ist genau das, was die Menschen nun brauchen", ist Tourismusdirektor Norbert Lopatta überzeugt. In der Tat mangelt es vielen Menschen in Coronavirus-Zeiten an Bewegung - das neu angesammelte Gewicht soll nun wieder herunter.

    Coronavirus in NRW: Bereits vier Milliarden Euro Corona-Soforthilfen bewilligt

    Update, Dienstag (12. Mai), 18.54 Uhr: In NRW sind mittlerweile mehr als vier Milliarden Euro an Coronavirus-Soforthilfen ausgezahlt worden. Seit dem Start des Programms Ende März seien 444.000 Anträge eingegangen und bislang 403.000 genehmigt worden, sagte Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) am Dienstag in Düsseldorf.

    Mit dem von Bund und Land finanzierten Programm soll Solo-Selbstständigen sowie kleinen und mittleren Unternehmen durch die Krise geholfen werden. Für besonders krisengeplagte Branchen sei man dabei, ein weiteres Rettungspaket auszuarbeiten, erklärte Pinkwart.

    NRW-Wirtschaftsminster Andreas Pinkwart (FDP)

    Coronavirus in NRW: Kurzfilmtage in Oberhausen finden online statt

    Update, Dienstag (12. Mai), 17.54 Uhr: Kurzfilmtage trotz Coronavirus: Die 66. Ausgabe des Traditionsfestivals in Oberhausen startet wie geplant an diesem Mittwoch (13. Mai) - allerdings nur online. Immerhin werden an den sechs Festivaltagen trotzdem mehr als 350 Filme gezeigt und damit zwei Drittel des ursprünglich geplanten Volumens. Die Eröffnung am Abend wurde vorab aufgezeichnet. Sie wird ab 19.30 Uhr gestreamt.

    Die gezeigten Filme kommen aus knapp 70 Ländern. Sie sind in 64 Programmen gebündelt, die jeweils 48 Stunden lang zu sehen sind. Im Kinder- und Jugendkino gibt es dabei Angebote für sieben Altersstufen. Ein Online-Festivalpass für einen Zugang zu allen Filmen und Online-Veranstaltungen kostet 9,99 Euro. An den fünf Wettbewerben nehmen insgesamt 152 Arbeiten teil. Am letzten Festivaltag, dem 18. Mai, werden die Preisgelder in Höhe von knapp 42.000 Euro verliehen.

    Coronavirus in NRW: Quarantäne-Regelungen werfen Fragen auf

    Update, Dienstag (12. Mai), 17.54 Uhr: Derzeit muss sich jeder, der aus dem Ausland nach Deutschland einreist, für zwei Wochen in Quarantäne begeben. Ausnahmen gelten unter anderem für Berufspendler. Unter rein gesundheitlichen Gesichtspunkten seien solche Unterschiede nicht einleuchtend, sagte der Münsteraner Rechtsprofessor Janbernd Oebbecke der Deutschen Presse-Agentur.

    Falls in der Frage kein Konsens zwischen Bund und Ländern zu erzielen sei, könnte NRW seine Coronavirus-Einreiseverordnung am 30. Mai im Alleingang auslaufen lassen. Dies betreffe dann aber nur die Quarantäne - nicht die von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) zu entscheidende Frage der Kontrollen an deutschen Außengrenzen, unterstrich Oebbecke.

    Update, Dienstag (12. Mai), 17.42 Uhr: Gut sechs Wochen vor den Sommerferien in NRW gibt es Hoffnung auf Reise-Lockerungen trotz Coronavirus-Pandemie. Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) sagte der Rheinischen Post: "Wenn Frankreich den Lockdown am 11. Mai beendet, brauchen wir eine Lockerung für Rückkehrer aus den europäischen Ländern."

    Coronavirus in NRW: Laschet macht Hoffnung auf Sommer-Urlaub

    In diesem Punkt herrsche Einigkeit mit den Regierungschefs aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Laschet forderte in der Sitzung der CDU-Landtagsfraktion am Dienstag (12. Mai) nach Angaben aus Teilnehmerkreisen "eine europäische Lösung" in der Frage der Grenzöffnungen.

    Der NRW-Regierungschef habe dort eine enge Abstimmung mit Belgien und den Niederlanden angekündigt. Auch die Grenzen zu Luxemburg sollen schnellstmöglich geöffnet werden. NRW habe sich im Hinblick auf EU-Bürger für eine Aufhebung des Beschlusses des Coronavirus-Bundeskabinetts ausgesprochen, wonach ein Grenzübertritt bislang nur aus triftigen Gründen erfolgen darf.

    Ministerpräsident Armin Laschet hat zahlreiche Lockerungen in NRW auf den Weg gebracht. 

    Coronavirus in NRW: Online-Semester - Hochschulen ziehen positive Bilanz

    Update, Dienstag (12. Mai), 17.24 Uhr: Die NRW-Hochschulen haben eine positive Zwischenbilanz des laufenden, digitalen Sommersemesters gezogen. "Das Onlinesemester läuft bemerkenswert gut", sagte der Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz der Universitäten, Lambert Koch. Die Lehrenden an den Hochschulen hätten von null auf hundert die Präsenzlehre umgestellt. Auch die Studenten hätten sich umstellen müssen.

    Er verwies darauf, dass nur fünf Prozent der Veranstaltungen - etwa Laborpraktika oder Werkstattübungen - in den Universitäten ablaufen. Etwa 95 Prozent der Lehrveranstaltungen würden dementsprechend online angeboten. In NRW lernen in diesem Sommer wegen des Coronavirus rund 780.000 Studierende an 70 Hochschulen ganz überwiegend von zu Hause aus.

    Coronavirus in NRW: 260 Corona-Infektionen bei Schlachthof in Coesfeld

    Update, Dienstag (12. Mai), 17.05 Uhr: Nach dem Coronavirus-Ausbruch in einem Schlachtbetrieb in Coesfeld ist die Zahl der positiv auf das Virus getesteten Arbeiter auf 260 gestiegen. Mit Stand Dienstmittag (12. Mai) waren 1.012 der rund 1.200 Beschäftigen der Firma Westfleisch getestet worden.

    571 Angestellte erhielten schon ein negatives Testergebnis, wie der Kreis Coesfeld am Mittag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur sagte. Weitere Testergebnisse stehen noch aus. Am Montag hatte der Kreis noch 254 infizierte gemeldet.

    Coronavirus - Corona-Infektionen bei Westfleisch

    Coronavirus in NRW: Behörden können Corona-Kontakte nachvollziehen

    Update, Dienstag (12. Mai), 16.48 Uhr: Die Gesundheitsbehörden in NRW haben aus Sicht des Ministeriums ausreichend Personal, um Kontakte von Coronavirus-Infizierten nachzuverfolgen. Mit landesweit insgesamt 3.385 Kräften (Stand Ende April) sei die Kontaktnachverfolgung grundsätzlich sichergestellt, heißt es in einem Bericht des Gesundheitsministeriums für eine Sitzung des Landtags-Gesundheitsausschusses am Mittwoch.

    Ein Großteil der Kräfte arbeite in den Gesundheitsämtern. Mehr als 600 Mitarbeiter seien inzwischen für diese Tätigkeiten von außen angeworben worden.

    Coronavirus in NRW: 201 Neuinfektionen und 278 neu Gesundete

    Update, Dienstag (12. Mai), 16.32 Uhr: In NRW gibt es laut Gesundheitsamt 201 weitere Coronavirus-Infektionen. Insgesamt haben sich damit seit Beginn der Pandemie 35.315 Menschen mit dem Erreger angesteckt. 28.986 Menschen haben die Erkrankung überstanden und gehalten als geheilt, was einem Plus von 278 in den vergangenen 24 Stunden entspricht. Es gibt 19 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19, die Zahl erhöht sich somit auf 1.455.

    Landkreis/ kreisfreie Stadt

    Bestätigte Fälle (IfSG)

    Todesfälle (IfSG)

    Genesene*

    Aachen & Städteregion Aachen

    1.903

    85

    1.720

    Bielefeld

    399

    3

    344

    Bochum

    471

    17

    399

    Bonn

    689

    6

    509

    Borken (Kreis)

    940

    37

    799

    Bottrop

    179

    6

    132

    Coesfeld (Kreis)

    779

    23

    455

    Dortmund

    710

    6

    661

    Duisburg

    993

    42

    769

    Düren (Kreis)

    571

    37

    496

    Düsseldorf

    1.199

    27

    943

    Ennepe-Ruhr-Kreis

    410

    14

    339

    Essen

    789

    34

    651

    Euskirchen (Kreis)

    414

    18

    278

    Gelsenkirchen

    359

    12

    280

    Gütersloh (Kreis)

    594

    19

    557

    Hagen

    305

    10

    219

    Hamm

    464

    36

    328

    Heinsberg (Kreis)

    1.815

    68

    1.607

    Herford (Kreis)

    328

    7

    294

    Herne

    179

    1

    139

    Hochsauerlandkreis (Kreis)

    595

    18

    509

    Höxter (Kreis)

    322

    15

    248

    Kleve (Kreis)

    608

    30

    470

    Köln

    2.380

    96

    2.182

    Krefeld

    557

    21

    453

    Leverkusen

    219

    5

    185

    Lippe (Kreis)

    742

    29

    602

    Märkischer Kreis

    583

    25

    425

    Mettmann (Kreis)

    892

    69

    728

    Minden-Lübbecke (Kreis)

    453

    7

    387

    Mönchengladbach

    537

    37

    396

    Mülheim / Ruhr

    187

    9

    151

    Münster

    647

    13

    613

    Oberbergischer Kreis

    465

    15

    405

    Oberhausen

    247

    3

    179

    Olpe (Kreis)

    610

    50

    519

    Paderborn (Kreis)

    597

    30

    484

    Recklinghausen (Kreis)

    1.189

    32

    947

    Remscheid

    223

    15

    214

    Rhein-Erft-Kreis

    1.058

    67

    863

    Rheinisch-Bergischer Kreis

    444

    18

    353

    Rhein-Kreis Neuss

    655

    18

    563

    Rhein-Sieg-Kreis

    1.200

    45

    1.044

    Siegen-Wittgenstein (Kreis)

    304

    8

    244

    Soest (Kreis)

    355

    6

    327

    Solingen

    233

    7

    205

    Steinfurt (Kreis)

    1.303

    76

    1.064

    Unna (Kreis)

    649

    31

    402

    Viersen (Kreis)

    677

    34

    440

    Warendorf (Kreis)

    476

    16

    421

    Wesel (Kreis)

    552

    26

    445

    Wuppertal

    866

    76

    599

    Gesamt

    35.315

    1..455

    28.986

    Update, Dienstag (12. Mai), 16 Uhr: NRW - Das Soforthilfe-Programm, das in NRW Ende Mai ausläuft, wird nicht verlängert. Das sagte Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) am Nachmittag bei einer Pressekonferenz.

    Coronavirus in NRW: Soforthilfen laufen aus - weitere Programme sind in Arbeit

    Wer im März und April einen Antrag auf Soforthilfe gestellt habe, könne nun keinen Folgeantrag stellen, sagte Pinkwart. "Wir hoffen, dass ein Härtefallprogramm gewährt wird", sagte er. Dies werde sich von den Soforthilfen jedoch unterscheiden.

    Das soll dann für Geschäftsbereiche gelten, in denen fast sämtliche Einnahmen wegbrechen wie in der Reisebranche oder den Schaustellern in NRW. Dafür müsse man sich nun etwa einfallen lassen, sagte Andreas Pinkwart. Noch im Mai soll etwas passieren.

    Coronavirus in NRW: Radrennen "Münsterland Giro 2020" in Münster abgesagt

    Update, Dienstag (12. Mai), 15 Uhr: Die Niederlande fahren die Sicherheitsvorkehrungen wegen des Coronavirus stufenweise herunter. Bald soll deshalb für Deutsche auch wieder Urlaub in den Niederlanden möglich sein.

    Update, Dienstag (12. Mai), 14.20 Uhr: Die Stadt Münster hat das für Anfang Oktober geplante Radrennen "Münsterland Giro 2020" abgesagt. Es gebe keine Planungssicherhet für den Klassiker, sagte Oberbürgermeister Markus Lewe (CDU).

    "Wir bedauern diese Absage von ganzem Herzen. Doch die Gesundheit und Sicherheit aller Aktiven sowie der Fans stehen für uns an oberster Stelle", sagte Lewe am Dienstag.

    An dem Radrennen von Enschede ins Münsterland nehmen rund 200 Radprofis sowie bis zu 4.500 Amateur-Radfahrer teil. An der Strecke werden sie von bis zu 300.000 Zuschauern bejubelt.

    Das Radrennen "Sparkassen Münsterland Giro 2020" muss ausfallen.

    Coronavirus in NRW: Schlachterei Tönnies lässt Mitarbeiter testen

    Update, Dienstag (12. Mai), 13.50 Uhr: Der Schlachtbetrieb Tönnies mit Sitz in Rheda-Wiedenbrück (Kreis Gütersloh) hat angekündigt, landesweit sämtliche Mitarbeiter auf das Coronavirus testen zu lassen. Das Unternehmen reagiert damit auf die jüngsten Covid-19-Ausbrüche in Schlachtbetrieben.

    Bei den Tests handelt es sich offenbar um reine Vorsichtsmaßnahmen. "Bei Tönnies gibt es bislang kein erhöhtes Infektionsaufkommen. Lediglich vier Mitarbeiter aus der Unternehmensgruppe wurden im Laufe der vergangenen Wochen positiv auf das neuartige Virus getestet", teilt das Unternehmen auf seiner Internetseite mit.

    Die Schlachterei Tönnies aus Rheda-Wiedenbrück lässt sämtliche Mitarbeiter in NRW auf das Coronavirus testen

    Die Infektionen seien jedoch außerhalb des Unternehmens aufgetreten und die Infektionsketten konnte schnell unterbrochen werden. Aus diesem Anlass unterstütze der Schlachtbetrieb weitere Tests bei allen Mitarbeitern in Nordrhein-Westfalen. Am Montag sollen laut dpa bereits 800 Beschäftigte getestet worden sein.

    Nach eigenen Angaben beschäftigt Tönnies in NRW mehr als 6.000 Mitarbeiter. 500 von ihnen sollen nun täglich auf das Virus getestet werden. Erste Ergebnisse werden frühestens am Dienstagabend erwartet.

    Coronavirus in NRW: 1.700 Menschen demonstrieren gegen Maßnahmen - Straftaten und Übergriffe

    Update, Dienstag (12. Mai), 13.32 Uhr: Bereits länger ist klar: Das Revier-Derby zwischen Schalke 04 und dem BVB wird wegen des Coronavirus unter besonderen Bedingungen stattfinden. Neben leeren Rängen sollen aber auch für die Spieler auf dem Rasen besondere Regeln gelten.

    NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU).

    Update, Dienstag (12. Mai), 12.24 Uhr: Die Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus haben auch in NRW für Unmut unter einigen wenigen Menschen geführt. Bei Demonstrationen am Wochenende kam es außerdem zu Straftaten.

    Nach Angaben des NRW-Innenministeriums sollen am vergangenen Wochenende rund 1.700 Menschen im Land gegen Kontaktsperre und Mundschutzpficht auf die Straße gegangen sein. Es soll mehr als 50 Versammlungen gegeben haben. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa).

    Dabei soll es zu Straftaten und Übergriffen gekommen sein. In Dortmund wurde ein Journalist von Rechtsextremen angegriffen und leicht verletzt. An einer Demo in Köln hatten sich kurioserweise gleichzeitig Links- und Rechtsextreme beteiligt.

    NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) hatte das Verhalten einiger Demonstranten kritisiert: "Diese Leute gefährden nicht nur sich selbst, sondern auch andere. Das darf die Polizei nicht tolerieren", sagte er.

    Coronavirus in NRW: RKI sieht Infektionen auf Plateau zusteuern

    Update, Dienstag (12. Mai), 11.24 Uhr: Laut dem Robert Koch-Institut nähern sich die Infektionszahlen mit dem Coronavirus einem Plateau. Das würde bedeuten, dass die Neuinfektionen auf gleichem Niveau bleiben, wie jetzt. In Deutschland gab es bis heute rund 170.000 Infektionen. Weltweit sind es mehr als 4 Millionen.

    Das Robert Koch-Institut in Berlin hat die neusten Infektionszahlen veröffentlicht.

    Laut dem Robert Koch-Institut (RKI) lag die Reproduktionszahl R in den vergangenen Tagen leicht über 1. Sie gibt an, wie viele Menschen ein Covid-19-Infizierter im Durchschnitt ansteckt. Liegt sie dauerhaft über eins, ist eine Ausbreitung der Infektion anzunehmen.

    Um abzuschätzen, wie sich die Infektionen mit dem Coronavirus ausbreiten seien aber auch folgende Kennzahlen wichtig:

    • Zahl der Neuinfektionen (etwa stabil)
    • Zahl der positiven Tests an Gesamttests (gesunken)
    • Zahl der Todesfälle und der Intensivpatienten (leicht gestiegen)

    Jüngste Ausbrüche in Schlachthöfen in NRW hätten die Reproduktionszahl zuletzt angehoben, sagte Prof. Dr. Lars Schaade vom RKI. Sobald kleinere Ausbruchsherde im Griff sind, sollte die Zahl wieder fallen. Laut Schaade sei jedoch anzunehmen, dass R künftig um 1 schwanken wird.  Denn: "Das Virus ist immer noch in Deutschland. Das Virus ist nicht weg", sagte er am Mittag.

    Coronavirus in NRW: Gesundheitsminister Laumann fordert Tarifverträge statt Bonus für Pfleger

    Update, Dienstag (12. Mai), 10.40 Uhr: Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat sich am "Tag der Pflege" für faire Arbeitsbedingungen in Pflegeberufen ausgesprochen. Er forderte mit Blick auf die Coronavirus-Krise Tarfiverträge für die Angestellten in der Branche.

    Laumann dankte den Pflegebediensteten in Nordrhein-Westfalen: "Sie leisten nicht nur in Zeiten der Corona-Pandemie Außergewöhnliches. Ihr Engagement beeindruckt mich", teilte der Minister am Morgen mit.

    Mit einem einmaligen Bonus für Pfleger, der bereits länger diskutiert wird, sei es jedoch nicht getan, sagte Laumann: "Wir brauchen dauerhaft faire Arbeitsbedingungen. Und zu fairen Arbeitsbedingungen zählen zwischen Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften ausgehandelte, flächendeckende Tarifverträge."

    NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU).

    Das wäre eine dauerhafte und angfristige Wertschätzung. "Ich hoffe, dass das jetzt auch endlich die Arbeitgeber in der Pflegebranche einsehen", sagte Karl-Josef Laumann.

    In vielen Bundesländern und auch in NRW hatten Pflegekräfte während der Coronavirus-Pandemie immer wieder auf Missstände in der Branche hingewiesen.

    Coronavirus in NRW: Betrug bei Soforthilfen fliegt auf - Dutzende Verfahren mit hohem Schaden

    Update, Dienstag (12. Mai), 9.37 Uhr: Die Soforthilfen in NRW waren eigentlich für Betriebe gedacht, die durch das Coronavirus in finanzielle Schieflage geraten waren. Doch neben professionellen Betrügern wollten sich auch normale Bürger die Taschen voll machen.

    Das geht aus einem Bericht des Justizministeriums NRW (PDF) hervor. Neben den bekannten Fake-Seiten, auf denen Hunderte Betroffene auf falsche Hilfsangebote reinfielen, gab es auch Studenten, Renter und Arbeitslose, die sich in der Krise unrechtmäßig bereichern wollten. Meist seien die Voraussetzungen nicht erfüllt gewesen, um überhaupt Soforthilfen zu bekommen.

    Bei den Coronavirus-Soforthilfen gab es in NRW Dutzende Betrugsfälle.

    In Hagen soll ein Beschuldigter unter Angabe von nahezu identischen Personaldaten 13 Mal Soforthilfen beantragt haben. Der Sachbearbeiter bemerkte die Ungereimtheiten, jetzt ermittelt die Polizei.

    Der Schaden liegt laut dem Bericht jeweils zwischen 9.000 und 15.000 Euro, die teilweise nicht ausgezahlt oder später wieder eingezogen wurden. In Bonn geht es um einen Gesamtschaden von 220.000 Euro, in Köln sogar 660.000 Euro. Banken oder die Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen (FIU) hätten den Schwindel meist bemerkt.

    Coronavirus in NRW: Bochum will Einzelhandel und Gastronomie retten

    Update, Dienstag (12. Mai), 9 Uhr: Auch in Bochum erwacht langsam wieder das Leben. Jetzt will die Stadt Bochum mit einem 10-Punkte-Plan Einzelhandel und die Gastronomie retten*.

    Dieser sieht unter anderem einen eigenen Online-Shop und eine Bonus-App sowie einen Marketingfonds vor. Außerdem soll es eine Open-air-Galerie sowie einen Gastro-Fahrplan, etwa für das von der Coronavirus-Krise schwer getroffene Bermudadreieck in Bochum* geben.

    Update, Dienstag (12. Mai), 7.30 Uhr: Heute beginnen für rund 90.000 Schüler in NRW die Abiturprüfungen unter Corona-Schutzmaßnahmen. Bis zum 25. Mai soll die Prüfungsphase andauern, danach folgen mündliche Prüfungen und Nachschreibetermine.

    Bei den Abiturprüfungen in NRW gelten weiterhin die Hygiene-Standards und Schutzmaßnahmen. So sollen Tische mit ausreichend großem Abstand zueinander stehen, Laufwege besonders makiert sein und auf Handhygiene geachtet werden.

    In NRW beginnen heute für rund 90 000 Schüler die Abiturprüfungen - unter Corona-Bedingungen. 

    Coronavirus in NRW: Abitur startet heute unter Corona-Bedingungen

    Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hatte vorab auf die besondere Belastung der Abschlussjahrgänge hingewiesen. Es könne nicht von gleichen Prüfungsvoraussetzungen die Rede sein wie in den Jahrgängen davor. Die Coronavirus-Krise hätte enorme Auswirkungen auf das Lernverhalten der Schüler. 

    Die Vorsitzende des Philologen-Verbands NRW Sabine Mistler erwartet jedoch keinen coronabedingten Noteneinbruch, wie sie der Deutschen Presseagentur (dpa) mitteilte.

    Coronavirus in NRW: Armin Laschet äußert sich zu Kritik an Lockerungen

    Update, Dienstag (12. Mai), 7.15 Uhr: Seit Montag (11. Mai) gelten in NRW neue Lockerungen der Coronavirus-Maßnahmen. Das Leben scheint wieder seinen Lauf zu nehmen - fast wie vor Corona. Deshalb wurde zunehmend Kritik laut.

    NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat sich dazu nun geäußert und stellte gegenüber dem WDR noch einmal klar: "Das Kontaktverbot gilt". 

    Zwar sehe er, dass wieder mehr größere Gruppen draußen unterwegs seien, doch sehe er auch genug Menschen, die sich vrantwortungsvoll verhalten, wie zum Beispiel im Einzelhandel. Für ihn sei es ein guter Tag gewesen, betonte Armin Laschet (CDU). 

    Coronavirus in NRW: Keine Neuinfektionen in Dortmund und Essen

    22.41 Uhr: Das sind gute Neuigkeiten aus dem Ruhrgebiet: In den beiden größten Städten der Region, in Essen und in Dortmund, hat es am Montag (11. Mai) keine neuen Infizierten mit dem Coronavirus gegeben. Das teilten beide Städte, die um die 600.000 Einwohner haben, am Wochenanfang mit.

    Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 710 positive Tests vor. 670 Patienten haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen. Derzeit werden 15 Coronavirus-Patienten stationär behandelt; neun intensivmedizinisch, darunter acht beatmete Personen. Es gibt in der Stadt weiterhin vier Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Warum Dortmund verhältnismäßig gut durch die Corona-Krise kommt, erfahrt hier hier*.

    In Essen sind derzeit dagegen 93 Personen am Coronavirus erkrankt. Seit Erkrankungswelle Ende Februar/Anfang März sind es 785 Personen.Nach einer Erkrankung an dem Virus sind 657 Essener wieder genesen. 35 Essenerinnen und Essener sind an oder in Verbindung mit einer Corona-Infektion verstorben.

    Coronavirus in NRW: Neue Zahlen im Ruhrgebiet bekannt

    22.02 Uhr: NRW - Das Gesundheitsamt im Kreis Unna meldet am Montag (11. Mai) nur zwei neue Coronavirus-Infektionen. Damit steigt die Zahl der Infektionen seit Beginn der Pandemie auf 649. 

    Unterdessen sind 408 Personen wieder genesen (zwei neu Genesene seit Freitag). Die Zahl der Verstorbenen bleibt bei insgesamt 31. Aktuell sind 210 Menschen im Kreis Unna mit dem Erreger infiziert:

  • Bergkamen: 3 (+0)
  • Bönen: 6 (+0)
  • Fröndenberg: 95 (+0)
  • Holzwickede: 3 (+0)
  • Kamen: 4 (+0)
  • Lünen: 41 (+2)
  • Schwerte: 14 (+0)
  • Selm: 6 (+0)
  • Unna: 13 (+0)
  • Werne: 25 (-1)
  • 21.45 Uhr: Die Stadt Essen meldet den 35. Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Es handelt sich dabei um einen 85-jährigen Mann mit erheblichen Vorerkrankungen.

    Coronavirus in NRW: Keine bestätigten Neuinfektionen in Essen

    In Essen sind nach Angaben der Stadt derzeit 93 Personen am Coronavirus erkrankt. 785 Menschen (keine Neuinfektion im Vergleich zum Vortag) haben sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus infiziert.

    657 Personen (sechs mehr als am Vortag) sind nach einer Erkrankung wieder genesen. Die Zahl der mit dem Coronavirus Verstorbenen bleibt weiterhin steigt auf 35.

    21.30 Uhr: In Bochum wurden seit Beginn der Pandemie insgesamt 471 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet (zwölf mehr als am Vortag), davon sind 401 genesen (zwei mehr als am Vortag), wie die Stadt am Montag (11. Mai) mitteilte.

    Coronavirus in NRW: Zwölf Neuinfektionen, zwei neu Genesene in Bochum

    Von den Erkrankten werden noch sieben stationär behandelt, vier unter ihnen intensivmedizinisch. 17 Menschen sind in Bochum an den Folgen der Virus-Erkrankung verstorben. 

    Eine weitere positiv getestete Person war in der vergangenen Woche ebenfalls verstorben, allerdings nicht an den Folgen der Corona-Infektion. Die durchschnittliche Infektionszahl (bezogen auf sieben Tage) beträgt zurzeit 8,1 auf 100.000 Einwohner.

    Coronavirus in NRW: 22 Neuinfektionen und sechs neu Gesundete im Kreis Recklinghausen

    21.15 Uhr: Am Wochenende gab es im Kreis Recklinghausen zwei neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Es handelt sich um einen 58-jährigen Mann aus Recklinghausen und einen 76-Jährigen aus Gladbeck. Am Montag kam kein weiterer Todesfall hinzu. Insgesamt sind im Kreis 34 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben.

    Die  bestätigten Coronavirus-Fälle im Kreis Recklinghausen stiegen in den vergangenen 24 Stunden um 22 weitere Erkrankte auf 1.188 an. Insgesamt sind 947 Menschen wieder gesund, was einem Plus von 6 weiteren Geheilten entspricht. Die Zahlen im Detail (in der Klammer die Zahl der Gesundeten):

  • Castrop-Rauxel: 128 (82)
  • Datteln: 50 (45)
  • Dorsten: 151 (142)
  • Gladbeck: 203 (135)
  • Haltern am See: 82 (77)
  • Herten: 86 (81)
  • Marl: 102 (87)
  • Oer-Erkenschwick: 180 (129)
  • Recklinghausen: 151 (122)
  • Waltrop: 55 (47)
  • Coronavirus in NRW: Konzert von Robbie Williams kann erst 2021 stattfinden

    20.55 Uhr: Ein Open-Air-Konzert von Robbie Williams in Bonn ist auf das nächste Jahr verschoben worden. Das neue Datum sei der 13. Juni 2021, teilte die Deutsche Telekom am Montag mit.

    Es ist bereits der dritte Termin für das Konzert des Popstars im Rahmen des Beethovenjubiläums: Die ursprünglich geplanten Termine am 18. Mai und dann am 31. August wurden wegen der Coronavirus-Beschränkungen abgesagt.

    Robbie Williams wird in diesem Jahr wegen des Coronavirus nicht mehr in Bonn auftreten.

    Coronavirus in NRW: Tourismus in der Eifel leidet massiv unter der Corona-Krise

    20.39 Uhr: Der Tourismus-Stopp wegen des Coronavirus hat der Eifel nach Schätzungen bislang Umsatzverluste von 384 Millionen Euro brutto beschert. Von den Einbußen von März bis Mai seien neben Hotellerie und Gastronomie auch Einzelhandel, Handwerk, Freizeitanbieter und Verkehrsbetriebe betroffen, sagte der Landrat des Kreises Vulkaneifel, Heinz-Peter Thiel, am Montag in Daun.

    Täglich fehlten der Branche 4,3 Millionen Euro Bruttoumsatz: Die Coronavirus-Pandemie habe zu "einer Vollbremsung" geführt. In der Region Eifel gibt es allein rund 2400 touristische Betriebe.

    Coronavirus in NRW: Stamp hofft auf mehr Kita-Tage für Kinder

    20.02 Uhr: NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) hat seine Aussagen zum Besuch von noch nicht betreuten Kindern in Kitas präzisiert: Die angepeilten zwei Tage im Juni seien ein "Minimum", sagte Stamp in einem Podcast der NRW-Lokalradios. Natürlich strebe er mehr Tage an - genaueres könne man aber heute noch nicht sagen.

    Auch den für September angekündigten eingeschränkten Regelbetrieb für alle Kinder würde man gerne vor September erreichen - "so schnell es geht und verantwortbar ist", sagte Stamp: "Ich trage die Verantwortung dafür, dass wir Familien und Kinder endlich entlasten, aber auch für die Sicherheit von Kindern und Mitarbeitern in den Einrichtungen. Um beides zu gewährleisten, bereiten wir auch die weiteren Schritte präzise vor."

    Coronavirus - NRW-Innenminister: "Das darf die Polizei nicht tolerieren"

    19.39 Uhr: NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) sieht bei einigen Demos gegen die Coronavirus-Maßnahmen die Grenzen der Demonstrationsfreiheit erreicht. Dies sei der Fall, wenn der Mindestabstand unterschritten und Passanten und Polizisten bewusst angehustet werden, sagte Reul am Montag in Düsseldorf. "Diese Leute gefährden nicht nur sich selbst, sondern auch andere. Das darf die Polizei nicht tolerieren."

    Zudem missbrauchten Extremisten von links und rechts den Protest für ihre staatsfeindlichen Zwecke. "Da gibt es keine Verschwörungstheorie, die abenteuerlich genug ist. Mein Appell an die Bürgerinnen und Bürger: Passen sie auf, mit wem sie auf die Straße gehen. Passen sie auf, mit wessen Parolen sie unterwegs sind." Er werde das Thema auf die Tagesordnung der nächsten Innenministerkonferenz im Juni setzen.

    NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU).

    Coronavirus in NRW: LKA warnt vor neuer Betrugsmasche bei Corona-Soforthilfe

    19.15 Uhr: Es gibt eine neue Betrugsmasche mit dem Soforthilfe-Programm in der Corona-Krise: Laut Landeskriminalamt NRW gab es in den vergangenen Tagen mehrere Fälle, in denen Unbekannte sich am Telefon als Mitarbeiter einer "Förderbank NRW" ausgaben - offenbar um an die Daten von Selbständigen heranzukommen.

    Wie ein Sprecher des LKA erläuterte, sollte man bei Anrufen durch angebliche Bankmitarbeiter skeptisch sein - insbesondere wenn vertrauliche Daten abgefragt werden. Das LKA rate dazu, keine vertraulichen Informationen am Telefon preiszugeben und im Zweifelsfall die angebliche Bank selbst telefonisch zu kontaktieren.

    Coronavirus in NRW: Minister rät von Mundschutz in Kitas ab

    18.55 Uhr: NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) riet den Erzieherinnen und Erziehern in Kitas, auf Mundschutz zu verzichten. Eine Alternative seien zum Beispiel durchsichtige Visiere aus Kunststoff. Letztlich sei es den Trägern und dem Personal aber freigestellt, ob sie dennoch Schutzmasken einsetzen.

    Da Kinder Nähe bräuchten und auch mal in den Arm genommen werden müssten, sei das Abstandsgebot in Kitas oder der Tagespflege "nicht zu halten", sagte Stamp. Daher versuche man mit Hygienekonzepten, das Risiko für das Fachpersonal zu minimieren.

    NRW-Familienminister Joachim Stamp.

    Coronavirus in NRW: Schwangere Asylsuchende muss nicht mehr in Gemeinschaftsunterkunft wohnen

    18.33 Uhr: Das Land NRW darf eine schwangere Asylsuchende und ihren Ehemann nicht länger zwingen, in einer Gemeinschaftsunterkunft in Rheine zu wohnen. Nach einem Beschluss des Verwaltungsgerichts Münster ist der Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus in der Zentralen Unterbringungseinrichtung derzeit nicht gewährleistet.

    Das Paar hatte beklagt, dass wegen der beengten Wohnverhältnisse die Einhaltung des gebotenen Mindestabstands nicht möglich sei. Außerdem müssten die beiden sich Sanitäranlagen mit anderen Bewohnern teilen und es würden Reinigungsmittel fehlen. Laut Gericht konnte die Bezirksregierung Arnsberg nicht überzeugend darlegen, dass der Schutz in der Einrichtung gegen eine Ansteckung ausreichend vorliegt.

    Coronavirus in NRW: Laumann hält Lockerungen für vertretbar

    18.18 Uhr: NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hält die Lockerungen der Maßnahmen in der Coronavirus-Krise für vertretbar, sollten strenge Hygiene-Auflagen umgesetzt werden. "Ich glaube, das wir nicht alles über Monate mit Verboten und Geboten sichern können", so der Minister.

    Die Menschen müssten aber weiterhin eine solidarische Grundstimmung bewahren, Kontakte auf das Nötigste reduzieren und sich fragen: "Muss ich mir das jetzt antun? Muss ich da hingehen?". Das Virus sei weiterhin "allgegenwärtig" und gefährlich.

    17.58 Uhr: NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann ruft die Bevölkerung auf, nicht weiter auf Besuche bei Arzt oder Zahnarzt zu verzichten oder diese unnötig zu verschieben. Viele Menschen hätten in den vergangenen Wochen zum Beispiel Routine- oder Vorsorgeuntersuchungen nicht wahrgenommen.

    Coronavirus in NRW: Arzttermine sollen wieder wahrgenommen werden

    Angesichts einer hohen Dynamik bei der Coronavirus-Pandemie wäre dies für einen begrenzten Zeitraum auch richtig gewesen. Aber "in der jetzigen Situation müssen wir allerdings auch hier wieder mit der gebotenen Sorgfalt ein Stück weit zurück in die Normalität", so Laumann.

    Wer aus Angst vor einer Infektion mit dem Coronavirus Vorsorgeuntersuchungen nicht wahrnehme oder sogar deutliche Krankheitssymptome ignoriere, riskiere womöglich schwere gesundheitliche Schäden. Der Appell des Gesundheitsministers an die Menschen in NRW lautet daher: "Gehen Sie wieder in die Arzt- und Zahnpraxen, um notwendige Untersuchungen und Behandlungen durchführen zu lassen." Die Praxen erfüllten hohe Hygienestandards und hätten sich sehr gut auf die Patientenbesuche in Zeiten der Coronavirus-Pandemie eingestellt.

    NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

    Coronavirus in NRW: Mundschutz und Abstandsgebot - Angela Merkel appelliert an die Bürger

    17.50 Uhr: Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat eindringlich an die Bürger appelliert, im Kampf gegen das Coronavirus Mundschutz zu tragen und Abstand zu halten. Es werde in der aktuellen neuen Phase der Pandemie notwendig sein, "dass wir bei all den Lockerungen auch wirklich Sicherheit haben, dass die Menschen sich an die Grundgebote halten: Also Abstand, Mundschutz tragen mit Nasenschutz. Aufeinander Rücksicht nehmen", sagte Merkel nach einer Videokonferenz mit Vertretern des Gesundheitsamts im Harz. Die Kanzlerin fügte hinzu: "Das ist ganz wichtig".

    Coronavirus in NRW: Angela Merkel warnt vor Mundschutz-Mutproben

    17.35 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat auch angesichts der Demos gegen Auflagen in der Coronavirus-Pandemie erneut zur Vorsicht gemahnt. Ihr sei berichtet worden, dass viele Menschen am Wochenende ohne Mundschutz Einkaufen gewesen seien, sagte die Kanzlerin nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen am Montag in einer Videoschalte des CDU-Präsidiums.

    Zum Teil sei dieses Verhalten sogar als Mutprobe angesehen worden, kritisierte Merkel. Das Gebot sei aber immer noch, sich an die geltenden Abstandsregeln zu halten. Erst in zwei bis drei Wochen werde man wissen, wie sich die vergangene Woche beschlossenen Lockerungen der Coronavirus-Beschränkungen auf die Infektionszahlen auswirkten.

    Coronavirus in NRW: DFL schlägt Termine zur Fortsetzung von DFB-Pokal und 3. Liga vor

    17.11 Uhr: Der Spielbetrieb im DFB-Pokal soll in der derzeitigenCoronavirus-Krise im Juni fortgesetzt werden. Vorbehaltlich einer politischen Erlaubnis sind die beiden Halbfinals für den 9. und 10. Juni geplant und das Finale in Berlin für den 4. Juli, wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Montag nach einer Präsidiumssitzung mitteilte.

    Außerdem soll die 3. Liga frühestens am 26./27. Mai fortgesetzt werden, auch hier vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen. Die Saison war aufgrund der Pandemie Mitte März unterbrochen worden.

    Coronavirus in NRW: Politiker von CDU und SPD warnen vor Radikalisierung

    17.01 Uhr: Nach den Demos gegen die Coronavirus-Schutzmaßnahmen warnen führende Politiker vor einer Radikalisierung des Protests. Wer die Pandemie leugne und zum Verstoß gegen Schutzvorschriften aufrufe, nutze die Verunsicherung der Menschen schamlos dafür aus, die Gesellschaft zu destabilisieren und zu spalten, sagte SPD-Chefin Saskia Esken den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Wegschauen und Schweigen hilft nicht. Hier müssen wir gegenhalten und uns als streitbare Demokraten erweisen."

    Ähnlich äußerte sich CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak: "Wir lassen nicht zu, dass Extremisten die Corona-Krise als Plattform für ihre demokratiefeindliche Propaganda missbrauchen", sagte er der Augsburger Allgemeinen. Die CDU nehme die Sorgen der Bürger ernst. "Aber klar ist auch, dass wir konsequent gegen diejenigen vorgehen, die jetzt die Sorgen der Bürger mit Verschwörungstheorien anheizen und Fake-News in Umlauf bringen."

    CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak.

    Coronavirus in NRW: Polizei geht gegen unangemeldete Versammlung vor

    16.40 Uhr: Auch in Essen kam es am Samstag (9. Mai) zu einer nicht genehmigten Versammlung von etwa 250 Personen, wie die Polizei Essen mitteilt. Nachdem Lautsprecherdurchsagen zu den aktuellen Coronavirus-Schutzmaßnahmen nicht den gewünschten Erfolg brachten, wurde die Versammlung demnach aufgelöst. 

    Außerdem seien die Personalien der Beteiligten aufgenommen und Platzverweise erteilt worden. Die Stadt Essen prüfe nun zahlreiche Verstöße gegen die Coronavirus-Schutzverordnung und bereite sich strategisch sowie personell auf weitere Versammlungen dieser Art vor.

    Coronavirus in NRW: Essen-OB Kufen kündigt konsequentes Vorgehen gegen unangemeldete Demos an

    "Auf diese unangemeldete Demonstration gegen die aktuellen Coronaschutzbestimmungen haben Polizei und Stadt konsequent reagiert und werden auch in Zukunft entschieden vorgehen", so Oberbürgermeister Thomas Kufen und Polizeipräsident Frank Richter.

    "Zum Schutz der Bevölkerung und auch zur Einhaltung der Regeln, die für alle gelten, wurde die Versammlung aufgelöst. Ich spreche mich entschieden gegen das Vorgehen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und die Motive dieser Versammlung aus, weil damit andere Menschen gefährdet und die Bemühungen, Infektionsketten zu durchbrechen und Neuinfektionen von Bürgerinnen und Bürgern zu verhindern, ad absurdum geführt werden", erklärt Oberbürgermeister Kufen weiter.

    Coronavirus in NRW: Gesundheitsminister Laumann äußert sich zur aktuellen Lage

    16.15 Uhr: Nach den hohen Coronavirus-Infektionszahlen im Kreis Coesfeld befürchtet NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) keine ähnliche Krise in anderen Kreisen oder Städten. Er sehe zur Zeit nicht, dass auch in anderen Kommunen Corona-Lockerungen wegen zu hoher Infektionszahlen wieder rückgängig gemacht werden müssten, denn die Zahlen seien hier jeweils weit weg von der kritischen Obergrenze.

    16 Uhr: NRW-Gesundheitsminister Laumann fordert die Betreiber der Fleischfabriken in NRW dazu auf, Konsequenzen aus den zahlreichen Infektionen mit dem Coronavirus zu ziehen. Für den Betrieb sowie die Wohnsituation der Arbeiter und deren Transport sei ein schlüssiges Hygienekonzept notwendig. Die Betreiber der Höfe sollten sich lieber damit beschäftigen, anstatt gegen die gerichtlichen Schließungen vorzugehen.

    Regierungssprecher zu Coronavirus-Demos: Kein Rückschluss auf Stimmung im ganzen Land

    15.40 Uhr: Regierungssprecher Steffen Seibert hat sich zu den Coronavirus-Demonstrationen am Wochenende positioniert. In der Bundespressekonferenz sagte er, dass man die Demonstration und Meinung einiger Hundert oder Tausend Demonstranten nicht auf die "Überzeugungen von 83 Millionen Menschen in Deutschland" hochrechnen könne und dies keinen allgemeinen Rückschluss auf die Stimmung im Volk zulasse.

    Er betonte, dass die Bürger natürlich auch während der Coronavirus-Pandemie das Recht auf friedliche Demonstrationen hätten, jedoch müssten sie dennoch die Verantwortung für ihre Mitbürger tragen. Daher könne man auch während der Demos die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen verlangen.

    Wegen des Coronavirus: Verluste in Millionenhöhe bei Borussia Mönchengladbach

    15.12 Uhr: Der Bundesligist Borussia Mönchengladbach schätzt den Verlust durch die Coronavirus-Krise auf 10 bis 13 Millionen Euro. Wenn die Saison nicht zu Ende gespielt werden könnte, könnte er noch auf 32 Millionen Euro ansteigen. Von der geplanten TV-Geld-Charge hat die Borussia bisher 3 Millionen Euro überwiesen bekommen. Für jedes weitere Spiel bekomme die Borussia einen weiteren Teilbetrag überwiesen.

    Stephan Schippers, der Geschäftsführer des Vereins bezeichnete die Situation als eine Belastung, die allerdings nicht existenzbedrohend sei. Man werde mit der Krise zurecht kommen.

    Gastronomen in NRW öffnen die Türen, doch die Coronavirus-Sorgen bleiben

    14.54 Uhr: Ab heute dürfen Gastronomen in NRW wieder ihre Türen öffnen und Gäste empfangen. Dies allerdings nur unter strengen Auflagen. Für die Gastronomen stellt die Möglichkeit ihre Betriebe zu öffnen eine Erleichterung dar, doch ihre Sorgen bleiben weiterhin groß.

    Der Gaststättenverband Dehoga NRW rechnet dennoch mit hohen Umsatzeinbußen von mehr als 50 Prozent. Grund dafür ist zum einen, dass die Kapazitäten unter den Auflagen deutlich verkleinert sind und zum anderen die Gäste trotz allem noch sehr verunsichert sind.

    NRW-Minister Laumann: Coronavirus-Bonus nicht für alle Gesundheitsberufe

    14.29 Uhr: Die NRW-Landesregierung möchte den geplanten Bonus für Altenpflegekräfte nicht auch in allen anderen Gesundheitsberufen zahlen. Aktuell gebe es keinen vergleichbaren Tätigkeitsbericht und die Messlatte für diesen Bonus sei hoch. Am Mittwoch wird sich der Gesundheitsausschuss mit dem Thema befassen.

    Die Bundesregierung plant, Altenpflegekräften einen Coronavirus-Bonus als Einmalzahlung in Höhe von 1.500 Euro zu zahlen. Wenn Arbeitgeber sich vollständig weigerten, könnte der Landesanteil NRWs 106 Millionen Euro betragen. NRW-Gesundheitsminister Laumann erklärte, dass die besonderen Leistungen der Pflegekräfte in der Pandemie zu würdigen seien, aber es keinen Bedarf für eine "verbesserte, tarifvertraglich verankerte Vergütung der Pflegekräfte" gebe.

    Coronavirus-Ausbruch bei Westfleisch Thema in NRW-Landtag

    14.15 Uhr: Der Ausbruch des Coronavirus im Westfleisch-Betrieb in Coesfeld wird am Mittwoch (13. Mai) auch im NRW-Landtag Thema sein. Die SPD möchte vom zuständigen Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann wissen, seit wann die Behörden von den Infektionen in dem Betrief wussten und was sie unternommen haben, um weitere Ansteckungen einzudämmen. Es gehe darum zu klären, welche Verantwortung Laumann für diese Zustände habe.

    14 Uhr: Die Zahl der bestätigten Coronavirus Infektionen in NRW steigt heute auf 35.114 Personen. 1.436 Personen sind in Folge der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben, 28.708 hingegen sind wieder genesen.

    Schlachtbetriebe unter die Lupe genommen: Coronavirus-Tests in NRW

    13.30 Uhr: Auch bei Deutschlands größtem Fleischverarbeiter Tönnies haben heute im Schlachtbetrieb in Rheda-Wiedenbrück Massentests auf das Coronavirus begonnen. Das Testzentrum sei seit Mittag auf dem Gelände im Kreis Gütersloh in Betrieb, so Unternehmenssprecher Andre Vielstädte. Insgesamt würden dort 6.500 Menschen arbeiten.

    Nach dem Ausbruch des Coronavirus in einer Fleischfabrik des Unternehmens Westfleisch, sollen nun in ganz NRW alle 20.000 Mitarbeiter in Schlachtbetrieben auf das Virus getestet werden. Der Tönnies-Sprecher erklärte, dass es derzeit keinen Anlass gebe von einem Infektionsgeschehen in den Betrieben auszugehen. Die 23 Infizierten im Kreis Gütersloh hätten keinerlei Verbindung zur dortigen Fleischindustrie.

    Coronavirus in NRW: Massentests auch bei Tönnies

    Der Kreis Gütersloh möchte bei Tönnies und anderen Fleischbetrieben am Tag 500 Tests machen. Auch im Kreis Coesfeld gehen die Testungen heute weiter. Am dortigen Westfleisch-Werk werden derzeit 230 Infizierte gezählt. Er wurde auf Anordnung der Behörden geschlossen.

    12.40 Uhr: Der Rechtsmediziner und Professor an der Charité warnte vor einer steigenden Anzahl an Suiziden, die in Verbindung mit der Angst vor einer Coronavirus-Infektion stehen. Im RBB erklärte er, dass dies aus Polizeiakten hervorgehe und sprach von acht solcher Fälle.

    Wer Hilfe benötigt oder sich in einer vermeintlich ausweglosen Situation befindet, kann sich rund um die Uhr kostenlos an die Telefonseelsorge wenden:

    • 0800/111 0 111
    • 0800/111 0 222

    RKI zum Coronavirus: Keine zu frühen Schlussfolgerungen aus steigender Reproduktionszahl

    12.25 Uhr: Das Robert Koch-Institut bekräftigt, dass der Wiederanstieg der Reproduktionszahl über die kritische Marke von 1 noch keine Schlussfolgerungen über das Infektionsgeschehen in Deutschland zulasse. Daraus könne man nicht ablesen, ob sich der Trend der sinkenden Infektionszahlen aus den letzten Wochen fortsetzt oder wieder steigt.

    Gleichzeitig weist das RKI auch darauf hin, dass es zu statistischen Schwankungen kommen kann, die durch die niedrigen Zahlen verstärkt sind. Während der Wert in der vergangenen Woche auf 0,83 geschätzt wurde, liegt er nun bei 1,13. Die Entwicklungen sollten in den nächsten Tagen sehr genau beobachtet werden.

    Coronavirus: VfL Bochum Torwart spendet iPads an Klinikum in NRW

    11.55 Uhr: Der Torwart des VfL Bochum, Manuel Riemann, hat der Universitätskinderklinik Bochum sieben iPads gespendet. So können die kleinen Patienten der Klinik fortan per Videochat mit ihren Familien und Freunden telefonieren.

    Der VfL Bochum Torwart spendete der Universitätskinderklinik Bochum sieben iPads.

    "Ich bin selbst Vater eines 14 Monate jungen Kindes und mag mir gar nicht vorstellen, wie es wäre, wenn das Kind in der Klinik liegt und ein Besuch für die Eltern so eingeschränkt ist", sagte er während der Überreichung.

    Coronavirus in NRW: Bisher nicht mehr Insolvenzen als sonst

    11.26 Uhr: Trotz der Coronavirus-Krise ist die Zahl der Insolvenzen bisher nicht groß angestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes nahm die Zahl der eröffneten Regelinsolvenzverfahren im März lediglich um 1,6 Prozent zu, im April sei sie um 13,4 Prozent gesunken.

    Grund dafür ist jedoch, das Unternehmen, die wegen des Coronavirus zahlungsunfähig sein, vorübergehend von der Pflicht des Insolvenzantrags befreit sind. Zudem kommt es auch zu Fällen, wo die Bearbeitung von Anträgen sich verzögert, da Gerichte nur eingeschränkt arbeiten.

    Jens Spahn: Konsequentes Handeln im Kampf gegen das Coronavirus

    11.00 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ruft Länder und Kommunen dazu auf konsequent durchzugreifen, um gegen das Coronavirus vorzugehen. Es sei relevant, Infektionsketten schnell zu verfolgen und entsprechende Personen zu isolieren. Nur wenn in den einzelnen betroffenen Regionen schnell gehandelt werde, könne verhindert werden, dass die Zahl der Infektionen bundesweit ansteigt.

    In der vergangenen Woche hatten die Länder überwiegend freie Hand im Umgang mit den Lockerungen der Coronavirus-Auflagen bekommen. Dabei wurde jedoch auch beschlossen, dass Regionen stark durchgreifen und die Beschränkungen wieder erhöhen, wenn die Zahl der Neuinfektionen innerhalb einer Woche auf 100 000 Einwohner auf über 50 steigt. Dies betrifft auch den Kreis Coesfeld.

    Folgen der Coronavirus-Krise: Milliardenhilfen für die Deutsche Bahn

    10.36 Uhr: Der Bund soll Milliardenhilfen für die Deutsche Bahn planen. So berichtet die Funke Mediengruppe und bezieht sich auf ein gemeinsames Konzept der Bahn mit dem Verkehrs- und Finanzministerium.

    Dabei soll eine Eigenkapitalerhöhung sowie eine Erhöhung der Verschuldungsgrenze des bundeseigenen Konzerns geplant sein. Die Bahn sehe im Gegenzug Einsparungen bei Personal- und Sachkosten vor, zudem solle es für den Vorstand 2020 keinen Bonus geben. Die Einbußen für die Deutsche Bahn belaufen sich auf mehrere Milliarden.

    NRW: Demo gegen Coronavirus-Maßnahmen in Köln - Abgeordnete warnen vor Radikalisierung

    10.18 Uhr: Nachdem es schon am Wochenende in vielen deutschen Städten Demonstrationen gegen die Einschränkungen in der Coronavirus-Krise gegeben hat, soll heute Abend in Köln erneut eine Demo stattfinden. Um 18 Uhr möchte das Bündnis "Köln gegen Rechts" für Grundrechte und gegen rechte Verschwörungstheorien demonstrieren.

    Nach den vielen Protesten, warnten mehrere Abgeordnete vor einer Radikalisierung dieser. Der stellvertretende Chef der Grünen-Fraktion Konstantin von Notz erklärte, dass es in einer Demokratie selbstverständlich und legitim sei, Bedenken und Unmut zu äußern und Maßnahmen infrage zu stellen. Doch aktuell würden auch alle die mitmachen, die das System grundsätzlich kritisieren. Die SPD-Innenpolitikerin Ute Vogt sprach präziser von einem "gefundenen Fressen für die Rechten".

    Nach Coronavirus-Ausbruch bei Westfleisch: Infektionen in Coesfeld steigen

    10.02 Uhr: Nach dem Ausbruch des Coronavirus im Fleischbetrieb Westfleisch in Coesfeld, sind die Infektionszahlen im Kreis Coesfeld weiter gestiegen. Am Sonntag konnte man 780 Ansteckungen verzeichnen, 35 mehr als noch am Samstag. Die Zahl der Neuinfektionen lag deutlich über der festgelegten Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen.

    Coronavirus in NRW: Hochschulverband fordert Noten-Bonus bei schlechtem Abitur

    9.38 Uhr: Der Deutsche Hochschulverband fordert einen Noten-Bonus bei schlechtem Abitur. Wenn das Abitur in diesem Jahr etwa um 0,4 oder 0,5 Punkte schlechter ausfalle, sollten Schüler einen Bonus bekommen. Der Verbandspräsident erklärte, dass für Schüler des Abijahrgangs 2020 kein Nachteil durch das Coronavirus und seine Folgen entstehen soll.

    Man könne die Bedingungen des diesjährigen Abiturs nicht außer Acht lassen. Die aktuelle Situation dürfe nicht den Lebenslauf eines ganzen Jahrgangs abwerten

    Coronavirus: Kitas uns Schulen bei Öffnung vor Herausforderungen

    9.20 Uhr: Der Städte- und Gemeindebund warnt derzeit vor den Schwierigkeiten, die sich aus dem Hochfahren des Schul- und Kitabetriebes ergeben. Es müsse ein Schichtbetrieb organisiert werden, damit nie zu viele Kinder zur gleichen Zeit im Schulgebäude sind und die Taktzeiten der Busse müssten angepasst werden, damit auch alles Schüler zur Schule kommen, wie Verbandspräsident Uwe Brandl gegenüber der Welt erklärte.

    Für die weitere Öffnung der Kitabetriebe, mahnte er die Politik, noch einmal nach zu justieren und zuzulassen, dass mehr Kinder gleichzeitig betreut werden. In Bayern dürfen aktuell fünf Kinder von zwei Betreuerinnen in einem Raum betreut werden. Damit komme man in kürzester Zeit an räumliche und personelle Grenzen.

    Coronavirus in NRW: Ab heute wieder mehr Unterricht an Schulen

    9 Uhr: Auch an den Schulen in NRW ist ab heute wieder mehr los. An den Grundschulen kehren alle Jahrgänge zurück - allerdings nur tageweise. Zudem geht ab heute der Unterricht für die Schüler weiter, die im kommenden Jahr ihr Abitur machen.

    Wegen der Ausbreitung des Coronavirus gilt in NRW derzeit das Abstandsgebot.

    Mediziner aus NRW: Unerkannte Coronavirus-Infektion gefährlich für Fußballer

    8.28 Uhr: Nach langer Pause wegen des Coronavirus soll bald schon die Fußball-Bundesliga wieder starten. Aus verschiedenen Gründen erntete man für diesen Entschluss viel Kritik und Unverständnis. Nun mahnt ein Kardiologe, dass dies auch für die Spieler ein Risiko birgt.

    Tienush Rassaf vom Universitätsklinikum Essen warnt vor Herzmuskel- und anderen Folgeschäden, die sich aus einer unerkannten Infizierung mit dem Virus ergeben können. Trotz vieler Tests, bestehe für die Spieler ein Restrisiko. 

    Coronavirus: Mediziner aus NRW warnt vor Gefahr des Bundesliga-Starts für Spieler

    Man wisse, dass das Coronavirus lebensgefährliche Herzmuskelerkrankungen mit sich bringen kann. Da Leistungssport für den Körper eine Stress-Situation und die Abwehrfunktion in einigen Situationen geschwächt sei, könne man nicht ausschließen, dass die Organe bei einem Befall mit dem Coronavirus Schaden nehmen.

    Er erklärte, dass in der Bundesliga zwar gewissenhaft getestet werde, zweifelte aber an, ob man so viele Menschen dauerhaft virusfrei halten könne.

    Coronavirus-Medikament: Abgelegtes Ebola-Präparat soll schweren Verlauf mildern

    8 Uhr: Der Leiter der Infektiologie der Uniklinik Köln, Gerd Fätkenheuer, macht Hoffnung auf den baldigen Einsatz eines Medikaments gegen die durch das Coronavirus ausgelöste Lungenkrankheit Covid-19. Dies äußerte er gegenüber dem Kölner Stadt-Anzeiger. Fätkenheuer leitet eine Studie zu dem abgelegten Ebola-Präparat Remdesivir.

    "Wir können sagen: Remdesivir wirkt. Wir haben nachgewiesen, dass das Medikament bei einer Covid-19-Erkrankung den schweren Verlauf abmildert und verkürzt.", erklärte er. Es müsse noch untersucht werden, wie genau das Medikament eingesetzt werden kann, doch seiner Meinung nach werde das Präparat in einigen Wochen oder Monaten bereit sein.

    NRW: Erster Coronavirus-Fall bei Westfleisch im März

    07.30 Uhr: In dem Schlachtereibetrieb Westfleisch soll es bereits im März einen ersten Coronavirus-Fall gegeben haben. Das hatte der WDR bei einer Recherche herausgefunden.

    Die mit Covid-19 infizierte Person habe allerdings nicht in einem der Betriebe in Coesfeld oder im Kreis Recklingshausen gearbeitet, sondern in der Hauptverwaltung in Münster. Außerdem bestätigte die Westfleisch gegenüber dem WDR, dass die Wohnungen der Produktionsmitarbeiter mehrheitlich mit drei, vier oder fünf Personen belegt seien.

    Coronavirus in NRW: Erste Fitnessstudios öffnen um Mitternacht

    Update, Montag (11. Mai), 07.00 Uhr: Ab heute gelten in NRW neue Coronavirus-Lockerungen für Restaurants, Fitnessstudios und Nagelstudios. Aus diesem Grund haben unter anderem in Köln die ersten Fitnessstudios schon um kurz nach Mitternacht ihre Türen wieder geöffnet. 

    Bei einem Kölner Studio der Kette McFit sollen mehr als 100 Sportler heute Nacht auf den Einlass gewartet haben. "Ich glaube, das haben alle herbeigesehnt", sagte McFit-Gründer Rainer Schaller.

    Coronavirus in NRW: McFit bietet Gewinnspiel zur Wiedereröffnung an. Dafür gibt es Kritik

    McFit hatte die Wiedereröffnung außerdem mit einem Gewinnspiel verknüpft. Die ersten Studio-Besucher konnten eine USA-Reise gewinnen. Das sorgte nicht nur für Freude. 

    So kritisierte der Karl Lauterbach die Gewinnspiel-Aktion. "Das wiegt gerade die jungen Leute in einer falschen Sicherheit", sagte der SPD-Gesundheitsexperte. Es vermittele den Eindruck, die Coronavirus-Pandemie sei vereits überwunden. 

    Coronavirus in NRW: Ab 11. Mai gelten neue Lockerungen

    20.30 Uhr: Ab Montag (11. Mai) treten in NRW neue Coronavirus-Lockerungen in Kraft. Die Regelungen betreffen unter anderem Fitnessstudios, Restaurants und Nagelstudios.

    So dürfen die Einrichtungen nun wieder öffnen - allerdings nur unter Einhaltung strenger Coronaschutz-Auflagen.

    Ausgenommen von den Lockerungen sind Kinos und Theater. Die dürfen in NRW erst ab dem 30. Mai wieder öffnen können. Gerade für kleine Filmtheater und Programmkinos könnte das allerdings zu spät sein. Für sie ist die Coronavirus-Krise existenzbedrohend.

    Coronavirus in NRW: Teilnehmer bei Corona-Auflagen verstoßen gegen Auflagen

    20.00 Uhr: Am Wochenende gingen in vielen NRW-Städten die Menschen auf die Straße, um gegen die aktuell vorherrschenden Corona-Auflagen zu demonstrieren*. Einige der Versammlungen, wie zum Beispiel in Köln, waren nicht angemeldet, weshalb die Polizei die Demonstration auflöste. 

    Außerdem verstießen die Teilnehmer teilweise gegen die Corona-Auflagen, weshalb nun wegen des Verstoßes gegen die Corona-Schutzverordnung, gegen das Versammlungsgesetz und das Infektionsschutzgesetz ermittelt wird.

    Coronavirus in NRW: Corona-Demos laufen teilweise aus dem Ruder

    In anderen Städten, wie in Düsseldorf, Aachen, Paderborn und Güterloh, verliefen die Proteste jedoch weitgehend friedlich und die Teilnehmer hielten sich an die Schutzmaßnahmen. Im Gegensatz zu einer untersagten Demonstration in Dortmund - hier soll es zu Übergriffen auf zwei Journalisten gekommen sein. 

    18.15 Uhr: Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle in NRW ist auf 34.946 gestiegen. Seit Samstag kamen also 147 Neuinfektionen hinzu. 

    Bislang sind in Nordrhein-Westfalen 1424 Menschen infolge einer Infizierung mit dem Coronavirus gestorben, so das NRW-Gesundheitsministerium. 28.661 Menschen meldeten sich inzwischen als genesen, das sind 442 mehr als am Samstag. Die Zahl der Genesenen basiert ausschließlich auf freiwilligen Rückmeldungen an die Behörden.

    Coronavirus in NRW: 22 Schlachthof-Mitarbeiter in Bochum infiziert

    17.25 Uhr: Nachdem sich im Kreis Coesfeld bislang über 200 Mitarbeiter der Fleischfabrik Westfleisch mit dem Coronavirus infiziert haben, wurden in der vergangenen Woche auch in einem Bochumer Schlachthof Hygienekontrollen und Coronavirus-Tests bei allen Beschäftigten durchgeführt. Das teilte die Stadt Bochum am Sonntag (10. Mai) in einer Pressemitteilung mit. 

    Coronavirus in NRW: Unterkünfte von Mitarbeitern in der Fleischindustrie weißt Hygienemängel auf

    Von den 300 Beschäftigten des Schlachthofes sollen bisher 22 positiv auf das Coronavirus getestet worden sein, darunter ein Bochumer. 122 Testergebnisse stehen noch aus. Hygienemängel konnten bei der Überprüfung des Schlachthofes nicht festgestellt werden.

    Anders sieht es bei den Unterkünften der Mitarbeiter aus: Bei einer ebenfalls in der vergangenen Woche durchgeführten Schwerpunktprüfung der Bezirksregierung mit dem Gesundheits- und Ordnungsamt von betrieblichen Unterkünften von Mitarbeitenden in der Fleischindustrie seien vereinzelt Hygienemängel festgestellt worden, heißt es in der Pressemitteilung der Stadt Bochum

    Der Wohnungseigentümer der Unterkunft soll aufgefordert worden sein, die Mängel umgehend zu beseitigen. Alle 21 Beschäftigte, die vor Ort angetroffen wurden, seien anschließend auf das Coronavirus getestet worden. Die Ergenisse stehen noch aus. 

    Coronavirus in NRW: Besuchverbot in Altenheimen aufgehoben - Besucher müssen sich an strenge Auflagen halten 

    17.00 Uhr: Passend zum Muttertag wurde das Besuchsverbot in den Alten- und Pflegeheimen gelockert. Zu einem Besucher-Ansturm in den rund 2200 vollstationären Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen soll es laut der Deutschen Presseagentur allerdings nicht gekommen sein. 

    Grund dafür: Ein Besuch im Altenheim ist stark reglementiert. So müssen sich Besucher beispielsweise vorher bei der Einrichtung anmelden und sich sowohl vor und nach einem Besuch gründlich desinfizieren. Besuche sind außerdem zeitlich limitiert (meistens zwischen 15 und 30 Minuten, maximal jedoch zwei Stunden) und müssen in eigens hergerichteten Räumen stattfinden. 

    Coronavirus in NRW: Verwaltungsgericht Münster lehnt Eilantrag von Westfleisch ab 

    16.40 Uhr: Das Verwaltungsgericht Münster hat einen Eilantrag der Firma Westfleisch gegen die befristete Schließung ihres von einem Coronavirus-Ausbruch betroffenen Betriebes in Coesfeld abgelehnt. Der Kreis hatte die Schließung des Schlacht- und Zerlegebetriebes von Samstag bis 18. Mai angeordnet. 

    Die auf dem Infektionsschutzgesetz beruhende Verfügung sei „nach Aktenlage aller Voraussicht nach rechtmäßig“, teilte das Gericht am Sonntag (10. Mai) mit. Inzwischen sind mehr als 200 Beschäftigte des Betriebes positiv auf das Coronavirus getestet worden - bei der Hälfte der Mitarbeiter steht das Ergebnis aber noch aus. 

    Coronavirus in NRW: Lockerungen im Kreis Coesfeld um eine Woche verschoben 

    13 Uhr: Die Lockerungen im Kreis Coesfeld sind um eine Woche verschoben. Das wurde in Abstimmung zwischen Kreis und Land NRW so entschieden. Die Zahl der Neuinfektionen ist im Kreis Coesfeld im Umfeld des Schlachthofes der Firma Westfleisch weiter gestiegen. 

    Coronavirus in NRW: Zahl der Neuinfektionen streigt im Kreis Coesfeld weiter

    Jüngsten Entwicklungen zufolge gibt es wohl aktuell 205 Coronavirus-Infektionen. Aktuell liege nach Informationen des Kreises die Hälfte der Ergebnisse der bisher 950 Tests vor.

    Der Kreis Coesfeld liegt aktuell mit 85 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner weit über der im Bund geltenden Obegrenze. 

    Kreis Coesfeld ist der neue Coronavirus-Hotspot in Deutschland. 

    10.30 Uhr: Besuch bei der Mutter gilt heute als "triftiger Grund", um nach Deutschland einzureisen. Heute ist Muttertag (10. Mai) und zahlreiche Menschen - beispielsweise Berufspendler - halten sich in Grenzregionen zu Deutschland auf. Um nach Deutschland einreisen zu dürfen, müssen Menschen in der Coronavirus-Pandemie einen "triftigen Grund" vorlegen. Heute, hat die Bundespolizei entschieden, gilt der Besuch der Mutter als solch einer. 

    10 Uhr: Die sogenannte Ansteckungsrate beim Coronavirus liegt nach Angaben desRobert-Koch-Institut (RKI) auf Basis der Werte der letzten vier Tage bei 1,1. Damit ist die kritische Grenze 1 - Stand 9. Mai 0 Uhr - überschritten. Das heißt. Eine Person steckt im Durchschnitt 1,1 weitere Person an. 

    Coronavirus in NRW: Ansteckungsrate wieder über kritischer Grenze

    Die Ansteckungsrate muss, damit die Coronavirus-Pandemie abflaut, unter 1 liegen. Tut sie es nicht, ist von einem allgemeinen Anstieg der Neuinfektionen auszugehen. 

    Allerdings, schreibt das RKI, sei die Schätzung der Reproduktionszahl 1,1 mit Unsicherheiten verbunden. Das liege vor allen Dingen aufgrund der statistischen Schwankungen, die durch die insgesamt niedrigeren Zahlen in den vergangenen Tagen verstärkt wurden. Dennoch müsse man die Entwicklungen der kommenden Tage genau beobachten. 

    Update, Sonntag (10. Mai), 9.30 Uhr: Nach Informationen des Robert-Koch-Institut (RKI) hat es in den vergangenen sieben Tagen im Landkreis Coesfeld 168 Neuinfektionen am Coronavirus gegeben. Der auf 100.000 Einwohner gerechnete Wert beträgt 76,4 und liegt damit über der neuen Obergrenze von 50. Der Kreis Coesfeld ist zusammen mit den Landkreisen Greiz (73 Neuinfektionen) und Steinburg (82 Neuinfektionen) der neue Corona-Hotspot in Deutschland

    20.00 Uhr: In NRW wurde die sogenannte Rechtsverordnung zum Schutz vor dem Coronavirus (CoronaSchVO) erneut aktualisiert. 

    Die Änderung betrifft vor allem die Regeln im öffentlichen Leben sowie die Öffnung weiterer Unternehmen und Betriebe. Folgende Einrichtungen dürfen ab Montag wieder öffnen:

    • Gastronomie (Innen- und Außengastronomie)
    • Friseursalons
    • (Podologische) Fußpflege
    • Kosmetikbetriebe und Nagelstudios
    • Massagestudios
    • Fitnessstudios

    Coronavirus in NRW: Betriebe müssen Hygienestandards einhalten

    Die genannten Betriebe dürfen jedoch nur öffnen, wenn sie sich an die Hygienestandards halten, die das Infektionsschutzgesetz und die Coronaschutzverordnung vorsieht. 

    Dazu gehören unter anderem folgende Bestimmung:

    • Menschen mit Symptomen einer Atemwegsinfektion haben keinen Zutritt
    • Tische in Restaurants, Arbeitsplätze bei Friseur, Nagelstudio und Fußpflege müssen im Abstand von 1,5 Meter aufgestellt werden
    • Die Einrichtungen müssen Desinfektionsmittel bereitstellen
    • Das Bewirten der Gäste ist in allen Betrieben außer den Gastronomien selbst nicht gestattet.

    Für jede einzelne Gruppe der Einrichtungen gelten noch einmal gesonderte Auflagen. 

    Coronavirus in NRW: Land gibt neue Zahlen bekannt

    18.10 Uhr: Nach Daten des NRW-Landeszentrums Gesundheit kamen von Freitag auf Samstag 295 weitere positive Fälle mit dem Coronavirus dazu. Damit liegt die Zahl nun insgesamt bei 34 799 Corona-Infektionen seit Beginn der Pandemie. 

    Coronavirus in NRW: Zahl der Coronavirus-Infektionen um 295 weitere Fälle seit Freitag gestiegen

    Die Zahl der Toten in Zusammenhang mit dem Coronavirus stieg um 27 auf 1423. Aber dafür wurden auch 416 neue Patienten gemeldet, die seit Freitag als genesen gelten. 

    17.50 Uhr: Aufgrund der zahlreichen Corona-Infektionen in den Schlachtereien in Coesfeld und in Oer-Erkenschwick (Kreis Recklinghausen) werden Massentestes durchgeführt. Die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Mitarbeiter in dem Coesfelder Betrieb ist bis Samstagabend auf 196 gestiegen.

    Coronavirus in NRW: Massentests in Fleischereibetrieben

    In dem Schwester-Betrieb von Westfleisch im Kreis Recklinghausen sind die Massentests für den morgigen Sonntag (10. Mai) geplant. Auf dem Unternehmensgelände werden dafür Zelte aufgebaut, wo die Tests durchgeführt werden sollen. Bislang gibt es in dem Betrieb 33 Infizierte. 

    16.45 Uhr: Der italienische Patient Claudio Facoetti (65) kehrt nach über sechs Wochen in Behandlung im Krankenhaus Bochum genesen und gesund wieder in seine italienische Heimat Bergamo zurück. Er könne nicht in Worte ausdrücken, wie dankbar er der Klinik in der Ruhrgebietsstadt sei. 

    Coronavirus in NRW: Italienischer Patient kehrt genesen nach Bergamo zurück und freut sich über Kaffee

    Claudio Facoetti ist am 28. März von Bergamo mit der Luftwaffe nach Bochum gebracht worden. Nun freue er sich auf die Rückkehr in seine italienische Heimat. Denn der Kaffee dort sei in jedem Fall besser.

    Auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) ließ es sich nicht nehmen, der Verabschiedung beizuwohnen. 

    Claudio Facoetti erkrankte schwer am Coronavirus, wurde in Bochum behandelt und kehrt nun nach Italien zurück. 

    16 Uhr: Christoph Hüsing, Sprecher des Kreis Coesfeld, bestätigte heute (9. Mai), dass 900 der 1.200 Mitarbeiter des Schlachthofes in Coesfeld getestet worden seien. Die Zahl der positiven Tests sei auf 180 gestiegen. Die Arbeiter kämen fast allesamt aus osteuropäischen Ländern und würden verstreut Unterkünften in Coesfeld und Rosendahl wohnen. Die Infektionen in dem Schlachthof der Firma Westfleisch würden den größten Teil der Coronavirus-Erkrankungen im Kreis Coesfeld ausmachen. 

    Coronavirus in NRW: Zahl der Infektionen im Kreis Coesfeld steigt

    Aktuell geben es 210 Fälle. Doch noch sind nicht alle Tests ausgewertet worden. Damit gehört der Kreis Coesfeld aktuell zu den Corona-Hotspots in Deutschland. Zusammen mit dem Thüringer Landkreis Greiz.

    Kreis Coesfeld ist der neue Coronavirus-Hotspot in Deutschland. 

     

    14.30 Uhr: Im Kreis Coesfeld sind die Lockerungen, die im restlichen Bundesland NRW gelten, erst einmal aufgrund des Coronavirus-Ausbruchs in einem Westfleisch Schlachthof auf Eis gelegt. Die sogenannte Obergrenze von 50 Neu-Infektionen in den letzten sieben Tagen auf 100.000 Einwohner ist weit überschritten und liegt aktuell bei 76. 

    Coronavirus in NRW: Kreis Coesfeld überschreitet Obergrenze 

    NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) äußerte sich um Rahmen einer Verabschiedung in Bochum eines genesenen Corona-Patienten aus Italien folgendermaßen: "Wenn man öffnet, muss man da, wo Gefahr ist, konsequent handeln."

    12 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet prescht in Sachen Lockerungen in der Coronavirus-Krise voran. Gegenüber der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten äußerte er sich zum Thema Grenzöffnungen. "Wir brauchen dringend eine Öffnung der Grenze zu Frankreich."

    Coronavirus in NRW: Armin Laschet fordert Grenzöffnungen zu Frankreich

    Der Lockdown im westlichen Nachbarland endet am 11. Mai. Es sei ein guter Zeitpunkt, um eine gemeinsame europäische Antwort bei der Bekämpfung der Pandemie anzustreben. Natürlich müsse die Bundesregierung auch mit Österreich reden. 

    Ministerpräsident Armin Laschet hat zahlreiche Lockerungen in NRW auf den Weg gebracht. 

    Armin Laschet prangert zudem an. Aus seiner Sicht seien die vergangenen Wochen zu der nationalstaatlich und zu wenig europäisch geprägt. 

    10 Uhr: NRW - Die Deutsche Presse Agentur hat bei den Kommunen in NRW (alle NRW-Artikel bei RUHR24.de*) nachgefragt. Wie gehen Städte mit der Maskenpflicht um? Seit dem 27. April gibt es im Bundesland die Maskenpflicht. Die soll zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie beitragen. Gerade aktuell, da es zu zahlreichen Lockerungen in Nordrhein-Westfalen gekommen ist und noch kommt. 

    Coronavirus in NRW: So gehen Kommunen im Bundesland mit der Maskenpflicht um

    In einigen Städten war bisher keine Strafe notwendig, wie RUHR24.de* berichtet. Andere Städte wiederum erheben gar keine. In Düsseldorf und Wuppertal sind die Menschen nach Angaben der Städte sehr umsichtig. In Essen und Münster würde gar kein Bußgeld gegen einen Verstoß der Maskenpflicht erhoben werden. 

    Siegen (bis zu 200 Euro) und Dortmund (100 Euro) erheben ein Bußgeld. Bis Donnerstag (7. Mai) meldeten die Ordnungsämter der Städte jedoch keinen Verstoß gegen die Maskenpflicht. In Köln wiederum gab es bislang drei Verstöße, bei denen Personen bis zu 100 Euro zahlen mussten.

    Coronavirus in NRW: Medikamenten-Cocktail aus Hongkong macht Hoffnung 

    Samstag (9. Mai), 9 Uhr: Nach Informationen des Fachmagazin The Lancet gibt es wohl erste Erfolge bei der Behandlung des Coronavirus. Und zwar mit einem Mix aus mehreren Medikamenten. Wissenschaftler aus Hongkong hätten eine erfolgreiche Behandlung gemeldet. 

    Ein milder bis moderater Krankheitsverlauf sei erreicht worden, schreibt Mikrobiologe Kwok-Yung Yuen. Es müsse allerdings untersucht werden, ob dies auch bei schwer erkrankten Personen gelinge. Die Teilnehmer der Studie erhielten einen antiviralen Medikamenten-Cocktail aus Medikamenten, die gegen Multipler Sklerose, Hepatitis und HIV eingesetzt werden würden. 

    Maskenpflicht in Deutschland und NRW - Coronavirus. 

    Nach sieben Tagen seien die Tests negativ gewesen. Die Krankheitssymptome seien verschwunden.

    Hinweis: Was vor dem 9. Mai in Sachen Coronavirus in NRW passiert ist, ist in diesem Live-Ticker nachzulesen*.

    *RUHR24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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