Verhaltensregeln während Covid-19

Ausflug in die Natur trotz Coronavirus-Pandemie - diese Regeln solltet ihr beachten

Beim Ausflug in die Natur von NRW gibt es wegen des Coronavirus einige Regeln und Verbote zu beachten, wie beim Grillen oder Picknick.
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Beim Ausflug in die Natur von NRW gibt es wegen des Coronavirus einige Regeln und Verbote zu beachten, wie beim Grillen oder Picknick.

Trotz des Coronavirus ist es nun in NRW wieder möglich, Ausflüge in die Natur zu unternehmen. Dabei gelten allerdings ein paar wichtige Regeln.

  • Trotz des Coronavirus* in Nordrhein-Westfalen (NRW) gibt es bereits in den nächsten Tagen einige Lockerungen.
  • Ab Montag (11. Mai) dürfen mehr als zwei Personen zusammen in der Natur von NRW unterwegs sein.
  • Damit das Leben der dort lebenden Tiere nicht in Gefahr gerät, müssen sich die Besucher an bestimmte Vorgaben halten.

Dortmund/ NRW - Vor allem aufgrund des aktuell schönen Wetters freuen sich nun viele Menschen in NRW (alle NRW-Artikel auf RUHR24.de*) darüber, draußen wieder die Natur genießen zu können. Doch damit der Ausflug gelingt, sollten Besucher sich an die vorgegebenen Regeln halten.

Ausflüge in die Natur von NRW: Grillen und Picknick weiterhin wegen Coronavirus verboten

Ab Montag (11. Mai) ist es erlaubt, dass sich zwei verschiedene Haushalte mit Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln im öffentlichem Raum treffen - doch auf das gemeinsame Picknick muss weiterhin verzichtet werden. Das Land NRW verbietet in der seit Donnerstag (7. Mai) gültigen Coronaschutzverordnung neben dem Grillen auch weiterhin das Picknick.

Seit Ende März ist das Grillen und das Picknicken zum Schutz vor Covid-19 verboten* und wird mit 250 Euro pro Person bestraft. Waren bislang mehr als zwei Beteiligte anwesend, erhöhte sich das Bußgeld durch weitere 200 Euro pro Person, wie es im Straf- und Bußgeldkatalog beschrieben ist.

Wandern trotz Covid-19 in der Natur von Nordrhein-Westfalen: Diese Regeln sollen die Tiere schützen

Das Wandern und Spazierengehen ist nicht überall in der Natur von NRW erlaubt. So dürfen Fußgänger und Radfahrer die Wege nicht verlassen. Ansonsten besteht laut dem Landwirtevorsitzenden Hans-Heinrich Wortmann die Gefahr, dass die Pflanzen auf den Feldern und Wiesen beschädigt werden, die aktuell Früchte tragen.

Bei Ausflügen in die Natur von NRW müssen Wanderer und andere Besucher sich an einige Regeln halten.

Die Regelung, nur auf den vorgegebenen Wegen zu bleiben, gilt auch für Besitzer von Vierbeinern. Denn im Frühjahr wird der frisch geborene Nachwuchs aufgezogen. "Freilaufende Hunde sind für diese Tiere eine große Gefahr", warnt Wortmann. Außerdem könnte die Gesundheit der Tiere beeinträchtigt werden. Wenn Rinder und Pferde beispielsweise den Hundekot fressen, können die im Kot enthaltenen Krankheitserreger bei den Tieren Fehl- und Totgeburten verursachen.

Große Gefahr für Mensch und Natur: Hier sind Lagerfeuer in NRW verboten

Nicht nur für die Natur und Tiere in NRW, sondern auch für Menschen wird es gefährlich, wenn Lagerfeuer entfacht werden. Daher sei dies "in der freien Landschaft" streng verboten. Besonders durch die aktuelle Trockenheit bei dem sonnigen Wetter können die Lagerfeuer schnell Waldbrände auslösen. Auch anderes Geäst, wie Hecken und Büsche können im Handumdrehen Feuer fangen.

Im Video: Große Gefahr durch Waldbrände in NRW

Lebensgefahr für Tiere: Das müssen Besucher bei ihrem Ausflug in die Natur von NRW beachten

Wichtig sei laut dem Landwirtevorsitzenden Hans-Heinrich Wortmann auch, dass die Personen den durch ihren Ausflug verursachten Müll aufsammeln und entsorgen oder wieder mitnehmen. Dazu gehören auch die Reste von Nahrungsmitteln. So könne durch den Wurstbelag vom Brot die Afrikanische Schweinepest, die sich in Osteuropa ausbreitet, auf die heimischen Wildschweine übertragen werden.

Um Natur und Tiere ausreichend zu schützen, sollte zudem auf laute Musik verzichtet werden. Durch den Lärm können sich Kühe und Pferde auf der Weide erschrecken. Um eine Lebensgefahr der Lebewesen zu verhindern, sollte außerdem weder Müll noch scharfe oder spitzkantige Lebensmittel in die Natur geworfen werden.

mami
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