Covid-19-Pandemie im Live-Ticker

Corona in NRW: Dortmund zieht Bilanz nach Impfstart +++ Ansturm im Skigebiet in Winterberg

Das Coronavirus (SARS-CoV-2) grassiert in Deutschland und NRW weiterhin. Seit dem 16. Dezember befindet sich das Land im Lockdown.

  • Das RKI meldet am Sonntag (27. Dezember) 13.755 Neuinfektionen mit dem Coronavirus.
  • Wegen zuletzt stark steigender Fallzahlen befindet sich Deutschland vorerst bis zum 10. Januar im Lockdown.
  • Am zweiten Weihnachtsfeiertag (26. Dezember) ist die erste Frau in Deutschland gegen das Coronavirus geimpft worden.

Coronavirus in Dortmund: Stadt zieht Bilanz

Update, Sonntag (27. Dezember), 20.45 Uhr: Am späten Sonntagabend zieht die Stadt Dortmund ein Fazit nach dem ersten Impftag. So sind 180 Impfdosen eingetroffen und wurden zwischen 13:15 und 19:00 Uhr nach und nach aufbereitet und verabreicht. Das mobile Team, das die ersten Impfungen gegen das Coronavirus durchführte, zeigte sich nach Angaben der Stadt zufrieden. „Es verlief alles reibungslos“, heißt es in einer Pressemeldung.

Der heutige Einsatz fand kompakt in einer größeren Dortmunder Pflegeeinrichtung statt. Um welche es sich handelt, will die Stadt Dortmund - im Gegensatz zu anderen Städten in NRW - nicht sagen. Es wurden insgesamt 165 Personen, Bewohner und Personal, geimpft. Die restlichen Impfungen wolle man in den kommenden Tagen nachholen.

Bislang seien keine Nebenwirkungen bei den geimpften Personen aufgetreten, auch nicht bei denjenigen, wo vorab Allergien bekannt waren. Die Geimpften werden aber weiter beobachtet. Zudem erwartet man in der kommenden Woche weitere Lieferung des Corona-Impfstoffs (etwa 2100 am Dienstag und Donnerstag), sodass mit mehreren Teams an mehreren Orten die Impfung weiter gehen kann. Das Impfzentrum wird weiterhin noch nicht benötigt und bleibt geschlossen.

Corona-Chaos in Winterberg: Anstrum im Skigebiet

Update, Sonntag (27. Dezember), 19.50 Uhr: Sturmtief Hermine brachte nicht nur starke Windböen, sondern auch in den höheren Lagen Schnee. Das wollten viele Ski- und Schneebegeisterte direkt ausnutzen und strömten trotz Corona-Maßnahmen zuhauf ins Sauerland.

Aufgrund der Menschenmassen, die es am Sonntag zum Skifahren nach Winterberg zog, brach dort ein Chaos aus. Lange Staus und mangelnde Parkplätze waren das Resultat. Auch ein Appell des Winterortes auf Facebook schien wenig zu helfen. In Österreich sollen sich ähnliche Szenen abgespielt haben.

Trotz des dritten Lockdowns haben hier viele Skigebiete geöffnet, was scheinbar ebenfalls tausende Menschen ausnutzen wollten. Der Andrang soll am Wochenende so groß gewesen sein, dass einige Ski-, Rodel- und Langlaufgebiete den Zutritt sperrten, wie der WDR berichtet.

Coronavirus: Wie der Impfstart in Herne verlief

Update, Sonntag (27. Dezember), 19.00 Uhr: Auch in Herne sind am heutigen Sonntag die ersten Personen gegen Corona geimpft worden. Als erste Einrichtung war der Koppenberg Hof mit Impfdosen versorgt worden. Diese wurden laut einer Mitteilung der Stadt gegen 7.30 Uhr geliefert.

Gegen 11.30 Uhr nahm der ärztliche Leiter des Herner Impfzentrums Dr. Heinz Johann Struckhoff dann die erste Impfung bei der 88-jährigen Ingrid Kötter vor. In der Folge kamen im Laufe des Sonntags weitere Bewohner des Koppenbergs Hof und Personal der Einrichtung an die Reihe. Noch in diesem Jahr werden in Herne weitere Impfdosen erwartet und die Impfungen werden dann sukzessive auf weitere Senioreneinrichtungen ausgeweitet. 

Impfstart in Herne am Sonntag (27. Dezember)

Corona: Kreis Gütersloh erlässt Ausgangsbeschränkung

Update, Sonntag (27. Dezember), 18.40 Uhr: Der Kreis Gütersloh gehört zu den NRW-Kreisen, in denen die Inzidenz weiter hoch ist und über 200 liegt. Weil keine Änderung sich bemerkbar macht, hat der Kreis Gütersloh nun eine Allgemeinverfügung erlassen, die weitere Maßnahmen ab Montag (28. Dezember) vorsieht. Diese Regeln gelten ab morgen:

  • Private Zusammenkünfte sollen sich - wie bereits in der Öffentlichkeit - auf maximal zwei Hausstände mit maximal fünf Personen beschränken.
  • Es gilt eine nächtliche Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr morgens. In dieser Zeit darf die Wohnung nur aus wichtigen Gründen verlassen werden.
  • Kirchen werden dazu aufgefordert bis zum 10. Januar 2021 keine Präsenzgottesdienste oder ähnliche religiöse Zusammenkünfte mehr abzuhalten.

Corona: Deutsche Bahn droht Maskenverweigerern

Update, Sonntag (27. Dezember), 17.29 Uhr: Die Deutsche Bahn droht Maskenverweigerern mit einem dauerhaften Beförderungsausschluss. Ein Bahnsprecher sagte dazu gegenüber der Welt am Sonntag, es könne „bei drohender Gefahr präventiv“ ein Ausschluss ausgesprochen werden. Konkrete Pläne sind aber noch nicht bekannt. Bisher droht Fahrgästen, die ohne Mund-Nasen-Schutz Zug fahren, ein einmalige Rauswurf am nächsten Bahnhof und ein Bußgeld. Letzteres unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland.

Coronavirus in Dortmund: 41 Neuinfektionen und Start der Impfungen

Update, Sonntag (27. Dezember), 16.20 Uhr: Die Stadt Dortmund hat die heutigen Zahlen in Zusammenhang mit dem Coronavirus mitgeteilt. So kamen 41 Neuinfektionen binnen der letzten 24 Stunden hinzu. Sechs der Fälle können drei Familien zugewiesen werden. Es gab noch eine erfreuliche Nachricht aus Dortmund. So verzeichnet die Stadt am Sonntag keinen weiteren Todesfall aufgrund von Covid-19.

Weitere Zahlen für Dortmund im Rahmen der Corona-Pandemie:

  • Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 13.399 positive Tests vor.
  • Aktuell sind 2.068 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert.
  • Der Inzidenz-Wert liegt voraussichtlich bei 136,8. Der tatsächliche Wert des RKI wird erst ab 0:00 Uhr abrufbar sein und ist von da an verbindlich - leichte Abweichungen sind bis dahin möglich.
  • Zurzeit werden in Dortmund 156 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 27 intensivmedizinisch, davon wiederum 19 mit Beatmung.

Außerdem teilte die Stadt mit, dass die ersten Dortmunder gegen das Coronavirus geimpft wurden. Genaueres will man im Laufe des Tages bekannt geben.

Corona: Impfungen in Bochumer Alten- und Pflegeheimen

Update, Sonntag (27. Dezember), 15.26 Uhr: Wie auch im Rest von NRW haben heute in Bochum die Impfungen in Alten- und Pflegeheime begonnen. Wie die Stadt Bochum mitteilte, waren die Einrichtung an der Grabelohstraße sowie das St. Mauritiusstift die ersten, die mit dem Impfstoff versorgt wurden.

Rund 180 Impfdosen wurden von einem vom Land NRW beauftragen Transportunternehmen direkt in die Einrichtungen geliefert. „Das ist eine ganz normale Impfung“, so Impfärztin Dr. Katharina Härterich am Sonntag zu den Abläufen. Auch die Bewohner sähen das ganz ähnlich, so die Ärztin. Die Impfbereitschaft lag bei 91 Prozent.

Impfärztin Dr. Katharina Härterich führte die ersten Corona-Imfpungen in Bochum durch

Insgesamt zählen in Bochum rund 26.500 Menschen zu der Gruppe, die zuerst den Impfstoff bekommen. Darunter Bewohner und Mitarbeiter in Alten- und Pflegeheimen. „Wie schnell wir mit der Impfung der ersten Gruppe fertig werden, hängt von der Verfügbarkeit des Impfstoffs und des medizinischen Personals der Kassenärztlichen Vereinigung sowie der Impfbereitschaft der Einrichtungen ab“, so Krisenstabsleiter Sebastian Kopietz. Er appellierte daher noch einmal an die Menschen, sich weiterhin an die AHA-Regeln zu halten.

Als Nächstes werden in Bochum das Elsa-Brändström-Haus und das Seniorenzentrum am Ostring mit dem Impfstoff versorgt. Sebastian Kopietz erinnerte noch einmal alle Einrichtungen, sich schnellstmöglich im Portal der Kassenärztlichen Vereinigung für die Impfung registrieren zu lassen, da das Land die Lieferung weiterer Impfdosen angekündigt hat. 

Die ersten Corona-Impfdosen werden in Bochum in Alten- und Pflegeheime geliefert.

Corona-Impfung: Laut Lauman soll Klinikpersonal als nächstes geimpft werden

Update, Sonntag (27. Dezember), 15.10 Uhr: NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat am Sonntag (27. Dezember) in Emsdetten ein Altenheim besucht, um dort den Impfstart zu begleiten. Bei seiner dortigen Ansprache kündigte er an, dass auch die Impfungen von Mitarbeitern in Krankenhäusern schnellstmöglich in die Wege geleitet werden soll.

„Wir wollen den Krankenhäusern ein Angebot machen, dass das Personal, das direkt mit Covid-Patienten zusammenarbeitet, auch sehr prioritär jetzt zeitgleich geimpft wird“, so der NRW-Politiker. Das habe allerdings Auswirkungen auf die Zahl der Impfdosen für die Altenheime. Sie werde sich dadurch ein bisschen verkleinern. „Wir müssen aber auch hier ein Zeichen setzen“, sagte Laumann.

Er sehe die Notwendigkeit einer schnellen Impfung des Klinikpersonals insbesondere darin, da die Lage auf den Intensivstationen weiterhin prekär sei und man es sich nicht leisten könne, dass Ärzte und Pflegepersonal sich infizieren und in Quarantäne müssen.

Coronavirus in NRW: Ab Montag gilt eine Testpflicht für Reisende

Update, Sonntag (27. Dezember), 14.50 Uhr: Wer ab Montag (28. Dezember) aus einem internationalen Risikogebiet nach NRW einreisen will, muss höchstens 24 Stunden vor oder unmittelbar nach der Einreise einen Schnell- oder PCR-Test auf das Coronavirus machen. Welche Länder als Risikogebiet gelten, gibt das Robert Koch-Institut vor.

Ausgenommen von der Testpflicht sind Durchreisende, Grenzpendler sowie Personen, die sich nicht länger als 24 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Für Abgeordnete und Diplomaten wird eine weitere Ausnahme gemacht. Sie müssen erst bei einem Aufenthalt, der länger als 48 Stunden dauert einen Corona-Test vorweisen. Die Kosten für den Corona-Test trägt der Einzelne jedoch selbst.

Coronavirus in NRW: Impfkampagne hat begonnen

Update, Sonntag (27. Dezember), 11.10 Uhr: Auch in Nordrhein-Westfalen hat das Impfen gegen das Coronavirus begonnen. Am Sonntagmorgen ist in Siegen die 95-jährige Erika Löwer geimpft worden, das teilte der Kreis mit.

Der Impfstoff soll im Laufe des Vormittages an alle Pflegeheime in NRW ausgeliefert werden. Bis 12 Uhr soll der Stoff vor Ort sein. Anschließend können sich alle Bewohner impfen lassen. Jeweils 180 Dosen stehen pro Kreis und kreisfreier Stadt für die Bewohner und Mitarbeiter stationärer Pflegeeinrichtungen zur Verfügung.

Corona in NRW: 2391 Neuinfektionen in Nordrhein-Westfalen gezählt

Update, Sonntag (27. Dezember), 10.30 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet am Sonntag insgesamt 13.755 Corona-Neuinfektionen für ganz Deutschland. 356 Menschen sind seit Samstag an den Folgen von Covid-19 verstorben.

2391 der insgesamt 13.755 Neuinfektionen sind in Nordrhein-Westfalen registriert worden. Gleichzeitig gibt es im bevölkerungsreichsten Bundesland 76 neue Todesfälle.

Die Fallzahlen sind wegen der Feiertage niedriger und aktuell nur bedingt mit denen der Vorwoche zu vergleichen. Grund dafür ist, dass an Feiertagen und am Wochenende weniger getestet wird.

Corona in NRW: Neuer Todesfall in Herne

Update, Sonntag (27. Dezember), 09.38 Uhr: Wie die Stadt Herne mitteilt, ist in der Ruhrgebietsstadt am zweiten Weihnachtsfeiertag eine weitere Person an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Es handelt sich bei der Toten um eine 85-jährige Frau.

Coronavirus in NRW: Inzidenzwert weiterhin in vielen Regionen hoch

Update, Samstag (26. Dezember), 20.15 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen in NRW ist weiterhin hoch, doch es gibt regionale Unterschiede. Während der Inzidenzwert in Dortmund beispielsweise bei etwa 150 liegt, gibt es noch zahlreiche Kreise oder kreisfreie Städte in denen der Wert über 200 liegt.

Das sind die zehn Regionen in NRW in denen die 7-Tage-Inzidenz am höchsten ist:

  • Herne 273,6
  • Kreis Gütersloh 249,6
  • Kreis Minden-Lübbecke 247,4
  • Kreis Herford 231,9
  • Kreis Recklinghausen 230,1
  • Kreis Düren 223,7
  • Essen 216,2
  • Kreis Viersen 214,1
  • Hagen 213,6
  • Bottrop 208,4

Alle Angaben beruhen auf den Informationen des Robert Koch-Instituts. Aber auch in den anderen Städten und Kreisen ist die Lage weiterhin angespannt, sodass ganz NRW weiterhin als Risikogebiet gilt.

Corona lässt Blutkonserven in NRW schrumpfen

Update, Samstag (26. Dezember), 18.55 Uhr: Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) West hat bekannt gegeben, dass sich die Coronavirus-Krise auch auf die Anzahl der Blutspenden und somit auch auf die Menge der Blutreserven in diesem Jahr ausgewirkt hat.

So sollen die Corona-Pandemie und die Hitze im Sommer zeitweise zu dramatischen Rückgängen bei den Blutspenden geführt haben. „Normalerweise haben wir einen Vorrat für vier Tage im Kühlschrank - manchmal war unser Kühlschrank aber nahezu leer“, sagte Stephan David Küpper, Sprecher des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) West gegenüber der Deutschen Presseagentur (dpa).

Man habe im Schnitt rund 50.000 weniger Blutspenden in diesem Jahr erhalten als sonst. Aus Verunsicherung und Angst hatten sich viele Menschen nicht getraut, in Zeiten von Corona Blut zu spenden. Für Krebspatienten, die regelmäßig Blut benötigen oder im Zuge von Operationen sei das fatal. Die DRK und Unikliniken in NRW appellieren daher an Freiwillige, trotz des erneuten Lockdowns zum Blutspenden zu gehen.

Corona: Hinweisschilder auf Impfzentrum mit Hakenkreuzen beschmiert

Update, Samstag (26. Dezember), 18.35 Uhr: In NRW sind zwei Hinweisschilder für das Impfzentrum im Kreis Coesfeld mit Hakenkreuzen beschmiert worden. Wer für die Schmierereien verantwortlich sein könnte, ist bislang nicht bekannt. Jedoch habe der Staatsschutz Münster die Ermittlungen aufgenommen, wie die Polizei mitteilte.

Man gehe nach aktuellem Zeitpunkt davon aus, dass sich die Tat in der Nacht auf Samstag ereignete. Die Schilder wurden nun vorübergehend entfernt und werden in den kommenden Tagen neu angebracht.

Corona-Impfung: 101-jährige Seniorin als erstes geimpft

Update, Samstag (26. Dezember), 17.00 Uhr: Die Bilder erinnern an die aus Großbritannien, wo die Impfkampagne schon vor einigen Tagen begonnen hat. Hier wurde eine 91-jährige Dame als erstes geimpft. In Deutschland bekam die 101 Jahre alte Edith Kwoizalla als erste eine Corona-Impfung.

Am Samstag wurde die erste Seniorin in Deutschland gegen das Coronavirus geimpft.

Die Frau wohnt in Halberstadt (Landkreis Harz) in Sachsen-Anhalt in einem Seniorenzentrum. Hier hatte man schon heute mit der Impfung gegen das Coronavirus begonnen, da bereits am Samstagmorgen die erste Lieferung mit 9750 Impfdosen in Empfang genommen und gleich weiterverteilt wurden.

Nicht nur die 101-Jährige wurde gegen den Erreger geimpft, nach Angaben des Seniorenzentrums ließen sich noch 20 weitere Bewohner sowie zehn Mitarbeiter impfen. Der allgemeine Impfstart in Deutschland ist allerdings erst morgen (27. Dezember) geplant.

Corona in Dortmund: Impfstart morgen mit 180 Impfdosen

Update, Samstag (26. Dezember), 15.16 Uhr: Heute wurden in Dortmund 50 neue Corona-Fälle gemeldet. Wie die Stadt Dortmund mitteilt, gehören drei dieser Fälle zu zwei Familien. Gestern wurden noch mehr als doppelt so viele positive Ergebnisse gemeldet.

Alle Dortmund-Zahlen im Überblick:

  • Seit dem Auftreten des Coronavirus wurden 13.358 Menschen in Dortmund positiv auf das Virus getestet.
  • 11.095 Menschen gelten als genesen.
  • Aktuell sind 2.111 Menschen in Dortmund mit dem Coronavirus infiziert. 
  • Zurzeit werden in Dortmund 150 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 27 intensivmedizinisch, davon wiederum 19 mit Beatmung. 
  • Der neue Inzidenz-Wert liegt laut Berechnungen der Stadt Dortmund bei 148,9 und ist somit gesunken.

Die Stadt Dortmund muss auch einen neuen Todesfall melden. Eine 90-jährige Frau aus einer Pflegeeinrichtung mit chronischen Vorerkrankungen starb gestern im Krankenhaus nicht ursächlich an Covid-19. Laut Stadt Dortmund war sie erst an Heiligabend stationär aufgenommen worden.

Damit sind in Dortmund insgesamt 99 Menschen ursächlich an Covid-19 und weitere 53 Menschen mit Sars-CoV-2 infizierte Menschen aufgrund anderer Ursachen gestorben.

Weiter gibt die Stadt Dortmund bekannt, dass morgen 180 Impfdosen, die in 36 Fläschchen passen, nach Dortmund geliefert werden. Zusammen mit Impfmaterialien wie Kanülen und Spritzen werden sie direkt in die Einrichtungen gebracht. Dort werden Mitarbeiter der mobilen Impfteams die Bewohner und Angestellten impfen.

Das Impfzentrum in Dortund wird dafür nicht benötigt. Es bleibt noch geschlossen, teilt die Stadt mit. Wer ab morgen geimpft wird, ist bereits darüber informiert und hat der Impfung zugestimmt. Wo in Dortmund zuerst geimpft wird, verrät die Stadt Dortmund allerdings nicht.

In Absprache mit den Kooperationspartnern sollen die betroffenen Einrichtungen und die Impflinge vor Schaulustigen und Neugierigen geschützt werden. Die Stadt Dortmund setzt damit zudem die Linie des Landes NRW zur Geheimhaltung aufgrund von Sicherheitserwägungen fort

Coronavirus in Herne: Aktuelle Zahlen der Stadt

Update, Samstag (26. Dezember), 15.08 Uhr: Die Stadt Herne vermeldet die aktuellen Corona-Zahlen: Seit Beginn der Pandemie wurden 4.565 positive Corona-Tests registriert. Aktuell sind 1.053 Personen infiziert, von denen 114 stationär in Krankenhäusern behandelt werden. Laut WAZ sind das neun mehr als noch an Heiligabend.

3.450 Personen sind inzwischen wieder genesen. In Herne muss ein weiterer Todesfall gemeldet werden: Eine Frau (Jahrgang 1935) ist im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Insgesamt sind 62 Menschen aus Herne im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

Corona in NRW: „Hoffnung durch Coronavirus-Impfstoff“

Update, Samstag (26. Dezember), 13.54 Uhr: Die erste Lieferung des Corona-Impfstoffs der Firma Biontech ist nach Angaben der Landesregierung am Samstagmorgen in NRW eingetroffen. Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) betonte: „Das ist ein wichtiger Moment der Zuversicht. Mit der Lieferung des ersten Corona-Impfstoffes entsteht Hoffnung auf ein normales Leben, wie wir es vor dem Virus gekannt haben.“

Der Impfstoff sei ein wichtiger Baustein im Kampf gegen die Pandemie, teilte der Regierungschef mit. Es brauche weiter Geduld, „bis wir das Coronavirus wirklich hinter uns gelassen haben.“ Laschet und NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) wollen sich am Samstagvormittag auch zum Ablauf der ersten Impfungen äußern, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Nach bisherigen Angaben werden am Sonntag vom Zentrallager aus je 180 Impfdosen in alle 53 Kreise und kreisfreien Städte geliefert, um erste Bewohner und Mitarbeiter stationärer Pflegeeinrichtungen durch mobile Teams zu impfen.

Coronavirus in Deutschland: Bund will Labore in die Pflicht nehmen

Update, Samstag (26. Dezember), 12.32 Uhr: Weiter werden Mutationen des Coronavirus mit Sorge betrachtet. Daher will die Bundesregierung jetzt Labore dazu verpflichten, die Verbreitung der mutierten Krankheitserreger zu überwachen. In einer Pressekonferenz informierte Bundesgesundheitminister Jens Spahn über dieses Vorhaben.

Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet, habe das verabschiedete dritte Infektionsschutzgesetz die Möglichkeit dazu geschaffen.

Coronavirus in NRW: Landeszentrum meldet 2.416 neue Infektionen

Update, Samstag (26. Dezember), 10.14 Uhr: Das Landeszentrum für Gesundheit NRW meldet heute 2.416 Neuinfektionen in Nordrhein-Westfalen. Die Wocheninzidenz beträgt somit 161,9 und ist demnach im Gegensatz zum Vortag um 19,6 gefallen. Aktuell sind 72.700 Menschen in NRW mit dem Coronavirus infiziert.

Zudem müssen 53 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus verzeichnet werden. Damit sind in NRW insgesamt 5.887 Menschen gestorben.

Coronavirus in Deutschland: Rund 14.500 Neuinfektionen

Update, Samstag (26. Dezember), 9.29 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet, dass innerhalb von 24 Stunden 14.455 neue Corona-Fälle in Deutschland registriert wurden. Bisherige Höchstwerte lagen bei mehr als 30.000 Neuinfektionen. Insgesamt haben sich inzwischen 1.627.103 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

Allerdings weist das RKI darauf hin, dass während der Feiertage und zum Jahreswechsel weniger Menschen zum Arzt gehen. So werden auch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt. Außerdem könne es laut RKI-Hinweis sein, dass über die Feiertage nicht alle Gesundheitsämter ihre Daten übermitteln.

In den vergangenen 24 Stunden kamen zudem 240 neue Corona-Todesopfer hinzu. Die Gesamtzahl der registrierten Corona-Toten in Deutschland seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 29.422. Am Mittwoch hatte das RKI ein Rekordhoch von 962 Todesfällen bekanntgegeben.

Die Zahl der von einer Corona-Infektion genesenen Menschen in Deutschland bezifferte das RKI mit rund 1.223.700. Die sogenannte Sieben-Tages-Inzidenz betrug am Samstag 170,7. Am Vortag hatte sie noch bei 188,8 gelegen. Bei dem Wert handelt es sich um die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in diesem Zeitraum. 

Coronavirus in NRW: Heute kommt der Impfstoff

Update, Samstag (26. Dezember), 8.15 Uhr: Heute erhält NRW die allererste Lieferung des Corona-Impfstoffs der Firma Biontech. Zum Auftakt kommen 9750 Impfdosen nach Nordrhein-Westfalen. Sie werden aus einer Impfstoff-Fabrik in Belgien geholt und in ein Zentrallager des Landes NRW gebracht – der Standort ist geheim.

Der in Fläschchen abgefüllte Impfstoff soll nach dpa-Informationen in lediglich zwei speziellen Thermoboxen ausgeliefert werden, die jeweils von einer Person getragen werden können. Der Impfstoff muss bei minus 70 Grad gelagert werden. In Nordrhein-Westfalen kümmert sich das Unternehmen Kühne&Nagel um die gesamte Logistik. Bis zum Jahresende sollen dann mehr als 270.000 Dosen nach NRW kommen.

Im Zentrallager wird der Stoff in kleinere Mengen aufgeteilt. Am Sonntag sollen dann bis Mittag jeweils 180 Impfdosen in alle 53 Kreise und kreisfreien Städte gebracht und mit den Impfungen begonnen werden. Zuerst werden ausschließlich die Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen durch mobile Teams geimpft, das sind bis zu 350.000 Menschen. Als Nächstes sollen dann Menschen ab einem Alter von 80 Jahren die Möglichkeit bekommen, sich impfen zu lassen.

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hofft, dass eine Immunisierung in den Altenheimen bis Ende Februar weitestgehend abgeschlossen sein wird. „Dann wäre an der Covid-Front sehr, sehr viel gewonnen“, hatte Laumann am Mittwoch in Düsseldorf gesagt.

Coronavirus in Bochum: Inzidenz sinkt drastisch

Update, Freitag (25. Dezember), 19.11 Uhr: Die Stadt Bochum meldet am 1. Weihnachtstag 29 Neuinfektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2). Insgesamt liegen der Stadt seit Beginn der Covid-19-Pandemie 7.674 positive Testergebnisse vor.

Im Vergleich zum Vortag ist eine weitere mit Corona infizierte Person verstorben, nicht jedoch ursächlich an der Krankheit. Da sich die Zahl der Genesenen im Vergleich zu Heiligabend um zwei erhöht hat, sind aktuell noch 1.621 Personen in Bochum infiziert.

Der Inzidenzwert der Stadt ist derweil deutlich gesunken. Lag er am Vortag noch bei 229,4, beziffert ihn die Stadt heute mit 186,3.

Coronavirus: Kritik an fehlendem Monitoring über Corona-Situation in Pflegeheimen

Update, Freitag (25. Dezember), 17.30 Uhr: Die Stiftung Patientenschutz hat das Fehlen einer deutschlandweiten behördlichen Übersicht über die Corona-Situation in den Pflegeheimen kritisiert. „Selbst auf kommunaler Ebene fehlt ein solches Monitoring zur Weihnachtszeit“, sagte Stiftungsvorstand Eugen Brysch am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Angehörige müssten sich immer persönlich in der Einrichtung über die aktuellen Besuchsregelungen erkundigen.

„Immer wieder kommt es vor, dass Bestimmungen, die noch vormittags gegolten haben, am Nachmittag anders aussehen“, so Brysch. Eigene Recherchen hätten ergeben, dass rund ein Drittel der Heime gar nicht betreten werden könnten, weil dort Pflegekräfte oder Pflegebedürftige infiziert seien. „Auch ist es Angehörigen oftmals nicht möglich, ein aktuelles Testergebnis vorzulegen“, sagte der Patientenschützer. Es fehle schlichtweg an Testkapazitäten.

Coronavirus in NRW: Dortmund meldet am 1. Weihnachtstag weitere Todesfälle

Update, Freitag (25. Dezember), 16.29 Uhr: Die Stadt Dortmund hat soeben die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) veröffentlicht. Am 1. Weihnachtstag sind 126 positive Testergebnisse hinzugekommen. Seit Beginn der Covid-19-Pandemie hat die Stadt 13.308 Infektionen registriert.

Von ihnen gelten inzwischen 10.916 Menschen wieder als genesen. Aktuell sind somit noch 2.241 Dortmunder infiziert. Die Stadt beklagt zudem drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Bei ihnen handelt es sich um einen 91-jährigen Mann, einen 60-jährigen Mann und eine 83-jährige Frau. Alle drei lebten in Pflegeheimen und hatten chronische Vorerkrankungen.

Zurzeit werden in Dortmund 146 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 27 intensivmedizinisch, davon wiederum 22 mit Beatmung. Nach der Berechnung der Stadt Dortmund anhand der RKI-Methodik wird der Inzidenzwert mit den heutigen Zahlen 170,5 betragen.

Corona-Entwicklung in Essen: Weitere Todesfälle - 2.039 Menschen derzeit infiziert

Update, Freitag (25. Dezember), 15.48 Uhr: Die aktuellen Corona-Zahlen aus Essen liegen vor. Wie die Stadt mitteilt, sind in Essen derzeit 2.039 Personen positiv auf eine Covid-19-Infektion getestet worden. Seit Beginn der Pandemie Anfang März sind es insgesamt 12.331 Personen in Essen.

Leider muss die Ruhrgebiets-Stadt auch weitere Todesfälle vermelden. Bereits am 11. Dezember starb demnach eine 88-jährige Frau im Louise-Schroeder-Zentrum. Am gestrigen Heiligabend starben ein 68-jähriger Essener im Elisabeth-Krankenhaus und ein 76-Jähriger Essener im Philippusstift.

Corona-Impfstart in Deutschland naht: Mediziner bremst die Euphorie

Update, Freitag (25. Dezember), 14.13 Uhr: Schon am 27. Dezember (Sonntag) soll es in Deutschland mit den Corona-Impfungen losgehen. An den Impfstart setzen viele die Hoffnung, dass die Corona-Pandemie bald bekämpft sein könnte. Doch der Kieler Infektionsmediziner Prof. Helmut Fickenscher bremst die Euphorie.

Seiner Einschätzung nach werden die Corona-Impfungen „die Epidemie vorerst nicht beeinflussen“, berichtet der WDR. „Dies liegt daran, dass wir einfach viel zu viele Leute zu impfen haben und noch längere Zeit nicht genügend Impfstoff zur Verfügung haben werden„, so Fickenscher weiter. Die Entwicklung der Corona-Lage im kommenden Jahr hänge laut dem Mediziner davon ab, ob die Durchimpfung der Bevölkerung vor dem nächsten Winter abgeschlossen ist. Vor Ostern rechnet er nicht mit deutlichen Lockerungen der Corona-Auflagen.

Corona-Impfstoff: Laut einer Umfrage wollen sich viele Deutsche impfen lassen

Update, Freitag (25. Dezember), 12.30 Uhr: Etwa zwei Drittel der Deutschen will sich laut einer Umfrage gegen das Coronavirus impfen lassen. Das hat das Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur hertuasgefunden. Demnach gaben 32 Prozent der Befragten an, sich so schnell wie möglich impfen lassen zu wollen.

Weitere 33 Prozent seien zwar ebenfalls dazu entschlossen, wollen aber trotzdem erst einmal mögliche Folgen der Impfung bei anderen abwarten. 19 Prozent haben sich laut der Umfrage gegen eine Impfung entschieden, 16 Prozent sind noch unentschlossen. Eine deutliche Mehrheit von 57 Prozent hat aber auch Angst vor Nebenwirkungen der Impfung. Nur ein Drittel hat solche Befürchtungen nicht. 10 Prozent machten dazu keine Angaben.

Der YouGov-Umfrage zufolge steigt die Impfbereitschaft außerdem kontinuierlich mit dem Alter an. Von den 18- bis 24-Jährigen wollen sich 54 Prozent impfen lassen, von Menschen über 55 sind es dagegen 71 Prozent. Am kommenden Sonntag (27. Dezember) sollen die Corona-Impfungen in Deutschland starten.

Coronavirus in Deutschland: Deutlich weniger Tote als zuletzt

Update, Freitag (25. Dezember), 10.47 Uhr: Für ganz Deutschland meldet das Robert-Koch-Institut am ersten Weihnachtsfeiertag deutlich weniger Neuinfektionen als noch an Heiligabend. Dort lag der Wert bei 32.195 Neuinfektionen. Heute wurden bundesweit 25.533 neue Corona-Fälle innerhalb von 24 Stunden gemeldet.

Die Zahl der neu gemeldeten Todesfälle lag bei 412. Das sind 450 Fälle weniger als am Mittwoch (23. Dezember). An dem Tag wurden mit 962 so viele Corona-Tote wie noch nie innerhalb eines Tages gemeldet.

Corona in NRW: RKI meldet fast 60 weitere Todesfälle

Update, Freitag (25. Dezember), 8.30 Uhr: Für das Land Nordrhein-Westfalen liegen neue Corona-Infektionszahlen vor. Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) gelten am heutigen Freitag 73.774 Personen als aktiv mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 446 weinger aktive Infektionen im Vergleich zum Vortag (24. Dezember).

Innerhalb der letzten 24 Stunden haben die Gesundheitsämter dem Institut zufolge außerdem 4.240 Neuinfektionen an der RKI übermittelt. Gleichzeitig wurden 59 weitere Todesfälle gezählt. 4.627 weitere Covid-19-Patienten gelten mittlerweile wieder als genesen.

Coronavirus in NRW: Erster Fall der Mutation in Deutschland nachgewiesen

Update, Donnerstag (24. Dezember), 17.30 Uhr: Wie die Bild berichtet, ist der erste Fall der Corona-Mutation, die bislang in Großbritannien festgestellt wurde, in Deutschland registriert worden. Es handelt sich um eine Frau aus Baden-Württemberg. Die Frau war in London und befindet sich aktuell in häuslicher Isolation. In NRW ist bislang keine Corona-Mutation aufgetreten.

Corona in NRW: Dortmund meldet 251 Neuinfektionen und drei weitere Todesfälle

Update, Donnerstag (24. Dezember), 15.57 Uhr: Die Stadt Dortmund hat die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) veröffentlicht. Am heutigen Donnerstag sind 251 positive Testergebnisse hinzugekommen. 15 der neuen Fälle lassen sich acht Familien zuordnen. Insgesamt liegen seit Beginn der Covid-19-Pandemie somit 13.182 positive Tests vor.

10.706 Personen gelten mittlerweile wieder als genesen, aktuell sind 2.328 Dortmunder mit Corona infiziert. Die Stadt Dortmund beklagt zudem drei weitere Todesfälle. Zwei 86 und 84 Jahre alte Männer, die mit chronischen Vorerkrankungen ins Krankenhaus gekommen waren, verstarben dort heute ursächlich an Covid-19. Eine 80 Jahre alte Frau mit chronischen Vorerkrankungen starb am Mittwoch (23. Dezember) nicht ursächlich an Corona.

Insgesamt verstarben damit in Dortmund 97 Menschen ursächlich an Covid-19, weitere 51 mit SARS-CoV-2 infizierte Patienten verstarben aufgrund anderer Ursachen. Aktuell werden 160 Patienten stationär behandelt, darunter 30 intensivmedizinisch, davon wiederum 25 mit Beatmung. Nach der Berechnung der Stadt Dortmund anhand der RKI-Methodik wird der Inzidenzwert mit den heutigen Zahlen 186,7 betragen.

Coronavirus in NRW: Uneinigkeit in der Frage nach Gottesdiensten an Weihnachten

Update, Donnerstag (24. Dezember), 15.22 Uhr: Trotz Corona-Pandemie und Lockdown wollen die Kirchen in NRW an Heiligabend präsent sein. Sie setzen dabei auf digitale Gottesdienste und Christmetten unter strengen Auflagen. Viele Gottesdienste werden live im Internet, im Radio oder Fernsehen übertragen. Präsenzgottesdienste sind unter strengen Hygieneauflagen weiterhin erlaubt. Dagegen regt sich Widerstand.

Ute Teichert, Vorsitzende des Verbands der Amtsärzte, forderte in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe am Mittwoch ein Verbot der Präsenzgottesdienste. Es sei bekannt, dass sich das Coronavirus gerade bei Gottesdiensten übertragen kann. Deshalb dürfe kein zusätzliches Risiko eingegangen werden.

Die evangelische Kirche lehnt eine generelle Absage von Gottesdiensten ebenso ab wie die katholische Kirche. Evangelische Präsenzgottesdienste finden in der Praxis dennoch kaum statt, weil die Kirchenleitungen überwiegend davon abgeraten haben. Bei den katholischen Pfarreien fiel der Entschluss weniger flächendeckend aus.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) betonte bereits, dass die Landesregierung keine Gottesdienste untersagen werde. Sein Stellvertreter Joachim Stamp (FDP) sprach sich indes für ein Verbot aus. „Trotz allem Bemühen um Hygienekonzepte sollten wir vermeiden, dass sich in diesen Tagen Menschen in größeren Mengen treffen, die sich im besonderen Moment der Weihnacht eben doch umarmen oder auf engstem Raum begegnen.“

Corona/NRW: RKI erwartet weniger Testergebnisse während der Feiertage

Update, Donnerstag (24. Dezember), 15 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) informiert über zu erwartende Besonderheiten bei den Fallzahlen während der Feiertage und zum Jahreswechsel. Es sei zu erwarten, dass weniger Personen den Arzt aufsuchen und dadurch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden.

„Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden. Zum anderen kann es sein, dass nicht alle Gesundheitsämter und zuständigen Landesbehörden an allen Tagen an das RKI übermitteln“, heißt es auf der Internetseite des Instituts.

Coronavirus: RKI meldet an Heiligabend 32.195 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2

Erstmeldung: 32.195 Neuinfektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) hat das Robert Koch-Institut (RKI) mit Sitz in Berlin am heutigen Donnerstag (24. Dezember) verzeichnet. Im Vergleich zum Vortag sind zudem 802 weitere Personen im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben.

Am Donnerstag vor einer Woche waren es noch 26.923 Neuinfektionen und 698 Todesfälle. Allerdings hatte es bei der Übermittlung der Daten vom vergangenen Donnerstag (17. Dezember) eine technische Panne gegeben, weswegen rund 3.500 Neuinfektionen aus Baden-Württemberg fehlten. Diese wurden erst am Freitag (18. Dezember) nachgemeldet.

Das Robert Koch-Institut (RKI) mit Sitz in Berlin veröffentlicht einmal täglich die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) in Deutschland.

Insgesamt liegen seit Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland 1.587.115 positive Testergebnisse vor. Dazu zählt Deutschland 28.770 Todesfälle. Die 7-Tages-Inzidenz weist das RKI aktuell mit 196,2 aus.

Corona in NRW: Landesgesundheitszentrum meldet 6.629 Neuinfektionen

Von den deutschlandweit 32.195 Neuinfektionen entfallen 6.629 auf das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen. Das geht aus den tagesaktuellen Daten des Landesgesundheitszentrums hervor. NRW beklagt zudem 170 weitere Todesfälle. Durch die neuen Zahlen ist der Inzidenzwert in NRW um 2,0 auf 192,5 gestiegen und liegt somit knapp unter dem bundesweiten Schnitt.

Mit 309,4 besitzt die Stadt Herne aktuell die höchste 7-Tages-Inzidenz. Es folgen der Kreis Gütersloh (290,5) und Oberhausen (288,5). Den geringsten Inzidenzwert weist das Landesgesundheitszentrum aktuell für den Rhein-Erft-Kreis aus. Dort liegt er bei 118,1. Knapp darüber liegen Münster (122,1) und der Hochsauerlandkreis (124,0).

Alle Entwicklungen zum Coronavirus in NRW der vergangenen Tage findet ihr hier.

Rubriklistenbild: © Dr. Reinhard Büker/Impfzentrum Dortmund.

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