Ausflüge am Osterwochenende

Corona: Beliebte Orte an Ostern gesperrt – Städte in NRW greifen hart durch

Verweilverbot in Düsseldorf soll enden
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In einigen NRW-Städten gibt es über Ostern Sperrungen.

Einige NRW-Städte sperren über Ostern beliebte Plätze und Ausflugsziele. Zu groß ist die Gefahr vor steigenden Corona-Zahlen. Außerdem gibt es scharfe Kontrollen.

NRW – Wer über Ostern frei hat und einen Ausflug plant, der muss sich darauf einstellen, dass einige beliebte Plätze und Treffpunkte in den NRW-Städten an den Feiertagen gesperrt sind. Mehrere Städte wollen große Menschenmengen verhindern, berichtet RUHR24*. Mindestabstände zum Schutz vor Corona* sollen an den Orten weiterhin eingehalten werden können.

BundeslandNordrhein-Westfalen (NRW)
Fläche34.098 km²
Bevölkerung17,93 Millionen (2019)
LandeshauptstadtDüsseldorf

Sperrungen am Osterwochenende in NRW: Bottrop macht das Tetraeder dicht

Zwar sollen die Temperaturen an den Ostertagen in NRW nicht so warm werden wie in den vergangenen Tagen. Frühlingshaftes Wetter mit einigen Sonnenstunden dürfte den einen oder anderen am Osterwochenende aber trotzdem vor die Tür locken.

Damit rechnen auch die Städte im Ruhrgebiet. So nimmt unter anderem Bottrop Sperrungen an beliebten Orten in der Stadt vor, um zu verhindern, dass dort zu viele Menschen unterwegs sind. Wie die Stadt mitteilt, werden die Zufahrten und Parkplätze am beliebten Naturschutzgebiet Grafenmühle gesperrt. Auch das Tetraeder auf der Halde Beckstraße macht die Stadt Bottrop über Ostern für Besucher dicht.

Die Sperrungen gelten bereits ab Gründonnerstag (1. April) und bis einschließlich Ostermontag (5. April). Das Tetraeder bleibt sogar bis Dienstag (6. April) geschlossen. Die Halde bis zum Plateau dürfe aber betreten werden. Das Ordnungsamt will die Einhaltung der Regeln kontrollieren. Wer gegen sie verstößt, muss laut der Stadt mit einer Geldstrafe rechnen.

Ausflug an Ostern: NRW-Städte greifen hart durch – Sperrungen am Baldeneysee in Essen

Auch in Essen im Ruhrgebiet rechnet die Stadt mit Ausflüglern am Osterwochenende. Die Stadt lässt deshalb ab Karfreitag (2. April, 11 Uhr) einige Bereiche rund um den Baldeneysee sperren. An Karsamstag (3. April) und Ostersonntag (4. April) sollen die Sperrungen bereits ab 9 Uhr gelten.

Die Sperrungen an Ostern betreffen laut den Angaben der Stadt vor allem die Zufahrten zu den Parkplätzen:

  • Parkplätze Seaside Beach Baldeney,
  • Parkplatz Regattastrecke,
  • Parkplatz an der Lanfermannfähre/ Zeche Carl Funke,
  • Zufahrt zum Motoradtreff „Haus Scheppen“.

Sperrungen in NRW-Städten: In Dortmund gilt über Ostern an vielen Orten die Maskenpflicht

Die Stadt Essen begründet die Maßnahmen ebenfalls mit den steigenden Infektionszahlen (mehr Corona-News aus NRW* auf RUHR24.de). Die Sperrungen am Baldeneysee sollen dabei helfen, „die Situation vor Ort zu entzerren, sodass das Kontaktverbot und alle anderen geltenden Regelungen, die zur Eindämmung der Corona-Pandemie getroffen wurden, eingehalten werden.“

In Dortmund soll es an den Osterfeiertagen zwar bislang keine Sperrungen geben. Die Stadt hat jedoch darauf hingewiesen, dass an beliebten Orten wie dem Phoenix See oder dem Westpark über Ostern ebenfalls die Maskenpflicht gilt*. Diese würde von Mitarbeitern des Ordnungsdsamts streng kontrolliert.

In Dortmund gilt eine strenge Maskenpflicht. An Ostern soll es Kontrollen geben.

NRW: Düsseldorf lässt Freitreppe am Burgplatz weiterhin gesperrt

Aber nicht nur die Städte im Ruhrgebiet setzen über Ostern auf strenge Kontrollen und Sperrungen. Andere NRW-Städte setzen ähnliche Konzepte um. In Köln wurde der Rheinboulevard bereits am Mittwochabend (31. März) ab 18 Uhr gesperrt. Über die Feiertage macht die Stadt den Boulevard jeweils ab 12 Uhr dicht.

Auch in Düsseldorf können sich Besucher am Osterwochenende nur eingeschränkt bewegen. Die Freitreppe am Burgplatz ist aufgrund von Menschenansammlungen in den vergangenen Wochen schon länger gesperrt – so bleibt es auch über Ostern.

Video: Ostern 2021: Diese Corona-Regeln gelten über die Feiertage

Bei Verstößen gegen Corona-Regeln in NRW: Polizei und Ordnungsamt greifen hart durch

In der Düsseldorfer Altstadt soll es zunächst keine weiteren Sperrungen geben. Allerdings werde das Ordnungsamt „insbesondere in der Altstadt und am Rheinufer Präsenz zeigen, und das, möglichst ohne die Außenbezirke zu vernachlässigen. Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung werden frühzeitig und konsequent geahndet“, so Ordnungsdezernent Christian Zaum in einer Mitteilung.

Sollte es an den Osterfeiertagen in Düsseldorf trotzdem zu Menschenansammlungen kommen, würden Polizei und Ordnungsamt hart durchgreifen. Bei Verstößen gegen die Maskenpflicht im Freien muss mit einem Bußgeld in Höhe von 50 Euro gerechnet werden. *RUHR24.de ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN. MEDIA.

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