Omikron-Variante

NRW-Corona-Regeln: Strikte Maßnahmen im Sport- und Freizeitbereich gelten

Das Bundesland Nordrhein-Westfalen zieht die Corona-Regeln aufgrund von Omikron massiv an. Betroffen sind auch Fitnessstudios.

Dortmund/Düsseldorf – Ab heute (Dienstag, 28. Dezember) gelten in NRW neue Corona-Regeln. RUHR24* hat einen Blick in die neue Coronaschutzverordnung des Landes geworfen. Das kommt auf die Menschen zu.

BundeslandNRW
Neue Coronaschutzverordnungab 28. Dezember
ThemenKontaktbeschränkungen, Sport-, Freizeitbereich

NRW: Verschärfte Corona-Regeln ab heute – Fitnessstudios betroffen

Die guten Vorsätze für das Jahr 2022 bekommen – neben dem inneren Schweinehund – aktuell einen weiteren Gegner: die 2G-Plus-Regel. In Schwimmbädern, Fitnessstudios und bei Wellnessangeboten müssen ab heute auch immunisierte Personen einen aktuellen, negativen Schnelltestnachweis haben, der nicht älter als 24 Stunden sein darf (mehr News zu Corona in NRW* bei RUHR24).

Der Grund: In Schwimmbädern oder Fitnessstudios kann bei der Sportausübung nicht dauerhaft das Tragen einer Maske garantiert werden. Daher hat sich die NRW-Landesregierung um Hendrik Wüst (CDU)* zu diesem Schritt entschieden.

Corona in NRW: 2G-Plus-Regel in Fitnessstudios und bei Hallensportarten – 2G-Regel im Freien

Auch der Vereinssport ist von der 2G-Plus-Regel betroffen. So müssen beispielsweise Mitglieder in Basketball- und Handballvereinen nun zusätzlich zum Nachweis, geimpft oder genesen zu sein, auch einen negativen Schnelltestnachweis mit dabei haben.

Der Start in die Rückrunde der Fußball-Bundesliga für die Ruhrgebietsvereine aus Dortmund und Bochum wird komplett ohne Zuschauer stattfinden – es handelt sich dabei um „überregionale Großveranstaltungen“.

Anders gestalten sich die Coronaregeln bei sogenannten kleineren Veranstaltungen. Dort gilt eine Personenbeschränkung von maximal 750 Zuschauern - je nach Größe der Halle. Warum Zuschauer in Fußballstadien verboten, aber in Hallen erlaubt sind, geht aus den Informationen des NRW-Gesundheitsministeriums nicht hervor.

Am 28. Dezember kommt es in NRW zu Regelverschärfungen im Freizeitbereich.

Neben dem Freizeit- und Sportbereich gelten auch neue Kontaktbeschränkungen. Private Treffen – sowohl innen als auch außen – dürfen nur noch mit maximal zehn Personen stattfinden. Eine Begrenzung der Haushalte gilt allerdings nicht.

Corona in NRW: Neue Regeln gelten ab heute

Wenn eine ungeimpfte Person teilnimmt, verschärfen sich die Corona-Regeln. Dann dürfen sich neben dem eigenen Haushalt nur noch zwei Personen eines anderen Haushalts treffen – maximal zehn Personen. Aufgrund der Omikron-Variante bleibt auch das Feuerwerksverbot*. Ebenfalls bleiben Discotheken und Clubs geschlossen.

Die aktuelle Coronaschutzverordnung gilt zunächst bis zum 12. Januar. Ministerpräsident Hendrik Wüst schwört, wie auch wa.de berichtet, die Menschen in NRW* auf weitere Verschärfungen ein. Wie sich die Lage entwickelt und ob weitere Regeln verschärft werden, bleibt abzuwarten. *RUHR24 und wa.de sind Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Hauke-Christian Dittrich/dpa

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