Länderchefs warnen

NRW-Ministerpräsident Wüst warnt jetzt wegen Omikron: „Bleiben Sie zu Hause“

Trotz der rasanten Ausbreitung der Omikron-Variante in NRW und den Niederlanden bleiben die Grenzen geöffnet. Die Länderchefs warnen jedoch die Bevölkerung vor unnötigen Reisen.

NRW – Die Omikron-Variante des Coronavirus breitet sich unaufhörlich über Ländergrenzen hinweg aus. Auch Nordrhein-Westfalen und die Niederlande sorgen sich vor steigenden Infektionszahlen. Die Grenzen bleiben geöffnet, die Länderchefs warnen jedoch, erfuhr RUHR24*.

VirusCoronavirus (Sars-CoV-2)
Inzidenz Deutschland265,8
Inzidenz Niederlande532,6

Corona-Variante Omikron: Große Sorgen in NRW und den Niederlanden

Trotz zuletzt deutlich sinkender Infektionszahlen in Deutschland und den Niederlanden bleibt die Sorge groß. Denn über die Feiertage und den Jahreswechsel erwarten Experten, dass sich die Virus-Variante Omikron massiv ausbreiten wird. Zahlen aus Dänemark und Großbritannien belegen, dass sich die Infektionen innerhalb von nur rund drei Tagen verdoppeln.

Eine ähnliche Explosion der Fallzahlen befürchten offenbar auch der niederländische Premier Mark Rutte und NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU). Sie warnen jetzt vor unnötigen Reisen. Die Grenzen zu den Nachbarn würden jedoch offen gehalten werden.

NRW-Ministerpräsident Wüst warnt wegen Omikron vor Reisen: „Bleiben Sie zu Hause“

Hendrik Wüst warnte jedoch am Donnerstag (23. Dezember) auf Twitter: „Bleiben Sie zu Hause, beschränken Sie grenzüberschreitende Kontakte, um die Pandemie zu bekämpfen. Damit wir einander bald wieder besuchen können!“

Auch der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte rief dazu auf, „Kontakte über die Grenze hinweg einzuschränken.“ Es gelte jetzt, Menschenansammlungen zu vermeiden. Zuletzt hatten Besucher aus Holland gegen die Maskenpflicht im Centro Oberhausen verstoßen*.

Kurz vor Weihnachten waren die Innenstädte in den Niederlanden noch voll.

Coronavirus: Niederlande im Lockdown, Kontaktbeschränkungen in NRW

In NRW breitet sich die Omikron-Variante seit dem 8. Dezember aus. Mittlerweile wurden bereits mehr als 1.000 Fälle nachgewiesen. Die Niederlande waren bereits vor Weihnachten erneut in einen Lockdown gegangen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen.

In Deutschland hatte sich die Regierung gegen einen Lockdown entschieden und stattdessen für Kontaktbeschränkungen, die auch in NRW gelten*, erlassen. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Marco de Swart, Bart Maat, David Young/dpa; Collage: RUHR24

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