Covid-19-Pandemie im Live-Ticker

Corona/NRW: Lockdown-Verlängerung wahrscheinlich +++ 15-km-Regel wird zurückgenommen

Das Coronavirus grassiert weiter in Deutschland. Alle News und Zahlen zu Covid-19 in NRW im Live-Ticker von RUHR24.

  • Das RKI meldet in Deutschland weiterhin viele Neuinfektionen mit dem Coronavirus.
  • Aufgrund anhaltend hoher Fallzahlen ist der Lockdown in NRW verschärft und bis Ende Januar verlängert worden.
  • Eine Verlängerung des Lockdowns ab dem 1. Februar ist laut Angela Merkel und Armin Laschet nicht ausgeschlossen.

Dieser Ticker wird nicht mehr aktualisiert. Alle neuen Updates zum Coronavirus in NRW findet ihr hier.

Corona: Experten warnen vor Mutation vor Bund-Länder-Konferenz

Update, Montag (18. Januar), 22.47 Uhr: Vor der morgigen Bund-Länder-Runde sind Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters vor der Gefahr der Coronavirus-Mutationen gewarnt worden. Die Braunschweiger Virologin Melanie Brinkmann sowie der Helmholtz-Infektionsforscher Michael Meyer-Hermann warnten davor, dass sich die Virus-Mutationen auch in Deutschland schnell ausbreiten würden. Deshalb müssten die Infektionszahlen mit harten Maßnahmen schnell nach unten gedrückt werden.

Corona/NRW: Expertin plädiert für harten Lockdown

Update, Montag (18. Januar), 22.04 Uhr: Aus mathematischer Sicht sei es sinnvoll, die Fallzahlen mit harten, gleichzeitigen Maßnahmen so schnell wie möglich zu senken, um Raum für Lockerungen zu schaffen. Das geht aus Modellen der Physikerin Viola Priesemann vom Max-Planck-Institut hervor. Im Gespräch mit den Tagesthemen hat sie die Bedeutung der Maßnahmen und ihrer Einhaltung anhand eines Zahlenvergleichs betont: Bei einem R-Wert von 0,7 halbierten sich die Fallzahlen etwa jede Woche, bei 0,9 hingegen etwa jeden Monat.

Corona in NRW: Verlängerung des Lockdowns immer wahrscheinlicher

Update, Montag (18. Januar), 21.40 Uhr: Eine Verlängerung des Corona-Lockdowns bis mindestens Mitte Februar scheint derzeit wahrscheinlich. Das zeichnet sich bereits vor den neuen Bund-Länder-Spitzenberatungen am Dienstag ab, wie der WDR berichtet. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bittet darum, jetzt „noch einmal zwei bis drei Wochen“ durchzuhalten. Die SPD-Regierungschefs verständigten sich in einer Vorbesprechung auf eine Verlängerung bis 14. Februar.

Gesundheitsminister Jens Spahn bittet noch länger durchzuhalten.

Corona: 15-km-Regel wird in NRW zurückgenommen

Update, Montag (18. Januar), 21.19 Uhr: Die 15-Kilometer-Regel für die bisher vier betroffenen Kreise Höxter, Minden-Lübbecke, Recklinghausen und Oberbergischer Kreis wird wegen der deutlich gesunkenen Corona-Infektionszahlen zurückgenommen. Die Einschränkungen der persönlichen Bewegungsfreiheit würden ab dem 19. Januar durch eine Änderung der Coronaregionalverordnung aufgehoben, teilt das NRW-Gesundheitsministerium mit.

Corona-Krise: Expertin empfiehlt öffentlichen Nahverkehr nicht herunterzufahren

Update, Montag (18. Januar), 20.48 Uhr: Die Verkehrsministerkonferenz (VMK) hat vor den morgigen Beratungen zwischen Bund und Ländern deutlich empfohlen, den öffentlichen Nah- und Fernverkehr nicht herunterzufahren. „Mobilität ist auch in der Corona-Krise ein hohes Gut der Daseinsvorsorge, von daher sehen wir ein Herunterfahren des ÖPNV oder Fernverkehrs kritisch“, sagte die VMK-Vorsitzende, Bremens Verkehrssenatorin Maike Schaefer (Grüne), nach einer Sonderkonferenz.

Neue Corona-Studie: So lange ist man nach Infektion immun

Update, Montag (18. Januar), 20.16 Uhr: Laut einer Studie aus der Schweiz und den USA können Corona-Kranke nach der Genesung auf einen anhaltenden Schutz vor Covid-19 hoffen. Grund dafür seien sogenannte Gedächtniszellen, die auch mehr als ein halbes Jahr nach einer überstandenen Corona-Erkrankung die nötigen Antikörper produzieren können, heißt es in einem Artikel in der Fachzeitschrift Nature. Die Gedächtniszellen seien auch „essenziell“ für die Wirksamkeit der Corona-Impfungen, so die Forscher.

Corona: Mehr Fälle mit Mutation aus Südafrika in NRW

Update, Montag (18. Januar), 19.41 Uhr: In NRW ist erneut die aus Südafrika stammende Coronavirus-Mutation nachgewiesen worden. Betroffen ist eine Familie, die sich bei privatem Kontakt zu Reiserückkehrern aus Südafrika angesteckt habe, wie der Kreis Gütersloh mitteilt. Die Südafrika-Variante des Coronavirus wurde in der vergangenen Woche erstmals in NRW bei einer Familie aus Bottrop nachgewiesen.

Coronavirus: Die Mutation aus Südafrika ist auch in NRW angekommen. (Symbolbild)

Corona-Update für NRW: Bundesregierung will europäische Lockdown-Lösung

Update, Montag (18. Januar), 19.14 Uhr: Laut Regierungssprecher Steffen Seibert hält die Bundesregierung zur Eindämmung des mutierten Virus ein europäisches Vorgehen für erforderlich. Es müssten gemeinsame Maßnahmen ergriffen werden, sagte er.

Trotz des leichten Rückgangs der Infektionen seien weitere Maßnahmen notwendig. Dabei verwies er auf die bereits diskutierten Themenbereiche Homeoffice, Einsatz medizinischer Masken sowie Regelungen für öffentliche Verkehrsmittel. Er betonte wiederholt, dass eine Einstellung des Bus- oder Bahnverkehrs geplant sei, vielmehr „läuft es beinahe auf das Gegenteil hinaus“.

Trotz Corona: Schüler in NRW erhalten Zeugnisse

Update, Montag (18. Januar), 18.51 Uhr: Trotz Corona-Pandemie erhalten Schüler in NRW zum Ende des Schulhalbjahres 2020/2021 Zeugnisse. Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer teilte dazu am Montag mit: „Das vergangene Schulhalbjahr hat fast vollständig im Präsenzunterricht stattgefunden. Daher gibt es Zeugnisse.“

Bei der Zeugnisvergabe haben die Schulen in diesem Jahr dann flexible Möglichkeiten. Sie können die Zeugnisse per Post versenden oder sie an den Schulen abholen lassen. Mit Zustimmung der Eltern ist auch eine elektronische Vorabübermittlung mit späterer Aushändigung möglich. Die Schulen entscheiden darüber selbst.

NRW-Bildungsministerin (FDP) spricht sich für Schulzeugnisse trotz Corona aus.

Corona: SPD-Länderchefs wollen Lockdown verlängern

Update, Montag (18. Januar), 18.26 Uhr: Bei den morgigen Bund-Länder-Beratungen wollen die sozialdemokratischen Länderchefs nach Angaben der Ministerpräsidentin aus Rheinland-Pfalz Malu Dreyer (SPD) eine Verlängerung des Lockdowns bis zum 14. Februar vorschlagen. Man sei sich darin einig, wenn gleichzeitig „die Wirtschaftshilfen schneller kommen“, sagte Dreyer. Beides müsse miteinander gekoppelt werden.

Den Lockdown zu verlängern, sei keine leichte Entscheidung, sagte Dreyer weiter. Zwar sei die Zahl der Corona-Neuinfektionen zuletzt zurückgegangen. „Es ist aber auch klar, dass wir noch ein ganzes Stück entfernt sind von dem, was wir erreichen wollen.“

Corona: Aktuelle Zahlen aus Dortmund/NRW

Update, Montag (18. Januar), 17.57 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet 40 neue positive Testergebnisse. Damit wurden insgesamt 15.938 Personen in der Stadt positiv auf das Coronavirus getestet. Außerdem sind zwei weitere Todesfälle hinzugekommen. Darunter ein 60-jähriger und ein 75-jähriger Mann. Beide haben sich in einer Klinik aufgehalten. Auch eine mit Corona infizierte 90-jährige Frau ist in einer stationären Pflegeeinrichtung verstorben, allerdings nicht ursächlich an Covid-19. Die Zahlen für Dortmund im Überblick:

Positive Testergebnisse insgesamt15.938
Gelten als genesen14.111
Aktuell infiziert1.615
Derzeit in Quarantäne2.044
Erwartete Inzidenz135,1
Ursächlich an Corona verstorben136

Hamm/NRW: Osterfeuer schon jetzt wegen Corona abgesagt

Update, Montag (18. Januar), 17.35 Uhr: Wegen der Corona-Pandemie wurden in Hamm schon jetzt die Osterfeuer Anfang April abgesagt. Das städtische Umweltamt wies am Montag daraufhin, dass die Bürger deshalb keine Grün- und Gartenabfälle anhäufen sollen. Die Veranstalter von Osterfeuern aus den Vorjahren sollten mit einem Hinweisschreiben über die Absage informiert werden. Im vergangenen Jahr waren die Feuer zu Ostern landesweit untersagt – wie andere Veranstaltungen und Versammlungen zu diesem Zeitpunkt.

Corona in NRW: Digitaler Impfpass in der Entwicklung

Update, Montag (18. Januar), 17.17 Uhr: Die Unternehmen Microsoft, Oracle und Salesforce arbeiten an einem digitalen Impfpass. Nach erfolgreicher Corona-Impfung soll ein digitales Zertifikat im Smartphone des Nutzers abgespeichert werden. Menschen, die kein Smartphone haben, sollen einen fälschungssicheren QR-Code auf Papier erhalten.

So viele Menschen sind bereits gegen Corona geimpft

Update, Montag (18. Januar), 16.51 Uhr: Etwa drei Wochen nach dem Impfstart in Deutschland haben knapp 6600 Menschen bereits die zweite Dosis erhalten. Das geht aus aktuellen Daten des Robert Koch-Instituts hervor. Die erste Dosis haben demnach bisher insgesamt rund 1,1 Millionen Menschen gespritzt bekommen. Weil es bislang nur begrenzte Mengen an Impfstoff gibt, werden derzeit bevorzugt Pflegeheimbewohner sowie Berufsgruppen wie Mediziner und Pflegekräfte geimpft.

Corona/NRW: Schließung von Betrieben wird diskutiert

Update, Montag (18. Januar), 16.37 Uhr: Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger ist gegen eine Schließung von Betrieben im Zuge einer verschärften Bekämpfung der Corona-Pandemie: „Wenn von manchen nun über die totale Schließung, also die Unterbindung jeglicher Wirtschaftsabläufe, nachgedacht wird, zeigt das eine gewisse Entfremdung von der Realität in den industriellen Lieferketten“, so der BDA-Chef laut der Tagesschau.

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hatte angesichts der hohen Infektionszahlen ein Herunterfahren der Wirtschaft ins Gespräch gebracht. Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach denkt ebenfalls, dass die Schließung von Betrieben wegen des Infektionsgeschehens drohe.

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach befürchtet die Schließung von Betrieben zu Pandemie-Bekämpfung.

Corona-Update für NRW: Bundesarbeitsminister plädiert für Homeoffice-Pflicht

Update, Montag (18. Januar), 16.12 Uhr: Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) wirbt vor den Beratungen von Bund und Ländern über weitere Corona-Maßnahmen für verpflichtende Homeoffice-Regelungen. „Ich bin dafür, dass wir das mit mehr Verbindlichkeit versehen, was die Frage des Angebots betrifft“, so Heil. Er habe der Ministerpräsidentenkonferenz Vorschläge dazu gemacht. „Wenn wir uns morgen politisch verständigen, werde ich sie unverzüglich per Rechtsverordnung auch umsetzen.“

Hubertus Heil (SPD), Bundesminister für Arbeit und Soziales.

Bewilligt: Kinderkrankengeld wegen Corona-Pandemie

Update, Montag (18. Januar), 15.53 Uhr: Der Bundesrat billigt die Ausweitung finanzieller Hilfen für Eltern während der Pandemie. Konkret hat die Länderkammer grünes Licht für eine Verdopplung der Kinderkrankengeld-Tage gegeben. Für Paare erhöht sich der Anspruch von zehn auf 20 Tage, für Alleinerziehende von 20 auf 40 Tage.

Eltern erhalten das Kinderkrankengeld während der Pandemie auch dann, wenn das Kind nicht krank ist, sondern sie es wegen geschlossener Schulen und Kitas betreuen oder es zu Hause behalten, weil die Präsenzpflicht aufgehoben ist. Der Anspruch soll rückwirkend zum 5. Januar gelten.

Corona: Polizei löst Hochzeit in Herne/NRW mit 80 Gästen auf

Update, Montag (18. Januar), 15.24 Uhr: In Herne wurde am Sonntag (17. Januar) eine Hochzeitsfeier mit etwa 80 Gästen von der Polizei beendet. Allerdings gelang das nur, weil Verstärkungskräfte hinzugezogen wurden. Gegen 14.15 Uhr wurden die Beamten zu einem Haus an der Rökenstraße gerufen.

Wie die Polizei berichtet soll die Stimmung der Gäste, die allesamt keine Masken trugen, schnell aggressiv gewesen sein. Einige Personen forderten die Beamten auf, die Örtlichkeit zu verlassen, um die Hochzeit nicht zu stören.

In Herne musste die Polizei eine Hochzeit trotz Corona auflösen.

Erst nachdem weitere Polizeifahrzeuge eingetroffen waren, beruhigte sich die Situation. Nach polizeilicher Ansprache verließen die Gäste, die nicht in dem Haus wohnen und zum Teil aus anderen Städten angereist waren, nach und nach das Gebäude. Wegen der massiven Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung dauern die Ermittlungen im Herner Ordnungsamt noch an.

Corona/NRW: Stadtbibliothek Dortmund bietet Abholservice an

Update, Montag (18. Januar), 15.09 Uhr: Die Stadt- und Landesbibliothek Dortmund bietet im Lockdown nun auch einen „Click & Collect“-Service an.

Bereits seit dem 11. Januar kann man in den Stadtteilbibliotheken Medien per E-Mail oder telefonisch Bücher, DVDs und andere Medien bestellen und dann zum vereinbarten Zeitpunkt kontaktlos abgeholt werden. Das geht jeweils montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr. Um die Bestellung noch einfacher zu machen, gibt es auf der Homepage der Stadt- und Landesbibliothek ein Bestellformular. Das Bestellen ist aber auch weiterhin telefonisch unter der 0231 / 50-23241 möglich.

Corona: Inzidenzwert sinkt in mehreren Kommunen von NRW

Update, Montag (18. Januar), 14.47 Uhr: In mehrere NRW-Ballungszentren geht der Inzidenzwert in den vergangenen Tagen stark zurück, wie der WDR berichtet. In Recklinghausen lag die Inzidenz am 9. Januar bei 237,6 und fiel bis zum 16. Januar auf 154. Im gleichen Zeitraum sank der Wert in der Region Aachen von 153,9 auf 85,5, in Düsseldorf von 111 auf 67,9.

In Dortmund, Essen und im Rhein-Sieg-Kreis ist der Inzidenzwert in den vergangenen Tagen allerdings wieder leicht angestiegen.

Corona-Verstoß nach Gottesdienst in Kierspe

Update, Montag (18. Januar), 14.20 Uhr: Die Stadt Kierspe (Märkischer Kreis) prüft derzeit mehrere Corona-Verstöße in einer Baptisten-Gemeinde. Einige Anwohner der Kirchengemeinde hätten sich darüber beschwert, dass nach einem Gottesdienst keine Maskenpflicht und kein Mindestabstand eingehalten worden sei, erklärt WDR. Nun müsse die Kirchengemeinde Stellung zu den Vorwürfen nehmen. Außerdem würde nun das Ordnungsamt am kommenden Sonntag die Geschehnisse vor dem Gotteshaus kontrollieren.

Restaurant-Kette Maredo steht vor dem Aus – mitten in der Corona-Krise

Update, Montag (18. Januar), 14 Uhr: Die Steakhaus-Kette Maredo, unter anderem vertreten mit einer Filiale in der Dortmunder Innenstadt, ist insolvent. Daher musste das Unternehmen nun eine harte Entscheidung treffen: Es wurden fast alle Mitarbeiter gekündigt.

Wie Bild berichtet, soll in einem Brief an die Mitarbeiter die Gründe genannt worden sein. So soll es kaum noch Liquidität für die Zahlung von Löhnen und Gehältern geben. Daher habe mich sich gezwungen gesehen, diesen drastischen Schritt zu sehen.

Neue Coronavirus-Mutation in Garmisch-Partenkirchen entdeckt

Update, Montag (18. Januar), 13.45 Uhr: In einem Klinikum in Garmisch-Partenkirchen ist möglicherweise eine neue Variante des Coronavirus entdeckt worden. Die Proben würden derzeit an der Berliner Charité untersucht werden, berichtet das Klinikum. Der Verdacht auf eine Mutation war aufgekommen, nachdem in dem Krankenhaus ein Ausbruch erfolgte.

„Dies hat sich in einer ersten Zwischenmeldung der Charité bestätigt“, gibt das Klinikum an. Insgesamt sind 52 Patienten und 21 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden, berichtet Münchner Merkur.

Corona: Mund-Nasen-Schutz – nicht jeder wechselt die Maske nach jedem benutzen

Update, Montag (18. Januar), 13.25 Uhr: Normalerweise sollte man einen Mund-Nasen-Schutz aus Stoff nach jedem benutzen waschen. Einen medizinischen Schutz sollte man nach jeder Benutzung entsorgen. Doch daran halten sich nicht alle, zeigt eine YouGov-Umfrage. Demnach sollen 44 Prozent der Befragten die Maske erst nach zwei bis fünf Einsätzen wechseln.

Jeder Achte gibt an, dass er den MNS erst nach sechs bis zehnmal wechselt. 11 Prozent sogar noch später. Aber es gibt auch gute Nachrichten: Ein Fünftel der Befragten wechselt die Gesichtsmaske nach jedem Tragen.

Corona-Infizierungen in Deutschland: RKI bekommt nicht alle Zahlen

Update, Montag (18. Januar), 13.05 Uhr: Die vom RKI gemeldeten Infektionszahlen sind nur unvollständig übermittelt worden. Aufgefallen sei dies, weil nur wenige Meldungen aus Bayern und Rheinland-Pfalz angekommen seien, so eine Sprecherin des Instituts.

Von den 7.141 neuen Fällen, die heute gemeldet worden sind, seien nur 270 Fälle aus Bayern. Eine Woche zuvor lag die Zahl noch bei über 2.000. Rheinland-Pfalz meldete sogar nur zwei Infizierungen.

Schwerte: Illegale Friseur-Party im Keller aufgelöst

Update, Montag (18. Januar), 12.10 Uhr: Durch einen Hinweis von Anwohnern hat die Polizei am Freitagnachmittag eine Corona-Party in Schwerte aufgelöst. Im Keller eines Geschäftshauses fanden die Beamten 20 Personen vor, die sich in einem Raum ohne Corona-Sicherheitsvorkehrungen aufhielten.

Scheinbar haben sie sich in dem Keller gegenseitig die Haare geschnitten, auch Drogen sollen ein Teil gewesen sein, berichtet die Polizei. Den Anwesenden erwartet ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Verstößen gegen die Coronaschutzverordnung.

Finanzminister Olaf Scholz für Verlängerung der Maßnahmen

Update, Montag (18. Januar), 11.45 Uhr: Entgegen der positiven Denkweise von Jens Spahn, geht Bundesfinanzminister Olaf Scholz davon aus, dass die Corona-Maßnahmen weiter verlängert werden. Eine „befristete zeitliche Veränderung“ sei für ihn denkbar. „Österreich hat jetzt gerade bis zum 8. Februar verlängert. Und wir werden sicherlich etwas machen, dass so in diese Richtung geht. Nochmal 14 Tage obendrauf ungefähr“, so der Politiker im rbb-Inforadio.

Wichtig sei Scholz außerdem, dass möglichst viele Menschen im Homeoffice arbeiten würden. Das solle notfalls auch gesetzlich geregelt werden. „Jetzt geht es darum, dass alle überzeugt werden, das zu machen und deshalb glaube ich, muss man dort auch Vorschriften machen, die Möglichkeiten haben wir ja.“

Doch kein Mega-Lockdown? Jens Spahn ist positiv gestimmt

Update, Montag (18. Januar), 11.15 Uhr: Folgt jetzt doch nicht der große Mega-Lockdown? Zumindest scheint eine Aussage von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn im ARD-Morgenmagazin für Aufsehen. „Wir haben jetzt erste Erfolge, die sichtbar erscheinen“, erklärt Spahn mit Hinblick auf die niedrige Zahl der Neuinfektionen. Es sollen „noch einmal zwei, drei Wochen alle zusammen“ die Kontakte reduzieren.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn spricht in Pressekonferenz:

Die wichtigsten Infos von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn im Überblick:

  • Spahn verpflichtet ab heute Labore, nach neuen Corona-Mutationen zu suchen. Zukünftig sollen mindestens fünf Prozent der Positivproben auf die Gen-Mutationen untersucht werden. „Wir wollen einen besseren Überblick über die in Deutschland zirkulierenden Virusvarianten“, erklärt Spahn. Ziel sei es, die Ausbreitung der Mutationen zu verfolgen.

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann spricht in Pressekonferenz:

Die wichtigsten Infos von NRW-Gesundheitsminister Laumann im Überblick:

  • 900 Menschen würden derzeit auf Intensivstationen in NRW an oder mit dem Coronavirus behandelt werden. Kapazität würde es laut Laumann jedoch noch geben: „Es sind freie Intensivbetten und Beatmungsmöglichkeiten da.“
  • Laumann sei zufrieden mit dem Impfverlauf in Pflegeheimen. Nun würde es in die nächste Runde gehen, wichtiges Personal aus Krankenhäusern würden nun geimpft werden. „Das Tempo in NRW hängt mit der Lieferung der Impfdosen zusammen“, so Laumann.
  • Dr. Hans-Albert Gehle von der Ärztekammer Westfalen-Lippe freut sich über die Impfbereitschaft in den Krankenhäusern. Ganze 90 Prozent sollen sich impfen lassen wollen. „Ich bin froh, dass es in den NRW-Kliniken losgeht. Aber es ist klar, dass wir nicht für alle Impfstoff haben.“ Daher würden die Mitarbeiter priorisiert werden – so soll es auch weniger Ausfälle von Klinikpersonal geben. Außerdem sei der Ärztekammer aufgefallen, dass sich viele Kranke aus Angst vor einer Corona-Erkrankung erst recht spät in ein Krankenhaus bewegen. Mit einer Impfung soll das Vertrauen in eine ärztliche Behandlung wieder steigen.
  • Sandra Postel von der Pflegekammer NRW gibt an, dass das Pflegepersonal unter einer starken Belastung arbeiten würde. Postel würde keine Person kennen, die nicht schon an die Grenzen gekommen sei. Allerdings würde auch eine hohe Bereitschaft der Verantwortungsübernahme herrschen. Wichtig zu erwähnen sei für sie aber nicht nur die Belastung in der Pflege, sondern auch die Belastung bei der Sterbebegleitung.
  • Weiterhin würde es veraltete Zahlen im Umlauf geben, die eine niedrige Impfbereitschaft bei Pflegepersonal belegen würde. Diese Zahlen seien allerdings veraltet. Dennoch sei es wichtig, dass sich das Pflegepersonal ausreichend über die Impfung informieren können – allerdings ohne zu moralisieren. Außerdem habe es Fehlinformationen an das Pflegepersonal gegeben, die zu Unsicherheiten geführt hätten.
  • Die WHO würde mittlerweile davon ausgehen, dass mehr als 10 Prozent der Infizierten aus dem Gesundheitswesen kommen würden. Diese Gruppe sei daher sehr gefährdet.

Corona-Impfung: Gesundheitsminister Spahn und Laumann berichten

Update, Montag (18. Januar), 10 Uhr: Seit 10 Uhr informieren NRW-Gesundheitsminister Laumann und Gesundheitsminister Spahn jeweils in Pressekonferenzen über die derzeitige Impfsituation.

Neue Zahlen aus Herne zur Coronavirus-Pandemie

Update, Montag (18. Januar), 9.45 Uhr: In Herne habe sich seit Beginn der Pandemie 5.385 Personen mit dem Coronavirus angesteckt. Aktuell infiziert seien 779 Personen, 100 von ihnen befinden sich in stationärer Behandlung in einem Krankenhaus. Wie die Stadt weiter bekannt gibt, seien 4.492 Menschen von der Krankheit wieder genesen. 114 Personen seien dagegen an oder mit Covid-19 gestorben.

Corona-Pandemie: Inzidenz-Wert in NRW gesunken

Update, Montag (18. Januar), 9.10 Uhr: In NRW ist der Inzidenz-Wert leicht gesunken. Dieser liegt heute nur noch bei einem Wert von 121. Bielefeld ist mit einem Inzidenz-Wert von 283,1 derzeit der einzige Ort in NRW mit einem Wert von über 200.

Das RKI meldete für das Bundesland 1.177 neue Coronafälle. Insgesamt haben sich damit in NRW 451.898 Menschen infiziert. Außerdem gibt es 32 Menschen, die innerhalb von 24 Stunden an oder mit dem Virus verstorben sind. Die Zahl steigt damit auf 9.123 Menschen.

Gesundheitsminister Jens Spahn: Neuinfektionen müssen weiter sinken

Update, Montag (18. Januar), 8.40 Uhr: Für Gesundheitsminister Jens Spahn ist das Sinken der Neuinfektionszahlen mit dem Coronavirus immer noch nicht ausreichend. Es würde zwar eine Entspannung auf den Intensivstationen geben, allerdings sei man „(...) noch lange nicht da, wo wir hinwollen“, erklärt der Politiker im ZDF-Morgenmagazin.

Auch die neuen Virus-Mutationen sei eine Gefahr, da diese infektiöser wären. „Daher macht es Sinn, die Zahlen so weit wie möglich runterzubringen.“

Krankenhauspersonal in NRW wird gegen Covid-19 geimpft

Update, Montag (18. Januar), 7.50 Uhr: Ab heute wird auch das Krankenhauspersonal im Bundesland gegen das Coronavirus geimpft. Allerdings nur, wenn diese in einem von Corona betroffenen Bereich arbeiten, beispielsweise in der Notaufnahme oder auf einer speziellen Covid-Station. Laut WDR würde das in NRW etwa 90.000 Menschen betroffen.

Corona-Impfung: Post von NRW-Gesundheitsminister Laumann informiert über Impftermine

Update, Montag (18. Januar), 7.30 Uhr: In NRW werden heute viele Menschen Post von Gesundheitsminister Laumann erhalten – denn ab heute werden alle Menschen über 80 Jahre geimpft, die nicht in Pflegeheimen leben. Der Brief informiert die Menschen darüber, wie sie an die Termine für die Corona-Impfung kommen. Die Impfungen für diese Gruppe sollen ab dem 1. Februar starten.

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Corona: Mega-Lockdown im Anmarsch? Nächtliche Ausgangssperre droht

Update, Montag (18. Januar), 7 Uhr: Am Dienstag (19. Januar) beraten sich Bund und Länder erneut um eine Verschärfung des Corona-Lockdowns. Einigen Medienberichten zufolge soll es dabei sogar um eine mögliche Ausgangssperre gehen. Wie Business Insider berichtet, könnte es sich dabei um eine nächtliche Ausgangssperre wie in Frankreich handeln.

Aber auch eine schärfere Maskenpflicht beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr steht im Raum. Ähnlich wie in Bayern dürften dann nur noch die FFP2-Masken getragen werden. Der neue Mega-Lockdown soll jedoch keine Änderungen für die Situation in den Schulen und Kitas bedeuten.

Robert Koch-Institut meldet neue Zahlen für den Montag

Update, Montag (18. Januar), 6.25 Uhr: Das Robert Koch-Institut meldet für den Montag 7.141 Neuinfektionen. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 2.040.659 Menschen in Deutschland mit dem Coronavirus angesteckt. Trotz der niedrigen neuen Infektionszahlen, weil nicht alle Gesundheitsämter am Wochenende Zahlen an das RKI schicken, ist die Zahl der Todesopfer mit 214 weiterhin hoch.

46.633 Menschen sind demnach bisher an oder mit dem Coronavirus verstorben. Dagegen haben 1.691.700 Menschen die Infektion überstanden - ein Plus von 19.700.

Corona-Impfung: Neues Tool soll Impftermin vorhersagen können

Update, Sonntag (17. Januar), 21 Uhr: „Wann bin ich endlich mit der Impfung dran?“ Diese Frage stellen sich derzeit viele Menschen. Der Impfrechner „Omni-Calculator“ soll den Termin für die Corona-Impfung vorhersagen können. Zwei Uni-Absolventen haben das Online-Tool entwickelt.

Corona-Krise in NRW: Lehrerverband fordert, kein Schüler dürfe sitzenbleiben

Update, Sonntag (17. Januar), 18.45 Uhr: Wegen der chaotischen Situation um den Schulunterricht in NRW ist ein Streit darum entbrannt, wie es nach dem Schuljahr weitergeht. Die Lehrergewerkschaft GEW und die SPD fordern, kein Schüler dürfe im Corona-Schuljahr sitzenbleiben. Bildungsministerin Anja Karliczek (49, CDU) sieht den Vorschlag kritisch. Die Kultusministerkonferenz will Ende Januar darüber entscheiden.

Coronavirus in NRW: Neue Regeln zur Kündigung von Verträgen bei Fitnessstudios

Update, Sonntag (17. Januar), 18.20 Uhr: Viele Menschen in NRW haben in der Corona-Pandemie weiter Verträge bei Fitnessstudios laufen, obwohl diese schließen mussten. Wer selbst finanzielle Probleme hat oder die Mitgliedschaft einfach so kündigen möchte, der muss einiges beachten.

Coronavirus in NRW: Neues IT-System soll Gesundheitsämter bei Nachverfolgung unterstützen

Update, Sonntag (17. Januar), 17.15 Uhr: Wenn sich jemand aus Bochum bei einem Besuch in Dortmund mit dem Coronavirus angesteckt hat, scheint das für die Gesundheitsämter in NRW derzeit nur umständlich nachvollziehbar zu sein. Ein neues IT-System soll künftig bei der Infektionskontrolle helfen.

Das IT-System „Sormas“ biete die Möglichkeit, „künftig Infektionsketten stadt- und kreisübergreifend abzubilden“ und könne ein Beitrag in der Pandemie-Bekämpfung sein, hieß es in dem Schreiben von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) und Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP). Die Open-Source-Software wurde unter anderem vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig entwickelt.

Corona in NRW: 28 Neuinfektionen und keine neuen Todesfälle in Dortmund

Update, Sonntag (17. Januar), 16.15 Uhr: Wie die Stadt Dortmund am Nachmittag mitgeteilt hat, haben sich innerhalb von 24 Stunden 28 weitere Personen mit dem Coronavirus infiziert. Der Inzidenz-Wert wird damit voraussichtlich bei 133,1 liegen. Am Wochenende ist jedoch zu beachten, dass weniger getestet wird und die tatsächliche Zahl der Neuinfektionen höher liegen könnte.

Ansonsten gibt es positive Nachrichten aus Dortmund: Seit Samstag seien laut Angaben der Stadt keine neuen Todesfälle gemeldet worden.

Coronavirus: Keine Sonderrechte für Menschen mit Impfungen - Vorschlag abgelehnt

Update, Sonntag (17. Januar), 15.30 Uhr: Als erster Bundesminister überhaupt hatte sich Heiko Maas (SPD) für eine Lockerung der Corona-Regeln für geimpfte Personen ausgesprochen. „Geimpfte sollten wieder ihre Grundrechte ausüben dürfen“, sagte er der Bild am Sonntag. Zu besagten Lockerungen könnten etwa Besuche im Restaurant oder im Kino zählen.

Das Bundesgesundheitsministerium hat den Vorschlag von Maas allerdings abgelehnt und stattdessen folgendes Statement verlauten lassen: „Eingriffe in Freiheitsrechte müssen immer gut begründet sein“, sagte ein Ministeriumssprecher der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Aber solange nicht klar ist, ob ein Geimpfter das Virus übertragen kann, kann es keine Ausnahmen geben.“

Corona in NRW: 3328 Neuinfektionen binnen 24 Stunden in Nordrhein-Westfalen

Update, Sonntag (17. Januar), 12.20 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet am Sonntag insgesamt 13.882 Neuinfektionen und 445 Todesfälle für ganz Deutschland. Damit liegt die Inzidenz bundesweit aktuell bei 136.

In Nordrhein-Westfalen, dem bevölkerungsreichsten Bundesland Deutschlands, wurden 3.228 Neuinfektionen von den Gesundheitsämtern an das RKI weitergegeben. Am Vortag waren es noch 3.334 Neuinfektionen. Weitere 58 Menschen sind binnen 24 Stunden in NRW an einer Corona-Infektion gestorben. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 123.

Die Zahlen vom Wochenende sind nur bedingt aussagekräftig, da die Gesundheitsämter an Samstagen und Sonntagen weniger testen und weniger Fälle an das RKI übermitteln.

Corona in NRW: Treffen auch bei Schnee nur mit maximal einer weiteren Person

Update, Sonntag (17. Januar), 09:15 Uhr: Am Sonntag liegt vielerorts in Nordrhein-Westfalen eine Schneedecke. Das Wetter lädt ein, draußen spazieren zu gehen oder sogar Schlitten zu fahren. Doch Vorsicht: Die aktuellen Corona-Maßnahmen gelten auch bei Winter-Wetter!

Wer sich also im Schnee mit einer größeren Gruppe treffen möchte, sollte dies unbedingt lassen. Es gilt weiterhin die Regel, dass man sich als Haushalt nur mit maximal einer weiteren Person treffen darf.

Coronavirus: Fast 200.000 Menschen in NRW gegen Covid-19 geimpft

Update, Samstag (16. Januar), 19.10 Uhr: In NRW wurden bislang rund 194.000 Impfungen gegen das Coronavirus verabreicht. Das teilt das RKI heute mit. Damit haben in Deutschlands bevölkerungsreichstem Bundesland im Vergleich zum Vortag 15.400

Damit liegt NRW bei der Impfquote dennoch am unteren Ende der Bundesländer. Vergleichsweise am besten geimpft sind derzeit die Einwohner von Mecklenburg-Vorpommern: Rund 23 von 1.000 Menschen haben eine Impfung bekommen. In NRW ist es nur knapp jeder Elfte von 1.000. Wegen der unterschiedlichen Einwohnerzahlen wurden in NRW bislang dennoch rund fünfmal so viele Menschen geimpft, wie in Mecklenburg-Vorpommern.

Coronavirus: 161 Neuinfektionen in Dortmund - zwei Todesfälle

Update, Samstag (16. Januar), 17.15 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet heute 161 neue Infektionen mit dem Coronavirus. Zwölf davon lassen sich acht Familien zuordnen. Zwei weitere Menschen im Alter von 88 und 89 Jahren starben an Covid-19. Die Zahl der Todesfälle steigt somit auf 209.

Damit bleiben die Infektionszahlen weiter auf einem hohen Niveau. Zum Vergleich: Am vergangenen Samstag (9. Januar) meldete die Stadt Dortmund 131 Neuinfektionen. Nach Berechnungen der Stadt steigt der 7-Tages-Inzidenzwert somit auf 135,7 (+5,1 zum Vortag).

Insgesamt sind derzeit 1.683 Dortmunder infiziert. 137 Corona-Patienten müssen im Krankenhaus behandelt werden. Davon liegen 20 auf der Intensivstation, zehn werden beatmet.

Corona in NRW: Impfstoff kann künftig einfacher eingesetzt werden

Update, Samstag (16. Januar), 15.58 Uhr: Gute Nachrichten: Der Impfstoff von Biontech und Pfizer kann künftig einfacher verwendet werden. Wie Biontech mitteilt, kann der Impfstoff mittlerweile als fertige Dosis in der Spritze bis zu sechs Stunden bei 2 bis 8 Grad transportiert werden. Vorher war dies nur bei mindestens minus 70 Grad möglich, was die Verwendung deutlich erschwert hatte.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte am Samstag der Deutschen Presse-Agentur (dpa), dass dies vor allem für Pflegebedürftige, die zu Hause wohnen, eine gute Nachricht sei. Durch die einfachere Handhabung des Impfstoffes könne man die Impfkampagne nun deutlich flexibler gestalten.

Alles, was vor dem 16. Januar rund um das Coronavirus in NRW passiert ist, könnt ihr in unserem alten Ticker nachlesen.

Rubriklistenbild: © Michael Sohn/dpa

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