Covid-19-Pandemie im Live-Ticker

Corona in NRW: Fast 200.000 Menschen geimpft +++ Neue Zahlen aus Dortmund

Das Coronavirus grassiert weiter in Deutschland. Alle News und Zahlen zu Covid-19 in NRW im Live-Ticker von RUHR24.

  • Das RKI meldet in Deutschland weiterhin viele Neuinfektionen mit dem Coronavirus.
  • Aufgrund anhaltend hoher Fallzahlen ist der Lockdown in NRW verschärft und bis Ende Januar verlängert worden.
  • Eine Verlängerung des Lockdowns ab dem 1. Februar ist laut Angela Merkel und Armin Laschet nicht ausgeschlossen.

Dieser Live-Ticker wird nicht mehr aktualisiert. Alle neuen News zum Coronavirus aus NRW findet ihr in unserem neuen Ticker.

Corona in NRW: Treffen auch bei Schnee nur mit maximal einer weiteren Person

Update, Sonntag (17. Januar), 09:15 Uhr: Am Sonntag liegt vielerorts in Nordrhein-Westfalen eine Schneedecke. Das Wetter lädt ein, draußen spazieren zu gehen oder sogar Schlitten zu fahren. Doch Vorsicht: Die aktuellen Corona-Maßnahmen gelten auch bei Winter-Wetter!

Wer sich also im Schnee mit einer größeren Gruppe treffen möchte, sollte dies unbedingt lassen. Es gilt weiterhin die Regel, dass man sich als Haushalt nur mit maximal einer weiteren Person treffen darf.

Coronavirus: Fast 200.000 Menschen in NRW gegen Covid-19 geimpft

Update, Samstag (16. Januar), 19.10 Uhr: In NRW wurden bislang rund 194.000 Impfungen gegen das Coronavirus verabreicht. Das teilt das RKI heute mit. Damit haben in Deutschlands bevölkerungsreichstem Bundesland im Vergleich zum Vortag 15.400 Menschen weitere Menschen ihre erste Impfdosis erhalten.

Damit liegt NRW bei der Impfquote dennoch am unteren Ende der Bundesländer. Vergleichsweise am besten geimpft sind derzeit die Einwohner von Mecklenburg-Vorpommern: Rund 23 von 1.000 Menschen haben eine Impfung bekommen. In NRW ist es nur knapp jeder Elfte von 1.000. Wegen der unterschiedlichen Einwohnerzahlen wurden in NRW bislang dennoch rund fünfmal so viele Menschen geimpft, wie in Mecklenburg-Vorpommern.

Coronavirus: 161 Neuinfektionen in Dortmund - zwei Todesfälle

Update, Samstag (16. Januar), 17.15 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet heute 161 neue Infektionen mit dem Coronavirus. Zwölf davon lassen sich acht Familien zuordnen. Zwei weitere Menschen im Alter von 88 und 89 Jahren starben an Covid-19. Die Zahl der Todesfälle steigt somit auf 209.

Damit bleiben die Infektionszahlen weiter auf einem hohen Niveau. Zum Vergleich: Am vergangenen Samstag (9. Januar) meldete die Stadt Dortmund 131 Neuinfektionen. Nach Berechnungen der Stadt steigt der 7-Tages-Inzidenzwert somit auf 135,7 (+5,1 zum Vortag).

Insgesamt sind derzeit 1.683 Dortmunder infiziert. 137 Corona-Patienten müssen im Krankenhaus behandelt werden. Davon liegen 20 auf der Intensivstation, zehn werden beatmet.

Corona in NRW: Impfstoff kann künftig einfacher eingesetzt werden

Update, Samstag (16. Januar), 15.58 Uhr: Gute Nachrichten: Der Impfstoff von Biontech und Pfizer kann künftig einfacher verwendet werden. Wie Biontech mitteilt, kann der Impfstoff mittlerweile als fertige Dosis in der Spritze bis zu sechs Stunden bei 2 bis 8 Grad transportiert werden. Vorher war dies nur bei mindestens minus 70 Grad möglich, was die Verwendung deutlich erschwert hatte.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte am Samstag der Deutschen Presse-Agentur (dpa), dass dies vor allem für Pflegebedürftige, die zu Hause wohnen, eine gute Nachricht sei. Durch die einfachere Handhabung des Impfstoffes könne man die Impfkampagne nun deutlich flexibler gestalten

Corona in NRW: Polizei meldet weniger Besucher in Skigebieten im Sauerland

Update, Samstag (16. Januar), 14.40 Uhr: Die Appelle der Polizei sowie Kontrollen und Straßensperren zeigen offenbar Wirkung: Am Wochenende haben sich bislang nur wenige Besucher zu Ausflügen in die Skigebiete im Sauerland aufgemacht. Das teilt die Polizei Hochauerlandkreis am Samstag mit.

In Winterberg musste die Polizei in nur fünf Fällen das Betretungsverbot durchsetzen. In Sundern wurde einmal gegen die Coronaschutzverordnung verstoßen, zudem gab es zwölf Verkehrsverstöße. „Wir sind froh, dass die Menschen die Appelle ernst genommen haben und zu Hause geblieben sind“, schreibt die Polizei.

Corona in NRW: Nordrhein-Westfalen liegt im bundesweiten Impf-Schnitt hinten

Update, Samstag (16. Januar), 12.47 Uhr: Seit Ende Dezember 2020 wird in Deutschland gegen das Coronavirus geimpft. 961.682 Impfdosen wurden bereits verabreicht - Tendenz steigend. Am Freitag (15. Januar) kamen 94.654 Impfungen dazu. Im Schnitt wurden bisher 1,16 Menschen pro 100 Einwohner geimpft.

In Nordrhein-Westfalen ist der Impf-Durchschnitt im Gegensatz zu ganz Deutschland etwas geringer. Bisher wurden im bevölkerungsreichsten Bundesland 176.801 Impfungen verabreicht. Das entspricht 9,9 Impfungen pro 1000Einwohner.

Corona in NRW: Infektionszahlen aus Herne können nicht übermittelt werden

Update, Samstag (16. Januar), 12.10 Uhr: Wie die Stadt Herne am Vormittag mitgeteilt hat, können aktuell keine neuen Corona-Fälle an das Robert-Koch-Institut übermittelt werden. Es wird von einem technischen Problem bei der Datenübermittlung ausgegangen.

Corona in NRW: Über 3300 Neuinfektionen allein in Nordrhein-Westfalen

Update, Samstag (16. Januar), 10.30 Uhr: Dem Robert-Koch-Institut (RKI) wurden binnen 24 Stunden insgesamt 18.678 Neuinfektionen für ganz Deutschland gemeldet. Am Vortag waren es noch 22.368 Neuinfektionen. Dabei ist allerdings zu beachten, dass die Zahlen am Wochenende niedriger ausfallen, da weniger getestet wird und weniger Infektionen an die Gesundheitsämter übermittelt werden.

980 Menschen sind seit Freitag (15. Januar) an den Folgen des Coronavirus gestorben. Der bisherige Höchststand an Todesfällen (1244) war am vergangenen Donnerstag (14. Januar) erreicht worden.

Das RKI meldete 3300 Neuinfektionen allein in Nordrhein-Westfalen

Die meisten der übermittelten Corona-Neuinfektionen sind in NRW gezählt worden. Insgesamt 3.334 Menschen haben sich innerhalb von 24 Stunden mit dem Virus angesteckt. Damit liegt die akuelle Inzidenz bei 122.

Corona in NRW: Ärzte aus Bochum schlagen wegen Langzeitfolgen Alarm

Update, Samstag (16. Januar), 09.50 Uhr: Schon länger ist bekannt, dass das Coronavirus nicht nur die Lunge schädigt, sondern auch andere Organe wie Herz oder die Nieren. Nun haben Neurologen aus Bochum aber noch etwas ganz anderes herausgefunden: Dass das Virus auch das Gehirn sowie das Nervensystem schädigen könnte.

Corona-Ausbruch in Flüchtlingsunterkunft in NRW

Update, Freitag (15. Januar), 22.50 Uhr: In einer Düsseldorfer Unterkunft für Flüchtlinge ist es zu einem größeren Ausbruch des Coronavirus gekommen, das berichtet die dpa. 22 der knapp 300 Menschen in der Unterkunft seien positiv auf das Virus getestet worden, teilte die Stadt am Freitag mit. An alle Bewohner seien Masken und Desinfektionsmittel verteilt worden. Die Maskenpflicht gelte in den öffentlichen Bereichen der Unterkunft, die nun zudem verstärkt gelüftet würden.

Corona-Testergebnisse gefälscht – um einreisen zu dürfen

Update, Freitag (15. Januar), 22.03 Uhr: Eine Frau hat anscheinend ein Corona-Testergebnis gefälscht, aus Angst einen Flug nach Deutschland nicht wahrnehmen zu können. Am Donnerstagmittag erhielt die Bundespolizei am Flughafen Düsseldorf den Hinweis, dass sich an Bord einer Maschine, die auf dem Weg nach Deutschland ist, zwei Passagiere befinden, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden – sie sollen die benötigten Testergebnisse gefälscht haben.

Bei Ankunft der Maschine aus der Türkei wurden die verdächtigen Personen von den anderen Passagieren separiert, die negativen Corona-Tests haben die Beamten als Beweise sichergestellt. Auf Weisung des Gesundheitsamtes Düsseldorf wurden die beiden Passagiere auf eigene Kosten dem Testzentrum am Düsseldorfer Flughafen zugeführt.

Laut Hinweisgeber, ein Arzt aus Beirut, soll die verdächtige Frau bereits erste Covid-Symptome gezeigt haben. Aus Angst den Flug aufgrund des positiven Testergebnisses nicht wahrnehmen zu können, sei eine andere Person bei einem Covid-19-Test im Libanon vorstellig geworden und habe dort die Personalien der deutschen Staatsangehörigen angegeben.

NRW-Regierung warnt vor schneller Lockdown-Verschärfung

Update, Freitag (15. Januar), 21.03 Uhr: Bereits nächste Woche wollen Bund und Länder über die aktuellen Corona-Maßnahmen beraten und sie wohl auch verlängern sowie verschärfen. Doch nicht alle Politiker finden es gerechtfertigt, die Ministerpräsidentenkonferenz eine Woche vorzuziehen. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) sagte dem WDR-Magazin Westpol: „Ich finde nicht, wir sollten als Politiker immer dann, wenn ein neuer Lockdown in Kraft getreten ist, schon nach wenigen Tagen über die Frage reden: Wie geht es denn weiter?“

Zunächst sei es wichtig, wie sich die Infektionszahlen entwickeln, erst dann könne über Öffnungen oder Verschärfungen gesprochen werden. „Diese Entscheidung sollte man um den 25. Januar treffen, aber nicht vorher“, meint Laumann. FDP-Landtagsfraktionschef Christof Rasche sagte gegenüber der WAZ, dass die aktuelle Debatte die Bevölkerung nur verunsichern würde.

Corona in NRW: 1,25 Millionen ungenutzte Masken lagern in Lünen

Update, Freitag (15. Januar), 20.33 Uhr: In Lünen lagern aktuell 1,25 Millionen Mund-Nasen-Bedeckungen, die nicht genutzt werden. Die wurden von der Polizei Nordrhein-Westfalens bei der Firma Van Laack bestellt – allerdings ohne eine förmliche Ausschreibung. Wie die Ruhr Nachrichten berichten, verwies die Polizei dabei auf die Dringlichkeit der Corona-Situation.

Das passte einem Mitbewerber gar nicht und beschwerte sich – mit Erfolg. Die Vergabekammer Rheinland hat das Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste darüber informiert, dass ein Nachprüfungsverfahren eingeleitet wird. Seit dem liegen die 1,25 Millionen Masken in Lünen in einem Lager für Polizeibekleidung – seit Mitte Dezember.

Im Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste in Lünen lagern aktuell mehr als eine Million ungenutzte Masken.

Coronavirus in NRW: Bochum erlässt Kita-Beiträge

Update, Freitag (15. Januar), 20.03 Uhr: Die Stadt Bochum erlässt die Elternbeiträge für Kindertagesbetreuung und den offenen Ganztag für den Monat Januar. Wie die Stadt mitteilt, schließt sie sich damit der Vereinbarung zwischen Landesregierung und den Kommunen an. Eltern, die den Beitrag schon gezahlt haben, brauchen laut Stadt Bochum im Februar nicht zu bezahlen. Erstattungen werden nur in Ausnahmefällen geleistet.

Corona-Regeln gelten auch für Menschen mit Depressionen

Update, Freitag (15. Januar), 19.49 Uhr: An die Kontaktbeschränkungen, die während der Corona-Pandemie gelten, müssen sich auch depressive Menschen halten. Das hat das Oberverwaltungsgericht für Nordrhein-Westfalen in Münster entschieden und die Klage eines Wuppertalers abgewiesen (Az.: 13 B 1899/20.NE). Der Antragsteller hatte angebracht, er sei an einer Depression erkrankt und zwingend auf seine sozialen Kontakte angewiesen.

In der Vergangenheit habe er regelmäßig zwei Freundinnen in der Öffentlichkeit getroffen. Dies ist mit den aktuellen Corona-Maßnahmen nicht mehr möglich, weil alle drei in unterschiedlichen Haushalten lebten. Dadurch drohe ihm eine Verschlechterung seines Gesundheitszustands. Als allein lebende Person werde er durch die Regelung zudem benachteiligt, wie die dpa berichtet.

Die Richter folgten dem nicht. Die Beschränkungen seien nach vorläufiger Prüfung trotz des Grundrechtseingriffs rechtmäßig. Außerdem dürfe sich der Kläger mit seinen Freundinnen daheim treffen. Solange sie keine Party feierten, sei dies nicht verboten, obwohl innerhalb des eigenen Hausstands eine erhöhte Ansteckungsgefahr bestehe.

Coronavirus: Weltweit mehr als zwei Millionen Tote

Update, Freitag (15. Januar), 18.49 Uhr: Die Corona-Pandemie hat einen neuen traurigen Höhepunkt erreicht: Laut Johns-Hopkins-Universität sind weltweit mehr als zwei Millionen Menschen an oder mit einer Sars-CoV-2-Infektion gestorben (Stand: 15. Januar). Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet ist die Zahl der Verstorbenen in den USA mit 388.705 besonders hoch. Darauf folgen Brasilien (207.095 Fälle) und Indien (151.918 Tote). In Deutschland sind bisher 45.209 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben.

Coronavirus in Dortmund: Dieser Stadtteil ist am härtesten von der Krise getroffen

Update, Freitag (15. Januar), 17.05 Uhr: Die Stadt Dortmund teilt mit, dass heute 136 weitere positive Corona-Testergebnisse zu verzeichnen sind. Davon lassen sich 20 Fälle neun Familien zuordnen. Nach Berechnungen der Stadt liegt der Inzidenzwert aktuell bei 130,6 – am Donnerstag (14. Januar) lag der Wert noch bei 126,5. Weitere Zahlen im Überblick:

  • Seit Auftreten des Coronavirus in Deutschland wurden in Dortmund 15.709 Menschen positiv auf das Virus getestet.
  • 13.939 Menschen gelten als genesen. Aktuell sind 1.563 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert. 
  • Insgesamt befinden 2.270 Personen in Quarantäne.
  • Derzeit werden 142 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 21 intensivmedizinisch, davon neun Patienten mit künstlicher Beatmung.

Außerdem muss die Stadt Dortmund vier weitere Todesfälle bekannt geben. Die Personen waren im Alter von 82 bis 92 Jahren und sind laut Mitteilung nicht ursächlich an Covid-19 verstorben.

Einmal im Monat gibt die Stadt Dortmund auch differenzierte Zahlen für die einzelnen Stadtteile heraus. Das sind die aktuellen Infektionszahlen (Stand 13. Januar) in den einzelnen Stadtbezirken:

StadtbezirkInfektionszahlen vom 14.12.20Infektionszahlen vom 13.1.21Differenz
Innenstadt-West9971346349
Innenstadt-Nord19792420441
Innenstadt-Ost9111297386
Eving11071441334
Scharnhorst8831275392
Brackel7701119349
Aplerbeck651998347
Hörde7561105349
Hombruch7931095302
Lütgendortmund8841204320
Huckarde8611123262
Mengede7421010268
Ohne Angaben234
Gesamt11357154374080

Demnach ist in der Innenstadt-Nord der größte Anstieg im Vergleich zum Vormonat zu verzeichnen, dort beträgt die Differenz 441 positive Tests. Auch insgesamt scheint der Norden Dortmunds heftiger von der Corona-Krise getroffen. Umgerechnet auf 100.000 Einwohner kommen auf die Innenstadt-Nord 4060,1 positive Corona-Fälle. In den anderen Stadtteilen sind es zwischen 1790,3 und 3744,6 Fälle.

Corona in NRW: Tourismus um die Hälfte eingebrochen

Update, Freitag (15. Januar), 16.25 Uhr: Der Tourismus in NRW ist infolge der Corona-Krise und der ergriffenen Maßnahmen im vergangenen Jahr teilweise um die Hälfte eingebrochen. Wie Tourismus NRW berichtet, liegen die ersten Hochrechnungen des Jahres 2020 vor. Demnach verbuchten die meldepflichtigen Beherbergungsbetriebe in Nordrhein-Westfalen 2020 rund 10,9 Millionen Ankünfte (-55 Prozent) und 28,1 Millionen Übernachtungen (-47 Prozent).

Vergleichbare Werte bei den Ankünften erzielte das Land Nordrhein-Westfalen zuletzt im Jahr 1989. „Die Übernachtungen sanken gar auf den niedrigsten Wert seit Beginn der Statistik 1985“, heißt es in der Mitteilung von Tourismus NRW. „Die Corona-Pandemie hat die Tourismusbranche mit einer unvorstellbaren Wucht getroffen. Viele Betriebe, die über Jahre, teils auch Jahrzehnte erfolgreich geführt und am Markt etabliert waren, drohen an der Krise zu zerbrechen und für immer zu schließen“, erklärt Dr. Heike Döll-König, Geschäftsführerin des Tourismus NRW. „Um dies zu verhindern, müssten Hilfszahlungen des Bundes rascher ankommen und gemeinsam Perspektiven für die Branche geschaffen werden.“

Corona-Impfstoff: Biontech darf in Marburg produzieren

Update, Freitag (15. Januar), 15.49 Uhr: Das Mainzer Unternehmen Biontech, darf seinen Betrieb in einem neuen Werk in Marburg aufnehmen, um dort den Corona-Impfstoff herzustellen. Laut dpa habe das Regierungspräsidium Gießen den Betrieb der Anlage genehmigt. Wann der Impfstoff in Marburg produziert wird, ist aktuell nicht klar.

Das Marburger Werk spielt eine wichtige Rolle bei der Ausweitung der Corona-Impfstoff-Produktion. Biontech hatte es vom Pharmariesen Novartis übernommen und in den vergangenen Monaten umgebaut. Im ersten Halbjahr 2021 sollen dort laut Redaktionsnetzwerk Deutschland mit 300 Mitarbeitern 250 Millionen Impfdosen hergestellt werden. Innerhalb eines Jahres sollen dort 750 Millionen Dosen hergestellt werden.

Hochzeitsfeier in NRW trotz Corona – Polizei löst Feier auf

Update, Freitag (15. Januar), 15.23 Uhr: Eigentlich sollte es klar sein, dass in der aktuellen Corona-Lage Feierlichkeiten untersagt sind. So steht es in der Coronaschutzverordnung des Landes NRW. Doch das hält manche dennoch nicht davon ab, während der Pandemie eine Hochzeit zu feiern. Am Donnerstagabend (14. Januar) musste die Polizei im Märkischen Kreis ausrücken, weil Nachbarn sich über Party-Lärm beschwert haben.

Der Party-Lärm in Werdohl stammte von einer Hochzeit mit 30 Teilnehmern. Als die Beamten zu der Wohnung gingen, aus der der Lärm kam, haben gleich mehrere Personen versucht, sie daran zu hindern. Zwei Männer (19 und 24 Jahre alt) waren dabei besonders aggressiv und gingen die Polizisten verbal an, wie es in einem Bericht heißt.

Nur mit Verstärkung haben es die Beamten geschafft, die Wohnung zu betreten. Dort gab eine 21-jährige Frau an, gerade Hochzeit mit der Familie zu feiern. Dazu waren rund 30 Gäste geladen. Die beiden jungen Männer, die die Beamten vom Betreten der Wohnung abhalten wollten, störten die Ermittlungen weiter, sodass sie in Gewahrsam genommen wurden. Die Teilnehmer der Feier müssen nun mit Anzeigen wegen des Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung rechnen, die beiden jungen Männer zusätzlich mit einer Anzeige wegen Beleidigung und Widerstandes.

Coronavirus in Dortmund: LWL Klinik setzt Zeichen mit Riesen-Maske

Update, Freitag (15. Januar), 14.53 Uhr: Mit einer riesigen Maske posierten Mitarbeiter der LWL-Klinik in Dortmund, um ein Zeichen gegen „Querdenken“ zu setzen und für einen verantwortungsvollen Umgang mit den Corona-Schutzmaßnahmen zu plädieren. In einer Mitteilung heißt es, dass die Dortmunder Künstlerin Anette Göke für diese Aktion extra einen riesigen Mund-Nasen-Schutz genäht hat. Die Riesen-Maske ist 2,80 Meter lang und aufwendig mit Dortmunder Motiven gestaltet. Viele weitere Kollegen hätten sich mit der riesigen Maske fotografieren lassen und die Bilder gegen eine kleine Spende an die Stiftung „Kinderglück“ bei einem Fotografen bestellt.

Mitarbeitende der LWL-Klinik Dortmund setzen ein Zeichen gegen Querdenken.

Corona in NRW: Biontech senkt Liefermenge des Impfstoffes

Update, Freitag (15. Januar), 14.21 Uhr: Die Liefermenge des Corona-Impfstoffes von Biontech wird vorübergehend gesenkt. Grund sei ein Hochfahren der Produktionskapazitäten. „Die zeitweise Senkung wird alle europäischen Länder betreffen“, erklärte die norwegische Gesundheitsbehörde. Es sei nicht klar, wie lange es dauere, bis Pfizer wieder die maximale Produktionskapazität erreichen werde.

Pfizer, das den Impfstoff gemeinsamen mit Biontech vertreibt, teilte mit, dass die Produktionsanlagen ausgebaut werden, um mehr Impfdosen herzustellen. Dies werde aber vorübergehende Auswirkungen auf die Lieferungen Ende Januar bis Anfang Februar haben.

Handwerk in NRW trotz Corona „glimpflich davon gekommen“

Update, Freitag (15. Januar), 14.08 Uhr: Die meisten Handwerksbetriebe in NRW stehen in der Corona-Krise bisland gut dar. Im Vergleich zu anderen Wirtschaftsbereichen sei das Handwerk „glimpflich davongekommen“, sagte der Präsident von Handwerk NRW, Andreas Ehlert, in einer Online-Pressekonferenz.

Für das gesamte NRW-Handwerk werde für 2020 ein Umsatzminus von 4 Prozent erwartet, die Zahl der Beschäftigten sei voraussichtlich um 3 Prozent gesunken. Die Handwerksbetriebe in NRW beschäftigen rund 1,15 Millionen Menschen. Endgültige Zahlen liegen noch nicht vor.

Corona: Laumann besucht Klinik in Essen/NRW

Update, Freitag (15. Januar), 13.47 Uhr: NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann besucht am Montag (18. Januar) das Universitätsklinikum Essen, um sich vor Ort über die Corona-Impfung des medizinischen Fachpersonals zu informieren.

Die Mitarbeiter aus Covid-19-Bereichen werden an zwei Impfstraßen mit dem Corona-Impfstoff der Firma Moderna geimpft. Die Universitätsmedizin Essen ist das größte Covid-Zentrum in NRW und hat seit März 2020 über 1.500 Patientinnen und Patienten mit Covid-19 stationär behandelt.

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann besucht am Montag eine Klinik in Essen.

Corona in NRW: Friseur-Innung bittet Kunden um Verständnis

Update, Freitag (15. Januar), 13.20 Uhr: Bei den Friseursalons in Dortmund und Lünen drängen zunehmend Kunden zu illegalen Leistungen. Die Friseur-Innung Dortmund bittet angesichts der aktuellen Corona-Lage jedoch um Geduld und Verständnis. Die Situation sei auch für die Betriebe hart und wirtschaftlich kaum zu bewältigen.

„Meine Kolleginnen und Kollegen berichten in den vergangenen Tagen immer häufiger von Anrufen, in denen sie gebeten werden, die Haare ‚mal eben schnell’ privat oder illegal in den Salons zu schneiden. Vermeintlich gute Stammkunden drohen sogar damit, sonst nie wiederzukommen”, erklärt Obermeister Frank Kulig. „Haare schneiden, das geht derzeit leider gar nicht. Darin sind sich die Innungsbetriebe einig, auch wenn es vielen wirklich sehr schwerfallel.“

Seit dem 16. Dezember müssen coronabedingt Friseursalons geschlossen sein (Symbolbild).

Trotz Appelle: Bundesregierung plant keine Homeoffice-Pflicht

Update, Freitag (15. Januar), 13.01 Uhr: Trotz der zahlreichen Appelle von Experten und Politikern plant die Bundesregierung keine Homeoffice-Pflicht. Laut Regierungssprecher Steffen Seibert sei Homeoffice „nicht für jeden Beruf, für jede Tätigkeit geeignet“.

Eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums erhebt außerdem in Zweifel, ob eine Verpflichtung wirklich zielführender wäre. Nach ihrer Einschätzung führen Absprachen zwischen den Betroffenen zu einer höheren Akzeptanz. Seibert betonte allerdings auch, dass beim ersten Lockdown im Frühjahr der Homeoffice-Anteil höher gewesen sei.

NRW: Busse und Bahnen fahren trotz Corona weiter

Update, Freitag (15. Januar), 12.37 Uhr: Busse und Bahnen sollen in Deutschland trotz der Ansteckungsgefahr weiter fahren. Es gehe um weniger Kontakte im öffentlichen Nahverkehr, sagt Regierungssprecher Steffen Seibert mit Blick auf die Bund-Länder-Beratungen am Dienstag. „Was es nicht heißt, ist: den Öffentlichen Nahverkehr einzustellen.“

Corona: Bund und Länder beraten sich bereits kommenden Dienstag

Update, Freitag (15. Januar), 12.20 Uhr: Aufgrund der aktuellen Corona-Lage werden Bund und Länder bereits am kommenden Dienstag über weitere Maßnahmen beraten, wie Regierungssprecher Steffen Seibert gegenüber der ARD bestätigte. Die Zahl der Neuinfektionen sei nach wie vor viel zu hoch. Dazu komme das Risiko einer neuen Virus-Mutation. Es gehe darum, „noch mehr“ zu tun, um die Infektionszahlen zu senken, sagte Seibert. Ursprünglich war das Treffen für den 25. Januar geplant.

NRW: Wie lange der Schutz nach einer Corona-Infektion hält

Update, Freitag (15. Januar), 11.52 Uhr: Neuen Studien zufolge könnte eine Corona-Infektion monatelang vor einer Neuansteckung mit dem Virus schützen. Forscher aus den USA konnten auch mehr als ein halbes Jahr nach einer Infektion Antikörper gegen einen wichtigen Virus-Baustein, das sogenannte Spike-Protein, im Blut nachweisen, wie sie im Fachblatt Science schreiben. Eine Studie aus England kommt außerdem zu dem Schluss, dass eine Covid-Erkrankung mindestens fünf Monate lang einen gewissen Schutz bietet. Allerdings weisen die Forscher darauf hin, dass auch immune Menschen das Virus übertragen könnten.

Corona-Update für NRW: Steinmeier appelliert an Arbeitgeber

Update, Freitag (15. Januar), 11.28 Uhr: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ruft Arbeitgeber angesichts der Corona-Bedrohung zu mehr Arbeiten im Homeoffice auf. „Ermöglichen Sie das Arbeiten von zu Hause aus“, appellierte er. Auch am Arbeitsplatz müssten die Kontakte reduziert werden. Die Beschäftigten rief der Bundespräsident gemeinsam mit den Spitzen von Arbeitgebern und Gewerkschaften dazu auf, das Angebot von Homeoffice zu nutzen: „Gehen Sie nicht ins Büro, wenn Sie nicht zwingend müssen!“ Von zu Hause aus zu arbeiten, schütze auch die Kolleginnen und Kollegen.

Steinmeier betonte, dass immer noch zu viele Menschen an Covid-19 erkranken. Die hohe Zahl der Menschen, die an dem Virus sterben, sei „traurig und erschütternd“. Die aufgetretenen Mutationen verschärften noch die Infektionsgefahr. „Das macht mir große Sorgen.“

NRW: Corona-Programm für Lehrer noch nicht ausgezahlt

Update, Freitag (15. Januar), 11.04 Uhr: Von dem Bundesprogramm zur Finanzierung von Dienstlaptops für Lehrer ist offenbar noch kein Geld ausbezahlt worden, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Die Mittel könnten nach Angaben der FDP-Fraktion noch nicht ausgezahlt werden, weil eine entsprechende Vereinbarung zwischen Bund und Ländern noch nicht unterzeichnet worden ist. Damit sei es auch noch nicht in Kraft. Das Paket des Programm ist 500 Millionen Euro schwer.

„Dass es Bund und Länder bis heute nicht geschafft haben, die Vereinbarungen zur Anschaffung von Lehrer-Laptops zu unterzeichnen, ist einfach nur beschämend“, sagte der FDP-Obmann für digitale Infrastruktur im Bundestag, Torsten Herbst. 

Für Homeschooling haben Lehrer eigentlich Anspruch auf finanzielle Förderung. Doch bisher ist kein Geld geflossen.

Corona/NRW: Warnungen für Schulschließungen

Update, Freitag (15. Januar), 10.42 Uhr: Das Wirtschaftsforschungs-Institut Ifo plädiert für einen Vorrang des Schulunterrichts. Für einzelne Schüler müsse über das Berufsleben gerechnet im Schnitt mit rund drei Prozent geringerem Erwerbseinkommen gerechnet werden, wenn ein Drittel eines Schuljahres verloren gehe, meint Ifo-Bildungsforscher Ludger Wößmann. Dies führe auch zu langfristigen Wachstumsverlusten, mit einer durchschnittlich 1,5 Prozent niedrigeren Wirtschaftskraft bis zum Ende des Jahrhunderts. „Das entspräche etwa 2,5 Billionen Euro.“

Herne/NRW: Zwei weitere Personen an Corona verstorben

Update, Freitag (15. Januar), 10.11 Uhr: Die Stadt Herne meldet zwei weitere Verstorbene in Zusammenhang mit Corona. Darunter zwei Männer, Jahrgang 1931 und 1943. Insgesamt sind damit 112 Menschen aus der Stadt an Covid-19 verstorben. In Herne sind seit Beginn der Pandemie 5.305 positive Testergebnisse nachgewiesen worden.

Corona-Update: Aktuelle Zahlen aus NRW

Update, Freitag (15. Januar), 9.49 Uhr: Das Landeszentrum Gesundheit NRW meldet heute 4.551 weitere positive Testergebnisse. Damit sinkt der Inzidenzwert weiterhin um 3,2 und liegt aktuell bei 128,0. Außerdem sind im Bundesland 253 Todesfälle hinzugekommen. Die Zahlen im Überblick:

Gemeldete Fälle insgesamt444.151
Wocheninzidenz128,0
Aktuell infiziert58.600
Bisher genesen376.700
Verstorbene Personen8.838

80 % der Pflegeeinrichtungen in NRW haben Corona-Impfung erhalten

Update, Freitag (15. Januar), 9.29 Uhr: Mehr als 80 Prozent der stationären Pflegeeinrichtungen in NRW sind bisher von mobilen Teams für die Corona-Impfung aufgesucht worden. Nach dem Stand von Mittwoch (13. Januar) waren die Impfteams in 1873 der insgesamt rund 2300 Pflegeeinrichtungen, wie das Landes-Gesundheitsministerium mitteilte.

In NRW wurden bereits über 80 % der Pflegeeinrichtungen von Impf-Teams besucht.

Corona: Bundeswehr hilft in elf Impfzentren in NRW aus

Update, Freitag (15. Januar), 9.08 Uhr: Die Bundeswehr steht für den Einsatz in inzwischen elf Corona-Impfzentren in NRW bereit. Die Kreise Viersen, Recklinghausen, Mettmann, Euskirchen, Minden-Lübbecke und Hochsauerland sowie Köln, Bottrop, Herford, Höxter und Soest sollen nach Auskunft eines Sprechers des Landeskommandos administrative oder logistische Unterstützung von insgesamt mehr als 150 Soldaten erhalten, sobald dies notwendig werde.

Ob dies bereits mit dem Start der Arbeit in den Zentren ab Februar oder erst mit steigendem Andrang in den Einrichtungen notwendig werde, sei noch unklar, sagte Sprecher Stefan Heydt. Außerdem rechnet die Bundeswehr weiteren Anfragen aus Kommunen und Kreisen.

Corona/NRW: Steinmeier will zu mehr Homeoffice aufrufen

Update, Freitag (15. Januar), 8.41 Uhr: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier will wegen der hohen Corona-Infektionszahlen gemeinsamen mit Arbeitgebern zu mehr Homeoffice aufrufen. Einen gemeinsamen Appell zur stärkeren Nutzung des Homeoffices in Zeiten der Pandemie will das Staatsoberhaupt zusammen mit dem DGB-Chef Reiner Hoffmann und dem Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger heute vorstellen, wie das Bundespräsidialamt mitteilte.

Bundespräsident Joachim Steinmeier will zur stärkeren Nutzung von Heimarbeit aufrufen.

Corona/NRW: Lauterbach macht Hoffnung auf den Sommer

Update, Freitag (15. Januar), 8.24 Uhr: SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach rechnet für den Sommer mit einer deutlichen Verbesserung der Corona-Lage. „Wichtig ist, dass wir so schnell wie möglich impfen, damit wir schwere Mutationen des Virus verhindern“, sagte Lauterbach. „Wir haben nur für etwa 25 Millionen Menschen Impfstoff im ersten Halbjahr, also bis ungefähr Ende Juni. Weit über die Hälfte der Bevölkerung wird also bis zur Mitte des Jahres nicht geimpft sein. Aber im zweiten Halbjahr werden wir dann eine deutliche Erleichterung erleben.“

Lauterbach betonte: „Jetzt kommen die wirklich ganz schweren Monate. Die nächsten zwei Monate werden die härtesten der Pandemie werden. Aber dann werden wir zunehmend impfen können. Ich gehe von einem sehr befreiten, sehr guten Sommer aus. Dann wird das Schlimmste hinter uns liegen.“

Corona: Kontaktverfolgung in NRW klappt

Update, Freitag (15. Januar), 7.56 Uhr: Trotz der hohen Corona-Infektionszahlen schaffen viele Gesundheitsämter in NRW eine schnelle Kontaktnachverfolgung, wie eine Umfrage des WDR zeigt. Fast 90 Prozent der 29 Gesundheitsämter, die mitgemacht haben, geben an, dass sie innerhalb von 24 Stunden oder sogar „ohne zeitlichen Verzug“ mit der Kontaktnachverfolgung starten können - solange Infizierte die richtigen Kontaktdaten liefern. 

Hohe Corona-Zahlen: Schließung der Betriebe droht - auch in NRW

Update, Freitag (15. Januar), 7.33 Uhr: Bei anhaltend hohen Corona-Infektionszahlen kann dem SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach zufolge die Schließung von Betrieben drohen. „Der Lockdown ist nicht so erfolgreich, wie er sein muss“, so der Mediziner gegenüber der Funke Mediengruppe. Die Unternehmen müssten stärker in den Lockdown einbezogen werden.

„Wir sollten das Homeoffice verpflichtend machen - dort, wo es geht.“ Die Firmen selbst seien gut beraten, ihren Beitrag zu leisten, um den Lockdown erfolgreich zu Ende zu bringen. „Andernfalls können wir irgendwann gezwungen sein, auch Betriebe zu schließen“, sagte Lauterbach. „Möglicherweise müssten wir sogar an die Industrieproduktion heran.“ Das könne niemand wollen.

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach kann sich einen Lockdown in Betrieben vorstellen.

NRW: Kritik zu Forderung über garantierte Versetzung im Corona-Schuljahr

Update, Freitag (15. Januar), 7.09 Uhr: Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) äußert sich kritisch zu Forderungen nach einem Verzicht auf das Sitzenbleiben im Corona-Schuljahr. „Ein Schuljahr zu wiederholen, ist für die Betroffenen nicht schön. Dies passiert allerdings unabhängig von der Pandemie“, sagte Karliczek der Rheinischen Post. Damit solle die Chance verbunden werden, wieder einen besseren Anschluss an den Lernstoff zu bekommen, also neue Chancen eröffnen.

NRW: Corona-Ausbruch in Oberhausen trotz Impfung

Update, Freitag (15. Januar), 6.44 Uhr: Im Seniorenheim „Haus Abendfrieden“ in Oberhausen gab es einen massiven Corona-Ausbruch. Und das bereits nach einer umfangreichen Impfaktion, wie die waz berichtet. Am 27. Dezember wurden hier rund 180 Dosen des Biontech-Impfstoffes verabreicht.

Der Ausbruch der Corona-Infektionen fiel den Heimverantwortlichen in Oberhausen durch regelmäßige, alle drei Tage erfolgende Schnelltestung aller Bewohner auf. 53 Senioren sind nun nach einem PCR-Test nachweislich mit Corona infiziert.

Corona: 22.368 neue Inkfektionen in Deutschland

Update, Freitag (15. Januar), 6.17 Uhr: Seit Ausbruch des Coronavirus haben sich in Deutschland bereits über zwei Millionen Menschen infiziert. Die Gesundheitsämter melden dem Robert Koch-Institut (RKI) heute 22.368 neue Corona-Infektionen.

Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie bekannten Fälle auf 2.000.958 (Stand: 15.01., 00.00 Uhr). Dabei ist zu beachten, dass die tatsächliche Gesamtzahl noch deutlich höher liegen dürfte, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Merkel will früher mit den Ministerpräsidenten über Corona-Maßnahmen sprechen

Update, Donnerstag (14. Januar), 22.35 Uhr: Nach dpa-Informationen machte Angela Merkel heute Abend deutlich, dass sie die Gespräche mit den Ministerpräsidenten vorziehen und nicht erst bis zum geplanten Termin am 25. Januar warten will. Außerdem betonte sie in der Online-Sitzung des CDU-Präsidiums, dass es aktuell keinen Spielraum für Öffnungen gebe.

Offenbar sei Montag oder Dienstag kommender Woche als Termin für die nächste Ministerpräsidentenkonferenz mit Merkel im Gespräch. Eine Festlegung gebe es aber noch nicht. Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier sagte, die nächste Sitzung solle so bald wie möglich stattfinden.

Einen Bericht der Bild-Zeitung, wonach im Kanzleramt über die Einstellung des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs nachgedacht werde, wies Merkel nach Angaben mehrerer Teilnehmer zurück.

Skigebiete in NRW bleiben am Wochenende weiterhin gesperrt

Update, Donnerstag (14. Januar), 21.39 Uhr: Nach dem großen Besucherandrang und dem Verkehrschaos im Sauerland und in der Eifel bleiben auch am Wochenende viele Ski- und Rodelhänge, Parkplätze und Zufahrten gesperrt. Zwar habe sich das Chaos am vergangenen Wochenende nicht wiederholt, dennoch bereitet sich die Polizei auf einen großen Einsatz vor, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet.

Wie schon zuvor werde die Kreispolizei auch von der Reiterstaffel und Bereitschaftspolizisten unterstützt, um bei Verkehrsproblemen reagieren zu können und die Ordnungsämter bei der Einhaltung der Corona-Auflagen und Sicherung gesperrter Pisten zu unterstützen. Die Stadt Winterberg kündigte an Pisten und Parkplätze weiterhin zu sperren.

Auch in Schmallenberg sollen mit gesperrten Hängen und Parkplätzen Tagesausflügler von einem Ansturm auf die winterliche Landschaft abgehalten werden. In der Eifelgemeinde Hellenthal kündigten die Ordnungsdienste an, weiter präsent zu sein. Mehrere Parkplätze seien gesperrt. Reichshof mit seinem Wintersportgebiet Blockhaus-Belmicke im Oberbergischen Kreis verwies zudem auf die im Corona-Hotspot inzwischen geltende 15-Kilometer-Regel, die eine Anreise für Freizeitaktivitäten von weiter weg ohnehin untersage.

Gesundheitsminister bittet Menschen in NRW um Geduld

Update, Donnerstag (14. Januar), 21.06 Uhr: „Falls Sie das Impfzentrum nicht besuchen können und zu Hause geimpft werden möchten, muss ich Sie leider noch um ein wenig Geduld bitten, bis wir einen geeigneten Impfstoff haben.“ Mit diesen Worten richtet sich NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) an die über 80-jährige Bevölkerung in NRW. In einem Brief, der in den nächsten Tagen verschickt werden soll, erklärt Laumann, dass der aktuelle Impfstoff zwar wirkungsvoll wäre, aber eben nicht einfach in der Handhabung.

Der Impfstoff müsse stark gekühlt werden, sodass er nicht einfach von Haus zu Haus transportieren werden könne. Wer das Haus nicht verlassen könne, um ein Impfzentrum aufzusuchen, müsse sich noch etwas gedulden, bis Impfstoffe zugelassen werden, die nicht so stark gekühlt werden müssen. „Ich bin allerdings guter Hoffnung, dass solche Impfstoffe schon bald bereitstehen werden“, heißt es weiter.

Essen muss sechs neue Corona-Todesfälle vermelden

Update, Donnerstag (14. Januar), 20.09 Uhr: Am Mittwoch (13. Januar) hat es laut Mitteilung der Stadt Essen fünf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gegebenen. Im Uniklinikum Essen sind zwei Männer im Alter von 58 und 70 Jahren verstorben sowie zwei Frauen im Alter von 70 und 77 Jahren. Zudem ist eine 89-jährige Essenerin im Klinikum Essen-Mitte in Steele verstorben. Heute ein 70-jähriger Mann im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Alfried Krupp Krankenhaus verstorben.

Seit Beginn der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr sind in Essen 277 Menschen an oder in Verbindung mit einer Covid-19-Infektion in Essen verstorben. Aktuell werden 181 Personen stationär behandelt, 41 davon intensivmedizinisch. Der von der Stadt Essen errechnete Inzidenzwert liegt aktuell bei 137,6.

Droht jetzt der Mega-Lockdown?

Update, Donnerstag (14. Januar), 18.56 Uhr: Die zunehmende Verbreitung des mutierten Coronavirus alarmiert das Kanzleramt. Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet, soll der Kurs weiter verschärft werden. Weiter heißt es, dass die für den 25. Januar geplante Ministerpräsidentenkonferenz bereits Mitte nächster Woche stattfinden soll. Geplant sei der 19. oder 20. Januar.

Um verstärkt gegen das Coronavirus anzukämpfen, wünscht sich das Kanzleramt weniger Menschen im ÖPNV, mehr Homeoffice und mehr FFP2-Schutzmasken statt der herkömmlichen Alltagsmasken. Wie die Bild Zeitung berichtet, würde sogar über echte Ausgangssperren nachgedacht werden. Über Lockerungen könne man derzeit nicht sprechen. Im Gegenteil: Die Maßnahmen sollen weiter verschärft werden.

Bund-Länder-Konferenz könnte schon in der kommenden Woche statfinden.

Ob die Konferenz mit Bund und Ländern tatsächlich vorgezogen wird, ist aktuell unklar. Laut Redaktionsnetzwerk Deutschland verweisen einige Staatskanzleien darauf, dass es nicht den Bedarf gebe, die Konferenz vorzuziehen, andere hätten noch gar nichts von einem neuen Termin gehört.

Coronavirus in Dortmund: Inzidenzwert sinkt – zwei weitere Todesfälle

Update, Donnerstag (14. Januar), 17.36 Uhr: Die Stadt Dortmund hat die aktuellen Corona-Zahlen veröffentlicht. Demnach sind heute 102 neue positive Corona-Fälle zu verzeichnen. Davon lassen sich 21 Fälle auf neun Familien zurückführen. Nach Berechnungen der Stadt liegt der Inzidenzwert demnach bei 126,5 und liegt dabei unter dem des Vortages (135). Weitere Corona-Zahlen im Überblick:

  • Aktuell befinden sich 2.348 Personen in Dortmund in Quarantäne.
  • Seit Auftreten des Coronavirus in Dortmund liegen 15.573 positive Testergebnisse vor. Davon gelten 13.900 Menschen bereits wieder als genesen. Aktuell sind 1.470 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.
  • Aktuell werden in Dortmund 132 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 23 intensivmedizinisch, davon wiederum elf mit Beatmung.

Darüber hinaus muss das Gesundheitsamt zwei weitere Todesfälle vermelden. Dabei handelt es sich um einen Mann im Alter von 64 Jahren und eine Frau im Alter von 93. Beide Personen sind laut Stadt Dortmund nicht ursächlich an Covid-19 verstorben. Bislang verstarben in Dortmund 132 Menschen ursächlich an Covid-19 und weitere 71 mit Sars-CoV-2 infizierte Menschen starben aufgrund anderer Ursachen.

Mit dpa-Material. Alle vorherigen Entwicklungen zu Corona in NRW gibt es um alten Live-Ticker auf RUHR24.de.

Rubriklistenbild: © Bernd Thissen/dpa

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