Covid-19-Pandemie im Live-Ticker

Coronavirus: NRW veröffentlicht neue Schutzverordnung +++ Bundesländer klagen über Dosierung von Impfstoff

Das Coronavirus grassiert weiter in Deutschland. Alle News und Zahlen zu Covid-19 in NRW im Live-Ticker von RUHR24.

  • Das RKI meldet in Deutschland weiterhin viele Neuinfektionen mit dem Coronavirus.
  • Aufgrund anhaltend hoher Fallzahlen ist der Lockdown in NRW verschärft und bis Mitte Februar verlängert worden.
  • Die Zahl der Neuinfektionen in NRW scheint allmählich zu sinken, die Zahl der Toten bleibt jedoch hoch.

Dieser News-Ticker wird nicht mehr aktualisiert. Zu Infos zur Corona-Pandemie in NRW geht es hier entlang.

Land NRW veröffentlicht neue Coronaschutzverordnung

Update, Donnerstag (21. Januar), 21.27 Uhr: Das Land NRW hat die neue Coronaschutzverordnung veröffentlicht und darin alle wesentlichen Bund-Länder-Beschlüsse übernommen. Unter anderem gilt für den Einzelhandel und öffentliche Verkehrsmittel die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske (beispielsweise OP-Maske, FFP2-Maske). Von dieser Regelung sind auch Gottesdienste betroffen. Ausnahmen gelten nur für Kinder unter 14 Jahren.

Die neue Verordnung gilt ab dem 25. Januar. Ein generelles Alkoholverbot im öffentlichen Raum kommt außerdem nicht mehr darin vor.

Corona: Bundesländer klagen über Dosierung von Impfstoff

Update, Donnerstag (21. Januar), 20.28 Uhr: Mehrere Bundesländer haben sich darüber beschwert, dass sie weniger Impfstoff als geplant erhalten, weil sie offenbar doch nur fünf Dosen aus den Ampullen von Biontech/Pfizer gewinnen lassen. Das Bundesgesundheitsministerium weist diese Klagen allerdings zurück.

„Mit geeigneten Spritzen und Kanülen sind sechs Dosen kein Problem„, sagt ein Sprecher. „Sonst hätte die EMA auch nicht die Zulassung entsprechend geändert“, fügt er mit Verweis auf die europäische Arzneimittelbehörde hinzu.

Lufthansa braucht Corona-Hilfe womöglich nicht vollständig

Update, Donnerstag (21. Januar), 19.51 Uhr: Die Lufthansa braucht die Staatshilfe in Höhe von neun Millionen Euro im Kampf gegen die Corona-Krise womöglich nicht vollständig. Das erklärte Vorstandschef Carsten Spohr laut der Tagesschau. Bisher seien erst drei Milliarden abgerufen worden. Es könne sein, dass die Lufthansa die Summe nicht ganz brauche, sagte er bei einer Online-Veranstaltung mit der europäischen Flugsicherungsbehörde Eurocontol.

Ski-Gebiet in NRW sollen Corona-Hilfe bekommen

Update, Donnerstag (21. Januar), 19.16 Uhr: NRW will sich für eine bessere Entschädigung der Skigebiete einsetzen. Denn auch diese müssen coronabedingt geschlossen sein. Winterbergs Bürgermeister Michael Beckmann hat dafür eine Zusage des Wirtschaftsministeriums erhalten. Ziel ist eine Ausnahmeregelung für die insgesamt 35 Skigebiete im Sieger- und Sauerland.

Aktuelle Corona-Zahlen aus Dortmund/NRW

Update, Donnerstag (21. Januar), 18.39 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet heute 134 neue positive Testergebnisse. Nach Berechnung per RKI-Methodik liegt der Inzidenzwert damit voraussichtlich bei 117,1. Außerdem sind drei weitere Fälle hinzugekommen, darunter zwei Männer und eine Frau im Alter von 82 bis 88 Jahren. Alle drei starben ursächlich an Covid-19. Die Zahlen für Dortmund im Überblick:

Positive Testergebnisse insgesamt16.262
Erwartete Inzidenz117,1
Genesen14.652
Aktuell infiziert1.390
Derzeit in Quarantäne2.046
Verstorben (ursächlich an Covid-19)142

NRW: Corona-Zahlen sinken, Inzidenzen unterscheiden sich stark

Update, Donnerstag (21. Januar), 18.17 Uhr: In NRW sind die Infektionszahlen zwar leicht rückläufig, aber Gegensätze bei den Neuinfektionen sind sehr stark. Während in Höxter die Sieben-Tage-Inzidenz bei 218,9 liegt, verzeichnet Münster eine Inzidenz von gerade einmal 38,1.Auch Düsseldorf liegt mit einer Inzidenz von 61,1 deutlich unter dem Landesdurchschnitt (110,6).

NRW und andere Bundesländer: Weitere Corona-Mutationen nachgewiesen

Update, Donnerstag (21. Januar), 17.59 Uhr: In Deutschland gab es unter den Corona-Zahlen weitere Treffer mit Mutationen. Dem Robert Koch-Institut (RKI) wurden bisher 28 Nachweise der Variante B.1.1.7 aus sieben Bundesländern gemeldet, wie eine Sprecherin mitteilte. Die Mutation ist erstmals in Großbritannien aufgetaucht und gilt als besonders ansteckend. Für die Variante, die sich besonders in Südafrika stark verbreitete, waren dem RKI insgesamt 17 Fälle aus Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Sachsen bekannt.

Corona-Impfbereitschaft laut Caritas sehr hoch

Update, Donnerstag (21. Januar), 17.28 Uhr: Der Deutsche Caritasverband meldet, dass die Impfbereitschaft und damit auch die Impfquoten bei alten Menschen sehr hoch seien. Der Verband beziffert sie auf 70 bis 100 Prozent.

„Die Menschen, die in den Einrichtungen leben, haben sehnsüchtig auf den Impfstoff gewartet“, sagte Elisabeth Fix, die Referentin für Alten- und Gesundheitspolitik des Verbandes. Die Caritas tritt damit auch Behauptungen entgegen, wonach die Impfbereitschaft beim Personal in Altenheimen unterdurchschnittlich sei. Es könne keine Rede von einer verbreiteten Impfskepsis in der Pflege sein, so der Verband.

Bonn/NRW: Schuhgeschäfte dürfen trotz Corona wieder öffnen

Update, Donnerstag (21. Januar), 17.03 Uhr: In Bonn dürfen Schuhgeschäfte trotz des Corona-Lockdowns wieder öffnen, um Kinderschuhe zu verkaufen. Die Bonner Stadtverwaltung hat eine entsprechende Genehmigung erteilt.

Insbesondere Lauflernschuhe müssten mit Fachberatung anprobiert werden, heißt es von der Stadt. Der Verkauf von Kinderschuhen sei mit Babyfachmärkten gleichzusetzen, die ebenfalls vom Lockdown ausgenommen sind.

Corona: Impfstopp in NRW verunsichert vor allem ältere Menschen

Update, Donnerstag (21. Januar), 16.37 Uhr: Der weitgehende Impfstopp in NRW verunsichert laut der Landesseniorenvertretung viele ältere Menschen. Die Lieferverzögerungen beim Impfstoff-Hersteller Biontech würden den Eindruck erwecken, dass es keine verlässlichen Planungen gebe. „Das führt zur Verunsicherung gerade bei den Senioren“, so der Vorsitzende Jürgen Jentsch.

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz sieht das laut Angaben der Deutschen Presse-Agentur ähnlich. „Das ist absolut grauenhaft“, so Vorstand Eugen Brysch. Er verwies darauf, dass bundesweit Millionen Pflegebedürftige zu Hause von ihren Angehörigen gepflegt werden.

Corona in NRW: Grenzkontrollen nur als letztes Mittel

Update, Donnerstag (21. Januar), 16.01 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel möchte Grenzkontrollen in der Corona-Pandemie möglichst verhindern. Deutschland suche einen „kooperativen Einsatz“, schließe Kontrollen als „Ultima ratio“ aber nicht aus, sagte Merkel vor den Beratungen der europäischen Staats- und Regierungschefs.

Lange Staus an den Grenzen wie bei ersten Schließungen im Frühjahr werde es nicht geben, versicherte sie. „Der freie Warenverkehr steht jetzt hier überhaupt nicht zur Debatte“. Es gehe vielmehr um die Frage, was in Grenzregionen mit vielen Pendlern geschehe. Deutschland werde dazu beitragen, dass Pendler getestet werden könnten. Dazu sei man auch im Gespräch mit den Herkunftsländern.

Für Angela Merkel ist eine Schließung der Grenzen der letzte Ausweg.

Corona: Freiwillige für Durchführung von Schnelltests gesucht

Update, Donnerstag (21. Januar), 15.38 Uhr: Das Bundeskanzleramt hat seine Vorbereitungen zur Rekrutierung Tausender freiwilliger Helfer für die Durchführung von Corona-Schnelltests in den Alten- und Pflegeheimen weiter vorangebracht. Die Helfer sollen pro Stunde eine Vergütung von 20 Euro erhalten, so eine Regierungssprecherin gegenüber der Rheinischen Post.

„Die Bundesagentur für Arbeit wird eine Webseite und eine Hotline schalten, über die sich Interessierte melden können“, so die Regierungssprecherin. „Für diese Aufgabe kommen Personen in Betracht, die gewissenhaft arbeiten, über gute Kommunikationsfähigkeiten und ein gutes Einfühlungsvermögen verfügen.“

NRW-Gesundheitsminister: „Impfstopp ist unausweichlich“

Update, Donnerstag (21. Januar), 15.08 Uhr: NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat den kurzzeitigen Impfstopp in der kommenden Woche als „unausweichlich“ bezeichnet. Der Hersteller Biontech hat zum zweiten Mal Lieferzusagen nicht eingehalten. Da werde man ein bisschen vorsichtig, so Laumann.

Impfstoff-Hersteller Biontech baut derzeit sein Abfüllwerk in Belgien um. Deshalb werden 100.000 Impfdosen, die fest zugesagt waren, erst später geliefert. Laumann habe zunächst überlegt, die Impfungen fortzusetzen und dafür den Impfstoff zu nutzen, der bislang für die Zweitimpfung zurückgelegt worden ist.

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Allerdings hat Biontech neue Lieferungen nur für die Zeit vom 1. bis 15. Februar sicher zugesagt. Was danach passiere, sei unklar. Laumann wolle hundertprozentig sicherstellen, dass immer genug Impfstoff für die Zweitimpfung zur Verfügung steht.

Die Verschiebung des Impfstarts sei ärgerlich. Er verstehe den Unmut darüber. Eine andere Möglichkeit habe es aber nicht gegeben.

NRW hält trotz Corona an Abschlussprüfungen fest

Update, Donnerstag (21. Januar), 14.46 Uhr: Das Land NRW hält trotz Corona-Krise auch in diesem Schuljahr an Abschlussprüfungen fest. Das stellte Schulministerin Yvonne Gabauer (FDP) heute nach einer Vereinbarung der Kultusministerkonferenz (KMK) fest.

Es bleibe das Ziel der Landesregierung und aller Bundesländer, den Schülern am Ende ihrer Schulzeit „vollwertige Abschlüsse auf der Basis von Prüfungen zu ermöglichen, die ohne Abstriche in ganz Deutschland anerkannt werden“, betonte die Politikerin. „Das gilt sowohl für das Abitur als auch die mittleren Schulabschlüsse.“

NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP).

Corona-Krise in NRW: Chefs müssen Home-Office anbieten - aber was bedeutet das?

Update, Donnerstag (21. Januar), 14.10 Uhr: Ab ins Büro oder in der Corona-Krise doch lieber von zu Hause arbeiten? Diese Frage soll bald einfacher beantwortet werden können. Denn Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat in einer neuen Verordnung geregelt, dass Arbeitgeber ihren Büro-Angestellten arbeiten im Home-Office ermöglichen müssen. Dabei gibt es einige Ausnahmen, es sind aber auch Kontrollen geplant.

Trotz Corona-Krise: Airline Easyjet kehrt an den Flughafen Dortmund zurück

Update, Donnerstag (21. Januar), 13.05 Uhr: Die Corona-Krise hat der Tourismusbranche in NRW schwer zugesetzt. Auch am Flughafen Dortmund brachen die Passagierzahlen ein. Das soll sich künftig wieder ändern. Denn mit „Easyjet“ kehrt eine bekannte Airline an den Flughafen Dortmund zurück. Mit im Gepäck hat sie ein beliebtes Reiseziel.

Coronavirus in NRW: Lünen will mit lokalem Impfzentrum „Hindernisse“ bei Impfung umgehen

Update, Donnerstag (21. Januar), 12.24 Uhr: In ganz NRW gibt es 53 Impfzentren. In größeren Städten sind diese meist ganz gut zu erreichen. In Lünen (Kreis Unna) bei Dortmund sieht das allerdings anders etwas aus. Denn das Impfzentrum ist in Unna und damit zwischen 15 und 30 Kilometer weit entfernt. „Für Lünen bedeutet das, dass Menschen nicht geimpft werden, weil sie keine Möglichkeit haben, unter sicheren Bedingungen die Kreisstadt aufzusuchen“, schreibt Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns am Donnerstag in einer Pressemitteilung.

Stadtverwaltung und Ärzte sehen sich bei der Impfung der Menschen über 80 Jahre deshalb vor „große praktische Hindernisse“ gestellt - und wollen handeln. Laut der gemeinsamen Mitteilung von Frauns sowie Dr. Arne Krüger, Vorsitzender des Ärztevereins Lünen, und Krisenstabsleiterin Bettina Brennenstuhl planen sie nun „lokale Impfzentren“ direkt in Lünen. Diese könnten in Sporthallen oder Gemeindezentren untergebracht werden.

Auch spezielle „Impftage“ in Hausarztpraxen seien denkbar. Kritik an der Landespolitik oder gar dem Impfstoff sei das aber nicht. „Es geht vielmehr darum, die Impfung der erst-priorisierten Gruppe schneller und vor allem sicherer durchführen zu können.“ Jetzt hoffen sie, dass das NRW-Gesundheitsministerium ihnen den Impfstoff direkt nach Lünen liefert. „Wird diese Logistik gewährleistet, können – und wollen! – die Ärzte sofort mit Impfungen vor Ort starten.“

Coronavirus: Polizei NRW bestellt trotz neuer Maskenpflicht weiter Stoffmasken

Update, Donnerstag (21. Januar), 11.05 Uhr: Trotz des neuen Beschlusses von Bund und Ländern zu OP- und FFP2-Masken hält die Polizei in NRW an der Neuausschreibung für 1,25 Millionen Masken aus Stoff fest. Die sogenannten Communitymasken „werden weiterhin den Anforderungen der Polizei gerecht, da sie einen guten Schutz des Gegenübers in normalen Lagen bieten“, so das zuständige Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD).

Zunächst hatte auch die Polizei in NRW Masken bei dem durch angebliche Kungeleien von Armins Laschets Sohn bekannt gewordenen Hersteller „van Laack“ bestellt. Der ursprüngliche Auftrag wurde wegen Formfehlern zurückgezogen, berichtet die dpa. Die neue Ausschreibung des LZPD wurde erst vor ein paar Tagen veröffentlicht, noch bevor die schärfere Maskenpflicht beschlossen worden war.

Coronavirus in NRW: Grüne in Dortmund fordern kostenlose Masken für Einkommensschwache

Update, Donnerstag (21. Januar), 10.18 Uhr: Die Grünen-Fraktion im Dortmunder Stadtrat wendet sich mit einem dringenden Appell an die Bundesregierung: Sie fordert in einer Pressemitteilung am Donnerstag „die schnellstmögliche Versorgung einkommensschwacher Menschen in Dortmund mit medizinischen Masken“. Darunter fallen etwa arbeits- und obdachlose Menschen. Am Dienstag hatten sich Bund und Länder unter anderem auf eine schärfere OP-Maskenpflicht in Bussen und Bahnen sowie Geschäften geeinigt.

Doch die dazu nötigen KN95- oder FFP2-Masken, die es unter anderem bei Aldi zu kaufen gibt, sind jedoch nicht ganz billig. Die Grünen kritisieren nun dieses Vorgehen: „Es ist ein Versagen der Bundesregierung, das Tragen der medizinischen Masken zur Pflicht zu machen, ohne rechtzeitig dafür zu sorgen, dass auch wirklich alle die Chance auf eine Maske haben“, wird Fraktionssprecher Ulrich Langhorst zitiert. Der Fehler gehöre „schnellstmöglich behoben“. Im Hartz-IV-Satz seien im Monat nur etwa 2,50 Euro für rezeptfreie medizinische Produkte vorgesehen.

Corona-Tote in NRW: Einzelne Krematorien gerieten an Kapazitätsgrenze

Update, Donnerstag (21. Januar), 9.40 Uhr: Einige Krematorien in NRW sind wegen der vielen Todesfälle im Dezember und Januar zuletzt an ihre Kapazitätsgrenzen geraten. Das sagte die Bundesarbeitsgemeinschaft Deutscher Krematorien gegenüber der dpa. Bisher reichten die Kapazitäten aber, obwohl sich von Dezember bis Januar die Zahl der mit Covid-19 infizierten Toten in etwa verdoppelt habe, teilte der Bundesverband mit.

Wie viele Menschen sich nach dem Tod haben einäschern lassen, sagte der Verband nicht. Generell liege die Quote aber bei rund 70 Prozent der Gestorbenen. Die landesweit 20 Krematorien unterstützen sich gegenseitig, wenn es zu Belastungsspitzen kommt.

Coronavirus in NRW: Engpass bei Biontech sorgt für Impfstopp - SPD sauer

Update, Donnerstag (21. Januar), 9.05 Uhr: Impfstopp statt Impfstoff: Der Engpass bei Biontech bringt die Impfkampagne in NRW weitgehend zum Erliegen. Das bevölkerungsreichste Bundesland bekommt nach Angaben von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) in den kommenden Tagen rund 100.000 Impfdosen weniger, als von Biontech zugesagt.

Bei der üblichen Rücklage der Hälfte der Lieferungen für die spätere zweite Impfung der Empfänger entspricht das rein rechnerisch eine erst spätere Impfmöglichkeit für 50.000 Menschen, berichtet die dpa. Der Impfstopp gilt für Krankenhäuser und Altenheime.

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Die SPD im Landtag ist deshalb sauer. Sie wirft Laumann vor, mit den „klammheimlich“ eingestellten Erstimpfungen das Vertrauen in die Impfstrategie des Landes zu gefährden. Gesundheitsstaatssekretär Edmund Heller geht jedoch davon aus, dass die Lieferverzögerungen beim Impfstoff-Hersteller Biontech bis zum Ende des ersten Quartals wieder aufgeholt sein werden. Ab etwa Mitte Februar werde von mehr Biontech-Impfstoff ausgegangen, erklärte er.

Die relativ kleinen Impfstoff-Lieferungen von Moderna könnten die Verzögerungen bei Biontech nicht ausgleichen, schilderte Laumann. Nach der ersten Tranche von rund 13.000 Dosen würden in der nächsten Woche weitere 19.000 Dosen von Moderna in NRW erwartet.

Coronavirus in NRW: Zahl der Corona-Infektionen sinkt nur langsam

Update, Donnerstag (21. Januar), 7.55 Uhr: Zumindest in NRW scheint der Lockdown langsam Wirkung zu zeigen: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen sinkt allmählich. Das Landeszentrum für Gesundheit in Nordrhein-Westfalen meldet in den vergangenen 24 Stunden 3.961 Neuinfektionen. Eine Woche zuvor waren es mit 4.022 noch leicht mehr. Seit dem 9. Januar sinkt der 7-Tages-Inzidenzwert jedoch kontinuierlich. Aktuell liegt er in NRW bei 111,1 (- 1,9).

Wenig Hoffnung macht hingegen die Zahl der Todesfälle in NRW: Sie steigt um 163 Fälle auf jetzt 9.636. Insgesamt haben sich in NRW bislang rund 461.000 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert. Knapp 400.000 davon haben die Erkrankung bereits überstanden.

Coronavirus: Mehr als 20.000 Neuinfektionen und 1.000 Tote in Deutschland

Update, Donnerstag (21. Januar), 7.35 Uhr: Die Zahlen in der Corona-Pandemie in Deutschland bleiben auch am Donnerstag dramatisch. Die Gesundheitsämter haben dem RKI innerhalb der vergangenen 24 Stunden 20.398 Neuinfektionen mit Covid-19 gemeldet. Damit haben sich mittlerweile rund 2,1 Millionen Deutsche (2,5 Prozent) mit dem neuartigen Coronavirus infiziert.

Ebenfalls dramatisch ist die Situation bei den Todesfällen: Dem RKI wurden in den vergangenen 24 Stunden bundesweit erneut 1.013 Tote durch die Lungenkrankheit gemeldet. Damit sind bislang 49.783 Menschen an Covid-19 gestorben.

Köln/NRW: Stadt überprüft alle Tests auf Corona-Mutation

Update, Mittwoch (20. Januar), 21.31 Uhr: In Köln werden seit dieser Woche alle positiven Corona-Tests auf mutierte Variationen untersucht. Die Uniklinik hatte dies bei der Stadtverwaltung angeregt und bereits mehr als 400 Proben auf neue Varianten des Coronavirus überprüft, wie ein Sprecher der Uniklinik sagte.

Nach Auskunft des Gesundheitsamtes der Stadt beteiligen sich auch die anderen großen Labore der Stadt an der neuen Teststrategie. „Wir haben ein großes Interesse daran, möglichst früh Bescheid zu wissen, ob die ansteckende Variante des Virus auch in Köln grassiert, um entsprechend früh reagieren zu können“, sagte Johannes Nießen. Ob dieses Vorgehen noch in anderen Städten geplant ist, ist bisher nicht bekannt.

Corona-Impfstoff für NRW: Wann die Lieferungen erwartet werden

Update, Mittwoch (20. Januar), 21.09 Uhr: Das NRW-Gesundheitsministerium geht davon aus, dass die Lieferverzögerungen beim Impfstoff-Hersteller Biontech bis zum Ende des ersten Quartals wieder aufgeholt sein werden, so Staatssekretär Edmund Heller. Ab etwa Mitte Februar werde von mehr Biontech-Impfstoff ausgegangen. Für den Impfstoff von Moderna gebe es insgesamt vier Liefertermine bis zur achten Kalenderwoche. Das seien noch relativ überschaubare Mengen.

Corona-Schnelltests werden in der EU anerkannt

Update, Mittwoch (20. Januar), 20.44 Uhr: Vor dem EU-Gipfel haben sich die Mitgliedstaaten auf die gegenseitige Anerkennung von Corona-Schnelltests verständigt. Der EU-Rat der Mitgliedstaaten leitete am Mittwoch ein schriftliches Verfahren ein, um die Einigung auf Botschafterebene zu bestätigen, wie die Nachrichtenagentur AFP erfuhr. Das Verfahren soll demnach vor Beginn des Video-Gipfels der Staats- und Regierungschefs zur Corona-Pandemie am Donnerstagabend abgeschlossen sein.

In der EU sollen Corona-Schnelltests anerkannt werden.

Corona: Alkoholverbot in NRW wird wieder gekippt

Update, Mittwoch (20. Januar), 20.05 Uhr: Die NRW-Landesregierung will das generelle Alkoholverbot in der Öffentlichkeit wieder streichen, wie der WDR aus Regierungskreisen erfahren haben soll. Die Maßnahme ist eine Reaktion auf das gestrige Gerichtsurteil in Bayern, laut dem ein grundsätzliches Alkoholverbot „unverhältnismäßig“ ist. Die kommende Corona-Schutzverordnung soll entsprechend angepasst werden.

NRW: Impfstart verzögert sich auch in Bochum

Update, Mittwoch (20. Januar), 19.37 Uhr: Wegen der verzögerten Lieferung des Corona-Impfstoffs von Biontech verschiebt NRW den Start der Impfungen für über 80-Jährige, die zu Hause leben. Betroffen davon sind alle 53 Impfzentren im Land – auch Bochum. Der Start ist nun für den 8. Februar vorgesehen.

„Wir haben diese Information leider nur über die Medien erhalten“, so Krisenstabsleiter Sebastian Kopietz. „Seit Mitte Dezember ist das Impfzentrum betriebsbereit. Die komplette Logistik steht, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wollen loslegen. Jetzt ist der Impfbeginn erneut verschoben worden. Das ist kein gutes Signal.“

Corona in NRW: Laumann fordert Kontrolle auf Mutation an Grenze

Update, Mittwoch (20. Januar), 19.15 Uhr: NRWs Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat die Gesundheitsämter angewiesen, positive Corona-Tests auf der deutschen Seite der Grenze zu den Niederlanden auch auf das mutierte Virus zu untersuchen. Nach Angaben der Landesregierung ist im Nachbarland Holland bei 10 Prozent der Corona-Infizierten das mutierte Coronavirus nachgewiesen worden.

100.000 Dosen weniger Corona-Impfstoff für NRW

Update, Mittwoch (20. Januar), 18.47 Uhr: Die Lieferverzögerungen beim Hersteller Biontech betreffen in NRW 100.000 Impfdosen. In den letzten zehn Tagen im Januar erhält das Land weniger, als von Biontech zugesagt waren, sagte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) im Gesundheitsausschuss des Landtags. Er gehe davon, dass der weitere Biontech-Impfstoff in der ersten Februar-Woche für übrige Erstimpfungen in den Altenheimen und für Mitarbeiter der Krankenhäuser von NRW vergeben werden könne.

Corona-Lage in Dortmund/NRW: Gesundheitsamt informiert

Update, Mittwoch (20. Januar), 18.33 Uhr: Der Leiter des Gesundheitsamtes Dortmund Dr. Frank Renken informiert via Stream über die aktuelle Corona-Lage in der Stadt. Ein Überblick:

  • Die Corona-Zahlen befinden sich laut Renken seit den Feiertagen in Dortmund konstant im Rückgang.
  • Die Erst- und Zweit-Impfungen, die per Pflegeteams verabreicht werden, sollen bis Ende Februar verimpft werden.
  • Wie in anderen Kommunen sollen Bewohner aus Dortmund, die über 80 Jahre alt sind, zuerst in den Impfzentren geimpft werden.
  • Aktuell sei „kein Impfstoff da“, ab dem 8. Februar sollen die Impfungen in den Impfzentren beginnen.
  • In Dortmund können nur Personen geimpft werden, die dort auch ihren Hauptwohnsitz angemeldet haben.
  • Taxigutscheine für Fahrten zum Impfzentrum seien nicht geplant, der Hausarzt könne aber Krankenfahrten ausstellen.

Corona: Aktuelle Zahlen für Dortmund/NRW

Update, Mittwoch (20. Januar), 17.44 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet 91 neue positive Testergebnisse. Die erwartete Inzidenz liegt damit, nach Berechnung mit der RKI-Methodik, bei 111,7. Außerdem meldet die Stadt drei weitere Todesfälle. Ein Mann und zwei Frauen im Alter zwischen 75 und 99 Jahren verstarben ursächlich an Covid-19. Die Zahlen für Dortmund im Überblick:

Positive Testergebnisse insgesamt16.128
Gelten als genesen14.501
Aktuell in Quarantäne1.965
Aktuell infiziert1.410
Erwartete Inzidenz111,7
Verstorben (ursächlich an Covid-19)139

NRW: Ärzte befürchten Wettlauf zwischen Corona-Mutation und Impfung

Update, Mittwoch (20. Januar), 17.19 Uhr: Die Intensivmediziner in Deutschland sehen in der Mutation des Coronavirus eine große Herausforderung für die kommenden Wochen. „Es ist quasi ein Wettlauf zwischen Mutation und Impfung“, sagte Gernot Marx, Vorsitzender der Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi).

Um Verhältnisse wie in Großbritannien oder Spanien zu vermeiden, müssten möglichst viele Menschen geimpft werden. Eine Verbreitung der Virusmutanten würde zu mehr Neuinfektionen und letztendlich auch zu mehr Intensivpatienten führen, erläuterte Marx. Deshalb müsse auch die Zahl der Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen reduziert werden, damit diese wieder aufnahmebereit seien.

Gernot Marx, Präsident der Divi, befürchtet einen Wettlauf gegen die Mutationen.

NRW: DRK schult Laien für Durchführung von Corona-Tests

Update, Mittwoch (20. Januar), 17.01 Uhr: Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) will insgesamt 14.000 Laien für die Durchführung von Corona-Schnelltests schulen. Damit wolle die Hilfseinrichtung die Bundesregierung bei den Schnelltests in Pflegeeinrichtungen unterstützen, so DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.

Nach Absprache mit der Bundesregierung will das DRK vor Ort die Schulung von rund 7.000 Bundeswehr-Angehörigen sowie 7.000 Freiwilligen übernehmen, die die Soldaten nach drei Wochen bei ihrem Einsatz in den Pflegeeinrichtungen ablösen sollten. Das DRK stelle aus eigenen Beständen die Schutzausrüstung für diese Einsätze zur Verfügung, betonte Hasselfeldt.

Schulen und Corona: NRW-Schulministerin Gebauer will sich beraten

Update, Mittwoch (20. Januar), 16.37 Uhr: Wie sich der bis Mitte Februar verlängerte Distanzunterricht auf Abschlussprüfungen und weiteren Schulbetrieb in NRW auswirkt, ist noch unklar. NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) will sich demnächst mit einigen Akteuren beraten.

Sie suche vor allem den Austausch mit den Kultusministern der Länder sowie Verbänden und Schulträgern, so Gebauer im Schulausschuss des Landtags. Es müsse „klug und mit allen Akteuren“ beraten werden. Mit Blick auf das mutierte Coronavirus werde jetzt „eine weitere Zeit der Vorsicht“ gebraucht.

NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) will sich noch beraten.

So viele Kinder in NRW gehen trotz Corona in die Kita

Update, Mittwoch (20. Januar), 16.13 Uhr: Nur etwas mehr als ein Drittel der Kinder in NRW wird derzeit in den Kindertagesstätten (Kitas) betreut. Dies bestätigte das NRW-Familienministerium gegenüber dem WDR. Demnach gehen nur noch 35 Prozent der Kita-Kinder in die Einrichtungen.

Familienminister Joachim Stamp (FDP) hatte bei den Kitas auf ein Betretungsverbot verzichtet und an die Eltern appelliert, ihre Kinder wenn möglich zu Hause zu betreuen. Außerdem sind etwa zehn Prozent der Grundschulkinder in der „Notbetreuung“.

Corona-Mutation im Kreis Kleve/NRW nachgewiesen - acht Personen infiziert

Update, Mittwoch (20. Januar), 15.45 Uhr: Im Kreis Kleve in NRW wurde die britische Corona-Mutation nachgewiesen. Das hat der Kreis bei einer Pressekonferenz bekannt gegeben. Ein Urlauber hatte demnach Kontakt mit einem infizierten Ehepaar aus Großbritannien. Er hat mindestens sieben weitere Personen im Kreis Kleve angesteckt. Die Mutation B117 gilt als deutlich ansteckender als die bisher dominante Variante von Covid-19.

NRW: Corona-Hilfen von Soloselbstständige werden erhöht

Update, Mittwoch (20. Januar), 15.29 Uhr: Die Bundesregierung erhöht die Corona-Hilfen für Soloselbstständige wie etwa Künstler. Die Neustarthilfe wird von 25 Prozent auf nun 50 Prozent des Vergleichsumsatzes erhöht, gleichzeitig wird die maximale Förderhöhe deutlich angehoben, so Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD).

Die maximale Höhe der Betriebskostenpauschale beträgt künftig 7.500 Euro, bisher waren 5.000 Euro vorgesehen. Der Referenzumsatz beträgt im Regelfall 50 Prozent des Gesamtumsatzes 2019, wie aus einem Papier des Finanzministeriums hervorgeht. Neu ist, dass auch sogenannte unständig Beschäftigte die Neustarthilfe beantragen können - damit soll beispielsweise Schauspielern geholfen werden.

Wegen Corona: Angela Merkel will Gesundheitsämter unterstützen

Update, Mittwoch (20. Januar), 15.04 Uhr: Wegen der hohen Infektionszahlen hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ihre Fraktion zur Unterstützung der Gesundheitsämter aufgerufen. Merkel bat die Abgeordneten darum, Kontakt zu den Gesundheitsämtern vor Ort in den Wahlkreisen aufzunehmen und sich nach der Lage dort zu erkundigen. „Vielleicht kann ja jeder einen virtuellen Besuch bei seinem Gesundheitsamt machen“, zitiert die Nachrichtenagentur AFP die Bundeskanzlerin.

Die Abgeordneten sollten die Gesundheitsämter darauf hinweisen, dass sie auch Unterstützungen etwa vom Bund in Anspruch nehmen könnten, so Merkel.

Bundeskanzlerin Merkel ruft zur Unterstützung der Gesundheitsämter auf.

Familienverband NRW fordert: Sitzenbleiben wegen Corona

Update, Mittwoch (20. Januar), 14.42 Uhr: Die Vorsitzende des Familienverbandes NRW, Petra Windeck, macht einen radikalen Vorschlag in puncto Schulen. „Wir bleiben alle sitzen. Niemand wird versetzt – und wir hören auf, von allen Eltern zu verlangen, als Lehrer zu fungieren“, sagte sie gegenüber dem WDR . „Das habe ich bewusst provokativ gesagt, aber das trifft den Kern.“

Zu erwartende Wissenslücken bei den Schülern, Lehrer, die nicht zurechtkommen, all das erzeuge einen enormen Druck. Die Politik müsse endlich „Druck vom Kessel“ nehmen, forderte Windeck. Was vor allem fehle, sei ein „Masterplan für die Seele“.

Coronavirus: Pandemie bringt Schalke 04 und Hussel in Schieflage

Update, Mittwoch (20. Januar), 13.52 Uhr: Die Corona-Pandemie bringt zahlreiche Unternehmen in NRW in die Bredouille. Unter anderem dem FC Schalke 04 droht im Falle eines Abstiegs ein finanzielles Fiasko. Doch auch andere Traditionsunternehmen bekommen wirtschaftliche Probleme. Nun musste auch der Süßwaren-Hersteller „Hussel“ aus Hagen wegen Corona Insolvenz anmelden. Die Kette hat unter anderem Filialen in Dortmund, Bochum und Recklinghausen.

Coronavirus: Impfquote in NRW weiter niedrig - noch kein Moderna-Impfstoff verabreicht

Update, Mittwoch (20. Januar), 13.35 Uhr: Die Nachricht von Engpässen beim Biontech-Impfstoff kommt für die Menschen in NRW zu einem schlechten Zeitpunkt. Denn seit Auslieferung des Impfstoffs hinkt Nordrhein-Westfalen bei den Impfungen hinterher. Das spiegelt sich auch in der aktuellen Impfquote wider, die das RKI täglich veröffentlicht. Sie gibt an, wie viel Prozent der Menschen im Bundesland einen ersten Impfstoff gegen das Coronavirus erhalten haben.

In NRW sind das bei rund 224.000 Erstimpfungen derzeit nur 1,2 Prozent (siehe Karte). Kleinere Bundesländer wie Rheinland-Pfalz (2,4 Prozent) oder Schleswig-Holstein (2,5 Prozent) haben anteilig bereits mehr als doppelt so viele Menschen geimpft. Der zweite Impfstoff von Moderna wurde zudem noch gar nicht verabreicht. Auch hier sind andere bereits weiter.

Coronavirus: Engpässe bei Biontech-Impfstoff sorgen für späteren Start der Impfzentren

Update, Mittwoch (20. Januar), 12 Uhr: Der Start war holprig, jetzt hakt es beim Nachschub: Weil es Probleme bei der Lieferung des Biontech-Impfstoffs gibt, verschiebt sich sogar der Start der Impfzentren in NRW. Außerdem stoppt das Land die Impfungen in Krankenhäusern, in denen der Impfstoff verabreicht wird. Das teilt das Gesundheitsministerium NRW laut dpa am Mittwoch mit. Grund sind Umbauten in einem Abfüllwerk für den Impfstoff.

„Die von Biontech aktuell mitgeteilten geänderten Liefermengen machen zwingend eine Änderung der Impfplanung erforderlich“, heißt es in dem Schreiben des Ministeriums. Auch den Start der Impfungen für über 80-Jährige, die zu Hause leben, werde verschoben. Die 53 Impfzentren im Land nähmen ihren Betrieb nun erst am 8. Februar auf – eine Woche später als bislang geplant. Wer bereits geimpft sei, bekomme seine nächste Dosis aber wie geplant in der kommenden Woche.

Coronavirus in NRW: Ärger um Home-Office-Verordnung

Update, Mittwoch (20. Januar), 11.45 Uhr: Die Regelungen für das Arbeiten vom zu Hause haben für eine Debatte zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Länderchefs geführt. Jetzt hat NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) deutliche Kritik an einer Home-Office-Verordnung geäußert.

Impfstoff von Biontech soll gegen mutiertes Coronavirus aus Großbritannien wirken

Update, Mittwoch (20. Januar), 11.35 Uhr: Offenbar wirkt der Impfstoff des Deutschen Entwicklers Biontech auch gegen die ansteckendere Virus-Variante B.1.1.7 aus Großbritannien. Das geht aus einer von Fachleuten noch ungeprüften Studie hervor. Das Spike-Protein auf der Oberfläche dieses Coronavirus weist demnach ungewöhnlich viele Veränderungen auf. Deshalb war vermutet worden, dass die nach der Impfung vom Körper gebildeten Antikörper diese nicht erkennen würden.

Doch das scheint nicht der Fall zu sein: Die Biontech-Forscher fanden im Vergleich zur ursprünglichen Wuhan-Variante des Coronavirus keinen Unterschied in der Wirkung. Ob da auch auf die Variante aus Südafrika zutrifft, ist aber noch unklar. Mit dem Spike-Protein dringt das Virus in die Zellen ein, um sich dort zu vermehren.

Coronavirus in Bochum: Fraktion schlägt günstige Taxifahrten für Corona-Risikogruppen vor

Update, Mittwoch (20. Januar), 10.55 Uhr: In Bochum könnten Corona-Risikogruppen künftig statt mit Bus und Bahn mit einem Taxi in die Stadt fahren. Zumindest wenn es nach der Fraktion „Die Partei & Stadtgestalter“ geht. Dazu sollen ältere Menschen und solche mit Vorerkrankungen zum ÖPNV-Preis mit dem Taxi fahren können. Die Preisdifferenz soll aus der Stadtkasse bezahlt werden.

„Wir wollen älteren Menschen und Vorerkrankten die Möglichkeit geben, sich besser gegen eine Corona-Infektion schützen zu können“, erklärt Fraktionsvorsitzender Volker Steude die Idee. Das sei im ÖPNV jedoch nicht sicherzustellen. In Tübingen und Konstanz sei ein solcher Vorschlag bereits umgesetzt worden. Geschätzter Kostenpunkt für die Stadt Bochum: rund 135.000 Euro im Monat. Die Idee soll Anfang Februar im Stadtrat diskutiert werden.

Trotz Coronavirus: Immobilienpreise in NRW und dem Ruhrgebiet stark gestiegen

Update, Mittwoch (20. Januar), 9.50 Uhr: Eigentumswohnungen sind trotz der Corona-Krise deutlich teurer geworden. Das hat das Portal Immowelt herausgefunden. In 75 von 81 untersuchten Großstädten in Deutschland stiegen die Preise für Eigentumswohnungen zwischen 40 und 120 Quadratmetern um bis zu 36 Prozent an.

Besonders deutlich war der Anstieg beim Quadratmeterpreis (Median, 2020) demnach auch in NRW und speziell in diesen Städten im Ruhrgebiet:

  • Herne: 1.540 Euro (+36 Prozent)
  • Recklinghausen: 1.710 Euro (+23 Prozent)
  • Hamm: 1.780 Euro (+ 22 Prozent)

Coronavirus in NRW: Schulen und Kitas sollen bis Februar geschlossen bleiben

Update, Mittwoch (20. Januar), 8.30 Uhr: Wegen der anhaltend hohen Infektionszahlen sollen Schulen und Kitas bundesweit weiterhin im Notfallmodus laufen. Darauf haben sich – nach einer hitzigen Debatte zum Thema Präsenzunterricht – Bund und Länder am Abend geeinigt. Einer der Befürworter der Schulschließungen war laut einem Spiegel-Bericht auch NRW-Ministerpräsident und neuerdings CDU-Chef Armin Laschet. Schulen und Kitas sollen aber, sobald sich die Lage bessere, als Erstes wieder die Chance haben, geöffnet zu werden, sagte Laschet am Abend in Düsseldorf. „Heute war jedoch nicht der Zeitpunkt, darüber zu diskutieren.“ Am Mittwoch berät das Landeskabinett über die neuen Beschlüsse.

Coronavirus in NRW: 3.279 Menschen neu infiziert, 167 gestorben

Update, Mittwoch (20. Januar), 7.42 Uhr: Trotz der allmählich sinkenden Infektionszahlen bleibt die Lage auch in NRW dramatisch, insbesondere was die Todesfälle angeht: 3.279 Menschen wurden in den vergangenen 24 Stunden als neu infiziert gemeldet, 167 Personen starben mit einer Covid-19-Erkrankung. Vor einer Woche (13. Januar) wurden mit 4.331 noch deutlich mehr Neuinfektionen in NRW registriert, die Zahl der Toten lag mit 100 jedoch noch weit unter dem aktuellen Wert.

Coronavirus in NRW: Münster erreicht als erste Stadt Inzidenzwert von unter 50

Update, Mittwoch (20. Januar), 7.05 Uhr: Halbwegs gute Nachrichten gibt es hingegen aus NRW: Münster erreicht als erste Stadt im Jahr 2021 wieder einen Inzidenzwert von unter 50. Dort gab es in den vergangenen sieben Tagen im Schnitt nur 45 Infektionen. So niedrig war dieser Wert in Münster zuletzt vor drei Monaten, am 20. Oktober 2020. Landesweit liegt die 7-Tages-Inzidenz derzeit bei 113 (-4,7). Damit steht die Stadt jetzt nur noch auf der sogenannten Gefährdungsstufe 1.

Coronavirus: RKI meldet 16.000 Neuinfektionen in Deutschland – mehr als 1.000 Tote

Update, Mittwoch (20. Januar), 6.43 Uhr: Deutschlandweite bleibt die Lage in der Corona-Pandemie dramatisch: Dem Robert Koch-Institut (RKI) meldeten die Gesundheitsämter gestern 15.974 Neuinfektionen. Vor einer Woche waren es noch rund 19.000. Im Vergleich dazu ist die Zahl der Toten jedoch weiter immens: 1.148 Menschen sind innerhalb der vergangenen 24 Stunden im an Covid-19 gestorben. Der Höchststand war erst am Donnerstag mit 1.244 Todesfällen erreicht worden.

Corona: Trotz Lockdown-Verlängerung kann Profisport weitergehen

Update, Dienstag (19. Januar), 22.50 Uhr: Trotz der schärferen Corona-Regeln ist der Profisport weiteren Eingriffen entgangen. Die Fußball-Bundesliga und andere Top-Spielklassen im Teamsport dürfen ihren Spielbetrieb weiterhin ohne Zuschauer und mit strengen Hygienemaßnahmen fortsetzen. Das geht aus den Beschlüssen von Bundesregierung und Länderchefs hervor. Der Amateur- und Breitensport indes muss sich erneut mit einem verlängerten Stillstand abfinden.

Neue Maßnahmen in NRW: Laschet äußert sich zur Corona-Lage

Update, Dienstag (19. Januar), 22.14 Uhr: Auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) geht in den nächsten Minuten auf die aktuellen Corona-Maßnahmen im Bundesland ein.

  • Auch Laschet verweist auf die Virus-Mutationen. Die schnelle Ausbreitung in Großbritannien und Irland sei eine „Warnung“: „Noch haben wir die Chance, eine explosionsartige Ausbreitung zu verhindern“, so Laschet.
  • Die bisherigen Beschränkungen werden laut Laschet bis zum 14. Februar verlängert. Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske in Bussen, Bahnen und Geschäften wird auch in NRW eingeführt.
  • Gleiches gilt für das Arbeiten im Homeoffice, wo es möglich ist.
  • Wie es mit den Schulen weitergeht, lässt Laschet noch offen. Wahrscheinlich muss bis Mitte Februar Distanzunterricht angeboten werden. Für den Fall, dass es das „Infektionsgeschehen“ zulässt, könne es auch früher eine Rückkehr in die Schulen geben.
  • Die konkrete Umsetzung der Beschlüsse soll am Mittwoch vom Kabinett beschlossen werden

Neue Corona-Maßnahmen im Überblick

Update, Dienstag (19. Januar), 22 Uhr: Nach langen Verhandlungen hat Kanzlerin Angela Merkel nun viele Maßnahmen offiziell bestätigt, die bereits im Tagesverlauf durchgesickert sind. Die neuen Regelungen seien laut Merkel „hart“ aber nötig, um eine gewisse Vorsorge zu gewährleisten. Die neuen Corona-Maßnahmen im Überblick gibt es hier.

Corona-Impfstoff mit 100-prozentiger Wirksamkeit entdeckt

Update, Dienstag (19. Januar), 21.49 Uhr: Der zweite russische Corona-Impfstoff „EpiVacCorona“ hat nach Angaben der Gesundheitsbehörden eine 100-prozentige Wirksamkeit. Das zeigten die Ergebnisse klinischer Studien, meldet die russische Nachrichtenagentur Tass. Russland hat im November mit Massentests begonnen. Das Vakzin wurde vom sibirischen Vector-Institut entwickelt. Der erste zugelassene russische Impfstoff „Sputnik V“ hat nach offiziellen Angaben laut Zwischenergebnissen eine Wirksamkeit von 92 Prozent. 

Corona-Regelung zu Homeoffice offenbar doch erwartet

Update, Dienstag (19. Januar), 21.23 Uhr: Eine Neuerung, die sich beim Bund-Länder-Treffen abzeichnet, betrifft das Homeoffice: Nach Informationen der ARD müssen Unternehmen ihren Mitarbeitern nun ab einer 7-Tages-Inzidenz von 50 Homeoffice anbieten, wo es möglich ist. Zudem wurde die Beweispflicht umgekehrt: Wer seine Mitarbeiter weiter in den Betrieb bittet, muss beweisen, warum das zwingend notwendig ist. Dann muss es pro Person zehn Quadratmeter Platz geben, das Unternehmen muss Masken zur Verfügung stellen, und es soll nur noch Solomittagspausen geben.

Corona: Merkel verärgert über Ministerpräsidenten

Update, Dienstag (19. Januar), 21.05 Uhr: In der Debatte mit den Ministerpräsidenten über eine weitere Schließung von Schulen hat sich Kanzlerin Angela Merkel nach Informationen von Reuters sehr verärgert gezeigt. Sie habe in der Schalte zwischenzeitlich sogar mit einer eigenen Protokollnotiz gedroht. Zwar sei man sich mittlerweile einig, dass die Schulen bis zum 14. Februar geschlossen bleiben, heißt es.

Aber es gebe Differenzen, ob die Auslegung restriktiv genug sei. Merkel und Kanzleramtschef Helge Braun haben mehrfach gewarnt, dass auch Schulen zur Ausbreitung von Infektionen beitrügen, was gerade angesichts der Mutationen gefährlich sei.

Corona/NRW: Wann die PK zur aktuellen Lage erwartet wird

Update, Dienstag (19. Januar), 20.47 Uhr: Beim Streitthema Kitas und Schulen könnte es in den Bundesländern unterschiedliche Regelungen geben. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) sagte gegenüber Welt, es herrsche Einigkeit, dass es „nur wenige Ausnahmen“ von den Schließungen geben dürfe, beispielsweise bei der Notbetreuung oder für Abschlussklassen.

Aber „sicherlich“ werde in den einzelnen Ländern unterschiedlich mit Ausnahmen umgegangen. In Sachsen werde er sehr restriktiv vorgehen, andere Bundesländer wollten „vielleicht etwas mehr auf Freiwilligkeit gehen“.

Die offizielle Pressekonferenz steht nach wie vor aus. Nach Einschätzungen es WDR könnte sie gegen 22 Uhr stattfinden.

NRW: Verkehrsunternehmen fordern zusätzliche Corona-Hilfen

Update, Dienstag (19. Januar), 20.32 Uhr: Der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) fordert zusätzliche finanzielle Hilfsmaßnahmen für die Verkehrsunternehmen in Deutschland. Die neuen Corona-Beschlüsse würden weitere massive Einschränkungen bringen und auf die Reduzierung der Fahrgastzahlen im ÖPNV abzielen, wie bdo-Hauptgeschäftsführerin Christiane Leonard sagt. Die Branche wolle ihrer Verantwortung für die Mobilität der Bürger trotz der damit verbundenen Einnahmeausfälle nachkommen. Sie müssten dafür aber fair entschädigt werden.

Neue Corona-Maßnahmen: Aktuelles Statement fehlt noch

Update, Dienstag (19. Januar), 19.57 Uhr: Ein offizielles Statement zur aktuellen Corona-Lage wird noch erwartet. Die Pressekonferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel hat noch nicht begonnen, dennoch sind bereits Informationen durchgesickert. Einige Maßnahmen scheinen beschlossen zu sein. Dazu zählen die Verlängerung des Lockdowns bis 14. Februar, das Verbot für private Treffen mit mehr als einer weiteren Person, die Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken in ÖPNV und Geschäften sowie ein verpflichtendes Homeoffice-Angebot, wo es möglich ist.

Corona-Update: Drosten fordert Maßnahmen gegen Ausbreitung der britischen Mutation

Update, Dienstag (19. Januar), 19.23 Uhr: Virologe Christian Drosten geht davon aus, dass eine starke Verbreitung der britischen Coronavirus-Mutation in Deutschland noch verhindert werden kann. „Wir haben jetzt ein Gelegenheitsfenster, wenn wir das Aufkeimen der britischen Virus-Mutation noch beeinflussen wollen“, so der Experte von der Berliner Charité in der neuen Folge seines Podcasts „Coronavirus-Update“ „Später kann man das nicht mehr so gut machen.“ Dann bräuchte es deutlich drastischere Maßnahmen. Deutschland könne die Ausbreitung der Virus-Mutante B 1.1.7 jetzt noch „mit den gängigen Maßnahmen“ kontrollieren, so Drosten.

Corona in NRW: IWF korrigiert Prognose erneut nach unten

Update, Dienstag (19. Januar), 18.55 Uhr: Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Wachstumsprognose für Deutschland erneut deutlich gesenkt. Der Fond traut der deutschen Wirtschaft für 2021 nur noch einen Zuwachs um 3,5 Prozent zu. Damit korrigiert sich der IWF zum zweiten Mal in gut sechs Monaten nach unten - im Oktober hatte die Prognose bei 4,2 Prozent gelegen, im Juni noch 1,2 Punkte höher.

Corona in NRW: Linken-Chefin kritisiert Widerstand der Arbeitgeber

Update, Dienstag (19. Januar), 18.36 Uhr: Linken-Chefin Katja Kipping hat den Widerstand der Arbeitgeber gegen die geplante Ausweitung der Homeoffice-Möglichkeiten scharf kritisiert. Sie habe „den Eindruck, die Arbeitgeberseite macht hier auf Corona-Verharmlosung“, so Kipping. Die Reaktion der Arbeitgeber auf die Pläne der Bundesregierung sei „verantwortungslos hoch zehn“.

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) hatte der Bundesregierung zuvor „bürokratischen Aktionismus“ beim Thema Homeoffice vorgeworfen. Die Kritik bezog sich auf Pläne von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) für eine Verordnung. Sie soll Betriebe verpflichten, ihrer Belegschaft das Arbeiten von zu Hause aus anzubieten, sofern es möglich ist.

Corona-Pandemie: Bestatter klagen über Auflagen

Update, Dienstag (19. Januar), 18.17 Uhr: Durch die Corona-Pandemie und die zahlreichen Todesfälle haben Bestatter mehr zu tun als sonst. Allerdings haben sie wegen der vielen Auflagen mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Das beginnt bereits mit den Trauergesprächen, die nur noch telefonisch oder per Videogespräch stattfinden können. Schwierig bei einer persönlichen Angelegenheit, findet der Bonner Bestatterverband. Zudem dürfen Corona-Verstorbene nur im hygienisch abgedichteten Sarg bestattet werden, auch auf Friedhöfen gibt es Auflagen.

Düsseldorf/NRW: Stadt erfährt via soziale Medien von Corona-Party

Update, Dienstag (19. Januar), 17.59 Uhr: In einem Luxus-Hotel im Düsseldorfer Medienhafen gab es am vergangenen Wochenende offenbar eine illegale Corona-Party. Die Stadt sei durch ein Video in den sozialen Medien darauf aufmerksam geworden. Als die Polizei am Hotel eingetroffen ist, sei aber niemand mehr in der Hotelsuite gewesen. Das Zimmer wies jedoch deutliche Spuren einer Party auf. Der mietende Gast hatte dem Hotel ein Schreiben vorgelegt, das seinen Aufenthalt mit einem beruflichen Zweck begründete. 

Corona in NRW: Weiterhin Unklarheit über Schulen und Unterricht

Update, Dienstag (19. Januar), 17.37 Uhr: Bei den heutigen Bund-Länder-Besprechungen wurde scheinbar vor allem über Schulschließungen diskutiert. Laut Informationen der ARD sei nun doch weiterhin unklar, an welchem Termin die Schulen wieder geöffnet werden soll. Bis dahin bleibt es bei Fernunterricht und der Notbetreuung.

Corona: Aktuelle Zahlen für Dortmund/NRW

Update, Dienstag (19. Januar), 17.21 Uhr: In Dortmund sind 99 positive Testergebnisse hinzugekommen. Der Inzidenzwert liegt damit voraussichtlich bei 124,1. Außerdem meldet die Stadt zwei weitere Todesfälle. Zwei Frauen im Alter von 78 und 92 Jahren sind während eines Klinik-Aufenthalts ursächlich an Covid-19 verstorben. Die Zahlen für Dortmund im Überblick:

Gemeldete Fälle insgesamt16.037
Aktuell infiziert1.498
Gelten als genesen14.325
Inzidenz (voraussichtlich)124,1
Aktuell in stationärer Behandlung147
Todesfälle (ursächlich)138

Zahl der positiven Corona-Tests in Deutschland geht zurück

Update, Dienstag (19. Januar), 17.07 Uhr: Die Zahl der positiven Corona-Tests in Deutschland ist nach Daten von Laboren vergangene Woche zurückgegangen. Im Vergleich zur Vorwoche sei die sogenannte Positivrate um gut ein Fünftel auf 10,8 Prozent gesunken, teilt der Verband Akkreditierte Labore in der Medizin (ALM) mit. Zeitweise lag die Rate bei mehr als 16 Prozent. Die teilnehmenden Labore sind laut Verband für 80 bis 90 Prozent der Corona-Tests bundesweit verantwortlich.

Corona-Lockdown: Schulen öffnen erst wieder am 15. Februar

Update, Dienstag (19. Januar), 16.51 Uhr: Der aktuelle Lockdown geht in die Verlängerung und auch die Schulen sollen erst wieder ab dem 15. Februar öffnen. Das geht aus Informationen der ARD hervor. Eine offizielle Bekanntgabe steht noch aus.

Maskenpflicht und Corona: knapp 30.000 Verstöße an NRWs Bahnhöfen

Update, Dienstag (19. Januar), 16.46 Uhr: Die Bundespolizei hat an den Bahnhöfen in NRW in den vergangenen vier Monaten rund 27.600 Verstöße gegen die Maskenpflicht festgestellt. „Das sind täglich rund 230 Verstöße“, sagt Jens Flören, Sprecher der Bundespolizei im bevölkerungsreichsten Bundesland, der Rheinischen Post. Dies ziehe im Schnitt täglich 16 Anzeigen oder Berichte an das zuständige Ordnungsamt nach sich. 

Corona: Lodown soll bis zum 14. Februar verlängert werden

Update, Dienstag (19. Januar), 16.19 Uhr: Bund und Länder sind sich einig, dass der Lockdown bis zum 14. Februar verlängert wird. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag von Teilnehmern der Beratungen vonseiten des Bundes sowie der Länder. Weitere Details und ob aktuelle Maßnahmen weiter verschärft werden, sind bisher noch nicht bekannt.

Corona: Impftermin-Vergabe in NRW startet bald

Update, Dienstag (19. Januar), 16.01 Uhr: Die Terminvergabe für eine Corona-Impfung in den Impfzentren startet am Montag (25. Januar) um 8 Uhr. Online unter www.116117.de oder telefonisch.

Einen Impftermin vereinbaren können allerdings zunächst nur Menschen ab 80 Jahren, die zu Hause leben. Die ersten Impfungen in den 53 Impfzentren in NRW sollen am 1. Februar starten. Wann man voraussichtlich geimpft werden kann, kann nun ein Impfrechner ermitteln.

NRWs Ministerpräsident informiert noch heute über aktuelle Corona-Lage

Update, Dienstag (19. Januar), 15.40 Uhr: Im Anschluss an die derzeitigen Bund-Länder-Besprechungen will NRWs Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) über die aktuelle Corona-Lage informieren. Eine genaue Uhrzeit wird noch bekannt gegeben.

NRW/Corona: SPD will kostenlose FFP2-Masken zur Verfügung stellen

Update, Dienstag (19. Januar), 15.32 Uhr: Die SPD-Opposition will alle Bürger in NRW mit FFP2-Masken auf Staatskosten ausstatten. Die Partei will am Donnerstag beantragen, dafür eine halbe Milliarde Euro bereitzustellen, wie SPD-Fraktionsvizechefin Lisa-Kristin Kapteinat ankündigt. Die Gesundheitsversorgung dürfe nicht vom Einkommen abhängen. „Wir wollen, dass alle Menschen in NRW FFP2-Masken kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Das muss die Landesregierung jetzt sicherstellen - unabhängig davon, ob eine Maskenpflicht für NRW kommt oder nicht.“

Corona: FDP will Schulen in NRW schnellstmöglich wieder öffnen

Update, Dienstag (19. Januar), 15.09 Uhr: Die FDP aus NRW lehnt es ab, Schulen erst wieder ab dem 15. Februar zu öffnen. So ist es derzeit in der Beschlussvorgabe des Bund-Länder-Treffens anvisiert. Es müsse alles dafür getan werden, die Schulen wieder ab dem 1. Februar zu öffnen, meint Fraktionschef Christoph Rasche gegenüber dem WDR: Er würde von vielen Eltern den Wunsch hören, zumindest die Grundschulen im Wechselunterricht wieder zu öffnen. Auch eine gesetzliche Verpflichtung zum Homeoffice lehnt er ab.

Altmaier: „Corona-Maßnahmen müssen verschärft werden“

Update, Dienstag (19. Januar), 14.45 Uhr: Die Bundesregierung will in den nächsten Wochen bei den Corona-Hilfen einen zweistelligen Milliarden-Betrag nachlegen. Das twitterte das Bundeswirtschaftsministerium. Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sagte außerdem gegenüber RTL, dass die Corona-Einschränkungen nachgeschärft werden müssen: „Klar ist: Wir werden noch eine Schippe drauflegen müssen, damit wir die jetzigen ersten Erfolge auch ins Ziel bringen.“ Es seien alle Maßnahmen auf dem Tisch, auch Ausgangssperren wie in Frankreich.

Corona-Pandemie: 400.000 Menschen in der EU sind gestorben

Update, Dienstag (19. Januar), 14 Uhr: Mehr als 400.000 Menschen in der EU sind im Zusammenhang mit Corona gestorben, berichtet die EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides. Angesichts der Zahlen sei die EU noch weit davon entfernt, die Pandemie hinter sich zu lassen, so die Politikerin.

Hagen: Falscher Arzt sollte Impfzentrum in der Stadt leiten

Update, Dienstag (19. Januar), 13.35 Uhr: Am Montag (18. Januar) hat die Polizei Hagen einen falschen Arzt festgenommen. Ein 32-jähriger Mann soll bereits seit Mitte 2020 im Auftrag des DRKs verschiedene Aufgaben in der Pandemiebekämpfung übernommen haben – dabei ist er gar kein Arzt, sondern hat sich nur als einer ausgegeben (wir berichteten).

Die Staatsanwaltschaft wirft dem falschen Arzt jetzt gewerbsmäßigen Betrug, sowie Missbrauch von Titeln und Berufsbezeichnungen vor. Beim DRK hat er sich als Facharzt für Psychiatrie und Notfallmedizin ausgegeben, sollte in Hagen das Impfzentrum leiten. Er wird heute einem Haftrichter vorgeführt.

Debatte um Corona-Lockdown: FDP-Chef Christian Lindner ist gegen eine Ausgangssperre

Update, Dienstag (19. Januar), 13.15 Uhr: In 45 Minuten beginnt die Debatte von Bund und Ländern um schärfere Corona-Maßnahmen. FDP-Vorsitzender Christian Lindner macht noch einmal klar, dass er gegen eine Ausgangssperre ist. „Ausgangssperren könnten ein Instrument sein, dort wo wir massiv steigende Fallzahlen haben, die Situation vollkommen aus der Kontrolle ist.“

Allerdings seinen Ausgangssperren in Städten, wo die Fallzahlen niedrig seien, unverhältnismäßig, machte der Politiker im ARD-Morgenmagazin klar. „Ich halte die Ausgangssperre, die wirkliche Einschränkung der Freiheit, für ein unverhältnismäßig scharfes Mittel.“

Flugreise trotz Corona: Bundespolizei stoppt Bottroper Familie am Düsseldorfer Flughafen

Update, Dienstag (19. Januar), 12.10 Uhr: Eine Familie aus Bottrop, die eigentlich unter Corona-Quarantäne stand, hat am Düsseldorfer Flughafen versucht in die Türkei zu fliegen. Wie die Bundespolizei berichtet, habe der Familienvater trotz positivem Test die Flugreise antreten wollen.

Am Airport selber habe die Familie zwar zwei negative Testergebnisse vorweisen können, bei dem 44-Jährigen würde es aber Zweifel an der Richtigkeit des Dokuments geben. Der Grund für die Reise in die Türkei: Die Beerdigung der Mutter des Positiven. Doch dahin ging es für die Familie nicht, denn sie mussten zurück nach Bottrop in die häusliche Quarantäne.

Corona-Impfung: Deutschland erhält mehr Impfdosen als geplant

Update, Dienstag (19. Januar), 11.35 Uhr: Das Bundesgesundheitsministerium gibt bekannt, dass Deutschland 64 Millionen Impfdosen von Biontech/Pfizer erhalten wird. Zuerst war von 55, dann von 60 Millionen Impfdosen die Rede gewesen. Grund für die steigende Zahl ist der Verzicht von Impfdosen anderer EU-Länder.

Härterer Corona-Lockdown: Beschlussvorlage gibt Details preis

Update, Dienstag (19. Januar), 11.05 Uhr: Nach einem Entwurf für die Beschlussvorlage der Bund-Länder-Konferenz soll es nicht zu einer einheitlichen Ausgangssperre kommen. Dafür sollen auch unterhalb der 200er-Inzidenz die Länder und Landkreise die Möglichkeit haben, lokale Ausgangssperren einzusetzen oder den Bewegungsradius auf 15 Kilometern einzuschränken, berichtet das RND.

Der Lockdown soll bis zum 14. oder 15. Februar bestehen bleiben. Außerdem soll das Tragen von FFP2-Masken soll im Nahverkehr und in Geschäften nicht zur Pflicht werden. Dafür jedoch das Tragen der medizinischen Masken. Ebenfalls soll das Arbeiten im Homeoffice so weit wie möglich ausgedehnt werden.

Kampf gegen Corona-Pandemie: Kritik gegen beratende Wissenschaftler

Update, Dienstag (19. Januar), 10.40 Uhr: Ab 14 Uhr beraten sich Bund und Länder über härtere Lockdown-Maßnahmen. Doch schon im Vorfeld soll es zu Streit gekommen sein. Einige Berate der Ministerpräsidenten kritisieren, dass mit Lothar Wieler, Chef des RKI, Virologe Christian Drosten und dem Berliner Verkehrsplaner Kai Nagel nur einseitige Wissenschaftler der Regierung zur Seite stehen würden. Aber auch die voraussichtlichen Verschärfungen könnten heute für Diskussionsbedarf sorgen.

„Bevor neue Einschränkungen für Privathaushalte festgelegt werden, müssen die bestehenden Regeln effektiver umgesetzt und systematisch kontrolliert werden. Dazu gehört eine Verbesserung beim Schutz der gefährdetsten Gruppen in den Alten- und Pflegeheimen“, so der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Carsten Schneider, gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. „Generell muss es eine Verpflichtung zu Tests für das medizinische Personal und insbesondere das Pflegepersonal durch die Betreiber mindestens zweimal in der Woche geben.“

Nach Corona-Infektion: Lungentransplantation in Uniklinik Essen

Update, Dienstag (19. Januar), 9.55 Uhr: An der Uniklinik in Essen mussten Ärzte erstmals einem Patienten nach einer Corona-Infektion eine neue Lunge transplantieren. Nur so konnten sie dem 31-Jährigen das Leben retten. Nach der Infektion mit dem Virus habe sich der Gesundheitszustand des Mannes stark verschlechtert, berichtet der WDR. Nach der Transplantation würde es dem Patienten nun den Umständen entsprechend gut gehen.

Herne meldet drei weitere Corona-Todesopfer

Update, Dienstag (19. Januar), 9.30 Uhr: In Herne sind seit Beginn der Coronavirus-Pandemie 5.400 Infektionen nachgewiesen worden, 4.655 gelten als genesen. Aktuell infiziert sind 628 Personen, wovon 96 stationär im Krankenhaus behandelt werden. Innerhalb von 24 Stunden meldet die Stadt drei weitere Todesfälle: Eine Frau, Jahrgang 1941 und zwei Männer, Jahrgang 1928 und 1950 sind verstorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer in Herne auf 117.

Leverkusen: Corona-Mutation aus Großbritannien nachgewiesen

Update, Dienstag (19. Januar), 08.50 Uhr: In einem Pflegeheim in Leverkusen (NRW) hat es in der vergangenen Woche einen Corona-Ausbruch gegeben. Es wurden 29 von 114 Bewohnern und 15 Mitarbeiter positiv getestet. Schon kurz nach Bekanntwerden der Infektionszahlen wurde der Verdacht geäußert, dass es sich bei dem Ausbruch um eine mutierte Version des Coronavirus handeln müsste.

Daher hat das städtische Gesundheitsamt Abstriche auf die Mutation untersucht. In vier Fällen (zwei Mitarbeiter und zwei Bewohner) wurde die britische Mutation nachgewiesen, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Leverkusen.

Corona-Maßnahmen: Stadt Duisburg meldet 8.400 Verfahren

Update, Dienstag (19. Januar), 8.10 Uhr: Die Stadt Duisburg hat in NRW am meisten Geld durch die Corona-Verstöße eingenommen, berichtet dpa. Insgesamt 8.400 Ordnungswidrigkeitsverfahren seien eingeleitet worden. Wie ein Sprecher der Stadt mitteilt, seien meist die Kontaktregeln nicht eingehalten worden oder die Maske hätte gefehlt.

Wirtschaftsforscher sieht schärfere Lockdown-Maßnahmen kritisch

Update, Dienstag (19. Januar), 7.25 Uhr: Christoph Schmidt, Präsident des RWI-Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung, kritisiert eine mögliche Verschärfung des Corona-Lockdowns. „Ließe sich die Wirkung verschärfter Lockdown-Maßnahmen, etwa einer Ausgangssperre, verlässlich abschätzen, könnte man informiert abwägen, ob sie die damit verbundenen wirtschaftlichen Verluste tatsächlich rechtfertigen kann. Leider sind die Erkenntnisse über das Infektionsgeschehen aber immer noch unzureichend, die Wirkung einzelner Maßnahmen kann daher kaum beurteilt werden“, so Schmidt gegenüber Rheinische Post. Ab 14 Uhr beraten Bund und Länder heute über eine Verschärfung der Maßnahmen.

Corona-Lockdown: Mehrheit der Deutschen wollen härtere Regeln

Update, Dienstag (19. Januar), 6.50 Uhr: Wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov zeigt, wünschen sich mehr als 40 Prozent der Befragten eine Verschärfung der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. 21 Prozent wünschen dagegen eine Weiterführung der Beschränkungen, die zurzeit herrschen. Nur 13 Prozent sind für das Ende des Lockdowns, 17 Prozent wollen eine Lockerung der aktuellen Regeln.

Robert Koch-Institut: Neue Corona-Zahlen für Deutschland und NRW

Update, Dienstag (19. Januar), 6.30 Uhr: Das Robert Koch-Institut meldet für den heutigen Tag 11.369 neue Infektionen mit dem Coronavirus. Damit steigt die Zahl der insgesamt Infizierten auf 2.052.028. Innerhalb von 24 Stunden sind 989 an oder mit dem Coronavirus gestorben, 47.622 Todesopfer forderte das Virus in Deutschland insgesamt. Die Sieben-Tage-Inzidenz im gesamten Bundesgebiet liegt bei 131,5.

In NRW haben sich 1.679 Personen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt, insgesamt 453.576. Von den 989 heutigen Todesopfern stammen 183 aus dem bevölkerungsreichsten Bundesland. Rund 3.100 aktive Corona-Fälle gibt es derzeit in NRW, rund 4.600 sind von gestern auf heute von der Krankheit offiziell genesen.

Alles, was vor dem 19. Januar rund um das Coronavirus in NRW passiert ist, könnt ihr in unserem alten Ticker nachlesen.

Rubriklistenbild: © Michael Kappeler/dpa

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