Covid-19-Pandemie im Live-Ticker

Corona in NRW: Aktuelle Zahlen aus Dortmund +++ Droht der Mega-Lockdown?

Das Coronavirus grassiert weiter in Deutschland. Alle News und Zahlen zu Covid-19 in NRW im Live-Ticker von RUHR24.

  • Das RKI meldet in Deutschland weiterhin viele Neuinfektionen mit dem Coronavirus.
  • Aufgrund anhaltend hoher Fallzahlen ist der Lockdown in NRW verschärft und bis Ende Januar verlängert worden.
  • Eine Verlängerung des Lockdowns ab dem 1. Februar ist laut Merkel und Spahn nicht ausgeschlossen.

Update, Donnerstag (14. Januar), 20.46 Uhr: Dieser Live-Ticker wird ab sofort nicht mehr aktualisiert. Alle News zum Coronavirus in NRW gibt es in unserem neuen Ticker auf RUHR24.de.

Update, Donnerstag (14. Januar), 18.56 Uhr: Die zunehmende Verbreitung des mutierten Coronavirus alarmiert das Kanzleramt. Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet, soll der Kurs weiter verschärft werden. Weiter heißt es, dass die geplante Ministerpräsidentenkonferenz bereits Mitte nächster Woche stattfinden soll. Geplant sei der 19. oder 20. Januar. Dann soll über weitere Verschärfungen gesprochen werden. Ob das Treffen wirklich in der kommenden Woche stattfindet, steht noch nicht fest.

Coronavirus in Dortmund: Inzidenzwert sinkt – zwei weitere Todesfälle

Update, Donnerstag (14. Januar), 17.36 Uhr: Die Stadt Dortmund hat die aktuellen Corona-Zahlen veröffentlicht. Demnach sind heute 102 neue positive Corona-Fälle zu verzeichnen. Davon lassen sich 21 Fälle auf neun Familien zurückführen. Nach Berechnungen der Stadt liegt der Inzidenzwert demnach bei 126,5 und liegt dabei unter dem des Vortages (135). Weitere Corona-Zahlen im Überblick:

  • Aktuell befinden sich 2.348 Personen in Dortmund in Quarantäne.
  • Aktuell werden in Dortmund 132 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 23 intensivmedizinisch, davon wiederum elf mit Beatmung.

Darüber hinaus muss das Gesundheitsamt zwei weitere Todesfälle vermelden. Dabei handelt es sich um einen Mann im Alter von 64 Jahren und eine Frau im Alter von 93.

Coronavirus in NRW: Laschet stimmt Bürger auf längeren Lockdown ein

Update, Donnerstag (14. Januar), 17.19 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat es bereits angedeutet: Ein längerer Lockdown ist derzeit nicht ausgeschlossen. Auch NRW-Minister Armin Laschet (CDU) schließt einen längeren Lockdown aktuell nicht aus. Gegenüber dem Kölner Stadt-Anzeiger sagte der Minister, es sei aktuell falsch „etwas auszuschließen“. Demnach sei es möglich, dass die Maßnahmen bis Ostern verlängert werden.

Corona-Impfstoff in NRW scheinbar gestohlen

Update, Donnerstag (14. Januar), 16.49 Uhr: In einem Seniorenheim im Stadtteil Bockum-Hövel in Hamm wurde am Montag (11. Januar) von einem Mitarbeiter das Fehlen einer ungeöffneten Corona-Impfstoff-Ampulle festgestellt. Wie die Polizei mitteilt, kann derzeit eine Straftat nicht ausgeschlossen werden. Die Polizei Hamm hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen. Hinweise nimmt die Polizei telefonisch unter 02381 916-0 oder per E-Mail an hinweise.hamm@polizei.nrw.de entgegen.

Wer die Impfstoff-Ampulle der Firmen Biontech/Pfizer entwendet hat, dem rät die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe dringend davon ab, den Impfstoff zu verwenden. Wird der Corona-Impfstoff nicht sachgemäß gekühlt, hat das Auswirkungen auf die Wirksamkeit. Sollte das Mittel zusätzlich noch verdünnt werden, kann es zu medizinische Reaktionen beim Betroffenen kommen, die sofot ärztliche Hilfe nötig macht.

Schutz vorm Coronavirus: Brauchen wir drei Meter Abstand?

Update, Donnerstag (14. Januar), 15.39 Uhr: Abstand, Hygiene und Alltagsmaske sind die Grundlage für die AHA-Regel, die uns durch die Corona-Pandemie bringen soll. Doch beim Abstand sehen einige Experten Überarbeitungsbedarf und schlagen einen Mindestabstand von drei statt eineinhalb Metern vor.

Die britische Scientific Advisory Group for Emergencies (Sage) spricht sich laut Redaktionsnetzwerk Deutschland und Daily Mail für eine Drei-Meter-Regel aus. Auch Experten aus Deutschland sprechen sich für eine Vergrößerung eines Mindestabstandes aus. Allerdings zeichnet es sich weder in Großbritannien noch in Deutschland bisher ab, dass diese Regel in naher Zukunft angepasst werden würde.

Herne verschickt 12.000 Impf-Briefe – Impfzentrum kann bald die Arbeit aufnehmen

Update, Donnerstag (14. Januar), 15.17 Uhr: In Herne laufen die Vorbereitungen auf die kommenden Impfungen auf Hochtouren. Wie die Stadt mitteilt, bekommen Bewohner in Herne, die über 80 Jahre alt sind, in den nächsten Tagen Post von der Stadt. Darin werden sie über das Angebot der Impfung gegen Covid-19 informiert.

Neben einem Schreiben des Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) soll auch ein Schreiben des Oberbürgermeisters Frank Dudda sowie eine Anfahrtsbeschreibung zum Impfzentrum in Herne beiliegen. Insgesamt bereitet die Stadt aktuell 12.000 Briefe vor.

Am Donnerstagabend werden die Briefe zunächst nach Dortmund transportiert, im dortigen Verteilzentrum hat die Post die Kapazität so große Mengen an Briefen zu sortieren. Ab dem 25. Januar haben Herner und Hernerinnen dann die Möglichkeit, einen Termin im Impfzentrum zu vereinbaren.

Corona: Deutlich weniger Fluggäste in NRW

Update, Donnerstag (14. Januar), 14.02 Uhr: Die Flughäfen in NRW haben wegen der Corona-Pandemie derzeit deutlich weniger Passagiere. Die Zahl ging im November 2020 im Vergleich zum Vorjahresmonat um gut 90 Prozent zurück, wie das Statistische Landesamt mitteilt. Insgesamt wurden nur knapp 140.000 Fluggäste gezählt. Zwölf Monate zuvor waren es 1,4 Millionen.

NRW: Biotech-Branche boomt wegen Corona

Update, Donnerstag (14. Januar), 13.25 Uhr: Noch nie zuvor ist so viel Geld in die deutsche Biotechnologie-Branche geflossen wie während der Corona-Pandemie. Das liegt vor allem an den beiden Impfstoffentwicklern Biontech und Curevac.

Mehr als drei Milliarden Euro sammelte die Biotech-Industrie über Kapitalerhöhungen, die Börse oder Finanzinvestoren im ersten Jahr der Corona-Krise ein, wie der Branchenverband, die Biotechnologie-Industrie-Organisation (Bio Deutschland), mitteilte.

NRW/Corona: Impfungen wahrscheinlich gegen Mutationen wirksam

Update, Donnerstag (14. Januar), 13.07 Uhr: Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) geht davon aus, dass die derzeit zugelassenen Impfstoffe auch gegen die neuen Corona-Mutationen schützen. Eine Anpassung der Impfstoff-Baupläne wäre andernfalls aber auch innerhalb von wenigen Wochen möglich. Eine Zulassung könne schnell erfolgen.

Bis zum Sonntag seien dem Institut 325 Verdachtsfälle von Nebenwirkungen nach Impfungen gemeldet worden, das entspreche 0,53 Verdachtsfällen pro 1.000 Impfdosen und sei konsistent mit den bekannten Fachinformationen.

Corona in NRW: Kinderkrankentage werden verdoppelt

Update, Donnerstag (14. Januar), 12.43 Uhr: Die Zahl der Kinderkrankentage wird in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie pro Elternteil offiziell von 10 auf 20 verdoppelt. Alleinerziehende erhalten 40 statt der üblichen 20 Tage. Das beschloss der Bundestag vor dem Hintergrund der Einschränkungen an Schulen und Kitas. Der Bundesrat soll am Montag in einer Sondersitzung noch zustimmen. Die Regelung soll rückwirkend zum 5. Januar gelten.

NRW: Erneuter Corona-Ausbruch in Fleischbetrieben

Update, Donnerstag (14. Januar), 12.18 Uhr: In einem fleischverarbeitenden Betrieb in Frechen nahe Köln haben sich 55 Beschäftigte mit Corona infiziert. Am 28. Dezember sei bei einer der Mitarbeiterinnen ein Covid-19 nachgewiesen worden, wie der Rhein-Erft-Kreis mitteilt. Daraufhin seien die Mitbewohner in einer Gemeinschaftsunterkunft ebenfalls getestet worden. Bisher sei bei 55 Beschäftigten eine Infizierung mit dem Coronavirus nachgewiesen worden.

Corona-Update für NRW: Lauterbach plädiert für Homeoffice

Update, Donnerstag (14. Januar), 11.57 Uhr: Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat sich für eine Pflicht zur Heimarbeit ausgesprochen. „Die derzeitige Coronasituation ist trotz der verschärften Bestimmungen unbefriedigend“, sagte Lauterbach auf NDR Info. „Das Land kommt so aus dem Lockdown nicht heraus.“

Nach Meinung des SPD-Politikers könnte es ein Fehler gewesen sein, sich bei den strengeren Regeln auf das Privatleben und die Schulen zu konzentrieren. „Es ist stark anzunehmen, dass sich viele Menschen im Beruf anstecken“, sagte Lauterbach. Eine Pflicht, zu Hause zu arbeiten, sei mindestens erwägenswert.

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach plädiert für Homeoffice-Pflicht.

Aktuelle Corona-Zahlen aus NRW

Update, Donnerstag (14. Januar), 11.28 Uhr: In NRW sind heute 4.145 weitere positive Testergebnisse hinzugekommen, wie das Landezentrum Gesundheit mitteilt. Außerdem sind im Bundesland 183 weitere Personen an Corona verstorben. Die Zahlen im Überblick:

Gemeldete Fälle insgesamt439.600
Wocheninzidenz131,2
Aktuell infiziert57.800
Bisher genesen373.200
Insgesamt verstorben8.585

Corona-Update für NRW: Deutsche Wirtschaft bricht ein

Update, Donnerstag (14. Januar), 11.06 Uhr: Die Corona-Pandemie hat in der deutschen Wirtschaft 2020 den schwersten Konjunktureinbruch seit der Finanzkrise ausgelöst. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) schrumpfte um 5,0 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Ein größeres Minus hatte es zuletzt 2009 mit damals 5,7 Prozent gegeben.

Corona/NRW: Pandemiemüdigkeit wird sichtbarer

Update, Donnerstag (14. Januar), 10.42 Uhr: Der Epidemiologe Dirk Brockmann vom Robert Koch-Institut (RKI) hat eine weitere Kontaktreduzierung im Kampf gegen die Corona-Pandemie vorgeschlagen. Die aktuellen Kontaktbeschränkungen wirkten nicht so gut wie der Lockdown im vergangenen Frühjahr, das sehe man an den Mobilitätsdaten, die Brockmann in einer Pressekonferenz erklärte.

Im ersten Lockdown sei die Mobilität innerhalb einer Woche um 40 Prozent zurückgegangen. Vor Weihnachten seien auch weniger Menschen unterwegs gewesen, allerdings seien über die Feiertage immer noch viele Reisen zu verzeichnen gewesen. „Das hängt auch viel mit Pandemiemüdigkeit zusammen„“ sagte Brockmann.

Lothar Wieler macht Hoffnung auf ein Ende der Corona-Pandemie

Update, Donnerstag (14. Januar), 10.18 Uhr: RKI-Chef Prof. Dr. Lothar Wieler informiert derzeit über die neuesten Entwicklungen in der Corona-Pandemie und machte dabei den Bürgern Mut: „Am Ende dieses Jahres werden wir die Pandemie kontrolliert haben“, so Wieler.

Er warnte aber auch: „Es sind immer mehr Jüngere betroffen, auch in den Kliniken. Die Versorgung kann nicht mehr flächendeckend gewährleistet werden. Auf manchen Intensivstationen liegt das Durchschnittsalter bei 60 Jahren.“ Wieler appellierte außerdem an Arbeitgeber möglichst viel Heimarbeit (Homeoffice) zu ermöglichen.

RKI-Chef Lothar Wieler meint, gegen Endes des Jahres sei die Pandemie „unter Kontrolle“.

Wieler erklärte außerdem, dass die neue Virus-Mutation ausschließlich von Reisenden ins Land getragen worden sei. Deshalb solle man auf Reisen möglichst verzichten. „Es kann sein, dass die Lage sich verschlimmert. Wir müssen die Virus-Varianten im Auge behalten. Umso wichtiger sind die AHA+L-Regeln“, so der RKI-Chef. „Die Schutzmaßnahmen wirken, das sehen wir an den anderen Atemwegsinfekten, die in diesem Jahr stark zurückgegangen sind.“

Die Zahlen seien immer noch nicht ganz einfach zu interpretieren. Das liege immer noch an den Nachwirkungen der Feiertage, viele seien noch nicht zum Arzt gegangen, manche Behörden hätten erst jetzt wieder die Arbeit aufgenommen.

NRW/Dortmund: 230 Pflegekräfte in Quarantäne

Update, Donnerstag (14. Januar), 10.01 Uhr: In den Dortmunder Senioreneinrichtungen befinden sich aktuell rund 230 Bewohner und Mitarbeiter in Quarantäne. Das hat eine Stadtsprecherin gegenüber Radio 91.2 bestätigt. Demnach kommen zu 227 positiv Corona-Getesteten noch weitere Menschen hinzu, die getrennt von anderen Bewohnern untergebracht, gepflegt und versorgt werden müssen.

NRW: Bielefeld hat höchste Corona-Inzidenz

Update, Donnerstag (14. Januar), 9.38 Uhr: Mit Bielefeld (291,4), Bottrop (212,6), dem Oberbergischen Kreis (209,9) und dem Kreis Recklinghausen (207,3) überschreiten derzeit vier Landkreise in NRW die Inzidenz von 200 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner . Am Mittwoch hatten noch acht Kreise und kreisfreie Städte über der 200er-Marke gelegen.

Bielefeld hat also den mit Abstand höchsten Inzidenzwert. Wie die „Neue Westfälische“ aber berichtet, hat es in Bielefeld Nachmeldungen früherer Fälle gegeben, die die Inzidenz der Stadt in die Höhe treiben. Dies bestätigte die Pressestelle der Stadt. Man arbeite an der Aufarbeitung eines Meldestaus.

Corona: Neue Einreiseregelungen gelten ab heute

Update, Donnerstag (14. Januar), 9.13 Uhr: Die Einreiseregelung nach Deutschland aus Ländern mit hohen Corona-Infektionszahlen gelten. Bedeutet konkret: Wer in den letzten zehn Tagen in einem Risikogebiet war, muss spätestens 48 Stunden nach Einreise einen negativen Test vorweisen.

Bei Gebieten mit besonders hohen Infektionszahlen oder wenn dort neue ansteckendere Virus-Varianten kursieren, muss das Testergebnis schon vor der Einreise da sein und etwa auch der Fluggesellschaft vorgelegt werden können. Generell gilt für Einreisende aus Risikogebieten schon jetzt eine Pflicht, sich nach der Rückkehr in Quarantäne zu begeben. Das soll auch so bleiben.

NRW: Corona-Impfstoff von Johnson&Johnson vielversprechend

Update, Donnerstag (14. Januar), 8.45 Uhr: SPD-Gesundeitsexperte Karl Lauterbach hält das Vakzin von Johnson&Johnson für vielversprechend. Der Politiker teilte via Twitter eine aktuelle Studie zum Corona-Impfstoff. Das Unternehmen hatte gestern angekündigt, im Februar zu Zulassung für seinen Impfstoff in der EU zu beantragen.

NRW: Wegen Corona sollen Schüler nicht sitzen bleiben können

Update, Donnerstag (14. Januar), 8.20 Uhr: Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordert am Ende des laufenden Schuljahrs eine Versetzung aller Schüler. „Eine Ausnahmesituation wie die Corona-Krise verlangt besondere Regelungen: In diesem Schuljahr darf niemand sitzenbleiben“, so die GEW-Vorsitzende Marlis Tepe zum Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

Die Länder sollten es außerdem ermöglichen, Abschlüsse wie das Abitur und den mittleren Abschluss „auch ohne Prüfung abzulegen - etwa, indem die Vorleistungen, die bereits erbracht worden sind und ohnehin den größten Teil der Note ausmachen, gewertet werden“, fügte Tepe hinzu.

Corona-Update für NRW: Virologe über das Schließen von Schulen

Update, Donnerstag (14. Januar), 7.59 Uhr: Der Epidemiologe Timo Ulrichs sieht das Schließen von Schulen derzeit als verhältnismäßig an. „Sie sind zwar keine Treiber der Pandemie, aber sie können sehr stark betroffen sein und dazu beitragen, dass sich das Virus noch weiter ausbreitet“, so der Professor für internationale Not- und Katastrophenhilfe an der Akkon Hochschule in Berlin. Momentan sei der Infektionsdruck von außen zu groß. Seiner Ansicht nach sollten die Schulen mindestens den ganzen Januar geschlossen bleiben.

Corona/NRW: Mutationen werden zu wenig erforscht

Update, Donnerstag (14. Januar), 7.37 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat eingeräumt, dass in Deutschland zu wenige Laborbefunde auf neue Coronavirus-Varianten untersucht werden. Die notwendige Sequenzierung finde allerdings auch in anderen Ländern Europas zu wenig statt, sagte er in der ARD.

Gesundheitsminister Jens Spahn (40, CDU)

Neuer Höchstwert bei Corona-Verstorbenen erreicht

Update, Donnerstag (14. Januar), 7.14 Uhr: Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) sind in Deutschland 1.244 weitere Menschen gestorben, die positiv auf Corona getestet wurden. Das ist ein neuer Höchstwert. Die Zahl der Todesfälle erhöht sich damit auf insgesamt 43.881. Zudem gibt das RKI 25.164 neue positive Testergebnisse bekannt. Die Gesamtzahl steigt damit auf rund 1.978.590.

Corona: Grünen NRW für FFP2-Pflicht

Update, Donnerstag (14. Januar), 6.45 Uhr: Die Grünen in NRW sind unter bestimmten Bedingungen für eine FFP2-Maskenpflicht beim Einkaufen und im Nahverkehr. Die Infektionslage in NRW sei trotz des seit Wochen andauernden Lockdowns angespannt, so die Grünen-Landeschefin Mona Neubaur gegenüber der Rheinischen Post.

Allerdings müsse sichergestellt sein, dass die FFP2-Masken in ausreichender Menge und flächendeckend verfügbar seien. An Menschen mit geringem Einkommen müssten kostenlose Masken verteilt werden. „Infektionsschutz darf keine Frage des Geldbeutels sein“, so Neubaur.

Corona/NRW: Längerer Lockdown laut Laschet möglich

Update, Donnerstag (14. Januar), 6.21 Uhr: Auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) schließt eine Verlängerung des Lockdowns nicht aus. „Völlig klar: Die Lage ist sehr ernst. Es wäre falsch, jetzt etwas auszuschließen“, so Laschet dem Kölner Stadt-Anzeiger.

Frühestens ab Sonntag (17. Januar) werde es ein „realistisches Bild“ von den Corona-Infektionszahlen geben, womit auch das Geschehen der Feiertage abgebildet werde. Derzeit sei auch noch nicht bekannt, wie sich die Mutation aus Großbritannien auf die Infektionslage auswirke.

Corona in NRW: Senioren in Altenheim erkranken trotz Impfung an Corona

Update, Mittwoch (13. Januar), 22.37 Uhr: In Hagen haben sich mehrere Bewohner eines Altenheims trotz Impfung mit Corona infiziert, berichtet die WAZ. Dies ist möglich, weil sich erst sieben bis zehn Tage nach der Verabreichung des Impfstoffs ein 50- bis 80-prozentiger Schutz ausbildet.

Das Problem: Die Patienten können nun möglicherweise nicht rechtzeitig ihre zweite Impfdosis erhalten. Diese wird normalerweise nach vier Wochen verabreicht. Wann und ob sie nach einer Gesundung die zweite Dosis erhielten, sie nicht geklärt, diesbezüglich warte man auf Erklärungen des Landes NRW, heißt es.

Corona: Moderna und Pfizer glauben an Impfstoff-Wirksamkeit gegen Mutanten

Update, Mittwoch (13. Januar), 22.14 Uhr: Die Pharmakonzerne Pfizer und Moderna sind überzeugt, dass ihre Corona-Impfstoffe auch gegen die britischen und südafrikanischen Mutanten wirksam sind. „Wir gehen davon aus, dass wir geschützt sind“, so Moderna-Manager Tal Zaks heute (13. Januar) bei einer EU-Gesundheitskonferenz. Auch Pfizer-Chef Albert Bourla ist positiv gestimmt.

Tatsächlich sei es jedoch auch möglich, „binnen Wochen“ eine neue Variante des Impfstoffs zu entwickeln.

Aktuell sind die Impfstoffe von Biontech und Moderna in der EU im Kampf gegen das Coronavirus zugelassen.

Corona in NRW: Studenten aus Wohnheime leiden nicht unter größerem Risiko

Update, Mittwoch (13. Januar), 21.57 Uhr: Die Universitätsklinik Bochum hat herausgefunden, dass Studenten in Wohnheimen trotz engerem Zusammenleben und teilweise geteilten Küchen und Badezimmern keinem erhöhten Corona-Risiko ausgesetzt sind

„Entgegen mancher Befürchtung gibt es in den Wohnheimen offenbar nicht mehr Infektionen als in der Gesamtbevölkerung“, sagt Prof. Wolfgang E. Schmidt, Direktor der Klinik für Innere Medizin im St.-Josef-Hospital. Zuerst berichtete die WAZ.

Corona in NRW: Forscher aus Bochum kritisieren Verordnung der Impfreihenfolge

Update, Mittwoch (13. Januar), 21.38 Uhr: Andrea Kießling, Juristin von der Ruhr Universität Bochum, kritisierte heute anlässlich einer Anhörung des Gesundheitsausschuses des Bundestags, die Verordnung der Impfreihenfolge. Die Expertin erklärte in einer schriftlichen Stellungnahme, dass es derzeit keine Vorschrift gebe, die das Bundesgesundheitsministerium zur Festlegung der Impfreihenfolge ermächtige. Diese Kritik wurde auch von anderen Wissenschaftlern geteilt.

Kießling schlug stattdessen vor, die Verteilungsziele und -kriterien durch ein Parlamentsgesetz festzulegen. werden, erklärte Kießling.

In Deutschland werden zuerst Bürger über 80 Jahre, Pflegebedürftige sowie diejenigen, die sie pflegen und betreuen, geimpft.

Corona: Kinderhilfswerk fordert weiteren Corona-Kinderbonus

Update, Mittwoch (13. Januar), 21.11 Uhr: Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert einen zweiten Corona-Kinderbonus von der Bundesregierung. Eine Einmalzahlung von 300 Euro pro Kind käme anders als das Kindergeld auch bei Empfängern von Hartz IV an, sagte der Pressesprecher des Kinderhilfswerks, Uwe Kamp, den Sendern RTL und ntv.

Im Herbst 2020 hatten Familien im Rahmen des Corona-Konjunkturpakets der Bundesregierung bereits 300 Euro pro Kind erhalten.

Corona in NRW: Viele Todesfälle in Essen

Update, Mittwoch (13. Januar), 20.46 Uhr: In Essen sind in den vergangenen Tagen sechs Menschen in Verbindung mit Covid-19 gestorben. Das teilte die Stadt am Abend mit. Am Montag (11. Januar) sind ein 92-Jähriger, ein 50-Jähriger, ein 83-Jähriger sowie ein 86-Jähriger verstorben. Am Dienstag (12. Januar) ist ein 86-jähriger Essener und am Mittwoch (13. Januar) ist eine 95-jährige Essenerin gestorben.

Corona in NRW: Apothekerverband für FFP2-Maskenpflicht

Update, Mittwoch (13. Januar), 20.16 Uhr: Der NRW-Apothekerverband setzt sich – im Gegensatz zu NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef-Laumann (CDU) – für eine Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken im Nahverkehr und beim Einkaufen ein.

Und nicht nur dort: „Auch in Betrieben mit mehreren Beschäftigten sollte das Tragen von FFP2-Masken Standard werden“, sagt Thomas Preis, Vorsitzender des Apothekerverbands Nordrhein. Als Argument gibt er den besseren Eigenschutz gegen eine Corona-Infektion an: „Bis zu 94 Prozent der Aerosole werden bei FFP2-Masken ausgefiltert.“ Zuerst berichtete die WAZ.

Corona in NRW: Mann aus Oer-Ekenschwick klagt gegen 15-km-Regel

Update, Mittwoch (13. Januar), 19.57 Uhr: Am Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster ist ein Eilantrag gegen die umstrittene 15-Kilometer-Regel für Bewohner von Corona-Hotspots eingegangen. Wie das Gericht mitgeteilt hat, ist der Antragsteller ein mann aus Oer-Erkenschwick im Kreis Recklinghausen.

In NRW gilt die Einschränkung der Bewegungsfreiheit derzeit sowohl im Kreis Recklinghausen, als auch in den Kreisen Höxter, Minden-Lübbecke und im Oberbergischen Kreis

Corona: NRW-Gesundheitsminister Laumann gegen Impfpflicht

Update, Mittwoch (13. Januar), 19.18 Uhr: NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat sich klar gegen eine Impfpflicht für Pflegekräfte ausgesprochen. Anders als der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU), der zuvor eine Impfpflicht für Pflegekräfte ins Spiel gebracht hatte, halte Laumann nichts davon. Das sagte der Politiker am Dienstag (12. Januar) in Essen.

Man müsse das Personal stattdessen mit Aufklärung überzeugen, eine Pflicht sei im schlimmsten Fall kontraproduktiv: „Das führt nur zu Trotzreaktionen“, so Laumann.

Corona: Kindergeburtstag in Hameln eskaliert

Update, Mittwoch (13. Januar), 18.57 Uhr: In Hameln (Niedersachsen) hat eine Familie unerlaubt den Geburtstag ihres Kindes mit 30 Personen gefeiert. Das berichtet die Polizei Hameln-Pyrmont. Als sich die Nachbarn bei der Polizei beschwerten und diese ausrückte, versuchten sich die Teilnehmer mit den Kindern in der Wohnung zu verstecken.

So soll sich eine Frau mit fünf Kindern in der Toilette eingeschlossen haben, andere hätten sich in Schränken versteckt, berichtetet ein Polizeisprecher. Gegen die 15 anwesenden Erwachsenen wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

Corona: US-Forscher wollen neue Mutation entdeckt haben

Update, Mittwoch (13. Januar), 18.15 Uhr: In den USA soll nach Angaben von Forschern eine neue Virus-Mutation bei einem Patienten im Staat Ohio entdeckt worden sein. Diese sei ähnlich der Mutation aus Großbritannien, die als stark ansteckend eingestuft wird.

Wie Wissenschaftler des Wexner Medical Center der Ohio State University bekannt gegeben haben, könnte sich die Mutation aus einer bereits in den USA bekannten Variante heraus entwickelt haben.

Corona: Biontech-Impfstoff soll bald in NRW hergestellt werden

Update, Mittwoch (13. Januar), 17.44 Uhr: Das US-Unternehmen Baxter soll demnächst im westfälischen Halle Impfdosen der Firmen Biontech und Pfizer herstellen. Laut eines Berichts des WDR sagte der Firmensprecher Jürgen Fleischer: „Der Plan ist, dass wir Ende Februar, Anfang März mit der Produktion von Biontech-Impfstoff beginnen.“

Es soll sich aber um einen Auftrag in dreistelliger Millionenhöhe an Impfdosen handeln, die innerhalb von 18 Monaten hergestellt werden sollen

Corona in NRW: Dortmund meldet 164 neue Infektionen und fünf Todesfälle

Update, Mittwoch (13. Januar), 17.02 Uhr: In Dortmund hat es am heutigen Mittwoch (13. Januar) 164 Neuinfektionen gegeben. Das teilte die Stadt in einer Mitteilung mit. Von diesen Neuinfektionen seien 40 Fälle 19 Familien zuzuordnen.

Insgesamt steigt die Zahl der Corona-Fälle in Dortmund nun auf 15.471. Derzeit seien 1553 Menschen mit SAR-CoV-2 infiziert. Nach den heutigen Zahlen wird die Sieben-Tage-Inzidenz in Dortmund laut einer Berechnung der Stadt 135 betragen.

Hinzu kommen heute in Dortmund fünf Todesfälle: Eine 92-jährige Frau, ein 94-jähriger Mann, ein 93-jähriger Mann und ein 78-jähriger Mann starben ursächlich an Covid-19. Ein 75-jähriger Mann starb nicht ursächlich an Covid-19. Die Zahl der Corona-Todesopfer in Dortmund steigt damit auf 132 Menschen, die ursächlich an Covid-19 gestorben sind und 69 Fälle, die aufgrund anderer Ursachen verstarben.

Corona in NRW: Polizisten aus Münster verstoßen gegen Corona-Auflagen

Update, Mittwoch (13. Januar), 16.37 Uhr: Drei Polizeibeamte aus Münster sollen im Dezember gegen die Corona-Regeln verstoßen haben. Wie die Westfälischen Nachrichten zuerst berichtet hatten, kommt auf die Beamten nun ein Disziplinarverfahren zu.

Die drei Polizeibeamten sollen mit einem gemeinsamen Essen nach Dienstschluss gegen die Kontaktbeschränkungen verstoßen haben, gab heute auch eine Polizeisprecherin bekannt. Aufgeflogen ist der Vorfall, als Kollegen nach Beschwerden wegen Lärmbelästigung ausgerückt waren.

Der Vorfall sei „ausgesprochen ärgerlich“, kommentierte ein Polizeisprecher den Vorfall gegenüber den Westfälischen Nachrichten. Die beteiligten Beamten hätten sich aber in anschließenden intensiven Gesprächen einsichtig gezeigt. Zusätzlich zu den internen dienstrechtlichen Ermittlungen prüfe die Stadt nun aber noch mögliche Ordnungswidrigkeiten.

Corona in NRW: Hunde dürfen weiter zum Friseur

Update, Mittwoch (13. Januar), 16.14 Uhr: Während Menschen im derzeitigen Lockdown auf einen Friseurbesuch verzichten müssen, können Vierbeiner aus NRW sich die Haare machen lassen. Das geht aus einem Gerichtsurteil hervor.

Das aktuell geltende Verbot von Friseurdienstleistungen umfasse nur Dienstleistungen an Menschen, erklärte heute das Verwaltungsgericht Münster. Hunde dürfen also weiterhin in Hundesalons frisiert werden. Bei der Übergabe des Hunds müsse aber der vorgeschriebene Mindestabstand von eineinhalb Metern zwischen Friseur und Hundebesitzer eingehalten werden.

Corona: Feier im Kreis Recklinghausen aufgelöst

Update, Mittwoch (13. Januar), 15.42 Uhr: In Herten bei Recklinghausen musste die Polizei am Dienstagabend (14. Januar) gegen 17.40 Uhr eine illegale Feier auflösen. In der Wohnung hätten insgesamt neun Personen „lautstark eine Party“ gefeiert, berichtet die Polizei.

Da diese Zusammenkunft gegen die aktuelle Coronaschutzverordnung verstieß, bekamen die Anwesenden Anzeigen. Ein Partygast bekam noch zusätzlich eine Anzeige wegen der Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes, weil er die Beamten und Gespräche filmte.

Im Ruhrgebiet wurde wieder eine Corona-Party aufgelöst.

Corona in NRW: Virus-Mutation aus Großbritannien in Köln nachgewiesen

Update, Mittwoch (13. Januar), 15.11 Uhr: Erst vor wenigen Tagen wurde die mutierte Coronavirus-Version aus Südafrika in Bottrop festgestellt, nun wurde auch die hochansteckende Mutation aus Großbritannien in einer Stadt in NRW nachgewiesen. Betroffen sind zwei Personen aus Köln. Das bestätigte die Stadt am Mittwoch (13. Januar) auf ihrer Website.

Die beiden Patienten seien aber nicht schwerer erkrankt als bei der „normalen“ Variante. Laut britischen Forschern ist die Mutation um 50 bis 70 Prozent ansteckender als bisherige Formen von COVID-19. Erste Studien zeigen außerdem, dass besonders Menschen unter 20 Jahren für die Mutation empfänglich sind und sie schneller verbreiten können.

Corona in NRW: Neue Einreise-Regel beschlossen

Update, Mittwoch (13. Januar), 15.05 Uhr: Die neue Einreise-Regel für Menschen aus Corona-Risikogebieten wurde nun von der Bundesregierung final beschlossen. Das bedeutet: Menschen, die aus Ländern mit hohen Infektionszahlen kommen oder in denen Corona-Mutationen kursieren, benötigen zur Einreise nach Deutschland einen negativen Test, der schon vor dem Abflug der Fluggesellschaft vorgelegt werden muss.

Nach der Landung müssen Reisende dann außerdem in Quarantäne.

Corona: So viele Geimpfte gibt es schon in Deutschland

Update, Mittwoch (13. Januar), 14.40 Uhr: In Deutschland sollen bereits mehr als 750.000 Menschen geimpft worden sein. Das gab Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Mittwoch in einer Regierungserklärung im Bundestag bekannt.

Gleichermaßen appellierte der CDU-Politiker aber auch an die Impfbereitschaft der Bevölkerung: „Nur wenn über das Jahr hinweg die allermeisten der Bürgerinnen und Bürger bereit sind, sich impfen zu lassen, können wir das Virus wirklich besiegen“, so Spahn.

Corona-Impfung für Pflegekräfte: Streeck lehnt Pflicht ab

Update, Mittwoch (13. Januar), 14.08 Uhr: Bei der Debatte über eine mögliche Impfpflicht in Pflegeberufen mischt sich nun auch NRW-Virologe Hendrick Streeck ein. Er lehne eine solche Pflicht, wie er auch Twitter verkündet. Stattdessen seinen eine bessere Bezahlung und mehr Wrtschätzung für Pflegekräfte sinnvoll.

Corona/NRW: Spahn will die Infektionszahlen weiter eindämmen

Update, Mittwoch (13. Januar), 13.47 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mahnt, dass die Pandemie weiter eingedämmt werden müsse. „Wir müssen die zu hohen Todeszahlen und Infektionszahlen weiter senken“, sagte Spahn im Deutschen Bundestag.

Spahn Sieht Deutschland dank der anlaufenden Impfungen aber „aus dem Weg raus aus der Pandemie“. Er lobte die voranschreitende Impfstoffentwicklung und die Geschwindigkeit, mit der die Forschung die Vakzine entwickelt. „Nie in der Menschheitsgeschichte war ein Impfstoff so schnell verfügbar“, sagte Spahn. Das sei auch ein Deutscher Erfolg.

NRW: Corona-Warnapp hat derzeit eventuell Störungen

Update, Mittwoch (13. Januar), 13.16 Uhr: Derzeit gibt es Probleme mit der Corona-Warnapp des Bundes. Nutzer erhalten aktuell eventuell kein aktuelles Ergebnis bei der Risiko-Ermittlung. Auf Twitter berichten mehrere Anwender, dass die App den Status nicht aktualisiert. Nur auf dem iPhone tauche der Fehler nicht auf.

NRW: Weitere Corona-Impfstoff könnte bald geprüft werden

Update, Mittwoch (13. Januar), 12.53 Uhr: Das US-Unternehmen Johnson&Johnson will noch im Februar einen Zulassungsantrag für seinen Corona-Impfstoff bei der EU einreichen, erklärte Mitglied des Europa-Parlaments Peter Liese (CDU) im WDR. Für Deutschland sind über die EU 37,25 Millionen Dosen des Impfstoffs von Johnson&Johnson vorgesehen, so das Bundesgesundheitsministerium. Das Mittel könnte zu dem Zeitpunkt das vierte in der EU zugelassene Vakzin sein.

Corona-Impfstoff könnte bald in NRW produziert werden

Update, Mittwoch (13. Januar), 12.18 Uhr: Ein Corona-Impfstoff soll bald auf dem Gelände von Bayer in Wuppertal hergestellt werden. Es geht um das Vakzin von AstraZeneca, für das gerade eine Zulassung in der EU geprüft wird. Erst kürzlich hatte auch das Tübinger Unternehmen Curevac bekannt gegeben, dass es in der Impfstoffentwicklung mit Bayer kooperiere.

NRW: Deutsche Post würde Mitarbeiter gegen Corona impfen lassen

Update, Mittwoch (13. Januar), 11.54 Uhr: Die Deutsche Post ist bereit, Mitarbeiter auf eigene Kosten gegen das Coronavirus zu impfen, wenn der Konzern Zugriff auf den Impfstoff erhält. „Wir versuchen nicht selbstständig Impfstoff zu kaufen“, sagte Konzernchef Frank Appel. „Wenn wir Gelegenheit hätten, den Impfstoff über die Regierung zu bekommen, würden wir die Mitarbeiter zu unseren Kosten impfen“, fügte er hinzu. Dies sei aktuell aber nicht der Fall.

Corona: NRW-Landesregierung appelliert wegen Impfung an Klinik-Mitarbeiter

Update, Mittwoch (13. Januar), 11.28 Uhr: Kurz vor dem Impfstart in den NRW-Krankenhäusern appelliert die Landesregierung Mitarbeiter in den Kliniken und in der Pflege, das Angebot in Anspruch zu nehmen. „Bitte lassen Sie sich gegen Covid-19 impfen und schützen Sie damit Ihre Angehörigen und sich selbst sowie die Ihnen anvertrauten Patientinnen und Patienten vor einer Ausbreitung des Virus“, heißt es in einer Mitteilung des Gesundheitsministeriums. Auch die Krankenhausgesellschaft und der Pflegerat schlossen sich dem Appell an.

Herne/NRW: Aktuelle Corona-Zahlen

Update, Mittwoch (13. Januar), 11.11 Uhr: Die Stadt Herne meldet drei weitere Todesfälle in Zusammenhang mit Corona. Darunter sind eine Frau, Jahrgang 1946 und zwei Männer, Jahrgang 1942 und 1949. Insgesamt sind 107 Menschen aus Herne an Corona verstorben. Seit Beginn der Pandemie wurden 5.231 Infektionen mit Covid-19 in der Stadt nachgewiesen.

Corona-Update: Olaf Scholz stellt weitere Finanzhilfen in Aussicht

Update, Mittwoch (13. Januar), 10.56 Uhr: Bundesfinanzminister Olaf Scholz (CDU) stellt weitere Finanzhilfen für Unternehmen in der Corona-Krise in Aussicht. Es werde alles Nötige getan werden, was zur Stabilisierung der Wirtschaft beitrage, so der SPD-Politiker im ZDF. „Und wir werden das so lange machen, wie es nötig ist.“ Er zog eine positive Bilanz der bisherigen Hilfen: „Die starke fiskalische Antwort, die Bazooka, hat tatsächlich ihre Wirkung entfaltet.“

NRW/Corona: Längerer Lockdown laut Jens Spahn nicht ausgeschlossen

Update, Mittwoch (13. Januar), 10.21 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) stimmt bereits auf weitere Maßnahmen zur Bewältigung der Pandemie ein. Im Deutschlandfunk sagte er, es müsse alles getan werden, um die Verbreitung neuer Coronavirus-Mutationen zu vermeiden. Man werde deshalb Einreisebeschränkungen, Testverpflichtungen sowie Genom-Sequenzierungen verordnen.

Laut Spahn sei es außerdem nicht möglich, den aktuellen Lockdown ab dem 1. Februar zu lockern. Soziale Kontakte müssten die nächsten zwei bis drei Monate weiterhin reduziert werden. Er appellierte außerdem wiederholt an alle Arbeitgeber, Homeoffice zu ermöglichen.

Einreise-Regeln nach Deutschland könnten wegen Corona-Mutation verschärft werden

Update, Mittwoch (13. Januar), 9.50 Uhr: Die Bundesregierung will wegen der Virus-Mutationen wie in Großbritannien heute neue Einreise-Regeln für Menschen aus Corona-Risikogebieten beschließen. Zur Einreise könnte es demnach bald einen negativen Test benötigen. Dieser soll noch vor Abreise nach Deutschland der Fluggesellschaft vorgelegt werden. Außerdem müsse der Reisende nach der Landung in Quarantäne.

Zusätzlich gelten weiterhin eigene Einreise-Regeln der Bundesländer. Wegen der Virus-Mutationen müssen Reisende aus Irland, Großbritannien oder Südafrika schon jetzt einen negativen Test vorlegen, wenn sie nach NRW wollen.

Corona: Längerer Lockdown weiterhin möglich

Update, Mittwoch (13. Januar), 9.17 Uhr: gestern äußerte sich bereits Bundeskanzlerin Angel Merkel zu einem möglichen, längerem Lockdown der über den 31. Januar hinaus geht. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (CDU) hält sich eine Verlängerung des Lockdowns ebenfalls offen. Die Regierung werde rechtzeitig die notwendigen Entscheidungen treffen, sagt der SPD-Politiker auf eine entsprechende Frage im ZDF. Die Lage werde genau beobachtet.

Corona: Hier liegt die Inzidenz in NRW über 200

Update, Mittwoch (13. Januar), 8.37 Uhr: In NRW haben weiterhin acht Kommunen mit der hohen Indzidenz von mehr als 200 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen zu kämpfen. Das Robert Koch-Institut (RKI) zählte am Mittwoch Bielefeld (283,1), den Kreis Höxter (221,7), den Oberbergischen Kreis (219,1), Bottrop (212,6), die Kreise Mettmann (212,5) und Minden-Lübbecke (209,4), Gelsenkirchen (202,6) sowie Recklinghausen (202,4) zu den Regionen in dieser besonders kritischen Risikogruppe. Es waren die gleichen wie am Vortag.

Die sogenannte 15-km-Regel gilt derzeit in den Kreisen Höxter, Minden-Lübbecke, Recklinghausen und den Oberbergischen Kreis.

Corona/NRW: Impfpflicht für Pflegekräfte so gut wie ausgeschlossen

Update, Mittwoch (13. Januar), 8.08 Uhr: Auch der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, sagte der Rheinischen Post, die Bundesregierung habe wiederholt klargestellt, dass es keine allgemeine Impfpflicht gegen das Coronavirus geben werde: „Dass das auch für die Beschäftigten im Gesundheitswesen gilt, sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein.“

Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) schloss ebenfalls jegliche Impfpflicht aus. „Die Bundesregierung hat klar gesagt, dass es keine Pflicht zur Impfung gegen Corona geben wird. Das Wort der Bundesregierung gilt.“

Die Vorsitzende des Deutschen Ethikrates, Alena Buyx, erläuterte hingegen in den Tagesthemen, dass das wissenschaftliche Beratungsgremium eine allgemeine Impfpflicht aus ethischen Gründen ausgeschlossen habe. Es könne aber zulässig sein, unter bestimmten Umständen über eine bereichsbezogene Impfpflicht nachzudenken, also auch über eine Impfpflicht für Pflegeberufe.

NRW: Steueraufwand durch Corona-Hilfen erwartet

Update, Mittwoch (13. Januar), 7.46 Uhr: Der Deutsche Steuerberaterverband beklagt einen großen Korrekturaufwand bei Anträgen für die staatliche Überbrückungshilfe in der Corona-Krise. „Ich gehe davon aus, dass wegen der neuen Fixkosten-Regel 80 Prozent bis 90 Prozent aller Anträge für Überbrückungshilfen noch einmal angepackt werden müssen“, so Verbandspräsident Harald Elster gegenüber Welt. Viele Unternehmen müssten entweder bereits gezahlte Hilfen zurückzahlen oder sie bekämen weniger Geld, als sie ursprünglich gedacht hätten.

Corona-Update für NRW: Laschet ist gegen Impfpflicht

Update, Mittwoch (13. Januar), 7.21 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) ist weiterhin gegen eine Impfpflicht. „Völlig klar: Die Impfbereitschaft gerade bei Pflegekräften ist noch zu niedrig. Das muss deutlich besser werden“, sagt er der Funke Mediengruppe. „Es ist daher richtig, dass (CSU-Chef) Markus Söder darüber nachdenkt, wie wir unter Einbeziehung des Ethikrates die Impfquote erhöhen können. Ich begrüße das ausdrücklich. Eine generelle Impfpflicht in der Bevölkerung lehne ich ab - das würde viel Vertrauen in den Impfstoff zerstören.“

Corona/NRW: Rosenmontag fällt auch im öffentlichen Dienst flach

Update, Mittwoch (13. Januar), 6.52 Uhr: Alle Dienststellen des Landes müssen am Rosenmontag im normalen Dienst arbeiten, wie die NRW-Landesregierung beschloss. Der Rosenmontag sei nach dem geltenden Arbeitszeitrecht sowohl für Beamte als auch Tarifbeschäftigte in NRW grundsätzlich ein Arbeitstag. Weil die Karnevalsfeiern in diesem Jahr ausfallen, gibt es keinen besonderen Anlass für eine Sonderregelung.

Corona: Inzidenzwert in NRW sinkt weiter

Update, Mittwoch (13. Januar), 6.17 Uhr: Das Landeszentrum Gesundheit in NRW meldet 3.656 weitere positive Testergebnisse. Die Wocheninzidenz sinkt insgesamt um 6,8 und liegt damit aktuell bei 141,8. Außerdem meldet das Bundesland 221 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit Corona. Die Zahlen im Überblick:

Gemeldete Fälle insgesamt435.455
Wocheninzidenz141,8
Aktuell infiziert57.800
Bisher genesen369.200
Verstorben8.402

Corona in NRW: Keine Freistellung für Behörden am Rosenmontag

Update, Dienstag (12. Januar), 22.47 Uhr: Am Rosenmontag (15. Februar) müssen alle Angestellten von Behörden ganz normal zur Arbeit gehen. Das hat die NRW-Landesregierung heute (12. Januar) beschlossen. Weil die Karnevalsfeiern in diesem Jahr aufgrund von Corona ausfallen, gibt es keinen besonderen Anlass für eine Sonderregelung – anders als teilweise in den vergangenen Jahren.

Corona in NRW: Bürgermeister von Recklinghausen appelliert an Bürger

Update, Dienstag (12. Januar), 22.22 Uhr: Im Kreis Recklinghausen gilt seit dem heutigen Dienstag (12. Januar) aufgrund der hohen Corona-Infektionszahlen die 15-Kilometer-Regel. Anlässlich der neuen Verordnung hat sich Bürgermeister Christoph Tesche mit einer Videobotschaft an die Bürger gewandt.

„In unserer Stadt liegt die Zahl der Menschen, die mit oder durch Corona verstorben sind, mittlerweile bei 83, kreisweit betrauern wir den Verlust von 370 Frauen und Männern. Und jeden Tag werden es leider mehr. Das Virus hat uns weiter fest im Griff, deshalb wurde die Coronaschutzverordnung auch vorerst bis zum 31. Januar 2021 verlängert. Damit sind Maßnahmen verbunden, die uns alle schwer belasten“, so das Stadtoberhaupt.

Er habe großes Verständnis, dass in der Bürgerschaft kritisch hinterfragt werde, ob die Einschränkung von Freiheiten in diesem Maße tatsächlich erforderlich seien. „Ich sage aber ehrlich, dass ich diese Frage nicht beantworten kann. Das werden wir womöglich erst im Nachhinein beurteilen können“, gibt der Politiker zu und appelliert: „Ich bitte deshalb die Bürgerschaft eindringlich, sich an alle Regelungen zu halten. Wir benötigen Geduld und Disziplin. Nur gemeinsam werden wir das Virus los.“

Corona in NRW: Merkel gibt düstere Prognose über Impfstoff-Kapazitäten ab

Update, Dienstag (12. Januar), 21.53 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat laut eines Berichts von bild.de in einer Video-Schalte der Unionsfraktion eine düstere Prognose zum Impfstoff in Deutschland abgegeben. Demnach soll bis zur Mitte des Jahres nicht genug Impfstoff in Deutschland zur Verfügung stehen, erst in der zweiten Jahreshälfte könnte sich die Lage entspannen.

Konkret soll die Kanzlerin gesagt haben: „Kritisch sind die Quartale eins und zwei. Ab dem dritten Quartal werden wir eher was abgeben können, als was brauchen.“

Corona in NRW: Moderna-Impfdosen in Nordrhein-Westfalen eingetroffen

Update, Dienstag (12. Januar), 21.24 Uhr: In NRW sind heute (12. Januar) die ersten 13.200 Impfdosen des Moderna-Vakzins eingetroffen. Da die Hälfte der Impfdosen zunächst zurückgehlten werden soll, sollen mit den heute eingetroffenen Impfdosen zunächst 6600 Menschen in NRW geimpft werden. Das teilte das NRW-Gesundheitsministerium mit.

Corona in NRW: Holland verlängert Lockdown

Update, Dienstag (12. Januar), 21.03 Uhr: Die Niederlande verlängern ihren Lockdown um drei Wochen bis zum 9. Februar. Das hat die nieerländische Regierung laut einiger Medienberichte am Dienstag (12. Januar) beschlossen. Auch über eine Ausgangssperre werde diskutiert, so Ministerpräsident Mark Rutte.

Rutte fordert die Niederländer außerdem auf, aufgrund der Virus-Mutationen aus Großbritannien und Südafrika bis März im Land zu bleiben und nicht zu verreisen.

Corona: Griechenland will Reisen in Europa mit Impf-Nachweis ermöglichen

Update, Dienstag (12. Januar), 20.45 Uhr: Das Land Griechenland möchte freies Reisen in Europa wieder möglich machen – mithilfe eines Impfzertifikats, das die EU einführen soll. Das hat der griechische Ministerpräsident in einem Brief an die EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen, der bild.de vorliegt, gefordert.

Es sei dringend notwendig, ein einheitliches Impfzertifikat zu haben, „damit es in allen Mitgliedsstaaten akzeptiert wird“, so der griechische Ministerpräsident. Griechenland will so den Tourismus im Land wieder ankurbeln.

Corona in NRW: Bundeswehr unterstützt in Dortmund Senioreneinrichtungen

Update, Dienstag (12. Januar), 20.18 Uhr: In Dortmund unterstützt die Bundeswehr seit heute (12. Januar) fünf Senioreneinrichtungen. Das hat die Stadt in einer Mitteilung bekannt gegeben. Zweck ist es, die Pflegekräfte mit administrativer Arbeit zu entlasten. Der Einsatz ist bis zum 19. Februar geplant.

Corona: Verschärfung der Maskenpflicht auch in NRW möglich

Update, Dienstag (12. Januar), 19.38 Uhr: Nachdem Bayern als erstes Bundesland überhaupt eine Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken im Nahverkehr und beim Einkaufen ab kommenden Montag (18. Januar) verkündet hat, soll das Kabinett in Düsseldorf am Abend ebenfalls über eine Verschärfung der Maskenpflicht in NRW beraten. Das will der „Kölner Stadt-Anzeiger“ erfahren haben. Eine Entscheidung wird für Mittwoch (13. Januar) erwartet.

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) sieht eine Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske laut eines Berichts des WDR indes skeptisch. „FFP2-Masken können zwar eine etwas höhere Sicherheit bieten - aber auch nur, wenn sie richtig getragen werden“, so Laumann.

Corona in NRW: Kölner Schülerin klagt gegen Distanzunterricht

Update, Dienstag (12. Januar), 18.10 Uhr: Am NRW-Oberverwaltungsgericht hat heute (12. Januar) eine Viertklässlerin eine Klage gegen den seit Montag (11. Januar) geltenden Distanzunterricht eingereicht. Die Grundschülerin aus Köln will laut Gericht per Eilverfahren erreichen, dass die entsprechende Passage in der Coronabetreuungsverordnung außer Vollzug gesetzt wird.

Das Kind begründet die Klage mit Vereinsamung, fehlendem Kontakt zu den Mitschülern und der schlechteren Qualität des Unterrichts. Vertreten wird die Schülerin der 4. Klasse im Prozess von ihren Erziehungsberechtigten.

Corona: Novemberhilfen werden endlich ausgezahlt

Update, Dienstag (12. Januar), 17.55 Uhr: Die Novemberhilfen für Unternehmen und Selbstständige, die von den Schließungen im Lockdown betroffen sind, können seit heute (12. Januar) endlich ausgezahlt werden. Zuvor hatte es Verzögerungen aufgrund von fehlender Software gegeben. Das teilte das Bundeswirtschaftsministerium heute mit.

Corona in NRW: TV-Show „Germany‘s Next Topmodel“ wegen Corona-Fällen im Team unterbrochen

Update, Dienstag (12. Januar), 17.35 Uhr: Die TV-Show „Germany‘s Next Topmodel“ musste aufgrund der Corona-Pandemie seinen Drehplan umschmeißen. Wie der Sender ProSieben am Montag (11. Januar) auf Twitter verkündete, habe es im Produktions-Team im Dezember zwei positive Corona-Fälle gegeben. Die Dreharbeiten der Model-Show seien deshalb vor der Weihnachtspause frühzeitig gestoppt worden. Laut DWDL sei jedoch nur ein Drehtag betroffen gewesen.

In der Weihnachtspause hätte es dann jedoch neun weitere Corona-Fälle im Team gegeben, teilte ProSieben auf Twitter mit. Seit gestern (11. Januar) liefen die Dreharbeiten jedoch wieder ganz normal in Berlin an, heißt es. Am 4. Februar 2021 soll die neue Staffel von GNTM bereits auf ProSieben ausgestrahlt werden.

Corona in NRW: Enormer Anstieg der Zahlen in Dortmund

Update, Dienstag (12. Januar), 17.11 Uhr: Die Corona-Zahlen steigen in Dortmund wieder stärker an. Nachdem am gestrigen Montag – auch wochenendbedingt – „nur“ 28 neue Corona-Fälle an das Gesundheitsamt gemeldet wurden, hatt die Stadt Dortmund heute (12. Januar) 164 Neuinfektionen bekannt gegeben. Von diesen Neuinfektionen sind 17 Fälle acht Familien zuzuordnen.

Der Inzidenz-Wert der Stadt Dortmund wird somit nach dem heutigen Tag 137,7 betragen – und ist damit zum gestrigen Tag (11. Januar) sogar leicht gesunken. Insgesamt sind derzeit in Dortmund 1607 Menschen mit SARS-CoV-2 infiziert, die Gesamtzahl der Infizierten liegt inzwischen bei 15.307.

Auch drei weitere Todesfälle hat Dortmund zu beklagen: Zwei Frauen im Alter von 92 und 93 Jahren und ein Mann im Alter von 85 Jahren sind in den vergangenen 24 Stunden mit Covid-19 (aber nicht ursächlich) verstorben.

Corona: NRW-SPD fordert strengere Regeln für Privaträume

Update, Dienstag (12. Januar), 16.37Uhr: Die NRW-SPD hat in der heutigen (12. Januar) Landtagssitzung strengere Regeln und Kontrollen der Kontaktbeschränkungen im privaten Raum verlangt. SPD-Fraktionschef Thomas Kutschaty forderte von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU): „Definieren Sie klar auch für private Wohnungen die strengeren Kontaktbeschränkungen.“

Die in der Coronaschutzverordnung festgelegten Kontaktbeschränkungen beziehen sich in NRW nur auf den öffentlichen Raum. Für private Räume gibt es lediglich Empfehlungen. Kutschaty kritisierte außerdem, die Nicht-Einhaltung der Bund-Länder-der NRW-Landesregierung.

Bodo Löttgen, CDU-Fraktionschef im Landtag, kritisierte Kutschaty indes scharf für dessen Forderung. Die Unverletzlichkeit der Wohnung dürfe nicht aufgegeben werden, argumentierte Löttgen. Wer Kontakte beschränken wolle, müsse die richtigen Signale senden - ein solches sei beispielsweise die Regionalverordnung zur 15-Kilometer-Regel.

Corona in NRW: Laschet gesteht Fehler im Frühjahr ein

Update, Dienstag (12. Januar), 16.19 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat in der heutigen (12. Januar) Landtagssitzung Fehler bei der Lockerung der Corona-Maßnahmen im Frühjahr eingeräumt – und versprochen, dass diese nicht wiederholt werden würden: „Es wird nicht passieren, dass Restaurants wieder öffnen, Schulen aber nicht. Wenn wir wieder anfangen, werden wir bei Schule und Bildung beginnen“, so der NRW-Ministerpräsident im Landtag.

Corona in NRW: Eltern haben mehr Anspruch auf Kinderkrankengeld

Update, Dienstag (12. Januar), 16.04 Uhr: Eltern haben im Jahr 2021 mehr Anspruch auf Kinderkrankengeld, das geht aus einem Beschluss des Bundeskabinetts vom heutigen Dienstag (12. Januar) hervor. Pro Kind und Elternteil können rückwirkend zum 5. Januar 20 statt wie bisher zehn Tage Kinderkrankengeld beantragt werden. Für Alleinerziehende erhöht sich der Anspruch um 20 auf 40 Tage pro Kind.

Der Anspruch soll auch bestehen, wenn ein Kind zu Hause betreut werden muss, weil Schulen wegen Corona geschlossen sind, die Präsenzpflicht in der Schule aufgehoben oder das Betreuungsangebot der Kita eingeschränkt wurde.

Corona: Laschet warnt vor Virus-Mutation aus Südafrika

Update, Dienstag (12. Januar), 14.49 Uhr: Armin Laschet (CDU) hat am heutigen Dienstag (12. Januar) im NRW-Parlament vor „falscher Sicherheit“ gewarnt. Die Bevölkerung befinde sich derzeit in einer „Phase der Unsicherheit“, so der Ministerpräsident von NRW.

Besondere Vorsicht sei auch vor dem mutierten Virus aus Südafrika geboten. Es könne dafür sorgen, dass die Infektionszahlen schon innerhalb weniger Tage dramatisch in die Höhe schießen.

NRW: Bisher keine heftigen Nebenwirkungen bei Corona-Impfstoff

Update, Dienstag (12. Januar), 14.12 Uhr: Befürchtungen über mögliche heftige Nebenwirkungen einer Corona-Impfung scheinen sich nach Darstellung des Paul-Ehrlich-Instituts bisher nicht zu bestätigen. „Insgesamt verläuft aus unserer Sicht die Impfung gut, und es wird berichtet, was auch erwartet wurde“, sagt Institutspräsident Klaus Cichutek.

Zwar seien dem Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel in der ersten Woche in sechs von 130.000 Fällen von schwerwiegenden Reaktionen berichtet worden, aber es sei noch unklar, ob sie im direkten Zusammenhang mit der Impfung stehen: „Tatsächlich ist es so, dass allergische Reaktionen aufgetreten sind, aber nicht die erwarteten anaphylaktischen Reaktionen.“

Corona/NRW: Raschere Hilfen für Familienunternehmen gefordert

Update, Dienstag (12. Januar), 13.40 Uhr: Der Verband der Familienunternehmer fordert raschere Hilfen für Firmen in der Corona-Krise. „Von schnell kann keine Rede sein und unbürokratisch ist das Prozedere auch nicht“, sagt Verbandspräsident Reinhold von Eben-Worlée. Es herrsche große Verunsicherung wegen der „völligen Intransparenz beim Anmeldeverfahren“ und bei den Beihilfe-Bedingungen.

Es habe sich erst in der vergangenen Woche herausgestellt, dass die Betriebe neben einem Umsatzeinbruch nun auch noch einen Reinverlust vorweisen müssten, um finanzielle Hilfen zu erhalten: „Das reduziert wiederum die Gruppe der Anspruchsberechtigen in einem beträchtlichen Ausmaß.“ Beim Umsetzen der Hilfen hapere es bis heute „gewaltig an den allermeisten Stellen“.

NRW: Sechs bis sieben weitere Corona-Impfstoff-Anträge 2021 möglich

Update, Dienstag (12. Januar), 13.23 Uhr: Der Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, Klaus Cichutek, geht davon aus dass 2021 noch sechs bis sieben weitere Impfstoff-Anträge gestellt werden können. Es bestünden „gute Aussichten, dass weitere Impfstoffprodukte im Laufe des Jahres auf den Markt kommen“, zitiert ntv den Leiter des Bundesinstituts für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel.

Corona-Update: Weitere Stadt in NRW von 15-km-Regel betroffen

Update, Dienstag (12. Januar), 13.05 Uhr: In NRW steigt die Zahl der Regionen mit mehr als 200 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Und damit auch die Zahl der Städte, in denen die sogenannte 15-km-Regel gilt. Das Robert-Koch-Institut (RKI) weist heute auch Mettmann mit einer Inzidenz von 216,2 dieser Risikogruppe zu, neben dem Oberbergischen Kreis (239,7), Bielefeld (238,8), Gelsenkirchen (238) sowie den Kreisen Höxter (233,2), Minden-Lübbecke (217,8) und Recklinghausen (212,7) und Bottrop (211,8).

Corona/NRW: alleine Ende 2020 83.000 finanzielle Notanträge von Studenten

Update, Dienstag (12. Januar), 12.50 Uhr: In den letzten beiden Monaten von 2020 wurden bei den Studenten- und Studierendenwerken in Deutschland fast 83.000 Anträge auf finanzielle Nothilfe gestellt. Die Zahl gab das Deutsche Studentenwerk (DSW) bekannt. Von den im November gestellten Anträgen wurden 65 Prozent bewilligt, von den bisher aus dem Dezember abgearbeiteten Anträgen 74 Prozent. Rund 21 Millionen Euro seien ausgezahlt worden. Der Antrag muss jeden Monat neu gestellt werden.

Corona/NRW: Hersteller aus Niedersachsen testet Medikament

Update, Dienstag (12. Januar), 11.59 Uhr: Das Braunschweiger Unternehmen Corat Therapeutics hat nach Angaben des niedersächsischen Wissenschaftsministeriums mit der Vorbereitung der klinischen Testphase eines Corona-Medikaments begonnen. Das Biotech-Unternehmen hat unmittelbar nach Ausbruch des Coronavirus in Deutschland mit der Suche nach wirksamen menschlichen Antikörpern begonnen.

So habe Corat Therapeutics bereits im November die ersten Dosen ihres „sehr vielversprechenden“ Antikörper-Medikaments COR-101 bereitstellen können. Das Unternehmen befinde sich in enger Abstimmung mit den Zulassungsbehörden und erwarte in Kürze grünes Licht für den Start der klinischen Testung, hieß es.

Deutschland/NRW: Merkel will Corona-Maßnahmen verlängern

Update, Dienstag (12. Januar), 11.34 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigt sich besorgt über die in Großbritannien entdeckte Corona-Mutation. „Wenn wir es nicht schaffen, dieses britische Virus abzuhalten, dann haben wir bis Ostern eine 10-fache Inzidenz“, sagte sie in einer internen Sitzung der Arbeitsgruppe Innen der Unionsfraktion, wie Bild berichtet.

Es bestehe außerdem keine Garantie auf Lockerungen der aktuellen Maßnahmen nach dem 31. Januar. Im Gegenteil: „Wir brauchen noch acht bis zehn Wochen harte Maßnahmen“, so Merkel. Ziel der Maßnahmen sei es weiterhin, eine Inzidenz unter dem Wert von 50 zu erreichen. Erst dann seien die Gesundheitsämter wieder in der Lage, die Kontakte von Infizierten nachzuverfolgen, so die Begründung für diesen Wert.

„Corona-Diktatur“ zu Unwort des Jahres gewählt worden

Update, Dienstag (12. Januar), 11.18 Uhr: Die Jury der sprachkritischen Aktion in Darmstadt hat für das Jahr 2020 gleich zwei Unwörter gekürt, eines davon hat direkt mit der Pandemie zu tun. Es sind: „Corona-Diktatur“ und „Rückführungspatenschaften“, wie die Jury am Dienstag mitteilte.

Corona/NRW: BDA spricht sich gegen Homeoffice-Regelungen aus

Update, Dienstag (12. Januar), 11.02 Uhr: Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) hat sich gegen den Vorschlag ausgesprochen, verpflichtende Regelungen zum Homeoffice einzuführen. BDA-Chef Steffen Kampeter erklärte im NDR, der Betrieb an sich sei ein sicherer Ort. Dies liege unter anderem daran, dass dort Hygienekonzepte umgesetzt würden. Außerdem sprechen die Inzidenzzahlen der Betriebe eine klare Sprache. Diese lägen deutlich unter dem Bevölkerungsdurchschnitt. Weiter plädierte Kampeter für mehr Differenzierung. Es gebe Branchen, in denen das Homeoffice keine sinnvolle Alternative darstelle.

Corona-Impfstoff: Doch sieben Dosen aus einer Ampulle möglich?

Update, Dienstag (12. Januar), 10.39 Uhr: Kriegt man noch mehr Impfdosen aus einer Ampulle als bisher angenommen? Das steht derzeit erneut zur Debatte. Ursprünglich wurden aus einem Fläschchen des Herstellers Biontech fünf Dosen gewonnen. In der Zwischenzeit hat die EMA bereits sechs Impfdosen zugelassen. Der gesundheitspolitische Sprecher der konservationen EVP-Fraktion, Peter Liese, meint allerdings, da ginge noch mehr. „Aus einer Ampulle sind sieben zu bekommen“, sagte er im Deutschlandfunk.

Astrazeneca beantragt Zulassung des Corona-Impfstoffs in der EU

Update, Dienstag (12. Januar), 10.13 Uhr: Der Pharmakonzern AstraZeneca hat eine Zulassung seines Corona-Impfstoffs in der EU beantragt. Über die Zulassung kann voraussichtlich bereits Ende Januar entschieden werden, teilte die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) mit. Sie hat bereits die Impfstoffe von Biontech und Moderna für den europäischen Markt zugelassen.

Unabhängig von der möglichen Zulassung hat die EU hat bereits Hunderte Millionen Dosen bei AstraZeneca bestellt. Insgesamt wurden weltweit schon Milliarden Dosen dort in Auftrag gegeben.

Corona-Update: Debatte über Impfpflicht für Pflegekräfte

Update, Dienstag (12. Januar), 9.41 Uhr: Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) lehnt eine Impfpflicht für Pflegekräfte ab und widerspricht damit dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU). „Im Moment über eine Impfpflicht zu spekulieren, verbietet sich“, so Heil gegenüber ntv. „Ich halte den Weg für richtig, den wir eingeschlagen haben, nämlich, dass wir keine Impfpflicht einführen.“ Bei Pflegekräften und Medizinern müsse man stattdessen mehr werben. „Ich will vor allem Impfakzeptanz. Jetzt geht es darum, aufzuklären, dass Impfen wichtig ist.“

NRW: Aktuelle Corona-Zahlen aus Herne

Update, Dienstag (12. Januar), 9.14 Uhr: Die Stadt Herne meldet drei weiteres Todesfälle in Zusammenhang mit Corona. Darunter eine Frau, Jahrgang 1929 und zwei Männer, Jahrgang 1928 und 1937. Somit sind insgesamt 104 Menschen aus der Stadt an Corona verstorben. Seit Beginn der Pandemie wurden in Herne 5.231 Infektionen mit dem Virus nachgewiesen.

Corona-Update für NRW: Überlastung des Systems droht

Update, Dienstag (12. Januar), 8.57 Uhr: Die deutsche Krankenhausgesellschaft hat angesichts von 25.000 Corona-Patienten in deutschen Kliniken vor einer Überlastung des Systems gewarnt. „Mit circa 6000 intensivbehandlungsbedürftigen Patienten, deren Versorgung deutlich höhere Personalressourcen bündelt, ist ein hoher Belastungsgrad im System insgesamt erreicht, in vielen Kliniken vor Ort zum Teil bereits überschritten“, sagte Hauptgeschäftsführer Georg Braun der Rheinischen Post

Schon das Regelkrankheitsgeschehen wie Infarkte, Unfälle und Operationen binde in größerem Ausmaß intensivmedizinische Kapazitäten. Um die Leistungsfähigkeit der medizinischen Versorgung in Zeiten der Corona-Pandemie zu sichern, seien Lockdown-Maßnahmen und Begegnungsbegrenzungen auf jeden Fall notwendig, betonte Braun.

Neue Studie: Pflegekräfte wegen Corona hoher Belastung ausgesetzt

Update, Dienstag (12. Januar), 8.37 Uhr: In einer neuen Studie klagen viele Pflegekräfte über immer höhere Belastung. Jede sechste habe keine Motivation mehr und drohe, aus dem Beruf auszusteigen, heißt es in der Studie der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Hamburg, die für das NDR-Politikmagazin Panorama 3 ausgewertet wurde.

Die HAW hat zwischen dem 31. Oktober 2020 und 5. Januar 2021 insgesamt 1.000 Pflegende in Deutschland gefragt, was sie in der aktuellen Phase der Pandemie besonders belastet. Laut Studie gaben 71 Prozent der Befragten an, dass sie die Versorgungsqualität der Pflegebedürftigen beeinträchtigt sehen. Bei den Intensivpflegenden sagten 75 Prozent, dass sie ihre Patienten nicht mehr so versorgen könnten, wie es sein sollte.

Corona: Sondersitzung des Landtags in NRW einberufen

Update, Dienstag (12. Januar), 8.16 Uhr: Der Landtag in NRW debattiert heute gegen 14 Uhr in einer Sondersitzung über die Maßnahmen im verschärften Corona-Lockdown. Die SPD-Opposition hat die Sitzung beantragt, weil die CDU/FDP-Landesregierung von den Bund-Länder-Beschlüssen teilweise abgewichen ist. Es wird erwartet, dass Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) die Abgeordneten über die Gründe aufklärt.

Corona in NRW: Bund stellt 700 Millionen für Kinderkrankengeld bereit

Update, Dienstag (12. Januar), 7.54 Uhr: Die Bundesregierung will für das erweiterte Kinderkrankengeld 700 Millionen Euro bereitstellen. Das geht aus einem Entwurf des Bundesgesundheitsministeriums hervor. Demnach soll jedes Elternteil, das aufgrund pandemiebedingt geschlossener Schul- oder Betreuungseinrichtungen zu Hause bleiben muss, je Kind für maximal 20 Arbeitstage Kinderkrankengeld erhalten können, bei Alleinerziehenden sind es 40 Tage. Das Geld wird wie beim normalen Krankengeld von den Krankenkassen ausgezahlt, stamme aber nicht aus ihren Beitragseinnahmen.

Corona/NRW: Weitere Verlängerung des Lockdowns durchaus denkbar

Update, Dienstag (12. Januar), 7.29 Uhr: Die deutschen Amtsärzte halten eine weitere Verlängerung des Lockdowns für möglich. „Ich bin mir sehr unsicher, ob wir Ende des Monats zu einem Ende des Lockdown kommen können“, sagte die Vorsitzende des Berufsverbands der Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD), Ute Teichert, der Funke Mediengruppe.

Die neu entdeckten Corona-Mutationen könnten die Situation demnach noch verschärfen. „Es fragt sich, was passiert, wenn die hoch ansteckende Mutation nach Deutschland überspringt“, sagte Teichert. „Das könnte die Infektionslage enorm verschärfen und die Gesundheitsämter wieder in Schwierigkeiten bringen.“

In jedem Fall könne es „Lockerungen nur schrittweise“ geben, „nicht auf einen Schlag“, so die Medizinerin weiter. „Im Moment sehen die Zahlen so aus, als könnte es bis Ende Januar schwer werden, auf eine Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner zu kommen.“ Diese Marke einmalig zu erreichen, genüge außerdem nicht. „Die Ansteckungszahlen müssen dauerhaft so niedrig bleiben“, betonte die Medizinerin. 

Corona-Update: Aktuelle Zahlen für NRW

Update, Dienstag (12. Januar), 6.58 Uhr: Wie das Landeszentrum Gesundheit NRW mitteilt sind heute 2.302 weitere positive Testergebnisse hinzugekommen. Die Inzidenz ist damit gesunken und liegt jetzt bei 148,6. Außerdem sind weitere 203 Person an Corona verstorben. Die Zahlen im Überblick:

Gemeldete Fälle insgesamt431.799
Inzidenz148,6
Aktuell infiziert59.500
Bisher genesen364.100
Insgesamt verstorben8.181

Corona-Imfpungen und Herdenimmunität: WHO dämpft Hoffnung ein

Update, Dienstag (12. Januar), 6.37 Uhr: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rechnet trotz zahlreicher Corona-Impfkampagnen nicht damit, dass in diesem Jahr in einzelnen Staaten die sogenannte Herdenimmunität erreicht wird. „Wir werden 2021 nicht irgendwelche Stufen von Bevölkerungsimmunität oder Herdenimmunität erreichen“, sagte die WHO-Chefwissenschaftlerin Soumya Swaminathan in einer Pressemitteilung.

Sie lobte den „unglaublichen Fortschritt“, der mit der schnellen Entwicklung mehrerer sicherer Impfstoffe erreicht worden sei. Allerdings brauche die Produktion und Auslieferung der weltweit gebrauchten Milliarden Impfdosen Zeit. Die Menschen müssten weiterhin Geduld aufbringen.

Corona in NRW: Wo die 15-Kilometer-Regel jetzt gilt

Update, Montag (11. Januar), 22.10 Uhr: Jetzt also doch. Für vier Landkreise in NRW gilt ab Dienstag (12. Januar) aufgrund der hohen Infektionszahlen eine Bewegungsbeschränkung auf 15 Kilometer vom Heimatort. Das hat die Landesregierung am Montagabend (11. Januar) in einer separaten Regionalverordnung erlassen.

Betroffen sind die Kreise Höxter, Minden-Lübbecke, Recklinghausen und der Oberbergische Kreis. Ursprünglich lag die Entscheidung bei den betroffenen Kommunen, ob die 15-Kilometer-Sperre angewendet werden soll oder nicht. Am heutigen Montag (11. Januar) entschied NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) jedoch: „Alle NRW-Städte, die über einer Inzidenz von 200 Infizierten pro 100.000 Einwohnern innerhalb sieben Tagen liegen, müssen die 15-Kilometer-Regel anwenden.“ 

Das bedeutet: In den vier betroffenen Kreisen dürfen sich Menschen nur aus triftigen Gründen mehr als 15 Kilometer vom Heimatort entfernen. Dazu gehören beispielsweise Lebensmittelbesorgungen, Arztbesuche oder berufliche oder schulische Gründe. Nicht darunter fallen sportliche Tätigkeiten an der Luft oder andere Freizeitunternehmungen.

Corona: Söder denkt über Impfpflicht für Pflegekräfte nach

Update, Montag (11. Januar), 21.48 Uhr: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat beklagt, es gebe „unter Pflegekräften in Alten- und Pflegeheimen eine zu hohe Impfverweigerung“. Der Süddeutschen Zeitung sagt der Ministerpräsident deshalb, dass der deutsche Ethikrat Vorschläge machen solle, „ob und für welche Gruppen eine Impfpflicht denkbar wäre.“

Coronavirus in NRW: Spahn rechnet mit Herdenimmunität im Sommer

Update, Montag (11. Januar), 21.20 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat bei einer virtuellen Veranstaltung der IHK Düsseldorf verkündet, dass er „Richtung Sommer“ mit einer Herdenimmunität gegen das Coronavirus in Deutschland rechne. Dies würde einen Durchbruch in der Corona-Pandemie darstellen.

Für Deutschland sei genug Impfstoff bestellt, so Spahn. Es werde „Woche für Woche und Monat für Monat mehr Impfstoff zur Verfügung stehen“, sagte der Gesundheitsminister.

Alle vorherigen Entwicklungen zu Corona in NRW gibt es um alten Live-Ticker auf RUHR24.de.

Rubriklistenbild: © Michael Kappeler/dpa

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