Covid-19-Pandemie im Live-Ticker

Corona/NRW: RKI meldet traurigen Rekord für Deutschland +++ Jens Spahn will sich zur aktuellen Lage äußern

Das Coronavirus (SARS-CoV-2) grassiert in Deutschland und NRW. Seit dem 27. Dezember wird in Deutschland geimpft.

  • Das RKI meldet am Mittwoch (30. Dezember) 22.459 Neuinfektionen mit dem Coronavirus.
  • Wegen zuletzt stark steigender Fallzahlen befindet sich Deutschland vorerst bis zum 10. Januar im Lockdown.
  • Am zweiten Weihnachtsfeiertag (26. Dezember) ist die erste Frau in Deutschland gegen das Coronavirus geimpft worden.

Alle weiteren Entwicklungen über die Corona-Lage in NRW gibt es im neuen Live-Ticker auf RUHR24.de

Coronavirus im Ruhrgebiet: Stadt Herne klärt Differenz auf

Update, Mittwoch (30. Dezember), 10.30 Uhr: Insgesamt sind in der Stadt Herne 71 Menschen bislang am Coronavirus verstorben. Aufgrund eines Übermittlungsfehlers hat das RKI zuletzt über 59 neue Todesfälle berichtet. Das ist falsch, so die Stadt Herne in einem Statement.

Insgesamt sind vier Menschen in den vergangenen sieben Tagen an Covid-19 verstorben. Aktuell sind 1.001 Personen in der Ruhrgebietsstadt infiziert.

Coronvirus in Deutschland: Nach Negativ-Rekord - Jens Spahn äußert sich zur Corona-Lage

Update, Mittwoch (30. Dezember), 10 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will sich heute zusammen mit RKI-Präsident Lothar Wieler und Klaus Cichutek, Chef des Paul-Ehrlich-Instituts vor der Presse äußern. Es geht um die aktuelle Coronavirus-Lage in Deutschland. Heute hat es erstmals mehr als 1.000 Tote im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gegeben.

Coronavirus in NRW: Armin Laschet besucht Intensivstation des Universitätsklinikums Düsseldorf

Update, Mittwoch (30. Dezember), 8.30 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) besucht heute zusammen mit Wissenschaftsministerin Isabell Pfeiffer-Poensgen (parteilos) die Intensivstation des Universitätsklinikums in Düsseldorf.

Im Zuge der Coronavirus-Krise wurde an der Klinik eine Neubau-Einheit gebaut. Das Ziel: Die Versorgung von Covid-19-Patienten. Es stehen 18 sogenannte Intermediate-Care-Plätze und 25 Intensivplätze zur Verfügung.

Corona in NRW: Warn-App nutzlos? Vernichtendes Urteil

Update, Mittwoch (30. Dezember), 7.30 Uhr: Das Staatsministerium Baden-Württemberg hat eine Umfrage zur Corona-Warn-App gestartet. Insgesamt haben 1.000 Menschen an der Befragung teilgenommen.

36 Prozent der Befragten haben die Corona-Warn-App installiert. Insgesamt 58 Prozent haben die App laut dpa nicht installiert. Die Gründe: Sie sei nutzlos, Datenschutz-Probleme oder veralterte Smartphones.

Coronavirus in NRW: Winterberg will es Besuchern schwer machen

Update, Mittwoch (30. Dezember), 7 Uhr: Winterberg will es Besuchern schwer machen. Auch am Dienstag (29. Dezember) kamen zahlreiche Menschen in die Region. Nun will die Stadt mehrere Maßnahmen in die Wege leiten, um den Ansturm zu kontrollieren.

Winterberg hat auf Facebook einen dringenden Appell an alle Touristen geschickt.

Parkplätze sollen eingeschränkt werden. Verhindert werden soll auch ein Ausweichen der Parkplatzsuchenden auf Wohngebiete. Eine Maskenpflicht für die ganze Stadt soll kommen. Zudem soll das Ordnungsamt personell verstärkt werden und auch Unterstützung durch einen Sicherheitsdienst bekommen.

In den vergangenen Tagen wurden zahlreiche Verstöße gegen die Corona-Regeln registriert. Doch primär waren nicht diese Regelverstöße das Problem. Gegenüber der dpa äußerte sich Manuel Padberg, stellvertretender Ordnungsamtsleiter: „Da geht es um Müll, um das Zuparken von Einfahrten, um die Notdurft, die irgendwoe auf privaten Grundstücken verrichtet wird.“

Corona-Update: RKI nennt neue Infektionszahlen - mehr als 1.000 Tote an einem Tag

Update, Mittwoch (30. Dezember), 6.30 Uhr: Die Neuinfektionen steigen wieder. Das RKI meldet insgesamt 22.459 Infektionen mit dem Coronavirus und 1.129 Personen, die im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben sind.

In NRW gibt es 4.430 Neuinfektionen und 224 Todesfälle, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus stehen. Die Kreise Gütersloh (210,2) Viersen (201,8) und Minden-Lübbecke (200,4) haben eine Inzidenz von über 200.

Zum ersten Mal sind in Deutschland innerhalb eines Tages mehr als 1.000 Menschen verstorben.

NRW: Corona-Beschränkungen könnten laut Spahn teilweise verlängert werden

Update, Dienstag (29. Dezember), 20.44 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) stimmt darauf ein, dass die derzeitigen Corona-Beschränkungen auch nach dem 10. Januar zumindest teilweise verlängert werden. Bei der Eindämmung der Pandemie sei Deutschland „bei weitem noch nicht da, wo wir hin müssen“, sagte er der ARD.

Auch nach dem 10. Januar werde es zweifellos Maßnahmen geben. In welchem Umfang müssten Anfang Januar Bund und Länder entscheiden. Es sei absehbar, dass die Infektionszahlen bis dahin nicht so niedrig seien, „dass wir einfach in den Vorlockdown-Modus zurück können“, sagte Spahn.

Corona: Was passiert nach den Ferien an den Schulen in NRW?

Update, Dienstag (29. Dezember), 20.26 Uhr: Wie geht es nach den Weihnachtsferien an den Schulen in NRW weiter? Diese Frage stellen sich derzeit wohl viele Schüler und Eltern. In Hamburg wurde die Anwesenheitspflicht in den Schulen bis mindestens zum 17. Januar aufgehoben. Der Senat geht außerdem davon aus, dass in den letzten beiden Januarwochen ebenfalls kein Präsenzunterricht in allen Klassenstufen stattfinden kann.

Hat das auch Auswirkungen auf NRW? Möglich. Wie der WDR berichtet soll eine endgültige Entscheidung nämlich in Abstimmung mit den anderen Bundesländern getroffen werden. Dabei wird die aktuelle Infektionslage berücksichtigt.

Corona/NRW: Spahn erläutertet, wann er mit Impfstoff für alle rechnet

Update, Dienstag (29. Dezember), 19.45 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) geht davon aus, dass sich jeder in Deutschland „Richtung Sommer“ impfen lassen kann. Dies hänge davon ab, ob die Impfstoffe weiterer Unternehmen wie Johnson & Johnson, AstraZeneca und CureVac zugelassen würden, sagte er gegenüber Bild.

Gleichzeitig verteidigte Spahn den eingeschlagenen europäischen Weg beim Kauf des Impfstoffs. „Es ist für alle knapp“, so der CDU-Politiker. Deutschland habe viel Impfstoff bestellt und erwarte von den Herstellern Biontech und Moderna zusammen über 130 Millionen Impfdosen. „Die allein würden schon im nächsten Jahr reichen, um jedem, der geimpft werden will, ein Impfangebot zu machen.“

Jens Spahn (CDU) rechnet im Sommer mit genug Impfstoff für alle.

Corona: Lungenarzt aus NRW plädiert für Impfung

Update, Dienstag (29. Dezember), 19.21 Uhr: Thomas Voshaar, Chefarzt für Lungenheilkunde am Bethanien Krankenhaus Moers, hofft, dass sich trotz Skepsis alle von einer Impfung überzeugen lassen, vor allem Beschäftigte im Gesundheitswesen. Dabei habe aber jeder die freie Entscheidung. Voshaar meint, die gesamte Geschichte unserer Zivilisation sei eine Geschichte der Seuchenbekämpfung und Hygiene. Die Impfung sei eine „einzigartige Möglichkeit“ das Virus zu besiegen.

Aktuelle Corona-Zahlen aus Kreis Unna in NRW

Update, Dienstag (29. Dezember), 19.01 Uhr: Der Kreis Unna meldet drei weitere Todesfälle in Zusammenhang mit Corona. In Bergkamen ist am 25. Dezember eine Frau im Alter von 64 Jahren verstorben, in Bönen ein 83-jähriger Mann und in Lünen eine 81-Jähriger. Damit sind im Kreisgebiet insgesamt 199 Personen wegen Corona verstorben. Insgesamt sind heute 108 positive Testergebnisse hinzugekommen. Damit sind im Kreis 9.602 Fälle bekannt.

Corona: Winterberg in NRW verschärft die Maßnahmen

Update, Dienstag (29. Dezember), 18.08 Uhr: Die Appelle zur Eindämmung des Besucheransturms haben nicht gefruchtet, jetzt will die Stadt Winterberg ein „massives Maßnahmenpaket“ umsetzen. Es gehe „auch und gerade um die Sicherheit der Einheimischen und der Gäste“.

So sollen etwa Parkflächen reduziert und die Maskenpflicht im Ort erweitert werden. Hinzu kommen Kontrollen von Ferienwohnungen. Wer seine Wohnung gegen die Corona-Schutzverordnung vermietet, kann mit Bußgeldern von 5.000 Euro bestraft werden. Für die Gäste werden bis zu 500 Euro fällig.

Britische Corona-Mutation jetzt auch in NRW angekommen

Update, Dienstag (29. Dezember), 17.44 Uhr: Die Corona-Mutation VUI-202012/01 ist im Kreis Viersen in NRW angekommen. Dort ist ein Mann Anfang Dezember an der sogenannten britischen Variante des Virus erkrankt. Darüber wurde der Kreis heute vom Robert-Koch-Institut informiert. Die Mutation gilt als erheblich ansteckender als die bisher weltweit dominante Variante des Virus.

NRW: Aktuelle Corona-Zahlen aus Dortmund

Update, Dienstag (29. Dezember), 17.13 Uhr: In Dortmund sind heute 191 positive Testergebnisse hinzugekommen, wie die Stadt mitteilt. Davon lassen sich 28 Fälle zwölf Familien zuordnen. Nach der Berechnung der RKI-Methodik erwartet die Stadt einen Inzidenzwert von 165,7.

Außerdem sind fünf weitere Personen an Corona verstorben. Es handelt sich um vier Frauen und einen Mann zwischen 81 und 97 Jahren. Drei der Personen verstarben ursächlich an Covid-19, zwei begleitend. Vier der Personen verstarben im Krankenhaus. Die Zahlen für Dortmund im Überblick:

Positive Tests insgesamt13.665
Gelten als genesen11.466
Aktuell infiziert2.038
Befinden sich in Quarantäne2.191
Verstorben (ursächlich)105

NRW/Münster: Hohe Fehlerquote in Corona-Testzentrum

Update, Dienstag (29. Dezember), 16.59 Uhr: In einem Corona-Schnelltestzentrum in Münster hat es in wenigen Tagen mehr als 90 falsch-positive Coronatests gegeben. Diese hohe Fehlerquote ist nach Angaben des Gesundheitsamtes Münster sehr ungewöhnlich und scheinbar auf Ablesefehler bei den Test-Utensilien zurückzuführen.

Corona/NRW: Zahl der PCR-Tests eingebrochen

Update, Dienstag (29. Dezember), 16.29 Uhr: In der Weihnachtswoche ist die Zahl der Corona-Tests um knapp ein Drittel eingebrochen. Rund 976.200 sogenannte PCR-Tests seien vom 21. bis 27. Dezember durchgeführt worden, teilte der Verein akkreditierte Labore in der Medizin (ALM) mit. In der Woche zuvor seien es noch rund 1,47 Millionen solche Tests gewesen.

Corona: Lockdown wird laut NRW-Ministerpräsident Laschet wohl verlängert

Update, Dienstag (29. Dezember), 15.55 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) sieht im Moment wenig Raum, um den Lockdown zu beenden, wie er heute gegenüber dem WDR klarmachte. Die derzeitigen Zahlen über das Infektionsgeschehen seien nicht repräsentativ, da die Gesundheitsämter und Testlabore wegen der Weihnachtstage nicht mit voller Kapazität gearbeitet hätten.

Corona: NRW-Finanzminister Pinkwart zeigt sich optimistisch

Update, Dienstag (29. Dezember), 15.29 Uhr: 5,34 Milliarden Euro hat der Staat Firmen, Soloselbstständigen und Freiberuflern in NRW im Zuge der Corona-Hilfe bisher ausgezahlt. Der größte Anteil des Geldes kommt vom Bund, etwa eine Milliarde Euro steuerte das Land bei, wie WDR berichtet. NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) zeigte sich heute optimistisch, „dass sich die nordrhein-westfälische Wirtschaft im neuen Jahr spürbar erholen wird“.

NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) ist optimistisch.

NRW: Bestatter kommen wegen Corona-Toten nicht mehr hinterher

Update, Dienstag (29. Dezember), 15.05 Uhr: Wegen der hohen Zahl der Corona-Toten stehen Bestatter und Krematorien vor Problemen. Einige Betriebe kommen mit dem eigenen Platz und Personal an ihre Grenzen. Etwa jeder zweite Tote in den Betrieben sei an oder mit Corona gestorben. Auch nach dem Tod bleiben die Körper ansteckend.

Die Bestatter tragen Körper-Vollschutzanzüge, wenn sie die Leichname abholen. Und weil sich immer mehr Menschen einäschern lassen, kommt es vor allem bei kleinen privaten Krematorien zu Engpässen.

Corona/NRW: Weiteres Ski-Gebiet bittet Besucher, fernzubleiben

Update, Dienstag (29. Dezember), 14.41 Uhr: Nach Winterberg im Sauerland bittet nun auch Hellenthal in der Eifel auf einen Besuch im Ort zu verzichten. „So gerne wir die Gäste grundsätzlich haben, so appellieren wir jetzt an die Rücksichtnahme, möglichst nicht zu kommen“, sagte Bürgermeister Rudolf Westerburg (parteilos) der Deutschen Presse-Agentur.

Rund um die Ortschaften Udenbreth und Hollerath seien alle Parkmöglichkeiten belegt. Sanitäre Einrichtungen seien „leider keine“ vorhanden.

Coronavirus-Pandemie: 41.962 Menschen wurden bislang geimpft

Update, Dienstag (29. Dezember), 14.15 Uhr: Das Robert Koch-Institut meldet, dass bislang 41.962 Menschen gegen das Coronavirus geimpft wurden. Aktuell würde es aufgrund der niedrigen Zahlen noch keine Quote für Impfungen geben.

Coronavirus in Deutschland: SPD-Politiker Karl Lauterbach mit Vorschlag für Sommerferien

Update, Dienstag (29. Dezember), 13.45 Uhr: Gesundheitsexperte Karl Lauterbach ist für eine Verkürzung der kommenden Sommerferien. Das, so der SPD-Politiker, sei zusammen mit einem einheitlichen Unterrichtskonzept in der Corona-Pandemie eine lukrative Maßnahme für Schüler.

Karl Lauterbach (SPD) schlägt vor, die kommenden Sommerferien zu kürzen.

Gegenüber rp-online.de mahnt Lauterbach, dass man nicht erneut in alte Muster zurückfallen dürfe. Präsenzunterricht sei keine gute Idee. Die Kultusminister der Länder würden jetzt in der Pflicht stehen.

Coronavirus in NRW: Innenminister Herbert Reul kündigt massive Polizeipräsenz an

Update, Dienstag (29. Dezember), 12.30 Uhr: „Wir gehen mit einem erhöhten Kräfteeinsatz in den Jahreswechsel“, sagte NRW-Innenminister Herbert Reul heute in Düsseldorf. Polizei und Ordnungsamt werde auf den Straßen präsent sein. Insgesamt würden 4.800 Polizisten an Silvester in NRW im Einsatz sein.

Das Problem: An Silvester würde man nicht genau wissen, was zu erwarten ist. Halten sich die Menschen an die Coronavirus-Regeln? Wird es Probleme geben? Man wolle, so der CDU-Politiker, auf den Jahreswechsel in der Corona-Pandemie vorbereitet sein. Es werde zwar keine willkürlichen Kontrollen im privaten Raum geben. „Wer aber meint, er oder sie müsse mit großer Party über die Stränge schlagen, dann greifen wir ein“, so Herbert Reul in einer heutigen Pressekonferenz in Düsseldorf.

Coronavirus in Dortmund: Stadt gibt wichtige Änderung für Silvester bekannt

Update, Dienstag (29. Dezember), 12.30 Uhr: Unterwegs in Bus und (U-)Bahn - nicht in Dortmund an Silvester. Die Stadt hat bekannt gegeben, dass an Silvester ab 22.30 Uhr die Busse und Bahnen des Öffentlichen Personen Nahverkehrs (ÖPNV) für circa vier Stunden still stehen werden.

Corona in NRW: Winterberg appelliert erneut - zu dritten Mal

Update, Dienstag (29. Dezember), 11 Uhr: Die Stadt Winterberg appelliert an die Besucher. Auf der Internetseite des beliebten Winterausflugsortes steht geschrieben: „Das Gebot des Tages heißt: Kontaktvermeidung!“ In Zeiten der Corona-Pandemie müsse man die Liebe zu den Bergen ruhen lassen. Alles sei geschlossen.

Winterberg will vermeiden, dass die Besucher in die Stadt kommen. In den vergangenen drei Tagen ist es zu Verkehrschaos in und rund um den Ausflugsort gekommen.

Coronavirus in NRW: Dehoga fordert Perspektiven für 2021

Update, Dienstag (29. Dezember), 10 Uhr: Der Hotel- und Gaststättenverband NRW (Dehoga) fordert für das Jahr 2021 eine klare Perspektive. Gegenüber der dpa äußerte sich Thorsten Hellwig, Sprecher der Dehoga, dass es einen umfassenden Plan für Hochzeiten und private Feiern in der Corona-Krise geben muss.

Es sollte eine klare Übersicht geben, ab welcher Coronavirus-Inzidenz was erlaubt sei. Kurzfristigkeit sei im Jahr 2020 häufig ein Problem gewesen. Zwar habe es einige medienwirksame Corona-Ausbrüche bei Hochzeitsfeiern gegeben. Aber im Allgemeinen seien solche Vorfälle selten und nicht die Regel gewesen.

Coronavirus in NRW: Streit um Schulbildung in Zeiten der Pandemie

Update, Dienstag (29. Dezember), 9.30 Uhr: Die Landesschülervertretung (LSV) schlägt vor, den Lehrplan in den Schulen aufgrund der Coronavirus-Krise auszudünnen. Das eigentliche Ziel: Themen streichen, sich auch andere Themen konzentrieren.

Der Verband Bildung und Erziehung NRW (VBE) kritisierte den Vorschlag. Es könne zukünftig Probleme für den späteren Verlauf der Schulbiografie geben, so Stefan Behlau, VBE-Chef, gegenüber der Funke Mediengruppe. Aus seiner Sicht seien faire Lernbedingungen eine bessere Alternative.

Corona in NRW: Auslastung der Intensivbetten weiter hoch

Update, Dienstag (29. Dezember), 9 Uhr: Uwe Janssens, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung der Intensivmediziner (DIVI) äußerte sich im ZDF zu der aktuellen Auslastung nach dem Impfstart in der Corona-Krise. Es sei nach wie vor angespannt. So gebe es in NRW, speziell im Rheinland, unter zehn Prozent freie Intensivbetten. Woanders gebe es ähnliche Zustände.

Heute (Stand: 29. Dezember, 8 Uhr) gibt es laut DIVI noch 880 freie Intensivbetten im Bundesland NRW. 4.925 Intensivbetten sind belegt. Innerhalb von sieben Tagen würden Krankenhäuser in NRW zusätzlich 2.435 weitere Betten aufstelle können.

Coronavirus in NRW: Kliniken an Rhein und Ruhr schlagen Alarm - Engpässe drohen

Update, Dienstag (29. Dezember), 8.30 Uhr: Kliniken in NRW schlagen in der Corona-Pandemie Alarm. Die Patientenversorgung sei in Gefahr. Doch das ist nicht alles. Die Krankenhausgesellschaft NRW (KGNW) sorgt sich, dass eventuell Gehälter nicht gezahlt werden können. Ein Ausgleich für besondere Belastungen wird aktuell in der Coronavirus-Krise gefordert. Das berichtet die Waz.

Corona in NRW: Auftrag für Schutzmasken wird neu ausgeschrieben - Kritik für Laschet

Update, Dienstag (29. Dezember), 7.30 Uhr: Das Bundesland NRW schreibt die Aufträge für Corona-Schutzausrüstungen für (u.a.) die Polizei neu aus. Das sagte ein Sprecher des NRW-Innenministeriums am Montag (29. Dezember). Eigentlich war der Deal schon so gut wie durch.

Die Modefirma van Laak aus Mönchengladbach hatte im Frühjahr 2020 einen ersten Auftrag bekommen, 1,25 Millionen Masken zu produzieren. Ein Zweiter sollte im Herbst 2020 folgen.

Dagegen ging eine Unternehmerin aus Wuppertal bei der sogenannten Vergabekammer - einer gerichtlichen Instanz, die Vergabeverfahren öffentlicher Auftraggeber überprüft - vor, die leer ausgegangen war. Mit Erfolg.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet.

Die Begründung der Vergabekammer: Es hat kein reguläres Ausschreibungsverfahren gegeben. Das Land hatte sich stattdessen auf Dringlichkeit berufen. Der Kontakt zwischen dem Land NRW und der Mönchengladbacher Modefirma ist über Johannes Laschet, Sohn von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, zustanden gekommen. Dafür gab es deutschlandweit massive Kritik.

„Ich erwarte, dass die Landesregierung jetzt erklärt, wie es dazu kommen konnte“, sagt SPD-Landtagsfraktionschef Thomas Kutschaty über den Vorfall. Man habe stets betont, alle Vorschriften eingehalten zu haben. „Wie konnte dann dieser Super-Gau passieren“, so der SPD-Politiker.

Die gute Nachricht: Aktuell hat die Polizei ausreichend Schutzmasken zur Verfügung, wie das Innenministerium mitteilte.

Corona-Update: RKI nennt neue Zahlen und gibt wichtigen Hinweis

Update, Dienstag (29. Dezember), 7 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet 12.892 Neuinfektionen mit Covid-19 und 852 im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorbene Personen.

In NRW haben sich 2.524 Menschen mit Corona angesteckt. Es gibt 161 Todesfälle. Nur die Kreise Minden-Lübbecke (207,5) und Viersen (203,1) liegen über der 200er Inzidenz-Marke.

Das RKI weist darauf hin, dass es aufgrund der vergangenen Feiertage zu Problemen bei Registrierung und Übermittlung von Corona-Neuinfektionen gekommen sein könnte. Dementsprechend bestehe die Möglichkeit, einer weitaus höheren Coronavirus-Inzidenz - in ganz Deutschland.

Corona in NRW: Knapp 5000 Menschen geimpft

Update, Montag (28. Dezember), 22.28 Uhr: In Nordrhein-Westfalen sind seit Impfstart am Sonntag (27. Dezember) insgesamt bereits 5.405 Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden. In Deutschland beläuft sich die Zahl derzeit auf 21.566 Geimpfte.

Von den knapp 5000 Impflingen in NRW sind 3.985 Menschen Bewohner von Pflege- und Altenheimen und 1.370 Menschen medizinisches Personal. Die Werte werden ab sofort täglich vom Robert-Koch-Institut (RKI) übermittelt.

Corona in NRW: Polizei an Silvester mit 4000 Beamten vor Ort

Update, Montag (28. Dezember), 21.58 Uhr: Trotz zahlreicher Corona-Regeln und dementsprechenden Versammlungs- und Böller-Verboten an Silvester will die Polizei NRW am Donnerstagabend (31. Dezember) mit tausenden Beamten im Einsatz sein, berichtet die dpa.

Kontrolliert werden die Kontaktbeschränkungen, das Alkoholverbot in der Öffentlichkeit, Versammlungsverbote und Böllerverbote. Die Regeln können sich je nach Kommune unterscheiden. In einigen besonders vom Coronavirus betroffenen Städten und Kreisen gilt über den Jahreswechsel sogar eine nächtliche Ausgangssperre

Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal (SPD) hat ein generelles Verbot von Feuerwerk an Silvester gefordert.

Obwohl keine großen Feiern geplant sind, hat das Innenministerium die Zahl der Polizisten, die an Silvester eingesetzt werden, noch einmal leicht erhöht. Etwa 4800 Beamte sollen dafür sorgen, dass in Nordrhein-Westfalen die Corona-Regelungen eingehalten werden.

„Wir müssen uns darauf vorbereiten, dass es extensive Ausschreitungen geben kann. Deswegen wird die Polizei an Silvester sehr präsent sein“, zitierte der Kölner Stadt-Anzeiger NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU).

Corona: Neue Virus-Variante erstmals in Niedersachsen nachgewiesen

Update, Montag (28. Dezember), 21.02 Uhr: Die mutierte Coronavirus-Variante aus England ist erstmals in Niedersachsen nachgewiesen worden. Das teilte das Gesundheitsministerium am heutigen Montag (28. Dezember) in Hannover mit.

Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) habe bei einem Erkrankten aus dem November im Nachhinein die Virus-Variante B1.1.7 bestimmen können, heißt es. Die infizierte Person sei inzwischen verstorben. Es habe sich um einen sehr alten Covid-Patienten mit Vorerkrankungen sowie seine Frau gehandelt.

In Großbritannien soll eine neue Mutation des Coronavirus gefunden worden sein.

Corona in NRW: Van-Laack-Auftrag wird rückabgewickelt

Update Montag (28. Dezember), 20.21 Uhr: Die Vergabe eines Auftrags über die Fertigung von Alltagsmasken für die nordrhein-westfälische Polizei an die Modefirma van Laack wird rückabgewickelt und neu ausgeschrieben. Laut eines Sprechers des Düsseldorfer Innenministeriums gehe es um 1,25 Millionen Masken zum Preis von 1,9 Millionen Euro.

Die Landesregierung hatte im Frühjahr bei der Modemarke van Laack aus Mönchengladbach Masken für die Polizei geordert. Gegen den im Herbst erteilten zweiten Auftrag an das Unternehmen war eine Wuppertaler Unternehmerin vor die Vergabekammer Rheinland gezogen.

Corona: Kanzleramtschef glaubt an Verlängerung des Lockdowns

Update, Montag (28. Dezember), 19.57 Uhr: Kanzleramtschef Helge Braun hält eine Verlängerung des Corona-Lockdowns für wahrscheinlich. Derzeit gilt der harte Lockdown bis zum 10. Januar, am 5. Januar wollen sich die Ministerpräsidenten der Länder jedoch erneut mit Bundeskanzlerin Angela Merkel beraten.

Corona in NRW: NRW-Gesundheitsminister appelliert an Pflegerpersonal

Update, Montag (28. Dezember), 19.30 Uhr: Nur rund 50 Prozent der Pflegekräfte in NRW wollen sich gegen Corona impfen lassen, warnt die Stiftung Patientenschutz. NRW-Gesundheitsminister Laumann hat deshalb gegenüber der Funke-Mediengruppe eindringlich dafür plädiert, dass sich möglichst viele Mitarbeitende in Alten- und Pflegeheimen impfen lassen.

Es sei wichtig, „dass wir eine möglichst hohe Impfquote erreichen“, besonders in einem „so sensiblen Bereich wie den Altenpflegeeinrichtungen“, betonte der Gesundheitsminister.

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Corona: Österreich verschärft Maßnahmen in Ski-Gebieten

Update, Montag (28. Dezember), 19 Uhr: Nach dem starken Andrang auf Skigebiete in ganz Europa während der Weihnachtsfeiertage will Österreich jetzt sein Sicherheitskonzept verschärfen. Ab sofort sollen Parkplätze weiter begrenzt werden und mehr Platz zum Anstellen zur Verfügung gestellt werden, teilte das Bundesland Oberösterreich heute (28. Dezember) mit.

Auf dem österreichischen Kasberg ist es am Wochenende zu einem Massenandrang von Skifahrern gekommen.

Corona in NRW: Impf-Verzögerungen im Rhein-Sieg-Kreis

Update, Montag (28. Dezember), 18.01 Uhr: Im Rhein-Sieg-Kreis kommt es in den nächsten Tagen laut eines Berichts des WDR zu Verzögerungen der Impfungen in Alten- und Pflegeheimen. Grund dafür sind Verzögerungen in der Lieferkette.

Die bestellte Impfstoffmenge sei nicht wie vorgesehen eingetroffen, heiß es. Die Ärzteteams stünden für die Impfungen zwar bereit, doch die zweimal 2.150 Impfdosen, die bestellt worden waren, würden nicht rechtzeitig im Kreis eintreffen.

Corona in NRW: Zahlen aus Dortmund überraschend niedrig – doch es gibt einen Haken

Update, Montag (28. Dezember), 17.14 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet am heutigen Montag (28. Dezember) 75 Neuinfektionen. 16 von diesen Fällen gehören zu acht Familien. Die Zahlen überraschen, sind sie doch deutlich niedriger als in den vergangenen Wochen. Doch sie sind auch mit Vorsicht zu genießen.

Da die Corona-Zahlen nach dem Wochenende meist aufgrund von geringeren Testkapazitäten deutlich niedriger sind, kann auch in Dortmund von einer deutlich höheren Dunkelziffer ausgegangen werden. Seit dem ersten Auftreten der Covid-19-Erkrankung in Dortmund sind insgesamt 13.474 Menschen erkrankt. Aktuell sind 2.036 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert.

Corona in Dortmund: Vier weitere Todesfälle über Weihnachten

Nach der Berechnung der Stadt Dortmund wird der Inzidenz-Wert mit den heutigen Zahlen 133,3 betragen. Der tatsächliche Wert des RKI wird jedoch erst ab 0 Uhr beim RKI abrufbar sein und ist von da an verbindlich – leichte Abweichungen sind bis dahin möglich.

Nach den Weihnachtsfeiertagen wurden dem Dortmunder Gesundheitsamt außerdem vier weitere Todesfälle gemeldet. Verstorben sind zwei Frauen und zwei Männer im Alter von 75 bis 100 Jahren. Alle Personen sind im Krankenhaus verstorben – drei ursächlich an Covid-19 und eine Person begleitend mit Covid-19.

Corona: Winterberg appelliert an Urlauber

Update, Montag (28. Dezember), 16.43 Uhr: Nach dem Verkehrschaos im Sauerland am Sonntag (27. Dezember) hat die Stadt Winterberg auch heute an Tagesausflügler appelliert, keinen Tagesausflug ins Sauerland zu machen.

„Die Verkehrssituation spitzt sich derzeit bereits wieder extrem zu“, schreibt die Stadt heute (28. Dezember) auf ihrer Internetseite. „Auch heute bleibt uns nur die Bitte an alle, die sich gerade auf den Weg machen oder schon auf dem Weg zu uns sind, von der Anreise abzusehen.“

In Winterberg ist es am Montag (28. Dezember) erneut zu einem Besucherandrang gekommen.

Alle Parkkapazitäten seien erschöpft, die Straßen seien verstopft und Rodel- und Skilifte sowie Einkehrmöglichkeiten seien geschlossen. „Tu dir den Stress nicht an“, appelliert die Stadt deshalb.

Corona: Pfleger nach Impfpanne im Krankenhaus

Update, Montag (28. Dezember), 15.11 Uhr: In einem Stralsunder Pflegeheim haben acht Menschen versehentlich eine bis zu fünffach erhöhte Dosis des Corona-Impfstoffes bekommen. Schuld daran sei ein „individueller Fehler“, heißt es in einer Mitteilung des Landkreises Vorpommern-Rügen.

Wie der Landrat des Kreises, Stefan Kerth (SPD), bestätigte, hätten sich zwischenzeitlich vier der acht Betroffenen zur Beobachtung vorsorglich stationär in einem Krankenhaus aufnehmen lassen. Sie zeigten grippeähnliche Symptome

Nach Informationen des Herstellers Biontech seien größere Dosen des Impfstoffes getestet worden. Es seien keine bleibenden, unerwünschten Ereignisse gemeldet worden.

Coronavirus in NRW: Chaos in Winterberg auch am Montag

Update, Montag (28. Dezember), 14.15 Uhr: Die Stadt Winterberg will heute über die Ereignisse am Sonntag (27. Dezember) beraten. Es ist zu einem massiven Besucherandrang und Verkehrschaos gekommen. Die Stadt sah sich in einem Appell sogar gezwungen, die Menschen zum umkehren zu bewegen.

Bilder aus einer Zeit ohne Corona-Pandemie - die Skilifte in Winterberg (Symbolbild) sind trotz eines großen Besucherandrangs geschlossen.

Auch aktuell am heutigen Montag sind zahlreiche Menschen in Richtung Winterberg und Sauerland unterwegs. Der WDR meldet erneut Stau, allerdings nicht so massiv wie am vergangenen Sonntag. Sowohl die Gastronomie, Toiletten als auch Skilifte sind aktuell geschlossen.

Coronavirus Deutschland: Ministerpräsident aus Thüringen glaubt nicht an Lockdown-Ende

Update, Montag (28. Dezember), 14 Uhr: Bodo Ramelow (Linke), Ministerpräsident in Thüringen, geht von einer Verlängerung des Corona-Lockdowns aus. Gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) äußerte er sich, dass die Einschränkungen wohl bis März gehen werden.

Am 5. Januar 2021 wollen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten und -präsidentinnen, darunter auch Armin Laschet (CDU) für NRW, sich beraten.

Corona-Appell von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann

Update, Montag (28. Dezember), 13.20 Uhr: NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann appelliert an die Bevölkerung. Im WDR2 äußerte sich der CDU-Politiker über die am 27. Dezember gestarteten Impfungen gegen Covid-19.

Die Einwohner sollten sich impfen lassen. Es sei die einzige Möglichkeit, „dieses verdammte Virus“ in Zaum zu halten. Der Hoffnungsschimmer: So könne man eventuell einen normalen Herbst und Winter 2021 erleben.

Coronavirus in NRW: Schlappe für Freizeitsportler vor Gericht

Update, Montag (28. Dezember), 13 Uhr: Hole in One? Von wegen! Golf bleibt in der aktuellen Coronavirus-Krise verboten. Das verkündet das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen. Ein Golfspieler hatte einen Eilantrag vorgelegt - der wurde abgelehnt.

Das Golfspielen ist seit dem 16. Dezember im Zuge der Coronaschutzverordnung verboten. Genau genommen ist der Freizeit- und Amateursportbetrieb unter anderem auf allen öffentlichen und privaten Sportanlage unzulässig. Golfplätze gehören dazu. Die Begründung: Zu viel Kontakt zu anderen Menschen im Clubgebäude und möglicherweise auf dem Parkplatz des Golfplatzes.

Coronavirus-Update: Spekulationen über Herdenimmunität in Deutschland im Sommer

Update, Montag (28. Dezember), 11.15 Uhr: Diese Worte machen Hoffnung. Erwin Rüddel (CDU), Vorsitzender des Gesundheitsausschusses im Bundestag, könnte sich eine Herdenimmunität im Sommer vorstellen. Die Voraussetzungen seien da, so der Politiker gegenüber der Bild. Die Impfbereitschaft, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen, sei gegeben. „Ich glaube, dass wir von der Logistik und von der Impfbereitschaft gut vorbereitet sind.“

Auch Welt-Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery spricht von einer Covid-19-Herdenimmunität im Jahresverlauf 2021. Aus seiner Sicht ist die Impfbereitschaft ein entscheidender Faktor. Gegenüber dem Deutschlandfunk äußerte sich Montgomery auch zum Thema Nebenwirkungen: „Zu erwarten, dass es überhaupt keine Nebenwirkungen gäbe, das wäre illusorisch.“

Coronavirus in NRW: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn spricht über Impfpflicht

Update, Montag (28. Dezember), 10.45 Uhr: Jens Spahn (CDU), Gesundheitsminister, äußerte sich gegenüber der Funke-Mediengruppe zum Thema Sonderrechte für geimpfte Personen. Er sei dagegen. Man kämpfe gemeinsam gegen die Coronavirus-Pandemie - und man werde diese gemeinsam überwinden.

Corona-Update zum Thema Ausgangssperren in NRW: Weiterer Kreis dabei

Update, Montag (28. Dezember), 10.30 Uhr: Der Kreis Gütersloh hat eine Ausgangssperre in der Corona-Krise beschlossen. Menschen dürfen aufgrund hoher Covid-19 Fälle auf dem Kreisgebiet die Häuser zwischen 22 Uhr und 5 Uhr - mit Ausnahme der bekannten Gründe - nicht verlassen.

In Oberhausen gilt ab jetzt eine nächtliche Corona-Ausgangssperre.

Der Kreis Gütersloh hat eine Corona-Inzidenz von 205,8 am heutigen Montag. Ausgangssperren gelten aktuell auch in den Städten Oberhausen (138,1) und Solingen (152) sowie in den Kreisen Düren (156,1) und Lippe (174,4).

Corona in NRW: Fragen rund um den Covid-19-Impfstoff - Krankenkasse in Bochum mit Hotline

Update, Montag (28. Dezember), 10 Uhr: Wie sicher ist der Coronavirus-Impfstoff? Soll und kann ich mich impfen lassen? Wann kann ich mich impfen lassen? Für die Bevölkerung ist der Impfstoff ein Hoffnungsschimmer. Dennoch kommen aktuell Fragen auf.

Die AOK Bochum - Krankenkasse - bietet ab jetzt eine Hotline an. Menschen können sich unter der Service-Nummer 0800 1265 265 informieren und ihre Fragen loswerden.

Corona-Update für NRW: Vier Städte und Kreise mit Inzidenz unter 200

Update, Montag (28. Dezember), 8.30 Uhr: Gute Nachrichten aus der NRW-Landeshauptstadt Düsseldorf. Der Inzidenzwert liegt aktuell bei 90,4 und ist somit zweistellig. Auch Kleve (96,7), Paderborn (93,9) und Soest (92,4) haben einen Inzidenzwert der unter 100 liegt.

In Düsseldorf ist der Wert am Sonntag (27. Dezember) unter die 100er Marke gefallen. Dennoch sollte man die Zahlen mit Vorsicht genießen.

Düsseldorf hat aktuell einen niedrigen Inzidenzwert - die Situation könnte sich nach Weihnachten aber schnell wieder ändern.

Das RKI hat vor Weihnachten darauf hingewiesen, dass die Gesundheitsämter der Städte möglicherweise nicht alle Coronavirus-Fälle über die Feiertage registrieren und weiterleiten können. Man müsse die kommenden Tage abwarten, wie sich die Situation entwickelt.

Corona in NRW: Mäßige Impfbereitschaft unter Pflegern am ersten Tag

Update, Montag (28. Dezember), 7 Uhr: Seit dem 27. Dezember wird in Deutschland gegen das Coronavirus geimpft. Laut Waz ist die Impfbereitschaft in den Ruhrgebietsstädten Essen, Gelsenkirchen und Mülheim an der Ruhr unter Altenheim-Pflegern eher mäßig. Nur jeder zweite Pfleger habe sich gegen Covid-19 impfen lassen wollen. Die Gründe: Unbekannt.

Corona-Update für NRW: Robert Koch-Institut (RKI) meldet neue Covid-19-Infektionen

Update, Montag (28. Dezember) 6.30 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet für heute insgesamt 10.976 neue Coronavirus-Fälle. Insgesamt 348 Menschen sind im Zuge einer Covid-19-Erkrankung verstorben.

Für das Bundesland NRW gibt es folgende Zahlen: 2.382 Menschen sind neu an Corona erkrankt. 102 Menschen sind im Zuge einer Coronavirus-Infektion verstorben.

Herne (211,6), Kreis Minden-Lübbecke (207,8), Kreis Recklinghausen (207,4), Kreis Gütersloh (205,8) und Essen (202,1) sind die Städte und Kreise in einer Inzidenz von über 200 in Nordrhein-Westfalen.

Alle Entwicklungen und Updates vor dem 28. Dezember in NRW rund um das Coronavirus gibt es im alten Live-Ticker von RUHR24.de.

Rubriklistenbild: © Daniel Karmann/dpa

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